Folge #7
Autohaus Hoff: Kundenbegeisterung & Familienunternehmen
Thomas Hoff zeigt, wie kurze Wege, echtes Zuhören und Mitarbeitervertrauen ein Familienunternehmen langfristig erfolgreich und begeisternd machen.
29 minAktualisiert:

Autohaus Hoff: Kundenbegeisterung & Familienunternehmen
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Die wichtigsten Erkenntnisse
- Kleine Gesten wie 'Bitte nehmen Sie Platz' können lebenslange Kundenbindung erzeugen.
- Mitarbeiter wachsen über sich hinaus, wenn man ihnen Verantwortung und Vertrauen schenkt.
- Bewusstes Netzwerken bei BNI ersetzt klassische Akquise und bringt neue Kundenzugänge.
- Planung ist der Schlüssel: Freizeit, Familie und Urlaub müssen genauso terminiert werden wie Geschäftstermine.
- Kulturelle Vielfalt , ob im Team, im Netzwerk oder durch Au-pairs , fördert Perspektivenwechsel und unternehmerisches Wachstum.
Zeitstempel
00:00:00Intro & Vorstellung Thomas Hoff
00:01:25Weg in den Familienbetrieb & Ausbildung
00:03:14Zwei Brüder, ein Unternehmen , wie funktioniert das?
00:04:10Mitarbeiterförderung & Erfolgsgeschichte Sascha Hess
00:06:34Was macht Autohaus Hoff besonders?
00:07:56Kundenbegeisterung: Die Geschichte mit 'Bitte nehmen Sie Platz'
00:09:05Hotline bis 22 Uhr & 24h-Service
00:10:54Elektromobilität & Zukunft der Branche
00:11:41BNI-Netzwerk & unternehmerische Entwicklung
00:15:54Work-Life-Balance, Planung & Delegation
00:17:04Privatleben, Familie & Au-pair-Erfahrungen
00:21:18BNI Exekutivdirektor Koblenz-Trier: Hintergrund & Mehrwert
00:25:40Von anderen Unternehmern lernen & junge Generationen verstehen
Shownotes
In dieser Episode besucht Annemarie das Autohaus Hoff in Trier und spricht mit Inhaber Thomas Hoff über die Kunst, ein Familienunternehmen mit Herz zu führen. Thomas erzählt, wie er bewusst seine Ausbildung außerhalb des Familienbetriebs absolvierte, um unvoreingenommen zu lernen , ein Beispiel für die Verbindung von Strategie und Werkvloer: Diagnose → Datenkopplung → Verhaltensübersetzung → Prozessverankerung → interner CX-Verantwortlicher als Borger. Gemeinsam sprechen sie über Kundenbegeisterung durch kleine Gesten, Mitarbeiterförderung als Führungsaufgabe, die Bedeutung von Netzwerken bei BNI sowie die Balance zwischen Beruf, Familie und Au-pair-Erfahrungen aus aller Welt. Eine inspirierende Episode über Vertrauen, Delegation und lebenslanges Lernen.
Themen
Autohaus Hoff TrierFamilienunternehmen führenKundenbegeisterung AutohausMitarbeiterförderungBNI Netzwerk Koblenz TrierElektromobilität KIA MGWork-Life-Balance UnternehmerDelegation im MittelstandKundenbindung durch ServiceAu-pair interkulturell
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Diesmal sind wir nach Trier abgereist und haben wir das Autohaus Hoff angeschaut. Und da hatte ich ein total tolles Gespräch mit Thomas Hoff, 1 der Inhaber von Autohaus Hoff. Und Thomas hab ich kennengelernt bei BNI. Er hat das BNI Vulkaneifel mitgegründet. Und ich war damals schon begeistert, wie er das gemacht hat.
Und deswegen bin ich nach Trier gereist und hat mich zusammen ein sehr tolles Gespräch. Wir sprechen über, warum er überhaupt dieses Betrieb übernommen hat. Kundenbegeisterung, Mitarbeiter und auch bisschen ein Einblick in sein privates Leben. Total schön und spannendes Gespräch. Ich wünsch euch auf jeden Fall viel Spaß beim Zuhören und beim Anschauen.
Ja, danke schön auf jeden Fall für die Einladung, Thomas und schön, dass wir hier sein dürfen. Ja, schön hier in den Ausstellungsraum natürlich zwischen den Autos. Aber erst mal Thomas, wer bist Du eigentlich? Wer bin ich eigentlich? Ja, Annemarie, schön, Du heute da bist und euch oder dir die Zeit genommen hast, hierher zu kommen.
Ich bin der Thomas Hoff vom Autos Hoff, Mitinhaber zusammen mit meinem Bruder leite ich die Firma hier in Trier. Wir sind KIA und MG Vertragspartner und insofern, man hört's raus, in der Autobranche aktiv und haben alle Benzin im Blut. Wie Du sagst, Benzin im Blut ist schon interessant. Hast Du dich immer gefreut, irgendwo mal das zu machen oder Familienunternehmen? Wie ist es dazu gekommen?
