Kunden Erlebnis
  • Home
  • Dienstleistungen
  • Über uns
  • Blog
  • Podcast
  • Kurse
  • Kontakt

Kunden Erlebnis

info@kunden-erlebnis.de

+49 171 9770506

Am Brönnchen 17, 54568, Gerolstein

Seiten

  • Home
  • Über
  • Contact

Rechtliches

  • Impressum
  • Widerrufsrecht

© 2026 Kunden Erlebnis

Powered by Identity First Media Platform

Home/Podcast/Gäste begeistern = Mehr als nur Fragen beantworten!
Folge #71

Gäste begeistern = Mehr als nur Fragen beantworten!

Wer Gäste wirklich begeistert, geht einen Schritt weiter als erwartet – durch Smalltalk, Komplimente und echtes Interesse steigt Trinkgeld um 50 Prozent.

22. Juli 202425 minAktualisiert: 3. März 2026
Gäste begeistern = Mehr als nur Fragen beantworten!

Gäste begeistern = Mehr als nur Fragen beantworten!

0:000:00

Die wichtigsten Erkenntnisse

  • Ein aufrichtiges Kompliment und kurzer Smalltalk können das Trinkgeld um bis zu 50 Prozent steigern.
  • Erwartungen erfüllen macht Kunden zufrieden , begeistert werden sie nur durch das gewisse Extra.
  • Mitarbeiter, die Regalauffüllung über Kundenkontakt stellen, verpassen wertvolle Verkaufschancen.
  • Eine echte Kundenbeziehung entsteht in 2,3 Minuten durch Aufmerksamkeit, Nachfragen und Präsenz.
  • Beschwerden sind kein Problem, solange sie professionell und empathisch gelöst werden.

Zeitstempel

00:00:02Intro & Einstiegsgeschichte Flip-Flop-Laden
00:00:41Vorstellung des Schulungsprogramms
00:02:16Praxisbeispiel: 50% mehr Trinkgeld durch Kompliment
00:05:35Erwartungen erfüllen vs. Kunden begeistern
00:10:38Priorität: Regal auffüllen oder Kunde bedienen?
00:17:54Verpasste Chance im Schuhgeschäft
00:21:27Fazit: Was wirklich wichtig ist
00:22:23Hinweis auf Schulungsprogramm & Abschluss

Shownotes

In dieser Folge nimmt Annemarie uns mit in einen ihrer Schulungstage und teilt zwei kraftvolle Praxisbeispiele: Ein Restaurantmitarbeiter, der durch ein aufrichtiges Kompliment und Smalltalk sein Trinkgeld um 50 Prozent steigerte, und ein Schuhgeschäft, das durch fehlende Kundenansprache einen sicheren Verkauf verlor. Die Kernbotschaft ist klar: Zufriedenheit entsteht, wenn Erwartungen erfüllt werden , Begeisterung entsteht nur, wenn man einen Schritt mehr macht. Ob im Restaurant, Einzelhandel oder Hotel: Echte Gastfreundlichkeit bedeutet Verbindung aufbauen, zuhören und wirklich präsent sein. Die Verbindung von Strategie und Werkvloer , Diagnose, Datenkopplung, Verhaltensübersetzung, Prozessverankerung , zeigt sich hier in der Praxis: Kleine Gesten mit großer Wirkung auf Umsatz und Kundenbindung.

Themen

GastfreundlichkeitKundenbegeisterungTrinkgeld steigernKundenservice TrainingSmalltalk im ServiceEinzelhandel KundenbindungGäste zu Fans machenServicequalität verbessernKundenzufriedenheitMitarbeiterschulung Gastronomie

