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Folge #2

Podcast mit ANOUK ELLEN SUSAN

27. Juni 202439 minAktualisiert: 3. März 2026
Podcast mit ANOUK ELLEN SUSAN

Podcast mit ANOUK ELLEN SUSAN

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Shownotes

Eine Videopodcast mit Anouk Ellen Susan , sie ist eine vielseitige Frau und es war eine Freude, sie zu interviewen. Wir sprechen über die Unterschiede zwischen Niederländern und Deutschen, über den Tourismus, wo Anouks Karriere begann, und wie sie diese Erfahrungen aus dem Tourismus in andere Branchen mitgenommen hat , man kann sie überall anwenden! Wie ist es, einen Schritt mehr für den Kunden zu tun und ihn dadurch zu überraschen? Wie ist es, den Mut zu haben und einfach zu fragen? Und wie schön kann das Leben sein, wenn man dadurch so viele „Ja’s“ bekommt und das Selbstvertrauen steigt? Wir reden darüber, wie man Vertrauen aufbaut und ob es in der deutschen Kultur mehr Respekt verschafft, wenn man „Sie“ verwendet. Kurz gesagt, es ist sehr interessant und spannend, sich diesen Podcast anzuschauen. Alle Themen werden durch schöne, lustige und nette Anekdoten aus Anouks Leben unterstützt. Erleben Sie es selbst und lassen Sie sich in die Welt von Anouk entführen, die ein bisschen "lekker ander is". Mehr info über Anouk: https://www.anoukellensusan.de Website Anne-Marie Vissers: https://gastfreundlichkeitmitschwung.de

Vollständiges Transkript

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Sehr geehrter Prinz Konstantan, ich bin Anne Kegger. Wie sprech mir so jemand an? Ich schreibe an meinem siebten Buch und ich würde mich wahnsinnig freuen, wenn Sie daran teilnehmen. Ich hab hier 3 Fragen. Der weiß ja gar nicht, wer ich bin. Hab ich ihm noch hinterher geschrieben. Übrigens, ich bin eine sehr ernst zu nehmende Frau. Man kann mir vertrauen. Kurze Zeit später macht's Kling auf meinem Handy und ich gucke und dann bin ich mit dem Prinz Konstantein vernetzt. Oh, dann krieg ich krieg ich doch Gänsehaut oder? Ja. Satz, nein hast Du, ja kannst Du bekommen, ist das Lebensmotto von mein nächster Gast in meinem Videopodcast. Sie ist Experte im Marketing, sie ist Businesscoach, sie Autorin von 7 Büchern und sie hat sogar 2 Podcast Upgrade yourself, Glaube an dich und lecker anders. Und lecker anders, das ist heute niederländisch. Deswegen haben Anuk und ich, wir haben auf jeden Fall Gemeinsamkeiten. Es ist ein sehr spannendes und interessantes Gespräch, wo all diese Themen da ankommen. Ich wünsch euch viel Spaß beim Anschauen und beim Zuhören. Ja, hallo Anuk. Schön, dass ich hier in Köln sein darf mit 1 orangen Tasse Kaffee. Finde ich schon cool, hab ich gedacht, für dich, hör mal hier. Ja, lass uns doch Orangen seh ich erst mal. Ja, Das ist schon cool, weil bisschen orange Blut haben wir schon beides, ja? Absolut, oder? Das orangene Herz verbindet uns, wie Ja, genau. Annuk, erzähl, wer bist Du? Was tust Du? Ja, also ich hab 2 Schlagendeherzen in meiner Brust. Das eine ist tief orange, ja, ja, genau. Und das andere ist ein deutsches Herz. Ja. Denn ja, meine Mutter ist deutsch und mit 3 Jahren sind wir nach Deutschland gekommen. Mhm. Und hier bin ich dann auch aufgewachsen. Und ich habe aber die Liebe für die Niederlande immer beibehalten und habe dann auch in den Niederlanden studiert. Ich bin Marketingexpertin in meinem ersten Berufsleben gewesen, durfte unter anderem Direktorin sein vom niederländischen Büro für Tourismus. Wir haben die ganzen Deutschen in die Niederlande geschickt, habe aber auch im Bayerischen Hof im Hotel gearbeitet, also komme auch aus der Gastronomie, sage ich mal, oder aus der Hotellerie und durfte dafür eben Marketing machen und ja, danach habe ich aber dann gedacht, mit 40, es ist ein bisschen Routine, es ist alles so leicht und ich weiß nicht, welches komischer Gedanke mich da geritten hat, aber ich habe gesagt, ich möchte es noch mal schwer bekommen auch oder noch mal was Neues, neue Facetten an mir kennenlernen, neu entwickeln, mich entfalten und dann habe ich in der Tat mit 40 beschlossen, mich selbstständig zu machen. Hab da erst einen kleinen Weg hin noch gefunden über so teils teils, weil ich bin ein Sicherheitstyp und hab eine Ausbildung in der Zeit gemacht als Keynote Speaker bei der German Speakers Association. Ich habe eine Ausbildung noch gemacht als Coach, als Business Coach und ja, dann habe ich mich mit 42 getraut und habe mich selbstständig gemacht und jetzt arbeite ich eben ganz vielseitig, entweder zu dem Thema Frauenempowerment und wie man noch mehr sich selbst sein kann und mit Kraft und Leidenschaft und Mut durchs Leben geht. Oder aber das, was uns auch verbindet, ist das deutsch niederländische, die Kulturunterschiede und sowohl für Firmen als auch für Privatpersonen. Was bedeutet das genau? Und ich moderiere auch dann Veranstaltungen sowohl für Frauenveranstaltungen als auch für deutsch niederländische. Da haben wir uns dann auch kennengelernt. Genau. Ich war mal bei einem Netzwerktreffen, was Anuk letztendlich auch moderiert hat Ja. Und war auch sofort begeistert von deinen Art und Weise, deinen Umgang und auch deine Energie, die man einfach auch, obwohl es online ist, natürlich auch spürt. Was mich gerade sofort getrieben hat, weil ich komm selber auch ausm Tourismus. Du hast gesagt, Du bist angefangen beim Tourismusbüro in Deutschland oder was genau war das? Und welche Ja, sprechen wir dann? Also meine Liebe für den Tourismus, vielleicht noch eine kleine Ansicht, die