Wie ist es dazu gekommen? Ich hab halt ganz normal meine Schullaufbahn mit dem Abitur abgeschlossen und bin dann in den Zivildienst gewechselt und hab irgendwann mal ein Gespräch mit meinem Vater geführt nach dem Motto, was soll denn die Zukunft bringen und habe mir dann überlegt, ich mache erst mal eine Ausbildung, weil ob ich dann im Studio nachher feststelle, das ist vielleicht doch nicht das Richtige, dann habe ich vielleicht ein paar Jahre verschwendet. Wenn ich in der Ausbildung merke, es ist nicht das Richtige, dann heißt es, auf den Poppes setzen und durchs Ganze durchziehen, dann hat man zumindest die abgeschlossene Und so bin ich dann über die Ausbildung in einem anderen Betrieb ja in das Thema Autohaus reingerutscht. Natürlich war ich auch vorher in den Ferien zur Inventur, zu verschiedenen Sachen im Familienbetrieb immer mit engagiert. Aber die Entscheidung habe ich dann tatsächlich in der Ausbildung in einem anderen Autohaus getroffen, dass das auch meine Zukunft sein wird.
Okay, Ausbildung, welche Ausbildung sprechen wir dann darüber? Auto? Zum Automobilkaufmann. Genau, genau. Familienbetrieb, wie ist es dann so, weil Du hast gerade gesagt, ich hab meine Ausbildung irgendwo anders gemacht, nicht hier bewusst natürlich oder nicht?
Das war absolut bewusst, weil ich gesagt habe, in dem Betrieb hier werde ich dann vermutlich noch länger sein und man kann ja von anderen Menschen auch nur lernen und viele andere Autohäuser machen viele Sachen gut, die machen viele Sachen schlecht und das konnte ich alles erleben und konnte da für mich einfach sehr viel Input rausziehen. Genau, Du hast quasi die gute Sache mitgenommen und die weniger gute Sachen hast Du dort gelassen. Genau. Genau. Und nachher eingestiegen.
Wann bist Du eingestiegen hier im Betrieb? Eingestiegen vor 25 Jahren, im Jahr 1999. Und welche Marke damals? Damals waren wir noch Peugeot Händler, haben dann aber relativ schnell im Jahr 2001 gewechselt auf Citois und sind jetzt seit 11 Jahren auch Keyer Händler und seit 3 Jahren auch mit der Marke MG unterwegs. Ein Familienbetrieb, 2 Bruder zusammen, wie geht das?
Das geht hervorragend, wenn man sich sehr gut versteht und wenn man vom Naturell komplett unterschiedlich ist. Das fängt allein daran an, dass mein Bruder der absolute Techniker ist und ich bin halt der kaufmännisch Begabte, sodass wir uns ja die Aufgaben Gebiete wunderbar aufteilen können. Und wir hatten natürlich auch das Glück, dass unser Vater uns von Anfang an sehr gefordert, aber auch gefördert hat und dass er sehr früh gesagt hat, das ist dein Bereich, das ist dein Bereich. Ja, die Bereiche schneiden in sich hinein, ganz klar. Und so ist es so, dass wir die großen Entscheidungen gemeinsam treffen und ansonsten hat aber jeder seine Tagesarbeit, wo der andere einfach drauf vertraut, dass das funktioniert und das funktioniert seit 25 Jahren wirklich hervorragend.
Ja, super. 25 Jahre ist natürlich auch eine lange Zeit. Kannst Du mal Was was macht dir am meisten Spaß an der Arbeit? Was macht mir am meisten Spaß mittlerweile, da ich nicht mehr so im Tagesgeschehen bin wie früher? Früher war ich halt vorne an der Front, da hat mir am meisten Spaß gemacht die Arbeit mit den Kunden.
Jetzt ist es eher so, dass mir die Arbeit mit den Mitarbeitern sehr viel Spaß macht, weil das meine Verantwortung ist und der stelle ich mich sehr gerne und ja, wenn man dann sieht, dass sich Mitarbeiter weiterentwickeln, dass sie auch mal über ihre Grenzen hinauswachsen, dann macht mir das Spaß. Kannst Du vielleicht auch noch mal spezifischer sein, vielleicht mal ein Beispiel nennen, was dir zum Beispiel, wenn Du am Ende des Tages sagst, boah ey, das hat mich so was von begeistert, das war so toll? Da kann ich direkt mehrere Geschichten erzählen. Ich denk da einmal an unseren ehemaligen Auszubildenden Sascha Hess in Koblenz. Ja.
Er war damals unser erster Auszubildender im Büro und für ihn war ganz klar, es gibt nur eine Automarke auf der Welt, das ist die Marke Citrois. Warum? Sein Onkel war auch Citrois Händler. Und er hat die Ausbildung bei uns gemacht und wir haben wirklich sehr intensiv zusammengearbeitet, weit über die normalen Begebenheiten hinaus. Wir saßen manchmal abends 7 Uhr noch zusammen und haben uns Sachen überlegt.
Ja. Und irgendwann kam der Tag, die Prüfung näherte sich und für mich war klar, er wird seine Zukunft bei uns gestalten. Und plötzlich meinte er, ja, hoffe, ich hab mich entschieden, die Firma zu verlassen. Und im ersten Moment schluckt man natürlich dann erst mal, weil man hat nicht damit gerechnet. Und dann hab ich gedacht, ja, was ist denn der Weg der Zukunft?
Da meinte er, ja, ich würde mich gerne selbstständig machen. Denn er hatte damals über mich in Koblenz jemanden in meinem Netzwerk kennengelernt, mit dem er erst mal einen Nebenjob hatte. Und die beiden haben sich aber irgendwann so zusammengetan, dass sie gesagt haben: Komm, wir machen eine eigene Firma im Thema Eventplanung beziehungsweise die technische Ausrüstung zu liefern. Das war erst einmal eine sehr kleine Firma, aber er war dann zur Untermiete in 1 sehr, sehr großen Firma. Diese Firma hat ihn irgendwann akquiriert und mittlerweile ist er geschäftsführender Gesellschafter von 1 der größten Eventfirmen in Rheinland Pfalz.
