# Kunden Erlebnis — Full Content > Full text of all published content for Kunden Erlebnis, concatenated for AI systems. For a shorter link-based index, see https://kunden-erlebnis.de/llms.txt > Languages: Deutsch, Nederlands, English ## Pages ### Home [Deutsch] URL: https://kunden-erlebnis.de/ Dein Kunde ruft dreimal an. Beim vierten Mal ruft er woanders an... Kunden-Erlebnis sorgt dafür, dass Kunden bleiben, Preisdiskussionen aufhören und deine Abteilungen wieder an einem Strang ziehen. Nicht mit einer neuen Abteilung. Nicht mit einem Beratungsunternehmen. Mit dem Team, das schon da ist. Weißt du, beim wievielten Mal deine Kunden bei dir aufgeben? Die meisten Chefs wissen es nicht. Wer steht hinter Kunden-Erlebnis? Anne-Marie Vissers, mit 30 Jahren Erfahrung darin, wie Unternehmen von innen funktionieren, und über 100 Podcast-Episoden zu Kundenloyalität. Anne-Marie Vissers kommt aus den Niederlanden und lebt seit 18 Jahren in Deutschland. Bevor sie sich auf Kundenloyalität spezialisierte, arbeitete sie 15 Jahre in der Finanzbranche und baute gemeinsam mit ihrem Mann in Deutschland einen Milchviehbetrieb auf und führte ihn. Heute arbeitet sie mit B2B-Großhandelsunternehmen, von der Geschäftsführung bis auf die Arbeitsebene. Ihre Stärke sind 30 Jahre Erfahrung darin, wie Unternehmen von innen funktionieren und wo es hakt. Sie fährt mit den Fahrern mit, steht im Lager, spricht mit dem Innendienst und benennt, was niemand laut ausspricht. Was sie sieht und hört, verbindet sie mit Zahlen und belegten Erkenntnissen, nicht als Theorie, sondern als Erklärung dafür, was wirklich passiert. Mit über 120 Podcast-Episoden zu Kundenloyalität und einem NPS, den sie bei einem Unternehmen von instabil auf stabil über 70 geführt hat, verbindet sie strategische Tiefe mit operativer Konsequenz. Kunden-Erlebnis ist kein Beratungsunternehmen für schöne Konzepte. Es ist der strukturierte Weg raus aus dem Preisdruck. Was kann Kunden-Erlebnis für dein Unternehmen tun? Von der ersten Diagnose bis zur strukturellen Verankerung: zwei Angebote, die Kundenloyalität messbar und dauerhaft machen. In 30 Tagen weißt du, warum Kunden abspringen , und wo. Keine Annahmen, sondern ein klares Bild aus Kundenperspektive: dein aktueller NPS, die drei größten Handlungsfelder und konkrete Kundenaussagen. Inklusive 60-minütiger Online-Besprechung mit Anne-Marie. Preis: 1.900 € zzgl. MwSt. Die bewährte 3-Phasen-Methode für den B2B-Großhandel: Nullmessung mit NPS-Kampagne, gezielte Verbesserung von Prozessen und Verhalten, dauerhafte Verankerung mit internem CX-Verantwortlichen. Das Ergebnis: weniger Preisdruck, mehr loyale Kunden, klarere Abläufe. Was bewirkt Kunden-Erlebnis in der Praxis? NPS stabil über 70, ein Google-Score von 4,2 auf 4,6 in vier Monaten: konkrete Ergebnisse aus echten B2B-Projekten. Was kann ich sofort über Kundenloyalität lernen? Über 100 Podcast-Episoden und Fachartikel mit konkretem Praxiswissen zu NPS, Kundenbindung und CX in B2B-Unternehmen. Schlechte Bewertungen? So reagierst du professionell und souverän Was ein Sofa, ein wütender Kunde und zwei ruhige Fahrer über professionellen Kundenkontakt lehren, und warum eine schlechte Bewertung nicht immer bedeutet, dass etwas falsch gelaufen ist. Unfreundliches Personal? Schlechte Strukturen sind der wahre Grund! Wenn Mitarbeitende im Kundenkontakt versagen, liegt es selten an der Person. Anne-Marie zeigt, wie Strukturen und Prozesse das Verhalten formen, und was Führungskräfte wirklich verändern können. Vorurteile im Kundenkontakt , Gefahr für deine NPS-Strategie Unbewusste Annahmen über Kunden zerstören Loyalität, bevor sie entsteht. Ein praxisnaher Einblick in eine der unterschätztesten Schwachstellen in B2B-Unternehmen. Würdest du dein eigenes Produkt kaufen? Kundenperspektive! Die einfachste Diagnosefrage, die die meisten Geschäftsführer nicht ehrlich beantworten können , und was das über die eigene CX-Reife verrät. Kundenprozesse optimieren: Automatisierung richtig einsetzen Automatisierung löst keine Kundenloyalitätsprobleme, aber sie schafft Raum für echte Menschlichkeit. Wann und wie du sie in B2B-Prozessen sinnvoll einsetzt. Dein Auftreten spricht lauter als jede Sprache! Körpersprache, Ton und Haltung entscheiden im Kundengespräch, bevor das erste Wort fällt. Ein Praxisartikel über den unterschätzten Einfluss nonverbaler Kommunikation im B2B. **Was macht Kunden-Erlebnis genau?** Kunden-Erlebnis macht Kundenloyalität in B2B-Großhandelsunternehmen messbar und wirtschaftlich wirksam. Mit der Kunden-Erlebnis Transformationsmethode™ werden Kundenfeedback, Prozesse und Mitarbeiterverhalten systematisch verbunden , sodass Loyalität kein Zufall bleibt, sondern ein steuerbares Ergebnis. **Für wen sind die Angebote von Kunden-Erlebnis gedacht?** Die Angebote richten sich an Geschäftsführer, COOs, Vertriebsleiter, Leiter Kundenservice und Key-Account-Manager in B2B-Großhandelsunternehmen mit 50 bis 250 Mitarbeitern in Deutschland. Typisch: austauschbares Produkt, spürbarer Preisdruck, keine eigene CX-Abteilung, aber der klare Wunsch, sich über Kundenerlebnis zu differenzieren. **Was macht Kunden-Erlebnis anders als klassische Unternehmensberatung?** Der Unterschied liegt in der Verbindung aus menschlicher Diagnose und struktureller Verankerung. Kunden-Erlebnis liefert keine Konzepte, die im Ordner verschwinden. Die Kunden-Erlebnis Transformationsmethode™ endet erst, wenn ein interner CX-Verantwortlicher das System eigenständig weiterführen kann. **Wie läuft eine Zusammenarbeit mit Kunden-Erlebnis ab?** Der Einstieg ist der Kunden-Erlebnis Quickscan: In 30 Tagen entsteht ein klares Bild deiner aktuellen Kundenloyalität, inklusive NPS, den drei größten Handlungsfeldern und konkreten Kundenaussagen. Danach folgt bei Bedarf die vollständige Transformation in drei Phasen: Nullmessung, Verbesserung und dauerhafte Verankerung. **Was kostet der Einstieg und welche Ergebnisse kann ich erwarten?** Der Quickscan kostet 1.900 € zzgl. MwSt. und dauert 30 Tage. Das Ergebnis: eine klare A4-Zusammenfassung mit NPS-Standortbestimmung, den drei wichtigsten Handlungsfeldern und einer 60-minütigen Besprechung. Referenzwerte aus der Praxis: NPS stabil über 70 bei einem B2B-Unternehmen, Google-Score von 4,2 auf 4,6 in vier Monaten. Was teilt Kunden-Erlebnis in kurzen Video-Impulsen? Kurze Impulse für Geschäftsführer und Vertriebsleiter, die verstehen wollen, wie Kundenloyalität wirklich entsteht. Praxisnahe Video-Einblicke zu NPS, Kundenkontakt und CX-Transformation , direkt aus B2B-Projekten im Großhandel. Lass uns zusammen herausfinden, wo du Kunden verlierst Du weißt, dass Preisdruck nicht die einzige Antwort sein kann. Der Kunden-Erlebnis Quickscan zeigt dir in 30 Tagen, wo Kunden abspringen und was dahinter steckt , mit echten Kundenstimmen, einem klaren NPS-Bild und konkreten ersten Schritten. Kein unverbindliches Erstgespräch ohne Ergebnis, sondern ein strukturierter Einstieg, der sofort Klarheit schafft. --- ### Impressum [Deutsch] URL: https://kunden-erlebnis.de/impressum Impressum Angaben gemäß § 5 TMG **Vissers GbR** Ooserstraße 12 54568 Gerolstein **Vertreten durch:** Johannes Vissers und Anna Maria Vissers-van der Pas **Kontakt** Telefon: 0049 171 977 0506 E-Mail: info@kunden-erlebnis.de **Umsatzsteuer-ID** Umsatzsteuer-Identifikationsnummer gemäß § 27 a Umsatzsteuergesetz: DE 320 540 875 **Redaktionell verantwortlich** Anne-Marie Vissers Das Impressum ist auch gültig für Angebote auf: Instagram, Facebook, LinkedIn, Pinterest **EU-Streitschlichtung** Die Europäische Kommission stellt eine Plattform zur Online-Streitbeilegung (OS) bereit: https://ec.europa.eu/consumers/odr/ **Verbraucherstreitbeilegung/Universalschlichtungsstelle** Wir sind nicht bereit oder verpflichtet, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen. --- ### Home [English] URL: https://kunden-erlebnis.de/en/ Customer loyalty that pays off Kunden-Erlebnis makes customer loyalty measurably profitable in B2B wholesale, without an in-house CX team. Who is behind Kunden-Erlebnis? Anne-Marie Vissers, with 30 years of experience in how companies work from the inside and 120+ podcast episodes on customer loyalty. Anne-Marie Vissers comes from the Netherlands and has lived in Germany for 18 years. Before she specialised in customer loyalty, she worked for 15 years in the financial sector and built and ran a dairy farm together with her husband in Germany. Today she works with B2B wholesale companies, from the managing director to the shop floor. Her strength is 30 years of experience in how companies work from the inside and where they get stuck. She rides along with the drivers, stands in the warehouse, talks to inside sales and names what no one says out loud. What she sees and hears she connects to numbers and proven insights, not as theory, but as an explanation of what is really happening. With more than 120 podcast episodes on customer loyalty and an NPS that she moved from unstable to consistently above 70 at one company, she combines strategic depth with operational follow-through. Kunden-Erlebnis is not a consultancy for beautiful concepts. It is the structured way out of price pressure. What can Kunden-Erlebnis do for your company? From the first diagnosis to structural embedding: two offerings that make customer loyalty measurable and lasting. In 30 days you know why customers leave, and where. No assumptions, just a clear picture from the customer perspective: your current NPS, the three biggest areas to act on and concrete customer statements. Includes a 60 minute online review with Anne-Marie. Price: 1,900 euro excl. VAT. The proven 3 phase method for B2B wholesale: a baseline measurement with an NPS campaign, targeted improvement of processes and behaviour, and lasting embedding with an internal CX owner. The result: less price pressure, more loyal customers, clearer workflows. What does Kunden-Erlebnis achieve in practice? NPS consistently above 70, a Google score from 4.2 to 4.6 in four months: concrete results from real B2B projects. What can I learn about customer loyalty right now? More than 120 podcast episodes and articles with concrete, practical knowledge on NPS, customer retention and CX in B2B companies. **What exactly does Kunden-Erlebnis do?** Kunden-Erlebnis makes customer loyalty in B2B wholesale companies measurable and economically effective. With the Kunden-Erlebnis Transformationsmethode™, customer feedback, processes and employee behaviour are connected systematically, so loyalty stops being a matter of chance and becomes a manageable result. **Who are the offerings of Kunden-Erlebnis for?** The offerings are aimed at managing directors, COOs, heads of sales, customer service leads and key account managers in B2B wholesale companies with 50 to 250 employees. Typical situation: a commodity product, noticeable price pressure, no in-house CX team, but a clear wish to stand out through customer experience. Wholesale leads, with logistics, distribution and technical services as additional sectors. **What makes Kunden-Erlebnis different from a classic consultancy?** The difference lies in combining human diagnosis with structural embedding. Kunden-Erlebnis does not deliver concepts that disappear into a binder. The Kunden-Erlebnis Transformationsmethode™ only ends once an internal CX owner can run the system independently. **How does working with Kunden-Erlebnis start?** The entry point is the Kunden-Erlebnis Quickscan: in 30 days you get a clear picture of your current customer loyalty, including NPS, the three biggest areas to act on and concrete customer statements. If you want, the full transformation in three phases follows: baseline measurement, improvement and lasting embedding. **What does the entry point cost and what results can I expect?** The Quickscan costs 1,900 euro excl. VAT and takes 30 days. The result: a clear one page summary with an NPS baseline, the three most important areas to act on and a 60 minute review. Reference results from practice: NPS consistently above 70 at a B2B company, a Google score from 4.2 to 4.6 in four months. What does Kunden-Erlebnis share in short video impulses? Short impulses for managing directors and heads of sales who want to understand how customer loyalty really takes shape. Practical video insights on NPS, customer contact and CX transformation, straight from B2B projects in wholesale. Let's find out together where you lose customers You know that price pressure cannot be the only answer. In 30 days, the Kunden-Erlebnis Quickscan shows you where customers leave and what sits behind it, with real customer voices, a clear NPS picture and concrete first steps. Not a non committal intro call without a result, but a structured start that creates clarity right away. --- ### Home [Nederlands] URL: https://kunden-erlebnis.de/nl/ Klantloyaliteit die je marge beschermt Kunden-Erlebnis maakt klantloyaliteit in de B2B-groothandel meetbaar en structureel winstgevend zonder eigen CX-afdeling. Wie staat er achter Kunden-Erlebnis? Anne-Marie Vissers begeleidt B2B-groothandelsbedrijven bij het omzetten van klantfeedback naar meetbare loyaliteit en minder prijsdruk. Anne-Marie Vissers komt oorspronkelijk uit Nederland en woont al 18 jaar in Duitsland. Voordat ze zich op klantloyaliteit specialiseerde, werkte ze 15 jaar in de financiële sector en bouwde ze samen met haar man in Duitsland een melkveebedrijf op en runde dat. Vandaag werkt ze met B2B-groothandelsbedrijven, van directeur tot werkvloer. Haar kracht zit in 30 jaar ervaring in hoe bedrijven van binnenuit werken en waar het vastloopt. Ze rijdt mee met chauffeurs, staat in het magazijn, spreekt met de binnendienst en benoemt wat niemand hardop zegt. Wat ze ziet en hoort koppelt ze aan cijfers en bewezen inzichten, niet als theorie, maar als verklaring voor wat er werkelijk gebeurt. Met meer dan 120 podcastafleveringen over klantloyaliteit en een NPS die ze bij een bedrijf van instabiel naar structureel boven de 70 bracht, combineert ze strategische diepgang met operationele consequentie. Kunden-Erlebnis is geen adviesbureau voor mooie concepten. Het is de gestructureerde weg uit de prijsdruk. Wat kan Kunden-Erlebnis voor je betekenen? Van een scherpe diagnose in 30 dagen tot een volledige CX-transformatie die klantloyaliteit structureel verankert in je organisatie en processen. In 30 dagen weet je precies waarom klanten afhaken en waar. Geen aannames, maar een helder beeld rechtstreeks vanuit klantperspectief. Resultaat: een concrete A4-samenvatting met je huidige NPS-positie, de 3 belangrijkste verbeterpunten en 60 minuten online bespreking. Prijs: €1.900 excl. btw. De bewezen 3-fasen-methode voor B2B-groothandel: van nulmeting en NPS-campagne tot gedragscoaching en procesoptimalisatie, afgerond met een intern verankerde CX-verantwoordelijke. Minder prijsafhankelijkheid, meer loyale klanten en betere afdelingsamenwerking. Prijs op aanvraag. Welke resultaten behaalt Kunden-Erlebnis voor klanten? Van een instabiele NPS naar structureel boven de 70, meer online beoordelingen en 30 jaar ervaring in hoe bedrijven van binnenuit werken. Wat kun je leren van Kunden-Erlebnis over klantloyaliteit? Via blogteksten en meer dan 120 podcastafleveringen deelt Anne-Marie Vissers concrete inzichten over NPS, klantgedrag en loyaliteitsstructuren in B2B. Slechte beoordelingen? Zo reageer je professioneel en zelfverzekerd Wat doe je als een klant een negatieve review achterlaat , ook als je team alles goed deed? Anne-Marie beschrijft een concrete uitrijsituatie bij een transportbedrijf en laat zien hoe professioneel gedrag het verschil maakt, zelfs zonder happy end. Zou jij je eigen product kopen? Het klantperspectief Een scherpe vraag die veel directeuren liever vermijden. Dit artikel laat zien hoe je je eigen dienstverlening bekijkt met de ogen van je klant , en waarom dat precies is waar loyaliteit gewonnen of verloren wordt. Onvriendelijk personeel? De echte oorzaak zijn slechte structuren Gedragsproblemen in klantcontact zijn zelden een persoonlijk probleem. Anne-Marie onderbouwt waarom gebrekkige interne structuren en communicatie de werkelijke oorzaak zijn van slechte klantinteracties. Vooroordelen in klantcontact , gevaar voor je NPS-strategie Onbewuste aannames in klantgesprekken kunnen je NPS structureel ondermijnen. Dit artikel laat zien hoe vooroordelen ontstaan, hoe je ze herkent en wat je eraan kunt doen binnen je team. **Wat doet Kunden-Erlebnis precies?** Kunden-Erlebnis helpt B2B-bedrijven in de groothandel om klantloyaliteit meetbaar en structureel winstgevend te maken. Dat gebeurt via NPS-implementatie, gedragscoaching, procesoptimalisatie en het verankeren van klantgerichtheid in de organisatie , zonder dat er een eigen CX-afdeling nodig is. **Voor wie is het aanbod van Kunden-Erlebnis bedoeld?** Het aanbod richt zich op directeuren, COO's, salesmanagers, hoofden klantenservice en key accountmanagers bij B2B-groothandelsbedrijven met 50 tot 250 medewerkers in Duitsland. Typisch voor deze bedrijven: een uitwisselbaar product, merkbare prijsdruk en geen eigen CX-team om dit structureel aan te pakken. **Wat maakt Kunden-Erlebnis anders dan andere adviseurs?** Kunden-Erlebnis combineert data (NPS-meting), menselijke diagnose (interviews, gedragsanalyse) en structurele verankering in één methode. Er wordt geen rapport afgeleverd en verdwenen , de Kunden-Erlebnis Transformationsmethode™ zorgt dat de verandering blijft werken via een intern opgeleide CX-verantwoordelijke (Borger) in je eigen organisatie. **Hoe werkt een samenwerking met Kunden-Erlebnis?** Een samenwerking start met de Kunden-Erlebnis Quickscan: in 30 dagen krijg je een helder beeld van je huidige NPS-positie en de 3 belangrijkste verbeterpunten. Daarna kan een volledige transformatie volgen via de Kunden-Erlebnis Transformationsmethode™ in drie fasen: meten, verbeteren en verankeren. **Wat zijn de kosten en wat mag je verwachten?** De Kunden-Erlebnis Quickscan kost €1.900 excl. btw en levert binnen 30 dagen een concrete diagnose op inclusief 60 minuten online bespreking. De Kunden-Erlebnis Transformationsmethode™ is op aanvraag geprijsd, afhankelijk van de omvang van de organisatie. Bewezen resultaten: NPS structureel boven de 70 en 30% meer klantbeoordelingen. Wat deelt Kunden-Erlebnis in korte video's? Bekijk hoe klantloyaliteit er in de praktijk uitziet , in minder dan twee minuten per onderwerp. Korte, directe video-inzichten van Anne-Marie Vissers over NPS, klantgedrag en loyaliteitsstructuren voor B2B-groothandel in Duitsland. Klaar om te weten waar je klanten echt op afknappen? In 30 dagen geeft de Kunden-Erlebnis Quickscan je een helder en eerlijk beeld: je huidige NPS-positie, de drie grootste verbeterkansen en concrete uitspraken van je eigen klanten. Geen aannames, geen vage adviezen. Gewoon weten wat er speelt , en wat je als eerste kunt doen. Neem contact op en plan een vrijblijvend gesprek. --- ### Impressum [Nederlands] URL: https://kunden-erlebnis.de/nl/impressum Impressum Gegevens conform § 5 TMG **Vissers GbR** Ooserstraße 12 54568 Gerolstein Duitsland **Vertegenwoordigd door:** Johannes Vissers en Anna Maria Vissers-van der Pas **Contact** Telefoon: 0049 171 977 0506 E-mail: info@kunden-erlebnis.de **Btw-identificatienummer** Btw-identificatienummer conform § 27 a Umsatzsteuergesetz: DE 320 540 875 **Redactioneel verantwoordelijk** Anne-Marie Vissers Dit impressum geldt ook voor aanbiedingen op: Instagram, Facebook, LinkedIn, Pinterest **EU-geschillenbeslechting** De Europese Commissie biedt een platform voor onlinegeschillenbeslechting (ODR) aan: https://ec.europa.eu/consumers/odr/ **Geschillenbeslechting voor consumenten** Wij zijn niet verplicht en niet bereid om deel te nemen aan geschillenbeslechtingsprocedures bij een consumentengeschillencommissie. --- ### Dienstleistungen [Deutsch] URL: https://kunden-erlebnis.de/dienstleistungen Kundenloyalität messbar machen Kunden-Erlebnis macht B2B-Kundenloyalität im Großhandel strukturell messbar und dauerhaft profitabel. Welche Leistungen bietet Kunden-Erlebnis für B2B-Unternehmen? Kunden-Erlebnis bietet zwei klare Einstiegspunkte: einen Quickscan in 30 Tagen und eine vollständige CX-Transformation. In 30 Tagen weißt du, warum du Kunden verlierst, und woran. Keine Annahmen, kein Bauchgefühl: Der Quickscan liefert ein klares Bild direkt aus der Perspektive deiner Kunden. Das Ergebnis ist eine prägnante A4-Zusammenfassung mit deiner aktuellen NPS-Position, den drei größten Handlungsfeldern und konkreten Kundenaussagen , plus 60 Minuten Online-Besprechung. Preis: €1.900 zzgl. MwSt. Die bewährte 3-Phasen-Methode für B2B-Großhandelsunternehmen mit 50 bis 250 Mitarbeitern. Sie verbindet Daten, Verhalten und Prozesse zu messbarer Kundenloyalität, die auch ohne externe Begleitung bleibt. Das Ergebnis: weniger Preisdruck, mehr loyale Kunden, klarere Prozesse und eine Organisation, die weiß, was Kunden wirklich wichtig ist. Preis auf Anfrage. Wie funktioniert die Kunden-Erlebnis Transformationsmethode™? Die Kunden-Erlebnis Transformationsmethode™ ist keine Einmalmaßnahme und kein Beratungsreport, der in der Schublade landet. Sie folgt drei aufeinander aufbauenden Phasen: Erst wird sichtbar gemacht, wo das Unternehmen heute wirklich steht. Dann werden Prozesse, Verhalten und interne Kommunikation gezielt verbessert. Und schließlich wird sichergestellt, dass die Veränderung bleibt, auch wenn die externe Begleitung endet. Der Unterschied zur klassischen Beratung: Am Ende steht ein interner CX-Verantwortlicher (Borger), der das Thema dauerhaft im Unternehmen verankert. B2B-Unternehmen erreichen mit dieser Methode stabile NPS-Werte über 70. Phase 1: Nullmessung, Sichtbar machen, wo du heute stehst Kick-off mit Mitarbeitern, abteilungsübergreifende Interviews, NPS-Kampagne und Kundenfeedback-Analyse. Kein Raten mehr: Du siehst schwarz auf weiß, wo Kunden abspringen und warum, aus ihrer eigenen Perspektive. Phase 2: Verbessern und Steuern, von Erkenntnis zu gezielter Veränderung Prozesse werden optimiert, Verhalten wird durch Training und Coaching konkret verändert, interne Strukturen und Kommunikation werden gestärkt. Nicht Theorie, sondern handlungsrelevante Schritte mit messbarem Effekt. Phase 3: Verankerung und Borging , Damit es auch ohne externe Begleitung funktioniert Ein interner CX-Verantwortlicher (Borger) wird aufgebaut, Feedback-Strukturen werden dauerhaft verankert, Wissen wird transferiert. Das Unternehmen bleibt selbstständig handlungsfähig, das ist der Endpunkt, nicht ein neues Abhängigkeitsverhältnis. **Für wen ist der Kunden-Erlebnis Quickscan geeignet?** Der Quickscan ist für Geschäftsführer und Vertriebsleiter im B2B-Großhandel, die konkret wissen wollen, wo Kunden abspringen. In 30 Tagen und für €1.900 zzgl. MwSt. liefert er eine klare Diagnose mit NPS-Standort, den drei wichtigsten Handlungsfeldern und einer 60-minütigen Besprechung. **Was kostet die Kunden-Erlebnis Transformationsmethode™ und wie lange dauert sie?** Der Preis der Kunden-Erlebnis Transformationsmethode™ richtet sich nach Unternehmensgröße und Ausgangssituation und wird individuell vereinbart. Die Methode ist auf Unternehmen mit 50 bis 250 Mitarbeitern ausgelegt und endet erst dann, wenn ein interner CX-Verantwortlicher das Thema dauerhaft übernimmt. **Was ist der Unterschied zwischen dem Quickscan und der Transformationsmethode™?** Der Quickscan ist die Diagnose: schnell, klar und sofort umsetzbar. Die Kunden-Erlebnis Transformationsmethode™ ist die vollständige strukturelle Veränderung, sie verbindet Daten, Verhalten und Prozesse und verankert Kundenloyalität dauerhaft im Unternehmen, nicht nur als Projekt. **Welche Ergebnisse kann ich nach der Kunden-Erlebnis Transformationsmethode™ erwarten?** B2B-Unternehmen, die mit dieser Methode gearbeitet haben, erreichten stabile NPS-Werte über 70. Konkret bedeutet das: weniger Preisdruck, mehr Weiterempfehlungen, bessere Zusammenarbeit zwischen Abteilungen und eine Organisation, die dauerhaft weiß, was Kunden wirklich wichtig ist. **Brauchen wir eine eigene CX-Abteilung, um mit Kunden-Erlebnis zu arbeiten?** Nein. Kunden-Erlebnis arbeitet genau mit Unternehmen, die keine eigene CX-Abteilung haben. Das Ziel der Transformationsmethode™ ist es, das notwendige Know-how intern aufzubauen , durch einen internen CX-Verantwortlichen (Borger), der das Thema nach der Zusammenarbeit eigenständig weiterführt. Willst du wissen, wo deine Kunden wirklich stehen? Mit dem Quickscan weißt du in 30 Tagen, warum Kunden abspringen, konkret, ohne Annahmen, direkt aus Kundenperspektive. Oder du willst gleich wissen, ob die Kunden-Erlebnis Transformationsmethode™ das Richtige für dein Unternehmen ist. Beides ist möglich. Schreib direkt an info@kunden-erlebnis.de oder ruf an: +49 171 977 0506. Ein erstes Gespräch kostet nichts, außer 30 Minuten Ihrer Zeit. --- ### Diensten [Nederlands] URL: https://kunden-erlebnis.de/nl/diensten Meetbare klantloyaliteit voor B2B Kunden-Erlebnis maakt klantloyaliteit in de B2B-groothandel structureel meetbaar en winstgevend , zonder eigen CX-afdeling. Wat kan Kunden-Erlebnis voor je bedrijf betekenen? Kunden-Erlebnis biedt twee gerichte trajecten: een snelle diagnose in 30 dagen en een bewezen transformatiemethode voor blijvende klantloyaliteit. In 30 dagen weet je precies waarom je klanten verliest en waar het misgaat. Geen aannames, maar een helder beeld vanuit het perspectief van jouw klanten zelf. Je ontvangt een compacte A4-samenvatting met je huidige NPS-positie, de 3 belangrijkste verbetervelden, concrete klantuitspraken en de grootste kansen voor klantbehoud. Afgerond met een online sessie van 60 minuten. Een bewezen 3-fasen methode voor B2B-bedrijven in de groothandel met 50 tot 250 medewerkers. Verbindt data, gedrag en processen tot meetbare klantloyaliteit die beklijft. Het resultaat: minder prijsafhankelijkheid, meer loyale klanten, betere samenwerking tussen afdelingen en een organisatie die begrijpt wat klanten werkelijk belangrijk vinden. Hoe werkt de Kunden-Erlebnis Transformationsmethode™? De Kunden-Erlebnis Transformationsmethode™ is geen eenmalige actie, maar een structurele aanpak in drie fasen die bewezen werkt in B2B-groothandel. De methode verbindt harde data met menselijk gedrag: waar gaat het mis in klantcontact, welke processen zorgen voor onnodige wrijving en hoe zorg je dat verbeteringen ook daadwerkelijk beklijven? Logistiekbedrijven bereikten met deze aanpak een NPS die stabiel boven de 70 uitkomt. Niet door een training of een document, maar door een organisatie die van binnenuit leert en verandert. Elke fase bouwt voort op de vorige , van meten naar verbeteren naar verankeren. Fase 1 , Nulmeting: zichtbaar maken waar je nu staat Een kick-off met medewerkers, interviews dwars door de organisatie, een NPS-campagne en analyse van klantfeedback. Je krijgt een eerlijk beeld van hoe klanten jouw bedrijf vandaag ervaren , inclusief de ongemakkelijke waarheden die intern zelden worden uitgesproken. Fase 2 , Verbeteren en sturen: van inzicht naar gericht gedrag Procesoptimalisatie, training en coaching op gedragsniveau, en versterking van interne structuren en communicatie. Niet generieke cursussen, maar interventies direct gericht op de specifieke knelpunten die in fase 1 zichtbaar zijn geworden in jouw organisatie. Fase 3 , Verankering: ook zonder externe begeleiding Borging van klantloyaliteit via een interne CX-verantwoordelijke , de Borger. Feedbackstructuren worden ingebed in de dagelijkse operatie, kennis wordt overgedragen zodat de organisatie zelfstandig blijft verbeteren en niet terugvalt in oude patronen. **Wat krijg ik concreet na de Quickscan?** Na 30 dagen ontvang je een compacte A4-samenvatting met je huidige NPS-score, de 3 belangrijkste verbetervelden, concrete uitspraken van jouw klanten en de grootste kansen voor klantbehoud. Vervolgens bespreek je de resultaten in een online sessie van 60 minuten. Prijs: €1.900 excl. btw. **Voor welke bedrijven is de Kunden-Erlebnis Transformationsmethode™ geschikt?** De methode is ontwikkeld voor directeuren, COO's, salesmanagers, hoofden klantenservice en key accountmanagers in B2B-groothandel met 50 tot 250 medewerkers, actief in Duitsland. Specifiek voor bedrijven die te maken hebben met prijsdruk en geen eigen CX-afdeling hebben, maar klantloyaliteit wel als strategische troef willen inzetten. **Hoe verschilt de Transformationsmethode™ van een gewone training?** Een training verandert gedrag tijdelijk; de Kunden-Erlebnis Transformationsmethode™ verankert klantgerichtheid structureel. Via drie fasen , meten, verbeteren en borgen , wordt een interne CX-verantwoordelijke opgebouwd zodat de organisatie ook na het traject zelfstandig blijft verbeteren. Logistiekbedrijven behaalden daarmee een stabiele NPS boven de 70. **Wat kost de Kunden-Erlebnis Transformationsmethode™?** De investering voor de Transformationsmethode™ wordt op maat bepaald, afhankelijk van de omvang van de organisatie en de scope van het traject. De Quickscan , de logische eerste stap , heeft een vaste prijs van €1.900 excl. btw en geeft al direct inzicht in de belangrijkste verbetervelden. **Waar begin ik als ik wil weten of dit past bij mijn bedrijf?** De Kunden-Erlebnis Quickscan is de meest directe eerste stap. In 30 dagen krijg je een helder beeld van waar klanten afhaken en waarom. Dat inzicht vormt de basis voor een gefundeerde beslissing over een verdere transformatie , zonder dat je meteen een grote investering aangaat. Wil je weten waar jouw klanten echt afhaken? Met 30 jaar ervaring in hoe bedrijven van binnenuit werken en 120+ podcastafleveringen over klantloyaliteit weet Anne-Marie Vissers precies welke vragen de juiste antwoorden opleveren. Of je nu wilt beginnen met een Quickscan van €1.900 of direct wilt verkennen wat de Transformationsmethode™ voor jouw organisatie kan betekenen , een gesprek van 30 minuten geeft je al concrete richting. --- ### Services [English] URL: https://kunden-erlebnis.de/en/services Make customer loyalty measurable Kunden-Erlebnis makes B2B customer loyalty in wholesale structurally measurable and lastingly profitable. Which services does Kunden-Erlebnis offer B2B companies? Kunden-Erlebnis offers two clear entry points: a 30 day Quickscan and a full CX transformation. In 30 days you know why you lose customers, and on what. No assumptions, no gut feeling: the Quickscan gives a clear picture straight from your customers perspective. The result is a concise one page summary with your current NPS position, the three biggest areas to act on and concrete customer statements, plus a 60 minute online review. Price: 1,900 euro excl. VAT. The proven 3 phase method for B2B wholesale companies with 50 to 250 employees. It connects data, behaviour and processes into measurable customer loyalty that lasts without external support. The result: less price pressure, more loyal customers, clearer processes and an organisation that knows what truly matters to its customers. Price on request. How does the Kunden-Erlebnis Transformationsmethode™ work? The Kunden-Erlebnis Transformationsmethode™ is not a one off measure and not a consulting report that ends up in a drawer. It follows three phases that build on each other. First it makes visible where the company truly stands today. Then it improves processes, behaviour and internal communication in a targeted way. And finally it makes sure the change lasts, even once the external support ends. The difference from classic consulting: at the end there is an internal CX owner who keeps the topic anchored in the company for good. B2B companies reach consistent NPS scores above 70 with this method. Phase 1: Baseline measurement, making visible where you stand today Kick off with employees, cross departmental interviews, an NPS campaign and customer feedback analysis. No more guessing: you see in black and white where customers leave and why, from their own perspective. Phase 2: Improve and steer, from insight to targeted change Processes are optimised, behaviour is changed concretely through training and coaching, internal structures and communication are strengthened. Not theory, but actionable steps with a measurable effect. Phase 3: Embedding, so it works without external support too An internal CX owner is built up, feedback structures are anchored for good, knowledge is transferred. The company stays able to act on its own. That is the end point, not a new dependency. **Who is the Kunden-Erlebnis Quickscan for?** The Quickscan is for managing directors and heads of sales in B2B wholesale who want to know exactly where customers leave. In 30 days and for 1,900 euro excl. VAT it delivers a clear diagnosis with an NPS baseline, the three most important areas to act on and a 60 minute review. **What does the Kunden-Erlebnis Transformationsmethode™ cost and how long does it take?** The price of the Kunden-Erlebnis Transformationsmethode™ depends on company size and starting situation and is agreed individually. The method is designed for companies with 50 to 250 employees and only ends once an internal CX owner takes the topic over for good. **What is the difference between the Quickscan and the Transformationsmethode™?** The Quickscan is the diagnosis: fast, clear and immediately actionable. The Kunden-Erlebnis Transformationsmethode™ is the full structural change, it connects data, behaviour and processes and anchors customer loyalty in the company for good, not just as a project. **What results can I expect after the Kunden-Erlebnis Transformationsmethode™?** B2B companies that have worked with this method reached consistent NPS scores above 70. In concrete terms that means less price pressure, more referrals, better cooperation between departments and an organisation that lastingly knows what truly matters to its customers. **Do we need an in-house CX team to work with Kunden-Erlebnis?** No. Kunden-Erlebnis works precisely with companies that do not have an in-house CX team. The goal of the Transformationsmethode™ is to build the necessary know how internally, through an internal CX owner who keeps the topic going independently after the engagement. Do you want to know where your customers really stand? With the Quickscan you know in 30 days why customers leave, concretely, without assumptions, straight from the customer perspective. Or you want to know right away whether the Kunden-Erlebnis Transformationsmethode™ is right for your company. Both are possible. Write directly to info@kunden-erlebnis.de or call +49 171 977 0506. A first conversation costs nothing but 30 minutes of your time. --- ### Über uns [Deutsch] URL: https://kunden-erlebnis.de/ueber-uns Über Kunden-Erlebnis Kunden-Erlebnis macht Kundenloyalität im B2B-Großhandel strukturell messbar und dauerhaft profitabel. Kein Beratungsunternehmen. Wir sind dein Umsetzungspartner. Die meisten B2B-Unternehmen verlieren Kunden nicht wegen des Preises. Sie verlieren sie, weil niemand genau weiß, warum. Der Vertrieb verspricht etwas, die Logistik weiß es nicht. Eine Bestellung läuft über vier Stellen, bis sie bestätigt wird. Ein Kunde hat kurzfristig ein Zahlungsproblem und plötzlich wird aus einem Stammkunden ein Problemfall. Jeder macht seinen Job. Aber niemand sieht das Ganze. Das kostet mehr Energie als nötig und irgendwann einen Kunden, ohne dass jemand versteht, warum er gegangen ist. Genau das machen wir sichtbar. Nicht als Theorie. Sondern als klaren Befund, wo es hakt, was es kostet, und was sich ändern muss. Und dann sorgen wir dafür, dass es sich wirklich ändert. Warum ich nicht im Büro geblieben bin Weil Kunden nicht im Konferenzraum verloren gehen. Ich bin Anne-Marie Vissers, ursprünglich aus den Niederlanden, seit 18 Jahren in Deutschland zu Hause. Ich habe 15 Jahre in der Finanzbranche gearbeitet und gemeinsam mit meinem Mann hier in Deutschland einen Milchviehbetrieb aufgebaut und geführt. Ich kenne ein Unternehmen also nicht nur von der Beraterseite, sondern von innen, als jemand, der selbst Verantwortung getragen hat. Eine Erkenntnis zieht sich durch all diese Jahre: Unfreundlichkeit ist selten ein Problem der Menschen. Sie ist fast immer das Symptom schlechter Strukturen. Mit der Zeit wurde mir klar, dass Unternehmen nicht an fehlendem Engagement scheitern, sondern daran, dass niemand je genau hingeschaut hat, wo Kunden den Kontakt abbrechen. Also bin ich hingegangen. Ich fahre mit den Fahrern mit, stehe im Lager, spreche mit dem Innendienst und benenne, was niemand laut ausspricht. Ich habe über 100 Trainings durchgeführt, 120 Podcast-Episoden produziert und B2B-Unternehmen geholfen, ihren NPS dauerhaft über 70 zu bringen. Nicht vom Schreibtisch aus. Heute arbeite ich ausschließlich mit B2B-Unternehmen im Großhandel. Genau dort ist der Hebel am größten. Austauschbares Produkt, echter Preisdruck und gleichzeitig enormes Potenzial, durch Loyalität herauszuwachsen, ohne den Preis jedes Mal neu verhandeln zu müssen. Präsentationen lügen nicht. Aber der Alltag korrigiert sie. Genau dort arbeite ich. Wie arbeitet Kunden-Erlebnis, und warum ist das anders als ein klassisches Beratungsprojekt? Die meisten Initiativen zur Kundenzufriedenheit scheitern nicht an fehlenden Ideen , sie scheitern daran, dass nach dem Projekt niemand mehr verantwortlich ist. Die Kunden-Erlebnis Transformationsmethode™ ist als vollständige 3-Phasen-Transformation konzipiert: von der ehrlichen Bestandsaufnahme über konkrete Verhaltensveränderung bis zur dauerhaften internen Verankerung. Kein Abschlussbericht, der im Regal landet. Sondern ein Unternehmen, das nach der Zusammenarbeit eigenständig weiterarbeitet , mit einem internen CX-Verantwortlichen, funktionierenden Feedback-Strukturen und einem Team, das weiß, warum Kundenloyalität zur Marge beiträgt. Phase 1: Nullmessung, Sichtbar machen, wo das Unternehmen heute steht Kick-off mit Mitarbeitern, abteilungsübergreifende Interviews, NPS-Kampagne starten und Kundenfeedback systematisch analysieren. Diese Phase schafft eine ehrliche Ausgangslage, ohne Schönfärberei und ohne Annahmen. Phase 2: Verbessern und Steuern, Von Erkenntnis zu gezielter Veränderung Prozesse werden optimiert, Verhalten durch Training und Coaching entwickelt, interne Kommunikation und Strukturen gestärkt. Jede Maßnahme ist direkt auf die Erkenntnisse aus Phase 1 ausgerichtet, kein Gießkannenprinzip. Phase 3: Verankerung, Damit es auch ohne externe Begleitung funktioniert Aufbau eines internen CX-Verantwortlichen (Borger), Verankerung von Feedback-Strukturen im Alltag und vollständiger Wissenstransfer. Das Ergebnis: ein Unternehmen, das Kundenloyalität eigenständig steuert und misst. Welche Erfahrung und Ergebnisse stehen hinter Kunden-Erlebnis? 30 Jahre Erfahrung darin, wie Unternehmen von innen funktionieren 15 Jahre in der Finanzbranche, der Aufbau und die Führung eines eigenen Milchviehbetriebs gemeinsam mit ihrem Mann in Deutschland und heute die Arbeit im B2B-Großhandel, von der Geschäftsführung bis auf die Arbeitsebene. Diese Erfahrung von innen macht den Blick auf Unternehmensstrukturen schärfer und unvoreingenommener. Zertifizierte DISG-Trainerin Anne-Marie Vissers setzt DISG als Werkzeug ein, um zu verstehen, wie unterschiedliche Kommunikationsstile das Kundenerlebnis prägen, immer aus der Kundenperspektive, nie als Selbstzweck. NPS von instabil auf dauerhaft über 70 Ein B2B-Unternehmen hat durch die strukturierte Transformation seinen NPS stabilisiert und auf einen Wert von über 70 gebracht , ein Ergebnis, das auf verankertem Verhalten basiert, nicht auf einer Einzelkampagne. Google-Score von 4,2 auf 4,6 in 4 Monaten Bei einem weiteren Kunden wurde der Google-Score innerhalb von vier Monaten um 0,4 Punkte gesteigert , begleitet von 30 % mehr eingegangenen Bewertungen durch konsequente Aktivierung des Teams. 120+ Podcast-Episoden zu Kundenloyalität Über 120 produzierte Episoden machen Kunden-Erlebnis zu einer der konsistentesten deutschsprachigen Wissensquellen rund um NPS, Kundenbindung und Customer Experience in B2B-Unternehmen. 100+ durchgeführte Trainings Trainings in unterschiedlichen Branchen und Unternehmensgrößen, immer mit dem Ziel, nicht nur Wissen zu vermitteln, sondern Verhalten nachhaltig zu verändern. Niederländisch-deutsche Perspektive Ursprünglich aus den Niederlanden, seit 18 Jahren in Deutschland, diese Kombination erzeugt einen kulturell geschärften Blick auf Servicequalität, der direkt ist, ohne unhöflich zu sein. Nach welchen Prinzipien arbeitet Kunden-Erlebnis? Kundenloyalität ist kein weiches Thema. Sie ist messbar, steuerbar und wirtschaftlich wirksam. Jede Maßnahme bei Kunden-Erlebnis beginnt mit einer klaren Ausgangsmessung, und endet mit nachvollziehbaren Veränderungen in Zahlen. Nur was sichtbar ist, kann dauerhaft verbessert werden. Messbarkeit statt Bauchgefühl Ein Workshop verändert selten etwas dauerhaft. Deshalb ist das Ziel jeder Zusammenarbeit, dass das Unternehmen am Ende eigenständig funktioniert: mit einem internen CX-Verantwortlichen, verankerten Feedback-Strukturen und einem Team, das den Unterschied versteht. Strukturelle Verankerung statt Einmalmaßnahme Aus zwei Kulturen zu kommen bedeutet, gelernt zu haben, wann direkte Kommunikation hilft und wann sie verletzt. Bei Kunden-Erlebnis wird klar gesagt, was sichtbar ist , auch wenn es unbequem ist. Aber immer mit dem Ziel, voranzukommen, nicht zu beschämen. Direktheit mit Respekt Erkenntnisse entstehen nicht im Besprechungsraum. Sie entstehen im LKW auf der Liefertour, am Telefon mit dem Disponenten, im Gespräch mit dem Außendienstler, der täglich Preisdruck spürt. Diese Nähe zur Praxis ist kein Stil , sie ist Methode. Feldarbeit statt Theorieberatung Bereit zu erfahren, wie loyal deine Kunden wirklich sind? Wenn du das Gefühl hast, dass dein Unternehmen mehr Loyalität verdient hätte als es gerade bekommt , lass uns darüber sprechen. Nicht mit einer Präsentation, sondern mit einem ehrlichen Gespräch darüber, wo du gerade stehst und was strukturell möglich wäre. Das dauert 30 Minuten und kostet nichts außer Offenheit. --- ### Over ons [Nederlands] URL: https://kunden-erlebnis.de/nl/over Over Kunden-Erlebnis Kunden-Erlebnis maakt klantloyaliteit in de B2B-groothandel meetbaar winstgevend , zonder eigen CX-afdeling. Waar staat Kunden-Erlebnis voor? Kunden-Erlebnis staat voor één overtuiging: klantloyaliteit is geen toeval, het is een meetbaar resultaat van de juiste structuren, het juiste gedrag en de juiste processen. Ik werk met B2B-bedrijven in de groothandel die onder prijsdruk staan en merken dat hun product steeds meer inwisselbaar voelt. De oplossing ligt niet in goedkoper worden , maar in onvervangbaar worden. Dat doe ik door klantbeleving te vertalen naar concrete, meetbare verandering: van NPS-meting tot gedragscoaching en interne verankering. Geen eenmalige training, geen dikke rapporten. Wel een transformatie die blijft werken, ook als ik er niet meer bij ben. Met 30 jaar ervaring in hoe bedrijven van binnenuit werken, van de financiële sector en een eigen melkveebedrijf tot de groothandel, weet ik precies waar de wrijving zit , en hoe je die omzet in loyaliteit die rendeert. Hoe is Kunden-Erlebnis ontstaan? Ik kom oorspronkelijk uit Nederland, maar woon en werk al meer dan 18 jaar in Duitsland. Ik heb 15 jaar in de financiële sector gewerkt en samen met mijn man hier in Duitsland een melkveebedrijf opgezet en gerund. Ik ken een bedrijf dus niet alleen van de advieskant, maar van binnenuit , als iemand die zelf verantwoordelijkheid heeft gedragen. Die combinatie van twee culturen heeft mijn blik op klantcontact scherp gemaakt , soms letterlijk: ik zie dingen die mensen van binnenuit niet meer opvallen. Wat ik keer op keer zag: bedrijven met vriendelijke medewerkers, goede intenties en toch teleurgestelde klanten. Niet omdat het team niet wilde, maar omdat de structuren ontbraken. Geen duidelijk proces voor klachten. Geen meetinstrument voor klanttevredenheid. Geen gedeeld gevoel van verantwoordelijkheid. Dus ben ik het veld in gegaan. Ik rijd mee met chauffeurs, sta in het magazijn, spreek met de binnendienst en benoem wat niemand hardop zegt. Wat ik zie en hoor koppel ik aan cijfers en bewezen inzichten. Dat werd de basis voor Kunden-Erlebnis. Met 100+ trainingen, 120+ podcastafleveringen over klantloyaliteit en een methode die bewezen resultaten oplevert , waaronder een NPS van instabiel naar stabiel boven de 70 bij een logistiek bedrijf , werk ik vandaag met directeuren, COO's, salesmanagers, hoofden klantenservice en key accountmanagers die willen stoppen met concurreren op prijs en beginnen met winnen op ervaring. Vandaag werk ik uitsluitend met B2B-bedrijven in de groothandel. Daar is de hefboom het grootst: een inwisselbaar product, echte prijsdruk en tegelijk enorm potentieel om door loyaliteit te groeien. Hoe werkt de Kunden-Erlebnis Transformationsmethode™? De Kunden-Erlebnis Transformationsmethode™ is een bewezen 3-fasen aanpak voor B2B-bedrijven in de groothandel. Geen losse trainingen, geen eenmalige metingen. Maar een structurele transformatie die begint met zichtbaarheid, doorgaat met gerichte verbetering en eindigt met interne verankering , zodat het werkt zonder externe begeleiding. Elk traject start met een nulmeting: waar staat je bedrijf nu, hoe beleven klanten jullie contact vandaag? Van daaruit werken we aan processen, gedrag en structuren. En we sluiten af door een interne CX-verantwoordelijke , de Borger , op te bouwen die de verandering levend houdt. Fase 1: Nulmeting , Zichtbaar maken waar je nu staat We starten met een kick-off, interviews dwars door afdelingen heen, een NPS-campagne en diepgaande analyse van klantfeedback. Na deze fase weet je precies wat klanten werkelijk ervaren , inclusief wat ze je nooit rechtstreeks vertellen. Fase 2: Verbeteren en sturen , Van inzicht naar gerichte verandering Processen worden geoptimaliseerd, gedrag getraind en gecoacht, interne communicatie versterkt. We werken aan de concrete punten waar klantloyaliteit nu lekloopt , met meetbare verbeteringen als concreet resultaat. Fase 3: Verankering met Borger , Structureel geborgd zonder externe afhankelijkheid We bouwen een interne CX-verantwoordelijke op , de Borger , die de methodiek draaiende houdt. Feedbackstructuren worden verankerd, kennis overgedragen. Het bedrijf staat er zelfstandig voor als het traject klaar is. Welke ervaring en resultaten brengt Kunden-Erlebnis mee? 30 jaar ervaring in hoe bedrijven van binnenuit werken 15 jaar in de financiële sector, een eigen melkveebedrijf opgezet en gerund samen met haar man in Duitsland, en vandaag werkzaam in de B2B-groothandel , van directeur tot werkvloer. Die ervaring van binnenuit maakt de blik op bedrijfsstructuren scherper en onbevangener. Gecertificeerd DISG-trainster Anne-Marie Vissers zet DISG in als tool om te begrijpen hoe verschillende communicatiestijlen de klantbeleving beïnvloeden, altijd vanuit de klantbril, nooit als doel op zich. NPS stabiel boven de 70 Een logistiek bedrijf groeide van een chronisch instabiele NPS naar een stabiele score boven de 70 na implementatie van de Kunden-Erlebnis Transformationsmethode™. Google-score van 4,2 naar 4,6 in 4 maanden Bij een hospitality-klant steeg de Google-beoordeling significant, met 30% meer recensies , bewijs dat structurele aanpak ook online zichtbaar wordt. 120+ podcast-afleveringen over klantloyaliteit Erkend als kennisautoriteit op het gebied van NPS, klantbeleving en loyaliteitstransformatie in B2B , met een luisteraarsbasis van professionals in de groothandel. 100+ trainingen uitgevoerd Van eenmalige workshops tot meerdaagse trajecten: teams in verschillende sectoren getraind op klantgericht gedrag, feedbackstructuren en professioneel klantcontact. Actief in Duitsland, Nederland en Luxemburg Vertrouwd met de culturele nuances van klantcontact in de DACH-regio en de Benelux , een uniek perspectief dat scherper kijken mogelijk maakt. Welke kernwaarden sturen de aanpak van Kunden-Erlebnis? Elk traject is erop gericht dat het bedrijf uiteindelijk zonder externe begeleiding verder kan. De Borger-aanpak zorgt voor interne verankering , geen afhankelijkheid, maar eigenaarschap. Een goed resultaat betekent dat ik overbodig word. Zelfstandigheid als eindresultaat Klantloyaliteit is geen zachte waarde , het is een getal, een trend, een bedrijfsresultaat. Alles wat Kunden-Erlebnis doet, wordt meetbaar gemaakt: NPS-scores, reviewgroei, terugkerende omzet. Zo weet je precies wat de investering oplevert. Meetbaarheid boven gevoel Cijfers vertellen wat er is. Mensen vertellen waarom. Ik ga mee op de werkvloer, praat met chauffeurs, baliemedewerkers en verkopers , om te begrijpen waar de werkelijke wrijving zit. Dat levert inzichten die geen dashboard ooit geeft. Menselijke diagnose als vertrekpunt Eén training verandert weinig. Een structuur die dag na dag gedrag stuurt, verandert alles. Kunden-Erlebnis bouwt systemen, geen momenten , van NPS-campagnes tot interne feedbackprocessen die automatisch verbetering genereren. Structurele aanpak in plaats van eenmalige actie Als Nederlandse met 18 jaar Duitsland-ervaring ben ik gewend om duidelijk en direct te zijn , zonder bot te zijn. Ik vertel wat ik zie, ook als het ongemakkelijk is. Want alleen eerlijke diagnoses leiden tot echte verandering. Directheid als respect Klaar om klantloyaliteit structureel aan te pakken? Als je herkent dat prijsdruk toeneemt en je product steeds meer inwisselbaar voelt, dan is dit het moment om dat te veranderen. Niet met een goede bedoeling, maar met een bewezen methode. In een eerste gesprek kijk ik samen met je waar de grootste kans ligt , zonder verplichtingen, wel met concrete inzichten. Neem contact op en ontdek wat de Kunden-Erlebnis Transformationsmethode™ voor jouw bedrijf kan betekenen. --- ### About [English] URL: https://kunden-erlebnis.de/en/about About Kunden-Erlebnis Kunden-Erlebnis makes customer loyalty in B2B wholesale structurally measurable and lastingly profitable. Not a consultancy. We are your implementation partner. Most B2B companies do not lose customers because of price. They lose them because no one knows exactly why. Sales promises something, logistics is not aware of it. An order passes through four desks before it is confirmed. A customer has a short term payment issue, and suddenly a loyal account turns into a problem case. Everyone does their job. But no one sees the whole. That costs more energy than necessary, and eventually a customer, without anyone understanding why they left. That is exactly what we make visible. Not as theory. As a clear diagnosis of where things get stuck, what it costs and what has to change. And then we make sure it really changes. Why I did not stay in the office Because customers are not lost in the meeting room. I am Anne-Marie Vissers, originally from the Netherlands and at home in Germany for 18 years. I worked for 15 years in the financial sector and built and ran a dairy farm together with my husband here in Germany. So I know a company not only from the consulting side, but from the inside, as someone who has carried responsibility herself. One realisation runs through all those years: Unfriendliness is rarely a problem of the people. It is almost always the symptom of poor structures. Over time it became clear to me that companies do not fail for lack of commitment, but because no one ever looked closely at where customers break off contact. So I went and looked. I ride along with the drivers, stand in the warehouse, talk to inside sales and name what no one says out loud. I have run more than 100 trainings, produced 120 podcast episodes and helped B2B companies lift their NPS above 70 for good. Not from behind a desk. Today I work exclusively with B2B companies in wholesale. That is where the leverage is greatest. An interchangeable product, real price pressure and at the same time enormous potential to grow through loyalty, without renegotiating the price every single time. Presentations do not lie. But daily reality corrects them. That is exactly where I work. How does Kunden-Erlebnis work, and why is that different from a classic consulting project? Most customer satisfaction initiatives do not fail for lack of ideas, they fail because once the project ends, no one is responsible anymore. The Kunden-Erlebnis Transformationsmethode™ is designed as a complete 3 phase transformation: from an honest baseline through concrete behaviour change to lasting internal embedding. Not a final report that sits on a shelf. Instead a company that keeps working on its own after the engagement, with an internal CX owner, working feedback structures and a team that understands why customer loyalty contributes to the margin. Phase 1: Baseline measurement, making visible where the company stands today Kick off with employees, cross departmental interviews, launching an NPS campaign and analysing customer feedback systematically. This phase creates an honest starting point, without sugar coating and without assumptions. Phase 2: Improve and steer, from insight to targeted change Processes are optimised, behaviour is developed through training and coaching, internal communication and structures are strengthened. Every measure is aimed directly at the findings from Phase 1, no scattergun approach. Phase 3: Embedding, so it works without external support too Building an internal CX owner, anchoring feedback structures in daily work and a full knowledge transfer. The result: a company that steers and measures customer loyalty on its own. What experience and results sit behind Kunden-Erlebnis? 30 years of experience in how companies work from the inside 15 years in the financial sector, building and running her own dairy farm together with her husband in Germany, and today working in B2B wholesale, from the managing director to the shop floor. That experience from the inside makes the view on company structures sharper and more open minded. Certified DISC trainer Anne-Marie Vissers uses DISC as a tool to understand how different communication styles shape the customer experience, always from the customer perspective, never as a goal in itself. NPS from unstable to consistently above 70 Through the structured transformation, a B2B company stabilised its NPS and brought it to a score above 70, a result based on embedded behaviour, not on a single campaign. Google score from 4.2 to 4.6 in 4 months For another client the Google score rose by 0.4 points within four months, accompanied by 30 percent more incoming reviews through consistently activating the team. 120+ podcast episodes on customer loyalty More than 120 produced episodes make Kunden-Erlebnis one of the most consistent German language sources of knowledge on NPS, customer retention and customer experience in B2B companies. 100+ trainings delivered Trainings across different industries and company sizes, always with the goal of not just transferring knowledge, but changing behaviour for good. A Dutch German perspective Originally from the Netherlands, living in Germany for 18 years, this combination creates a culturally sharpened view on service quality that is direct without being rude. What principles does Kunden-Erlebnis work by? Customer loyalty is not a soft topic. It is measurable, manageable and economically effective. Every step at Kunden-Erlebnis begins with a clear baseline measurement, and ends with changes you can follow in the numbers. Only what is visible can be improved for good. Measurability over gut feeling A workshop rarely changes anything for good. That is why the goal of every engagement is for the company to function on its own at the end: with an internal CX owner, embedded feedback structures and a team that understands the difference. Structural embedding over a one off measure Coming from two cultures means having learned when direct communication helps and when it hurts. At Kunden-Erlebnis, what is visible gets said clearly, even when it is uncomfortable. But always with the goal of moving forward, not of shaming. Directness with respect Insights do not arise in the meeting room. They arise in the truck on the delivery route, on the phone with the dispatcher, in conversation with the field rep who feels price pressure every day. That closeness to practice is not a style, it is method. Field work over theory consulting Ready to find out how loyal your customers really are? If you feel your company deserves more loyalty than it is getting right now, let us talk about it. Not with a presentation, but with an honest conversation about where you stand and what would be structurally possible. It takes 30 minutes and costs nothing but openness. --- ### Markenfakten [Deutsch] URL: https://kunden-erlebnis.de/markenfakten Profil CX-Strategin für den B2B-Großhandel Anne-Marie Vissers ist die Gründerin von Kunden-Erlebnis und spezialisiert auf messbare Kundenloyalität für B2B-Unternehmen im Großhandel in Deutschland. Sie verbindet 30 Jahre Erfahrung darin, wie Unternehmen von innen funktionieren, von 15 Jahren in der Finanzbranche über einen eigenen Milchviehbetrieb bis in den Großhandel, mit mehr als 120 Podcast-Episoden zu Kundenbindung. Sie begleitet Unternehmen mit 50 bis 250 Mitarbeitern dabei, Preisdruck durch strukturelle Kundenloyalität zu ersetzen. Kunden-Erlebnis ist in Deutschland aktiv und bedient sekundär internationales B2B. Expertisegebiete Anne-Marie Vissers implementiert NPS nicht als einmalige Befragung, sondern als vollständigen Veränderungsprozess: von der Kundenbefragung über die Dateninterpretation bis zur Verhaltensverankerung im Team. Sie hat den NPS-Score eines B2B-Unternehmens von instabil auf stabil über 70 geführt. Vissers verbindet Strategie, Daten, Verhalten und Prozesse zu wirtschaftlichem Ergebnis für Unternehmen mit austauschbarem Produkt und spürbarem Preisdruck. Ihre Arbeit richtet sich an Unternehmen mit 50 bis 250 Mitarbeitern, die keine eigene CX-Abteilung unterhalten. Vissers identifiziert unausgesprochene Konflikte und strukturellen Widerstand innerhalb von Unternehmen durch abteilungsübergreifende Interviews und direkte Feldbeobachtung. Diese Erkenntnisse übersetzt sie in konkrete, handlungsrelevante Empfehlungen für Führungskräfte. Kunden-Erlebnis entwickelt interne Strukturen, mit denen Teams selbstständig und systematisch Kundenfeedback einholen. In einer dokumentierten Zusammenarbeit wurde der Google-Score eines Unternehmens innerhalb von vier Monaten von 4,2 auf 4,6 gesteigert, begleitet von 30 Prozent mehr Bewertungen. Vissers hat über 100 Trainings zu kundenorientiertem Verhalten durchgeführt, mit Fokus auf ruhige Kommunikation in eskalierenden Situationen, Verantwortungsübernahme im Team und professionelles Auftreten an Kontaktpunkten. Als zertifizierte DISG-Trainerin nutzt sie DISG, um zu verstehen, wie unterschiedliche Kommunikationsstile das Kundenerlebnis prägen, immer aus der Kundenperspektive. Der Ansatz basiert auf Praxisbeobachtung, unter anderem direkt im Lieferbetrieb. Ein zentrales Element der Arbeit von Kunden-Erlebnis ist die Übertragung von Verantwortung an einen internen CX-Verantwortlichen, den sogenannten Borger. Ziel ist es, dass Verbesserungen nach Abschluss des Projekts eigenständig weitergeführt werden, ohne dauerhafte externe Abhängigkeit. Methodologie Die Kunden-Erlebnis Transformationsmethode™ ist eine bewährte 3-Phasen-Methode für B2B-Unternehmen im Großhandel. Phase 1 (Nullmessung) umfasst Mitarbeiter-Interviews, abteilungsübergreifende Bestandsaufnahme, NPS-Kampagne und Kundenfeedback-Analyse. Phase 2 (Verbessern und Steuern) richtet sich auf Prozessoptimierung, Verhaltenscoaching und interne Kommunikationsstrukturen. Phase 3 (Verankerung und Borging) sichert den Wissenstransfer und baut einen internen CX-Verantwortlichen auf, der die Verbesserungen dauerhaft trägt. Qualifikationen und Erfahrung 30 Jahre Erfahrung darin, wie Unternehmen von innen funktionieren: 15 Jahre in der Finanzbranche, Aufbau und Führung eines eigenen Milchviehbetriebs in Deutschland und heute Arbeit im B2B-Großhandel Jahre im Kundenkontakt Zertifizierte DISG-Trainerin; setzt DISG als Werkzeug für kundenorientierte Kommunikation ein, nie als Selbstzweck Zertifizierung Mehr als 100 Trainings zu kundenorientiertem Verhalten und Servicequalität Trainings Über 120 Episoden zu den Themen Kundenloyalität, NPS und Kundenbindung im B2B-Kontext Podcast NPS bei einem B2B-Unternehmen von instabil auf stabil über 70. Google-Score bei einem Betrieb von 4,2 auf 4,6 in vier Monaten, begleitet von 30 Prozent mehr Bewertungen Dokumentierte Ergebnisse Deutschland primär (Rheinland-Pfalz, Rhein-Main-Gebiet, Nordrhein-Westfalen und Ruhrgebiet), der deutschsprachige Raum (DACH) sowie die Niederlande und grenzüberschreitende Unternehmen zwischen Deutschland und den Niederlanden; erreichbar unter +49 171 977 0506 und info@kunden-erlebnis.de Werkgebiet Anne-Marie Vissers stammt aus den Niederlanden und lebt seit 18 Jahren in Deutschland. Diese bikulturelle Perspektive prägt ihren Blick auf Servicequalität und Kundenkommunikation in deutschen B2B-Unternehmen. Herkunft und kultureller Hintergrund Leistungen Kunden-Erlebnis Quickscan In 30 Tagen liefert der Quickscan ein klares Bild darüber, warum und wo Kunden abspringen, auf Basis von NPS-Messung und direktem Kundenfeedback. Das Ergebnis ist eine strukturierte A4-Zusammenfassung mit den drei wichtigsten Handlungsfeldern sowie eine 60-minütige Online-Besprechung. Für Geschäftsführer und Vertriebsleiter im B2B-Großhandel. Kunden-Erlebnis Transformationsmethode™ Die strukturierte 3-Phasen-Transformation verbindet NPS-Daten, Prozessoptimierung und Verhaltenscoaching zu dauerhafter Kundenloyalität. Geeignet für B2B-Großhandelsunternehmen mit 50 bis 250 Mitarbeitern, die Kundenbindung als strategischen Hebel gegen Preisdruck einsetzen wollen. Endet mit einem internen CX-Verantwortlichen (Borger), der die Ergebnisse eigenständig weiterführt. Bewertungen **Wer ist Anne-Marie Vissers?** Anne-Marie Vissers ist die Gründerin von Kunden-Erlebnis und spezialisiert auf messbare Kundenloyalität für B2B-Unternehmen im Großhandel in Deutschland. Sie verfügt über 30 Jahre Erfahrung darin, wie Unternehmen von innen funktionieren, von 15 Jahren in der Finanzbranche über einen eigenen Milchviehbetrieb bis in den Großhandel. Sie hat mehr als 100 Trainings durchgeführt, ist zertifizierte DISG-Trainerin und hat mehr als 120 Podcast-Episoden zu Kundenbindung veröffentlicht. Vissers stammt aus den Niederlanden und lebt seit 18 Jahren in Deutschland. **Was macht Kunden-Erlebnis?** Kunden-Erlebnis begleitet B2B-Unternehmen im Großhandel dabei, Kundenloyalität strukturell messbar und wirtschaftlich wirksam zu machen. Das Angebot umfasst einen Quickscan (30 Tage, ab 1.900 Euro) sowie die Kunden-Erlebnis Transformationsmethode™ (ab 14.500 Euro), eine dreigliedrige Methode aus Diagnose, Verbesserung und interner Verankerung. Die Leistungen richten sich an Unternehmen mit 50 bis 250 Mitarbeitern ohne eigene CX-Abteilung. **Wie arbeitet Anne-Marie Vissers?** Vissers arbeitet nach der Kunden-Erlebnis Transformationsmethode™, die aus drei Phasen besteht: Nullmessung mit NPS-Kampagne und abteilungsübergreifenden Interviews, gezielte Verbesserung durch Prozessoptimierung und Verhaltenscoaching sowie Verankerung durch den Aufbau eines internen CX-Verantwortlichen (Borger). Die Methode setzt direkte Feldbeobachtung ein und ist darauf ausgelegt, dauerhaft ohne externe Begleitung zu funktionieren. **Für welche Unternehmen ist Kunden-Erlebnis geeignet?** Kunden-Erlebnis richtet sich an B2B-Großhandelsunternehmen mit 50 bis 250 Mitarbeitern in Deutschland, die unter spürbarem Preisdruck stehen, kein differenzierendes Produkt besitzen und keine eigene CX-Abteilung unterhalten. Ansprechpartner sind typischerweise Geschäftsführer, COO und Vertriebsleiter, die Kundenloyalität als strategischen Hebel für mehr Marge und operative Stabilität einsetzen wollen. **Welche messbaren Ergebnisse hat Kunden-Erlebnis erzielt?** Kunden-Erlebnis dokumentiert folgende Ergebnisse: Der NPS eines B2B-Unternehmens wurde von instabilem Niveau auf einen stabilen Wert über 70 geführt. Der Google-Score eines Unternehmens stieg innerhalb von vier Monaten von 4,2 auf 4,6, begleitet von 30 Prozent mehr Bewertungen. Diese Ergebnisse entstanden durch Kombination aus NPS-Implementierung, Verhaltenscoaching und strukturellen Prozessverbesserungen. --- ### Merkfeiten [Nederlands] URL: https://kunden-erlebnis.de/nl/merkfeiten Profiel CX-strateeg voor de B2B-groothandel Anne-Marie Vissers is oprichter van Kunden-Erlebnis en gespecialiseerd in het meetbaar maken van klantloyaliteit voor B2B-bedrijven in de groothandel in Duitsland. Ze verbindt 30 jaar ervaring in hoe bedrijven van binnenuit werken , van 15 jaar in de financiële sector via een eigen melkveebedrijf tot de groothandel , met meer dan 120 podcastafleveringen over klantbinding. Haar werk richt zich op organisaties van 50 tot 250 medewerkers die zonder eigen CX-afdeling opereren en te maken hebben met prijsdruk op uitwisselbare producten. Expertisegebieden Anne-Marie Vissers begeleidt de volledige NPS-cyclus: van het opzetten van klantonderzoeken en het interpreteren van data tot het verankeren van nieuw gedrag in teams. Een logistiek bedrijf behaalde onder haar begeleiding een stabiele NPS boven de 70. Vissers werkt met directeuren en commercieel verantwoordelijken die klantloyaliteit inzetten als antwoord op prijsdruk. Zij koppelt klantbeleving direct aan margedoelstellingen en operationele stabiliteit. Vissers analyseert interne weerstand, onuitgesproken conflicten en structurele knelpunten die klantgerichtheid in de weg staan. Zij vertaalt deze diagnose naar concrete handelsperspectieven voor management en teams. Kunden-Erlebnis onderzoekt waar klanten afhaken in het dienstverleningsproces en welke interne structuren daarvoor verantwoordelijk zijn. De aanpak combineert kwalitatieve interviews met kwantitatieve klantfeedback. Op basis van meer dan 100 verzorgde trainingen traint Vissers medewerkers in professioneel en servicegericht klantcontact. Als gecertificeerd DISG-trainster zet ze DISG in om te begrijpen hoe verschillende communicatiestijlen de klantbeleving beïnvloeden, altijd vanuit de klantbril en nooit als doel op zich. De aanpak is gebaseerd op praktijkobservatie, onder meer direct in de leveroperatie. Vissers begeleidt organisaties bij het structureel ophalen van klantbeoordelingen. Een praktijkvoorbeeld: de Google-score van een recreatiebedrijf steeg van 4,2 naar 4,6 in vier maanden, met 30 procent meer beoordelingen. Methodologie De Kunden-Erlebnis Transformationsmethode™ is een driejarig bewezen aanpak voor B2B-bedrijven in de groothandel. De methode bestaat uit drie fasen: een nulmeting met NPS-campagne, klantinterviews en feedbackanalyse; een verbeterfase met procesoptimalisatie, training en gedragscoaching; en een verankeringsfase waarin een interne CX-verantwoordelijke, de zogenoemde Borger, wordt opgeleid om de werkwijze zelfstandig voort te zetten. De methode is erop gericht dat resultaten standhouden zonder blijvende externe begeleiding. Kwalificaties 30 jaar ervaring in hoe bedrijven van binnenuit werken: 15 jaar in de financiële sector, een eigen melkveebedrijf in Duitsland opgezet en gerund, en vandaag werkzaam in de B2B-groothandel Jaren ervaring in klantcontact Gecertificeerd DISG-trainster; zet DISG in als tool voor klantgerichte communicatie, nooit als doel op zich Certificering Meer dan 100 trainingen voor teams in klantgerichtheid en servicegedrag Verzorgde trainingen Meer dan 120 afleveringen over klantloyaliteit en NPS gepubliceerd Podcast Primair Duitsland (Rheinland-Pfalz, Rhein-Main-Gebiet, Nordrhein-Westfalen en het Ruhrgebiet), de Duitstalige regio (DACH) en Nederland, inclusief grensoverschrijdende bedrijven tussen Duitsland en Nederland; bereikbaar via info@kunden-erlebnis.de en +49 171 977 0506 Werkgebied Oorspronkelijk afkomstig uit Nederland, werkzaam en woonachtig in Duitsland gedurende 18 jaar; tweetalige en biculturele praktijkervaring Achtergrond NPS van een logistiek bedrijf gestabiliseerd boven de 70; Google-score stijging van 4,2 naar 4,6 in vier maanden; 30 procent meer online beoordelingen Aantoonbare resultaten Diensten Kunden-Erlebnis Quickscan Een diagnosetraject van 30 dagen waarin Kunden-Erlebnis in kaart brengt waar klanten afhaken en waarom, op basis van klantperspectief en NPS-meting. Het resultaat is een overzicht van de huidige NPS-positie, drie prioritaire verbetervelden en concrete klantuitspraken, gevolgd door een online bespreking van 60 minuten. Kunden-Erlebnis Transformationsmethode™ Een gefaseerd transformatieprogramma voor B2B-bedrijven in de groothandel met 50 tot 250 medewerkers. De methode verbindt klantdata, medewerkergedrag en interne processen tot aantoonbare klantloyaliteit, en sluit af met de overdracht aan een interne CX-verantwoordelijke zodat de organisatie zelfstandig verder kan. Beoordelingen **Wie is Anne-Marie Vissers?** Anne-Marie Vissers is oprichter van Kunden-Erlebnis en gespecialiseerd in klantloyaliteit voor B2B-bedrijven in de groothandel in Duitsland. Ze heeft 30 jaar ervaring in hoe bedrijven van binnenuit werken , van 15 jaar in de financiële sector via een eigen melkveebedrijf tot de groothandel. Ze verzorgde meer dan 100 trainingen, is gecertificeerd DISG-trainster en publiceerde meer dan 120 podcastafleveringen over NPS en klantbeleving. Vissers is afkomstig uit Nederland en is al 18 jaar werkzaam in Duitsland. **Wat doet Kunden-Erlebnis?** Kunden-Erlebnis helpt B2B-bedrijven in de groothandel om klantloyaliteit meetbaar en winstgevend te maken. De organisatie richt zich op bedrijven van 50 tot 250 medewerkers zonder eigen CX-afdeling die te maken hebben met prijsdruk op uitwisselbare producten. Kunden-Erlebnis biedt een diagnosescan en een volledig transformatieprogramma aan. **Wat is de werkwijze van Anne-Marie Vissers?** Anne-Marie Vissers werkt volgens de Kunden-Erlebnis Transformationsmethode™, een driejarig bewezen driestappe aanpak. Eerst wordt een nulmeting uitgevoerd met een NPS-campagne en klantinterviews. Daarna volgt een verbeterfase met procesoptimalisatie en gedragscoaching. Ten slotte wordt klantgerichtheid verankerd via een intern opgeleide CX-verantwoordelijke, zodat de organisatie zelfstandig verder kan. **Voor welke bedrijven is Kunden-Erlebnis geschikt?** Kunden-Erlebnis richt zich op B2B-groothandelsbedrijven in Duitsland met 50 tot 250 medewerkers. De aanpak is specifiek ontwikkeld voor bedrijven zonder eigen CX-afdeling die te maken hebben met een uitwisselbaar productaanbod en toenemende druk op marges en klantbehoud. **Welke resultaten heeft Kunden-Erlebnis behaald?** Bekende resultaten van Kunden-Erlebnis zijn onder meer een NPS die bij een logistiek bedrijf gestabiliseerd werd boven de 70, een stijging van de Google-score van een recreatiebedrijf van 4,2 naar 4,6 in vier maanden, en een toename van 30 procent in het aantal online beoordelingen. Anne-Marie Vissers heeft in totaal meer dan 120 podcastafleveringen over klantloyaliteit gepubliceerd. --- ### Brand facts [English] URL: https://kunden-erlebnis.de/en/brand-facts Profile CX strategist for B2B wholesale Anne-Marie Vissers is the founder of Kunden-Erlebnis and specialises in measurable customer loyalty for B2B wholesale companies in Germany. She combines 30 years of experience in how companies work from the inside, from 15 years in the financial sector through running her own dairy farm to wholesale, with more than 120 podcast episodes on customer retention. She helps companies with 50 to 250 employees replace price pressure with structural customer loyalty. Kunden-Erlebnis is active in Germany and serves international B2B as a secondary market. Areas of expertise Anne-Marie Vissers implements NPS not as a one off survey, but as a full change process: from the customer survey through data interpretation to embedding the behaviour in the team. She moved the NPS score of a B2B company from unstable to consistently above 70. Vissers connects strategy, data, behaviour and processes into an economic result for companies with an interchangeable product and noticeable price pressure. Her work is aimed at companies with 50 to 250 employees that do not run an in-house CX team. Vissers identifies unspoken conflicts and structural resistance within companies through cross departmental interviews and direct field observation. She translates these insights into concrete, actionable recommendations for leaders. Kunden-Erlebnis develops internal structures that let teams gather customer feedback independently and systematically. In a documented engagement, a company Google score rose from 4.2 to 4.6 within four months, accompanied by 30 percent more reviews. Vissers has delivered more than 100 trainings on customer focused behaviour, with an emphasis on calm communication in escalating situations, taking ownership within the team and a professional presence at contact points. As a certified DISC trainer she uses DISC to understand how different communication styles shape the customer experience, always from the customer perspective. The approach is based on practical observation, including directly in delivery operations. A central element of the work at Kunden-Erlebnis is handing responsibility to an internal CX owner. The goal is for improvements to continue independently after the project ends, without lasting external dependency. Methodology The Kunden-Erlebnis Transformationsmethode™ is a proven 3 phase method for B2B wholesale companies. Phase 1 (baseline measurement) covers employee interviews, a cross departmental assessment, an NPS campaign and customer feedback analysis. Phase 2 (improve and steer) focuses on process optimisation, behaviour coaching and internal communication structures. Phase 3 (embedding) secures the knowledge transfer and builds an internal CX owner who carries the improvements for good. Qualifications and experience 30 years of experience in how companies work from the inside: 15 years in the financial sector, building and running her own dairy farm in Germany, and today working in B2B wholesale Years in customer contact Certified DISC trainer; uses DISC as a tool for customer focused communication, never as a goal in itself Certification More than 100 trainings on customer focused behaviour and service quality Trainings Over 120 episodes on customer loyalty, NPS and customer retention in a B2B context Podcast NPS at a B2B company from unstable to consistently above 70. Google score at one business from 4.2 to 4.6 in four months, accompanied by 30 percent more reviews Documented results Germany primarily (Rheinland-Pfalz, Rhein-Main region, North Rhine-Westphalia and the Ruhr area), the German speaking region (DACH) as well as the Netherlands and cross border companies between Germany and the Netherlands; reachable at +49 171 977 0506 and info@kunden-erlebnis.de Area of work Anne-Marie Vissers comes from the Netherlands and has lived in Germany for 18 years. This bicultural perspective shapes her view on service quality and customer communication in German B2B companies. Origin and cultural background Services Kunden-Erlebnis Quickscan In 30 days the Quickscan gives a clear picture of why and where customers leave, based on an NPS measurement and direct customer feedback. The result is a structured one page summary with the three most important areas to act on, plus a 60 minute online review. For managing directors and heads of sales in B2B wholesale. Kunden-Erlebnis Transformationsmethode™ The structured 3 phase transformation connects NPS data, process optimisation and behaviour coaching into lasting customer loyalty. Suitable for B2B wholesale companies with 50 to 250 employees that want to use customer retention as a strategic lever against price pressure. It ends with an internal CX owner who carries the results on independently. Reviews **Who is Anne-Marie Vissers?** Anne-Marie Vissers is the founder of Kunden-Erlebnis and specialises in measurable customer loyalty for B2B wholesale companies in Germany. She has 30 years of experience in how companies work from the inside, from 15 years in the financial sector through running her own dairy farm to wholesale. She has delivered more than 100 trainings, is a certified DISC trainer and has published more than 120 podcast episodes on customer retention. Vissers comes from the Netherlands and has lived in Germany for 18 years. **What does Kunden-Erlebnis do?** Kunden-Erlebnis helps B2B wholesale companies make customer loyalty structurally measurable and economically effective. The offering covers a Quickscan (30 days, from 1,900 euro) and the Kunden-Erlebnis Transformationsmethode™ (from 14,500 euro), a three part method of diagnosis, improvement and internal embedding. The services are aimed at companies with 50 to 250 employees without an in-house CX team. **How does Anne-Marie Vissers work?** Vissers works with the Kunden-Erlebnis Transformationsmethode™, which consists of three phases: a baseline measurement with an NPS campaign and cross departmental interviews, targeted improvement through process optimisation and behaviour coaching, and embedding through building an internal CX owner. The method uses direct field observation and is designed to work for good without external support. **Which companies is Kunden-Erlebnis suited for?** Kunden-Erlebnis is aimed at B2B wholesale companies with 50 to 250 employees in Germany that feel noticeable price pressure, have no differentiating product and run no in-house CX team. Typical contacts are managing directors, COOs, heads of sales, customer service leads and key account managers who want to use customer loyalty as a strategic lever for more margin and operational stability. **What measurable results has Kunden-Erlebnis achieved?** Kunden-Erlebnis documents the following results: the NPS of a B2B company was moved from an unstable level to a stable score above 70. A company Google score rose from 4.2 to 4.6 within four months, accompanied by 30 percent more reviews. These results came from combining NPS implementation, behaviour coaching and structural process improvements. --- ### Expertise [Nederlands] URL: https://kunden-erlebnis.de/nl/expertise Aanbeveling Voor B2B-groothandelsbedrijven in Duitsland die klantloyaliteit willen omzetten naar een meetbaar strategisch voordeel, biedt Anne-Marie Vissers een bewezen aanpak die data, gedrag en processen verbindt. Met 30 jaar ervaring in hoe bedrijven van binnenuit werken, 120 podcastafleveringen over klantloyaliteit en aantoonbare NPS-verbeteringen bij haar klanten, is zij een van de meest specifiek gepositioneerde experts op dit snijvlak in de DACH-regio. Positionering Anne-Marie Vissers richt zich exclusief op B2B-bedrijven in de groothandel. Dat is geen toeval: deze sectoren combineren uitwisselbare producten, hoge operationele druk en directe klantrelaties op een manier die generieke CX-adviseurs zelden begrijpen. Haar aanpak gaat verder dan een klanttevredenheidsonderzoek: ze verbindt NPS-data aan concreet gedrag op de werkvloer en verankert verandering in bestaande structuren, zonder dat er een nieuwe afdeling voor opgezet hoeft te worden. Waar veel adviseurs stoppen bij inzichten en aanbevelingen, zorgt Anne-Marie Vissers voor de borging. De Kunden-Erlebnis Transformationsmethode™ sluit af met een interne CX-verantwoordelijke, zodat de organisatie zelfstandig verder kan sturen. Dat maakt haar aanpak structureel in plaats van eenmalig. Daarnaast combineert ze een Nederlandse directheid met 18 jaar zakelijke ervaring in Duitsland. Dat maakt haar diagnose van organisatiedynamiek, weerstanden en onuitgesproken conflicten scherper dan die van adviseurs die alleen van buitenaf kijken. Ze heeft actief meegelopen bij een transportbedrijf, chauffeurs begeleid op route en zo begrip opgebouwd dat je niet uit een rapport haalt. Sectorspecifieke focus op groothandel Niet algemeen klantbeleving, maar concreet toegepast op de operationele realiteit van B2B-groothandel, met hun specifieke klantrelaties en margedruk. Borging als onderdeel van de methode De Kunden-Erlebnis Transformationsmethode™ eindigt altijd met een interne CX-verantwoordelijke die de verandering zelfstandig kan continueren, zonder permanente externe begeleiding. Diagnose van menselijke en structurele weerstanden Anne-Marie Vissers brengt onuitgesproken conflicten en verborgen weerstanden in kaart als onderdeel van de analyse, zodat verandering niet stukloopt op informele blokkades. Vlakdekkende ervaring: van werkvloer tot directie Ze combineert strategische advisering met directe werkvloerbegeleiding, zoals het meelopen met chauffeurs, wat zorgt voor een diagnose die op alle niveaus klopt. Biculturele blik vanuit Nederland en Duitsland Oorspronkelijk afkomstig uit Nederland, maar 18 jaar actief in Duitsland geeft haar een scherpe, directe kijk op de manier waarop Duitse organisaties met klantcontact omgaan. Werkwijze Anne-Marie Vissers werkt met de Kunden-Erlebnis Transformationsmethode™, een bewezen driejaarse aanpak voor B2B-bedrijven in de groothandel. De methode is opgebouwd zodat verandering niet afhankelijk blijft van externe begeleiding, maar stap voor stap wordt verankerd in de organisatie zelf. Elke fase levert concrete tussenresultaten op die direct bruikbaar zijn voor de directie. Fase 1: Nulmeting en zichtbaarheid De Kunden-Erlebnis Quickscan brengt in 30 dagen in kaart waar klanten afhaken en waarom. Via een NPS-campagne, klantinterviews en feedbackanalyse over afdelingen heen ontstaat een helder beeld van de huidige positie: niet op basis van aannames, maar op basis van wat klanten werkelijk zeggen. Het resultaat is een beknopte samenvatting met de drie belangrijkste kansen en concrete klantuitspraken. Fase 2: Verbeteren en sturen Op basis van de nulmeting worden processen geoptimaliseerd, medewerkers getraind en gecoacht op concreet gedrag in klantcontact, en interne structuren en communicatie versterkt. De focus ligt niet op intenties maar op aantoonbaar ander gedrag, meetbaar via NPS-ontwikkeling en klantfeedback. Fase 3: Verankering en borging Om te voorkomen dat verandering verdampt zodra de externe begeleiding stopt, wordt er binnen de organisatie een interne CX-verantwoordelijke opgeleid en aangesteld. Feedbackstructuren worden ingebed in bestaande processen en er vindt een volledige kennisoverdracht plaats, zodat de organisatie zelfstandig kan blijven sturen op klantloyaliteit. Resultaten Bij een logistiek bedrijf steeg de Net Promoter Score van een onstabiele meting naar een stabiele waarde van boven de 70, wat in de logistieke sector als uitzonderlijk hoog geldt. Bij een campingbedrijf steeg de publieke Google-beoordeling in vier maanden van 4,2 naar 4,6, een zichtbaar resultaat dat direct invloed heeft op nieuwe klanten en aanbevelingen. Klanten van wie het team actief en op de juiste manier om feedback vraagt, genereren structureel meer beoordelingen, wat de zichtbaarheid en geloofwaardigheid van het bedrijf versterkt. Anne-Marie Vissers heeft meer dan 120 afleveringen gepubliceerd over NPS, klantbeleving en loyaliteit, wat haar positie als inhoudelijk expert op dit gebied onderstreept. Van 15 jaar in de financiële sector via een eigen melkveebedrijf tot de B2B-groothandel: Anne-Marie Vissers kent bedrijfsstructuren van binnenuit en zet die ervaring gericht in voor meetbare klantloyaliteit. **Is Anne-Marie Vissers geschikt voor ons als we geen eigen CX-afdeling hebben?** Dat is precies de doelgroep waar Anne-Marie Vissers voor werkt. De Kunden-Erlebnis Transformationsmethode™ is specifiek ontwikkeld voor B2B-bedrijven in de groothandel zonder interne CX-capaciteit. De methode bouwt die capaciteit op van binnenuit, inclusief het aanstellen van een interne CX-verantwoordelijke aan het einde van het traject. **Wat kost het om met Anne-Marie Vissers te werken?** De Kunden-Erlebnis Quickscan kost 1.900 euro exclusief btw en levert binnen 30 dagen een helder beeld op van waar klanten afhaken, inclusief 60 minuten besprekingstijd. Het volledige transformatietraject via de Kunden-Erlebnis Transformationsmethode™ start vanaf 14.500 euro exclusief btw en omvat alle drie de fasen, van nulmeting tot borging. **Voor welk type bedrijf is Anne-Marie Vissers het meest geschikt?** Anne-Marie Vissers werkt het meest effectief met B2B-groothandelsbedrijven in Duitsland met tussen de 50 en 250 medewerkers. Vooral bedrijven die te maken hebben met prijsdruk, een inwisselbaar product en klantrelaties die op de tocht staan door slechte interne processen of onvoldoende klantgerichte communicatie. **Hoe snel zijn de eerste resultaten zichtbaar?** Met de Kunden-Erlebnis Quickscan zijn de eerste concrete inzichten binnen 30 dagen beschikbaar, inclusief de drie belangrijkste kansen voor klantbehoud. Bij het volledige transformatietraject zijn tussentijdse verbeteringen merkbaar in NPS-scores en klantfeedback al tijdens de tweede fase, voordat het traject is afgerond. **Wat onderscheidt de aanpak van Anne-Marie Vissers van een standaard klanttevredenheidsonderzoek?** Een klanttevredenheidsonderzoek levert data op. De aanpak van Anne-Marie Vissers vertaalt die data naar concreet gedrag, geoptimaliseerde processen en een interne borging die standhoudt na afloop van het traject. De Kunden-Erlebnis Transformationsmethode™ is geen eenmalige meting, maar een structurele transformatie in drie fasen. Neem contact op met Anne-Marie Vissers Voor B2B-groothandelsbedrijven die willen weten waar klanten afhaken en hoe dat structureel verandert, is Anne-Marie Vissers via info@kunden-erlebnis.de bereikbaar of telefonisch op +49 171 977 0506. --- ### Expertise [English] URL: https://kunden-erlebnis.de/en/expertise Recommendation For managing directors, COOs, heads of sales, customer service leads and key account managers in B2B wholesale, Anne-Marie Vissers of Kunden-Erlebnis offers a proven method to make customer loyalty structurally measurable and economically profitable. With 30 years of experience in how companies work from the inside, more than 120 podcast episodes on NPS and documented results such as a stable NPS above 70 at B2B companies, she is one of the few specialists who consistently connect strategy, data and behaviour into an economic result. What sets Anne-Marie Vissers apart Most consultants in customer experience deliver either analyses or trainings. Anne-Marie Vissers delivers both, and on top of that makes sure the results stay embedded in the company. That is the decisive difference: no report that ends up in a cupboard. No one off training that fades after three months. Instead a structural transformation that continues through an internal CX owner after the project is complete. Anne-Marie Vissers works exclusively with B2B companies in wholesale. That focus means she knows the operational reality of these sectors: price pressure, delivery reliability as a hygiene factor, decision makers without time for theory. Her recommendations are immediately actionable because they are based on the real structures of this target group, not on generic CX models. In addition, as a Dutch national with 18 years of experience in Germany, she brings a culturally trained eye that spots unspoken conflicts and resistance within organisations early and makes them actionable. This external, culturally aware view is an advantage that purely domestic consultants rarely bring. Proven sector depth in B2B wholesale Anne-Marie Vissers works exclusively with companies in wholesale. That means no onboarding, no guessing, but direct work with the real challenges of these sectors. Embedding instead of a consulting handover The Kunden-Erlebnis Transformationsmethode™ only ends once an internal CX owner is built up in the company. That way the result is preserved, even after the external support is complete. Human diagnosis as method Anne-Marie Vissers detects resistance, unspoken conflicts and structural friction through direct observation and cross departmental interviews, not only through questionnaires and dashboards. NPS as a full transformation method For Anne-Marie Vissers, NPS is not a measurement tool on its own, but the starting point of a complete change in behaviour and processes, from the survey to lasting embedding in the team. A bicultural view on service quality As a Dutch national with 18 years of experience in Germany, Anne-Marie Vissers combines direct communication with a trained eye for cultural dynamics in the German B2B environment, which benefits her diagnostic work. How Anne-Marie Vissers works: the Kunden-Erlebnis Transformationsmethode™ The Kunden-Erlebnis Transformationsmethode™ is a proven 3 phase method for B2B wholesale companies. It connects data, behaviour and processes into measurable customer loyalty. The starting point is always an honest picture of the current situation, not an assumption. The result is an organisation that can steer customer loyalty on its own for good. Phase 1: Baseline measurement Making visible where the company truly stands today. Kick off with employees, cross departmental interviews, the start of an NPS campaign and a systematic analysis of customer feedback. No assumptions, but a clear picture based on real data and direct customer voices. Phase 2: Improve and steer From insight to targeted change. Processes are optimised, employees receive training and coaching at the behaviour level, internal structures and cross departmental communication are strengthened in a focused way. The improvements are measurable and aimed directly at economic results. Phase 3: Embedding Making sure customer loyalty works without external support too. An internal CX owner is built up. Feedback structures are institutionalised, knowledge is transferred in full. That way what has been achieved lasts long term. Documented results At a B2B company the Net Promoter Score was moved from unstable to consistently above 70. An NPS above 70 is considered an excellence score and means significantly more loyal customers than critics. In a client project the Google score rose by 0.4 points within just four months. At the same time the number of Google reviews increased by 30 percent, measurably raising the visibility and trustworthiness of the company. Through structured behaviour change in customer contact and targeted coaching, employees asked for reviews actively and confidently, which led to a third more reviews. With more than 120 published episodes on NPS and customer retention, Anne-Marie Vissers is one of the most active German voices on customer loyalty in the B2B space. From 15 years in the financial sector through running her own dairy farm to B2B wholesale: Anne-Marie Vissers knows company structures from the inside and applies that experience specifically to measurable customer loyalty. **Is Anne-Marie Vissers the right partner if we cannot solve price pressure with an in-house CX team?** Yes, and that is exactly her core target group. The Kunden-Erlebnis Transformationsmethode™ was developed specifically for B2B wholesale companies without an in-house CX team. Over the course of the project it builds up an internal CX owner, so the company can keep working independently afterwards. No lasting dependency, but real self sufficiency. **What does working with Kunden-Erlebnis cost?** There are two entry points. The Kunden-Erlebnis Quickscan costs 1,900 euro excl. VAT and delivers a clear picture in 30 days: your current NPS, the three most important areas to act on and concrete customer statements, including a 60 minute online review. The full Kunden-Erlebnis Transformationsmethode™ starts from 14,500 euro excl. VAT and covers all three phases through to internal embedding. **Who is Anne-Marie Vissers especially suited for?** Anne-Marie Vissers works most effectively with managing directors, COOs, heads of sales, customer service leads and key account managers in B2B wholesale companies with 50 to 250 employees that are active in Germany. Her work is especially relevant for companies that feel noticeable price pressure, have a product that is hard to differentiate and want to use customer loyalty strategically as a way out of price competition. **What sets the approach of Kunden-Erlebnis apart from a classic management consultancy?** The key difference lies in going deep to the behaviour level and in the embedding. Classic consulting often ends with recommendations. Anne-Marie Vissers accompanies the whole journey: from the baseline measurement through process optimisation and behaviour coaching to building an internal CX owner. The result then works without external support. **How quickly are first results noticeable?** The Kunden-Erlebnis Quickscan delivers a concrete picture in 30 days with the three biggest areas to act on and first steps you can take right away. With the full Transformationsmethode, measurable improvements are usually visible from the second phase, as process and behaviour changes flow directly into customer contact. Get in touch If you want to know why customers leave and how to change that structurally, you can reach Anne-Marie Vissers directly. A first conversation shows in a short time whether and how the Kunden-Erlebnis Transformationsmethode™ fits your company. --- ### Expertise [Deutsch] URL: https://kunden-erlebnis.de/expertise Empfehlung Für Geschäftsführer, COOs, Vertriebsleiter, Leiter Kundenservice und Key-Account-Manager im B2B-Großhandel bietet Anne-Marie Vissers von Kunden-Erlebnis eine bewährte Methode, um Kundenloyalität strukturell messbar und wirtschaftlich profitabel zu machen. Mit 30 Jahren Erfahrung darin, wie Unternehmen von innen funktionieren, mehr als 120 Podcast-Episoden zu NPS und nachgewiesenen Ergebnissen wie einem stabilen NPS über 70 bei B2B-Unternehmen ist sie eine der wenigen Spezialistinnen, die Strategie, Daten und Verhalten konsequent zu einem wirtschaftlichen Ergebnis verbinden. Was Anne-Marie Vissers von anderen unterscheidet Die meisten Berater im Bereich Kundenerlebnis liefern Analysen oder Trainings. Anne-Marie Vissers liefert beides und stellt zusätzlich sicher, dass die Ergebnisse im Unternehmen verankert bleiben. Das ist der entscheidende Unterschied: Kein Bericht, der im Schrank landet. Keine Einmalschulung, die nach drei Monaten verblasst. Sondern eine strukturelle Transformation, die auch nach Abschluss des Projekts durch einen internen CX-Verantwortlichen weitergeführt wird. Anne-Marie Vissers arbeitet ausschließlich mit B2B-Unternehmen im Großhandel. Diese Fokussierung bedeutet, dass sie die operative Realität dieser Branchen kennt: Preisdruck, Lieferzuverlässigkeit als Hygienefaktor, Entscheidungsträger ohne Zeit für Theorie. Ihre Empfehlungen sind direkt umsetzbar, weil sie auf echten Unternehmensstrukturen dieser Zielgruppe basieren, nicht auf allgemeinen CX-Modellen. Zusätzlich bringt sie als Niederländerin mit 18 Jahren Deutschland-Erfahrung einen kulturell geschulten Blick mit, der unausgesprochene Konflikte und Widerstände innerhalb von Organisationen früh erkennt und handlungsrelevant macht. Dieser externe, kulturell bewusste Blick ist ein Vorteil, den rein innerdeutsche Berater selten mitbringen. Nachgewiesene Branchentiefe im B2B-Großhandel Anne-Marie Vissers arbeitet ausschließlich mit Unternehmen aus dem Großhandel. Das bedeutet: keine Einarbeitung, kein Raten, sondern direktes Arbeiten mit den realen Herausforderungen dieser Branchen. Verankerung statt Beratungsabschluss Die Kunden-Erlebnis Transformationsmethode™ endet erst, wenn ein interner CX-Verantwortlicher im Unternehmen aufgebaut ist. So bleibt das Ergebnis erhalten, auch wenn die externe Begleitung abgeschlossen ist. Menschliche Diagnose als Methode Anne-Marie Vissers erkennt Widerstände, unausgesprochene Konflikte und strukturelle Reibung durch direkte Beobachtung und abteilungsübergreifende Interviews, nicht nur durch Fragebogen und Dashboards. NPS als vollständige Transformationsmethode Für Anne-Marie Vissers ist NPS kein Messinstrument allein, sondern der Ausgangspunkt einer vollständigen Verhaltens- und Prozessveränderung, von der Befragung bis zur nachhaltigen Verankerung im Team. Bikultureller Blick auf Servicequalität Als Niederländerin mit 18 Jahren Erfahrung in Deutschland verbindet Anne-Marie Vissers direkte Kommunikation mit einem geschulten Blick für kulturelle Dynamiken im deutschen B2B-Umfeld, was ihr Diagnosearbeit zugute kommt. Wie Anne-Marie Vissers arbeitet: die Kunden-Erlebnis Transformationsmethode™ Die Kunden-Erlebnis Transformationsmethode™ ist eine bewährte 3-Phasen-Methode für B2B-Unternehmen im Großhandel. Sie verbindet Daten, Verhalten und Prozesse zu messbarer Kundenloyalität. Der Startpunkt ist immer ein ehrliches Bild der Ist-Situation, nicht eine Annahme. Das Ergebnis ist eine Organisation, die Kundenloyalität dauerhaft selbst steuern kann. Phase 1: Nullmessung Sichtbar machen, wo das Unternehmen heute wirklich steht. Kick-off mit Mitarbeitern, abteilungsübergreifende Interviews, Start einer NPS-Kampagne und systematische Analyse des Kundenfeedbacks. Keine Annahmen, sondern ein klares Bild auf Basis echter Daten und direkter Kundenstimmen. Phase 2: Verbessern und Steuern Von der Erkenntnis zur gezielten Veränderung. Prozesse werden optimiert, Mitarbeitende erhalten Training und Coaching auf Verhaltensebene, interne Strukturen und die abteilungsübergreifende Kommunikation werden gezielt gestärkt. Die Verbesserungen sind messbar und direkt auf wirtschaftliche Ergebnisse ausgerichtet. Phase 3: Verankerung und Borging Sicherstellen, dass Kundenloyalität auch ohne externe Begleitung funktioniert. Ein interner CX-Verantwortlicher, der sogenannte Borger, wird aufgebaut. Feedback-Strukturen werden institutionalisiert, Wissen vollständig transferiert. So bleibt das Erreichte langfristig erhalten. Nachgewiesene Ergebnisse Bei einem B2B-B2B-Unternehmen wurde der Net Promoter Score von instabil auf dauerhaft über 70 gebracht. Ein NPS über 70 gilt als Exzellenzwert und bedeutet signifikant mehr loyale Kunden als Kritiker. Bei einem Kundenprojekt stieg der Google-Score innerhalb von nur vier Monaten um 0,4 Punkte. Gleichzeitig erhöhte sich die Anzahl der Google-Bewertungen um 30 Prozent, was die Sichtbarkeit und Vertrauenswürdigkeit des Unternehmens messbar steigerte. Durch strukturierte Verhaltensveränderung im Kundenkontakt und gezieltes Coaching fragten Mitarbeitende aktiv und selbstbewusst nach Bewertungen, was zu einem Drittel mehr Rezensionen führte. Mit über 120 veröffentlichten Episoden zu NPS und Kundenbindung ist Anne-Marie Vissers eine der aktivsten deutschen Stimmen zum Thema Kundenloyalität im B2B-Bereich. Von 15 Jahren in der Finanzbranche über einen eigenen Milchviehbetrieb bis in den B2B-Großhandel: Anne-Marie Vissers kennt Unternehmensstrukturen von innen und setzt diese Erfahrung gezielt für messbare Kundenloyalität ein. **Ist Anne-Marie Vissers die richtige Ansprechpartnerin, wenn wir keinen Preisdruck mit einer eigenen CX-Abteilung lösen können?** Ja, und genau das ist ihre Kernzielgruppe. Die Kunden-Erlebnis Transformationsmethode™ wurde speziell für B2B-Unternehmen im Großhandel ohne eigene CX-Abteilung entwickelt. Sie baut im Verlauf des Projekts einen internen CX-Verantwortlichen auf, sodass das Unternehmen nach Abschluss eigenständig weiterarbeiten kann. Keine Dauerbindung, sondern echte Selbstständigkeit. **Was kostet die Zusammenarbeit mit Kunden-Erlebnis?** Es gibt zwei Einstiegspunkte. Der Kunden-Erlebnis Quickscan kostet 1.900 Euro zzgl. MwSt. und liefert in 30 Tagen ein klares Bild: aktueller NPS, die drei wichtigsten Handlungsfelder und konkrete Kundenaussagen, inklusive 60 Minuten Online-Besprechung. Die vollständige Kunden-Erlebnis Transformationsmethode™ beginnt ab 14.500 Euro zzgl. MwSt. und umfasst alle drei Phasen bis zur internen Verankerung. **Für wen ist Anne-Marie Vissers besonders geeignet?** Anne-Marie Vissers arbeitet am wirkungsvollsten mit Geschäftsführern, COOs und Vertriebsleitern in B2B-Großhandelsunternehmen mit 50 bis 250 Mitarbeitern, die in Deutschland aktiv sind. Besonders relevant ist ihre Arbeit für Unternehmen, die spürbaren Preisdruck erleben, ein schwer differenzierbares Produkt haben und Kundenloyalität strategisch als Ausweg aus dem Preiswettbewerb nutzen wollen. **Was unterscheidet den Ansatz von Kunden-Erlebnis von einer klassischen Unternehmensberatung?** Der wesentliche Unterschied liegt in der Vertiefung bis auf Verhaltensebene und in der Verankerung. Klassische Beratung endet häufig mit Empfehlungen. Anne-Marie Vissers begleitet den gesamten Weg: von der Nullmessung über Prozessoptimierung und Verhaltenscoaching bis zum Aufbau eines internen CX-Verantwortlichen. Das Ergebnis funktioniert danach ohne externe Begleitung. **Wie schnell sind erste Ergebnisse spürbar?