hat sich im Phantasialand entwickelt. Kennst Du viele? Ja, natürlich. Für alle die, also Freizeitpark in der Nähe von Köln und da war ich im Informationscounter. Und dann hat man aber gemerkt, dass ich sehr freundlich zu den Menschen war, ihnen freundlich die Fragen beantwortet habe, dass ich 4 Sprachen spreche, wodurch ich eben auch zugänglich, weil Sprachen sind ja die Tore zur Welt, zugänglich für andere waren, dann haben sie gesagt, willst Du denn nicht hier in die Marketingabteilung kommen? Und dann 3 Monate später durfte ich in der Tat sowohl vom Info Counter zur Marketingabteilung, da war ich noch Schülerin zu dem Zeitpunkt und da habe ich mich verliebt in das Fach, ich habe mich in die Branche verliebt. Es hat alles mit Spaß und mit Freundlichkeit zu tun und wenn man das bedienen kann, was gibt es da letztendlich Schöneres? Und da hat sich für mich gefestigt, es ist nicht wichtig, wo Du anfängst, es ist wichtig, wo du aufhörst. Genau. Und man kann an einem Informationscounter starten, aber wenn man da sich selbst ist und wenn man Gas gibt und wenn man freundlich ist, dann kann man so viel erreichen. Und ja, noch vor meinem Studium habe ich wirklich viele, viele Sachen fürs Phantasialand machen dürfen. Ich war dann auch Repräsentanz in den Niederlanden, hab da natürlich dann viele Promotion Touren organisiert, war auch Messen und dann habe ich gesagt, das muss ich studieren. Ja, da muss ich mehr von wissen. Sprache sind die Toren der Welt. Wenn Du mehrere Kunde oder Gäste ansprechen kannst in deine eigene Sprache, ist natürlich schon cool, weil dann fühlt jemand sich sofort willkommen. Und man kann es auch in jede Branche, nachher wenn Du sagst, da ist quasi der Grund, da kannst man in jede Branche kann man das halt auch anwenden. Ich werd jetzt ganz viel gefragt für englischsprachige Moderation oder Workshops, weil eben, dass jemand das auf Englisch kann, aber von dem deutschen Hintergrund her, ne, ja, das wird gewertschätzt. Darum sage ich allen jungen Leuten gerne, geht raus in die Welt und lernt die Sprachen. Guckt euch vielleicht Netflix lieber in der Originalsprache an, als übersetzt auf Deutsch. Weil das ist ja, wir Niederländer kennen das ja nicht, die Übersetzung. Nee, genau, genau. Deswegen hören wir ganz oft auch Englisch. Ich glaube schon, wenn man das hört, dass man das vielleicht auch einfacher ist zu sprechen. Und das hat mich auch wirklich, ich hab dich kennengelernt und ich fand dann auch, ich denk, ist die Anung noch niederländisch oder ist sie deutsch? Weil sie hat dann auch das Netzwerktreffen moderiert. Du hast perfekt Niederländisch gesprochen und perfekt Deutsch. Und ich denk, hä, ich sprech perfekt Niederländisch, Deutsch immer mit Akzent. Das ich könnte dich wirklich, das war son Rätsel. Ich hatte dich nicht zuordnen können. Also Annamarie, lass mir das sagen, ich bin total neidisch, dass Du diesen wunderbaren niederländischen deutschen Akzent hast, ja. Den hätte ich auch total gerne, weil ich glaube, dass auch das eine absolute Schamansbombe ist, sag ich jetzt mal, ja? Wenn man mit soner soner Freundlichkeit kommt. Ich kenn das aus den verschiedensten Unternehmen, in denen ich tätig war, wenn da ein Niederländer auf Deutsch gesprochen hat mit so einem, ich nenne das gerne Après Ski Deutsch, dann konnte der auch manchmal nicht so schöne Sachen sagen oder ein bisschen ernster, ja, und trotzdem wurde es als charmant abgenommen. Oder der hat sofort geduzt, was manchmal ja wirklich nicht unbedingt im Geschäftlichen in Deutschland gewünscht ist, ist mal so, mal so, ne, aber da kam der mit durch. Also grundsätzlich das erst mal dir mitzugehen. Danke schön. Ich bin neidisch. Danke schön, danke. Ich bin in der Tat deutsch sprachig aufgewachsen. Ich war 3, da hat meine Mutter mich in Kindergarten gebracht. Meine Mutter war zu dem Zeitpunkt alleinerziehend in Deutschland und holte mich dann nachmittags wieder ab. Und dann sagten die im Kindergarten, ja, süßes Mädchen, wir haben nur nix verstanden, die hat die ganze Zeit noch Holländisch gesprochen. Und meine Mutter hat es gar nicht gecheckt gehabt. Ja, und so bin ich dann aber erst mal ins Deutsche dann reingekommen und dann erst später fürs Studium habe ich mich dann wieder ans Niederländisch rangetraut und natürlich mein Vater und meine Großeltern, die ich dann ab und an natürlich auch gesehen hab, da hat man dann son bisschen mit gesprochen, aber das war noch bedürftig, irgendwas mehr zu lernen und während des Studiums hat das dann hervorragend geklappt. Ah, genau, weil Du hast ja in Holland studiert, deswegen war auch Niederländischstammt. Genau. Ah, deswegen Und dann war ja sehr viel auf Englisch und ich hab noch im Ausland studiert, in Spanien, in Belgien, in England und ja, da kam dann das Englisch dazu, ne. Wow, wow. Ja, toll, tolle Geschichte und genau, was Du sagst, ich weiß das noch von unseren Kindern, dass wir die damals auch in die Schule gebracht haben, dass sie auch kein Wort Deutsch gesprochen haben und die mittlere Tochter, wir haben die gebracht und die hat geweint Und ist eigentlich gar nicht toll, wenn ich das jetzt erzähle, aber es war halt so. Und ja, nee, das kriegen wir hin, ist alles gar kein Problem. Gleich sind sie weg und dann weint die nicht mehr. Wir sind 4 Stunden später zurückgekommen und hat noch immer geweint. Oder genau oder mit Schnupfen zum Beispiel, wenn wir dann lecker anders Unsere Tochter war bisschen erkältet und die hat dann die war erkältet, aber die hat dann