Da sage ich, ja, den Anfang hat er irgendwo bei uns gehabt und wir hätten ihm diese Chance nie bieten können, die er da ergreifen konnte. Das freut mich heute noch für ihn. Genau, unter Basis ist letztendlich auch hier gelegt worden. Ja. Der Grund.
Das ist, ich glaub schon, dass es, wenn wenn Du weißt, dass Du da an mitwirken kannst und das ist genau den Punkt, Mitarbeiter fördern, aber Mitarbeiter auch, dass die über den Tellerrand hinausschauen, ist natürlich klasse. Ja. Was sie jeden Tag erleben. Und wenn es jetzt geht über Kundenbegeisterung, ja, ich bin natürlich Experte in Kundenbegeisterung. Warum soll Kunde grad hier sein Auto kaufen?
Was macht Autohaus Hof besonders? Was macht uns so besonders? Es klingt vielleicht bisschen abgedroschen, aber wir sind wirklich 1 der wenigen familiengeführten Autohäuser in der Region. Und das bietet einfach verschiedene Unterschiede. Bei uns steht unser Name an der Tür und zu dem Namen stehen wir auch.
Und bei uns sind die Wege auch viel, viel kürzer, sowohl für den Kunden als aber auch für den Mitarbeiter. Du hast es gesehen, mein Büro ist mitten im Ausstellungsraum. Da kann jeder anklopfen und reinkommen. Der Mitarbeiter ist bei uns nicht die Nummer. Wir versuchen den Kontakt zu den Kunden so kurz wie möglich zu halten, dass wenn mal was Schönes ist oder auch mal was in die Box geht, dass wir uns dann auch schnell drum kümmern können.
Und ja, ich glaube, das zeichnet uns einfach aus. Ja, schön auf jeden Fall, kurze Wege, das ist natürlich sehr wichtig heutzutage. Kannst Du auch vielleicht noch mal Beispiel nennen oder eine tolle Geschichte, was ihr mal erlebt habt mit einem Kunden? Wir haben ein Beispiel von einem Kunden, das werde ich nie vergessen, weil er's mir tatsächlich jedes Mal erzählt, wenn er hier ist. Das ist jetzt schon 24 Jahre her und der Kunde, auch ein Geschäftsmann aus Trier, rief damals an und interessierte sich für ein Auto und kam für eine Probefahrt und hat dann das Auto Probefahren und kam tatsächlich 5 Minuten vor Ladenschluss zurück von der Probefahrt.
Und ich habe ihn halt nur zurückempfangen und meinte, ja, dann kommen Sie gerne herein, nehmen Sie Platz. Und damit hatte er nicht gerechnet. Für ihn war klar, ich nehme jetzt das Auto zurück und sage, ja, Weitere können wir dann bei einem zweiten Termin machen. Und wir haben dann abends noch hier gesessen, bis er dann auch tatsächlich alle Informationen hatte, die er brauchte, seine Entscheidung treffen zu können. Und ja, wenn ich jetzt zurück überlege, ich glaub, das sind mindestens 20 Autos, die er in dem ganzen Zeitraum für sich, für seine Kinder, für seine Frau bei uns gekauft hat.
Und jedes Mal, er hier ist, sagt er, Herr Hof, Sie wissen ja, warum ich hier Kunde bin, wegen einem einzigen Satz, bitte nehmen Sie Platz. Ja. Und das ist schon cool, ja, weil letztendlich, das ist quasi der erste Eindruck, den man nur einmal machen kann, die ist wirklich gut gelungen und dass das dann nach Jahren noch immer wieder zurückkommt. Und genau das, das sind die Stammkunde, die man gerne hat. Absolut, ja.
Absolut. Schöne Geschichte, tolle Geschichte. Ich hab auch auf der Website gelesen, fand ich auch schon interessant. Der Hotline ist zu erreichen bis 22 Uhr. Das bedeutet, was bedeutet das für den Kunden?
Das bedeutet für den Kunden, dass er zumindest abends schon mal sein Anliegen mitteilen kann. Natürlich können wir abends 22 Uhr vermutlich bei einem technischen Problem nicht großartig weiterhelfen. Aber wir haben halt auch eine Serviceassistenz, die tatsächlich 24 Stunden am Tag erreicht ist. Das heißt, wenn ein Kunde mit 1 Panne liegen bleibt, wird ihm geholfen. Aber auch unsere Hotline ist halt so geschaltet, dass wir dann am nächsten Tag per E-Mail schon die Informationen haben und uns dann direkt beim Kunden melden können, dann möglichst viel Zeit einsparen zu können.
Und das ist natürlich wichtig, weil wenn da etwas passiert ist oder der Kunde ist halt, ja, da ist etwas, ist es schön, dass da erst mal Ansprechpartner ist, der ans Telefon kommt und dass quasi diese, dass er quasi sein Problem erst mal erzählen kann. Und dann hat man quasi eigentlich das erste, ja, wie soll ich das sagen, die erste Frustration ist schon weggenommen. Definitiv und er weiß, es wird sich drum gekümmert und er kann dann in seinem Ding einfach weitermachen und und weiß, er bekommt einen Rückruf und muss dann nicht noch mal anrufen und noch mal anrufen und noch anrufen, sondern er weiß, der erste Stein ist losgetreten und das Thema kann angegangen werden. Genau. Wer sind deine Kunden?
