Folge #83
Warum intrinsische Motivation der Schlüssel zur Kundenbegeisterung ist
Ohne intrinsische Motivation bei Mitarbeitern bleibt jede Veränderung wirkungslos – Kundenbegeisterung entsteht von innen heraus, nicht durch Vorschriften.
23 minAktualisiert:

Warum intrinsische Motivation der Schlüssel zur Kundenbegeisterung ist
0:000:00
Die wichtigsten Erkenntnisse
- Intrinsische Motivation ist die Grundvoraussetzung für echte Veränderung , ohne sie scheitern selbst die besten Trainingsprogramme.
- Mitarbeiter sollten die Möglichkeit haben, freiwillig an Veränderungsprogrammen teilzunehmen, anstatt dazu verpflichtet zu werden.
- Kundenbegeisterung geht einen Schritt weiter als Kundenzufriedenheit: Zufriedene Kunden haben keinen Grund, wiederzukommen.
- Widerstand bei Veränderungen ist normal , fokussiere dich zunächst auf die Motivierten und hole die Skeptiker schrittweise mit.
- Geld ist selten der stärkste Antrieb: Mitarbeiter werden durch emotionale Erlebnisse und persönliche Bedeutung angetrieben.
Zeitstempel
00:00:00Intro & Teaser: Wenn Kollegen nicht mitmachen wollen
00:00:39Thema der Episode: Kundenbegeisterung und intrinsische Motivation
00:01:13Der Auftrag: Speditionsbetrieb und NPS-Score
00:02:10Diagnose: Ein Tag mit den LKW-Fahrern mitfahren
00:04:25Kick-off-Workshop: Freiwilligkeit statt Zwang
00:05:5545 skeptische Fahrer im Raum , Widerstand hautnah
00:08:14Erster Praxistag: Offener vs. verschlossener Mitarbeiter
00:11:12Unruhe im Team und Umgang mit Veränderungswiderstand
00:16:15Was wirklich motiviert: Trinkgeld, Freiheit und emotionale Momente
00:19:36Strategie: Skeptiker loslassen, Motivierte stärken
00:22:03Fazit & Call to Action
Shownotes
In dieser Episode nimmt uns Annemarie mit in ein echtes Praxisprojekt: Ein Speditionsbetrieb möchte seinen NPS-Score auf 70 Prozent steigern , doch ohne die intrinsische Motivation der LKW-Fahrer ist das kaum möglich. Annemarie beschreibt, wie sie zunächst einen Kick-off-Workshop veranstaltete, bei dem 45 skeptische Fahrer auf sie warteten, und wie sie schrittweise Vertrauen aufbaute. Sie erklärt, warum echte Kundenbegeisterung nicht durch Skripte oder Gehaltserhöhungen entsteht, sondern durch persönliche Bedeutung: das Lächeln einer alten Dame über ihre neue Waschmaschine, das springende Ehepaar auf dem neuen Bett. Die Verbindung von Strategie und Werkvloer , Diagnose → Datenkopplung → Verhaltensübersetzung → Prozessverankerung → interner CX-Verantwortlicher als Borger , zeigt sich hier in der Praxis. Widerstand gehört dazu, aber er darf nicht alle Energie binden.
Themen
intrinsische MotivationKundenbegeisterungNet Promoter ScoreNPS steigernMitarbeitermotivationVeränderungsmanagementLKW Fahrer KundenserviceChange ManagementCustomer ExperienceWiderstand im Team
Vollständiges Transkript
Vollständiges Transkript anzeigen
Aber er hat gemerkt, dass seine Kollegen eigentlich gar nicht mitwirken will, was auch völlig okay ist, ja. Ich bin da völlig mit, wenn wenn eine nicht will, kann ich das akzeptieren, ja. Letztendlich ist es der Chef, der etwas davon sagt, aber wenn er wirklich nicht will, ich kann ihn versuchen, mit bestimmte Frage bisschen lockerer zu machen und dass er vielleicht schon bisschen Ehrgeiz bekommt, etwas zu ändern. Aber wenn er das letztendlich gar nicht will und wenn er so defensiv ist in sich einfach in der Abwehr werft und sagt, nein, möchte ich nicht, dann hört es für mich auch auf, weil dann hat's auch wirklich keinen Sinn. Ja, hallo liebe Leute.