gesagt Schnuppie. Wie süß. Die diejenige, die aufgepasst hat, hat dann Taschentuch gebracht, weil die dachte, die hat Schnupfen. So sind so manche Sachen. Aber noch mal zurückzukommen auf Du und sie, weil das finde ich eigentlich auch total spannend und auch hat vielleicht auch mal etwas mit Gastfreundlichkeit zu tun. Wie stehst Du da gegenüber Du und sie? Weil als Niederländerin, ich hab schon bisschen Schwierigkeiten damit. Ich hab da keine Schwierigkeiten. Ich duze einfach gerne, aber natürlich weiß ich mich zu benehmen. Also das heißt, es ist sehr kontextabhängig. Ich bin aber relativ schnell beim Du oder aber jetzt in letzter Zeit, ja auf LinkedIn zum Beispiel ja auch, wo ich doch auch sehr viel unterwegs bin für mein Netzwerk, dann mache ich Hashtag gerne perdu. Das ist dann so eine, finde ich, digital zumindest, eine sehr schöne Art und Weise. Ich weiß aber, dass in Deutschland 80 Prozent aller Unternehmen noch, da noch gesiezt wird, das finde ich sehr viel. 80 Prozent? 80 Prozent. Ich glaube, dass da schon einen Wechsel kommt. Ja. Also der und der wird wahrscheinlich rasanter sein, aber trotzdem ist da noch sehr viel Sie und da würde ich immer, sage ich jetzt mal sagen, ist am Anfang erst mal Etikette und Abchecken, nicht verkehrt. Ich hab so auch son kleines interessantes Happening gehabt, und zwar, ich war damals Direktorin fürs niederländische Büro für Tourismus und wir haben viel mit der Deutschen Bahn zusammengearbeitet. Ist sehr traditionsbehaftetes Unternehmen auch, wird natürlich gesiezt. Ich hatte aber irgendwie morgens irgendwie, ich hatte telefoniert noch mit meinem Vater und ich war, ne, auf Niederländisch, ich war gut drauf, wir waren Köln. Und ich hatte in der Tat ein Treffen mit der Deutschen Bahn, weil wir eine große Aktion zusammen hatten. Und der Geschäftspartner und ich, wir waren per Sie. Aber irgendwie, ich war so gut gelaunt, weil wir eine tolle Aktion hatten und dann kommt er auf mich zu und ich sage, hallo Martin, wie geht es dir? Und dann dachte ich, oh Gott, das hätte ich jetzt gar nicht so sagen dürfen. Aber damit war auch das Eis gebrochen, seitdem duzen wir uns und sind jetzt auch nach dieser Zusammenarbeit immer noch miteinander in Kontakt. Und das finde ich total nett und darum manchmal kann es auch sehr netter Türöffner sein, son bisschen lecker anders zu sein. Und ich glaube auch, das merke ich als Niederländerin, das wird dann manchmal auch akzeptiert. Ich weiß nicht, das wird eher akzeptiert dann, denke ich mal, für Deutsch. Ich weiß nicht, ob so empfinde ich das auf jeden Ich finde schon, dass Du und sie, ich finde es ab und zu sehr, wie soll man das sagen? Rigide oder? Aber auch für Mitarbeiter manchmal nicht, da wird manchmal nicht ein Leitfaden dünn. Der eine darf duzen, die muss noch siezen und wenn ich dann aus Auszubildender in einen Betrieb komme, kann das auch mal sehr verwirrend sein. Ja, und es gibt einen Unterschied. Vielleicht sag ich kurz, ich hab bei jemandem gecoacht, der Nieder, also Deutscher, der in den Niederlanden war und der nicht verstand, dass er keine Freundschaften, sage ich mal, mit seinen Kollegen schließen konnte, weil er sagte, die sind alle so auf Distanz. Ich weiß gar nicht, was ich falsch mache. Und im Gespräch stellte sich heraus, dass er da jetzt schon mehrere Monate ist, dass er aber immer noch alle siezt. Und ich habe ihm dann erklärt, dass wir Deutsche gerne, ne, durch das Sie auch respektiert werden wollen, ne, und Respekt im Prinzip uns als Deutschen oft wichtig ist, aber uns als Niederländer, ich bin ja beide, also uns als Niederländer, wir möchten mehr gemocht werden. Und das Du ist viel schneller auf 1 Mögenebene und das Sie bleibt eben immer auf dieser Distanz- und Respekt Ebene. Und darum hat er keinen Bezug gefunden. Und das, denke ich, ist noch mal so ein Unterschied, was auch hinter der Kommunikation zwischen Du und Sie dann sich verbirgt. Es gibt Distanz. Ja. 100 Prozent. Ich glaub schon, dass es manchmal auch wichtig ist, aber ich Meiner Meinung nach kann man Respekt nicht über sie Wie nennt man das auf Deutsch? Abzwingen. Abzwingen, glaube ich, ist meine Meinung, aber Es finde ich schön, wie Du das sagst. Das sehe ich ähnlich. Ich glaube, dass wir durch unser Handeln in eine Vorbildfunktion kommen können, dass wir durch unser Handeln dafür sorgen, dass Menschen auf uns schauen und sagen, Wahnsinn, das ist wirklich was Tolles. Also da oder da habe ich Respekt vor dem oder vor ihr. Genau und dann ist das nicht während er sie, aber dann ist, weil die Person etwas tut oder macht, also ich denke, boah hey, das ist schon cool. Ich hab da letztens was erlebt, vielleicht darf ich dir das erzählen, was finde ich passt so schön dazu. Ich war auf einem Seminar mit Frauen und nach dem Seminar sind wir noch essen gegangen zusammen. Und hatten sehr viel Spaß und als wir beim Dessert ankamen, haben wir noch mal die Karte geguckt und wir wollten alle irgendwie was mit Schokolade. Kennt vielleicht der eine oder andere. Und es war nichts auf der Karte, was mit Schokolade irgendwie so zu tun hatten. Also, ne, es gab Eis, ne, es gab son Apple Crumble, ne, aber eben nix mit Schokolade. Dann kam der Ober und wir haben den Ober angeschaut und haben gesagt, wir würden gern Nachtisch, aber wir möchten was mit Schokolade, ne? Haben Sie das denn nicht? Und er sagt, das tut mir leid, ne, haben wir leider nicht. Und da waren wir sehr enttäuscht und haben gesagt, na gut, dann nehmen wir halt noch Glas Wein und