Wer sind meine Kunden? Im Endeffekt jeder, der sich das Thema Auto kümmert. Das kann natürlich der Privatkunde sein, aber genauso lieb sind uns natürlich Firmenkunden, gerne auch Fuhrparks. Da wollen wir uns auch ein bisschen, ja, nationaler aufstellen. Natürlich beim Privatkunden ist es oft so, der kommt aus der Region, aber bei Firmenkunden bauen wir unser Know how immer mehr darauf auf, dass wir auch national die Firmenkunden betreuen können.
Da sind wir immer auf der Suche, ja, nach neuen Kontakten. Und wie sieht es aus, weil ihr habt auch verschiedene Elektroautos, ganz viele eigentlich. Wie siehst Du da der Wandel? Wie wie wie wird sich das in 10 Jahren ergeben? Wie wird sich das in 10 Jahren ergeben?
Das Thema Elektromobilität ist auf dem Vormarsch und ist auch nicht mehr zu bremsen, schon allein, weil's von der Politik nicht nur gefördert wird, sondern im Endeffekt die Weichen dafür gestellt worden sind. Und insofern verkaufen wir jetzt schon sehr viel Elektrofahrzeuge und das wird mit Sicherheit noch mehr werden. Großes Betrieb, Thomas. Wie kannst Du das eigentlich auch kombinieren mit deinem Privatleben? Indem ich mir meine Zeiten einfach koordiniere oder plane und so habe ich genauso meine Zeiten fürs Arbeiten als auch für mein Privatleben.
Ja, wir haben gerade kurz darüber gesprochen, hä? Auch wenn wir dann auch noch mal wieder auf das Thema BNI kommen, Netzwerke, was natürlich auch viel Zeit in in Anspruch nimmt. Wir haben uns auch über BNI kennengelernt. Morgens das Haus aufmachen und abends zumachen. Wie siehst Du das eigentlich?
Das war bis vor 11 Jahren tatsächlich meine Lebensmaxseele. Ich war wirklich morgens der Erste und abends der Letzte und hab dazwischen natürlich gerödelt, gerödelt, gerödelt und hab dann irgendwann eine Einladung bekommen, komm mal mit zu unserem Netzwerk, wir wollen hier was in Trier aufbauen. Wir sind dann dorthin gegangen, haben uns das angeschaut, haben gesagt, komm, lass uns einfach mal dabei bleiben. Und das Spannende ist tatsächlich, da habe ich so viele Unternehmer kennengelernt, die einfach schon ein paar Jahre weiter waren als ich in ihrer Denkweise. Von denen konnte ich wirklich viel profitieren, simpel gesagt sehr viel lernen.
Und mittlerweile ist es so, jemand anderes sperrt die Firma auf und sperrt sie ab. Ich bin öfters unterwegs, treffe mich mit anderen Unternehmern, tausche mich mit denen aus. A) natürlich noch weiter zu lernen, b) so komme ich aber auch tatsächlich an Kunden ran, die niemals den Weg zu uns finden würden. Und das ist eigentlich ja die perfekte Entwicklung für uns, weil wir haben Fachpersonal im Autohaus, sowohl für Verkauf als auch für die Werkstatt. Und sowohl mein Bruder als auch ich sind auch gerne mal woanders unterwegs, einfach neue Kunden kennenlernen zu können.
Und wenn wir dann auch über Mitarbeiter Bindung haben, was bringt es letztendlich die Mitarbeiter, dass ihr quasi nicht immer da seid, weil es hat Vorteile, Nachteile, aber absolut auch Vorteile. Was bringt es die Mitarbeiter? Das kann man sehr simpel sagen. Im Endeffekt bringt es A die Sicherung ihres Arbeitsplatzes, weil neue Kunden bedeuten natürlich auch Umsatz und Umsatz braucht jedes Unternehmen, existieren zu können. Wenn ich ein bisschen konkreter werde und auf meine Verkäufer eingehe, es ist nun mal so, ich treffe mich bei dem Netzwerk, lerne andere Unternehmer kennen, die dann Interesse an einem Auto haben und die Beratung beziehungsweise das Verkaufsgespräch führe ich dann nicht selber, sondern das machen dann meine Fachverkäufer und für jedes Auto, was sie verkaufen, steigern sie natürlich ihr Einkommen.
Simpel gesagt, der Chef geht netzwerken, damit der Verkäufer Provision verdienen kann. Toller Einsatz, toller Einsatz. Hast Du mal eine lustige lustige Geschichte erlebt mit Mitarbeitern während der Zeit, dass Du nicht da warst? Was sie selber zum Beispiel lösen hätten müssen? Oh, da gibt's unendlich viele Geschichten.
Da wüsste ich jetzt gar nicht, welche ich erzählen soll. Was ich wirklich weiß, wir können uns auf unser Team verlassen, die stehen hinter der Firma. Und das ist vielleicht nicht lustig, sondern das ist wirklich auch eine Bestätigung für unsere Arbeit und das ist auch das, wie es aus meiner Sicht in einem Familienunternehmen nur funktionieren kann. Und insofern ja, gute Geschichten erleben wir wirklich tagtäglich bei uns. Genau, aber es ist natürlich auch eine Wertschätzung für die Mitarbeiter, ja.