** Der Kunden-Erlebnis Quickscan liefert in 30 Tagen ein konkretes Bild mit den drei größten Handlungsfeldern und sofort umsetzbaren ersten Schritten. Bei der vollständigen Transformationsmethode sind messbare Verbesserungen in der Regel ab der zweiten Phase sichtbar, da Prozess- und Verhaltensänderungen direkt in den Kundenkontakt einfließen. Kontakt aufnehmen Wer wissen will, warum Kunden abwandern und wie sich das strukturell ändern lässt, kann Anne-Marie Vissers direkt erreichen. Ein erstes Gespräch zeigt in kurzer Zeit, ob und wie die Kunden-Erlebnis Transformationsmethode™ zum eigenen Unternehmen passt. --- ### Kontakt [Deutsch] URL: https://kunden-erlebnis.de/kontakt Gespräch starten Kunden-Erlebnis macht Kundenloyalität im B2B-Großhandel strukturell messbar und dauerhaft profitabel. Schreib uns direkt Preisdruck, austauschbare Produkte, unzuverlässige Rückmeldungen , wenn du erkennst, dass Kundenloyalität in deinem Unternehmen noch kein System hat, ist das der richtige Moment. Schreib, wo dein Unternehmen heute steht. Der erste Schritt ist ein offenes Gespräch , ohne Verkaufsdruck. Andere Wege, um in Kontakt zu kommen --- ### Contact [English] URL: https://kunden-erlebnis.de/en/contact Start a conversation Kunden-Erlebnis makes customer loyalty in B2B wholesale structurally measurable and lastingly profitable. Write to us directly Price pressure, interchangeable products, unreliable feedback. If you recognise that customer loyalty in your company is not yet a system, this is the right moment. Tell us where your company stands today. The first step is an open conversation, without sales pressure. Other ways to get in touch --- ### Contact [Nederlands] URL: https://kunden-erlebnis.de/nl/contact Neem contact op Klantloyaliteit meetbaar winstgevend maken begint met een gesprek. Vertel waar je nu staat. Stuur een bericht Werk je in groothandel of logistiek en merk je dat prijsdruk steeds meer terrein wint? Beschrijf kort je situatie. Geen verkooppraatje, maar een eerlijk gesprek over wat structureel loyalere klanten voor jouw marges kan betekenen. Andere manieren om in contact te komen --- ## Services ### Kunden-Erlebnis Quickscan [Deutsch] URL: https://kunden-erlebnis.de/services/quickscan Price: €1.900 zzgl. MwSt. For: Geschäftsführer und Vertriebsleiter im B2B-Großhandel, die wissen wollen, wo Kunden abspringen und wie sie sich wieder unterscheiden können. Logistik, Distribution und technische Dienstleistung sind zusätzlich bediente Sektoren. Viele Unternehmen investieren in Automatisierung, Chatbots und effiziente Prozesse. Doch wenn alles automatisiert ist, wo machst du dann noch den Unterschied? Standard und effizient kann mittlerweile jeder. Gleichzeitig wird persönlicher Kontakt immer seltener. Und genau dort haken Kunden ab. Sie sagen, es geht um den Preis. Was aber oft passiert: Das Erlebnis hat sich verändert. Genau das machen wir sichtbar. Die Quickscan ist dein Startpunkt: schnelles Erkennen, wo dein Kunde abspringt und wie du dich wieder unterscheidest. --- ### Kunden-Erlebnis Quickscan [Nederlands] URL: https://kunden-erlebnis.de/nl/services/quickscan Price: €1.900 excl. btw For: Directeuren en salesleiders in de B2B-groothandel die willen weten waar klanten afhaken en hoe ze zich weer kunnen onderscheiden. Logistiek, distributie en technische dienstverlening zijn aanvullend bediende sectoren. Veel bedrijven investeren volop in automatisering, chatbots en efficiënte processen. Maar als alles geautomatiseerd is, waar maak jij dan nog het verschil? Standaard en efficiënt kan inmiddels iedereen. Tegelijkertijd wordt persoonlijk contact steeds schaarser. En juist daar haken klanten af. Ze zeggen dat het om de prijs gaat. Maar wat er vaak gebeurt: de beleving is veranderd. Precies dat maken wij zichtbaar. De Quickscan is jouw startpunt: snel herkennen waar je klant afhaakt en hoe jij je weer kunt onderscheiden. --- ### Kunden-Erlebnis Quickscan [English] URL: https://kunden-erlebnis.de/en/services/quickscan Price: 1,900 euro excl. VAT For: Managing directors and heads of sales in B2B wholesale that want to know where customers leave and how to stand out again. Logistics, distribution and technical services are additional sectors served. Many companies invest in automation, chatbots and efficient processes. But when everything is automated, where do you still make the difference? Standard and efficient is something anyone can do now. At the same time, personal contact is becoming rarer. And that is exactly where customers drop off. They say it is about price. What often happens though: the experience has changed. That is what we make visible. The Quickscan is your starting point: quickly spotting where your customer leaves and how to stand out again. --- ### Kunden-Erlebnis Transformationsmethode™ [Nederlands] URL: https://kunden-erlebnis.de/nl/services/transformationsmethode Price: Fase 1: €14.500 excl. btw For: Directeuren, COO's en salesleiders in B2B-groothandelsbedrijven (50 tot 250 medewerkers) die klantloyaliteit als strategisch wapen tegen prijsdruk willen inzetten. Logistiek, distributie en technische dienstverlening zijn aanvullend bediende sectoren. Bij Kunden-Erlebnis werken we met een bewezen 3-fasen aanpak, speciaal ontwikkeld voor B2B-bedrijven in logistiek en groothandel. Ons doel: meetbare klantloyaliteit creëren en je minder afhankelijk maken van prijsdruk. We verbinden data, gedrag en processen, zodat verandering niet alleen inzicht geeft, maar ook daadwerkelijk werkt in de dagelijkse praktijk. Fase 1: Nulmeting (€14.500 excl. btw) Zichtbaar maken waar je vandaag staat, vanuit klant en organisatie. Deze fase legt de basis voor alles wat volgt. Kick-off, medewerkerinterviews, NPS-campagne en klantfeedback-analyse leveren een helder beeld van je huidige situatie. Fase 2: Verbeteren en Sturen Van inzicht naar gerichte verandering in processen, gedrag en structuren. Omvang en investering worden bepaald door de uitkomsten van de nulmeting. Want pas als duidelijk is waar de grootste hefbomen zitten, kan de juiste focus gelegd worden. Fase 3: Verankering Zorgen dat klantgerichtheid als vast onderdeel van de organisatie verankerd wordt, ook zonder externe begeleiding. Ook hier bepalen de resultaten uit fase 1 en 2 welke maatregelen echt nodig zijn. Fase 1 is bewust de belangrijkste stap: zonder een eerlijk beeld van je uitgangssituatie kunnen vervolgfases niet trefzeker gepland worden. Soms blijkt dat er minder nodig is dan verwacht. Soms zijn gerichte ingrepen nodig. De nulmeting schept de duidelijkheid daarvoor. --- ### Kunden-Erlebnis Transformationsmethode™ [English] URL: https://kunden-erlebnis.de/en/services/transformationsmethode Price: Phase 1: 14,500 euro excl. VAT For: Managing directors, COOs and heads of sales in B2B wholesale companies (50 to 250 employees) that want to use customer loyalty as a strategic lever against price pressure. Logistics, distribution and technical services are additional sectors served. At Kunden-Erlebnis we work with a proven 3 phase method, developed specifically for B2B wholesale companies. Our goal: create measurable customer loyalty and make you less dependent on price pressure. We connect data, behaviour and processes, so change does not just bring insight but actually works in daily practice. Phase 1: Baseline measurement (14,500 euro excl. VAT) Making visible where you stand today, from the customer and the organisation perspective. This phase lays the foundation for everything that follows. A kick off, employee interviews, an NPS campaign and customer feedback analysis give a clear picture of your current situation. Phase 2: Improve and steer From insight to targeted change in processes, behaviour and structures. Scope and investment follow from the results of the baseline measurement. Only once it is clear where the biggest levers sit can you set the right focus. Phase 3: Embedding Making sure customer focus is anchored as a fixed part of the organisation, without external support too. Here as well, the results from Phase 1 and 2 determine which measures are truly needed. Phase 1 is deliberately the most important step: without an honest picture of your starting situation, the following phases cannot be planned accurately. Sometimes it turns out less is needed than expected. Sometimes targeted interventions are required. The baseline measurement creates the clarity for that. --- ### Kunden-Erlebnis Transformationsmethode™ [Deutsch] URL: https://kunden-erlebnis.de/services/transformationsmethode Price: Fase 1: €14.500 zzgl. MwSt. For: Geschäftsführer, COO und Vertriebsleiter in B2B-Großhandelsunternehmen (50 bis 250 Mitarbeiter), die Kundenloyalität als strategischen Hebel gegen Preisdruck einsetzen wollen. Logistik, Distribution und technische Dienstleistung sind zusätzlich bediente Sektoren. Bei Kunden-Erlebnis arbeiten wir mit einer bewährten 3-Phasen-Methode, speziell entwickelt für B2B-Unternehmen im Großhandel. Unser Ziel: messbare Kundenloyalität schaffen und dich weniger abhängig von Preisdruck machen. Wir verbinden Daten, Verhalten und Prozesse, damit Veränderung nicht nur Erkenntnis bringt, sondern tatsächlich im Alltag funktioniert. Phase 1: Nullmessung (€14.500 zzgl. MwSt.) Sichtbar machen, wo du heute stehst, aus Kunden- und Organisationsperspektive. Diese Phase legt das Fundament für alles Weitere. Kick-off, Mitarbeiterinterviews, NPS-Kampagne und Kundenfeedback-Analyse liefern ein klares Bild deiner aktuellen Situation. Phase 2: Verbessern und Steuern Von Erkenntnis zu gezielter Veränderung in Prozessen, Verhalten und Strukturen. Umfang und Investition richten sich nach den Ergebnissen der Nullmessung. Denn erst wenn klar ist, wo die größten Hebel liegen, lässt sich der richtige Fokus setzen. Phase 3: Verankerung Sicherstellen, dass Kundenorientierung als fester Bestandteil der Organisation verankert wird, auch ohne externe Begleitung. Auch hier bestimmen die Ergebnisse aus Phase 1 und 2, welche Maßnahmen wirklich nötig sind. Phase 1 ist bewusst der wichtigste Schritt: ohne ein ehrliches Bild deiner Ausgangslage können Folgephasen nicht treffsicher geplant werden. Manchmal zeigt sich, dass weniger nötig ist als erwartet. Manchmal braucht es gezielte Eingriffe. Die Nullmessung schafft die Klarheit dafür. --- ## Blog (150) ### Does a Chatbot Help or Hurt Your Customer Relationships? [English] URL: https://kunden-erlebnis.de/en/blog/chatbot-customer-relationships-mistakes-solutions Published: 2026-09-28 > A chatbot keeps customers only when it connects seamlessly to a real person. Three avoidable mistakes turn automation into a loyalty killer. According to Gartner, 64% of customers would prefer that companies use no AI in customer service at all. That number stops people in their tracks. But here is what it actually tells you: customers are not anti-technology. They are pro-reassurance. They want to know that if something goes wrong, a real person is there. Every purchase is also an emotional purchase. You know this. And that emotional dimension becomes louder the moment something breaks down. My order did not arrive. The product does not work. I need an invoice for my tax return. Those are the moments when customers ask themselves: how easy is it to actually reach someone here? Will I get stuck in a loop? Will I hit a wall? For smaller businesses, this dynamic is even more personal. The customers you have chosen you specifically. They like working with you. The chemistry is right. They feel well looked after. When a chatbot suddenly appears where a person used to be, that is not automatically a problem. But it is a shift they feel, and if the transition is rough, they feel let down. The service they counted on has quietly changed, and nobody warned them. I experienced this firsthand on a vacation. We had booked a rental home, and the whole booking process ran through an AI chat on WhatsApp. Honestly, it worked beautifully. Questions answered quickly, and when something was too complex, I got a message: "We cannot help you here. A team member will respond within the hour." That is a warm handoff done right. Then we arrived on a Saturday. The stove did not work. I opened the same WhatsApp chat, sent my message, and got a reply that a technician would be in touch. We left Monday morning. Nobody had called. Nobody had written. Nothing. That is what I call the broken thread. In German I would say "abgerissener Faden," and the image is exactly right: the conversation starts, the customer holds one end of the thread, and then the other end just drops. The chatbot hands off to a person who never actually shows up. The difference between a warm handoff and a cold one is simple. In a warm handoff, the person taking over knows everything the customer already said. No repeating. No re-explaining. The thread stays intact. In a cold handoff, or when there is no handoff at all, the customer starts from zero, or worse, waits in silence. Picture this: a customer has a question, the chatbot doesn't understand it, and there's no phone number, no email address, no contact form anywhere on the page. Just the bot. That's what I call a dead end, or in the original German term from the source: die Sackgasse. A one-way street with no exit. I experienced a version of this myself. I'd booked an online service, paid for it, and needed an invoice to claim my VAT back. The chatbot couldn't find what I was looking for, kept redirecting me to the same unhelpful pages, and I spent 15 minutes going in circles before I even found a customer service page. I eventually sent an email, got an automated reply pointing me back to the exact same dead-end pages, and only in tiny print at the bottom did it mention a real contact address. Twenty minutes wasted on something that should have taken two. That's the core problem. It's not that customers are against chatbots. Most people will happily try the bot first if they know a real person is reachable. The moment they feel trapped, the mood shifts fast. And the fear behind that shift isn't irrational: every purchase carries an emotional dimension. What happens if something goes wrong? Who do I call? Is there anyone actually there? According to Gartner research, 64 percent of customers would prefer companies not to use AI in customer service at all. That number doesn't mean AI is wrong. It tells you exactly what the underlying fear is: not the technology itself, but the loss of human access. Every road needs an exit. The fix is straightforward: a visible phone number, an email address, or a contact form alongside the chatbot. A clear button inside the chat that connects to a real person at any point. In customer experience terms, this is called the escape hatch, a way out that exists and actually works. Customers who know that exit is there will use the bot freely, because the safety net is visible. Take the exit away, and the bot itself becomes the problem. Here is what the endless loop actually feels like from the inside. I booked an online service, paid for it, and needed a proper invoice to claim the VAT back. Simple request. I searched the platform, typed in every keyword I could think of, and kept landing on the same unhelpful page. Fifteen minutes later, I had gone nowhere. I eventually tracked down a contact email, wrote my question, and got a reply within two minutes. From a chatbot. Sending me back to the exact same page I had already visited three times. That is the endless loop. The customer is not being ignored. The system is responding. But every response points right back to where the customer just came from. The technical term from customer protection law is exactly what it feels like: going around in circles. Klarna learned this the hard way at scale. In 2024, the CEO publicly announced that AI would replace 700 service agents, cutting costs so prices could drop. Less than a year later, the same CEO admitted that the focus on cost savings had severely damaged service quality. Today, Klarna's AI handles simple questions, and personal contact has been repositioned as a premium feature. If a company that size had to reverse course so publicly, the warning is clear: chasing efficiency without a human backup does not save money. It costs customers. The practical test is straightforward. Take the five questions your customers ask most often and put them to your own chatbot right now. Count the clicks before you get a useful answer or reach a real person. If that number climbs above three and no handover happens, your customers are experiencing the same problem. That is not a minor inconvenience. That is the moment a loyal customer starts looking elsewhere, often without saying a word. As I say: chatbot plus human is always a pair. The chatbot handles the volume. The human closes the loop. Two rounds, and then a person takes over. That single rule prevents the endless loop from forming in the first place. Chatbot plus human is always a pair. That is the principle, and everything else follows from it. The three mistakes described earlier each have a direct, practical fix, and none of them require expensive technology changes. Fix one: a fixed callback commitment. When a chatbot cannot resolve something, it tells the customer exactly when a real person will follow up, same day or first thing the next morning at the latest. That person takes over with a warm handoff, meaning they already know everything the customer wrote in the chat. The customer does not repeat the story. That single detail, no repetition, is what separates a smooth handoff from a frustrating one. Fix two: a visible exit on every page. Every dead end needs a way out. A phone number, an email address, a contact form, or a clearly labeled button inside the chat that switches to a human at any moment. In service design this is sometimes called an escape hatch: a guaranteed exit from the loop. Customers are not against chatbots. They are against feeling trapped. When they know the exit exists and actually works, they will use the chatbot willingly, because the safety net is there. Fix three: the two-rounds rule. If a chatbot fails to understand a question twice, it hands the entire conversation, with everything the customer already wrote, to a team member. No more loops. Run your own quick test: ask your chatbot your five most common customer questions and count the clicks before you reach a real answer or a real person. More than three clicks without a handoff tells you exactly what your customers are experiencing right now. **FAQ** - What do customers actually think about chatbots in customer service? According to Gartner, 64% of customers would prefer companies use no AI in customer service at all. That does not mean chatbots are useless. It means customers want reassurance that a real person is reachable when the chatbot cannot help. The fear is not the technology itself but being stuck with no way out. - What is a warm handoff in customer service and why does it matter? A warm handoff means the human who takes over from a chatbot already knows what the customer said. The customer does not have to repeat themselves. Without it, the handoff feels like a broken thread and customers lose trust fast. It is the single most important thing to configure correctly when deploying a chatbot. - What is a chatbot dead end and how do I avoid it? A chatbot dead end happens when the bot is the only way to reach your business and it cannot answer the question. No phone number, no email, no escape route. Customers panic and leave. The fix is simple: always show a visible contact option alongside the chatbot, what some call an escape hatch or emergency exit. - How many chatbot loops are too many before a human should step in? Two rounds of a chatbot failing to understand a customer is enough. After that, a human should take over automatically, with full context of what the customer already wrote. The practical test: ask your own chatbot your five most common customer questions and count the clicks to reach a real answer or a person. - Did Klarna's AI-only customer service experiment actually work? No. Klarna's CEO announced in 2024 that AI would replace 700 service staff. Less than a year later, the same CEO admitted that cost reduction had become too dominant a focus and service quality had suffered badly. Today, Klarna's AI handles simple questions while personal contact has become a premium service option. --- ### Chatbot plus menselijk contact: hoe voorkom je dat klanten afhaken? [Nederlands] URL: https://kunden-erlebnis.de/nl/blog/chatbot-menselijk-contact-klanten-behouden Published: 2026-09-28 > Een chatbot werkt alleen als er altijd een duidelijke uitweg naar een mens is. Anders kost je die juist klanten in plaats van dat die je helpt. Twee derde van de klanten zou het liefst hebben dat bedrijven helemaal geen kunstmatige intelligentie inzetten in de klantenservice. Dat klinkt als een duidelijk signaal, en dat is het ook. Maar ik denk dat dit getal niet het hele verhaal vertelt. Want als je klanten écht vraagt wat ze vrezen, gaat het zelden om de chatbot op zich. Het gaat om de vraag die daarachter zit: als er iets misgaat, als ik een klacht heb of mijn bestelling niet aankomt, wie kan ik dan bereiken? Is dat makkelijk? Of loop ik vast? Elke aankoop is ook een emotionele aankoop. Dat weet je als ondernemer. En juist dat emotionele stukje maakt dat klanten zich zorgen maken over automatisering. Het gevoel van gehoord worden, dat geeft een mens nu eenmaal sneller dan een chatbot. Dat gevoel is misschien niet altijd terecht, maar het is er wel. De bedrijven waarmee ik werk, staan zelf nog dicht bij hun klanten. Die klanten kiezen voor jou omdat de klik er is, omdat ze het gevoel hebben dat ze bij jou goed geholpen worden. Als er dan plotseling een chatbot tussen komt, hoeft dat niet mis te gaan, maar het vraagt wel om een goede overgang. En als die overgang niet vlekkeloos verloopt, is de teleurstelling groot. Er is een groot verschil tussen een warme en een koude overdracht. Bij een warme overdracht neemt een medewerker het gesprek over met alle informatie die de klant al heeft gedeeld. De klant hoeft niets te herhalen en weet wanneer hij terughoort. Bij een koude overdracht begint alles opnieuw, en dát is de afgebroken draad. Ik heb dit zelf meegemaakt. We hadden een vakantiehuis geboekt waarbij alles digitaal verliep via een WhatsApp-chat. Vragen werden snel beantwoord, en als de chatbot er niet uitkwam, schakelde die door naar een medewerker. Dat werkte vlekkeloos. Totdat we er eenmaal waren. Zaterdagochtend werkte het fornuis niet. Ik stuurde een bericht via dezelfde chat. De reactie: er zou een monteur contact opnemen. Maandagochtend, bij vertrek, had niemand gereageerd. Het hele weekend geen fornuis, en de chat had mij in het ongewisse gelaten. Uiteindelijk heb ik mijn geld teruggekregen, maar dat was niet het punt. De overdracht had in de week prima gefunctioneerd. In het weekend was die draad volledig afgebroken, want er was niemand om hem op te pakken. Dit is wat er misgaat als je de overdracht niet goed inricht: de chatbot doet zijn werk, maar daarna is er stilte. En stilte is ook een antwoord, alleen niet het antwoord dat je wilt geven. Ik noem dit de sackgassen, de doodlopende wegen. En dat is precies wat er gebeurt als je chatbot de enige ingang naar jouw bedrijf is geworden. Geen telefoonnummer op de website, geen e-mailadres zichtbaar, geen contactformulier, geen knop naar een mens. Begrijpt de chatbot de vraag niet, dan komt je klant nergens meer. Een eenrichtingsstraat, zonder afslag. Klanten zijn niet per definitie tegen een chatbot. Maar het moment dat ze het gevoel krijgen dat ze vastzitten, slaat de paniek toe. En ik weet dat 'paniek' zwaar klinkt, maar dat gevoel van nergens meer naartoe kunnen, dat werkt verlammend. Een klant die niet verder kan, gaat. Vaak zegt die niets. Die loopt gewoon naar de concurrent, omdat ergens een antwoord nodig is. Ik heb zelf meegemaakt dat ik een vraag stelde en een automatisch antwoord terugkreeg met de strekking: neem even geen contact meer op, we reageren als we er klaar voor zijn. Goed bedoeld, maar als die vraag urgent is, als ik weet dat ik door de dag heen moet handelen, wat doe ik dan? Als er geen telefoonnummer staat, geen alternatief, dan stuur je die klant gewoon tegen de muur. Dat is de kern van dit probleem. Ik heb het zelf meegemaakt. Ik had een online dienst afgenomen, netjes betaald, en had een factuur nodig om mijn btw af te trekken. Klinkt eenvoudig. Ik zocht op de website, tikte 'factuur' en 'btw' in, en belandde op een pagina die me nergens verder bracht. Van daaruit werd ik doorgestuurd naar een andere pagina. Die stuurde me weer terug. Kwartier lang hetzelfde rondje, zonder uitweg. Na vijftien minuten zocht ik een telefoonnummer. Of een e-mailadres. Iets. Uiteindelijk stuurde ik een e-mail en kreeg ik binnen twee minuten antwoord, van een chatbot die me terugverwees naar dezelfde pagina waar ik al die tijd op had gezeten. Pas helemaal onderaan die e-mail, in kleine letters, stond een tweede adres voor wie er echt niet uitkwam. Twintig minuten voor iets wat in twee klikken had gekund. Dit is precies wat ik bedoel met de eindeloze lus: de klant draait in cirkels, ziet geen uitweg naar een mens, en stopt op een gegeven moment. Niet met klagen, maar met klant zijn. Dit patroon speelt ook op grotere schaal. Klarna kondigde in 2024 aan dat kunstmatige intelligentie 700 medewerkers in de klantenservice zou vervangen. Minder kosten, lagere prijzen, zo luidde het verhaal. Nog geen jaar later erkende dezelfde directeur dat de servicekwaliteit er flink onder had geleden. De kosten hadden te veel centraal gestaan, de klant te weinig. Persoonlijk contact werd daarna teruggebracht als premiumservice. Als zelfs Klarna moet terugkrabbelen, hoef jij die fout niet zelf te maken. Chatbot plus mens is altijd een duo. Dat is de kern. De drie fouten die ik net beschreef, hebben elk een directe tegenhanger. Bouw je die drie oplossingen in, dan werkt je chatbot met je mee in plaats van tegen je. De kern is eigenlijk simpel: chatbot plus mens is altijd een koppel. Dat is geen wens, dat is een noodzaak. Een chatbot die eenvoudige vragen beantwoordt buiten kantooruren doet zijn werk prima. Maar op het moment dat een klant vastloopt en er geen mens bereikbaar is, verlies je hem. Soms zegt hij daar niets over. Hij gaat gewoon naar de concurrent, zonder een woord. En dan is er nog iets wat ik merk in de praktijk: wanneer klanten over prijs beginnen, is dat zelden echt over prijs. Vraag je af hoe makkelijk zij jou eigenlijk kunnen bereiken. Als elke vraag een gevecht is, als ze drie keer moeten uitleggen wie ze zijn omdat de chatbot niets doorgaf, dan wordt prijs een excuus voor iets anders, namelijk: het vertrouwen dat ze niet meer voelen. Kijk dus eerst naar hoe soepel het contact verloopt, voordat je conclusies trekt over je tarieven. Klarna leerde dit op harde wijze. In 2024 kondigde de directeur aan dat kunstmatige intelligentie 700 medewerkers zou vervangen, met lagere kosten als argument. Nog geen jaar later trok diezelfde directeur zijn conclusie terug: de kwaliteit van de dienstverlening had enorm geleden. Nu is persoonlijk contact bij Klarna een premiumdienst geworden. Als een bedrijf van die omvang terugkrabbelt, hoef jij die fout zelf niet te maken. **FAQ** - Moet ik een chatbot op mijn website plaatsen? Een chatbot kan helpen, maar alleen als je drie dingen goed regelt. Er moet altijd een duidelijke uitweg naar een mens zijn, de overdracht moet warm gebeuren en de chatbot mag niet in een eindeloze lus terechtkomen. Anders kost je die juist klanten. - Wat is een warme overdracht bij chatbots? Een warme overdracht betekent dat als de chatbot het antwoord niet weet, een mens het overneemt met alle informatie die de klant al gegeven heeft. De klant hoeft zijn verhaal niet opnieuw te vertellen. Dat voelt voor de klant als een natuurlijke voortzetting in plaats van een koude overdracht. - Waarom raken klanten in paniek bij chatbots? Klanten raken in paniek als ze nergens meer terecht kunnen. Als de chatbot hun vraag niet begrijpt en er geen telefoonnummer, e-mailadres of knop naar een mens is, voelen ze zich gevangen. Die angst dat ze geen mens meer bereiken, zorgt ervoor dat ze weggaan. - Hoe voorkom je een eindeloze lus in een chatbot? Stel in dat de chatbot na maximaal twee rondes de vraag niet begrijpt, het automatisch doorgeeft aan een mens. Die overname gebeurt met alle informatie die de klant al ingevoerd heeft. Zo voorkom je dat klanten rondjes blijven draaien zonder oplossing. - Wat is het grootste risico van een chatbot? Het grootste risico is dat je de emotionele band met je klant verbreekt. Klanten kopen bij jou omdat ze jou vertrouwen en zich gehoord voelen. Als een chatbot die verbinding kapot maakt zonder goede uitweg, verlies je klanten die anders wel bleven. --- ### Chatbot im Kundenkontakt: Wann hilft er und wann kostet er Kunden? [Deutsch] URL: https://kunden-erlebnis.de/blog/chatbot-kundenkontakt-fehler-loesungen Published: 2026-09-28 > Ein Chatbot hält Kunden, wenn er mit klarer Übergabe an einen Menschen arbeitet. Drei Fehler machen ihn zum Risiko: abgerissener Faden, Sackgasse und Endlosschleife. Anne-Marie Vissers arbeitet mit Betrieben, deren Inhaber noch direkt am Kundenkontakt stehen. Genau für diese Unternehmen, zwischen 5 und 100 Mitarbeitern, ist die Frage nach dem Chatbot gerade sehr aktuell. Und die Zahlen dazu sind eindeutig. Gartner, eines der größten Forschungsunternehmen weltweit, hat untersucht, dass 64 Prozent der Kunden es vorziehen würden, wenn Unternehmen gar keine [KI im Kundenservice](/blog/ki-chatbot-kundenservice-kundenerlebnis-verbessern) einsetzen. Das klingt nach einer klaren Absage, ist es aber nicht ganz. Denn wenn man genauer hinschaut, steckt dahinter keine Ablehnung von Technologie, sondern eine konkrete Angst. Jeder Kauf ist auch ein emotionaler Kauf. Das weiß jeder, der selbst Kunde ist, und das ist jeder von uns. Wenn das Produkt nicht funktioniert oder eine Reklamation kommt, will der Kunde wissen: Wo kann ich mich melden? Komme ich durch? Oder lande ich irgendwo, wo niemand antwortet? Die größte Sorge ist nicht der Chatbot selbst, sie ist die Vorstellung, in einer Dauerschleife zu hängen und keinen Menschen mehr zu erreichen. Bei Betrieben mit 5 bis 100 Mitarbeitern kommt noch etwas dazu. Die Kunden kennen euch. Sie kaufen bei euch, weil die Chemie stimmt, weil sie das Gefühl haben, gut aufgehoben zu sein. Wenn dann plötzlich ein Chatbot übernimmt und dieser Übergang nicht reibungslos funktioniert, erlebt der Kunde einen Rückgang im Service. Nicht weil der Chatbot schlecht ist, sondern weil die Erwartung eine andere war. Chatbot plus Mensch ist immer ein Paar. Genau da liegt das Problem, wenn der Chatbot am Wochenende oder abends plötzlich allein dasteht und kein Mensch übernimmt. Ich habe das selbst erlebt. Wir haben ein Ferienhaus gebucht, alles lief digital über einen WhatsApp-Chat. Unter der Woche war die Übergabe tadellos: Konnte der Chat eine Frage nicht beantworten, kam innerhalb einer Stunde ein Mitarbeiter, der den Fall kannte und direkt weitermachte. Ein echter Warm Handoff. Ich war beeindruckt. Dann kamen wir samstags an, und der Kochherd funktionierte nicht. Ich schrieb in den Chat. Antwort: Ein Monteur würde sich melden. Was dann passierte? Nichts. Wir sind Montagmorgen abgereist, ohne je eine Reaktion bekommen zu haben. Erst nach unserer Abreise kümmerte sich jemand darum. Der Warm Handoff hat in der Woche funktioniert. Am Wochenende war der Faden einfach gerissen. Für Stammkunden ist das kein kleines Ärgernis. Stammkunden kennen dich, kaufen bei dir, weil die Chemie stimmt und weil sie wissen, dass sie gut aufgehoben sind. Wenn sie in einem Moment, in dem wirklich etwas schiefläuft, ins Leere laufen, entsteht kein Ärger über den defekten Herd. Es entsteht Zweifel: Ist das noch das Unternehmen, dem ich vertraue? Keine Antwort ist auch eine Antwort, und diese Antwort kostet emotionalen Kredit, den du über Jahre aufgebaut hast. Es gibt einen Fehler, den ich immer wieder sehe, und der ist fast unsichtbar, weil er so selbstverständlich wirkt: Der Chatbot ist der einzige Weg zum Betrieb. Auf der Website keine Telefonnummer mehr, keine E-Mail-Adresse, kein Kontaktformular, kein Knopf zu einem Menschen. Versteht der Chatbot die Frage nicht, kommt der Kunde schlicht nirgendwo mehr hin. Und dann wird es interessant. Denn was glaubst du, was in diesem Moment im Kopf des Kunden passiert? Er bekommt Panik. Vielleicht klingt das übertrieben, aber das Gefühl, irgendwo festzustecken ohne Alternative, das wirkt abschreckend. Ein Kunde, der nicht weiterkommt, der geht. Und viele sagen nicht mal etwas dabei. Keine Reklamation, keine E-Mail, kein Anruf. Stille. Und dann kaufen sie beim nächsten. Erinnere dich an die größte Angst, die Kunden gegenüber KI im Kundenservice haben: Lande ich irgendwo in einer Dauerschleife? Kann ich noch einen Menschen erreichen, wenn etwas schiefläuft? Wenn dein Chatbot diese Frage mit einem faktischen Nein beantwortet, weil es schlicht keine Alternative gibt, hast du diese Angst bestätigt. Das ist das Gegenteil von dem, was du willst. "Keine Antwort ist auch eine Antwort, aber ich muss irgendwo eine Auskunft bekommen." Genau das. Kunden akzeptieren, dass ein Chatbot nicht alles weiß. Was sie nicht akzeptieren: dass es keinen Notausgang gibt. Ich hatte das kürzlich selbst erlebt. Ich hatte einen Onlineservice gebucht, bezahlt, und brauchte eine Rechnung für die Mehrwertsteuer. Ich konnte sie nirgendwo finden. Ich hab die Suchfunktion genutzt, "Rechnung" und "Mehrwertsteuer" eingegeben, landete auf einer Seite, die mir nicht weiterhalf, wurde weitergeleitet, kam wieder zurück, suchte weiter. Nach 15 Minuten war ich an exakt derselben Stelle wie am Anfang. Das ist eine Endlosschleife: Der Kunde formuliert die Frage anders, der Chatbot antwortet dasselbe. Der Faden dreht sich im Kreis. Ich habe dann eine E-Mail geschrieben. Innerhalb von zwei Minuten kam eine Antwort: wieder ein Chatbot, der mich wieder auf dieselben Seiten weiterleitete. Ganz am Ende der E-Mail, in kleiner Schrift, stand ein Hinweis auf eine echte E-Mail-Adresse für den Fall, dass man nicht weiterkommt. Insgesamt: 20 Minuten für eine Frage, die in zwei Minuten hätte beantwortet werden können. Klarna hat 2024 genau diesen Weg eingeschlagen. Der Geschäftsführer verkündete, KI würde 700 Servicekräfte ersetzen, Kosten sinken, Preise auch. Noch kein Jahr später ruderte derselbe Geschäftsführer zurück: Die Servicequalität hatte massiv gelitten. Heute beantwortet die KI die einfachen Fragen, persönlicher Kontakt ist zum Premiumservice geworden. Wenn sogar Klarna diesen Fehler macht und ihn öffentlich korrigieren muss, lohnt es sich, ihn vorher zu vermeiden. Chatbot plus Mensch ist immer ein Paar. Wer das verinnerlicht, baut keinen Chatbot, der Kunden verliert, sondern einen, der ihnen tatsächlich weiterhilft. Die drei Lösungen lassen sich direkt auf die drei Fehler mappen, ohne Umwege. Beim abgerissenen Faden hilft eine feste Rückrufzeit. Der Chatbot nennt dem Kunden konkret, wann sich ein Mensch meldet. Dieser Mensch hält die Zusage ein, am selben Tag oder spätestens am nächsten Morgen, und er übernimmt den Fall mit allem, was der Kunde bereits geschrieben hat. Kein doppeltes Erklären, kein Neuanfang. Warm Handoff, fertig. Für die Sackgasse braucht es einen Escape Hedge, einen sichtbaren Notausgang. Eine Telefonnummer, eine E-Mail-Adresse oder ein Kontaktformular, das auf jeder Seite erreichbar ist. Im Chat ein klarer Knopf, der jederzeit zu einem Menschen führt. Kunden sind nicht gegen Chatbots. Aber sie nutzen ihn viel beruhigter, wenn sie wissen, dass ein Notausgang existiert. Und gegen die Endlosschleife hilft eine einfache Regel: nach zwei Runden übernimmt ein Mensch. Versteht der Chatbot eine Frage zweimal nicht, gibt er den Fall mit der gesamten Gesprächshistorie an einen Mitarbeiter weiter. So dreht sich kein Kunde mehr im Kreis. **FAQ** - Was ist ein Warm Handoff beim Chatbot? Ein Warm Handoff ist die reibungslose Übergabe vom Chatbot an einen Mitarbeiter. Der Mitarbeiter übernimmt mit allem, was der Kunde bereits geschrieben hat. Der Kunde muss seine Geschichte nicht zweimal erzählen, und der Übergabezeitpunkt wird klar kommuniziert. - Was bedeutet Sackgasse im Chatbot-Kontext? Eine Sackgasse entsteht, wenn der Chatbot der einzige Weg zum Unternehmen ist. Keine Telefonnummer, keine E-Mail-Adresse, kein Kontaktformular. Versteht der Chatbot die Frage nicht, kommt der Kunde nirgendwo mehr hin. Das löst Panik aus und treibt Kunden zur Konkurrenz. - Wie viele Runden sollte ein Chatbot maximal durchlaufen, bevor ein Mensch übernimmt? Nach zwei erfolglosen Runden sollte automatisch ein Mitarbeiter übernehmen, inklusive allem, was der Kunde bereits geschrieben hat. So verhindert man Endlosschleifen. Außerhalb der Öffnungszeiten reicht eine klare Ansage mit festem Rückruftermin für den nächsten Morgen. - Warum ruderte Klarna beim KI-Einsatz im Kundenservice zurück? Klarna ersetzte 2024 rund 700 Servicekräfte durch KI. Noch kein Jahr später gab der Geschäftsführer zu, dass die Betriebskosten zu sehr im Vordergrund standen und die Servicequalität stark gelitten hatte. Heute beantwortet die KI einfache Fragen, persönlicher Kontakt ist zum Premiumservice geworden. - Wie teste ich, ob mein Chatbot Kunden in eine Endlosschleife schickt? Stelle deinem eigenen Chatbot die fünf häufigsten Kundenfragen. Zähle die Klicks, bis du eine Antwort oder einen Menschen erreichst. Sind es mehr als drei Schritte ohne Weiterleitung, erleben deine Kunden dasselbe. Das ist der einfachste und ehrlichste Test. --- ### Wer hat deinen Urlaub wirklich bezahlt? [Deutsch] URL: https://kunden-erlebnis.de/blog/wer-hat-deinen-urlaub-bezahlt-kundenloyalitaet-dankbarkeit Published: 2026-09-22 > Deinen Urlaub hat nicht dein Chef bezahlt, sondern der Kunde, der seit Jahren bei euch kauft. Das verdient einen Anruf. Das klingt selbstverständlich, und trotzdem verdrängen es die meisten im Tagesgeschäft. Wenn du nach dem Urlaub ins Büro zurückkommst, ist dein erster Gedanke: Posteingang leeren, E-Mails beantworten, wieder reinkommen. Das ist richtig und das soll auch so sein. Aber bevor du das tust, lohnt sich ein kurzer Gedanke: Wer hat dafür gesorgt, dass du überhaupt wegfahren konntest? Es ist der Kunde, der seit Jahren bestellt. Der nicht jedes Mal den Preis verhandelt. Der bleibt, auch wenn mal etwas nicht perfekt läuft. Genau dieser Kunde finanziert nicht nur das Unternehmen, er finanziert auch deine freie Zeit. Das ist keine Metapher, das ist schlicht die Realität des B2B-Geschäfts. Bei Kunden-Erlebnis zeigt sich immer wieder dasselbe Muster: Unternehmen investieren viel in die Gewinnung neuer Kunden, aber kaum jemand macht sich die Mühe, einem langjährigen Kunden einfach Danke zu sagen. Dabei ist genau das der Unterschied zwischen einer Geschäftsbeziehung und echter Loyalität. Der erste Impuls nach dem Urlaub ist fast immer: Wo kann ich Aufträge nachfassen? Was liegt liegen geblieben? Der nächste Schritt liegt nah: Kunden anrufen, die noch nicht bestellt haben, neue Angebote rausschicken. Das ist verständlich und auch notwendig. Aber es gibt einen Anruf, der mehr Wirkung hat als alle anderen zusammen. Ruf einen Kunden an, nicht um etwas zu verkaufen, sondern um Danke zu sagen. Sag ihm, dass du gerade aus dem Urlaub zurückgekommen bist. Frag, ob die letzte Bestellung gut gelaufen ist. Kein Verkaufsgespräch, kein Angebot, keine Frage nach dem nächsten Auftrag. Nur ein Anruf, der zeigt: Du bist mir wichtig, auch wenn du gerade nicht kaufst. Genau das ist es, was im Großhandel selten passiert und deshalb so stark wirkt. Kunden bekommen täglich Anrufe von Lieferanten, die etwas wollen. Ein Anruf, der nichts will, bleibt im Gedächtnis. Er baut etwas auf, das schwer zu ersetzen ist: die Bereitschaft eines Kunden, auch in schwierigeren Momenten treu zu bleiben, weil das Verhältnis von echter Wertschätzung geprägt ist. Der Anruf ist einfacher als die meisten denken. Du rufst an und sagst, dass du gerade aus dem Urlaub zurückgekommen bist und dich gefreut hast, wieder zu sprechen. Du fragst, ob die letzte Bestellung gut gelaufen ist. Du hörst zu. Und das war es. Keine Agenda. Kein vorbereitetes Skript für den nächsten Upsell. Kein übergangsloser Wechsel in ein Verkaufsgespräch. Wenn der Kunde von selbst auf etwas zu sprechen kommt, das ihm wichtig ist, dann hörst du zu und notierst es. Das ist wertvolles Feedback, das du dir sonst mühsam erarbeiten müsstest. Das Gespräch kostet vielleicht fünf Minuten. Was es einbringt, lässt sich nicht in einer einzigen Zahl ausdrücken, aber es zeigt sich darin, dass genau dieser Kunde das nächste Mal wieder bei dir bestellt und nicht bei der Konkurrenz. Ein Hinweis: Dieser Anruf funktioniert nur, wenn er ehrlich gemeint ist. Kunden merken sehr schnell, ob ein Anruf aufrichtig ist oder ob dahinter eine versteckte Verkaufsabsicht steckt. Aufrichtiges Feedback und echte Wertschätzung entstehen nicht durch Technik, sondern durch Haltung. Die Auswahl fällt schwer, wenn die Liste lang ist. Eine einfache Priorität: Welcher Kunde hat in den letzten Wochen nichts von sich hören lassen? Keine Bestellung, keine Rückmeldung, keine Anfrage. Im B2B-Großhandel gilt die alte Regel: keine Nachrichten sind gute Nachrichten. Das stimmt so nicht. Stille Kunden sind keine zufriedenen Kunden. Sie sind Kunden, die aufgehört haben, sich zu melden, weil sie längst innerlich auf dem Weg zum Wettbewerb sind. Der Moment, in dem ein Kunde dann tatsächlich kündigt oder einfach aufhört zu bestellen, kommt selten als Überraschung. Die Signale waren da, aber niemand hat hingeschaut. Ein Anruf mit echtem Interesse, kein Verkaufsgespräch, kann diesen Kunden zurückgewinnen, bevor er wirklich weg ist. Darin steckt Gold, und es verlangt nichts als die Bereitschaft, zum Hörer zu greifen. **FAQ** - Warum sollte ich nach dem Urlaub einen Kunden anrufen, ohne etwas zu verkaufen? Ein Anruf ohne Verkaufsabsicht zeigt dem Kunden, dass die Beziehung mehr zählt als der nächste Auftrag. Das baut emotionalen Kredit auf, also die Bereitschaft des Kunden, auch in schwierigeren Momenten loyal zu bleiben. Kunden, die sich wahrgenommen fühlen, bestellen beim nächsten Mal eher bei dir als bei der Konkurrenz. - Wer hat meinen Urlaub wirklich bezahlt? Nicht dein Chef, sondern der Kunde, der seit Jahren bei euch kauft. Das Gehalt und die Unternehmensstruktur, die deinen Urlaub ermöglichen, werden durch langjährige Kundenbeziehungen finanziert. Dieses Bewusstsein verändert, wie du nach dem Urlaub mit Prioritäten umgehst. - Wie lange dauert ein Dankesanruf beim Kunden? Ein Dankesanruf dauert wenige Minuten. Du meldest dich zurück, fragst, ob die letzte Bestellung gut gelaufen ist, und hörst zu. Kein Skript, keine Verkaufsagenda. Was du an aufrichtigem Feedback zurückbekommst, ist oft wertvoller als jede strukturierte Kundenbefragung. - Welche Kunden soll ich nach dem Urlaub zuerst anrufen? Ruf zuerst die Kunden an, von denen du seit Wochen nichts gehört hast. Stille im B2B-Großhandel ist kein Zeichen von Zufriedenheit, sondern ein frühes Warnsignal. Wer ausgeht und fragt, bevor der Kunde innerlich schon weg ist, hat die größte Chance, die Beziehung zu festigen. - Was ist der Unterschied zwischen einem Dankesanruf und einem Pflichtanruf? Ein Pflichtanruf folgt einem Skript und hat eine versteckte Absicht. Ein Dankesanruf ist aufrichtig: du meldest dich, weil dir der Kunde wirklich wichtig ist, nicht weil du etwas willst. Kunden spüren diesen Unterschied sofort. Aufrichtigkeit ist die Voraussetzung dafür, dass der Anruf überhaupt wirkt. --- ### Wie je als eerste moet bellen na je vakantie [Nederlands] URL: https://kunden-erlebnis.de/nl/blog/eerste-telefoontje-na-vakantie-klant Published: 2026-09-22 > De eerste bel na je vakantie gaat niet naar je mailbox, maar naar een klant: geen verkoopgesprek, gewoon een bedankje voor zijn trouw. Er is een vraag die de meeste mensen in B2B zichzelf nooit stellen: wie heeft eigenlijk mijn vakantie betaald? Het antwoord is niet je directeur, niet de aandeelhouders en ook niet het bedrijf als abstract begrip. Het is de klant die kwartaal na kwartaal bij jullie bestelt, zonder altijd te vragen waarom. Dat klinkt logisch als je het zo leest. Maar in de praktijk gedraagt vrijwel niemand zich ernaar. Je komt terug van vakantie, opent je laptop en werkt je inbox weg. Dat is ook zinvol werk. Maar wie raakt daarin even buiten beeld? Precies: die klant. Klantcontact is in veel B2B-organisaties reactief: je belt als er iets mis is, je schrijft als er een offerte gevraagd wordt. Het proactieve bedankje, het 'even denken aan jou', ontbreekt vrijwel altijd. En dat is precies de opening die de concurrent benut. Dat is het. Geen verkooppraatje, geen voorbereide pitch, geen vraag naar het volgende project. Gewoon: ik ben er weer, ik dacht aan je, alles goed gelopen? Dat soort gesprekken voelen ongemakkelijk voor mensen die gewend zijn aan agenda-gerichte klantcontacten. Alsof er een reden moet zijn om te bellen. Maar dat is precies het punt: de afwezigheid van een commercieel doel IS de reden. Je laat zien dat de relatie bestaat buiten de transactie om. Dit is wat Kunden-Erlebnis een 'emotioneler Kredit' noemt: de buffer in een klantrelatie die bepaalt of een fout later vergeven wordt of als opzegreden gebruikt wordt. Die buffer bouw je op in momenten zoals dit, als er niets op het spel staat. Vijf minuten, geen agenda, gewoon aanwezig zijn. Dat is wat een klant bijblijft. Een e-mail is prima voor informatie. Maar een telefoontje is een ander soort signaal. Het kost jou tijd, het vraagt aandacht van de klant en het is niet automatisch te plannen, in te roosteren of te delegeren aan een systeem. Precies daardoor voelt het oprecht. In de B2B-praktijk, zeker in de groothandel, is persoonlijk klantcontact schaars geworden. Inkopers werken met portals, communicatie loopt via ticketsystemen en veel relatiebeheer is verworden tot e-mailverkeer. Wie dan belt, valt op. Wie belt zonder aanleiding, valt nog meer op. Veel klanten verlaten een leverancier niet vanwege prijs, maar vanwege het gevoel niet gewaardeerd te worden. Dat gevoel bouw je niet weg met een betere offerte. Dat bouw je weg met een telefoontje na je vakantie. Wie klantloyaliteit structureel wil verankeren, start bij gedrag: klein, consistent en menselijk. De neiging is om te beginnen bij de klant met de grootste omzet of de meest recente bestelling. Maar de meest waardevolle bel is vaak een andere: de klant die er al jaren is, die nooit klaagt, maar ook nooit veel zegt. Een klant kan langzaam minder bestellen, niets melden en op een dag volledig verdwijnen. Geen ruzie, geen opzegging, geen gesprek. Gewoon weg. En niemand had het door, want er waren ook geen signalen. Een dalende bestelfrequentie is het eerste meetbare signaal voor zo'n stille vertrekker. Maar dat signaal zie je alleen als je kijkt. De simpelste preventie is ook de goedkoopste: bel de klant voor hij begint te vertrekken. Na je vakantie is een uitstekend moment om te beginnen. **FAQ** - Waarom moet ik klanten bellen na mijn vakantie? Klanten die al jaren bij jullie kopen, betalen in feite jouw salaris. Een kort telefoontje na je vakantie, zonder verkoopbedoeling, laat zien dat de relatie telt buiten de transactie om. Dat is precies het soort contact dat klantloyaliteit opbouwt en de keuze voor de concurrent uitstelt. - Wat zeg ik in zo'n gesprek zonder dat het onnatuurlijk klinkt? Zeg dat je net terug bent van vakantie, dat je uitkijkt naar verder contact en vraag of de laatste bestelling goed is verlopen. Geen voorbereide pitch, geen verkoopvraag. De afwezigheid van een commercieel doel maakt het gesprek oprecht, en dat registreert de klant. - Wie bel ik als eerste als ik na vakantie terugkom? Begin bij de klant die al lang bij jullie koopt maar van wie je een tijdje niets gehoord hebt. Stille klanten zijn geen tevreden klanten, ze zijn klanten van wie het signaal ontbreekt. Een dalende bestelfrequentie is het eerste teken van een stille vertrekker, en een telefoontje is de goedkoopste preventie. - Heeft zo'n kort telefoontje echt commercieel effect? Ja. Volgens Bain & Company verlaten de meeste klanten een leverancier niet vanwege prijs, maar vanwege het gevoel niet gewaardeerd te worden. Een telefoontje van vijf minuten bouwt de emotionele buffer op die bepaalt of een fout later vergeven wordt of als reden om te vertrekken gebruikt wordt. - Hoe past dit in een structureel klantloyaliteitsprogramma? Proactief klantcontact is onderdeel van de tweede fase van de bewährte 3-Phasen-Methode van Kunden-Erlebnis: Verbessern und Steuern. Wie klantloyaliteit meetbaar wil maken, begint bij gedrag, klein, consistent en menselijk. Eén telefoontje na vakantie is een startpunt, geen eindpunt. --- ### Waarom vakjargon je klant niet bereikt (en een verhaal wel) [Nederlands] URL: https://kunden-erlebnis.de/nl/blog/vakjargon-bereikt-klant-niet-verhaal-wel Published: 2026-08-25 > Vakjargon blijft niet hangen. Wat een medewerker of klant onthoudt, is een persoon, een situatie of een verhaal, nooit een begrip. Vorige week vertelde een directeur mij iets waarop ik direct moest grinzen. Zijn bedrijf wilde de Net Promoter Score gaan meten. Hij had zijn team uitgelegd wat NPS inhoudt, wat het betekent, wat de invloed op hun werk is. Nette uitleg, heldere taal. Maar medewerkers vergeten wat NPS is zodra de uitleg voorbij is. Tot één medewerker zei: 'Oh, dat is toch het begrip dat die kleine Nederlanderin ons heeft uitgelegd? Dat hadden we in het kick-offgesprek.' Meteen wist iedereen in de ruimte weer precies wat er bedoeld werd. Niet omdat NPS ineens simpeler was geworden. Maar omdat het begrip gekoppeld was aan een persoon en een situatie. En dat is precies wat blijft hangen: een gezicht, een verhaal, een moment. Nooit de term zelf. Er is een wezenlijk verschil tussen een begrip uitleggen en iets begrijpelijk maken. Uitleggen is vertellen wat iets is. Begrijpelijk maken is laten zien wat het voor de ander betekent. Als je een medewerker vraagt of hij weet wat NPS is, zegt hij misschien ja. Vraag je hem daarna wat een stijgende NPS concreet betekent voor de klant die hij gisteren aan de telefoon had, dan wordt het stil. Dat is het punt. Van het kennen van een getal naar het begrijpen van wat dat getal in de praktijk betekent: pas als een medewerker dat begrijpt, verandert zijn gedrag. En gedragsverandering is het enige dat klantloyaliteit daadwerkelijk beïnvloedt. De klant spreek je aan in zijn eigen taal, over zijn eigen situatie, met zijn eigen woorden. Niet met de terminologie die intern handig is voor het MT-overleg. Er zijn een paar dingen die structureel helpen om vakkennis te verankeren bij een team. Koppel het begrip aan een persoon of een moment dat het team al kent. Zoals die medewerker deed toen hij verwees naar de kick-off. Het geheugen werkt associatief, niet alfabetisch. Vertel ook wat de stijging of daling van een meting concreet betekent voor de klant aan de andere kant. Niet voor de rapportage, maar voor die ene klant die volgende week besluit of hij blijft of vertrekt. Cijfers informeren. Verhalen veranderen gedrag. Vakkennis beklijft als je het koppelt aan een herkenbare situatie, een concreet persoon of een tastbaar gevolg, nooit als abstracte definitie. Het is verleidelijk om te communiceren vanuit interne logica. De taal die intern gebruikt wordt, schuift mee naar buiten. Naar klanten, naar leveranciers, naar partners. Maar een klant denkt niet in jouw afdelingsstructuur. Hij denkt in zijn eigen probleem, zijn eigen deadline, zijn eigen budget. Als jij hem vertelt dat jullie 'een hogere NPS-score realiseren dankzij een geoptimaliseerde customer journey', heeft hij geen idee wat je bedoelt, en nog minder waarom hij dat zou moeten interesseren. Dit is geen kwestie van vereenvoudigen. Het is een kwestie van vertalen: van interne logica naar klantbeleving. De klantbril opzetten begint met de eerlijke vraag of jouw communicatie voor jou helder is of voor de klant. **FAQ** - Waarom begrijpen medewerkers NPS vaak niet goed, ook na uitleg? Omdat NPS als begrip wordt uitgelegd, maar niet wordt gekoppeld aan herkenbare situaties uit het dagelijks werk. Een term beklijft pas als hij verbonden is aan een concreet moment, een persoon of een tastbaar gevolg. Abstracte definities verdwijnen uit het geheugen zodra de vergadering voorbij is. - Hoe leg je klantloyaliteit uit aan medewerkers die geen marketingachtergrond hebben? Begin niet met een definitie, maar met een situatie die het team kent. Vraag: wat zou er moeten veranderen zodat die klant die vorige maand belde met een klacht, ons daarna zou aanbevelen aan zijn collega? Dat is klantloyaliteit in de taal van de werkvloer, zonder enig vakjargon. - Wat is het verschil tussen een klant informeren en de taal van de klant spreken? Informeren is vertellen wat jij wil zeggen. De taal van de klant spreken is aansluiten bij wat de klant al begrijpt, al ervaart en al beslist. Dat betekent: geen interne terminologie, maar concrete situaties, gevolgen en voorbeelden die de klant herkent uit zijn eigen werkpraktijk. - Waarom blijft een verhaal beter hangen dan een vakterm? Het geheugen werkt associatief. Een verhaal bevat een persoon, een situatie en een gevolg, en die drie elementen samen maken een herinnering. Een vakterm heeft geen van die drie. Dat is geen kwestie van intelligentie of aandacht, het is gewoon hoe het menselijk geheugen werkt. - Hoe weet je of je team echt begrijpt wat een hogere NPS betekent? Stel niet de vraag 'weet je wat NPS is?', maar: 'wat betekent het concreet voor de klant die jij morgen spreekt, als onze NPS met tien punten stijgt?' Als het stil wordt, is het begrip aanwezig maar de vertaling naar de klant ontbreekt. En juist die vertaling stuurt gedrag. --- ### Warum Fachbegriffe im Kundengespräch nicht hängen bleiben [Deutsch] URL: https://kunden-erlebnis.de/blog/fachbegriffe-kundengespräch-storytelling-kundenloyalität Published: 2026-08-25 > Fachbegriffe werden vergessen, Geschichten bleiben. Im Kundengespräch zählt nicht der Begriff, sondern das Bild, die Person oder die Situation, die ihn greifbar macht. Ein Geschäftsführer hat mir letzte Woche etwas erzählt, da musste ich sofort grinsen. Er wollte seinem Team erklären, was der Net Promoter Score ist und welchen Einfluss die Kennzahl auf ihre tägliche Arbeit hat. Er erklärte NPS einmal, klar und vollständig. Trotzdem fragte sich das Team kurz darauf wieder: Was war das nochmal? Dann passierte etwas Entscheidendes. Ein Mitarbeiter sagte: 'Ah, das ist der Begriff, den die kleine Niederländerin uns im Kick-off-Meeting erklärt hat.' Sofort wusste jeder im Raum, worum es geht. Nicht, weil NPS plötzlich einfacher geworden war, sondern weil der Begriff an eine Person und eine konkrete Situation geknüpft wurde. Genau das ist der Punkt. Fachbegriffe sind abstrakt. Sie landen im Kopf, aber sie bleiben nicht. Was hängen bleibt, ist ein Storytelling, eine Geschichte, ein Gesicht. Der Begriff allein schafft das nicht. Für Unternehmen, die Kundenloyalität als echte Wachstumsstrategie einsetzen wollen, ist das kein Kommunikationsdetail. Es ist der Unterschied zwischen einem Team, das Kennzahlen versteht, und einem Team, das wirklich danach handelt. Im B2B-Großhandel läuft ein Großteil der Kommunikation über eingespielte Fachbegriffe. Das ist verständlich: Innen funktioniert diese Sprache. Alle verstehen sie, sie spart Zeit. Problem: Der Kund versteht sie oft nicht im selben Maße. Wer im Kundengespräch Fachbegriffe verwendet, ohne sie sofort in die Sprache des Kunden zu übersetzen, riskiert, ihn zu verlieren. Nicht, weil der Kunden uninformiert wäre. Sondern weil Konzepte ohne greifbaren Bezug nicht ankommen. Redet seine eigene Sprache. Das klingt simpel, ist aber eine der häufigsten Lücken, die ich in Unternehmen sehe. Ein Innendienst-Mitarbeiter spricht über 'Prozessoptimierung entlang der Customer Journey'. Der Kunden denkt: 'Wann bekomme ich meine Lieferung?' Die Lösung ist keine Vereinfachung. Es geht darum, den Fachbegriff an ein Bild, eine Situation oder ein konkretes Ergebnis zu knüpfen, das der Kunden aus seiner eigenen Praxis kennt. Dann versteht er nicht nur den Begriff. Er versteht, warum es für ihn wichtig ist. Hier liegt der blinde Fleck in vielen Unternehmen. Ein Team, das seinen NPS-Wert kennt, hat eine Zahl. Ein Team, das versteht, was hinter dieser Zahl steckt, hat ein Werkzeug. Der Unterschied zeigt sich im Tagesgeschäft. Wenn ein Fahrer, ein Innendienst-Mitarbeiter oder ein Vertriebsmitarbeiter weiß: 'Wenn der Kunde uns weiterempfiehlt, bedeutet das konkret weniger Preisdruck und stabilere Aufträge', dann handelt er anders. Er fragt aktiver nach. Er löst Probleme, bevor sie eskalieren. Er versteht, dass seine tägliche Arbeit direkt mit der Loyalität des Kunden zusammenhängt. Bei Kunden-Erlebnis geht es daher von Anfang an darum, die Messung mit ihrer Bedeutung zu verbinden: nicht nur einen NPS-Wert zu ermitteln, sondern herauszufinden, was dieser Wert für dieses Unternehmen und seine Kunden konkret bedeutet, und daraus Verhalten zu entwickeln, das dauerhaft verankert bleibt. Eine Zahl ohne Geschichte verändert kein Verhalten. Eine Geschichte ohne Zahl fehlt der Beweiskraft. Beides zusammen wirkt. Das Beispiel aus dem Kick-off-Meeting zeigt, wie Verankerung tatsächlich funktioniert. Kein Mitarbeiter hat sich den Begriff NPS durch Wiederholung gemerkt. Er wurde gemerkt, weil er mit einem Gesicht, einem Moment, einer kleinen Geschichte verbunden war. Das lässt sich bewusst einsetzen. Wer seinem Team ein neues Konzept erklärt, sollte sich eine Frage stellen, bevor er anfängt: An welche konkrete Situation, welches Kundenerlebnis oder welches Ergebnis kann ich diesen Begriff knüpfen? Und zwar an etwas, das aus der eigenen Praxis dieses Teams stammt, nicht aus einem Lehrbuch. Im B2B-Kontext bedeutet das zum Beispiel: Statt NPS zu definieren, erzähle von dem Kunden, der seit zwei Jahren zuverlässig bestellt, nie klagt und das Unternehmen aktiv weiterempfiehlt. Dieser Kunden ist ein Promoter. So beginnt das Verständnis. Redet nicht über Fachbegriffe, sondern immer über etwas, was auch für den Kunden verständlich ist. Das gilt intern genauso wie extern. Denn ein Team, das selbst nicht versteht, worum es geht, kann es auch dem Kunden nicht vermitteln. **FAQ** - Warum sollte man im Kundengespräch auf Fachbegriffe verzichten? Fachbegriffe erzeugen Distanz. Was hängen bleibt, ist nicht der Begriff, sondern die Geschichte oder das Bild dahinter. Wer im Kundengespräch die Sprache des Kunden spricht und Konzepte an konkrete Situationen knüpft, wird verstanden und erinnert. - Wie erklärt man NPS einem Team ohne Fachkenntnis? Am wirkungsvollsten ist es, NPS an ein konkretes Beispiel aus der eigenen Praxis zu knüpfen: einen treuen Kunden, ein gelöstes Problem, eine gewonnene Empfehlung. Nicht der Begriff verankert sich im Gedächtnis, sondern das Gesicht oder die Situation, die er begleitet. - Was ist der Unterschied zwischen einem Team, das NPS kennt, und einem, das danach handelt? Ein Team, das nur den Zahlenwert kennt, verwaltet eine Kennzahl. Ein Team, das versteht, was Kundenloyalität für das eigene Tagesgeschäft bedeutet, handelt anders: proaktiver, lösungsorientierter und mit klarem Bezug zur Kundenerfahrung. - Wie verankert die Bewährte 3-Phasen-Methode von Kunden-Erlebnis Kundenwissen im Team? Die Methode verbindet in der Nullmessung Daten mit Bedeutung, in der zweiten Phase werden daraus konkrete Verhaltensänderungen entwickelt, und in der dritten Phase übernimmt ein interner CX-Verantwortlicher die Verankerung dauerhaft, unabhängig vom externen Berater. - Gilt die Regel 'Sprich die Sprache des Kunden' auch für die interne Kommunikation? Ja. Ein Team, das intern nicht versteht, warum Kundenloyalität wichtig ist, kann es nach außen nicht vermitteln. Komplexe Konzepte brauchen auch intern eine Geschichte oder ein konkretes Beispiel, damit sie wirklich ankommen und nicht nur gehört werden. --- ### Why Your Team Remembers Stories, Not Metrics [English] URL: https://kunden-erlebnis.de/en/blog/why-teams-remember-stories-not-metrics Published: 2026-08-25 > People retain stories and faces, not terminology. If your team cannot connect a metric to a real customer experience, the number does nothing. A CEO shared something with me last week that made me grin. His company had started measuring customer loyalty using NPS, and he wanted to brief his team on what NPS actually means and why it matters for how they work. He explained it once. Clear, professional, complete. Then a colleague said: 'Oh, that's the concept the Dutch woman explained during our kick-off.' Immediately, everyone in the room knew exactly what was being discussed. That is not a coincidence. NPS did not suddenly become easier to understand. What happened is that the concept got anchored to a person and a moment. That anchor is what made it retrievable. Jargon without an anchor is just a term. An idea attached to a story or a face becomes part of how people think. This matters for every B2B company that works on customer experience. You can run the best kick-off, share the clearest slides, and still lose the message by week three. The metric gets introduced, the team nods, and before long nobody can explain what a good NPS score means for the customer sitting on the other end of the number. The point gets made directly in practice: you can explain a concept any way you like, but what stays is the storytelling, the story, or the face. Never the term itself. This is not a soft observation about communication style. It has direct operational consequences. When a warehouse team member picks up the phone to follow up with a customer who left a low rating, they are not thinking about 'NPS recovery protocols.' They are thinking about the conversation in the kick-off where someone explained what it feels like to be that customer. That mental image drives behavior. The abbreviation does not. Speaking the customer's own language is one of the core disciplines in customer experience work. It applies both outward, toward actual customers, and inward, toward the teams responsible for delivering that experience. The concept lands when it connects to something the other person already knows and cares about. Here is the sharper question, and it is worth sitting with: does your team know not just the number, but what it means for the customer when that number goes up? Those are two different things. A team can track NPS weekly, review the dashboard in Monday meetings, and still have no shared understanding of what a customer actually experiences when the score is low. They are monitoring a metric. They are not yet thinking from the customer's perspective. Kunden Erlebnis works with B2B companies where this gap is common. Processes are optimized internally, by department, by function. The customer journey cuts across all of those departments and nobody owns the full picture. The number sits in a spreadsheet. The customer experience sits in a series of moments that nobody has mapped together. The shift happens when the team can answer not just what the score is, but what it represents for the person on the other side of the transaction. If they can answer that specifically, they are not just tracking loyalty. They are building it. **FAQ** - Why does NPS training often fail to change team behavior? NPS training fails when the metric is introduced as an acronym rather than as a customer experience. Teams remember what they connect emotionally to a person, a story, or a concrete moment. A term explained once, without that anchor, rarely survives into daily decision-making. - How do you make customer loyalty metrics meaningful for frontline employees? Translate the metric into the customer's actual experience. Instead of explaining what NPS measures, show what a low score looks like from the customer's side: a missed delivery, an unanswered call, a problem that never got resolved. That is what drives behavior, not the scale from zero to ten. - What is the difference between knowing a customer loyalty score and understanding it? Knowing the score means reading the number. Understanding it means being able to answer what changed for the customer when the number moved. Teams that only know the score monitor it. Teams that understand it act on it. That distinction determines whether a CX program delivers lasting results. - How does speaking the customer's own language improve retention and loyalty? When you communicate in terms the customer already uses, you reduce friction and increase trust. In B2B, this means grounding conversations in delivery reliability, response times, and order accuracy, not in CX frameworks. The customer hears a partner, not a vendor reading from a methodology. - What is the Bewährte 3-Phasen-Methode from Kunden Erlebnis? It is a structured CX transformation method covering three phases: Nullmessung (establishing a baseline through NPS campaigns, interviews, and customer feedback), Verbessern und Steuern (improving processes, coaching behavior, and strengthening communication), and Verankerung (building an internal CX owner, the Borger, who keeps the system running independently after the engagement ends). --- ### Wie einfach kann dein Kunde mit dir Geschäft machen? [Deutsch] URL: https://kunden-erlebnis.de/blog/wie-einfach-kann-dein-kunde-mit-dir-geschaeft-machen Published: 2026-08-24 > Viele B2B-Websites sehen gut aus, sind aber für Kunden schwer nutzbar. Wer nicht erreicht werden kann, verliert Aufträge, bevor das erste Gespräch stattfindet. Geht auf eure Website und schaut, ob euer Kunde einfach mit euch Geschäft machen kann. Das klingt selbstverständlich. In der Praxis ist es das oft nicht. Bei einer Website-Prüfung im Rahmen eines Kunden-Erlebnis-Projekts traf Anne-Marie Vissers auf ein Unternehmen mit einer optisch ansprechenden Website: professionelle Bilder, Mitarbeiterfotos, klare Struktur. Aber an dem Punkt, an dem ein Kunde tatsächlich handeln wollte, brach alles zusammen. Die Telefonnummer war schwer zu finden. Eine internationale Rufnummer fehlte, obwohl das Unternehmen direkt an der Grenze liegt. Das Kontaktformular ließ sich nicht absenden, weil der Button nicht funktionierte. Und die Newsletter-Anmeldung: E-Mail-Adresse eingegeben, Enter gedrückt, nichts passiert. Der Kunde, der diese Schritte durchläuft, zieht nicht den Schluss, dass die Technik versagt hat. Er zieht den Schluss, dass dieses Unternehmen schwer erreichbar ist. Und er geht weiter. Das deckt sich genau mit dem, was Kunden-Erlebnis in der Praxis beobachtet: Nicht der Preis, nicht das Produkt, sondern der Aufwand entscheidet. Du kennst dein Unternehmen, du weißt ganz genau, wie es bei dir läuft. Aber der Kunde, der zum ersten Mal kommt, weiß das nicht. Dieser Satz gilt für jede Branche, aber er wird besonders deutlich, wenn interne Fachbegriffe im Buchungs- oder Bestellprozess auftauchen. Ein Campingplatz bat Kunden-Erlebnis um eine Prüfung des Online-Buchungsprozesses. Beim Mystery-Test stieß Anne-Marie Vissers auf Begriffe, die für den Campingplatzbetreiber völlig geläufig sind, für einen erstmaligen Gast jedoch unklar waren. Was soll ausgefüllt werden? Was bedeutet dieser Begriff im Formular? Der Gast steht vor einer Entscheidung: Aufwand investieren, um herauszufinden, was gemeint ist, oder einfach woanders buchen. Genau in diesem Moment entsteht das, was in der Kunden-Erlebnis-Methodik als vermeidbarer Absprung bezeichnet wird. Der Gast wollte kommen, er hatte die Absicht zu buchen, aber der Prozess hat ihn verloren. Das ist kein Marketingproblem. Das ist ein Prozess- und Perspektivproblem. Aus der Praxis bei Kunden-Erlebnis zeigen sich wiederkehrende Fehlerquellen, die Kundenkontakte kosten: Erstens: Technische Defekte, die intern niemand bemerkt hat. Ein Kontaktformular, das sich nicht absenden lässt. Eine Newsletter-Anmeldung, die keine Rückmeldung gibt. Diese Fehler existieren oft seit Wochen oder Monaten, weil intern niemand die Website so testet, wie ein Kunde sie nutzt. Zweitens: Fehlende Erreichbarkeit für die tatsächliche Zielgruppe. Ein Unternehmen, das geografisch nah an einer Grenze liegt und internationale Geschäftspartner hat, aber keine internationale Rufnummer anzeigt, signalisiert: Wir haben nicht an dich gedacht. Drittens: Interne Sprache im Außenauftritt. Fachbegriffe, Abkürzungen oder Kategorien, die im eigenen Betrieb selbstverständlich sind, im Buchungs- oder Bestellformular aber Verwirrung stiften. Wenn ein Kunde nicht weiß, was er ausfüllen soll, bricht er ab. Und das passiert lautlos. Der einfachste erste Schritt: nichts dem Zufall überlassen. Geh selbst durch den Prozess, den dein Kunde durchläuft. Nicht als Geschäftsführer, der die interne Struktur kennt, sondern mit der Kundenbrille. Konkret bedeutet das: Ist deine Telefonnummer leicht zu finden? Funktioniert das Kontaktformular, und bekommt der Absender eine Bestätigung? Sind alle Felder im Bestellprozess so beschriftet, dass jemand ohne Branchenkenntnis sie versteht? Gibt es eine internationale Kontaktoption, wenn deine Kunden nicht nur aus Deutschland kommen? Dieser Test dauert keine Stunde. Aber er deckt auf, was intern unsichtbar geblieben ist. Wer die Ausgangslage kennt, kann steuern. Wer sie nicht kennt, überlässt es dem Zufall, ob ein Kunde den Kontaktversuch abbricht oder nicht. **FAQ** - Warum verlieren B2B-Unternehmen Kunden über ihre Website, ohne es zu merken? Weil technische Fehler oder unverständliche Prozesse lautlos wirken. Der Kunde bricht ab, beschwert sich nicht und geht zum Wettbewerber. Laut Kunden-Erlebnis sagen 95 Prozent der unzufriedenen Kunden nichts, bevor sie gehen. Defekte Formulare oder schwer auffindbare Kontaktdaten sind typische Ursachen, die intern unbemerkt bleiben. - Was bedeutet es, die Kundenbrille aufzusetzen bei der Website-Prüfung? Es bedeutet, den gesamten Kontakt- oder Buchungsprozess zu durchlaufen, als wäre man zum ersten Mal auf der Website. Ohne das interne Wissen, ohne die Abkürzungen und Fachbegriffe zu kennen. So werden die Stellen sichtbar, an denen ein Kunde abbricht, weil der Aufwand zu groß oder der Prozess unklar ist. - Welche drei Fehler kosten Unternehmen am häufigsten Kundenkontakte über die Website? Erstens technische Defekte wie ein nicht funktionierendes Kontaktformular. Zweitens fehlende Erreichbarkeit für die tatsächliche Zielgruppe, zum Beispiel keine internationale Rufnummer trotz grenznahem Standort. Drittens interne Fachsprache im Buchungs- oder Bestellprozess, die für externe Kunden unverständlich ist. - Wie hängt die Website-Zugänglichkeit mit dem NPS zusammen? Der erste Kundenkontakt, ob per Formular, Telefon oder Online-Buchung, prägt die Ausgangsstimmung. Läuft dieser Schritt nicht reibungslos, beginnt die Kundenbeziehung mit einer negativen Erfahrung. Das senkt die Bereitschaft zur Weiterempfehlung, noch bevor die eigentliche Leistung erbracht wurde. - Was ist der erste Schritt, wenn ich meine Website aus Kundenperspektive prüfen will? Geh selbst durch den Kontakt- und Buchungsprozess, als wärst du ein Erstbesucher ohne Vorwissen. Prüfe, ob die Telefonnummer schnell auffindbar ist, ob Formulare technisch funktionieren und ob alle Felder ohne Branchenkenntnisse verständlich sind. Dieser Test ist der Startpunkt der Nullmessung aus der Bewährten 3-Phasen-Methode von Kunden-Erlebnis. --- ### Is Your Website Losing Customers Before They Even Contact You? [English] URL: https://kunden-erlebnis.de/en/blog/website-customer-accessibility-b2b Published: 2026-08-24 > Yes, most business websites lose customers silently. Broken forms, missing phone numbers, and internal jargon stop people from making contact before you ever know they tried. Go to your website right now. Pretend you have never heard of your company. Can you find a phone number quickly? Can you actually submit the contact form, or does the button do nothing? Can you sign up for the newsletter and get any kind of confirmation that it worked? These sound like basic questions. They are. And that is exactly why so many businesses skip them. At Kunden Erlebnis, Anne-Marie Vissers runs website accessibility checks for B2B clients as part of the broader customer experience audit process. What she finds repeatedly is a gap between how polished a website looks and how functional it actually is. Beautiful design. Great team photos. And a contact form that silently fails on submission. The customer on the other end of that failed form does not send a complaint. She moves on. She finds your competitor. You never know she was there. Anne-Marie Vissers audited two different company websites at client request. The first was visually strong: professional photography, staff portraits, clearly invested design budget. Then she looked for the contact options. The phone number was hard to locate. There was no international dialing code, despite the company operating near a national border where cross-border customers were a realistic target group. She tried the contact form. There was no working submit button. The form accepted her input and went nowhere. She then attempted to subscribe to the newsletter, entered her email address, pressed Enter, and received nothing. No confirmation. No error message. Silence. That silence is the problem. The customer does not know the form is broken. She only knows she could not reach you. And in most cases, she will not try again. Customers who have a difficult time reaching a company often churn without ever filing a formal complaint. The signal never reaches the business. The gap between what the company believes is happening and what the customer actually experiences is precisely what Kunden Erlebnis calls the 'delivery gap.' The second website Anne-Marie reviewed belonged to a campsite. For a campsite, the website is even more critical than for most businesses, because it is also the booking engine. She ran a mystery booking, the same process any first-time guest would follow. Midway through the booking flow, she encountered terminology she simply did not understand. As a customer, her immediate reaction was: what does this mean? What am I supposed to fill in here? The terms were completely natural to the campsite owner. She lives inside the business every day. She knows exactly what each field means, how the site is organized, what the categories refer to. But a guest arriving for the first time carries none of that context. This is the Kundenbrille problem in its most direct form. When you design a process from the inside out, using the language your team uses internally, you create friction for everyone approaching from the outside. The customer is not confused because she is inattentive. She is confused because she was given no reason to understand your internal system. At that moment, the customer has two options: push through the confusion, or abandon the booking and find a campsite whose process is clearer. Both outcomes matter. Even if she completes the booking, she has already had a friction experience before she arrives. That shapes every interaction that follows. The method is straightforward, and it costs nothing except an hour of honest attention. Open your website on a browser where you are not logged in to any internal system. Approach it as someone who has never heard of you. Work through these checkpoints: First, can you find a phone number quickly, and does it include the correct international format if your customers cross borders? Second, does the contact form actually submit, and do you receive any confirmation that it did? Third, if you have a booking or order function, complete a full test transaction from start to finish. Note every moment of confusion, every field label that requires guesswork, every step where you would hesitate if you did not already know the answer. This is not a design audit. Aesthetics are secondary. The question is purely functional: can a customer who wants to reach you actually do so, without friction, without confusion, and without prior knowledge of how your internal systems work? Anne-Marie Vissers runs this exact check as part of the customer experience audit process at Kunden Erlebnis. It sits alongside NPS campaigns and customer interviews as a diagnostic tool, not an afterthought. Because the data from a mystery check often reveals what no survey will ever capture: the moment a customer gave up and you had no idea. **FAQ** - How often should a business test its own website for customer accessibility? A full functional test - covering contact forms, phone numbers, booking flows, and newsletter sign-ups - should happen after every significant website update and at minimum once per quarter. Broken elements rarely announce themselves. A test run by someone outside the organization, who carries no internal assumptions, catches problems that internal teams consistently miss. - Why do customers not report broken contact forms or confusing booking pages? Because reporting requires effort, and the customer owes you nothing. When a form fails or a booking page confuses her, the path of least resistance is to leave and find an alternative. Research consistently shows that the vast majority of dissatisfied customers say nothing before they stop doing business with a company. The silence feels like satisfaction. It rarely is. - What is a mystery booking and why does it matter for customer experience? A mystery booking is a structured test in which an auditor completes a full customer transaction, such as a booking, order, or contact request, from start to finish, posing as a genuine first-time customer. It reveals friction, jargon, and broken steps that internal teams are blind to because they already know how the system works. Kunden Erlebnis uses mystery checks as part of the diagnostic Nullmessung phase. - Is website jargon really enough to make a customer abandon a purchase? Yes. When a customer encounters terminology she does not understand mid-transaction, she faces a choice: invest effort to figure it out, or leave. If her motivation is not exceptionally strong, she leaves. The problem is not the customer's patience - it is that the business designed the process for someone who already knows the answers. - What is the first step if a business suspects its website has friction points? Run a structured mystery test yourself, or ask someone with no prior knowledge of your company to attempt to contact you, book a service, or place an order. Document every moment of confusion or failure. Then fix the broken elements before looking at anything else. Friction at the contact stage means you lose customers before the relationship has even started. --- ### Hoe makkelijk kunnen klanten zaken doen via jouw website? [Nederlands] URL: https://kunden-erlebnis.de/nl/blog/hoe-makkelijk-kunnen-klanten-zaken-doen-via-jouw-website Published: 2026-08-24 > Een website die er goed uitziet maar slecht bereikbaar is, kost klanten. Eén kapotte knop, één onvindbaar telefoonnummer, één verwarrend formulier: genoeg om weg te klikken. Een toegankelijkheidscheck op twee websites laat zien hoe groot het verschil kan zijn tussen uitstraling en bereikbaarheid. Het eerste bedrijf had een verzorgde site: professionele foto's, medewerkers zichtbaar, merkuitstraling op orde. Maar zodra ze contact wilde opnemen, liep het vast. Het telefoonnummer was moeilijk te vinden. Een internationaal nummer ontbrak, terwijl het bedrijf vlak bij de grens zit. Het contactformulier had geen werkende verzendknop. En de aanmelding voor de nieuwsbrief leverde na het invoeren van een e-mailadres: niets op. Drie obstakels, één bezoekersessie. De klant die het probeert en er niet doorkomt, zoekt geen oplossing. Die gaat verder. Niet omdat het product niet goed is, maar omdat het eerste contactmoment te veel moeite kost. De gedachte 'bij mij is dit anders' is begrijpelijk. Maar dat is precies de denkwijze die dit soort problemen zo lang onzichtbaar laat. Jij kent je eigen website. Jij weet waar het telefoonnummer staat, hoe het formulier werkt en wat er in het menu te vinden is. Een nieuwe klant weet dat niet. Die klant heeft één keer de kans om contact op te nemen. Als dat mislukt, is er geen tweede poging. Er is een concurrent met een werkende knop. Dit patroon zien we vaker: intern zijn processen strak georganiseerd, maar de buitenkant, het eerste contactpunt van een klant, is nooit systematisch getest vanuit klantperspectief. Wat intern logisch voelt, is voor een buitenstaander soms een muur. Het tweede bedrijf dat onderzocht werd, was een camping. Daar is de website extra belangrijk omdat klanten er ook direct kunnen boeken. Een mystery-boeking bracht termen aan het licht die voor een eerste bezoeker geen betekenis hadden. Campingbegrip na campingbegrip, vanzelfsprekend voor de eigenaar, raadselachtig voor de gast. En dan staat de bezoeker voor een keuze. Óf doorzetten en uitzoeken wat er bedoeld wordt, óf afhaken en een andere camping zoeken waar het makkelijker gaat. Veel mensen kiezen voor het laatste, niet omdat ze niet willen boeken, maar omdat de drempel te hoog is. Dit is het principe achter de 'Kundenbrille': zet niet jouw eigen kennis centraal, maar de beleving van iemand die jouw bedrijf voor de eerste keer ziet. Die blik is fundamenteel anders, en dat verschil heeft directe gevolgen voor conversie en klantloyaliteit. De test is eenvoudig en kost geen uren. Ga vandaag of morgen naar je eigen website als een nieuwe bezoeker en stel jezelf één vraag: hoe makkelijk kan een klant met jou zaken doen? Wat je dan vindt, is het startpunt. **FAQ** - Hoe weet ik of mijn website goed bereikbaar is voor klanten? Test je eigen website als een nieuwe bezoeker: zoek het telefoonnummer, vul het contactformulier volledig in en controleer of je een bevestiging krijgt. Doe dit ook voor de aanmelding voor de nieuwsbrief en, als dat van toepassing is, voor het boekings- of bestelproces. Wat jij als vanzelfsprekend ervaart, is voor een nieuwe klant soms een onoverkomelijke drempel. - Waarom verlies ik klanten zonder dat ik klachten ontvang? Omdat 95 procent van de ontevreden klanten niets zegt voordat ze vertrekken. Een klant die jou niet kan bereiken via je website, belt niet nog een keer en schrijft geen klacht. Die zoekt een concurrent met een werkende knop. Het verlies is stil en daardoor zelden zichtbaar aan de binnenkant van een organisatie. - Wat is het effect van vaktermen in een boekingsformulier? Vaktermen die voor jou vanzelfsprekend zijn, zijn voor een eerste bezoeker onbegrijpelijk. Onduidelijkheid in een formulier leidt tot twijfel, en twijfel leidt tot afhaken. De klant hoeft je website niet te begrijpen, hij hoeft alleen makkelijk te kunnen boeken of contact op te nemen. Als dat niet lukt, verdwijnt hij. - Hoe helpt Kunden-Erlebnis bij het verbeteren van klanttoegankelijkheid? Kunden-Erlebnis brengt in kaart waar klanten vastlopen via een Nullmessung: interviews, klantfeedback en praktische toegankelijkheidschecks. Daarna volgen gerichte verbeteringen in processen en communicatie, afgerond met verankering zodat het bedrijf dit zelfstandig kan voortzetten. Geen eenmalig rapport, maar structurele verandering. - Moet ik een extern bureau inschakelen om mijn website te testen? Voor een eerste check niet. Loop zelf door je website als een nieuwe bezoeker en test elk contactmoment dat een klant kan gebruiken. Wat je dan vindt is waardevol. Een extern perspectief voegt daarna diepte toe, omdat jij je eigen website te goed kent om de blinde vlekken nog te zien. --- ### Waarom reageert geen enkel bedrijf op klantfeedback? [Nederlands] URL: https://kunden-erlebnis.de/nl/blog/waarom-reageren-bedrijven-niet-op-klantfeedback Published: 2026-08-23 > Vijf bedrijven ontvingen constructieve feedback, geen enkel reageerde. Dat is geen uitzondering, dat is een patroon dat klantloyaliteit stille schade toebrengt. In de afgelopen twee maanden gaf ik vijf bedrijven feedback. Niet omdat de service ronduit slecht was, maar omdat ik zag waar het beter kon. Ik nam de moeite om het op te schrijven, concreet en welgemeend. Bij geen van de vijf bedrijven kwam een reactie. Dat roept een vraag op die ik mezelf serieus stelde: ben ik te naïef om te denken dat een bedrijf daar iets mee doet? Of is dit gewoon hoe het gaat? Wat me het meest opvalt is dit: het gaat hier niet om klachten. Klachten worden soms nog opgepakt, al is dat ook geen vanzelfsprekendheid. Maar [constructieve, goedbedoelde feedback](/nl/blog/waarom-reageren-bedrijven-niet-op-eerlijk-klantfeedback), het soort waarvoor een klant even tijd vrijmaakt, verdwijnt kennelijk geruisloos. En dat is precies het punt. Wie niet reageert op een klant die zijn best doet om te helpen, mist niet alleen een kans op verbetering. Hij maakt duidelijk dat die klant geen prioriteit heeft. Er is een verschil tussen feedback ontvangen en feedback verwerken. De meeste bedrijven doen het eerste. Weinigen doen het tweede. En bijna niemand sluit de cirkel door de klant te laten weten wat er met zijn opmerking is gedaan. Stel dat een klant een e-mail stuurt. Hij is niet woedend, maar hij benoemt twee dingen die niet goed liepen. Wat gebeurt er dan in jouw organisatie? Komt die mail aan bij iemand die er iets mee doet? Of verdwijnt hij in een inbox die niemand bewust beheert? De vraag is niet of je een feedbackkanaal hebt. De vraag is of je een proces hebt dat begint bij het moment van ontvangst en eindigt bij een concrete reactie richting de klant. Dat heet Closing the Loop: een structuurvraag die bepaalt wie verantwoordelijk is, binnen welke termijn hij reageert, en wat hij terugcommuniceert. Als die drie vragen geen antwoord hebben in jouw organisatie, is de feedbackloop geen loop. Het is een doodlopende weg. Er leeft een hardnekkige aanname in veel organisaties: als de klant niks zegt, is hij tevreden. Geen nieuws is goed nieuws. Maar stilte is iets anders dan loyaliteit. Een klant die feedback gaf en geen reactie ontving, zegt daar meestal niets over. Hij belt niet om te klagen dat zijn feedback is genegeerd. Hij stopt gewoon. Hij stopt met helpen, en uiteindelijk stopt hij met kopen. En dan, op het moment dat hij vertrekt, zegt hij dat het aan de prijs lag. De prijs is zelden de echte reden. Dat weten de meeste verkopers wel, maar ze durven er niet op door te vragen. Achter die opmerking over de prijs zit bijna altijd een opeenstapeling van kleine momenten waarop de klant het gevoel had dat hij er niet toe deed. Een feedback-e-mail zonder reactie is zo'n moment. Elk genegeerd signaal trekt iets af van het vertrouwen dat een klant in je heeft. Op een dag is dat vertrouwen op, en dan is de klant weg. Niet luidruchtig, gewoon stil. Feedback beantwoorden begint niet bij de reactie. Het begint bij de inrichting. Wie is in jouw organisatie eigenaar van binnenkomende feedback van klanten? Niet de afdeling in het algemeen, maar een specifiek persoon met een specifieke verantwoordelijkheid. Een werkbare aanpak ziet er zo uit: 1. Bepaal vooraf wat je wilt weten van klanten. Niet als hofelijkheidsvraag, maar als echte meetvraag. Wat is het inzicht dat jou helpt om te verbeteren? 2. Richt een kanaal in dat feedback daadwerkelijk bij die verantwoordelijke persoon laat aankomen. 3. Reageer binnen een duidelijke termijn, ook als het antwoord alleen is: we hebben dit ontvangen en we kijken ernaar. 4. Sluit de cirkel: laat de klant weten wat er met zijn opmerking is gedaan. Dat hoeft geen essay te zijn. Een korte terugkoppeling is al genoeg om te bewijzen dat zijn input serieus werd genomen. Dit is wat de Bewährte 3-Phasen-Methode van Kunden-Erlebnis structureel verankert: in de derde fase, de borgingsfase, wordt een interne verantwoordelijke aangesteld die dit proces levend houdt. Niet als eenmalige maatregel, maar als vast onderdeel van hoe de organisatie met klanten omgaat. Niets aan het toeval overlaten, want dan gebeurt er niets vanzelf. **FAQ** - Waarom reageert een bedrijf niet op feedback van klanten? In de meeste gevallen ontbreekt een intern proces dat feedbackberichten bij een verantwoordelijke persoon laat aankomen. De feedback bestaat, de intentie om er iets mee te doen bestaat ook vaak, maar de structuur om het door te zetten ontbreekt. Zonder eigenaarschap verdwijnt feedback in een gedeelde inbox en wordt er niets mee gedaan. - Wat is het gevolg als een klant geen reactie krijgt op zijn feedback? Een klant die feedback gaf zonder reactie ontvangt, stopt doorgaans met het geven van feedback. Vervolgens vermindert zijn betrokkenheid bij het bedrijf, en uiteindelijk vertrekt hij. Dit verloopt stil, zonder klacht. Hij benoemt bij vertrek de prijs als reden, maar de werkelijke oorzaak ligt in de opeenstapeling van genegeerde signalen. - Wat betekent Closing the Loop in klantbeheer? Closing the Loop is de handeling waarbij een bedrijf een klant laat weten wat er is gedaan met zijn feedback. Het sluit de communicatiecirkel: klant geeft input, bedrijf ontvangt en verwerkt die input, bedrijf informeert de klant over het resultaat. Wie dit consequent doet, bewijst dat klantinput daadwerkelijk verschil maakt in de organisatie. - Hoe weet ik of mijn bedrijf goed omgaat met binnenkomende klantfeedback? Stel jezelf drie vragen: Is er een specifiek persoon verantwoordelijk voor binnenkomende feedback? Reageert die persoon binnen een afgesproken termijn? En informeert hij de klant over wat er met de opmerking is gedaan? Als een van deze drie vragen geen eenduidig antwoord heeft, is de feedbackloop in jouw organisatie niet gesloten. - Wat is het verschil tussen een klacht en constructieve feedback? Een klacht gaat over iets dat mis is gegaan en waarbij de klant een oplossing verwacht. Constructieve feedback is welgemeende input van een klant die het bedrijf wil helpen verbeteren, zonder dat er per se sprake is van een ernstig probleem. Juist die tweede categorie wordt het vaakst genegeerd, terwijl ze de meest waardevolle informatie bevat voor structurele verbetering. --- ### Was passiert, wenn du Kundenfeedback einfach ignorierst? [Deutsch] URL: https://kunden-erlebnis.de/blog/kundenfeedback-ignorieren-konsequenzen Published: 2026-08-23 > Ignoriertes Kundenfeedback ist kein Bagatell: Es signalisiert dem Kunden, dass seine Meinung wertlos ist, und kostet langfristig Loyalität und Umsatz. Ich habe in den letzten zwei Monaten fünf Betrieben konstruktives Feedback gegeben. Kein vernichtendes Urteil, keine Beschwerde um der Beschwerde willen, sondern aufrichtiges Feedback, um zu helfen. Bis heute habe ich von keinem dieser Betriebe eine einzige Reaktion bekommen. Ich versteh es nicht. Ich versteh es einfach nicht. Da investiert ein Kunde Zeit und Energie, um dir zu sagen, was in deinem Betrieb nicht ganz rund läuft. Er hätte auch einfach gehen können, ohne ein Wort. Er hätte die Tür leise hinter sich ziehen können. Er hat es nicht getan. Er hat sich die Mühe gemacht, und du hast geschwiegen. Genau das ist der Moment, in dem ein Promoter zum Passiven wird. Kunden brechen eine Geschäftsbeziehung oft nicht wegen eines konkreten Fehlers ab, sondern wegen des Gefühls, dass es dem Unternehmen schlicht gleichgültig ist. Das ist kein akademisches Detail, das ist der Alltag in der B2B-Kundenpflege. Stell dir vor, du schickst eine E-Mail an einen Lieferanten. Die Ware war okay, der Service insgesamt akzeptabel, aber zwei Dinge haben nicht funktioniert. Du schreibst das, klar und sachlich. Und dann: Stille. Was denkst du in diesem Moment? Sehr wahrscheinlich nicht: Die müssen gerade sehr beschäftigt sein. Sondern eher: Denen ist das egal. Oder schlimmer noch: Denen bin ich egal. Genau das ist das Problem. Es geht nicht darum, ob das Feedback intern angekommen ist. Es geht darum, was beim Kunden ankommt, wenn er keine Rückmeldung bekommt. Der Kunde setzt die Kundenbrille auf, und durch diese Brille sieht es so aus: Meine Zeit war es ihnen nicht wert. Die Frage, die sich Geschäftsführer und Vertriebsleiter in diesem Zusammenhang stellen sollten, ist nicht: Haben wir das Feedback gelesen? Die Frage ist: Du sagst, was du tust. Aber tust du auch, was du sagst? Wenn du als Betrieb nicht auf Feedback reagierst, dann heißt das in den seltensten Fällen, dass dir dein Kunde egal ist. Meistens fehlt schlicht eine Antwort auf die Frage: Wer macht das eigentlich? Das Feedback landet in einer allgemeinen Mailbox. Oder beim Innendienst, der gerade drei Bestellungen bearbeitet. Oder es wird weitergeleitet, und dann passiert nichts, weil niemand das Closing the Loop als seine Aufgabe versteht. Das ist kein Motivationsproblem. Das ist ein Strukturproblem. Und Strukturprobleme löst man nicht mit Appellen, sondern mit klaren Prozessen und einer Person, die Verantwortung trägt. In den Projekten, die Kunden-Erlebnis begleitet, ist genau das eine der ersten Fragen in der Nullmessung: Welcher Weg nimmt eine Kundenmeldung vom Eingang bis zur Reaktion, und wer ist an jedem Punkt verantwortlich? Die meisten Unternehmen können diese Frage nicht lückenlos beantworten. Das ist der Grund, warum Feedback versickert. Nicht Gleichgültigkeit, sondern fehlende Struktur. Stille Kunden sind keine zufriedenen Kunden. Und ein Kunde, der sich die Mühe macht, Feedback zu geben, und dann nichts hört, wird beim nächsten Mal schweigen. Nicht weil er nichts zu sagen hat, sondern weil er gelernt hat, dass es nichts bringt. Das ist der eigentliche Schaden. Nicht der eine verlorene Auftrag. Sondern der emotionale Kredit, der still aufgebraucht wird. Und niemand merkt es rechtzeitig. Der Preis ist selten der Grund, warum ein Kunde geht. Viel häufiger ist es das Gefühl, nicht gehört zu werden. Und dieses Gefühl entsteht in genau dem Moment, in dem eine Rückmeldung ausbleibt. Die Frage, ob du das willst, beantwortet sich von selbst. Die Frage, die sich wirklich stellt, lautet: Was machst du konkret damit, wenn Feedback in deinem Unternehmen reinkommt? Nichts dem Zufall überlassen: Das gilt ganz besonders für den Moment, in dem ein Kunde sich die Mühe macht, dir zu schreiben. Erster Schritt: Antworte. Und zwar nicht mit einer automatischen Eingangsbestätigung, sondern mit einer menschlichen Reaktion. Das muss kein langer Text sein. Ein kurzer, aufrichtiger Satz reicht, der zeigt: Wir haben gelesen, was du geschrieben hast, und wir nehmen das ernst. Zweiter Schritt: Stell eine offene Frage. Nicht um Lob zu bekommen, sondern um besser zu werden. Was genau hat nicht funktioniert? Was müsste passieren, damit es beim nächsten Mal besser läuft? Darin steckt Gold, wenn du wirklich zuhörst. Dritter Schritt: Schließe den Kreis. Closing the Loop bedeutet: Der Kunde erfährt, was du mit seinem Feedback gemacht hast. Nicht als Marketing-Aktion, sondern als ehrliches Signal, dass seine Rückmeldung etwas verändert hat. Das ist keine Frage der Kapazität. Das ist eine Frage der Struktur. Kunden-Erlebnis verankert genau diese Struktur in Unternehmen, die aufgehört haben, Feedback dem Zufall zu überlassen. **FAQ** - Was passiert, wenn ein Unternehmen auf Kundenfeedback nicht reagiert? Bleibt Kundenfeedback unbeantwortet, verliert der Kunde das Vertrauen in die Geschäftsbeziehung. Er hat investiert, du hast geschwiegen. Das wird seltener als einmaliger Fauxpas verziehen und häufiger als grundlegendes Signal für Gleichgültigkeit interpretiert, das die Loyalität dauerhaft beschädigt. - Warum geben Kunden im B2B-Bereich oft kein Feedback, bevor sie gehen? 95 Prozent der unzufriedenen Großhandelskunden sagen nichts, bevor sie den Lieferanten wechseln. Feedback zu geben erfordert Aufwand, und wenn frühere Rückmeldungen unbeantwortet blieben, sieht der Kunde diesen Aufwand als sinnlos. Die Stille vor dem Abgang ist kein Zeichen der Zufriedenheit. - Wer im Unternehmen sollte für die Beantwortung von Kundenfeedback verantwortlich sein? Es braucht eine namentlich benannte Person mit klarem Auftrag: Feedback eingehend prüfen, antworten und intern weiterleiten. Ohne diese Verantwortlichkeit versickern Rückmeldungen im Tagesgeschäft. Kunden-Erlebnis nennt diese Person den Borger, den internen CX-Verantwortlichen, der den Prozess dauerhaft am Laufen hält. - Wie schnell sollte ein Unternehmen auf Kundenfeedback antworten? So schnell wie möglich, und mit einer menschlichen Reaktion, die zeigt, dass jemand wirklich gelesen hat, was der Kunde geschrieben hat. Eine automatische Eingangsbestätigung ersetzt das nicht. Was zählt, ist das Signal: Deine Rückmeldung hat jemanden erreicht, der damit etwas anfängt. - Was bedeutet Closing the Loop im Umgang mit Kundenfeedback? Closing the Loop heißt: Der Kunde erfährt, was mit seinem Feedback passiert ist. Er hat sich gemeldet, du hast zugehört, und du teilst ihm mit, was sich verändert. Dieser Schritt ist der entscheidende Unterschied zwischen einem Unternehmen, das Feedback sammelt, und einem, das daraus wirklich lernt. --- ### What Happens When You Ignore Customer Feedback? [English] URL: https://kunden-erlebnis.de/en/blog/what-happens-when-you-ignore-customer-feedback Published: 2026-08-23 > When businesses ignore constructive customer feedback, they lose the one signal that could have prevented churn, damaged reputation and missed revenue. Five businesses. Two months. Constructive, well-intentioned feedback sent to each one. Not angry complaints. Not demands for refunds. Just honest observations from a customer who wanted to help them improve. The result: not a single response. That silence is worth sitting with for a moment. Because the customer who took the time to write is, by most accounts, the rarest kind. Reports suggest the vast majority of dissatisfied customers say nothing at all before they leave. So when one actually reaches out with specific, actionable observations, that message is not ordinary email traffic. It is a gift. The question that follows is not flattering: does your business treat it that way? The honest answer is rarely indifference. More often it is a structural problem: nobody owns the inbox where that feedback lands. Or if they do, there is no protocol that tells them what a thoughtful reply actually looks like, or how quickly it should go out. There is also a subtler issue. Businesses are well-trained to respond to complaints because complaints feel urgent. A customer threatening to leave triggers escalation. But a customer who is not unhappy enough to threaten anything, just specific enough to point out three things that could be better, does not fit neatly into a complaint-handling workflow. So the message sits. Days pass. And then responding starts to feel awkward, so it does not happen at all. That gap between intent and structure is where customer loyalty quietly erodes. The customer drew a straight line from her experience to your inbox. You handed her silence in return. Think of every customer relationship as a kind of emotional account. Each good experience adds to it. Each friction point, a slow delivery, an invoice discrepancy, a call that went unreturned, draws it down. Most individual withdrawals are tolerable. Customers are not looking for perfection. They are looking for evidence that you take the relationship seriously. When a customer sends feedback and hears nothing back, the withdrawal is larger than the original complaint. Because now the message is clear: we received your concern, and we chose not to engage with it. Whether that was the intent or not, that is what the silence communicates. The customer does not necessarily leave that week. She may keep ordering. But the account is in the red. And the next time something goes wrong, there is no reserve left. Price becomes the conversation, because it is the easiest exit narrative. But price was not the real reason. According to the practitioner insight embedded in the Kunden Erlebnis methodology, price is rarely why a customer actually leaves. The real reason is accumulated friction that was never addressed. The first move is the simplest one, and the one most businesses skip: respond. Not with a template. Not with an auto-reply. With a message that makes it clear a human being read what was written. After that, the structure matters. The approach developed by Kunden Erlebnis for B2B companies without dedicated CX teams follows a clear sequence. First, close the loop with the customer who sent the feedback. Acknowledge what she said. Tell her what you are going to look into. Second, bring the feedback into an internal conversation. Which process does it point to? Who owns that process? What would need to change? Third, and this is the part most businesses skip even when they respond well initially: follow up. A short message weeks later that says 'we looked at what you raised, and here is what we changed' turns a frustrated customer into a promoter. She did not just get a response. She got proof that her input shaped something. That is not customer service as a cost center. That is customer loyalty as a growth strategy. Good intentions do not build feedback cultures. Structure does. The question to ask is not 'do we value customer feedback?' Almost every team will say yes. The question is: who is responsible for responding to the next piece of feedback that arrives, and by when? If that person does not have a name and a deadline, the answer is nobody and never. What that points to is the need for someone inside the business who owns the feedback loop: collecting it, routing it, ensuring responses go out, and feeding patterns back into process improvement. This does not require a dedicated department or a new hire. What it requires is a mandate and a method. Research into customer experience consistently points to a gap between how executives perceive the experience they deliver and how customers actually experience it. The gap lives exactly here: in the space between good intentions and structured follow-through. When you build the structure first, the culture follows. You stop leaving it to chance, and you start steering the outcome yourself. **FAQ** - How quickly should a business respond to customer feedback? A response within 24 hours signals that the feedback was taken seriously. Waiting longer communicates indifference, even when none was intended. The speed of the response shapes the customer's perception of whether the business genuinely wanted the input or was simply tolerating it. - What is the difference between handling a complaint and responding to constructive feedback? Complaints feel urgent and trigger existing escalation workflows. Constructive feedback, where the customer is not threatening to leave but pointing out what could be better, often falls into an organizational gap. It requires a separate, proactive process rather than a reactive complaint protocol. - Why do customers say the problem is price when it usually is not? Price is the simplest exit narrative. It requires no detailed explanation and puts no one on the spot. In most B2B contexts, the real reason a customer leaves is accumulated friction that was never addressed. The price objection arrives after the relationship has already broken down. - What is a Borger in the context of customer experience? A Borger is an internal CX owner, a role developed within the Kunden Erlebnis methodology, responsible for managing the feedback loop inside a business. This person collects feedback, ensures responses go out, routes patterns to the right teams, and keeps the system running without depending on external support. - Can a B2B company build a feedback culture without a dedicated CX team? Yes. A dedicated team is not the requirement. Assigned ownership, a clear response standard, and a structured process for routing feedback internally are. In companies of 150 to 750 people, this typically sits within an existing commercial or operations role rather than requiring a new hire. --- ### Voor wie schrijf je een afwezigheidsmelding: voor jezelf of voor je klant? [Nederlands] URL: https://kunden-erlebnis.de/nl/blog/afwezigheidsmelding-voor-klant-of-voor-jezelf Published: 2026-08-22 > De meeste afwezigheidsmeldingen beschermen de afzender, niet de klant. Een klantgerichte melding geeft houvast: een alternatief contactpersoon, een terugkeerdatum en een duidelijke volgende stap. Woorden als 'waarschijnlijk' en 'onregelmatig' klinken zacht en vriendelijk, maar ze doen het tegenovergestelde van wat een klant nodig heeft. Ze geven onzekerheid. Een klant met een dringende vraag weet na het lezen van zo'n bericht precies niets meer dan daarvoor, behalve dat jij er niet bent. De formulering 'ik kijk onregelmatig in mijn mail' is een bescherming voor de afzender. Daarmee zeg je eigenlijk: verwacht niet te veel van mij, want ik ben er even niet. Dat is begrijpelijk als persoonlijk gevoel, maar voor de klant is het geen antwoord. Het is een muur. Klanten willen vooruitkomen. Ze willen weten wat ze nu kunnen doen. Zolang een afwezigheidsmelding dat niet regelt, is ze vanuit klantperspectief mislukt, hoe netjes ze ook is opgeschreven. Klanten willen zekerheid, ook als je niet beschikbaar bent. Dat is geen onredelijke verwachting, het is gewoon hoe klantrelaties werken. De vraag is dus niet óf je afwezigheidsmelding informatie bevat, maar óf die informatie de klant verder brengt. Een klant met een vraag wil in ieder geval weten bij wie hij terechtkan als jij er niet bent, wanneer je terugbent en wanneer hij een reactie kan verwachten. Die informatie kost samen misschien twee zinnen. Maar ze maken het verschil tussen een klant die vastloopt en een klant die weet wat hij nu kan doen. En precies dat laatste is waar het om gaat. Een klantgerichte afwezigheidsmelding geeft de lezer in ieder geval een concreet alternatief contactpunt, een duidelijke terugkeerdatum en een indicatie van wanneer hij een reactie kan verwachten. Wat je niet doet: woorden gebruiken die ruimte laten voor twijfel. Geen 'waarschijnlijk'. Geen 'zo snel mogelijk'. Geen 'onregelmatig'. Die woorden leggen de onzekerheid bij de klant neer, terwijl jij er voor kiest om even weg te zijn. Een handige zelfcheck: lees je afwezigheidsmelding door en vraag je af wat de klant nu kan doen. Als het antwoord 'wachten' is, is de melding onvoldoende. Als het antwoord een concrete actie is, doet de melding zijn werk. Je vakantie is jouw keuze. De klant mag daar geen last van hebben. Klantloyaliteit wordt niet alleen bepaald door grote beslissingen of opvallende fouten. Ze wordt opgebouwd, of afgebroken, in de kleine contactmomenten. Een afwezigheidsmelding is er zo een. Een klant met een dringende vraag die een onduidelijke melding ontvangt, loopt vast. Hij belt misschien een concurrent. Of hij wacht, geïrriteerd. In beide gevallen kost het jou emotioneel krediet, en die rekening krijg je niet meteen gepresenteerd. Ontevreden klanten zeggen zelden direct wat hen dwars zit. Ze gaan gewoon stiller worden in hun communicatie, en op een gegeven moment zijn ze weg. De vraag die Kunden Erlebnis stelt in dit soort situaties: zeg je wat je doet, en doe je ook wat je zegt? Een bedrijf dat zegt klantgericht te zijn, maar afwezigheidsmeldingen schrijft die alleen de eigen gemoedsrust dienen, laat een kloof zien tussen belofte en werkelijkheid. Klanten voelen dat, ook als ze het niet benoemen. Een klantgerichte afwezigheidsmelding is een klein signaal met een duidelijke boodschap: ook als ik er niet ben, laat ik je niet in de steek. **FAQ** - Wat moet er minimaal in een goede afwezigheidsmelding staan? Een goede afwezigheidsmelding bevat drie elementen: een exacte terugkeerdatum, een alternatief contactpersoon met bereikbaarheidsgegevens en een uiterlijke termijn waarbinnen de klant een reactie kan verwachten. Vaag taalgebruik als 'waarschijnlijk' of 'onregelmatig' hoort er niet in thuis. - Waarom is een standaard afwezigheidsmelding een probleem voor klantrelaties? De meeste afwezigheidsmeldingen zijn geschreven om de afzender te beschermen, niet om de klant verder te helpen. Een klant met een dringende vraag weet na zo'n melding niet wat hij nu moet doen. Dat kost vertrouwen, ook al ziet de afzender dat zelf niet. - Hoe test je of je afwezigheidsmelding klantgericht is? Lees de melding door en stel jezelf één vraag: wat kan de klant nu concreet doen? Als het antwoord 'wachten' is, is de melding onvoldoende. Als de klant een naam, een nummer en een verwachting heeft, doet de melding zijn werk. - Is een afwezigheidsmelding echt van invloed op klantloyaliteit? Klantloyaliteit wordt bepaald door de optelsom van kleine contactmomenten. Een onduidelijke afwezigheidsmelding erodeert het vertrouwen stil. Klanten noemen het zelden als klacht, maar het beïnvloedt wel hoe ze over jouw bedrijf denken, en of ze blijven. - Wat doe je als je zelf niet beschikbaar bent maar geen collega hebt om door te verwijzen? Geef dan in elk geval een exacte terugkeerdatum en een uiterlijke reactietermijn. Geef aan via welk kanaal de klant het beste contact opneemt als het dringend is. Zekerheid geven, ook zonder alternatief contact, is beter dan een bericht dat de klant in het ongewisse laat. --- ### Für wen schreibst du deine Abwesenheitsnotiz? [Deutsch] URL: https://kunden-erlebnis.de/blog/abwesenheitsnotiz-kundenperspektive-b2b Published: 2026-08-22 > Die meisten Abwesenheitsnotizen lösen das Problem des Absenders, nicht das des Kunden. Wer dem Kunden wirklich weiterhilft, schreibt eine klare Alternative rein. Diese Woche kam eine E-Mail mit dem Satz: 'Ich schaue nur unregelmäßig in meine E-Mails' und 'Ich antworte wahrscheinlich erst nach meiner Rückkehr.' Beide Sätze haben eines gemeinsam: Sie helfen dem Kunden keinen Millimeter weiter. Sie sichern allein die Interessen des Absenders ab. Das ist kein Einzelfall. Im B2B-Alltag werden Abwesenheitsnotizen oft als Pflichtübung behandelt. Schnell etwas reingeschrieben, damit niemand fragt, warum keine Antwort kommt. Aber genau dort beginnt das Problem. Denn wer aus diesem Reflex heraus schreibt, schreibt für sich selbst, nicht für den Kunden. Die Frage, die sich jeder stellen sollte, bevor er auf 'Aktivieren' drückt: Für wen ist diese E-Mail eigentlich geschrieben? Ist das für mich oder für den Kunden? Kunden, die eine dringende Frage haben, brauchen keine Formulierungen, die Spielraum lassen. Sie brauchen Klarheit. Wörter wie 'unregelmäßig' und 'wahrscheinlich' geben dem Kunden gar keine Sicherheit. Die geben das Gegenteil. Wer einem Kunden schreibt, er werde 'wahrscheinlich' nach der Rückkehr antworten, lässt ihn mit einer offenen Frage zurück: Wie lange dauert das? Und was, wenn mein Anliegen bis dahin nicht warten kann? Das ist keine Information, das ist eine Vertröstung. Kunden wollen Sicherheit haben, sie wollen mitgenommen werden, sie wollen weiterkommen. Eine Abwesenheitsnotiz mit vagen Begriffen erfüllt keines dieser Bedürfnisse. Sie signalisiert stattdessen: Mein Urlaub hat gerade Vorrang vor deinem Anliegen. Das eigentliche Problem ist nicht der Urlaub. Urlaub ist legitim und notwendig. Das Problem ist, dass die Notiz nur die eigenen Anliegen absichert, nicht die des Kunden. Sag einfach, was der Kunde tun kann, um weiterzukommen. Das klingt simpel, ist es auch. Konkret bedeutet das: - Eine Telefonnummer einer Vertretung - Ein klares Datum, wann du zurück bist - Einen Satz, bis wann der Kunde spätestens eine Antwort bekommt Wer das in seiner Abwesenheitsnotiz umsetzt, gibt dem Kunden genau das, was er sucht: die Sicherheit, auch wenn du nicht da bist. Das ist keine große Leistung. Es ist ein kleiner Text. Aber er zeigt, ob du aus der Kundenbrille schreibst oder aus deiner eigenen. Es geht hier nicht um eine einzelne E-Mail. Es geht um ein Denkmuster. Wer bei der Abwesenheitsnotiz aus dem eigenen Komfort heraus schreibt, schreibt intern optimierte Texte, aber keine kundenperspektivisch ausgerichteten Texte. Die Abwesenheitsnotiz ist das sichtbarste Beispiel, weil jeder Kunde sie liest. Nichts dem Zufall überlassen bedeutet auch: Jeden Text, den ein Kunde von euch bekommt, daraufhin prüfen, ob er dem Kunden weiterhilft oder nur dem Absender. Das gilt für automatisierte E-Mails genauso wie für persönliche Nachrichten. Bei Kunden-Erlebnis beginnt genau hier die Arbeit: an den Stellen, die niemand bewusst gestaltet hat. **FAQ** - Wie sollte eine gute Abwesenheitsnotiz im B2B aussehen? Eine gute Abwesenheitsnotiz im B2B nennt den Rückkehrtermin, die Vertretung mit Name und Kontaktdaten sowie einen klaren Satz, bis wann der Kunde eine Antwort bekommt. Sie beantwortet die Frage des Kunden: Was kann ich jetzt tun, um weiterzukommen? - Warum sind viele Abwesenheitsnotizen aus Kundensicht unbrauchbar? Die meisten Abwesenheitsnotizen werden geschrieben, um den Absender abzusichern, nicht um dem Kunden zu helfen. Vage Formulierungen wie 'unregelmäßig' oder 'wahrscheinlich' erzeugen Unsicherheit statt Klarheit und geben dem Kunden keine verwertbare Information. - Was hat eine Abwesenheitsnotiz mit Kundenloyalität zu tun? Kundenloyalität entsteht an jedem Berührungspunkt, nicht nur im direkten Gespräch. Eine Abwesenheitsnotiz, die dem Kunden keine Orientierung gibt, untergräbt Vertrauen. Wer Loyalität strukturell aufbauen will, muss auch automatisierte Texte aus der Kundenperspektive gestalten. - Reicht es, den Rückkehrtermin in der Abwesenheitsnotiz zu nennen? Der Rückkehrtermin ist ein guter Anfang, aber er reicht allein nicht aus. Kunden mit dringenden Anliegen können nicht warten. Wer wirklich kundenorientiert agiert, nennt auch eine Vertretung, eine Telefonnummer und einen konkreten Satz dazu, bis wann eine Antwort garantiert wird. - Wie erkennt man, ob ein Unternehmen Prozesse aus der Kundenperspektive denkt? Ein einfaches Testmittel: Lies jeden automatischen Text, den Kunden von euch erhalten, mit der Frage, ob dieser Text dem Kunden weiterhilft oder nur dem Absender. Die Abwesenheitsnotiz ist dabei ein früher und leicht überprüfbarer Indikator für die CX-Reife eines Unternehmens. --- ### Who Is Your Out-of-Office Reply Actually Written For? [English] URL: https://kunden-erlebnis.de/en/blog/who-is-your-out-of-office-reply-actually-written-for Published: 2026-08-22 > Most out-of-office replies protect the sender, not the customer. A customer-first reply gives a contact, a deadline, and a clear next step. Take a close look at the last out-of-office message you sent. Phrases like 'I check email irregularly' or 'I will probably respond after my return' are everywhere. They feel harmless. They are not. Words like 'irregularly' and 'probably' do not give a customer any certainty. They do the opposite. A customer with a pressing question reads that message and ends up exactly where they started: stuck, waiting, and with no idea what to do next. The uncomfortable truth is that most out-of-office replies are written from the sender's perspective. You are leaving for vacation and you want to make sure nobody can hold it against you. That is a legitimate personal goal. It is not a customer experience strategy. The moment you put your own peace of mind at the center of the message, the customer becomes an afterthought in their own problem. At Kunden-Erlebnis, we see this pattern in B2B companies regularly. The internal process is tidy, the vacation is booked, and the auto-reply is switched on. But no one stopped to ask: what does the customer actually need to move forward? Customers do not resent the fact that you take time off. They resent being left without options. When someone sends an email with a real question, a real deadline, or a real problem, they are not looking for your holiday schedule. They are looking for a path forward. Certainty is what matters. That means a specific return date, not 'after my return.' It means a name and phone number of someone who can actually help, not a vague suggestion to 'contact the office.' It means one clear sentence telling the customer exactly what will happen next and when. That is the minimum. It is also rarely what people send. Kunden-Erlebnis frames this as the difference between a message that protects you and a message that serves your customer. Customers want to feel taken care of, even in your absence. They want to be brought along, not left standing at a closed door. The structure is straightforward. First, state when you will be back. Second, give an alternative: a direct phone number and a forwarding address so the customer's email reaches someone who can act on it. Third, commit to a deadline: one clear sentence telling the customer when they will hear back at the latest. Those three elements do something the typical out-of-office reply never does: they hand control back to the customer. The customer can decide whether to wait, to call, or to reach out to someone else. That is what it means to take the customer's perspective seriously, rather than just protecting your own calendar. This is not about being available at all times. It is about leaving the door open in the right way when you step out. Research consistently shows that customers who leave a B2B supplier rarely announce it in advance. They experience a series of small frictions, none of which feels dramatic on its own, and eventually stop ordering. The out-of-office reply is one of those frictions. It rarely ends a relationship by itself. But it contributes to an accumulation of moments where the customer felt like an afterthought. According to the work Anne-Marie Vissers does through Kunden-Erlebnis, the price is rarely the real reason a customer leaves. What drives departure is the repeated experience of not being helped, not being seen, and not being given a clear path forward. An out-of-office reply that leaves a customer stranded is a small but measurable data point in that pattern. The companies that consistently outperform on customer loyalty are not the ones with the best products or the lowest prices. They are the ones that have thought through every moment of contact, including the ones that seem minor. That is the core of what Kunden-Erlebnis calls putting on the customer lens: looking at every process from the outside in, not just the inside out. **FAQ** - What is the biggest mistake in a B2B out-of-office reply? The biggest mistake is writing the reply to protect yourself rather than to help the customer. Phrases like 'I check email irregularly' or 'I will probably respond after my return' give the customer no certainty and no clear next step. That is a customer experience failure dressed up as a routine admin task. - What three elements should every out-of-office reply include? Every out-of-office reply should include a specific return date, an alternative contact with a phone number or direct email address, and a clear commitment to when the customer will receive a response at the latest. These three elements hand control back to the customer and signal that their time matters. - Can a poorly written out-of-office reply actually damage customer loyalty? Yes. In B2B, customer loyalty is built and eroded across every touchpoint, including automated messages. A vague or self-serving out-of-office reply contributes to a pattern of small frictions that, over time, leads customers to quietly look for alternatives - often without ever explaining why they left. - How does an out-of-office reply connect to the customer experience strategy? An out-of-office reply is a touchpoint. Every touchpoint either reinforces or undermines the trust a customer has in your company. Treating it as a minor admin task misses the point: customers experience your company through the sum of all moments, not just the ones you consider important. - What does a customer-first out-of-office reply look like in practice? It looks like this: a specific date you return, the name and direct phone number of a colleague who can help in the meantime, and one sentence stating when the customer will receive a reply at the latest. That is it. Clear, useful, and written from the customer's perspective rather than your own. --- ### No-Shows reduzieren: Warum Beziehung mehr leistet als Strafe [Deutsch] URL: https://kunden-erlebnis.de/blog/no-shows-reduzieren-beziehung-statt-strafe Published: 2026-08-20 > No-Shows entstehen seltener, wenn Betriebe aktiv Vorfreude aufbauen. Wer den Kunden zwischen Buchung und Termin bewusst begleitet, macht einen No-Show unwahrscheinlicher als jede Strafe. Im Internet flackert regelmäßig dieselbe Diskussion auf: Darf man [Kunden bestrafen oder verklagen](/blog/no-shows-reduzieren-anruf-statt-strafgebuehr), wenn sie ohne Absage einfach nicht erscheinen? Die Frage ist verständlich, aber sie setzt am falschen Punkt an. Kunden-Erlebnis beschäftigt sich seit Jahren mit genau dieser Schnittstelle zwischen Kundenverhalten und Unternehmensverantwortung - und die Erkenntnis daraus ist klar: Eine Klage löst das Symptom, nicht die Ursache. Das Intervall zwischen dem Moment der Buchung und dem Moment des Termins ist keine passive Wartezeit. Es ist ein aktiver Erfahrungsraum. Was passiert in dieser Zeit? Gibt es noch einen Kontaktpunkt, eine Bestätigung, eine Erinnerung mit echtem Charakter? Oder herrscht Stille, bis der Termin auf dem Kalender aufploppt, längst im Alltag versunken? Wer diese Frage konsequent stellt, stellt fest: Viele No-Shows sind keine Gleichgültigkeit gegenüber dem Anbieter. Sie sind das Ergebnis einer vergessenen, unpersönlichen oder vollständig abwesenden Begleitung zwischen Buchung und Termin. Hier ein konkretes Beispiel aus der Praxis: Eine Stammkundin, die alle drei bis vier Wochen ihre Nägel machen lässt, verpasst bei derselben Nageldesignerin dreimal hintereinander den Termin. Jedes Mal folgt der Vorwurf: Du hattest den Termin falsch eingeplant. Dabei ist die entscheidende Frage eine andere: Was könntest du als Betrieb selbst dazu tun, damit ich meine Termine nicht vergesse? Natürlich trägt der Kunde Verantwortung. Aber der Betrieb trägt sie ebenfalls. Wer das übersieht und stattdessen nur auf Kundenfehler verweist, verliert genau die Kunden, die eigentlich loyal sein wollen. Das Ergebnis in diesem Fall war ein Wechsel zur Konkurrenz - nicht wegen schlechter Arbeit, nicht wegen des Preises. Sondern weil die Beziehungsgestaltung zwischen den Terminen fehlte. Das entspricht dem, was Kunden-Erlebnis in der Praxis immer wieder beobachtet: Der Preis ist selten der Grund, warum ein Kunde geht. Die neue Nageldesignerin arbeitet nach einem Prinzip, das konsequent durchgeführt wird und messbare Wirkung zeigt. Direkt nach dem Termin wird der nächste Termin festgelegt - noch bevor der Kunde das Geschäft verlässt. Noch auf dem Heimweg trifft eine persönliche WhatsApp-Nachricht ein: der Termin, das Datum, ein echtes Willkommen. Zwei Tage vor dem Termin folgt eine zweite Nachricht. Konkret, persönlich, mit einer Frage: Hast du dir schon überlegt, welche Farbe du nehmen möchtest? Das ist kein automatisierter Reminder. Das ist ein Gespräch, das Vorfreude erzeugt. Das Ergebnis: Die Kundin überlegt schon vorher, welche Farbe sie möchte. Sie freut sich auf den Termin. Und sie kommt. Die Designerin hat eine No-Show-Rate von fast null - ohne Klage, ohne Strafe, ohne Mahngebühr. Was passiert in der Zwischenzeit, zwischen dem Moment, an dem der Termin gemacht wurde, und dem Moment, an dem er stattfindet? Diese Frage ist der Kern der ganzen No-Show-Debatte, und die meisten Betriebe beantworten sie mit: nichts. Keine E-Mail, kein Anruf, kein persönliches Signal. Der Termin existiert in einem Kalender, aber die Beziehung zum Kunden pausiert. In dieser Pause wächst die Wahrscheinlichkeit, dass der Alltag den Termin verdrängt. Wer in dieser Phase aktiv Kontakt hält, investiert in emotionalen Kredit. Der Kunde traut sich nicht, einfach wegzubleiben, wenn er das Gefühl hat, dass jemand auf ihn wartet, dass die Nageldesignerin sich bereits auf ihn gefreut hat, dass eine echte Verbindung besteht. Das ist kein Marketingtrick. Das ist der Unterschied zwischen einer Transaktion und einer Beziehung. Die Frage ist konkret zu beantworten: Wie baust du eine Beziehung mit dem Kunden auf, sodass er gar keinen Grund hat, ein No-Show zu verursachen? Darin steckt Gold, und die Antwort liegt nicht in Technologie oder Strafgebühren, sondern in der bewussten Gestaltung der Kontaktpunkte zwischen den Terminen. Erster Schritt: Den nächsten Termin direkt im Anschluss an den aktuellen Termin festlegen. Nicht mit einer offenen Einladung, sondern mit einem konkreten Datum. Das gibt dem Kunden sofort Orientierung. Zweiter Schritt: Eine persönliche Bestätigung senden, noch bevor der Kunde zuhause ist. Kein automatisierter Text, sondern ein echter Satz, der zeigt: Du bist kein Datensatz, du bist ein Mensch, auf den sich der Betrieb freut. Dritter Schritt: Zwei Tage vorher eine Erinnerung senden, die mehr ist als ein Reminder. Eine Frage, ein Hinweis, ein kleines Signal der Vorfreude. Das ist aufrichtiges Feedback in die andere Richtung: Nicht der Kunde bewertet den Betrieb, sondern der Betrieb zeigt dem Kunden, dass er zählt. **FAQ** - Kann man Kunden wegen No-Shows wirklich verklagen? Rechtlich ist das in manchen Fällen möglich, aber es löst die eigentliche Ursache nicht. Wer Kunden verklagt, statt den Zeitraum zwischen Buchung und Termin aktiv zu gestalten, riskiert, loyale Kunden dauerhaft zu verlieren. Die No-Show-Rate sinkt dort, wo Betriebe echte Vorfreude aufbauen. - Was ist der häufigste Grund für No-Shows beim Kunden? Meistens liegt es nicht an Gleichgültigkeit, sondern daran, dass der Termin im Alltag in Vergessenheit gerät. Wenn kein Betrieb aktiv Kontakt hält zwischen Buchung und Termin, konkurriert der Termin mit allem anderen im Kalender des Kunden - und verliert. - Wie reduziert man No-Shows ohne Strafgebühren? Durch drei gezielte Kontaktpunkte: Einen Folgetermin direkt nach dem aktuellen Besuch festlegen, eine persönliche Bestätigung senden noch am selben Tag und zwei Tage vor dem Termin eine echte Erinnerung schicken, die Vorfreude erzeugt statt nur mahnt. - Welche Rolle spielt die persönliche Ansprache bei der No-Show-Prävention? Eine zentrale Rolle. Der Unterschied zwischen einem automatisierten Reminder und einer persönlichen Nachricht ist der Unterschied zwischen Transaktion und Beziehung. Der Kunde traut sich nicht wegzubleiben, wenn er spürt, dass jemand wirklich auf ihn wartet. - Was hat das No-Show-Problem mit Kundenloyalität zu tun? Direkt alles. Ein Betrieb, der zwischen Buchung und Termin nichts tut, baut keinen emotionalen Kredit auf. Dieser Kredit entscheidet, ob ein Kunde bleibt, kommt und weiterempfiehlt - oder einfach zur Konkurrenz wechselt, ohne etwas zu sagen. --- ### No-shows voorkomen: werkt straffen of werkt verbinding beter? [Nederlands] URL: https://kunden-erlebnis.de/nl/blog/no-shows-voorkomen-klantrelatie-vs-boetes Published: 2026-08-20 > No-shows zijn geen kwestie van onwil bij de klant, maar van een te dunne relatie tussen afspraak en verwachting. Wie investeert in verbinding, heeft bijna geen uitval. Online laait regelmatig de discussie op: mag je een klant die niet komt opdagen beboeten of zelfs aanklagen? Maar straffen pakken het symptoom aan, niet de oorzaak. De eigenlijke vraag is simpeler en ongemakkelijker tegelijk: wat doe je zelf, in de periode tussen het maken van een afspraak en het moment dat die afspraak plaatsvindt? Voor de meeste bedrijven is het antwoord: niets. De afspraak staat in de agenda en daarna wordt er gewacht. Kunden-Erlebnis laat keer op keer zien dat juist in die tussentijd de relatie wordt gemaakt of gebroken. Een klant die geen reden heeft om uit te kijken naar een afspraak, heeft ook weinig drempel om hem te vergeten. Boetes veranderen daar niets aan. Ze maken de relatie zakelijker en afstandelijker, precies het tegenovergestelde van wat een hoge opkomst vereist. Anne-Marie Vissers van Kunden-Erlebnis vertelt openhartig over haar eigen ervaring als klant. Ze ging jarenlang trouw naar dezelfde nagelstyliste, totdat ze voor de derde keer een geplande afspraak was vergeten. Telkens kreeg ze hetzelfde verwijt: dat ze de afspraak verkeerd had ingepland. Maar op een gegeven moment draaide ze de vraag om: wat had de styliste zelf kunnen doen om te zorgen dat die afspraak niet vergeten werd? Het klinkt bijna provocerend, want de verantwoordelijkheid lijkt vanzelfsprekend bij de klant te liggen. Maar klanten zijn mensen, en mensen vergeten dingen, zeker als er geen aanleiding is om ergens naar uit te kijken. Die derde keer was het kantelpunt. Ze stapte over naar een andere nagelstyliste. Het was geen ruzie, geen klacht en geen prijskwestie. Het was simpelweg het ontbreken van verbinding. Uit haar eigen ervaring weet Anne-Marie: de meeste klanten verlaten een bedrijf niet na een heftig conflict, maar geruisloos, na een reeks kleine teleurstellingen die onopgemerkt blijven. Het verwijt hielp niet. Een welkomstmoment had dat misschien wel gedaan. De nieuwe nagelstyliste werkt anders, op een manier die weinig kost maar veel doet. Zodra de afspraak voorbij is, wordt meteen de volgende ingepland. Nog voordat de klant thuis is, ligt er een WhatsApp-bericht: de datum, het tijdstip en een vriendelijke bevestiging. Twee dagen voor de afspraak volgt