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Folge #2

Social Media mit Herzblut: Gastfreundlichkeit im Netz

Echte Kundenfreundlichkeit funktioniert auch online – wenn Social Media mit Herzblut, Teamgeist und der Sprache des Kunden betrieben wird.

24. April 202435 minAktualisiert: 3. März 2026
Social Media mit Herzblut: Gastfreundlichkeit im Netz

Social Media mit Herzblut: Gastfreundlichkeit im Netz

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Die wichtigsten Erkenntnisse

  • Kundenfreundlichkeit online entsteht nur, wenn man wirklich Teil des Teams wird , nicht als externer Dienstleister, sondern als vertrauter Mitarbeiter.
  • Die Sprache des Kunden zu sprechen ist entscheidend: Ob Wasser, Kräuter, Feriendorf oder IT , jede Branche hat ihre eigene Kommunikation.
  • Social Media ist wie ein dauerhafter Tag der offenen Tür: Unternehmen können Einblicke geben, die im Alltag unsichtbar bleiben.
  • Menschen folgen Menschen , Beiträge mit Gesichtern und persönlichen Momenten erzielen nachweislich mehr Reichweite und Vertrauen.
  • Herzblut ist messbar: Was mit echter Überzeugung gepostet wird, spüren die Kunden , online genauso wie offline.

Zeitstempel

00:00:00Intro & Begrüßung
00:01:33Kerstin Cornesse stellt sich vor
00:03:10Was macht eine Social Media Managerin genau?
00:05:00Teil des Teams: Kundenfreundlichkeit als externe Mitarbeiterin
00:10:20Warum Social Media für kleine Unternehmen wichtig ist
00:11:00Social Media als Tag der offenen Tür
00:15:07Erfahrungen aus Spanien, Eifel und verschiedenen Stationen
00:19:34Der Blick von außen als Mehrwert
00:22:00Die Sprache des Kunden sprechen
00:24:28Herzblut macht den Unterschied , online wie offline

Shownotes

In dieser Folge spricht Gastgeberin Ines mit Kerstin Cornesse, Social Media Managerin und Ernährungswissenschaftlerin aus der Eifel. Sie zeigt, wie Unternehmen , vom Bäckereibetrieb bis zum IT-Dienstleister , online echte Gastfreundlichkeit vermitteln können. Kerstin arbeitet nicht als externe Dienstleisterin, sondern als Teil des Teams ihrer Kunden. Sie übernimmt Community Management, spart Zeit, spricht die Sprache der Zielgruppe und bringt den Blick von außen mit. Genau diese Verbindung von Strategie und Werkvloer , von Diagnose über Datenkopplung bis zur Verhaltensübersetzung und Prozessverankerung , macht Social Media zu einem echten Werkzeug für Kundenfreundlichkeit. Kerstin erklärt außerdem, warum Umzüge, Leben in Spanien und Rasenmähen als Meditation ihr helfen, kreativ und authentisch zu bleiben.