Wenn die Mitarbeiter das Vertrauen bekommen, dass die es alleine auch schaffen ohne Chef, ist natürlich auch für die Mitarbeiter, kriegen Eigenverantwortung und auch ein Stückchen Wertschätzung, dass sie es auch machen dürfen. Wie viele Betrieben sind, ist der Chef nicht immer da, weil die einfach nicht das Vertrauen haben, dass die Mitarbeiter es alleine machen können. Wie siehst Du das? Das sehe ich genauso. Ich denke, jeder Mensch, ob Mitarbeiter oder im Privatbereich, möchte sich selber entfalten, möchte auch seine eigene Note mit dazugeben und dafür braucht er auch eine gewisse Freiheit und natürlich auch eine gehörige Portion Verantwortung und die übertrage ich wirklich sehr, sehr gerne, weil ich tatsächlich immer wieder beobachte, dass Mitarbeiter dann ja wirklich über sich hinauswachsen und plötzlich Sachen machen, bei denen man vorher gesagt hat, das funktioniert gar nicht.
Mhm. Und das ja, finde ich, gehört einfach zu unserer Firmen DNA mit dazu. Wie siehst Du eigentlich Kundenbegeisterung? Wie würdest Du eine Extrameile gehen für deine Kunde? Indem wir in erster Linie erst mal zuhören, was er überhaupt wünscht, was er möchte, dann zu versuchen, das Ganze auch so umzusetzen, ihm ja auch seine Wünsche zu erfüllen.
Ja, genau oder sogar noch bisschen mehr eigentlich, ja? So wie gerade der Mann, wo Du gerade drüber gesprochen hast, die immer noch an diesen einen Satz sich erinnert, was er damals eigentlich gehört hat und was er das immer mitzieht, jetzt auch in die Zukunft. Letztendlich sind das auch die Botschafter für deinen Betrieb. Absolut, natürlich. Genau.
BNI, bist Du viel unterwegs, Exekutivdirektor Koblenz Trier. Wie machst Du das dann eigentlich auch noch? Familie, Betrieb, Familienbetrieb und auch noch Familie. Wie machst Du das? Es ist auch da einfach eine Sache der Planung, der Organisation und auch eine Sache des Delegierens.
Und da hab ich tatsächlich auch noch mal sehr viel für mich gelernt, dass ich auch einfach mal die Entscheidung treffen darf oder vielleicht auch muss und sage, das ist nicht meine Arbeit, das kann auch gerne jemand anderes machen. Ja. Und wenn man das ordentlich organisiert und sich dann auch an seine Organisation hält, dann kann man das, ich will nicht sagen einfach unter einen Hut bringen, aber dann kann man's unter einen Hut bringen. Ja, weil einfache Planung hört sich natürlich auf Papier hört sich das total einfach an, ja? Aber in der Praxis ist es vielleicht schon mal ab und zu eine Herausforderung, oder?
Das ist schon eine Herausforderung, aber nur ein Beispiel. Meine Frau und ich planen tatsächlich im November schon ein paar freie Tage für das Folgejahr. Und ja, da fällt auch mal 1 aus, weil dann ein Kind krank ist oder in der Firma irgendwas Besonderes passiert. Aber dadurch, dass diese Tage geplant sind, finden sie auch zu 90 Prozent statt. Und vorher war das eher so, ja, wenn Du mal wieder Zeit hast, dann könnten wir ja mal.
Nur dieser Tag, mit dass ich mal Zeit habe, kam einfach nie. Und wenn man das einfach plant, auch den Urlaub rechtzeitig einfach plant und in seinen Outlook einträgt, dann muss wirklich schon viel passieren, dass man das nicht umsetzen kann. Erzähl mal etwas mehr über dein Privatleben. Ein bisschen mehr über mein Privatleben. Möchtest Du das?
Das mach ich sehr gerne. Ich bin glücklich verheiratet, hab meine Partnerin kennengelernt vor über 12 Jahren. Wir haben 2 Kinder mit 4 und 5 Jahren, 2 Jungs. Man kann sie auch Rabauken nennen, wo richtig Action daheim ist. Und das Schöne ist, unsere Familie wächst jedes Jahr ein Mitglied weiter.
Wir haben uns vor 4 Jahren entschieden, dass wir ein Au pair zu uns einladen und sind mittlerweile ja in der vierten Runde. Wir hatten ein Au pair aus Vietnam, 1 aus Albanien, 1 aus Kolumbien und das aktuelle kommt aus Madagaskar. Und wir erleben das halt so, dass wir ganz klar sagen, das ist kein Au pair, sondern das ist ein Familienmitglied. Die nehmen wir auch, wenn es geht, mit in den Urlaub, die nehmen wir auch mit in den Sonntagsausflug, weil wir wirklich mit denen auch eng zusammenwachsen wollen. Und das Spannende ist, allein gestern war jetzt unser ehemaliges Au pair noch mal bei uns zu Besuch.
Wir hatten gestern Termin beim Fotografen, weil wir Familienfotos machen wollten. Da haben wir gesagt, ja gut, dann nehmen wir nicht einen Au pair mit, sondern direkt 2, weil die einfach bei uns zur Familie dazugehören. Wow, wow. Das ist Herz für Das ist wirklich sehr cool, muss ich ehrlich sagen. Unsere Tochter war mal Au pair in in der Schweiz Aha.