Heute wieder einen neuen Podcast folgen von Kundenbegeisterer. Und Kundenbegeisterer, ich finde es immer etwas Tolles und ich mag das auch sehr und deswegen nehm ich euch auch diesen Tag noch mal mit in den Praxis. Ich bin nämlich gefragt worden und deswegen wollt ich heute eigentlich auch mit euch mal über Kunde begeistern, aber auch über intrinsisische Motivation sprechen. Und ich glaube, das ist ein wichtiger Bestandteil, was Mitarbeiter haben müssen, bevor die irgendwo etwas ändern können. Und auf diese Sache möchte ich gerne noch mal bisschen näher da angehen.
Es war, da hat dann ein Speditionsbetrieb hat mich kontaktiert und hat gesagt, Annemarie, wir haben einen Auftraggeber, da fahren wir für unsere LKW Fahrer Fahrer für diesen Betrieb. Und diesen Betrieb hat eine sehr hohe Anspruch, wenn es geht über Lieferung von Produkte. Und diese hohe Ansprüche wird gemessen anhand von der MPS Score und das ist der Net Promoter Score. Ich hab da mal in vorherigen Podcast drüber gesprochen, ist halt Indikator, wie hoch wahrscheinlich ist, dass Kunde noch mal wieder bei dir kaufen. Und diesen Betrieb arbeitet für ein anderer Betrieb und die haben halt den NPS Wert.
Die würden ganz gerne, dass dieses Petitionsbetrieb ein NPS Score hat von 70 Prozent. Ich hoffe bisschen, dass deutlich ist, was genau NPS bedeutet. Ich kann später noch mal in den Shownotes den Podcast dazu erwähnen, was genau NPS ist. Aber auf jeden Fall diesen Betrieb hat mich dann beauftragt. Und dann bin ich mit denen in Gespräch gekommen und dann hab ich auch gesagt, ich möchte natürlich gerne diesen Auftrag annehmen.
Allerdings muss ich erst mal inventarisieren, was da spielt, wie genau es abläuft. Und dann bin ich einen Tag mit diese LKW Fahrer mitgefahren. War tollen Tag und hat mich dann auch sicher wirklich sehr bereichert, auch letztendlich ein gutes Angebot zu machen. Und ich hab letztendlich auch bei den Mitarbeiter im Büro hab ich mal einen Tag mitgeschaut, wie bestimmte Abläufe sind und wie viele Sache eigentlich funktionieren. Und das Erste, was ich auch zu den den Verantwortlichen, die den ich in dem Moment gesprochen habe, gesagt habe, natürlich möchte ich gerne mit den Lkw Fahrer möchte ich gerne mit den LKW Fahrer gucken, was die noch verbessern können, damit der Kunde auf jeden Fall begeistert ist.
Und noch mal erklären, die LKW Fahrer, die die liefern so Waschmaschine, Kühlschränke, Waschtrockner, installieren auch Küche, Herdplatte, Platte, Öfen, ja Schranke. Total viel liefern die auf jeden Fall an den Kunde. Und wie können die die Kunden noch besser helfen, damit der NPS Score auf auf jeden Fall noch höher gemacht wird. Und dann hab ich auch zu diesen Verantwortlichen gesagt, die mich letztendlich auch beauftragt hat, natürlich kann ich gerne mit den LKW Fahrern mitfahren, aber wenn da keine intrinsisste Motivation ist, das bedeutet, wenn die selber nicht wollen, dann ist es total schwierig, etwas zu ändern. Und dann hab ich auch gesagt, ich möchte ganz gerne vor hinaus, bevor dass ich mit den LKW Fahrern anfange, weil wir haben dann gesagt, gut, wir möchte gerne mit 10 Teams, das bedeutet 20 LKW Fahrer, möchten wir gerne anfangen.
Und diese Teams, das sind jeweils Teams von 2 Personen, das bedeutet 10 Teams mit insgesamt 20 Personen, möchte ich gerne mitfahren. Aber ich möchte ganz gerne, dass dass die selber wollen, dass ich die die Möglichkeit gebe, auf jeden Fall Teil an dieses Programm zu sein. Dass quasi das das Programm, was ich halbes Jahr mit denen durchführe, dass die selber entscheiden können. Letztendlich sollten wie immer 10 Teams 20 Leute Schule. Ob das sich sich jetzt jemand sich anmeldet oder nicht, auf jeden Fall, ich geh mit 20 Mitarbeiter, geh ich diesen Weg ein, 100 Prozent.