dabei belassen wir's. Er geht weg, er kommt 5 Minuten später wieder, hat Teller in der Hand, auf dem Teller steht für die netten Ladys und drum herum war Kinderschokolade. Also nicht nur, dass mein Herz aufgegangen ist, aber wenn Du über Respekt sprichst oder was man sich verdient, sage ich mal, da habe ich gedacht, da habe ich Respekt vor. Der Mann ist echt die Extrameile gegangen, der ist rausgelaufen zu einem Kiosk, was da die Ecke war, hat uns die Kinder Schokolade gekauft und da muss ich sagen, habe ich total viel Respekt vor. Und als Marketingfrau kann ich auch sagen, es ist die beste Marketing für sich und eben auch für das Restaurant, ja? Und über Gastfreundschaft gesprochen. Oh 100 Prozent. Ich würde dieses, also wissen wir, das ist im Fichtengebirge in das Restaurant, ja? Ich kann es nur empfehlen. Ich hab auch sofort Foto von dem Teller gemacht, wo ich gedacht hab, das muss raus in die Welt, so was muss man erzählen. Das ist echt für mich Vorbild. Ja, aber das ist schon interessant, dass Du das sagst, weil so oft, wenn ich dann auch schule zum Beispiel, dann sagen auch die Teilnehmer, aber das kann ich doch nicht machen oder warum soll ich das überhaupt tun? Aber genau das, die Extrameile gehen, das das wird nie vergessen. Und Du erzählst es jetzt hier, es geht jetzt auch in die Welt. Das wird nie vergessen und Du wirst bestimmt immer noch mal wieder zu diesem Absolut. Absolut. Es einfach mitdenken und ja, genau, die Extrameile gehen. Und manchmal kann es ganz einfach sein, ne? Es fragt nicht unbedingt diese Riesen. Man also man muss jetzt nicht, was was weiß ich, auffahren, ne? Aber mitdenken, anders denken, lecker anders vielleicht auch zu Ja, genau. Du weißt ja, das sage ich immer gerne, weil durch das lecker anders fällt man eben auch auf. Heutzutage glaube ich, das ist schon schwieriger. Wie komme ich aus der Masse raus? Es gibt so viel, die das Gleiche anbieten. Es gibt so viele, also was es auch immer ist, ob es Geschäfte sind, ob es Bäckereien sind, ob es Hotels sind. Wie ist man anders? Wie fällt man auf? Und ich glaube, durch eben lecker anders zu sein, natürlich auch authentisch zu sein, weil es muss jetzt kein, ne, es muss nichts gezwungenes oder Ähnliches sein, sondern wirklich, ja, sich selbst und mit Leidenschaft und eben lecker anders. Ich glaub, da kommt man da ja schon hin. Und das fragt natürlich auch Mut für die Mitarbeiter. Ja. Da bin ich ganz ehrlich hin. Und wie Du gerade auch sagst, man muss sich eigentlich abheben von der Masse. Und natürlich, wenn Du mit Kollegen bist und wir machen alle das Gleiche, das ist safe, das ist gut. Aber der hat sich getraut, ist zum Geschäft gelaufen und hat das gekauft und fragt auch Mut, aber trotzdem kann er auf seine authentische Art und Weise so viel bewerten. Total. Klasse, tolle Story. Also ich hab für mich, ne, weil Du sagst Mut, ich ich war son bisschen Workaholic früher. War ich lieb auch meine Arbeit, ich bin, glaube ich, immer noch Workaholic, aber vielleicht ein bisschen weniger, ich weiß es nicht. Aber früher war ich schon, dass ich sehr viel gearbeitet habe und dann habe ich gedacht, ich möchte gerne interessant bleiben, für mich, aber auch für andere. Und irgendwie möchte ich auch noch mal gucken, dass ich irgendwie anderes entdecke. Da habe ich gesagt, das braucht Mut manchmal, aus der Komfortzone zu kommen. Und darum, das mache ich jetzt schon seit 15 Jahren, dass ich mir jedes Jahr 3 Sachen so als Aufgabe stelle, mal aus meiner Komfortzone zu kommen. Und jedes Jahr überlege ich mir 3 Sachen, die lecker anders sind, die ich mir immer schon mal gewünscht habe, also es muss jetzt nicht nur hart sein und schwer sein, sondern manchmal kann es auch challenging sein, aber eben etwas, was neu ist. Unter anderem, ich bin zum Beispiel total nicht sportlich und habe mir irgendwann vorgenommen, ich mache mal einen Triathlon. Mein Mann hatte mir davon erzählt und irgendwie kam in mein Köpfchen, kann ich bestimmt überhaupt gar nicht, macht ja nichts, kann man ja lernen. Und in der Tat, ich konnte nicht gut schwimmen, ich habe Kaulunterricht genommen, Ich konnt also Fahrradfahren draußen auch nicht so gerne, weil ich schweren Unfall als Kind hatte und darum Fahrradfahren war eigentlich nix für mich, bin ich Indoor Fahrrad gefahren erst mal, ne, Kondition zu kriegen. Ja, und dann mit meinen 1 50 bisschen werden, da sind wir ja vor Augen, ne? Das find ich so schön. Aber da weißt Du auch, wir kommen nicht wirklich schnell irgendwo Nein. Mit den kleinen Schrittchen, die wir machen, aber gut, üben Schrittchen für Schrittchen weiterkommt. So, habe ich ein Jahr lang trainiert und dann einen Tag, bevor der Triathlon stattfinden sollte, wurde er abgesagt, weil der Organisator mit dem Geld davongelaufen ist. Ja. Ganz schlimm. So, ich traurig, Im Jahr danach Corona. Im Jahr danach sind wir umgezogen. Und ich hatte irgendwie nicht die Energie. Und letztes Jahr habe ich zu meinem Mann gesagt, also ich werde ja nicht jünger, wenn das jetzt nix wird. Und in der Tat, letztes Jahr im Mai habe ich dann ins kalte Wasser gesprungen. Wow. Im wahrsten Sinne des Wortes waren irgendwie 14.5 Grad und man darf erst ab 14 Grad überhaupt son Triathlon machen, also Wassertemperatur. Ja, ich bin als Drittletzter angekommen, egal, dann hat's ganz lange gedauert, bis ich den Neoprenanzug aushatte, dann bin ich aufs Fahrrad, die Frau vom Streckenposten wollte schon gehen, da sagte ich, ich muss noch eine Runde, Sie müssen noch bleiben, ich