Themen

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Vollständiges Transkript

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Das ist genau ist Kundefreundlichkeit, Freundlichkeit. Genau eigentlich, was Du aufmacht. Aber so ist es. Ja, es ist. Menschen. Du steckst Zeit darin. Du kannst nie etwas machen ohne Herzblut. Und das genau, das ich bin überzeugt, das spürt man durch den Post. 100 Prozent. Mhm. Weil Sprache spreche von der Kunde. Das ist so was von schwierig und sicher, wenn Du redest über Wasser, Kräuter, Feriendorf, IT, Bäckerei. Huch und Hund. Und und Sie holen herzlich willkommen zur zweite Folge von meinen Podcast, meinen Videopodcast. Ich freue mich riesig, weil dieses Mal hab ich wirklich ein sehr spannendes Thema zusammen mit Carsten Cornesse, die digital unterwegs ist auf Social Media. Und ich wollte mal den Austausch haben, was kann digital Social Media, was kann das bedeuten für Gastfreundlichkeit oder Kundenfreundlichkeit und wie kommen wir darin zusammen? Weil ich immer denke, dass Gastfreundlichkeit nur von Menschen übermittelt werden. Deswegen lade ich euch ein, zuzuhören und zuzuschauen, was letztendlich digital unterwegs sein, was das bedeutet für Gastfreundlichkeit und Kundenfreundlichkeit und was dazu beitragen kann. Ja, guten Morgen, Carsten. Schön, dass Du der Einladung gefolgt bist und ich freue mich riesig jetzt hier auf diesen Podcast. Dankeschön. Ja, danke für die Einladung zum Podcast, dass Du mich hier dabei haben willst. Dankeschön, sehr gerne. Aber Kerstin, wer bist Du? Kerstin Corness, ich bin Social Media Managerin, ursprünglich aber Ernährungswissenschaftlerin. Das hab ich mal studiert vor sehr vielen Jahren in Bonn Und dann ging mein Weg übers Marketing und dann kam irgendwann der Punkt, dass aus dem analogen Marketing immer mehr digitales Marketing wurde. Und dann hab ich noch mal eine Fortbildung gemacht zur Onlinemarketing Consultant. Ja, und dann war irgendwie für mich ganz schnell klar, wow, das ist so cool, das musst Du allen erzählen und das mache ich jetzt heute. Privat geheiratet, Kinder. Genau, vor 20 Jahren geheiratet. Mein Mann sitzt hinter der Kamera. Das ist natürlich heute auch sehr schön. Ja, genau. Ja, wir haben 2 Jungs, die schon 16 und 19 sind und auch so langsam aufm Abflug in ihr eigenes Berufsleben. Wird sich dieses Jahr bei uns auch sehr viel ändern. Wir haben Hund. Wir wohnen in sehr kleinen Dorf mit 62 Einwohnern, 'N Riesenkontrast zu der Stadt Leipzig, wo wir jetzt vorher 9 Jahre waren. Aber wir genießen's, so viel Grün hier zu haben. Aber dann sind wir eigentlich auch gleich aufn Punkt gekommen, weil von der Stadt aufm Land online, das geht eigentlich ganz gut zusammen, oder? Ja, also das Internet hier im HIGIS, wo ich ja mein Büro hab, ist schnell. Das heißt, es ist stabil und dann kann ich arbeiten. Ich hatte mal eine Bewertung gelesen von ein Ferienwohnung und dann kam auch eine Bewertung, das Internet ist eifrigmäßig. Aber gut, für deinen Job ist Internet total wichtig. Ist essentiell, sonst könnte ich hier nicht arbeiten. Erzähl, was machst Du genau für den Kunden? Ja, also ich betreue für Unternehmen verschiedener Größen Instagram, Facebook, LinkedIn, also deren Social Media Accounts. Ne, das ist die eine Sparte. Die andere Sparte ist, ich bring den Unternehmerinnen und Unternehmern bei, wie sie das selber im Haus wuppen sozusagen, wie sie's zeitsparend hinkriegen, wie sie den richtigen Content entwickeln, wie sie vielleicht auch kleines Team aufbauen, das sich so kümmert. Also die beiden Bereiche. Gastfreundlichkeit, Kundenfreundlichkeit, liebe Leute. Ich sag immer, es geht nicht ohne Wir Menschen können damit den Unterschied machen. Und Kerstin zeigt eigentlich mit ihr Betrieb oder ihr Unternehmen, dass genau das Gegenteil, dass man auch über Internet total kundenfreundlich oder gastfreundlich sein kann. Wie machst Du das dann für Betriebe, dass Du quasi auch das Persönliche dazu nimmst? Mhm. Also für mich bedeutet in dem Fall Kundenfreundlichkeit auch für meine Kunden Zeit zu sparen, ne. Weil das ist Riesenproblem, das weiß ich für meine Kunden, deswegen engagieren sie mich. Und das versuch ich halt möglichst gut auch für die auszufüllen, ne. Das ist das eine. Und dann im Sinne von, ich mach ja Community Management, heißt, alle Anfragen der Kunden, meiner Kunden landen auch bei mir. Okay. Ne, wenn jetzt jemand Fragen hat und da kommen Instagram Kommentare, da kommen Instagram Nachrichten. Einfache Dinge beantworte ich dann schon selbst. Das halte ich also meinen Kunden son bisschen auch vom Hals. Und wir haben dann vereinbart, wenn's Fachfragen geht, dann leite ich das natürlich weiter, damit die das dann kompetent bearbeiten. Aber so kann ich schon mal ganz viel auch rausfiltern und meinen Kunden Zeit sparen. Was ich dann auch sofort höre, wenn es dann geht über Kundenfreundlichkeit, deine Kunde, Du musst dich dann quasi auch in diesem Betriebe, Du musst Informationen rausholen. Du musst wissen, wie der Betrieb quasi tickt. Ja. Weil sonst kannst Du halt nicht diese Frage beantworten. Mhm. Und das ist natürlich auch total kundefreundlich. Du nimmst die Arbeit ab, aber Du steckt auch innere Energie in diese Betriebe. Ja. Wie schaffst Du das? Also ich sag immer, ich bin son bisschen wie sone externe Mitarbeiterin, weil ich teilweise auch schon für meine Kunden sehr lange, viele Jahre arbeite und dann bin ich schon Teil des Teams. Mhm. Ne, und so seh ich mich da auch, ne. Das heißt, ich weiß sehr viel über deren Abläufe, ne. Und je länger man natürlich zusammenarbeitet, umso mehr weiß man dann auch und kann natürlich dann auch so agieren, als wär man jemand aus internen Marketingteam. Und das find ich sehr schön, weil ich bin ja soloselbstständig. Das heißt, ich hab jetzt nicht direkte Kollegen, aber ich hab quasi meine Kunden und dann ist das mein Team. Das das macht mir, Du hast gerade gesagt und dann dann macht mein Herz wirklich das so glücklich, dass Du sagst, ich bin ich bin Einzelunternehmer, bin Solounternehmer, aber trotzdem bin ich Teil des Teams. Wenn Du das schaffen kannst, dann hast Du absolute Bindung mit diese Betriebe. Und nur dann kann man auch online kundenfreundlich sein. Klasse, weil ich bin der Meinung, das spürt der Kunde. Du legst quasi ein Herz, Herz im Internet, weil so sehe ich das. Weil einfach Post machen