Kernbotschaft
Kundenloyalität entsteht nicht allein durch freundliche Mitarbeiter. Die Frage, die sich jedes Unternehmen stellen sollte: Wie einfach ist es, mit uns Geschäft zu machen? Nicht aus interner Sicht, sondern durch die Kundenbrille.
Was besprochen wird
- Warum Freundlichkeit Grundvoraussetzung ist, aber kein Alleinstellungsmerkmal
- Welche konkreten Fragen Unternehmen sich zu ihren eigenen Prozessen stellen sollten: Erreichbarkeit per E-Mail und Telefon, Beschwerdebearbeitung, Kaufprozess online und offline
- Warum die Kundenperspektive auf Strukturen fast immer von der internen Sichtweise abweicht
- Wie Prozesse reibungslos sein können, auch wenn sie nicht schnell sind
Wichtigste Erkenntnisse
Kundenperspektive auf eigene Prozesse
Viele Unternehmen optimieren ihre Abläufe aus Betriebssicht. Was dabei fehlt: die Frage, wie ein Kunde dieselben Abläufe erlebt. Diese Perspektive zu wechseln, das ist der erste Schritt zu echter Kundenloyalität.
Fragen direkt an Kunden stellen
Anne-Marie Vissers empfiehlt konkret: Kunden, die bereits mit dir Geschäft gemacht haben, direkt zu fragen, wie einfach das eigentlich war. Wie gut erreichbar warst du? Wie schnell wurden Fragen beantwortet? Darin steckt Gold.
Verantwortlichkeit benennen
Wer im Unternehmen ist dafür verantwortlich, zu messen, wie reibungslos Kunden Geschäfte machen können? Ohne eine klare Antwort auf diese Frage bleibt die Erkenntnis ohne Wirkung.
Methodik
Die Bewährte 3-Phasen-Methode von Kunden-Erlebnis beginnt genau hier: mit der Nullmessung. Erst verstehen, wie Kunden das Unternehmen wirklich erleben, bevor Prozesse und Strukturen verändert werden.