noch die letzte Runde. So, dann gelaufen, ich glaube, ich bin als Drittletzter angekommen, ist auch wurscht. Es geht dann nicht drum, sich mit anderen zu vergleichen. Also überhaupt Vergleich ist ja, der Glück ist tot, sondern wirklich zu schauen, wie kann ich noch mal was Neues an mir lernen, Wie kann ich mich überwinden, neue Facetten entdecken? Und dadurch wird's spannend und dadurch kann man auch Sachen erzählen oder eben lernen, spielerischerweise fast, ne? Ja, wie es ist, mal die Extrameile zu gehen oder eben mal was lecker anderes zu machen. Und auch, wie kann es funktionieren, die Frage mal zu stellen? Ja. Hey, das Fahrradfahren ist eigentlich nix für mich, laufen eigentlich auch nicht. Schwimmen kann ich auch nicht gut. Aber trotzdem denke, nicht, ich kann es Nein, wie könnte es funktionieren? Klasse. Ja, ich besitze dieses Großdenke Gehen. Ich weiß nicht, ob das auch Niederländisch ist. Ja, ich glaub schon. Oder ob das was mit der Größe zwischen Wie mit unsere ein Meter 50. Der laufende anderthalb Meter, der da denkt, er kann alles. Und das denke ich in der Tat auch. Und ich mag es, groß zu denken. Ich mag auch, andere zu ermutigen, groß zu denken, weil klein, wir sprachen eben auch davon, ne, Du magst das auch gerne, ne, klein wird's oft von selbst, kann es von selbst werden, ja, aber erst mal überhaupt diesen Ansatz zu nehmen. Ich halte das für für eigentlich eine sehr gesunde Einstellung, denn letztendlich wird's ansonsten Selfieffilling prophecy. Mit kleinen Brötchen backen tun aber sehr viele gerne. Darum, ich lade jeden ein, kleinen Brötchen mal zu lassen und mit den großen anzufangen. Ja, genau und trotzdem gehen wir auch noch mal, wir kommen mal aus unserer Komfortzone und wir können groß denken, aber ab und zu, Herr, laufen wir auch gegen der Wand, aber dann stehen wir auf oder ich steh auf und laufe wieder weiter. Wir haben eben noch mal kurz darüber gesprochen. 27 Mal bist Du umgezogen. Ja. Ist auch schon eine spannende Geschichte. Erzähl. Ja, das wurde mir fast in dem Video mitgegeben. Mit 3 Jahren war der erste Umzug letztendlich von Holland, den Niederlanden nach Deutschland nach Köln und dann hat sich das irgendwie so ergeben in meinem Leben und in meinem Lebenslauf, weil A, ich interessiert war, andere Kulturen kennenzulernen und darum mein Studium auch in 4 unterschiedlichen Ländern gemacht habe und die Sprachen mich interessiert haben und ich wollte das Nützliche mit was Schönem verbinden. Dachte, da mache ich doch ein Studium im Ausland, also auch so ein bisschen praxis- und pragmatisch orientiert. Und danach war es so, ich bin 40 Jahre lang mehr oder weniger allein gewesen und es hat mir die Möglichkeit gegeben, eben auch wenn irgendwie eine interessante Möglichkeit sich beruflich vorgetan hat, die auch anzunehmen. Und das mochte ich immer sehr gerne, dieses frei sein, flexibel sein, sich vielleicht da auch nicht unbedingt schon an Konventionen zu binden, sondern eben da flexibel sich aufzustellen. Und das fragt natürlich sich immer auch wieder neu zu orientieren und einzuspielen und ich glaube, das macht, dass ich da auch so eine große Netzwerkerin bin. Meine Mutti hat mir als Kind schon mitgegeben, bevor es zum Studium ging, hat sie gesagt, such dir ein Café oder ein Restaurant raus, wo Du immer wieder hingehst, dass wenn du dann da einkommst, dass die Leute dich mit Namen grüßen, wissen, was du essen willst und wenn du mal als Mädchen, junges Mädchen irgendwie Sorge hast oder Angst oder was auch immer, geh in das Restaurant und dann bist du safe. Und das ist zum Beispiel so etwas, was ich mir gemerkt habe, Ich finde Freundschaften was ganz, ganz Wichtiges im Leben, die haben mich immer begleitet und ich bin auch immer sehr treu, meinen Freunden dann hier in Köln geblieben. Ja. Ich organisiere einmal im Monat Mädelsabend, also auch das ist etwas, von dem ich sage, Freundschaften netzwerken grundsätzlich beschenkt einen im Leben. Gespräche, Beziehungen, auch unser Gespräch hier heute im Podcast. Wir haben uns ja auch über son Netzwerk kennengelernt. Ich hab auch das digitale Speeddaten ins Leben gerufen, während Corona. Ich war zu dem Zeitpunkt Du hast es gegründet? Ich hab's gegründet. Wow. Denn ich war Vorsitzende der Deutschen Niederländischen Gesellschaft hier in Köln und es kam Corona und wir haben uns nicht mehr getroffen. Und ich hab gedacht, das finde ich viel zu schade. Aber gut, dann haben wir ein paar Mal digitale Treffen mit der DNG in Köln probiert, aber es hat nicht so funktioniert. Wir waren nur sehr klein Dann habe ich alle Business Clubs und alle deutsch niederländischen Gesellschaften angerufen und habe gesagt, es ist Corona, das fragt was von uns, flexibel uns aufzustellen, wollen wir nicht unsere Grenzen, unsere Clubgrenzen öffnen und alle zulassen und gemeinsam digital uns treffen. Und so ist es entstanden und jetzt hat's zum fünfundzwanzigste Mal stattgefunden. Wow. Digital und wir haben uns sogar im letzten Jahr zum ersten Mal live getroffen. Dieses Jahr wollen wir uns zum zweiten Mal live treffen. Also wir machen da auch noch jetzt eine Eventserie draus. Wow, wow. Das ist schon cool, ne? Aber gut, das ist natürlich mit der Hintergrund von dir, dass Du auf so viele Stelle gewohnt hast und dass Du so zugänglich geworden bist, ist das natürlich, aber das ist auch eine Begabung, oder? Ich glaube, das ist was Man kriegt ja auch vieles geschenkt im Leben und ich glaube, dass das Leben dadurch, wie man es lebt, einen da auch