Vollständiges Transkript

Vollständiges Transkript anzeigen
Und dann bin ich zu diesem Metabaldrin gelaufen und bevor ich eigentlich noch fragen könnte, ob das meine Größe auch anwesend war, hat sie gesagt, ja, wenn die nicht dabeistehen, dann haben wir die nicht. Okay. Ja, guten Tag. Hallo. Da bin ich wieder mit eine neue Podcastfolge von Gastfreundlichkeit mit Schwung Gäste zu Fans machen. Und dieses Mal nehm ich euch mal mit nach einem Schulungstag. Ich schule Mitarbeiterinnen von Betriebe, Einzelhandel und touristische Betriebe, die Kunden- Gastfreundlichkeit zu erhöhen. Und es ist natürlich immer schön, wenn Du eine Schulung machst, dass es tatsächlich auch ankommt bei den Mitarbeitern und dass die selber auch spüre, was es letztendlich tut, wenn Du Kunde oder Gastfreundlich bist. Und bei diesen Kurs, den ich machen 4 Monate lang begleite ich diese Personen, diese Mitarbeiterin in ein Präsenztag, aber andererseits begleite ich die auch 1 zu 1. Ich geh in die Betriebe und guck, wie die die Arbeit machen und wir führen auch Einsogespräche, dass wir quasi auch bisschen in die Tiefe können. Und während ein Präsenztag gebe ich die einfach auch immer am Ende des Tages Auftrag mit Hör mal, versuch aus deinen Komfortzone zu gehen und versuch mal bisschen mehr Smalltalk zu machen mit der Kunde oder mit der Gast oder gib mal son aufrichtiges Kompliment. Versuch auf jeden Fall mit der Kunde oder mit der Gast eine Beziehung aufzubauen, weil das ist letztendlich, was Gäste, in diesem Fall war es ein Gast, gerne möchte. Menschen wie Menschen möchte gerne gesehen und gehört werden. Und wie dann letztendlich diese Freundlichkeit auch geführt hat zu mehr Trinkgeld Geld. Und das ist natürlich klasse. Der junge Mann kam in meinen Livetag und da war so was von begeistert. Und ich hab dann auch gefragt, und wie war der Auftrag dieses Mal? Weil die musste dann mal ein schönes Kompliment machen zu der Gast oder der Kunde und ein aufrichtiges Kompliment. Das bedeutet, ein Kompliment, was Du auch wirklich meinst. Nicht etwas bedenken, was Du nicht meinst, nee, was Du auch richtig richtig meinst zu den Gast oder der Kunde. Und er sagt, an diesem Abend hab ich das gemacht. Ich hab tatsächlich hab ich so bei Gäste, wo ich auch wirklich gemeint habe, das soll ich sagen, das gefällt mir halt sehr gut, hab ich auch ein aufrichtiges Kompliment gemacht und tatsächlich daraufhin auch bisschen mehr Smalltalk. Er hat gesagt, es hat nicht viel länger gedauert, aber das Trinkgeld war mit 50 Prozent gestiegen. Und jetzt mal ernst, das ist nicht ohne Witz. Das ist kein höhere Mathe. Das ist nicht schwierig, aber man muss es halt machen. Man muss genau diesen Schritt mehr muss man halt machen, letztendlich auch mehr zu bekommen, ja. Wer gibt, gewinnt. So ist es letztendlich. Und das ist schon interessant, weil ich bin mir dann auch sicher, dass die Gäste an diesem Abend auch mehr gegessen und getrunken haben. So ist es letztendlich, weil wenn ich mich gesehen fühl, ich fühl mich wertgeschätzt, dann letztendlich bezahlen lassen Leute oder Gäste oder Kunde lassen auch mehr Geld bei euch, weil letztendlich geht es natürlich die Mahlzeit, ja. In diesem Fall war das Mitarbeiter von ein Restaurant. Natürlich geht es auch die die Mahlzeit. Das muss stimmen. Die das muss 100 Prozent in Ordnung sein. Aber trotzdem, wenn eine Mahlzeit nicht 100 Prozent ist, dann ist es noch wichtiger, dass wie man umgeht mit dieser Beschwerde, dann dass die Mahlzeit vielleicht nicht 100 Prozent war. Natürlich ist das schade, aber wenn das Problem für der Kunde oder der Gast dann dementsprechend gut gelöst wird, ist das auch alles noch in Ordnung. Es geht da darum, dass der Kunde oder der Gast das Gefühl hat, dass man einen Schritt mehr macht. Und deswegen hab ich heute für euch eigentlich 2 Sache, die ich ganz oft zurückhöre von Mitarbeitern, die dann