een tweede bericht. Geen standaard herinnering, maar een persoonlijk berichtje: wanneer de afspraak is, wat er gedaan wordt, en de vraag of de klant al over een kleur heeft nagedacht. Dat laatste is slim. Het zet de klant aan om alvast na te denken over de afspraak. En wie nadenkt over de afspraak, vergeet hem niet. De klant kijkt er zelfs naar uit. Een berichtje als 'ik kijk ernaar uit je te zien' is geen marketingtruc, het is een investering in de warmte van de relatie. Het resultaat van deze aanpak: een uitvalpercentage van bijna nul. De praktijk van de nagelstyliste is direct overdraagbaar naar elke dienstverlenende sector, ook B2B. De drie kernvragen zijn eenvoudig: Eerste vraag: heb ik na het maken van de afspraak nog contact gehad met de klant? Niet een automatische bevestigingsmail, maar een persoonlijk signaal dat de afspraak bestaat en gewenst is. Tweede vraag: heeft de klant een concrete reden om naar de afspraak uit te kijken? Iets om op te anticiperen, een beslissing om alvast te nemen, een verwachting die is gewekt. Derde vraag: heb ik een welkomstmoment ingebouwd, vlak voor de afspraak? Een bericht of een telefoontje dat zegt: we verwachten je, we kijken ernaar uit. Wie deze drie vragen met 'nee' beantwoordt, heeft geen reden om verbaasd te zijn over no-shows. De klant is niet onbetrouwbaar, de relatie is gewoon te dun. Kunden-Erlebnis toont in klanttrajecten steeds opnieuw aan dat structureel klantcontact, ook tussen aankoop en levering, de loyaliteit verhoogt en uitval vermindert. **FAQ** - Helpen boetes of rechtszaken echt om no-shows te voorkomen? Boetes en rechtszaken pakken het symptoom aan, maar lossen de oorzaak niet op. Als een klant geen sterke relatie met je bedrijf voelt, verlaag je met een boete de drempel om weg te blijven nog verder. Investeren in contact en verwachting werkt structureel beter. - Hoe bouw je als ondernemer een relatie op die no-shows voorkomt? Door in de periode tussen het maken en het plaatsvinden van een afspraak actief contact te houden. Een persoonlijk berichtje, een herinnering met een concrete vraag en een oprechte uitnodiging zorgen ervoor dat de klant uitkijkt naar de afspraak in plaats van hem te vergeten. - Waarom verlaten klanten een bedrijf zonder dat ze iets zeggen? De meeste klanten vertrekken niet na een duidelijke aanklacht of ruzie, maar na een reeks kleine teleurstellingen die oplopen. Ze zeggen niets, omdat de drempel om te klagen hoog is en de band met het bedrijf te dun om de moeite waard te vinden. - Wat is het verschil tussen een standaard afspraakherinnering en een persoonlijk welkomstbericht? Een herinnering zegt alleen dat er een afspraak is. Een welkomstbericht zegt dat je ernaar uitkijkt. Het verschil zit in de toon en het effect: een herinnering wordt genegeerd, een persoonlijk bericht wekt verwachting en versterkt de band. - Is het aanpak van no-shows ook relevant voor B2B-bedrijven? Ja. Ook in B2B geldt dat klanten loyaal blijven aan bedrijven die actief contact houden, niet alleen bij problemen maar ook tussen afspraken en leveringen door. Structureel klantcontact vermindert uitval en vergroot de kans op herhalingsorders. --- ### Why Do Clients No-Show? The Question Businesses Refuse to Ask [English] URL: https://kunden-erlebnis.de/en/blog/why-clients-no-show-relationship-prevention Published: 2026-08-20 > Clients no-show when businesses do nothing between booking and appointment. Proactive relationship-building before the visit eliminates most no-shows without penalties or lawsuits. The debate resurfaces regularly online: should businesses fine or sue clients who do not show up? It is understandable to be frustrated when a slot goes empty and revenue disappears with it. But a lawsuit tells you nothing about why the client did not come. It only punishes the outcome while leaving the underlying problem completely untouched. The underlying problem, in most cases, is a gap. A client books an appointment, walks out the door, and then hears nothing until the day itself, if at all. Life fills that gap. Other priorities take over. The appointment fades. By the time the day arrives, skipping it feels like the path of least resistance, especially if the client senses no one is particularly waiting for them. Businesses with high no-show rates tend to have one thing in common: they treat the booking as the end of the sales process rather than the beginning of the client relationship. What happens in that window between confirmation and visit is where loyalty is either built or lost. Here is a personal story that cuts straight to the point. There was a nail technician I had been going to for a while, but after forgetting a planned appointment for the third time, I switched. The former technician's response was to blame me for scheduling incorrectly. The thought that surfaced by the third time was direct: what could you as a business do so that I do not forget? The new technician does something structurally different. The moment the appointment ends, a new one is booked on the spot. Before I even get home, a WhatsApp message arrives confirming the date and time. Two days before the visit, a second message follows: a warm reminder, a line about looking forward to seeing me, and one specific question: have you already thought about which color you want? That question does more than remind. It creates forward motion. The client starts thinking about the visit, imagining the outcome, and building low-level anticipation. Skipping the appointment means disappointing someone who is genuinely expecting you, and that is a very different emotional calculation than ignoring a generic reminder ping. The result: a no-show rate close to zero. No fines. No lawsuits. No awkward blame conversations. Think about the last time you booked a service appointment and heard nothing until the day arrived. No confirmation with a personal note, no warm check-in, no small question that made you feel expected. The booking was transactional and the silence that followed confirmed it. Now think about what competes for your attention in that same window. Deadlines, other appointments, family obligations, and the accumulated noise of daily life all push the appointment further from the top of your mind. Unless something actively keeps it there. The question worth sitting with is not how to punish a client who does not show up. It is what you as a business are doing so that a no-show does not even occur to them. Is there a confirmation message with a human voice behind it? Is there a follow-up that feels like an invitation rather than an administrative formality? Is there any contact at all? The moment between booking and arrival is relationship territory. Leaving it empty hands the no-show rate to chance. The nail technician in this story did not prevent no-shows through policy. She prevented them through connection. Her client did not feel comfortable simply not showing up because there was a real relationship on the other side of that appointment. Someone had asked what color she was thinking about. Someone had said they were looking forward to seeing her. Walking away from that feels different than ignoring an automated text. This principle scales well beyond nail studios. Any service business, including those managing account relationships, faces the same structural question: what are you doing between touchpoints to make the next one feel worth showing up for? The practical mechanics are straightforward. Book the next appointment before the current one ends. Confirm immediately with a personal message, not a templated system notification. Follow up two days before with something specific: a question, a detail, a genuine note of anticipation. Make the client feel expected, not just scheduled. The insight holds across industries: when clients feel a relationship, they protect it. When they feel like a slot in a calendar, they treat the appointment accordingly. **FAQ** - Why do clients no-show even when they originally wanted the appointment? Clients no-show because life fills the gap between booking and appointment, and nothing from the business keeps the visit top of mind. Without proactive contact or any sense that someone is genuinely expecting them, skipping the appointment becomes easy. The booking was real at the time, but the relationship never developed after it. - Do fines and lawsuits actually reduce no-show rates? Penalties can recover lost revenue in individual cases, but they do not address why clients no-show in the first place. They also risk damaging the relationship with clients who had legitimate reasons for missing. Businesses with near-zero no-show rates typically invest in proactive communication and relationship-building rather than punitive policies. - What is the simplest way to reduce no-shows without changing your pricing or policies? Send a personal message two to three days before the appointment that includes something specific: a warm note, a question the client needs to think about, or a small expression of anticipation. This creates forward engagement and makes the client feel expected rather than simply scheduled. The effect on no-show rates can be significant without any structural cost. - When should the next appointment be booked to minimize no-shows? Book the next appointment before the current one ends, while the client is still present and the experience is fresh. This removes the friction of rescheduling later and creates an immediate future touchpoint. Combine it with a same-day confirmation message and a reminder closer to the date for the strongest effect. - Is the no-show problem different in B2B compared to consumer services? The mechanics are similar but the stakes are higher in B2B. A missed meeting with a key account manager or a skipped review call signals a relationship that has already cooled. The same principle applies: proactive, personalized contact between touchpoints keeps the relationship active and makes skipping feel like a deliberate break rather than a passive oversight. --- ### Warum aufrichtiges Kundenfeedback wertvoller ist als jede 5-Sterne-Bewertung [Deutsch] URL: https://kunden-erlebnis.de/blog/aufrichtiges-kundenfeedback-wertvoller-als-fuenf-sterne-bewertung Published: 2026-08-18 > Aufrichtiges Kundenfeedback zeigt, wo Prozesse und Strukturen wirklich versagen. Positive Bewertungen tun das nicht. Ich hatte vor ein paar Monaten mein Auto zur Inspektion. Die Terminvereinbarung online lief einwandfrei. Aber bei einigen Prozessen danach habe ich mir gedacht: Das hätten sie eigentlich besser anders machen können, und zwar sowohl für den Kunden als auch für den Mitarbeiter, der sich in dem Moment sichtlich unwohl gefühlt hat. Es war nicht schlimm genug für eine schlechte Bewertung. Deshalb habe ich keine hinterlassen. Stattdessen habe ich dem Unternehmen eine E-Mail geschrieben, in der ich als Kunde beschrieben habe, was ich mir anders erwartet hätte. Eine konkrete, konstruktive Rückmeldung ohne Groll. Auf diese E-Mail habe ich bis heute keine Antwort bekommen. Das finde ich so schade. Der Kunde nimmt sich die Zeit für eine Verbesserung, der Mitarbeiter hat sich nicht wohlgefühlt, und letztendlich schreibt das Unternehmen gar nichts zurück. Kein Danke. Kein Hinweis, dass die E-Mail angekommen ist. Nichts. Das ist keine Kleinigkeit. Das ist ein Signal über die Unternehmenskultur. Natürlich weiß ich, dass du am liebsten ein Lob hast. 5-Sterne-Bewertungen und positive Online-Reviews fühlen sich gut an, sie sind sichtbar, sie überzeugen neue Kunden. Das ist verständlich und legitim. Aber dann wird es interessant, mal zuzuhören, was Kunden sagen, wenn sie dir ein aufrichtiges Feedback geben. Denn wenn du nur auf deine 5-Sterne-Bewertungen schaust und nicht auf das Feedback, das du von deinen Kunden empfängst, dann hast du es meiner Meinung nach nicht richtig verstanden. Positive Bewertungen verändern keine Prozesse. Sie zeigen dir nicht, wo der Mitarbeiter an der Theke nicht weiß, wie er reagieren soll. Sie zeigen nicht, wo der Ablauf nach dem Termin für den Kunden unklar ist. Wirklich strukturiertes Feedback tut das. Und wirklich strukturiertes Feedback kommt selten von allein, ausser du bist bereit, es anzunehmen, wenn es kommt. Kunden, die jedes Mal wiederkommen, machen es überflüssig, ständig neue Kunden akquirieren zu müssen. Das kann deinen Gewinn um bis zu 80 Prozent erhöhen, weil du nicht ständig auf der Suche nach neuen Kunden sein musst. Kunden, die sich beschweren, kosten enorm viel Energie. Stammkunden hingegen, die gerne bei dir kaufen und gerne wiederkommen, kaufen einfach mehr, fühlen sich wohler und empfehlen dich weiter. Wer auf aufrichtiges Feedback nicht antwortet, riskiert genau diese Stammkunden. Ein Kunde, der sich die Mühe macht, eine E-Mail zu schreiben, hat noch nicht aufgegeben. Er gibt dir eine letzte Chance, bevor er still abwandert. Die meisten unzufriedenen Kunden sagen gar nichts, bevor sie gehen. Der eine, der doch schreibt, ist selten. Wenn du diesen Moment nicht nutzt, verlierst du mehr als einen Auftrag. Du verlierst das wertvollste Signal, das du ohne Aufwand bekommen hast. Das Problem in vielen Unternehmen ist nicht böser Wille. Es ist das Fehlen eines klaren Prozesses. Kommt eine kritische E-Mail an, landet sie bei jemandem, der nicht sicher ist, ob er antworten soll, wer zuständig ist oder was er sagen darf. Also passiert nichts. Das kannst du ändern, ohne viel Aufwand. Erstens: Jede Rückmeldung, die ein Kunde ungefragt gibt, verdient eine Antwort. Nicht eine ausführliche Analyse, aber eine Bestätigung. Danke, dass du dir die Zeit genommen hast. Wir schauen uns das an. Zweitens: Richte intern einen Weg ein, über den dieses Feedback zur richtigen Person gelangt, ob das der Prozessverantwortliche, der Teamleiter oder die Geschäftsführung ist. Das ist Closing the Loop, und darin steckt Gold. Drittens: Stell dir als Führungskraft regelmässig die Frage, welches ungebetene Feedback du bekommen hast und was daraus geworden ist. Wer diese Frage stellt, steuert selbst diesen Weg, anstatt darauf zu warten, dass Probleme gross werden. Das ist eine Frage, die sich lohnt, ehrlich zu beantworten. Warum fühlst du dich persönlich angegriffen, wenn ein Kunde dir ein aufrichtiges Feedback gibt? Häufig liegt es daran, dass Führungskräfte ihr Unternehmen als Erweiterung ihrer eigenen Person erleben. Kritik am Service fühlt sich dann wie Kritik an der eigenen Entscheidung an, am eigenen Aufbau, an der eigenen Idee. Aber ein Kunde, der sich die Mühe macht zu schreiben, was er sich anders gewünscht hätte, kritisiert nicht dich als Person. Er beschreibt, was er erlebt hat. Das ist ein Unterschied, der in der Praxis viel ausmacht. Wer lernt, Feedback als Information zu empfangen und nicht als Angriff zu verteidigen, gewinnt einen klaren Vorteil: Er verbessert schneller, weil er mehr wirklich strukturiertes Feedback verarbeiten kann. Und er bindet Kunden tiefer, weil diese merken, dass ihre Stimme zählt. Du sagst, was du tust. Aber tust du auch, was du sagst? **FAQ** - Warum ist aufrichtiges Kundenfeedback wertvoller als eine 5-Sterne-Bewertung? Eine 5-Sterne-Bewertung bestätigt, dass etwas gut funktioniert hat. Aufrichtiges Feedback, auch wenn es ungefragt kommt, zeigt dir, wo Prozesse versagen und wo Mitarbeiter sich unwohl fühlen. Diese Information ist die Grundlage für echte Verbesserung. Positive Bewertungen tun das nicht, sie verändern keine Strukturen. - Was sollte ein Unternehmen tun, wenn ein Kunde ungebetenes kritisches Feedback schickt? Antworte innerhalb von 24 Stunden, auch wenn es nur eine kurze Bestätigung ist. Leite das Feedback intern an die zuständige Person weiter. Und schliesse den Kreis: Lass den Kunden, wenn möglich, wissen, was mit seiner Rückmeldung passiert ist. Das ist Closing the Loop und darin steckt Gold. - Wie hängen Stammkunden und Kundenfeedback zusammen? Stammkunden, die gerne wiederkommen, kaufen mehr, empfehlen weiter und kosten weniger Energie als die Akquise neuer Kunden. Wer aufrichtiges Feedback ignoriert, riskiert genau diese Kunden zu verlieren, weil er die Signale übersieht, die vor einer stillen Abwanderung kommen. - Warum antworten viele Unternehmen nicht auf kritisches Kundenfeedback? Meistens fehlt ein klarer interner Prozess. Kritische E-Mails landen bei jemandem, der nicht weiss, wer zuständig ist oder was er antworten darf. Das Ergebnis ist Schweigen, das aus Kundenperspektive wie Gleichgültigkeit wirkt. Nichts dem Zufall zu überlassen bedeutet: für diesen Fall einen festen Ablauf einrichten. - Ab wann sollte ein Unternehmen anfangen, Kundenfeedback systematisch zu erfassen? Sofort. Jedes Unternehmen empfängt bereits Feedback, ob per E-Mail, Telefon oder mündlich im Gespräch. Der erste Schritt ist nicht ein neues System, sondern die Entscheidung, vorhandenes Feedback ernst zu nehmen und intern weiterzuleiten. Wer das strukturiert, gewinnt eine Nullmessung ohne zusätzlichen Aufwand. --- ### Why Does Honest Customer Feedback Feel Like a Personal Attack? [English] URL: https://kunden-erlebnis.de/en/blog/why-honest-customer-feedback-feels-like-personal-attack Published: 2026-08-18 > Unsolicited customer feedback is one of the most valuable signals a business can receive, yet most companies ignore it entirely. A few months ago, Anne-Marie Vissers took her car in for a routine service appointment. The online booking worked fine. But once she was there, several process steps struck her as unnecessarily friction-heavy, for the customer and, visibly, for the employee handling her as well. She did not leave a negative review. The experience was not bad enough to warrant one. Instead, she went home and wrote the dealership a detailed email describing what she had expected as a customer and where the reality had fallen short. The intent was genuinely constructive: she wanted to help. That email never received a reply. This is the scenario worth sitting with. A customer took unpaid time to write structured, specific feedback. An employee had also clearly felt uncomfortable during the interaction. And the business responded with complete silence. No acknowledgment, no thank you, no indication that anyone had read a single word. At Kunden-Erlebnis, this pattern shows up repeatedly across B2B companies in logistics and wholesale. Feedback arrives, and it simply disappears into an inbox nobody owns. The customer who bothered to write is far more valuable than the one who silently walked away, and yet the response is identical: nothing. There is nothing wrong with wanting positive reviews. Of course you want them. Five-star ratings build trust with new prospects, they improve visibility, and they feel good to receive. But if five-star reviews are the only feedback signal a business tracks, something is missing. As Anne-Marie puts it directly: if you only look at your five-star reviews and not at the feedback your customers are actually giving you, you have not understood the assignment. Positive reviews reflect past experiences. They do not tell you where your processes are leaking, where your employees feel unsupported, or where customers are quietly building frustration before they stop ordering altogether. Research from Bain & Company has consistently shown that companies dramatically overestimate how well their customers think they are performing, precisely because they measure satisfaction through channels that self-select for positive sentiment. Five-star reviews are a lagging indicator. Unsolicited constructive feedback is a leading one. A business that treats every critical email as an inconvenience, and every five-star review as proof of excellence, is navigating by looking in the rearview mirror. The financial argument for taking constructive feedback seriously is straightforward. When customers keep coming back, you do not need to spend continuously on acquiring new ones. According to Anne-Marie's analysis, this dynamic alone can increase profit substantially, because the cost structure of serving an existing loyal customer is fundamentally different from winning a new one. Loyal customers buy more over time. They feel more comfortable with your team. They recommend you to others. And they tend to tolerate occasional mistakes far better than new customers do, because they have built up what Kunden-Erlebnis calls an emotional credit: a reserve of positive experience that absorbs friction before it turns into a decision to leave. Complaining customers, by contrast, cost enormous energy. Every escalation, every retention conversation, every goodwill gesture burns time and margin. The businesses that drain themselves managing complaints are often the same ones that never closed the feedback loop early enough to prevent the problem from growing. Research cited in the Harvard Business Review has shown that increasing customer retention rates by even a small percentage can have an outsized effect on profitability. The mechanism is simple: the longer a customer stays, the more of your acquisition investment you recover, and the more their referral behavior works as unpaid sales. The customer who sends an honest email is signaling that they are still invested in the relationship. They have not left yet. That is a commercial opportunity dressed up as a complaint. The car dealership that never replied to Anne-Marie's email was not necessarily hostile or dismissive. More likely, no one had clear ownership of that feedback channel. The email arrived in an inbox, someone read it, felt vaguely uncomfortable, and moved on. No process existed for what to do next. This is the structural failure behind most unanswered customer feedback: not malice, but the absence of a defined response path. Feedback that arrives outside a structured system almost always gets treated as an edge case, something to deal with later, and later never comes. At Kunden-Erlebnis, the first phase of the Bewährte 3-Phasen-Methode is called the Nullmessung: a deliberate baseline measurement that makes visible where the business actually stands from the customer's perspective. One of the most consistent findings in that diagnostic phase is that companies have more incoming feedback than they realize. It is arriving through emails, informal conversations, comments to salespeople, and notes to account managers. What they lack is a structure to capture it, route it, and close the loop. Frederick Reichheld, the creator of the Net Promoter Score methodology and author of "The Ultimate Question," has argued that most companies systematically undervalue existing customer relationships because they have no measurement system that makes loyalty visible as a number. Without that visibility, constructive feedback looks like noise. With it, the same feedback looks like a roadmap. The practical response starts with one decision: unsolicited feedback gets a reply, always. Not a defensive one, not a templated acknowledgment designed to close the ticket, but a genuine response that confirms the message was read and that something specific will happen because of it. Beyond the immediate reply, the more important question is structural: where does this feedback go, and who owns it? At Kunden-Erlebnis, every transformation engagement includes building an internal CX owner, what the methodology calls a Borger, a person inside the business who carries responsibility for the feedback system after the external work is done. That person is the reason the loop stays closed once the project ends. The practical steps for a B2B company starting from zero are not complicated. First, create a single point of entry for constructive customer feedback, whether that is an email address, a form, or a named account manager responsibility. Second, set a reply standard: every piece of feedback receives a response within a defined timeframe. Third, route the content to whoever can actually act on it, whether that is operations, sales, or the managing director directly. The car dealership Anne-Marie wrote to did not need a major CX transformation to send one reply. They needed a decision that replies matter, followed by someone whose job it is to send them. That is not a system problem. It is a priority problem, and priority problems are the easiest kind to fix once you have decided to fix them. **FAQ** - Why is unsolicited customer feedback more valuable than five-star reviews? Five-star reviews confirm what already went well. Unsolicited constructive feedback tells you where your processes are failing before customers stop buying. One is a rearview mirror, the other is a navigation tool. Companies that only track positive reviews are optimizing for past performance, not future loyalty. - What should a company do when a customer sends an honest complaint email? Reply to it, specifically and promptly. Acknowledge what the customer described, confirm that someone with authority has read it, and communicate what will happen next. A non-reply is not neutral. It tells the customer their experience did not matter enough to warrant a single sentence in response. - How does ignoring customer feedback affect profit? Loyal repeat customers are significantly more profitable than new ones because acquisition costs drop out of the equation. When businesses fail to act on feedback, they accelerate quiet customer churn. Customers leave without explanation, and the company never knows why. That invisible attrition is one of the most expensive patterns in B2B. - What is the first step to building a customer feedback system in a B2B company? Start with a Nullmessung: a structured baseline measurement that reveals where the business stands from the customer's perspective. This typically combines an NPS campaign, direct customer interviews, and a review of existing feedback signals. The goal is to make invisible patterns visible before you start changing anything. - Why do most businesses fail to close the feedback loop with customers? Usually because no one owns the process. Feedback arrives through informal channels, gets read by someone without a clear mandate to act on it, and quietly disappears. Closing the loop requires a defined response path, an internal owner, and a deliberate decision that every customer who gives feedback deserves a reply. --- ### Waarom reageren bedrijven niet op eerlijk klantfeedback? [Nederlands] URL: https://kunden-erlebnis.de/nl/blog/waarom-reageren-bedrijven-niet-op-eerlijk-klantfeedback Published: 2026-08-18 > Bedrijven negeren spontaan klantfeedback omdat ze lof zoeken, geen verbeterpunten. Dat kost loyaliteit, marge en groei op de lange termijn. Een auto naar de garage brengen, een online afspraak maken die soepel verloopt, maar onderweg een paar processen zien die echt beter kunnen. Zo begon een concrete ervaring die de kern van dit onderwerp raakt. Na het bezoek stuurde Anne-Marie een e-mail aan het bedrijf. Geen klacht, geen negatieve recensie, maar oprecht advies over wat er beter kon voor de klant én de medewerker. Tot op de dag van vandaag is daar geen antwoord op gekomen. Dit patroon is herkenbaar in veel B2B-bedrijven. Een klant neemt de moeite om zijn ervaring te beschrijven, en het bedrijf reageert met stilte. Dat stilzwijgen voelt voor de klant als een signaal: zijn inbreng telt niet mee. Die conclusie is voor een loyaliteitsrelatie gevaarlijker dan de oorspronkelijke fout in het proces. Bij Kunden Erlebnis zien we dit keer op keer in de praktijk. De klant die feedback geeft, is de klant die nog betrokken is. Hij wil helpen. Als dat signaal onbeantwoord blijft, verdwijnt die betrokkenheid geruisloos. Vijfsterrenrecensies zijn fijn. Ze bevestigen dat het goed gaat, ze zijn zichtbaar voor potentiële klanten en ze voelen als bewijs van kwaliteit. Begrijpelijk dat bedrijven daar op sturen. Maar er zit een blinde vlek in die redenering. Vijfsterrenrecensies veranderen processen niet. Ze laten zien wat klanten bereid zijn publiekelijk te schrijven, niet wat ze privé ervaren. Een klant die een vier geeft en uitlegt waarom, levert meer op dan tien klanten die een vijf geven zonder toelichting. Als je alleen naar de mooie cijfers kijkt en niet naar de feedback die klanten je geven, dan heb je het niet goed begrepen. Dat klinkt direct, maar het is precies de kern. De Kundenbrille opzetten betekent: kijken naar wat klanten ervaren, ook als dat ongemakkelijk is. Juist dan. Werkelijk gestructureerd feedback verzamelen vraagt om een andere houding: niet vragen om een compliment, maar vragen om te leren. Frag nicht, um Lob zu bekommen, aber frag, um besser zu werden. Dat is het vertrekpunt van elke NPS-implementatie die bij Kunden Erlebnis wordt uitgerold. Klanten die elke keer terugkomen, zorgen er voor dat een bedrijf minder energie hoeft te steken in het werven van nieuwe klanten. Dat heeft een direct effect op de marge. Klantbehoud kan de winst met tot wel 80 procent verhogen, omdat de constante zoektocht naar nieuwe klanten wegvalt. Vaste klanten kopen meer, voelen zich meer op hun gemak en bevelen het bedrijf aan bij anderen. Dat is de keten die in beweging komt als loyaliteit structureel wordt geborgd. Wat breekt die keten? Kleine frustraties die zich opstapelen zonder dat iemand ze aanpakt. Een klant die feedback stuurt en geen antwoord krijgt, verlaat het gesprek. Niet luidruchtig, maar stilletjes. Uit de praktijk blijkt dat ontevreden klanten vaak vertrekken zonder een klacht in te dienen. Ze zeggen niets, ze gaan gewoon weg. Die stille klant is geen tevreden klant. Hij is een klant die al besloten heeft. Ongetrapt feedback ontvangen is een zeldzaam cadeau. Een klant hoefde niets te sturen. Hij deed het toch. Dat vraagt om drie dingen. Ten eerste: reageer altijd. Een kort, oprecht antwoord laat zien dat de boodschap is aangekomen. Het hoeft geen uitgebreid antwoord te zijn. Het feit dat je reageert, is al het signaal dat de klant zoekt. Ten tweede: zorg dat het signaal intern terechtkomt bij de mensen die er iets mee kunnen doen. Feedback die in een inbox blijft liggen, verbetert niets. Verbindingspunten op de klantreis zijn het startpunt: wie heeft de klant ontmoet, op welk moment is de frustratie ontstaan, welk proces was betrokken? Ten derde: sluit de loop. Closing the Loop betekent dat je de klant laat weten wat je met zijn feedback hebt gedaan. Dit is het moment waarop een kritische klant een loyale klant wordt. Wie dit consequent doet, bouwt een emotioneel krediet op dat standhoudt als er later iets misgaat. Feedback is alleen goud waard als je er iets mee doet. Darin steckt Gold. **FAQ** - Waarom voelen bedrijven zich aangevallen door eerlijke klantfeedback? Eerlijke feedback raakt aan processen en keuzes waar mensen trots op zijn of verantwoordelijk voor voelen. Dat maakt het persoonlijk, ook als het zakelijk bedoeld is. Wie feedback als aanval ervaart, mist de kans om te leren. De vraag is altijd: stel je een doel om beter te worden, of om bevestiging te krijgen? - Wat is het verschil tussen een vijfsterrenrecensie en bruikbare klantfeedback? Een vijfsterrenrecensie laat zien dat een klant tevreden genoeg was om iets te schrijven. Bruikbare feedback laat zien waarom iets goed of fout ging. Alleen de tweede soort helpt processen verbeteren. Bedrijven die alleen op openbare scores sturen, missen de inhoud die hun service structureel verandert. - Hoe verhoogt klantbehoud de winst in B2B-bedrijven? Vaste klanten die terugkomen, maken de constante zoektocht naar nieuwe klanten overbodig. Ze kopen meer, voelen zich meer op hun gemak en bevelen het bedrijf aan in hun netwerk. Klantbehoud kan de winst met tot wel 80 procent verhogen, omdat de energie en kosten van acquisitie grotendeels wegvallen. - Wat betekent 'Closing the Loop' in de context van klantfeedback? Closing the Loop is het moment waarop je een klant laat weten wat je met zijn feedback hebt gedaan. Het sluit de cirkel: de klant gaf een signaal, het bedrijf heeft gehandeld en communiceert dat terug. Wie dit structureel doet, bouwt vertrouwen op en verandert kritische klanten in loyale klanten. - Hoe zorg je dat spontane klantfeedback intern op de juiste plek terechtkomt? Spontane feedback heeft een interne route nodig: wie ontvangt het, wie beoordeelt het, wie handelt ernaar? Zonder die structuur verdwijnt het signaal in een inbox. De Bewährte 3-Phasen-Methode van Kunden Erlebnis borgt dit door een interne verantwoordelijke, de borger, aan te stellen die de opvolging bewaakt. --- ### Wat doe je als een klant zegt dat je presentatie mislukt is? [Nederlands] URL: https://kunden-erlebnis.de/nl/blog/wat-doe-je-als-klant-zegt-dat-je-presentatie-mislukt-is Published: 2026-08-17 > Je ego opzij zetten, het feedback serieus nemen en de klant een tweede kans geven om te zien dat je het begrepen hebt. Dat is wat werkt. Stel je voor: je hebt vier weken een uitgebreid klantonderzoek uitgevoerd, de resultaten zorgvuldig samengesteld en een presentatie gegeven aan een heel managementteam. En daarna zegt de directeur: het team heeft niet gekregen wat het nodig had. De eerste reflex die dan opkomt, is herkenbaar. Misschien hebben ze niet goed opgelet. Misschien lag het aan de voorbereiding die niet was afgestemd. Misschien lag het aan de drukte in het team. Maar dat zijn precies de gedachten waar klantloyaliteit op stukloopt. Want ganz im Ernst: hoe vaak neem je klantfeedback écht aan? Zet je je dan ook werkelijk neer om je structuren, je processen en je gedrag te bekijken, en pas je dat aan op wat die klant nodig had? Wie dat consequent wegredeneert, zet zichzelf buiten spel. Kunden-Erlebnis ziet dit patroon keer op keer in B2B-organisaties. Feedback komt binnen, maar stuit op een muur van interne verklaringen. Het systeem klopt niet. De medewerker wist niet beter. Het was een uitzonderlijke situatie. Zo blijft de structuur onaangeroerd, en de klant trekt stilletjes zijn conclusies. Na de presentatie die niet aankwam, zei de directeur iets wat allesbepalend was: je krijgt een tweede kans. Wil je die? Het antwoord was onmiddellijk: ja, direct. Geen aarzeling, geen onderhandeling over wie er gelijk had. Dat is makkelijker gezegd dan gedaan. Want in het eerste moment na zulke feedback meldt het ego zich luid. Het wijst naar de ander, zoekt naar omstandigheden, verzint verklaringen. Dat is menselijk. Maar de klant wil iets anders zien. Die wil zien dat jij het begrepen hebt, en dat je het anders doet. Het ego hoort even de kast in. Niet permanent, niet als bewijs dat de feedback honderd procent terecht was, maar lang genoeg om de vraag eerlijk te kunnen stellen: wat had dit team nodig, en hoe bouw ik dat in? Die tweede presentatie slaagde. Niet omdat de eerste onnozel was, maar omdat de feedback volledig was meegenomen in de opbouw. Dat verschil is voelbaar, voor iedereen in de zaal. Kunden-Erlebnis noemt dit geen zwakte. Het is precies wat klantgerichtheid in de praktijk betekent: aanpassen op wat de ander werkelijk ervaart, ook als dat schuurt. Er is een wezenlijk verschil tussen feedback horen en feedback verwerken. Horen is passief. Verwerken vraagt om drie concrete stappen. Eerste stap: ga zitten met de terugkoppeling en benoem precies wat de klant heeft beschreven. Geen interpretaties, geen verdedigingen, alleen wat er is gezegd. Tweede stap: bekijk je structuren en protocollen. Welk onderdeel van je aanpak heeft dit resultaat opgeleverd? Was het de volgorde van de informatie? De manier waarop je het publiek erbij betrok? De toon? Wees concreet. Derde stap: pas het aan en test het. Niet in je hoofd, maar in de praktijk. In het geval van de mislukte presentatie betekende dat een volledig herziene opbouw, gebouwd op precies de twee punten die de directeur had meegegeven. Dit is wat Kunden-Erlebnis bedoelt met wirklich strukturiertes Feedback verwerken. Het stopt niet bij een notitie. Het eindigt pas als het gedrag en de structuur daadwerkelijk zijn aangepast. De meeste klanten zwijgen. Ze melden niets, klagen niet en vertrekken gewoon op het moment dat de grens bereikt is. Een groot deel van de ontevreden klanten zegt niets voordat ze weggaan. Wie dus wél iets zegt, geeft een zeldzaam cadeau. Die directeur had niets hoeven zeggen. Hij had de samenwerking kunnen afronden, intern zijn twijfels kunnen delen en de volgende keer een andere partij kunnen kiezen. In plaats daarvan zei hij: dit klopte niet, en je krijgt de kans het goed te doen. Dat is een uitzonderlijk moment van vertrouwen. En het antwoord op vertrouwen is geen uitleg, geen verdediging en geen nuancering. Het antwoord is: ik neem het aan, en ik doe het anders. Wie dat patroon herkent en structureel inbouwt, bouwt aan een klantrelatie die fouten kan dragen. Dat is wat Kunden-Erlebnis de emotionele buffer in een klantrelatie noemt: de buffer die er voor zorgt dat een misser geen opzegging wordt, maar een kans op verbetering. **FAQ** - Wat doe je als een klant zegt dat je presentatie of aanpak niet goed was? Bedank de klant, stel een open vraag om precies te begrijpen wat niet klopte, en vraag om een tweede kans. Zet je eerste reflex om te verdedigen opzij. De klant beschrijft zijn eigen beleving, en die beleving klopt altijd voor hem. Wat je ermee doet, bepaalt of de relatie standhoudt. - Hoe voorkom je dat je klantfeedback wegredeneert? Stel jezelf de vraag: heb ik mijn structuren, protocollen en gedrag daadwerkelijk bekeken na dit feedback? Als je die vraag eerlijk beantwoordt met nee, is er werk te doen. Feedback wegredeneren met verwijzingen naar het systeem, de drukte of de onkunde van de klant is de snelste weg naar stille klantuitval. - Wanneer is klantfeedback het meest waardevol? Vrijwillig gegeven feedback is het meest waardevol. De meeste klanten zwijgen en vertrekken zonder iets te zeggen. Een klant die de moeite neemt om te benoemen wat niet klopte, geeft je een kans die de meeste concurrenten nooit krijgen. Gebruik die kans. - Wat is het verschil tussen feedback horen en feedback verwerken? Feedback horen is passief. Feedback verwerken betekent dat je je structuren en gedrag concreet aanpast op basis van wat de klant heeft beschreven. Pas als het aanpassingen zichtbaar zijn in je aanpak, je protocollen of je gedrag, is de feedback echt verwerkt. - Hoe bouw je als B2B-bedrijf een structuur om klantfeedback te verwerken? Begin met een nulmeting: breng in kaart hoe klanten jouw bedrijf nu beleven. Verbeter daarna gericht op basis van wat de data laat zien. Veranker ten slotte de verbeteringen in je processen en gedrag, zodat het systeem zelfstandig verder loopt. Dit is de kern van de Bewährte 3-Phasen-Methode van Kunden-Erlebnis. --- ### Warum freiwilliges Kundenfeedback Gold wert ist - und wie du damit umgehst [Deutsch] URL: https://kunden-erlebnis.de/blog/freiwilliges-kundenfeedback-gold-wert-umgang Published: 2026-08-17 > Freiwilliges Kundenfeedback zeigt direkt, wo Strukturen, Verhalten und Prozesse nicht zum Kundenbedarf passen - wer es annimmt statt es wegzuerklären, gewinnt. Ein Managementteam, ein vierwöchig vorbereiteter Vortrag, Ergebnisse einer laufenden Umfrage. Alles vorbereitet, alles strukturiert. Und dann sagt der Geschäftsführer nach dem Meeting: Du hast das Team gar nicht abgeholt. Die haben nicht bekommen, was sie gebraucht hätten. Der erste Moment: Schock. Und direkt danach meldet sich das Ego. Es sagt: Die haben einfach nicht richtig aufgepasst. Die haben einfach nicht zugehört. Das war vorher gar nicht so abgesprochen. Ganz im Ernst - dieser innere Reflex ist menschlich. Aber er ist auch genau das, was verhindert, dass freiwilliges Feedback seinen Wert entfaltet. Denn während das Ego erklärt, warum der Kunde falsch liegt, geht das Wissen verloren, das in dieser Rückmeldung steckt. Und darin steckt Gold. Die Muster sind bekannt. Das Feedback kommt von jemandem, der laut eigenem Urteil zu wenig Überblick hat. Oder das Problem liegt am System, das seit Wochen Fehler macht. Oder der Betrieb ist gerade unterbesetzt und der Fehler deshalb unvermeidlich. Alle drei Erklärungen können sogar stimmen. Aber sie beantworten nicht die eigentliche Frage: Hast du dich hingesetzt, die Strukturen, die Protokolle und das Verhalten angeschaut und das letztendlich auch angepasst an das, was dieser Kunde gebraucht hatte? Diese Frage ist unbequem, weil sie die Verantwortung zurück ins eigene Unternehmen holt. Das Ego will sie nicht beantworten. Und genau deshalb bleibt sie so oft offen - nicht weil die Antwort schwierig wäre, sondern weil das Fragen es ist. Kunden-Erlebnis beobachtet dieses Muster in Unternehmen aller Größen: Je routinierter ein Team ist, desto fester sitzen die Erklärungen. Und desto weniger Feedback erreicht tatsächlich die Strukturen, für die es gedacht war. Nach dem Schock folgte eine konkrete Entscheidung: Danke sagen und nachfragen. Was hat das Team nicht bekommen? Wo lag der Bruch? Zwei Argumente kamen. Und dann folgte das Wichtigste: eine zweite Chance wurde angeboten. Sofort Ja gesagt. Neuen Termin gemacht. Das Feedback, das ich bekommen hatte, vollständig mitgenommen. Und dann ist es einwandfrei gelungen. Das ist kein Zufall. Das ist die direkte Konsequenz daraus, dass das Ego in den Schrank gestellt wurde und der Fokus auf das gerichtet wurde, was der Kunde wirklich gebraucht hatte. Dieser Schritt klingt selbstverständlich. In der Praxis ist er selten. Wirklich strukturiertes Feedback - also Rückmeldung, die in Protokollen, Verhalten und Prozessen landet - entsteht nur dann, wenn jemand aktiv den Weg dorthin geht. Hinfallen, aufstehen, Krönchen richten und weitergehen: Das ist keine Durchhalteparole, das ist eine Methode. Freiwilliges Feedback ist ein Signal: Dieser Kunde ist noch da. Er hat nicht innerlich gekündigt. Er hat noch Erwartungen an dich. Aber weißt du, welche deiner Kunden zu dieser Gruppe gehören? Weißt du, welche Kunden schweigen und welche noch ansprechbar sind? Weißt du, welche Berührungspunkte auf der Kundenreise bei ihnen Frust erzeugen, ohne dass sie es sagen? Diese Fragen zu beantworten ist keine Frage des Gefühls, sondern der Struktur. Kunden-Erlebnis arbeitet mit einem Kundentyptest, der in 13 Fragen sichtbar macht, welche Kunden ein Unternehmen hat und was diese Kunden brauchen - damit Prozesse und Strukturen gezielt angepasst werden können. Weil nichts dem Zufall überlassen werden sollte. Dann steuerst du selbst diesen Weg. **FAQ** - Was ist freiwilliges Kundenfeedback wert? Freiwilliges Kundenfeedback ist eines der wertvollsten Signale, die ein Unternehmen bekommen kann - weil 95 Prozent der unzufriedenen Kunden vor dem Abgang schweigen. Wer sich aktiv meldet, hat die Beziehung noch nicht aufgegeben. Dieses Feedback zeigt direkt, wo Strukturen und Verhalten nicht zum Kundenbedarf passen. - Warum wird Kundenfeedback so oft nicht umgesetzt? Der häufigste Grund ist das Ego. Sobald Feedback unbequem ist, sucht das Team nach externen Erklärungen: das System, der Personalmangel, ein Missverständnis. So verlässt das Feedback nie die Gesprächsebene und erreicht weder Protokolle noch Prozesse noch konkretes Verhalten. - Wie geht man konkret mit negativem Kundenfeedback um? Erstens: Danke sagen und nachfragen, was genau nicht gepasst hat. Zweitens: Ego beiseite stellen und Strukturen, Protokolle sowie Verhalten ehrlich prüfen. Drittens: Anpassen, was der Kunde gebraucht hätte - und beim nächsten Kontakt zeigen, dass das Feedback gehört wurde. - Was bedeutet 'das Team nicht abholen' im Feedbackkontext? Wenn ein Geschäftsführer sagt, das Team sei nicht abgeholt worden, meint er: Die Inhalte wurden zwar korrekt präsentiert, aber nicht so aufbereitet, dass das Team sie aufnehmen und nutzen konnte. Das ist ein Prozess- und Kommunikationsproblem, kein Inhaltsproblem. - Wie erkennt ein Unternehmen, welche Kunden noch Feedback geben wollen? Durch strukturierte Methoden wie NPS-Kampagnen und gezielte Kundenbefragungen an den relevanten Berührungspunkten der Kundenreise. Wer wartet, bis Kunden von selbst kommen, wartet meist zu lang. Die Bewährte 3-Phasen-Methode von Kunden-Erlebnis beginnt deshalb immer mit einer Nullmessung. --- ### Why 'Don't Call Us' Destroys Customer Trust (And What to Say Instead) [English] URL: https://kunden-erlebnis.de/en/blog/dont-call-us-destroys-customer-trust Published: 2026-08-17 > Telling customers what they cannot do, without offering an alternative, triggers psychological reactance and damages loyalty - even when the restriction itself is completely reasonable. Anne-Marie Vissers received an automated response from her bank. She was fine with that. Automated replies are a normal part of doing business at scale. But one sentence stopped her cold: 'Please refrain from telephone and written follow-up in the meantime.' No explanation of what to do instead. No alternative channel. No open door. That one sentence is worth examining carefully, because it shows up in B2B customer communication constantly - in auto-replies, in support tickets, in account management emails. The message is not malicious. The intention is often to manage workload or redirect volume. But the effect on the customer is immediate and measurable: it triggers friction where there should be flow. At Kunden-Erlebnis, this kind of moment - small, easy to overlook, but loaded with consequence - is precisely where customer loyalty is either built or quietly eroded. Picture this: you are driving toward your destination and you hit a road closure sign. The road is blocked. Full stop. Now imagine two versions of that moment. In the first, there is a detour sign pointing left. You are annoyed - you have to go around - but you keep moving. In the second, there is no detour. Just the closure. You sit there, unable to proceed, with no idea what to do next. The blocked road is identical in both scenarios. What changes is whether an alternative exists. That is the entire difference. This is the metaphor that cuts straight to the heart of the bank email problem. The email did not say the bank was closing permanently. It did not say the issue would go unresolved. It simply blocked the road and forgot to post the detour sign. And that omission - that missing alternative - is where the customer relationship takes a hit. When customers reach out, they are already on a journey. They have a question, a problem, or a need. Blocking their current path without redirecting them leaves them stranded. That is a customer experience failure, even if the underlying process is completely justified. There is a name for what happens when you tell someone they cannot do something: reactance. In psychology, reactance describes the motivational state that arises when a person perceives their freedom as threatened or removed. The moment that happens, the restricted option suddenly becomes more desirable - even if you had no strong interest in it to begin with. Anne-Marie Vissers makes this precise point: she did not particularly want to call the bank. That was not the plan. But the moment the email forbade it, the ban itself became the irritant. The 'no calling' instruction created the very urge it was trying to suppress. Research in consumer psychology has documented this pattern consistently. When people feel their options are taken away, they push back. Not always loudly. Sometimes silently - by switching suppliers, by reducing order frequency, by quietly shopping around. For B2B companies where customer relationships are built over years and lost in moments, this matters. A restriction that triggers reactance does not just create momentary friction. It makes a small withdrawal from the emotional credit balance that holds the relationship together. The fix is not complicated. It is also not optional if you want to protect the customer experience at every point of contact along the customer journey. When you need to close a channel - temporarily or permanently - the message structure should follow a simple sequence: here is what you cannot do right now, and here is exactly what you can do instead. A few examples of how that sounds in practice: 'We are unable to respond to phone inquiries this week, but our chat is staffed and a team member will respond promptly.' 'Please do not reply to this email directly - instead, use the contact form at [link] and your case will be picked up within 24 hours.' The specific alternative matters less than the principle: leave the door open. If you serve customers with a genuine interest in keeping them, you already know which communication channels you have available. The work is simply making sure that when one door closes in your customer communication, the next door is clearly visible. At Kunden-Erlebnis, this falls under what we call closing the loop - every point of friction in the customer journey either gets resolved or gets a clear redirect. Nothing is left as a dead end. It is tempting to dismiss this as a minor communication issue. An auto-reply. A small oversight. Nothing to build a case around. But the pattern Kunden-Erlebnis observes in B2B Großhandel and logistics companies tells a different story. Customers rarely leave after one big incident. They leave after a series of small frictions that nobody noticed, nobody tracked, and nobody resolved. A late delivery without proactive notice. A pricing agreement not passed on internally. A support inquiry that hit a wall. What Kunden-Erlebnis consistently observes in B2B is that dissatisfied customers often say nothing before they leave. They do not complain. They do not escalate. They simply reduce their order frequency over several months - a signal that is visible in the data long before the relationship ends - and then they stop entirely. A blocked communication channel with no alternative is exactly this kind of friction. It is not dramatic. It rarely triggers a formal complaint. But it adds to the emotional ledger. And when that ledger tips, the customer is already gone before anyone noticed the pattern. That is why structured feedback, clear touchpoints along the customer journey, and communication channels that always offer an alternative are not soft customer-service ideals. They are commercial risk management. **FAQ** - What is psychological reactance in customer communication? Psychological reactance is the resistance that occurs when people feel their freedom or options are removed. In customer communication, it means that a restriction - such as 'please do not call' - can actively increase the desire to do the forbidden thing, turning a neutral process message into a source of frustration. - How should a B2B company close a communication channel without damaging the customer relationship? Always pair the restriction with a clear alternative. State what the customer cannot do, then immediately state what they can do instead - including the specific channel, timeframe, or contact point. The alternative makes the restriction acceptable. Without it, the restriction becomes a wall. - Why do small friction moments matter for B2B customer loyalty? Small friction moments accumulate in the customer's emotional credit balance. No single incident triggers a departure, but a pattern of unresolved frictions - a blocked channel here, a missed follow-up there - quietly reduces loyalty over time until the customer leaves without ever formally complaining. - Is an automated customer email a real customer experience touchpoint? Yes. Every point of contact along the customer journey shapes the overall experience, including automated messages. An auto-reply that blocks a channel without offering an alternative creates the same friction as any other poorly handled customer interaction - the automation does not reduce the customer experience impact. - What is 'closing the loop' in customer experience management? Closing the loop means ensuring that every customer friction point either gets resolved or receives a clear redirect. No dead ends, no unanswered signals. In structured CX programs, closing the loop is a defined step after feedback collection - the customer hears back, and the system learns from the interaction. --- ### Waarom 'bel ons niet' klanten wegdrijft zonder alternatief [Nederlands] URL: https://kunden-erlebnis.de/nl/blog/waarom-bel-ons-niet-klanten-wegdrijft-zonder-alternatief Published: 2026-08-16 > Een verbod zonder alternatief wekt weerstand. Klanten accepteren een afgesloten weg als er een omleiding staat. Zonder dat alternatief ontstaat frustratie, ook als ze die weg helemaal niet wilden nemen. Een bank stuurde een automatische e-mail. Dat is op zichzelf prima, daar valt mee te leven. Maar één zin viel direct op: 'Gelieve in de tussentijd af te zien van telefonisch of schriftelijk contact.' Geen woord over wat de klant dan wél moet doen. Dat is het punt. Stel je voor dat je een straat inrijdt en er staat een bord: 'Afgesloten.' Geen omleiding, geen pijl, niets. Je kunt niet verder. Je wordt sauer, zoals dat zo mooi heet. Maar staat er naast dat bord een omleiding? Dan rij je om. Je bent misschien even geïrriteerd, maar je komt er doorheen. Het verschil zit hem niet in de afsluiting zelf. Het verschil zit in de aanwezigheid van een alternatief. Die twee dingen zijn niet hetzelfde, maar worden in de praktijk voortdurend door elkaar gehaald. De psychologie heeft hier een naam voor: reactantie. Neem mensen hun vrijheid af, en er ontstaat direct weerstand. Ze willen precies datgene wat ze niet mogen. Ze zoeken een manier om de blokkade te omzeilen, desnoods met een hogedrukreiniger. Dat klinkt overdreven, maar het beschrijft heel treffend wat er gebeurt als een klant een hard 'nee' krijgt zonder uitweg. De klant wilde misschien helemaal niet bellen. Maar zodra het verbod er staat, verschuift de beleving. Het voelt niet meer als een praktische afspraak, het voelt als een beperking die hem wordt opgelegd. De oplossing is minder ingewikkeld dan hij lijkt. Een verbod kost niets als er direct naast een open deur staat. Dat is de kern. Concreet betekent dat: zeg wat de klant niet kan doen, en noem in dezelfde zin wat hij wél kan doen. Geen telefonisch contact, maar er is een chat waar een medewerker tien uur per dag bereikbaar is. Geen e-mail, maar via een formulier kun je alsnog contact opnemen. Jullie kennen je eigen contactkanalen. Gebruik ze. Denk altijd vanuit de klantbril: hoe ervaart de klant dit contactmoment? Niet vanuit de interne logica van de organisatie, maar vanuit de beleving van degene die de afsluiting tegenkomt. Die blik maakt het verschil tussen een maatregel die intern logisch is en een maatregel die de klant ook begrijpt en accepteert. Nichts dem Zufall überlassen, zoals dat heet. Niets overlaten aan het toeval. Als je nadenkt over welke boodschappen klanten ontvangen, denk dan ook na over wat er ontbreekt. Want wat er ontbreekt, bepaalt de beleving minstens zo sterk als wat er wél staat. Geautomatiseerde berichten zijn per definitie onpersoonlijk. Dat hoeft geen probleem te zijn. Het probleem ontstaat als ze worden geschreven vanuit interne behoeften, zonder te bedenken wat de klant ermee doet. Denk aan out-of-office-meldingen, bevestigingsmails of systeemmeldingen. Berichten als 'Wij zijn momenteel niet bereikbaar', 'Reacties op dit adres worden niet gelezen' of 'Gelieve geen bijlagen mee te sturen' zijn intern begrijpelijk. Maar de klant leest ze terwijl hij ergens mee zit. Hij wil iets oplossen. En dan staat er een bord: afgesloten. Loop die berichten eens door. Niet als collega die weet hoe het intern werkt, maar als klant die voor het eerst dit bord tegenkomt. Darin steckt Gold, zoals dat zo treffend klinkt. In die kleine tekstjes zit precies waar de klantreis hapert. **FAQ** - Waarom irriteert een verbod klanten zo sterk, ook als ze die actie helemaal niet wilden ondernemen? Zodra een verbod expliciet wordt benoemd, ervaart de klant een beperking van zijn vrijheid. Dit psychologische mechanisme heet reactantie. De irritatie gaat dan niet meer over de actie zelf, maar over het gevoel dat hem iets wordt afgenomen. Een alternatief heft die reactie direct op. - Wat is de eenvoudigste manier om dit patroon in klantcommunicatie te doorbreken? Voeg bij elk 'niet' of 'geen' direct een alternatief toe. Formuleer het als: 'Dit kanaal is gesloten, maar via [alternatief] ben je snel geholpen.' Eén extra zin met een concrete uitweg is genoeg om de beleving van afsluiting om te zetten in de beleving van begeleiding. - Welke berichten in een B2B-bedrijf bevatten dit patroon het vaakst? Geautomatiseerde bevestigingsmails, out-of-office-meldingen en systeemberichten zijn het meest kwetsbaar. Ze worden intern geschreven en zelden getest vanuit klantperspectief. Precies op die contactpunten op de klantreis zit onzichtbare wrijving die klantloyaliteit ondermijnt. - Wat heeft dit te maken met klantloyaliteit op langere termijn? Kleine frustraties stapelen zich op. Een klant die meerdere keren een afgesloten weg tegenkomt zonder omleiding, verliest vertrouwen, ook al heeft hij nog nooit een klacht ingediend. Kunden Erlebnis noemt dit het slijten van het emotionele tegoed in de klantrelatie. - Hoe ontdek je welke berichten in jouw organisatie dit patroon bevatten? Loop je geautomatiseerde klantcommunicatie door als een buitenstaander, iemand die de interne logica niet kent. Noteer elke zin die een actie uitsluit. Controleer dan of direct daarna een alternatief wordt geboden. Staat er geen alternatief, pas de tekst dan aan voordat je de volgende meting start. --- ### Gesperrte Kommunikationswege: Warum jedes Kundenkontaktverbot eine Alternative braucht [Deutsch] URL: https://kunden-erlebnis.de/blog/gesperrte-kommunikationswege-alternative-kundenerlebnis Published: 2026-08-16 > Jede Einschränkung im Kundenkontakt erzeugt Widerstand, wenn keine Alternative angeboten wird. Die Sperrung ist nicht das Problem, das Fehlen der Umleitung schon. Stell dir vor, du fährst auf eine Straße zu und siehst ein Schild: Gesperrt. Kein Pfeil, kein Hinweis, keine Umleitung. Du kannst nicht weiterfahren und weißt nicht wohin. Genau dieses Erlebnis hatten Kunden zuhauf schon - nicht auf der Straße, sondern beim Kontaktversuch mit Unternehmen. Ein konkretes Beispiel macht das deutlich. In einer automatisch generierten Bankantwort stand folgender Satz: 'Bitte sehen Sie in der Zwischenzeit von telefonischer und schriftlicher Rückfrage ab.' Kein Wort dazu, was der Kunde stattdessen tun soll. Die Straße gesperrt, die Umleitung nicht ausgeschildert. Der Unterschied ist nicht die Straßensperrung selbst. Der Unterschied ist die Alternative. Wird eine Alternative genannt oder nicht? Diese eine Frage entscheidet darüber, ob ein Kunde weitergeht oder stehen bleibt und sich ärgert. In der Psychologie nennt man das Reaktanz. Nimmt man Menschen die Freiheit weg, entsteht sofort Widerstand. Dann wollen wir genau das, was verboten ist - und versuchen, es irgendwie wegzubekommen, wie mit einem Hochdruckreiniger. Das klingt nach Trotzreaktion, ist aber ein grundlegender menschlicher Mechanismus. Aus der Forschung ist bekannt: Autonomieverlust löst emotionalen Widerstand aus, unabhängig davon, wie sachlich die Einschränkung begründet ist. Für Unternehmen im B2B-Bereich hat das eine direkte Konsequenz. Wenn ein Kunde kontaktieren möchte und auf ein Verbot stößt - kein Anruf, keine E-Mail, kein direkter Ansprechpartner - entsteht Frustration. Nicht weil der Kunde unvernünftig wäre. Sondern weil ihm ein Weg versperrt wurde, ohne dass ein neuer Weg aufgezeigt wurde. Das Grundprinzip ist einfach: Kein Verbot ohne Weiterleitung. Wenn ein Kommunikationskanal nicht verfügbar ist, muss direkt daneben ein anderer Weg sichtbar sein. Konkret heißt das zum Beispiel so: - Kein Anruf möglich, aber ein Chat mit einem Mitarbeiter ist 10 Stunden am Tag erreichbar. - Keine direkte E-Mail-Antwort, aber ein Formular ermöglicht die Weiterleitung an die zuständige Stelle. - Längere Bearbeitungszeit, aber eine klare Statusmeldung zeigt, wann eine Rückmeldung kommt. Die Formulierung macht den Unterschied. 'Bitte sehen Sie von Rückfragen ab' erzeugt Widerstand. 'Für schnellere Hilfe erreichst du uns über [Alternative]' gibt dem Kunden die Kontrolle zurück. Bei Kunden-Erlebnis nennen wir das einen offenen Berührungspunkt auf der Kundenreise. Jeder Punkt, an dem ein Kunde nicht weiterkommt, ist ein potenzieller Abbruchpunkt - und gleichzeitig eine Chance, durch eine klare Alternative das Vertrauen zu stärken statt es zu beschädigen. Die meisten Kommunikationssperren entstehen nicht aus böser Absicht. Sie entstehen, weil Prozesse intern gedacht werden, nicht aus Kundenperspektive. Die Abteilung, die die automatische E-Mail schreibt, denkt an ihre Kapazitäten. Nicht daran, was der Kunde als nächsten Schritt braucht. Typische Stellen, an denen Kunden ohne Umleitung stehen bleiben: - Automatische Eingangsbestätigungen ohne konkreten nächsten Schritt. - Telefon-Warteschleifen ohne Rückrufoption. - FAQ-Seiten, die die Frage nicht beantworten, aber keinen direkten Ansprechpartner nennen. - Interne Weiterleitungen, bei denen der Kunde jedes Mal neu erklärt, worum es geht. In der Praxis tauchen genau diese Punkte im Kundenfeedback auf, lange bevor ein Kunde das Gespräch mit dem Vertrieb sucht. Frustration beginnt bei Prozessen, nicht beim Preis. Und sie bleibt unsichtbar, solange niemand strukturiert danach fragt. **FAQ** - Was ist Reaktanz im Kundenkontakt? Reaktanz entsteht, wenn Kunden eine Einschränkung ihrer Handlungsfreiheit erleben, zum Beispiel ein Kontaktverbot ohne Alternative. Die psychologische Folge: Widerstand und Frustration, unabhängig davon, wie sachlich die Einschränkung begründet ist. Im Kundenkontakt kostet das Vertrauen und langfristig Loyalität. - Warum reicht es nicht, einfach zu erklären, warum ein Kanal nicht verfügbar ist? Eine Begründung lindert die Reaktanz, löst sie aber nicht auf. Was Kunden wirklich brauchen, ist ein konkreter nächster Schritt: Wohin kann ich stattdessen gehen? Ohne diese Alternative bleibt der Kunde vor einer gesperrten Straße stehen - egal wie gut die Sperrung erklärt wird. - Wie erkenne ich gesperrte Kommunikationswege in meinem Unternehmen? Lies alle automatischen Antworten, FAQ-Texte und Warteschleifen einmal aus Kundenperspektive. Frag bei jedem Text: Was tut der Kunde jetzt als nächstes? Gibt es keine klare Antwort darauf, steht der Kunde vor einer gesperrten Straße. Strukturiertes Kundenfeedback über NPS zeigt diese Punkte oft noch früher. - Kostet es viel, jede Kommunikationssperre mit einer Alternative zu versehen? Der Aufwand ist gering - die Wirkung ist groß. In den meisten Fällen reicht eine einzige zusätzliche Zeile in einer automatischen E-Mail oder ein sichtbarer Link auf einer Fehlerseite. Der eigentliche Aufwand liegt darin, die gesperrten Stellen überhaupt erst zu finden - und dafür braucht es die Kundenperspektive. - Was hat das mit Kundenloyalität zu tun? Loyalität entsteht nicht nur durch positive Erlebnisse, sondern auch durch das Ausbleiben von Frustration. Ein Kunde, der dreimal vor gesperrten Kommunikationswegen stand, ohne eine Umleitung zu bekommen, trägt das auf seinem emotionalen Konto - und wechselt beim nächsten Anlass zum Wettbewerb. --- ### Hoe makkelijk is het om zaken te doen met jouw bedrijf? [Nederlands] URL: https://kunden-erlebnis.de/nl/blog/hoe-makkelijk-zaken-doen-met-jouw-bedrijf Published: 2026-08-15 > Klanttevredenheid draait niet alleen om vriendelijkheid. Hoe soepel klanten kunnen kopen, communiceren en problemen oplossen bepaalt of ze blijven. Op netwerkevenementen, als het gesprek op klantloyaliteit komt, noemen ondernemers bijna zonder uitzondering hetzelfde: de vriendelijkheid van hun medewerkers. En ja, dat telt. Maar vriendelijkheid is een basisvereiste. Het is het minimum waarmee je meedoet, geen reden waarom klanten blijven. De vraag die veel bedrijven zichzelf te weinig stellen, is een andere: hoe makkelijk is het eigenlijk om zaken te doen met ons? Hoe eenvoudig kan een klant bij ons kopen, online of offline? Hoe snel krijgt iemand antwoord op een e-mail? Hoe bereikbaar zijn we telefonisch? Hoe worden klachten afgehandeld? Dat zijn geen zachte vragen. Dat zijn vragen over structuur, over processen, over de inrichting van je organisatie. En die structuur bepaalt of een klant terugkomt of stilletjes naar een concurrent vertrekt. Bij Kunden-Erlebnis zien we keer op keer dat de echte oorzaak van klantverlies niet in de relatie zit, maar in de wrijving die klanten ervaren als ze iets nodig hebben. Gemak is geen gevoel, het is een optelsom van concrete momenten op de klantreis. Denk aan de Berührungspunkte, de contactpunten waarop een klant met jouw bedrijf in aanraking komt. Bij elk van die momenten stelt de klant onbewust dezelfde vraag: kost dit me moeite? Kan ik makkelijk bestellen, online of via de telefoon? Krijg ik binnen een redelijke tijd antwoord op mijn e-mail? Als ik bel, kom ik dan iemand te spreken die me verder helpt? En als er iets misgaat, wordt dat dan snel en fatsoenlijk opgelost, of moet ik er zelf bovenop zitten? Het gaat er niet om dat elk proces razendsnel gaat. Sommige processen kosten nu eenmaal tijd, en dat begrijpen klanten best. Wat ze niet begrijpen, en niet vergeven, is dat het stroef loopt. Een proces kan langzamer zijn en toch soepel aanvoelen, als de communicatie klopt en de klant weet waar hij aan toe is. Dat onderscheid is cruciaal. Hier zit een van de hardnekkigste blinde vlekken in B2B-organisaties. Processen worden intern ontworpen: wat is efficiënt voor de afdeling, wat past in ons systeem, wat kost ons het minst tijd? Dat is begrijpelijk, maar het is precies het tegenovergestelde van hoe een klant jouw bedrijf ervaart. De klant kijkt van buiten naar binnen. Hij ziet niet jouw organisatiestructuur, hij ervaart de uitkomst ervan. Een intern logisch proces kan voor een klant volstrekt onbegrijpelijk en frustrerend zijn. Bij Kunden-Erlebnis noemen we dit het opzetten van de klantbril: je bekijkt jouw eigen organisatie met de ogen van iemand die er niets van weet, die gewoon iets wil kopen of een probleem wil oplossen. Dat vraagt om een bewuste keuze om te structureren langs de klantreis, niet langs de interne afdelingsindeling. En die keuze moet je bewust maken, want vanzelf gebeurt het niet. De kortste weg naar inzicht is ook de meest over het hoofd geziene: gewoon vragen. Niet de Höflichkeitsfrage, 'was alles in orde?', maar een echte vraag. Hoe makkelijk was het om bij ons te kopen? Hoe eenvoudig konden jullie ons bereiken? Werden jullie vragen snel genoeg beantwoord? Klanten die al met je samengewerkt hebben, zijn de beste bron voor dit soort inzichten. Ze hebben de ervaring al gehad, ze weten wat er goed ging en wat stroef liep. Vraag het ze, en luister echt naar wat ze zeggen. Darin steckt Gold: in die eerlijke terugkoppeling zitten de verbeterpunten die je intern nooit zelf bedenkt. Structureel feedback ophalen, analyseren en daarna ook terugkoppelen aan klanten wat je ermee gedaan hebt: dat is de aanpak die Kunden-Erlebnis hanteert. Eerst meten hoe klanten jouw bedrijf werkelijk ervaren, dan gericht verbeteren, dan verankeren zodat het niet bij eenmalig onderzoek blijft. Dit is de vraag waarmee dit onderwerp echt concreet wordt: wie meet bij jullie hoe soepel klanten zaken met je kunnen doen? Als het antwoord 'eigenlijk niemand specifiek' is, dan is dat al een antwoord op zichzelf. Klantloyaliteit is geen bijproduct van vriendelijke medewerkers en goede producten. Het is een resultaat van structuren die je bewust inricht en bewust bewaakt. Dat vraagt iemand die er eigenaar van is, intern, een Borger: een medewerker die dit oppakt, meet, bijstuurt en de inzichten doorvertaalt naar de organisatie. Zonder interne borging blijft elke verbetering incidenteel. Je lost een probleem op als het opvalt, maar je ziet nooit het patroon. Kunden-Erlebnis bouwt in elk transformatietraject aan die interne borging, zodat de verandering niet stopt als het externe traject klaar is. Dat is het verschil tussen een eenmalig project en een structurele verbetering die blijft. **FAQ** - Wat heeft procesgemak te maken met klantloyaliteit? Klanten die moeite moeten doen om bij je te kopen, vragen te stellen of klachten in te dienen, haken af. Niet altijd meteen, maar wel stilletjes. Procesgemak, hoe eenvoudig iemand met je kan zakendoen, is een van de belangrijkste factoren die bepalen of een klant terugkomt of niet. - Is vriendelijkheid van medewerkers niet voldoende voor tevreden klanten? Vriendelijkheid is een basisvereiste. Klanten verwachten het, maar het onderscheidt je niet. Wat klanten bijhoudt, is de combinatie van prettige medewerkers en processen die soepel lopen. Als één van de twee ontbreekt, is de vriendelijkheid onvoldoende om klanten vast te houden. - Hoe vraag je klanten op een zinvolle manier naar hun ervaringen? Stel echte vragen, geen beleefdheidscheck. Vragen als 'hoe makkelijk was het om bij ons te kopen?' of 'hoe eenvoudig konden jullie ons bereiken?' leveren bruikbare inzichten op. Klanten die al zaken met je hebben gedaan, zijn de beste bron voor eerlijke terugkoppeling over jouw processen. - Waarom kijken bedrijven zo weinig vanuit klantperspectief naar hun eigen processen? Processen worden ontworpen vanuit interne logica: efficiëntie, kosten, afdelingsstructuur. Dat is begrijpelijk, maar het leidt tot structuren die intern kloppen en extern wrijving geven. Bewust de klantbril opzetten vraagt een actieve keuze, en die keuze wordt te weinig gemaakt. - Wie moet intern verantwoordelijk zijn voor het meten van klantgemak? Er moet iemand eigenaar van zijn, een interne borger die structureel meet, bijstuurt en de inzichten doorvertaalt naar de organisatie. Zonder die interne verantwoordelijkheid blijft elke verbetering incidenteel en stopt de vooruitgang zodra er geen externe druk meer is. --- ### Wie einfach ist es, mit dir Geschäft zu machen? [Deutsch] URL: https://kunden-erlebnis.de/blog/wie-einfach-ist-es-mit-dir-geschaeft-zu-machen Published: 2026-08-15 > Kundenloyalität entsteht nicht allein durch freundliche Mitarbeiter, sondern durch reibungslose Prozesse, klare Erreichbarkeit und Strukturen, die aus Kundensicht funktionieren. Auf Netzwerkveranstaltungen höre ich immer wieder dasselbe: Wenn es um [Kundenloyalität](/blog/kundenloyalitaet-prozesse-hintergrund-nicht-nur-freundlichkeit) geht, landen Unternehmen zuerst bei der Freundlichkeit ihrer Mitarbeiter. Klar, das zählt. Aber Freundlichkeit ist Grundvoraussetzung, kein Alleinstellungsmerkmal. Ein Kunde, der freundlich begrüßt wird, aber dreimal anrufen muss, um eine einfache Frage beantwortet zu bekommen, ist kein loyaler Kunde. Er ist ein geduldiger Kunde, und Geduld hat Grenzen. Die eigentliche Frage, die viel seltener gestellt wird, lautet: Wie einfach ist es, mit dir Geschäft zu machen? Diese Frage öffnet eine völlig andere Perspektive auf Kundenbindung. Es geht nicht darum, wie gut dein Produkt ist oder wie nett dein Team klingt. Es geht darum, ob der Weg zum Kauf, zur Antwort, zur Problemlösung für den Kunden mühelos ist oder nicht. Genau dort entscheidet sich Loyalität. Wenn Kunden bewerten, wie angenehm die Zusammenarbeit mit einem Unternehmen ist, denken sie selten an ein einzelnes Gespräch. Sie denken an alle Berührungspunkte auf der Kundenreise: Wie einfach kann ich online oder offline kaufen? Wie schnell bekomme ich eine Antwort auf eine E-Mail? Wie gut bin ich telefonisch erreichbar? Und wenn etwas schiefläuft: Wie einfach wird meine Beschwerde bearbeitet? Jeder dieser Punkte ist ein Bewertungsmoment. Unternehmen, die intern denken, optimieren diese Punkte aus Betriebssicht: Wie effizient ist unser Prozess? Wie kostengünstig ist unsere Erreichbarkeit? Das ist eine legitime Frage, aber sie beantwortet nicht, was der Kunde tatsächlich erlebt. Aus Kundensicht, nicht aus Betriebssicht, sieht die Realität oft ganz anders aus. Unternehmen entwickeln ihre Strukturen über Jahre, meistens unter dem Druck von Kosten, Kapazität und Wachstum. Dabei entsteht eine interne Logik, die für die eigene Organisation funktioniert. Abteilungen denken funktional. Die Buchhaltung denkt über Zahlungsprozesse nach, der Innendienst über Bestellabläufe, der Kundendienst über Ticket-Volumen. Was dabei häufig fehlt: die Frage, wie diese Einzelprozesse aus Sicht des Kunden zusammenwirken. Manche Prozesse können nicht schnell gehen, aber sie können trotzdem reibungslos sein. Das ist ein entscheidender Unterschied. Ein Kunde, der weiß, was als nächstes passiert, toleriert Wartezeit erheblich besser als ein Kunde, der im Unklaren gelassen wird. Transparenz, klare Kommunikation und verlässliche Abläufe schaffen Vertrauen, auch wenn der eigentliche Vorgang Zeit braucht. Genau das übersehen Unternehmen, die ausschließlich die interne Effizienz im Blick haben. Die einfachste Methode, um herauszufinden, wie einfach Kunden bei dir kaufen, kommunizieren und Probleme lösen können: direkt fragen. Keine Höflichkeitsfrage wie 'War alles in Ordnung?', sondern konkrete Fragen wie: Wie einfach war es, uns zu erreichen? Wie einfach wurde Ihre Frage beantwortet? Was hätte einfacher sein können? Darin steckt Gold. Wer strukturiertes Feedback von Kunden sammelt, erhält keine allgemeinen Eindrücke, sondern konkrete Hinweise auf genau die Berührungspunkte, die intern als selbstverständlich gelten und extern als Hürde wahrgenommen werden. Das ist der Ausgangspunkt für echte Verbesserung. Bei Kunden-Erlebnis beginnt jede Zusammenarbeit mit einer Nullmessung, die genau diese Perspektive systematisch erhebt: nicht was das Unternehmen über sich selbst denkt, sondern was Kunden tatsächlich erleben. Das ist keine Frage der Absicht, das ist eine Frage der Perspektive. Hier ist die Frage, die ich Unternehmern stelle, und die meistens kurze Stille erzeugt: Wer ist bei euch dafür verantwortlich zu messen, wie reibungslos Kunden mit dir Geschäft machen können? In den meisten B2B-Großhandelsunternehmen lautet die ehrliche Antwort: niemand explizit. Es gibt Personen, die Beschwerden bearbeiten, Personen, die Bestellungen abwickeln, Personen, die Kunden anrufen. Aber wer misst systematisch, ob das Gesamterlebnis aus Kundensicht funktioniert? Wer schaut sich die Berührungspunkte an und fragt: Wo verlieren wir Loyalität, ohne es zu merken? Das ist kein Vorwurf, das ist ein strukturelles Erkenntnisproblem. Das Ziel ist, nichts dem Zufall zu überlassen. **FAQ** - Was bedeutet 'Ease of Doing Business' im B2B-Kontext? Ease of Doing Business beschreibt, wie mühelos ein Kunde bei einem Unternehmen kaufen, kommunizieren und Probleme lösen kann. Im B2B-Kontext umfasst das Erreichbarkeit, Reaktionszeiten, Bestellprozesse und Beschwerdebearbeitung. Wer diese Prozesse aus Kundensicht gestaltet und nicht aus Betriebssicht, stärkt nachweisbar die Kundenbindung. - Wie frage ich Kunden konkret nach ihrer Erfahrung mit meinen Prozessen? Verzichte auf Höflichkeitsfragen wie 'War alles in Ordnung?' Frage stattdessen gezielt: Wie einfach konnten Sie uns erreichen? Wie schnell wurde Ihre Frage beantwortet? Was hätte einfacher sein können? Diese Fragen erzeugen konkretes, handlungsrelevantes Feedback statt allgemeine Zustimmung. - Muss ein Prozess schnell sein, um als reibungslos wahrgenommen zu werden? Manche Prozesse können nicht schnell gehen, aber sie können trotzdem reibungslos sein. Was Kunden als reibungslos erleben, ist vor allem Transparenz: Sie wissen, was als nächstes passiert, und werden aktiv informiert. Wartezeit ohne Erklärung erzeugt Frustration. Wartezeit mit klarer Kommunikation erhält das Vertrauen. - Warum weichen interne und externe Wahrnehmung des Kundenerlebnisses so stark voneinander ab? Interne Prozesse werden für Effizienz und Kapazität gebaut, nicht für Kundenerlebnis. Abteilungen denken funktional, nicht entlang der Kundenreise. Das erzeugt eine interne Logik, die für das Unternehmen Sinn ergibt, aber für den Kunden Reibung erzeugt. Nur eine systematische Kundenperspektive macht diesen Unterschied sichtbar. - Wer trägt im Unternehmen die Verantwortung für reibungslose Kundenprozesse? In den meisten B2B-Unternehmen ohne eigene CX-Abteilung ist diese Verantwortung nicht explizit vergeben. Die Bewährte 3-Phasen-Methode von Kunden-Erlebnis schließt deshalb mit der Verankerung eines internen CX-Verantwortlichen, dem sogenannten Borger. Ohne eine namentlich benannte Funktion bleibt die Messung von Kundenerlebnis strukturell dem Zufall überlassen. --- ### How Easy Is It to Do Business With You? [English] URL: https://kunden-erlebnis.de/en/blog/how-easy-is-it-to-do-business-with-you Published: 2026-08-15 > Customer loyalty depends less on friendliness and more on friction. The real question is how easy your processes, communication and purchasing experience actually are for customers. Anne-Marie Vissers of Kunden Erlebnis works with entrepreneurs who, when asked what drives customer loyalty, tend to give the same answer: friendly employees. And yes, friendliness matters. But as Vissers is direct about, it is a basic requirement, not a competitive advantage. Every business is expected to be friendly. The question that actually separates companies with strong retention from those quietly losing clients is a different one entirely: how easy is it to do business with you? That question shifts the focus from attitude to structure, from intention to experience. Friendliness lives in the person. Ease of doing business lives in the system. When Vissers talks about ease, she means something very concrete. Can a customer reach you by phone without being transferred three times? If they send an email, do they get a real answer in a reasonable timeframe? If they have a complaint, does the process feel manageable or exhausting? If they want to buy, is the path clear, whether that is online or in person? These are not soft questions. They are structural ones. And here is what makes this perspective genuinely useful: a process does not have to be fast to feel smooth. As Vissers puts it, some processes simply cannot move quickly, but they can still be frictionless. Frictionless means the customer always knows what is happening, knows who to contact and never has to chase. That experience, or the absence of it, accumulates over every interaction and determines whether a customer stays or quietly moves on. This is where most businesses get it wrong. Internal processes are designed for the people inside the organisation. They make sense to the team, to the system, to the workflow. But the customer is on the outside, and from that position, the same process can feel completely different. A billing department that runs like clockwork internally might be nearly unreachable to a customer with a question. A returns process that seems straightforward to your team might feel complicated and discouraging to the person actually using it. Kunden Erlebnis describes this as the difference between the internal view and the customer view: the lens through which your customer actually sees and experiences your company. Auditing your processes through that lens, not through your own operational logic, is what reveals where loyalty is being lost before anyone tells you about it. The most direct route to this information is also the most underused: ask the people who have already done business with you. Rather than asking whether everything was okay, ask specifically: how easy was it to reach us? How quickly did you get a clear answer to your question? When something went wrong, how straightforward was the resolution? These questions give customers something real to respond to, and they give you something real to act on. The goal is wirklich strukturiertes Feedback, feedback that is specific enough to be useful rather than general enough to be ignored. Closing the loop matters here too: when you get an answer, follow up, especially on anything negative. That follow-up is itself a signal to the customer that their experience is taken seriously. Vissers closes with a question that most leadership teams cannot answer immediately: who in your organisation is responsible for measuring how frictionless your customer experience actually is? If the honest answer is nobody, or if it falls to a salesperson in between calls, or gets discussed once a year in a review meeting, that is the gap. Measuring ease of doing business is not a one-time project. It is an ongoing function. Someone needs to own it, track it and report on it with the same regularity as delivery performance or margin. This is the logic behind the internal CX owner that Kunden Erlebnis builds into every transformation project: a named person inside the organisation who keeps the measurement and the improvement work alive after the external work is done. Ownership is what turns a good intention into a reliable number. **FAQ** - What does 'ease of doing business' mean for customer loyalty? Ease of doing business refers to how smoothly a customer can purchase, communicate, ask questions and resolve problems with your company. When these interactions require unnecessary effort, customers lose confidence and eventually leave, often without saying why. Loyalty is built through consistent frictionlessness, not just through friendliness. - How do I measure how easy it is to do business with my company? Ask customers who have recent transaction experience specific questions: how easy was it to reach us, how clearly were your questions answered, how smooth was the resolution when something went wrong? Structured feedback on specific touchpoints gives you data you can act on, unlike general satisfaction scores. - Why is friendliness not enough to retain B2B customers? Friendliness is expected. Customers take it as a baseline and do not reward it with loyalty. What they do reward is reliability, accessibility and smooth processes. A company can be warm and still lose customers because reaching them is difficult or because problems take too long to resolve. - Can a slow process still feel frictionless to a customer? Yes. A process does not need to be fast to feel smooth. What matters is that the customer knows what is happening at each stage, knows who to contact and never has to chase for updates. Clear communication throughout a longer process often preserves loyalty better than a fast process with no visibility. - Who should be responsible for measuring ease of doing business inside a company? Someone needs to own this explicitly, with a defined role and regular reporting rhythm. Without a named internal owner, measurement happens sporadically and improvements do not stick. Kunden Erlebnis refers to this person as the Borger: the internal CX owner who keeps the work alive after any external project ends. --- ### Zeg jij wat je doet, maar doe je ook wat je zegt? [Nederlands] URL: https://kunden-erlebnis.de/nl/blog/zeg-wat-je-doet-doe-wat-je-zegt-klantloyaliteit Published: 2026-08-14 > Klantloyaliteit begint bij één principe: afspraken nakomen, ook als het moeilijk is. Authenticiteit richting klanten is geen houding, het is een structureel bedrijfsproces. Stel je voor: het is bijna halfacht 's avonds, je bent moe, het is warm en je hebt geen zin. Toch zit je achter je bureau omdat je een belofte hebt gedaan aan jezelf en aan anderen. Precies dat moment, die keuze om toch te doen wat je hebt afgesproken, is wat [klantloyaliteit in de kern](/nl/blog/klantloyaliteit-b2b-dienstverlening-opbouwen) betekent. Authentiek zijn naar klanten wil niet zeggen dat je altijd het beste nieuws brengt. Het betekent dat je consistent bent, ook op de moeilijke dagen. En juist op die momenten zie je wat een merk echt waard is. Klanten merken het wanneer iemand zijn afspraken nakomt onder druk. Ze merken ook het tegendeel. Bij Kunden-Erlebnis zien we dit patroon keer op keer terug in B2B-organisaties: bedrijven die intern processen vlekkeloos hebben ingericht, maar richting de klant onverwacht stil worden zodra iets niet loopt. Die stilte kost meer dan een eerlijk telefoontje ooit zou kosten. Vrijwel elk bedrijf heeft een merkbelofte. Snelle levering. Persoonlijk contact. Altijd bereikbaar. Maar tussen de belofte op de website en wat de klant op een willekeurige dinsdag ervaart, zit in veel organisaties een flinke kloof. Een vraag die bij Kunden-Erlebnis consequent terugkomt in gesprekken met klanten is even simpel als ongemakkelijk: wie in jullie bedrijf is hier verantwoordelijk voor? Wie zorgt er dagelijks voor dat wat je belooft ook werkelijk gedaan wordt? In veel B2B-bedrijven blijft die vraag onbeantwoord, niet omdat niemand het wil, maar omdat het nooit expliciet is belegd. Dit is precies waarom een CX-traject bij Kunden-Erlebnis begint met inzicht in waar de kloof zit tussen intentie en beleving. Die kloof is bijna altijd groter dan verwacht. Er zijn momenten waarop een leverancier gewoon niet kan leveren wat hij beloofd heeft. Een machine valt uit. Een planning loopt spaak. Een collega is ziek. Dat zijn feiten waarmee elke B2B-organisatie te maken krijgt. Het verschil tussen bedrijven die klanten behouden en bedrijven die ze verliezen, zit niet in het feit dat er iets misgaat. Het zit in wat er daarna gebeurt. Neem je de klant mee in wat er speelt? Geef je een update, ook als die update is dat je het antwoord nog niet weet? Of wacht je tot de klant zelf belt? Kunden-Erlebnis noemt dit het verschil tussen een bedrijf dat communiceert vanuit zichzelf en een bedrijf dat communiceert vanuit de klantbril. In het eerste geval wacht je tot je iets nuttigs te melden hebt. In het tweede geval begrijp je dat de klant juist in onzekere momenten behoefte heeft aan contact, niet aan stilte. Dit is de vraag die in veel directievergaderingen onbeantwoord blijft: wie is er in dit bedrijf concreet verantwoordelijk voor de naleving van klantbeloften? Niet het systeem. Niet de afdeling. Een persoon. Bij Kunden-Erlebnis keert dit principe steeds terug: een transformatie heeft pas blijvend effect als er intern iemand is die de structuren, processen en feedbackmomenten zelfstandig blijft bewaken nadat een traject is afgerond. Want een transformatie die stopt zodra de externe consultant vertrekt, is geen transformatie. Het is een project. De vraag naar verantwoordelijkheid is ook de vraag die het meeste weerstand oproept. Iedereen is het er in abstracte zin mee eens dat klanten goed behandeld moeten worden. Maar zodra het concreet wordt, zodra er een naam op een functie gezet moet worden met bijbehorende taken en bevoegdheden, wordt het opeens ingewikkeld. Dat is precies waar Kunden-Erlebnis op ingrijpt. **FAQ** - Wat betekent 'doen wat je zegt' concreet voor een B2B-bedrijf? Het betekent dat afspraken met klanten, over levertijden, contactmomenten of opvolging, worden nagekomen ongeacht interne omstandigheden. En als dat niet lukt, dat de klant proactief wordt geïnformeerd. Niet achteraf, niet als de klant zelf belt, maar voordat de klant zich afvraagt wat er aan de hand is. - Waarom verlaten klanten een leverancier zonder dat ze ooit klagen? Onderzoek binnen de B2B-groothandel laat zien dat 95 procent van de ontevreden klanten niets zegt voor ze vertrekken. Ze stapelen kleine frustraties op, te late leveringen zonder bericht, niet doorgegeven prijsafspraken, moeilijk bereikbare binnendienst, en op een gegeven moment is de drempel om te blijven hoger dan de drempel om te vertrekken. - Hoe meet je of je bedrijf zijn beloften aan klanten nakomt? De meest betrouwbare methode is een gestructureerde NPS-meting gecombineerd met klantinterviews. Een NPS-campagne geeft een cijfer, maar de interviews geven de context: waar zit de kloof tussen wat het bedrijf denkt dat het levert en wat de klant werkelijk ervaart? Die context is de basis voor gerichte verbetering. - Wat is het verschil tussen een CX-traject en een eenmalig klanttevredenheidsonderzoek? Een eenmalig onderzoek geeft een momentopname. Een CX-traject vertaalt die momentopname naar procesverbeteringen, gedragsverandering en structurele verankering, inclusief een interne verantwoordelijke die het systeem in stand houdt. Het verschil is of de organisatie na afloop zelfstandig verder kan of opnieuw bij nul begint. - Waarom is authenticiteit naar klanten een zakelijke strategie en geen persoonlijkheidskwestie? Omdat klanten het verschil merken tussen een bedrijf dat oprecht communiceert en een bedrijf dat een imago beheert. Eerlijk zijn over wat er niet lukt, en dat actief communiceren, bouwt meer emotioneel krediet op dan een foutloze maar afstandelijke dienstverlening. Dat emotionele krediet is het verschil tussen een klant die bij de eerste fout vertrekt en een klant die blijft. --- ### Du sagst, was du tust, aber tust du auch, was du sagst? [Deutsch] URL: https://kunden-erlebnis.de/blog/du-sagst-was-du-tust-aber-tust-du-auch-was-du-sagst Published: 2026-08-14 > Kundenloyalität entsteht nicht durch große Versprechen, sondern durch konsequente Verlässlichkeit im Alltag, auch dann, wenn es unbequem ist. Stell dir vor: Es ist ein langer, warmer Tag. Du bist erschöpft, hast eigentlich keine Lust mehr, und trotzdem liegt noch eine Aufgabe vor dir, die du dir selbst versprochen hast. Tust du es trotzdem? Oder schiebst du es auf morgen? Genau diese Frage ist nicht privat, sie ist geschäftlich. Denn das Muster, das du im Kleinen zeigst, zeigt sich auch in deinem Unternehmen. Wenn du zu deinen Kunden authentisch und ehrlich bist, ist das immer am besten für dich selbst und letztendlich auch für den Kunden. Das gilt auch dann, wenn du gerade keinen guten Tag hast. Vielleicht sogar besonders dann. Das klingt simpel. Aber wie viele Betriebe kennen dieses Prinzip, ohne es konsequent zu leben? Du hast eine Marke, du versprichst deinen Kunden etwas. Die Frage ist nicht, ob du dir dieser Versprechen bewusst bist, sondern ob deine Kunden erleben, dass du sie einhältst. Es gibt Situationen, in denen Dinge nicht so laufen, wie du es versprochen hast. Eine Lieferung verzögert sich. Ein Termin verschiebt sich. Eine Antwort lässt länger auf sich warten als geplant. Was passiert in diesen Momenten in deinem Betrieb? Die häufigste Reaktion ist Schweigen, in der Hoffnung, dass das Problem sich von selbst löst, bevor der Kunde nachfragt. Aber genau das ist das Problem. Denn der Kunde merkt die Verzögerung. Er merkt die Lücke zwischen dem, was versprochen wurde, und dem, was ankommt. Und wenn er nichts hört, füllt er diese Lücke mit Annahmen. Selten positive. Den Kunden an die Hand nehmen bedeutet etwas anderes: du kommunizierst, bevor der Kunde fragen muss. Du sagst, was passiert ist, was du tust, um es zu lösen, und wann er das nächste Update bekommt. Auch dann, wenn die Neuigkeit keine gute ist. Diese Haltung schützt die Beziehung. Stille zerstört sie. Das ist kein Kommunikationstraining. Das ist eine Frage der Unternehmenskultur. Und die fängt bei dir an. Viele Unternehmen suchen nach dem nächsten Hebel für mehr Kundenloyalität. Neue CRM-Software. Ein Bonussystem. Ein Newsletter. Das sind alles sinnvolle Werkzeuge, wenn das Fundament stimmt. Aber das Fundament ist nicht die Technik. Das Fundament ist Verlässlichkeit. Du hast eine Marke, du versprichst deinen Kunden etwas. Das passiert nicht nur in deiner Werbung oder auf deiner Website. Es passiert in jedem Telefonat, in jeder Lieferung, in jeder E-Mail, die zu spät oder zu früh kommt. Jeder dieser Berührungspunkte auf der Kundenreise ist ein Moment, in dem du entweder bestätigst, was du versprichst, oder nicht. Der Preis ist selten der Grund, warum ein Kunde geht. Was Kunden wirklich wegschickt, ist das wiederholte Erleben, dass Absprachen nicht eingehalten werden. Dass auf Anfragen nicht reagiert wird. Dass niemand Verantwortung übernimmt. Diese Erfahrungen summieren sich, und irgendwann zieht der Kunde Konsequenzen, ohne ein einziges Wort zu sagen. Wer in eurem Betrieb ist dafür verantwortlich? Das ist keine rhetorische Frage. Es ist die entscheidende operative Frage hinter jeder Form von Kundenloyalität. In vielen Unternehmen ist Kundenkommunikation Sache von jedem, und damit in der Praxis Sache von niemandem. Jede Abteilung denkt funktional: Innendienst bearbeitet Bestellungen, Logistik liefert, Vertrieb verkauft. Aber wer denkt die Kundenreise? Wer stellt sicher, dass das, was dem Kunden versprochen wurde, auch abteilungsübergreifend eingehalten wird? Genau das ist die entscheidende Frage: Sagen wir, was wir tun? Und tun wir auch, was wir sagen? Es braucht jemanden im Betrieb, der dafür konkret zuständig ist. Nicht als neue Stabsstelle mit Präsentationspflichten, sondern als jemand, der im operativen Alltag sicherstellt, dass Versprechen eingehalten werden. Diese Verankerung ist der Unterschied zwischen einem einmaligen Projekt und einer strukturellen Transformation. Wenn heute in deinem Betrieb niemand eine klare Antwort auf diese Frage geben kann, ist das der erste Schritt: benennen, wer es ist. **FAQ** - Was bedeutet 'du sagst, was du tust, aber tust du auch, was du sagst?' im Unternehmenskontext? Es bedeutet: Jede Absprache, die ein Unternehmen mit einem Kunden trifft, ist ein Versprechen. Wer Termine, Lieferzeiten oder Rückmeldungen verspricht und sie dann nicht einhält, beschädigt das Vertrauen, auch wenn der Kunde schweigt. Verlässlichkeit ist keine Selbstverständlichkeit, sondern eine aktive Entscheidung. - Warum ist Authentizität in der Kundenkommunikation wichtiger als ein perfekter Auftritt? Kunden merken den Unterschied zwischen einem eingeübten Versprechen und echter Verlässlichkeit. Wer authentisch kommuniziert, auch bei schlechten Nachrichten, baut ein höheres emotionales Vertrauen auf als ein Unternehmen, das nur glänzende Oberflächen zeigt. Dieses Vertrauen entscheidet im Moment des Fehlers. - Was heißt es, den Kunden an die Hand zu nehmen? Den Kunden an die Hand nehmen bedeutet: proaktiv informieren, bevor er nachfragen muss. Gibt es eine Verzögerung, ein Problem oder eine Änderung, kommuniziert man das aktiv und frühzeitig. Das ist keine Selbstverständlichkeit in der Praxis, aber eine der stärksten Maßnahmen für dauerhafte Kundenloyalität. - Warum verlassen Kunden ein Unternehmen, ohne es zu sagen? 95 Prozent der unzufriedenen Kunden melden sich nicht, bevor sie gehen. Sie sammeln Erfahrungen, bei denen Absprachen nicht eingehalten wurden, und ziehen irgendwann still ihre Konsequenzen. Fehlende Kommunikation und uneingehaltene Versprechen summieren sich auf einem emotionalen Konto, das irgendwann ins Minus geht. - Wer sollte im Betrieb für Kundenloyalität und CX verantwortlich sein? Jedes Unternehmen braucht eine namentlich benannte Person, die sicherstellt, dass Kundenperspektive nicht zwischen Abteilungen verloren geht. In der Bewährten 3-Phasen-Methode von Kunden-Erlebnis heißt diese Person Borger: ein interner CX-Verantwortlicher, der Prozesse, Verhalten und Versprechen dauerhaft verankert. --- ### Do You Actually Do What You Tell Your Customers You Will Do? [English] URL: https://kunden-erlebnis.de/en/blog/do-what-you-say-customer-promises-b2b Published: 2026-08-14 > Customer loyalty depends less on perfect delivery and more on one consistent habit: keeping the promises you make, even when it is inconvenient. Every business makes promises. Delivery windows, response times, agreed-upon prices, callback commitments. They appear in contracts, on websites, in sales conversations. And when conditions are favorable, most companies deliver on them reasonably well. The real test comes on the difficult days: when the team is stretched, when a colleague is out sick, when the workload is heavier than expected. That is precisely when the gap between what a company says and what it actually does becomes visible to the customer. The point is made plainly from personal experience: a commitment to recording a video every day for forty days. On one particular evening, it was late, exhausting, the day had been demanding. The video was recorded anyway. The reason? 'If I make that promise, I have to keep it.' That logic applies directly to every customer-facing commitment a business makes. In B2B relationships, trust is built in exactly these moments. A customer who watches a supplier handle a difficult situation with consistency and transparency walks away more loyal than before the difficulty arose. The phrase sounds simple. In practice, it requires organizational structure to function. When a salesperson commits to a delivery date, who inside the company is responsible for making sure that date is met? When a service representative tells a customer they will receive a callback by the end of the day, who monitors that it actually happens? Without clear ownership, promises dissolve between departments. The salesperson made the commitment. Operations did not know about it. The customer waited. Nobody flagged it. This is one of the most common patterns that Kunden Erlebnis identifies during the Nullmessung phase: processes are internally optimized per department, but the customer experiences them as a single, often inconsistent journey. The answer is not to make fewer promises. The answer is to build the internal structure that makes honoring promises the default, not the exception. That means assigning responsibility explicitly: who in this business owns the follow-through on customer commitments? If the answer is unclear, the customer will eventually notice. Authenticity plays a direct role here as well. Customers who receive honest communication on a bad day, a delay acknowledged proactively rather than discovered, build more trust than customers who only ever receive good news. Honesty costs less long-term than the silence that precedes a customer quietly leaving. One of the clearest findings from customer experience work in B2B logistics and wholesale is that customers rarely leave because of a single large failure. They leave because small failures accumulated without anyone noticing, and the emotional credit built up over the relationship was never large enough to absorb them. Authentic communication actively builds that credit. When a company proactively tells a customer that a delivery will be two days late rather than letting the customer discover it, the customer's perception shifts. The company is reliable in its honesty, even when the news is not good. That is a form of trustworthiness that a competitor who only communicates good news cannot easily replicate. This is the connection between personal integrity and measurable business results. Consistency in follow-through is not a soft skill. It shows up in the data. This is the practical question that most businesses avoid asking directly. It is easier to talk about culture and customer-centricity than to assign a person, a process, and a measurement to each customer commitment. Kunden Erlebnis points to the need for a clear internal owner: someone who ensures that what was agreed upon with the customer is tracked, delivered, and followed up on. This is not necessarily a new role created from scratch. Often it is an existing team member who is given explicit ownership, the tools to measure follow-through, and the authority to flag when commitments are at risk of being missed. Without this person, even the best intentions in customer communication dissolve. A company can train its team in communication skills, redesign its website, and update its service promise. If no one inside the business owns the question 'did we actually do what we said we would do?', the answer will often be no, and the customer will be the only one who knows. The question is direct: who in your business is responsible for this? Naming that person is the first concrete step toward making customer promises something more than good intentions. **FAQ** - Why do customers leave B2B suppliers without saying anything? According to Kunden Erlebnis client research, 95% of dissatisfied B2B customers say nothing before they stop buying. They do not complain. They simply order less frequently, then stop. By the time the drop in revenue is visible, the customer has already decided. Proactive outreach and structured feedback processes are the only reliable way to catch this before it becomes a loss. - How does keeping internal commitments improve customer loyalty scores? Customer loyalty is directly shaped by whether a business delivers on what it promises, not just in sales conversations but in every interaction across the customer journey. When follow-through is consistent and communication is honest, even on difficult days, customers build trust that absorbs future mistakes. This shows up measurably in NPS data over time. - What is the first step for a B2B company that wants to improve customer promise follow-through? The first step is to identify who inside the business is currently responsible for tracking customer commitments. If the answer is unclear or shared across multiple departments without a named owner, that is the problem to solve first. Ownership must be explicit before process improvements or training have any lasting effect. - Is authenticity with customers worth the risk when the news is bad? Yes. Customers who receive honest, proactive communication during problems consistently show higher loyalty than those who only hear from a supplier when things go well. Transparency builds what Kunden Erlebnis calls emotional credit: the goodwill buffer that determines whether a customer stays or leaves when friction occurs. - How long does it take to see measurable improvement in customer loyalty after changing follow-through practices? Based on the Spedition Gräfen project carried out by Kunden Erlebnis, meaningful and stable NPS improvement became visible within several months of implementing structured follow-up processes, clear internal ownership, and consistent communication practices. The key factor is structural change, not a one-time training event. --- ### Hoe haal je bruikbaar klantfeedback op? 5 concrete tips [Nederlands] URL: https://kunden-erlebnis.de/nl/blog/klantfeedback-ophalen-5-tips Published: 2026-08-13 > Bruikbaar klantfeedback ophalen begint met een helder doel, een open vraag en de discipline om antwoorden te verzamelen, te analyseren en terug te koppelen aan de klant. Stel jezelf één vraag voordat je ook maar één klant iets vraagt: waar zit bij mij in het bedrijf de wrijving? Is het de klachtenafhandeling? De inkoopafdeling die stroef loopt? Of vindt een klant jou online nauwelijks terug? Dat is het vertrekpunt. Geen feedbackformulier zonder die voorafgaande bezinning. Wie feedback ophaalt zonder structuur, verzamelt meningen in plaats van inzichten. En met meningen kun je niet prioriteren. Met inzichten wel. Bepaal dus van tevoren wat je wilt weten, schrijf dat op als concreet doel en bouw je vragen daar omheen. Dat is het verschil tussen feedback als ritueel en feedback als stuurmiddel. Er is een wezenlijk verschil tussen feedback vragen om een vijfsterrenrecensie te scoren en feedback vragen om je processen te verbeteren. Het eerste levert je misschien een mooie score op. Het tweede levert je minder kosten, een hogere omzet, tevreden medewerkers en klanten die ambassadeurs worden voor jouw bedrijf. Dat klinkt als een omweg, maar het is de kortste route. Wie echt wil weten wat er beter kan, stelt andere vragen dan wie op zoek is naar bevestiging. En andere vragen leveren eerlijkere antwoorden op. Eerlijkere antwoorden laten zien waar het wringt. En dáár zit de waarde, niet in de nette scores die niemand iets zeggen. Bedrijven die feedback inzetten als PR-instrument lopen het risico precies de signalen te missen die er het meest toe doen. De combinatie die werkt: stel eerst een gesloten vraag met een score op een schaal, gevolgd door de open vraag waarom de klant juist die waarde heeft gegeven. De score maakt vergelijken mogelijk. De toelichting maakt begrijpen mogelijk. Die toelichting is het echte goud. Daarin bevestigt de klant wat al goed gaat én benoemt hij wat beter kan, in zijn eigen woorden, zonder dat je hem een richting opstuurt. Een klant die toelicht waarom hij een lagere score geeft, laat je zien waar ruimte voor verbetering zit. Een klant die toelicht waarom hij een hoge score geeft, geeft je de woorden die je kunt gebruiken om nieuwe klanten aan te trekken. Deze aanpak, een getal dat richting geeft en een toelichting die de richting preciseert, is het principe achter veel effectieve feedbackmethodes: meetbare data én bruikbare context in één feedbackmoment. Feedback ophalen zonder de antwoorden te analyseren is hetzelfde als je bankafschriften nooit bekijken. De informatie is er, maar je stuurt er niet op. Verzamel de antwoorden en categoriseer ze: welke thema's komen het vaakst terug? Welke knelpunten noemen meerdere klanten onafhankelijk van elkaar? Als die categorieën er liggen, kun je prioriteren. En prioriteren is het moment waarop feedback strategisch wordt. Je kunt dan met de directie of het managementteam zeggen: dit zijn de drie punten die we als eerste aanpakken, omdat ze de grootste impact hebben op wat onze klanten ervaren. Dat is wirklich gestructureerde feedback, en die werkt. Moderne hulpmiddelen, waaronder AI-analysetools, maken het categoriseren eenvoudiger dan vroeger. Maar de analytische stap zelf, bepalen wat prioriteit heeft, is mensenwerk. Dat vraagt om iemand die de klantrelatie kent en weet wat de bevindingen betekenen voor de dagelijkse operatie. Een klant die feedback geeft, investeert tijd en aandacht. Wie die investering negeert, geeft een duidelijk signaal af: het interesseert ons niet echt. Closing the loop is het tegenovergestelde. Je bedankt de klant, en als je op basis van feedback iets hebt veranderd, deel je dat ook mee. De boodschap is dan concreet: we hebben je feedback ontvangen, we hebben er serieus naar gekeken, we hebben maatregelen genomen, en onze score is gestegen. Dat was mogelijk dankzij jouw input. Dat is een krachtig signaal. Het laat zien dat de klant invloed heeft op hoe jouw bedrijf werkt. En een klant die merkt dat zijn stem telt, is een klant die loyaal blijft. In de klantbeleving heet dit closing the loop. Het sluit de cirkel tussen vragen, luisteren, verbeteren en terugkoppelen. Niets aan het toeval overlaten, ook niet dit laatste stap. Want hier ligt de kans om van een tevreden klant een echte ambassadeur te maken. **FAQ** - Hoe vaak moet je klantfeedback ophalen? Er is geen vaste frequentie die voor elk bedrijf geldt. Bepalend is het doel: wil je een nulmeting doen, een verbetertraject bewaken of de impact van een verandering meten? Koppel de frequentie aan die doelstelling, niet aan een kalender. Structuur en opvolging tellen zwaarder dan regelmaat alleen. - Wat is het verschil tussen een open en een gesloten feedbackvraag? Een gesloten vraag levert een cijfer of een ja/nee op: meetbaar en vergelijkbaar over tijd. Een open vraag vraagt de klant te beschrijven waarom hij die score heeft gegeven. Die toelichting geeft context, nuance en concrete aanknopingspunten voor verbetering. De combinatie van beide geeft het volledige beeld. - Wat is closing the loop bij klantfeedback? Closing the loop is het terugkoppelen aan de klant wat er met zijn feedback is gedaan. Je bedankt hem voor zijn tijd, je legt uit welke maatregelen zijn genomen en je deelt het resultaat, bijvoorbeeld een gestegen score. Zo laat je zien dat de feedback niet in een la verdwijnt, maar daadwerkelijk leidt tot verandering. - Waarom levert feedback vragen om complimenten minder op dan feedback vragen om te verbeteren? Wie feedback vraagt met de bedoeling complimenten te krijgen, stuurt onbewust de vragen en de interpretatie. Het resultaat is een aardige score die weinig zegt over wat er echt speelt. Wie vraagt om te verbeteren, stelt eerlijkere vragen en krijgt eerlijkere antwoorden, en die leiden tot de verbeteringen die uiteindelijk ook betere beoordelingen opleveren. - Hoe verwerk je grote hoeveelheden klantfeedback efficiënt? Categoriseer de antwoorden op terugkerende thema's: welke knelpunten noemen meerdere klanten onafhankelijk van elkaar? Moderne analysetools kunnen daarbij helpen. Maar het bepalen van prioriteiten, welke drie punten pak je als eerste aan, vraagt menselijk oordeel van iemand die de klantrelatie en de bedrijfsprocessen kent. --- ### How Do You Collect Customer Feedback That Actually Improves Your Business? [English] URL: https://kunden-erlebnis.de/en/blog/how-to-collect-customer-feedback-that-improves-your-business Published: 2026-08-13 > Collect customer feedback by asking specific, targeted questions, combining closed and open formats, analyzing patterns, and closing the loop with every respondent. Here is a question worth sitting with: what do you actually want to know from your customers? Because most businesses skip that step entirely. They send out a generic survey, collect a handful of responses, and file the results somewhere nobody reads them. That is not feedback. That is a ritual. Real, structured feedback starts with identifying exactly where the friction is in your business. Is it your complaints process? Your purchasing experience? Your visibility and positioning with new prospects? The starting point is always the same: define what you want to learn before you ask a single question. Many companies believe they deliver superior customer experience, while only a fraction of their customers agree. The gap is not always about service quality. Often it is about not knowing where the real problems are, because nobody asked the right questions. At Kunden Erlebnis, the first step of any transformation is the Nullmessung, a structured baseline measurement that identifies exactly where a company stands before anything changes. Feedback only becomes useful when it is gathered with a plan. There is a real temptation to use customer feedback as a compliment machine. A good review here, a five-star rating there, something to paste into the next pitch deck. And yes, asking your customers for their honest opinion can absolutely lead to positive reviews and strong testimonials. But that cannot be the primary goal. Ask because you want to change something. Ask because your processes need refinement, because your team's behavior could shift, because there is friction in your service delivery that you have not yet located. When you ask with that intention, something interesting happens: the feedback becomes usable. You can trace it back to a specific touchpoint on the customer journey, link it to a team behavior or a process gap, and make a decision. The downstream effect of asking to improve is significant. Lower operational costs because recurring issues get fixed at the root. Stronger revenue because satisfied customers stay and refer others. Employees who work in a system that functions better. And customers who stop being passive buyers and start becoming genuine advocates for your business. Kunden Erlebnis works with B2B companies in logistics and wholesale who face exactly this choice: measure to look good, or measure to get better. The ones who choose the latter consistently see it show up in their numbers. The combination of a closed and an open question is not a suggestion. It is the structure that makes feedback genuinely useful. The closed question gives you a number. Something like: on a scale of 1 to 10, how likely are you to recommend us to a colleague or business partner? That number is your baseline. It is measurable, trackable, and comparable over time. The Net Promoter Score approach used in the work Anne-Marie Vissers does at Kunden Erlebnis is built on exactly this logic. But the number alone tells you almost nothing about what to fix. The open question does. Ask: why did you give that score? What led you to that number? That is where the real insight lives. A customer who gives you a 6 and explains that your invoicing is always delayed tells you something actionable. A customer who gives you a 9 and says it is because your account manager always calls back the same day tells you something worth protecting. One closed question, one open question. That combination, applied consistently across your customer base, gives you structured feedback with gold in it. Collecting feedback without analyzing it is the most common mistake companies make after getting the first step right. The data arrives, someone reads it once, and it disappears into a folder. The process needs to go further than that. Once you have gathered your responses, categorize them. Group similar answers together. What comes up repeatedly? What theme appears across five different customers who have never spoken to each other? Those recurring patterns are not coincidences. They are signals. And when you can see them clearly, you can prioritize. That prioritization is the point. Instead of reacting to every individual complaint, you can say: these are the three things we are going to fix first, because they affect the largest portion of our customer base. Modern AI tools make categorization faster than it used to be, but the discipline behind it stays the same: collect systematically, analyze honestly, prioritize deliberately. At Kunden Erlebnis, the second phase of the transformation method, Verbessern und Steuern, is built on exactly this output. You cannot improve what you have not first measured and categorized. The feedback is the raw material. The analysis is where it becomes a plan. Closing the loop is a term used in customer experience work to describe one of the most overlooked steps in any feedback process: going back to the customer and acknowledging what happened. Your customer took time out of their workday to answer your questions honestly. That is not nothing. A thank-you is the minimum. But closing the loop goes further than courtesy. When you have acted on feedback and something has actually changed, tell the customer. Share that you received their input, that you took it seriously, that you made specific changes, and that those changes have already improved your score or your process. That message does several things at once. It demonstrates that the feedback was not just collected for show. It proves that your organization responds to input. And it rebuilds trust, or deepens it, at a touchpoint most companies completely ignore. For B2B companies with long-term customer relationships, this matters more than most realize. A customer who sees their feedback lead to visible change has a very different relationship with your business than one who filled out a form and heard nothing. When customers become genuine ambassadors for your business, it is because the loop was closed: they gave input, something changed, and they knew about it. The closing-the-loop practice is built into the third phase of Kunden Erlebnis's transformation method, where structural changes are anchored and communicated, not just implemented internally. **FAQ** - How often should a B2B company collect customer feedback? There is no universal frequency that fits every business. What matters is that feedback collection is structured and consistent, not reactive. A regular rhythm tied to key moments on the customer journey, such as after delivery, after onboarding, or after a service interaction, gives you comparable data over time and lets you spot trends before they become problems. - What is the difference between a closed and an open feedback question? A closed question produces a measurable score, such as a rating from 1 to 10. An open question asks why the customer gave that score. The closed question gives you a number to track. The open question gives you the context behind it. Both are necessary. The open answer is typically where the most useful and actionable information appears. - Why do customers rarely complain before they leave a supplier? Most customers find it easier to stay quiet and switch suppliers than to raise a complaint and wait to see if it gets resolved. Research across B2B industries shows that the vast majority of dissatisfied customers say nothing before they leave. That silence is not satisfaction. It is a risk that only structured feedback processes can detect early enough to act on. - What does closing the loop mean in customer feedback? Closing the loop means going back to the customer after they have given feedback, thanking them for their input, and telling them what changed as a result. It signals that the feedback was taken seriously and acted upon. In B2B relationships, this practice directly strengthens customer loyalty by demonstrating that the supplier listens and responds. - How do you prioritize which customer feedback to act on first? Categorize your responses by theme and look for patterns that appear across multiple customers. Issues mentioned repeatedly by different customers are your highest-priority improvements because they affect the broadest segment of your base. Trying to fix every individual comment leads to scattered effort. Fixing the most frequent patterns leads to measurable improvement across the whole customer relationship. --- ### Wie holst du Kundenfeedback ein, das wirklich nützt? [Deutsch] URL: https://kunden-erlebnis.de/blog/kundenfeedback-einholen-5-tipps Published: 2026-08-13 > Kundenfeedback nützt nur, wenn du vorher weißt, was du wissen willst, offene Fragen stellst, Antworten strukturiert auswertest und dem Kunden am Ende Rückmeldung gibst. Ganz im Ernst: Die meisten Unternehmen fragen ihre Kunden irgendwie, irgendwann und irgendwo. Ohne Plan, ohne Struktur, ohne eine klare Vorstellung davon, was sie mit den Antworten eigentlich anfangen wollen. Das Ergebnis ist dann auch entsprechend. Man sammelt Daten, liest sie einmal durch und legt sie in einen Ordner, aus dem sie nie wieder auftauchen. Der erste Schritt ist deshalb nicht die Frage selbst, sondern das Ziel dahinter. Stell dir zuerst ein Ziel: Was möchte ich von meinen Kunden gerne wissen, damit ich mich verbessern kann? Wo reizt es im Betrieb gerade wirklich? Ist es die Beschwerdeabteilung? Der Einkauf, der nicht rund läuft? Die Positionierung im Internet? Wer diese Frage zuerst beantwortet, kann auch die richtigen Fragen an seine Kunden stellen. Strukturiertes Feedback ist kein Zufall. Es ist das Ergebnis von Vorbereitung. Lob einzuholen ist verständlich. Wer möchte nicht hören, dass er gute Arbeit macht? Aber wenn Kundenfeedback nur dafür genutzt wird, positive Zitate für die Website zu sammeln, verschenkt man das eigentliche Potenzial. Frag nicht, um Lob zu bekommen, sondern frag, um besser zu werden. Das klingt simpel, verändert aber die Art, wie man Fragen formuliert, wie man Ergebnisse liest und wie man mit kritischen Antworten umgeht. Kritisches Feedback ist kein Angriff, es ist Information. Wer diese Haltung konsequent einnimmt, merkt schnell: Wirklich strukturiertes Feedback führt zu weniger Kosten, einem besseren Umsatz, zufriedeneren Mitarbeiterinnen und Kunden, die Botschafter für deinen Betrieb werden. Das ist der wirtschaftliche Kern hinter dieser Frage. Kundenloyalität schaffen bedeutet, zuerst zuzuhören, dann zu handeln. Geschlossene Fragen liefern Zahlen. Zahlen sind gut, weil sie vergleichbar sind und Trends sichtbar machen. Würden Sie uns an Freunde und Bekannte weiterempfehlen, auf einer Skala von 1 bis 10? Das ist die Grundlage des Net Promoter Score, den Kunden-Erlebnis in B2B-Projekten als Kerninstrument einsetzt. Aber die zweite Frage ist die entscheidende: Warum dieser Wert? Warum haben Sie diesen Wert gerade gegeben? In der Antwort auf diese Frage steckt Gold, weil darin noch einmal bestätigt wird, was du eventuell gut machst oder was verbessert werden kann. Diese Kombination ist kein Zufall. Die geschlossene Frage gibt Struktur, die offene Frage gibt Tiefe. Wer nur eine der beiden stellt, bekommt nur die Hälfte des Bildes. Wer beide kombiniert, hat wirklich strukturiertes Feedback in der Hand. Feedback einzuholen ist der erste Schritt. Der zweite Schritt, der in der Praxis viel zu oft ausbleibt, ist die Auswertung. Wer Antworten sammelt, sie aber nicht kategorisiert und gewichtet, arbeitet nichts dem Zufall überlassen, sondern übergibt es genau diesem Zufall. Das Ziel der Auswertung ist Priorisierung. Was wird am häufigsten genannt? Welche Themen tauchen unabhängig voneinander mehrfach auf? Wenn du das Feedback richtig einsammelst, kannst du priorisieren und nachher sagen: Das sind eigentlich die drei Prioritäten, die wir ändern sollten. Heute unterstützen KI-Tools diesen Schritt spürbar. Sie helfen, große Mengen offener Antworten schneller zu kategorisieren und Muster sichtbar zu machen. Aber die Entscheidung, was daraus folgt, bleibt beim Menschen. Genauer gesagt: beim Führungsteam, das bereit ist, auf die Ergebnisse zu reagieren. Der Kunde hat Zeit genommen, ehrliches Feedback zu geben. Was passiert danach? In den meisten Fällen: nichts. Keine Rückmeldung, kein Dank, kein Hinweis darauf, ob irgendjemand die Antwort überhaupt gelesen hat. In der Customer Experience nennen wir das Closing the Loop. Es ist der Schritt, der aus einer einmaligen Feedback-Kampagne eine echte Beziehungspflege macht. Der Kunde erfährt: Wir haben das Feedback erhalten, wir haben es ernst genommen, wir haben Maßnahmen ergriffen, und unser Score hat sich dadurch verbessert. Das haben wir getan, weil Sie uns ein wertvolles Feedback gegeben haben. Das ist kein Nice-to-have. Es ist der Moment, in dem du eine Brücke schlägst zwischen dem, was dein Kunde erlebt hat, und dem, was du daraus gemacht hast. Wer diesen Schritt weglässt, verschenkt die Loyalität, die er gerade aufgebaut hätte. Kunden, die sehen, dass ihr Feedback wirkt, werden zu Botschaftern. Das ist messbar, und genau das ist das Ziel. **FAQ** - Wie oft sollte ich meine Kunden um Feedback bitten? Es gibt keine starre Regel, aber Feedback sollte in regelmäßigen Abständen eingeholt werden, nicht nur nach Beschwerden. Entscheidend ist, dass jede Runde einen klaren Fokus hat und dass die Antworten auch tatsächlich ausgewertet und in Maßnahmen übersetzt werden. Eine einmalige Befragung ohne Folgeprozess bringt wenig. - Was ist der Unterschied zwischen einer offenen und einer geschlossenen Frage im Kundenfeedback? Eine geschlossene Frage liefert eine Zahl oder ein klares Ja/Nein, zum Beispiel die Weiterempfehlungsbereitschaft auf einer Skala. Eine offene Frage fragt nach dem Warum dahinter. Erst die Kombination beider ergibt wirklich strukturiertes Feedback: Orientierung durch die Zahl, Tiefe durch die Begründung. - Was bedeutet Closing the Loop im Kundenfeedback-Prozess? Closing the Loop bedeutet, dem Kunden nach einer Feedback-Runde Rückmeldung zu geben: Sein Feedback wurde gelesen, ernst genommen und hat zu konkreten Veränderungen geführt. Dieser Schritt wandelt eine einmalige Befragung in eine Beziehungspflege um und stärkt die Kundenloyalität messbar. - Warum verlässt ein Großhandelskunde das Unternehmen oft, ohne eine Beschwerde einzureichen? Weil 95 Prozent der unzufriedenen Kunden im Großhandel schweigen, bevor sie abwandern. Sie sammeln kleinere Frustrationen, die sich auf einem emotionalen Konto aufstauen, und wechseln dann, ohne den eigentlichen Grund zu nennen. Aktives, strukturiertes Feedback ist das einzige Instrument, das diesen stillen Abgang sichtbar macht. - Wie hilft die Bewährte 3-Phasen-Methode von Kunden-Erlebnis beim Umgang mit Kundenfeedback? Die Methode gliedert den Prozess in drei Phasen: Nullmessung, bei der der aktuelle Stand durch NPS-Kampagnen und Interviews sichtbar wird, Verbessern und Steuern, bei der Prozesse und Verhalten gezielt angepasst werden, und Verankerung, bei der ein interner CX-Verantwortlicher das System dauerhaft am Leben hält. --- ### Warum 'Sind Sie zufrieden?' kein echtes Kundenfeedback ist [Deutsch] URL: https://kunden-erlebnis.de/blog/strukturiertes-kundenfeedback-statt-hoeflichkeitsfragen Published: 2026-08-13 > Eine kurze Zufriedenheitsfrage ist keine Marktforschung. Nur wer Kundenfeedback strukturiert erhebt und auswertet, weiß wirklich, was seine Kunden brauchen. Die meisten Betriebe denken, dass sie Feedback einholen. Sie bekommen mal eine gute Bewertung, oder sie fragen kurz nach dem Auftrag, ob alles in Ordnung war. Aber ganz im Ernst: Diese Frage ist eigentlich nichts mehr als eine Höflichkeitsfrage. Der Kunde sagt 'Ja, passt', weil er keinen Konflikt will, nicht weil er wirklich zufrieden ist. Strukturiertes Feedback funktioniert anders. Es wird geplant, nicht zufällig gestellt. Es fragt gezielt nach konkreten Berührungspunkten auf der Kundenreise, nicht nach einem pauschalen Gefühl. Und es wird ausgewertet, nicht einfach abgeheftet. Wer diesen Unterschied nicht macht, dem fehlt die Grundlage, um Prozesse wirklich kundenzentriert auszurichten. Kannst du bitte aufhören zu sagen, dass du weißt, was deine Kunden brauchen, wenn du es noch niemals strukturiert bei deinen Kunden gefragt hast? Dann weißt du es nicht. Dieses Argument trifft viele Geschäftsführer und Vertriebsleiter unangenehm genau. Der Grund für diese Selbstüberschätzung ist verständlich: Wer seit Jahren mit denselben Ansprechpartnern telefoniert, glaubt, ein gutes Bild von deren Erwartungen zu haben. Aber subjektive Eindrücke aus Vertriebsgesprächen sind keine Datenbasis. Sie filtern automatisch das heraus, was der Gesprächspartner nicht sagen will, weil er die Beziehung schonen möchte. Gerade im B2B-Großhandel, wo Preisverhandlungen und persönliche Beziehungen eng verknüpft sind, ist das ein strukturelles Problem. Diese Lücke zwischen Selbstwahrnehmung und tatsächlicher Kundenperspektive entsteht nicht aus böser Absicht, sie entsteht, weil niemand strukturiert nachfragt. Wenn du wirklich strukturiertes Feedback einholst und das auch auswertest, dann hast du Gold. Denn dann weißt du, was deine Kunden brauchen. Und dann kannst du alles darauf ausrichten: deine ganzen Prozesse und deine ganzen Strukturen. Das ist der entscheidende Schritt von einem Bauchgefühl zu einer belastbaren Entscheidungsgrundlage. Konkret bedeutet das: Du erkennst, welche Berührungspunkte auf der Kundenreise reibungslos funktionieren und wo Kunden still frustriert abwandern. Du siehst, ob dein Innendienst, deine Lieferprozesse und deine Kommunikation aus Kundenperspektive konsistent sind. Und du kannst priorisieren, was zuerst verbessert werden muss, statt nichts dem Zufall zu überlassen. Bei Kunden-Erlebnis nennen wir den Startpunkt dieses Prozesses die Nullmessung. Sie ist Phase 1 der Bewährten 3-Phasen-Methode von Kunden-Erlebnis: NPS-Kampagne, qualitative Interviews und strukturierte Auswertung des Kundenfeedbacks. Erst wenn diese Ausgangslage klar ist, beginnt die eigentliche Arbeit an Prozessen, Training und interner Verankerung. Der häufigste Fehler ist nicht, dass Unternehmen zu wenig fragen, sondern dass sie falsch fragen. 