und nicht die Beziehung mit dem Betrieb haben und genau das ist den Unterschied zwischen eine gute Social Mediain und eine sehr gute, oder? Es ist ja auch im Sinne meiner Kunden, ne? Die agieren ja vor Ort. Die haben Kunden vor Ort, die haben vielleicht Laden oder die haben Ferienbetrieb, wo sie ja 1 zu 1 mit den Kunden reden. Und genau das soll sich ja übertragen aufs Internet. Das ist ja kein anderer Raum. Das ist ja dieselbe Welt. Das sind dieselben Menschen, die da reden. Und genauso natürlich und freundlich muss das dann da auch auf Social Media weitergehen, ne? Ja, und ich hab nicht das Gefühl, als als derjenige, der dann auf Social Media guckt, dass jemand anders, der nicht im Betrieb arbeitet, dort ist. Ja. Oft die Arbeit macht. Ja. Noch mal bisschen zurück nach deiner Vergangenheit oder dein Leben. Du hast natürlich auch, Du bringst auch total viel Erfahrung mit. Kannst Du da vielleicht noch etwas dazu erzählen? Was prägt dich? Ja, also erst mal sind wir privat sehr oft umgezogen. Also wir hatten verschiedene Stationen. Wir waren in Frankfurt zusammen. Wir waren in Leipzig mit der ganzen Familie. Wir waren in Spanien anderthalb Jahre. Da kam auch noch mal das Thema Fremdsprache, ne. Und wie ist das, wenn man eine Sprache neu lernen muss und sich da ausdrücken muss und sich zurechtfindet? Dann haben wir das Thema Stadt und Land, was wir beides gesehen haben und auch beides toll finden. Also beides hat seine seine Vor- und Nachteile. Und ja, ich denke, das prägt, ne. Das macht so den Blick ziemlich weit und etwas toleranter vielleicht wie verschiedene Ansichten, ne. Also ich denk, prägt mich dann schon. Du erzählt mir gerade viele Stationen, Auslandsstadt, aber Du bist aufgewachsen in der iPhone. Mhm. Aber was hat Du was hat dich dazu gebracht, in der Stadt zu leben? Ja, es ist tatsächlich so ein bisschen Fernweh, was ich auch immer mache. Ja. Mein Mann auch tatsächlich, dass man manchmal das Gefühl hat, ah, woanders ist es ja auch sehr schön. Geht uns beiden auch so, wenn wir in Urlaub sind, dass man so rumgeht und denkt, ach, hier könnte man jetzt auch leben, ne? Also es hat auch immer so seine schönen Ecken. Es ist Neugier, glaube ich. Ja? So. Und auch dem Bedürfnis, das die Kinder mitzugeben? Auch das, genau. Wir haben natürlich immer auch für die Kinder mitgedacht, das ist ja logisch, ne, wo sind die glücklich? Wo haben die eine gute Schule? Wo ist vielleicht auch die Zukunft für die Ausbildung gut und so, ne? Das sind immer die Gedanken, wir sind nicht nur zu zweit, wir sind zu viert, ne? Was nimmst Du jetzt mit in deinen Betrieb, deine Erfahrung? Was nimmst Du daran mit? Zum einen ist es, ich konnt ja auf den verschiedenen Stationen oder für die Unternehmen, die ich hier angestellt schon gearbeitet hab in meinem Berufsleben, immer ganz tief auch in die Unternehmen reingucken. Wo sind die Probleme bei Unternehmen? Wie ticken die? Wie läuft das so ab? Also sehr viel Berufserfahrung erst mal angestellt. Ja? Ne, und daraus kann ich jetzt als Selbstständige natürlich total viel rausziehen, weil ich jetzt auf der Seite bin zu sagen, ja, ich verstehe, was bei euch die Probleme sind, ne, meiner Zielgruppe. Dann weiß ich, wo kann ich denen denn helfen? Wo kann ich unterstützen, ne? Thema Zeit hatten wir schon gesagt, auch das Thema Know how. Social Media ändert sich ständig. Fast alle 2 Wochen, kennst Du auch, ist Update wieder auf Instagram und LinkedIn hat man auch wieder ganz andere Möglichkeiten und so. Und meine Kunden können das selber gar nicht abdecken. Deswegen kann ich ihnen das dann abnehmen, ne. Welches Problem löst Du noch mehr für deine Kunde? Also es ist das Thema Technik, ne? Dieses Technikhandling und auch diese Updates. Und manchmal ist es auch das Thema, ich motiviere sie, Dinge zu tun, die sie vielleicht selber gar nicht so gemacht hätten. Ein Beispiel, ich sag immer, lass uns doch mal mit dem Thema Video anfangen oder sich nur mit dem Gedanken anfreunden, ich mach mal eine Story und so weiter, ne? Und das ist manchmal langer Weg. Und dann, wenn die Kunden aber mitgehen und sie Vertrauen haben, dass es cool ist, dann gibt's nachher immer super Ergebnis. Ja, genau. Dann ist die Synergien natürlich total da und das eine schließt das andere nicht aus. Die werden auch motiviert, werden mutiger auf jeden Fall, weil Social Media wichtig. Super wichtig für Unternehmen. Ja, warum? Genau, auch für kleine Unternehmen, weil es einfach so viel Sichtbarkeit gibt. Und dann im Vergleich zu anderen Marketingmaterialien, wenn man mal überlegt, klar, man kann auch Printanzeigen schalten, ne, man kann Podcast machen, man kann Youtube Videos machen, ne. Das sind alles gute Sachen. Und Social Media ist da relativ einfach und preisgünstig und schnell gemacht, ne. Das ist guter Einstieg. Aber was Du natürlich mit Social Media unheimlich gut machen kannst, ist, dass die quasi mitschauen können in das Betrieb. Du kannst dir eigentlich etwas zeigen, was Du normal normalerweise einem Kunde, der einfach bei dir im Geschäft kommt, nicht zeigen kannst. Kannst Du da vielleicht auch noch Beispiel für nennen? Mhm. Ich sag meinen Kunden immer, stellt euch vor, es ist son bisschen wie Tag der offenen Tür. Und das könnt ihr auf Social Media relativ leicht machen. Und das interessiert so viele Leute, ne? Also wir hatten hier im HIGIS, im Industriegebiet, wo wir sind, letztes Jahr Tag der offenen Tür. Und viele Unternehmen haben mitgemacht und das war so gut besucht und hinterher haben viele Betriebe gesagt, ach, das hätten wir nicht gedacht, dass so viele in unseren Industriebetrieb reinkommen und hier durchgehen und sich für Luft- und Raumfahrtpaletten interessieren oder für Messsysteme oder so, ne. Für die Unternehmen ist das ganz normal. Und dann verlernt man oft oder man vergisst, wie interessant das eigentlich ist. Ja, und ich glaube auch, wenn wir dann haben über regionales Einkaufen, wir haben immer bisschen Angst vor den Onlinebetrieben, ja? Das das ist, denke ich, schon, was ich so im im im Gespräch mit anderen Unternehmen höre. Aber grad, wenn man halt der Kunde mitnimmt in das Prozess oder die die die Produktion, da kann man so viel mit gewinnen oder und gerade Social Media. Ja, man macht sich so einzigartig, ne? Weil warum kommt nachher der Kunde genau zu dir, ne? Ja. Klar, es sind die Produkte natürlich, ne, deswegen