Und dann kommt intrinsidische Motivation kommt noch dazu. Und das bedeutet, wenn Du selber die Möglichkeit hast zu wählen, dass Du an diesem Programm teilnehmen kannst, ist anders, dann dass der Chef sagt, ja gut, wir haben hier 20 Teams. Ich brauche 10 Teams und ich nehm Team ACD und letztendlich der Vorgesetzten wählt diese Teams. Das find ich immer dumm, weil Du weißt nicht genau, ob das da eventuell Mitarbeiter sind, wovon Du selber denkst, dass sie gar kein Bock habe, dass sie letztendlich total viel Bock habe. Deswegen hab ich gesagt, gut, ich möchte gerne so son son Kick off off Workshop organisieren, indem dass die Mitarbeiter eigentlich höre oder indem die Mitarbeiter hören, was ich mache das kommende halbes Jahr.
Und die können sich dann selber da auch letztendlich für anmelden. Und das Coole daran ist und und ich nehm euch dann ganz gerne mit in diesem Meeting im ersten Schritt noch mal, in diesen Workshop, den ich veranstaltet habe und es war dann dementsprechend war's morgens halb 7, soll es dann auch anfangen. War vierter vor 6 war ich schon dann da im Büro und hab alles fertig gemacht und dann so ab ab ja 20 nach 6, 25 nach 6 kamen die erste Mitarbeiter kamen in den Raum rein. Und da war natürlich total Abwehr, da war Widerstand. Ich hab es an allen an all meine Sinne hab ich es gespürt, weil die mussten von den Chef mussten die an diesem Kick up off Workshop teilnehmen.
Und letztendlich Fita für 7 waren da. Das bedeutet, die haben ihren LKWs allen geladen und sind dann zu den Raum gekommen, wo diesen Workshop stattfand. Und ich hab da und ich stand da, ich kleine Frau, ein Meter 50 und sehe dann 45 LKW Fahrer komme, die total kein Bock auf diesen Workshop habe und die soll ich dann irgendwo auch noch bisschen motivieren müssen, letztendlich vielleicht ein oder 2 oder vielleicht 10 Anmeldungen zu bekommen von meinen Workshop. Und ich kann dir sagen, ich hatte das total gut vorbereitet und sie hat auch einen tollen Tag. Aber wenn dann die erste 10 Minuten schon gesagt wird, ja, wir haben keine Frage und wir haben gar keinen Bock, hier zu sitzen und wir wollen einfach losfahren, boah ey, dann bin ich auch Mensch.
Und weißt Du, tief in mein Herz hab ich das alles verstehen können, weil die wussten nicht genau, was das war. Die wussten nicht genau, was das alles beinhaltet. Die wussten nicht genau, was auf den zukommen zukommen sollte. Und deswegen hab ich da so dann 20 Minuten hab ich dann da geredet und dann nachher haben tatsächlich paar Menschen, habe auf jeden Fall sich angemeldet. Und da war ich natürlich total froh, weil ich hab gedacht, wenn 45 Menschen da sitzen und wenn nur 5 Leute, 5 Fahrer sich anmelden, ist für mich diesen Workshop schon erfolgreich.
Und für mich war es auf jeden Fall sehr wichtig, auch vorzustellen, was ich machen sollte und auf jeden Fall denen selber den Chance zu geben, mitmachen zu dürfen. Weil wenn Du selber die Entscheidung triffst, ist meiner Meinung nach immer besser, dann jemand anders das macht. Und so ist es dann auch geschehen, weil ich wollte da auch bisschen Motivation auf auf denen, ja, zukommen lassen, dass sie auf jeden Fall auch so wie ich begeistert bin, der Kunde zu helfen. Im Nachhinein habe ich auch gedacht, gut, die denken selber, dass ja eigentlich auch für mich auch vielleicht bisschen blauäugig gedacht ist, weil die Leute, die sitzt in die sind in ihrer Komfortzone, die sind total zufrieden mit ihren Arbeit und natürlich meckert der Chef ab und zu schon, dass der NPS vielleicht noch nicht alle nicht so ist, wie er sein soll, aber das nehmen die einfach halt in Kauf. Und ich kann das dann auch verstehen.