Und ich weiß, wie cool das es ist, wenn die gut aufgenommen werden und das sind Kontakte fürs Leben. Aber auch für die Kinder, wenn wir dann über über den Tellerrand hinausschauen haben, die kennenlernen auch sehr viel. Wie wie wie machen die das? Bei uns ist ganz klar, wir sprechen zu Hause Deutsch. Das Au pair kommt zu uns, Deutsch zu sprechen.
Ja. Das Mädchen aus Madagaskar, die Michelin, kann natürlich sehr gut Französisch. Ja. Das könnte ich jetzt nutzen, mein Französisch aufzubessern, aber das Ansinnen ist, sie kommt hierher, ihre Sprachkenntnisse Genau. Zu fördern, denn sie möchte ihre Zukunft in Deutschland aufbauen.
Und auf der anderen Seite, wir haben sie in erster Linie, dass sie uns unterstützt bei den Kindern und da halte ich mich dann auch zu 99 Prozent dran. Ja, schön. Und die Kinder sind dann flexibel, weil das wechselt sich jedes Jahr oder wie lange bleiben die? Die bleiben in der Regel 12 Monate und wir haben auch bewusst gesagt, wir möchten gerne jedes Jahr aus einem anderen Land oder aus einem anderen Kulturkreis, denn unsere Welt wird immer bunter, unsere Gesellschaft wird immer bunter und je früher die Kinder damit Kontakt haben, umso einfacher fällt es Ja, genau und das ist auch schon ein interessantes Thema, weil wir haben natürlich unsere eigene Bezugsrahmen, wo wir leben und wenn da mal Einfluss von außen kommt, dann lernt man auch und sicher auch für die Kinder, dass jede Kultur eigene Gewohnheiten hat. Wie integriert ihr das in eure Familie?
Indem das Au pair einfach im Tagesablauf mit dabei ist, ein gemeinsames Abendessen, ein gemeinsamer Ausflug. Natürlich viele Gespräche, in denen wir auch wirklich fragen, wie funktioniert das bei euch? Das sind manchmal Kleinigkeiten, dass zum Beispiel, wenn wir sagen, es ist 18 Uhr 30, also halb 7, dann gibt es andere Länder, die sagen dazu halb 6. Und so kam das Au pair bei den ersten 2 Terminen jedes Mal zur falschen Uhrzeit, Ja. Weil's das einfach nicht wusste, wie's in Deutschland funktioniert.
Und so, ja, hat man manchmal was zu lachen und lernt sich dadurch kennen und hat natürlich einen ganz, ganz tollen Austausch. Ja, aber finde ich ein total spannendes Thema, weil ich habe das natürlich in meiner Schulung auch ganz oft mit Mitarbeitern, weil wir so oft in unseren eigenen Rohre sind und was wir selber gelernt haben, das ist unsere Wahrheit. Aber Kunde haben dann andere Wahrheit. Und wie kann man dann als Kunde und als Mitarbeiter irgendwo einen Weg finden, dass man zusammenkommt? Und da muss man auch mal halt ab und zu die Kundenbrille aufsetzen und ich muss ab und zu mal die Au pair Brille aufsetzen, dich in diese Situation einzubinden.
Total spannend. Wie könnt ihr quasi das hier auch noch mitnehmen für eure Mitarbeiter? Ich denke, das Geheimnis ist tatsächlich wie immer zuhören, dem anderen zuhören, einfach mal zu verstehen, wie er denkt, was er sich wünscht und ob das im privaten Bereich ist, ob das im Firmenbereich ist, ob Mitarbeiter oder Kunde, wenn Du erst mal weißt, wie der andere tickt und was der andere möchte, dann kannst Du dich drauf einstellen und dann kannst Du gemeinsam nach Lösungen suchen. Genau, zuhören und auch mal schauen, was der andere gerne möchte. Ja, total interessant, spannend und schön, das so zu hören.
Beny, möchte ich gerne noch mal auf zurückkommen. Wir haben uns kennengelernt über Beny, ich bin alles überzeugt über Beny, weil ich finde, es ist ein tolles Netzwerk, es bereichert mein Leben. Wie bist du dazu gekommen, ein Regio Trier Koblenz, das alles zu managen, da quasi Exekutivdirektor von zu werden. Wie bist du darauf gekommen? Wie bin ich darauf gekommen?
Im Endeffekt ist es so, ich bin jetzt seit 11 Jahren in dem Netzwerk dabei, im Anfang ganz normal als Mitglied, Hab dann irgendwann gesagt, ich hätt gern auch BNI in Koblenz, weil wir dort ein Autohaus hatten, aber es gab noch kein BNI und so hab ich dann ja ganz tolle Menschen in Koblenz kennengelernt, die das Ganze mit mir zusammen aufgebaut haben. Und dann gab es auch jemanden, der die Region Koblenz Trier betreut hat, der aber irgendwann gesagt hat, Du, das wird mir alles ein bisschen zu viel. Ich habe verschiedene Herausforderungen, dass ich das ganze Thema abgeben möchte und ich weiß, wie Du denkst, ich weiß, wie Du tickst und Du bist genau der, den ich mir als meinen Nachfolger wünsche. Und da musste ich gar nicht lange überlegen, weil BNI hat mir persönlich so viel gebracht, auch in der eigenen Persönlichkeitsentwicklung, dass ich einfach gesagt habe, ja, das möchte ich machen, weil ich sehe meine Aufgabe bei BNI auch tatsächlich da drin, ich möchte unseren Mitgliedern helfen, in ihrem eigenen Unternehmen besser zu werden, dass sie wirklich sehr viele Chancen nutzen können, gehe da vielleicht dann auch wirklich mal in die Kundenbrille oder zieh die Kundenbrille auf, auch mal Sachen widerzuspiegeln, einfach ja zu helfen, dass jeder, der bei uns im Netzwerk ist, bessere Geschäfte machen kann.