sich eigentlich 'n bisschen meckern, weil halt das Trinkgeld immer weniger wird. Ja, ist natürlich auch so, weil alles auch teurer wird. Hä, bleibt auch weniger über letztendlich bei der Kunde oder der Gast. Aber trotzdem, wenn man einen Schritt mehr macht und der junge Mann war, das ist erst 2 Woche her, ist das lebendiger Nachweis davon, dass, weil die Menschen haben auch mehr bezahlt, weil die Mahlzeit oder das Essen ist einfach teurer geworden. Aber trotzdem hat er 50 Prozent mehr Trinkgeld bekommen wie sonst. Und das ist schon interessant. Und eine Sache, die dabei sehr wichtig ist und was ich auch ganz oft zurückhöre von Mitarbeiter, die sagen dann, ja, aber ich mach doch, was der Kunde oder der Gast fragt. Wieso ist er dann, dann soll er doch zufrieden sein. Ja klar, wenn ich erwarte, wenn ich nach ein Geschäft gehe und ich muss einen neuen Staubsauger kaufen und ich komm da rein und ich werd einfach begrüßt und diese Mitarbeiter oder Mitarbeiterin zeigt mir halt die Staubsauger und ich bin, ich werden ich werde geholfen, ja. Ich der ist freundlich, da zeig ich mich 'n paar Staubsauger und letztendlich nehm ich eine Entscheidung und kauf ich eine. Und ich bezahl genau das, was da auf dem Zettel steht oder was was der Preis ist, dann hab ich genau bekommen, was ich erwartet habe. Aber ich kann nur erst der Kunde in diesem Fall mit dem Staubsaugern begeistere, wenn ich einen Schritt mehr mache, wenn ich mit ihm versuche, Verbindung zu machen, dass ich versuche, mal eine Frage mehr zu stellen, dass ich genau eine Meile mehr gehe. Und das ist nicht zum Beispiel, das ist nicht, weil ich etwas umsonst bekommen muss. Aber in diesem Fall war das einfach, ich bin in diesem Geschäft bin ich schon einige Jahre bin ich Kunde. Und der Mann, der mich geholfen hat, wusste das auch. Und das war schon cool. Der wusste auch, dass ich Kunde war. Und der wusste auch, dass ich vorher Staubsauger bei ihm gekauft hatte. Und er hat sich dann auch gefragt, warum ich jetzt eine neue Staubsaugerkopf kaufen sollte. Das bedeutet, der hat mich gekannt. Der hat mich begrüßt. Der war total freundlich. Der hat einen Schritt hat er mir gemacht. Der hat sein Wissen gezeigt in den Staubsauger, was er alles weiß auf diese Geräte. Und er hat auch wirklich nachgefragt, hör mal, wofür nütze, wofür möchten Sie die nützen? Was für Boden haben Sie zu Hause? Und das hört sich augenscheinlich vielleicht total nicht interessant an, aber in dem Moment war das für mich wichtig. Und der hat auch noch mal nach meiner Privatsituation gefragt, weil er mich gekannt hat. Der wusste auch, dass wir umgezogen waren. Und so, das sind so kleine Sache. Und das ist natürlich cool, weil wenn ich wenn ich nur tue, was der Kunde fragt, Kundebegeistere ist mehr als allein die Frage des Kundenbeantworter. Diese Mitarbeiter von der Service, wo ich gerade über gesprochen habe in das Restaurant, da hat ein Schritt mehr gemacht. Da hat der Kunden, da hat die Gäste geholfen, aber hat auch mal Kompliment ausgeteilt, hat mal Small Talk mit diesen Menschen, diese Gäste gemacht. Und daraufhin hatten die die Gäste sich gehört und gesehen gefühlt. Wenn diese Mitarbeiter nur allein das Essen serviert hat und hat weiter eigentlich ja, einfach nett bedient, einfach nett, einfach einfach nett. Nicht mehr und nicht weniger. Dann war der Tasche auf der Trinkgeld 100 Prozent weniger gewesen. Und das ist genauso mit diesem Staubsauger. Diese Mitarbeiter ist ein Stück mehr gegangen. Da hat's da hat sich, ja, wie soll ich das sagen? Ich wollte dann noch Beutel haben, weil ich wollte noch eine altmodische Staubsauger haben mit mit Beutel, die total seltsam sind mittlerweile. Und der hat im Lager noch mal geschaut, ob das er noch die Beutel hatte und hat dann noch noch mal extra mitgebracht. Und der hat einfach sich gezeigt, der wollte mich helfen. Der wollte auch unbedingt