komme ich, aber ich komme auch wegen dem Mensch, der hinter der Theke steht, Ja. Und das mag ich, ne? Und das ist das Schöne. Und das genau das genau ist den Unterschied, was man schaffen kann als Betrieb, diese Menschlichkeit mit in deinen Betrieb zu bringen. Und dann glaube ich schon, da bin ich 100 Prozent von überzeugt, dass das mit Social Media auf jeden Fall machbar ist. Wie gehen die Kunden damit Wie wie wie begeistert sind die davon? Oder sehen die auch, dass es etwas bewirkt? Mhm. Also es gibt 2 Arten von Kunden, die die kommen und sagen, ich find das cool, ich will das machen, komm, wir machen das zusammen. Und es gibt die Kunden, die sagen, boah, wir sind noch unsicher, wir haben bisher nichts gemacht oder wenig gemacht, komm, lass uns mal anfangen. Also es gibt die beiden, sage ich jetzt mal, beides auch total nachvollziehbar und okay. Und ich kenne ja auch die Zeit ohne Social Media und nur mit anderen Marketingmaterialien. Das heißt, ich kann die da auch total abholen. Und dann gehe ich mit denen halt so diesen Schritt. Hat es auch geklappt? Was haben die früher dann gemacht? Aber früher war zum Beispiel auch der Mitbewerber nicht auf Social Media präsent. Und jetzt ist es natürlich so, wenn ich nicht da bin, wen finden dann die Leute auf Social Media, wenn sie da so durchscrollen? Dann finden sie mich nicht, aber sie finden natürlich alle anderen. Man kann schon sagen, mittlerweile sind 80 Prozent auch der Unternehmen, auch kleine Unternehmen sind auch auf Social Media präsent. Es ist kein Zwang, das zu machen. Ich sag auch immer nein, wenn ihr das nicht wollt. Aber ihr müsst euch mal damit beschäftigen, eine klare Entscheidung treffen zu können. Aber warum soll ich zu Kerstin Knisse gehen, wenn ich meine Social Media besser gestalten möchte? Was was ist dein Alleinstellungsmerkmal? Mhm. Ich denke, es ist so dieses Verständnis für die Kunden, ne? Also wir setzen uns zusammen und ich sehe mich tatsächlich als Teil ihres Teams. Ja. Ne, ich versuch nicht, denen meins überzustülpen, sondern ich gucke, wo seid ihr und was wollt ihr sagen? Ja. Und da ist natürlich am Anfang sehr viel auch reden, ne, wir unterhalten uns, was macht euch aus? Und ich komm, wenn ich kann, auch vor Ort vorbei und dann guck ich's mir selber an, ne. Und dann merkt man, wie begeistert dann auch die Leute sind, ihren Betrieb mal zu zeigen. Und am liebsten würde ich immer schon im ersten Gespräch das Handy mitlaufen lassen. Genau, das sind wertvolle Ja. Gespräche, denke ich, oder? Und dann lache ich immer, wenn Leute sagen, ja, aber Video, da kann ich mich nicht so mit anfreunden, wo ich sage, am liebsten hätte ich jetzt schon direkt einfach mitlaufen lassen, ne, weil die dann so raussprudeln und sagen, ja toll. Ja. Und das will ich zeigen, ne? Und das macht mir auch total viel Spaß. Genau. Und auch den einen Satz wieder darauf zurückkommend. Ich bin Teil des Teams, obwohl ich ein Solounternehmerin Und das ist, glaub ich, auch die Authentizität, die Du hast. Hey, ich ich lauf mit, ich begleite euch, aber trotzdem habt ihr eigentlich nix mit uns zu tun. Und ich glaub, die das zusammen, das prägt dich. Und das kann natürlich kann großes großes Büro das auch machen, aber Du alleine auf jeden Fall den Draht, die Beziehung, die Du mit den Kunden hast, ist natürlich total cool. Was nimmst Du mit aus deiner Zeit aus Spanien? Sprichst Du noch Spanisch? Leider viel zu selten und dann geht's natürlich irgendwann son bisschen verschütt. Aber ich versuch immer, das auch im Urlaub oder wo sich die Gelegenheit bietet, das noch mal zu üben. Ja. Was ich da auf jeden Fall mitnehme, ist einmal das Verständnis, wenn jemand auch nicht so gut Deutsch spricht, wie das dann ist, in der Fremdsprache sich unterhalten zu müssen. Wir sind nach Spanien gegangen und konnten kein gutes Spanisch. Und da muss man sich erst mal auch zurechtfinden und auch selber sich sagen, ja, muss nicht perfekt sein, aber ich möchte mich dann doch mit den Leuten unterhalten, Ja. Ne, dass das wichtig ist. Aber Spanien, Eifel, Eifel, 6 Monate kalt, 6 Monate Winter. Spanien hat man natürlich Sonne. Vermisst Du? Vermisst Du das Wetter? Also Sonne hätt ich schon gerne bisschen mehr. Was tut was tut Sonne bei dir? Es macht mir schon bessere Laune. Außerdem lieb ich ja Gartenarbeit. Ich bin jemand, wenn ich von der Arbeit nach Hause komme, dann zieh ich mir die Gartenhose an und dann geht's entweder Rasen mähen, Garten umgraben oder sonst irgendwie Erde bewegen. Ich lieb's einfach. Das war auch für uns Grund, in die Eifel wieder zu ziehen. Ja, Weil wir in der Stadt, wir hatten eine sehr schöne Wohnung mitten in der Innenstadt sozusagen von Leipzig, was ja cool ist. Und uns fehlte irgendwann so das Grün drumrum. Mir der Garten, meinem Mann sone Werkstatt, wo man einfach abends noch mal so seinem Hobby nachgehen kann. Und das lieb ich hier wirklich. Das bedeutet für dich auch, wenn Du einen stressigen Tag hast, dass Du abends quasi oder spät nachmittags im Garten abschalten kannst, dass Du wieder und auch vielleicht noch mal, dass da wieder neue Ideen kommen? Ja, also da kann ich echt sagen, also Rasenmähen ist ja meine Meditation. Das darf mir auch aus der Familie niemand abnehmen. Also wenn andere sagen Auch nicht Ralf? Nee, auch nicht die Kinder. Und wenn andere sagen, ja, lass doch deine Jungs rasenmähen. Da sag ich immer, auf keinen Fall, das liebe ich. Dann abends dann mit dem Rasenmäher und das riecht gut, ne? Also, ich ich find ganz toll. Ja, und es ist wirklich abschalten. Ja, ich weiß nicht. Ich krieg irgendwo krieg ich dann auch gute Laune. Ja. Obwohl ich ab und zu auch ich muss ab und zu auch der Stadt nach zu der Stadt. Da bin ich ganz ehrlich. Geht es dir auch so? Ja, das das geht mir auch so. Und die nimmt ihr dann auch die Zeit, mal ab und zu in die Stadt zu gehen? Also wir hatten jetzt ganz bewusst noch mal, dass wir gesagt haben, wir fahren Wochenenden zu Stationen, wo wir schon mal gewohnt haben. Also wir waren jetzt auch noch mal vor Kurzem in Frankfurt, wo wir schon gewohnt haben und wirklich 10 Jahre nicht mehr da waren. Ja, und das war natürlich auch noch mal ganz toll so, ne. In viel Inspiration, viele Menschen gucken, ja, wie hat sich die Stadt entwickelt, ne. Also wir haben vieles einfach auch nicht wiedererkannt so aus den Stadtvierteln, wo wir dann unterwegs waren. Das