Aber gut, ich hab dann den Workshop hab ich gehalten. Letztendlich waren paar Leute, die sich angemeldet haben. Das hat mich dann auch gefreut und dann bin ich montags bin ich dann auch angefangen, tatsächlich mit das erste Team zusammen zu fahren. Und an diesem Tag ist mir noch mal bewusst geworden, weil ich lerne auch jeden Tag von jedem Betrieb, dass ich schule. An diesem Tag ist mich dann auch noch mal so bewusst geworden, wenn Leute nicht ändern wollen, hat es keinen Sinn, mit diesen Menschen weiterzuarbeiten.
Und das bedeutet nicht, dass die dann gefeuert werden müssen oder dass sie da dass man die entlassen muss, gar nicht. Aber man kann an ein Fels, die ziemlich fest im Boden liegt, die wo fast keine Bewegung da ist es schwierig halt auch da etwas zu bewirken. Und ich bin an diesem Tag und das war total cool, bin ich mit 2 Fahrer mitgefahren. Eine Fahrer war sehr offen, sehr kommunikativ und stand auch offen für neue Sachen und der andere hat einfach gesagt, nein, ich brauch nix zu lernen. Ich kenn alles all.
Ich fühl mich wohl. Ich bin perfekt. Ich behandle die Kunde so, wie die sein sollte und ich kann leider nix mehr ändern. So hat er sich dann auch den ganzen Tag verhalten. Und natürlich hat mir das bisschen wehgetan, weil ich selber merke, dass wenn Du freundlich Und es ist nicht so, dass er nicht freundlich war, ja, absolut.
Die war absolut freundlich, aber hat den Schritt, den Kunde letztendlich zu begeistern, hat er nicht gemacht. Er hat einfach genau das gemacht, was der Kunde gefragt hat. Und wenn, wir wissen allen, wenn wir genau das machen, was der Kunde fragt, dann ist der Kunde zufrieden. Und zufriedenstellen können wir jede. Das bedeutet, der Kunde hat keinen Grund, noch mal bei dir zu kaufen, weil was er bei dir bekommt, bekommt er bei jemand anders auch.
Da muss halt ein Schritt mehr gemacht werden. Und der andere Kollegen hat es verstanden. Das ist, was ich heute dann auch noch mal mit euch besprechen möchte, dass letztendlich, wenn ich komme, dass es manchmal auch sorgt für bisschen Spannung und für Reibung. Dann hab ich auch gesehen, dass der andere Mitarbeiter wollte eigentlich schon etwas ändern und wollte schon etwas lernen. Aber weil seine Kollegen, die auch bei ihm im Lkw war, weil noch mal zum Verständnis, ich bin mit denen den ganzen Tag in den Lkw mitgefahren, es für ihm schwierig, sich da mit mitzumachen, weil eigentlich wollte er mit seine Kollegen mitgehen, weil das war letztendlich sein bester Kumpel.
Aber er hat gemerkt, dass sein Kollegen eigentlich gar nicht mitwirken will, was auch völlig okay ist, ja. Ich bin da völlig mit, wenn wenn eine nicht will, kann ich das akzeptieren, ja. Letztendlich ist es der Chef, der etwas davon sagt, aber wenn er wirklich nicht will, ich kann ihn versuchen, mit bestimmte Frage bisschen lockerer zu machen und dass er vielleicht schon bisschen Ehrgeiz bekommt, etwas zu ändern. Aber wenn er das letztendlich gar nicht will und wenn er so defensiv ist in sich einfach in der Abwehr werft und sagt, nein, möchte ich nicht, dann hört es für mich auch auf, weil dann hat's auch wirklich keinen Sinn. Und das hat diese andere Kollegin schon gespürt.