gerne, dass ich dort einen Staubsauger kaufen sollte. Und wenn man das macht, wenn man genau einen Schritt mehr macht, dann bekommt man auch mehr. Und dann lasst manches, in diesem Fall habe ich auch extra Geld für die Kaffeekasse dort gelassen, weil es einfach, ich hab mich wertgeschätzt gefühlt. Und wenn er, er hatte mich auch helfen können und einfach genau meinen Erwartungen entspricht geholfen, ja, dass er quasi genau die Erwartungen, die ich hatte, dass ich die bekommen habe, dann hab ich mich nicht einzigartig gefühlt. Und das ist schon interessant, dass Menschen auf jeden Fall, dass sie dann auch genau das bekommen, was sie gefragt habe. Ja, damit kann man keine Kunde begeistern. Es tut mir leid, dann hat mir nur ein Kunde geholfen. Kundebegeistere geht weiter, dann nur allein der Kunde genau das machen, was der Kunde fragt. Und das liegt nicht daran, dass ihr etwas mehr geben muss oder etwas umsonst. Nein, einfach die Beziehung aufbauen, wirklich interessiert sind sein in diesem Gast. Und wie oft, dass ich irgendwo nicht reinkomme. Heute Nachmittag noch, ich komm in den Supermarkt rein, da läuft ein Mitarbeiter und sie ist sehr schwer beschäftigt, das sehe ich auch. Aber sie guckt nicht sie guckt nicht auf, sie sagt nix. Und das ist eine verpasste Chance. Weil dann komm ich natürlich an den zweiter Punkt, was wichtig ist. Was ist letztendlich wichtig auf der Arbeit? Ist es auf der Arbeit wichtig, die Regale aufzufüllen oder andere Arbeiten zu machen oder seid ihr da anwesend, den Kunde zu bedienen? Und jetzt weiß ich und höre ich euch natürlich auch denke oder auch der Chef, wenn wenn sie mal zuhören, ja, natürlich muss hier die Regale aufgefüllt werden. Da natürlich, weil wenn nix in der Regal liegt, dann können die Kunde auch nicht einkaufen. Aber hey, der Kunde soll doch an erster Stelle stehen, oder? Der Kunde soll doch wenigstens begrüßt werden und sicher, wenn ich irgendwo reinkomme und das Erste ist die Obstabteilung und der Obst wird nachgefüllt und da kommt 'n Kunde rein, die unheimlich viel Lust hat, Einkauf zu machen. Wenn ich der in dem Moment freundlich begrüßt wäre und vielleicht wird noch mal etwas gesagt oder hey, die sehen mich einfach gucken, was ich suche und vielleicht mal behilflich sein. Ah, ich sehe gerade, dass Sie suchen. Kann ich Ihnen vielleicht helfen? Was suchen Sie? Und dann können Sie in dem Moment kann da auch noch mal etwas Extras erwähnt werden, was vielleicht heute im Angebot ist, wo ich vielleicht gar nicht angedacht habe. Und genau das, was ist dann letztendlich wichtiger? Und das ist auch natürlich für den Chefs, die jetzt zuhören. Ist es wichtiger, halt die Kartons auszupacken und die Regale aufzufüllen oder steht der Kunde oder der Gast auf der Vordergrund? Was ist wichtig? Weil letztendlich, wenn ich als Kunde nicht komme, es tut mir leid, dann kommt auch kein Geld rein und ich muss jetzt nicht wie ein König behandelt werden, aber eine Begrüßung ist doch das Wenigste, was gemacht werden sollte. Und das ist schon interessant, weil ganz oft, ich hab auch mal Schulungen erlebt, dass Mitarbeiter von der Housekeeping eigentlich schon bisschen enttäuscht waren, dass mittlerweile weniger Trinkgeld gegeben wird. Und ich kann mir das auch vorstellen, aber es tut mir leid, wenn Sie nur allein die Zimmer putzen und der Gast kommt vorbei und Sie laufen da als Mitarbeiter von der Hauskippe und auch wenn Sie die Sprache vielleicht nicht können, herzlich willkommen, heißt es kein jeder. Jeder kann guten Tag oder hallo sagen, obwohl man die Sprache vielleicht nicht genau spricht. Das ist letztendlich egal. Aber wenn Sie dann im Flur laufen und die Kunden sind da, gucken Sie den Kunden an und sagen Sie einfach guten Tag. Und einfach mal freundlich sein, anstatt von einfach mitm Gesicht aufm Boden zugucken und der Gast nicht anzugucken. War damit fandet