ist schon spannend. Ich denk immer, Ruhe muss man halt haben. Das kann man nicht immer, wenn man in der Stadt ist, ist es schwieriger, Ruhe aufzusuchen. Aber wenn man in Ruhe wohnt, ist es, denke ich, einfacher, den Betrieb oder wie man das dann auch nennt, aufzusuchen und genau die Kommunikation, weil als eigene Unternehmen merk ich, man muss auch wieder auf neue Ideen kommen. Und ich glaube, wenn man weiß, wie man auf neue Ideen kommen kann oder dass man Inspiration bekommst, ist total wichtig, oder? Mhm. Also ich glaub generell Reisen ist da eine gute, also Reisen auch nur, wenn's kurz ist, ne. Ich mein, Du kennst es vielleicht auch, wenn Du zu Kunden fährst und wenn's nur 2 Stunden weg ist und man kommt abends zurück oder am nächsten Tag und dann hat man schon mal wieder neue Ideen, ne. Ja, ich glaub, den den Tapetewechsel einfach mal irgendwo kurz anders, aber auch und das das spüre ich bei dir auch, die Neugier nach anderen Menschen. Was steckt dahinter? Und was kann ich daraus lernen? Was nimmst Du noch mehr mit aus den Städten, was Du jetzt hier quasi mit aufs Land bringst? Also es ist so, dass ich unheimlich gern auch so Window, wie nennt man das, Window Shopping, das so, ne, bummeln gehe und und schaue mir Dinge an. Also ich weiß, früher war das noch extremer, dann hat mein Mann immer gesagt, Du gehst durch den durch jeden Supermarkt wie durch son Museum. Und tatsächlich, ich guck mir solche Dinge an, auch in den Schaufenstern gerne, schöne Verpackungen und solche Dinge, ne, auch wie Marketing funktioniert. Oder mir fällt auch auf, wie Plakate aussehen an Bushaltestellen oder Okay. Ach guck mal da, wie das aussieht oder ne, wie's gemacht ist, Farben. Also das nehm ich auf jeden Fall aus der Stadt mit, ne. So bisschen mehr Abwechslung. Die Inspiration, die erzählst Du auch den Kunden. In der Stadt ist nicht alles besser, aufm Land ist nicht alles besser. Aber trotzdem das Beste da rauszunehmen und deine Kunden zu zeigen, weil was merkst Du bei deine Kunden? Wo sind die Schwierigkeiten bei deine Kunden? Was, ja, Du nimmst Zeit weg, Du nimmst auf jeden Fall die Technik mit, was noch mehr? Mhm. Ich biete halt den Blick von außen. Das ist ja das, was die selber nicht haben oft, ne? Die sind da mittendrin. Du kennst es auch, man wird einfach betriebsblind. Ja. Und ich sag immer, boah, meine Kunden machen so tolle Sachen. Das denk ich oft schon beim ersten Gespräch. Und wenn ich die aber frage, was macht ihr denn? Dann sagen die, ja, das ganz Normale. Das find ich spannend an dir, Kerstin. Die Kombination, dass Du auch sagst, ich hol von beides und auch für diese Unternehmen, die die halt so in ihre eigene Röhre sind, ist das gut. Ja, das ist gut. Die Kombination ist perfekt und damit kann können die, obwohl es natürlich 'n Außenstehende ist, kannst Du quasi das Herzblut, was die in dem Betrieb habe, kannst Du da reinstecken, oder? Weil ich sehe quasi aus Kundensicht auch auf die Unternehmen, ne? Also quasi von außen. Und dann sehe ich, hey, was sehen denn die Kunden in dir und in deinem Betrieb? Und das kann ich quasi ins Rampenlicht holen, ne? Was anderes mache ich ja nicht. Ich stülpe denen ja nicht über, hey, ihr müsst so oder so sein oder dies und jenes sagen. Die machen das ja von sich aus schon so toll. Man muss nur mal irgendwie die Kamera draufhalten. Die Bilder und so weiter, die stellen die dir zur Verfügung oder machst Du die selber? Ja, also das stellt in der Regel der Kunde mir zur Verfügung. Wir machen am Anfang immer so einen Check. Was habt ihr schon an Fotos? Was habt ihr an Texten, an Videos vielleicht schon? Und dann schaue ich immer, wie kann ich mit dem Bestehenden schon arbeiten? Und dann stellen wir eine Liste auf oder einen Plan und sagen, ah, was wir noch bräuchten, wäre vielleicht Thema Mitarbeiterfotos oder solche Dinge. Oder wir brauchen dies und jenes. Wo kriegen wir das her? Müssen wir da jemanden ins Boot holen? Könnt ihr das selber machen? Gibt's vielleicht Kooperationen? Manchmal zum Beispiel auch bei Touristenbetrieben es so, bei touristischen Betrieben, dass sie sagen, ja, ich kann hier von meiner wir haben da eine Kooperation, aus dem Pool kann ich schöpfen, ne, also Wie kriegst Du das so vermittelt, dass Du quasi die Sprache von deinem Kunden sprichst? Ja, das kommt natürlich so mit der Zeit, aber da gebe ich mir auch superviel Mühe, für meine verschiedenen Kunden, die tatsächlich verschiedenen Sprachen zu sprechen, ne? Das ist einmal, bei manchen Kunden ist es eine technische Sprache, wenn's Thema IT geht und es soll Richtung Fachkräfte gehen zum Beispiel. Bei manchen ist es, ne, das Thema Touristen anziehen, ne, Feriengäste anziehen oder Kunden für Gewürze. Und da versuche ich dann wirklich zu sagen, ja, ich versetze mich in die Lage und ich hole mir auch die Sprache meiner Kunden quasi auch dann so in Kopf. Dass ich denke, wie redet denn der oder die? Und das genau, das versuche ich natürlich meine Kunde oder meine in meine Schulung auch zu vermitteln. Man muss mich quasi in den Kunde hineinsetzen und das machst Du genau richtig, weil ich hör gerade Wasser, Kräuter, Ferien, IT. Hey, das sind alles Bereiche, die total auseinander sind. Und das prägt dich. Und das genau damit kann man den Unterschied machen. Wenn Du den Sprache von der Kunde und der Kunde verstehst, dann liebt er dich. Aber so ist es letztendlich. Wie ist die Resonanz? Ja, die Resonanz ist wirklich gut. Also ich arbeite mit so vielen Kunden schon so viele Jahre zusammen, dass ich als Kompliment nehme, weil sonst wären wir nicht schon so lange auch irgendwie zusammen. Ja, mir macht's total viel Spaß, auch in die verschiedenen Bereiche tatsächlich reinzugucken. Ich weiß, ich hatte mich ganz am Anfang positioniert nur für Lebensmittelfirmen, weil ich ja aus dem Lebensmittelbereich komme und dachte, da kann ich am besten auch drüber sprechen, weil ich am meisten Wissen hab. Und dann kamen aber durch Kontakte immer wieder mal Anfragen, hey, kannst Du vielleicht für mich auch? Wir sind eine Organisation zum Beispiel oder wir wir machen was ganz anderes. Und dann dacht ich, na klar, das mach ich dann. Und irgendwann dacht ich, das das interessiert mich auch, was die machen. Ich find's jedes Mal spannend, wenn die Kunden mir erzählen, was sie machen. Und das find ich dann auch wieder interessant, weil was prägt dich, was