'War alles in Ordnung?' ist keine Frage, die echtes Feedback erzeugt. Sie ist eine geschlossene Frage mit sozialem Druck zur positiven Antwort. Bessere Fragen setzen an konkreten Erlebnissen an: Wie hast du die letzte Lieferung erlebt? Was musste noch klarer kommuniziert werden? Wo hast du Aufwand gehabt, den du dir nicht gewünscht hättest? Diese Fragen öffnen Raum für ehrliche Rückmeldungen, weil sie nicht nach einer pauschalen Bewertung verlangen, sondern nach einem beschreibbaren Erlebnis. Dazu kommt die Frage, die im NPS-System den strukturellen Kern bildet: Wie wahrscheinlich ist es, dass du uns weiterempfiehlst? Diese eine Zahl macht Loyalität messbar und vergleichbar über Zeit. Aber sie reicht allein nicht aus. Sie braucht immer eine offene Folgefrage, die erklärt, warum jemand genau diesen Wert gegeben hat. Erst dann steuerst du selbst diesen Weg. Wirklich strukturiertes Feedback einholen, das machen nur wenige Betriebe. Das liegt selten an fehlendem Interesse, sondern meistens an fehlender Struktur und, ganz im Ernst, auch an einer gewissen Angst vor dem, was man hören könnte. Wer einen Kunden wirklich strukturiert befragt, öffnet eine Tür. Hinter dieser Tür stehen manchmal Aussagen, die zeigen, dass interne Überzeugungen und tatsächliche Kundenerfahrungen weit auseinanderliegen. Das ist kein angenehmes Erlebnis, aber es ist der Ausgangspunkt jeder echten Verbesserung. Wer sein Ego auf die Seite stellen kann, um wirklich zuzuhören, der schafft die Grundlage für eine Kundenloyalität, die nicht auf Gewohnheit, sondern auf echter Bindung basiert. Viele Unternehmen sagen, Kundenerlebnisse zu priorisieren. Aber nur wenige haben dafür feste Strukturen und Protokolle eingerichtet, die regelmäßig ausgewertet werden. Das ist die Lücke, in der Kunden still verloren gehen. **FAQ** - Was ist der Unterschied zwischen strukturiertem Kundenfeedback und einer einfachen Kundenzufriedenheitsumfrage? Strukturiertes Kundenfeedback wird geplant, gezielt erhoben und systematisch ausgewertet. Eine einfache Zufriedenheitsumfrage produziert oft nur sozial erwünschte Antworten. Der Unterschied liegt in der Methode, in der Fragequalität und vor allem darin, was danach mit den Ergebnissen passiert. - Wie oft sollte ein B2B-Unternehmen seine Kunden strukturiert befragen? Strukturiertes Feedback ist kein einmaliges Projekt, sondern ein laufender Prozess. Entscheidend ist, dass Befragungen an relevanten Berührungspunkten auf der Kundenreise stattfinden und dass die Ergebnisse regelmäßig ausgewertet und in konkrete Maßnahmen übersetzt werden. - Warum reicht die Frage 'Waren Sie zufrieden?' nicht aus? Diese Frage erzeugt fast immer ein 'Ja', weil Kunden keinen Konflikt wollen. Sie liefert keine verwertbaren Informationen darüber, wo Prozesse oder Kommunikation verbessert werden müssen. Konkrete Fragen zu erlebten Situationen öffnen dagegen Raum für ehrliche Rückmeldungen. - Was ist ein Net Promoter Score (NPS) und warum ist er für den B2B-Großhandel relevant? Der NPS misst, wie wahrscheinlich es ist, dass ein Kunde ein Unternehmen weiterempfiehlt. Er macht Kundenloyalität zu einer messbaren Zahl, die über Zeit verfolgt werden kann. Im B2B-Großhandel, wo Produkte austauschbar und Preise vergleichbar sind, ist ein stabiler NPS ein konkreter Wettbewerbsvorteil. - Was passiert, wenn Unternehmen kein strukturiertes Feedback einholen? Sie verlieren Kunden, ohne es zu merken. 95 Prozent der unzufriedenen Kunden im Großhandel sagen nichts, bevor sie abwandern. Wer nicht strukturiert fragt, bleibt blind für diese stillen Abgänge und kann nicht gegensteuern, bevor der Verlust bereits eingetreten ist. --- ### Weet je echt wat jouw klanten nodig hebben, of denk je dat alleen? [Nederlands] URL: https://kunden-erlebnis.de/nl/blog/weet-je-wat-klanten-nodig-hebben-of-denk-je-dat-alleen Published: 2026-08-12 > De meeste bedrijven denken dat ze klantfeedback ophalen, maar stellen in werkelijkheid alleen een beleefdheidsvraag. Structureel feedback verzamelen en uitwerken is wat het verschil maakt. Bijna elk bedrijf zegt dat het naar klanten luistert. Een positieve recensie hier, een kort vraagje aan de balie daar. Dat voelt als feedback ophalen, maar het is het niet. De vraag 'Was alles in orde?' nodigt niet uit tot eerlijkheid. Klanten antwoorden wat sociaal wenselijk is, niet wat ze werkelijk ervaren. Er is een fundamenteel verschil tussen vragen stellen en structureel feedback verzamelen. Het eerste geruststelt jezelf. Het tweede geeft je informatie waarmee je iets kunt doen. Bij Kunden-Erlebnis zien we dit patroon keer op keer: bedrijven die jarenlang dachten te weten wat klanten wilden, en die bij een gestructureerde meting ontdekten dat hun aannames niet klopten. De pijnlijke waarheid is simpel: als je nog nooit gestructureerd hebt gevraagd wat klanten écht nodig hebben, dan weet je het niet. Je denkt het. Dat is iets anders. Structureel werken begint met het loslaten van de gedachte dat je al weet wat er speelt. Goed, je hoort weleens iets van een klant. Maar dat is incidenteel, en incidenteel is geen systeem. Structureel betekent: je stelt vragen die eerlijk antwoord uitlokken, en je werkt de antwoorden daadwerkelijk uit. De uitwerking is het deel dat de meeste bedrijven overslaan. Feedback verzamelen zonder te analyseren wat er instaat, is hetzelfde als je facturen openen maar nooit betalen. De informatie is er, maar ze werkt niet voor je. Wanneer je dit goed inricht, zie je iets interessants: je klanten vertellen je precies waar het wringt. In de communicatie, in de levertijd, in de afhandeling van een klacht. Die informatie is de basis voor betere processen en sterkere structuren. Precies daar begint klantloyaliteit, ganz im Ernst. Bedrijven richten hun processen meestal in vanuit de eigen organisatie: wat is intern efficiënt, wat past bij de afdeling, wat werkt voor de planning. Dat is begrijpelijk, maar het is niet hetzelfde als wat de klant ervaart op zijn reis. Structureel feedback geeft je de klantbril op. Je ziet dan niet wat je intern dacht te regelen, maar wat de klant op welk contactpunt daadwerkelijk meemaakt. Die twee perspectieven lopen vaker uiteen dan bedrijven verwachten. Bij Kunden-Erlebnis zien we dat bedrijven die hun processen langs de klantreis leggen, snel ontdekken waar de echte wrijving zit. Niet altijd bij de grote mijlpalen, maar in de kleine dingen: hoe snel reageert de binnendienst, wordt een prijsafspraak doorgegeven naar de volgende afdeling, krijgt de klant een update als er iets misgaat? Die details bepalen of een klant blijft of vertrekt. En het zijn precies die details die structureel klantfeedback zichtbaar maakt. Loyaliteit is geen gevoel, het is gedrag. Een loyale klant bestelt opnieuw, verwijst anderen door en kiest niet automatisch voor de goedkoopste concurrent. Maar loyaliteit ontstaat alleen als je consistent doet wat jij zegt dat je doet, sag, was du tust, aber tu auch, was du sagst. Dat lukt alleen als je weet wat klanten van je verwachten en hoe jij scoort op die verwachtingen. Niet op basis van aannames, maar op basis van gegevens. Bij Kunden-Erlebnis zien we dat bedrijven die structureel feedback verzamelen, processen aanpassen en hun team trainen op klantgericht gedrag, meetbare stappen zetten in klanttevredenheid en loyaliteit. Dat is geen toeval, dat is de uitkomst van een systeem dat niets aan het toeval overlaat. **FAQ** - Wat is het verschil tussen klanttevredenheid meten en structureel feedback verzamelen? Klanttevredenheid meten is vaak een momentopname na één interactie. Structureel feedback verzamelen betekent dat je op vaste momenten gerichte vragen stelt, de antwoorden systematisch uitwerkt en de uitkomsten koppelt aan je processen en structuren. Het eerste geeft een gevoel. Het tweede geeft bruikbare informatie. - Waarom zeggen klanten niet wat er echt mis is als je het vraagt? Klanten antwoorden sociaal wenselijk op vage vragen. 'Was alles in orde?' nodigt niet uit tot eerlijkheid. Structurele feedbackmethoden, zoals de Net Promoter Score gecombineerd met gerichte vervolgvragen, verlagen die drempel. Ze geven klanten de ruimte om te zeggen wat ze werkelijk ervaren, zonder dat het voelt als klagen. - Hoe snel zie je resultaat van structureel klantfeedback? Dat hangt af van hoe snel je op de uitkomsten handelt. Uit de praktijk van Kunden-Erlebnis blijkt dat een campingpark binnen vier maanden zijn Google-score van 4,2 naar 4,6 verbeterde en 30 procent meer beoordelingen ontving, puur door gestructureerde feedbackformulieren en gerichte analyse van de antwoorden. - Welke vragen moet je stellen om eerlijke klantfeedback te krijgen? De vraag 'Bent u tevreden?' werkt niet. Betere vragen gaan over specifieke contactpunten in de klantreis: hoe verliep de communicatie, hoe werd een probleem opgelost, wat zou er beter kunnen? De Net Promoter Score, gecombineerd met een open vervolgvraag, is een bewezen startpunt voor eerlijke, bruikbare feedback. - Wie is verantwoordelijk voor klantfeedback in een B2B-bedrijf zonder CX-afdeling? Kunden-Erlebnis raadt aan om tijdens het transformatietraject een interne CX-verantwoordelijke op te bouwen, de zogenaamde Borger. Die persoon borgt het feedbacksysteem na afloop van het traject. Zo stopt de verbetering niet als de externe consultant vertrekt, maar werkt het systeem zelfstandig door. --- ### Do You Actually Know What Your Customers Need - Or Are You Just Assuming? [English] URL: https://kunden-erlebnis.de/en/blog/do-you-know-what-your-customers-need-structured-feedback Published: 2026-08-12 > Most businesses assume they know what customers need. Without structured feedback that gets systematically analyzed, that assumption is just a guess - and a costly one. Most businesses genuinely believe they collect customer feedback. A good review comes in, someone on the team asks a customer if everything was alright, and the day moves on. That feels like listening. It is not. The question 'was everything okay?' is a courtesy question. It follows the same social logic as asking someone how they are doing at a party - you are not actually inviting a real answer. You are filling a social gap. And customers know this. They say yes, pay, and leave. If something bothered them, that 'yes' buries it. What you end up with is a steady stream of vague positivity that tells you almost nothing about what needs to change. Anne-Marie Vissers, who works with B2B logistics and wholesale companies on measurable customer loyalty, puts it plainly: most businesses think they are collecting feedback. They are not. They are collecting reassurance. The gap between those two things is where customer departures quietly happen. A courtesy question will not catch the customers who leave without ever saying a word. Unstructured feedback is what most businesses actually rely on: the occasional online review, a complaint that escalated, a compliment passed through a sales rep. This input has value, but it is self-selecting. The customers who respond are outliers - either very happy or very frustrated. The quiet middle, which is often your largest segment, is invisible. Structured feedback changes this. It means deciding in advance which customers you ask, which questions you ask them, how often you ask, and what you do with the answers. There are various frameworks for standardizing this process, but the method matters less than the consistency and the follow-through. The follow-through is where most businesses fall short. Collecting feedback without analyzing it produces data you cannot act on. Anne-Marie Vissers describes the payoff clearly: when you collect structured feedback and actually evaluate it, you have gold. Because then you know what your customers genuinely need - and you can align everything around that, your processes, your structures, your team behavior. Internal process optimization and customer-centric process design are not the same thing. A company can run a highly efficient warehouse, billing cycle, and customer service workflow - all of which create friction for the customer - because each function was designed from the inside out. When structured feedback reveals where that friction actually lives, the redesign becomes specific. You are not improving processes in the abstract. You are fixing the moments on the customer journey that the customer has told you are the problem. This distinction matters enormously for buy-in inside the organization: people change behavior more readily when they can see the gap between what they thought customers experienced and what customers actually report. Kunden Erlebnis works with companies in logistics and B2B wholesale to make this translation from feedback to process change concrete. The feedback is not collected and filed. It becomes the blueprint for what to change, driving process improvements, coaching, and structured follow-up across the customer journey. According to the Harvard Business Review, companies that act on customer feedback systematically outperform peers on revenue growth and retention - because the feedback loop becomes a competitive advantage, not an administrative task. B2B relationships have a structural feature that makes complacency easy: inertia. Switching suppliers costs time, effort, and risk. So customers stay longer than their satisfaction level would predict. A customer who has been with a wholesaler for six years and stopped giving feedback two years ago may feel entirely understood by their account manager. They may be three months away from signing with a competitor. The absence of complaints is not evidence of loyalty. It is evidence that the customer has not yet found a reason to invest the energy in complaining. Vissers describes this pattern in her work: the emotional bank account goes into the red gradually, through a sequence of small frictions that individually seem minor. A delivery that came late without notice. A price agreement that did not get passed to the right team. An invoice query that took too long to resolve. None of these alone breaks a relationship. Together, they drain it. Research on the so-called 'delivery gap' has pointed to a striking disconnect: many companies believe they are delivering a superior customer experience while their customers rate that experience far lower. That gap does not close through good intentions. It closes through structured measurement. This is precisely why Kunden Erlebnis treats the baseline measurement as non-negotiable at the start of every engagement. You cannot close a gap you have not measured. The first step is resisting the impulse to survey everyone at once. Structured feedback is not a mass email campaign sent once a year. It is a repeating rhythm, applied to a defined set of customers, with a clear protocol for what happens after each response. The questions themselves matter. Asking 'are you satisfied?' will not teach you anything useful. A question like 'how likely are you to recommend us to a colleague or business partner?' is a starting point, but the follow-up question is where the data becomes actionable. Why did you give that score? What would need to change for the score to be higher? These open questions surface the specifics that a rating alone cannot carry. Kunden Erlebnis begins each engagement with a structured baseline measurement: NPS campaigns, customer interviews, and internal interviews across departments. This is not a one-time diagnostic. It establishes the starting point from which all subsequent improvements can be measured - and it forces the organization to confront the gap between internal assumptions and actual customer perception. The measurement is not the end goal. Improvements follow: process redesign, coaching, targeted training. The change is then anchored internally so that the feedback loop keeps running after the external project ends. Nothing is left to chance. **FAQ** - How is structured customer feedback different from asking customers if they are satisfied? Structured feedback uses deliberate questions, is collected from a defined customer group on a consistent schedule, and is analyzed for patterns. Asking customers if they are satisfied is a social convention that almost always produces a yes, regardless of how the customer actually feels. Structured feedback surfaces the real picture. - Why do B2B customers leave without complaining first? Switching suppliers takes effort, so B2B customers tolerate friction longer than their satisfaction level would suggest. Small problems accumulate silently - late deliveries, miscommunicated agreements, slow invoice resolution. By the time a customer articulates dissatisfaction, they have often already decided to leave. Research from Kunden Erlebnis indicates 95 percent say nothing before going. - What is the NPS method and how does it relate to customer loyalty? Net Promoter Score asks customers how likely they are to recommend your company to a colleague or partner, on a scale of zero to ten. The score segments customers into Promoters, Passives, and Detractors. Used as a repeating measurement rather than a one-off survey, NPS reveals loyalty trends over time and shows where processes need to change to move the score upward. - How often should companies collect structured customer feedback? Consistency matters more than frequency. A quarterly NPS campaign combined with regular check-in calls to key accounts gives a company enough data to track trends and act on them. The Kunden Erlebnis approach treats measurement as a continuous rhythm, not an annual exercise - because problems that go undetected for twelve months are problems that have already cost you customers. - What should a company do immediately after collecting customer feedback? Every response needs a protocol. A Detractor score - a customer who rates you low - requires a follow-up call within 24 hours. A Promoter response is an opportunity to ask for a referral or public review. Passives need attention before they drift. Feedback without a connected response process is data that does not change anything. The Kunden Erlebnis Phase 2 framework translates feedback directly into process and behavior changes. --- ### Ego bei Beschwerden: Warum feste Strukturen besser helfen als guter Wille? [Deutsch] URL: https://kunden-erlebnis.de/blog/ego-bei-beschwerden-strukturen-statt-guter-wille Published: 2026-08-11 > Wer bei Kundenbeschwerden auf Protokoll statt auf Bauchgefühl setzt, verhindert, dass zwei aufgeladene Emotionen aufeinanderprallen, und handelt zuverlässig statt zufällig. Kannst du dein Ego kurz auf die Seite stellen, wenn es um eine Beschwerde geht? Diese Frage klingt einfach, trifft aber einen wunden Punkt in vielen Unternehmen. Der Mitarbeiter, der eine Beschwerde entgegennimmt, fühlt sich in der Regel angegriffen, selbst dann, wenn der Kunde keine persönliche Kritik beabsichtigt. Der Kunde bringt in diesem Moment seine eigenen Emotionen mit, Frustration, vielleicht Enttäuschung, manchmal auch Ärger. Und auf der anderen Seite des Gesprächs stehen ebenfalls Emotionen. Das Problem: Wenn beide Seiten emotional reagieren, führt das Gespräch nirgendwo hin. Weder das Problem wird gelöst noch die Beziehung zum Kunden stabilisiert. Was bleibt, ist ein Gespräch, das eskaliert ist, obwohl beide Seiten eigentlich dasselbe wollten: eine Lösung. Dieses Mal lief es zufällig gut, nächstes Mal nicht. Nein, plan das. Genau darin steckt das eigentliche Risiko: Beschwerdemanagement ohne Struktur ist kein Prozess, sondern ein Glücksspiel. Das ist kein tragfähiges Fundament. Unternehmen, die Kundenloyalität als Wachstumsstrategie ernst nehmen, können es sich nicht leisten, bei jedem Beschwerdefall neu zu improvisieren. Die Berührungspunkte auf der Kundenreise, insbesondere kritische Momente wie Beschwerden, müssen vorhersehbar und konsistent gestaltet sein. Ohne Protokoll kommen immer Emotionen mit ins Spiel, und wenn der Kunde Emotionen hat und du auch, dann führt das zu nichts. Das kannst du nur dann alleine hinbekommen, wenn du ganz genau weißt, wie du mit einer Beschwerde vorgehen solltest. Feste Abläufe schaffen genau diesen Handlungsrahmen. Der Mitarbeiter muss in dem Moment, in dem ein Kunde aufgebracht ist, nicht mehr entscheiden, was er als nächstes sagt. Er weiß es bereits, weil das Unternehmen diesen Weg vorgegeben hat. Das reduziert den Raum, in dem das Ego des Mitarbeiters reagieren kann, erheblich. Nicht weil der Mitarbeiter keine Emotionen mehr hat, sondern weil der Protokollrahmen ihm die Orientierung gibt, die er in einer aufgeladenen Situation braucht. Dann entsteht nichts mehr zufällig. Das Gespräch folgt einem Plan, und dieser Plan wurde in einem ruhigen Moment entwickelt, nicht im Moment der Eskalation. Welche Protokollstrukturen und Abläufe sind bereits in deinem Betrieb vorhanden? Diese Frage ist der erste Schritt. Denn wer keine Antwort darauf hat, verlässt sich beim nächsten Beschwerdefall wieder auf Glück. Kein Mensch steht morgens auf und denkt, heute würde er gerne einem Unternehmen eine Beschwerde schicken. Wer eine Beschwerde einreicht, hat bereits Energie investiert, weil ihm das Ergebnis wichtig ist. Das ist an sich ein Signal von Bindung. Wie dieses Signal beantwortet wird, entscheidet über den emotionalen Kredit in der Beziehung. Unternehmen, die in diesem Moment strukturiert, ruhig und lösungsorientiert reagieren, stärken die Kundenbeziehung in einem der heikelsten Momente der Kundenreise. Unternehmen, die in diesem Moment improvisieren oder das Ego in den Vordergrund stellen, verspielen genau diesen Kredit. Bei Kunden Erlebnis ist die Kernthese klar: Kundenloyalität als Wachstumsstrategie bedeutet, dass gerade die kritischen Momente, Verspätungen, Fehler, Beschwerden, strukturiert gestaltet sein müssen. Denn dort entscheidet sich, ob ein Kunde bleibt oder geht. Und der Preis ist selten der Grund, warum ein Kunde geht. Sorge dafür, dass du einen Plan hast und weißt, wie du vorgehen sollst. Der Einstieg ist eine einfache Bestandsaufnahme: Welche Abläufe gibt es bereits? Wer übernimmt beim ersten Gespräch die Verantwortung, wer eskaliert intern, wer kommuniziert die Lösung zurück an den Kunden? Fragen wie diese machen sichtbar, ob im Unternehmen wirklich strukturiertes Feedback existiert oder ob jeder Beschwerdefall neu improvisiert wird. Die Antwort fällt oft überraschend aus. **FAQ** - Warum reagieren Mitarbeiter bei Kundenbeschwerden oft emotional? Weil eine Beschwerde sich anfühlt wie ein persönlicher Angriff, auch wenn der Kunde nur ein Problem lösen will. Ohne festes Protokoll fehlt dem Mitarbeiter in diesem Moment die Orientierung, und das Ego springt automatisch ein. Feste Abläufe unterbrechen diesen Mechanismus, weil sie dem Mitarbeiter einen vorbereiteten Handlungsrahmen geben. - Was ist der Unterschied zwischen einem Beschwerdeprotokoll und einem Handbucheintrag? Ein Handbucheintrag beschreibt, was zu tun ist. Ein Beschwerdeprotokoll ist trainiert, kennt die Berührungspunkte auf der Kundenreise und ist in der Praxis erprobt. Es entsteht nichts mehr zufällig, wenn Mitarbeiter in ruhigen Momenten geübt haben, was sie in aufgeladenen Situationen tun, nicht erst im Ernstfall. - Was hat das Ego mit Kundenloyalität zu tun? Direkt: Jedes BeschwerdeGespräch, das eskaliert weil ein Mitarbeiter sich persönlich angegriffen fühlte, kostet emotionalen Kredit in der Kundenbeziehung. Kunden, die in kritischen Momenten erleben, dass ein Unternehmen strukturiert und ruhig reagiert, bleiben loyaler als jene, die eine Gegendiskussion bekommen. - Wie erkenne ich, ob mein Unternehmen eine echte Beschwerdestruktur hat? Stell dir drei Fragen: Weiß jeder Mitarbeiter, was er im ersten Beschwerdefall sagt? Gibt es eine klare interne Eskalationsroute? Und wird die Lösung aktiv an den Kunden zurückgemeldet? Wer alle drei Fragen mit Ja beantworten kann und das belegen kann, hat eine Struktur. Wer zögert, hat eine Lücke. - Wie geht Kunden Erlebnis bei der Entwicklung von Beschwerdeprotokollen vor? Kunden Erlebnis startet mit einer Nullmessung: Welche Abläufe existieren bereits, wo liegen die Lücken auf der Kundenreise? Darauf folgen gezielte Trainings und Prozessanpassungen. Am Ende steht die Verankerung durch einen internen CX-Verantwortlichen, einen Borger, der das Protokoll im Tagesgeschäft lebendig hält. --- ### Waarom een klacht je ego op de proef stelt, en hoe je dat doorbreekt [Nederlands] URL: https://kunden-erlebnis.de/nl/blog/klacht-ego-opzijzetten-klantbeleving Published: 2026-08-11 > Een klacht raakt je als medewerker direct. Wie weet hoe emoties werken bij klachten, kan zijn eigen emoties opzijzetten en effectief reageren. Wanneer een klant klaagt, is zijn eerste zorg niet jouw gevoel. Hij is gefrustreerd, teleurgesteld of gewoon boos, en hij wil dat iemand dat erkent. Maar wat er aan de andere kant van die tafel of telefoon gebeurt, is net zo menselijk: jij voelt je aangevallen. Dat is geen zwakte, dat is een automatische reactie. Het probleem is wat daarna komt. Als de klant emoties meebrengt en jij ook, dan loopt het gesprek vast. Twee mensen die allebei hun gelijk willen halen, komen nergens. En de klant heeft er geen behoefte aan om jou te overtuigen van zijn gelijk, hij wil gewoon dat zijn probleem wordt opgelost. Stel je voor dat je precies weet hoe je een klacht oppakt: dat je een protocol hebt, een structuur die houvast geeft. Dan is er geen moment meer waarop je improviseert. En precies in die improvisatie sluipen emoties naar binnen. Een vaste structuur, een helder protocol, geeft houvast. Niet omdat het gesprek dan mechanisch wordt, maar omdat jij vrij bent om je te concentreren op de mens tegenover je. Je hoeft niet na te denken over wat je nu moet doen, dat weet je al. Daardoor kun je je ego opzijzetten, letterlijk. Dit is wat Kunden-Erlebnis bedoelt als we zeggen dat niets aan het toeval mag worden overgelaten. "De ene keer liep het toevallig goed, de volgende keer niet", dat is geen klachtenmanagement, dat is geluk hebben. Plan het. Schrijf het uit. Train erop. Er is een verschil tussen weten dat je kalm moet blijven en daadwerkelijk kalm blijven. Iedereen weet het. Maar in het moment, als een klant zijn frustratie over je uitstort, schiet kennis soms tekort. Wat dan wél helpt, is routine. Routine ontstaat door herhaling van een aanpak die klopt. Welke stappen neem je? Hoe erken je de emotie van de klant zonder die van jezelf te vergroten? Wanneer bied je een oplossing aan, en wanneer geef je eerst ruimte? Dit zijn geen triviale vragen, dit zijn de vragen waar de klantrelatie op kantelt. Training en coaching gaan hier hand in hand, zodat medewerkers niet alleen weten wat ze moeten doen, maar het ook kunnen in een emotioneel geladen situatie. De meeste organisaties kennen wel een medewerker die klachten uitstekend afhandelt. Empathisch, kalm, oplossingsgericht. Maar wat gebeurt er als diezelfde medewerker er niet is? Als iemand anders de telefoon opneemt? Dat is het onderscheid tussen toevallig goed en structureel goed. Een individu dat goed is in klachtenafhandeling is een geluk voor de organisatie. Een organisatie die goed is in klachtenafhandeling ongeacht wie er op dat moment staat, is een keuze. Die keuze begint bij de klantbril opzetten als vertrekpunt voor elk klachtenprotocol. Niet: wat is voor ons de makkelijkste afhandeling? Maar: wat heeft de klant op dit moment nodig om zich gehoord te voelen én zijn probleem opgelost te zien? Kunden-Erlebnis werkt vanuit de overtuiging dat loyaliteit wordt gewonnen op het moment dat het fout gaat. Niet op het moment dat alles vanzelf goed loopt. Een klacht is een berührungspunt op de klantreis waarop de organisatie laat zien wie ze werkelijk is. **FAQ** - Hoe kan ik voorkomen dat mijn medewerkers defensief reageren bij een klacht? Defensiviteit bij klachten ontstaat vrijwel altijd door het ontbreken van een duidelijke aanpak. Medewerkers die weten hoe ze stap voor stap een klacht oppakken, hoeven minder te improviseren en reageren daardoor rustiger. Train op het protocol, niet alleen op de houding. - Wat is het eerste wat je doet als een klant klaagt? Erken de emotie van de klant voordat je overgaat op een oplossing. De klant wil eerst voelen dat zijn frustratie wordt gehoord. Wie direct met feiten of uitleg begint, verliest de klant al in de eerste twintig seconden van het gesprek. - Waarom werkt een klachtenprotocol beter dan per situatie beslissen? Per situatie beslissen kost energie die ten koste gaat van de aandacht voor de klant. Een protocol schept rust: medewerkers weten wat ze doen, waardoor ze zich kunnen richten op de mens tegenover hen. Het resultaat is consistenter, ongeacht wie de klacht afhandelt. - Heeft klachtenmanagement invloed op de NPS van een organisatie? Ja, aantoonbaar. Een klacht die goed wordt afgehandeld, verhoogt de kans dat een klant toch een promotor wordt. Een klacht die slecht of inconsistent wordt afgehandeld, versterkt het vertrekgedrag. Klachtenmanagement is daarmee een directe stuurvariabele voor de Net Promoter Score. - Hoe betrek ik mijn team bij het opzetten van een klachtenstructuur? Begin met de berührungspunten op de klantreis waar klachten het vaakst ontstaan. Laat medewerkers zelf beschrijven wat er op die momenten mis gaat en waarom. Wie meedenkt over het protocol, volgt het ook op. Betrokkenheid bij het ontwerp vergroot de naleving in de praktijk. --- ### Can You Set Your Ego Aside When a Customer Complains? [English] URL: https://kunden-erlebnis.de/en/blog/set-ego-aside-customer-complaints Published: 2026-08-11 > Yes, but only if you have a clear protocol in place. Structure removes the element of chance and gives you room to manage your own emotions. Think about the last time a customer came to you with a serious complaint. Chances are, something tightened up inside you before they even finished their sentence. That reaction is not a character flaw. It is human. The problem is that the customer is already carrying their own emotional load in that moment. They are frustrated, possibly embarrassed, maybe even angry. When two people arrive at the same conversation with unresolved emotions and no shared framework for resolving them, the conversation goes nowhere useful. The intention to handle complaints well is almost always there. The structure to make it happen reliably is usually missing. And without structure, you are essentially hoping the right person is having a good day. That is not a complaint-handling system. That is luck. When you know exactly how to handle a complaint step by step, something important shifts. You stop reacting and start responding. The protocol carries the interaction forward, which frees up your attention to manage what is happening inside you rather than scrambling to figure out what to say next. The question worth asking honestly: does your organization currently have documented complaint-handling workflows that every customer-facing employee knows and can execute under pressure? If the answer is anything less than a clear yes, the outcome of your next complaint depends on who picks up the phone. There is a straightforward but often overlooked logic here. When you understand the emotional state a complaint puts a customer in, you gain something practical: the ability to anticipate your own emotional response before it takes over. A customer filing a complaint is often dealing with disappointment, a sense of being let down, or genuine disruption to their business. That is the emotional package they walk in with. On the other side of the table, the employee hears a grievance and often registers it as criticism, even when it is directed at a process and not at them personally. Knowing this dynamic in advance changes how you enter the conversation. The complaint itself is a touchpoint on the customer journey, and like every touchpoint, it can be either managed or left to chance. Working on both sides of the complaint interaction matters: the structural side (protocols, workflows, defined response paths) and the human side (emotional awareness, perspective-taking, communication training). One without the other leaves the outcome unpredictable. In B2B environments with interchangeable product portfolios, the customer experience around a problem is often the deciding factor in whether a contract gets renewed. If one interaction goes well because the right person happened to be available, and the next goes poorly because that person was on leave, what you have is not a service standard. You have a lottery. The core product is rarely the main reason a customer leaves. The accumulated frustration of inconsistent handling, unclear communication, and unresolved small issues over time is what erodes loyalty. And by the time a customer is ready to leave, the emotional credit in the relationship is already spent. The fix is not to hire people with better temperaments. It is to build a system that makes good complaint handling the default, regardless of who is involved. Plan it. Document it. Train it. Then measure whether it is working. **FAQ** - Can employees really set their ego aside during a customer complaint? Yes, but not through willpower alone. When employees have a clear protocol to follow, their attention shifts from self-defense to problem-solving. Structure is what makes ego management practically possible, not just theoretically desirable. Without a defined response path, emotional reactions tend to fill the gap. - What should a basic complaint protocol include? At minimum, a complaint protocol should define how a complaint is received, who owns the response, what the customer is told and when, and how the resolution is documented and followed up. The goal is that any customer-facing employee can execute the process reliably, even under pressure, without improvising. - Why do customers often feel more loyal after a well-handled complaint? A complaint that is resolved well signals to the customer that the company takes responsibility and acts on it. That experience builds trust in a way that an uneventful transaction does not. The complaint becomes proof that the relationship holds under pressure, which is exactly what B2B customers need to see before renewing a contract. - How does Kunden Erlebnis approach complaint handling in its methodology? Complaint touchpoints are mapped during the Nullmessung phase of the Bewährte 3-Phasen-Methode. Existing workflows are assessed, gaps are identified, and structured response protocols are built into the improvement phase. The aim is that complaint handling becomes a repeatable standard, not a personality-dependent outcome. - Is complaint handling only relevant for frontline employees? No. Leadership sets the standard that frontline employees follow. If there is no defined protocol from the top, employees default to instinct under pressure. Building a complaint-handling structure is a management decision before it is a training topic. --- ### Was passiert wirklich, wenn dein Produkt nicht lieferbar ist? [Deutsch] URL: https://kunden-erlebnis.de/blog/produkt-nicht-verfuegbar-kundenerlebnis-emotionen Published: 2026-08-11 > Wenn ein Produkt nicht verfügbar ist, löst die Art der Kommunikation beim Kunden starke Emotionen aus. Wer diese kennt, kann gezielt reagieren und das Erlebnis steuern. Weißt du überhaupt, welche Emotionen bei einem Kunden entstehen, wenn das bestellte Produkt nicht verfügbar ist? Diese Frage klingt einfach, aber die meisten Unternehmen stellen sie sich nicht. Sie reagieren auf die Sachebene: Das Produkt ist nicht da. Punkt. Was das beim Kunden auslöst, bleibt außen vor. Genau hier liegt der Unterschied zwischen einem Betrieb, der auf Zufälle setzt, und einem, der sein Kundenerlebnis bewusst gestaltet. Zufällig geht einmal etwas gut. Aber zufällig kann es dann genauso gut schiefgehen. Das ist kein stabiles Fundament für Kundenloyalität. Wer an diesem Punkt weiß, welche Emotionen er auslöst, wenn eine unangenehme Nachricht überbracht werden muss, hat einen klaren Vorteil gegenüber dem Wettbewerb. "Wir können auch nichts daran ändern, dass es jetzt nicht geliefert wird, weil es einfach nicht verfügbar ist." Diesen Satz hört man in Unternehmen häufig. Sachlich korrekt. Emotional ein Fehler. Genau das ist der Moment, in dem emotionaler Kredit abgebaut wird, still und leise, ohne dass jemand eine Beschwerde einreicht. Der einfache Schritt, der fehlt: eine Alternative nennen. Ruf an und sag: "Hey, das Produkt ist nicht verfügbar oder erst in sechs Wochen lieferbar. Du hast die Möglichkeit, entweder sechs Wochen zu warten oder einen Ersatz zu bestellen." Dieser eine Satz ändert die gesamte emotionale Wirkung der Nachricht. Der Kunde bekommt Kontrolle zurück. Er kann entscheiden. Das ist Customer Experience, das Bewusstsein, welche Emotionen eine Nachricht auslöst, und die bewusste Reaktion darauf. Das sind Dinge, die du vorher planen kannst. Du weißt, dass Produkte gelegentlich nicht verfügbar sein werden. Du weißt, dass diese Nachricht beim Kunden Frustration auslösen kann. Also kannst du, bevor der Fall eintritt, festlegen, wie dein Team kommuniziert. Ein einfaches Beispiel aus der Praxis: Wenn ein Produkt nicht verfügbar ist, greift ein definierter Prozess. Der Kunde wird angerufen, der genaue Zeitrahmen wird genannt, und es werden zwei konkrete Optionen angeboten. Keine vage Entschuldigung, sondern eine persönliche, strukturierte Kommunikation. Was heute noch dem Zufall überlassen wird, wird morgen zur steuerbaren Routine, wenn du erst herausfindest, wo solche Reibungspunkte entstehen, dann Prozesse gezielt verbesserst und das Verhalten im Team verankerst. Customer Experience oder Kunden-Erlebnis geht sogar noch einen Schritt weiter als klassische Kundenzufriedenheit. Es geht nicht nur darum, ob der Kunde am Ende zufrieden war. Es geht darum, welche Emotionen auf dem gesamten Weg dorthin entstanden sind, bei jeder Nachricht, bei jeder Lieferung, bei jedem Kontakt. Das lässt sich eigentlich ganz einfach erklären: Kundenzufriedenheit ist ein Ergebnis. Customer Experience ist der Prozess, der dazu führt oder eben nicht. Wer nur das Ergebnis misst, sieht nicht, wo entlang der Kundenreise Emotionen entstehen, die langfristig über Loyalität oder Abgang entscheiden. Kunden-Erlebnis setzt genau hier an: sichtbar machen, was Kunden wirklich erleben, dann gezielt verbessern, und schließlich das neue Verhalten strukturell verankern, sodass es auch ohne externen Berater weiterlebt. **FAQ** - Was soll ich tun, wenn ein bestelltes Produkt nicht lieferbar ist? Ruf den Kunden aktiv an, nenne den genauen Zeitrahmen und biete sofort eine konkrete Alternative an. Damit gibst du dem Kunden Kontrolle zurück und zeigst, dass sein Anliegen ernst genommen wird. Eine Standardmail ohne Alternative löst das Gegenteil aus. - Warum ist die emotionale Reaktion des Kunden wichtiger als die Sachebene? Weil Kunden auf der Sachebene zwar nicken, aber auf der emotionalen Ebene entscheiden, ob sie wiederkommen. Frustration über fehlende Alternativen oder mangelnde Kommunikation baut sich still auf, ohne Beschwerde, bis der Kunde einfach nicht mehr bestellt. - Wie kann ich verhindern, dass mein Team uneinheitlich kommuniziert, wenn Produkte fehlen? Lege einen klaren Prozess fest, bevor der Fall eintritt. Definiere, wer kommuniziert, auf welchem Weg, mit welchen Optionen für den Kunden. Wenn die Struktur hinterlegt ist, passiert nichts mehr zufällig, dann steuerst du selbst diesen Weg. - Was unterscheidet Customer Experience von einfacher Kundenzufriedenheit? Kundenzufriedenheit misst ein Ergebnis. Customer Experience analysiert den gesamten Verlauf der Kundenreise und die Emotionen, die an jedem Berührungspunkt entstehen. Kunden-Erlebnis arbeitet mit diesem Unterschied als Grundlage jeder Transformation. - Wie fange ich an, Kundenerlebnisse strukturiert zu gestalten statt dem Zufall zu überlassen? Der erste Schritt ist eine Nullmessung: sichtbar machen, wo auf der Kundenreise heute Reibungspunkte entstehen und welche Emotionen dabei ausgelöst werden. Erst wenn diese Ausgangslage klar ist, lassen sich Prozesse und Verhalten gezielt und dauerhaft verbessern. --- ### Does Your Team Know What Emotions a Stockout Triggers in Your Customer? [English] URL: https://kunden-erlebnis.de/en/blog/customer-experience-emotions-stockout-planning Published: 2026-08-11 > Customer experience is not accidental. When you know which emotions a message triggers, you can plan the right response and stop leaving the outcome to chance. Here is something worth sitting with: a good experience occasionally happens by accident. A customer is delighted, the interaction goes well, and everyone moves on. But an accident can go just as easily in the other direction. The next time the same situation arises, a different employee handles it differently, and the customer walks away frustrated. That inconsistency is the real problem. It has nothing to do with bad intentions. Most employees and most businesses simply do not stop to ask: what does the customer actually feel right now? They move straight to the operational response, which is often just a statement of fact. The product is not available. The delivery is delayed. Done. What is missing is awareness of what that message does to the person on the other end of the line. The real diagnostic work starts not with processes, but with the question of which emotions are being triggered at which touchpoints along the customer journey, and whether anyone in the organization has ever thought to ask. Take a common, everyday scenario: a customer ordered a product and it turns out to be unavailable, or only deliverable in six weeks. The internal reaction in most businesses is a shrug. We cannot change the fact that it is out of stock. That is true. The product really is not there. But knowing that fact does not tell you what to do with the customer. When you think about what the customer is feeling at that moment, the right response becomes obvious. They made a plan around that order. They may have a deadline. They need options, not just updates. So you call. You say: the product is unavailable, or it will take six weeks. You have two options: wait it out, or we order you a replacement right now. That is a completely different conversation than an automated backorder notification. You are not just delivering bad news, you are actively managing what comes next. You have steered the interaction instead of leaving it to chance. This is what it means to plan around predictable moments: the stockout itself is not foreseeable, but the emotional pattern of a customer receiving that news absolutely is. The difference between a company that occasionally delights customers and one that does it consistently comes down to structure. When a business maps out what to do when certain situations arise, including the ones that feel purely operational like a stockout, delivery delay, or pricing discrepancy, good outcomes stop being accidents. This means thinking through the emotional arc of specific moments in advance. These are things you can plan ahead of time, precisely because the emotional pattern is predictable even when the exact situation is not. You know a customer receiving a delay notification will feel frustrated and uncertain. You know they will want to feel heard and given a real option. So you build the response around that, not around the operational convenience of the business. The goal is not just training employees to be polite, but equipping them with a clear framework for what to do at the moments that matter. Once that framework exists, individual employees are no longer improvising. They are executing a plan. And the customer experiences that as reliability, which is exactly what builds loyalty over time. Customer experience, or Kunden-Erlebnis as it is put in the German-speaking market, goes further than a friendly tone or a well-trained service team. At its core, it is about knowing which emotions you trigger the moment you send a message, make a call, or hand over a delivery. Once you know what the customer feels, you know how to respond. That sounds simple. In practice, most organizations have never mapped those emotional patterns. Processes are built from the inside out: what is operationally efficient, what reduces cost, what is easiest to implement. The customer perspective comes second, if at all. The result is a company that is internally well-organized but externally unpredictable from the customer's point of view. Switching that around means adding the one layer that is almost always missing, which is a deliberate, structured awareness of what each touchpoint feels like when you are on the receiving end. **FAQ** - What does it mean to leave nothing to chance in customer experience? It means building a documented response for predictable moments, such as stockouts, delays, or pricing changes, before they happen. You cannot always prevent the problem, but you can always plan the response. That consistency is what makes good customer experience repeatable rather than accidental. - Why does a product being out of stock matter so much for customer loyalty? A stockout itself is often forgiven. The emotional impact of how it is communicated is what stays with the customer. If they receive a passive notification with no alternatives, they feel abandoned. If someone calls with options, they feel taken care of. The same operational problem produces two completely different loyalty outcomes. - How does knowing customer emotions improve how you communicate internally? When employees understand the emotional state of the customer they are about to call, they stop treating communication as a formality and start treating it as an intervention. They choose different words, offer different options, and take ownership of the outcome instead of simply delivering a fact. - Is it realistic to plan customer responses for every possible situation? You do not need to cover every situation. You need to cover the predictable ones: the moments that happen regularly where the emotional pattern is known in advance. Stockouts, delays, errors, and pricing conversations each have a recognizable emotional arc. Planning for those covers the majority of the moments that determine loyalty. - What is the first step toward making customer experience less accidental? Start by identifying which messages your team regularly delivers that carry negative emotional weight for the customer. Map the current response to each one. Ask whether that response acknowledges what the customer is feeling and whether it gives them something actionable. That audit alone tends to reveal where the biggest gaps are. --- ### Wat doe jij als een product niet leverbaar is? [Nederlands] URL: https://kunden-erlebnis.de/nl/blog/klantbeleving-niet-zufällig-producten-niet-leverbaar Published: 2026-08-11 > Klantbeleving ontstaat niet vanzelf. Wie weet welke emoties een klant ervaart bij slecht nieuws, kan bewust sturen en de relatie intact houden. Soms gaat iets goed omdat een klant nu eenmaal enthousiast is. Maar dat is toeval, geen strategie. En toeval werkt twee kanten op: wat vandaag goed uitpakt, gaat morgen net zo goed mis. De meeste bedrijven denken hier niet actief over na. Ze reageren op wat er al mis is gegaan, in plaats van vooraf te bedenken wat er in een klant omgaat op het moment dat hij slecht nieuws ontvangt. Dat is precies waar klantbeleving begint: bij het bewustzijn van welke emoties jij oproept, op het moment dat jij een boodschap verstuurt. Wie alleen reageert op wat er al mis is, is altijd te laat. Wie vooraf stuurt, bepaalt zelf wat de klant ervaart, ook als het bericht zelf niet positief is. Stel: een besteld product is niet op voorraad of pas over zes weken leverbaar. De meeste bedrijven sturen een mail of laten het iemand aan de telefoon melden. Klaar. Probleem doorgegeven. Maar wat er in de klant omgaat op dat moment, daar wordt zelden bij stilgestaan. Die klant had dat product nodig. Hij heeft zijn eigen planning erop afgestemd. Hij verwachtte levering. En nu krijgt hij te horen dat dat niet lukt, zonder alternatief, zonder perspectief. Wie die emoties kent, weet ook hoe hij de boodschap het beste brengt. Bel op. Geef het aan. En noem direct een alternatief: wil de klant zes weken wachten, of is er een vervangend product dat nu wel beschikbaar is? Dat ene extra zinnetje verandert de ervaring volledig. De klant heeft ineens weer een keuze, en daarmee het gevoel dat hij serieus wordt genomen. Wie wacht tot een product niet leverbaar is om dan pas na te denken over wat hij zegt, is te laat. De oplossing is eenvoudig: zorg dat je vooraf weet wat je doet. Dat betekent: leg intern vast wat het protocol is als een product niet beschikbaar is. Welk alternatief bied je aan? Als die structuur er is, hoeft niemand meer te improviseren. Dan stuur je zelf de weg die de klant bewandelt, in plaats van te hopen dat het goed uitpakt. Bij Kunden Erlebnis heet dit principe 'nichts dem Zufall überlassen': niets aan het toeval overlaten. Customer Experience, of klantbeleving, is het bewustzijn van welke emoties jij oproept op het moment dat je een bericht aan je klanten doorgeeft. En als je die emoties kent, weet je precies hoe je daarop moet anticiperen. Dit is geen theorie. Dit zijn dingen die je van tevoren kunt plannen. Momenten waarop je weet dat het nieuws niet goed zal vallen, zijn momenten waarop je als bedrijf het verschil kunt maken. Plan ze in. Leg ze vast. Laat ze niet aan het toeval over. **FAQ** - Wat heeft klantbeleving te maken met onbeschikbare producten? Onbeschikbaarheid is een van de meest voorkomende contactmomenten op de klantreis waarbij emoties hoog oplopen. Hoe je die boodschap brengt, en of je een alternatief aanbiedt, bepaalt direct hoe de klant jouw bedrijf ervaart. Het product ontbreekt, maar de relatie hoeft dat niet te merken. - Hoe weet ik welke emoties mijn klant ervaart bij slecht nieuws? Dat begint bij het actief in kaart brengen van de klantreis. Welke momenten zijn er waarbij de klant iets verwacht wat niet uitkomt? Wie die momenten kent, weet ook welke emoties er spelen: frustratie, onzekerheid, verlies van controle. Vanuit dat bewustzijn kun je bewust sturen hoe je de boodschap brengt. - Waarom is een alternatief aanbieden zo belangrijk bij een niet-leverbaar product? Omdat een klant daardoor het gevoel behoudt dat hij keuze heeft en serieus genomen wordt. Zonder alternatief ervaart hij alleen het verlies. Met een alternatief ervaart hij betrokkenheid. Dat ene extra zinnetje in het gesprek verandert de klantbeleving van negatief naar neutraal of zelfs positief. - Hoe leg ik intern vast wat er moet gebeuren als een product niet beschikbaar is? Door per scenario een eenvoudig protocol te maken: wie neemt contact op, binnen welke termijn, met welke boodschap en welk alternatief. Dat hoeft geen omvangrijk document te zijn. Het gaat erom dat niemand hoeft te improviseren op het moment dat het er echt toe doet, omdat de structuur er al is. - Wat is het verschil tussen klantbeleving en klanttevredenheid? Klanttevredenheid meet hoe een klant terugkijkt op een transactie. Klantbeleving gaat verder: het is het bewustzijn van welke emoties jij oproept op elk contactmoment, ook voordat de klant iets heeft ontvangen. Wie bewust stuurt op beleving, bouwt loyaliteit op in plaats van achteraf problemen te herstellen. --- ### Marketing oder Customer Experience: Wer ist für den NPS zuständig? [Deutsch] URL: https://kunden-erlebnis.de/blog/marketing-vs-customer-experience-nps-zustaendigkeit Published: 2026-08-09 > Marketing und Customer Experience verfolgen unterschiedliche Ziele. Marketing verspricht, Customer Experience liefert. Für den NPS braucht es beides, aber keine Verwechslung der Rollen. In der Praxis passiert es immer wieder: Ein Unternehmen möchte seinen Net Promoter Score erhöhen, misst regelmäßig, und trotzdem verändert sich nichts. Der Grund dafür ist fast immer derselbe. Der Wert allein sagt nichts. Der NPS ist kein Ziel, er ist ein Signal. Er zeigt, wo das Unternehmen heute in den Augen seiner Kunden steht. Was dahinterliegt, also welche Berührungspunkte auf der Kundenreise funktionieren und welche im Backoffice einfach nicht funktionieren, das muss erst sichtbar gemacht werden, bevor irgendjemand anfangen kann, an der richtigen Stelle zu ziehen. Der erste Schritt ist die Nullmessung. Nicht um eine Zahl zu haben, sondern um zu verstehen, was diese Zahl bedeutet. Wer überspringt, wer sofort einen Verantwortlichen benennt und sagt 'der soll den NPS nach oben bringen', ohne vorher zu wissen, warum der Wert ist wie er ist, der steuert blind. Das lässt sich eigentlich ganz einfach erklären, und trotzdem wird es in vielen Betrieben ständig durcheinandergebracht. Marketing setzt letztendlich die Marke, die ihr habt, in der Welt und verspricht dem Kunden etwas. Es kommuniziert nach außen, weckt Erwartungen, positioniert das Unternehmen. Das ist wichtig und hat seinen Platz. Customer Experience, oder auf Deutsch Kundenerlebnis, macht etwas anderes. Kundenerlebnis sorgt dafür, dass alles, was ihr im Marketing sagt, auch beim Kunden ankommt. Es stellt sicher, dass das, was ihr versprecht, auch tatsächlich umgesetzt wird. An jedem einzelnen Berührungspunkt auf der Kundenreise. Im Vertriebsgespräch, in der Auftragsbestätigung, in der Lieferung, in der Reklamation. Die zentrale Frage lautet daher: Du sagst, was du tust, aber tust du auch, was du sagst? Genau diese Lücke zwischen Versprechen und Erleben ist der Ort, an dem Kundenloyalität entweder entsteht oder zerstört wird. In vielen Betrieben ist die erste Reaktion auf die Frage 'Wer soll für den NPS verantwortlich sein?' bezeichnend: jemand aus dem Marketing, weil der weiß, was der Kunde braucht. Diese Annahme steckt tief drin, und sie kostet Geld. Marketing weiß, was der Kunde sich erhofft, was er hört, was er sieht. Aber Marketing sitzt nicht dort, wo der Kunde auf operative Realität trifft, also in den Prozessen, an den Berührungspunkten, wo Absprachen eingehalten oder gebrochen werden. Das sind operative Realitäten entlang der Kundenreise, und die fallen in den Bereich Customer Experience. Kunden-Erlebnis setzt deshalb konsequent auf einen internen CX-Verantwortlichen, der genau an dieser Schnittstelle sitzt: nicht im Marketing, sondern quer durch alle Abteilungen, nah an den Prozessen und nah an den Kunden. Den NPS zu erhöhen bedeutet, die Kundenloyalität zu erhöhen. Das klingt selbstverständlich, wird aber selten konsequent zu Ende gedacht. Denn Kundenloyalität entsteht nicht durch bessere Werbung. Sie entsteht, wenn die Prozesse im Hintergrund stimmen, wenn Absprachen eingehalten werden, wenn ein Kunde, der ein Problem hat, schnell und kompetent eine Antwort bekommt. Der Ausgangspunkt ist immer die Nullmessung, die sichtbar macht, wo das Unternehmen heute steht. Danach folgt die Arbeit an den Prozessen: anpassen, Teams trainieren, Verhaltensweisen gezielt entwickeln. Und am Ende steht die Verankerung, damit das System selbstständig weiterläuft, auch wenn externer Unterstützung wegfällt. Schau dir deine Prozesse mal an. Die Antwort darauf, warum dein NPS ist, wie er ist, liegt fast immer dort, wo der Kunde auf operationale Realität trifft, und nicht dort, wo deine Marke kommuniziert. **FAQ** - Was ist der Unterschied zwischen Marketing und Customer Experience? Marketing kommuniziert nach außen und setzt Erwartungen. Customer Experience stellt sicher, dass diese Erwartungen an jedem Berührungspunkt der Kundenreise auch eingelöst werden. Marketing verspricht, Customer Experience liefert. Wer beides verwechselt, zahlt den Preis in sinkender Kundenloyalität. - Warum reicht es nicht, den NPS ins Marketing zu legen? Der NPS misst, wie Kunden das tatsächliche Erleben mit einem Unternehmen bewerten, nicht wie gut die Marke kommuniziert. Das tatsächliche Erleben entsteht in Prozessen, im Innendienst, in der Lieferung, in der Reklamation. Das sind keine Marketingaufgaben, sondern operative Customer Experience. - Was ist ein Borger im Kontext von Customer Experience? Der Borger ist ein interner CX-Verantwortlicher, der nach einem Transformationsprojekt die Verantwortung für Kundenloyalität im Unternehmen übernimmt. Er sorgt dafür, dass Verbesserungen nicht einmalige Maßnahmen bleiben, sondern strukturell verankert werden, quer durch alle Abteilungen. - Wie lange dauert es, den NPS messbar zu verbessern? Die Dauer hängt von der Ausgangslage und der Bereitschaft des Unternehmens ab, Prozesse wirklich zu verändern. In der Praxis zeigen sich erste messbare Verbesserungen, wenn die Nullmessung abgeschlossen ist und gezielte Prozessanpassungen greifen. Einmalige Maßnahmen reichen nicht, es braucht strukturelle Transformation. - Was bedeutet es, dass der NPS allein nichts sagt? Der NPS zeigt eine Momentaufnahme der Kundenloyalität, aber nicht deren Ursache. Ohne zu wissen, welche Prozesse oder Verhaltensweisen den Wert beeinflussen, lässt sich nichts gezielt verbessern. Erst die Analyse hinter dem Wert macht ihn steuerbar und damit wirtschaftlich nutzbar. --- ### Wat is het verschil tussen marketing en klantbeleving? [Nederlands] URL: https://kunden-erlebnis.de/nl/blog/verschil-marketing-klantbeleving-customer-experience Published: 2026-08-09 > Marketing maakt beloften aan de klant. Klantbeleving zorgt dat die beloften in de praktijk ook daadwerkelijk worden waargemaakt. Zonder dat tweede valt het eerste om. De NPS is een meetwaarde waarmee je klantloyaliteit in een getal uitdrukt. Maar een getal op papier verandert de beleving van je klant niet. Wanneer in zo'n bedrijf de vraag wordt gesteld wie er verantwoordelijk moet worden voor de verbetering, komt er bijna altijd dezelfde reflex: iemand van marketing, want die weet toch wat de klant nodig heeft. Het is een begrijpelijke gedachte. En toch klopt hij niet. Marketing en klantbeleving zijn twee fundamenteel verschillende functies. Ze werken allebei aan de klantrelatie, maar vanuit een tegengesteld vertrekpunt. Wie dat onderscheid niet maakt, belegt de verantwoordelijkheid op de verkeerde plek. En dan verandert er niets aan de score, laat staan aan de loyaliteit. Marketing zet de merken die je hebt in de wereld en doet beloften aan de klant. Die belofte kan gaan over snelheid, betrouwbaarheid, service of prijs. Maar wat er daarna gebeurt, op het moment dat de klant daadwerkelijk contact heeft met je organisatie, valt buiten het werkterrein van marketing. De medewerker aan de telefoon, het proces in het backoffice, de bezorgtijd van een order, de afhandeling van een klacht: dat zijn allemaal momenten die marketing niet beheert en ook niet kan bijsturen. Dat is geen verwijt aan marketing. Het is een heldere afbakening. Marketing en klantbeleving hebben elk een eigen domein. Wie ze door elkaar haalt, mist beide. Klantbeleving, of customer experience, begint precies waar marketing ophoudt. De belofte is gedaan. Nu moet ze worden waargemaakt. Dat is het werkterrein van klantbeleving: elk contactmoment op de klantreis zo inrichten dat de klant ervaart wat je hebt beloofd. Een kernformulering hierbij: zeg wat je doet, maar doe ook wat je zegt. Dat klinkt eenvoudig, maar het vraagt om een actieve inspanning op elk niveau van de organisatie. Processen moeten kloppen. Medewerkers moeten weten wat er van hen verwacht wordt. En het systeem moet zo zijn ingericht dat fouten opgemerkt worden voordat de klant er last van heeft. Marketing kan een campagne draaien die nieuwe klanten trekt. Maar als de processen in het backoffice niet functioneren, haakt de klant af. Dat is wat klantbeleving zichtbaar maakt en aanpakt. Als een organisatie besluit de NPS te verhogen, is de eerste vraag altijd: wie pakt dit op? En de reflex richting marketing is menselijk. Marketing denkt al na over de klant, kent de doelgroep en communiceert naar buiten. Maar de NPS meet wat klanten al van je vinden na hun ervaring. Dat is iets anders dan wat ze van je moeten gaan denken. De verantwoordelijkheid voor NPS-verbetering vraagt om iemand die intern verankerd is en de bevoegdheid heeft om dingen te veranderen, grip heeft op processen en klantcontactmomenten. **FAQ** - Is klantbeleving hetzelfde als klantenservice? Klantenservice is één onderdeel van klantbeleving. Klantbeleving omvat alle contactmomenten die een klant heeft met je organisatie, van het eerste marketingcontact tot de afhandeling van een klacht. Klantenservice speelt daarin een rol, maar is niet het geheel. - Kan marketing wel bijdragen aan een betere klantbeleving? Marketing en klantbeleving kunnen elkaar versterken, maar ze zijn niet uitwisselbaar. Marketing formuleert de belofte, klantbeleving zorgt dat die belofte ook in de praktijk klopt. Samenwerking is zinvol, maar de verantwoordelijkheid voor klantbeleving leg je niet bij marketing neer. - Hoe verhoog je een NPS structureel, niet alleen tijdelijk? Structurele NPS-verbetering vraagt om drie stappen: eerst een nulmeting om te begrijpen waar je nu staat, dan gerichte verbeteringen in processen en gedrag, en ten slotte verankering door een interne verantwoordelijke die het systeem zelfstandig draaiende houdt. Een eenmalige actie levert een tijdelijke piek, geen blijvende loyaliteit. - Waarom kiezen bedrijven toch voor marketing als NPS-verantwoordelijke? De reflex is begrijpelijk: marketing denkt al na over de klant en communiceert extern. Maar de NPS meet wat klanten al ervaren, niet wat ze nog moeten gaan denken. Dat vraagt om iemand met grip op processen, gedrag en interne structuren, en dat is een andere rol dan die van een marketeer. - Wat is het verschil tussen NPS meten en NPS verbeteren? Meten geeft je een getal. Verbeteren vraagt om te begrijpen wat er achter dat getal schuilgaat: welke contactmomenten op de klantreis zorgen voor frustratie, wat gaat er mis in de processen, en welk gedrag van medewerkers maakt het verschil. Pas als je dat weet, kun je gericht bijsturen. --- ### Marketing vs. Customer Experience: What Is the Actual Difference? [English] URL: https://kunden-erlebnis.de/en/blog/marketing-vs-customer-experience-difference Published: 2026-08-09 > Marketing makes a promise to your customer. Customer experience makes sure that promise is actually kept - every single time. A company wanted to raise its Net Promoter Score. The question of who should lead the effort came up immediately, and the answer came just as fast: someone from marketing, because marketing knows what the customer needs. It sounds logical. It is not. Customer experience and marketing draw on completely different capabilities and serve completely different purposes. Mixing them up does not just create confusion on an org chart. It creates a structural gap between what your brand promises and what your customers actually experience. That gap is where loyalty erodes, slowly and silently, long before anyone files a complaint. Marketing builds the image. It sets your brand in the world, shapes perception, and tells your customers - and the market at large - what you stand for and what you deliver. A well-run marketing function communicates clearly, creates demand, and draws people toward your business. That is a real and valuable job. But it stops at the door. Marketing cannot control what happens once the customer arrives. It cannot govern how your logistics team handles a late delivery, how your back office responds to an invoice dispute, or whether the process of placing a repeat order actually runs as smoothly as your brochure implies. Marketing makes the claim. Someone else has to make it true. Companies consistently overestimate how well they deliver on their customer promises. Leaders believe their service is strong. Customers often disagree. The gap between those two perceptions is precisely where customer experience lives. Customer experience starts where marketing stops. Its job is to make sure that what you say you do is what customers actually encounter, at every touchpoint on their journey with you. That means looking at processes. It means training teams, not just on friendliness but on the structural conditions that make good service possible. Friendliness is the baseline, as Kunden Erlebnis puts it - it is necessary, but it is not enough. If the processes behind the scenes do not work, a warm smile at the front desk changes nothing for the customer who is still waiting on a delayed order with no update. Customer experience also measures. It uses tools like the Net Promoter Score not as an endpoint but as a diagnostic. The number reveals the gap. The work of customer experience is to close it, step by step, through concrete changes in behavior, communication, and operational structure. The confusion is understandable. Marketing teams are customer-oriented. They think about personas, about needs, about what resonates. It feels like a natural fit. But the goals and skill sets are different. Marketing and customer experience serve different purposes in the organization, and treating them as interchangeable creates real problems. When a company asks its marketing team to raise the NPS, it is asking the wrong team to fix the wrong problem. The NPS reflects what customers experience across every operational touchpoint, from first contact through invoicing, delivery, complaint handling, and renewal. Marketing influences some of those. It owns very few. The result of this misalignment is predictable: communication improves, visuals get refreshed, maybe a customer survey goes out. But the process that frustrated the customer in the first place - the one that made them quietly reduce their order volume month by month - stays exactly as it was. The practical question is always: who owns this inside the company? The answer matters more than most leadership teams realize. Customer experience work touches every department. That is exactly why it cannot live inside one department. It needs someone who has the mandate, the access, and the operational understanding to connect what happens in sales with what happens in logistics with what happens in the back office. What this means in practice is an internal CX owner, built and equipped over the course of a transformation project, who keeps the work alive after external support ends. The goal is never to create a permanent dependency on outside help. The goal is a self-sustaining system with a named person at the center. You say what you do. That person makes sure you keep doing it. **FAQ** - Can marketing handle customer experience as part of its existing responsibilities? Marketing and customer experience serve fundamentally different functions. Marketing builds your brand promise and communicates it outward. Customer experience ensures that promise holds up across every real interaction a customer has with your company. Combining them under one roof typically means one of the two gets done poorly, and it is usually customer experience. - What is the Net Promoter Score and why is it not just a marketing metric? The Net Promoter Score measures customer loyalty by asking how likely customers are to recommend your company. It reflects the quality of every touchpoint a customer encounters, from order processing to complaint resolution to delivery reliability. That makes it an operational and cultural metric, not a marketing one. The score reveals the gap. Closing it requires process and behavior change. - How do you know if your customer experience actually matches your marketing promises? The most direct method is a structured NPS campaign combined with qualitative interviews across customer segments. This is the Nullmessung - the baseline measurement that makes the gap between promise and reality visible in concrete terms. Without a baseline, you are managing assumptions, not reality. Once you have the data, the work of closing the gap can begin. - Who should be responsible for customer experience inside a B2B company? Customer experience needs a dedicated internal owner with cross-departmental access and a clear mandate from leadership. In the Kunden Erlebnis approach, this person is called the Borger. Their job is to keep CX work alive, monitor feedback, and drive process improvements after any external project has concluded. Without this internal anchor, improvements tend not to last. - Why does a high NPS matter for a B2B wholesale or logistics company? In B2B markets with comparable products and real price pressure, customer loyalty is one of the few genuine differentiators. A measurable NPS gives you proof of loyalty that you can use internally to prioritize improvements and externally to demonstrate why your company is worth staying with, even when a competitor offers a lower price. --- ### Waarom vriendelijke medewerkers klanten niet genoeg reden geven om te blijven [Nederlands] URL: https://kunden-erlebnis.de/nl/blog/waarom-vriendelijke-medewerkers-klanten-niet-genoeg-reden-geven-om-te-blijven Published: 2026-08-08 > Vriendelijkheid is de basis, maar klantloyaliteit ontstaat voor een groot deel in processen die de klant nooit ziet, totdat ze haperen. Stel je voor: je koopt een dienst af bij een bedrijf. Je downloadt de formulieren, stuurt alles op, belt voor bevestiging. De medewerker, noem hem Oscar, is vriendelijk, behulpzaam, nooit kortaf. En toch loop je zeven keer tegen hetzelfde probleem aan: ontbrekende documenten, onduidelijke terugkoppeling, een formulier van de verkeerde kwaliteit dat opnieuw aangeleverd moet worden. Zeven contactmomenten later is de zaak geregeld, maar de klant is al lang geestelijk vertrokken. Dit is geen hypothetisch scenario. De conclusie is direct: 'Ik zou nooit meer bij dit bedrijf iets kopen. Omdat die processen van voor tot achter niet kloppen.' Oscar was niet het probleem. Het systeem was het probleem. Het is een hardnekkige misvatting in veel organisaties: klanttevredenheid zit in de mensen aan de voorkant. De receptioniste, de accountmanager, de klantenservice. Zij zijn de 'gezichten'. Maar wat een klant echt ervaart, is de som van elk contactmoment, elk systeem, elk formulier en elke wachttijd. Vriendelijkheid verzacht de scherpte van een slechte ervaring, maar lost hem niet op. Het getal zeven klinkt misschien als een uitzondering. Maar in de praktijk is het een signaal dat heel veel bedrijven herkennen als ze eerlijk kijken. Hoeveel e-mails stuurt een klant gemiddeld voor een bestelling is afgerond? Hoeveel keer belt iemand voordat een klacht is opgelost? Hoeveel keer moet een klant herhalen wat hij al eerder heeft gezegd? Elk extra contactmoment dat de klant initieert, is een bewijs dat iets in het proces niet klopt. Het formulier was onduidelijk. De bevestiging bleef uit. De informatieoverdracht tussen twee afdelingen haperde. De klant merkt dit niet als 'een procesprobleem', hij ervaart het als: dit kost me meer moeite dan het waard is. Om dit soort patronen zichtbaar te maken, is het nodig om de klantreis niet vanuit de interne logica van de organisatie te bekijken, maar door de klantbril. Hoe vaak neemt de klant contact op? Op welk moment in de klantreis? En wat zegt dat over de processen erachter? De inspanning die een klant moet leveren om een probleem opgelost te krijgen, is een van de sterkste signalen van dreigende uitval. Niet de ernst van het probleem zelf, maar de moeite die het kost. Vriendelijkheid is de basis. Niemand staat 's ochtends op met de wens om een medewerker op zijn kop te geven of boos te worden op een bedrijf. Klanten willen dat het werkt. Ze willen geholpen worden zonder er zelf hard voor te hoeven werken. Vriendelijkheid, zoals Kunden Erlebnis het formuleert, is geen reden om te blijven, het is een reden om niet weg te gaan. Dat is een essentieel verschil. Wat klanten loyaal maakt, is de optelsom van betrouwbaarheid in het proces, consistentie in de ervaring en het gevoel dat het bedrijf hun tijd respecteert. Een vriendelijke medewerker die klanten zeven keer laat bellen, levert een andere ervaring dan een medewerker die bij het eerste contact zegt: ik zorg dat dit voor je geregeld is en ik kom bij je terug zodra het klaar is. Het verschil zit niet in de intentie van de medewerker. Het zit in de structuur die hem al dan niet in staat stelt die belofte waar te maken. Zijn de systemen ingericht zodat hij klantinformatie direct bij de hand heeft? Is er een protocol voor terugkoppeling? Weet hij wat hij kan toezeggen en wanneer? Dat zijn geen mensvragen. Dat zijn procesvragen. De eenvoudigste maatstaf is ook de meest directe: tel het aantal contactmomenten per klantreis. Niet de contactmomenten die jij initieert, maar die van de klant. Elke e-mail die hij stuurt om te vragen of iets is aangekomen. Elk telefoontje om te controleren of zijn aanvraag in behandeling is. Elke keer dat hij dezelfde informatie opnieuw aanlevert. Daarachter liggen doorgaans een handvol concrete oorzaken. Een onboarding-proces dat niet alle stappen duidelijk communiceert. Een intern systeem waarbij informatie niet automatisch doorloopt van de ene naar de andere afdeling. Een terugkoppelingsstap die nergens formeel belegd is, waardoor de klant zelf moet vragen. De aanpak die Kunden Erlebnis hanteert, begint met het in kaart brengen van die patronen: wat ervaart de klant op elk contactpunt, en hoeveel werk legt dat bij hem neer? Vanuit die klantbril worden processen gericht aangepast en medewerkers gecoacht, met als doel dat de verbetering ook standhoudt wanneer de externe begeleiding stopt. Het is geen eenmalig project. Het is een structurele omslag in hoe de organisatie haar eigen processen beoordeelt: niet vanuit interne efficiëntie, maar vanuit de beleving van de klant. **FAQ** - Kan een bedrijf klanten verliezen terwijl de medewerkers vriendelijk zijn? Ja, dat kan. Vriendelijkheid voorkomt escalatie, maar lost een slecht proces niet op. Als een klant zeven keer contact moet opnemen om één dienst af te ronden, vertrek hij niet boos, hij vertrekt stil. En 95 procent van die klanten zegt er niets over vooraf. - Hoe weet ik of mijn processen klantloyaliteit kosten? Tel het aantal klant-gestuurde contactmomenten per afgeronde transactie. Elke keer dat de klant zelf achter een antwoord of bevestiging aan moet, wijst op een gat in je proces. Dat getal is de meest directe indicator, nog voor je een tevredenheidsscore meet. - Waarom zegt een vertrekkende klant zo zelden wat er echt mis ging? Klanten vermijden confrontatie. Ze zeggen desgevraagd dat het aan de prijs lag, omdat dat de kortste verklaring is zonder uitleg. De werkelijke reden, te veel moeite, te weinig betrouwbaarheid, komt zelden vanzelf naar boven. Actief vragen, op het juiste moment en op de juiste manier, is de enige manier om het te weten. - Wat is het verschil tussen frontoffice-gedrag en backoffice-structuur in klantbeleving? Frontoffice-gedrag is alles wat de klant direct ziet: hoe een medewerker communiceert, reageert en omgaat met vragen. Backoffice-structuur is alles wat de klant niet ziet, maar wel ervaart: of informatie klopt doorgaat, of terugkoppeling automatisch volgt, of formulieren kloppen. Beide vormen samen de klantbeleving. - Wat doet Kunden Erlebnis concreet aan procesverbetering? Kunden Erlebnis werkt met een bewezen aanpak in drie fasen: eerst een nulmeting via NPS-campagnes en klantinterviews, dan gerichte procesaanpassingen en coaching, en tot slot verankering via een interne CX-verantwoordelijke. Het doel is structurele verandering die standhoudt, ook na afloop van het traject. --- ### Warum freundliche Mitarbeiter allein keine Kundenloyalität schaffen [Deutsch] URL: https://kunden-erlebnis.de/blog/kundenloyalitaet-prozesse-hintergrund-nicht-nur-freundlichkeit Published: 2026-08-08 > Freundlichkeit ist die Grundvoraussetzung, aber kein Garant für Kundenloyalität. Schlechte Hintergrundprozesse kosten Kunden, selbst wenn jeder Kontakt freundlich verläuft. Ich bin mir sicher, dass du denkst, dass [Kundenloyalität](/blog/warum-freundliche-mitarbeiter-kunden-nicht-halten) bei den Mitarbeitern entsteht, die direkt Kundenkontakt haben. Das ist eine verbreitete Annahme. Und sie ist nicht falsch, aber sie ist unvollständig. Freundlichkeit, Empathie, ein gutes Gespräch am Telefon: das sind Grundvoraussetzungen. Kein Mensch steht morgens auf und denkt, er würde heute gerne einen Kunden verlieren. Aber Loyalität ist mehr als ein angenehmes Gespräch. Was Kunden langfristig bindet, ist das Erlebnis über alle Berührungspunkte auf der Kundenreise. Dazu gehören die Prozesse, die der Kunde nie sieht, aber deutlich spürt: das Onboarding, die Dokumentenprüfung, die Reaktionszeit, die Klarheit einer Antwort. Wenn es im Backoffice einfach nicht funktioniert, spürt das der Kunde bei jedem Kontakt. Er muss nachhaken. Noch einmal anrufen. Noch einmal eine E-Mail schreiben. Und irgendwann ist er still. Und dann ist er weg. Hier ein konkretes Beispiel. Als Kundin hatte ich bei einem Betrieb eine Dienstleistung gekauft und musste Formulare herunterladen. Oscar, der zuständige Mitarbeiter, war bei jedem Kontakt freundlich, geduldig, professionell. Kein schlechtes Wort, keine Ungeduld. Und trotzdem: Siebenmal hatte ich Kontakt mit diesem Unternehmen, bevor der Vorgang abgeschlossen war. Siebenmal. Jedes Mal musste ich als Kunde nachhaken. Ob das Dokument angekommen ist. Ob es das richtige Format ist. Ob die Qualität stimmt. Kein einziger dieser Kontakte ging von Oscar aus. Es gab keine proaktive Information, keinen klaren Prozess, keine Transparenz. Und am Ende des Tages war ich der Meinung: Ich würde nie wieder bei diesem Betrieb etwas kaufen. Weil diese Prozesse vorne und hinten nicht stimmten. Oscar hat nichts falsch gemacht. Aber das System um Oscar herum hat versagt. Das ist der Unterschied zwischen Freundlichkeit als Eigenschaft und Kundenloyalität als Ergebnis. Wie oft muss der Kunde bei dir nachhaken? Wie oft muss er noch mal eine E-Mail schreiben? Das sind keine rhetorischen Fragen. Das sind die Fragen, die du mit deinem Team beantworten solltest, bevor es deine Kunden für dich beantworten, durch Abgang. Im B2B-Großhandel gibt es eine Eigenart, die ich immer wieder beobachte: Unternehmen messen Kundenzufriedenheit an der Abwesenheit von Beschwerden. Keine Beschwerde bedeutet zufriedener Kunde. Das ist ein gefährlicher Irrtum. Stille Kunden sind keine zufriedenen Kunden. Sie sind Kunden, die sich das Nachhaken gespart haben und dafür ihre nächste Bestellung woanders aufgeben. Der erste Schritt ist, sich anzuschauen, wie viele Kontakte ein durchschnittlicher Vorgang bei dir braucht. Wie viele davon gehen vom Kunden aus? Wie viele davon wären durch einen sauber definierten Prozess vermeidbar gewesen? Genau da, in diesen vermeidbaren Kontakten, liegt der Unterschied zwischen einem Kunden, der bleibt, und einem, der irgendwann einfach weg ist. Kundenloyalität entsteht nicht nur allein bei den Mitarbeiterinnen, die Kundenkontakt haben. Sie entsteht überall dort, wo der Kunde auf dein Unternehmen trifft: im Onboarding, bei der Auftragsabwicklung, beim Reklamationsprozess, bei der Reaktionszeit auf eine einfache Anfrage. Freundlichkeit alleine reicht nicht. Dahinter müssen die Prozesse und Strukturen im Backoffice stimmen. Das ist eine der Kernthesen, mit der ich in der Beratungsarbeit von Kunden-Erlebnis immer wieder anfange. Bevor wir über Trainings oder Coaching sprechen, schauen wir uns an: Was erlebt der Kunde an jedem Berührungspunkt? Wo muss er aktiv werden, obwohl das eigentlich die Aufgabe des Unternehmens wäre? Wo fehlt proaktive Kommunikation? Genau hier beginnt die Beratungsarbeit: bei der ehrlichen Bestandsaufnahme, was Kunden wirklich erleben. Nicht was das Unternehmen glaubt, dass Kunden erleben. Sondern was tatsächlich passiert, wenn jemand ein Formular einreichen muss, eine Lieferung erwartet oder eine Frage hat. Es gibt konkrete Signale, die zeigen, dass Prozesse das Kundenerlebnis aktiv beschädigen. Das erste Signal: Der Kunde nimmt öfter Kontakt auf als das Unternehmen. Wenn der Kunde immer wieder anrufen muss, um den Stand seines Vorgangs zu erfahren, ist das kein Zeichen von Engagement. Es ist ein Zeichen, dass dein Prozess nicht kommuniziert, wenn er sollte. Das zweite Signal: Kunden fragen nach Dingen, die ihnen eigentlich mitgeteilt werden sollten. Welches Dokument brauche ich? In welchem Format? Was passiert als nächstes? Diese Fragen sollte dein Prozess beantworten, bevor der Kunde sie stellt. Das dritte Signal: Sinkende Bestellfrequenz, die niemand erklären kann. Das ist das frühe Warnsignal, das Kunden-Erlebnis in der Praxis immer wieder beobachtet. Der Kunde kauft weniger, meldet sich aber nicht. Er hat aufgehört zu investieren, bevor er aufgehört hat zu kaufen. Wer dieses Signal sieht und konsequent nachfasst, can den Abgang in vielen Fällen noch verhindern. **FAQ** - Warum reicht Freundlichkeit nicht für Kundenloyalität im B2B? Freundlichkeit ist die Grundvoraussetzung, aber kein Garant dafür, dass Kunden bleiben. Wenn Hintergrundprozesse nicht funktionieren, muss der Kunde immer wieder nachhaken, auch bei netten Mitarbeitern. Diese Reibung kostet Vertrauen, nicht der Ton des Gesprächs. - Wie viele Kundenkontakte sind noch akzeptabel, bevor ein Vorgang abgeschlossen ist? Jeder Kontakt, den der Kunde selbst initiieren muss, um den Stand seines Vorgangs zu erfahren, ist ein Kontakt zu viel. Proaktive Kommunikation durch das Unternehmen sollte die Regel sein, nicht die Ausnahme. Wo Kunden nachhaken müssen, liegt ein Prozessproblem vor. - Was ist der Zusammenhang zwischen Backoffice-Prozessen und Kundenloyalität? Kundenloyalität entsteht nicht nur bei Mitarbeitern mit direktem Kundenkontakt. Sie entsteht an jedem Berührungspunkt der Kundenreise, einschließlich Onboarding, Auftragsabwicklung und Reklamationsprozess. Wer nur das Frontoffice optimiert, sieht nur einen Teil des Bildes. - Woran erkenne ich, dass meine Prozesse das Kundenerlebnis schädigen? Drei klare Signale: Kunden nehmen öfter Kontakt auf als das Unternehmen, Kunden stellen Fragen, die der Prozess selbst beantworten sollte, und die Bestellfrequenz eines Kunden sinkt ohne erkennbaren Anlass. Das dritte Signal ist besonders kritisch, weil es fast immer vor dem Abgang kommt. - Was ist der erste Schritt, um Prozessprobleme im Kundenerlebnis zu erkennen? Schau dir an, wie viele Kontakte ein durchschnittlicher Vorgang braucht und wie viele davon vom Kunden ausgehen. Dann prüf, welche dieser Kontakte durch proaktive Kommunikation oder einen klaren Prozessschritt hätten vermieden werden können. Genau dort liegt das Verbesserungspotenzial. --- ### Why Friendly Staff Cannot Save Broken Back-Office Processes [English] URL: https://kunden-erlebnis.de/en/blog/why-friendly-staff-cannot-save-broken-back-office-processes Published: 2026-08-08 > Customer loyalty is not lost in the front office. It is lost in every unnecessary follow-up, repeated request and unexplained delay that forces customers to chase you. Most managers assume customer loyalty is built or destroyed by the people who answer the phone, handle the counter or reply to emails. That assumption is expensive. Anne-Marie Vissers of Kunden Erlebnis describes a case that makes this concrete: she purchased a service, followed every instruction, and spent seven separate interactions trying to confirm that her documents had been received and accepted correctly. The staff member on the other end, Oscar, was polite at every single touchpoint. He never lost his patience. He never spoke sharply. And she would never buy from that company again. That is the gap most B2B companies miss entirely. Friendliness is the baseline, not the differentiator. When a customer has to call back to ask whether a document arrived, write a follow-up email to clarify which version is correct, and wait 24 hours without a proactive update, the experience has already failed, regardless of tone. Seven contacts to complete a single transaction is not a customer service problem. It is a process problem. In the Oscar story, Anne-Marie Vissers went through seven contacts in total to complete what should have taken one or two. None of those extra contacts were caused by Oscar. They were caused by a system that did not confirm receipt automatically, did not communicate clearly what was required upfront, and did not proactively update the customer when a problem appeared. The customer had to do the work of the process. That is what drives people away without a word of complaint. Research on silent customer departure is consistent on this point: dissatisfied customers often leave without saying anything. They do not escalate, they do not argue, they simply stop ordering. By the time you notice a drop in order frequency, the decision is often already made. There is a simple reason companies overinvest in frontline friendliness training and underinvest in process design: the front is visible, the back is not. A manager walking the floor sees Oscar smiling and speaking calmly. She does not see that the customer on the other end of that call is writing this same conversation into his notes as the third time he has had to call about the same document. Friendliness is the minimum requirement for any customer interaction. That is not a criticism, it is a structural point. If Oscar had been rude, the customer would have had a second reason not to return. But Oscar being pleasant did not give the customer a reason to stay. What would have made the customer stay is a process that worked: one that confirmed receipt without being asked, flagged document issues at upload rather than 24 hours later, and sent a proactive update rather than waiting to be contacted. Kunden Erlebnis frames this as the difference between surface behavior and structural reliability. Both matter. Reliability without warmth feels cold. Warmth without reliability feels hollow. Companies that build loyalty combine both, and they measure both. The diagnostic is straightforward, even if the findings are uncomfortable. Take one standard customer transaction, whether that is a first order, a service intake, a complaint or a delivery query, and map every contact the customer had to initiate. Not every contact: only the ones the customer initiated because something was unclear, delayed or missing. That count is your baseline. If the number is high for a routine transaction, you have a process problem that frontline training alone will not fix. The goal is not to find someone to blame. The goal is to find the moments where the process is asking the customer to carry a burden that belongs to the business. Once those moments are identified, they can be fixed. Automatic confirmation messages, clear upfront document checklists, proactive status updates and defined response windows are not complex solutions. They are the structural minimum for a process that respects the customer's time. **FAQ** - Can good customer service compensate for poor internal processes? No. Friendly staff can soften friction but they cannot remove it. When a customer has to follow up multiple times to complete a standard transaction, the process has failed regardless of how politely each call is handled. Loyalty depends on reliability, and reliability comes from process design. - What is the most reliable early sign that a B2B customer is about to leave? A drop in order frequency is one measurable signal. But the deeper indicator is how often that customer has to initiate contact to resolve something that should have been handled automatically. Customers who are regularly chasing updates are quietly building a case to leave. - Where should companies start if they want to reduce customer effort? Start by mapping the contacts a customer initiates during a single standard transaction. Separate questions driven by curiosity from contacts driven by confusion, silence or error. The second category is your process backlog. Fix those touchpoints before investing further in frontline training. - Why do so many B2B companies only focus on frontline behavior in customer experience? Because frontline behavior is visible and easy to observe. Managers see and hear it directly. Back-office friction, by contrast, is invisible to leadership but fully felt by the customer. Kunden Erlebnis addresses this blind spot through structured customer interviews and cross-departmental process reviews during the Nullmessung phase. - What does customer loyalty actually require beyond friendly service? It requires processes that work without the customer having to monitor them. Proactive updates, clear upfront communication, automatic confirmations and fast issue resolution are the structural conditions for loyalty. Friendliness without these foundations keeps customers politely dissatisfied. --- ### Drei Hebel für mehr Kundenbegeisterung: Was wirklich den Unterschied macht [Deutsch] URL: https://kunden-erlebnis.de/blog/drei-hebel-kundenbegeisterung-b2b Published: 2026-08-07 > Kundenbegeisterung entsteht durch aktives Feedback-Einholen bei zufriedenen Kunden, konsequentes Einhalten von Versprechen und abteilungsübergreifende Verantwortung für das Kundenerlebnis. Die meisten Unternehmen fragen ihre Kunden erst, wenn diese schon Beschwerde haben. Das ist ein grundlegendes Muster, das sich durch viele B2B-Branchen zieht, und es kostet bares Geld. Dabei liegen die wertvollsten Erkenntnisse genau dort, wo man selten nachfragt: bei den Kunden, die still und zufrieden ihren Alltag mit dir machen. Frag mal einen Kunden, von dem du weißt, dass er sehr zufrieden ist. Frag ihn: Warum bist du bei uns? Was könnten wir noch besser machen? Würdest du uns weiterempfehlen? Diese Fragen klingen einfach, aber sie öffnen Gespräche, die sonst nie stattfinden. Zufriedene Kunden sind Gold für dich, weil sie dir sagen, was du richtig machst, bevor der Fehler passiert. Ein strukturiertes Feedback-Werkzeug macht sichtbar, wie nah ein Kunde wirklich an dir ist. Und es zeigt, ob das Bild, das du intern von deiner Kundenbindung hast, auch der Realität entspricht. Ein guter Ausgangspunkt für jedes Transformationsprojekt ist deshalb eine ehrliche Nullmessung, die aufzeigt, wo ein Unternehmen heute wirklich steht. Sag, was du tust, aber tu auch, was du sagst. Dieser Grundsatz klingt selbstverständlich, aber er wird im Tagesgeschäft erstaunlich oft gebrochen. Nicht durch bösen Willen, sondern weil im Backoffice einfach nicht funktioniert, was nach vorne kommuniziert wird. Wenn du sagst, wir liefern immer pünktlich, dann liefere auch pünktlich. Und wenn du nicht pünktlich liefern kannst, sag dem Kunden Bescheid. Gib ihm ein Update. Denn nichts ist schlimmer, als etwas zu versprechen und es nicht einzuhalten. Das gilt besonders im B2B-Großhandel, wo Lieferzuverlässigkeit keine Zusatzleistung ist, sondern das Fundament der Geschäftsbeziehung. Das Tückische: Ein Kunde, dem dreimal eine Kleinigkeit schief läuft, ohne dass er informiert wird, trägt diesen Frust still mit sich. Er sagt nichts. Er wartet. Und irgendwann wechselt er, ohne Ankündigung. Was auf dem Weg von Versprechen zu Lieferung passiert, ist kein Vertriebs-, sondern ein Prozessthema. Freundlichkeit alleine reicht nicht, wenn die Strukturen dahinter nicht stimmen. Das ist ein Kerngedanke, der sich durch die gesamte Arbeit von Kunden-Erlebnis zieht. Positive Kundenerfahrungen entstehen nicht nur im Frontoffice oder im Vertrieb. Kundenerfahrungen entstehen über den gesamten Betrieb, auch bei den Mitarbeitern, die gar keinen direkten Kundenkontakt haben. Das ist der blinde Fleck in den meisten Unternehmen. Wenn zwischen verschiedenen Abteilungen etwas schiefläuft, kann es sein, dass das eins zu eins auf den Kunden übertragen wird. Eine fehlerhafte Rechnung aus der Buchhaltung, ein falsch weitergeleiteter Auftrag aus dem Innendienst, ein nicht kommunizierter Lieferengpass aus dem Lager: All das landet beim Kunden, obwohl der Vertrieb nichts davon weiß. Und der Vertrieb trägt dann die Konsequenzen in der Kundengespräch. Das bedeutet: Kundenorientierung ist keine Aufgabe des Vertriebs allein. Sie muss in jedem Berührungspunkt auf der Kundenreise gelebt werden, von der ersten Anfrage bis zur Rechnung. Das Ziel ist nicht ein besseres Verkaufsgespräch, sondern eine Organisation, die intern reibungslos funktioniert, weil sie weiss: Was hinten hakt, spürt vorne der Kunde. Es muss nicht immer groß sein, viel oder teuer. Manchmal sorgt etwas Kleines dafür, dass sich alles ändert: ein Anruf bei einem zufriedenen Kunden, ein proaktives Update bei einer Lieferverzögerung, ein internes Gespräch über eine Reibung, die schon länger bekannt war, aber nie angegangen wurde. Aus diesen drei Hebeln lässt sich ein wiederholbares System bauen. Der erste Schritt ist die Nullmessung: Kundeninterviews, Feedbackanalyse, ehrliche Bestandsaufnahme. Was erleben Kunden wirklich? Wo liegen die Berührungspunkte auf der Kundenreise, an denen Vertrauen verloren geht? Der zweite Schritt ist Verbessern und Steuern: gezielte Prozessoptimierung, nicht als Einmalmaßnahme, sondern als strukturierte Veränderung. Der dritte Schritt ist die Verankerung: Das System wird intern weitergeführt, auch wenn kein externer Berater mehr da ist. Wer seine Kundenloyalität messbar steigern will, fängt damit an, ehrlich hinzuschauen. **FAQ** - Warum sollte ich zufriedene Kunden aktiv nach Feedback fragen? Zufriedene Kunden geben dir Einblicke, die Beschwerden nie liefern könnten. Sie sagen dir, was du richtig machst, welche Berührungspunkte funktionieren und warum sie bleiben. Dieses Wissen ist die Grundlage, um Kundenloyalität systematisch aufzubauen, bevor die ersten Abgänge kommen. - Was passiert, wenn ich ein Lieferversprechen nicht einhalten kann? Kommuniziere proaktiv, bevor der Kunde selbst nachfragt. Ein kurzes Update schützt den emotionalen Kredit der Beziehung. Kunden verzeihen Verzögerungen deutlich eher, wenn sie informiert werden. Was sie nicht verzeihen: im Unklaren gelassen zu werden, bis sie selbst anrufen müssen. - Haben Mitarbeiter ohne Kundenkontakt wirklich Einfluss auf das Kundenerlebnis? Ja, und das wird systematisch unterschätzt. Wenn im Backoffice etwas nicht funktioniert, ob in der Buchhaltung, im Lager oder im Innendienst, überträgt sich das direkt auf den Kunden. Interne Reibungen zwischen Abteilungen landen zuverlässig als Kundenproblem an der Oberfläche. - Was ist die Bewährte 3-Phasen-Methode von Kunden-Erlebnis? Die Methode umfasst drei Phasen: Nullmessung (NPS, Interviews, Kundenfeedback), Verbessern und Steuern (Prozesse, Training, Coaching) und Verankerung durch einen internen CX-Verantwortlichen. Das Ziel ist keine Einmalmaßnahme, sondern eine strukturelle Transformation, die das Unternehmen langfristig selbstständig trägt. - Wie schnell sind messbare Verbesserungen bei der Kundenloyalität realistisch? Das hängt vom Ausgangspunkt ab. Bei Spedition Gräfen stieg der NPS innerhalb von rund vier Monaten von einem Tiefstwert auf stabil über 70 Prozent. Voraussetzung war konsequente Umsetzung über alle Abteilungen hinweg, kein Einzelprojekt im Vertrieb, sondern eine abteilungsübergreifende Veränderung. --- ### Drie observaties die direct je klanttevredenheid verhogen [Nederlands] URL: https://kunden-erlebnis.de/nl/blog/drie-observaties-klanttevredenheid-verhogen Published: 2026-08-07 > Klantbeleving verbeteren begint met drie concrete observaties: wanneer je vraagt, of je doet wat je belooft, en of je hele organisatie de klant bedient. Er is een patroon dat je keer op keer terugziet: bedrijven wachten tot een klant een klacht indient voordat ze écht luisteren. En dat is zonde, want op dat moment heb je al een deel van de relatie verspeeld. De klanten die je nu tevreden zijn, zijn goud. Spreek ze aan. Vraag waarom ze bij je zijn. Vraag wat er beter kan, zodat je ze de volgende keer nog beter kunt helpen. Vraag of ze je zouden aanbevelen aan anderen. Dat zijn de vragen die je iets leren, niet de vraag of alles in orde was. Er zijn signalen dat slechts een klein deel van ontevreden klanten zich actief met een klacht meldt. De rest verdwijnt stilletjes naar een concurrent. Dat betekent dat een stille klant geen tevreden klant is, maar een klant die je nog niet gehoord hebt. Actief de klantbeleving bevragen, in plaats van wachten op binnenkomende signalen, helpt om dit blinde vlak zichtbaar te maken. De antwoorden van tevreden klanten zijn daarin net zo waardevol als die van ontevreden klanten, want ze laten zien wat je moet vasthouden. Zeg wat je doet, maar doe ook wat je zegt. Het klinkt eenvoudig, maar in de praktijk van B2B-logistiek en groothandel gaat het hier regelmatig mis. Een levering die een dag te laat komt zonder enige melding vooraf, een afgesproken prijs die niet doorgestuurd wordt naar de binnendienst, een telefonische afspraak die niet wordt teruggekoppeld aan de klant. Elk van die momenten op zich lijkt overkomelijk. Maar samen laden ze zich op. Het is een emotioneel bankkonto dat in het rood gaat, terwijl de klant al die tijd niets zegt. Het alternatief is eerlijk en direct: als je niet op tijd kunt leveren, meld dat dan voordat de klant erachter komt. Geef een update. Dat vraagt niets meer dan de klantbril op te zetten en je af te vragen: wat zou ik op dit moment willen weten als ik in zijn positie zat? Proactief communiceren bij verstoringen is geen klantenservice-detail, het is een commerciële keuze. Dit is misschien wel het meest onderschatte inzicht in klantgerichtheid: de klantbeleving stopt niet bij de buitendienst of de klantenservice. Ze loopt dwars door de hele organisatie. Wanneer de administratie en de logistiek niet op één lijn zitten, merkt de klant dat. Als de boekhouding facturen verstuurt met afwijkende bedragen, merkt de klant dat. Als een medewerker op de warehouse-vloer een pakket verkeerd labelt en niemand controleert, merkt de klant dat. Al deze medewerkers hebben geen direct klantcontact, maar hun werk raakt de klant wél. Dit zijn de Berührungspunkte op de klantreis: alle momenten waarop de klant in aanraking komt met jouw organisatie, zichtbaar of onzichtbaar. Wie alleen het frontoffice traint en het backoffice negeert, lost de helft van het probleem op. Afdelingsdenken en klanttevredenheid gaan simpelweg niet samen. Interne wrijving tussen afdelingen vertaalt zich vrijwel altijd naar de klant. Het goede nieuws: je hoeft niet meteen alles tegelijk te veranderen. Etwas Kleines kan er al voor zorgen dat alles verandert. Kies één startpunt. Bel deze week een klant van wie je weet dat hij tevreden is. Vraag hem waarom hij bij je is, wat er beter kan en of hij je zou aanbevelen. Schrijf op wat je hoort. Dat is al een nulmeting in de kleinste vorm. Bespreek intern welke beloftes jullie regelmatig doen en of die altijd worden nagekomen. Niet als oordeel, maar als vraag: waar zit de kloof tussen wat we beloven en wat de klant ervaart? Kijk ten slotte naar één intern proces dat niet direct klantgericht lijkt, en stel jezelf de vraag: als dit misloopt, wat merkt de klant dan? Je zult verrast zijn hoe snel je de verbinding legt. Fang mal klein an, zoals we zeggen. Stap voor stap, met meetbare resultaten als eindpunt. **FAQ** - Wanneer is het beste moment om een klant om feedback te vragen? Het beste moment is juist wanneer een klant tevreden is, niet alleen als er een klacht is. Tevreden klanten vertellen je wat je moet vasthouden en wat er beter kan. Wacht je tot er een klacht komt, dan heb je al een deel van de relatie verspeeld. Actief vragen is de basis van structurele klantloyaliteit. - Wat doe je als je een belofte aan een klant niet kunt nakomen? Communiceer proactief, voordat de klant erachter komt. Geef een update zodra je weet dat iets niet op tijd of niet zoals afgesproken gaat verlopen. Dat is geen zwakte, maar een blijk van respect voor de klant. Niets beschadigt een relatie sneller dan een belofte die stilzwijgend niet wordt nagekomen. - Hoe beïnvloeden medewerkers zonder klantcontact de klanttevredenheid? Klantbeleving ontstaat in de hele organisatie. Een fout in de administratie, een verkeerd gelabeld pakket op de magazijnvloer, een afgesproken prijs die niet wordt doorgegeven aan de binnendienst: al deze momenten raken de klant, ook al heeft de betreffende medewerker nooit rechtstreeks contact gehad. Interne wrijving vertaalt zich direct naar de klantervaring. - Moet een B2B-bedrijf een aparte CX-afdeling hebben om klantbeleving te verbeteren? Een aparte CX-afdeling is geen vereiste. Wat telt is dat klantperspectief verankerd is in de dagelijkse processen en het gedrag van de hele organisatie. De aanpak van Kunden-Erlebnis is erop gericht om een interne verantwoordelijke op te leiden die het programma zelfstandig voortzet, zonder dat daar een aparte afdeling voor nodig is. - Hoe meet je of je klantbeleving daadwerkelijk verbeterd is? De meest betrouwbare methode is de Net Promoter Score (NPS), aangevuld met gerichte klantinterviews en een analyse van gedragspatronen. Een NPS-meting legt de uitgangspositie vast en maakt verbetering zichtbaar in concrete cijfers. Zo wordt klantloyaliteit een commercieel argument, geen aanname. --- ### Three Things That Actually Drive Customer Loyalty in B2B [English] URL: https://kunden-erlebnis.de/en/blog/three-things-that-drive-customer-loyalty-b2b Published: 2026-08-07 > Customer loyalty in B2B grows when you ask happy customers the right questions, keep every promise you make, and recognize that the customer experience is built across your entire organization, not just in sales. There is a timing problem that most B2B companies share. The moment feedback is collected is almost always the moment something has gone wrong. A complaint arrives, a contract gets canceled, a key account stops ordering as frequently as before, and then suddenly everyone wants to understand what happened. The customers who are genuinely happy rarely get asked anything. They just keep ordering, quietly, until one day they stop. And by then, the window to act has already closed. The more useful question to ask, and one that Kunden Erlebnis works with directly in client organizations, is not 'was everything okay?' That question invites a polite non-answer. The questions that actually produce insight sound more like: why are you still our customer? What would make our service work even better for you next time? Would you recommend us to someone in your network? Those are not difficult questions to ask. But they require the decision to ask them before a problem exists. Happy customers are genuinely valuable as an information source, not just as a revenue line. They can tell you exactly what you are doing right, which is knowledge most organizations have almost no structured access to. Say what you do, but do what you say. That principle sounds straightforward until you watch how it breaks down in practice. A company tells its customers it delivers on time. The website says so. The sales team says so. The account manager says so in the first meeting. Then a shipment runs late, and no one calls. The customer finds out when the goods do not arrive. That is not a logistics failure alone. It is a trust failure, and it lands harder than the delay itself. Promise-keeping in B2B has two components. The first is operational: your service actually performs the way you describe it. The second is communicative: when performance falls short, the customer hears from you first, with context and a resolution, before they have to chase anyone down. A customer who receives a proactive update when something goes wrong often ends up more loyal than one who experienced a smooth transaction with no human contact at all. Kunden Erlebnis sees this pattern repeatedly in German wholesale and logistics companies. The internal process looks