Freundlichkeit allein reicht nicht
Kundenloyalität entsteht nicht nur bei den Mitarbeitern mit direktem Kundenkontakt. Das ist die Kernbotschaft dieser Folge. Anne-Marie Vissers schildert einen konkreten Fall: Sie kauft eine Dienstleistung, lädt Formulare herunter, schickt Dokumente ein. Der Mitarbeiter Oscar ist durchgehend freundlich und hilfsbereit. Trotzdem hat sie vor Abschluss des Vorgangs siebenmal Kontakt mit dem Unternehmen. Jedes Mal muss sie selbst nachhaken. Das Ergebnis: Sie würde dort nie wieder etwas kaufen.
Was dieser Fall zeigt
- Freundlichkeit ist die Grundvoraussetzung, aber kein Grund, warum Kunden bleiben.
- Wenn Prozesse im Backoffice nicht funktionieren, trägt der Kunde die Last, nicht das Unternehmen.
- Siebenmaliger Kundenkontakt für einen einzigen Vorgang ist kein Serviceerlebnis, das Loyalität aufbaut.
- Der Kunde, der nichts sagt und einfach nicht wiederkommt, ist das eigentliche Risiko.
Der Check für dein Unternehmen
Anne-Marie stellt drei direkte Fragen, die jeder Entscheider kennen sollte:
- Wie sind deine Prozesse im Backoffice wirklich aufgestellt?
- Wie oft muss dein Kunde nachhaken, bevor ein Vorgang abgeschlossen ist?
- Wie viel Geduld haben deine Kunden noch mit dir?
Kundenloyalität messen und Prozesse entlang der Kundenreise prüfen: das ist der Ansatz der Bewährte 3-Phasen-Methode von Kunden-Erlebnis, beginnend mit einer Nullmessung, die genau diese Reibungspunkte sichtbar macht.