Und was ich dann auch noch mal in für euch mitgeben möchte im Betrieb, dass wenn sich dann 'n Änderung kommt, gibt es einfach Menschen, die sich halt dagegen wehren, was total logisch ist, fast logisch ist, aber dass es dann dementsprechend auch für Unruhen sorgt, weil am nächsten sollte ich auch wieder mitfahren und die 2 haben dann schon Die 2, wo ich mitgefahren war, die haben natürlich auch bisschen im Team geredet, was ganz klar ist, ja. Die haben etwas über mich gesprochen, was ich auch verstehen kann. Aber das sorgt letztendlich auch für Reibung, weil in dem Moment wollen wir etwas ändern und wir befinden uns halt in den Komfortzone und ich zick ich zeichne jetzt mit meinen Finger so bildlich so in Kreis. In diesen Komfortzone wollen wir eigentlich bleiben. Wir Menschen sind faul.
Wir Menschen wollen nicht ändern. Wir wollen immer, dass alles das Gleiche bleibt. Aber es ist einfach, das ist bequem, das kennen wir. Und dann kommt also eine kleine Niederländerin, ein Meter 50 groß, die sagt, dass wir Kunde noch mehr begeistern sollen. Und ich hab gar kein drauf.
Was tue ich dann? Dann geh ich erst mal mit andere Kollegen darüber, rede, dass Du keinen Bock drauf hast und der andere Kollegen, der eigentlich schon bisschen begeistert war, redet auch. Und dann kommt er so in seine sone Gruppe kommt er son bisschen so Unruhe, Reibung. Was wird erwartet? Was kommt auf uns zu?
Das ist natürlich für das ganze Betrieb ist das schwer, auch für die Geschäftsleitung, weil erst kommt mal Unruhe rein. Und wir wissen es, wir wissen, dass Unruhe kommt. Aber wenn dann auch tatsächlich die Unruhe da ist, ist das auch für den Betrieb und für das Büropersonal ist das total anstrengend, weil die Leute haben Fragen, was kommt die kleine Frau hier tun? Was müssen wir überhaupt machen? Wo geht wo geht das hin?
Was was passiert hier jetzt demnächst demnächst? Und dann bin ich natürlich die darauffolgenden Tage bin ich auch noch mal mitgefahren und die 2 Tage, die waren sehr erfolgreich. Da waren Menschen dabei, die wollten auch lernen, die wollten mehr lernen und dementsprechend hat sich das dann auch, ja, weil dann waren letztendlich waren 6 Personen, wo ich mitgefahren bin. Eine Person wollte eigentlich nicht und letztendlich 5 Personen etwas mehr. Und dann sieht man schon, dass da ein bisschen Bewegung kommt.
Okay, die kleine Frau ist anscheinend doch nicht so schlimm, wie der eine gesagt hat. Das geht eigentlich, weil die 2, da hat sie gestern mit mitgefahren und das ist total gut gelaufen. Und dann am nächsten Tag kommen noch 2 wieder, wo es gut gelaufen ist. Aber die eine Person, die fühlt sich in dem Moment sehr alleine, weil das sind mehr Personen, die vielleicht dann ändern wollen. Und deswegen ist es auch dann für die Geschäftsleitung in diesem Fall auch sehr dass diese Personen auch mitgenommen werden und dass dann auch mal Wertschätzung angegeben wird und dass dann auch mal nachgeguckt wird.
Weil ganz oft stecken wir dann diese Person, der nicht will, stecken wir auch noch mal kurz in eine Ecke. Und dann sagen wir, ah, ja, die die die die die stecken wir in eine Schublade. Der will nicht mitmachen, ja. Wir machen quasi, gedanklich machen wir 2 Gruppe, der macht mit, der macht nicht mit. Aber so funktioniert nicht, weil letztendlich wollen wir diese Person auch mitnehmen.
Die wollen wir auch dabei haben, aber vielleicht hat er Angst. Wie können wir der Angst wegnehmen? Was können wir für ihn tun? Und damit ist auch, da komm ich natürlich auch ins Spiel. Deswegen komm ich auch jeden Morgen oder nicht jeden Morgen, aber die Tage, dass ich mitfahre, bin ich auch in diese Lager bin ich da.
Und sprecht noch mal mit den Leuten. Wie geht es euch? Was tut es mit euch? Was hä? Wie wie könnt ihr diesen MPS Score höher bekommen?
Hä? Was was verlangst Du von uns? Was möchtest Du von mir haben? Wie kann ich dir helfen? Und das sind so Sachen, die ich dann auch machen während dieses halbes Jahr, weil ich kann dir sagen, da passiert sehr, sehr viel.