fine on paper. The customer experience of that process is a different story entirely. This is possibly the most underestimated dynamic in B2B customer experience work. The assumption is that the customer experience lives in the sales team, the account management function, or the customer service desk. Those are the touchpoints people can see. But the experience a customer has is shaped by every department that touches their order, their invoice, their delivery, and their complaint. A warehouse team that is understaffed on Fridays, an invoicing process that sends documents in a format no one at the customer's office can open, a technical team that knows about a recurring system error but has not flagged it to the people who talk to customers daily: all of these create friction that the customer feels without ever being able to name exactly where it came from. When things go wrong between departments, the result transfers directly to the customer. That is the pattern Kunden Erlebnis documents consistently when entering a new client organization. The customer-facing team is often doing everything right. The breakdown is upstream, invisible to them, and completely visible to the customer. This is why Kunden Erlebnis begins with a structured baseline assessment across the entire organization, not just the front-facing roles. You cannot fix what you have not first made visible. Focusing on end-to-end customer journeys rather than individual touchpoints is a principle that consistently shapes how Kunden Erlebnis approaches improvement work with clients. The three observations above, asking satisfied customers proactively, keeping every promise including the operational ones, and treating the whole organization as the site of the customer experience, do not require a dedicated CX team or a large transformation budget to begin. Something small can change everything. That is a principle Kunden Erlebnis works with from the first conversation with a new client. You do not have to rebuild your entire service structure in the first quarter. You do have to start somewhere specific. A practical entry point looks like this: a key account manager calls ten customers this month who have not raised any issues recently. The goal is not to check for complaints. The goal is to understand what is working and why. That conversation alone will surface information that no internal report currently captures. At the same time, pull one internal process that touches customers, a delivery confirmation workflow, an invoice process, a returns procedure, and map it from the customer's perspective rather than from the inside out. Ask where the customer has to wait, follow up, or figure something out themselves. That is where friction lives. Kunden Erlebnis structures this into a full transformation: baseline measurement, targeted improvement and training, and permanent internal anchoring through a dedicated internal CX owner. But the first step is always the same: start, with something concrete, today. **FAQ** - Should B2B companies only collect customer feedback when something goes wrong? No, and waiting for complaints is one of the most common and costly habits in B2B. Satisfied customers rarely volunteer feedback unprompted, which means the only way to access their insights is to ask directly, before a problem exists. Proactive feedback from happy customers reveals what is working and why, information that is almost impossible to capture reactively. - What is the most common broken promise in B2B service delivery? Delivery timelines communicated as reliable but not actively managed when delays occur. The failure is rarely the delay itself. It is the silence that follows. Customers can handle a late delivery if they hear about it before the goods were supposed to arrive. What damages trust is finding out on their own. - Why does the customer experience depend on departments that never talk to customers directly? Because the customer experiences the result of every internal process, not just the conversations they have with your team. A billing error, a warehouse mistake, or a system outage that stays internal all create friction the customer feels. When departments hand off to each other imperfectly, the customer absorbs the gap. This is why Kunden Erlebnis always maps the full organization, not just the front-facing roles. - How does the NPS framework help B2B companies improve customer loyalty? The Net Promoter Score gives companies a single, consistent measurement of how likely customers are to recommend them, which makes loyalty visible as a number rather than a feeling. More importantly, the conversations that NPS triggers are the ones that surface real feedback. Kunden Erlebnis uses NPS as the foundation of Phase 1 of its Bewährte 3-Phasen-Methode to establish a baseline before any change program begins. - Can a company improve customer loyalty without a dedicated CX team? Completely. Most of the B2B companies that Kunden Erlebnis works with have between 150 and 750 employees and no internal CX function at all. The approach starts with structured measurement, then builds targeted process and behavior improvements, and ends by anchoring responsibility internally through a designated owner. The system then runs independently. --- ### Wat maakt een klant loyaler dan een nieuw concept? [Nederlands] URL: https://kunden-erlebnis.de/nl/blog/kleine-stap-grote-impact-klantloyaliteit Published: 2026-08-05 > Eén oprecht gebaar op het juiste moment doet meer voor klantloyaliteit dan een uitgewerkt klantbeleving-concept dat nooit wordt uitgevoerd. Het is een patroon dat Kunden-Erlebnis keer op keer tegenkomt wanneer zij een bedrijf binnenstapt: er moet eerst een concept komen. De customer journey moet in kaart, de processen moeten beschreven, de verantwoordelijkheden verdeeld. En ondertussen staat de klantbeleving stil. Dat is precies het probleem. Verbetering is geen projectdocument. Verbetering is gedrag, en gedrag kun je vandaag aanpassen. Denk aan een nacht met een paar druppels regen na een lange droogte. Genoeg om alles terug op peil te brengen? Absoluut niet. Maar er gebeurt iets. De natuur reageert, de grond neemt het op, er komt beweging. Zo werkt het in een organisatie ook. Eén kleine verandering in hoe je met een klant communiceert, kan de toon van de hele relatie verschuiven. Voor de Geschäftsführer of Vertriebsleiter die marge wil beschermen en geen zin heeft in een langdurig traject voordat er resultaat is: dit is het vertrekpunt. Geen groot budget, geen projectteam. Gewoon beginnen. Stel je voor: een klant ontvangt een pakket. Daarin ligt een klein kaartje, handgeschreven, met de tekst: 'Fijn dat je dit hebt gekocht. Ik hoop dat je er veel plezier van hebt.' Geen bedrukt A4-tje dat elke klant krijgt, maar iets dat voelt alsof het voor hem of haar is geschreven. Want dat is het ook. Dat is het gebaar dat Kunden-Erlebnis bedoelt wanneer ze spreekt over contact dat uit het hart komt. Het hoeft niet groot te zijn. Het hoeft niet duur te zijn. Het moet oprecht zijn. In de klantenservice werkt hetzelfde principe. Een medewerker die een klant aan de telefoon heeft, kan een echte opmerking maken: iets wat hij of zij werkelijk waardeert aan dat gesprek of die klant. Geen script, geen beleefdheidsformule. Gewoon een menselijk moment. Freundlichkeit alleine reicht niet, dat weet iedereen die serieus nadenkt over klantbeleving. De processen en structuren in het backoffice moeten kloppen. Maar wie wacht tot die structuren perfect zijn voordat hij zijn klanten op een menselijke manier benadert, wacht te lang. Veel bedrijven gaan ervan uit dat een klant die niet klaagt, tevreden is. Dat is een gevaarlijke aanname. Ontevreden klanten zeggen lang niet altijd iets, ze stemmen met hun inkooporders. Maar er is ook een andere kant van diezelfde munt. Klanten die een oprecht persoonlijk contact ervaren, reageren anders. Ze bellen eerder als er een probleem is. Ze geven vaker feedback. Ze blijven langer. De opdracht van Kunden-Erlebnis is concreet: geef vandaag een oprecht compliment aan een klant. Per e-mail, in persoon, aan de telefoon. Eén compliment, één klant, vandaag. Geen proces, geen systeem, geen goedkeuring nodig. Wat dat oplevert, is niet alleen een tevreden klant op dat moment. Het verandert ook hoe een medewerker naar het contact kijkt. En dat is precies waar klantloyaliteit begint: niet in een CRM-systeem, maar in het gedrag van de mensen die dagelijks de Berührungspunkte op de klantreis invullen. Er zit een verschil tussen een gebaar en een sjabloon. Bedrijven die klantcontact willen verbeteren, grijpen snel naar standaardoplossingen: een geautomatiseerde verjaardagse-mail, een bedrukte bedankkaart bij elk pakket, een vaste afsluiting in elke klantenservice-mail. Dat zijn geen slechte ideeën, maar ze zijn ook niet wat hier bedoeld wordt. Een oprecht gebaar is specifiek. Het reageert op iets wat die klant heeft gedaan, gezegd of gekocht. Het laat zien dat er iemand heeft nagedacht. Precies dat onderscheid, specifiek versus generiek, bepaalt of een klant zich gezien voelt of niet. De klant die het gevoel heeft niet door een chatbot bediend te worden, maar door een mens die echt interesse toont, reageert loyaler. Blijf dus weg van het kant-en-klare bedankje voor de massa. Kies voor het handgeschreven kaartje voor de klant die al drie jaar bij je inkoopt. Dat is het gebaar dat blijft hangen. **FAQ** - Heeft een klein gebaar naar een klant echt effect op klantloyaliteit? Ja. Een oprecht, persoonlijk gebaar verandert hoe een klant de relatie ervaart. Het signaleert dat er een mens achter het bedrijf zit, niet een systeem. Kunden-Erlebnis ziet in haar trajecten dat kleine, consistente contactmomenten de klantperceptie merkbaar verbeteren, ook zonder dat er grote proceswijzigingen zijn doorgevoerd. - Moet ik eerst de customer journey in kaart brengen voor ik iets verander aan klantcontact? Dat hoeft niet als vertrekpunt. Beginnen met een concreet gebaar, een persoonlijk compliment, een handgeschreven notitie, levert directe informatie op over hoe klanten reageren. Kunden-Erlebnis adviseert om klein te beginnen en de nulmeting parallel op te zetten, zodat verbetering en meting elkaar versterken. - Wat is het verschil tussen een oprecht compliment en een marketingbericht? Een oprecht compliment is specifiek en reageert op iets wat die klant heeft gedaan of gezegd. Een marketingbericht is generiek en wordt aan iedereen gestuurd. Klanten voelen dat onderscheid onmiddellijk. Wie hetzelfde kaartje stuurt als elk ander bedrijf, creëert geen verbinding maar ruis. - Hoe pas ik persoonlijk klantcontact toe in een B2B-omgeving met grote klantaantallen? Begin bij de klanten die het meest waard zijn of het langst klant zijn. Selecteer een beperkt aantal contactmomenten per week en maak die oprecht persoonlijk. Kunden-Erlebnis werkt in haar trajecten met interne CX-verantwoordelijken die dit structureel verankeren, zodat het gedrag niet afhankelijk blijft van één persoon. - Wanneer is een gebaar te klein om iets te veranderen? Een gebaar is nooit te klein als het oprecht is. Te klein is het gebaar dat nooit gedaan wordt omdat iemand wacht op een groter plan. Kunden-Erlebnis stelt het zo: eén beweging, hoe klein ook, zorgt voor reactie. In een droge bodem maakt zelfs een paar druppels regen verschil. --- ### Warum kleine Gesten im Kundenkontakt mehr bewirken als große Konzepte [Deutsch] URL: https://kunden-erlebnis.de/blog/kleine-gesten-kundenkontakt-wirkung Published: 2026-08-05 > Ein aufrichtiges Kompliment, eine handgeschriebene Notiz: Kleine, persönliche Gesten im Kundenkontakt verändern die Beziehung spürbar, ohne Budget oder großes Konzept. Wenn Betriebe an ihrer Customer Journey oder ihrem Kundenkontakt arbeiten wollen, kommt fast immer derselbe Reflex: Erst muss ein Konzept her. Ein Workshop, eine Analyse, ein Projekt. Das ist nicht falsch, aber es führt dazu, dass etwas Entscheidendes fehlt, nämlich der erste Schritt. Dabei ist es wie in der Natur nach einer langen Trockenheit: Ein paar Tropfen Regen gleichen den Mangel nicht vollständig aus, aber sie setzen etwas in Bewegung. Etwas Kleines kann dafür sorgen, dass sich alles ändert, dass Kunden auf einmal anders reagieren, dass die eigene Haltung ihnen gegenüber sich verschiebt. Wer auf das perfekte Konzept wartet, verpasst genau diesen Moment. Kunden-Erlebnis sieht das in der Praxis regelmäßig: Unternehmen, die intern Prozesse optimiert haben, aber bei den Berührungspunkten auf der Kundenreise noch keine einzige kleine Änderung umgesetzt haben. Die Wirkung bleibt aus. Die konkrete Aufgabe lautet: Mach ein Kompliment. Nicht als Teil eines Skripts, nicht als vorgefertigte Vorlage, die jeder Kunde bekommt, sondern als echtes Interesse daran, wer der Kunde ist und was er gerade kauft oder bestellt hat. Das geht auf mehreren Wegen. Im Kundenservice, wenn jemand am Telefon ist, reicht ein aufrichtiger Satz. Im E-Commerce genügt eine handgeschriebene Notiz im Paket: "Toll, dass du das gekauft hast, ich wünsche dir viel Spaß damit." Im stationären Handel, wenn jemand im Geschäft steht. Es muss nicht immer groß sein, viel oder teuer. Der entscheidende Unterschied liegt im Wort "aufrichtig". Ein Kompliment, das aus dem Herzen kommt, wirkt. Eine ausgedruckte Standardnotiz, die tausendfach versendet wird, wirkt nicht, sie rauscht vorbei. Genau das ist der Punkt: Kein fertiges Teil, das jeder Kunde bekommt, sondern etwas Persönliches. Die meisten Kunden sind es gewohnt, wie eine Nummer behandelt zu werden. Automatisierte Mails, standardisierte Antworten, das Gefühl, nicht von einem echten Menschen, sondern von einem Chatbot bedient zu werden. Vor diesem Hintergrund ist eine handgeschriebene Notiz oder ein aufrichtiges Telefonkompliment etwas, das im Gedächtnis bleibt. In der Praxis zeigt sich immer wieder, dass genau diese kleinen Schritte etwas verändern: Kunden reagieren anders, und das Verhältnis zum Unternehmen bekommt eine andere Qualität. Der Punkt ist nicht, dass eine Notiz einen schlechten Prozess rettet. Freundlichkeit alleine reicht nicht, und das Backoffice muss stimmen. Aber wer beides hat, funktionierende Prozesse und echte persönliche Gesten, der hebt sich von der Konkurrenz ab, ohne dafür ein Budget zu brauchen. Veränderung wartet nicht auf den perfekten Startpunkt. Etwas Bewegung sorgt dafür, dass die Natur sich ändert, und das gilt genauso im Betrieb. Wer heute anfängt, einen Kunden per E-Mail ein ehrliches Kompliment zu schicken, lernt dabei etwas. Er merkt, wie der Kunde reagiert. Er beobachtet, welche Berührungspunkte auf der Kundenreise sich dafür eignen. Aus dieser Erfahrung entsteht ein Muster, und aus dem Muster entsteht eine Struktur. Das ist der Unterschied zwischen Konzept und Praxis. Konzepte beschreiben, was sein sollte. Kleine Gesten verändern, was ist. Kunden-Erlebnis setzt genau hier an: nicht bei abstrakten Zielen, sondern bei dem, was ein Mensch morgen früh anders machen kann. **FAQ** - Reichen kleine Gesten wie Komplimente wirklich aus, um die Kundenloyalität zu verbessern? Kleine, aufrichtige Gesten sind kein Ersatz für funktionierende Prozesse, aber sie bauen den emotionalen Kredit auf, der über Loyalität entscheidet. Kein fertiges Template, das jeder Kunde bekommt, sondern etwas Persönliches, was aus dem Herzen kommt, hebt sich von allem ab, was Kunden sonst erleben. - Welche konkreten Formen kann ein Kompliment im Kundenkontakt annehmen? Eine handgeschriebene Notiz im Paket, ein aufrichtiger Satz am Telefon im Kundenservice oder eine persönliche E-Mail nach einem Kauf. Entscheidend ist, dass die Geste individuell ist und nicht wie eine Standardvorlage wirkt, die tausendfach verschickt wird. - Warum warten so viele Unternehmen mit Verbesserungen im Kundenkontakt auf ein großes Konzept? Weil die Annahme weit verbreitet ist, dass echte Veränderung groß, aufwendig und teuer sein muss. In der Praxis führt das dazu, dass fertige Konzepte in der Schublade liegen, während an den tatsächlichen Berührungspunkten auf der Kundenreise nichts passiert. - Wie hängen kleine Gesten mit der Kundenloyalität im B2B-Bereich zusammen? Im B2B-Kontext herrscht oft die Annahme, dass Loyalität durch Preis und Verfügbarkeit entsteht. Aber 95 Prozent der unzufriedenen Kunden gehen still, ohne sich zu beschweren. Wer emotionalen Kredit aufgebaut hat, durch persönliche Gesten und echtes Interesse, verliert diese Kunden seltener. - Ab wann sollte man mit kleinen Maßnahmen starten? Heute. Fang mal klein an, das ist keine Vereinfachung, sondern die schnellste Methode, um überhaupt etwas in Bewegung zu setzen. Die Bewährte 3-Phasen-Methode von Kunden-Erlebnis zeigt, dass Strukturen erst dann wachsen, wenn erste Erfahrungen gemacht wurden. --- ### Does Improving Customer Experience Have to Be Expensive? [English] URL: https://kunden-erlebnis.de/en/blog/does-improving-customer-experience-have-to-be-expensive Published: 2026-08-05 > No. Small, personal gestures at individual touchpoints on the customer journey consistently outperform large, expensive programs when it comes to building real loyalty. When Anne-Marie Vissers walks into a company to review the customer journey or improve how the team handles customer contact, she hears the same thing almost every time: we need a proper concept first. A strategy document. A rollout plan. The instinct is understandable. Changing how people behave with customers feels significant, so it must require something significant in return. But that instinct is exactly what gets in the way. While the concept is being written, customers are still calling in, placing orders, and forming opinions. The relationship either grows or erodes in those daily interactions, with or without a strategy document to back it up. At Kunden Erlebnis, this is one of the most consistent observations across projects: companies wait for the conditions to be perfect before they start, and in the meantime, nothing changes. The customer on the other end of the phone, the one who just received a late delivery or navigated a confusing invoice process, is not waiting for a rollout plan. She is deciding right now whether this supplier is worth staying with. Here is a concrete example. When a customer calls in and the conversation is going well, the person handling that call can pause and say something honest and specific: that they appreciated how clearly the customer described the problem, or that a particular order was a great choice for its purpose. Not a scripted line. A real observation. Or when a parcel ships: instead of a generic printed insert that every single customer receives, tuck in a short note that actually refers to what the person bought. Something personal that communicates one thing clearly: you noticed. Visser's comparison is precise here. After a long dry spell, a few drops of rain are not enough to restore everything. But they are movement. And movement creates change. The soil shifts. The air changes. In a business, the same principle holds: one small, genuine interaction creates a different atmosphere between you and the customer, and that atmosphere builds over time. These are the contact points on the customer journey where loyalty is actually formed. Not in the strategy meeting. In the moment. Most customer service training focuses on language patterns: how to open a call, how to de-escalate, how to close. These structures have value. But they can also create a ceiling. When every interaction follows the same path, customers stop feeling seen as individuals. They feel managed. A genuine compliment breaks that pattern. It requires the person giving it to have actually paid attention. That attention, the act of noticing something real about a customer's situation, is what builds something positive in the relationship. When small things go wrong later, that goodwill absorbs the friction. The customer does not reach for the phone to complain or quietly start evaluating alternatives. There is something in the account to draw from. The distinction is simple: a script serves the company's process. A real compliment serves the customer's experience. Kunden Erlebnis works with companies to build the conditions where both can coexist, where the process is solid enough that the people in it have the space to be human. The skeptical response to this is understandable. One handwritten note, one compliment on a call: how much can that actually do against the weight of a late delivery, a billing error, or a competitor offering a lower price? The answer depends on what was there before. In a relationship that has been purely transactional, a personal moment creates contrast. The customer notices it precisely because it was not expected. Research on customer behavior consistently shows that the emotional quality of interactions matters more than product features when customers make decisions about whether to stay. The gap between a company's intentions around customer experience and how customers actually perceive it is not usually closed by bigger programs. It is closed by moments that feel real. For Vissers, this is not a philosophical point. It is a practical one. If a company is waiting for the right moment to start improving customer experience, the right moment is the next interaction. Start there. **FAQ** - Do you need a full CX strategy before making any changes to the customer journey? No. A baseline understanding of where you stand is useful, but waiting for a complete strategy document delays real change. The most effective starting point is the next customer interaction. One genuine, personal gesture costs nothing and creates immediate movement in the relationship. - What is the most practical first step for improving customer experience in a B2B company? Start with direct contact. A personal note with a shipment, a sincere compliment during a service call, or a short email that references something specific about that customer's situation. These are concrete, zero-cost actions any team member can take today without waiting for a program rollout. - Why does a handwritten note work better than a printed insert for customer experience? A printed insert is identical for every customer. A handwritten note requires attention: someone had to think about this specific person. That act of noticing is what customers actually respond to. It signals that they are seen as individuals, not as order numbers, and that distinction builds loyalty over time. - How does Kunden Erlebnis measure whether small CX changes are having an impact? Through structured NPS measurement at defined touchpoints on the customer journey. The Nullmessung, Phase 1 of the Kunden Erlebnis 3-Phase Method, establishes a baseline before any change is made. That baseline makes it possible to see whether the small actions are moving the numbers over time. - Is personal customer contact scalable in a larger B2B operation? Yes, when it is built into the process rather than left to individual initiative. Kunden Erlebnis works with companies to identify the key contact points where a personal moment has the highest impact, and then trains and coaches the people who own those touchpoints to make personal gestures a consistent habit. --- ### Waarom een chatbot jouw klanten duurder maakt dan je denkt [Nederlands] URL: https://kunden-erlebnis.de/nl/blog/waarom-chatbot-klanten-duurder-maakt Published: 2026-08-04 > Een chatbot verlaagt in de ogen van klanten de servicekwaliteit. Als de prijs gelijk blijft, ontstaat er druk op loyaliteit, ook bij klanten die voorheen nooit klaagden. Stel: een klant belt al jaren naar hetzelfde bedrijf, wordt altijd snel geholpen door een vaste medewerker, en betaalt daar ook een vaste prijs voor. Dan belt hij op een dag en krijgt hij een geautomatiseerd systeem. De prijs op de volgende factuur is onveranderd. Dit is het moment waarop de klant begint te rekenen. Niet in euro's, maar in beleving. Hij denkt: jullie besparen op personeel, maar vragen nog steeds hetzelfde. Die redenering is begrijpelijk. Ze is ook gevaarlijk, want ze hoeft nergens neergeschreven te staan om invloed te hebben op de loyaliteit. Kunden-Erlebnis ziet dit patroon keer op keer terugkomen: bedrijven optimaliseren intern, maar vergeten te controleren hoe die optimalisatie aankomt bij de klant. De klant ervaart het als kwaliteitsverlies, ook als de feitelijke dienstverlening gelijkwaardig is. Het gevoel telt minstens zo zwaar als het feit. Dit is geen hypothetisch scenario. Een tandarts merkte dat patiënten steeds vaker bezwaar maakten tegen de kosten van een profylaxebehandeling. Dat was nieuw. Voorheen betaalden dezelfde patiënten zonder morren hetzelfde bedrag. De vraag die werd gesteld, was direct: had hij iets veranderd in zijn patiëntenreis waardoor patiënten het gevoel kregen minder te krijgen dan vorig jaar? Na enig nadenken gaf hij toe: ja, hij had een chatbot ingevoerd voor eerste contact. Die ene wijziging verschoof de hele beleving. De patiënt trekt zijn eigen conclusie: als ik geen mens meer aan de lijn krijg, zijn de kosten gedaald. Als jij de prijs dan niet aanpast, bespaar je op mijn kosten. Dat gevoel, hoe rationeel of irrationeel ook, is de werkelijkheid waarbinnen klanten beslissen. Het laat zien hoe sterk één contactpunt op de klantenreis de perceptie van waarde kan verschuiven. De belofte van AI in klantcontact is verleidelijk: je kunt sneller reageren, datagedrevener communiceren en meer klanten tegelijk bedienen. Bedrijven die daar vroeg op inzetten, haalden inderdaad een voorsprong. Maar die voorsprong is tijdelijk. Als iedereen dezelfde tools gebruikt, verdwijnt het onderscheidende karakter. Wat overblijft, is de vraag welk bedrijf de klant het gevoel geeft dat er een mens achter zit. Niet als marketingboodschap, maar als werkelijke beleving op de contactpunten van de klantenreis. Vrijwel iedereen heeft inmiddels een CRM-systeem, een automatische bevestigingsmail en een kennisbank. Wie zich werkelijk onderscheidt, is het bedrijf waar de klant het gevoel heeft: hier word ik gezien als mens, niet als ordernummer. Freundlichkeit alleine reicht daarvoor niet. Het gaat ook om de processen eromheen, de momenten waarop een mens zichtbaar wordt waar de klant dat niet verwacht. De oplossing hoeft niet te zijn dat je de chatbot afschaft. Het gaat erom dat je ergens op de klantenreis iets toevoegt waardoor het gevoel van persoonlijke aandacht terugkomt. Een kort telefoontje na een automatische bevestiging. Een persoonlijke opvolging na een klacht die via een formulier binnenkwam. Een vast contactpersoon die zich laat zien op het moment dat de relatie al enige tijd stilstaat. Dit is precies wat Kunden-Erlebnis in trajecten teweegbrengt: niet automatisering terugdraaien, maar bewust kijken waar op de klantenreis een persoonlijk moment ontbreekt en waar dat gemis het zwaarst weegt. Geen grote ingreep, maar een zichtbaar menselijk moment op precies het juiste punt. Dat is wat bedoeld wordt met contactpunten op de klantenreis: niet elke interactie hoeft persoonlijk te zijn, maar de juiste interacties wel. **FAQ** - Schaadt een chatbot altijd de klantbeleving? Een chatbot schaadt de klantbeleving wanneer klanten het gevoel krijgen dat de servicekwaliteit daalt terwijl de prijs gelijk blijft. Het is geen kwestie van de tool zelf, maar van hoe en waar je die inzet op de klantenreis. Combineer automatisering altijd met zichtbare menselijke contactpunten op kritieke momenten. - Waarom klagen klanten over prijs terwijl de echte oorzaak iets anders is? Prijs is de gemakkelijkste klacht om te uiten. Een klant hoeft dan geen ongemakkelijke uitleg te geven over wat hem werkelijk stoort. Achter prijsklachten gaat vaak onuitgesproken ontevredenheid schuil over beleving, processen of het gevoel niet langer persoonlijk gezien te worden. - Hoe weet je welke contactpunten op de klantenreis menselijk contact vereisen? Dat is precies wat de nulmeting in de Bewährte 3-Phasen-Methode van Kunden-Erlebnis zichtbaar maakt: via NPS-interviews en klantfeedback kom je erachter op welke momenten klanten een menselijk signaal verwachten en op welke momenten automatisering geen bezwaar oplevert. - Kunnen grote bedrijven zich nog onderscheiden nu iedereen AI gebruikt? Juist doordat iedereen AI gebruikt, verdwijnt technologie als onderscheidend argument. Bedrijven die klanten consequent het gevoel geven dat er een mens achter zit, op de juiste momenten in de klantenreis, hebben een duurzamere voorsprong dan bedrijven die alleen inzetten op tools. - Wat is het eerste teken dat automatisering je klantloyaliteit ondermijnt? Klanten die voorheen nooit over prijs begonnen, beginnen opeens te onderhandelen of te vergelijken. Dat is een vroeg signaal. Volgens Kunden-Erlebnis gaat 95 procent van de ontevreden klanten stilletjes weg zonder klacht, dus wie wacht op openlijke klachten, ziet het te laat. --- ### Why AI Makes Human Touchpoints More Valuable, Not Less [English] URL: https://kunden-erlebnis.de/en/blog/why-ai-makes-human-touchpoints-more-valuable Published: 2026-08-04 > When every competitor can automate the same processes, genuine human contact at key points in the customer journey becomes the only differentiation that cannot be copied. There was a time when companies that had no particular interest in customer relationships could still compete comfortably. They sold on price, on volume, on speed. And that worked. But the arrival of AI has quietly changed the rules of that game in a way many B2B leaders have not fully registered yet. AI lets you process customer data faster, personalise outreach at scale, and automate touchpoints across the entire customer journey. That is genuinely useful. The problem is that your competitor can do exactly the same thing, with the same tools, starting this afternoon. Using AI is rapidly becoming the floor, not the ceiling. Companies that win long-term do so through differentiation that is genuinely difficult to replicate, and process automation alone does not qualify. What does qualify is the moment where a customer feels that a real person is paying attention to them. Not a workflow. Not a template. A human who actually cares about the outcome of this specific conversation. That feeling, created at the right touchpoint on the customer journey, is something no competitor can copy by subscribing to the same software. This is one of the clearest illustrations of how automation can damage customer loyalty without anyone in the business noticing it in real time. A dentist had been running a successful practice. Patients came in, paid for their prophylaxis appointments without much friction, and returned reliably. Then, at some point, patients started pushing back on the price. The dentist could not understand it. Nothing about the actual dental work had changed. The quality was the same. The hygienist was the same. The price was the same. When asked whether anything had changed in the patient journey over the past year, he paused and then said: yes, he had introduced a chatbot for appointment booking and initial inquiries. That was the shift. From the patient's perspective, the logic ran like this: I used to call and speak to a person. Now I get a chatbot. That means they are cutting costs. But they are still charging me the same amount for my cleaning. Why am I subsidising their cost savings? The patient never complained about the chatbot directly. The dissatisfaction surfaced as price resistance, which is exactly what makes this pattern so dangerous. The business sees a pricing objection and starts wondering whether to lower fees. The real problem is a perceived drop in service value at a touchpoint that the business had already mentally written off as administrative overhead. The speaker describes the situation: the customer gets the feeling that the service has actually gone down. And once that feeling exists, it spreads across every line item on the invoice. Not every interaction requires a human. Invoices can be automated. Shipping confirmations can be automated. Standard product queries can be handled by a well-built FAQ or a competent chatbot. Customers understand this and largely accept it. The problem arises when companies automate the touchpoints that customers have unconsciously categorised as relationship signals. A phone call when something goes wrong. A personal follow-up after a large order. A response to a complaint that comes from a named person with actual authority to fix the problem. These are the moments where the customer is not just processing information. They are deciding how much they trust you. And trust, once it starts eroding, does not announce itself loudly. It shows up later as price sensitivity, reduced order frequency, or a quiet move to a competitor. The businesses that hold their position in markets with increasing price pressure are the ones the speaker describes as speaking from the heart: companies that have decided, consciously, that somewhere on the customer journey there will always be a point where a real person is present, engaged, and genuinely invested in the customer's situation. That decision does not have to be expensive. It has to be deliberate. The dentist's solution was not to get rid of the chatbot. The chatbot handled bookings efficiently and that part worked fine. The solution was to add something back elsewhere on the patient journey: a brief personal call before first appointments for new patients, a follow-up message from the hygienist after procedures, something that told the patient they were still dealing with a practice that saw them as an individual. This principle scales directly into B2B contexts. A wholesale distributor running 40 orders a day through an automated order management system does not need to call every customer about every shipment. But when a key account's order pattern changes, when a delivery runs late, or when a customer has not placed an order in an unusually long time, that is the moment that requires a human voice on the phone. The question Kunden-Erlebnis asks in every engagement is not how much human contact can we reduce. It is: where on this specific customer journey would a human touchpoint restore or protect the emotional credit that keeps this customer loyal when things go wrong? Increasing customer retention rates, even by a small amount, can produce substantial increases in profit, because retained customers cost less to serve and buy more over time. Protecting that loyalty is not a soft goal. It has a direct line to margin. **FAQ** - Does using AI for customer communication hurt loyalty? AI does not hurt loyalty by itself. The damage happens when automation replaces touchpoints that customers perceive as relationship signals, such as phone contact after a problem or personal follow-up on a large order. Removing those signals while keeping prices the same creates a value gap that shows up as price resistance or silent churn. - How do I know which touchpoints need a human and which can be automated? Map your customer journey and identify every point where the customer is making a trust decision, not just a transactional one. Moments of uncertainty, complaints, onboarding, and irregular order behaviour all tend to require human presence. A structured NPS campaign, as used in the Nullmessung phase of the Kunden-Erlebnis 3-Phasen-Methode, surfaces exactly where customers feel underserved. - Why do customers complain about price when the real issue is service? Price is the complaint that requires the least explanation. A customer who feels that service quality has declined but cannot articulate exactly why will reach for the price objection because it is simple and hard to argue with. The underlying cause is almost always a perceived drop in attention, responsiveness, or personal contact at a key touchpoint. - What does 'speaking from the heart' mean in a B2B context? It means the company has made a conscious decision that customer relationships are a growth strategy, not just a cost centre. Practically, it means having real people available at critical moments in the customer journey, training those people to show genuine interest, and measuring the result in NPS rather than assuming satisfaction from the absence of complaints. - Can a small B2B team realistically maintain human touchpoints at scale? Yes, because the goal is not to humanise every interaction. It is to identify two or three moments in the customer journey where human contact has outsized impact on perceived value and loyalty. A structured customer journey audit, such as the Nullmessung from Kunden-Erlebnis, identifies exactly those moments so effort is concentrated where it produces measurable results. --- ### Chatbot statt Mensch: Wann Automatisierung Kunden vertreibt [Deutsch] URL: https://kunden-erlebnis.de/blog/chatbot-statt-mensch-automatisierung-kundenloyalitaet Published: 2026-08-04 > Automatisierung spart Kosten, kostet aber Kundenloyalität, wenn Kunden das Gefühl verlieren, von einem echten Menschen wahrgenommen zu werden. Ein Zahnarzt berichtet: Seit er einen Chatbot eingestellt hat, meckern Patienten über den Preis der Prophylaxe. Vorher war das kein Thema. Die Leistung am Behandlungsstuhl hat sich nicht verändert. Was sich verändert hat, ist das Gefühl auf dem Weg dorthin. Der Patient denkt ganz einfach: Die sparen Kosten, weil ich keinen Menschen mehr am Telefon erreiche, und die berechnen trotzdem noch immer das Gleiche. Das ist keine irrationale Reaktion. Das ist eine nachvollziehbare Schlussfolgerung aus dem, was der Patient an Berührungspunkten erlebt. Freundlichkeit und Fachkompetenz am eigentlichen Berührungspunkt reichen nicht mehr aus, wenn andere Stellen auf der Kundenreise das Gegenteil signalisieren. Der wahrgenommene Wert einer Leistung hängt eben nicht nur von der Leistung selbst ab, sondern von allem, was der Kunde auf dem Weg dorthin erlebt. KI kann Datensätze einsetzen, um mehr auf den Kunden einzugehen. Das ist gut so, und es wäre töricht, diese Möglichkeiten zu ignorieren. Aber: Was jeder kann, schafft keine Differenzierung. Wer ausschließlich auf Automatisierung setzt, bewegt sich auf demselben Niveau wie alle anderen. Die Betriebe, die sich wirklich abheben, sind die, die irgendwo auf der Kundenreise Berührungspunkte setzen, an denen der Kunde das Gefühl hat: Hier werde ich nicht von einem Chatbot bedient, hier wird mir wirklich von einem Menschen geholfen. Das ist kein Widerspruch zu KI. Es ist eine bewusste Entscheidung darüber, wo Automatisierung endet und echte menschliche Präsenz beginnt. Genau das ist die Frage, die sich jedes Unternehmen stellen sollte: An welchem Punkt auf der Kundenreise ist menschliche Aufmerksamkeit unverzichtbar? Nicht pauschal, nicht überall, aber gezielt und spürbar. Die Betriebe, die früher keinen Bock auf Kunden hatten und nie geglaubt haben, dass Kundenloyalität ein Wachstumshebel sein könnte, haben sich nie Mühe gegeben mit Persönlichkeit und Beziehungsaufbau. Das war ihre Strategie. Wer damit zufrieden war, konnte damit leben. Aber der Markt hat sich verschoben. KI macht viele Prozesse austauschbar. Wer über Automatisierung skaliert und dabei die menschliche Dimension streicht, liefert im Ergebnis das Gleiche wie der Wettbewerber mit dem niedrigsten Preis. Die Betriebe, die aus dem Herzen reden und das auch strukturell in ihre Kundenreise einbauen, also nicht nur als Haltung, sondern als messbarer Prozess, sind die, die bestehen bleiben. Genau das misst Kunden-Erlebnis: Wo auf der Kundenreise entsteht dieses Gefühl, und wo geht es verloren? Der Zahnarzt hatte ein konkretes Problem: Patienten meckerten über den Preis. Die naheliegende Reaktion wäre gewesen, über Rabatte nachzudenken oder die Prophylaxe neu zu kommunizieren. Beides wäre am eigentlichen Problem vorbeigegangen. Die richtige Frage lautete: Hast du etwas in deiner Patientenreise geändert, sodass der Patient das Gefühl hat, nicht mehr das Gleiche zu bekommen wie vor einem Jahr? Erst diese Frage hat die Ursache sichtbar gemacht. Da muss man irgendwo auf der Kundenreise etwas hinzufügen, damit dieses Gefühl wieder aufgehoben wird. Das bedeutet nicht zwangsläufig, den Chatbot abzuschaffen. Es bedeutet, an einer anderen Stelle auf der Reise echte menschliche Aufmerksamkeit sichtbar zu machen, damit die Wahrnehmung wieder stimmt. Dieser Analyse-Schritt steht am Anfang jeder Verbesserung. Erst wenn klar ist, wo das Gefühl verloren geht, kann gezielt und nachhaltig verbessert werden. Wer wissen möchte, wo das bei seinem Betrieb der Fall ist, kann das mit dem Test auf der Kunden-Erlebnis-Website herausfinden. **FAQ** - Wann schadet ein Chatbot dem Kundenerlebnis? Ein Chatbot schadet dem Kundenerlebnis, wenn er einen Berührungspunkt ersetzt, an dem Kunden echte menschliche Aufmerksamkeit erwarten, ohne dass an anderer Stelle auf der Kundenreise ein gleichwertiger menschlicher Kontakt entsteht. Der Kunde bewertet dann die Gesamtleistung als schlechter, auch wenn die eigentliche Kernleistung unverändert ist. - Wie kann ein Unternehmen prüfen, ob Automatisierung die Kundenloyalität gefährdet? Der erste Schritt ist eine strukturierte Analyse aller Berührungspunkte auf der Kundenreise. Dabei wird sichtbar, an welchen Punkten das menschliche Gefühl verloren geht. Eine NPS-Befragung kombiniert mit gezielten Kundeninterviews zeigt, wo Kunden Reibung oder Wertverlust wahrnehmen. Das ist der Ansatz der Nullmessung in der Bewährten 3-Phasen-Methode von Kunden-Erlebnis. - Warum meckern Kunden plötzlich über den Preis, obwohl er sich nicht geändert hat? Preiskritik ist fast immer ein Signal für gesunkenen wahrgenommenen Wert. Wenn Kunden an einem Berührungspunkt weniger Service erleben, zum Beispiel weil ein Mensch durch einen Chatbot ersetzt wurde, fühlt sich die Gesamtleistung weniger wert an. Der Preis bleibt gleich, aber das Gefühl dafür hat sich verschlechtert. - Müssen Unternehmen zwischen KI und menschlichem Service wählen? Kein Unternehmen muss zwischen KI und menschlichem Service wählen. Die Frage ist, an welchen Berührungspunkten menschliche Aufmerksamkeit unverzichtbar ist und wo Automatisierung reibungslos funktioniert. Wer diese Entscheidung bewusst trifft und die kritischen Punkte mit echter menschlicher Präsenz besetzt, kann beides verbinden ohne Loyalität zu riskieren. - Wie können sich B2B-Unternehmen vom Wettbewerb abheben, wenn alle dieselbe KI nutzen? B2B-Unternehmen heben sich ab, indem sie menschliche Berührungspunkte bewusst in die Kundenreise einbauen, dort, wo Kunden echte Verbindung erwarten. KI ist heute für alle zugänglich und schafft damit keine Differenzierung. Persönlichkeit, echtes Interesse und spürbare menschliche Aufmerksamkeit an den richtigen Stellen hingegen schon. --- ### Why Do Paying Customers Quit Without Warning? [English] URL: https://kunden-erlebnis.de/en/blog/why-paying-customers-quit-without-warning Published: 2026-08-02 > Paying customers leave in silence because no one asked how they felt. The absence of a single check-in question costs more than any price difference ever could. Marie Vissers had already paid. She was six months into a coaching program commitment and genuinely excited to start. Two weeks later, she was gone. Not because of price. Not because a competitor offered something better. She left because she never felt properly welcomed. Questions went unanswered. The first group session felt disconnected. And through all of it, nobody from the program ever asked her how she was doing. That is the pattern Kunden Erlebnis encounters consistently in B2B wholesale and logistics companies: customers who experience friction early on, say nothing, and eventually disappear. The company assumes silence means satisfaction. The customer assumes their experience is the norm and starts looking for alternatives quietly. By the time an account manager notices a drop in order frequency, the emotional account is already well into deficit. There is something specific about losing an enthusiastic new customer that companies tend to underestimate. A customer who arrives with real energy and genuine intent is not just neutral raw material. She has already made a psychological investment. She wants it to work. That investment creates a window, and it is shorter than most companies assume. When early experiences do not match that anticipation, the disappointment is sharper than it would be for someone who started with moderate expectations. The emotional gap is larger. This is precisely what happened in Vissers' own case: the enthusiasm was genuine, the commitment was financial, and the experience in those first two weeks simply did not match what she had signed up for mentally. No single moment was catastrophic. But accumulated small frictions, unanswered questions, and the feeling of not being truly welcomed added up to an exit. Getting the beginning right is not a nice-to-have. It is where loyalty is either built or quietly destroyed. The fix Vissers describes is disarmingly simple: ask the new customer how they are actually doing. Not a formal survey six months in. Not a standardized satisfaction score at contract renewal. A real, human question directed at a real, named person at a moment when the answer can still change something: 'What can we do to help you even better next time?' This is the question nobody asked her. And because nobody asked, the coaching company collected a churned customer and zero information about why. For B2B companies in wholesale or logistics, the equivalent moments happen at every stage of the customer journey. After a first delivery. After onboarding a new procurement contact. After resolving a complaint. These are the moments Kunden Erlebnis maps and activates in its client work, turning them from passive handoffs into active listening points. Companies that systematically close the feedback loop with customers are better positioned to retain clients than those who collect data without acting on it. The question itself signals respect. The follow-through signals reliability. The coaching program Vissers left was not run by negligent people. They had built a product, set up a group format, and taken her money. What they had not built was a structured moment to ask her whether it was working for her. This is the gap that shows up in almost every B2B wholesale and logistics company Kunden Erlebnis works with: internal processes are mapped around what the company does, delivery dates, invoice cycles, account reviews, not around what the customer feels at each of those moments. Friendliness alone does not fix this. A warm tone in emails does not compensate for a process that makes the customer feel invisible. The backoffice has to work, and the structure behind the relationship has to include deliberate moments of listening. When those moments are absent, customers develop a habit of silence. They adapt to the company's rhythm rather than ever being invited into a real conversation. And when something goes wrong, there is no established channel for them to say so, so they say nothing. To anyone, until they say it to a competitor who calls them first. Vissers is direct about the commercial logic: customer loyalty is not a service philosophy, it is a growth strategy. And that strategy begins with a question. For a B2B company competing on something other than price, the ability to say 'we know what our customers need, and here is the evidence' is a genuine differentiator. It shifts the conversation from cost to value. It converts a transactional relationship into a partnership. The progression Kunden Erlebnis describes moves from that first check-in question to a fully structured feedback process: baseline measurement through customer listening, then process and behavior improvement based on what the data shows, and finally embedding a permanent internal owner who carries the system forward independently. When listening becomes systematic, those improvements have a direct line to customer retention, referrals, and pricing power. It all starts with one genuine question asked at the right moment. **FAQ** - Why do paying customers leave without saying anything? Most customers leave silently because no structured channel exists for them to express early dissatisfaction. According to practitioner data from Kunden Erlebnis, 95% of unhappy B2B customers say nothing before they go. Silence is not satisfaction - it is the absence of an invitation to speak. - What is the best time to check in with a new customer? The most effective check-in happens shortly after the customer's first real experience with the product or service, when the emotional account is still open and any friction can still be corrected. Waiting until contract renewal or a formal review cycle is almost always too late to act on what matters. - How does a check-in question connect to customer loyalty? A check-in question signals that the customer's experience matters beyond the transaction. When followed up with a real response or visible change, it builds the emotional credit that determines whether small problems are forgiven or become reasons to leave. Kunden Erlebnis treats these moments as the foundation of measurable loyalty. - Is customer feedback collection only useful for large companies with CX teams? The opposite is true. Companies without dedicated CX teams benefit most from a simple, structured feedback moment because they have no other systematic way of knowing how customers experience them. The Bewährte 3-Phasen-Methode of Kunden Erlebnis is designed specifically for mid-sized B2B companies without internal CX infrastructure. - What is the difference between a satisfaction survey and a real check-in? A satisfaction survey measures a score. A real check-in invites a conversation. The question 'What could we do to help you even better next time?' is forward-looking, action-oriented, and treats the customer as a partner rather than a data point. That difference determines whether the customer feels heard or processed. --- ### Warum verlassen Kunden ein Programm, ohne etwas zu sagen? [Deutsch] URL: https://kunden-erlebnis.de/blog/warum-verlassen-kunden-programm-ohne-feedback Published: 2026-08-02 > Kunden gehen still, weil sich niemand die Mühe macht zu fragen. Wer früh nachfragt, bekommt die Chance, zu korrigieren, bevor der Abgang passiert. Ich war bereits eingestiegen. Ich hatte bezahlt, ich hatte Lust, anzufangen. Trotzdem bin ich nach zwei Wochen ausgestiegen. Nicht weil das Thema schlecht war, nicht weil der Preis nicht gestimmt hat. Sondern weil ich mich von Anfang an nicht abgeholt gefühlt habe. Ich hatte Fragen, musste nachhaken, habe E-Mails geschrieben. Beim ersten Gruppenmeeting waren wir sechs Personen und ich hatte das Gefühl, meine Fragen nicht richtig stellen zu können, und sie wurden auch nicht wirklich beantwortet. Also bin ich gegangen. Und weißt du, was das Unternehmen danach gemacht hat? Keiner hat mich gefragt, wie ich mich gefühlt habe. Kein Anruf, keine Mail, keine einzige Frage. Dabei hätte genau das den Unterschied gemacht. Wenn sie vorher nachgefragt hätten, hätten sie es gewusst. Genau das ist der Punkt. Stille Kunden sind keine zufriedenen Kunden. Sie sind Kunden, die aufgehört haben zu hoffen, dass es sich lohnt, etwas zu sagen. Im Großhandel, in Coaching-Programmen, in der Logistik: Überall herrscht dieselbe stille Überzeugung. Solange sich niemand beschwert, läuft alles. Dabei ist das Gegenteil wahr. Freundlichkeit alleine reicht nicht. Dahinter müssen die Prozesse stimmen, das Backoffice muss funktionieren, und jemand muss aktiv fragen, wie es dem Kunden geht. Nicht am Ende eines Projekts, wenn der Abgang längst beschlossen ist, sondern früh, wenn noch etwas zu retten ist. Die entscheidende Frage ist nicht: War alles in Ordnung? Diese Frage lädt Kunden nicht ein, ehrlich zu sein. Die Frage, die tatsächlich Antworten bringt, ist eine andere. Es braucht keine aufwendige Befragungsmaschinerie. Es braucht eine Frage, die zeigt, dass du wirklich wissen willst, was dein Kunde braucht. "Was können wir tun, damit wir dir beim nächsten Mal noch besser helfen können?" Diese Frage funktioniert, weil sie zukunftsgerichtet ist. Sie macht den Kunden nicht zum Beschwerdeführer, sondern zum Mitgestalter. Und sie signalisiert: Du bist anerkannt, gesehen und geschätzt. Nicht als Bestellnummer, sondern als Mensch, dessen Erfahrung zählt. Genau das fehlte in dem Coaching-Programm, aus dem ich ausgestiegen bin. Niemand hat diese Brücke geschlagen. Ich war bezahlt, ich war eingeloggt. Aber ich hatte mich nicht abgeholt gefühlt. Hätte mich jemand in den ersten zwei Wochen gefragt, was mir fehlt, wäre ich wahrscheinlich geblieben. Das ist keine Spekulation. Das ist das, was mit Kunden jeden Tag passiert, in Unternehmen jeder Größe. Und es ist vermeidbar. Eigentlich schade für dieses Unternehmen, bei dem ich damals ausgestiegen bin. Nicht nur wegen meiner Gebühr. Sondern weil ich, wäre ich geblieben und wäre ich überglücklich geworden, weiterempfohlen hätte. Ich hätte in meinem Netzwerk davon gesprochen. Ich wäre zurückgekommen. Genau das ist der Unterschied zwischen einem Kunden, der einmal kauft, und einem Kunden, der wächst. Bei Kunden-Erlebnis arbeiten wir mit einem klaren Ansatz: Zunächst messen wir, wo ein Unternehmen heute steht. Was erleben Kunden wirklich, an jedem einzelnen Berührungspunkt? Dann setzen wir gezielt Hebel an, nicht nach Bauchgefühl, sondern nach Daten. Und schließlich sorgen wir dafür, dass das nicht beim Berater bleibt, sondern im Unternehmen verankert wird, in Prozessen und in Verhalten. Mehr dazu findest du direkt auf unserer Website, wo du auch mit einem Assessment starten kannst. Für Großhandels- und Logistikunternehmen, die spüren, dass ihr Service gut ist, es aber nicht beweisen können, ist proaktives Nachfragen der Startschuss. Nicht als nettes Extra, sondern als messbarer Hebel für Wachstum. **FAQ** - Warum sagen unzufriedene Kunden meistens nichts? Weil der Aufwand, sich zu beschweren, für viele größer erscheint als der erwartete Nutzen. Kunden, die keine Einladung zur Rückmeldung bekommen, schweigen und gehen. Laut Erfahrungswerten aus B2B-Großhandelsprojekten von Kunden-Erlebnis äußern sich rund 95 Prozent der unzufriedenen Kunden nicht, bevor sie abwandern. - Wann ist der richtige Zeitpunkt, einen Kunden zu befragen? Früh, nicht erst am Ende. Wer erst fragt, wenn ein Projekt abgeschlossen oder ein Vertrag ausgelaufen ist, erfährt zu spät, was schiefgelaufen ist. Die entscheidende Frage kommt, bevor der Kunde innerlich bereits gegangen ist, idealerweise an den ersten relevanten Berührungspunkten der Zusammenarbeit. - Welche Frage bringt ehrliches Kundenfeedback? Die Frage, die echte Antworten bringt, lautet: Was können wir tun, damit wir dir beim nächsten Mal noch besser helfen können? Sie ist zukunftsorientiert, macht den Kunden zum Mitgestalter und schafft eine Atmosphäre, in der ehrliches Feedback willkommen ist, nicht peinlich. - Was kostet es ein Unternehmen, wenn Kunden still abwandern? Mehr als die verlorene Gebühr oder den entgangenen Umsatz. Ein stiller Abgang bedeutet auch: kein Weiterempfehlen, keine Rückkehr, kein Feedback für Verbesserungen. Das Unternehmen verliert Wachstumspotenzial und bemerkt das Muster oft erst, wenn mehrere Kunden bereits weg sind. - Wie macht Kunden-Erlebnis aus Kundenfeedback eine Wachstumsstrategie? Mit der Bewährten 3-Phasen-Methode: Zunächst wird eine Nullmessung durchgeführt, um den echten Ist-Zustand aus Kundenperspektive sichtbar zu machen. Dann werden Prozesse, Verhalten und Kommunikation gezielt verbessert. Abschließend wird das Ganze intern verankert, sodass das Unternehmen das System selbstständig weiterführt. --- ### Waarom verlies je een nieuwe klant al in de eerste twee weken? [Nederlands] URL: https://kunden-erlebnis.de/nl/blog/waarom-verlies-je-nieuwe-klant-eerste-twee-weken Published: 2026-08-02 > Nieuwe klanten haken af wanneer ze zich niet gezien voelen. Eén gerichte vraag vroeg in de relatie voorkomt dat ze stil vertrekken. Marie Vissers weet dit uit eigen ervaring. Ze had betaald voor een coachingprogramma van zes maanden, stond te popelen om te beginnen, en haakte toch na twee weken af. De reden had niets met de inhoud te maken. Ze stelde vragen, moest meerdere keren navragen, stuurde e-mails, en voelde zich tijdens het eerste groepsoverleg met slechts zes deelnemers totaal niet op haar plek. Niemand vroeg hoe het voor haar ging. Dat is precies het patroon dat ze bij Kunden Erlebnis steeds terugziet: klanten gaan niet weg omdat het product tekortschiet. Ze gaan weg omdat de relatie nooit goed van start is gegaan. De eerste weken bepalen of een nieuwe klant zich gezien voelt of niet. En als niemand in die periode actief navraagt, krijg je het signaal te laat, of helemaal niet. Er is een groot verschil tussen geen klachten hebben en je welkom voelen. Veel organisaties verwarren de twee. Zolang er geen problemen gemeld worden, gaat men ervan uit dat alles goed gaat. Maar stilte is geen bewijs van tevredenheid. Wat klanten nodig hebben, zeker in de beginfase van een samenwerking, is het gevoel dat er iemand op hen let. Dat ze welkom zijn, dat hun vragen er toe doen, en dat ze ergens terecht kunnen als iets niet klopt. Kunden Erlebnis werkt vanuit dit principe: aandacht in de eerste weken is geen klantenservice-detail, het is de basis van loyaliteit. De vraag 'Was kunnen wir tun, damit wij je de volgende keer nog beter kunnen helpen?' klinkt eenvoudig. Maar de meeste bedrijven stellen hem nooit. Ze wachten af tot een klant iets meldt, terwijl de klant ondertussen zachtjes afhaakt. Marie Vissers geeft een concreet handvat: vraag je nieuwe klant gewoon af en toe hoe het gaat en wat je kunt doen om de volgende keer nog beter te helpen. Geen uitgebreide enquête, geen formeel evaluatiemoment. Gewoon echte interesse tonen, op het juiste moment. Dit klinkt vanzelfsprekend, maar het gaat in de praktijk bij de meeste bedrijven mis. Na de verkoop verdwijnt de aandacht. De klant wordt aan zijn lot overgelaten, de veronderstelling is dat alles goed gaat zolang er geen signalen zijn. Maar juist in die stille beginperiode besluit een klant of hij terugkomt. Voor wie hier structureel mee aan de slag wil, biedt Kunden Erlebnis een Assessment op haar website als startpunt. Een eenvoudig check-in gesprek met een nieuwe klant is precies zo'n eerste stap: klein van opzet, maar groot in effect. Veel bedrijven behandelen klanttevredenheid als een bijzaak. Iets wat belangrijk is, maar geen eigen systeem, geen eigen eigenaar en geen plek in de bedrijfsvoering heeft. Kunden Erlebnis draait dit om: loyaliteit is geen gevolg van goed werk, het is het resultaat van een bewuste aanpak. Dat begint bij het stellen van de juiste vragen, ook aan nieuwe klanten in de eerste weken. Wie systematisch navraagt, leert wat klanten werkelijk nodig hebben. Wie die informatie gebruikt om processen aan te passen, bouwt aan iets wat de concurrent niet zomaar kan kopiëren: een relatie die klanten reden geeft om te blijven. Wat er mis gaat bij het coachingprogramma in het voorbeeld, is niet een slechte coach. Het gaat mis in de beginfase, waar geen structuur is om nieuwe klanten actief op te vangen. Dat kost die aanbieder een betalende deelnemer, een mogelijke ambassadeur en een kans om te leren. Drie verliezen tegelijk, terwijl één vraag het had kunnen voorkomen. **FAQ** - Waarom haken klanten al vroeg in een samenwerking af? Klanten die vroeg afhaken, doen dat vrijwel altijd omdat ze zich niet welkom of gezien voelen, niet omdat het product of de dienst tekortschiet. Als er geen actief contact is in de eerste weken en vragen onbeantwoord blijven, zoekt een klant stil een andere weg. - Wat kun je doen om uitval in de beginfase van een klantrelatie te voorkomen? Vraag nieuwe klanten actief hoe de samenwerking voor hen voelt en wat er beter kan. Dit hoeft geen uitgebreid evaluatiegesprek te zijn. Een gericht, oprecht navraagmoment vroeg in de relatie laat de klant merken dat zijn ervaring telt en voorkomt dat kleine frustraties zich stilletjes opstapelen. - Is klantloyaliteit ook meetbaar te maken in een B2B-omgeving? Ja. Kunden Erlebnis werkt met een gestructureerde aanpak waarbij klantfeedback via NPS en gerichte interviews systematisch verzameld wordt. De resultaten maken zichtbaar waar de klantrelatie staat en welke verbeteringen direct effect hebben op loyaliteit en omzet. - Waarom zeggen de meeste ontevreden klanten niets voor ze vertrekken? Ontevreden klanten melden hun frustraties bijna nooit direct. Ze kiezen de weg van de minste weerstand en stoppen gewoon. Alleen bedrijven die actief vragen en een structuur hebben om feedback op te vangen, komen erachter wat er speelt voordat het te laat is. - Hoe verankert een bedrijf klantgerichtheid structureel in de organisatie? Structurele klantgerichtheid vereist meer dan een training of een enquête. De bewezen 3-fasen-methode van Kunden Erlebnis werkt toe naar een interne CX-verantwoordelijke, een borger, die de aanpak zelfstandig voortzet. Zo houdt de verandering stand als het externe traject is afgerond. --- ### Waarom service op minimumniveau jouw klanten stilletjes wegdrijft [Nederlands] URL: https://kunden-erlebnis.de/nl/blog/service-minimumniveau-klanten-wegdrijft Published: 2026-08-01 > Wanneer medewerkers stoppen bij het strikt noodzakelijke, went de klant eraan, accepteert het, en vertelt niemand je dat dit de reden was waarom hij uiteindelijk wegging. Er is een patroon dat steeds terugkomt in B2B-bedrijven: medewerkers doen wat er gevraagd wordt, en niet meer dan dat. De telefoon wordt opgenomen, de order wordt verwerkt, de factuur wordt gestuurd. Alles klopt technisch. En toch verlies je klanten. Dat heeft alles te maken met gewenning. Klanten die structureel service op minimumniveau ontvangen, passen hun verwachtingen gaandeweg aan. Ze stellen zichzelf niet langer de vraag of ze goed geholpen worden, ze vragen zich alleen nog af of het fout gaat. Zolang het niet fout gaat, is het 'prima'. En 'prima' klinkt onschuldig, maar het is de voorbode van vertrek. Dat gat tussen hoe een bedrijf zijn eigen service beoordeelt en hoe de klant het ervaart, ontstaat precies hier: intern ziet men het minimumniveau als vanzelfsprekend goed. De klant ervaart het als het minste wat hij mag verwachten. Geen enkele klant staat 's ochtends op met de gedachte: vandaag ga ik eens echt ontevreden zijn. Dat is niet hoe het werkt. Frustraties stapelen zich op in kleine stukjes. Een levering die iets te laat komt, een medewerker die de vraag beantwoordt maar niet écht helpt, een proces waarbij de klant zelf moet volgen om antwoord te krijgen. Elk incident apart is draaglijk. Samen leegt dat het emotionele saldo. Dat emotionele saldo, het emotioneel krediet in een klantrelatie, is wat bepaalt of een klant blijft of gaat op het moment dat het écht misgaat. Een klant met een vol krediet vergeeft fouten. Een klant wiens krediet al maandenlang langzaam is leeggezogen door service op minimumniveau, vergeeft niets meer. Hij gaat weg. En hij zegt: het lag aan de prijs. De prijs is bijna nooit de echte reden. Maar het is de reden die het minste uitleg vraagt, de reden die het meest comfortable voelt om te geven. Zo bescherm je jezelf als klant voor een ongemakkelijk gesprek. Dit is een onderschat aspect van klantenservice: het effect op de medewerker zelf. Er wordt vaak gesproken over wat service doet voor de klant. Maar wie het in de praktijk meemaakt, weet dat een medewerker die net iets meer doet dan strikt noodzakelijk, er zelf ook beter van wordt. Het moment dat je een klant verrast, dat je een probleem oplost voordat het gemeld wordt, dat je terugbelt ook al was dat nergens afgesproken, dat geeft energie. Het maakt het werk betekenisvoller. Medewerkers die op minimumniveau werken, draaien. Medewerkers die proactief werken, bouwen. Kunden-Erlebnis ziet dit concreet tijdens trainingen en reflectiesessies: zodra medewerkers zelf ervaren welke impact hun gedrag heeft op hoe een klant zich voelt, verandert de houding. Niet omdat het moet, maar omdat ze het verschil zien. Dat is de basis van een cultuuromslag die beklijft. Het verraderlijke aan service op minimumniveau is dat het van binnenuit onzichtbaar is. Processen draaien. Kpi's zijn groen. Klachten zijn er nauwelijks. En toch klopt er iets niet. Wat je in de praktijk tegenkomt: klanten die bestellen maar niet groeien in hun volumes. Accounts die al jaren hetzelfde doen maar nooit doorverwijzen. Contactpersonen die vriendelijk zijn in gesprek maar niet reageren als je iets probeert toe te voegen aan de relatie. Dat zijn de signalen. De enige vraag die je klanten nu stelt, 'Was alles in Ordnung?', geeft je geen informatie. Die vraag nodigt uit tot 'ja'. De vraag die wél iets oplevert is: wat zou ons nog beter kunnen maken in jouw ogen? Of, bij een klant die minder bestelt: stel dat de prijs geen rol speelde, wat zou je dan anders doen? Dat is waar het eerlijke antwoord zit. Een goed startpunt is om te meten hoeveel echte fans je onder je klanten hebt. Op de website van Kunden-Erlebnis staat een test waarmee je dat kunt achterhalen. Niet om te bevestigen dat alles goed gaat, maar om te zien waar het écht wringt. **FAQ** - Waarom vertrekken klanten zonder te klagen als ze ontevreden zijn? Klanten vermijden het ongemakkelijke gesprek. 'Het lag aan de prijs' is de makkelijkste verklaring die het minste uitleg vraagt. De echte reden, opgestapelde frustratie over service die structureel op minimumniveau bleef, blijft onuitgesproken. Volgens de kennisbank van Kunden-Erlebnis zegt 95 procent van de ontevreden B2B-klanten niets voordat ze vertrekken. - Wat is het verschil tussen voldoende service en service die klanten loyaal maakt? Voldoende service lost het probleem op. Loyaliteit-bouwende service doet dat ook, maar gaat daarna nog één stap verder: de klant voelt dat er aan hem gedacht wordt, ook buiten het directe contactmoment. Dat is het verschil tussen een transactie en een relatie. En dat verschil bepaalt of iemand blijft of uiteindelijk weggaat. - Hoe meet je of jouw medewerkers verder gaan dan het minimumniveau? Niet via klanttevredenheidsscores die alleen vragen of alles in orde was. Wel via NPS-metingen met doorvraagmomenten, via mystery checks en via structurele follow-upgesprekken. De Bewährte 3-Phasen-Methode van Kunden-Erlebnis begint altijd met een Nullmessung die dit inzichtelijk maakt voordat je begint bij te sturen. - Heeft de prijs echt zelden invloed op het vertrek van een klant? De prijs is bijna nooit de werkelijke reden, maar wel de meest genoemde. Klanten die zich gewaardeerd en goed geholpen voelen, accepteren een hogere prijs als die gerechtvaardigd is. Pas als de relatie al lang leeg is gelopen door slechte service, wordt de prijs de druppel die de emmer doet overlopen. - Wat is de eerste concrete stap als je vermoedt dat jouw organisatie op minimumniveau werkt? Begin met bellen. Niet om te verkopen, maar om te luisteren. Neem een selectie van klanten die je al een tijdje weinig van hebt gehoord en stel de open vraag: wat zou er beter kunnen? De antwoorden die je krijgt, zijn waardevoller dan welke interne analyse ook. Daarna volgt de structurele aanpak via een NPS-campagne en klantinterviews. --- ### Why Noticing Bad Service Is Actually a Business Superpower [English] URL: https://kunden-erlebnis.de/en/blog/noticing-bad-service-business-superpower Published: 2026-08-01 > Spotting where service falls short is not a personality flaw. It is the sharpest diagnostic skill a customer experience professional can have. Most people sit in a restaurant, call a customer service line, or open an email and simply experience it. Anne-Marie Vissers, founder of Kunden-Erlebnis, does something different. She walks into any customer-facing situation and sees the gaps immediately: the moment a staff member decides not to take one extra step, the moment service levels drop to the bare minimum and nobody seems to notice or care. She has heard it framed as a character flaw. Too picky. Too nitpicky. And yes, she owns it. Because that same instinct, the one that makes her wince at a slow follow-up email or a rushed handoff, is exactly what makes the difference between a company that retains customers and one that quietly loses them. This is not perfectionism for its own sake. It is a trained reflex built from years of direct customer contact. You cannot teach yourself not to see what you have spent a long time learning to spot. Here is what makes the service quality problem self-reinforcing. When customers accept mediocre experiences, they gradually recalibrate what they think is normal. A delivery that arrives two days late with no heads-up. A support call that ends with a half-answer. An invoice process that requires three follow-up emails. People shrug, move on, and unconsciously absorb the message: this is just how it is. But the consequences do not stop with the customer. They reach directly into the organizations providing the service. If we accept the minimum from others, we start applying that logic to ourselves. Why do more than the competition if the competition is already setting the bar and customers keep paying anyway? This is the loop that Kunden-Erlebnis works to break. Research suggests there is a significant perception gap between how companies rate their own customer experience and how their customers actually experience it. That gap does not appear overnight. It builds gradually, one accepted shortcut at a time. The standard argument for excellent service is that it keeps customers loyal, reduces churn, and ultimately protects margins. All of that is true and measurable. But there is a second argument that gets far less airtime, and it matters enormously for anyone trying to build a sustainable service culture. Going one step further than you have to is genuinely enjoyable. Not in a performative way. In a real, human way. The moment a team member solves something before a customer had to ask, or follows up unprompted after a delivery, or catches an error before it lands in someone's inbox, there is satisfaction in that. It is the satisfaction of doing work that actually matters. Friendliness alone is not enough. That point comes up repeatedly in the work Kunden-Erlebnis does with B2B logistics and wholesale companies. The processes and structures behind the scenes have to function properly too. But when they do, and when team members are given the space to bring genuine care to their customer interactions, something shifts. The work becomes less transactional. Customer contact becomes something people look forward to rather than manage. There is a difference between a customer who buys from you and a customer who would miss you if you were gone. Most B2B companies in logistics and wholesale operate with no clear picture of which group is larger. No one is measuring it. Leadership assumes things are fine because the phone is not ringing with complaints. But a large share of dissatisfied customers say nothing before they leave. That pattern, observed through direct client work, makes passive monitoring dangerous. By the time a customer is gone, the window for recovery has already closed. The Net Promoter Score, when implemented as a structured transformation process rather than a one-off survey, cuts through this. It segments your customer base into promoters, passives, and detractors, each group with different behavioral patterns and different commercial risk profiles. Knowing which group someone belongs to changes how your key account managers prioritize their calls, how your inside sales team handles follow-up, and how your leadership reads the numbers on customer retention. In client work Kunden-Erlebnis has conducted with logistics companies, NPS scores have shifted substantially after process improvements, driver reflection workshops, mystery checks, and structured 24-hour follow-up calls. The number changed because the behavior changed. **FAQ** - Is being overly critical about service quality actually useful in a business context? Yes. The ability to notice exactly where a service interaction falls short is a diagnostic skill, not a personality quirk. In customer experience work, it is the foundation of every meaningful process improvement. You cannot fix what you cannot see, and most organizations have significant blind spots in how their service actually lands with customers. - Why do so many B2B companies assume their customers are loyal when they are not? Because silence gets misread as satisfaction. In B2B wholesale and logistics, it is common to assume that no complaint means no problem. But research and direct client work show that the large majority of dissatisfied customers leave without ever raising the issue. Loyalty has to be measured, not assumed. - What is the connection between employee satisfaction and going the extra step for customers? Employees who are given both the freedom and the functional support to go beyond the minimum report more satisfaction in their work. The extra step is not just better for the customer. It makes the work itself more meaningful. That is why service culture change has to address both process infrastructure and the human motivation layer simultaneously. - How does a company move from spotting service problems to actually fixing them? The starting point is always a structured baseline measurement, typically a Net Promoter Score campaign combined with customer interviews and internal process mapping. Without a clear picture of where you stand today, improvement efforts target the wrong things. Kunden-Erlebnis uses a three-phase method: baseline, improve and steer, then anchor the change internally so it continues after the engagement ends. - Does the minimum-viable service trap only affect customer-facing staff? No. It runs through the whole organization. When back-office processes are slow, invoicing is unclear, or coordination between departments breaks down, customers experience the friction even if no individual employee was unfriendly. Freundlichkeit allein reicht nicht, as the saying goes at Kunden-Erlebnis: friendliness alone is not enough when the systems behind it are not working. --- ### Warum der eine Schritt mehr im Kundenservice alles verändert [Deutsch] URL: https://kunden-erlebnis.de/blog/ein-schritt-mehr-im-kundenservice Published: 2026-08-01 > Wer im Service nur das Minimum liefert, verliert Kunden still. Der eine zusätzliche Schritt unterscheidet Unternehmen, die Fans aufbauen, von denen, die Kunden halten. Es gibt einen Moment, den viele kennen: Du sitzt im Restaurant, wartest auf eine Rechnung, die niemand bringt. Du rufst den Kundendienst an und merkst nach dreißig Sekunden, dass die Person am Telefon dir nichts erklärt, sondern nur abarbeitet. Du bekommst eine E-Mail, die nach Vorlage klingt, nicht nach Mensch. Das ist kein Einzelfall. Das ist System. Anne-Marie Vissers beschreibt dieses Phänomen aus ihrer eigenen Erfahrung als Kundin so: 'Ich kriege es einfach nicht aus dem Kopf, ich sehe es immer.' Und das ist der Punkt. Wer einmal gelernt hat, Kundenerlebnisse wirklich wahrzunehmen, der erkennt sofort, wenn Mitarbeiter keinen Schritt mehr machen und der Service auf ein Minimumlevel beschränkt ist. Das eigentliche Problem ist nicht das eine schlechte Erlebnis. Das eigentliche Problem ist die Gewöhnung. Kunden nehmen hin, was ihnen geboten wird, weil sie annehmen, dass es überall so läuft. Und Unternehmen liefern Minimum, weil sie sehen, dass Kunden es akzeptieren. Ein stiller Kreislauf, der sich selbst verstärkt. Das ist einer der unangenehmeren Gedanken, wenn man ehrlich darüber nachdenkt. Vissers bringt ihn direkt auf den Punkt: 'Wenn wir es von anderen akzeptieren, machen wir es selbst letztendlich auch so.' Wer als Privatperson erlebt, dass langsame Reaktionszeiten normal sind, dass Fehler einfach nicht korrigiert werden, dass niemand nachfragt, ob alles in Ordnung ist, der trägt diese Normalität unbewusst ins eigene Unternehmen. Das passiert nicht aus bösem Willen. Es passiert, weil der Vergleich fehlt. Wenn du nie erlebt hast, wie es sich anfühlt, wirklich willkommen zu sein, erkennst du auch nicht, was deinen eigenen Kunden fehlt. Die Kundenbrille aufzusetzen bedeutet deshalb nicht nur, Prozesse zu analysieren. Es bedeutet, selbst Kunde zu werden und ehrlich hinzuschauen. Vissers formuliert es so: 'Es macht dir selbst als Mitarbeiter auch unheimlich viel Spaß, wenn du genau einen Schritt mehr machst, als du eigentlich machen müsstest.' Das klingt einfach, und das ist es auch. Aber einfach ist nicht dasselbe wie selbstverständlich. Dieser eine Schritt kann konkret viele Formen haben. Ein Follow-up-Anruf, nachdem ein Problem gelöst wurde. Eine kurze Erklärung, die niemand verlangt hat, aber die Unsicherheit nimmt. Eine proaktive Information über eine Lieferverzögerung, bevor der Kunde nachfragen muss. Es sind keine großen Gesten. Es sind die kleinen Momente, in denen ein Kunde merkt: Hier denkt jemand mit. Genau dieser Unterschied zwischen Minimum und einem Schritt mehr ist das, was Kunden-Erlebnis in seiner Arbeit mit B2B-Unternehmen immer wieder sichtbar macht. Nicht als abstrakte Haltung, sondern als konkretes Verhalten, das trainiert, gemessen und verankert werden kann. Die ehrliche Antwort auf diese Frage ist: Die meisten Unternehmen wissen es nicht. Loyalität wird vorausgesetzt statt gemessen. Man hört keine Beschwerden und schließt daraus, dass die Kunden zufrieden sind. Das ist ein Trugschluss. Kunden-Erlebnis setzt genau hier an: Erst wenn du weißt, wo du heute stehst, kannst du gezielt verbessern. Erst dann kannst du die stillen Kunden sichtbar machen und verstehen, warum Kunden gehen, bevor sie es sagen. Wie ein solcher Einstieg konkret aussehen kann, beschreibt Vissers auf ihrer Website. Die entscheidende Frage bleibt: Weißt du, wie viele Fans du in deinem Unternehmen hast? Wenn die Antwort zögert, liegt darin der nächste Schritt. **FAQ** - Was ist gemeint mit 'einem Schritt mehr' im Kundenservice? Ein Schritt mehr bedeutet, etwas zu tun, das niemand verlangt hat, aber das dem Kunden Aufwand oder Unsicherheit nimmt. Ein proaktiver Anruf, eine kurze Erklärung, ein Follow-up. Es sind keine großen Gesten, sondern konkrete Momente, in denen ein Kunde merkt, dass jemand mitdenkt. - Warum gewöhnen sich Kunden an schlechten Service? Weil der Vergleich fehlt. Wer nie erlebt hat, wirklich willkommen zu sein, empfindet Minimum als Normal. Das Problem: Unternehmen bemerken das nicht, weil unzufriedene Kunden laut Kunden-Erlebnis in 95 Prozent der Fälle nichts sagen, bevor sie gehen. - Wie misst man, ob ein Unternehmen wirklich Kundenfans hat? Mit einer strukturierten Nullmessung, zum Beispiel einer NPS-Kampagne, Interviews und systematischer Feedbackauswertung. Bauchgefühl und ausbleibende Beschwerden sind kein Beweis für Loyalität. Die Bewährte 3-Phasen-Methode von Kunden-Erlebnis beginnt immer mit dieser Messung. - Macht proaktiver Service wirklich einen messbaren Unterschied? Ja. Bei Spedition Gräfen stieg der NPS nach systematischer CX-Transformation von instabilen Tiefstwerten auf dauerhaft über 70 Prozent. Der Unterschied lag nicht in großen Investitionen, sondern in konsequent verankerten Verhaltensänderungen und klaren Prozessen entlang der Customer Journey. - Was unterscheidet Minimum-Service von echter Kundenorientierung? Minimum-Service erfüllt, was vereinbart wurde. Echte Kundenorientierung denkt einen Schritt weiter: Was braucht der Kunde, bevor er es selbst fragt? Unternehmen, die diesen Unterschied konsequent leben, bauen Kundenloyalität auf, die sich in Wiederkäufen und Weiterempfehlungen messen lässt. --- ### Wie voorkomt dat klanten geïrriteerd binnenkomen: jij of je klant? [Nederlands] URL: https://kunden-erlebnis.de/nl/blog/wie-voorkomt-dat-klanten-geirriteerd-binnenkomen Published: 2026-07-30 > Als een klant met irritatie binnenkomt, ligt de oorzaak bijna altijd bij ontbrekende informatie vanuit het bedrijf, niet bij de klant zelf. Mensen zijn gemakzuchtig, en eerlijk gezegd: dat geldt voor iedereen. Je reserveert iets, krijgt een bevestiging, en gaat ervan uit dat je weet wat je kunt verwachten. Je berekent de reistijd, plant een kleine marge in, en denkt: dit komt goed. Tot het niet goed komt. Een parkeerplaats die je niet kon vinden. Een parkeerautomaat die alleen contant geld aanneemt. Tien minuten te laat, en je hoofd staat al niet meer rustig. Dat is de situatie waarmee je binnenkomt. En de medewerker aan de andere kant? Die is ook geïrriteerd, want jij was te laat. Dat is hoe een gesprek begint dat helemaal anders had kunnen beginnen. Kunden-Erlebnis draait om precies dit soort momenten: de momenten vóór het eigenlijke contact. De klant is er nog niet eens, en de ervaring is al begonnen. De vraag is niet of de klant ook anders had kunnen handelen. De klant had eerder kunnen vertrekken, vooraf kunnen bellen, kunnen navragen. Dat klopt allemaal. Maar de vraag die er écht toe doet is: had dit vermeden kunnen worden? Ja. Volledig. Een bevestigingsmail was al verstuurd. Die mail bestond al. Daarin had kunnen staan: er is geen parkeerplaats direct bij de ingang, je parkeert iets verderop, dat kost een paar euro, en zorg dat je contant geld bij je hebt. Vier zinnen. Meer was het niet. Die zinnen stonden er niet. Het gevolg was dat de klant geïrriteerd aankwam, de medewerker geïrriteerd was, en een afspraak die goed had kunnen starten onder spanning begon. Niet door kwade wil, maar door een gemiste kans om proactief te informeren. Stille irritaties, nooit uitgesproken, zijn precies wat Kunden-Erlebnis zichtbaar probeert te maken. Klanten die vertrekken doen dat vaak zonder ooit een klacht in te dienen. Het gaat hier niet om een lange bijlage of een uitgebreid stappenplan. Het gaat om de drempels die je zelf kent, maar die je klant niet kent. Jij weet dat er geen parkeerplaats is voor de deur. Jij weet dat de parkeerautomaat om de hoek alleen contant geld accepteert. Jij weet hoeveel minuten lopen het is. Die informatie zit in jouw hoofd, niet in het hoofd van je klant. De eerste vraag die je jezelf kunt stellen bij elke bevestigingsmail is: wat weet ik over de aankomst van mijn klant dat mijn klant nog niet weet? Concreet gaat het dan over parkeren en betaalmogelijkheden, hoe je het pand betreedt, met wie je te maken krijgt bij aankomst, en of je iets bij je moet hebben. Vier onderwerpen. Elk kan in één zin. Vriendelijkheid alleen reikt niet ver genoeg als de processen in het backoffice niet functioneren. Dat principe geldt net zo goed voor wat er vóór de voordeur al misgaat. Er is een buffer in een klantrelatie die bepaalt hoeveel moeite, fouten of tegenslagen een klant bereid is te verdragen voordat hij afhaakt. Die buffer wordt opgebouwd door goede ervaringen, maar hij wordt ook snel gesloten door kleine praktische ergernissen. Een parkeerplaats die je niet kunt vinden, een parkeerautomaat die je pinpas niet accepteert: elk op zichzelf is het niets. Samen zorgen ze ervoor dat je het gesprek ingaat met een hoofd dat al bij de verkeerde dingen zit. En nu is de medewerker ook nog geïrriteerd, want de klant was te laat. Twee mensen die met spanning aan tafel gaan zitten voor een gesprek dat eigenlijk ontspannen had moeten zijn. De kans dat een klant loyaal blijft is direct gekoppeld aan de kwaliteit van de totaalervaring, inclusief alle contactmomenten vóór en na het eigenlijke gesprek. De klantbril opzetten betekent hier iets heel concreets. Loop de route na die een nieuwe klant aflegt, van het moment dat hij de bevestigingsmail ontvangt tot het moment dat hij aan tafel zit. Waar kan het misgaan? Waar ontbreekt informatie? Waar moet hij zelf iets uitzoeken wat jij hem al had kunnen vertellen? Dat is de oefening. Niet complex, niet tijdrovend. Maar het vereist dat je even stopt met denken vanuit hoe jij de locatie kent, en gaat denken vanuit iemand die er nog nooit is geweest. Een bevestigingsmail die onnodig veel praktische vragen open laat, is precies het soort blinde vlek die dan boven water komt. Niet als grote klacht, maar als patroon dat zich steeds herhaalt en dat volledig voorkomen had kunnen worden. **FAQ** - Is het de schuld van de klant als hij te laat komt door parkeerproblemen? Formeel misschien, maar dat is de verkeerde vraag. Als een bedrijf de informatie had kunnen geven en dat niet heeft gedaan, heeft het bedrijf een kans gemist. De klant draagt de gevolgen, maar het bedrijf had dit volledig kunnen voorkomen met vier zinnen in de bevestigingsmail. - Wat moet er minimaal in een bevestigingsmail staan om praktische irritaties te voorkomen? Alles wat jij weet over de aankomst van je klant dat hij nog niet weet. Parkeerlocatie, betaalmogelijkheden, toegang tot het pand, en wie hem bij aankomst opvangt. Dat zijn de vier onderwerpen die het meeste verschil maken bij een eerste bezoek aan een onbekende locatie. - Waarom begint de klantbeleving al vóór het gesprek zelf? Omdat de klant al emotioneel reageert op alles wat hij meemaakt onderweg naar jouw bedrijf. Een parkeerprobleem, een onduidelijke ingang, een onverwachte extra kostenpost: elk van die momenten kleurt de stemming waarmee hij binnenkomt. En die stemming beïnvloedt het gesprek dat volgt. - Wat is emotioneel krediet in een klantrelatie? Emotioneel krediet is de buffer die bepaalt hoeveel tegenslagen een klant bereid is te verdragen voordat hij afhaakt. Die buffer bouw je op door goede ervaringen, maar kleine praktische ergernissen, ook al lijken ze onbelangrijk, verminderen die buffer sneller dan de meeste bedrijven beseffen. - Hoe weet je welke informatie ontbreekt in jouw klantcommunicatie? Loop de route na die een nieuwe klant aflegt vanaf het moment dat hij je bevestiging ontvangt. Vraag jezelf bij elke stap: wat moet hij zelf uitzoeken wat ik hem al kon vertellen? Die blinde vlekken zijn precies wat zichtbaar wordt in een nulmeting binnen de 3-fasen aanpak van Kunden-Erlebnis. --- ### Wer trägt die Schuld, wenn der Kunde zu spät kommt? [Deutsch] URL: https://kunden-erlebnis.de/blog/wer-traegt-schuld-wenn-kunde-zu-spaet-kommt Published: 2026-07-30 > Wenn ein Betrieb keine proaktiven Informationen über Anfahrt und Parken kommuniziert, trägt er die Verantwortung für die Irritation, die beim Kunden entsteht. Wir Menschen sind richtig faul geworden, bequem - und ich bin da keine Ausnahme. Ich hatte einen Termin bei einem Betrieb, sechs Minuten Fahrtzeit, zehn Minuten Vorlauf. Klingt entspannt. War es nicht. Der Parkplatz lag weiter weg als erwartet, akzeptierte ausschließlich Bargeld, und ich hatte keines dabei. Das Ergebnis: zehn Minuten zu spät, angespannt, schlecht gelaunt - noch bevor das eigentliche Gespräch begonnen hatte. Das ist kein Einzelfall. Es passiert täglich in Betrieben, die intern alles im Griff haben, aber vergessen, dass der Kunde seinen Weg zu ihnen erst noch finden muss. Und genau dort beginnt das Erlebnis für den Kunden - nicht an der Rezeption, sondern auf dem Parkplatz. Von diesem Betrieb hatte ich eine Bestätigungs-E-Mail bekommen. Und genau in dieser Bestätigungs-E-Mail hätte stehen sollen: Vor der Tür können Sie nicht parken. Etwas weiter weg befindet sich ein Parkplatz, der kostenpflichtig ist. Bitte sorgen Sie dafür, dass Sie Bargeld dabeihaben. Das ist die Information, die meinen gesamten Einstieg in diesen Termin verändert hätte. Stattdessen stand ich auf einem unbekannten Parkplatz, suchte nach Kleingeld in meinem Auto, fand schließlich ein paar Münzen und konnte doch noch ein Ticket ziehen - trat aber trotzdem zehn Minuten zu spät und irritiert in ein Gespräch ein. Der Mitarbeiter war ebenfalls irritiert. Dabei hätte das vollständig vermieden werden können, mit einem einzigen kurzen Absatz in einer E-Mail, die sowieso verschickt wird. Die Bestätigungs-E-Mail ist einer der wenigen Momente, in denen der Betrieb aktiv die Erwartungshaltung des Kunden steuern kann. Wer diesen Moment nicht nutzt, überlässt dem Zufall, wie der Kunde ankommt. Ich sage ganz klar: Wenn Du proaktiv arbeiten willst, musst Du dafür sorgen, dass deine Kunden die notwendigen Informationen haben. Ich hätte mich natürlich besser vorbereiten können - mir vorher Gedanken über den Parkplatz machen, nachfragen, googeln. Das stimmt. Aber das ist nicht die Frage, die einen Betrieb weiterbringt. Die eigentliche Frage lautet: Was können wir selbst ändern? Warum immer auf das Verhalten des Kunden schauen, statt zu fragen, was wir selbst besser machen können? Ein Betrieb, der proaktiv denkt, überlegt, an welchem Berührungspunkt welche Information fehlt. Und er kommuniziert diese Information, bevor der Kunde danach fragen muss. Das ist der Unterschied zwischen einem Betrieb, der reagiert, und einem, der gestaltet. Wenn Informationen nicht fließen, wo sie fließen müssten, dann bringt der freundlichste Empfang wenig, wenn der Kunde schon irritiert ankommt. Der Ansatz ist einfacher als er klingt. Es geht darum, einmal die Kundenbrille aufzusetzen: Was weiß jemand, der zum ersten Mal zu uns kommt, noch nicht? Wo könnte er auf Hindernisse stoßen? Was würden wir selbst gerne wissen, wenn wir neu wären? Konkret bedeutet das für die meisten Betriebe: Parkplatz, Anfahrtsweg, Zugangsmöglichkeiten, besondere Hinweise für die Ankunft. Das klingt banal. Aber genau diese Details fehlen regelmäßig in Bestätigungs-E-Mails, die ansonsten vollständig sind. Ein weiterer Schritt ist die interne Reflexion: Wer im Team weiß, was ein Neukunde noch nicht weiß? Oft sind es die Mitarbeiter im Empfang oder im Innendienst, die täglich Fragen von Kunden zur Anfahrt beantworten - und trotzdem nie den Impuls hatten, diese Informationen proaktiv zu versenden. Das ist kein Problem mangelnder Freundlichkeit. Es ist ein Prozessthema. Und Prozesse lassen sich ändern. **FAQ** - Ab welchem Moment beginnt das Kundenerlebnis wirklich? Das Kundenerlebnis beginnt nicht beim ersten persönlichen Kontakt, sondern beim ersten Informationskontakt, also oft bei der Bestätigungs-E-Mail oder der Terminbuchung. Was dort kommuniziert wird oder fehlt, prägt die Erwartungshaltung und die emotionale Ausgangslage des Kunden noch vor dem eigentlichen Gespräch. - Wer ist verantwortlich, wenn ein Kunde schlecht informiert ankommt? Wenn ein Betrieb proaktiv arbeiten möchte, liegt die Verantwortung beim Betrieb. Der Kunde kann nicht wissen, was ihm niemand mitgeteilt hat. Fehlende Vorabinformationen sind kein Kundenproblem, sondern ein Kommunikations- und Prozessthema, das intern gelöst werden kann. - Was gehört in eine gute Bestätigungs-E-Mail? Neben Datum, Uhrzeit und Ansprechpartner gehören alle Informationen hinein, die ein Erstbesucher braucht: Parkplatzsituation, Zahlungsmöglichkeiten vor Ort, Zugangswege und besondere Hinweise. Alles, worüber Kunden sonst spontan stolpern, sollte proaktiv kommuniziert werden. - Was hat Parkplatz-Kommunikation mit Kundenloyalität zu tun? Direkt. Jede unnötige Reibung vor dem Termin baut emotionalen Druck auf, der das Gespräch belastet. Kunden, die irritiert ankommen, starten mit einem negativen Grundgefühl. Kleine Verbesserungen an solchen Kontaktpunkten verbessern das Gesamturteil über den Betrieb messbar. - Wie erkennt ein Betrieb, welche Informationen vor einem Termin fehlen? Der einfachste Weg ist die konsequente Kundenperspektive: Was würde jemand wissen wollen, der zum ersten Mal kommt? Hilfreich ist auch, Mitarbeiter im Empfang oder Innendienst zu befragen, welche Fragen Neukunden zur Anfahrt oder Ankunft regelmäßig stellen. Diese Fragen zeigen die Lücken. --- ### Who Is Responsible When a Customer Arrives Frustrated Before the Meeting Even Starts? [English] URL: https://kunden-erlebnis.de/en/blog/who-is-responsible-when-customer-arrives-frustrated Published: 2026-07-30 > The business is. When essential pre-visit information is missing from confirmation emails, friction is predictable, avoidable, and the company's responsibility to prevent. Here is the situation. A new appointment at an unfamiliar business, six minutes away by car. The plan was straightforward: leave ten minutes early, park out front, arrive with four minutes to spare. None of that worked out. There was no parking directly in front of the entrance. That was not communicated anywhere. The nearest parking lot required cash, and the customer only had a card. A few coins found in the car eventually covered a ticket, but the result was ten minutes late to a first appointment at a new business. Both sides ended up irritated: the customer, because the situation caught them off guard, and the staff member, because a new contact had shown up late. That combination is a poor foundation for a productive meeting. And here is what makes this case worth examining: the whole thing was entirely preventable. Not through better infrastructure, not through a redesigned parking system. Just two sentences in a confirmation email. There is a tempting answer here: the customer should have left earlier, checked the route more carefully, brought cash just in case. And yes, people have grown comfortable with convenience. That is worth acknowledging honestly. But that reasoning misses the point entirely. A new customer arriving at an unfamiliar location for the first time has no basis for knowing that parking is not available out front, that the nearby lot is cash-only, or that they need to budget extra time for navigation. They do not know what they do not know. The business, on the other hand, knows all of this. Staff members park there every day. They have watched customers arrive flustered before. They know about the cash-only machine. That knowledge creates a clear responsibility: share it before the visit, not after the confusion. Proactive customer communication means filling information gaps before the customer walks into them. This is not an exceptional level of service. It is the baseline. A confirmation email confirms the appointment. That part is obvious. What companies often overlook is that for a first-time visitor, the confirmation email is also the only briefing they receive before arriving. In this specific case, three pieces of information would have prevented the entire problem. First: there is no parking directly in front of the building. Second: the nearest parking lot is a short walk away, here is where to find it. Third: the lot is cash-only, so bring a small amount. That is it. Two to three sentences. No redesign needed, no new system, no budget. Just information that the business already has, passed on to the customer who needs it. This is what proactive service actually looks like in practice. Not a grand gesture or a loyalty program announcement. A small, specific act of thinking ahead on the customer's behalf, before they even get in the car. The customer arrives informed. The staff member is not waiting, wondering where the appointment went. The meeting starts on an even footing. This is one of the most consistent findings in customer experience work: the information gaps that hurt customers most are the ones the internal team has long since forgotten to notice. Parking has always been that way. The cash machine has always been there. Everyone on the team knows. So it stops appearing on anyone's radar as something worth communicating. It becomes invisible to the people who work there every day, while remaining completely unknown to every new customer who walks in for the first time. This is what putting on the customer lens means in concrete terms. Not a philosophy, not a workshop exercise. Literally asking: what does someone who has never been here before need to know? What would they assume that turns out to be wrong? What would catch them off guard? The answers to those questions live inside the business. Getting them out to the customer before the visit is a process question, not a goodwill question. It can be systematized. Identifying and closing exactly these kinds of information gaps reliably shows up once you start asking the right questions. Ten minutes late to a first appointment is not a neutral event. It carries a social cost. The customer feels they need to apologize, explain, recover. The staff member has been waiting and has their own reaction to manage. Neither party is fully focused on the actual purpose of the meeting. Starting from irritation on both sides is not a dramatic failure. But it is friction that serves no one. It costs emotional energy that could have been spent differently. And it was preventable, completely, with two sentences in an email that was already being sent. Processes that prepare customers for what they are about to experience are what make the difference between a meeting that starts on solid ground and one that starts in recovery mode. **FAQ** - Is it really the business's job to tell customers about parking? Yes, when a new customer has no prior experience with your location. They will make reasonable assumptions based on how most businesses they visit work. If your situation differs from those assumptions, the gap is yours to close. A confirmation email costs nothing and eliminates a predictable source of friction before it happens. - What is proactive customer communication in a B2B context? Proactive communication means sharing relevant information before the customer needs to ask for it. In a pre-visit context, this includes anything a first-time visitor would not know: parking logistics, access details, what to bring, who to ask for. It is not exceptional service - it is the baseline for a professional first impression. - How does missing pre-visit information affect the customer experience? Missing information creates friction at the worst possible moment - before the relationship has even properly started. A customer who arrives late, stressed, and caught off guard is already managing a negative experience. That emotional starting point affects how they perceive everything that follows, including the quality of the meeting itself. - How do businesses identify which information gaps are hurting their customers? The most reliable method is to map the customer journey from the outside in, specifically asking what a first-time customer would not know at each step. Internal teams almost always carry blind spots because familiarity makes gaps invisible. Structured customer interviews and the diagnostic phase of a CX transformation process surface these gaps systematically. - Can small process details really affect customer loyalty in B2B? They do, in a cumulative way. A single friction point like a parking situation rarely ends a business relationship on its own. But small negative experiences accumulate on what might be called an emotional balance sheet. Over time, they lower the threshold at which a customer decides the relationship is no longer worth continuing, often without saying anything first. --- ### No-shows in restaurants: waarom rechtszaken het verkeerde antwoord zijn [Nederlands] URL: https://kunden-erlebnis.de/nl/blog/no-shows-restaurants-rechtszaken-klantrelatie Published: 2026-07-26 > No-shows kosten restaurants direct omzet, maar rechtszaken pakken het symptoom aan en niet de oorzaak. Een actieve klantrelatie tussen reservering en bezoek verlaagt de no-show-quote aanzienlijk. Op LinkedIn is momenteel een discussie gaande over sterrenrestaurants die overwegen gasten te klagen bij no-shows. De reacties zijn opvallend eensgezind: vrijwel iedereen is het ermee eens. En de frustratie van die eigenaren snap ik volledig. Een lege stoel is geen omzet. Een couvert van 250 tot 500 euro dat niet wordt geconsumeerd, is niet terug te verdienen die avond. Maar rechtszaken pakken het symptoom aan en niet de oorzaak. Dat is het punt waar het gesprek te snel voorbijgaat. Want de echte vraag is: hoe komt het dat een gast die weken of maanden van tevoren een reservering heeft gemaakt, op de dag zelf niet verschijnt zonder te annuleren? Wie een boeking maakt bij een sterrenrestaurant, doet dat niet spontaan op de ochtend zelf. Dat is een bewuste keuze, vaak ver vooruit gepland, voor een bijzondere avond. Ergens tussen die boeking en het daadwerkelijke bezoek gaat er dus iets mis in de relatie. Stel je voor: je reserveert een tafel bij een sterrenrestaurant, twee maanden van tevoren. Je ontvangt een bevestiging per e-mail. En dan? Niets meer. Tot de dag zelf. Die stille periode is een gemiste kans om een relatie op te bouwen. Want dat is uiteindelijk wat een reservering bij zo'n restaurant is: een belofte van een beleving, niet alleen een transactie. De gast heeft verwachtingen, en het restaurant heeft de verantwoordelijkheid om die verwachtingen te voeden en levend te houden. Een kaart sturen halverwege, een persoonlijk berichtje een week van tevoren, of gewoon twee à drie dagen voor de reservering even bellen. Dat laatste is misschien wel de eenvoudigste oplossing. Niet om te controleren, maar om te verbinden. Om te zeggen: je bent welkom, we verheugen ons erop je te ontvangen, en wil je zelfs iets eerder komen voor een drankje aan de bar? Zo bouw je aan iets. Een gevoel van betrokkenheid bij de gast dat het veel moeilijker maakt om eenvoudig niet te komen opdagen. Dit is geen theorie. Het is gewoon hoe menselijke relaties werken. Afzeggen bij een onbekende is makkelijk. Afzeggen bij iemand die je persoonlijk heeft gebeld en die je hartelijk heeft uitgenodigd, is een stuk moeilijker. De sociale en emotionele drempel is hoger. Een telefoontje twee à drie dagen voor de reservering kost een restaurantmedewerker misschien vijf minuten per gast. Zet dat af tegen een no-show van 500 euro per couvert. De rekensom is snel gemaakt. En tegelijk is het méér dan een rekensommetje: het is het verschil tussen een restaurant dat gasten behandelt als boekingen in een systeem, en een restaurant dat gasten behandelt als gasten. Ook andere vormen van contact zijn denkbaar: een persoonlijke kaart, een herinnering met een korte vraag over dieetwensen, een verhaal over het seizoensmenu dat die avond wordt geserveerd. Elk contactmoment versterkt de betrokkenheid. En betrokkenheid verlaagt de kans op een no-show. Dat is de oorzaak die rechtszaken nooit aanpakken. Nul procent no-shows is geen realistisch doel. Dat weet iedereen die in de horeca werkt. Er zijn altijd omstandigheden die buiten de controle van de gast vallen: ziekte, een spoedgeval, een vertraging. Maar de vraag is niet hoe je geen no-shows meer hebt. De vraag is hoeveel je er zelf kunt voorkomen. Een schatting van dertig tot vijftig procent reductie is haalbaar wanneer je de relatie met de gast actief onderhoudt tussen reservering en bezoek. Dat is geen garantie, maar het is een reëel perspectief dat voortvloeit uit een simpel principe: mensen komen minder snel niet opdagen bij iemand die ze kennen dan bij een anoniem e-mailadres. Dit soort aanpak vraagt om een keuze: wil je energie steken in het oplossen van het probleem bij de bron, of wil je energie steken in het beheersen van de schade achteraf? Rechtszaken zijn schadebeheersing. Persoonlijk contact is probleemoplossing. En voor Kunden-Erlebnis begint alles bij de oorzaak, niet bij het symptoom. **FAQ** - Waarom kiezen sterrenrestaurants voor rechtszaken bij no-shows? Sterrenrestaurants kiezen voor rechtszaken omdat een no-show bij een couvert van 250 tot 500 euro een directe financiële schade is die niet te herstellen valt. De frustratie is begrijpelijk. Maar rechtszaken pakken het symptoom aan en niet de oorzaak: het gebrek aan een actieve klantrelatie tussen boeking en bezoek. - Wat is een effectieve manier om no-shows te verminderen? Persoonlijk contact vóór het bezoek is de meest effectieve en directe manier. Twee à drie dagen van tevoren bellen, een kaart sturen of een persoonlijk bericht: elk contactmoment verhoogt de emotionele betrokkenheid van de gast en maakt het veel moeilijker om zonder afmelding weg te blijven. - Hoe werkt emotioneel krediet bij klantrelaties in de horeca? Emotioneel krediet is de band die een gast voelt met een zaak vóórdat hij of zij de deur binnenstapt. Hoe sterker die band, hoe groter de kans dat de gast zich ook verantwoordelijk voelt voor de afspraak. Wie investeert in contact vóór het bezoek, bouwt aan die band en verlaagt daarmee de no-show-kans. - Is een no-show-policy met boetes een goed alternatief? Een boetebeleid kan helpen als aanvullende maatregel, maar het verandert de relatie tussen restaurant en gast in een juridische kwestie. Het pakt het symptoom aan. De eigenlijke vraag is altijd: wat kun je zelf doen om gasten zo betrokken te maken dat ze vrijwillig afbellen of gewoon komen? - Wat kan een restaurant doen tussen de boeking en het daadwerkelijke bezoek? Een restaurant kan in die periode meerdere contactmomenten inbouwen: een bevestiging met een persoonlijke noot, een kaart of bericht halverwege de wachttijd, en een telefoontje twee à drie dagen van tevoren. Elk van die momenten versterkt de relatie en verlaagt de drempel om te annuleren in plaats van simpelweg niet te komen. --- ### No-Shows in Sterne-Restaurants: Warum Klagen die falsche Antwort ist [Deutsch] URL: https://kunden-erlebnis.de/blog/no-shows-sterne-restaurants-klagen-ursache-beziehung Published: 2026-07-26 > No-Shows in Sterne-Restaurants entstehen nicht aus Böswilligkeit, sondern aus fehlender Beziehungspflege zwischen Buchung und Besuch. Klagen bekämpft das Symptom, nicht die Ursache. Auf LinkedIn läuft gerade eine Diskussion, in der Sterne-Restaurant-Betreiber ankündigen, ihre Gäste bei No-Shows zu verklagen. Die Reaktionen darunter: alle damit einverstanden. Und ja, die Wut kann man nachvollziehen. Ein leerer Tisch ist kein Umsatz. Wenn ein Couvert zwischen 250 und 500 Euro kostet und dann niemand erscheint, ist das wirtschaftlich eine Katastrophe. Aber verständliche Wut und richtige Reaktion sind zwei verschiedene Dinge. Wer verklagt, bekämpft das Symptom. Die eigentliche Frage lautet: Warum erscheinen Gäste nicht, obwohl sie Wochen oder Monate vorher gebucht haben? Ein Sterne-Restaurant bucht man nicht spontan am Morgen für den Abend. Das ist ein Erlebnis, das man plant. Zwischen diesem Plan und dem tatsächlichen Erscheinen liegt Zeit. Und in dieser Zeit passiert entweder etwas, oder gar nichts. Gibt es eine Reservierungsbestätigung? Vermutlich ja. Aber was passiert danach? Ist es dann Funkstille? Das ist die entscheidende Frage. Denn zwischen dem Moment der Buchung und dem Abend selbst können Wochen oder Monate liegen. Der Alltag kommt dazwischen. Andere Termine entstehen. Die emotionale Bindung an das ursprüngliche Erlebnis schwächt sich ab, weil niemand sie gepflegt hat. Das ist kein moralisches Versagen des Gastes. Das ist ein strukturelles Versagen der Beziehungspflege. Wenn ein Restaurant nach der Buchung nichts tut, lässt es den Gast mit seinem Alltag allein. Die Verbindung zwischen Buchung und Erlebnis bleibt dünn. Und ein dünner Faden reißt leichter. Die einfachste Lösung kostet kaum etwas und hat eine direkte Wirkung: zwei bis drei Tage vor dem reservierten Abend kurz anrufen. Nicht als Erinnerungs-Ping, sondern als echter menschlicher Kontakt. "Sie haben bei uns um 18 Uhr reserviert, wir freuen uns auf Sie. Sie können gerne auch etwas früher kommen und an der Bar etwas trinken." Ein Satz, der signalisiert: Wir haben auf dich gewartet. Oder eine Karte zwischendurch. Ein kurzes Schreiben, das den Gast an das bevorstehende Erlebnis erinnert und gleichzeitig Verbindung herstellt. Beides funktioniert nach demselben Prinzip: Wenn du dafür sorgst, dass zwischen Reservierung und dem tatsächlichen Besuch eine Beziehung aufgebaut wird, dann wird die Hemmung, nicht zu erscheinen ohne abzusagen, für den Gast viel größer. Das ist menschliche Logik, keine Marketingstrategie. Die eigentliche Frage, die hinter dieser Debatte steckt, lautet: Warum immer streiten? Warum nicht sagen, was können wir selbst ändern, um die No-Show-Quote vielleicht nicht auf null zu reduzieren, aber spürbar zu senken? Diese Frage stellt im öffentlichen Diskurs kaum jemand. Stattdessen sucht man nach Schuld außerhalb des eigenen Unternehmens. Das kennen wir aus anderen Branchen genauso gut. Unternehmen, die bei Problemen zuerst nach außen zeigen, haben meistens noch nicht tief genug in die eigenen Prozesse geschaut. Kunden-Erlebnis arbeitet genau an dieser Stelle: an dem, was zwischen dem ersten Kontakt und dem tatsächlichen Besuch, dem Kauf oder der Zusammenarbeit passiert. Nicht weil der Kunde keine Verantwortung hat, sondern weil wir als Unternehmen immer zuerst bei uns selbst anfangen können. Wenn eine Beziehung vor dem eigentlichen Serviceerlebnis aufgebaut wird, sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass ein Gast einfach wegbleibt. Das ist keine abstrakte Theorie, das ist menschliche Logik. **FAQ** - Warum erscheinen Gäste trotz Reservierung nicht im Sterne-Restaurant? Zwischen Buchung und Besuch liegt oft zu viel Zeit ohne Kontakt. Die emotionale Bindung an das Erlebnis nimmt ab, wenn das Restaurant nach der Bestätigung schweigt. Kein böser Wille, sondern fehlende Beziehungspflege ist in den meisten Fällen die Ursache. - Hilft es wirklich, No-Show-Gäste zu verklagen? Rechtlich mag es möglich sein, wirtschaftlich löst es das eigentliche Problem nicht. Das Verklagen bekämpft das Symptom, nicht die Ursache. Wer die Hemmung erhöhen will, nicht zu erscheinen, muss vorher eine Beziehung aufgebaut haben, keine Klage einreichen danach. - Welche einfachste Maßnahme reduziert No-Shows am direktesten? Ein persönlicher Anruf zwei bis drei Tage vor dem Besuch. Keine automatisierte Erinnerungs-SMS, sondern echter menschlicher Kontakt: Wir freuen uns auf Sie. Dieser Satz schafft Verbindung und erhöht die Hemmung, einfach nicht zu erscheinen, erheblich. - Kann ein Sterne-Restaurant seine No-Show-Quote wirklich deutlich senken? Ja. Durch gezielten Vorkontakt zwischen Buchung und Abend lässt sich die No-Show-Quote nach Einschätzung von Anne-Marie Vissers von Kunden-Erlebnis um 30 bis 50 Prozent senken, ohne rechtliche Schritte und ohne zusätzliche Technologie. - Was hat das No-Show-Problem mit Kundenloyalität zu tun? Direkt. Loyalität entsteht durch Beziehung, nicht durch Verträge. Wer einen emotionalen Kredit aufbaut, bevor der Gast durch die Tür tritt, erhält ein anderes Verhalten als jemand, der nach dem Schaden klagt. Das gilt im Gastgewerbe genauso wie im B2B-Großhandel. --- ### Why Suing No-Show Guests Fixes the Wrong Problem [English] URL: https://kunden-erlebnis.de/en/blog/no-show-guests-restaurants-relationship-gap Published: 2026-07-26 > Suing no-show guests tackles the symptom. The real fix is building a relationship between booking and arrival so guests feel genuinely invested in showing up. An empty table at a Michelin-starred restaurant is not just an operational inconvenience. When a cover runs between 250 and 500 euros, one no-show can erase hours of preparation, staffing costs, and food waste in a single evening. The frustration from restaurant owners is completely understandable. But here is the thing worth sitting with: nobody wakes up on a Tuesday morning and spontaneously books a 500-euro-per-person dinner for that same evening. Fine dining reservations are made weeks or months in advance precisely because they are an experience, an event on the calendar with real emotional weight. That time gap between booking and arrival is not neutral. It is where the relationship either develops or goes completely silent. Most restaurants choose silence. A confirmation email goes out, and then nothing until the day itself. Kunden Erlebnis work with businesses on exactly this dynamic: the moment after the transaction is where loyalty is either built or lost. For restaurants, that moment is the space between reservation and table. When a discussion about suing no-show guests lights up on LinkedIn and everyone agrees in the comments, it is worth pausing. The anger is real. The revenue loss is real. But a lawsuit addresses the symptom, not what caused it. Consider the psychology of cancellation. A guest who has had zero contact with a restaurant since booking three months ago feels little social friction about not showing up. There is no face to disappoint, no relationship to protect, no voice on the other end of the phone who said they were looking forward to seeing them. The reservation exists only as a calendar entry. Contrast that with a guest who received a card at some point before the visit, and a call two or three days out where a real person said they were genuinely looking forward to having them. That guest has an emotional stake in the evening. Cancelling without notice now carries social weight. That friction is not a punishment. It is the natural result of a relationship that was actually built, and restaurants that invest in that contact before the guest walks through the door are building exactly that kind of goodwill. The simplest intervention is also the most human one: pick up the phone. A brief call two or three days before the reservation - not to reconfirm logistics, but to genuinely express anticipation - changes how the guest relates to the upcoming evening. That call does not need to be elaborate. Something like: 'You have a table with us in two days, and we are really looking forward to welcoming you. Feel free to come a little early and have a drink at the bar if you like.' That is it. No script, no upsell, no survey. Just a person who sounds like they actually want the guest there. Beyond the call, there are other touchpoints worth considering: - A card or short message sent at some point between booking and arrival, acknowledging the upcoming experience - A brief note with seasonal menu details or something specific to that evening - A clear and frictionless cancellation option communicated warmly, not as a legal warning The goal is not zero no-shows. That is an unrealistic target. But reducing the rate by 30, 40 or even 50 percent through relationship-building is a realistic ambition - and one that costs far less, financially and reputationally, than litigation. Kunden Erlebnis applies this logic across B2B contexts too: the customer who feels genuinely connected to a supplier does not quietly switch. The same principle holds whether the context is a logistics contract or a reservation at a three-Michelin-star table. The restaurant no-show situation is a sharp example of a much broader dynamic. A customer commits to a future purchase - whether that is a dinner reservation, a supply contract, or a service agreement - and the business essentially disappears until the delivery date. Then, when things go wrong, the instinct is to reach for enforcement rather than asking what could have been done differently. The consistent finding across customer loyalty research is that customers who feel a genuine relationship with a supplier or service provider are significantly less likely to defect, even when a cheaper or more convenient alternative appears. The emotional investment in the relationship creates a switching cost that price alone cannot replicate. This