an, der Kunde möchte ganz gerne gesehen und gehört werden. Und wenn die die die die Zimmer sauber sind, was natürlich normal ist, wenn ich ein Drei- oder Vier- oder vielleicht 5 Sterne Haus buche. Jetzt bin ich jetzt wieder im Hotel. Es geht total schnell. Ich schwitz vom von von Einzelhandel nach Restaurant, nach Hotel, aber ich ich hoffe auf jeden Fall, ihr seid noch dabei. Aber wenn ich genau mache, was der Kunde will oder der Gast will, ein sauberen Zimmer, ja, dann dann hab ich einfach die Erwartungen, die sind nicht übertroffen. Und das bedeutet, der Kunde ist zufrieden. Und zufriedenstellen, es tut mir leid, das können wir jeder. Und das ist Grundvoraussetzung Nummer 1, dass die die Zimmer sauber sind. Schlimmer noch, wenn die Zimmer nicht sauber sind, dann sind die Erwartungen, dann dann entspricht es nicht die Erwartung und dann könnte es sogar zu 1 Beschwerde gehen, was auch noch nicht das größte Problem ist, dann ist es wieder wichtig, wie man mit dieser Beschwerde umgeht und wie diese Beschwerde gelöst werden. Aber das ist schon interessant, dass viele Mitarbeiter denken, ja, aber wir haben der Kunde doch gut geholfen. Wir haben doch gefragt. Wir haben ihm doch gegeben, was er gefragt hat. Aber genau das. Dann hab ich genau das gemacht, was der Kunde erwartet und dann ist er zufrieden, aber nicht begeistert. Und wenn das nicht einzigartig ist oder so was von Gutes ist, dann gibt der Kunde oder der Gast kein Trinkgeld oder weniger. Deswegen, dann soll man wirklich eine Beziehung aufbauen müssen. Und eine Beziehung aufbauen dauert keine halbe Stunde. Das kann auch in 2, 3 Minuten passieren. Einfach mal nachfragen, einfach mal freundlich sein, einfach mal die Schuld nicht bei der Gast oder der Kunde legen, einfach mal der Gast richtig zugehören und ihm mal bestätigen und einfach sagen, hey, was toll, dass Sie da sind. Herzlich willkommen. Wir haben uns gefreut, dass Sie heute da sind. Ja, und wie kann ich Ihnen behilflich sein? Oder letztes Mal war ich auch in Hotel und ich hat paar Fragen und entscheidend hat die Mitarbeiterin hatte Probleme damit, weil sie könnte die Frage nicht beantworten und sie hat dann zäufend son bisschen so, okay, ja, ich frag mal nach, weil ich kann die Frage nicht beantworten. Das muss ich Kollege Kollegen fragen. Hey klar, als Gast ist das für mich gar kein Problem. Sie können es gerne Ihre Kollegen fragen, aber mach das dann, ohne das sichtbar zu machen, dass dass es dich irritiert, dass Du die Frage nicht beantworten kannst. Das ist gar kein Problem. Ich als Gast hab Zeit, aber kommuniziert einfach. Einfach sagen, oh, es tut, hey, das ist eine gute Frage. Die Frage kann ich leider nicht beantworten, aber wir haben hier, ich hab hier Kollegen im Haus, die können die Frage beantworten. Ich ruf gleich an. Kann sein, dass es paar Minuten dauert. Haben Sie noch mal kurz Zeit oder möchten Sie gerne inzwischen eine Tasse Kaffee trinken? Ist auch okay, wie Sie möchten. Aber ich muss mir da eben schlaumachen, weil ich nicht genau das Antwort weiß. Dann hat sie eigentlich das Gleiche gesagt und ich war voll zufrieden gewesen. Und dann war ich eben rausgegangen und dann hatte ich vielleicht im Restaurant sogar noch Kaffee gekauft. Da war dann noch bisschen Umsatz dabei. Und das ist schon interessant, dass viele Mitarbeiter ganz oft denken, hey, ich hab doch cool geholfen. Nein, sie haben einfach gemacht, was der Kunde gefragt hat. Und wirklich, wenn sie gastfreundlich sind und wenn sie wirklich einen Schritt mehr machen, ein Kompliment machen, wie gesagt, oder vielleicht mal bisschen Small Talk oder vielleicht mal nachfragen. Hey, wie geht es Ihnen? Oder was machen Sie heute? Oder wofür möchten Sie den Staubsauger brauchen? Oder wie ich letztes Mal, das war auch der Hammer, muss ich ganz ehrlich sagen, da hab ich noch sogar Blog übergeschrieben. Ich ich und das war