Und es gibt Reibung, weil es gibt Menschen, die einfach es schwer haben, mitzuhalten. Die finden es schwierig, die finden es schwierig zu verändern, weil wir sind doch kundenfreundlich. Wir begeistern den Kunden doch. Aber ob das der Kunde begeistert, das kannst Du nicht sagen. Das kann nur der Kunde sagen.
Und das ist schon mal interessant, was da letztendlich passiert. Und ja, das ist bisschen durcheinander vielleicht diesen Podcast heute, aber was das Bewusstsein, was ich euch heute auf jeden Fall mitgeben möchte, ist, dass Leute intrinsisis motiviert werden werden müssen, nee, dass Leute oder Mitarbeiterinnen intrinsisis sein müssen, überhaupt eine Veränderung. Wenn Du als Chef etwas willst, Du willst mehr Google Bewertungen und Du willst mehr begeistere Kunde, Du möchtest deine NPS Wert steigern lassen, dann müssen die Mitarbeiter intensiv sein. Und dann kommt auch die Frage, was brauchen die die Mitarbeiter, intensiv motiviert zu sein? Und letztendlich bin ich ganz ehrlich, ist das fast niemals das Geld, auch nicht bei Mitarbeiter.
Weil die Mitarbeiter, die wissen, wenn wir den Kunde begeistern, dann kriegen wir auch mehr Trinkgeld. So ist es einfach. Aber das ist auch meistens nicht der Grund, warum das die der der Kunde begeistern möchte. Die Mitarbeiter möchte auch Aufmerksamkeit haben, hä? Was was treibt ihn?
Und Geld ist nicht immer der Antrieb, letztendlich der Kunde zu begeistern. Wir denken das, wenn wir mehr Gehalt bekommen, dann sind wir mehr zufrieden. Nein, da natürlich ist Geld unheimlich und es tut auch viel gut, aber letztendlich muss der Mitarbeiter selber eine intrinsise Motivation nach vorne holen können, diesen Kunde zu begeistern und ja, wenn ich das dann auch frage, hey, was motiviert dich, letztendlich der Kunde zu begeistern, dann krieg ich auch son tolle Antwort zurück. Oh, wir hatten einmal hatten wir ein ein Ehepaar, die haben eine neues Bett bestellt und wenn das Bett Bett dann geliefert wurde, dann haben die auf den Bett gesprungen, wenn es letztendlich installiert war. So froh waren die.
Oder die alte Oma, die fast geweint hat, dass sie eine neue Waschmaschine hätten kaufen können und dass wir dann letztendlich auch der alte Waschmaschine, obwohl das gar nicht dazugebucht war, noch mal rausgestellt haben. Und die hat von Glück geweint. Und das sind für die Mitarbeiter manchmal die intrinsisische Motivationen, letztendlich der Kunde zu begeistern. Zu sagen, hey, wir bringen hier keinen neuen Fernseher. Na, wir bringen hier neuen Freude.
Wir bringen hier, ja, wir bringen hier Begeisterung. Und das macht mir als Mensch so unheimlich glücklich und das ist letztendlich die Wertschätzung, die diese Fahrer, die Kunden mitgeben können und was die Fahrer letztendlich motiviert, diese Arbeit zu machen. Und was was was Woher? Warum machst Du's noch gerne diese Arbeit? Ja, wenn ich in der LKW sitze, dann fühle ich, dann spüre ich quasi mein Freiheit.
Ich hab meine eigene Kabine, wir sind zusammen, meine Kollegen und ich und wir fahren durch die Gegend. Die Freiheit, die wir erfahren, weil wir halt den weiten Blick haben, wenn wir rausgucken. Das sind die Sachen, was Mitarbeiter intrinsisisch motivieren. Wenn die sagen, gut, wir haben vielleicht ein Gehalt und das könnten wir vielleicht auch in Gewerk verdienen, aber wenn ich dann den ganzen Tag hinterm Fließband stehe und nicht draußen kann, nein, das würd mich nicht motivieren. Und deswegen muss man immer auf die Suche gehen, was letztendlich die Mitarbeiter treibt, 'n Extraschritt mehr zu machen für der Kunde.