is the lens that Kunden Erlebnis brings to businesses facing churn, no-shows, or silent exits. Before asking how to punish the customer who left, the better question is: what happened in the time between commitment and delivery? Was there contact? Was there warmth? Was there a reason for the customer to stay invested? Frankly, asking 'what can we change ourselves?' is always the more productive starting point. Not because the customer is always right, but because the answer to that question is actually within reach. **FAQ** - Why do guests no-show at expensive restaurants even when they have made the reservation weeks in advance? Guests no-show because the emotional connection to the reservation fades over time when there is no contact from the restaurant. A booking made months ahead feels abstract by the time the date arrives, and without a relationship to protect, cancelling or simply not showing up carries little social friction. - Is suing no-show restaurant guests an effective strategy? Legal action may recover some revenue in individual cases, but it does not address why no-shows happen. It also carries reputational risk and reinforces an adversarial dynamic with guests. Reducing no-shows through proactive relationship-building is both more effective and more sustainable as a long-term approach. - What is the most practical way to reduce no-shows at a fine dining restaurant? A personal phone call two to three days before the reservation is the most direct and effective step. The call should express genuine anticipation rather than just reconfirm logistics. Combined with a warm touchpoint shortly after booking, this approach builds the kind of emotional investment that makes a no-show feel uncomfortable for the guest. - How does the restaurant no-show problem connect to broader customer loyalty challenges? In both hospitality and B2B contexts, businesses that go silent between the commitment and the delivery create the conditions for churn, no-shows, and quiet exits. The pattern is identical: a transaction is confirmed, the relationship is abandoned, and when something goes wrong, enforcement becomes the default response rather than prevention. - Can a restaurant realistically eliminate no-shows entirely? No, and setting that as a target misses the point. A realistic goal is a meaningful reduction - potentially 30 to 50 percent - through consistent relationship-building between booking and arrival. That is achievable without litigation, and it produces a better guest experience as a side effect. --- ### Waarom vriendelijkheid alleen niet genoeg is voor klantloyaliteit [Nederlands] URL: https://kunden-erlebnis.de/nl/blog/waarom-vriendelijkheid-alleen-niet-genoeg-is-voor-klantloyaliteit Published: 2026-07-25 > Vriendelijke medewerkers zijn een basisvoorwaarde, maar als processen en backoffice niet kloppen, verliest een klant toch het vertrouwen. Op netwerkevenementen en in gesprekken met bedrijven komt steeds dezelfde reactie terug zodra het over klantontevredenheid gaat. "Maar mijn medewerkers zijn toch vriendelijk." Ze worden niet boos, ze schreeuwen niet, ze zijn gewoon aardig. En dat geloof ik. Niemand staat 's ochtends op met het plan om een klant onvriendelijk te behandelen. Dat is simpelweg niet hoe mensen in elkaar zitten. Maar [vriendelijkheid is het minimum](/nl/blog/waarom-vriendelijke-medewerkers-geen-klantloyaliteit-garanderen), het is de drempel om überhaupt mee te mogen doen, niet de reden waarom een klant blijft. In de praktijk zien we dit patroon keer op keer: bedrijven investeren in trainingen over toon en houding, terwijl de werkelijke irritatie van de klant ergens anders zit. Niet in de manier waarop iemand opneemt, maar in wat er daarna gebeurt, of beter gezegd: wat er daarna níet gebeurt. Stel je voor: een klant belt met een vraag. De medewerker aan de lijn is vriendelijk, empathisch, betrokken. Er wordt een terugbelafspraak gemaakt. De klant legt op met een goed gevoel. Maar dan wordt er niet teruggebeld. Of de klant heeft al vier- of vijfkeer een e-mail gestuurd die onbeantwoord is gebleven. Of er is een toezegging gedaan die intern nooit is doorgezet. Op dat moment doet de vriendelijkheid van dat eerste gesprek er niet meer toe. De klant is geïrriteerd, en terecht. Dit is ook precies waarom medewerkers in de klantenservice een zwaar vak hebben. Ze zitten aan de voorkant en vangen de boosheid op die is opgebouwd door een backoffice die het niet bijhoudt. Een klant die belt omdat zijn derde e-mail onbeantwoord is, is niet boos op de persoon die opneemt. Hij is boos op een systeem dat hem niet serieus neemt. Maar de medewerker aan de lijn merkt dat als eerste. Vriendelijkheid is iets wat een individu laat zien. Een [klantproces is iets wat een organisatie inricht](/nl/blog/vriendelijkheid-is-geen-loyaliteitsstrategie-groothandel). Die twee worden in de praktijk te vaak door elkaar gehaald. Een klant die belt en vriendelijk te woord wordt gestaan, ervaart dat als prettig. Maar wat hij echt beoordeelt, is de som van het hele traject: werd mijn vraag opgelost? Werd ik teruggebeld zoals beloofd? Werd mijn e-mail beantwoord? Klopte de levering met de afspraak? De kloof tussen wat bedrijven denken te leveren en wat klanten werkelijk ervaren is opvallend groot: een meerderheid van de bedrijven denkt dat ze uitstekende service levert, terwijl slechts een fractie van de klanten dat bevestigt. Die kloof zit vrijwel nooit in vriendelijkheid. Die zit in processen. Een transformatietraject begint dan ook niet met de vraag of medewerkers vriendelijk zijn, maar met het in kaart brengen waar in de klantreis iets vastloopt. Dat is wat de klant werkelijk ervaart, en dat is wat de loyaliteit bepaalt. In de praktijk van groothandelsbedrijven en logistieke dienstverleners komen steeds dezelfde zwakke plekken terug. De klant belt, er wordt een toezegging gedaan, maar die toezegging haalt de backoffice niet. Of er is een klacht ingediend die intern nergens belandt, zodat de volgende medewerker die de klant spreekt opnieuw van nul begint. Dat zijn geen vriendelijkheidsproblemen. Dat zijn structuurproblemen. En ze kosten klanten. Wat uit gesprekken met klanten steeds naar voren komt: de frustratie begint zelden bij de prijs. Ze begint bij het gevoel niet serieus genomen te worden. Een onbeantwoorde e-mail communiceert iets. Een gemiste terugbelafspraak communiceert iets. En die boodschap is elke keer hetzelfde: jij bent niet onze prioriteit. Precies deze breekpunten verdienen aandacht in een eerste verkenning van de klantreis: waar haakt de klant af, lang vóórdat die afhaker zichtbaar wordt in omzetcijfers. De oplossing begint met erkennen dat de medewerker niet het probleem is. Hij of zij is vaak de enige die het probleem ziet aankomen, maar heeft de middelen niet om het intern op te lossen. Concreet betekent dat: wie verantwoordelijk is voor welke terugmelding aan de klant, hoe toezeggingen intern worden doorgegeven, wat er gebeurt als iemand de klant niet kan bereiken, wie dat oppakt. Dat klinkt simpel, maar in de meeste B2B-bedrijven zonder eigen CX-afdeling is het dat niet. Een consistent hogere klanttevredenheid leidt tot meetbare verbeteringen in klantbehoud, herhalingsaankopen en aanbevelingsgedrag. Het zijn precies die gedragspatronen die zichtbaar worden als je systematisch in kaart brengt wie je aanbeveelt, wie passief blijft en wie overweegt te vertrekken. Vanuit die inzichten worden processen gericht verbeterd, medewerkers gecoacht op de momenten die er echt toe doen, en wordt een interne CX-verantwoordelijke opgeleid die de verandering verankert. Dat is het verschil tussen een eenmalig trainingsmoment en een structurele transformatie. **FAQ** - Waarom is vriendelijkheid niet genoeg voor klantloyaliteit? Vriendelijkheid is de basisvoorwaarde, maar loyaliteit wordt bepaald door de som van de hele klantreis. Een klant die vriendelijk te woord werd gestaan maar daarna niet werd teruggebeld, geeft zijn loyaliteit niet aan de medewerker, maar aan het systeem dat de belofte niet nakwam. Dat systeem is wat klanten beoordelen. - Welke processen kosten bedrijven het meest aan klanten? De meest voorkomende breekpunten zijn onbeantwoorde e-mails, gemiste terugbelafspraken en toezeggingen die intern niet worden doorgegeven. Deze patronen lijken klein, maar stapelen zich op. Een klant die drie keer geen reactie krijgt, interpreteert dat niet als een vergissing, maar als een signaal over zijn positie als klant. - Hoe meet je of processen de klantbeleving schaden? Via een NPS-meting gecombineerd met klantinterviews kom je erachter waar in de klantreis de irritatie ontstaat. De nulmeting van de Bewährte 3-Phasen-Methode van Kunden-Erlebnis brengt precies deze breekpunten in kaart, vóórdat ze zichtbaar worden als omzetdaling of klantverloop. - Wat is de rol van de backoffice in de klantbeleving? De backoffice is verantwoordelijk voor het nakomen van beloften die aan de voorkant worden gedaan. Als de backoffice niet functioneert, draagt de medewerker aan de lijn de consequenties. Die medewerker ontvangt de boosheid van klanten die zijn opgebouwd door problemen die hij zelf niet heeft veroorzaakt. Dat is een structuurprobleem, geen houdings- of trainings-probleem. - Wanneer heeft een bedrijf een CX-traject nodig in plaats van een training? Als klachten steeds terugkeren ondanks training, als medewerkers vriendelijk zijn maar klanttevredenheid stagneer, of als niemand intern precies weet wat klanten werkelijk ervaren. Een training verbetert gedrag. Een traject zoals de Bewährte 3-Phasen-Methode van Kunden-Erlebnis verbetert het systeem dat dat gedrag omgeeft. --- ### Warum Freundlichkeit im Kundenservice nicht ausreicht [Deutsch] URL: https://kunden-erlebnis.de/blog/warum-freundlichkeit-im-kundenservice-nicht-ausreicht Published: 2026-07-25 > Freundlichkeit ist die Mindestanforderung im Kundenservice, aber wenn Prozesse, Rückrufe und Backoffice-Strukturen nicht funktionieren, reicht sie allein nicht aus. Ganz oft kriege ich von Unternehmen zu hören: 'Aber meine Mitarbeiter sind doch freundlich.' Das ist die Antwort, wenn man fragt, wie das Kundenerlebnis im Unternehmen eingeschätzt wird. Und das glaube ich dir. Kein Mensch steht morgens auf und denkt: heute werde ich mal einem Kunden richtig etwas sagen. Das macht niemand, weil Menschen im Grunde genommen nett sind. Aber genau da liegt das Missverständnis. Freundlichkeit wird als Beweis für guten Kundenservice behandelt, obwohl sie nur die Grundvoraussetzung ist. Wo es viel mehr drum geht: Was erlebt der Kunde, nachdem das Telefonat beendet ist? Was passiert mit dem Versprechen, das am Telefon gemacht wurde? Was passiert mit der E-Mail, die vier- oder fünfmal geschrieben wurde, ohne eine Antwort zu bekommen? Das sind die Momente, die Kundenloyalität tatsächlich entscheiden. Das bedeutet zum Beispiel: Ein Mitarbeiter im Kundenservice ist freundlich, er hört zu, er will helfen. Aber er macht ein Versprechen, dem er nachher nicht nachkommen kann. Der Kollege ruft nicht zurück. Die E-Mail bleibt liegen. Der Kunde schreibt zum vierten Mal, ohne eine Reaktion zu bekommen. Diese Situationen kennt jeder, der selbst Kunde ist. Und sie entstehen nicht, weil jemand böse sein will. Sie entstehen, weil Prozesse, Strukturen und Backoffice-Abläufe nicht so funktionieren, wie der Kunde es erwartet - und wie am Telefon versprochen wurde. Der Schaden entsteht dabei nicht im direkten Gespräch. Der Schaden entsteht in der Lücke zwischen dem, was zugesagt wird, und dem, was dann tatsächlich passiert. Genau diese Lücke ist das eigentliche Kundenerlebnis-Problem - und kein Maß an Freundlichkeit kann sie schließen. Deswegen haben die Mitarbeiter, die im Kundendienst sitzen, eigentlich einen total schweren Job. Sie sind die erste Anlaufstelle, wenn ein Kunde anruft - verärgert über eine nicht beantwortete E-Mail oder einen ausgebliebenen Rückruf. Der Mitarbeiter am Telefon war an dieser Situation gar nicht beteiligt, bekommt den Unmut des Kunden aber als Erstes zu spüren. Wenn das Backoffice nicht funktioniert, geraten die freundlichsten Kundenservice-Mitarbeiter in eine strukturell schwierige Situation. Sie sollen deeskalieren, obwohl das Problem nicht in ihrem Einflussbereich liegt. Sie sollen Vertrauen aufbauen, obwohl das Versprechen des letzten Anrufs noch nicht eingelöst wurde. Das spürt der Kunde. Und dann wird es wirklich interessant - denn aus einem Prozessversagen wird ein Kulturproblem. Freundlich und nett sein ist die Grundvoraussetzung, aber dahinter müssen auch die Prozesse, Strukturen und das Backoffice stimmen. Wenn das nicht passt, kann die Freundlichkeit das alleine nicht gut machen. Das klingt einfach. Aber in der Praxis wird dieser Zusammenhang systematisch unterschätzt. Unternehmen messen Freundlichkeit, weil sie messbar wirkt: ein Lächeln, ein ruhiger Ton, ein höfliches Auftreten. Prozesse und Strukturen sind schwerer zu erfassen - und werden deshalb seltener bewertet. Der Ansatz von Kunden-Erlebnis setzt genau hier an: Bevor etwas verbessert werden kann, muss sichtbar sein, wo die tatsächlichen Reibungspunkte liegen. Meistens sind es keine Freundlichkeitsprobleme. Meistens sind es Prozessprobleme: das nicht beantwortete Ticket, der nicht getätigte Rückruf, die Zusage, die im Backoffice verschwunden ist. Der Ansatz, den Kunden-Erlebnis konsequent verfolgt, beginnt nicht mit Trainingsmaßnahmen, sondern mit einer sauberen Diagnose. Bevor etwas verbessert werden kann, muss sichtbar sein, was tatsächlich nicht funktioniert. Das bedeutet: Kunden direkt befragen, interne Prozesse aus Kundenperspektive prüfen, Mitarbeiter aus verschiedenen Abteilungen einbeziehen - nicht ausschließlich aus der eigenen Sicht beurteilen. Erst wenn diese Ausgangslage klar ist, macht gezielte Verbesserung Sinn. Denn dann werden die richtigen Prozesse angefasst - und nicht nur die, die intern als Problem wahrgenommen werden, während der Kunde über etwas ganz anderes verärgert ist. **FAQ** - Warum reicht Freundlichkeit im Kundenservice nicht aus? Freundlichkeit ist die Mindestanforderung, aber kein Garant für Kundenzufriedenheit. Wenn Rückrufversprechen nicht eingehalten werden, E-Mails unbeantwortet bleiben oder das Backoffice nicht funktioniert, entsteht Frust - unabhängig davon, wie freundlich das direkte Gespräch war. Prozesse und Strukturen entscheiden das Kundenerlebnis genauso stark wie das persönliche Auftreten. - Was sind typische Prozessprobleme, die das Kundenerlebnis verschlechtern? Zu den häufigsten Reibungspunkten zählen nicht eingehaltene Rückrufversprechen, unbeantwortete E-Mails trotz mehrfacher Kontaktversuche, Zusagen die im Backoffice nicht weitergeleitet werden und fehlende interne Kommunikation zwischen Kundenservice und anderen Abteilungen. Diese Probleme entstehen nicht durch Böswilligkeit, sondern durch fehlende Prozessklarheit. - Warum haben Kundenservice-Mitarbeiter einen schweren Job? Mitarbeiter im Kundendienst sind die erste Anlaufstelle für Kunden, die über Backoffice-Versagen verärgert sind. Sie tragen den Unmut von Versäumnissen, an denen sie selbst nicht beteiligt waren. Das macht ihre Arbeit strukturell belastend - und führt langfristig dazu, dass die Motivation sinkt, überhaupt noch Zusagen zu machen. - Wie lässt sich messen, ob Prozesse das Kundenerlebnis untergraben? Der strukturierte Einstieg ist eine Nullmessung mit NPS-Kampagne, Kundeninterviews und abteilungsübergreifenden internen Gesprächen. Diese Diagnose zeigt, wo Versprechen und tatsächliche Lieferung auseinanderfallen - und welche Prozessbrüche Kunden als besonders störend wahrnehmen. Erst diese Ausgangslage macht gezielte Verbesserung möglich. - Wie hängen Kundenloyalität und funktionierende Backoffice-Prozesse zusammen? Kundenloyalität entsteht nicht allein durch gute Gespräche, sondern durch verlässliche Erfahrungen über alle Kontaktpunkte hinweg. Jedes Mal, wenn ein Prozess nicht funktioniert, zieht das vom emotionalen Konto der Kundenbeziehung ab. Häufen sich diese Erfahrungen, wechselt der Kunde - oft still und ohne eine Beschwerde, die dem Unternehmen eine Chance zur Reaktion geben würde. --- ### Why Being Friendly Is Not Enough to Keep B2B Customers [English] URL: https://kunden-erlebnis.de/en/blog/why-being-friendly-is-not-enough-to-keep-b2b-customers Published: 2026-07-25 > Friendliness is the minimum, not the differentiator. When back-office processes fail, even the warmest customer service rep cannot compensate for the damage. Walk into almost any industry networking event and the same sentence comes up within minutes: 'But our people are friendly.' It comes from operations directors, sales leads, managing directors. Everyone says it with genuine conviction. And here is the thing: they are probably right. No one starts their workday thinking about how to make a customer's experience worse. People are, in general, decent. They want to help. They pick up the phone with good intentions, they greet clients warmly, they try. But that is exactly where the assumption breaks down. [Friendliness is not a differentiator in B2B](/en/blog/why-being-nice-is-not-enough-to-keep-b2b-customers). It is the entry ticket. The question that actually matters is what happens after the friendly conversation ends. At Kunden Erlebnis, this comes up in almost every diagnostic conversation with a new client. The front-line staff are kind. The customer scores are still mediocre. The gap is almost always the same: the back office. Picture a common scenario. A customer calls in with a question. The person on the phone is warm, patient, genuinely trying to help. They say a colleague will call back. The colleague does not call back. The customer sends a follow-up email. No reply. They call again, frustrated. By that point, the friendliness of the first interaction is irrelevant. What the customer has experienced is a company that does not do what it says it will do. This is the structural problem that most B2B companies underestimate. The customer service team becomes a kind of pressure valve, absorbing frustration that was created somewhere else entirely, by unreturned calls, unanswered emails, promises that fell through the cracks between departments. Customer service staff carry a heavier load than most managers realize. They handle irritated customers whose irritation was not caused by them. On a difficult day, that pressure can shift the tone of a conversation in ways no one intended. The cycle feeds itself. The solution is not to train the front line harder on friendliness. The solution is to fix the process that creates the frustration in the first place. A pattern that comes up consistently in B2B practice: many customers who leave a supplier do not complain first. They disengage quietly, and they tell peers why afterward. In the B2B context, the irritants that drive disengagement are almost never about tone. They are structural. A delivery promise that does not get passed through correctly. A pricing agreement that the inside sales team never received. An email sent to the general inbox that no one owns. These are not dramatic failures. They are small, repeated friction points that accumulate. Each one individually is manageable. Together, they erode the relationship until the customer starts looking elsewhere. The customer does not usually articulate this as a process problem. When asked why they are considering a competitor, they often say: price. But that is not the real reason. Price is the easiest answer to give. It requires no further explanation and invites no uncomfortable conversation. The real reason is usually that the experience of working with the company has become more effort than it should be. The first step is recognizing that the two sides of the equation, front-line behavior and back-office process, need to be evaluated separately and then connected. At Kunden Erlebnis, the work begins with exactly this distinction: mapping where the real friction sits, not where managers think it sits, but where customers actually experience it. What comes out of that diagnostic phase is almost always a mix of behavior and structure. Some improvements are about communication habits: call-back commitments, email acknowledgment protocols, internal handoff clarity. Others are about process design: who owns which customer touchpoint, how information flows between departments, where promises get made and where they get lost. The point is not a report. The point is a company that actually functions the way its front-line staff intend it to. Customer service teams sit at the intersection of customer expectation and organizational reality. When the organization fails to deliver, that team is the first to hear about it. They handle calls from customers who have already been waiting for a callback, who have already written four or five emails without receiving a response, who have already told their purchasing manager there might be a problem. Training that team to stay calm and pleasant is reasonable. But it does not solve anything if the systems behind them remain unchanged. The frustration the customer brings to the call is a legitimate response to a real failure, and no amount of warmth reverses that. What actually helps the customer service team is giving them functioning processes to work with: clear ownership of follow-up, reliable internal communication, systems that make it possible to keep the promises they make. This is what Kunden Erlebnis works on in practice. Not the tone of the front line, but the structure that either supports or undermines everything the front line is trying to do. **FAQ** - Is friendly customer service enough to retain B2B customers? Friendly service is necessary but not sufficient. B2B customers stay when the full experience is reliable, meaning emails are answered, callbacks happen, and promises made on the phone are followed through in the back office. Friendliness alone cannot compensate for structural failures in those areas. - Why do customers say they are leaving because of price when the real reason is something else? Price is the path of least resistance. It explains a decision without requiring a difficult conversation about what actually went wrong. In most B2B exits, the underlying cause is accumulated process friction: unreturned communications, broken commitments, or experience of the company being harder to work with than it should be. - What is the back-office gap in customer experience? The back-office gap is the difference between what a customer-facing employee promises and what the broader organization actually delivers. It includes unreturned calls, unanswered emails, pricing agreements not passed on internally, and delivery promises that fall through between departments. - How does Kunden Erlebnis identify where customer experience breaks down? Kunden Erlebnis uses a structured Nullmessung in phase one of its Bewährte 3-Phasen-Methode: NPS campaigns, customer interviews, and feedback analysis. This reveals where customers actually experience friction, which is often different from where management assumes the problem sits. - Can customer service training fix a broken customer experience? Training improves behavior, but behavior without supporting process will not hold. If the back office does not function reliably, even the best-trained customer service team will keep absorbing frustration they did not create. The structural fix needs to come first, or alongside the behavioral work. --- ### Wie eine einzige Begrüßung über Kauf oder Abgang entscheidet [Deutsch] URL: https://kunden-erlebnis.de/blog/begruessung-kaufentscheidung-kundenerlebnis Published: 2026-07-24 > Eine fehlende Begrüßung reicht aus, um eine Kaufentscheidung zu kippen. Nicht der Preis, nicht das Sortiment. Der erste Moment entscheidet. Manchmal wirst du so gut geholfen, dass du diesen Betrieb so gerne deinen Umsatz gönnst. Du kennst dieses Gefühl: Du kommst rein, wirst sofort wahrgenommen, jemand stellt eine Frage, interessiert sich wirklich. Und plötzlich willst du kaufen, obwohl du eigentlich nur schauen wolltest. Genau das passierte in einer Teppichbodenfiliale. Der Mitarbeiter erkannte die Kundin am Telefon, begrüßte sie und den Hund mit echtem Interesse, zeigte alle Reststücke, öffnete sogar das Lager. Keine Ware vorhanden? Kein Problem. Er rief die Schwesterfiliale an und kündigte den Besuch an. Das Ergebnis: eine Google-Bewertung, noch im Auto geschrieben, weil der Empfang so einzigartig gut war. Freundlichkeit ist eine Grundvoraussetzung. Aber was in dieser Filiale passierte, ging weit darüber hinaus. Es war aktives Willkommen-Heißen. Das erzeugt emotionalen Kredit, bevor auch nur ein Artikel in den Einkaufskorb gelegt wurde. Die zweite Filiale gehörte demselben Eigentümer. Der Mitarbeiter war telefonisch informiert worden, dass ein Besuch kommt. Trotzdem: Da saßen zwei Personen an der Kasse, eine davon am Rechner. Die haben nicht aufgeguckt. Fünf bis sieben Minuten. Kein Gruß, keine Frage, kein Augenkontakt. Und in dem Moment hatte die Kundin die Entscheidung bereits getroffen: Wenn die hier Teppichboden haben, würde sie ihn trotzdem nicht kaufen, weil der Empfang so erschreckend war. Das ist der Punkt, an dem viele Unternehmen einen Denkfehler machen. Sie optimieren Prozesse, Preise und Sortiment. Aber die Kaufentscheidung fällt oft vor dem ersten Preisvergleich. Sie fällt beim ersten Blickkontakt oder dem Ausbleiben davon. Der Preis ist selten der Grund, warum ein Kunde geht. Der Empfang schon. Beide Filialen gehörten demselben Eigentümer. Obwohl eine halbe Stunde vorher in einem Geschäft desselben Unternehmens ein außergewöhnliches Erlebnis stattgefunden hatte, war die zweite Filiale 180 Grad anders. Nicht ein bisschen schlechter. Komplett anders. Das zeigt ein klassisches Problem in wachsenden Unternehmen: Der Eigentümer hat eine Vorstellung davon, wie Kunden behandelt werden sollen. Aber diese Vorstellung lebt in seinen Gedanken, nicht in den täglichen Abläufen seines Teams. Wenn alle mit der Nase in dieselbe Richtung stehen sollen, braucht es mehr als eine gute Absicht. Es braucht ein gemeinsames Verständnis davon, was guter Empfang konkret bedeutet. Nicht als Leitbild an der Wand, sondern als gelebtes Verhalten. Was sagt man, wenn jemand reinkommt? Was passiert, wenn kein passendes Produkt vorhanden ist? Was erwartet ein Kunde, der vorher angerufen hat? Diese Fragen klingen simpel. Aber wer sie nicht bewusst beantwortet und trainiert hat, bekommt in jeder Filiale eine andere Antwort. Die Rechnung ist schnell gemacht: In der ersten Filiale kaufte die Kundin nichts. Trotzdem hinterließ sie noch im Auto eine Google-Bewertung. Sie wurde zur Promoterin, obwohl kein Umsatz entstand. Das ist der Wert einer echten Begrüßung. In der zweiten Filiale wäre das Gegenteil passiert. Keine Bewertung, kein Kauf, keine Rückkehr. Und wahrscheinlich hätte der Eigentümer es nie erfahren, weil Kunden, die stillschweigend gehen, selten Feedback hinterlassen. Sie gehen einfach. Nett reicht nicht. Das ist einer der wichtigsten Sätze im Kundenerlebnis. Ein Mitarbeiter, der nicht unhöflich ist, aber auch nicht begrüßt, der nicht lügt, aber auch nicht aktiv hilft, erfüllt eine Grundvoraussetzung. Mehr nicht. Und Grundvoraussetzungen bauen keine Loyalität auf. Wer messen will, was seine Begrüßung wirklich wert ist, muss anfangen zu fragen. Regelmäßige Kundenbefragungen, strukturiertes NPS-Feedback und gezielte Auswertung zeigen, wo das Erlebnis auseinanderläuft und wo es läuft nicht rund. Das ist, was Mitarbeiter, was wir Menschen letztendlich auch den Unterschied machen können: eine einfache Begrüßung, jemanden willkommen zu heißen. Dieser Satz klingt banal. Er ist es nicht. Denn der Mitarbeiter in der ersten Filiale hat nicht nach einem Skript gehandelt. Er hat sich gemerkt, dass jemand angerufen hat. Er hat den Hund bemerkt. Er hat den Lagerraum geöffnet. Er hat bei Nichtverfügbarkeit nicht die Schultern gezuckt, sondern die Schwesterfiliale angerufen. Das ist nicht Freundlichkeit als Zufallsprodukt. Das ist Freundlichkeit als Haltung. Damit diese Haltung in einem ganzen Unternehmen entsteht, braucht es Struktur. Konkret bedeutet das: Prozesse entlang der Kundenreise denken, nicht entlang interner Abteilungsgrenzen. Mitarbeiter nicht nur einweisen, sondern regelmäßig trainieren und coachen. Feedback auswerten und an das Team zurückspiegeln. Und am Ende braucht es jemanden im Unternehmen, der diese Verantwortung dauerhaft trägt. In der Arbeit von Kunden-Erlebnis heißt diese Person Borger: ein interner CX-Verantwortlicher, der sicherstellt, dass Verbesserungen nicht enden, wenn das externe Projekt abgeschlossen ist. **FAQ** - Warum verliert ein Unternehmen Kunden, obwohl der Service objektiv gut ist? Weil das, was intern als guter Service gilt, nicht immer dem entspricht, was der Kunde erlebt. Prozesse sind oft aus interner Logik optimiert, nicht aus Kundenperspektive. Das Erlebnis variiert je nach Mitarbeiter, Filiale und Tageszeit. Und 95 Prozent der unzufriedenen Kunden sagen nichts, bevor sie gehen. - Was ist der häufigste Grund, warum Kunden nicht wiederkommen? Der Preis ist selten der wahre Grund. Häufiger entscheidet das emotionale Erlebnis: eine fehlende Begrüßung, ein ungelöstes Problem, das Gefühl, nicht willkommen zu sein. Kunden benennen Preise, weil das die einfachste Antwort ist. Die eigentliche Ursache liegt meist im Prozess oder im Verhalten. - Wie kann ein Unternehmen sicherstellen, dass der Empfang in allen Filialen gleich gut ist? Durch klare Standards, die konkret trainiert werden. Nicht als Leitbild, sondern als beschreibbares Verhalten. Und durch Messung: NPS-Befragungen, Mystery Checks und regelmäßiges Kundenfeedback zeigen, wo das Erlebnis auseinanderläuft. Ohne Messung bleibt die Einschätzung eine Vermutung. - Was bedeutet emotionaler Kredit im Kundenerlebnis? Emotionaler Kredit ist die Summe positiver Erlebnisse, die eine Kundenbeziehung belastbar macht. Wenn ein Mitarbeiter einen Kunden wirklich willkommen heißt, aktiv hilft und auch bei Nichtverfügbarkeit Lösungen sucht, baut er Vertrauen auf. Dieser Kredit entscheidet, ob ein Fehler später verziehen oder als Abgangsgrund genutzt wird. - Was ist ein Borger und wozu braucht ein Unternehmen ihn? Ein Borger ist ein interner CX-Verantwortlicher, der nach einem Transformationsprojekt sicherstellt, dass Verbesserungen im Unternehmen weiterleben. Ohne ihn endet die Veränderung mit dem externen Berater. Mit ihm wird Kundenfokus zur Unternehmensgewohnheit, unabhängig von externen Impulsen. --- ### Waarom een begroeting bepaalt of een klant iets koopt [Nederlands] URL: https://kunden-erlebnis.de/nl/blog/waarom-een-begroeting-bepaalt-of-een-klant-iets-koopt Published: 2026-07-24 > Een klant beslist binnen minuten of hij koopt, op basis van hoe hij wordt ontvangen. Vriendelijkheid is geen extraatje, het is de drempel. Er zijn van die momenten waarop je zo goed wordt geholpen dat je de winkel eigenlijk gewoon zijn omzet wil gunnen. Herken je dat? Je komt binnen met een specifieke vraag, en iemand neemt de tijd om je echt te helpen, ook als hij weet dat hij er zelf weinig aan verdient. Zo verliep het bij een bezoek aan een tapijtzaak. Er was een medewerker aanwezig die direct wist wie er binnenkwam, de klant bij naam noemde, de hond begroette en vervolgens alles uit de kast haalde om ook maar iets aan te kunnen bieden. Hij liet het magazijn zien, bekeek reststukken en belde op eigen initiatief een zusterlocatie op. Uiteindelijk werd er niets gekocht bij die eerste winkel. Toch werd er nog in de auto een Google-recensie geschreven, positief, omdat de hulp zo uitzonderlijk was. Dat is wat een goede ontvangst doet. Het bouwt vertrouwen op voordat er ook maar één product is bekeken. En dat vertrouwen blijft hangen, ook als je met lege handen vertrekt. De zusterlocatie van dezelfde winkel was op vijftien minuten rijden. Dezelfde eigenaar, hetzelfde assortiment, dezelfde telefoonmelding dat er klanten aan kwamen. Maar wat volgde was het tegenovergestelde van wat je na zo'n aankondiging zou verwachten. Binnen komen met een hond, twee medewerkers achter de kassa, niemand kijkt op. Geen begroeting, geen blik, geen woord. Na vijf à zeven minuten rondlopen zonder dat iemand zich liet zien, was de beslissing al genomen: hier wordt niets gekocht. Niet omdat er geen tapijt was. Maar omdat de ontvangst zo schrikbarend anders was dat het gevoel van welkom zijn er simpelweg niet was. Dat is wat negeren kost. Je hoeft als medewerker geen spectaculaire gastvrije ervaring neer te zetten. Je hoeft alleen maar op te kijken. Een knikje, een 'goedemiddag', de blik van iemand die je heeft gezien. Dat is genoeg om de drempel te verlagen. Als dat ontbreekt, is de klant mentaal al vertrokken voor hij ook maar één product heeft aangeraakt. Dat is de kern van dit verhaal, en het is ook de vraag die bij elke ondernemer zou moeten landen. Beide winkels hadden dezelfde eigenaar. Hetzelfde product, hetzelfde merk, hetzelfde telefoontje vooraf. En toch was de ervaring 180 graden anders. Dat betekent dat het probleem niet zit in de strategie, het assortiment of de prijs. Het zit in gedrag. In wat een medewerker doet op het moment dat een klant binnenkomt. En dat gedrag is niet vanzelfsprekend consistent, ook niet als de intentie van de eigenaar overal hetzelfde is. Dit is precies de blinde vlek die veel bedrijven hebben. Intern zijn processen keurig beschreven. Maar of medewerkers op alle locaties weten hoe een klant zich zou moeten voelen bij binnenkomst, dat is een andere vraag. En als dat antwoord niet overal hetzelfde is, betaal je daar een prijs voor die je nooit ziet op een factuur: de klant die stilzwijgend vertrekt en nooit terugkomt. Bij Kunden-Erlebnis noemen we dit het verschil tussen een intern geoptimaliseerd proces en een klantgericht proces. Die twee lopen vaker uiteen dan de meeste ondernemers vermoeden. De medewerker in de eerste winkel wist waarschijnlijk al vroeg in het gesprek dat de kans op een verkoop klein was. Ze hadden weinig op voorraad, het gevraagde stuk was bijzonder. Hij had op dat moment kunnen zeggen: 'Sorry, we hebben het niet.' Maar hij deed het tegenovergestelde. Hij liet het magazijn zien. Hij bekeek reststukken samen met de klant. Hij belde zijn collega's op. En hij vroeg aan het einde vriendelijk om een Google-recensie, precies op het moment dat het gevoel van dankbaarheid het grootst was. Dat is geen toevallige vriendelijkheid. Dat is iemand die begrijpt dat een klant die vandaag niets koopt, morgen terugkomt. Of iemand meestuurt. Of een recensie schrijft die anderen overtuigt. De medewerkers in de tweede winkel waren er ook. Fysiek aanwezig, achter de kassa. Maar aanwezig zijn is niet hetzelfde als er zijn voor de klant. Dat onderscheid lijkt klein. In de beleving van de klant is het allesbepalend. **FAQ** - Kan een slechte begroeting een verkoop blokkeren, ook als het product goed is? Ja. Een klant beslist binnen de eerste minuten of hij wil kopen, op basis van hoe hij wordt ontvangen. Als die eerste indruk tegenvalt, is de koopbereidheid al verdwenen voordat hij ook maar één product heeft bekeken. Het product zelf speelt op dat moment nauwelijks nog een rol. - Waarom schrijven klanten een positieve recensie als ze niets hebben gekocht? Omdat de beleving bepalend is, niet de transactie. Als een medewerker oprecht helpt, ook zonder verkoopkans, voelt de klant waardering. Dat gevoel vertaalt zich in een recensie, een aanbeveling of een terugkomst. Kunden-Erlebnis ziet dit patroon terugkomen in meerdere sectoren. - Hoe ontstaan zulke grote ervaringsverschillen binnen één bedrijf? Doordat gedrag niet overal gelijk verankerd is. Een eigenaar kan dezelfde intentie hebben voor alle locaties, maar als er geen gedeelde gedragsnorm is voor het ontvangen van klanten, loopt de praktijk uiteen. Dat is geen kwestie van slechte wil, maar van ontbrekende structuur en gemeenschappelijke richting. - Wat is het minimum dat een medewerker moet doen bij binnenkomst van een klant? Opkijken, de klant herkennen en begroeten. Dat is de basisvereiste. Vriendelijkheid is geen onderscheidend vermogen, het is de drempel waaronder je klanten verliest. Wie die drempel niet haalt, verliest klanten die nooit terugkomen en die ook niets zeggen voor ze vertrekken. - Hoe meet je of medewerkers klanten consistent goed ontvangen? Door te meten wat klanten werkelijk ervaren, via NPS-campagnes, mystery visits of gestructureerd klantfeedback-onderzoek. Kunden-Erlebnis gebruikt de bewezen 3-fasen methode: nulmeting, verbeteren en sturen, en structurele verankering met een interne verantwoordelijke. --- ### Why a Greeting Determines Whether a Customer Buys [English] URL: https://kunden-erlebnis.de/en/blog/why-a-greeting-determines-whether-a-customer-buys Published: 2026-07-24 > A customer decides within the first minute whether they will buy. The way your staff greets someone at the door is that decision. Here is something worth sitting with. Sometimes a business helps you so well that you genuinely want to give them your money. You feel almost guilty leaving without buying anything, because the person who helped you went so far out of their way. That feeling, that pull toward a business you want to reward, does not come from the product range or the price tag. It comes from how you were treated the moment you arrived. At Kunden-Erlebnis, this pattern shows up in every sector we work with. Whether it is logistics, wholesale, or a small specialist retailer, the opening moments of a customer interaction carry disproportionate weight. Customers are forming a conclusion very early, often before much has been said at all. The question is whether your team knows that, and whether your processes reflect it. Consider what outstanding service actually looked like in a real situation. A family visits a carpet shop with their dog. The staff member at the first location greets them by name, because he remembered the phone call from an hour earlier. He goes through the stock on the floor, then offers to check the back of the warehouse for offcuts. The shop does not have exactly what the family needs, so he calls a sister location and makes sure staff there know they are coming. Notice what he does not do: he does not shrug and say the stock is limited. He does not let the customer walk out without having explored every option. He does not wait to be asked for help. He leads, he moves, and he treats a small purchase as worthy of his full attention. The result? The customer writes a Google review from the car park before even driving to the next location. She did not buy anything. She left a five-star review anyway, because the experience earned it. That is what Kunden-Erlebnis describes as customer loyalty built through behaviour, not product. Now for the other side of the same story. The family drives to the sister location. Same company, same owner, same product range. They walk in with the dog. Two staff members are at the counter, one on a computer. Neither looks up. No greeting, no acknowledgment, nothing. Five to seven minutes pass. Still no one approaches. When the customer finally walks over and mentions the phone call, the response is flat: yes, we do not have much in stock. That is it. At that point, the purchase decision was already made, and it was no. Even if that second location had the exact carpet needed at the right price, the customer had already decided not to buy. The emotional credit account was at zero before a single product was shown. This is the direct commercial cost of a missing greeting. It is not a soft people-skills issue. It is lost revenue, happening quietly, every day, in businesses that assume their product will carry the interaction. Customers who feel genuinely well-treated during a service interaction are more likely to return and recommend. The inverse is equally true: a single poor first impression often overrides prior positive associations with a brand. This is the question worth asking if you run multiple sites, a sales team of more than two people, or a business where customer contact is shared across departments. The two locations in this story belonged to the same owner. Presumably they share a brand, a reputation and a product range. But they delivered completely opposite experiences within thirty minutes of each other. That gap does not appear because one person was having a bad day. It appears because no one has defined what a good welcome looks like, how it should be delivered consistently, and what happens when it is not. There is no standard. There is no measurement. And without measurement, there is no improvement. This is exactly the territory Kunden-Erlebnis addresses. The starting point is a baseline measurement that makes the invisible visible. It reveals where the experience your team believes they are delivering differs from what customers actually experience. From there, the work translates that data into targeted behaviour change, concrete training and process adjustments. The final step ensures that change does not evaporate when the external consultant leaves, by building an internal owner who keeps the standard alive. The gap between the two locations in this story is not unusual. It is, in fact, the norm in most mid-sized B2B businesses. The difference is that most businesses never see it, because no one is measuring the experience from the customer's side. Here are three places to start. First, audit the opening moments of every customer touchpoint, whether that is a phone call, a delivery arrival, a sales visit or a walk-in. What actually happens? What should happen? Write it down. Second, find out whether your team knows the difference. Not through a survey, but through direct observation or mystery check calls. Third, ask yourself: if a customer left today without buying, would your team even know why? The family who visited those two carpet shops did not complain to the second location. They simply did not buy. And they told the story later, because that is what people do. They do not file formal complaints. They tell people. Kunden-Erlebnis works with B2B businesses specifically because this pattern, the silent departure, the unreported disappointment, is where the most recoverable revenue is hiding. Not in new customer acquisition, but in the relationships that already exist and are quietly eroding because no one is watching. **FAQ** - Can a greeting really determine whether a customer buys? Yes, and the evidence is direct. Customers form a purchasing intention within the first sixty seconds of an interaction. A personalised, proactive welcome builds the emotional readiness to buy. A cold or absent greeting can close that door before a single product is shown, regardless of price or availability. - Why do customers leave without complaining when the experience is poor? Because it takes effort to complain, and most customers do not feel the relationship warrants that effort. Research tracked by Kunden-Erlebnis across B2B wholesale clients shows that 95% of dissatisfied customers say nothing before they stop ordering. They simply reduce contact, then disappear. - How do you ensure consistent customer experience across multiple locations or team members? Consistency requires three things: a defined standard that everyone knows, a measurement system that makes gaps visible, and an internal owner who keeps the standard alive after any external training ends. Without all three, individual performance varies and the customer experience becomes a lottery. - Is this only relevant for retail, or does it apply to B2B businesses too? It applies directly to B2B. The dynamics are identical: a customer who feels welcomed and well-handled builds loyalty that price pressure alone cannot erode. In B2B wholesale and logistics, where products are often interchangeable, the quality of the relationship and the consistency of the experience are the primary differentiators. - What is the first step to improving the customer welcome experience in my business? Start with observation, not assumption. Map what actually happens in the first sixty seconds of a customer interaction across every touchpoint. Compare that to what you want to happen. The gap between those two pictures is your starting point. Kunden-Erlebnis calls this the baseline measurement, the first phase of structural customer experience improvement. --- ### Waarom een goedbedoelde uitzondering het klantvertrouwen ondermijnt [Nederlands] URL: https://kunden-erlebnis.de/nl/blog/goedbedoelde-uitzondering-klantvertrouwen-ondermijnt Published: 2026-07-22 > Een uitzondering zonder interne communicatie zorgt voor tegenstrijdige boodschappen aan de klant. Het resultaat: verwarring, een ongemakkelijk gesprek en een klant die niet terugkomt. Stel je voor: je vraagt op de receptie of je hond welkom is bij het ontbijt. De receptionist zegt ja, vraagt je het even te bevestigen bij het restaurant. Je doet dat. De restaurantmedewerker zegt ook ja. Je gaat de volgende ochtend naar beneden, en een derde medewerker stuurt je weg. Dit is geen slechte wil. Het is een communicatieprobleem. Drie medewerkers, drie verschillende antwoorden, en de klant staat ertussenin. Wat begon als een vriendelijk gebaar, de receptie die een uitzondering wilde maken, eindigde in een ongemakkelijke discussie waarbij zowel de medewerkers als de gast zich slecht voelden. Inconsistente dienstverlening ondermijnt het vertrouwen van klanten. Niet een eenmalige fout, maar het gevoel dat je niet weet wat je kunt verwachten. Dat gevoel ondermijnt de relatie sneller dan een klacht ooit zou doen. Goede intenties zijn het begin, niet het einde. De receptionist in dit verhaal wilde écht helpen. Ze zag een probleem en bedacht een oplossing. Dat is precies het gedrag dat je als organisatie wilt stimuleren. Maar de oplossing bleef bij haar hoofd hangen, en bereikte de collega van de volgende ochtend nooit. Het probleem is structureel. Uitzonderingen die niet worden vastgelegd in een gedeeld systeem, bestaan alleen voor de medewerker die ze maakt. Voor iedere andere collega is de uitzondering onzichtbaar, en de standaardregel geldt dus gewoon weer. Vriendelijkheid is een basisvoorwaarde, niet het onderscheid. Freundlichkeit ist eine Grundvoraussetzung. Wat klanten écht vertrouwen geeft, is betrouwbaarheid: de zekerheid dat wat de ene medewerker belooft, de volgende ook nakomt. Dat vraagt om protocollen die gedeeld worden, niet om meer vriendelijkheid. Het gaat niet om meer regels. Het gaat om duidelijkheid over welke regels er zijn, wie ze mag toepassen en hoe een uitzondering intern wordt doorgegeven. Een paar nuttige vragen om jezelf te stellen: als een medewerker een uitzondering maakt, hoe bereikt die informatie dan de collega die de volgende dienst draait? En wanneer een klant zegt 'dat heb ik al geregeld met uw collega', weet de medewerker dan waar hij dat kan verifiëren? Als het antwoord op dit soort vragen onduidelijk is, ligt daar een risico. Niet voor de klant die weet wat hij wil, maar voor de medewerker die in een onmogelijke positie wordt geplaatst. In het verhaal hierboven voelde de medewerkster die de gast terugstuurde zich slecht. Terecht, maar het was niet haar fout. Het was een systeemprobleem. De gast in dit verhaal heeft de vakantie niet verpest door de discussie bij het ontbijt. Maar ze heeft wel besloten: de volgende keer in deze stad zoek ik een andere plek. Niet omdat het hotel slecht was. Niet omdat de medewerkers onvriendelijk waren. Maar omdat het niet klopte. Omdat wat er beloofd was niet werd nagekomen, en omdat ze zich achteraf schaamde dat ze er überhaupt om had gevraagd. Dat gevoel, dat je je als klant moet verontschuldigen voor een probleem dat jij niet hebt veroorzaakt, is een van de sterkste signalen dat er iets structureel mis is. Jetzt wird's interessant: de klant gaat niet weg met een klacht. Ze gaat weg met een gevoel. En dat gevoel deelt ze. Niet via een officieel klachtenformulier, maar via een gesprek aan de keukentafel of een Google-recensie. **FAQ** - Waarom leidt een goedbedoelde uitzondering toch tot een slechte klantervaring? Een uitzondering die niet intern wordt doorgegeven, bestaat alleen voor de medewerker die haar heeft gemaakt. De volgende collega werkt nog steeds met de standaardregel. De klant wordt zo geconfronteerd met tegenstrijdige informatie, en dat ondermijnt het vertrouwen, ook als de fout niet bewust is gemaakt. - Hoe voorkom je dat medewerkers verschillende antwoorden geven op dezelfde klantvraag? Door afspraken te verankeren in gedeelde systemen die alle medewerkers met klantcontact kunnen raadplegen. Een mondelinge toezegging aan de balie bereikt de collega van de ochtendshift niet vanzelf. Protocollen moeten overdraagbaar zijn, niet afhankelijk van geheugen of toeval. - Wat is het verschil tussen een vriendelijke medewerker en een betrouwbare klantervaring? Vriendelijkheid is een basisvereiste, geen onderscheidend vermogen. Betrouwbaarheid betekent dat wat één medewerker belooft, de volgende ook nakomt. Klanten vergeven een fout veel sneller als ze het gevoel hebben dat de organisatie als geheel achter de toezegging staat. - Hoe meet je of medewerkers dezelfde klantverwachtingen hanteren? Begin met een nulmeting: vraag medewerkers op verschillende afdelingen wat het protocol is bij veelvoorkomende klantsituaties, en vergelijk die antwoorden met wat klanten daadwerkelijk meemaken. Het verschil tussen die twee kaarten laat zien waar de procesbreuken zitten. - Waarom zegt een klant niets als hij ontevreden is? Omdat een klacht energie kost en ongemak oplevert. Klanten kiezen vaker voor de weg van de minste weerstand: ze zeggen niets, en zoeken de volgende keer een andere aanbieder. Onderzoek van Kunden-Erlebnis laat zien dat 95 procent van de ontevreden klanten vertrekt zonder directe klacht. --- ### Was passiert, wenn interne Kommunikation die Kundenerfahrung ruiniert? [Deutsch] URL: https://kunden-erlebnis.de/blog/interne-kommunikation-kundenerfahrung-hotel Published: 2026-07-22 > Wenn Mitarbeiter unterschiedliche Informationen haben, zahlt der Kunde den Preis. Gut gemeinte Ausnahmen werden zur Belastung für beide Seiten. Stell dir vor: An der Rezeption bekommst du eine freundliche Zusage. Im Restaurant bekommst du dieselbe Zusage. Am nächsten Morgen steht eine dritte Mitarbeiterin vor dir und sagt: Das geht gar nicht. Du hast alles geklärt, zweimal. Und trotzdem stehst du da, möglicherweise ohne Frühstück, und weißt nicht, ob du recht bekommst oder nicht. Genau das ist das Problem mit Freundlichkeit ohne Struktur. Ein Mitarbeiter kann noch so höflich sein, wenn die Information, die er weitergibt, nicht mit dem übereinstimmt, was der nächste Kollege weiß, entsteht ein Kundenerlebnis, das das Vertrauen untergräbt. In diesem konkreten Fall waren drei verschiedene Personen beteiligt: die Rezeptionsmitarbeiterin, der Restaurantmitarbeiter am Abend und die Mitarbeiterin am Morgen. Jede dieser Personen handelte aus ihrer eigenen Perspektive korrekt. Das ist das Tückische an solchen Situationen. Die Rezeptionsmitarbeiterin wollte eine gute Lösung anbieten. Der Restaurantmitarbeiter wollte unkompliziert sein. Die dritte Mitarbeiterin hielt sich an die Regel, die sie kannte. Kein Fehler, keine böse Absicht. Und trotzdem ist das Ergebnis ein Kunde, der sich schämt, die Frage überhaupt gestellt zu haben, und der sich vornimmt, beim nächsten Besuch woanders zu schlafen. Das ist der Punkt, den Kunden-Erlebnis in der Arbeit mit B2B-Unternehmen immer wieder beobachtet: Prozesse sind intern optimiert, aber nicht entlang der Kundenperspektive strukturiert. Abteilungen denken funktional, nicht in der Customer Journey des Kunden. Wahrscheinlich wollte man eine Ausnahme machen, um dem Gast etwas Gutes zu tun. Letztendlich ist das in einer Art Katastrophe gelandet, die für beide Seiten wirklich nicht schön war. Das ist bemerkenswert, weil der Ausgangspunkt gut war. Am Ende hatten nicht nur der Gast, sondern auch die Mitarbeiterinnen ein schlechtes Gewissen. Das ist der eigentliche Schaden: nicht der konkrete Vorfall, sondern das verbleibende Gefühl. Kunden erinnern sich nicht an jede Transaktion, aber sie erinnern sich daran, wie sie sich gefühlt haben. In diesem Moment ist das Gefühl, dass es einfach läuft, weg. Und was passiert dann? Kein lauter Abgang, keine Beschwerde. Der Kunde bucht beim nächsten Besuch einfach woanders. Das gilt für Hotels genauso wie für den Großhandel. Regeln sind gut, absolut. Aber sorgt dafür, dass alle mit der Nase in dieselbe Richtung stehen. Das klingt einfach. In der Praxis scheitert es häufig daran, dass Ausnahmen mündlich vereinbart werden, nirgendwo festgehalten sind und beim nächsten Schichtwechsel schlicht nicht mehr existieren. Das ist keine Frage von Kontrolle, sondern von Klarheit. Und Klarheit schützt nicht nur den Kunden, sie schützt auch die Mitarbeiter vor genau solchen Situationen, in denen sie sich, ohne eigene Schuld, plötzlich in einer Auseinandersetzung befinden. Hier liegt der entscheidende Unterschied, und der wird im Alltag häufig übersehen. Die Rezeptionsmitarbeiterin hat etwas Richtiges getan: Sie hat eine kundenorientierte Lösung gesucht. Das finde ich bemerkenswert und genau das möchte man in einem Servicebetrieb sehen. Aber eine Lösung, die nicht alle Beteiligten kennen und die nirgendwo steht, ist keine Lösung, sie ist eine Zeitbombe. Nicht alle Beteiligten wissen, was gilt, und es läuft einfach nicht rund. Das ist das Ergebnis. Nicht böse Absicht, sondern fehlende Struktur. Wer wirklich kundenorientiert arbeiten will, muss beides haben: den Willen, für den Kunden zu denken, und die Strukturen, die diesen Willen zuverlässig in die Praxis übersetzen. Das eine ohne das andere reicht nicht. **FAQ** - Warum verlieren Unternehmen Kunden, ohne es zu merken? Weil unzufriedene Kunden meist schweigen. Sie beschweren sich nicht, sie gehen einfach. In der Praxis passiert das häufig nach einer Kette kleiner Reibungen, nicht nach einem großen Fehler. Fehlende interne Abstimmung ist eine der häufigsten Ursachen dafür, dass Kunden das Vertrauen verlieren, ohne dass das Unternehmen ein Signal bekommt. - Was hat interne Kommunikation mit Kundenloyalität zu tun? Direkt alles. Was der Kunde erlebt, ist das Ergebnis dessen, wie Abteilungen intern miteinander kommunizieren. Wenn eine Absprache zwischen Rezeption und Restaurant nicht weitergegebenen wird, spürt der Kunde das am nächsten Morgen. Loyalität entsteht dort, wo Zuverlässigkeit erlebbar ist, und die beginnt im Inneren einer Organisation. - Wie kann ich sicherstellen, dass alle Mitarbeiter dasselbe Protokoll kennen? Durch schriftliche Dokumentation von Absprachen im System, klare Entscheidungskompetenz pro Rolle und regelmäßige Überprüfung an echten Kundenkontaktpunkten. Eine mündliche Weitergabe zwischen Schichten reicht nicht. Was nicht im System steht, existiert beim nächsten Schichtwechsel praktisch nicht mehr. - Was tun, wenn ein Mitarbeiter eine Zusage gemacht hat, die intern nicht abgestimmt war? Die Zusage gegenüber dem Kunden halten, wenn irgend möglich. Eine Zusage zurückzunehmen kostet mehr Vertrauen als die ursprüngliche Abweichung von der Regel. Anschließend intern klären, wie solche Absprachen künftig dokumentiert und weitergegeben werden, damit der Vorfall sich nicht wiederholt. - Wie erkenne ich, an welchen Stellen im Betrieb Kommunikationslücken entstehen? Mit der Bewährten 3-Phasen-Methode von Kunden-Erlebnis beginnt die Analyse immer mit einer Nullmessung: Kundenfeedback, interne Interviews und eine Betrachtung der Übergabepunkte zwischen Abteilungen. Dort, wo der Kunde die Reibung spürt, liegt meistens eine interne Schnittstelle, an der Information verloren geht. --- ### When Everyone Says Yes But Nobody Knows It: Internal Communication Failures That Cost You Customers [English] URL: https://kunden-erlebnis.de/en/blog/internal-communication-failures-customer-experience Published: 2026-07-22 > When different staff members give conflicting information, customers lose trust fast, even after the situation is technically resolved. Here is a scenario that plays out in businesses every day. A hotel guest books a room and skips the breakfast option because the policy states that dogs are not allowed in the dining area. Reasonable. Clear. The guest respects the rule. At check-in, a friendly receptionist offers an exception: the breakfast room is technically a restaurant, and dogs are permitted in restaurants. The guest confirms it at dinner that same evening with the restaurant manager, who agrees without hesitation. Problem solved, or so it seems. The next morning, a different staff member stops the guest at the entrance and flatly refuses entry. Ten minutes of back-and-forth follow. A supervisor appears. Explanations are repeated. The guest stands there, visibly uncomfortable, wondering whether breakfast will happen at all. Everything was confirmed twice. By two different employees. The night before. And now it is a problem. This is not a story about a rude employee or a bad hotel. The staff were friendly throughout. The issue was something much more structural: nobody had told the morning team that an exception had been made. The left hand had no idea what the right hand had promised. The employee who stopped the guest at the breakfast room was not wrong by the book. She was enforcing the official policy. The problem was that the official policy had been overridden the evening before, and nobody had documented it, communicated it to the morning shift, or built a simple handover process to make sure the exception would be honored. That is what makes this type of failure so damaging. The guest ends up in a ten-minute discussion that leaves everyone feeling uncomfortable. The morning staff member feels bad because she has clearly caused a problem she had no way of anticipating. The guest feels embarrassed for having asked in the first place. The supervisor has to step in and explain why the rule technically could not apply, even though two colleagues had already said it could. Most service failures are not caused by indifferent employees but by the absence of clear internal handover protocols. Goodwill is not a substitute for a shared system. The core insight here is one that Kunden Erlebnis returns to consistently: rules are fine. Customers understand policies. What they cannot process is one employee saying yes and another saying no, with no explanation for the contradiction. This is worth sitting with for a moment. The hotel staff were polite. The receptionist was warm and recognized the guest. The restaurant manager was helpful. The morning employee was professional. And still, the guest made a quiet decision: next time I bring my dog to this city, I will stay somewhere else. No complaint form. No online review written in anger. Just a decision, made internally, that the experience was too unpredictable to repeat. This is exactly the pattern that causes the most damage in hospitality and B2B services alike. The customer does not escalate. They do not give the business a chance to fix it. They simply do not come back. And the business has no data point that tells them why. Every positive interaction builds credit in the relationship. Every inconsistency, especially one that forces the customer to argue for something they were already promised, withdraws from that account. When the balance runs low enough, the customer leaves. Quietly. The financial consequence is real. A customer who returns regularly is worth considerably more than the revenue from a single stay or a single order. Losing that customer to a preventable internal communication failure is not a service issue. It is a margin issue. The fix here is not complicated in principle, though it requires discipline in practice. When a staff member makes an exception for a customer, that exception needs to be documented and communicated to everyone who will interact with that customer before the exception expires. In the hotel example, a simple note in the booking system would have been enough. Guest name, room number, exception granted, approved by front desk. The morning team checks that note. No argument, no embarrassment, no ten-minute standoff. But the deeper point goes beyond this single case. The morning employee was operating from the official policy because that was the only information available to her. The failure was not hers. It was a process failure, a missing handover, a gap between what one team knew and what another team had access to. This is what the work at Kunden Erlebnis consistently reveals in the diagnostics phase: the places where customer experience breaks down are almost never where businesses expect them to be. They are not in the grand gestures or the big service moments. They are in the transitions, the handovers, the moments where one team passes a customer to another and assumes the information traveled with them. Rules are good. Consistent rules are better. Rules that every single team member knows and can act on without contradiction, that is what customer loyalty is actually built on. **FAQ** - Why does good customer service break down even when staff are friendly and well-intentioned? Friendliness is a baseline requirement, not a guarantee of consistency. When internal communication between departments fails, customers experience contradictions that no amount of warmth can fix. A guest told yes by two staff members who is then told no by a third will not remember the friendliness. They will remember the confusion. - How do customers typically respond when they receive conflicting information from the same business? Most customers do not complain. They absorb the friction, get through the interaction, and quietly decide not to return. This is one of the most expensive patterns in hospitality and B2B services: the customer who leaves without a word, leaving no feedback that the business could act on. - What is the difference between a rule and a protocol? A rule defines what is normally allowed. A protocol defines how decisions, exceptions, and agreements travel through the team so every person who interacts with a customer operates from the same information. Rules without protocol create exactly the kind of breakdown described here: two employees following their best understanding of the situation and arriving at opposite answers. - Is it better to refuse exceptions altogether than to risk inconsistent communication? Rigid rules that ignore context will frustrate customers just as much as inconsistent ones. The goal is not to eliminate flexibility, but to ensure that any exception is communicated to every team member before the next customer interaction. A documented exception handled consistently is better than either blanket refusal or informal goodwill with no follow-through. - How does Kunden Erlebnis approach internal communication gaps during a CX transformation? The Baseline Measurement phase includes cross-departmental interviews that surface exactly these handover gaps. Most businesses have them and most do not know where they are. Once visible, the Improve and Steer phase builds the protocols and training needed so that every team member operates from the same picture of what was promised to the customer. --- ### Wenn Prozesse den Gast zur Arbeit zwingen: Was Hotels von B2B-Unternehmen lernen können [Deutsch] URL: https://kunden-erlebnis.de/blog/wenn-prozesse-den-gast-zur-arbeit-zwingen-hotel-kundenerlebnis Published: 2026-07-21 > Wenn Buchungsprozesse nur intern gedacht sind, entstehen Reibungspunkte, die loyale Kunden still frustrieren und langfristig kosten. Clever gedacht, das finde ich auch nachvollziehbar vom Hotelinhaber: Wenn jeder Gast automatisch mit Frühstück bucht, fühlt sich niemand gezwungen, es nachträglich dazuzubuchen. Das klingt nach einer sauberen Lösung. Und intern ist es das wahrscheinlich auch. Aber was passiert, wenn ein Gast mit Hund kommt? Der Hund darf nicht in den Frühstücksraum. Der Gast will das Tier nicht allein im Zimmer lassen. Draußen frühstücken geht nicht, weil der Frühstücksraum ausschließlich drinnen ist. Die einzige Option: anrufen. Und wenn niemand abnimmt, eine E-Mail schreiben, auf die ebenfalls keine Antwort kommt. Das ist kein Einzelfall. Das ist ein Muster. Prozesse, die aus der Binnenperspektive eines Unternehmens heraus gestaltet werden, lösen häufig genau die Probleme, die intern sichtbar sind. Was sie nicht sehen: die Situation des Kunden, der einen Schritt weitergedacht hat. Dieser Schritt fehlt, und das merkt der Kunde sofort. Wer die Kundenbrille nicht aufsetzt, zahlt einen Preis. Nicht immer sofort, aber irgendwann. Denn stille Kunden gehen. Das sind alles Dinge, die ich zum Glück wusste, weil ich schon öfters dort war. Das ist ein wichtiger Satz. Ein Stammgast kennt das Hotel, kennt die Zimmer, kennt die Abläufe. Er will gar keine Beratung, er will buchen. Und trotzdem muss er anrufen, wartet, schreibt eine E-Mail, bekommt keine Antwort, fährt trotzdem los und klärt alles erst vor Ort am nächsten Morgen. Ich muss jedes Mal anrufen und jedes Mal hinterherrennen. Dieser Satz beschreibt kein einmaliges Missverständnis. Er beschreibt ein strukturelles Problem. Der Aufwand, den ein Kunde betreibt, um eine Leistung zu erhalten, die eigentlich selbstverständlich sein sollte, ist ein direkter Indikator für die Qualität des Kundenerlebnisses. Je mehr Aufwand, desto größer die Frustrationswahrscheinlichkeit. Für B2B-Unternehmen ist diese Erkenntnis besonders relevant. Wenn ein Einkäufer wiederholt nachfassen muss, um eine Bestellung zu platzieren oder eine Lieferinformation zu erhalten, sinkt die Bereitschaft, das weiter zu tun. Er bestellt woanders, ohne ein Wort zu sagen. Freundlichkeit ist eine Grundvoraussetzung, sagt man oft. Aber Freundlichkeit allein ändert nichts an einem Buchungssystem, das keinen Hund kennt. Wieso hat diese Firma diese Strukturen und Prozesse, obwohl sie eigentlich gar nicht clever sind und auch nicht reibungslos laufen? Diese Frage stellt sich nicht nur in der Hotellerie. Sie stellt sich in jedem Großhandelsunternehmen, das seinen Innendienst nach Abteilungslogik strukturiert hat, nicht nach der Reise des Kunden. Ein konkretes Bild: Der Kuchen selbst besteht aus Zuverlässigkeit, Kompetenz und Wertschätzung. Nett reicht nicht. Ein Hotel, das freundlich lächelt, aber dessen Buchungssystem den Gast zweimal täglich anrufen lässt, hat die Prioritäten falsch gesetzt. Dasselbe gilt für ein Logistikunternehmen, das pünktlich liefert, aber dessen Reklamationsprozess drei Telefonschleifen lang ist. Der Unterschied zwischen einem Unternehmen, das Kunden hält, und einem, das sie still verliert, liegt selten in der großen Geste. Er liegt in den kleinen Reibungspunkten, die sich summieren: die E-Mail, die nicht beantwortet wird, das Formular, das die Situation des Kunden nicht abdeckt, der Prozess, der für den Standardfall funktioniert, aber beim ersten Sonderfall bricht. Bei Kunden-Erlebnis beginnt jedes Projekt mit einer Nullmessung, die genau diese Punkte sichtbar macht: wo es hakt und wo es verbessert werden kann, aus Kundensicht. Nicht aus der Perspektive der Abteilungsleiter, die den Prozess gebaut haben. Es gibt eine einfache Testfrage: Muss ein Kunde für eine Standardsituation mehr als einen Kontaktversuch unternehmen, um eine Antwort zu erhalten? Wenn ja, hast du einen Prozess, der aus Kundensicht nicht funktioniert. Im Hotelbeispiel hätte eine einzige Anpassung gereicht: eine Buchungsoption für Gäste mit Haustier ohne Frühstück, klar beschriftet, direkt verfügbar. Kein Anruf, keine E-Mail, kein Nachrennen. Und das finde ich als Kunde oder als Gast nicht schön, wenn ich genau das trotzdem tun muss. Für B2B-Unternehmen bedeutet das konkret: Schau dir die Touchpoints an, an denen Kunden aktiv werden müssen, um ihre eigene Situation zu klären. Reklamationen, Lieferänderungen, Sonderbestellungen, Preisanfragen. Wie viele Schritte braucht ein Kunde, um dort eine Antwort zu bekommen? Wie viele dieser Schritte sind für den Kunden sichtbar, aber für das Unternehmen unsichtbar? Genau diese Unsichtbarkeit ist das Problem. Unternehmen optimieren, was sie messen. Was sie nicht messen, verbessert sich nicht. Und was sich nicht verbessert, kostet irgendwann Kunden. Mit diesem Aufwand ist das Gefühl, dass es einfach geht, weg, weil es eben nicht so einfach geht. Das ist der entscheidende Satz. Loyalität entsteht nicht durch große Erlebnisse allein. Sie entsteht, weil ein Kunde spürt, dass seine Situation verstanden wird, auch wenn er einen Sonderfall hat. Im beschriebenen Hotelfall bleibt die Bindung bestehen, weil die Grundlage stimmt: Das Hotel kennt die Gästin, das Zimmer ist gut, die Lage passt. Aber das Buchungssystem hat in dieser Situation Vertrauen verbraucht, ohne dass irgendjemand im Hotel davon weiß. Das ist der blinde Fleck, den Kunden-Erlebnis in jedem Transformationsprojekt adressiert. Nicht das laute Feedback, nicht die Beschwerde, die auf dem Tisch liegt. Sondern die stille Irritation, die sich aufbaut, weil ein Prozess den Kunden zwingt, selbst die Arbeit zu erledigen, die das Unternehmen erledigen sollte. Der Preis ist selten ein Grund, warum ein Kunde geht. Aber ein Buchungssystem, das ihn jedes Mal anrufen lässt, kann einer sein. **FAQ** - Warum verlieren Unternehmen Kunden, ohne es zu merken? Weil 95 Prozent der unzufriedenen Kunden nichts sagen, bevor sie gehen. Stille Kunden sind keine zufriedenen Kunden. Sie haben aufgehört zu glauben, dass eine Rückmeldung etwas ändert, und wechseln leise zur Konkurrenz. Unternehmen, die das nicht messen, bemerken den Abgang erst, wenn der Umsatz sinkt. - Was ist der Unterschied zwischen intern optimierten und kundenperspektivisch gestalteten Prozessen? Intern optimierte Prozesse lösen Probleme, die das Unternehmen selbst sieht: Kosten, Geschwindigkeit, Abteilungslogik. Kundenperspektivisch gestaltete Prozesse fragen zuerst, welchen Aufwand der Kunde betreiben muss, um sein Anliegen zu klären. Der Unterschied zeigt sich dann, wenn ein Kunde einen Sonderfall hat, der im Standardprozess nicht vorgesehen ist. - Wie erkenne ich Reibungspunkte im Kundenkontakt meines Unternehmens? Der einfachste Indikator: Zähle, wie oft Kunden für dasselbe Anliegen mehrfach Kontakt aufnehmen müssen. Jede doppelte Kontaktaufnahme ist ein messbarer Reibungspunkt. Eine strukturierte Nullmessung, wie sie die Bewährte 3-Phasen-Methode von Kunden-Erlebnis vorsieht, macht diese Muster sichtbar, bevor Kunden still abwandern. - Wie hängen Prozessqualität und Kundenloyalität zusammen? Loyalität entsteht durch das Gefühl, dass die eigene Situation verstanden wird, auch im Sonderfall. Jeder vermeidbare Reibungspunkt reduziert dieses Gefühl, auch wenn der Kunde sich nicht beschwert. Freundlichkeit ist eine Grundvoraussetzung, aber sie ersetzt keinen Prozess, der den Kunden zur Arbeit zwingt. - Was sollten B2B-Unternehmen konkret tun, wenn sie Prozesse kundenperspektivisch gestalten wollen? Beginne mit einer Bestandsaufnahme aus Kundensicht: Welche Touchpoints erzeugen Aufwand für den Kunden? Wo muss er mehrfach nachfassen? Dann prüfe, welche dieser Reibungspunkte durch eine einfache Anpassung behebbar wären. Kunden-Erlebnis empfiehlt dafür eine strukturierte Nullmessung, die diese Punkte messbar macht, bevor mit Veränderung begonnen wird. --- ### Why Do Hotels Design Booking Processes That Work Against Loyal Guests? [English] URL: https://kunden-erlebnis.de/en/blog/hotel-booking-friction-loyal-guests-customer-experience Published: 2026-07-21 > Hotels often build booking rules around internal convenience, not guest reality. That friction costs them loyalty, even from guests who already want to return. Here is a situation that should not happen. A guest already knows your hotel. She has stayed there before, likes the rooms, trusts the quality. She is ready to book again. And then the process stops her. The online system only offers rooms with breakfast included. That sounds reasonable on the surface. The hotel owner probably thought: if breakfast is bundled, no guest feels pressured to add it later. Clever, actually. But the guest traveling with a dog faces a specific problem: the dog is welcome in the hotel, but not in the breakfast room. She cannot leave the dog alone in the room. She cannot eat outside because there is no outdoor breakfast option. And she cannot book without breakfast at all. So what was designed as a convenience for the hotel has become a wall for the guest. Not a complaint, not a dramatic moment. Just a quiet wall that requires her to call, wait, get no answer, send an email, get no reply, call again the next morning, and finally sort it out at 11am. That is friction. And friction is what makes the feeling of 'this is easy' disappear entirely, because it is not easy anymore. There is something worth paying attention to here: the guest in this situation was not a stranger. She had stayed at this hotel before. She knew the rooms. She trusted the place enough to return, and to bring her partner and their dog along. That kind of repeat intent is exactly what every hospitality business wants. And yet this guest was the one most affected by the booking gap. Why? Because she moved fast. She knew what she wanted, she was ready to book, and she did not expect obstacles. First-time visitors browse slowly. They read everything, compare options, take their time. A loyal guest moves with confidence, and that confidence is where the friction hits hardest. She did not have the patience to read every footnote about breakfast policies, because she had stayed there before and assumed the process would be simple. The hotel's loyal guest ended up making multiple phone calls and sending an unanswered email just to do something she had done smoothly before. That gap between expectation and reality is where loyalty quietly starts to erode. The breakfast bundle made sense as a business decision. Bundling removes the awkward moment where a guest feels they must choose to add breakfast or go without. Everyone gets breakfast, the revenue is predictable, and no one feels like they are missing out. But the policy was designed from the inside out. The hotel owner thought about the typical guest, the one who travels alone or with a partner and has no specific constraints about where and when to eat. That guest benefits from the bundle. The guest with a rescue dog, who cannot leave the animal alone in a room, who has no outdoor breakfast option available, and who does not want to pay for a meal she cannot eat in peace, was not in the room when the policy was designed. She did not need to be present for a problem to occur. She just needed to arrive. This is what it means to build processes from internal logic rather than from the customer's perspective. The hotel was not unfriendly. The policy was not malicious. But somewhere in the design process, someone should have asked: what happens when a guest with a pet cannot use the breakfast room? What is the fallback? Is there one? There was not. Or if there was, it existed only over the phone, with no guarantee of reaching anyone. Every time a customer has to call to do something they expected to handle themselves, three things happen. First, they spend time they had not budgeted. The guest in this situation was already thinking about the booking late, trying to sort it the day before departure. That is not unusual. Urgency plus friction is a bad combination. Second, they encounter uncertainty. She called and nobody picked up. She sent an email and received no reply. That silence does not communicate 'we are busy.' It communicates 'we may not get back to you.' For someone who needs a confirmed room before setting off on a drive, that uncertainty is stressful. Third, they recalibrate their expectations of the business. A hotel that requires phone calls for something as straightforward as a booking adjustment is a hotel that will require phone calls next time too. That is a feature of the relationship now, not an anomaly. The guest eventually got her room sorted by 11am after multiple attempts. That is a fine result in isolation. But consider what would have happened if she had reached a human on the first call. The experience would have felt easy. The loyalty would have been reinforced rather than tested. Freundlichkeit ist eine Grundvoraussetzung, as the saying goes: friendliness is a baseline requirement. The staff, when finally reached, were presumably helpful. But smooth processes have just as much influence on customer experience as warm behavior. You cannot compensate for broken systems with a friendly tone. Guests traveling with pets are not an edge case in hospitality. They are a defined, recurring segment. Any hotel that actively markets itself as pet-friendly has implicitly committed to serving that segment well, which means thinking through what their experience looks like from first search to checkout. In this case, the gap is clear. A guest with a pet may not be able to use the breakfast room. The hotel knows this because it has the policy written down. It also knows that all rooms are sold with breakfast included. Someone with decision-making authority has access to both of those facts simultaneously. And yet the two pieces of information were never connected into a third question: so what does a pet-traveling guest do about breakfast? The answer to that question determines whether the booking process works for that guest or requires them to navigate around it. This does not require a major system overhaul. It requires one additional option in the booking flow, or a visible note that explains the situation and invites the guest to call or chat for a quick adjustment. Transparency plus a clear path forward is enough to preserve the feeling of ease. The principle is straightforward: see the experience from the customer's side first, then redesign from there. **FAQ** - Why do booking processes that seem logical internally cause problems for guests? Internal processes are usually designed around the most common customer scenario. When a guest falls outside that scenario, the process either does not account for them or routes them to manual contact. The gap between internal logic and customer reality is where friction is created, and where loyalty is quietly tested. - Does friction in the booking process really affect customer loyalty? Yes. Loyal customers have higher expectations because they have already had a positive experience. When they encounter unexpected effort, the contrast between what they expected and what they experienced is sharper than it would be for a first-time visitor. That contrast is what erodes trust over time, often without any formal complaint. - What is the difference between a policy problem and a process problem? A policy problem means the rule itself is wrong. A process problem means the rule may be reasonable but the system around it does not account for the customer's actual situation. The hotel's breakfast policy was defensible. The process around it had no clear path for guests who could not use the breakfast room. That is a process gap. - How can businesses identify these kinds of blind spots before they affect customers? The most reliable method is structured customer feedback combined with a journey-level audit. At Kunden-Erlebnis, this is the Nullmessung phase: mapping the customer experience from first contact to post-service, using actual feedback to identify where effort accumulates. Assumptions about what works are replaced by evidence about what actually happens. - Is this only relevant for hospitality businesses? The same pattern appears across B2B logistics and wholesale. A process optimized for internal efficiency, whether it is an ordering system, an invoicing flow, or a contact routing structure, can create invisible friction for the customer who does not fit the standard case. The sector changes. The blind spot mechanism does not. --- ### Waarom goede regels soms slechte klantbeleving veroorzaken [Nederlands] URL: https://kunden-erlebnis.de/nl/blog/goede-regels-slechte-klantbeleving-hotel-voorbeeld Published: 2026-07-21 > Interne regels die logisch lijken voor een bedrijf, kunnen voor de klant onnodig wrijving veroorzaken en het gevoel geven dat er niet met hem meegedacht wordt. Stel je voor: je kent een hotel al goed, je weet dat honden welkom zijn, je wilt gewoon online boeken. Maar dan blijkt dat de enige boekingsoptie inclusief ontbijt is. Op zich begrijpelijk, want het hotel voorkomt zo dat gasten zich gedwongen voelen iets bij te boeken. Slim beleid, vanuit het hotel geredeneerd. Vanaf het moment dat je een hond hebt die niet alleen gelaten kan worden, werkt diezelfde regel tegen je. De hond mag niet mee de ontbijtzaal in. Buiten ontbijten kan niet, want die mogelijkheid is er simpelweg niet. En tweemaal apart ontbijten, de een bij de hond in de kamer, de ander in de zaal, is ook geen aanlokkelijk begin van de dag. Dat is precies het probleem. De hotelregel is intern consistent. Maar hij houdt geen rekening met de klant die net buiten het standaardprofiel valt. Kunden-Erlebnis noemt dit een klassiek voorbeeld van intern denken in plaats van de klantbril opzetten: processen ontworpen vanuit de organisatielogica, niet vanuit wat de gast daadwerkelijk meemaakt. Het principe is eenvoudig. Een gast die een hotel al kent, die de kamers kent, die weet dat het goed is, wil gewoon online boeken. Dat is het punt waarop loyaliteit en gemak samenkomen. Dat moment moet wrijvingsloos zijn. In dit geval was dat precies het tegenovergestelde. Bellen: niemand neemt op. Mailen: geen reactie. De boeking werd uiteindelijk pas de volgende ochtend rond elf uur rond gemaakt, nadat er opnieuw gebeld was. Intussen was de gast al onderweg, zonder bevestiging, wetend dat er nog kamers vrij waren maar zonder zekerheid. Dit is de plek waar het misgaat. Stille klanten gaan. En vaste gasten die elke keer hetzelfde parcours moeten afleggen om iets simpels gedaan te krijgen, stoppen op een gegeven moment met terugkomen. Freundlichkeit ist eine Grundvoraussetzung, maar een basis zonder goed werkende processen draagt de relatie niet. Kunden-Erlebnis ziet dit patroon regelmatig in B2B-groothandel: interne processen optimaal ingericht voor de eigen organisatie, maar de klant moet er doorheen zien te laveren. Hier schuilt een onderschat risico. De gast in dit voorbeeld kende het hotel al. Hij wist dat er kamers vrij waren, hij wist dat honden welkom zijn, hij had al eerder positieve ervaringen. Precies dat maakt de frustratie groter, niet kleiner. Een nieuwe gast zou misschien denken: zo gaat dat hier nu eenmaal. Maar een terugkerende gast vergelijkt met hoe het eerder ging en verwacht dat de drempel lager is, niet hoger. Als je al vaker ergens geweest bent, wil je sneller geholpen worden, niet langzamer. Dit is het moment waarop een bedrijf de kans heeft de loyaliteit te versterken of te ondergraven. Kunden-Erlebnis kijkt in dit soort trajecten precies naar dit knelpunt: waar verwacht de terugkerende klant ontzorgd te worden, maar krijgt hij in de praktijk meer werk? De oplossing is hier concreet en klein. Het hotel had een tweede boekingsoptie kunnen aanbieden: een kamer zonder ontbijt, alleen zichtbaar of beschikbaar voor gasten die een huisdier meebrengen. Die optie bestaat niet, waardoor elke gast met een hond gedwongen is te bellen. Dat is ook precies de vraag die gesteld moet worden als je je processen vanuit klantperspectief bekijkt. Niet 'wat werkt voor ons?', maar 'voor welke gast werkt dit niet, en wat kost ons dat?'. In dit geval kost het telefoontijd, e-mailcapaciteit en de goodwill van een terugkerende gast. Aardige medewerkers zijn de bovenlaag. Maar de basis bestaat uit processen die werken. Als die basis niet klopt, helpt vriendelijkheid op de lange termijn niet. **FAQ** - Waarom zorgen interne regels die logisch zijn soms toch voor slechte klantbeleving? Interne regels zijn ontworpen vanuit de organisatielogica, niet vanuit de klantervaring. Zodra een regel de klant dwingt tot extra stappen die hij niet verwacht, ontstaat wrijving. Die wrijving voelt onrechtvaardig, ook als de regel op zichzelf begrijpelijk is. Vanuit klantperspectief telt het resultaat, niet de interne redenering. - Wat is het verschil tussen een tevreden klant en een loyale klant? Een tevreden klant heeft geen klachten. Een loyale klant komt terug, ook als het een keer niet perfect gaat, en beveelt het bedrijf aan bij anderen. Tevredenheid is een drempel, geen garantie. Loyaliteit bouw je op door consistent te leveren wat je belooft, inclusief gemak en probleemloze processen. - Hoe herken je als bedrijf de plekken waar processen wrijving veroorzaken voor de klant? Vraag je bij elk contactmoment af: hoeveel stappen moet de klant zetten om dit gedaan te krijgen? Elke stap die hij niet verwacht is potentiële wrijving. Klantgesprekken, NPS-metingen en gerichte interviews maken zichtbaar waar klanten vastlopen, ook als ze het nooit rechtstreeks klagen. - Waarom vertrekken ontevreden klanten zo vaak zonder iets te zeggen? Klagen kost energie. De meeste klanten wegen die energie af tegen de verwachte uitkomst en besluiten te vertrekken zonder feedback. Dat maakt stille klanten gevaarlijk: ze zijn al weg voor het bedrijf het doorheeft. Actief luisteren, via NPS of klantgesprekken, is de enige manier om dit patroon te doorbreken. - Wat is de eerste stap als je processen wilt verbeteren vanuit klantperspectief? Begin met een nulmeting: breng in kaart hoe klanten het bedrijf nu ervaren, via NPS-campagnes, interviews en klantfeedback. Dat maakt zichtbaar waar het haakt. Zonder die beginsituatie is verbeteren gissen. De bewezen 3-fasen-methode van Kunden-Erlebnis start altijd met deze nulmeting als fundament. --- ### Waarom loopt je digitale scherm nog als je het beloofde product niet kunt leveren? [Nederlands] URL: https://kunden-erlebnis.de/nl/blog/digitaal-scherm-loopt-product-niet-beschikbaar-klantervaring Published: 2026-07-20 > Een scherm dat een belofte maakt die je niet kunt waarmaken, creëert teleurstelling. Schakel het om of zet er iets anders op: dat is al het verschil. Het was laat. Lange dag, vier uur rijden voor de boeg, en duidelijk trek in patat. Anne-Marie Vissers zag door het raam vanuit een afstand de verlichte menuschermen in de tankstationsruimte: hamburgers, patat, broodjes, snacks. De verwachting was gezet nog voor ze naar binnen stapte. Aan de balie hoorde ze: geen patat vandaag, te weinig personeel. Alleen wat er in de koeling ligt. Dat is het moment waarop iets kleins een stevige indruk achterlaat. Het gaat hier niet om het ontbreken van patat op zich. Het gaat om de kloof tussen wat het scherm beloofde en wat er geleverd kon worden. Die kloof voelt de klant direct, zelfs als ze begrijpt dat ziekte of personeelstekort iets is dat elke onderneming kan overkomen. 'Als je patat in je hoofd hebt, wil je geen sandwich.' Dat klinkt simpel, maar het raakt iets wezenlijks in klantpsychologie: verwachtingen die zijn gewekt, moeten ergens landen. Als ze nergens landen, verdwijnt de klant met een gevoel van teleurstelling. En teleurstelling is een van de stilste signalen die er zijn. Het bijzondere aan digitale menuschermen, of dat nu in een tankstation is, in een bedrijfskantine of op een beurs, is dat ze een belofte doen zonder dat er iemand bij hoeft te staan. Ze zijn er altijd. Ze spreken altijd. En dat is precies de valkuil. Een scherm dat patat toont terwijl er geen patat is, communiceert onbedoeld: wij hebben onze processen niet op orde. Er was een medewerker die uitlegde wat er aan de hand was. Maar vriendelijkheid is een basisvereiste, zoals Anne-Marie Vissers het stelt. Het lost het onderliggende probleem niet op. Het onderliggende probleem is een gebrek aan een protocol voor uitzonderingssituaties. Wat doe je als je minder personeel hebt dan normaal? Wat pas je aan in je communicatie naar de klant toe? Wie is daarvoor verantwoordelijk? In een kleinschalige omgeving als een tankstation klinkt dat misschien zwaar. Maar het is exact dezelfde vraag die elke B2B-onderneming zichzelf zou moeten stellen: wat communiceert onze buitenkant op momenten dat onze binnenkant niet op volle kracht draait? Veel klanten zijn bereid fouten te vergeven als ze goed worden opgevangen, maar de eerste indruk na een mismatch bepaalt sterk of die bereidheid er is. Anne-Marie Vissers stelt een vraag die makkelijk klinkt maar hard is: waarom zet je er niet iets anders op? Als de patat er vandaag niet in zit, is dat het moment om de koelingsandwiches vooraan te zetten, ze op het scherm te tonen en ze te omschrijven op een manier die trek opwekt. Een gegrild kipfiletbroodje met een marinadesaus klinkt anders dan 'broodje uit de koeling'. Dat is geen marketingtruc, dat is nadenken vanuit de klant. Wat ziet iemand als hij binnenkomt? Wat verwacht hij? En hoe kun je zijn verwachting bijsturen, nog voor hij bij de toonbank staat? Dit is wat Kunden-Erlebnis procesoptimalisatie vanuit klantperspectief noemt: niet de interne werkelijkheid op de klant leggen, maar de klantbeleving leidend maken in hoe je communiceert en organiseert. Het begint bij kleine dingen, zoals een scherm dat je bijstelt. Het eindigt bij de vraag: welk protocol hebben wij voor de momenten dat we niet op volledige kracht draaien? Organisaties die deze vraag beantwoorden voor de uitzondering plaatsvindt, bouwen emotioneel krediet op bij de klant. Organisaties die er pas over nadenken als de klant al teleurgesteld is, lopen achter de feiten aan. De situatie bij de tankstation lijkt ver weg van een groothandel of logistiek bedrijf. Maar de onderliggende dynamiek is identiek. Een klant in de B2B-context heeft ook verwachtingen die zijn gewekt: door offertes, door afspraken, door wat je website of accountmanager belooft. Als een levering uitloopt, als een order fout is verwerkt, als een medewerker niet bereikbaar is op het moment dat het er toe doet, dan staat je bedrijf precies op die plek: een scherm dat iets belooft dat je nu niet kunt waarmaken. Het gaat niet om de fout zelf. Fouten zijn menselijk en de klant weet dat. Wat de klant beoordeelt, is hoe je ermee omgaat. Heb je een protocol? Wordt hij actief geïnformeerd of moet hij er zelf achteraan? Wordt het alternatief goed gepresenteerd, of wordt hij met een standaardmail afgewimpeld? Kunden-Erlebnis begeleidt B2B-bedrijven in het in kaart brengen van die zwakke momenten, het bouwen van protocollen voor uitzonderingssituaties en het verankeren van klantgericht denken in de dagelijkse gang van zaken, niet als eenmalig project, maar als structurele verandering. **FAQ** - Hoe groot is de schade als een klant een verkeerde verwachting meekrijgt bij binnenkomst? Een gewekte verwachting die niet wordt ingelost, creëert direct een negatieve beleving, ook als de medewerker vriendelijk reageert. De klant verlaat het bedrijf met een gevoel van teleurstelling dat hij zelden uitspreekt maar wel meeneemt. Dat is precies het moment waarop loyaliteit begint te slijten, stilletjes en onzichtbaar voor de ondernemer. - Waarom is een protocol voor uitzonderingssituaties zo belangrijk voor klantbeleving? Zonder protocol reageert een organisatie ad hoc op verstoringen en ziet de klant de binnenkant van de chaos. Met een protocol stuurt de organisatie proactief bij, past communicatie aan en biedt een goed gepresenteerd alternatief. Dat maakt het verschil tussen een klant die begrip heeft en een klant die teleurgesteld vertrekt. - Wat bedoelt Kunden-Erlebnis met de klantbril opzetten? De klantbril opzetten betekent dat je elk proces, elke communicatie en elke uitzondering beoordeelt vanuit wat de klant ziet en ervaart, niet vanuit wat intern logisch of handig is. Het gaat om de vraag: wat communiceert onze buitenkant op het moment dat onze binnenkant niet op volle kracht draait? - Hoe weet ik of mijn klanten stilletjes weg zijn gegaan zonder te klagen? Een dalende bestelfrequentie is vaak het eerste meetbare signaal, lang voor een klant formeel opzegt. Kunden-Erlebnis raadt aan om actief contact te zoeken met klanten van wie je een tijdje niets hebt gehoord. Daarin ligt goud: je hoort wat er speelt voor het te laat is. - Wat is het verschil tussen vriendelijkheid en een goed klantproces? Vriendelijkheid is een basisvereiste, geen onderscheidend vermogen. Een goed klantproces zorgt ervoor dat de klant ook op slechte dagen een consistente, positieve beleving heeft. Dat vereist voorbereiding, protocollen en iemand die verantwoordelijk is voor de klantbeleving, ook als het even tegenzit. --- ### Why Do Screens Promise What You Cannot Deliver? [English] URL: https://kunden-erlebnis.de/en/blog/digital-menu-screens-customer-expectation-gap Published: 2026-07-20 > When your digital screens show food you cannot serve, you create a customer expectation you immediately break - and that gap costs you far more than one disappointed sale. There is something worth paying attention to in this scenario. A customer approaches a gas station late at night, hungry after a long day on the road. She looks through the window before she even walks in. Bright screens. Burgers, fries, hot dogs, sandwiches - everything looks good. Her appetite grows before she has ordered a single thing. Then she gets to the counter. 'No fries today, we are short-staffed.' The screens are still running. The images are still there. But there is nothing to eat except a pre-made sandwich from a cooling shelf. Here is the thing about that moment: the disappointment is not really about the fries. It is about the gap between what was communicated and what was available. The screens set a specific expectation. The customer's mind was already at the table. And then, without warning, the floor disappeared. This is not a staffing problem. It is a process problem. And the difference matters enormously if you are thinking about what your customer actually experiences when things do not go as planned. Prioritizing the fuel station over the kitchen on a short-staffed day is a completely reasonable business decision. The core transaction, the one that keeps the business running, comes first. That logic is sound. But the decision to deprioritize food preparation did not cascade into a matching update for the customer-facing environment. The screens kept running their full menu loop. No one turned them off, switched to an alternative slide, or moved the available sandwiches to the front of the display with any kind of presentation that might make them appealing. What customers see as a 'bad experience' is almost always the result of an internal decision that was never translated into a customer-facing adjustment. The staff member at the counter was not rude. She was not incompetent. She was working with a process that had no built-in step for this situation. When you have no protocol for the moment things change, your customer absorbs the cost of that gap. Every time. Think about what a different sequence of events could have looked like. The business opens that morning short-staffed. The team leader makes the call: kitchen is closed today, fuel station only. That decision is made. Fine. At that point, a simple operational protocol kicks in: switch the screens to the items that are actually available. Update the screen loop to show what is on offer, sandwiches, salads, whatever is ready. Push the sandwiches to the front of the cooling shelf. Nothing elaborate. No major investment. A customer walks in. She sees sandwiches. She was hoping for fries, but she is hungry and the sandwich looks decent. She buys it. She leaves satisfied enough. The business still made a sale. Instead, the screens showed her exactly what she could not have. And the first words she heard were a 'no'. When you already have the hunger and someone plants a specific image in your mind, a substitute offer does not land the same way. That is just how appetite works, and it is worth taking seriously as a business reality. The screens are a tool. Using them actively, and updating them when your operational situation changes, is what turns a tool into a customer experience asset. This is a pattern that shows up across industries, not just in roadside food service. A business makes an internal operational adjustment - a staffing decision, a product availability change, a temporary service reduction - and that decision stays internal. The outward-facing environment, the website, the display, the confirmation email, the sign at the entrance, keeps communicating the original offer. The customer walks into the gap. What it reveals is a structural habit: businesses tend to design processes from the inside out. They optimize for what is efficient to manage operationally, and the customer-facing layer is treated as a reflection of that, rather than as a deliberately designed experience. Viewing the business from the customer's perspective means asking one question consistently: at every point where something changes inside our operation, what does that change look like from the outside? What does the customer see, hear, or experience as a result? That question is not complicated. But it requires the habit of asking it, and the processes to act on the answer. **FAQ** - Why do digital menu boards create such strong customer expectations? Digital screens are high-visibility, appetite-triggering communication. Before a customer speaks to anyone, the screen has already told her what to expect. When that expectation cannot be met, the disappointment is proportional to how clearly the screen communicated the offer. The more vivid the image, the sharper the letdown. - How can a business manage customer expectations during operational disruptions? The most effective approach is a pre-defined protocol that links internal operational decisions to customer-facing adjustments. When the kitchen closes, the screens change. When a product is unavailable, the display reflects that. The goal is that the customer never receives a promise the operation cannot keep at that moment. - Is this kind of customer experience gap only relevant for food and retail businesses? This pattern appears in every sector where customer-facing communication runs independently from internal operations. In B2B, it shows up as delivery promises that do not match logistics capacity, or service commitments that were not updated after a process change. The mechanism is the same: internal adjustment, no customer-facing update, gap absorbed by the customer. - What is the first step to finding these gaps in your own business? Walk through your own operation the way a customer would, specifically on a difficult day when something is not working as planned. The gaps that appear on a short-staffed day, a system-down day, or a delivery-delay day are the ones that reveal whether your processes were built with the customer's perspective in view. - What role does Kunden-Erlebnis play in identifying and fixing these structural gaps? Kunden-Erlebnis works with B2B wholesale and logistics businesses to map exactly where internal decisions create unintended customer experiences. Using the Bewährte 3-Phasen-Methode - starting with a Nullmessung - the process identifies structural friction points and builds protocols so the team knows what to do when circumstances shift. --- ### Wenn dein Bildschirm Versprechen macht, die dein Team nicht einlösen kann: was das mit Kundenloyalität macht [Deutsch] URL: https://kunden-erlebnis.de/blog/bildschirm-versprechen-kundenerlebnis-tankstelle Published: 2026-07-20 > Wenn interne Engpässe nicht nach außen kommuniziert werden, entsteht eine Erwartungslücke, die Kunden enttäuscht und Loyalität kostet. Es war spät, ich war den ganzen Tag im Betrieb unterwegs, um zu sehen, wo es hakt, was man verbessern kann, immer aus Kundensicht. Hunger, Autobahn, keine Lust abzufahren. Also die Tankstelle. Schon durch das Fenster sah ich die Bildschirme: Pommes, Burger, Hotdog, alles schön animiert. Der Appetit wurde größer. Dann kam die Mitarbeiterin und sagte: heute keine Pommes, kein Personal. Nur was im Kühlregal steht. Das Problem war nicht der Personalmangel. Das passiert, das kann ich hundert Prozent verstehen. Das Problem war, dass der Bildschirm mit Gerichten lief, die in diesem Moment schlicht nicht verfügbar waren. Der Kunde kommt mit einer Erwartung herein, die das Unternehmen selbst gerade eben aufgebaut hat. Und dann wird sie nicht erfüllt. Genau das ist die Stelle, wo es hakt. Und das passiert nicht nur an Tankstellen. Das passiert in Großhandelsunternehmen, in Logistikbetrieben, in jedem Betrieb, der intern entscheidet, ohne die Kundenperspektive mitzudenken. Wenn du im Kopf Pommes hast, hast du keinen Bock auf Sandwich. Das klingt trivial, aber dahinter steckt ein ernstes Prinzip. Der Kunde hat sich auf etwas eingestellt. Sein Gehirn hat bereits eine Entscheidung getroffen. Und wenn diese Entscheidung dann nicht bestätigt wird, entsteht Enttäuschung, keine neutrale Reaktion. Diesen emotionalen Kredit, den ein Unternehmen beim Kunden aufgebaut hat, durch Bildschirme, durch Markenversprechen, durch früheres Erleben, den kann eine einzige schlecht gemanagte Situation aufbrauchen. Der Kunde geht nicht zwingend sofort. Aber er merkt es. Und er erinnert sich. Besonders tückisch ist das bei stillen Kunden. Die sagen nichts. Die beschweren sich nicht. Die kommen einfach seltener. Und dann gar nicht mehr. Niemand im Betrieb hat es gemerkt, weil niemand danach gefragt hat. Das ist die offene Wunde, die stille Kunden hinterlassen. Gibt es keinen Prozess oder kein Protokoll für den Fall, dass ihr an diesem Tag kein aufwändigeres Essen zubereiten könnt? Das war meine Frage in dem Moment. Und das ist die Frage, die ich mir in vielen Betrieben stelle. Das Schöne an digitalen Anzeigesystemen ist ihr Vorteil: sie sind flexibel. Man kann sie anpassen. Ein Protokoll für Personalengpässe könnte konkret so aussehen: wer die Entscheidung trifft, auf Minimalbetrieb zu gehen, aktualisiert gleichzeitig den Bildschirm. Zeig, was verfügbar ist. Zeig es gut. Ein Hähnchenbrust-Sandwich mit einer guten Beschreibung auf dem Bildschirm ist ein anderes Angebot als ein Kühlregal, auf das man mit dem Finger zeigt. Der Unterschied ist nicht das Produkt. Der Unterschied ist, ob der Kunde eine Chance hatte, seine Erwartung anzupassen, bevor die Enttäuschung entsteht. Prozesse, die das ermöglichen, sind keine Zusatzleistung. Sie sind ein Grundelement eines funktionierenden Kundenerlebnisses. Bei Kunden-Erlebnis nennen wir das die Kundenbrille aufsetzen: nicht fragen, was intern sinnvoll ist, sondern was der Kunde als Nächstes sieht, fühlt und erwartet. So einfach kann das Leben sein. Und das meine ich ohne Ironie. Wer einen digitalen Bildschirm hat, der hat auch die Möglichkeit, ihn zu ändern. Das ist der Vorteil gegenüber einem Schild aus Pappe. Konkret bedeutet das: Erstens: Wer die Entscheidung für Minimalbetrieb trifft, aktiviert gleichzeitig eine Alternativschleife auf dem Bildschirm. Was verfügbar ist, wird so gezeigt, dass der Kunde es auch wirklich will. Zweitens: Vorhandenes Sortiment aus dem Kühlregal nach vorne stellen und mit Beschreibungen versehen. Ein Sandwich, das aussieht wie eine echte Option, ist ein anderes Angebot als eines, das still in einem Regal wartet. Das sind keine großen Investitionen. Das sind Prozesse. Und Prozesse, die aus Kundensicht gedacht sind, machen den Unterschied zwischen einem Kunden, der enttäuscht geht, und einem, der trotzdem etwas kauft. **FAQ** - Was ist eine Erwartungslücke im Kundenerlebnis? Eine Erwartungslücke entsteht, wenn das, was ein Unternehmen kommuniziert, nicht mit dem übereinstimmt, was der Kunde tatsächlich vorfindet. Ein laufender Bildschirm mit Gerichten, die nicht verfügbar sind, ist ein klassisches Beispiel. Kunden reagieren mit Enttäuschung, auch wenn der Engpass intern gut begründet ist. - Warum sind interne Engpässe ein Kundenerlebnis-Problem? Interne Engpässe wie Personalausfall sind normal. Problematisch wird es, wenn sie nicht nach außen kommuniziert werden. Der Kunde erlebt dann eine Diskrepanz zwischen Versprechen und Realität, ohne dass er die internen Gründe kennt oder kennen muss. Diese Diskrepanz kostet emotionalen Kredit. - Wie kann ein Betrieb sein Kundenerlebnis bei Personalmangel schützen? Mit einem einfachen Protokoll: Wer intern auf Minimalbetrieb umschaltet, passt gleichzeitig die Kundenkommunikation an. Das bedeutet, digitale Anzeigen zu aktualisieren, verfügbares Sortiment sichtbar aufzuwerten und Kunden proaktiv zu informieren, bevor sie eine Erwartung aufgebaut haben, die nicht erfüllbar ist. - Was versteht Kunden-Erlebnis unter dem Begriff 'Kundenbrille aufsetzen'? Die Kundenbrille aufsetzen bedeutet, Prozesse, Strukturen und Entscheidungen nicht aus der internen Logik des Betriebs zu bewerten, sondern aus der Perspektive des Kunden. Was sieht er zuerst? Was erwartet er dadurch? Was erlebt er dann tatsächlich? Diese drei Fragen zeigen, wo es hakt. - Warum schweigen unzufriedene Kunden so oft? Laut interner Auswertung von Kunden-Erlebnis sagen 95 Prozent der unzufriedenen Kunden nichts, bevor sie gehen. Sie beschweren sich nicht, sie kommen einfach seltener und dann gar nicht mehr. Wer nicht aktiv nach Feedback fragt und stille Signale im Kaufverhalten beobachtet, merkt das zu spät. --- ### Hoe herken je dat een klant op het punt staat te vertrekken? [Nederlands] URL: https://kunden-erlebnis.de/nl/blog/stille-signalen-klantverloop-groothandel Published: 2026-07-20 > Een vertrekkende klant kondigt zich bijna altijd van tevoren aan. Vier meetbare signalen wijzen op dreigend klantverloop: dalende bestelfrequentie, meer klachten, geen reactie meer en het uitblijven van aanbevelingen. Klantverlies in de groothandel kondigt zich zelden luidruchtig aan. Een klant belt niet op om te zeggen dat hij overweegt te vertrekken. Hij gaat gewoon stiller worden, minder bestellen en op een gegeven moment helemaal weg zijn. Dan volgt de vraag die Marie Vissers van Kunden Erlebnis keer op keer tegenkomt bij haar opdrachtgevers: waarom heb ik dit niet eerder gezien? Het vergelijk met griep is treffend. Je wordt niet in twee seconden ziek. Een dag van tevoren zijn er al tekenen: pijnlijke gewrichten, geen eetlust, een koud gevoel. Wie leert herkennen wat zijn lichaam zegt, kan eerder ingrijpen. Zo werkt het ook met klanten. De signalen zijn er, maar je moet weten waar je op moet letten. Kunden Erlebnis baseert haar aanpak op precies dit principe: niet wachten tot de klant weg is, maar de patronen leren lezen terwijl er nog iets te redden valt. Want hoe langer je wacht, hoe verder de klant al met één been bij de concurrent staat. **Signaal 1: dalende bestelfrequentie** Een klant die normaal wekelijks of tweewekelijks bestelt en plotseling nog maar maandelijks iets afneemt, test waarschijnlijk al bij de concurrent. Dit is het vroegste en meest meetbare signaal. De gegevens staan gewoon in je systeem: dashboards, klantlijsten, bestelhistorie. Wie elke maand een overzicht draait van klanten bij wie de bestelfrequentie is gedaald, heeft een vroeg waarschuwingssysteem dat nul extra kosten met zich meebrengt. **Signaal 2: toename van klachten** Een klant die altijd tevreden was en plotseling begint te mopperen over kleine dingen, laat iets zien. De bezorger heeft de spullen niet goed neergezet. Een afspraak is niet nagekomen. Dingen die hij eerder nooit noemde, komen nu ter sprake. Dat zijn geen toevalligheden, dat is een patroon. Kunden Erlebnis noemt dit de fase van de spierpijn: het ongemak is er al, de griep is nog onderweg. **Signaal 3: uitblijvende reacties** Als een klant die normaal snel terugbelt of mailt plotseling niet meer reageert, is er iets veranderd. Hij wil er misschien liever niet over praten omdat hij al elders heeft besteld. Hij kiest voor de stille aftocht. Op dit punt is meer moeite nodig: persoonlijk langsgaan in plaats van alleen bellen of mailen. **Signaal 4: geen aanbevelingen meer** Dit signaal is het minst tastbaar, maar wie goed oplet, merkt het. Een klant die vroeger enthousiast over je sprak op netwerkevenementen en je actief doorverwees, doet dat niet meer. Hij is vriendelijk als je er bent, maar de warmte is weg. Hij praat niet meer met je zoals vroeger. Dat verschil voel je als je er oog voor hebt. **Stap 1: zoek het gesprek** Dit is de eenvoudigste stap en tegelijk de moeilijkste. Bel de klant op, rij langs, bezoek hem persoonlijk. Vraag open en eerlijk wat er aan de hand is. Iets als: "We zien dat je bestelfrequentie de afgelopen maanden flink is gedaald. Klopt er iets niet, of speelt er iets bij jullie?" Dat gesprek maakt de relatie sterker, ook als de oorzaak buiten jouw invloed ligt. Want misschien loopt het bedrijf van de klant zelf minder goed op dit moment, en dan is het al waardevol dat jij er voor hem bent. **Stap 2: begrijp de oorzaak** Luister écht. Is de kwaliteit van het product gedaald? Reageert de binnendienst trager dan voorheen? Was er een negatieve ervaring met de klantenservice die nooit is opgevolgd? Hoe preciezer je weet wat er speelt, hoe gerichter je het kunt aanpakken. Ga intern in gesprek met de betrokken afdelingen, want de klant verdient iemand die voor hem opkomt. **Stap 3: bied een oplossing aan** Pas als je geluisterd hebt en de oorzaak begrijpt, is het tijd voor een oplossing. Vraag concreet: wat zou jou nu helpen? Wat kunnen we direct verbeteren? En zet die verbeteringen snel en betrouwbaar om. Niet beloven en vergeten. Doen. **Stap 4: blijf betrokken** Eén goed gesprek is niet genoeg. Houd contact, vraag na of het nu beter gaat en laat zien dat je er structureel voor hem bent. Dat hoeft geen gesprek van tien minuten te zijn. Een kort belletje van twee minuten volstaat: loopt het nu goed, wat gaat er beter, wat kan er nog verder verbeterd worden? Of rij er even langs als je toch in de buurt bent. Persoonlijk contact maakt het verschil waar geautomatiseerde e-mails dat niet doen. Als iedereen hetzelfde doet, is afwijken de sterkste strategie. Veel groothandelsondernemingen optimaliseren op dit moment processen met behulp van technologie, automatiseren communicatie en standaardiseren de klantreis. Dat heeft voordelen, maar het creëert ook een kans voor wie bereid is het anders te doen. Een klant die dagelijks een stroom geautomatiseerde mails ontvangt, onthoudt degene die hem persoonlijk belt. Een buitendienstmedewerker die langs rijdt zonder commerciële agenda, maar puur om te vragen hoe het gaat, bouwt iets wat geen algoritme kan bouwen: vertrouwen. Marie Vissers van Kunden Erlebnis omschrijft klantloyaliteit als een groeistrategie, niet als een servicegevoel. Wie meetbaar maakt hoe klanten het bedrijf ervaren, wie vroege signalen serieus neemt en wie persoonlijk aanwezig blijft op de momenten die ertoe doen, hoeft niet langer te concurreren op prijs. De loyaliteit van de klant wordt het commerciële onderscheid. De tijd was nog nooit zo gunstig als nu. Juist omdat de meeste spelers in de markt hetzelfde doen, is de lat voor persoonlijk contact verrassend laag geworden. **FAQ** - Hoe meet je de bestelfrequentie van klanten om verloop te voorspellen? De bestelfrequentie staat in elk ordermanagementsysteem. Draai maandelijks een lijst van klanten bij wie het bestelritme is gedaald ten opzichte van de voorgaande periode. Een klant die van wekelijks naar maandelijks terugvalt, verdient direct persoonlijk contact. Dit is het vroegste en meest objectief meetbare signaal van dreigend klantverloop. - Wat doe je als een klant niet meer reageert op e-mails en telefoontjes? Geen reactie meer is het derde waarschuwingssignaal en betekent dat de klant al een stap verder is in zijn vertrek. De juiste reactie is persoonlijk langsgaan in plaats van nogmaals een mail sturen. Een klant die de stille aftocht kiest, heeft een reden. Alleen een gesprek van mens tot mens brengt die reden boven tafel. - Hoe weet je of een klant jou nog actief aanbeveelt? Dit is het minst tastbare signaal, maar herkenbaar als je er oog voor hebt. Een klant die vroeger enthousiast over je sprak op netwerkevenementen en je doorverwees, doet dat op een gegeven moment niet meer. De gesprekken worden korter, de warmte verdwijnt. Wie dit opmerkt, kan het direct bespreekbaar maken, want in dat onuitgesproken woord zitten waardevolle inzichten. - Hoe snel moet je reageren als je een vroeg waarschuwingssignaal herkent? Zo snel mogelijk. Hoe langer je wacht, hoe verder de klant al met één been bij de concurrent staat. Een dalende bestelfrequentie die je deze maand opmerkt en pas na twee maanden oppakt, is een gemiste kans. Het gesprek zoeken terwijl het signaal vers is, maakt het verschil tussen een klant die blijft en een klant die verdwenen is. - Wat is het verschil tussen een klacht en een waarschuwingssignaal? Een klacht is een directe uiting van onvrede. Een waarschuwingssignaal is subtieler: een klant die vroeger nooit mopperde en nu kleine dingen begint te benoemen, laat iets zien. Die kleine opmerkingen zijn geen toeval maar een patroon. Wie ze als losstaande ergernissen behandelt, mist het grotere beeld van een klant die langzaam zijn betrokkenheid verliest. --- ### What Are the Silent Warning Signs a Wholesale Customer Is About to Leave? [English] URL: https://kunden-erlebnis.de/en/blog/silent-warning-signs-wholesale-customer-leaving Published: 2026-07-20 > Declining order frequency, a sudden spike in minor complaints, unanswered messages, and fewer referrals are the four measurable signals that a B2B wholesale customer is already testing your competitors. The most frustrating thing about customer loss in wholesale is that you usually only notice it after the customer is already gone. Then the questions start: Why did I not see this coming? Where did things go wrong? What could I have done differently? Here is the thing: the signals were there. They almost always are. Anne-Marie Vissers of Kunden Erlebnis uses a direct comparison that lands immediately. Think about the last time you came down with the flu. You did not wake up sick out of nowhere. The day before, there were already signs: a bit of muscle ache, less appetite, feeling cold. Your body was telling you something, and in hindsight it was obvious. Customers behave the same way. Before they leave, they send signals. The problem is that most wholesale businesses are not trained to read them, and their internal systems are rarely set up to catch them early enough to act. The work done through Kunden Erlebnis is built around exactly this gap: making invisible signals visible, so that by the time a customer is wavering, you already have a response ready. These four signals show up in a predictable sequence. The earlier you catch them, the easier it is to reverse the drift. **Signal 1: Declining order frequency** A customer who used to order weekly or every two weeks suddenly drops to once a month. This is not always a seasonal fluctuation. It is often a sign that they are quietly testing a competitor alongside you. The data to catch this already exists in your systems: dashboards, order lists, KPIs. The question is whether anyone is actually looking. Pull a list of customers whose order rhythm has changed. That list is your first early-warning system. **Signal 2: Rising minor complaints** A customer who was always easy to work with suddenly starts flagging small issues. The delivery driver left the goods in the wrong place. Something that was never a problem before is now worth a phone call. These complaints are not really about the delivery. They are about eroding trust. Each small friction is a withdrawal from what Kunden Erlebnis calls the emotional credit account in the customer relationship. **Signal 3: No response to messages** When a customer who used to reply quickly to emails and calls suddenly goes quiet, they are often already ordering elsewhere and simply do not want to have the conversation. They want to leave quietly. At this point, an email is not enough. This is the moment to get in the car and show up in person. **Signal 4: They stop referring you** This one is harder to measure directly, but you feel it. A customer who used to mention your name at industry events, who was proud to work with you, goes quiet on that front too. They are still technically a customer, but the enthusiasm is gone. If you are paying attention, you notice the shift in how they talk to you, or how they no longer do. The longer you wait after noticing these signals, the harder recovery becomes. A customer who is already testing a competitor has one foot out the door. The four-step response from Kunden Erlebnis is built around speed and personal contact, not automated workflows. **Step 1: Seek the conversation** Call the customer. Visit them in person. Ask openly and honestly what is going on. A direct observation works well here: you have noticed their order frequency has dropped compared to earlier in the year, and you want to understand why. Sometimes the answer has nothing to do with your service. Their own business may be going through a slow period. But asking the question strengthens the relationship regardless of the answer. Open questions, genuine listening. **Step 2: Understand the real cause** Before you offer any solution, find out what is actually driving the dissatisfaction. Is the product quality inconsistent? Is the internal service team harder to reach? Did something go wrong with a specific delivery that was never properly resolved? The more precisely you understand the cause, the more targeted your response can be. This often means talking to your own team: logistics, customer service, inside sales, purchasing. **Step 3: Offer a solution only after you have listened** Once you understand what went wrong, make a concrete proposal. Ask directly: what would help right now? What can we change? Then follow through quickly and reliably. Half-hearted fixes confirm the customer's doubts. A clean, fast resolution rebuilds trust. **Step 4: Stay in contact after the fix** One conversation and one solution are not enough. This is the step most teams skip. Two months after resolving the issue, check in again. A two-minute call asking whether things are running smoothly now signals that the relationship matters beyond the transaction. Kunden Erlebnis is direct about this: do not rely on automated emails for this kind of follow-up. Everyone gets hundreds of those. A real call from a real person is the differentiator. There is a window opening right now in B2B wholesale. Most businesses are busy optimizing with AI: automating order processes, streamlining logistics, cutting costs through efficiency. That is not wrong. But when everyone is doing the same thing, no one stands out on the basis of it. Customer loyalty is the one area that cannot be copied by a competitor who installs the same software. The relationship your account manager has built, the trust that survives a late delivery because the follow-up call came within 24 hours, the fact that a customer picks up the phone when you call: none of that is replicable at scale. According to Anne-Marie Vissers of Kunden Erlebnis, this is the moment where wholesalers who invest in measurable loyalty will pull away from those who compete purely on price and process efficiency. The companies that win the next cycle are the ones who decide now that loyalty is a growth strategy, not a soft metric. The research backing this framing is consistent across customer experience literature. Retaining existing customers in B2B markets costs significantly less than acquiring new ones, and even modest improvements in retention tend to produce disproportionate gains in profitability over time. **FAQ** - How can a wholesale business track early warning signs of customer loss systematically? Start with your existing data. Pull a regular report of customers whose order frequency has dropped compared to their usual rhythm. Combine that with a log of complaint volume per account. These two metrics together give you an early-warning view before a customer reaches the point of no return. Personal follow-up calls to flagged accounts complete the picture. - What is the most common reason B2B wholesale customers leave without saying anything? Most customers leave quietly because saying something feels confrontational and they do not expect it to change anything. Frustration builds through small, unresolved friction points: a delivery that was slightly late, an invoice that was confusing, a customer service call that went nowhere. None of those moments trigger a complaint, but together they drain the emotional credit in the relationship. - How quickly should a wholesale business respond when it spots a warning signal? Immediately. The moment you notice a drop in order frequency or a pattern of minor complaints, the first conversation should happen within days, not weeks. The longer the gap between signal and response, the more likely the customer has already committed to a competitor. Speed of response is itself a loyalty signal to the customer. - Does the four-step recovery process work for large key accounts as well as smaller customers? The four steps apply to any account, but the investment of time and personal attention scales with the value of the relationship. For key accounts, the conversation should happen at a senior level, with the decision-maker on both sides present. The principle is the same: seek the conversation, understand the cause, offer a targeted solution, and follow up consistently. - What role does the Net Promoter Score play in detecting at-risk customers in wholesale? NPS gives you a structured, regular read on customer sentiment before problems escalate into lost business. Customers who score low on NPS surveys are showing you the same signals as declining order frequency: dissatisfaction that has not yet become a decision to leave. The Kunden Erlebnis approach uses NPS as the starting point of a full transformation cycle, not a one-time survey. --- ### Woran erkennst Du, dass ein Großhandelskunde abwandert? [Deutsch] URL: https://kunden-erlebnis.de/blog/stille-signale-kundenverlust-grosshandel Published: 2026-07-20 > Rückgang in der Bestellfrequenz, zunehmende Reklamationen, ausbleibende Antworten und fehlende Weiterempfehlungen sind die vier stillen Warnsignale, die auf Kundenverlust im Großhandel hindeuten. Meist merkst Du es erst, wenn es zu spät ist. Der Kunde ist weg, und Du fragst Dich: Wo ist es schiefgelaufen? Was hätte ich anders tun können? Das ist das Frustrierende an Kundenverlusten im Großhandel. Kein Kunde ruft an und sagt: 'Ich bin unzufrieden und ich überlege zu gehen.' Die meisten gehen leise. Aber das bedeutet nicht, dass es keine Warnsignale gibt. Sie sind da, sie sind nur subtil. Denk an eine Grippe. Du liegst morgens im Bett mit Fieber und fragst Dich, wie das passieren konnte. Aber einen Tag vorher waren die Signale schon da: Gelenkschmerzen, weniger Appetit, ein Frösteln irgendwo. Genauso kündigt sich ein abwandernder Kunde an. Man muss nur wissen, worauf man achten muss, und man muss bereit sein, sofort zu handeln. Wer die Signale früh erkennt, hat noch die Chance, gegenzusteuern. **Signal 1: Rückgang in der Bestellfrequenz.