genau auch wirklich, das war genau auch, die bekommt auch kein Trinkgeld. Die hat letztendlich auch an mich nicht verkauft. Ich hatte an dem Tag hatte ich neue Klamotte gekauft in einen Einzelhandel, ein Klamottengeschäft und ich war so was von gut geholfen. Ich wollte eigentlich nur Kleid kaufen. Letztendlich hatte ich, ich glaub, 2 Hose gekauft, 3 T-Shirts und 'n Kleid und auch eine kurze Hose. Total viel, eigentlich viel zu viel, aber weißt Du, es war, ich war happy. Ich war glücklich. Ich hatte genau das, was ich haben wollte. Und dann saß ich im Auto und dann denk ich, ah, ich könnte eigentlich noch gut paar Flip Tropf brauchen. Und ich komm dann, wenn ich heimfahre, komm ich einen Geschäft kam ich einen Geschäft vorbei, das wusste ich. Ich hab dann angehalten und ich war total fröhlich und dann bin ich auch diese Laden, bin ich auch reingegangen. Da waren keine Kunde da, das hat mich gefreut, weil ich hatte nicht zu viel Zeit. Ich denk, ah, dann kann ich auch schnell wieder raus. Ich bin nach meiner Marke gelaufen, weil ich haben bestimmte Marke, die ich gerne habe von Flip Flops. Und dann kam ich da an Regal. Ich hab mal geschaut. Da waren 2, 3 Mitarbeiter waren an Arbeit. Die waren total fleißig mit Regale auffüllen und die anderen 2 waren daran, Schuhen auszupacken aus Kartons und eine war den Laden, war die Regale ans Saubermachen. Ich wurde nie begrüßt, gar nicht. Da wurde nix gesagt. Die waren total in ihrer Arbeit mit ihrer Arbeiter an. Vielleicht haben sie mich grad auch nicht aufgemerkt. Ich wusste es nicht. Ich kenn den Laden. Ich bin zu den Regalen gelaufen, wo meine Schuhe stehen und hab dann gesucht, da paar tolle Flipflops. Und den auf einmal ist mein Auge gefallen auf paar total grüne, total schöne Flipflops. Allerdings waren da viele Schachteln haben da gestanden und ich konnte nicht genau Da waren unterschiedliche Modelle und ich hab eigentlich gar nicht genau gesehen, ob das meine Größe da da dabeistand, aber ich denk, ah, ich frag eine Mitarbeiterin. Und dann bin ich zu diesen Mitarbeiterin gelaufen und bevor ich eigentlich noch fragen könnte, ob das meine Größe auch anwesend war, hat sie gesagt, ja, wenn die nicht dabeistehen, dann haben wir die nicht. Okay. Okay. Sie hat auch nicht nachgefragt. Sie hat auch nix gesagt, möchten Sie dann gerne anderes Paar oder kann ich eher, wir haben diese vielleicht noch in andere andere Farbe oder wie gefällt Ihnen das oder wir haben vielleicht noch mal eine andere Marke. Sie hat nix gesagt. Ich hab meinen Flip Flop, die ich in der Hand hatte, hab ich zurückgestellt. Ich bin das Auto, bin zum Auto gelaufen. Ich bin im Auto gestiegen. Ich bin heimgekommen. Ich wusste genau, welche Größe ich haben wollte. Ich wusste die Marke. Ich hab die im Internet bestellt und innerhalb von 36 Stunde hatte ich diese Flipflops. Und das ist wirklich eine verpasste Chance. Und das ist genau die zweite Option, die ich gerade genannt habe. Was ist in Ihrem Betrieb wichtig? Ist es jetzt das Regale auffüllen und das Geschäft sauber machen? Und ich sehe das wirklich ganz oft. Oder steht der Kunde oder der Gast im Vordergrund? Und das ist schon interessant, weil letztendlich ist das am wichtigsten und ich verstehe es auch. Sicher, wenn da 'n große, gerade LKW gekommen ist und er hat unterschiedliche Schuhe gebracht. Natürlich ist das wichtig, aber es tut mir leid. Es hat die haben die haben das dann einfach verpasst. Und letztendlich denke und ich finde es auch so schade, aber wie toll ist das, wenn Du als Mitarbeiter diese Kunde hilft und vielleicht anderes Paar oder mir dann total glücklich nach Hause schicken kannst. Und auch sogar noch, wenn wenn sie diese Show nicht hatte, vielleicht hätten sie mir auch anderes Paar verkaufen können, weil ich wollte unbedingt Flipflops haben. Und das genau, erstens, was ist Ihnen wichtig, hä? Das Auffüllen von der