macht dich dann authentisch, dass so viele unterschiedliche Betriebe zu dir kommen? Weil gerade hast Du gesagt, ich war beim Essen Schritt wollte ich Lebensmittel machen, aber jetzt habe ich natürlich auch noch andere andere Unternehmen. Etwas führt zu dir. Ja. Aber das ist schon cool, ey? Und wenn man das weiß, dass man diese Authentizität hat und dass man das hat und dann genau hat man das eigentlich gefunden. Kannst Du sagen, was das ist? Ja, was es ist, das müssten jetzt die Kunden wahrscheinlich sagen, Ja, die sagen das natürlich schon. Ein bisschen gespannt, was es dann ist, obwohl ich das schon, denke ich, spüre. Also ich glaube, es ist das, was wir auch schon eben hatten, das ist so Teil des Teams. Also ich weiß, ein Kunde hat mal gesagt, Du machst es so, als wäre es dein Eigenes. Und so mach ich's auch tatsächlich. In dem Moment denk ich ja, das ist, ne, ich bin Teil des Teams und so red ich da drüber, ne. Aber das ist dann auch letztendlich das beste Kompliment, was man haben kann. Ich fand's toll. Also das hab ich wirklich, das deswegen blieb das auch hängen. Und das genau ist auch was, was ich meine, was ich in meinem Betrieb auch immer vermittle. Du kannst etwas verkaufen oder Du kannst etwas verkaufen. Und die Art und Weise, wie Du das machst, wie Du dein Herzblut quasi reinsteckt Und das genau dann sind wir auch aufm Punkt, denke ich, mit Gastfreundlichkeit, Kundenfreundlichkeit, das ist quasi den Unterschied. Das Stück Herzblut, was Du da reinsteckt, das macht den Unterschied zwischen Post und Post. Mhm. Und das spüren deine Kunden. Ja. Und das können halt auch nur Menschen vermitteln, ne? Dann kann das Steilvorlage, das ist nicht abgesprochen, aber so ist es, genau. Ja, da kann das, was weiß ich, der Laden noch so schön aussehen, ne. Wenn der Mensch hinter der Theke nicht freundlich ist, dann geh ich da nicht mehr hin. Und das find ich so cool, Kerstin, dass wir jetzt zusammen sind, weil das ist quasi, was ich auch vermittle und doch trotzdem, dass man online, online 100 Prozent kundenfreundlich sein kann und dass man damit auch den Unterschied machen kann. Wir kommen immer wieder zurück, auf was wir selber da reinstecken. Ich glaub da auch drin, was wir reinstecken, das bekommt man auch immer wieder zurück. Und alles, was man Aufmerksamkeit gibt, das wächst. Mhm. Und wenn Du dem Kunden Aufmerksamkeit gibst, kannst Du das, was Du so lebst, kannst Du das auch richtig vermitteln an deine Kunden? Mhm. Ja, ich versuch's natürlich, ne. Ja. Also indem ich sie halt da immer abhole, wo sie stehen, ne. Mhm. Wie viel Vorwissen sie auch schon haben, auch wie mutig sie sind in in vielen Dingen, ne? Oder eben noch son bisschen zögerlich. Und ich glaub, das schätzen auch die Kunden, dass ich nicht sage, hey, Du musst jetzt Videos machen, ne? Wenn jemand sagt, boah, bei Videos, ich tu mir sehr schwer, dann sag ich, ja, kein Problem, ne. Reden wir vielleicht noch mal in 3 Monaten und so, ne. Kann ich auch verstehen. Total, ich weiß Obwohl wir als Menschen, wenn ich etwas kaufe und ich sehe den Mensch hinter dem Betrieb, dann hab ich da irgendwo mir Draht zu. Ich weiß es nicht. Wichtig, also das ist, was ich immer sage, auch bei Social Media, wir sehen es an den Zahlen. Poste ich jetzt ein Bild, zum Beispiel auch von Mitarbeitern, ne? Wir machen ja ganz oft so auch Mitarbeiter vorstellen, ne, die zum Beispiel in der Backstube einem Bäckereibetrieb nicht so vorne an der Theke stehen, ne. Aber das sieht man an den Zahlen. Das kriegt viel mehr Zuspruch, viel mehr Reichweite dadurch auch, ne. Also Menschen folgen Menschen. Das das ist bei Social Media nicht anders als im wahren Leben. Mensch und Menschen kaufen auch von Ich hab letztes Mal etwas online gekauft und dann hatte ich das aufgemacht und da war sone kleine Karte drin. Dankeschön für deine Einkauf und dann den Name runter. Wahrscheinlich hat das Betrieb Tausende von Mitarbeiter, aber diese Name hat es für mich persönlich auch persönlicher gemacht. Und auf einmal habe ich gedacht, das war der Marielle. Ich hab bildlich auch quasi ein Bild von Marielle im Kopf gehabt. Und das genau kann man online aufmitteln. Ja, und das versuchen ja auch große Firmen hinzukriegen, ne. Und kleine Firmen, sag ich immer, die haben's da viel leichter. Weil die haben nicht jetzt das 100 Menschen Team, ne, sondern vielleicht nur 20. Und da kann man doch wirklich sagen, hey, ich stell die mal alle vor, ne, weil das ist so, so wichtig. Und genauso, ich kann einen Steak kaufen, aber ich kann einen Steak kaufen von Kuh Harry. Ja, ja. Empfohlen von dem, dem ich vertraue, der's Genau, genau. Und das ist schon auch Unterschied, obwohl der Name aber der Name ist einfach etwas persönlicher. Ja. Also das Thema Vertrauen ist natürlich auch auf Social Media riesig. Wie schaust du das? Vertrauen? Ja, Vertrauen aufbauen, verschiedene Dinge spielen damit. Einmal eine Regelmäßigkeit. Ne. Wenn ich jetzt als Unternehmen nicht regelmäßig poste und bin dann mal für 6 Monate irgendwie verschwunden, dann denken natürlich auch irgendwann so meine Leute, ach, was ist da los, ne? Oder hat der keine Lust mehr oder die, ne? Gibt's die vielleicht nicht mehr? So. Also von daher ist super wichtig, erstmal regelmäßig posten und dann auch Persönliches im Sinne von nicht privat, sondern im Sinne von, ja, ich zeige auch mal ein Bild von mir und es muss nicht super perfekt sein. Natürlich könnten wir jedes Mal ein Superfoto machen lassen und einen Filter drüber legen, dass alles noch viel schöner aussieht, aber es geht überhaupt nicht Schönheit. Am Ende geht es tatsächlich, ich finde das Wort doof, aber diese Authentizität, nahbar, echt, es soll echt sein. Ja, aber das macht es gleichzeitig auch sehr konfrontärend und schwierig, denke ich manchmal auch für den Kunden. Aber da hast Du schon recht. Aber gut, wenn wir dann auch wieder über das Faktor Zeit haben, dreimal die Woche Posts oder zweimal in der Woche Posts, ist natürlich auch sicher für Einzelunternehmen. Das ist ganz schön stramm, ne. Oder? Ja. Und dann sehe ich auch, man kann ja Post Post, ne. Es gibt verschiedene Aufwandsstufen, sag ich jetzt mal. Und auch wenn ich jetzt sehe, Kunde hat zum Beispiel am Samstag eine Eröffnung vom Shop, dann brauche ich nicht in der Woche vorher den noch nerven und sagen, hey, mach mir bitte noch Video, mach mir, schick mir