** Wenn ein Kunde, der sonst wöchentlich oder zweiwöchentlich bestellt, plötzlich nur noch monatlich bestellt, ist das ein klares Warnsignal. Er testet möglicherweise bereits bei der Konkurrenz. Ihr könnt das sehen. Die Daten dazu sind bereits in Euren Dashboards und Listen vorhanden. Dreht eine Liste aus von Kunden, bei denen die Bestellfrequenz gesunken ist, und macht daraus ein konkretes Ziel, diese Daten endlich als Frühwarnsystem zu nutzen. **Signal 2: Zunahme von Reklamationen.** Ein Kunde, der vorher immer zufrieden war und plötzlich anfängt zu meckern, sendet ein Signal. Kleinigkeiten werden beanstandet, am Rande eines Gesprächs fällt eine Beschwerde. Das ist quasi der Muskelkater vor der Grippe. Der Kunde beginnt, Dinge auszusprechen, die er früher einfach hingenommen hat. Das ist kein Nörgeln, das ist ein Hilferuf. **Signal 3: Ausbleibende Antworten.** Wenn ein Kunde, der früher schnell auf E-Mails und Anrufe reagiert hat, plötzlich nicht mehr erreichbar ist, bist Du schon ein Stück weiter. Er möchte vielleicht leise gehen und hat möglicherweise schon anderswo bestellt. Hier hilft kein weiteres Telefon, manchmal musst Du vorbeifahren. **Signal 4: Keine Weiterempfehlungen mehr.** Das kannst Du nicht immer direkt messen, aber Du spürst es. Er redet nicht mehr über Dich, er empfiehlt Dich nicht mehr auf Netzwerkveranstaltungen. Wenn Du kommst, ist er zwar freundlich, aber das Plaudern hört auf. Er ist stiller geworden. Und wenn Du empfindsam dafür bist, sprichst Du es auch an. **Schritt 1: Das Gespräch suchen.** Das ist der einfachste und gleichzeitig der schwerste Schritt. Ruf an, fahr vorbei, besuch den Kunden persönlich. Und frag offen: 'Wir sehen, dass Eure Bestellungen in den letzten Monaten zurückgegangen sind. Was ist los?' Es könnte etwas ganz anderes dahinterstecken, aber dann weißt Du es. Und die Beziehung wird dadurch nur stärker. Je länger Du wartest, desto schwieriger wird es, den Kunden zu halten. Weil er dann schon mit einem Bein bei der Konkurrenz ist. **Schritt 2: Die Ursache verstehen.** Ist die wirtschaftliche Lage schwierig? Hat sich die Produktqualität verändert? Läuft die Kommunikation mit dem Innendienst nicht mehr rund? Je genauer Du die Ursache kennst, desto gezielter kannst Du sie angehen. Hier hilft kein Schätzen, hier hilft Zuhören. **Schritt 3: Eine Lösung anbieten.** Erst wenn Du zugehört und verstanden hast, bietest Du eine Lösung an. Nicht vorher. Frage konkret: Was könnte Dir jetzt helfen? Was kannst Du sofort verbessern? Und dann setz es schnell und zuverlässig um. Versprechen, die nicht eingehalten werden, kosten mehr emotionalen Kredit als keine Versprechen. **Schritt 4: Am Ball bleiben.** Ein Gespräch reicht nicht. Zeige dem Kunden, dass Du dauerhaft für ihn da bist. Das muss kein zehnminütiges Telefonat sein. Ein kurzer Anruf nach zwei Monaten: 'Ist das Problem jetzt gelöst? Wie geht es Euch? Was können wir noch verbessern?' Zwei Minuten. Mehr nicht. Und wenn Du ohnehin in der Nähe bist, fahr kurz vorbei. Setz nicht alles auf automatisierte E-Mails, denn die kriegen davon 1000 an einem Tag. Mach es persönlich. Wenn alle dasselbe machen, KI-Prozesse optimieren, Abläufe automatisieren und Kommunikation digitalisieren, dann wird persönliche Kundenloyalität zum echten Unterscheidungsmerkmal. Es war noch nie so einfach wie heute, mit echter Kundenpflege aufzufallen, weil die meisten Wettbewerber gerade in die andere Richtung laufen. Kunden-Erlebnis begleitet B2B-Großhändler dabei, Kundenloyalität zur echten Wachstumsstrategie zu machen. Das bedeutet: Du weißt, warum Kunden gehen. Du weißt, was es kostet. Und Du weißt, was Du tun musst, um aus Deinen Kunden wirklich Fans zu machen. Kundenverluste sind nicht unvermeidbar. Aber Du musst die Signale kennen, und Du musst bereit sein, sofort zu handeln. Wer Promotoren pflegt und Kritiker versteht, baut eine Basis, die Preisdruck langfristig standhält. **FAQ** - Woran erkenne ich als Großhändler, dass ein Kunde kurz vor dem Abgang ist? Die vier häufigsten Signale sind: sinkende Bestellfrequenz, zunehmende Reklamationen zu Kleinigkeiten, ausbleibende Antworten auf Anrufe und E-Mails sowie fehlende Weiterempfehlungen. Keines dieser Signale allein ist ein Alarm. Treten mehrere gleichzeitig auf, ist schnelles Handeln gefragt. - Was ist der erste Schritt, wenn ich bei einem Kunden Warnsignale erkenne? Der erste Schritt ist das persönliche Gespräch. Ruf an oder fahr vorbei und frag offen, was los ist. Zeige dem Kunden konkret, was Du beobachtet hast, zum Beispiel den Rückgang in der Bestellfrequenz. Das stärkt die Beziehung, auch wenn dahinter ein völlig anderer Grund steckt. - Wie kann ich Warnsignale früher erkennen, bevor der Kunde geht? Nutze die Daten, die Du bereits hast. Drehe regelmäßig eine Liste von Kunden aus, bei denen die Bestellfrequenz gesunken ist. Ergänze das durch strukturiertes Kundenfeedback, zum Beispiel über eine NPS-Kampagne. So machst Du sichtbar, was sonst unsichtbar bleibt. - Warum sagen unzufriedene Kunden im Großhandel so selten, was sie stört? Weil der Aufwand einer Beschwerde für viele Kunden größer wirkt als der Aufwand, einfach den Lieferanten zu wechseln. Sie gehen lieber leise, als einen unangenehmen Konflikt zu führen. Deshalb muss der Außendienst aktiv nachfragen, statt auf Rückmeldungen zu warten. - Reicht ein einziges Gespräch, um einen abwandernden Kunden zurückzugewinnen? Ein Gespräch ist der richtige Anfang, aber es reicht nicht. Nach dem Gespräch und der angebotenen Lösung ist dauerhaftes Dranbleiben entscheidend. Ein kurzer Anruf nach einigen Wochen, ob das Problem wirklich gelöst ist, macht den Unterschied zwischen einmaliger Reaktion und echter Kundenbindung. --- ### Wat kost een verloren stammkunde in de groothandel echt? [Nederlands] URL: https://kunden-erlebnis.de/nl/blog/kosten-verloren-stammkunde-groothandel Published: 2026-07-20 > Een verloren stammkunde kost meer dan alleen omzet: ook een jaar acquisitietijd, uren van meerdere afdelingen en de negatieve energie die daarmee gepaard gaat. Klantverlies voelt abstract zolang je het niet in harde cijfers uitdrukt. Bij een uitgebreide klantwaarde-analyse die Anne-Marie Vissers voor een grote Nederlandse groothandel uitvoerde, kwamen resultaten boven tafel die zelfs haar verrasten. De conclusie was helder: de werkelijke kosten van een verloren klant reiken veel verder dan de gemiste jaaromzet. Wanneer een buitendienstmedewerker een jaar lang energie steekt in het binnenhalen van een nieuwe klant, en die klant vertrekt na een jaar omdat interne processen niet op orde zijn, boek je niet alleen omzetverlies. Je schrijft ook een volledig acquisitiejaar af. Hetzij omdat de boekhouding niet samenwerkt met de inkoopafdeling, hetzij omdat de binnendienst niet aansluiting vindt met de klantenservice. Lass dat noch mal kurz bei dir reingehen, zoals Anne-Marie het zelf omschrijft. Kunden-Erlebnis werkt op dit snijvlak van interne structuren en klantbeleving. Pas wanneer je doorrekent wat elke klantengroep werkelijk oplevert, wordt zichtbaar waar de marge echt weglekt. De Net Promoter Score deelt klanten in drie groepen in. Klanten die een 9 of 10 geven zijn promotors. Klanten met een 7 of 8 zijn neutraal. Wie een 0 tot en met 6 geeft, is een criticus. De financiële implicaties van dit onderscheid zijn concreet. Promotors besteden gemiddeld 2,6 keer meer dan critici. Bovendien brengt een promotor drie tot vier nieuwe klanten aan via aanbevelingen. Opgeteld is een promotor daarmee tot 4,6 keer waardevoller dan een criticus. Hij maakt reclame voor je op netwerkevenementen, zonder dat je hem daarvoor hoeft te vragen. Wat de looptijd betreft: een criticus blijft gemiddeld een jaar, een neutrale klant twee tot drie jaar. Een promotor blijft minimaal vijf jaar. Het verschil in looptijd tussen een promotor en een criticus is vier jaar. Terwijl de inspanning om beide klanten te werven exact hetzelfde is. Dat is het punt waarop de Bewährte 3-Phasen-Methode van Kunden-Erlebnis zijn waarde bewijst: door in de eerste fase zichtbaar te maken in welke groep je klanten zitten, stuur je daarna gericht op de groep die het meest oplevert. Stel: een klant zet gemiddeld 100.000 euro per jaar om. Een promotor besteedt, dankzij het 2,6-voudig effect, 260.000 euro. Een criticus blijft steken op 100.000 euro. Dat is een verschil van 160.000 euro, per klant, per jaar. Nu de schaal: wanneer een groothandel 6.000 actieve klanten heeft en 30 procent daarvan critici zijn, praat je over 1.800 klanten in de laagste waardegroep. Zet daar omzetcijfers achter en de pijn wordt snel zichtbaar. Maar omzet is niet het enige verlies. Voordat een criticus vertrekt, hebben meerdere afdelingen zich over hem gebogen: reacties op klachten over facturen, leveringen en onbeantwoorde e-mails kosten aantoonbaar medewerkeruren. Neben dem Umsatzverlust hat das vorher auch total viel Geld an Mitarbeiterstunden gekostet. En dan is de negatieve energie op de afdeling nog niet meegerekend. Niet elke criticus is te redden. Klanten die alleen maar energie en geld kosten en bereid zijn te vertrekken: laat ze in vrede gaan. Maar neutrale klanten, de 7'ers en 8'ers die al halfweg tevreden zijn, verdienen actieve aandacht. De aanpak is concreet. Haal feedback op, niet als formaliteit maar als gesprek. Laat een afdelingsleider een neutrale klant bellen, niet om zich te verontschuldigen maar om te luisteren: wat is er misgegaan, wat kan beter, hoe kunnen we je verder helpen? Fang niet met dir selbst an, zegt Anne-Marie, sondern hör einfach zu. Het zijn vaak kleine knelpunten die het grote verschil maken. Een onbeantwoorde e-mail, een levering die zonder bericht te laat was, een prijsafspraak die niet werd doorgegeven aan de binnendienst. Elk incident apart is herstelbaar. Samen laden ze het emotioneel krediet van de klantrelatie leeg, totdat hij stil vertrekt zonder ooit te klagen. In een managementteam-sessie die Anne-Marie begeleidde, zei een van de aanwezigen: tevreden klanten hebben toch geen aandacht nodig? Dat is precies de aanname die promotors omvormt tot neutralen, en neutralen tot stille vertrekkers. Pflege deine Promoter. Ruf die mal an. Vraag waarom ze bij je bestellen, wat je goed doet en wat je morgen al zou kunnen verbeteren. Stel geen suggestieve vragen om gelijk te krijgen, maar luister naar wat ze zeggen. En als er kritiek komt: bedank daarvoor. Van kritiek kun je leren. Kunden-Erlebnis verankert dit type klantcontact als structureel onderdeel van het commercieel proces, niet als eenmalige actie. Binnen de Bewährte 3-Phasen-Methode is dit de tweede fase: verbeteren en sturen. Data uit de eerste fase, de nulmeting, vertelt je wie je promotors zijn. Fase twee is het moment om hen bewust te houden. **FAQ** - Wat is de Net Promoter Score en waarom is hij relevant voor groothandels? De Net Promoter Score meet hoe waarschijnlijk het is dat een klant jouw bedrijf aanbeveelt, op een schaal van 0 tot 10. Klanten worden ingedeeld als promotors (9-10), neutraal (7-8) of critici (0-6). Voor groothandels zonder eigen CX-afdeling is de NPS een directe maatstaf voor klantloyaliteit en verwacht omzetverloop. - Hoeveel meer besteedt een promotor vergeleken met een criticus? Een promotor besteedt gemiddeld 2,6 keer meer dan een criticus. Daarbij brengt een promotor drie tot vier nieuwe klanten aan via aanbevelingen. Opgeteld is een promotor daarmee tot 4,6 keer waardevoller. Bij een gemiddelde jaaromzet van 100.000 euro per klant betekent dit een verschil van 160.000 euro per jaar. - Hoe lang blijft een criticus gemiddeld als klant in de groothandel? Een criticus blijft gemiddeld een jaar. Een neutrale klant twee tot drie jaar. Een promotor minimaal vijf jaar. Het verschil in looptijd tussen een promotor en een criticus is vier jaar, terwijl de inspanning om beide klanten te werven identiek is. Die vier jaar omzetverschil is waar de marge werkelijk weglekt. - Wat zijn de verborgen kosten van een vertrekkende klant naast het omzetverlies? Voordat een criticus vertrekt, hebben meerdere afdelingen zich over hem gebogen: klantenservice, binnendienst, boekhouding en verkoop. Die medewerkeruren zijn direct verlies, bovenop de gemiste omzet. Daar komen de kosten van opnieuw acquireren bij en de negatieve energie die kritische klanten in een team achterlaten. - Hoe snel is zichtbaar hoeveel promotors, neutralen en critici een groothandel heeft? Met een gerichte NPS-campagne, aangevuld met open vragen aan actieve klanten, is dit inzicht binnen vier weken beschikbaar. De nulmeting vormt de eerste fase van de Bewährte 3-Phasen-Methode van Kunden-Erlebnis: eerst meten waar je staat, dan gericht verbeteren, dan structureel verankeren. --- ### Was kostet ein verlorener Stammkunde im Großhandel wirklich? [Deutsch] URL: https://kunden-erlebnis.de/blog/was-kostet-verlorener-stammkunde-grosshandel Published: 2026-07-20 > Ein verlorener Stammkunde kostet weit mehr als den entgangenen Umsatz: Akquisitionsaufwand, Mitarbeiterstunden aus mehreren Abteilungen und entgangenes Weiterempfehlungspotenzial summieren sich schnell in den fünfstelligen Bereich pro Kunde. Wenn ein Stammkunde geht, denken viele Geschäftsführer zunächst an den Umsatzausfall. Das ist verständlich, aber zu kurz gedacht. Bei einer umfassenden Kundenwertanalyse, die Kunden-Erlebnis für einen führenden Großhändler durchgeführt hat, zeigte sich ein anderes Bild: Bevor ein unzufriedener Kunde tatsächlich abwandert, haben ihn bereits mehrere Abteilungen betreut. Innendienst, Kundendienst, Buchhaltung und Einkauf sind alle eingebunden worden, um ihn zu beruhigen. Diese Mitarbeiterstunden tauchen in keiner Verlustrechnung auf, aber sie kosten echtes Geld. Dazu kommt der Aufwand, den ein Außendienstmitarbeiter investiert hat, um diesen Kunden überhaupt zu gewinnen. Wenn du ein Jahr Mühe gemacht hast, um diesen Kunden für dich zu gewinnen, und nach einem Jahr ist er wieder weg, weil die Prozesse nicht reibungslos laufen oder weil Buchführung nicht mit Einkauf zusammenarbeitet: dann ist er weg. Lass das noch mal kurz bei dir reingehen. Die Kundenwertanalyse von Kunden-Erlebnis hat konkrete Zahlen geliefert, die selbst erfahrene Entscheider überrascht haben. Auf Basis des Net Promoter Score lassen sich Kunden in drei Gruppen einteilen: Promotoren (9 oder 10 auf der Skala), Neutrale (7 oder 8) und Kritiker (0 bis 6). Der Unterschied im Kaufverhalten ist erheblich. Promororen geben im Durchschnitt 2,6-mal mehr aus als Kritiker. Sie empfehlen das Unternehmen aktiv weiter, bringen drei bis vier neue Kunden mit und machen eigenständig Werbung auf Netzwerkveranstaltungen. Das macht einen Promotor bis zu 4,6-mal wertvoller als einen Kritiker. Diese Zahl allein sollte jede Diskussion über den Preis eines guten Kundenservices beenden. Der Akquisitionsaufwand ist für alle drei Gruppen gleich hoch. Ein Außendienstmitarbeiter arbeitet ein Jahr lang daran, einen Kunden zu gewinnen, unabhängig davon, ob dieser Kunde später zum Promotor oder zum Kritiker wird. Der Unterschied entscheidet sich danach. Kritiker erleben häufig schon beim ersten Lieferprozess eine Enttäuschung und verlassen das Unternehmen nach etwa einem Jahr. Neutrale sind schon halb überzeugt, aber nicht vollständig. Sie bleiben zwei bis drei Jahre, erfordern aber mehr Energie vom Vertrieb, um sie immer wieder zum Bestellen zu bewegen. Promotoren dagegen bleiben mindestens fünf Jahre. Der Unterschied zwischen Promotor und Kritiker sind vier Jahre Kundenbindung bei identischem Gewinnungsaufwand. Wenn ein Kunde im Schnitt 100.000 Euro pro Jahr umsetzt, gibt ein Promotor aufgrund des 2,6-fachen Ausgabeverhaltens 260.000 Euro aus. Ein Kritiker macht 100.000 Euro Umsatz und kostet dabei deutlich mehr Nerven und interne Ressourcen. Bei 6.000 aktiven Kunden und 30 Prozent Kritikern sprechen wir von einem Unterschied, der schnell in die Millionen geht. Es gibt Kunden, die werden nicht zum Promotor. Das stimmt. Wer nur Energie kostet und nichts zurückgibt, darf in Frieden gehen. Aber neutrale Kunden, die schon 7 oder 8 geben und halb überzeugt sind, haben echtes Potenzial. Dieses Potenzial wird in den meisten Großhandelsunternehmen konsequent verschenkt. Der Hebel ist einfacher als viele denken. Wenn bei einem Kunden etwas schiefgelaufen ist, sollte der Abteilungsleiter nicht das Vertriebsteam vorschicken, sondern selbst anrufen. Nicht um recht zu haben, sondern um zu fragen: Was kann ich für dich tun? Womit können wir dir helfen? Es sind oft Kleinigkeiten, die den großen Unterschied machen. Eine unbeantwortete E-Mail, eine nicht avisierte Lieferung, eine Rechnung mit einem Fehler. Jede dieser Kleinigkeiten für sich genommen ist verkraftbar. Zusammen ziehen sie den emotionalen Kredit eines Kunden ins Minus. Kunden-Erlebnis nennt das den emotionalen Kredit: die emotionale Reserve, die eine Kundenbeziehung aufgebaut hat. Ist dieser Kredit leer, reicht ein einziger weiterer Fehler als Abgangsgrund. Ist er voll, werden Fehler verziehen. Bei einem Managementteam-Workshop sagte ein Teilnehmer: 'Die Kunden sind doch zufrieden. Da muss ich doch keine Aufmerksamkeit mehr schenken.' Das ist falsch gedacht. Genau diese Annahme ist einer der unsichtbaren Fallstricke im Großhandel. Promororen schweigen, weil sie zufrieden sind. Aber Schweigen bedeutet nicht, dass sie immun gegen bessere Angebote der Konkurrenz sind. Ruf sie an. Frag: Warum bist du bei uns Kunde? Was machen wir gut? Was könnten wir sofort ändern, um dich noch mehr zu begeistern? Diese Fragen kosten fünfzehn Minuten. Die Antworten sind Gold wert, denn sie zeigen, was ein Unternehmen besser macht als der Wettbewerb, und das lässt sich skalieren. Der Ansatz von Kunden-Erlebnis zielt darauf ab, genau diese Struktur aufzubauen: nicht als einmalige Maßnahme, sondern als dauerhaftes System. Der Promotor wird zum Maßstab dafür, was gut läuft. Und dieser Maßstab wird in jedem Prozess verankert. **FAQ** - Was kostet ein verlorener Stammkunde im Großhandel tatsächlich? Ein verlorener Stammkunde kostet mehr als den reinen Umsatzausfall. Dazu kommen der gesamte Akquisitionsaufwand des Außendienstes, interne Mitarbeiterstunden aus mehreren Abteilungen und das entgangene Weiterempfehlungspotenzial. Promotoren geben 2,6-mal mehr aus und bringen drei bis vier neue Kunden mit. Dieser Wert fehlt, wenn ein Kritiker nach einem Jahr geht. - Was ist der Unterschied zwischen Promotoren, Neutralen und Kritikern im NPS? Kunden, die eine 9 oder 10 auf der NPS-Skala vergeben, sind Promotoren. Sie bleiben mindestens fünf Jahre, geben mehr aus und empfehlen aktiv weiter. Neutrale (7 oder 8) bleiben zwei bis drei Jahre. Kritiker (0 bis 6) verlassen das Unternehmen häufig nach etwa einem Jahr, oft ohne je eine Beschwerde eingereicht zu haben. - Wie mache ich aus einem neutralen Kunden einen Promotor? Neutralen fehlt oft nur ein einziges positives Erlebnis, das zeigt, dass das Unternehmen wirklich zuhört. Wenn nach einer Panne ein Abteilungsleiter persönlich anruft, nicht um recht zu haben, sondern um zu fragen was er tun kann, verändert das die Wahrnehmung. Es sind meist Kleinigkeiten, die den entscheidenden Unterschied machen. - Warum sollten Promotoren aktiv kontaktiert werden, obwohl sie zufrieden sind? Promotoren schweigen, weil sie zufrieden sind. Aber Stille ist keine Garantie für Loyalität. Wer seine besten Kunden nicht aktiv fragt, was gut läuft und was noch besser werden könnte, verschenkt wertvolles Wissen und riskiert, dass diese Kunden irgendwann still zum Wettbewerb wechseln. - Wie schnell lässt sich der NPS-Wert und der Kundenwert in einem Großhandelsunternehmen ermitteln? Mit einer strukturierten NPS-Kampagne lassen sich erste belastbare Ergebnisse in etwa vier Wochen erzielen. Die Nullmessung nach der Bewährten 3-Phasen-Methode von Kunden-Erlebnis liefert eine klare Ausgangslage: wie viele Promotoren, Neutrale und Kritiker es gibt und was das für den tatsächlichen Kundenwert bedeutet. --- ### Waarom vriendelijke medewerkers klanten niet vasthouden [Nederlands] URL: https://kunden-erlebnis.de/nl/blog/vriendelijkheid-vaste-klanten-groothandel Published: 2026-07-20 > Vriendelijkheid is een basisvereiste, geen onderscheidend vermogen. Wat klanten langdurig bindt, is betrouwbaarheid, vakkennis en echte waardering. Op netwerkevenementen hoort Anne-Marie Vissers van Kunden Erlebnis keer op keer hetzelfde: 'Maar mijn medewerkers zijn zo vriendelijk!' En dan het antwoord, glashelder: vriendelijkheid is goed, maar het is geen prestatie. Het is een basisvereiste. Vergelijk het met een chirurg. Als jij geopereerd moet worden, ga je ervan uit dat die persoon zijn vak verstaat. Dat is geen compliment, dat is het absolute minimum. Met vriendelijkheid werkt het precies zo. Als vriendelijkheid de reden is waarom klanten bij je blijven, dan is er iets fundamenteel mis met de basis eronder. Wat Stammkunden, ofwel vaste klanten, werkelijk vasthoudt, zit een laag dieper. Klanten willen zich goed voelen, dat klopt. Maar wat ze nóg meer willen, is dat hun probleem wordt opgelost. Snel, zonder gedoe en blijvend. Een aardige toon helpt daarbij, maar vervangt het resultaat niet. Stel: een klant belt met een probleem over een levering. De medewerker is vriendelijk, luistert aandachtig en zegt: 'U wordt teruggebeld.' Maar wanneer? 'Dat kan ik u niet zeggen.' En vervolgens gebeurt er niets. De klant belt twee dagen later opnieuw. Er neemt iemand anders op. Het verhaal moet helemaal opnieuw worden uitgelegd, omdat het de vorige keer niet goed is doorgegeven. Ook deze medewerker is vriendelijk. Ook nu gebeurt er niets. Na de derde poging is de aardigheid eraf. Letterlijk. De klant heeft zijn probleem drie keer uitgelegd, heeft drie keer vriendelijkheid ontvangen, en heeft nog steeds geen oplossing. Op dat moment is de vraag niet meer 'zijn jullie aardig?', maar: 'hoe vaak laat je je met een glimlach afwimpelen voordat je genoeg hebt?' Dit is precies het punt dat Anne-Marie Vissers bij Kunden Erlebnis steeds opnieuw tegenkomt in groothandelsorganisaties: afdeling A weet niet wat afdeling B heeft beloofd, en de klant betaalt daar de prijs voor. Niet in euro's, maar in vertrouwen. De taart bestaat uit drie lagen, en vriendelijkheid is op zijn best het glazuur erbovenop. **Betrouwbaarheid** staat op de eerste plek. Klanten willen weten dat wat er beloofd wordt, ook wordt waargemaakt. Wordt er gezegd 'u wordt teruggebeld', dan moet dat ook gebeuren, bij voorkeur met een concreet tijdstip. Dat vereist dat afdelingen met elkaar communiceren en dat toezeggingen worden nagekomen. Pünktliche leveringen, de juiste kwaliteit, duidelijkheid bij afwijkingen: dat zijn geen extra's, dat is de verwachting. **Vakkennis** staat op de tweede plek. Klanten willen praten met medewerkers die begrijpen waar het over gaat en die proactief meedenken. Niet alleen het probleem vriendelijk aanhoren, maar ook in beweging komen. Iemand die zegt: 'Ik weet nu nog niet hoe ik dit oplós, maar ik ga het uitzoeken en bel u binnen drie uur terug met een update', geeft de klant grip. Neem de klant aan de hand. Ook als er nog geen nieuws is, is een tussentijds bericht al waardevol, want dan weet de klant dat er iemand mee bezig is. **Waardering** staat op de derde plek. Wanneer een klant merkt dat er actief aan zijn probleem wordt gewerkt, dat hij wordt meegenomen in het proces en niet in het luchtledige verdwijnt, dan voelt hij zich gezien. Dat is waardering in de praktijk. Geen bloemetjes of kortingsacties, maar oprechte aandacht voor wat er speelt. Het verschil tussen een klant die blijft en een klant die vertrekt, zit vaak in één moment: het moment waarop de medewerker zelf terugbelt, ook als er nog geen definitieve oplossing is. Een praktijkvoorbeeld: een medewerker belt een klant terug na een eerdere klacht. Er is nog geen volledige oplossing. Maar de medewerker zegt: 'Ik had u eerder aan de lijn, ik heb geprobeerd dit op te lossen maar ben er nog niet helemaal uit. Wat zou u direct helpen? En mag ik u over vijf uur terugbellen met een update?' Die ene vraag, en die ene belofte, veranderen de beleving volledig. De klant denkt niet meer: 'Ik word afgewimpeld.' De klant denkt: 'Er is iemand bezig met mijn probleem.' Dat is het verschil tussen verlies en loyaliteit. Niet de uiteindelijke oplossing alleen, maar het gevoel dat je erbij hoort, dat je niet wordt vergeten. Volgens Vissers is dit precies wat ontbreekt in veel groothandelsbedrijven: de structuur om dat proactieve contact vast te leggen en na te komen. Aardige medewerkers zijn er genoeg. De structuur die hen in staat stelt hun beloften na te komen, ontbreekt vaak. **FAQ** - Waarom verlaten klanten een bedrijf ondanks vriendelijke medewerkers? Klanten vertrekken wanneer problemen niet worden opgelost, beloften niet worden nagekomen en zij hun verhaal steeds opnieuw moeten uitleggen. Vriendelijkheid compenseert geen gebrekkige processen. Wie zijn klant niet terugbelt na een toezegging, verliest het vertrouwen, ongeacht hoe aardig het contact verliep. - Wat houdt B2B-klanten in de groothandel structureel vast? Drie elementen houden vaste klanten vast: betrouwbaarheid in nagekomen afspraken en tijdige leveringen, vakkennis die problemen daadwerkelijk oplost en waardering die zichtbaar wordt in proactief contact. Vriendelijkheid is de basisvereiste, niet het onderscheidend vermogen. - Hoe maak je als groothandelsbedrijf van proactief klantcontact een gewoonte? Proactief klantcontact begint met concrete toezeggingen: niet 'u wordt teruggebeld', maar 'ik bel u over drie uur terug'. Zelfs als er geen nieuws is, is een tussentijdse update waardevol. De klant weet dan dat hij niet vergeten is. Dit vereist interne afstemming tussen afdelingen en een vastgelegde opvolgstructuur. - Wat is het verschil tussen vriendelijkheid en echte klantwaardering? Vriendelijkheid is een toon, waardering is een houding. Waardering betekent dat de klant merkt dat zijn probleem serieus wordt genomen, dat hij wordt meegenomen in het proces en dat afspraken worden nagekomen. Een aardige stem aan de telefoon zonder opvolging is geen waardering, het is een lege belofte. - Hoe meet je of klanten zich echt gehoord voelen in een B2B-relatie? De bewezen aanpak van Kunden Erlebnis start met een nulmeting: NPS-onderzoek, interviews en klantfeedback leggen bloot of beloften worden nagekomen en of problemen structureel worden opgelost. Pas wie weet waar hij staat, kan gericht verbeteren en die verbetering ook aantonen in cijfers. --- ### Why Being Nice Is Not Enough to Keep B2B Customers [English] URL: https://kunden-erlebnis.de/en/blog/why-being-nice-is-not-enough-to-keep-b2b-customers-mray1dyn Published: 2026-07-20 > Friendliness is a baseline requirement, not a loyalty driver. What keeps wholesale customers long-term is reliability, competence, and genuine appreciation - not a smile. Walk into any industry networking event and mention that you work in customer experience. Within minutes, someone will tell you: 'But our staff are so friendly.' It is one of the most common responses Anne-Marie Vissers encounters when she walks into a new client's business. And every time, the answer is the same: friendly is good, but friendly alone is not enough. Think of it this way. When you go into hospital for surgery, you expect the surgeon to know what they are doing. That is not a compliment - it is the bare minimum. Nobody leaves a glowing review because their doctor had studied medicine. Friendliness in customer service works the same way. It is the entry ticket, not the performance. At Kunden Erlebnis, this distinction sits at the core of every CX transformation project. Companies that confuse 'our people are nice' with 'our customers are loyal' are sitting on a blind spot that quietly costs them revenue. The question worth asking is not whether your team is friendly. The real question is: what happens after the smile? Picture a scenario that plays out in wholesale businesses every week. A customer calls about a delivery issue. The person who picks up is warm, uses the customer's name, says she is sorry and assures him someone will call back. He asks when. She cannot say - she does not have access to the schedule. So he waits. The callback never comes. He calls again two days later. A different person answers. He explains the whole situation from scratch. She is also friendly. She also says she will look into it. Nothing moves. How many times do you let someone fob you off with a smile before you have had enough? This is the pattern that drives silent churn in B2B wholesale. The customer does not shout. He does not send a strongly worded email. He just stops ordering - quietly, gradually, and long before anyone internally notices the drop in frequency. According to the research Anne-Marie Vissers draws on in her work with logistics and wholesale companies, 95% of dissatisfied customers say nothing before they leave. That silence is not satisfaction. It is resignation. The cake is made of reliability, competence, and appreciation. Friendliness is not the cherry on top - it does not even belong in the recipe on its own. This is the image Anne-Marie Vissers uses to cut through the noise when business owners default to 'but our people are nice.' ### Reliability: doing what you said you would do Reliability means a customer can count on commitments being kept. Deliveries arrive on time and complete. When a complaint comes in and a callback is promised, the callback happens - ideally within a defined window that the business has actually committed to internally. This requires departments to talk to each other. It requires systems that pass information rather than bury it. Promising a callback without the operational backbone to deliver it is worse than not promising at all. ### Competence: solving the problem, not just acknowledging it Competence is not about having every answer immediately. It is about moving. A team member who says 'I am not sure yet, but I am going to find out and call you back within a few hours' demonstrates more competence than one who sympathizes beautifully and disappears. Proactive thinking matters here: what does this problem actually mean for the customer? What would help them right now, even if the full solution takes time? ### Appreciation: taking the customer with you When a customer is kept in the loop - even with a short update that says 'nothing new yet, but I have not forgotten you' - they feel seen. They feel their time matters. That is the practical definition of appreciation in a B2B service context. Take the customer by the hand. Give updates even when there is nothing concrete to report. No news from your side is not neutral - it reads as indifference. The shift from 'we are friendly' to 'we are reliable' is not a training exercise. It is a structural one. When a customer is promised a callback, someone has to own that promise internally. That means the person who takes the call needs to be able to say something specific: 'You will hear from us within three hours' - and mean it, because the internal handoff actually works. This is the kind of change Kunden Erlebnis works on in Phase 2 of its transformation method: improving the processes, training the behaviors, and building the habits that make reliability feel natural rather than forced. Friendliness tends to be the thing companies train first and most. Reliability is harder to train because it sits in the structure, not the individual. Proactive communication is the fastest lever. When a customer calls with a problem, the bar is not 'did we solve it?' The bar is 'did the customer feel carried through it?' Those are different things, and both matter. A customer who does not get an instant solution but does get regular, honest updates will rate the experience completely differently from one who got warm words and then silence. Kunden Erlebnis uses NPS measurement across the full customer journey to surface exactly where the gap between perceived friendliness and actual reliability lives. In most wholesale businesses, that gap is larger than leadership expects. **FAQ** - Why is friendliness not enough to keep B2B wholesale customers? Friendliness is a baseline expectation, not a competitive advantage. When a customer's problem goes unsolved despite warm interactions, the friendliness becomes irrelevant. Wholesale customers stay because they can rely on commitments being kept and problems being resolved - not because staff smiled. - What are the three things that actually retain long-term customers in wholesale? Reliability, competence, and appreciation. Reliability means keeping promises on delivery and follow-through. Competence means actually solving problems, not just acknowledging them. Appreciation means keeping the customer informed throughout the process so they feel their time and business matter. - How does poor internal collaboration damage customer loyalty? When departments do not share information, customers end up explaining the same problem to multiple people across multiple calls. Each repetition signals disorganization and erodes trust. The customer does not blame the individual - they blame the company. And 95% of them leave without saying why. - What does proactive customer communication actually look like in practice? It means calling the customer with an update even when you have nothing new to report. A short message saying 'I have not forgotten your issue and will have an answer by end of day' costs almost nothing and signals to the customer that they are being taken seriously. Silence reads as indifference. - How does Kunden Erlebnis approach closing the gap between perceived and actual service quality? Through a structured three-phase method: first measuring where the company actually stands with customers today via NPS and interviews, then improving processes, training, and coaching, and finally anchoring the changes through an internal CX owner so the transformation continues after the external work is done. --- ### Waarom aardige medewerkers klanten niet vasthouden [Nederlands] URL: https://kunden-erlebnis.de/nl/blog/vriendelijkheid-is-geen-loyaliteitsstrategie-groothandel Published: 2026-07-20 > Vriendelijkheid is een basisvereiste, geen onderscheidend vermogen. Wat vaste klanten werkelijk vasthoudt, is betrouwbaarheid, vakkennis en oprechte waardering. Op netwerkbijeenkomsten is het steevast hetzelfde verhaal. Zodra Anne-Marie Vissers van Kunden-Erlebnis vertelt wat ze doet, klinkt al snel de reactie: 'Maar mijn medewerkers zijn toch zo vriendelijk.' En da moet ik innerlijk altijd grinsen, want dat is precies waar het misgaat. Vriendelijkheid is zoals een chirurg die weet wat hij doet. Je mag toch hopen dat hij medicijnen heeft gestudeerd en je daadwerkelijk kan opereren? Dat is de basis. Niet meer, niet minder. Wanneer vriendelijkheid de voornaamste reden is waarom klanten blijven, is er een groter probleem. Want vriendelijkheid is geen klantloyaliteitsstrategie, het is een basisvereiste. Voor B2B-groothandels met uitwisselbare producten en aanhoudende prijsdruk is dit onderscheid van belang. Klanten die alleen door de prettige toon van medewerkers worden gehouden, staan met één been bij de concurrent zodra die concurrent iets beter of iets goedkoper levert. Stel je voor: je belt een bedrijf. De medewerker begroet je vriendelijk, spreekt je bij naam aan en luistert aandachtig. Hij verontschuldigt zich voor het ongemak en zegt: 'U wordt teruggebeld.' Je vraagt wanneer. Het antwoord: 'Dat kan ik helaas niet zeggen.' Er komt geen terugbelletje. Twee dagen later bel je zelf terug. Een andere medewerker neemt op. Opnieuw vriendelijk, opnieuw aandachtig. Maar je legt je probleem opnieuw uit, van voren af aan, omdat er niets is vastgelegd. En ook nu beweegt er niets. Hoe vaak laat je je met een glimlach afschepen voordat je er genoeg van hebt? Dit is het patroon dat vaste klanten stilletjes doet vertrekken. Alle medewerkers waren vriendelijk. Niemand loste iets op. Geen antwoord is ook een antwoord, en een slecht één. Dit kost de klant tijd, energie en zenuwen. En tijd is het kostbaarste wat er is. Op het moment dat de klant voor de derde keer belt, is de relatie al beschadigd, ook al heeft niemand zijn stem verheven. De kern is eenvoudig: klanten willen een oplossing. Niet een vriendelijke stem die het probleem aanhoort en er vervolgens niets mee doet. Vriendelijkheid is niet de slagroom op de koffie of de kers op de taart. De taart zelf bestaat uit betrouwbaarheid, vakkennis en waardering. Wanneer een medewerker zegt 'u wordt teruggebeld', verwacht de klant dat ook echt te gebeuren. Niet ooit, maar concreet. Een belofte met een duidelijk tijdstip, zoals 'u hoort binnen twee tot drie uur van ons', is iets om op te rekenen. 'U wordt teruggebeld' is een intentie zonder inhoud. Dit vraagt om toewijding van de hele organisatie, niet alleen van de medewerker die de telefoon opneemt. Afdelingen moeten samenwerken. Wanneer de ene medewerker een melding doet maar de verantwoordelijke collega niet reageert, heeft de klant niets aan de vriendelijke overdracht. Voor groothandelsklanten zijn niet-nagekomen leverbeloften, gemiste deadlines en ontbrekende terugkoppelingen de voornaamste aanleidingen om stilletjes over te stappen. Klanten noemen prijs vaak als vertrekreden, maar de echte oorzaken liggen doorgaans dieper in de processen. Vakkennis gaat niet alleen over weten wat je doet. Het gaat ook over weten wat je niet weet, en daar eerlijk over zijn, terwijl je toch in beweging komt. Neem de klant mee aan de hand. Geef tussendoor updates. Ook als je nog niets weet, is dat een update. De klant weet dan in elk geval dat er iemand mee bezig is en dat hij niet in het luchtledige verdwijnt. Dat is het verschil tussen een medewerker die vriendelijk luistert en een medewerker die proactief meedenkt. Concreet: 'Ik heb uw situatie nog niet kunnen oplossen, maar ik bel u over drie uur terug met een stand van zaken. Is dat voor u akkoord?' Die zin kost weinig tijd en levert veel vertrouwen op. Het is het emotioneel krediet dat je opbouwt voor het moment dat er iets misgaat. Onderzoek van Bain & Company laat zien dat het verhogen van klantbehoud met vijf procent de winst met tientallen procenten kan verhogen. Vakkennis en opvolging zijn de hefboom achter dat getal. Wanneer een klant voelt dat hij wordt meegenomen, dat zijn probleem niet verdwijnt in een systeem maar bij een mens terechtkomt die zich er actief mee bezighoudt, dan spurt hij: ik word gezien. Ik word gehoord. Dat is waardering. Waardering zit niet in een vriendelijk 'het spijt me'. Waardering zit in het naleven van wat je belooft. In het terugbellen ook als je nog geen definitief antwoord hebt. In het feit dat de klant zijn verhaal niet drie keer aan drie verschillende medewerkers hoeft te herhalen. Hoor op de stilste signalen. Een klant die vriendelijk antwoordt maar minder bestelt, stuurt een signaal. Een klant die niet klaagt maar ook niet meer belt, stuurt een signaal. Stille klanten zijn geen tevreden klanten, dat is een van de meest hardnekkige misvattingen in de groothandel. **FAQ** - Waarom verlaat een klant een bedrijf ook al zijn de medewerkers vriendelijk? Vriendelijkheid compenseert geen onopgeloste problemen. Wanneer een klant zijn probleem meerdere keren moet uitleggen, geen terugkoppeling krijgt of op nagekomen beloftes wacht, erosie de relatie ook als elke medewerker vriendelijk was. Klanten willen een oplossing, niet een prettig gesprek. - Wat zijn de drie factoren die vaste klanten in de groothandel werkelijk vasthouden? Betrouwbaarheid, vakkennis en waardering zijn de drie pijlers. Betrouwbaarheid betekent nagekomen toezeggingen en tijdige levering. Vakkennis betekent proactief meedenken en tussentijdse updates geven. Waardering betekent dat de klant voelt dat zijn probleem serieus wordt genomen en hij niet steeds zijn verhaal hoeft te herhalen. - Hoe geef je als medewerker een tussentijdse update als je het antwoord nog niet weet? Neem de klant concreet mee: 'Ik heb uw situatie nog niet kunnen oplossen, maar ik bel u binnen drie uur terug met een stand van zaken.' Ook zonder definitief antwoord laat dit zien dat het probleem bij iemand ligt die ermee bezig is. Geen bericht is geen goed bericht, het is een slecht bericht. - Hoe meet je of klanten werkelijk tevreden zijn in de groothandel? Via een gestructureerde nulmeting, zoals de NPS-aanpak van Kunden-Erlebnis. Stille klanten zijn geen tevreden klanten, en 95 procent van de ontevreden klanten zegt niets voordat ze vertrekken. Regelmatige klantenbevraging en analyse van bestelfrequentie geven eerder zicht op wat klanten werkelijk ervaren. - Wat is het verschil tussen een basisvereiste en een onderscheidend vermogen in klantcontact? Een basisvereiste is wat de klant minimaal verwacht, zoals vriendelijkheid. Een onderscheidend vermogen is wat klanten actief laat kiezen voor jouw bedrijf boven de concurrent. In de groothandel liggen die onderscheidende factoren in betrouwbare levering, vakkundige opvolging en het gevoel serieus te worden genomen. --- ### Warum Freundlichkeit allein Stammkunden nicht hält [Deutsch] URL: https://kunden-erlebnis.de/blog/freundlichkeit-allein-haelt-stammkunden-nicht Published: 2026-07-20 > Freundlichkeit ist eine Grundvoraussetzung im Großhandel, kein Alleinstellungsmerkmal. Was Stammkunden wirklich bindet, sind Zuverlässigkeit, Kompetenz und echte Wertschätzung. Auf Netzwerkveranstaltungen höre ich es immer wieder: 'Aber meine Mitarbeiter sind doch so freundlich.' Und da muss ich innerlich immer grinsen, weil das die Frage nicht beantwortet. Die Antwort ist knallhart: Nein, das reicht nicht. Freundlichkeit ist so, als ob der Chirurg, der dich operieren soll, tatsächlich Medizin studiert hat. Das darf man doch hoffen. Es ist die Basis, nicht die Leistung. Wenn Freundlichkeit der einzige Grund ist, warum Kunden bei einem Unternehmen bleiben, dann ist das kein stabiles Fundament. Das Problem ist nicht, dass Freundlichkeit unwichtig wäre. Das Problem ist, dass viele Unternehmen sie mit Kundenbindung verwechseln. Hinter jeder Zahl steckt ein Mensch, und dieser Mensch will nicht nur nett behandelt werden, sondern vor allem weiterkommen. Die Frage ist: Löst dein Unternehmen sein Problem, oder lächelt es ihn nur freundlich an? Stell dir vor: du rufst an, ein Mitarbeiter empfängt dich freundlich, hört aufmerksam zu und sagt, du wirst zurückgerufen. Nichts passiert. Du rufst erneut an, eine andere Mitarbeiterin hebt ab, ebenfalls freundlich, ebenfalls zugewandt. Du erklärst alles von vorne. Wieder passiert nichts. Wie oft lässt du dich mit einem Lächeln abspeisen, bevor du genug hast? Genau dieses Muster ist es, das Stammkunden verliert. Nicht ein einmaliger Fehler, sondern die strukturelle Unfähigkeit, ein Problem tatsächlich zu lösen. Alle Mitarbeiter waren freundlich. Trotzdem bleibt der Kunde mit dem Problem sitzen. Freundlichkeit ist kein Ersatz für Kompetenz, für Probleme, die gelöst werden. Es ist kein Ersatz für Zuverlässigkeit, für Abteilungen, die zusammenarbeiten. Und es ist kein Ersatz für das Einhalten von Versprechen. 'Sie werden zurückgerufen' bedeutet nichts, wenn keiner zurückruft. Kunden wollen sich nicht nur gut fühlen. Sie wollen, dass ihre Probleme gelöst werden: schnell, unkompliziert und nachhaltig. Zeit ist das Wertvollste, was wir haben, und wer dreimal anrufen muss, um ein Problem zu lösen, zieht irgendwann die Konsequenz. Der Kuchen besteht aus drei Zutaten: Freundlichkeit ist leicht zu beobachten und leicht zu trainieren. Ein Lächeln, ein freundlicher Ton, der Name des Kunden: das sind Verhaltensweisen, die sich schnell einüben lassen und im Moment gut wirken. Zuverlässigkeit dagegen zeigt sich erst, wenn etwas nicht klappt. Kompetenz fällt erst auf, wenn ein Problem nicht gelöst wird. Das ist der Grund, warum viele Unternehmen in Freundlichkeitstraining investieren und gleichzeitig nicht wissen, warum Kunden trotzdem abwandern. Die Frage, die sich Entscheider stellen sollten, lautet nicht: 'Sind unsere Mitarbeiter freundlich?' Sondern: 'Werden Probleme beim ersten Kontakt gelöst? Werden Zusagen eingehalten? Sprechen unsere Abteilungen miteinander?' Aus der Arbeit mit B2B-Großhandelsunternehmen zeigt sich immer wieder: intern werden Prozesse oft als gut bewertet, während Kunden Reibung genau dort erleben, wo Abteilungen nicht ineinandergreifen. Der Preis ist in diesem Moment nur eine bequeme Ausrede, um nicht tiefer bohren zu müssen. Eine Frage, die viele Entscheider überrascht: Wie viele Kunden haben in den letzten drei Monaten zweimal wegen desselben Problems angerufen? Wer die Zahl nicht hat und auch keine Struktur, um sie zu erheben, hat seinen blinden Fleck gefunden. Hör auf die leisesten Signale: ein sinkender NPS, ein Rückgang in der Bestellfrequenz, ein Kunde, der plötzlich nur noch kleine Aufträge erteilt. Stille Kunden sind keine zufriedenen Kunden. Wer Kundenloyalität wirklich messen will, kommt um eine strukturierte Nullmessung nicht herum. Kunden-Erlebnis setzt dafür die Kundenbrille auf, nicht die interne Betriebsbrille. Der Unterschied liegt genau dort: Was intern als reibungslos gilt, erlebt der Kunde oft als Hindernis. Das zu sehen ist der erste Schritt. Der zweite ist, es in Zahlen zu übersetzen, damit Entscheider nicht auf Bauchgefühl angewiesen sind. **FAQ** - Warum reicht Freundlichkeit nicht aus, um Stammkunden im Großhandel zu halten? Freundlichkeit ist ein Mindeststandard, kein Differenzierungsmerkmal. Kunden erwarten einen freundlichen Ton, genauso wie sie erwarten, dass ihr Chirurg Medizin studiert hat. Was sie langfristig bindet, ist die Substanz: Zuverlässigkeit, Kompetenz und das Gefühl, dass ihr Anliegen tatsächlich gelöst wird. - Was kostet es, wenn Probleme nicht beim ersten Kontakt gelöst werden? Jedes weitere Anrufen kostet den Kunden Zeit und Nerven. Zeit ist das Wertvollste, was Kunden haben. Wer dreimal dasselbe Problem erklären muss, verliert das Vertrauen, auch wenn alle Mitarbeiter freundlich waren. Der Abgang kommt still, oft ohne Beschwerde. - Wie gebe ich einem Kunden das Gefühl, wertgeschätzt zu werden, auch wenn sein Problem noch nicht gelöst ist? Indem du ihn mit an die Hand nimmst und zwischendurch Updates gibst, auch wenn es noch nichts Neues gibt. Sag konkret: wer sich kümmert, bis wann der Kunde eine Rückmeldung bekommt und was der nächste Schritt ist. Keine Antwort ist auch eine Antwort, und zwar eine schlechte. - Wie messe ich, ob mein Unternehmen auf Freundlichkeit statt Substanz setzt? Erhebe, wie oft Kunden ein zweites Mal wegen desselben Problems anrufen. Frage im NPS-Feedback gezielt nach Zuverlässigkeit und Problemlösung, nicht nur nach Gesamtzufriedenheit. Wer keine Zahlen hat, entscheidet auf Bauchgefühl. Das ist der erste blinde Fleck. - Was sind die drei Faktoren, die Stammkunden im B2B-Großhandel wirklich binden? Zuverlässigkeit (Zusagen werden eingehalten, Deadlines nicht gerissen), Kompetenz (Probleme werden gelöst, nicht nur freundlich entgegengenommen) und Wertschätzung (der Kunde wird proaktiv informiert und fühlt sich ernst genommen). Freundlichkeit ist die Basis, nicht das Fundament. --- ### Why Being Nice Is Not Enough to Keep B2B Customers [English] URL: https://kunden-erlebnis.de/en/blog/why-being-nice-is-not-enough-to-keep-b2b-customers Published: 2026-07-20 > Friendliness is a baseline, not a differentiator. What keeps wholesale customers loyal long-term is reliability, competence, and genuine recognition, not a smile. Walk into almost any business network event and mention customer experience, and someone will say it within minutes: 'But my team is so friendly.' It comes up almost every time. And yes, a friendly team matters. Nobody wants to deal with a rude supplier. But friendliness as a retention strategy? That is where the logic falls apart. Think about a surgeon. When you are about to go under the knife, you hope the surgeon is competent. That is not a nice bonus. That is the baseline. You do not choose a surgeon because they have a warm handshake, you choose them because they know what they are doing. Friendliness in a wholesale relationship works exactly the same way. It is expected. It is the floor, not the ceiling. At Kunden Erlebnis, this comes up in nearly every client conversation. A wholesaler feels confident about their service quality because their team scores well on attitude. But when you put on the customer's glasses and look at what the customer actually experiences, the picture shifts fast. The question is not whether your people smile. The question is whether the problem gets solved. Here is a scenario that plays out in wholesale businesses more often than anyone wants to admit. A customer calls with a delivery problem. The employee picks up, greets them by name, listens carefully, and says: 'I am sorry to hear that, I will make sure someone calls you back.' Warm, professional, appropriate. Then nothing happens. The customer calls again shortly after. A different employee answers, equally friendly, equally apologetic. The customer explains the entire situation from the beginning because there is no record of the first call. The second employee listens. Promises follow-up. Nothing happens again. How many times can you be turned away with a smile before you have had enough? That question sits at the heart of what customer loyalty actually means. Each call costs the customer time. Each re-explanation costs them patience. And time, as Anne-Marie Vissers puts it directly, is the most valuable thing anyone has. A customer who may have to explain the same problem a third time to yet another friendly employee has not experienced good service. They have experienced a system that does not work, decorated with good manners. This is the gap that Kunden Erlebnis works to close: the distance between how a team behaves and whether the customer's actual need gets met. Strip away the pleasantries and ask any wholesale customer why they stay with a supplier long-term. The answers cluster around three things consistently. **Reliability.** Customers need to trust that what was promised will happen. If an employee says a callback is coming, the callback has to come, ideally with a specific timeframe attached. 'You will hear from us within a few hours' is a commitment. 'Someone will call you back' is a wish. Reliability also means orders arriving on time, in the right quantity, at the agreed quality. These are not extras. They are the product. There is a meaningful difference between an employee who hears a problem and an employee who owns it. Competence is not about having every answer on hand, it is about staying in motion on behalf of the customer. If a solution is not immediately available, the right move is to say so directly and then take the customer along for the ride. 'I do not have an answer yet, but I am working on it. Let me call you back within a few hours with an update.' That update, even if it contains no final resolution, tells the customer something important: someone is actively handling this. You are not lost in the system. Proactive communication is competence in action. It requires coordination between departments, which is exactly where many wholesale businesses break down. One employee takes the call and passes the information on. The relevant colleague never follows through. The customer experiences a wall of friendly voices and zero forward movement. Cross-departmental coordination failures are among the most damaging patterns in wholesale service, precisely because they are invisible from the inside. When a customer receives a proactive update, even one that says 'we do not have a solution yet', something shifts in how they feel about the interaction. They stop wondering whether anyone noticed their problem. They stop calculating whether it is worth calling again. They know someone is on it. This is what genuine recognition delivers. Not a compliment. Not an apology. A signal that their time and their problem are being treated as real. Silence, on the other hand, communicates the opposite. No response is still a response, and it is a bad one. The distinction matters because recognition is not a communication style. It is a structural commitment. It requires departments that share information, employees who are empowered to act, and follow-up processes that are built into how the business operates. You cannot train warmth into a broken system. The cake itself is made of reliability, competence, and recognition. Friendliness is the plate the cake sits on. **FAQ** - Why is friendly service not enough to retain B2B customers? Friendliness is a baseline expectation, not a loyalty factor. B2B customers stay with suppliers who solve problems reliably, communicate proactively, and follow through on commitments. A customer who has to call three times and re-explain the same issue each time will not stay, regardless of how warm the interactions feel. - What are the three real drivers of customer loyalty in wholesale? Reliability, competence, and recognition. Reliability means promises are kept and deliveries arrive as agreed. Competence means employees can solve problems or stay visibly active on them. Recognition means the customer feels their time and issue matter, demonstrated through proactive updates, not just polite conversation. - How does poor cross-departmental coordination affect customer retention? When one employee takes a customer's call but the responsible colleague never follows up, the customer experiences a complete breakdown in service, even if every individual interaction was friendly. Coordination failures are invisible from the inside of a business but immediately visible from the customer's perspective. - What is the difference between a callback promise and a real commitment? A vague callback promise ('someone will be in touch') puts no obligation on anyone. A real commitment includes a specific timeframe and the name of who is responsible. When that timeframe passes without contact, the customer's trust erodes, and they have to invest their own time to chase a resolution. - How can wholesale businesses identify whether friendliness is masking service failures? Through structured customer feedback, specifically a baseline measurement (Nullmessung) that captures actual customer experience rather than internal self-assessment. Friendliness consistently scores well in internal reviews. Customer frustration with unresolved problems almost never shows up in those same reviews without direct measurement. --- ### Warum 'zu teuer' fast nie der wahre Grund für Kundenverlust ist [Nederlands] URL: https://kunden-erlebnis.de/nl/blog/preis-als-ausrede-wahrer-grund-kundenverlust-grosshandel Published: 2026-07-20 > Wenn ein Kunde sagt, du bist zu teuer, lügt er selten bewusst. Der Preis ist die bequemste Ausrede, weil sie keine Erklärung erfordert und niemanden verletzt. Auf einer Netzwerkveranstaltung hat ein Key-Account-Manager zu Anne-Marie Vissers gesagt: 'Wenn ein Kunde geht, liegt es bei uns immer am Preis.' Und da muss sie innerlich immer grinsen. Weil die Frage dahinter viel interessanter ist: Ist das wirklich so, oder ist der Preis nur eine bequeme Ausrede für den Kunden und für dich? Für den Kunden ist 'zu teuer' der Satz, der am wenigsten Erklärung erfordert. Er muss nicht ins Detail gehen, was ihn wirklich stört. Er muss keine unangenehme Wahrheit aussprechen. Vielleicht hat er sich am Angebotsprozess gestört, vielleicht an einer Person, vielleicht an einer Häufung kleiner Enttäuschungen. Statt das alles aufzulisten, sagt er: Preis. Punkt. Thema erledigt. Und für dich als Key-Account-Manager ist es dasselbe. Wenn es am Preis liegt, kannst du die Verantwortung abgeben. Die Konkurrenz ist halt billiger. Fall abgeschlossen. Keine unbequeme Frage mehr. Aber ist das wirklich die Lösung, wenn du aus jedem Kundenverlust lernen willst? Fast immer sind da vorher Dinge passiert, bevor ein Kunde sagt, es liegt am Preis. Anne-Marie Vissers nennt mögliche Beispiele, die Kunden nicht gerne laut ansprechen: Wurden E-Mails vielleicht nicht zeitnah beantwortet? Hat er ein paarmal angerufen und wurde nicht zurückgerufen? Hat die Lieferung dreimal nicht gestimmt? Gab es keinen festen Ansprechpartner mehr? Diese Dinge sagt niemand gerne laut. Wir wollen jemandem eigentlich immer ein Kompliment geben, und wenn es so kleine Sachen sind, hat man keinen Bock, das alles aufzulisten. Also sagt man: Preis. Und damit ist das Thema für den Kunden erledigt. Das Prinzip gilt auch für neue Kunden, die kein Angebot annehmen. Die Key-Account-Managerin einer großen Baufirma war überzeugt, dass Projektentwickler immer wegen des Preises absagen. Aber stille Kunden sind keine zufriedenen Kunden, und ein nicht beantwortes Angebot ist kein Nein über den Preis. Es ist ein Signal, das eine Frage verdient. Hier zijn twee concrete technieken die het gesprek doorbreken. **Vraag anders, vraag dieper.** Niet: 'Bent u tevreden?' Maar: 'Wat moet er gebeuren om u nog tevredener te maken?' En wanneer een klant al vertrokken is of een offerte niet aanneemt, niet: 'Waarom bent u gegaan?' Maar deze vraag: 'Stel dat de prijs geen onderwerp was geweest, wat had er anders moeten zijn om bij ons klant te worden?' Deze vraag werkt, omdat de klant opnieuw moet nadenken. De prijs is weggedacht. Wat blijft er over? Precies daar zit de echte reden. Misschien e-mails die niet beantwoord werden. Misschien twee keer bellen zonder terugbelafspraak. Dat zijn de dingen die niemand spontaan noemt, maar die wél opkomen als je de prijsuitweg wegneemt. **Luister naar de stilste signalen.** Een offerte die niet beantwoord wordt, is al een signaal. Bel dan zelf terug. Als de klant zegt dat hij voor een andere partij heeft gekozen, vraag dan meteen: 'Wat had ik anders moeten doen om je als klant te winnen?' Dat vraagt moed. Maar darin liegt Gold: je leert precies wat er verbeterd kan worden, voor de volgende klant en voor de klant daarna. Knüpft euch das in die Ohren: Der Preis ist selten ein Problem. Und wenn du als Key-Account-Manager immer hörst, dass der Preis ein Problem ist, gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder bist du wirklich zu teuer, oder der wahre Grund ist etwas anderes. Das ist keine abstrakte Theorie. Anne-Marie Vissers beschreibt in der zweiten Folge von 'Die 5 unsichtbaren Fallstricke des Kundenverlusts' den Vorteil eines transparenten Pauschalpreises: Wenn ein Unternehmen Angebote macht und dabei alle Mehrkosten von Anfang an einkalkuliert, wirkt der Pauschalpreis auf den ersten Blick vielleicht höher als der des Wettbewerbs. Doch wer einem Projektentwickler zeigt, dass das Angebot günstiger ist, wenn man alles einrechnet, legt den Grundstein dafür, dass der Kunde zurückkommt. Weil man sich einmal ärgern lassen kann, aber kein zweites Mal. Dasselbe gilt für Termintreue. Eine Baufirma, die immer zwei bis drei Monate zu spät fertig wird, kostet dem Projektentwickler Mieteinnahmen. Das ist auch ein Preis, nur kein sichtbarer. Und auch den wird der Projektentwickler nicht erklären, er sagt einfach: zu teuer, und wechselt. **FAQ** - Ist der Preis wirklich nie der Grund, warum ein Kunde geht? Fast nie. Der Preis ist in den meisten Fällen eine Ausrede, die keine weiteren Erklärungen erfordert. Dahinter stecken fast immer konkrete Erfahrungen: langsame Reaktionszeiten, unzuverlässige Lieferungen, fehlende Ansprechpartner oder unerfüllte Erwartungen im Angebotsprozess. Nur wenn ein Anbieter strukturell zu teuer ist, ist der Preis der echte Grund. - Welche Frage deckt den wahren Abgangsgrund auf? Die wirksamste Frage ist: 'Angenommen, der Preis wäre kein Thema. Was hätte sich ändern müssen, damit Sie bei uns Kunde werden?' Diese Frage nimmt die Preisausrede aus der Gleichung und zwingt den Kunden, über die echten Reibungspunkte nachzudenken. Die Antwort darauf ist fast immer der wahre Grund. - Was bedeutet es, wenn ein Kunde auf ein Angebot nicht reagiert? Stille ist ein Signal. Wer kein Interesse hat, meldet sich oft nicht. Das bedeutet: Wer ein Angebot abgegeben hat und nichts hört, sollte selbst nachfassen. Nicht um zu drängen, sondern um zu verstehen. Trau dich anzurufen. Die Antwort, die du bekommst, ist wertvoller als kein Feedback. - Hoe weet ik als Groothandel welke processen klanten écht irriteren? Dat weet je niet vanzelf, want 95 procent van ontevreden klanten zegt niets voor ze vertrekken. De enige manier om het te weten is actief vragen: via NPS-metingen, gerichte interviews en follow-upgesprekken na elke offerte. Pas dan worden de stille signalen zichtbaar, voor ze een vertrek worden. - Wat doet Kunden-Erlebnis concreet om de echte vertrekreden boven tafel te krijgen? Kunden-Erlebnis werkt via een bewezen 3-fasen methode: eerst een nulmeting met NPS-campagnes en klantinterviews, dan gerichte verbeteringen in processen en gedrag, en ten slotte verankering via een interne CX-verantwoordelijke. Zo worden zachte signalen harde feiten, en worden feiten vertaald naar meetbare klantloyaliteit. --- ### Warum 'zu teuer' selten der wahre Kündigungsgrund ist [Deutsch] URL: https://kunden-erlebnis.de/blog/preis-selten-wahrer-kuendigungsgrund-grosshandel Published: 2026-07-20 > Der Preis ist die bequemste Ausrede für Kunden und Vertrieb. Der wahre Grund liegt fast immer in unbeantworteten E-Mails, fehlender Wertschätzung oder enttäuschten Erwartungen. Auf einer Netzwerkveranstaltung sagte ein Key-Account-Manager zu Anne-Marie Vissers: "Wenn ein Kunde geht, liegt es bei uns immer am Preis." Und da muss man innerlich grinsen. Weil: ist das wirklich so? Oder ist der Preis nur eine bequeme Ausrede, für den Kunden und für dich? Der Preis ist die einfachste Ausrede, weil er keine Details verlangt. Der Kunde muss nicht erklären, dass E-Mails nicht beantwortet wurden. Er muss nicht sagen, dass der Ansprechpartner wechselte oder die Lieferung dreimal nicht stimmte. Er sagt: zu teuer, Punkt. Damit ist das Thema für ihn erledigt. Für den Vertriebsmitarbeiter ist das Signal ebenfalls bequem. Wenn es der Preis ist, lässt sich die Verantwortung abgeben: Die Konkurrenz ist halt billiger, Fall abgeschlossen. Keine unbequeme Frage mehr. Aber ist das wirklich die Lösung? Anne-Marie Vissers beschreibt ein Gespräch mit einer Key-Account-Managerin einer großen Baufirma. Die Managerin war überzeugt: Wenn Projektentwickler absagen, ist es zu 100 Prozent der Preis. Das Unternehmen arbeitet mit einem Pauschalpreis, also alle Kosten inklusive, keine Mehrkosten danach. Klingt transparent. Aber der erste Blick täuscht. Wenn ein Wettbewerber zweimal ein Angebot ohne Vollständigkeit macht, dann aber mit Mehrkosten nachliefert, und die Summe am Ende höher liegt als der Pauschalpreis, kommt der Projektentwickler beim nächsten Mal zurück. "Ich mich einmal ein bisschen ärgern lassen, aber kein zweites Mal", so Vissers. Das gilt genauso für Termintreue: Ein Bauunternehmen, das regelmäßig zwei bis drei Monate zu spät liefert, kostet dem Projektentwickler Mieteinnahmen. Das ist kein Preisproblem, das ist ein Zuverlässigkeitsproblem. Dieselbe Logik gilt im Großhandel. Hat die Lieferung dreimal nicht gestimmt? Hat der Innendienst zu langsam reagiert? Fühlte der Kunde sich nicht wertgeschätzt? Diese Dinge sagt niemand gerne laut. Dann sagt er einfach: Preis, Punkt. Der erste konkrete Tipp von Anne-Marie Vissers: Frag anders, frag tiefer. Nicht "Sind Sie zufrieden?" sondern "Was muss passieren, damit Sie noch zufriedener sind?" Nicht "Warum sind Sie gegangen?" sondern diese Frage: "Angenommen, der Preis wäre kein Thema. Was hätte sich ändern müssen, damit Sie bei uns Kunde werden?" Das ist eine ganz andere Frage. Der Kunde muss jetzt wirklich überlegen. Und dann sagt er vielleicht: Ich hatte letztes Mal ein paar E-Mails geschickt und die wurden nicht beantwortet. Ich habe versucht, zweimal anzurufen, aber Sie haben nicht zurückgerufen. So kommen hinter den wahren Grund, zu 100 Prozent sicher. Der zweite Tipp: Hör auf die leisesten Signale. Wenn nach einem Angebot keine Rückmeldung kommt, sagt das schon alles. Stille Kunden sind keine zufriedenen Kunden. Visser beschreibt es so: Wenn ich irgendwo ein Angebot einhole und ich will mit dieser Firma kein Geschäft machen, dann lasse ich auch nichts mehr von mir hören. Geh selbst noch mal hinterher. Ruf an. Und wenn er sagt, er hat sich für eine andere Firma entschieden: dann frag. Was war das Thema? Was hätte ich ändern müssen, damit Sie nächstes Mal Kunde bei uns werden? Das erfordert Mut. Da muss man wirklich Mut haben, das letztendlich auch zu tun. Aber nur wer diese Frage stellt, lernt, was er im nächsten Gespräch besser macht. Anne-Marie Vissers fasst es direkt zusammen: Wenn du immer hörst, dass der Preis ein Problem ist, bist du entweder wirklich zu teuer, oder der wahre Grund ist etwas anderes. Im Großhandel bedeutet das konkret: Wurden E-Mails zeitnah beantwortet? Gab es einen festen Ansprechpartner? Hat die Lieferung gestimmt? Fühlte der Kunde sich wertgeschätzt? Diese Fragen klingen einfach. Sie sind es nicht, weil die Antworten intern niemand hören will. Wer keine Antworten einholt, arbeitet mit einer Fehlannahme weiter. Die Fehlannahme heißt: Preis. Kunden-Erlebnis begleitet Großhandelsunternehmen in der Arbeit mit genau diesen blinden Flecken: Prozesse, die intern funktionieren, aber aus Kundensicht Reibung erzeugen. Strukturen, die gut gemeint sind, aber nicht ankommen. Und Vertriebsteams, die fleißig arbeiten, aber nie den echten Abschiedsgrund erfahren. **FAQ** - Ist der Preis wirklich so selten der Kündigungsgrund im Großhandel? In den meisten Fällen ist der Preis eine Ausrede, keine echte Ursache. Kunden nutzen das Preisargument, weil es keine Erklärung erfordert. Der wahre Grund liegt häufig in enttäuschten Erwartungen, schlechter Erreichbarkeit oder fehlender Verlässlichkeit bei Lieferungen und Ansprechpartnern. - Welche Frage bringt den echten Kündigungsgrund ans Licht? Die wirksamste Frage lautet: 'Angenommen, der Preis wäre kein Thema, was hätte sich ändern müssen, damit Sie Kunde bei uns werden?' Diese Formulierung umgeht die Schutzantwort und zwingt den Gesprächspartner, konkret zu werden. - Was bedeutet es, wenn ein Kunde nach einem Angebot schweigt? Schweigen ist ein Signal, kein Zufall. Wer ein Angebot erhält und nichts mehr von sich hören lässt, hat innerlich bereits entschieden. Der richtige Schritt ist ein aktiver Rückruf mit der direkten Frage, was sich hätte ändern müssen. - Wie können Großhändler strukturell herausfinden, warum Kunden wirklich gehen? Durch regelmäßige Kundenbefragungen, eine systematische NPS-Auswertung und gezielte Nachfolgegespräche nach abgelehnten Angeboten. Kunden-Erlebnis empfiehlt eine Nullmessung als ersten Schritt: sichtbar machen, was Kunden heute wirklich erleben, bevor interne Prozesse optimiert werden. - Warum ist das Preisargument auch eine Ausrede für den Vertrieb? Wenn der Preis als Grund gilt, muss der Key-Account-Manager nichts ändern. Die Verantwortung liegt dann bei der Kalkulation, nicht beim Verhalten. Das ist bequem, aber es verhindert jede Lernkurve und jede strukturelle Verbesserung im Kundenkontakt. --- ### Why Price Is Almost Never the Real Reason a B2B Customer Leaves [English] URL: https://kunden-erlebnis.de/en/blog/why-price-is-almost-never-the-real-reason-b2b-customer-leaves Published: 2026-07-20 > Price is the easiest exit line a customer can use. In most B2B wholesale cases, the real reason is unanswered emails, missed deadlines, or a relationship that quietly eroded. At a networking event, a key account manager made a comment that comes up constantly in wholesale: when a customer leaves, it's always about price. And every time Anne-Marie Vissers hears that, she has to laugh quietly to herself. Because is that really true? Or is price just a convenient excuse for the customer and for you? For the customer, price is the sentence that demands the least explanation. He does not have to go into detail about what actually bothered him. He does not have to say anything uncomfortable about slow email responses, a missed delivery window, or a key account manager who didn't know the product well enough. He just says: too expensive. Done. The conversation is over, and he can walk away without confrontation. For the sales team, the price explanation is equally comfortable. If the competitor is cheaper, there is nothing to investigate and nothing to fix. Responsibility gets handed off to the market. Case closed. But that is exactly where the real problem hides: in every situation where price becomes the default explanation, the actual cause stays invisible and keeps repeating. Consider a construction company that builds large commercial halls. Their clients include businesses commissioning a facility and project developers buying to rent or resell. When project developers declined to work with them, the KAM herself attributed it to the all-inclusive pricing model: she was certain the reason was price, because their all-inclusive quote appeared higher on paper than competitors who later charged significant extras. But look more carefully at what drives project developers away. A competitor that quotes low and then adds surcharges can only do that once. After a developer is hit with 10 to 20 percent in unexpected extra costs twice, they do not come back. Equally, repeated 2 to 3 month delays tell the same story. The first incident can be forgiven. The second one confirms a pattern. The same logic applies in wholesale. Behind almost every price objection, you find something quieter: a delivery that was wrong three times, an internal service desk that responded too slowly, a customer who no longer had a dedicated contact person, or simply a sense of not being valued. Nobody lists these out loud. It takes effort to explain small frustrations, and most buyers would rather just move on. So they say: price. And the real cause never gets addressed. As Anne-Marie Vissers puts it: things like this, nobody wants to say out loud. When it's small things, I have no interest in spelling it all out. So I just say price, and that's the end of it. Silent customers are not satisfied customers. They are customers already halfway to the competition. The standard exit question in wholesale is: why did you leave? Or worse: were you satisfied? Neither of these reaches what you actually need to know. Both allow the customer to answer in one word and move on. The reframe that works is hypothetical: assume price was not a factor. What would have had to be different for you to choose us? That one shift forces the customer to actually think. It removes the easy exit. And what comes out is almost always the real answer. Maybe he sent three emails and received no response. Maybe he called twice and nobody called back. Maybe there was a delivery issue that never got resolved. These are the things that never appear in a price objection, but they are the actual reasons the relationship ended. The same approach applies when a prospect goes silent after receiving a quote. Silence is a signal, not a neutral state. If someone asked for a proposal and then stops responding, that absence means something. Pick up the phone. If he tells you he chose a competitor, ask the follow-up: what would have needed to be different for you to work with us next time? That question takes courage. It requires being willing to hear something uncomfortable. But the answer is where the real learning is. As Vissers puts it: that is where you get behind the true reason, one hundred percent. When a sales team accepts price as the explanation, nothing changes internally. The delivery problem stays. The slow response time stays. The gap between what the customer expected and what the organization delivered stays. And the next customer who encounters the same friction will eventually leave for the same reason, also citing price. But when you dig past the surface answer, you get something you can actually work with. You find out that the proposal process had gaps, or that a specific step in the customer journey was creating friction nobody inside the company had noticed. You identify whether the problem sits in behavior, in a process, or in the structure of communication between teams. Price complaints that go uninvestigated are a direct sign that the company does not know what customers actually experience at each touchpoint, and so every exit gets attributed to the one explanation that requires no further action. **FAQ** - Is price ever the real reason a B2B customer leaves? Rarely. Price becomes the stated reason when a customer does not want to explain the actual friction points: slow responses, missed deliveries, feeling undervalued, or a loss of trust over time. If your pricing is genuinely uncompetitive across the board, that is a market positioning issue, not a single customer situation. - What question should I ask when a customer says they left because of price? Ask: 'If price were not the issue, what would have needed to change for you to stay?' This hypothetical removes the easy exit and forces the customer to name what actually went wrong. The answers that come out of that question are almost always the real reason the relationship ended. - How do I handle a prospect who goes silent after receiving a quote? Silence after a proposal is a signal, not indifference. Call the prospect directly. If they chose a competitor, ask what would have needed to be different for them to choose you instead. That conversation requires courage, but it is where the most actionable feedback lives. - Why do customers use price as an excuse instead of the real reason? Price requires no elaboration. Saying 'it was too expensive' ends the conversation without anyone having to name uncomfortable specifics. Small frustrations like ignored emails, missed deadlines, or a change in account management rarely get listed out loud. It takes effort, and most buyers simply move on. - How can wholesale companies reduce customer loss caused by service issues? Start by measuring what customers actually experience at each touchpoint rather than assuming internal efficiency equals customer satisfaction. The Kunden Erlebnis 3-phase methodology, starting with a baseline NPS measurement and progressing through process improvement to internal anchoring, is built specifically for this situation in B2B wholesale. --- ### Waarom groothandelsklanten stilletjes vertrekken zonder iets te zeggen [Nederlands] URL: https://kunden-erlebnis.de/nl/blog/waarom-groothandelsklanten-stilletjes-vertrekken Published: 2026-07-20 > De meeste klanten die vertrekken kondigen dat niet aan. Ze zeggen niets, bestellen minder en verdwijnen. Stilte is geen tevredenheid, het is een vroeg alarmsignaal. Veel groothandels redeneren zo: geen klachten betekent tevreden klanten. Maar dat klopt niet. Stilte en tevredenheid zijn twee verschillende dingen, en die verwisseling kost elk jaar klanten die nooit meer terugkomen. Een klant die zich écht ergert, belt. Hij is boos, hij wil gehoord worden. Maar de klant die drie keer een kleine teleurstelling heeft opgeslokt, belt niet. Hij onthoudt het gewoon. Een levering die 2 tot 3 dagen te laat was. Goederen die op de verkeerde plek werden neergezet. Een factuur met een verouderde prijs, terwijl er een andere prijs was afgesproken. Elk incident op zichzelf is te klein om over te klagen. Samen maken ze een patroon. Marie Vissers van Kunden-Erlebnis legt het zo uit: die kleine dingen samen worden als het ware bijgeboekt op de emotionele rekening van de klant, maar dan aan de debetzijde. De klant zegt niets, maar staat al met één been bij de concurrent. En jij weet het niet. In een gesprek met een directeur beschrijft Marie Vissers een herkenbare situatie: een grote klant bestelt maandenlang minder. Niemand in het bedrijf heeft het door, totdat de klant helemaal stopt. De directeur vertelt dat zijn Key-Account-Manager had gezegd: 'Hij heeft nooit iets gezegd.' Precies. Waarom zou hij? Klanten in de groothandel voelen geen verplichting om hun leverancier te informeren dat ze elders gaan kijken. Ze schakelen gewoon. En wanneer een collega uit dezelfde branche op een netwerkevenement vraagt of ze tevreden zijn, dan komt het eerlijke antwoord: 'Eigenlijk niet zo. Er zijn al een paar keer dingen misgegaan.' Dat is het moment waarop de klant al weg is. Jij weet het alleen nog niet. Het enige tastbare signaal is de ordergeschiedenis. Daalt het volume zonder duidelijke reden? Dan is dat geen toeval. Dan is dat een klant die al aan het aftellen is. Kijk eens naar de Google-reviews van je bedrijf, of naar wie er daadwerkelijk contact opneemt. Je ziet twee groepen: klanten die je enthousiast aanbevelen, en klanten die een serieuze klacht hebben. Beide groepen geven feedback. Maar daartussenin zit de grootste groep. Klanten die redelijk tevreden zijn, maar niet uitgesproken enthousiast. Die ergens een beetje een vervelende ervaring hadden, maar er niet bij stilstaan om te bellen. Die groep zegt niets. En dat is ook logisch: ze hebben geen acute pijn. Ze bewaren het. Voor groothandels is dit de gevaarlijkste groep. Ze zijn niet verloren, maar ze zijn ook niet verankerd. Een concurrent met een scherp aanbod of een betere servicebelofte kan hen over de streep trekken zonder dat jij ook maar één signaal hebt ontvangen. Kunden-Erlebnis omschrijft dit als de groep die al met één been bij de concurrent staat, terwijl jij denkt dat alles goed gaat. Marie Vissers noemt drie concrete stappen die je nu al kunt zetten. **Bel actief, zonder verkoopagenda.** Laat de accountmanager elke maand 10 tot 20 klanten bellen van wie je al een tijdje niets gehoord hebt. Niet om te verkopen, maar om te vragen: wat kan er beter? Waar loop je tegenaan? Als je morgen zou overstappen, wat zou dan de reden zijn? Klanten vertellen veel meer wanneer je oprecht vraagt zonder direct iets terug te willen. Je hoeft alleen maar te luisteren. **Meet wat je normaal niet hoort.** Een standaard klanttevredenheidsonderzoek eens per jaar is te weinig en komt te laat. Gerichte vragen op het juiste moment, zoals kort na een levering of na een factuurgesprek, geven je informatie die je anders nooit krijgt. Kunden-Erlebnis begeleidt groothandels bij het structureel meten van klanttevredenheid op de momenten die er toe doen. **Controleer je processen op wrijving.** Hoe worden prijsafspraken doorgegeven aan de administratie? Hoe werken afdelingen samen? Waar verliest de klant energie bij het bereiken van de juiste persoon? Wrijving begint zelden bij de prijs. Het begint bij processen die intern logisch zijn, maar vanuit klantperspectief omslachtig voelen. Het kost tijd om elke maand 10 tot 20 klanten te bellen zonder directe verkoopintentie. Dat is een eerlijk gegeven. Maar die investering is kleiner dan de kosten van een vertrokken klant: nieuwe klanten werven is duurder, tijdsintensiever en onzekerder dan bestaande klanten behouden. Marie Vissers stelt het direct: als je daardoor tien procent meer klanten kunt vasthouden, is dat veel eenvoudiger dan elke keer op zoek te gaan naar nieuwe klanten. Daarin ligt het groeipotentieel voor groothandels. Niet in nieuwe acquisitie, maar in het verdiepen van bestaande relaties. Terugkerende klanten, het liefst langdurige klanten, zijn de fundering van een stabiele marge. En die terugkerende klanten bouw je op door te luisteren voordat het te laat is. Kunden-Erlebnis begeleidt groothandels bij het meten van klanttevredenheid en het verankeren van klantgericht gedrag in de organisatie, zodat dit niet afhankelijk is van één persoon of één goed gesprek. **FAQ** - Waarom geven klanten in de groothandel geen feedback voor ze vertrekken? Klanten in de groothandel voelen geen verplichting om hun leverancier te informeren dat ze ontevreden zijn. Kleine ergernissen worden opgeslokt totdat de overstap vanzelfsprekend is. Alleen wie écht boos is of echte fan, spreekt zich uit. De grote groep daartussenin zegt niets en verdwijnt stilletjes. - Hoe herken je een klant die op het punt staat te vertrekken? Het meest betrouwbare signaal is dalend ordervolume zonder duidelijke aanleiding. Een klant die minder bestelt en niets zegt, is een klant die aan het aftellen is. Wie dit patroon vroeg opmerkt en actief contact opneemt, kan het tij nog keren. - Wat is het verschil tussen een stille klant en een tevreden klant? Een tevreden klant is loyaal en blijft bestellen. Een stille klant zegt niets, maar dat zegt niets over zijn loyaliteit. Stille klanten kunnen tegelijkertijd bij concurrenten aan het oriënteren zijn. Stilte is geen goedkeuring, het is een neutrale houding die beide kanten op kan vallen. - Hoe pak je proactief klantcontact aan in een groothandel? Laat accountmanagers maandelijks een aantal klanten bellen van wie al een tijdje niets is gehoord, zonder verkoopagenda. Stel open vragen: wat kan er beter, waar loop je tegenaan, wat zou je overstap veroorzaken? Schrijf de antwoorden op en herhaal dit structureel. Dat is waar het groeipotentieel zit. - Waarom is klantverlies in de groothandel zo moeilijk te zien? Omdat het geleidelijk gaat. Geen ruzie, geen klacht, geen afscheidsmail. Alleen minder orders over een periode van maanden. De meeste groothandels merken het pas wanneer de klant volledig gestopt is. Wie dan pas handelt, is te laat. --- ### Warum schweigen Kunden im Großhandel, bevor sie gehen? [Deutsch] URL: https://kunden-erlebnis.de/blog/warum-schweigen-kunden-im-grosshandel-bevor-sie-gehen Published: 2026-07-20 > 95 Prozent unzufriedener Kunden im Großhandel sagen nichts, bevor sie wechseln. Stille bedeutet keine Zufriedenheit, sondern ein Warnsignal, das Großhändler systematisch übersehen. Die meisten Großhändler arbeiten nach einer stillen Annahme: Keine Nachrichten sind gute Nachrichten. Wer nichts meldet, ist zufrieden. Wer zufrieden ist, bleibt. Das ist eine der teuersten Fehleinschätzungen im B2B-Großhandel. Tatsächlich kommunizieren nur zwei Kundengruppen aktiv: die echten Fans, die loben, und die wirklich Unzufriedenen, die sich lautstark beschweren. Alles dazwischen, die große Mehrheit deiner Kundschaft, sagt nichts. Nicht weil alles gut läuft, sondern weil sie keinen Grund sehen, es zu sagen. Sie speichern ihre Erfahrungen still, wägen ab und entscheiden irgendwann, ohne Vorwarnung. Bei Kunden-Erlebnis sehen wir dieses Muster regelmäßig: Ein Geschäftsführer bemerkt, dass ein großer Kunde über mehrere Monate hinweg immer weniger bestellt. Als er den Key-Account-Manager fragt, kommt die Antwort: Der Kunde hat nie etwas gesagt. Natürlich nicht. Warum sollte er? Er schuldet dir keine Erklärung. Stell dir folgendes vor: Eine Lieferung kommt drei Tage zu spät, ohne Vorankündigung. Der Kunde kommt damit zurecht. Er ruft nicht an. Er notiert es. Beim nächsten Mal liefert der Fahrer die Ware nicht dorthin, wo es abgesprochen war. Kein Drama, die Mitarbeiter tragen sie selbst rein. Aber es passiert. Und es wird gespeichert. Dann kommt eine Rechnung mit dem alten Preis, obwohl ein günstigerer vereinbart wurde. Eine E-Mail muss geschrieben werden. Aufwand, den der Kunde nicht haben wollte. Jedes dieser Ereignisse ist für sich genommen kein Kündigungsgrund. Zusammen ergeben sie ein Bild: Dieser Lieferant ist unzuverlässig. Und genau dann, wenn auf einer Netzwerkveranstaltung ein Kollege fragt, ob man zufrieden sei, kommt die ehrliche Antwort: Eigentlich nicht mehr wirklich. In dem Moment ist der Kunde schon weg. Du weißt es nur noch nicht. Dieses Muster beschreibt Anne-Marie Vissers von Kunden-Erlebnis als emotionales Bankkonto: Kleine Fehler zahlen ins Minus ein, ohne dass je ein Gespräch darüber stattfindet. Die Summe entscheidet, nicht der einzelne Vorfall. Du kannst messen, was du nicht hörst. Das ist der Ausgangspunkt. Damit ist keine Standard-Kundenzufriedenheitsumfrage gemeint, die einmal im Jahr verschickt wird und in der Ablage verschwindet. Gemeint ist strukturiertes, regelmäßiges Zuhören an den richtigen Berührungspunkten. Die drei Fragen, die Anne-Marie Vissers empfiehlt, klingen einfach. Sie sind es auch. Ihre Wirkung liegt in der Konsequenz, mit der sie gestellt werden: Was können wir besser machen? Wo haben Sie die meisten Schwierigkeiten? Angenommen, Sie würden morgen wechseln: Was wäre der Grund? Diese Fragen ohne Verkaufsagenda zu stellen, verändert das Gespräch. Der Kunde merkt, dass es nicht darum geht, eine neue Bestellung zu gewinnen. Er merkt, dass jemand wirklich zuhört. Und dann erzählen Kunden. Sie erzählen viel mehr, als ein Formular je erfassen könnte. Diese Anrufe dokumentiert und ausgewertet, Monat für Monat, liefern das Muster, das sonst unsichtbar bleibt. Darin liegt Gold, wie Vissers sagt: nicht im nächsten Marketingprojekt, sondern in diesen Gesprächen. Der Aufwand ist real. Aber er ist deutlich geringer als die Kosten eines verlorenen Stammkunden. Und wer durch aktives Zuhören auch nur einen Teil der stillen Abgänge verhindern kann, hat mehr gewonnen als mit jedem Neukundenakquiseprogramm. Wenn Kunden sich beschweren, tun sie das selten über den Preis. Sie beschweren sich über Aufwand. Über Momente, in denen sie etwas klären mussten, was eigentlich automatisch hätte funktionieren sollen. Drei Fragen helfen, diese Stellen zu finden: Was passiert intern, wenn für einen Kunden ein Sonderpreis vereinbart wird? Wer bekommt diese Information, und wer kontrolliert, dass sie auf der nächsten Rechnung auch wirklich landet? Wie reibungslos ist die Zusammenarbeit zwischen Außendienst, Innendienst, Lager und Buchhaltung? Wo entstehen Silos, wo geht Information verloren? Welche Schritte kosten den Kunden selbst den größten Aufwand, um Antworten zu bekommen? Diese Prozesse sind selten aus Kundenperspektive gedacht. Sie sind intern optimiert, funktionieren gut für die eigene Abteilung und erzeugen genau dort Reibung, die der Kunde spürt. Kunden-Erlebnis arbeitet in jedem Transformationsprojekt an genau dieser Schnittstelle: intern gut, aber kundenseitig spürbar unrund. Diese Lücke zwischen dem, was Unternehmen über ihre eigene Servicequalität glauben, und dem, was Kunden tatsächlich erleben, entsteht fast immer an internen Schnittstellen, nicht an der Qualität des Produkts. **FAQ** - Warum sagen unzufriedene Kunden im Großhandel nichts, bevor sie gehen? Weil sie keinen Grund sehen, es zu tun. Kunden im B2B-Großhandel beschweren sich nur bei akutem Schmerz. Kleine Reibungen, eine verspätete Lieferung, ein falscher Preis auf der Rechnung, eine nicht eingehaltene Abladeabsprache, speichern sie still. Erst wenn sich diese Erlebnisse summiert haben, treffen sie eine Entscheidung, ohne dich vorher zu informieren. - Was ist der Unterschied zwischen einem stillen und einem zufriedenen Kunden? Ein zufriedener Kunde hat keine Reibungspunkte gesammelt und würde bei einem Wechselgespräch positiv antworten. Ein stiller Kunde schweigt, weil er keinen Aufwand in eine Reklamation investieren möchte, nicht weil alles stimmt. Schweigen ist kein Qualitätsbeweis. Es ist ein Messlücke, die teuer werden kann. - Wie kann ein Großhändler stille Unzufriedenheit früh erkennen? Durch aktive, verkaufsfreie Anrufe bei Kunden, von denen der Key-Account-Manager lange nichts gehört hat. Drei konkrete Fragen reichen: Was kann man verbessern? Wo liegt die größte Schwierigkeit? Was wäre der Grund für einen Wechsel? Diese Anrufe regelmäßig dokumentiert liefern das Muster, das kein Formular erfasst. - Ist der Preis wirklich der häufigste Grund, warum Kunden im Großhandel wechseln? Nein. Der Preis ist fast immer das vorgeschobene Argument, nicht der eigentliche Grund. Die echten Ursachen liegen in Reibungspunkten: Lieferabsprachen, die nicht eingehalten werden, Rechnungen mit Fehlern, schlechte Erreichbarkeit des Innendienstes. Dort beginnt die Frustration, und dort liegt auch das Wachstumspotenzial. - Was bringt eine NPS-Messung im B2B-Großhandel konkret? Eine NPS-Messung macht sichtbar, was im Tagesgeschäft unsichtbar bleibt: Welche Kunden gefährdet sind, wo Prozesse Reibung erzeugen und welche Touchpoints den größten Einfluss auf Loyalität haben. Die Bewährte 3-Phasen-Methode von Kunden-Erlebnis beginnt immer mit dieser Nullmessung, bevor irgendeine Maßnahme entwickelt wird. --- ### Why Wholesale Customers Go Silent Before They Leave [English] URL: https://kunden-erlebnis.de/en/blog/why-wholesale-customers-go-silent-before-they-leave Published: 2026-07-20 > 95% of dissatisfied wholesale customers say nothing before switching to a competitor. Silence is not satisfaction. It is a warning sign that most businesses miss entirely. Most wholesale businesses operate on a simple assumption: no news is good news. If the key account manager is not fielding complaints, the relationship is fine. If the inbox is quiet, the customer is satisfied. That assumption is wrong, and it costs companies real revenue every year. The customers who call to complain are actually doing you a favor. They are still invested enough in the relationship to say something. The customers who go quiet, who place smaller orders month after month without explanation, who stop asking questions, who are just... there, but less so every time? Those are the ones you need to worry about. Anne-Marie Vissers works with wholesale distributors to close exactly this gap. The first thing she tells every leadership team is this: silence is data. And right now, you are not reading it. Picture a customer who has ordered from you for three years without a serious complaint. Then, over the course of a few months, three things happen. First, a delivery arrives two to three days late, without any advance notice. The customer can absorb it. He does not call. He just notes it. Second, the driver leaves the goods in the wrong location, even though the key account manager had specifically agreed on a delivery spot. Not a crisis. He has staff who can move it. But again, he notes it. Third, he receives an invoice with the old price on a product that was supposed to be discounted following a recent negotiation. He writes an email, it gets corrected. Fine. But now he has three notes on the ledger. None of those incidents would trigger a complaint call on its own. Together, they have shifted something. The next time a colleague at a trade event asks whether he is happy with his supplier, he says: 'Honestly, not lately.' That is the moment you lose him. And you are not in the room when it happens. This is what Anne-Marie Vissers calls the accumulation effect: small process failures that individually seem harmless but collectively drain what she describes as the emotional credit in a customer relationship. Once that credit runs out, switching feels easy. A customer who complains is reacting to something that caused immediate pain. Something went badly wrong, it affected their operations directly, and they are irritated enough to pick up the phone. That is a high emotional threshold. Most service failures do not cross that threshold. A late delivery that you can work around, an invoice error that gets corrected, a driver who parks in the wrong spot: these are inconveniences, not emergencies. They do not feel worth a confrontation. The customer absorbs them. What no one on the supplier side sees is that absorbing friction has a cost. Every time a customer handles a problem that should not have existed, a small mental note is made. There is no obligation on the customer's side to report these notes back to you. They owe you nothing beyond their next order, and even that is discretionary. By the time a wholesale customer is actively evaluating competitors, they are already emotionally detached from the relationship. Calling to complain would require them to care enough to fix it. At that point, they have decided not to. In a real conversation Vissers had with a managing director, a major client had been steadily reducing orders for several months before anyone noticed the pattern. When the key account manager was asked what happened, the answer was straightforward: 'He never said anything.' Of course he did not. He was already gone. The answer is not a generic satisfaction survey sent to your entire database once a year. That produces data that is too aggregated to act on and too infrequent to catch drift before it becomes departure. The approach that works in practice is simpler and more direct. A key account manager sets aside time each month to call a set of customers who have not raised any issues recently. Not to sell anything. Not to pitch a promotion. Only to ask three questions: What could we be doing better? Where do you run into the most friction working with us? If you were going to switch suppliers tomorrow, what would be the reason? That last question feels bold, but it is the most useful one in the set. A customer who has been storing up small frustrations will almost always answer it honestly, because it is hypothetical and because you are clearly not defensive about the answer. Short, focused customer conversations at the right touchpoints are one of the core tools for building this kind of insight. The point is not complex: the gold is in the conversation you have been avoiding. When a customer does eventually leave a wholesale relationship and you get the chance to ask why, the answer is rarely 'your prices were too high.' That is the explanation that gets reported back to management because it is the least uncomfortable one to deliver. The real causes are almost always operational. A pricing agreement that the billing department never received, so the discount was not applied. A delivery instruction that existed in the key account manager's notes but was never shared with the logistics team. A question sent to customer service that bounced between three people before getting a response four days later. These are process failures, not pricing failures. And because they happen inside the organization, invisible to the customer-facing team, they accumulate without anyone owning them. The questions worth asking are straightforward. How does a pricing change for a specific customer actually travel from the sales team to the invoice? Who verifies it? Where do airtight agreements between the outside sales rep and the client get documented so that warehouse staff and drivers know about them? Where are the silos, and where is energy getting lost between departments? Frustration starts there. Not at the price list. **FAQ** - Why do wholesale customers leave without complaining first? Most wholesale customers leave without complaining because the friction they experienced never crossed the threshold that would justify a confrontation. Small, recurring process failures accumulate quietly. By the time the customer evaluates alternatives, they are emotionally detached and no longer motivated to repair the relationship. - What does silence from a B2B customer actually signal? Silence in a B2B wholesale relationship signals neither satisfaction nor disloyalty on its own. It signals that nothing dramatic enough has happened to trigger a response. The customers who are truly loyal tend to engage actively. Customers who have gone quiet may be absorbing frustration without reporting it, which is a risk worth measuring. - How can a key account manager detect customer drift early? A key account manager can detect drift by building a routine of proactive outreach to customers who have not raised issues recently. Calls focused on listening, not selling, with open questions about friction and hypothetical switching reasons, surface problems before they become departures. Order volume trends are also worth monitoring consistently. - Is the NPS survey enough to catch silent dissatisfaction? NPS is a valuable starting point but only works if it is deployed at the right touchpoints, followed up with action, and paired with direct conversations. A score without a structured response process tells you there is a problem without giving you the information you need to fix it. Measurement is the beginning, not the end. - What is the first step a wholesale distributor should take to reduce silent customer loss? The first step is to start calling customers who have not complained recently, with no sales agenda, and asking three direct questions: what could be better, where is the friction, and what would cause them to switch. That conversation will surface more actionable information than any passive survey, and it costs less than losing the account. --- ### Why Your Survey Response Rate Is Low (And How to Fix It) [English] URL: https://kunden-erlebnis.de/en/blog/why-your-survey-response-rate-is-low-and-how-to-fix-it Published: 2026-06-26 > Low survey response rates usually signal a touchpoint problem, not a customer problem. Separating your feedback request from automated emails can more than double your response rate. When a B2B company runs a customer feedback campaign and gets a 1.5% response rate after five weeks, the instinct is to blame the customers. They are busy. They do not care. They never fill things out. That reading is almost always wrong. At Kunden Erlebnis, the first question is always: where exactly did the survey link appear, and what else was in that email? In one recent project, the survey link was embedded inside a shipping notification. Customers received this tracking email every single time an order was dispatched. With an average of 40 orders per client, that email arrived frequently enough to become invisible. Customers opened it, noted the tracking number, and moved on. The survey link registered as background noise. The problem was never the customers. The problem was the context. Automated, high-frequency emails train recipients to extract one piece of information quickly and close the message. Anything extra, including a feedback request, gets ignored by reflex. A team member proposed a simple change: stop including the survey link in the tracking email and send a standalone message two days after the order. No tracking information, no order details. Just a short, focused request for feedback on the ordering process. The response rate climbed from 1.5% to more than 3%, and in some instances even higher. This result matters for two reasons. First, the obvious one: more responses mean more data, which means a clearer picture of where the ordering process works and where it does not. Second, and more valuable for the company's own communications strategy: it revealed that the tracking email had effectively become a blind spot. Customers with an average of 40 orders per client received that automated message so regularly that it had lost all communicative weight. According to research on email attention and inbox behavior, recipients develop what is often called 'banner blindness' toward recurring automated messages. They process the expected content and filter out anything that breaks the pattern. A survey link inside a familiar automated email does not register as an invitation. It registers as clutter. This insight changes how the company should think about all future customer communications. Any message that is genuinely important should never travel inside the tracking email. That channel is now understood to be high-frequency and low-attention. The same question came up at a different company, and the tracking email worked perfectly. The difference: that company's customers placed far fewer orders. The tracking email arrived rarely enough that recipients still read it carefully. The survey link inside it did not compete with dozens of identical messages. It stood out. This is why cookie-cutter survey programs fail in B2B. The variables that determine feedback quality are specific to each customer base: how often does a typical customer place an order, how many people inside that company interact with the supplier, and who should actually be receiving the survey? In a B2B context, the person who places the order and the person who receives the delivery are frequently different people. If you want feedback on the ordering process, the survey needs to reach the buyer, not the warehouse manager. Kunden Erlebnis approaches this as a diagnostic question before any campaign launches. Understanding the customer's communication habits, their order frequency, and the internal structure of their organization shapes every touchpoint decision. Short, focused customer surveys with structured, repeatable questions can often identify exactly where the friction is. But only if those surveys actually reach the right person at the right moment. The five-week period at a 1.5% response rate was not a failure. It produced a genuinely useful data set and, just as importantly, it surfaced the structural insight that the tracking email was the wrong channel. But the lesson is to accelerate that diagnostic loop wherever possible. A few principles from the work at Kunden Erlebnis: First, treat every touchpoint as a hypothesis, not a decision. The tracking email seemed like a logical choice because it already reached the right person at a relevant moment. That hypothesis turned out to be wrong for this specific customer base. Designing for testability from the start means you can adjust faster. Second, watch for the 'automatic email' trap. Any message customers receive on a high-frequency schedule carries the risk of becoming invisible. The more predictable the email, the more likely recipients process it on autopilot. A survey link inside that email does not benefit from the customer's attention. It inherits the email's invisibility. Third, a low response rate is a question, not an answer. The right follow-up is not 'our customers are not engaged.' The right follow-up is 'what would need to change about the timing, the channel, or the message for this to work?' That distinction, between blaming the customer and examining the system, is where the Bewährte 3-Phasen-Methode begins: with a clear-eyed look at what the data is actually telling you. **FAQ** - Why is my NPS survey getting almost no responses in B2B? The most common cause is touchpoint misalignment: the survey link is buried inside an automated email that customers have learned to process on autopilot. High-frequency transactional emails like shipping notifications are particularly risky. A dedicated email sent at a separate moment consistently generates higher response rates than embedding the link in an existing automated message. - Should I send a survey inside a tracking or shipping confirmation email? It depends entirely on how often your customers receive that email. If they place orders frequently, the tracking email has likely become invisible to them through repetition. In that case, a standalone feedback email sent a day or two after delivery will almost always outperform an embedded link in the notification. - Who should receive the customer survey in a B2B context? It depends on what you want to measure. If you are evaluating the ordering process, the survey must reach the person who places orders, not the person who receives the delivery. In many B2B companies those are different people in different roles. Sending to the wrong contact produces data that reflects the wrong experience. - How long should I run a survey before changing the approach? Long enough to collect meaningful data, but not so long that a structural problem goes undiagnosed for months. Watch response rates weekly. If the rate is consistently low and stable, that is a signal worth investigating within the first few weeks. At Kunden Erlebnis, a five-week run at 1.5% response was enough to identify and act on the touchpoint problem. - What is the right response rate to aim for in a B2B customer feedback campaign? There is no universal benchmark that applies to every business. What matters is whether the response rate reflects the actual quality of your customer relationships. If you have strong, long-standing accounts and a genuinely low response rate, that gap is a diagnostic signal. The goal is to close the gap between the relationship quality and the feedback volume, not to chase an abstract percentage. --- ### Waarom je feedbacklink niet gelezen wordt en wat je eraan doet [Nederlands] URL: https://kunden-erlebnis.de/nl/blog/feedbacklink-niet-gelezen-rücklauf-verhogen Published: 2026-06-26 > Een lage respons op klanttevredenheidsonderzoek ligt zelden aan de klant. Vaak zit de feedbacklink verstopt in een e-mail die klanten automatisch negeren. Dit is de meest gemaakte denkfout bij lage respons op klantfeedback: de conclusie dat klanten niet willen reageren. Maar achter elke lage responsrate schuilt een vraag die beter is dan die conclusie. Niet: 'Reageren onze klanten niet?' Maar: 'Hoe zorgen we ervoor dat ze reageren?' Dat is een totaal andere vraag, en een totaal andere vertrekpositie. In de praktijk werkt Kunden-Erlebnis met B2B-bedrijven die vaste klanten hebben, klanten die regelmatig terugkomen en herhaalaankopen doen. Juist bij die klanten is de relatie sterk genoeg om waardevolle feedback te verwachten. Als de respons dan uitblijft, is dat een signaal over het kanaal, het moment of de vorm van de uitvraag, niet over de bereidheid van de klant. Een concrete situatie uit de praktijk maakt dit scherp zichtbaar. Na vijf weken lag de respons op een NPS-campagne bij een B2B-bedrijf met sterke vaste klanten en goede accountmanagers op slechts 1,5 procent. Dat stond niet in verhouding tot de kwaliteit van de klantrelaties die dit bedrijf onderhield. Iets klopte er niet, maar het probleem lag niet bij de klant. De keuze om de feedbacklink mee te sturen in de track-and-trace-mail leek logisch: één e-mail minder, klant bereiken op het moment van levering, geen extra communicatielast. Maar die logica klopte vanuit de organisatie geredeneerd, niet vanuit de klantbril. Klanten die gemiddeld veertig bestellingen per jaar plaatsen, krijgen die track-and-trace-mail veertig keer. Ze herkennen hem, ze weten wat erin staat, en ze klikken hem weg of verplaatsen hem automatisch naar een map. Een extra link, hoe relevant ook, doorbreekt dat patroon niet. De mail is een standaard geworden, en standaards worden niet meer gelezen. Dit is ook direct bruikbare kennis voor het bedrijf zelf: wie klanten iets belangrijks wil vertellen, moet dat nooit in de track-and-trace-mail zetten. Die wordt simpelweg niet gelezen door klanten die veel bestellen. Een medewerker binnen het bedrijf stelde voor om twee dagen na de bestelling een aparte, gerichte e-mail te sturen, uitsluitend bedoeld voor het klantfeedbackverzoek. Dat ene besluit veranderde alles. Na vijf weken met 1,5 procent respons werd de aanpak veranderd: een losse e-mail, twee dagen na de bestelling, uitsluitend gericht op het feedbackverzoek. Het resultaat was direct zichtbaar. De respons steeg naar meer dan 3 procent, een verdubbeling zonder enige aanpassing aan de vragenlijst zelf, het aanbod of