Regale oder das Saubermachen von das Geschäft? Und zweites, wenn Du genau machst, was der Kunde oder der Gast fragt, dann wird der Kunde oder der Gast noch nicht begeistert sein. Und das sind 2 Sache, die Du dich selber immer die Frage stellen musst, hab ich jetzt eine exzellente Beratung oder hab ich der Kunde oder der Gast jetzt exzellent geholfen oder hab ich einfach das gemacht, was der Kunde oder Gast gefragt hat? Weil wenn ich das mache, dann ist der Kunde oder Gast nicht begeistert. Und das ist genauso, wenn das, wenn wenn wenn ich im Geschäft komme und die Mitarbeiter oder der Chef selber findet wichtiger, dass die Regale ausgepackt gefüllt werden und dass der Lade sauber ist. Und natürlich ist das auch wichtig, absolut. Das gehört dazu, aber wenn das Geschäft aufgemacht wird, würde ich sage, ist die höchste Priorität wirklich der Kunde oder der Gast. Und dann letztendlich dafür zu sorgen, dass der Gast nicht nur zufrieden ist, aber begeistert. Und das kann man nur allein machen, wenn man mehr tut, als was der Kunde oder der Gast fragt. Und das ist keine, das sind keine große Geschenke. Das ist einfach die Aufmerksamkeit zu den Gast oder der Kunde geben. Und das ist, was ich euch heute mitgeben möchte. Wirklich. Und wenn ihr mal interessiert seid, in was ich mache, ich mach gerne mit Ihnen ein Gespräch zusammen, was in Ihrem Geschäft oder in Ihrem Betrieb, was man tun kann, eigentlich die Kundenfreundlichkeit und die Gastfreundlichkeit zu erhöhen, damit der Kunde und der Gast begeistert ist. Oder im September oder Oktober starte ich auch wieder ein neues 4 Monate Programm mit unterschiedliche Betriebe. Da können Sie 'n Austausch machen. 4 Monate lang begleite ich Ihnen oder einen von deine Mitarbeiter, die halt damit dafür sorgen kann, dass der Kunde oder der Gast noch mehr begeistert wird. Oder ich kann es auch in Company machen. Ich kann auch in den Betrieb kommen, wenn Sie genügend Mitarbeiter haben. Aber wirklich, es bringt was. Sie heben sich ab von der Konkurrenz. Der umsatzsteigerte Zusatzverkaufen werden mehr, wirklich. Und es ist es ist alles keine höhere Mathe, was ich mache, wirklich nicht. Aber es ist schon interessant. Und noch mal zurückzukommen bei ganz den Anfang. Es hat mir so was von Spaß gemacht. Damals, dass der Junge vor 2 Woche her hatte ich den Livetag und da kam grinsend bei mir und hat gesagt, Annemarie, ich hab genau das gemacht, was Du gesagt hast hast. Und das Trinkgeld ist mit 50 Prozent erhöht worden. Ich hab an dem Abend 50 Prozent mehr Trinkgeld bekommen. Wie cool ist das? Und das freut mich und das ist auch der Grund, warum ich das mache und wie wäre es, wenn es bei dir auch so wäre? Das wär natürlich cool. Deswegen, aber jetzt hör ich auf, ich hab lange genug geplaudert, lang genug gequatscht. Ich hoffe auf jeden Fall, dass ich euch wieder etwas mitgeben kann, dass ihr da etwas von mitnehmt in eurem Alltag. Und wenn Sie ein Geschäft oder ein Restaurant oder weiß ich was haben und Sie haben Mitarbeiter, sagt das. Bespreche bespreche das in eure Teammeeting. Bespreche es wirklich. Mach es. Weil es tut auf jeden Fall gut. Und Sie können immer noch den Podcast, den vorherigen Podcast anhören, Gastfreundlichkeit oder Kundenfreundlichkeit innerhalb von 10 Sekunde, weil es geht. Wirklich. Hey, danke, danke, danke schön, dass ihr bis das Ende zugehört habt. Ich hab mich wirklich gefreut und ich freu mich auch wirklich. Ich hab letztes Mal so viele Reaktionen bekommen und ich freu mich auch jedes Mal, wenn ich Reaktionen bekomme, weil das hilft mich auch weiter. Und sonst könnt ihr auch mal Thema nennen, was Du gerne behandelt haben möchtest, weil das würde ich unbedingt auch gerne machen. Alles gut. Ich mach das auf jeden Fall. Ich freu mich auf jede Zuhörer und ich wünsch euch noch einen schönen, schönen, schönen Tag und bis nächste Woche. Tschüs, tschüs.