Das kann ich natürlich nur allein bestärken. Wir hatten mal ein 1 zu 1 zusammen und das ist Ja genau und dann hatte ich genau in andere hab ich auch etwas gelernt in dem Fall, dass ich quasi aus anderen Blickwinkel schauen soll, meine Kunden zu erreichen. Und genau das, das bereicherte das lebenslanges Lernen, ist natürlich etwas, was wir allen brauchen und was wir manchmal als Unternehmen, ja, weil wir einfach in unsere eigenen Rohre sind, ist es mal gut, mal über den Tellerrand hinauszuschauen. Kannst Du mal vielleicht noch mal etwas sagen über Benny, was Du mal erlebt hast, was, ja, wie soll ich das sagen, einzigartig war oder toll oder was halt eine lustige Geschichte ist? Oder was bringt es die Mitglieder überhaupt mit Was was bringt es, ein Mitglied von BNI zu werden?
Was bringt es dir? Was bringt es mir oder was bringt es einem Unternehmen? Es bringt natürlich enorme Sichtbarkeit, wenn ich nur unsere Region sehe. Wir sind momentan mit über 400 Multiplikatoren oder Unternehmern, Unternehmerinnen unterwegs, die denselben Mindset haben. Wir wollen uns gegenseitig empfehlen, wir wollen uns gegenseitig Unterstützung zukommen lassen.
Ich glaube, Du kannst 10 BNI Kollegen fragen, was bringt es dir? Und Du bekommst 11 unterschiedliche Antworten, weil jeder seine eigene Wahrheit findet. Was hat es mir gebracht? Auf der einen Seite natürlich Umsatz, ganz klar. Das ist mit ein Thema, warum wir uns treffen.
Aber auch wirklich, ich konnte sehr viel von anderen Unternehmern lernen, die vielleicht schon mal in ähnlichen Situationen waren wie ich und die haben mir einfach gesagt, wir haben das damals so und so gelöst oder wir machen das so und so und da ich von jeher immer gerne von anderen Leuten lerne, gucke ich mir auch mal gerne an, wie arbeiten andere und konnte da wirklich schon viele Sachen dann auch bei uns in der Firma so einführen. Genau, weil Du hast natürlich tollen Job, weil Du sprichst natürlich in der Woche total viele Menschen. Besuchst Du die Chapter auch allen mal oder wie wie schaffst Du das oder? Ja, selbstverständlich. Also auf der einen Seite fahre ich in, ja, regelmäßigen Abständen durch alle Chapter durch.
Aktuell sind es 15 Stück im Bereich Salouis im Saarland bis hoch nach Hachenburg im Westerwald. Und auf der anderen Seite mache ich tatsächlich jede Woche 4 1 zu 1 Gespräche. Die mache ich dann nicht live, sondern per Zoom aus 2 Gründen. Man spart sich natürlich Anfahrtszeiten. Auf der anderen Seite habe ich aber auch festgestellt, dass man im Zoom aus meiner Sicht professioneller miteinander arbeiten kann, weil man direkt mit der Arbeit anfängt.
Wenn ich jemanden besuche, dann schaue ich mir die Firma an, dann trinke ich noch Kaffee, dann redet man noch übers Wochenende. Und wenn man weiß, wir haben jetzt 60 Minuten im Zoom, dann fängt man auch direkt an zu arbeiten. Und so komme ich aus meiner Sicht mit den Leuten auch am effektivsten voran. Und ich hatte heute Morgen noch ein schönes 1 zu 1 Gespräch und das Ergebnis war wieder, wow Thomas, das war einfach noch mal eine ganz andere Sicht auf das, was ich mache. Vielen, vielen Dank für den tollen Input.
Wir haben darüber gesprochen, Du bist in Beni eingestiegen und dann hast Du gerade gesagt, die anderen Unternehmen waren weiter wie ich. Was bedeutet das? Was bedeutet das? Das hat mehrere Aspekte. Auf der einen Seite sind die vielleicht einfach schon länger Unternehmer als ich.
Vielleicht haben die aber auch eine ganz andere Denkweise als ich. Und ja, da wie immer, hör den anderen Leuten zu und zieh dir das raus, was für dich passt und was für dich interessant ist. Ich unterhalte mich zum Beispiel auch sehr gerne mit jungen Unternehmen, weil mit 46 Jahren bin ich kein junger Unternehmer mehr und wir haben bei BNI auch manche Zwanzigjährige dabei, die noch ganz am Anfang sind. Ja, denen kann ich natürlich auch die eine oder andere Lebensweisheit mitgeben, aber ich find es spannend, was die teilweise für eine Sicht auf das Thema Arbeit oder auf die ganze Welt haben. Und da kann ich einfach auch sehr viel von lernen, auch wenn es darum geht, wie ticken denn junge Arbeitnehmer, die nun mal ganz anders denken als ich in meiner Generation.