Und natürlich kann ich einen Plan aufstellen und natürlich kann ich denen vorgeben, was die sagen sollen. Ganz im Ernst, das kann ich, das hab ich alles auf Papier und das kann ich in in zwanzigfach kann ich das denen ausreiche, aber letztendlich hat das gar keinen Sinn und Zweck, wenn die intrinsisische Motivation nicht da ist. Und das wollt ich euch heute noch mal mitgeben, weil das mir auch noch mal wieder so klar wurde, wenn ich mit diese 2 Mitarbeiter am ersten Tag in der Lkw saß und diese eine Person ganz knallhart gesagt hat, nein, ich hab kein Bock. Ich will das nicht. Und dann ist es natürlich meine Aufgabe noch mal zu gucken, wie kann ich ihm letztendlich trotzdem aus sein Kästchen holen, dass er mitmacht?
Gut, dann lass ich ihm jetzt noch mal kurz. Ich lass ihm ihn jetzt mal, was er ist. Er macht seine Arbeit. Ich investiere jetzt in andere Mitarbeiter und wenn ich dann letztendlich mehrere Mitarbeiter auf meiner Seite haben und vielleicht auch mal die Mitarbeiter sprechen lass und sag mal, hey, hör mal, könnt ihr vielleicht diesen Person nicht bisschen motivieren oder aus welchem Grund macht ihr jetzt diesen Schritt, den NPS Wert zu erhöhen? Und vielleicht kannst Du dann noch mal ihm vielleicht mitziehen und dass ihr quasi, dass er letztendlich auch die Motivation findet, die intrinsische Motivation findet, mitzumachen.
Und ich finde auch, wie sollen auch diese Leute, die nicht gerne mitmachen wollen oder die nicht gerne, die vielleicht Angst haben, auch mal kurz in Ruhe lassen und nicht unbedingt wollen, denen mitzuziehen, weil das hat gar keinen Sinn. Dann fixiere ich mich immer auf die große Masse, dann denk ich, hey, dann nehm ich jetzt die Leute, nehm ich raus, die mitmachen wollen. Und dann später komm ich noch wieder auf diesen Person zurück, weil die intrinsisische Motivation, die muss auf jeden Fall da sein. Und ich hab es gemerkt, wenn ich dann auch den Shop gemacht habe, dass ich da stand und dass da, ja, ich denk 5, 6 wirklich, wirklich in den Widerstand gingen und wirklich, ja, auch bisschen dazwischen gequetscht haben und einfach ihre Meinung gesagt haben. Und dass ich dann da auch stand, ja, mit 45 LKW fahre, dass ich wirklich dacht, oh Gott, wo bin ich jetzt an mit angefangen und wo geht das hin und was bringt es mir?
Aber jetzt weiß ich, jetzt weiß ich, nachdem ich einen Tag mitgefahren bin, die interensidische Motivation, die muss da sein. Und die hab ich dann auch gesehen an dem zweiten und dem dritten Tag bei diesen Mitarbeitern, die unheimlich intensiv motiviert sind, weiter zu Und letztendlich krieg ich die andere Person, krieg ich auch mit auf unsere Seite. Aber erst noch nicht, lass ihm einfach akzeptieren, dass es so ist, weil das ist okay. Nicht jeder will sofort ändern und das ist auch okay. Er ist okay, ich bin okay.
Aber das wollt ich euch auch noch mal mitgeben heute. Kunde begeistern. Natürlich können wir die etwas vorgeben, natürlich können wir die etwas vorschreiben oder sagen, was sie zu tun habe. Letztendlich muss die intrinsisste Motivation, die muss auf jeden Fall anwesend sein. Wenn die nicht anwesend ist, hat es keinen Sinn.
Und wenn ihr gerne auch mal bessere Bewertungen haben möchtet oder noch mehr der Kunde begeistert haben möchte oder den NPS Score erhöht werden möchte, dann bin ich für euch da. Ich bin letztendlich der Coach, der das machen kann mit der Mitarbeiter, weil ich für mich selber eine neue Technik entwickelt haben, wo das mit machbar ist, weil 100 Prozent, das wird funktionieren, weil ich weiß, wie das entlang geht und ich weiß letztendlich, wie es funktioniert. Und das wollt ich euch heute mitgeben und wenn ihr selber etwas ändern möchtet, achtet darauf, dass auf jeden Fall die Mitarbeiter 100, 100, 100 Prozent motiviert sind. Das war's für heute. Ja, ich bin heute, ich war letzte Woche hatte ich keinen Podcast online gestellt, weil ich so viel im Moment zu tun hab, was natürlich gut für mich ist, aber andererseits hab ich euch bisschen auch in den Stich gelassen.