Häufig gestellte Fragen

Warum reicht es nicht, einfach das zu tun, was der Kunde verlangt?

Wer nur Erwartungen erfüllt, macht Kunden zufrieden – aber nicht begeistert. Begeisterung entsteht durch einen Schritt mehr: ein echtes Kompliment, echtes Interesse, ein kurzes Gespräch. Erst dann fühlen sich Gäste wirklich gesehen und gehört, und genau das führt zu Wiederkauf, Weiterempfehlung und mehr Trinkgeld.

Wie kann ein einfaches Kompliment das Trinkgeld um 50 Prozent steigern?

Ein aufrichtiges Kompliment schafft eine emotionale Verbindung zwischen Mitarbeiter und Gast. Menschen, die sich wertgeschätzt fühlen, geben mehr aus und zeigen ihre Dankbarkeit auch finanziell. Das ist kein Zufall, sondern nachgewiesene Praxis – wie das Beispiel des Restaurantmitarbeiters aus dieser Folge eindrucksvoll zeigt.

Wie lange dauert es, eine echte Kundenbeziehung aufzubauen?

Oft nur 2 bis 3 Minuten. Es braucht keine langen Gespräche – ein freundlicher Blick, eine persönliche Frage oder ein kurzer Smalltalk reichen aus. Entscheidend ist die Qualität der Aufmerksamkeit, nicht die Quantität der Zeit. Präsenz und echtes Interesse sind der Schlüssel.

Was sollten Führungskräfte tun, damit ihre Mitarbeiter kundenorientierter werden?

Führungskräfte sollten im Teammeeting konkret besprechen, was Priorität hat: Regal auffüllen oder Kundenkontakt? Die Verbindung von Strategie und Werkvloer – Diagnose, Verhaltensübersetzung und Prozessverankerung – hilft, Gastfreundlichkeit im Arbeitsalltag zu verankern. Schulungen und regelmäßiges Feedback machen den Unterschied langfristig messbar.

Was tun, wenn ein Mitarbeiter eine Kundenfrage nicht beantworten kann?

Offen und freundlich kommunizieren: 'Das ist eine gute Frage – ich hole kurz einen Kollegen.' Wichtig ist, die eigene Unsicherheit nicht sichtbar zu machen. Mit Empathie und klarer Kommunikation bleibt das Kundenerlebnis positiv – und eröffnet sogar Chancen für zusätzlichen Umsatz, wie das Hotelbeispiel in dieser Folge zeigt.

Kontakt aufnehmen

Möchtest du mehr erfahren oder zusammenarbeiten? Melde dich gerne.

Kontakt aufnehmen