so prägt. Und mir blieb ja gar nichts anderes übrig, als zu netzwerken, wenn man 27 mal und meistens auch alleine umzieht. Jetzt seit Kurzem mit meinem Mann, aber die meisten Umzüge habe ich alleine gemacht und ja, es ist spannend, es ist schön, es ist, also wenn man mit einem offenen Blick durchs Leben geht und das ist sowohl beruflich wie privat, glaube ich, kann das ein Geschenk sein, man tolle Menschen trifft, sich Möglichkeiten auf einmal ergeben, beruflicher Art, Kooperationen und mein Leitspruch ist darum auch, alleine bist Du vielleicht schneller, gemeinsam kommst Du weiter. Und diesen Spruch lebe ich und liebe ich und habe ich in meiner Arbeit auch immer umgesetzt, gemeinsam eben mehr zu erreichen. Ich glaube, wer anderen hilft, erfolgreich zu sein, ist selbst erfolgreich. Und darum, diesen Blick miteinander und füreinander halte ich für etwas ganz Wichtiges, Gerade in der Zeit heute, wo viel mit KI gemacht wird, glaube ich, triumphiert noch immer das Menschliche und das Miteinander. Ja, ja, das Menschliche auf jeden Fall. Natürlich kann man auch digital total gut menschlich sein, aber ich glaube, die Beziehung, die man gegenseitig hat, das ja, das ist etwas Unikes. Das ist wunderbar. Lecker anders. Unterschiede, Deutschland, Niederlande. Kannst Du noch mal etwas Lustiges erzählen? Etwas Lustiges. Ja, also was vielleicht ganz interessant ist, ist, wie wir Projekte angehen. Der Deutsche, der da oft einen Plan ABC und d hat und alles vorher ausprobieren möchte und und also nicht ausprobieren, aber ausdenken möchte, was könnte denn passieren? Und dann der Niederländer, der dem entgegensetzt, einfach mal lecker zu machen und anzufangen und teilweise schon viel, viel weiter zu sein, wenn der Deutsche erst mit Projekt anfängt. Das ist natürlich sehr schwarz weiß jetzt, ne. Es gibt ja auch sehr viele Unterschiede, aber ich glaube, dass das schon son bisschen in der Mentalität ist, dass der Niederländer da etwas innovativer manchmal an Sachen rangeht und einfach mal macht, ne, ohne da so perfektionistisch vielleicht drin zu sein und ja, der der Deutsche da vielleicht eher was ernster an die Sache rangeht. Ob das lustig ist, weiß ich jetzt nicht so sehr, aber es kann lustig in der Zusammenarbeit werden. Ja, auf jeden Fall. Können nämlich die Zweiträume aufeinandertreffen? Ja, auf jeden Fall. Ja, sicher. Und da kann auch mal, weil wir gehen natürlich immer mit bestimmten Erwartungen gehen wir rges voran. Und wenn der eine andere Erwartung hat oder dann dann kann das, weil das zum Beispiel mit den Netzwerken kann das auch mal zu Irrtum oder zum Verwirrung sorgen. Hast Du da auch mal etwas erlebt während der Zusammenarbeit mit mit Deutsch, Niederländer? Ja, also ich glaube, was was dann ganz spannend ist, ist in der Tat vielleicht auch vorher schon mal darüber zu sprechen, was man sich denn eigentlich vorstellt. Und ich glaube, dass Deutscher da oft schon mit ganz klaren Bild an die Sache rangeht und der Niederländer, der hat da oft noch gar nicht so eine Ahnung genau und der sagt Hat wenig im Plan. Und sich auch nicht so vorbereitet. Also beim digitalen Speeddaten kann das oder beim Speeddaten überhaupt oder Netzwerken kann's schon mal vorkommen, dass der eine eben, ich sag jetzt mal, sich wirklich gut informiert hat, ne, und recherchiert hat, wer sitzt denn da oder wer ist denn da dabei? Und der Niederländer, der sagt, ja, guck mir das einfach erst mal an, ne. Und da vielleicht auch Verständnis, also ich glaub, da dreht sich's im Leben ja drum, ne, Verständnis füreinander zu haben, offen zu sein, ne, für die anderen Kulturen, darauf einzugehen. Also ich hab Buch geschrieben, das heißt Lecker Anders Netzwerken, übers Netzwerken gesprochen. Und ich wollte unbedingt, dass jemand ganz Besonderes an dem Buch mitschreibt, nämlich der Prinz Konstantine. Oh, hat er das gemacht? Denn Prinz Konstantine, der setzt sich sehr ein, ne, so für Ja. Start ups, sehr auch auf der deutsch niederländischen Ebene. Der hat 'n tolles Unternehmen, also was er mit ne, als, wie nennt man sowas, so eine Ehrenperson, ne, sag ich mal. Und ich kenne ihn aber nicht und ich kannte auch niemanden in meinem Netzwerk, der ihn kannte. Was habe ich also gemacht? Ich habe gesehen, der ist aktiv auf LinkedIn und dann habe ich ihn angeschrieben und hab geschrieben, sehr geehrter Prinz Konstantan, ich bin alle Ja, wie sprech mir so jemand an? Ich schreibe an meinem siebten Buch und ich würde mich wahnsinnig freuen, wenn Sie daran teilnehmen würden. Ich hab hier 3 Fragen, die ich Sie bitten würde, zum Beispiel, ich denk direkt, also sofort loslegen, ne, weil sonst so. Ich hab hier 3 Fragen. Und dann hab ich das abgeschickt, es war an einem Samstagmorgen und dann hab ich noch, der weiß ja gar nicht, wer ich bin, hab ich ihm noch hinterher geschrieben, übrigens, ich bin eine sehr ernstzunehmende Frau. Man kann mir vertrauen und ja, so, und dann noch sone LinkedIn Anfrage, ne, mitgeschickt. Kurze Zeit später macht's Pling auf meinem Handy und ich gucke und dann bin ich mit dem Prinz Konstantin verletzt. Oh, dann krieg ich Sie, krieg ich so Gänsehaut, oder? Ja, schau. Ich ruf zu mir immer, ich sag, Andreas, Andreas, ich bin mit dem Prinzen verletzt. Und er sagt zu mir, wie mit dem Kölner Prinzen, mit dem Karnevals Prinzen oder was? Ich sag, nein, mit dem Prinz Konstantin. Ja. Und eine halbe Stunde später macht's wieder Kling, ich guck auf mein Handy, hat er mir meine Fragen beantwortet. Wow. Und das glaube ich eben auch