das, weil dann weiß ich, nee, hat sowieso alle Hände voll zu tun. Das muss entweder vorher erledigt sein oder wird danach erledigt. Du planst auch? Ja, ich plane auch. Ah, perfekt. Mhm. Aber wenn dann zwischendurch etwas kommst, hast Du dann auch noch Puffer, das zu machen? Unbedingt, ne. Also ich sag immer, guter Plan hält uns den Rücken frei und dann gerne die spontanen Sachen, die sowieso kommen, die immer noch, weil das macht so die Würze aus von sonem Account. Weil wenn wir dann wirklich bisschen ins Detail gehen, wir haben natürlich Posts und Storys. Storys machen die selber oder die die Du bist zuständig für den Post? Nach Absprache, ne? Also natürlich machen Kunden auch immer gern selber die Storys, ne? Aber viele sagen, ey, ich schicke dir lieber das Bild oder ich schicke dir lieber das Video, guckst Du noch mal drüber und wenn's okay ist, stell es hoch. Wow, auch in den Storys? Ja, auch in den Storys. Ah, weil das ist natürlich schon sehr persönlich. Ja. Aber das ist cool, wenn die die das zuvertrauen, weil das ist schon Storys finde ich noch mal etwas anders wie wie Poster. Aber wie kriegst Du das zeitlich dann alles hin? Ja, tatsächlich durch gutes Vorplanen. Anders wäre das nicht möglich, ne? Dass ich sage, ja, ich versuch immer, mindestens 2 Wochen im Voraus die Post auch fertig zu haben. Dann kann man auch noch reagieren, wenn was Kurzfristiges kommt, Storys zum Beispiel, ne? Ja. Anders wird es nicht funktionieren. Ich kann das Gefühl, was ich mit Social Media habe, kann ich den Kunden übermitteln. Und genau das gleiche Gefühl hab ich auch. Ist mir auch aufgefallen, dass Du ja mit Gastfreundlichkeit am Anfang angefangen hast und nachher kamen ja immer mehr auch Kundenfreundlichkeit dazu, was ich superinteressant fand, aber ich find's so logisch, wie Du jetzt auch gesagt hast. Ja, genau. Und eigentlich wollte ich in Deutschland Gastfreundlichkeit mehr prägen, aber das ist, glaube ich, noch 'n ganz langen Weg. Aber wir wären es, wenn wir die Kundenfreundlichkeit übertragen können in Gastfreundlichkeit. Weil wenn ich irgendwo als Gast reinkomme, fühle ich mich, denke ich, willkommener. Kunde hört sich an, der will kaufen. Von den Kunden wollt ich Geld haben. Von den Gast krieg ich ein Erlebnis. Das Gefühl habe ich bisschen zwischen den Gastfreundlichkeit und den Kundenfreundlichkeit. Und ich versuche jetzt diese Kundenfreundlichkeit umzuwandeln in Gastfreundlichkeit. Wie wäre es, wenn in deinem Betrieb, in deinem Geschäft und auch bei deiner Kunde, dass da keine Kunde kommen, aber dass da Gäste kommen. Mhm. Und das ist, was ich hab Spannend. Ja, find ich auch schon sehr spannend. Aber jetzt hast Du eben gesagt, Du hast gesagt, so bin ich nach Deutschland gekommen, ne? Und ich sehe das dann so und so. Aber ist das Unterschied zu den Niederlanden so in Sachen Gastfreundlichkeit? Ja, ich glaube, in Holland nennen wir das Hospitality, kommt ausm Englische. Und das ist schon bisschen breiter wie hier Gastfreundlichkeit. Und das hab ich mich auch wirklich, da hab ich mich auch vertan, weil ich denke, Gastfreundlichkeit deckt quasi auch das Gleiche wie Hospitality, aber das ist nicht den Fall. Ah ja. Gastfreundlichkeit hier in Deutschland, Gastfreundschaft ist mehr Restaurants, Hotels. In Holland, Niederlande wird Gastfreundlichkeit auch Arztpraxis, Krankenhäuser. Ah ja. In allen Betrieben wird das mittlerweile schon bisschen durchgeführt. Ja. Schon interessant den Unterschied. Obwohl wir Nachbarn sind, gibt es da schon Unterschiede. Ah, spannend. Also für uns sind die Holländer immer supergastfreundlich, wirklich. Also uns fällt's auf, wenn wir da in Urlaub sind oder wenn wir da auch nur Kurztrip hinmachen und vor allen Dingen mit den Kindern ist uns aufgefallen. Ja? Als die noch klein waren und wir sind in Holland in Restaurant, dann kam immer direkt der Kinderstuhl, die Malsachen. Inzwischen ist es ja hier auch üblich, sag ich mal, ne. Aber ich sag mal, vor 15 Jahren waren wir immer super gut aufgehoben, fand ich so, in Holland und in den Restaurants das und also es war toll. Das ist das ist schön zu hören. Ich ich kann nicht genau den Unterschied sagen, obwohl ich glaube, ich denke, dass in Holland noch Luft nach oben ist, aber hier auch. Wie cool ist es, wenn man sich freut, ja freut, zu 'n Zahnarzt zu gehen, finde ich schon weitgehend, aber dass man weiß, ich werd wertgeschätzt. Wenn ich Angst habe, dann werde ich wahrgenommen. Wenn ich in den Gemeindehaus, wenn ich mal das falsche Formular dabei hätte, wie oft haben wir das nicht, dass wir schon vorne stehen und dass wir schon Angst haben, habe ich all das Richtige dabei? Wie cool wäre es, wenn nicht dann geholfen wird und wenn, kein Problem, wir können Ihnen helfen oder wir machen einen neuen Termin oder dass es mal beruhigt wird, weil das ist manchmal genug, die Wertschätzung und die Anerkennung. Mhm. Und das genau ist auch, was Du, denk ich auch, wegnimmst bei deine Kunde. Hey, ich weiß, dass Du kein Zeit hast. Die Zeit, die Du nicht hast, die habe ich und die nehme ich mit und dafür sorge, dass Du online gut dargestellt hast. Ich glaube, dass dein Online Schaufenster auf jeden Fall sauber ist. Mhm. Und dass das auch dem entspricht, ne, deinen Ton und so weiter, dass das halt auch online übertragen wird, ne. So wie man auch vor Ort mit den Kunden sprechen würde, ne. Genau. Genau dasselbe auch auf Social Media zu sehen. Genau. Und mein wichtigster Fazit von diesem Gespräch, Kerstin, ist wirklich, dann hab ich wirklich also einen Glücksmoment gehabt, dass man Energie und Zeit reinstecken muss, etwas zu bekommen. Und das hab ich voll und ganz gespürt in deinem Betrieb. Ja. Dankeschön. Aber man sieht's ja auch bei dir auf Social Media. Dankeschön. Ich versuche es. Ich versuche es. Aber grad, wenn Du es angesprochen hast, Ramelin Woche postest, ich hab's letztes Jahr gemacht, aber es war, boah, es war anstrengend. Ja, also ich empfehle auch zweimal die Woche und wenn jemand sagt, das schaff ich auf keinen Fall, dann lieber einmal die Woche und regelmäßig. Genau, was ich von dir gelernt habe, es geht die Regelmäßigkeit. Besser einmal in der Woche gut, sondern Zeit nicht. Und das nehm ich auf jeden Fall für meinen Betrieb jetzt aus diesem Gespräch wieder mit. Dann freu ich mich. Dann sehen wir uns auf LinkedIn und zwar. Genau und danke schön, Kerstin. Danke dir.