Das ist mich auch bewusst. Deswegen versuch ich jetzt auch wieder jede Woche einen Podcast online zu stellen, weil ich es es bringt auch, gerade wenn ich den Podcast auch mal wieder einspreche, ich es bringt mich letztendlich auch ganz viel und es macht mir auch so viel Spaß und Freude, aber manchmal schluckt die Arbeit mich auch. Und was natürlich gut ist, weil ich hatte mir das nicht vorstellen können. 2 Jahre her, wenn ich angefangen, wenn ich mich selbstständig gemacht habe, dass ich halt so gut laufen laufen sollte, hatte ich auch nie traumen können, aber das ist wirklich wahr. Deswegen ich freu mich auf jeden Tag, auf jeden Tag, auf jeden neue Arbeitstag, letztendlich die Mitarbeiter zu begeistern, damit die ihre Kunden begeistern können.
Ja, ich danke mal wieder fürs Zuhören und wenn es Fragen gibt oder wenn es Anreden gibt oder wenn es Ideen fürn Podcast gibt oder wenn ihr sagt, hey, ich hab eine Frage oder ich hab Thema, das möcht ich gerne noch mal angesprochen haben, Sehr gerne. Kannst mich auch via Instagram oder Facebook kann man kann man sich auch kontaktieren und dann würd ich auf jeden Fall das Thema auch noch mal aufgreifen aufgreifen. Vielen lieben Dank und bis nächste Woche. Tschüs, tschüs.
Häufig gestellte Fragen
Was ist der Unterschied zwischen Kundenzufriedenheit und Kundenbegeisterung?
Kundenzufriedenheit bedeutet, dass der Kunde bekommt, was er erwartet hat. Das reicht jedoch nicht, um ihn zur Wiederkehr zu bewegen. Kundenbegeisterung geht einen entscheidenden Schritt weiter: Der Mitarbeiter überrascht positiv, handelt proaktiv und schafft ein emotionales Erlebnis, das der Kunde nicht vergisst.
Warum ist freiwillige Teilnahme an Trainingsprogrammen so wichtig?
Wenn Mitarbeiter selbst entscheiden können, ob sie teilnehmen, aktivieren sie ihre eigene intrinsische Motivation. Wer vom Chef zugeteilt wird, fühlt sich kontrolliert und zeigt weniger Engagement. Freiwilligkeit schafft Eigenverantwortung – und die ist die Basis für nachhaltige Verhaltensveränderung im Kundenkontakt.
Wie geht man professionell mit Mitarbeitern um, die sich Veränderungen widersetzen?
Widerstand ist menschlich und sollte nicht bestraft werden. Statt Energie auf Skeptiker zu verschwenden, empfiehlt es sich, zunächst die motivierten Mitarbeiter zu stärken. Deren Erfolge wirken als sozialer Beweis und ziehen Zögernde schrittweise mit. Gleichzeitig brauchen Skeptiker Wertschätzung, keine Ausgrenzung.
Was motiviert LKW-Fahrer wirklich dazu, Kunden zu begeistern?
Nicht das Gehalt, sondern emotionale Erlebnisse: die weinende Oma über ihre neue Waschmaschine, das springende Ehepaar auf dem frisch gelieferten Bett. Hinzu kommt das Freiheitsgefühl auf der Straße. Solche persönlichen Bedeutungen sind mächtigere Antriebe als jede finanzielle Incentivierung.
Was bedeutet der NPS-Score und warum ist er für Unternehmen wichtig?
Der Net Promoter Score misst, wie wahrscheinlich es ist, dass ein Kunde ein Unternehmen weiterempfiehlt. Ein hoher NPS zeigt echte Kundenbegeisterung und ist ein verlässlicher Indikator für Wiederkauf und Wachstum. In diesem Fall sollte der Speditionsbetrieb einen NPS von 70 Prozent für seinen Auftraggeber erreichen.
Kontakt aufnehmen
Möchtest du mehr erfahren oder zusammenarbeiten? Melde dich gerne.
Kontakt aufnehmen