mit Netzwerken, ne, und wir haben eben schon mal drüber gesprochen, Du weißt, mein Nebenspruch, also neben dem, dass wenn man gemeinsam was macht, ist, das Nein hast Du, das Ja kannst Du bekommen. Ich glaube, ist ein sehr niederländisch geprägter Satz, dieses offen ranzugehen, zu versuchen, zu wagen. Ich könnte dir ganz viele Geschichten erzählen, vielleicht eine noch, weil die so schön ist auch zum Bereich Einzelhandel, was man sich trauen kann. Du kennst vielleicht den niederländischen Designer Adi von den Komiker. Komiker, ja? Ich sag jetzt mal für die Deutschen, die das vielleicht nicht kennen, so ein bisschen wie Karl Lagerfeld in den Ländern. Sehr viel auch Hochzeiten und IPs des Landes auszustatten und das Königshaus. Und da bin ich mal rein, weil ich eine große Pressekonferenz hatte und ich wusste nicht, was ich anziehen sollte und wir waren zufällig in Denbos und Adi von den Comlern kam und ich sagte zu meinem Mann, lass uns mal gucken, vielleicht finde ich ja irgendwas. Und zu dem Zeitpunkt war gerade Rembrand 600 Jahre, großes Fest und Adi hatte da eine bestimmte Kollektion für gemacht und ich hab da dieses wunderschöne Kleid mit dem Garten der Lüste gesehen und hab zu meinem Mann gesagt, das wär son richtiges Anno Kleid. Und dann geh ich mal rein und Adi war im Laden, also ich mein, das muss man sich erst mal vorstellen, Und dann habe ich gesagt, dürfte ich das Kleid aus der Etage mal anprobieren? Und dann sagt er, ja klar. Und dann hat er noch so ganz schön, war mir rumgezuppelt mit irgendwie so einem Gürtel, ne, und noch einem Schal, na ja. Und dann sage ich, ich habe jetzt eine ganz interessante Frage, würden Sie mir dieses Kleid ausleihen, weil es war zu teuer für mich zu dem damaligen Zeitpunkt, ne, umzukaufen. Ich sage, würden Sie es mir ausleihen? Ich habe nächste Woche in der niederländischen Botschaft eine große Pressekonferenz für 100 Journalisten, wo ich durch den Abend führe und Ihr schönes Kleid gerne anziehen würde, ne? Das Nein hast Du, das Ja kannst Du bekommen. Der guckt mich an, er geht weg zur Kasse, da stand noch seine Kollegin, er redet mit ihr. Ich sag zu meinem Mann, oh Gott, der geht nicht gleich. Dann kommt er wieder zurück und dann sagt er, ist okay. Wenn Sie den Schal kaufen für 150 Euro. Da hab ich gesagt, den Schal für 150 Euro kaufe ich sehr gerne Und vielen Dank. Und ich fand's so toll. Wow. Also auch da noch mal über Mehrwert und Gastfreundschaft, aber ich mein, dieser Mann, der kannte mich nicht, ne? Und ich meine jetzt, wo 100 Journalisten stehen, ja, ich hätte ihm natürlich aber auch irgendwas erzählen können, Und dann noch, wir Niederländer sind ja auch Handelsmänner und Handelsfrauen, dann noch mir den Schaltern natürlich mitzugeben, das fand ich auch auf Augenhöhe ehrlicherweise. Aber, jetzt kommt das Spannende, ich hatte dann Dienstag diese Sache zum Moderieren durch den Abend in der niederländischen Botschaft. Er hatte freitags eine Modenschau in Denbosz, wo ein Model mit sicherlich mindestens 30 Zentimeter größer als ich, dieses Kleid tragen sollte in der großen Kirche. Und da hat er mir dienstags in Berlin dieses Kleid sozusagen zur Verfügung gestellt und mir vertraut, dass ich es ihm per Post zurückschicke, damit freitags das Model das tragen Ist das nicht toll? Ja. Und das ist auch Und man erwartet auch, man man traut sich ganz oft, das überhaupt nicht zu fragen, sicher von von jemand, wo Du schon bisschen so der Ansehen hast und Du fragst es, aber der Nein hast Du, ja kannst Du bekommen. Und auch, es heißt Prinz oder es heißt eben Modedesigner, ne, und so könnte ich dir jetzt noch viel mehr Geschichten erzählen, mach ich jetzt nicht aufgrund der Zeit, ne, aber ich könnte sie dir erzählen, auch von ganz normalen, sag ich mal, normalen Menschen, ja, die in der Tat ja gesagt haben und das Leben ist so schön, wenn man diese ganzen ja's bekommt und man kann davon zehren, man kann erzählen und man lernt auch selbst ja zu sagen zu anderen, weil man selbst so viele ja's bekommt. Ja und auch zu trauen, das zu fragen. Das sowieso. Genau, weil hat natürlich, wenn man ein ja bekommt, hat man auch die Bestätigung. So, ein bisschen Euphorie, ich habe es geschafft und jemand schenkt ihr das Vertrauen. Absolut. Wie cool ist das und letztendlich, ich hab da heute Morgen noch über gesprochen, man kann auch nur Geschäft machen über Vertrauen. Ja. Wenn da keine Verbindung ist, wenn Du nur allein Kunde siehst und Du siehst eigentlich laufende Euros, dann wird es nicht Nur allein über die menschliche Beziehung, ob das jetzt online ist, digital, das ist eigentlich, das spielt eigentlich gar keine Rolle. Irgendwo musst da Vertrauen auf beide Seite sein und ich glaube auch fest daran, Adi von der Kromanacke hat dir das Vertrauen gegeben, Du wirst niemals das Vertrauen, schade oder nie. Das kommt Das kennen wir gar nicht mehr auf und ich glaube auch, dass es eben Vertrauen schenken und Vertrauen bekommen ist. Und ja, das ist das Schöne auch. Ich finde es auch sehr positiv, dass wir in 1 Welt leben, wo das auch, wo das machbar ist, aber für mich darf es noch mehr sein. Also ich glaube, wir dürfen noch mehr mit Herzlichkeit, mit Leidenschaft, mit Vertrauen, miteinander, füreinander leben sozusagen und ich glaube, in welchem Beruf auch immer, in welcher Branche auch immer, das überzeugt. Ja und auch dich selber geben, einfach auch mal aus deiner Komfortzone rauskommen und auch mal sagen, ja mir geht's heute nicht gut oder hey, kann ich darf ich