Häufig gestellte Fragen

Kann man Gastfreundlichkeit wirklich über Social Media vermitteln?

Ja, wenn man Social Media mit echtem Herzblut betreibt. Kerstin Cornesse zeigt, dass der Schlüssel darin liegt, die Sprache des Kunden zu sprechen, Einblicke in den Betrieb zu geben und sich als Teil des Teams zu verstehen – nicht als externe Dienstleisterin.

Wie gelingt es, für so unterschiedliche Branchen Social Media zu betreiben?

Durch tiefes Zuhören und echtes Interesse. Kerstin betreut Kunden aus den Bereichen IT, Tourismus, Lebensmittel und mehr. Sie versetzt sich in die jeweilige Zielgruppe, lernt die Fachsprache und bringt den Außenblick mit – genau das ist die Verbindung von Strategie und Werkvloer.

Was ist der häufigste Fehler kleiner Unternehmen auf Social Media?

Viele Unternehmen unterschätzen, wie interessant ihr Alltag für Außenstehende ist. Sie werden betriebsblind. Kerstin hilft dabei, das Besondere sichtbar zu machen – zum Beispiel durch Mitarbeitervorstellungen oder Einblicke in die Produktion, die deutlich mehr Reichweite erzielen.

Wie viel Zeit müssen Unternehmen selbst in Social Media investieren?

Das hängt vom Modell ab. Kerstin übernimmt entweder das vollständige Management oder schult Unternehmerinnen und Unternehmer, wie sie es zeitsparend selbst umsetzen. Ziel ist immer, den Aufwand zu minimieren und dennoch authentische Präsenz zu erzielen.

Warum sind Videos auf Social Media so wichtig?

Videos zeigen den Menschen hinter dem Betrieb – und genau das schafft Vertrauen. Kerstin beobachtet, dass viele Kunden anfangs zögerlich sind, aber sobald sie sich trauen, die Ergebnisse bemerkenswert sind. Menschen folgen Menschen, online genauso wie im echten Leben.

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