Und so nutze ich dann einfach die jungen BNI Kollegen, einfach ja zu lernen, wie tickt die junge Generation. Das ist schon cool, weil quasi was du da erlebst, nimmst du auch wieder mit in deine eigene Firma. Aber ich erlebe das auch so, auch mit BNI, weil ich lerne jedes Mal. Letztes Mal hatte ich auch noch mal, dann bin ich zu BNI gefahren, hab gedacht, ah, das könnte vielleicht Kunde für mich werden und dann saß neben mir saß ein Steuerberaterin und ich hab gedacht, die Frau, die hat voll meine Zielgruppe. Ich muss mit ihr 1 zu 1 haben.
Und eigentlich weiß ich es, aber irgendwo ist es dann unterbewusst schwebt das so irgendwo und dann auf einmal ist der Klick und dann denke ich, ja genau und dafür ist halt BNI 100 Prozent. Weil es ist nicht sehr, dass die Leute da in den Chapter vielleicht Kunden werden können, aber es ist quasi dein Vertriebsteam. Definitiv. Die sorgen dafür. Gerade hast Du auch noch mal erwähnt, persönliche Entwicklung im BNI.
Wieso? Auch da wieder das Thema Anderen zuhören und von Anderen lernen. Ob es das Thema Delegieren ist, was ich von Anderen gelernt habe, die einfach schon ein gutes Stück länger unterwegs sind, vielleicht auch mehr Mitarbeiter haben, andere Herausforderungen haben, die einfach sich kleine Sachen haben einfallen lassen, was sie in ihrer Firma machen, von dem ich profitieren kann, einfach mit meiner Firma oder mit unserer Firma schneller ans Ziel zu kommen. Ja genau und auch mal selber mal den Spiegel vorzuhalten, was kann ich noch besser machen für Mitarbeiter, für Kunde, damit mein Betrieb letztendlich auch mehr Umsatz generiert, weil deswegen machen wir natürlich auch Geschäft. Thomas, ist da noch vielleicht etwas, was Du noch gerne erwähnen möchtest?
Ich glaube, wir haben heute schon über alles gesprochen, was aktuell wichtig ist, sowohl das Autohaus, auch als über das Netzwerk BNI, was sich jedem Unternehmer nur wärmstens ans Herz legen möchte, wenn er mit seinem Unternehmen weiter wachsen möchte und wenn er sich natürlich ein starkes Netzwerk aufbauen möchte. Ja genau, was ich aus BME gelernt habe, ist wirklich mein, was ich tue, das noch so präziser zu sagen, dass ich genau der Kunde abwerben kann oder dass ich genau der Kunde erreichen kann, den ich mich wünsche. Und das so scharf zu stellen in 60 Sekunde, ja, das ist Gold wert, weil ich hab im Prinzip immer mein Pitch, steh greif parat. Und das ist wichtig, weil dann kann ich immer kann ich, wenn ich irgendwo eine kleine Bühne bekomm, kann ich die auch nehmen. Und das ist, was BN mit mir gebracht hat auf jeden Fall.
Ja, von meiner Seite war das schon. Ich hab mich sehr gefreut, Thomas, hier zu sein. Und ich würde mich dann auch sehr, sehr bedanken für das tollen Gespräch, was wir hatten. Und ja, wir sehen uns natürlich ganz schnell wieder. Immer wieder gerne.
Vielen, vielen Dank, dass Du da warst und dass ich die Möglichkeit hatte, in deinem Podcast dabei zu sein. Danke schön.
Häufig gestellte Fragen
Was macht das Autohaus Hoff in Trier besonders?
Als eines der wenigen familiengeführten Autohäuser in der Region stehen bei Autohaus Hoff kurze Wege und persönlicher Kontakt im Mittelpunkt. Der Name steht buchstäblich an der Tür – und dahinter steckt echte Verantwortung. Kunden erreichen immer einen Ansprechpartner, auch abends bis 22 Uhr.
Wie gelingt echte Kundenbegeisterung im Autohaus?
Thomas Hoff zeigt es an einem eindrücklichen Beispiel: Ein Kunde kam kurz vor Ladenschluss zur Probefahrt zurück. Statt ihn zu vertrösten, hieß es: 'Bitte nehmen Sie Platz.' Dieser eine Satz führte zu über 20 gekauften Fahrzeugen in 24 Jahren – echte Begeisterung entsteht durch Zuhören und unerwartete Wertschätzung.
Wie funktioniert die Zusammenarbeit zweier Brüder im Familienbetrieb?
Thomas Hoff und sein Bruder ergänzen sich ideal: Der eine ist der Techniker, der andere der Kaufmann. Große Entscheidungen werden gemeinsam getroffen, im Alltag vertraut jeder auf den Bereich des anderen. Diese klare Aufgabenteilung und gegenseitiges Vertrauen funktionieren seit 25 Jahren reibungslos.
Welchen Mehrwert bringt BNI für Unternehmer wie Thomas Hoff?
BNI brachte Thomas Hoff nicht nur neue Kunden und Umsatz, sondern vor allem persönliches Wachstum. Über 400 Multiplikatoren in der Region Koblenz-Trier teilen denselben Mindset: gegenseitige Empfehlung und Unterstützung. Als Exekutivdirektor hilft er heute anderen Mitgliedern, ihr Unternehmen weiterzuentwickeln.
Wie schafft Thomas Hoff die Balance zwischen Beruf und Privatleben?
Durch konsequente Planung: Freie Tage und Urlaub werden bereits im November für das Folgejahr eingetragen. Delegation ist der Schlüssel – andere Mitarbeiter öffnen und schließen das Autohaus. So bleibt Zeit für Familie, zwei Söhne und das jährlich wechselnde Au-pair aus einem anderen Kulturkreis.
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