dir etwas fragen, weil und ich glaube auch, wenn wir da die menschliche Beziehung noch mehr reinbringen, dann dann dann wird die Gesellschaft halt auch bisschen Ja, es ist jetzt nicht so, dass die Gesellschaft nicht schön ist, absolut, weil ich hab total tolles Leben, aber es könnte noch für so viele Menschen mehr Ja. Ja, passt gut zu deinem Kleid mit den ganzen Ja, genau. Das ist auch, was ich gerne lebe, ne? Also ich ich bin auch Fürsprecher für das Thema Herzlichkeit und natürlich ist es so, wir hüpfen nicht 365 Tage lang nur happy durch die Gegend. Muss auch nicht, oder? Muss auch nicht. Ich hab am meisten ehrlicherweise gelernt, in dem Moment, wo ich auf der Erde gelegen hab, gegen die Wand gelaufen bin. Genau. Nicht schön, hat keinen Spaß gemacht, ging mir auch sicherlich nicht gut dabei. Aber es gibt einen Philosophen, der sagt so schön, man lebt das Leben vorwärts, man versteht es rückwärts, jedes Mal, dass ich auf die Erde gefallen bin und mir die Knie aufgeratscht habe, war nicht schön, war nicht nicht glücklich, aber habe ich sehr, sehr viel gelernt, danach Sachen besser zu machen. Und es gibt immer etwas, davon bin ich überzeugt, immer, für das man dankbar sein kann. Und mein Mann und ich, wir haben das Ritual, dass bevor wir abends schlafen gehen, wir uns 3 Sachen immer sagen, für die wir dankbar sind oder die gut gelaufen sind. Und wenn es manchmal nur das Wetter ist, ja jetzt momentan grad nicht, aber gut, ne, das Wetter oder aber leckeres Essen oder schönes Gespräch oder manchmal, wenn ich jogge draußen und dann kommt mir so jemand entgegen, der mir auch zulächelt, wahrscheinlich, weil ich so hoffnungslos aussehe, aber gut, und ich lächle dann zurück, dann denke ich, ja, auch das kann manchmal einfach Geschenk sein, die kleinen Sachen zu würdigen. Ja, Anuk, ich ich könnte noch Stunde mit dir reden, weil ja, wir haben schon Verbindung, Beziehung, weil noch eine Frage hab ich noch, weil die finde ich auch noch sehr interessant. Du bist mit 3 Jahren bist Du von den Niederländer in Deutschland gekommen und doch spüre ich bei dir wirklich, ich will jetzt nicht polaralisiere oder generalisiere, schon ein niederländisches Herz. Wie hast Du das, wie ist das, weil Du noch so oft in den Niederlanden gefahren bist oder weil Du das einfach liebst oder ist es strömt es einfach in dein Blut oder was ist das jetzt? Ja, ich glaub wirklich, dass ich orangenes Blut hab, dass ich meine Adern strömt. Das glaub ich wirklich und ich weiß es nicht. Manchmal ist es ja so, wenn man geboren wird irgendwo, das prägt einen, das nimmt einen mit und ich hab gemerkt vielleicht auch bisschen, dass ich immer eben bisschen lecker anders hier in Deutschland war. Mhm. Und als ich dann in den Niederlanden auf einmal gelebt hab, hab ich auch gemerkt, ob ich lecker anders bin. Also es ist nicht so, dass ich dann da 100 Prozent angekommen bin und sagte, ja, ich bin Niederländerin nur, also ich bin einfach der Mix eben aus beidem. Aber ich merke schon, dass das, dass die Niederlande mich geprägt hat, mich arbeitstechnisch auch geprägt hat. Ich hab immer in einem deutsch niederländischen Kontext gearbeitet und ich glaube, das ist und ich liebe auch diese Kombination. Also für mich ist es am allerschönsten, entweder hier in Deutschland ein Projekt zu haben, was mit den Niederlanden zu tun hat oder in den Niederlanden tätig zu sein und dann eben was mit einbringen zu dürfen. Also ja, dieses Internationale, auch natürlich außerhalb unserer Grenze, aber überhaupt dieses Offene ist etwas, was mich sehr, anspricht. Und ich glaube, diese Kombination, dass immer eben, dass es eben lecker anders ist, nicht nur deutsch oder nicht nur niederländisch, sondern international, das ist, was mich was mich glücklich macht. Ja. Aber das kann ich voll und ganz bestätigen. Hab ich auch so, weil wir leben seit 17 Jahren in Deutschland. Ich fühl mich unheimlich wohl. Ich hab mich auch sehr willkommen gefühlt. Ich hab auch das Gefühl, dass auch sicher, ich wohn dann in Dorf, das halt auch das gegenseitig helfen, dass das noch mehr ist wie in den Niederlanden. Das mach ich so unheimlich an Deutschland. Andererseits das Freie, dass die Freiheit zu haben und auch den offenen Mind, die die würde ich auch nie verlieren. Ja. Nee, das finde ich schon. Ja, lecker anders. Ich glaub, da müssen wir auch, da können wir schon mit abschließen. Ich wollte noch mal kurz die 7 Kannst Du vielleicht noch mal Hast Du ein Favoritbuch? Das ist Upgrade yourself, weil der Titel kommt auch bisschen aus dem Tourismus. Wir kennen das alle, wir haben Upgrade im Hotel, im Flugfahrzeug, ne? Das ist immer das Schönste. Aber eben nicht abhängig davon zu sein, dass andere uns ein Upgrade geben, sondern es selbst zu tun. Und auch das, denke ich, hat nicht nur in der Tourismusbranche seinen Platz, sondern überall zu schauen, wie kann ich die großartige Variante meiner selbst leben und meiner Selbstsein, mehr Selbstbewusstsein, vielleicht mehr Sichtbarkeit, die es heutzutage auch braucht, eben mehr Netzwerken und darüber geht das Buch Upgrade Yourself. Glaub an dich. Klasse und ich da haben wir auch wirklich einen tollen Abschluss, weil wir müssen auch an uns selber denken und letztendlich, wenn wir so wie grade gesprochen haben, groß denken, ja, klein machen kann man immer noch. Absolut. Danke schön. Auf jeden Fall für das tolle Gespräch. Mir hat's auch sehr viel Freude gemacht. Die Zeit ist geflogen. Ja.

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