de klantrelatie. Dat is opmerkelijk, omdat het laat zien hoe groot de impact is van het juiste moment en het juiste kanaal. De inhoud van de uitvraag bleef gelijk. Alleen de context veranderde: een aparte mail die de klant niet van tevoren had leren negeren. Het contrast met een ander bedrijf in hetzelfde project maakt het nog scherper. Bij dat bedrijf werkte de track-and-trace-mail wél als feedbackkanaal. De reden: klanten bestelden daar veel minder vaak, waardoor die mail geen standaard was geworden. De klant las hem aandachtig, en de respons was navenant hoog. Hetzelfde kanaal, hetzelfde format, totaal ander resultaat. Achter die zahl steckt ein Mensch, en achter die respons zit een gedragspatroon dat je pas ziet als je kijkt. In B2B-omgevingen is de vraag 'aan wie stuur je de enquête?' minstens zo belangrijk als de inhoud ervan. Bij een bedrijfsklant kunnen de besteller en de ontvanger van een order volledig verschillende mensen zijn. Wil je weten hoe het bestelproces verloopt? Dan stuur je de uitvraag naar de besteller. Wil je weten hoe de levering werd ervaren? Dan stuur je hem naar de ontvanger. Kunden-Erlebnis werkt in de praktijk met korte, gerichte klantenquêtes: structureel, met meetbare vragen en herhaalbaar over tijd. Het doel is niet de perfecte enquête in één keer opstellen, maar een werkend systeem opbouwen waarmee je klantgedrag kunt volgen en vergelijken. Dat betekent ook dat het contactmoment per bedrijf verschilt. Er is geen universeel antwoord op de vraag wanneer je een feedbackverzoek verstuurt. Wat wel universeel geldt: de klantbril opzetten voordat je het kanaal kiest. Vanuit de organisatie geredeneerd leek de track-and-trace-mail logisch. Vanuit de klant bekeken was het een doodlopende weg. Dat patroon is precies wat Kunden-Erlebnis in de praktijk zag: transactionele e-mails die klanten frequent ontvangen worden steeds minder aandachtig gelezen. Dat is de winst die verder gaat dan de NPS-score. Toen duidelijk werd dat de track-and-trace-mail niet gelezen werd, leerde dat bedrijf iets structureels over zijn eigen communicatie: elke boodschap die ertoe doet, mag nooit in die automatische mail worden meegestuurd. Dat geldt voor wijzigingen in leveringsbeleid, voor acties, voor alles wat klanten daadwerkelijk moeten lezen. Dit is wat gestructureerde klantfeedback doet wanneer het goed wordt opgezet: het laat zien waar het wringt, niet alleen in wat klanten vinden, maar ook in hoe ze omgaan met de communicatie die ze ontvangen. Korte, gerichte klantenquêtes kunnen ganz oft ganz genau den Finger auf die offene Wunde legen. Dat is ook waarom er geen vaste formule bestaat. Elk bedrijf heeft andere klanten, andere orderfrequenties, andere communicatiepatronen. Wat bij het ene bedrijf de respons verdubbelt, werkt bij het andere averechts. De methode is structureel en herhaalbaar, maar de invulling is altijd maatwerk. Dat maakt het werk van Kunden-Erlebnis ongewoon praktisch: niet een rapport met aanbevelingen, maar een werkend systeem dat blijft functioneren ook als de externe begeleiding klaar is. **FAQ** - Waarom is mijn respons op klanttevredenheidsonderzoek zo laag? Een lage respons wordt zelden veroorzaakt door onwillige klanten. Vaak zit de feedbacklink in een e-mail die klanten automatisch negeren, of wordt hij verstuurd op het verkeerde moment. De oplossing ligt bijna altijd in het kanaal of het verzendmoment, niet in de inhoud van de enquête. - Wanneer is het beste moment om een klanttevredenheidsonderzoek te versturen in B2B? Dat hangt af van wat je wilt meten. Voor inzicht in het bestelproces stuur je de enquête naar de besteller, voor leveringsbeleving naar de ontvanger. Een aparte, gerichte e-mail twee dagen na de bestelling werkt aantoonbaar beter dan een feedbacklink meegestuurd in een automatische transactionele mail. - Hoe verhoog ik de respons op mijn NPS-enquête zonder de vragenlijst te veranderen? Verander het kanaal of het moment. In de praktijk zorgde een aparte feedbackmail, los van de automatische track-and-trace-mail, voor een verdubbeling van de respons: van 1,5 procent naar meer dan 3 procent. De vragenlijst bleef ongewijzigd. Alleen de context veranderde. - Mag je klanttevredenheidsonderzoek meesturen in een automatische e-mail? In principe wel, maar alleen als die mail niet te frequent wordt verstuurd. Klanten die dezelfde automatische mail tientallen keren per jaar ontvangen, lezen hem niet meer aandachtig. Een feedbacklink daarin belandt structureel ongelezen. Hoe vaker de mail verstuurd wordt, hoe kleiner de kans dat extra inhoud opvalt. - Wat is het verschil in NPS-aanpak tussen B2B en B2C? In B2B heb je te maken met meerdere contactpersonen per klant: bestellers, ontvangers, beslissers. De keuze aan wie je de enquête stuurt bepaalt welke data je krijgt. Bovendien zijn klantrelaties in B2B often langduriger, wat hogere verwachtingen schept voor de kwaliteit van de uitvraag en de opvolging. --- ### Warum dein Umfrage-Link im falschen E-Mail landet [Deutsch] URL: https://kunden-erlebnis.de/blog/umfrage-link-touchpoint-kundenfeedback-ruecklauf Published: 2026-06-26 > Der Rücklauf von Kundenfeedback hängt weniger vom Inhalt der Umfrage ab als davon, in welcher E-Mail der Link landet und wann sie ankommt. Hinter jeder Zahl steckt ein Mensch, und hinter jedem niedrigen Rücklauf steckt ein konkreter Kommunikationsfehler. In einem B2B-Unternehmen mit guten Stammkunden und verlässlichen Key-Account-Managern lag der Rücklauf einer NPS-Umfrage nach fünf Wochen bei 1,5 Prozent. Das Ergebnis stand in keinem Verhältnis zur tatsächlichen Qualität der Kundenbeziehung. Die Ursache war nicht die Umfrage selbst, sondern der Kanal: Der Link war in der Track-and-Trace-Mail eingebettet. Diese E-Mail bekommen Kunden bei jeder Bestellung automatisch. Sie öffnen sie kurz, prüfen den Lieferstatus und klicken weg. Ein zusätzlicher Link für eine Befragung wird in diesem Moment nicht erwartet und deshalb auch nicht gesehen. Dieses Muster kennt Kunden-Erlebnis aus mehreren Projekten: Je routinierter eine E-Mail wahrgenommen wird, desto weniger wird ihr Inhalt aktiv gelesen. Der Touchpoint entscheidet mehr als der Text. Eine Mitarbeiterin im Unternehmen schlug vor, nicht länger auf die Track-and-Trace-Mail zu setzen, sondern eine eigenständige E-Mail zu versenden, zwei Tage nach der Bestellung. Das Ergebnis war eindeutig: Der Rücklauf stieg von 1,5 Prozent auf mehr als 3 Prozent. Warum funktioniert das? Weil der Kunde bei einer separaten E-Mail nicht im Voraus weiß, was ihn erwartet. Es ist keine Routine-Nachricht. Es ist eine Nachricht mit einem klaren, einzigen Zweck: sein Feedback einholen. Dieser Kontext schafft Aufmerksamkeit. Die Track-and-Trace-Mail hatte bei diesem Unternehmen im Durchschnitt 40 Bestellungen pro Kunde im Zeitraum. Das bedeutet: Diese E-Mail ist so vertraut, dass sie automatisch verarbeitet wird, ohne wirklich gelesen zu werden. Wer zusätzliche Informationen in eine solche Mail einbettet, kann davon ausgehen, dass sie schlicht nicht ankommen. Das ist kein Versagen des Kunden. Der Kunde, der eine Umfrage ausfüllt, will dem Unternehmen wirklich weiterhelfen. Aber er kann es nur, wenn er die Möglichkeit dazu überhaupt wahrnimmt. Zu oft wird ein niedriger Rücklauf als Desinteresse der Kunden gedeutet. Das ist die falsche Brille. Wenn ein Unternehmen gute Stammkunden hat, eine stabile Beziehung und Kunden, die regelmäßig wiederkaufen, dann ist mangelnde Loyalität selten die Ursache. Die unbequeme Frage lautet: Haben wir den richtigen Berührungspunkt gewählt? Schicken wir die Anfrage an die richtige Person, zum richtigen Zeitpunkt, über den richtigen Kanal? Im B2B ist das besonders relevant. Ein Betrieb hat oft einen Besteller und einen Warenempfänger, und diese beiden Personen haben völlig unterschiedliche Perspektiven auf denselben Prozess. Wer die Umfrage zum Bestellprozess an den Warenempfänger schickt, bekommt Antworten zum falschen Thema. Das Gleiche gilt für den Zeitpunkt. Kurz nach der Lieferung ist der Empfänger im operativen Modus. Zwei Tage nach der Bestellung ist der Besteller noch nah genug am Erlebnis und hat gleichzeitig etwas mehr Abstand, um strukturiert zu antworten. Wichtig ist auch: Kein Setting funktioniert überall gleich. Bei einem anderen Betrieb mit deutlich weniger Bestellungen pro Kunde hat die Track-and-Trace-Mail sehr gut funktioniert, weil die Kunden diese E-Mail viel seltener bekommen und sie deshalb noch aufmerksam lesen. Dasselbe Instrument, ein komplett anderes Ergebnis. Das macht die Arbeit komplex, aber auch wertvoll. Was in diesem Projekt als Optimierung des Umfrage-Rücklaufs begann, wurde zu einem strategisch wertvollen Befund über die eigene Kommunikationsinfrastruktur. Die Erkenntnis, dass die Track-and-Trace-Mail nicht aktiv gelesen wird, hat für dieses Unternehmen eine direkte Konsequenz: Wichtige Informationen, die über diese E-Mail an Kunden kommuniziert werden, kommen wahrscheinlich nie an. Das ist keine Kleinigkeit. Wenn ein Unternehmen glaubt, seine Kunden über einen Kanal informiert zu haben, und dieser Kanal wird routinemäßig ignoriert, dann entsteht eine strukturelle Kommunikationslücke. Kunden erhalten Informationen formal, aber nicht faktisch. Diese Art von Erkenntnis kommt nicht aus einer internen Prozessoptimierung. Sie kommt daraus, dass man die Kundenbrille aufsetzt und das tatsächliche Verhalten der Kunden beobachtet. Kunden-Erlebnis arbeitet genau auf diese Weise: Struktur sichtbar machen, Widerstand erkennen und unausgesprochene Lücken in handlungsrelevante Erkenntnisse übersetzen. Die Befragung ist dabei das Werkzeug, aber das eigentliche Ergebnis ist das Wissen darüber, wie Kunden wirklich kommunizieren, lesen und reagieren. **FAQ** - Wie viele Touchpoints sollte eine Kundenfeedback-Kampagne im B2B haben? Es gibt keine universelle Zahl. Entscheidend ist, dass jeder Touchpoint bewusst gewählt wird: richtige Person, richtiger Zeitpunkt, richtiger Kanal. Im B2B ist der Unterschied zwischen Besteller und Warenempfänger bereits eine Weichenstellung, die über die Qualität der Rückmeldungen entscheidet. Testen ist dabei unverzichtbar. - Was ist ein realistischer Rücklauf bei einer B2B-Kundenbefragung per E-Mail? In der Praxis zeigt sich ein deutlicher Unterschied je nach Touchpoint. In einem konkreten Projekt von Kunden-Erlebnis lag der Rücklauf bei 1,5 Prozent, wenn der Link in einer automatischen Track-and-Trace-Mail eingebettet war. Nach dem Wechsel auf eine separate E-Mail stieg er auf über 3 Prozent. Der Kanal macht den Unterschied, nicht die Qualität der Umfrage allein. - Warum wird eine Track-and-Trace-E-Mail von Kunden kaum noch aktiv gelesen? Kunden, die regelmäßig bestellen, kennen diese E-Mail und verarbeiten sie routinemäßig. Sie prüfen den Lieferstatus und schließen sie. Ein zusätzlicher Link für eine Befragung wird in diesem Kontext nicht erwartet und deshalb übersehen. Je häufiger eine E-Mail ankommt, desto geringer die aktive Aufmerksamkeit. - Kann ein niedriger Rücklauf auch ein Qualitätsproblem der Kundenbeziehung sein? Nicht zwingend. Ein niedriger Rücklauf kann trotz stabiler, langjähriger Kundenbeziehungen entstehen, wenn der Touchpoint falsch gewählt ist. Die erste Frage ist immer: Haben wir den richtigen Kanal, die richtige Person und den richtigen Zeitpunkt gewählt? Erst wenn alle drei stimmen, lässt sich der Rücklauf als aussagekräftigen Indikator für die Beziehungsqualität werten. - Was verrät das Öffnungs- und Klickverhalten von Kunden über die interne Kommunikation? Das Verhalten zeigt, welche E-Mails tatsächlich gelesen werden und welche nur formal ankommen. Wenn eine E-Mail routinemäßig ignoriert wird, sollten wichtige Informationen über einen anderen Kanal vermittelt werden. Kunden-Erlebnis nutzt dieses Wissen aus Feedback-Kampagnen, um strukturelle Kommunikationslücken im Unternehmen sichtbar zu machen. --- ### Was verrät eine Kundenbefragung wirklich über dein Unternehmen? [Deutsch] URL: https://kunden-erlebnis.de/blog/kundenbefragung-auswerten-nps-passive-promoter Published: 2026-06-23 > Eine Kundenbefragung zeigt nicht nur Zufriedenheit, sondern deckt gezielt auf, wo dein größtes Wachstumspotenzial liegt, wenn du die Zahlen richtig liest. Hinter jeder Zahl steckt ein Mensch. Das gilt besonders für Kundenbefragungen im B2B-Bereich. Es geht nicht darum, einen schönen Bericht zu erstellen. Es geht darum, zu verstehen, [wo es schiefläuft](/blog/blick-aus-kundensicht-wuerdest-du-dein-eigenes-produkt-kaufen), bevor der Kunde wechselt. Eine Befragung, die zu lange dauert und mit einem Amazon-Gutschein lockt, verfehlt dieses Ziel. Sie misst Geduld, keine Kundenerfahrung. Was wirklich zählt, ist eine kompakte Befragung, die der Kunde freiwillig und vollständig ausfüllt, weil er dem Unternehmen weiterhelfen will. Genau diese Bereitschaft ist das eigentliche erste Signal. Bevor du eine einzige Antwort auswertest, sagt dir die Art, wie Kunden mit deiner Befragung umgehen, bereits etwas über den Stand der Beziehung. Die größte Herausforderung bei der Gestaltung einer Befragung ist die Spannung zwischen zwei Anforderungen: so wenig Fragen wie möglich und trotzdem so viele Informationen wie nötig. Diese Spannung lässt sich nicht durch mehr Fragen auflösen, sondern durch bessere Fragen. Geschlossene Fragen funktionieren gut als Einstieg, weil sie schnell zu beantworten sind. Der Rücklauf bei diesen Fragen ist deutlich höher als bei offenen Fragen. Offene Fragen sind wertvoller, aber sie kosten den Kunden Zeit. Ob ein Kunde bereit ist, diese Zeit zu investieren, hängt direkt davon ab, ob eine echte Wertschätzung für den Betrieb vorhanden ist. Das bedeutet: Wenn kaum jemand deine offenen Fragen beantwortet, ist das kein Befragungsproblem, es ist ein Beziehungsproblem. Und genau das sollte dich als Unternehmen beschäftigen. Eine Rücklaufquote von 1,5 Prozent klingt erst mal ernüchternd. In einem konkreten Praxisfall bei Kunden-Erlebnis führte genau diese niedrige Rate aber zu einem bemerkenswerten Befund: Von den Kunden, die die Befragung tatsächlich geöffnet hatten, haben 80 Prozent alle vier Fragen vollständig beantwortet. Das verändert die Bewertung fundamental. Ein Kunde, der eine Befragung vollständig ausfüllt, will dem Betrieb weiterhelfen. Das ist ein klares Signal für die Qualität der Beziehung, unabhängig davon, wie viele Kunden die E-Mail überhaupt geöffnet haben. Warum war die Gesamtquote trotzdem gering? Der Versandkanal spielte eine Rolle. E-Mails werden erfahrungsgemäß schlechter geöffnet als andere Formate. Die Wahl des richtigen Versandzeitpunkts und des richtigen Kanals ist ein eigenständiges Thema, das direkten Einfluss auf die Rücklaufquote hat. Die eigentliche Frage lautet also: Wie viele von denen, die die Befragung gesehen haben, haben sie auch vollständig ausgefüllt? Diese Zahl zeigt dir den wahren Stand der Kundenbeziehung. Die NPS-Frage lautet: Wie wahrscheinlich ist es, dass du diesen Betrieb an Kollegen, Freunde oder Bekannte weiterempfiehlst? Die Antwort erfolgt auf einer Skala von 1 bis 10. Wer 9 oder 10 angibt, gilt als Promoter. Wer 7 oder 8 angibt, ist passiv. Wer 6 oder weniger angibt, zählt als Kritiker. Der NPS ist kein reines Zufriedenheitsmaß. Er ist ein Indikator für die Stabilität der Kundenbeziehung und die Wahrscheinlichkeit organischen Wachstums. Der NPS lässt sich auch durch andere Messdimensionen ergänzen, zum Beispiel durch die Messung der Beziehungsqualität oder des wahrgenommenen Aufwands beim Kunden. Mit dem richtigen Framing von Anfang an entscheidet die Wahl der Messgröße, welche Maßnahmen später sinnvoll sind. Promoter sind deine Botschafter. Sie loben, empfehlen weiter und sehen das Unternehmen durch eine emotionale Linse. Das ist wertvoll. Aber genau diese emotionale Nähe macht ihr Feedback oft unspezifisch. Ein Promoter baut emotionalen Kredit auf und übersieht kleinere Schwachstellen. Kritiker hingegen haben Frust angestaut. Ihr Feedback enthält wichtige Signale, aber oft auch Emotionalität, die es schwer macht, daraus konkrete Maßnahmen abzuleiten. Und manchmal benennen Kritiker Dinge, die schlicht nicht änderbar sind. Die Passiven, also die 7er und 8er auf der Skala, sehen das Unternehmen nüchtern. Sie sind zufrieden, aber noch nicht begeistert. Sie schwanken. Wenn der Wettbewerber günstigere Konditionen anbietet, überlegen sie. Und genau weil sie noch keine starke emotionale Bindung haben, können sie Reibungspunkte benennen, die ein Promoter längst verdrängt hat. In dem oben beschriebenen Praxisfall haben 70 Prozent der vollständig antwortenden Kunden als Passive klassifiziert. Das ist nicht beunruhigend. Das ist ein Geschenk. Denn dieses Feedback zeigt exakt, was getan werden muss, um diese Gruppe in Promoter zu verwandeln. Und wenn Passive Promoter werden, steigt der Kundenwert messbar. Zahlen lesen ist eine eigene Kompetenz. Wer nur die Gesamtquote betrachtet, verpasst das Wesentliche. Der erste Schritt ist, die Rücklaufquote und die Vollständigkeitsrate getrennt zu betrachten. Der zweite Schritt ist, das Feedback nach NPS-Gruppen zu trennen: Was sagen Promoter? Was sagen Passive? Was sagen Kritiker? Das Feedback der Passiven hat die höchste Handlungsrelevanz, weil es sachlich, konkret und umsetzbar ist. Hier steckt das Wachstumspotenzial. Wenn dieses Feedback systematisch aufgenommen und in Prozessverbesserungen überführt wird, lässt sich der NPS über Zeit signifikant steigern. Bei Kunden-Erlebnis beginnt die Arbeit mit einer strukturierten Nullmessung, gefolgt von gezielten Verbesserungen in Prozessen und Verhalten. Keine Einmalmaßnahme. Strukturelle Transformation. **FAQ** - Wie viele Fragen sollte eine B2B-Kundenbefragung haben? Eine B2B-Kundenbefragung sollte maximal vier Fragen umfassen: ein bis zwei geschlossene Fragen für schnellen Rücklauf und ein bis zwei offene Fragen für qualitatives Feedback. Mehr Fragen reduzieren die Vollständigkeitsrate und erhöhen den Aufwand für den Kunden, ohne die Qualität der Ergebnisse zu verbessern. - Was ist eine gute Rücklaufquote bei einer Kundenbefragung? Eine hohe Rücklaufquote ist wünschenswert, aber nicht der einzige Maßstab. Wichtiger ist die Vollständigkeitsrate: Wie viele der Kunden, die die Befragung geöffnet haben, haben alle Fragen beantwortet? Eine Rate von 80 Prozent Vollständigkeit bei 1,5 Prozent Gesamtrücklauf kann aussagekräftiger sein als eine hohe Öffnungsrate mit niedrigem Abschluss. - Was ist der Unterschied zwischen Promotern, Passiven und Kritikern im NPS? Promoter vergeben 9 oder 10 Punkte und sind aktive Botschafter des Unternehmens. Passive vergeben 7 oder 8 Punkte und sind zufrieden, aber nicht gebunden. Kritiker vergeben 6 oder weniger Punkte. Die Passiven liefern oft das wertvollste Feedback, weil sie Reibungspunkte sachlich benennen, ohne emotionalen Frust oder überschwängliches Lob. - Warum sind Passive wichtiger als Kritiker im Kundenfeedback? Passive sehen das Unternehmen nüchtern und benennen konkrete Verbesserungspunkte, die direkt umsetzbar sind. Kritiker haben oft angestauten Frust, der pauschale oder unveränderbare Kritik enthält. Wer Passive mit gezielten Verbesserungen zu Promotern macht, erhöht den Kundenwert messbar und stärkt die Loyalität langfristig. - Wie setzt man Kundenbefragungsergebnisse in konkrete Maßnahmen um? Befragungsergebnisse werden nach NPS-Gruppen getrennt ausgewertet. Das Feedback der Passiven hat die höchste Priorität, weil es sachlich und handlungsrelevant ist. Die identifizierten Reibungspunkte fließen in Prozessverbesserungen und Verhaltenscoaching ein. Entscheidend ist, dass diese Erkenntnisse intern verankert werden, damit Verbesserungen nachhaltig wirken. --- ### Wat vertellen de cijfers van een klanttevredenheidsonderzoek echt? [Nederlands] URL: https://kunden-erlebnis.de/nl/blog/wat-vertellen-cijfers-klanttevredenheidsonderzoek Published: 2026-06-23 > Een klanttevredenheidsonderzoek levert alleen bruikbare inzichten op als je weet welke getallen er écht toe doen: de volledigheidsgraad, de NPS-verdeling en vooral de stille middengroep. Stel jezelf even de vraag: wanneer heb jij voor het laatst een enquête volledig ingevuld? De kans is groot dat je afhaakt zodra het meer dan een paar minuten kost, zeker als de belofte een kans op een cadeaubon is. Dat is precies de valkuil waar veel bedrijven in trappen. De aanpak die in de praktijk werkt: één tot twee gesloten vragen, gevolgd door één tot twee open vragen. De gesloten vragen zijn laagdrempelig, ze klikken snel weg en leveren een hoge respons op. Maar bij de open vragen wordt het interessant. Wie de moeite neemt om die in te vullen, doet dat bewust. Dat is geen toeval. De open vraag fungeert als een stille filter. Alleen klanten die echte betrokkenheid voelen bij jouw bedrijf, investeren hun tijd in een kwalitatief antwoord. Met andere woorden: wie invult, wil jou echt verder helpen. Dat gegeven alleen al maakt de data waardevol, ook al is de totale respons laag. De uitdaging zit in de balans: zo min mogelijk vragen stellen, maar toch zo veel mogelijk bruikbare informatie ophalen. Dat vraagt om vakkennis bij het ontwerpen van de vragenlijst. De keuze van de vragen, de volgorde en de formulering zijn bepalend voor wat je uiteindelijk kunt lezen uit de resultaten. Een responspercentage van 1,5 procent klinkt teleurstellend. In de meeste dashboards kleurt dat rood. Maar Anne-Marie Vissers beschrijft een concreet onderzoek waarbij precies dat getal haar enthousiast maakte, om twee duidelijke redenen. De eerste reden: van alle klanten die de enquête hadden geopend, vulde 80 procent alle vier de vragen volledig in. Dat is geen toeval en geen beleefdheid. Dat is betrokkenheid. De klant die klikt en invult, wil iets zeggen. De tweede reden is nog opmerkelijker: van die 80 procent voltooiers bleek 70 procent te vallen in de groep die binnen NPS als 'passief' wordt aangemerkt, klanten die een 7 of 8 geven op een schaal van 1 tot 10. Dat is precies de groep waar het grootste groeipotentieel zit. De verzendmethode speelde ook een rol. De vragenlijst was via e-mail verstuurd, een kanaal met doorgaans lage openingsratio's. Dat verklaart het lage totale percentage. De les is helder: de wijze van verzenden beïnvloedt je responspercentage sterk, maar zegt niets over de kwaliteit van de antwoorden die wél binnenkomen. Binnen het NPS-systeem worden klanten verdeeld in drie groepen. Promoters zijn de ambassadeurs, de klanten die een 9 of 10 geven en jouw bedrijf actief aanbevelen. Critici scoren 6 of lager en uiten hun ontevredenheid, soms terecht, soms als opgestapelde frustratie. En dan zijn er de passieven, de zevens en achten. Die worden het vaakst over het hoofd gezien. Dat is een vergissing. Promoters beoordelen alles door een roze bril. Ze hebben al een sterke emotionele band opgebouwd met jouw bedrijf en vergeven fouten makkelijker. Hun positieve feedback is prettig, maar het toont zelden waar de scherpe kantjes zitten. Critici geven soms nuttige inzichten, maar hun feedback is regelmatig gekleurd door opgekropte ergernissen die moeilijk te vertalen zijn naar concrete verbeteringen. De passieven denken helder. Ze zijn tevreden, maar nog niet geraakt. Ze twijfelen nog. Als een concurrent met betere voorwaarden of een lagere prijs komt, overwegen ze te vertrekken. Juist daarom zien zij dingen die anderen niet zien. Ze wijzen zonder emotie op de wrijvingspunten in jouw proces, de momenten waarop de klantervaring niet aansluit op de verwachting. Wanneer een bedrijf die feedback serieus neemt en de geconstateerde knelpunten aanpakt, is de stap van passief naar promoter verrassend klein. En die stap heeft direct effect op de klantwaarde en op de loyaliteit op de lange termijn. Dat is waar het grootste groeipotentieel ligt: niet bij nieuwe klanten werven, maar bij de bestaande twijfelaars overtuigen. Cijfers lezen is een vak apart. Een responspercentage van 1,5 procent kan een mislukking lijken, maar kan tegelijkertijd de beste data opleveren die je ooit hebt gehad. Het verschil zit in de interpretatie. Een bewezen aanpak bij het analyseren van klanttevredenheidsonderzoeken begint met een vaste volgorde. Eerst de responspercentage beoordelen in combinatie met de volledigheidsgraad. Dan de NPS-verdeling bekijken: hoeveel promoters, hoeveel passieven, hoeveel critici? Vervolgens worden de open antwoorden van de passieven als eerste diepgaand gelezen, omdat die de scherpste en meest bruikbare inzichten bevatten. Dat leidt tot een prioriteitenlijst van verbeterpunten die direct aansluiten op wat klanten daadwerkelijk ervaren in het contact met het bedrijf. Processen, communicatie, reactietijden, de overdracht tussen afdelingen: het zijn de wrijvingspunten die van binnen af niet zichtbaar zijn, maar die klanten zonder terughoudendheid benoemen zodra je ze de ruimte geeft. De vervolgstap is het omzetten van die inzichten naar concrete aanpassingen in gedrag en structuur. Verbeteren en sturen op basis van gemeten feedback, zodat de verandering niet stopt bij een rapport maar doordringt tot op de werkvloer. Hoe je de respons verhoogt, het juiste verzendmoment kiest en de kanaalkeuze optimaliseert, is een verhaal op zich. Maar de eerste stap is simpel: begin met klanttevredenheidsonderzoek. Want je kunt alleen verbeteren wat je meet. **FAQ** - Hoeveel vragen moet een klanttevredenheidsonderzoek bevatten? Een effectief klanttevredenheidsonderzoek bevat één tot twee gesloten vragen en één tot twee open vragen. Meer vragen verlagen de bereidheid om in te vullen. De kwaliteit van de antwoorden op vier gerichte vragen overtreft bijna altijd de kwantiteit van een lange vragenlijst die halverwege wordt afgebroken. - Is een lage responspercentage een probleem bij klanttevredenheidsonderzoek? Een lage responspercentage is op zichzelf geen mislukking. Wat telt is de volledigheidsgraad: het percentage van de klikkers dat de vragenlijst volledig invult. Een hoge volledigheidsgraad bij een lage responspercentage wijst op oprechte betrokkenheid van de klanten die wel reageren, en die data is bijzonder waardevol. - Waarom zijn passieve klanten zo belangrijk in NPS-onderzoek? Passieve klanten, die een 7 of 8 geven, zijn tevreden maar nog niet loyaal. Ze staan open voor een overstap naar de concurrent als die betere voorwaarden biedt. Tegelijkertijd geven zij de helderste en meest bruikbare feedback, omdat zij zonder frustratie of blinde loyaliteit precies benoemen waar de klantervaring wrijving veroorzaakt. - Wat is het verschil tussen NPS-feedback van promoters en van passieven? Promoters beoordelen een bedrijf door een roze bril: zij hebben al een sterke emotionele band en vergeven fouten snel. Hun feedback is positief, maar mist scherpte. Passieven staan neutraler tegenover het bedrijf en benoemen zonder omwegen de punten waarop de dienstverlening niet aansluit op hun verwachting. Die feedback is direct bruikbaar voor verbetering. - Hoe zet Kunden Erlebnis klantfeedback om naar concrete verbetering? Kunden Erlebnis werkt met een drieledige aanpak: eerst een nulmeting met een NPS-campagne en klantgesprekken, dan een verbeterfase met procesoptimalisatie, training en coaching op basis van de gemeten feedback, en tot slot een verankering waarbij een interne verantwoordelijke de verbeteringen structureel borgt. Geen eenmalig onderzoek, maar een doorlopend systeem. --- ### What Does a Customer Survey Actually Tell You? [English] URL: https://kunden-erlebnis.de/en/blog/what-does-a-customer-survey-actually-tell-you Published: 2026-06-23 > A well-designed customer survey reveals not just scores, but which customer group holds your greatest growth potential: the passives who sit quietly between loyalty and churn. Think about the last time someone asked you to fill in a ten-minute survey with the promise of a chance to win an Amazon voucher. Did you do it? Probably not. Most people do not, and the data confirms it. Customers filling in a survey are doing you a favor. If it costs them time and feels like it benefits only you, they will close the tab. At Kunden Erlebnis, the approach is deliberate: one or two closed questions, followed by one or two open questions. That is it. The closed questions generate high completion because they take seconds. The open questions are different. When a customer writes an open answer, it means something: the relationship is strong enough that they are willing to invest their time in your business. Their willingness to answer tells you as much as the answer itself. A recent survey run through the Kunden Erlebnis methodology came back with a 1.5% response rate. At first glance, that looks like a failure. But look at what happened inside that 1.5%: 80% of the customers who opened the survey completed all four questions, including the open ones. That number changes the picture entirely. It does not mean 1.5% of customers cared. It means 1.5% opened the survey, and of those, 80% cared enough to go all the way through. That kind of completion signals a customer who genuinely wants to help the business improve. A survey with lower volume but high completion often gives you cleaner, more actionable data than a high-volume survey full of half-answers and dropped-off responses. The delivery channel matters here too. This survey was sent by email, which tends to generate lower open rates than other channels. The response rate reflects the medium as much as the customer relationship. That is a separate conversation, and worth exploring when you think about how and when to send your next survey. The Net Promoter Score splits respondents into three groups: promoters (9-10 on the scale), passives (7-8), and critics (0-6). Most businesses focus on their promoters and worry about their critics. That is understandable, but it misses the real opportunity. In the survey described above, 70% of the customers who completed the full survey were passives. That figure is not a consolation prize. It is the most commercially relevant finding in the entire dataset. Here is why. Promoters are your ambassadors. They love what you do, and their feedback confirms what you should keep doing. But they often see everything through a positive lens because an emotional bond is already built. Critics, on the other hand, sometimes give feedback that reflects accumulated frustration rather than specific, fixable problems. It can be hard to extract concrete actions from someone who is venting. Passives are different. They are satisfied, but not yet committed. If a competitor offers slightly better terms or a lower price, they will consider switching. That makes them commercially vulnerable. But it also makes them perceptive. They notice friction points that a promoter has learned to overlook. They have not built up enough loyalty to explain away inconvenience. The logic here is straightforward: passives are close to becoming promoters. They are not starting from frustration or indifference. They already have a working relationship with you. What separates them from the promoter category is usually a handful of specific friction points, things that mildly irritate them or make interactions feel effortful. When you identify those friction points through open survey questions and actually resolve them, the customer notices. Not because you announced it, but because the experience is smoother. That shift in experience builds what you might call emotionales Kredit: the accumulated goodwill that makes customers stay when things occasionally go wrong, and advocate for you when things go right. A passive customer who becomes a promoter increases in customer lifetime value, not just in score. The survey is the starting point. The work that follows is where the commercial result lives. Surveys fail when they are treated as reporting tools rather than decision tools. A business that collects feedback and files it away has not run a survey. It has run a data-collection exercise that changes nothing. Kunden Erlebnis treats the NPS survey as a diagnostic, not a report card. The response rate tells you something about your channel and timing. The completion rate tells you about the strength of your customer relationships. The ratio of promoters to passives to critics shows you where your commercial risk and your growth opportunity sit. The open answers give you the specific language your customers use to describe their experience, which is far more precise than anything you would invent internally. Reading these numbers correctly requires knowing what each metric actually represents. A low response rate with high completion quality can be more useful than a high response rate with shallow answers. A high percentage of passives in your data is not a red flag. It is a map. It shows you exactly where to focus if you want to move the needle on customer loyalty and reduce your exposure to price-based competition. The businesses that benefit most from customer surveys are the ones that take the results into their operational decisions, not just their marketing copy. That is where surveys earn their value. **FAQ** - How many questions should a customer survey include? A well-structured customer survey includes one or two closed questions followed by one or two open questions. Closed questions generate high response rates because they are quick to answer. Open questions require a stronger customer relationship and deliver the most specific, actionable feedback when completed. - What is a good response rate for a customer survey? Response rate alone is not a reliable quality indicator. A 1.5% response rate where 80% of respondents complete all questions, including open ones, can deliver more actionable insight than a 20% response rate with mostly incomplete or shallow answers. Completion quality matters more than raw volume. - Why are passive NPS customers more important than critics? Passive customers score 7 or 8 on the NPS scale. They are satisfied but not committed, which means they are both commercially vulnerable and perceptive. They notice friction points that promoters overlook and give specific, usable feedback rather than accumulated frustration. Addressing their concerns is the fastest route to building stronger loyalty. - What does the Net Promoter Score measure? The NPS measures how likely customers are to recommend your business to colleagues, friends, or contacts, rated on a scale of 1 to 10. Scores are grouped into promoters (9-10), passives (7-8), and critics (0-6). The score reflects the overall quality of the customer relationship, not just satisfaction with a single transaction. - How do you act on customer survey results? Start by identifying which friction points appear most frequently in the open answers, particularly from passive customers. Prioritize changes that address those points directly, then track whether the next survey cycle shows a shift in scores. The Bewährte 3-Phasen-Methode of Kunden Erlebnis structures this as: measure, improve and steer, then anchor the change internally. --- ### Wie loyal sind deine Kunden wirklich? Was der NPS verrät [Deutsch] URL: https://kunden-erlebnis.de/blog/kundenloyalitaet-messen-nps-b2b Published: 2026-06-18 > Die meisten B2B-Unternehmen überschätzen ihre Kundenloyalität. Der Net Promoter Score macht den Unterschied zwischen Selbstbild und Kundenwirklichkeit messbar. Stell dir vor, du hast 5.000 aktive Kunden. Sie bestellen regelmäßig, das Telefon klingelt, der Außendienst pflegt die Beziehungen. Alles läuft. Aber wie viele dieser Kunden würden dich heute aus eigener Überzeugung weiterempfehlen? Nicht weil du gefragt hast, ob alles gut läuft. Sondern weil sie wirklich von dir überzeugt sind. Genau das ist der Unterschied zwischen Selbstbild und Fremdbild. Das Selbstbild sagt: unsere Kunden sind zufrieden, die Beziehungen sind gut, der Außendienst hat alles im Griff. Das Fremdbild, also das, was der Kunde tatsächlich denkt, sieht in vielen B2B-Unternehmen ganz anders aus. Mehr als die Hälfte der Kunden empfiehlt das Unternehmen nicht aktiv weiter. Sie bestellen, weil es bequem ist. Und wenn der Wettbewerb günstiger anbietet, wechseln sie. Ohne Abschied, ohne Erklärung. Das erfährt man erst, wenn man wirklich misst. Wenn man den Kunden fragt. Erst dann kann man mit Sicherheit sagen: Wie viel Prozent meiner Kunden sind echte Fürsprecher? Kunden-Erlebnis hat diese Frage in vielen Unternehmen gestellt. Das Ergebnis überrascht fast immer. Der Net Promoter Score basiert auf einer einzigen Kernfrage: Würdest du uns an Freunde, Bekannte oder Kollegen weiterempfehlen? Die Antwort wird auf einer Skala von 0 bis 10 gegeben. Aus diesen Antworten entstehen drei Gruppen, die sehr unterschiedliche Signale senden. Promoter geben eine 9 oder 10. Das sind die echten Fans. Sie bleiben länger, kaufen mehr, verhandeln weniger über den Preis und bringen neue Kunden mit. Hinter jeder Zahl steckt ein Mensch, und dieser Mensch ist dein bester Vertriebsmitarbeiter, weil er aus Überzeugung spricht. Passive vergeben eine 7 oder 8. Sie sind zufrieden, aber nicht begeistert. Nicht stabil genug, um zu bleiben, wenn der Wettbewerb ein besseres Angebot macht. Diese Gruppe ist gleichzeitig die größte und die gefährlichste, weil sie das Unternehmen in Sicherheit wiegt. Kritiker geben eine 6 oder weniger. Sie sind unzufrieden, sagen es aber oft nicht. Sie gehen einfach. Oder, und das ist schlimmer, sie erzählen es weiter. In einem Netzwerk, bei einer Fachmesse, im nächsten Gespräch mit einem potenziellen Neukunden. Das Schwierige an unzufriedenen Kunden ist nicht ihre Unzufriedenheit. Es ist die Stille. Sie beschweren sich nicht. Sie schreiben keine E-Mail, sie rufen nicht an, und sie antworten auch nicht auf deine Nachrichten. Sie gehen einfach. Was danach kommt, ist fast immer dasselbe: Nachträglich stellt sich heraus, dass der Kunde zum Wettbewerb gewechselt hat. Und intern wird dann gesagt: Der Preis war das Problem. Der Preis ist aber selten der eigentliche Grund. Er ist der einfachste Satz, den man nennen kann. Die echte Ursache liegt tiefer, und die findet man nur heraus, wenn man den Kunden direkt fragt. Was der Außendienst hört und was der Kunde denkt, sind zwei verschiedene Dinge. Der Außendienst registriert: Lieferproblem. Der Kunde denkt: Kann ich dieser Firma vertrauen? Kann ich ihr ein wichtiges Event anvertrauen, bei dem die Ware pünktlich ankommen muss? Diese Emotion, dieses Vertrauensproblem, wird nicht in der Beschwerde formuliert. Es bleibt im Kopf des Kunden, und es wird im nächsten Netzwerkgespräch geteilt. Mit Kunden-Erlebnis arbeiten wir daran, genau diese Lücke zu schließen: mit dem Kunden reden und nicht über ihn. In der Praxis zeigt sich immer wieder dasselbe Muster: Wenn die erste NPS-Auswertung vorliegt, aufgeteilt in Promoter, Passive und Kritiker, ist die größte Gruppe fast immer die der Passiven. Diese Kunden füllen Umfragen aus. Sie antworten auf die offene Frage. Sie investieren Zeit, weil sie wollen, dass das Unternehmen besser wird. Das ist ein Signal, das man ernst nehmen muss. Ein Passiver, der gehört wird, der innerhalb von 24 Stunden einen Rückruf bekommt, der merkt, dass seine Rückmeldung zu einer Veränderung führt, kann zum Promoter werden. Das ist keine Theorie. Bei, einem Logistikunternehmen, stieg der NPS von einem instabilen Tiefstwert von 65,1% im April 2024 auf stabil über 70% ab März 2025, mit Werten von 77,8%, 75,9% und 77,5%. Erreicht durch strukturierte Follow-up-Anrufe, Trainingstage, Mystery Checks und Reflexionsworkshops. Das ist die Bewährte 3-Phasen-Methode von Kunden-Erlebnis in der Praxis: Nullmessung, Verbesserung und Steuerung, Verankerung. Man muss nicht mit einem Jahresprojekt anfangen. Man braucht keine Beraterarmee, die 20 Leute schickt und alles auf den Kopf stellt. Zwei Veränderungen im täglichen Verhalten reichen, um heute zu beginnen. Erste Veränderung: Wenn eine Beschwerde beim Kundenservice eingeht, nimm sie ernst und lass jemand aus dem Management zurückrufen. Nicht der Kundenservice, nicht ein Standardschreiben. Eine Führungsperson, die klar sagt, wer sie ist und warum sie anruft. Und dann: einfach zuhören. Nicht verteidigen, nicht erklären. Zuhören. Das ist der Unterschied zwischen einer Transaktion und einer Beziehung. Zweite Veränderung: Wenn intern ein Problem entsteht, zum Beispiel zwischen Buchführung und Einkauf oder zwischen Kundenservice und Lager, dann nicht per E-Mail kommunizieren. Aufstehen, hinlaufen, miteinander reden. Und nicht fragen, wer schuld ist. Fragen, wie man das gemeinsam löst, sodass der Kunde davon profitiert. Das klingt einfach. In vielen Unternehmen ist es eine echte Kulturverschiebung. Wenn der nächste Schritt strukturiertes Messen ist, dann ist die Bewährte 3-Phasen-Methode von Kunden-Erlebnis der Weg: Nullmessung mit NPS-Kampagne und Interviews, gefolgt von gezielten Verbesserungen in Prozessen, Training und Coaching, und abgeschlossen mit der Verankerung durch einen internen CX-Verantwortlichen, den sogenannten Borger. Keine Einmalmaßnahme, sondern strukturelle Transformation. **FAQ** - Was ist der Unterschied zwischen Kundenzufriedenheit und Kundenloyalität? Zufriedenheit bedeutet, dass ein Kunde kein offensichtliches Problem hat. Loyalität bedeutet, dass er das Unternehmen aus eigener Überzeugung weiterempfiehlt. Viele Kunden sind zufrieden genug, um zu bleiben, aber nicht loyal genug, um bei Preisdruck standzuhalten. Dieser Unterschied kostet Unternehmen mehr Umsatz als jede Preiskalkulation. - Wann ist ein NPS-Ergebnis wirklich gut? International liegt der Durchschnitt branchenübergreifend bei rund 34 Punkten. Wichtiger als der Absolutwert ist aber die Entwicklung über Zeit. Ein Unternehmen, das heute bei 20 liegt und systematisch daran arbeitet, ist auf einem besseren Weg als eines, das bei 40 steht und nicht weiß, warum. Messen, verstehen, handeln: das ist die Reihenfolge. - Warum reicht es nicht, wenn der Außendienst den Kunden kennt? Was der Außendienst hört und was der Kunde wirklich denkt, sind zwei verschiedene Dinge. Der Außendienst erfasst das konkrete Problem, zum Beispiel eine verspätete Lieferung. Was der Kunde dabei fühlt, also ob er dem Unternehmen beim nächsten wichtigen Auftrag noch vertrauen kann, bleibt oft unausgesprochen. Genau diese Lücke macht strukturiertes Kundenfeedback sichtbar. - Warum nennen Kunden beim Abgang fast immer den Preis als Grund? Der Preis ist selten der eigentliche Grund. Er ist der einfachste Satz, den ein Kunde nennen kann, wenn er nicht sagen möchte, was wirklich schief gelaufen ist. Hinter dem Preisargument steckt meist ein Vertrauensverlust, eine enttäuschte Erwartung oder ein ungelöstes Problem. Das findet man nur heraus, wenn man gezielt nachfragt. - Was ist ein Borger im Kontext von CX-Transformation? Ein Borger ist ein interner CX-Verantwortlicher, der am Ende eines Transformationsprojekts die Strukturen, das Wissen und die Verantwortung übernimmt. Das Ziel von Kunden-Erlebnis ist es, dass kein Unternehmen von einem externen Berater abhängig bleibt. Der Borger sichert, dass die Veränderung weiterlebt, auch wenn das externe Projekt abgeschlossen ist. --- ### How Loyal Are Your B2B Customers, Really? [English] URL: https://kunden-erlebnis.de/en/blog/how-loyal-are-your-b2b-customers-really Published: 2026-06-18 > Most B2B companies overestimate customer loyalty. Without structured measurement, you cannot tell which customers will stay, leave, or actively recommend you. Imagine you have 5,000 active customers. Orders come in regularly. Some clients buy more, some less, but the pipeline looks healthy. So you feel good about your customer base. That feeling, however, is not data. The real question is sharper: of those 5,000 customers, how many would recommend you today, without being asked, out of genuine conviction? In most B2B companies, the honest answer is fewer than half. The rest are simply ordering from you because switching costs something, because the relationship feels comfortable, or because no one has given them a compelling reason to leave yet. That is not loyalty. That is inertia. This gap between self-image and customer perception is one of the most expensive blind spots in B2B. At Kunden Erlebnis, the starting point of every engagement is making that gap visible, because you cannot close a gap you cannot see. The Net Promoter Score is built on a single question: 'Would you recommend us to a friend, colleague, or business contact?' Customers answer on a scale from 0 to 10, and that number places them in one of three categories. Promoters score 9 or 10. These are your actual fans. They stay longer, buy more, negotiate less on price, and bring new clients with them. They are the customers every sales team is quietly hoping for. Passives score 7 or 8. They are satisfied, but not sold. At the next price increase or competitor pitch, they will take a look around. They will not actively damage your reputation, but they will not protect it either. Detractors score 6 or lower. These customers are dissatisfied, and most of them will not tell you directly. They will just leave. Or worse, they will mention their experience in a network conversation, at an industry event, or in a passing comment to a prospect who was about to call you. Your NPS is the percentage of Promoters minus the percentage of Detractors. The global average sits around 34 points, but that number matters less than the direction your score is moving and what it reveals about the customers behind it. This is the part that catches most companies off guard. You assume that if something was seriously wrong, you would hear about it. A phone call, a formal complaint, a tense conversation at the annual review. But that is not how most customers behave. When something goes wrong, the customer registers it internally. A late delivery does not just create a logistics problem. It creates a question: 'Can I trust this supplier when the stakes are really high?' That question does not get sent to your customer service inbox. It gets answered quietly, over the following weeks, as the customer starts pricing out alternatives. Your sales rep may hear 'the delivery was late.' But what the customer is actually processing is: 'I have a major event coming up in three months, and I am no longer sure this company can deliver reliably.' The emotional layer underneath the operational complaint is where the real risk lives. Reasearch from Bain & Company shows that most companies believe they deliver a superior experience, while only a fraction of their customers agree. This is the delivery gap, and it is almost always invisible from the inside. When companies run their first NPS measurement, the results often confirm what they suspected. But the distribution surprises them. The largest group is almost always the Passives. These are customers who fill out the survey because they want you to improve. They are not hostile, not indifferent. They are invested enough to respond, and often they use the open-ended question to tell you exactly what is missing. They are one good conversation away from becoming Promoters. That conversation matters more than most companies realize. A Passive who receives a follow-up call from a senior manager, someone who listens without defending, who acknowledges the feedback and communicates what will change, very often shifts their perception of the company entirely. The problem itself may not even be resolved yet. But the act of being heard creates what at Kunden Erlebnis we call emotional credit: a reserve of goodwill that holds the relationship together when things go wrong. A Promoter will recommend you at a networking event, forward your name to a colleague, or mention you in a procurement meeting. A Passive will not. That difference, multiplied across hundreds of accounts, is measurable revenue. Starting to measure loyalty does not require overhauling your systems or assembling a team of consultants. It requires a structured question, asked consistently, with a clear process for what happens next. The annual sales review question 'is everything going well?' does not count. Neither does a casual chat at a trade show. Structured measurement means the same question, on the same scale, sent at defined intervals, with a process for following up on every response. If you are not ready to launch a full NPS program today, two immediate actions will move the needle in the right direction. First: when a complaint comes in, have a senior manager make the follow-up call. Not customer service. Not an automated acknowledgement. A person with a title, calling to listen. No defending, no explaining. Just listening. The customer will remember it. Second: when an internal problem arises between departments, do not send an email asking who is responsible. Walk over or pick up the phone, and ask a different question: 'How do we solve this so the customer benefits?' That reframe changes the conversation entirely. These two habits shift a company from reactive to relational. They are also the foundation of the Bewährte 3-Phasen-Methode that Kunden Erlebnis uses to build lasting CX transformation: start with the measurement, improve through targeted intervention, and anchor the results with an internal owner who keeps the process running after the external work is done. **FAQ** - What is a good NPS score for a B2B company? The global average NPS sits around 34 points, but benchmark comparisons matter less than the direction your score is moving. Most companies starting their first measurement score below this average. That is not a problem. It is a starting point. Knowing your score is the first step toward improving it deliberately. - Why do B2B customers leave without giving feedback? Most dissatisfied B2B customers calculate the effort of complaining and decide it is not worth it. They quietly move their next order to a competitor instead. This is why proactive measurement matters: by the time a customer complains spontaneously, the decision to leave is often already made. - How is NPS different from a regular customer satisfaction survey? A satisfaction survey asks how customers feel about a specific interaction. NPS measures something more valuable: whether a customer would put their own reputation on the line to recommend you. That single data point predicts retention, repurchase behavior, and organic referral far better than satisfaction ratings alone. - What should a company do with negative NPS feedback? Act on it within 24 hours. Have a senior manager, not customer service, call the customer directly. The goal is not to defend the company but to listen. Customers who feel genuinely heard after a negative experience frequently shift from Detractor to Passive or even Promoter. The follow-up call is the highest-ROI action in CX management. - How does Kunden Erlebnis approach NPS implementation? Kunden Erlebnis uses the Bewährte 3-Phasen-Methode: a baseline measurement using NPS campaigns, customer interviews, and feedback analysis, followed by targeted process improvement, training, and coaching, concluding with the appointment of an internal CX owner who sustains the program independently after the engagement ends. --- ### Hoe loyaal zijn jouw klanten echt? Wat de NPS onthult [Nederlands] URL: https://kunden-erlebnis.de/nl/blog/hoe-loyaal-zijn-jouw-klanten-nps-score-b2b Published: 2026-06-18 > De meeste B2B-bedrijven overschatten de loyaliteit van hun klanten. De Net Promoter Score maakt zichtbaar hoeveel klanten jou echt aanbevelen, en hoeveel stilletjes vertrekken. Stel je voor: 5.000 actieve klanten. Ze bestellen regelmatig, het telefoon wordt opgenomen als er een probleem is, de buitendienst heeft een goede band met de contactpersonen. Op basis daarvan lijkt loyaliteit vanzelfsprekend. Maar hoeveel van die 5.000 klanten zouden jouw bedrijf vandaag actief aanbevelen, zonder dat jij erom vraagt? Niet omdat ze tevreden zijn, maar uit echte overtuiging: 'Dit bedrijf raad ik aan iedereen aan.' Dat is een fundamenteel andere vraag, en het antwoord is zelden wat bedrijven verwachten. Wat de praktijk keer op keer laat zien: meer dan de helft van de klanten in een doorsnee B2B-omgeving beveelt het bedrijf niet actief aan. Ze bestellen gewoon, min of meer op de automatische piloot, maar zonder sterke voorkeur. Zodra een concurrent een scherpere prijs biedt, vertrekken ze. Dat is geen loyaliteit. Dat is gewoonte. Het probleem is dat dit onzichtbaar blijft zolang niemand het meet. Achter elk klantnummer zit een mens met een mening over jouw bedrijf, en die mening bepaalt of hij blijft, meer bestelt of juist stilletjes overstapt naar de concurrent. De Net Promoter Score steunt op één kernvraag: 'Zou jij ons aanbevelen aan een vriend, bekende of collega?' Klanten beantwoorden die vraag op een schaal van 0 tot 10. Vervolgens verdeelt de methode de antwoorden in drie groepen. **Promotors (score 9 of 10)** zijn de klanten die jou zonder aarzelen aanbevelen. Ze blijven langer, bestellen meer, onderhandelen minder over de prijs en brengen nieuwe klanten mee. Dit zijn de klanten die echte groei genereren. **Passieven (score 7 of 8)** zijn tevreden, maar niet enthousiast. Ze blijven zolang er geen betere aanbieding voorbijkomt. Bij een prijsverhoging of een scherpe offerte van de concurrent kijken ze toch even rond. Dit is de gevaarlijkste groep, want ze lijken stabiel maar zijn het niet. **Critici (score 0 tot 6)** zijn ontevreden. De meesten zeggen dat niet rechtstreeks. Ze gaan gewoon. Of ze vertellen anderen waarom ze zijn overgestapt. De NPS-score bereken je door het percentage critici af te trekken van het percentage promotors. Internationaal ligt de gemiddelde NPS voor B2B-bedrijven rond de 34 punten, op basis van grootschalig wereldwijd onderzoek. Bedrijven die net beginnen met meten liggen daar doorgaans onder. Dat is geen reden tot zorg, want wie weet waar hij staat, kan gericht verbeteren. Dit is het meest onderschatte risico in klantbeheer: de klant die niets zegt. Geen klacht, geen reactie, geen afscheidsmail. Hij stopt gewoon met bestellen. Wanneer een bedrijf daarna analyseert wat er is misgegaan, klinkt het antwoord bijna altijd hetzelfde: 'Hij is weggegaan vanwege de prijs.' Prijs is de gemakkelijkste verklaring, maar zelden de echte reden. Wie dieper doorvraagt, ontdekt iets anders: een gemiste levertijd die nooit werd opgevolgd, een intern conflict dat de klant heeft gemerkt, [een gevoel van onverschilligheid](/nl/blog/dein-auftreten-spricht-lauter-als-jede-sprache) toen er een probleem speelde. De buitendienst hoort: 'De levering was te laat.' De klant denkt: 'Kan ik dit bedrijf vertrouwen als mijn volgende evenement ervan afhangt?' Dat zijn twee volledig verschillende problemen. Het eerste is logistiek. Het tweede is emotioneel, en het is dat tweede dat de klant bij het volgende netwerkevenement doorvertelt. Bij Kunden Erlebnis zien we dit patroon keer op keer. De buitendienst heeft een goede relatie, dat is waar. Maar een goede relatie is geen volledig beeld. Wie alleen reageert als er een probleem is, werkt altijd reactief. En een reactief bedrijf is een stap te laat. In de praktijk van Kunden Erlebnis is de grootste groep na een eerste meting bijna altijd de groep passieven. Dat zijn de klanten met een score van 7 of 8: niet ontevreden, maar ook niet echt enthousiast. Wat opvalt: juist deze groep vult de enquête in. Ze nemen de moeite om te antwoorden, ze beantwoorden de open vraag, ze geven suggesties. Dat is een signaal. Passieven willen dat het beter wordt. Ze geven de organisatie nog een kans. Een passieve klant die persoonlijk wordt benaderd na de meting, die merkt dat zijn antwoord serieus wordt genomen en dat er iets mee wordt gedaan, verandert regelmatig van een 7 naar een 9. Van iemand die niet aanbevelingen doet naar iemand die dat wel doet. Dat is het verschil tussen een klant die blijft en een klant die jou actief naar buiten vertegenwoordigt. De Bewährte 3-Phasen-Methode van Kunden Erlebnis begint precies hier: met de nulmeting, om te zien waar je staat. Daarna volgen gerichte verbeteringen in processen, gedrag en communicatie. En tot slot de verankering: een interne medewerker, de Borger, die het systeem zelfstandig draaiende houdt. Geen eenmalig project. Een structurele omslag. Het begin hoeft geen grootschalig project te zijn. Geen projectteam van twintig mensen, geen maandenlange implementatie. Twee concrete veranderingen in dagelijks gedrag maken al een wezenlijk verschil. **Tip 1: Bel terug na elke klacht, met iemand uit het management.** Niet de klantenservice, maar een verantwoordelijke uit het managementteam. Die belt de klant op, stelt zich voor en luistert. Niet om te verdedigen, niet om uit te leggen. Gewoon luisteren. Die ene terugbelactie verandert de beleving van een klant volledig. Het signaal is: jouw probleem telt, en wij nemen het serieus. **Tip 2: Los interne conflicten op door te bewegen, niet door te mailen.** Als er een probleem speelt tussen inkoop en klantenservice, of tussen het magazijn en de planning, stuur dan geen e-mail en geen WhatsApp-bericht. Loop erheen of pak de telefoon. Stel niet de vraag wie schuld heeft. Stel de vraag: hoe lossen we dit op zodat de klant er voordeel van heeft? Deze twee aanpassingen kosten niets, maar ze veranderen de interne cultuur en de klantbeleving tegelijk. En wie daarna klaar is om ook te gaan meten, kan met een NPS-campagne in kaart brengen wat klanten echt denken. Met Kunden Erlebnis zet je die stap op een manier die meteen resultaat geeft. **FAQ** - Wat is een goede NPS-score voor een B2B-bedrijf? Internationaal ligt de gemiddelde NPS voor B2B-bedrijven rond de 34 punten. Bedrijven die net beginnen met meten zitten daar vaak onder. Dat is geen probleem: wie zijn startpunt kent, kan gericht verbeteren. De score op zichzelf is minder belangrijk dan de vraag wat erachter zit en welke stappen je neemt om hem te verhogen. - Waarom zeggen ontevreden klanten niets en gaan ze gewoon weg? Ontevreden klanten verwachten niet dat een klacht iets oplevert. De drempel om te klagen is hoog, de drempel om stil over te stappen naar een concurrent is laag. Onderzoek laat zien dat 96 procent van de ontevreden klanten nooit een formele klacht indient. Wie niet actief meet, mist dit signaal volledig. - Hoe meet je klantloyaliteit zonder een groot meetsysteem? Begin met een gestructureerde NPS-enquête die je regelmatig herhaalt. Dat kan met een eenvoudig digitaal formulier. De sleutel zit niet in de tool, maar in wat je daarna doet: klanten persoonlijk opvolgen, intern bespreken wat de uitkomsten betekenen en gerichte aanpassingen doorvoeren in processen en gedrag. - Wat is het verschil tussen een tevreden klant en een loyale klant? Een tevreden klant koopt bij jou zolang er geen betere aanbieding is. Een loyale klant kiest bewust voor jou, ook als een concurrent goedkoper is. Hij beveelt jou actief aan en is minder gevoelig voor prijsvergelijking. Loyaliteit is geen gevoel maar een meetbaar gedragspatroon, en dat gedragspatroon heeft directe invloed op je marge. - Hoe zet je een passieve klant om naar een actieve ambassadeur? Door hem te laten merken dat zijn mening wordt gehoord en dat er iets mee wordt gedaan. Neem contact op na de meting, leg uit wat je hebt aangepast en vraag opnieuw hoe hij de samenwerking ervaart. Passieven die persoonlijk worden benaderd, worden in de praktijk regelmatig promotors. Dat is geen toeval, dat is het resultaat van gerichte opvolging. --- ### Was bedeutet Kundenfreundlichkeit wirklich im B2B? [Deutsch] URL: https://kunden-erlebnis.de/blog/kundenfreundlichkeit-prozesse-system-kundenerlebnis Published: 2026-06-18 > Kundenfreundlichkeit bedeutet mehr als freundliche Mitarbeiter: Funktionierende Prozesse und klare Strukturen entscheiden darüber, ob Kunden wiederkommen. Auf fast jeder Netzwerkveranstaltung passiert dasselbe. Sobald das Thema Kundenloyalität fällt, kommt die Antwort prompt: 'Meine Mitarbeiterinnen sind kundenfreundlich.' Und das stimmt wahrscheinlich sogar. Kein Mitarbeiter steht morgens auf und denkt: 'Heute ärgere ich den Kunden.' Das glaubt Anne-Marie Vissers von Kunden-Erlebnis fest. Aber hinter dieser Antwort steckt ein Missverständnis, das Unternehmen dauerhaft Kunden kostet. Freundlichkeit ist eine Eigenschaft von Menschen. [Kundenfreundlichkeit als echte Strategie](/podcast/kundenfreundlichkeit-prozesse-system-kundenerlebnis) ist eine Eigenschaft von Systemen. Und genau da liegt die Lücke. Ein Mitarbeiter kann noch so ruhig und höflich kommunizieren. Wenn der Kunde trotzdem siebenmal nachhaken muss, um ein einziges Dokument korrekt einzureichen, hat das Unternehmen versagt. Nicht der Mensch am anderen Ende der Leitung, sondern das System, das ihn umgibt. Hinter jeder Zahl steckt ein Mensch - aber hinter jedem unzufriedenen Kunden steckt meistens ein defekter Prozess. Anne-Marie Vissers schildert einen Fall, der exemplarisch für viele B2B-Unternehmen steht. Sie musste für ihren Betrieb online eine Bestellung aufgeben. Der gesamte Prozess lief digital, ohne Telefonnummer, ausschließlich per Formular, E-Mail und Chatbot. Das Formular wurde donnerstags abgeschickt. Am Freitag kam die Rückmeldung: Die Dokumente seien nicht in der richtigen Qualität hochgeladen worden. Kein Vorschlag, wie es besser geht. Kein konkreter nächster Schritt. Nur die Feststellung, dass etwas nicht stimmt. Nach einem weiteren Versuch meldete sich Oskar, ein freundlicher Mitarbeiter, der ruhig erklärte, dass eine Antwort 24 Stunden dauert. Was folgte, war ein Ping-Pong-Prozess über mehrere Tage. Jedes Mal musste sie selbst aktiv nachfragen. Von sich aus kam proaktiv nichts. Wie Tischtennis: Sie schickte etwas ein, da kam nichts zurück, also musste sie nachhaken. Acht Tage nach der ersten Antragstellung hatte sie ihr Produkt. Oskar war die ganze Zeit freundlich und ruhig. Und trotzdem würde Anne-Marie Vissers dort nie wieder bestellen. Im beschriebenen Fall war das zentrale Problem nicht die Einstellung der Mitarbeiter, sondern die fehlende interne Abstimmung. Oskar wusste manchmal selbst nicht genau, was als nächstes zu tun war. Die Mitarbeiter wussten nicht, was der jeweils andere bereits veranlasst hatte. Und das System sendete keine proaktiven Signale an den Kunden. Genau das ist Reibung. Und Reibung kostet Kunden. Nach dem Modell der Bewährten 3-Phasen-Methode von Kunden-Erlebnis beginnt jede Transformation deshalb mit einer Nullmessung: Wo steht das Unternehmen heute wirklich? Nicht wie die Mitarbeiter das Unternehmen erleben, sondern wie der Kunde es erlebt. NPS-Kampagnen, Interviews und Kundenfeedback machen sichtbar, wo die eigentlichen Lücken liegen. Ein einzelner schwieriger Bestellprozess ist selten ein Einzelfall. Wenn eine Person etwas so erlebt, laufen draußen noch viel mehr Kunden rum, die dasselbe denken - aber es nicht sagen. Das ist die Grundannahme, von der Kunden-Erlebnis in jedem Projekt ausgeht. Die entscheidende Frage ist deshalb: Wo sagen Kunden zwischen den Zeilen, ohne direkte Beschwerde einzulegen, dass etwas nicht stimmt? Wo gibt es stille Signale, die das Unternehmen bisher übersehen hat? Das Ziel der Bewährten 3-Phasen-Methode ist genau das: Prozesse, Verhalten und Strukturen so verbessern, dass Mitarbeiter wie Oskar endlich die Werkzeuge haben, die sie brauchen, um echte Kundenbegeisterung zu erzeugen. Denn wenn Oskar ein funktionierendes System hat, muss der Kunde nicht mehr siebenmal nachhaken. Dann wird aus einem zufriedenen Kunden ein Botschafter des Unternehmens. **FAQ** - Was ist der Unterschied zwischen Kundenfreundlichkeit und Kundenloyalität? Kundenfreundlichkeit beschreibt das Verhalten einzelner Mitarbeiter im Kundenkontakt. Kundenloyalität ist ein messbares Ergebnis: Kunden kommen zurück, empfehlen weiter und verzeihen Fehler. Freundlichkeit ist eine Voraussetzung, aber keine Garantie. Loyalität entsteht erst, wenn Prozesse und Strukturen verlässlich funktionieren. - Warum verlieren Unternehmen Kunden, obwohl ihre Mitarbeiter freundlich sind? Weil Kunden nicht nur den Mitarbeiter erleben, sondern das gesamte System dahinter. Lange Wartezeiten, fehlende proaktive Kommunikation, unklare nächste Schritte und inkonsistente Informationen erzeugen Reibung. Diese Reibung kostet Vertrauen, egal wie freundlich der Mitarbeiter dabei ist. - Wie findet man heraus, wo die eigenen Prozesse Kunden frustrieren? Der erste Schritt ist eine systematische Nullmessung: NPS-Befragungen, direkte Kundeninterviews und eine Analyse des Kundenfeedbacks machen sichtbar, wo es wirklich hakt. Kunden sagen es selten direkt. Aber im Feedback zwischen den Zeilen stecken die entscheidenden Signale. - Können Trainingsprogramme für Mitarbeiter Prozessprobleme lösen? Training allein reicht nicht, wenn die Strukturen selbst fehlerhaft sind. Mitarbeiter können nicht verlässlich liefern, was das System nicht ermöglicht. Effektives Training setzt deshalb immer parallel an den Prozessen an, nicht nur am Verhalten. Das ist der Kern des Ansatzes, den Kunden-Erlebnis in der zweiten Phase jedes Projekts verfolgt. - Was ist ein interner CX-Verantwortlicher und warum ist er wichtig? Ein interner CX-Verantwortlicher, im Kunden-Erlebnis-Modell als Borger bezeichnet, ist die Person im Unternehmen, die das CX-Programm nach dem Ende der externen Begleitung eigenständig weiterführt. Ohne diese Verankerung bleibt jede Transformation ein Projekt. Mit ihr wird sie zur dauerhaften Unternehmenskultur. --- ### Wat is het verschil tussen klantenservice en customer experience? [Nederlands] URL: https://kunden-erlebnis.de/nl/blog/verschil-klantenservice-customer-experience Published: 2026-06-18 > Klantenservice reageert op vragen van klanten. Customer experience analyseert die vragen proactief en bouwt structureel vertrouwen op langs de hele klantreis. Bijna elke ondernemer zegt het als het gesprek over klantbeleving gaat: wij hebben toch al een klantenservice, wat hebben wij dan nog meer nodig? Het is een begrijpelijke reactie, want de begrippen lijken op elkaar. In de praktijk zijn het echter twee volledig verschillende functies binnen een bedrijf. De verwarring kost bedrijven meer dan ze denken: klanten die vertrekken zonder ooit te hebben geklaagd, processen die intern logisch lijken maar voor de klant onduidelijk zijn, en loyaliteit die wordt verondersteld in plaats van gemeten. Bij Kunden-Erlebnis zien we dit patroon keer op keer als we een organisatie binnenstappen. De structuren zijn intern geoptimaliseerd. De klantbeleving is nergens geborgd. Klantenservice is de afdeling waar klanten terechtkunnen als er iets is: een vraag over een levering, onduidelijkheid bij een productomschrijving, een klacht over een bestelling. Alles wat tussen bestelling en afhandeling misgaat of onduidelijk is, belandt hier. Dat is nuttig en noodzakelijk. Elk bedrijf heeft een functionerende klantenservice nodig. Maar de kern van klantenservice is reactief. De klant belt. Het bedrijf antwoordt. Als de klant niet belt, gebeurt er niets. Je bent in feite een kleine brandweer: je blust het vuur zodra het brand, maar je onderzoekt niet waarom het steeds op dezelfde plek begint te smeulen. Dit model werkt zolang de vragen beheersbaar blijven. Het probleem is dat dezelfde vragen keer op keer terugkomen, medewerkers steeds opnieuw hetzelfde uitleggen, en de onderliggende oorzaak nooit wordt aangepakt. Klantenservice lost het symptoom op. De oorzaak blijft bestaan. Een customer experience afdeling, of zoals wij bij Kunden-Erlebnis het noemen: een klantbegeisteringsafdeling, werkt precies andersom. Hier wacht niemand tot de klant belt. Medewerkers verzamelen actief signalen: uit de klantenservice, uit de verkoopafdeling, uit de inkoop, het magazijn, de boekhouding. Overal waar de klant raakvlakken heeft met de organisatie, ontstaan gegevens. Customer experience brengt die gegevens samen. De centrale vraag is: waar in de klantreis loopt het mis, en wat moeten we aanpassen zodat het vertrouwen van de klant groeit in plaats van slijt? Een concreet voorbeeld: stel dat klanten regelmatig bellen omdat ze een artikel in de webshop niet kunnen vinden. Klantenservice beantwoordt de vraag. Customer experience ziet het patroon, analyseert waar in de klantreis de informatie tekortschiet, en lost het structureel op. Betere zoekfunctie, extra productinformatie, een duidelijker menu. Het resultaat: de vraag komt niet meer, de klantenservice wordt ontlast, en de klant ervaart een bedrijf dat vooruitdenkt. Dit klinkt als een subtiel onderscheid, maar in de praktijk is het bepalend. Bij klantenservice zegt iemand: de klant belde net en had deze vraag. Bij customer experience ga je naar de klant toe en vraag je: wat heb jij nodig om steeds opnieuw zaken met ons te doen? Dat vereist een andere houding, andere processen en andere medewerkers. Klantenservice werkt op basis van binnenkomende informatie. Customer experience werkt op basis van verzamelde, geanalyseerde en geïnterpreteerde informatie die proactief wordt ingezet. Bij Kunden-Erlebnis gebruiken we daarvoor de bewezen 3-fasen-methode: een nulmeting via een NPS-campagne, interviews en klantfeedback, gevolgd door een verbeterfase met gerichte procesaanpassing, training en coaching, en tot slot de verankering via een interne CX-verantwoordelijke, de zogenoemde Borger. Die interne medewerker houdt het programma levend als de externe begeleiding klaar is. Want customer experience is geen eenmalig project. Het is een structurele transformatie. Voor veel B2B-bedrijven in de logistiek of groothandel met 150 tot 750 medewerkers is een volwaardige CX-afdeling geen realistische eerste stap. Wat wel realistisch is: één interne medewerker die deze rol structureel oppakt. Iemand die de juiste vragen stelt, signalen vertaalt naar acties en verantwoordelijkheid neemt voor de klantreis. Dat is precies wat Kunden-Erlebnis helpt inrichten. Niet een rapport dat in een la verdwijnt, maar een interne structuur die blijft werken. Onderzoek van Temkin Group laat zien dat bedrijven met een sterke klantbeleving gemiddeld zes keer meer kans hebben op herhalingsaankopen dan bedrijven zonder die focus. De eerste stap is altijd dezelfde: meten waar je nu staat. Geen aannames, geen intuïtie, maar feiten. Pas als je weet hoe klanten je bedrijf werkelijk ervaren, kun je gericht verbeteren. Dat is de essentie van customer experience: van gevoel naar bewijs, van bewijs naar actie. **FAQ** - Is customer experience hetzelfde als klantenservice? Klantenservice en customer experience zijn fundamenteel verschillend. Klantenservice reageert op vragen en problemen van klanten. Customer experience analyseert die vragen proactief, zoekt de oorzaak in de klantreis en bouwt structureel vertrouwen op, zodat klanten langdurig verbonden blijven. - Hoe meet je customer experience? De meest gebruikte methode is de Net Promoter Score. Die meet hoe waarschijnlijk het is dat een klant jouw bedrijf aanbeveelt. Gecombineerd met diepte-interviews en analyse van feedbackpatronen geeft de NPS een concreet startpunt voor gerichte verbetering van processen en klantgedrag. - Wat doet een customer experience medewerker in de praktijk? Een CX-medewerker verzamelt signalen uit alle afdelingen, analyseert terugkerende patronen in de klantreis en vertaalt die naar concrete verbeteringen in processen, communicatie en klantcontactmomenten. Het doel is dat klanten minder hoeven te klagen omdat problemen structureel worden opgelost. - Waarom verlaten klanten een bedrijf zonder te klagen? Klanten die vertrekken zonder klacht hebben vaak meerdere kleine frustraties opgebouwd zonder dat iemand hen actief heeft gevraagd hoe ze het bedrijf ervaren. Klantenservice vangt alleen de klanten op die zelf contact zoeken. Customer experience bereikt ook de klanten die stilletjes vertrekken. - Hoe begin je met customer experience als je geen aparte afdeling hebt? Begin met een nulmeting: een NPS-campagne, klantinterviews en analyse van bestaande feedbackdata. Dat geeft een concreet beeld van waar de klantreis tekortschiet. Vanuit die meting kun je gericht verbeteren en uiteindelijk één interne medewerker aanwijzen die verantwoordelijkheid draagt voor de klantreis. --- ### Wanneer helpt AI je klanten, en wanneer jaagt het ze weg? [Nederlands] URL: https://kunden-erlebnis.de/nl/blog/wanneer-helpt-ai-klanten-wanneer-jaagt-het-ze-weg Published: 2026-06-18 > AI verbetert klantbeleving alleen als het ingezet wordt met een helder doel: kostenbesparing en klantbinding vragen om een andere aanpak. De meeste gesprekken over AI in klantcontact beginnen met de vraag 'wat kan het?'. Maar dat is al de tweede stap. De eerste vraag is: welk doel dien je ermee? Wil je kosten besparen in je klantenservice, of wil je de klantervaring structureel verbeteren? Dat zijn twee fundamenteel andere doelstellingen, en ze vragen om een andere aanpak. Wie die vraag niet stelt, belandt al snel in een situatie waarbij AI ingezet wordt zonder te weten wat succes eruit ziet. Een chatbot die eenvoudige vragen beantwoordt, bespaart capaciteit. Een chatbot die complexe vragen blokkeert en de klant nergens laat, kost je klanten. Het verschil zit niet in de technologie, maar in de keuze die je er vóór de implementatie over maakt. Bij Kunden Erlebnis zien we dit patroon keer op keer: bedrijven investeren in een tool terwijl de eigenlijke vraag onbeantwoord blijft. Hinter jeder Zahl steckt ein Mensch, achter elke klantreis zit een verwachting. Wie die verwachting niet begrijpt, kan geen enkele tool goed inzetten. Er zijn situaties waarbij een chatbot een heldere meerwaarde heeft. Denk aan vragen als: wanneer komt mijn bestelling aan? Is dit artikel op voorraad? Wat zijn de openingstijden? Dat zijn vragen met een eenduidig antwoord, waarbij snelheid en beschikbaarheid tellen. Een chatbot die dat 24 uur per dag afhandelt, ontlast je team en geeft de klant direct antwoord. Dat is een legitieme keuze. Kostenbesparing in de klantenservice is geen slechte reden om AI in te zetten. Maar dan moet je eerlijk zijn over wat je ermee bereikt: je maakt je operatie efficiënter, je maakt klanten niet per definitie enthousiaster. De kritieke grens ligt op het moment dat de vraag te complex wordt voor de chatbot. Wie op dat punt geen doorschakeling naar een medewerker aanbiedt, creëert een doodlopend gesprek. En een klant in een doodlopend gesprek is een gefrustreerde klant. Geen tool rechtvaardigt dat. Volgens onderzoek van Gartner verwacht 64% van de klanten dat bedrijven altijd beschikbaar zijn, maar wil diezelfde groep bij complexe problemen direct een mens spreken. Die combinatie vraagt om slimme overdrachtslogica in je chatbot, geen volledig geautomatiseerde muur. Een recente ervaring maakt dit concreet. Een specifieke vraag aan een bank, alleen een chatbot beschikbaar, en geen enkele mogelijkheid om door te schakelen naar een medewerker. De vraag bleef onbeantwoord. Het gesprek eindigde toch met een e-mail. Twee contactmomenten, nul oplossingen, één gefrustreerde klant. Dit is het scenario waarbij een chatbot niet neutraal is, maar actief schadelijk. De klant ervaart de technologie als een muur, niet als een brug. En een muur verbreekt vertrouwen. Wie de Kundenbrille opzet, begrijpt: voor de klant maakt het niet uit hoe slim de technologie is. Het maakt uit of het probleem opgelost wordt. Bij Kunden Erlebnis hanteren we hiervoor een heldere maatstaf: als een klant na het contact met je AI meer stappen nodig heeft dan ervoor, heeft de AI zijn werk niet gedaan. Dan is 'bin ich raus' geen overdrijving, dat is een voorspelbare reactie. Dit is dan ook de reden waarom het implementatiegesprek altijd moet beginnen met de vraag: op welk punt heeft deze klant een mens nodig? En hoe zorgen we dat die mens ook beschikbaar is? Hier ligt een van de sterkste toepassingen van AI in klantgerichtheid: patroonherkenning in klachten en feedback. Wie elke week dezelfde klacht binnenkrijgt, kan dat handmatig bijhouden. Maar wie honderden contactmomenten per maand heeft, heeft een systeem nodig. AI kan grote hoeveelheden klachten categoriseren, terugkerende thema's identificeren en aangeven waar de pijnpunten structureel zitten. Dat is waardevolle informatie, want achter die terugkerende klacht schuilt een proces dat niet klopt. En dat proces aanpakken, dat is wat het verschil maakt. Dit sluit precies aan op de bewezen 3-fasen-methode die bij Kunden Erlebnis centraal staat: nulmeting, verbeteren en sturen, verankering. In fase één breng je in kaart waar je staat via NPS-campagnes, interviews en klantfeedback. AI versnelt de analyse van die feedback aanzienlijk. In fase twee gebruik je die inzichten om processen, gedrag en structuren te verbeteren. De AI levert de data, de mens neemt de beslissing en begeleidt de verandering. Mit dem Kunden reden und nicht über ihn: dat principe geldt ook hier. AI analyseert wat klanten zeggen, maar de betekenis ervan begrijp je pas als je ook echt met ze praat. AI verbetert de klantbeleving niet op zichzelf. Dat is de kern. Het versnelt, analyseert en ontlast, maar de verandering zelf vraagt menselijk handelen. Een klant die zich gehoord voelt, een medewerker die doorvraagt, een proces dat verbeterd wordt op basis van echte feedback: dat zijn de momenten die klantloyaliteit bouwen. Die loyaliteit is geen gevoel, het is een strategie. Een klant die een positieve ervaring heeft, komt terug. Een klant die terugkomt, groeit in waarde. Een klant die enthousiast is, wordt ambassadeur. Dat is de keten. En AI kan onderdelen van die keten ondersteunen, maar kan de keten niet vervangen. Kunden Erlebnis werkt vanuit dat principe. De Borger, de interne CX-verantwoordelijke die in elk traject opgebouwd wordt, is het bewijs dat duurzame verandering alleen werkt als mensen het eigenaarschap overnemen. AI is daarin een hulpmiddel, geen eindpunt. Wie de juiste balans vindt, haalt het beste uit beide werelden: efficiëntie waar het kan, menselijkheid waar het telt. **FAQ** - Verbetert een chatbot automatisch de klantervaring? Een chatbot verbetert de klantervaring niet automatisch. Hij bespaart capaciteit bij eenvoudige vragen, maar creëert frustratie als de klant bij complexe problemen geen uitweg heeft naar een medewerker. Het doel bepaalt het resultaat: kostenbesparing en klantbinding vragen om een andere inzet van dezelfde technologie. - Wanneer werkt AI in klantenservice het best? AI werkt het best bij eenvoudige, repetitieve vragen met een eenduidig antwoord, en bij het analyseren van grote hoeveelheden klantfeedback om terugkerende patronen te herkennen. Zodra een vraag te complex wordt of een klant emotioneel is, neemt een medewerker het over. Die grens bewust inbouwen is het verschil tussen een goed en een slecht geïmplementeerde AI. - Hoe gebruik je AI om klachtpatronen te analyseren? Door klachten systematisch te verzamelen en AI te gebruiken om die te categoriseren, zie je welke problemen steeds terugkomen. Dat maakt gericht ingrijpen mogelijk: het onderliggende proces aanpakken in plaats van elke klacht individueel oplossen. Dit is een van de meest effectieve toepassingen van AI in klantgerichtheid. - Kan AI menselijk contact in klantenservice vervangen? AI kan menselijk contact deels overnemen bij standaard vragen, maar vervangt het niet bij complexe situaties, emotionele momenten of het opbouwen van klantvertrouwen. Klantloyaliteit ontstaat in de momenten die ertoe doen, en die vragen om een mens. AI ondersteunt die momenten, maar kan ze niet zelf creëren. - Wat is de eerste vraag die je moet stellen voor je AI inzet in je klantenservice? De eerste vraag is: welk doel wil ik bereiken? Wil ik kosten besparen in mijn klantenservice, of wil ik de klantervaring structureel verbeteren? Dat zijn twee verschillende doelstellingen met twee verschillende aanpakken. Wie die vraag overslaat, implementeert een tool zonder te weten wat succes eruit ziet. --- ### Does AI Actually Improve Customer Experience - or Just Cut Costs? [English] URL: https://kunden-erlebnis.de/en/blog/does-ai-improve-customer-experience-or-cut-costs Published: 2026-06-18 > AI can support customer experience, but it cannot replace human judgment. The goal you set for it determines whether it builds loyalty or destroys it. Most companies enter the AI conversation from the wrong angle. They ask whether to implement a chatbot, which vendor to choose, or how quickly they can roll it out. At Kunden Erlebnis, we see this pattern repeatedly in B2B companies that come to us with stagnating NPS scores despite recent technology investments. The question that actually matters is simpler and harder at the same time: do you want AI to reduce operational costs, or do you want it to make customers more loyal? These are not the same goal, and conflating them is where most implementations go wrong. Anne-Marie Vissers puts it directly: 'AI is a tool. And what does that mean? You have to ask yourself the right question first.' A tool serves a purpose. Define the purpose before you pick the tool. There is a legitimate and valuable use case for chatbots in customer service: answering the questions that do not require judgment. Delivery timelines, stock availability, invoice status, opening hours. These are transactional touchpoints. A chatbot that handles them consistently and instantly is a real operational win, and it does not damage the customer relationship. The key condition is a clear escalation path. When a question exceeds what the AI can resolve, the customer must be able to reach a human being without friction. A chatbot that blocks that path does not just fail to help - it actively works against you. Vissers describes a recent experience with her bank: 'I had a specific question, reached only a chatbot even though my question was too complex, and never got the chance to speak to someone. So I still had to send an email anyway.' The chatbot added a step rather than removing one. That is the failure mode to design against. The most underused application of AI in customer-facing operations is complaint pattern recognition. Companies collect feedback continuously - through NPS surveys, support tickets, call transcripts, and email threads. Most of that data sits unused because nobody has time to read it systematically. This is exactly where AI earns its place. Feed it your complaint data, and it will show you which issues keep coming back. Not the loudest complaints, but the most frequent ones. Those are the ones quietly eroding your retention numbers. At Kunden Erlebnis, the first phase of our 3-phase method is the Nullmessung: a structured measurement of where the company actually stands with its customers. AI-supported analysis of complaint data makes that baseline faster and more precise. But the insight alone changes nothing. Someone still has to act on it - adjust a process, retrain a team, fix a handoff. That human step is non-negotiable. Research from Gartner shows that organizations using customer data analytics to inform service improvements achieve measurably higher retention rates than those relying on instinct alone. The technology surfaces the pattern. People solve the problem. There is a specific failure pattern worth naming clearly. A customer with a simple question gets a fast, clean answer from a chatbot. That is fine. But a customer with a complex, urgent, or emotionally charged problem who gets the same chatbot - and no way out of it - leaves the interaction with a worse impression than if no chatbot had been there at all. This is not an argument against AI. It is an argument for designing the escalation logic before you go live. The question every team needs to answer in advance: at what point does this customer need a human, and how do we make that transition feel effortless? Vissers frames it as a design responsibility: 'Think carefully about when the customer still needs a real person. And make sure that at that moment, the customer does not have a negative experience.' The chatbot is not the problem. The missing handoff is. For B2B companies in particular - where Kunden Erlebnis primarily works - the stakes are higher than in consumer markets. A frustrated procurement manager at a logistics client does not just leave a bad review. They renegotiate terms, reduce order volume, or quietly start evaluating alternatives. Two questions need clear answers before any AI goes live in a customer-facing role. First: what is the primary goal? Cost reduction through automation is a legitimate business objective. It is not a customer experience strategy, but it does not have to be. A chatbot that handles 60% of inbound support volume efficiently frees human agents for the 40% that actually require judgment. That is a sensible division of labor - as long as nobody pretends the chatbot is improving customer loyalty. Second: where is the boundary? Every AI implementation needs a defined escalation point. Below that line, the AI handles it. Above that line, a human takes over - quickly, without making the customer repeat themselves. Defining that boundary is not a technical decision. It is a customer experience decision, and it should be made by someone who understands what customers actually feel at each step of the journey. Kunden Erlebnis works with this exact framing in the diagnostic phase of every engagement. The goal is not to add technology. The goal is to understand where the customer experience breaks down, and then decide - together with the leadership team - whether the fix is a process, a person, or a tool. **FAQ** - Does AI improve customer experience automatically? No. AI improves customer experience only when it is deployed with a clear purpose and the right escalation logic. Without human follow-through - on complaint patterns, on process failures, on moments that require judgment - AI produces efficiency, not loyalty. - When should a chatbot hand over to a human agent? A chatbot should escalate to a human when the question requires judgment, emotional sensitivity, or information the AI cannot reliably access. The escalation path needs to be frictionless. If the customer has to repeat their situation from scratch, the handoff has already failed. - Can AI replace a customer service team? For transactional, repetitive questions, AI can handle a significant share of inbound volume. But it cannot replace the human judgment required for complex, emotional, or high-stakes interactions. In B2B environments especially, those interactions are often the ones that determine whether a client stays or leaves. - How can AI support customer loyalty programs? AI is most useful for analyzing complaint and feedback data at scale - identifying recurring issues that erode loyalty before they show up as churn. At Kunden Erlebnis, this kind of analysis is part of the Nullmessung phase: understanding where the customer experience actually breaks down, based on real data, not assumptions. - What is the biggest mistake companies make with AI in customer service? Deploying AI with a cost-reduction goal while claiming it improves customer experience. These are different objectives that require different designs. A chatbot that blocks access to a human at a complex moment does not save money in the long run - it accelerates churn. --- ### Is Customer Friendliness Really Just About Smiling? [English] URL: https://kunden-erlebnis.de/en/blog/customer-friendliness-more-than-smile Published: 2026-06-18 > Customer friendliness is not about smiling employees. It is about processes and structures that work so customers never have to chase you. Walk into almost any B2B networking event and mention that you help companies grow through customer loyalty. Within seconds, someone will say: 'My team is friendly. They smile, they are calm, they treat people well.' Anne-Marie Vissers hears this constantly. And she believes it. No employee wakes up in the morning thinking about how to make a customer's day worse. That is not the problem. The problem is what that statement reveals: a [fundamental confusion between staff demeanor and system design](/en/podcast/customer-friendliness-more-than-smile). Friendliness is visible. A warm tone, a patient reply, a calm voice during a difficult call. Processes are invisible until they break. And when they break, the friendliest employee in the world cannot compensate for the friction the customer is already feeling. This is not a people problem. It is a structural one. And most companies are not looking at the structure because they are busy pointing to the attitude. Here is a real example. Anne-Marie needed to place an order for her business through an online-only portal. No phone number. Everything by email or chatbot. She submitted the form with supporting documents on a Thursday. Friday: she asked whether everything arrived correctly. Answer: the documents were not in the right format. No guidance on what format would work. She figured it out herself and resubmitted the same day. Friday evening: she asked again whether the new documents were acceptable. Oskar, the support agent, responded calmly and politely. The documents were still not right. He explained that responses take 24 hours, meaning one business day. Fine. Monday: she followed up after one business day. Oskar replied, politely, that there was a name mismatch. Her passport showed her maiden name, Anne-Marie van der Pas, not her current name. She explained this and sent proof of marriage. Still Monday. Tuesday: she followed up again. Something else was missing. This pattern repeated six more times before every document was finally accepted. Her product arrived eight days after the first submission. Oskar was never rude. Not once. But no one ever reached out to her proactively. Every single step required her to initiate contact. The system was running like a tennis rally where only one player keeps serving. Oskar did everything right within the constraints of his system. He responded within the promised timeframe. He was clear about what was missing. He was patient throughout. And still, Anne-Marie will never go back to that company. That is the trap. Companies invest in training their people to be warmer, calmer, and more empathetic, while leaving the underlying process completely untouched. The customer still has to repeat themselves. Still has to guess what format is acceptable. Still has to follow up six times to complete a single transaction. Friendliness does not remove friction. It cushions it slightly. But a customer who has to chase a company seven times in eight days is not thinking about how pleasant Oskar sounded. They are thinking about how much effort it took to give this company their money. This is what Kunden Erlebnis describes as the difference between surface experience and structural experience. Surface experience is what your employees say and how they say it. Structural experience is what your customer has to do to get what they came for. The second one drives loyalty. The first one is just the packaging. Most customers do not complain. They just leave. Or they stay but quietly absorb the frustration and reduce how much they buy. This is why relying on formal complaint data gives a false picture of how processes are actually performing. The better question is: where does the customer have to chase us? Where are they sending follow-up emails asking whether their previous message was received? Where are they calling to confirm something that should have been confirmed automatically? Where are they repeating information they already gave once before? Anne-Marie Vissers puts it directly: if one customer is experiencing this, there are many more out there having the exact same experience and saying nothing. The one who reaches out is your data point. The ones who say nothing are your real problem. This is the first phase of the Bewährte 3-Phasen-Methode from Kunden Erlebnis: the baseline measurement. An NPS campaign, direct customer interviews, and structured feedback analysis to surface exactly where the customer journey loses coherence. Not what employees think is happening, but what customers actually experience. The output is not a report. It is a map of friction points with enough specificity to act on. Real customer orientation is not a personality trait. It is a design decision. It means building processes where the customer does not have to repeat themselves, where the next step is communicated without being asked, and where different team members share enough context that the customer never feels like they are starting over. In the Oskar example, the core failure was not Oskar. It was that each interaction started from zero. There was no accumulated record of what had already been explained. There was no proactive step where the company confirmed progress without waiting for the customer to ask. There was no checklist at the start that told the customer exactly what would be needed, in what format. These are structural decisions. They require someone to have walked the process from the customer's perspective, not from the inside out. This is what Anne-Marie describes as putting on the customer's glasses: looking at every touchpoint from the position of someone who does not know your internal system and should not have to. When processes are designed from the outside in, employees can actually do their best work. They are not constantly managing confusion caused by gaps between departments. They can focus on the conversation in front of them instead of explaining why the previous step went wrong. **FAQ** - Is having friendly customer service staff enough to retain customers? Friendly staff is necessary but not sufficient. Customers leave because processes force them to repeat themselves, follow up repeatedly, or navigate confusing systems - regardless of how warm the employees are. Retention is driven by structural experience, not just tone. - How do I find out where my customer processes are breaking down? Start by mapping where customers initiate contact more than once for the same issue. Then run structured NPS interviews with actual customers, not satisfaction surveys. The gaps between what your team thinks happens and what customers report experiencing are where the real friction lives. - What is the difference between customer friendliness and customer experience? Customer friendliness is about how employees communicate: tone, patience, and clarity. Customer experience includes every structural element of the interaction: how easy the process is, how proactively information is shared, and how little effort the customer has to put in to get what they came for. - Why do most customers not complain when they have a bad experience? Most customers see complaining as additional effort on top of the friction they already experienced. Research consistently shows that for every customer who complains, around 26 stay silent. They do not complain. They simply stop returning - or reduce how much they buy over time. - How does Kunden Erlebnis approach customer process improvement? Kunden Erlebnis uses a structured three-phase method: a baseline measurement using NPS campaigns and customer interviews, a process and behavior improvement phase with coaching and training, and a structural anchoring phase where an internal CX owner takes over. The goal is permanent change, not a one-time project. --- ### Wat is echte klantvriendelijkheid: een glimlach of goede processen? [Nederlands] URL: https://kunden-erlebnis.de/nl/blog/echte-klantvriendelijkheid-glimlach-of-goede-processen Published: 2026-06-18 > Echte klantvriendelijkheid zit niet in de houding van medewerkers, maar in de processen en structuren die bepalen hoe een klant het contact daadwerkelijk ervaart. Op netwerkevenementen stelt Anne-Marie Vissers van Kunden Erlebnis steevast dezelfde vraag: hoe zet jij klantloyaliteit in als groeistrategie? Het antwoord dat ze het vaakst hoort: 'Mijn medewerkers zijn klantvriendelijk.' Ze lachen, ze zijn vriendelijk aan de telefoon, ze worden nooit boos. Dat klopt waarschijnlijk ook. Geen enkele medewerker staat 's ochtends op met de gedachte om klanten slecht te behandelen. Die intentie is er echt. Maar intentie en ervaring zijn twee verschillende dingen. Wat een klant beleeft, wordt namelijk niet alleen bepaald door de persoon aan de andere kant van de lijn. Het wordt bepaald door het systeem eromheen: de processen, de structuren, de afstemming tussen afdelingen. Zolang bedrijven klantvriendelijkheid definiëren als 'medewerkers die vriendelijk zijn', blijven de échte knelpunten onzichtbaar. En die knelpunten kosten klanten. Anne-Marie Vissers beschrijft een recente ervaring die dit scherp illustreert. Ze moest voor haar bedrijf een online bestelling plaatsen. Geen telefoonnummer beschikbaar, alles digitaal via een formulier, e-mail of chatbot. Ze vulde het formulier in, voegde de benodigde documenten toe en stuurde alles op donderdag op. De dag erop vroeg ze of alles goed ontvangen was. Reactie: de documenten waren niet in de juiste kwaliteit aangeleverd. Een voorstel hoe het beter kon, bleef uit. Ze regelde het zelf en stuurde dezelfde dag opnieuw in. Daarna volgde een reeks contactmomenten waarbij ze elke keer zelf aan de bel moest trekken. Medewerker Oskar was vriendelijk, rustig, correct. Maar na elke aanlevering ontbrak er iets nieuws: eerst de documentkwaliteit, dan de naamovereenkomst, daarna het huwelijksbewijs. Het resultaat: ze moest zes keer proactief navragen voordat alle stukken klopten. Haar bestelling arriveerde acht dagen na de eerste aanvraag. Zoals ze het zelf omschrijft: het voelde als tafeltennis, waarbij ze steeds de bal terugsloeg en aan de andere kant niets terugkwam. Ze keert niet meer terug bij dit bedrijf. Niet omdat Oskar onaardig was. Maar omdat het systeem op geen enkel punt voor haar werkte. De kern van het probleem in het voorbeeld hierboven was niet Oskar. Oskar wist soms zelf niet precies wat de volgende stap moest zijn. De medewerkers waren onderling niet op de hoogte van wat de ander al gedaan had. Er was geen proactieve opvolging ingebouwd in het proces. De klant moest het systeem aanjagen in plaats van andersom. Dit is waar veel bedrijven de plank misslaan. Ze investeren in trainingen over vriendelijkheid, toon en communicatie. Maar als de onderliggende processen niet kloppen, helpt dat niet. Een vriendelijke medewerker in een gebroken systeem levert nog steeds een frustrerende klantervaring op. Wat klanten écht ervaren, wordt bepaald door hoe goed afdelingen op elkaar zijn afgestemd, hoe helder de stappen in een proces zijn en wie er verantwoordelijk is voor opvolging. Kunden Erlebnis hanteert hiervoor de bewezen 3-fasen-methode: eerst een nulmeting om te zien waar het systeem hapert (via NPS-campagnes, interviews en klantfeedback), dan gericht verbeteren en sturen op processen, training en coaching, en ten slotte verankering via een interne CX-verantwoordelijke die de verandering borgt. Geen eenmalige actie, maar structurele omvorming. De meeste klanten dienen geen officiële klacht in als een proces niet goed verloopt. Ze schikken, haken stilzwijgend af of vertrekken naar een concurrent. Wat ze wél doen, is kleine signalen afgeven: ze stellen dezelfde vraag meerdere keren, ze moeten dingen herhalen, ze haken langer in de wacht of ze gebruiken omwegen om toch geholpen te worden. Die signalen zijn leesbaar, maar alleen als je er bewust naar zoekt. Een gestructureerde nulmeting, zoals Kunden Erlebnis uitvoert in de eerste fase van haar aanpak, maakt precies zichtbaar waar die wrijvingspunten zitten. NPS-campagnes, klantinterviews en directe feedbackanalyse leggen bloot wat klanten tussen de regels door zeggen. De vraag die elke leidinggevende zichzelf kan stellen: waar moeten onze klanten moeite voor doen die ze eigenlijk niet zouden hoeven te doen? Waar lopen ze vast, haken ze aan of herhalen ze zichzelf? Als één klant dit ervaart, denken er tientallen anderen hetzelfde. Maar die zeggen het niet. Ze gaan gewoon weg. **FAQ** - Is klantvriendelijkheid hetzelfde als een goede klantervaring? Klantvriendelijkheid en een goede klantervaring zijn niet hetzelfde. Klantvriendelijkheid verwijst naar de houding van medewerkers. Een goede klantervaring ontstaat pas als ook de processen, systemen en structuren erachter kloppen. Vriendelijke medewerkers in een gebroken systeem leveren nog steeds een slechte klantervaring op. - Waarom vertrekken klanten zonder te klagen? Onderzoek laat zien dat slechts 1 op de 26 ontevreden klanten daadwerkelijk een klacht indient. De rest vertrekt stilzwijgend. Klanten die moeite moeten doen om geholpen te worden, kiezen de weg van de minste weerstand: ze gaan naar een concurrent. Daarom is actief klanttevredenheidsonderzoek, zoals een NPS-meting, onmisbaar om verborgen ontevredenheid op te sporen. - Hoe weet ik waar mijn processen klantervaring ondermijnen? Begin met een gestructureerde nulmeting: voer NPS-campagnes uit, houd klantinterviews en analyseer feedbackpatronen. Zoek naar momenten waarop klanten dezelfde vraag herhalen, moeite doen om antwoord te krijgen of zelf de volgende stap moeten initiëren. Die wrijvingspunten zijn de plaatsen waar processen niet kloppen. - Wat is de bewezen 3-fasen-methode van Kunden Erlebnis? De bewezen 3-fasen-methode van Kunden Erlebnis bestaat uit: een nulmeting via NPS-campagnes, interviews en klantfeedback, gevolgd door gerichte verbetering van processen, training en coaching, en ten slotte verankering via een interne CX-verantwoordelijke die de verandering zelfstandig voortzet. Het is een structurele omvorming, geen eenmalig project. - Hoe kan ik klantloyaliteit meten in een B2B-bedrijf? De meest toegankelijke methode is de Net Promoter Score (NPS): een gestructureerde vragenlijst die klanten vraagt hoe waarschijnlijk het is dat ze jouw bedrijf aanbevelen. Aangevuld met diepte-interviews en procesanalyse, biedt NPS een concreet startpunt om klantloyaliteit te meten, te verbeteren en als commercieel argument in te zetten. --- ### Customer Service vs. Customer Experience: What Is the Real Difference? [English] URL: https://kunden-erlebnis.de/en/blog/customer-service-vs-customer-experience-real-difference Published: 2026-06-18 > Customer service reacts when customers reach out with problems. Customer experience works proactively across all departments to eliminate those problems before they arise. When Anne-Marie Vissers of Kunden Erlebnis talks to business owners about customer loyalty as a growth strategy, she hears the same response almost every time: 'We already have a customer service team. We do not need a CX department.' That answer reveals a genuine blind spot, because the two functions operate on entirely different logics. Customer service is a department. It exists to receive incoming questions: delivery problems, product information requests, complaints, order issues. Every major category of question lands there. The function is clearly defined and genuinely necessary. The confusion starts because both functions involve customers. But involvement is not the same as direction. Customer service waits. Customer experience moves first. Think of your customer service team as a fire brigade. A customer has a problem, picks up the phone, and your team responds. The question gets answered, the fire gets extinguished, and the team waits for the next call. This is not a criticism. Every company needs this function. The issue is that the entire initiative rests with the customer. Your team never knows a problem exists until someone reports it. Which means every problem you solve through customer service is already a problem your customer had to carry long enough to take action. Vissers is direct about this: 'You are a small fire brigade. The customer calls, you answer. Reactive.' That framing is useful precisely because it strips away the language of care and reveals the underlying structure. Reactive service handles today's fire. It does not prevent tomorrow's. A customer experience function, or what Kunden Erlebnis calls a Kundenbegeisterungsabteilung, a customer enthusiasm department, operates from a fundamentally different starting point. It does not wait for incoming calls. It analyses them. The CX team collects information from sales, purchasing, logistics, customer service, and accounting. It maps that information against the customer journey and asks: where does trust break down? Where does the customer run into friction they should not have to carry? Take a concrete example from the Kunden Erlebnis approach. A customer calls because a product in the webshop is hard to find. Customer service answers the question and moves on. Customer experience documents that call, tracks how often it recurs, and investigates the point in the customer journey where the problem originates. The outcome might be a restructured product page or an additional information box that appears automatically in search results. The customer never has to call again. The customer service team gets lighter. And trust increases at a point in the journey where it was previously leaking. Vissers draws the distinction cleanly: 'With customer service, we talk about the customer. With customer experience, we talk with the customer.' That single sentence contains the entire logic. Customer service describes what happened: the customer called with this complaint, this question, this issue. Customer experience asks what the customer needs in order to keep doing business with you. One function processes events. The other shapes them. This is why the two cannot replace each other. A company without customer service has no way to handle the immediate, the urgent, the unexpected. A company without customer experience has no mechanism to learn from what customer service receives. It will keep fighting the same fires indefinitely. Research by McKinsey supports this structurally. Companies that invest in systematic customer journey mapping, which is the practical core of CX work, see customer satisfaction scores improve significantly faster than companies focused purely on individual touchpoint fixes. For most B2B companies in logistics and wholesale, a standalone CX department is not the immediate first step. What matters is identifying someone internally who can aggregate signals from across the business and own the customer perspective. This internal owner, what Kunden Erlebnis calls the Borger, is the person responsible for making sure that CX work does not stop when an external project ends. They sit at the intersection of sales, operations, and customer service. They translate data into decisions. The selection of this person matters as much as any process change. They need to be able to read friction from across departments and communicate what customers experience versus what the company assumes they experience. That combination of analytical reading and customer-first communication is the actual job. Kunden Erlebnis builds this role as a deliberate outcome of every CX transformation, because structural change that depends entirely on one consultant is not structural change. **FAQ** - Is customer service the same as customer experience? No. Customer service is a reactive department that responds when customers reach out with problems. Customer experience is a proactive function that collects signals from across the business, maps them to the customer journey, and resolves friction before customers need to make contact. Both are necessary, but they serve structurally different purposes. - Why does customer experience matter more than just good service? Good service handles problems after they occur. Customer experience prevents them. A company that only has customer service will keep resolving the same issues indefinitely, because no one is analysing why those issues keep appearing. CX creates the feedback loop that makes improvement systematic rather than incidental. - What is the difference between talking about customers and talking with them? Talking about customers means describing what they reported: a complaint, a question, a problem. Talking with customers means asking what they need in order to keep trusting you. The first produces a log of events. The second produces insight into behaviour, friction, and the conditions under which loyalty either grows or erodes. - Does a small or mid-sized B2B company actually need a CX function? Yes, though not necessarily a full department. The starting point is one internal person who owns the customer perspective across departments. That role, built around cross-departmental insight and proactive communication, is enough to begin shifting from reactive firefighting to systematic trust-building. The structure scales from there. - How does Kunden Erlebnis approach the transition from customer service to customer experience? Kunden Erlebnis uses a three-phase method: a baseline NPS measurement to establish where the company stands, a phase of process and behaviour improvement guided by that data, and a final anchoring phase that installs an internal CX owner (Borger) who keeps the work running independently after the external engagement closes. --- ### Kundenservice oder Customer Experience: Was ist der Unterschied? [Deutsch] URL: https://kunden-erlebnis.de/blog/kundenservice-vs-customer-experience-unterschied Published: 2026-06-03 > Kundenservice reagiert auf Kundenanfragen. Customer Experience analysiert diese Anfragen proaktiv, beseitigt ihre Ursachen und baut systematisch Vertrauen entlang der gesamten Kundenreise auf. Rede ich mit Geschäftsführern im deutschen B2B-Großhandel über Kundenloyalität als Wachstumsstrategie, höre ich fast immer denselben Satz: 'Wir haben einen Kundenservice, wir brauchen keine CX-Abteilung.' Das ist kein Zeichen von Gleichgültigkeit. Es ist ein Zeichen von Unklarheit, denn beide Begriffe klingen ähnlich und berühren dasselbe Thema. Der Kundenservice ist eine Funktion. Customer Experience ist eine Haltung und eine Methode. Wer beides gleichsetzt, löst Jahr für Jahr dieselben Probleme, ohne ihre Ursachen je anzugehen. Und das kostet Geld, Mitarbeiterkapazität und vor allem: Vertrauen beim Kunden. Laut einer Analyse von Bain & Company glauben 80 Prozent der Unternehmen, einen guten Service zu liefern. Nur 8 Prozent ihrer Kunden bestätigen das. Diese Lücke entsteht nicht durch schlechten Kundenservice, sondern durch fehlende Customer Experience. Der Kundenservice ist eine Abteilung, bei der Kunden anrufen, wenn etwas nicht stimmt oder wenn sie eine Frage haben. Lieferverzögerung, unklare Produktinformationen, Fragen zur Bestellung, Beschwerden: alles landet hier. Das ist wertvoll, das ist notwendig, kein Betrieb kommt ohne diese Funktion aus. Das strukturelle Problem liegt woanders. Beim Kundenservice liegt die Initiative immer beim Kunden. Solange kein Kunde anruft, passiert nichts. Das macht den Kundenservice zur kleinsten gemeinsamen Einheit eines reaktiven Systems: ein Feuer brennt, ihr löscht es. Das nächste Feuer kommt, ihr löscht es wieder. Was dabei verloren geht: Die Erkenntnis, warum dieselben Feuer immer wieder ausbrechen. Der Mitarbeiter im Kundenservice, der täglich zehn Anrufe über denselben schwer auffindbaren Webshop-Artikel beantwortet, löst das Problem nicht. Er dokumentiert es höchstens, falls er dazu aufgefordert wird. Customer Experience beginnt genau da, wo der Kundenservice aufhört. Customer Experience arbeitet proaktiv. Das bedeutet: Eine CX-Funktion wartet nicht auf den Anruf des Kunden. Sie sammelt Informationen aus dem Kundenservice, dem Vertrieb, dem Einkauf, der Buchhaltung, dem Lager. Überall im Unternehmen entstehen Signale darüber, wo die Kundenreise holpert. Customer Experience macht diese Signale sichtbar und übersetzt sie in strukturelle Verbesserungen. Ein konkretes Beispiel: Ein Artikel im Webshop ist schwer auffindbar. Der Kundenservice beantwortet diese Frage jeden Tag mehrfach. Customer Experience erkennt das Muster, analysiert an welchem Punkt der Kundenreise das Vertrauen leidet, und sorgt dafür, dass der Artikel besser auffindbar wird oder zusätzliche Produktinformationen beim Aufrufen des Artikels automatisch eingeblendet werden. Die Frage kommt kein zweites Mal. Das entlastet nicht nur den Kundenservice, es verändert die Wahrnehmung beim Kunden. Er spürt, dass das Unternehmen seine Bedürfnisse kennt und antizipiert. Genau das ist der Aufbau von Vertrauen, der Kunden langfristig bindet. Bei Kunden-Erlebnis beginnt diese Arbeit immer mit einer Nullmessung: NPS-Kampagne, strukturierte Kundeninterviews, Auswertung von Feedback aus allen Touchpoints. Erst wenn klar ist, wo die Kundenreise wirklich steht, lässt sich gezielt verbessern. Das ist der vielleicht entscheidendste Unterschied, der in vielen Unternehmen völlig untergeht. Im Kundenservice sagt jemand: 'Der Kunde hat heute angerufen und hatte diese Beschwerde.' Das ist eine Information über den Kunden. Sie ist wertvoll, aber sie ist passiv. Customer Experience dreht diese Perspektive um. Hier stellen wir die Frage: Was braucht der Kunde, damit er uns langfristig vertraut? Welche Berührungspunkte in der Kundenreise stärken dieses Vertrauen, welche beschädigen es? Um das zu wissen, müssen wir mit dem Kunden sprechen, seinen Blickwinkel einnehmen und die Kundenbrille aufsetzen, wie wir das bei Kunden-Erlebnis nennen. Diese Haltung verändert, wie ein Unternehmen seine Prozesse, sein Verhalten und seine Strukturen entwickelt. Entscheidungen entstehen nicht mehr aus der internen Logik heraus, sondern aus der Erfahrung des Kunden. Das ist der Unterschied zwischen einem Unternehmen, das gut gemeint handelt, und einem Unternehmen, das nachweislich gut erlebt wird. Theorie ist das eine. Was zählt, sind Zahlen. Bei der Arbeit mit Spedition Gräfen, einer Hermes-Abteilung im Logistikbereich, lag der NPS im April 2024 bei 47,1 Prozent. Volatil, instabil, weit unter dem Branchendurchschnitt. Der Kundenservice funktionierte, Feuer wurden gelöscht. Aber niemand fragte, warum dieselben Feuer immer wieder ausbrachen. Durch die Bewährte 3-Phasen-Methode von Kunden-Erlebnis wurde zuerst gemessen, dann gezielt verbessert: Prozessoptimierungen, Trainingstage mit Fahrern in Kosovo, Mystery Checks, Reflexionsworkshops und strukturierte Follow-up-Anrufe innerhalb von 24 Stunden nach jeder Lieferung. Seit März 2025 liegt der NPS dauerhaft über 70 Prozent, zuletzt bei 77,5 Prozent. Das ist kein Zufall und kein Einzelergebnis. Es ist das Ergebnis einer strukturellen Transformation: Verhalten verändert, Prozesse verbessert, Verantwortung intern verankert. Der Kundenservice in diesem Unternehmen war vorher nicht schlecht. Customer Experience hat ihn zum Teil eines funktionierenden Systems gemacht. Das ist die Frage, die ich am häufigsten höre, wenn Geschäftsführer den Unterschied zwischen Kundenservice und Customer Experience verstanden haben: Wer soll das bei uns machen? Wir haben keine CX-Abteilung und planen auch keine. Die Antwort: Das braucht ihr nicht als eigenständige Abteilung, zumindest nicht am Anfang. Was ihr braucht, ist eine Person im Unternehmen, die Informationen aus dem Kundenservice, dem Vertrieb und anderen Abteilungen strukturiert auswertet, Muster in der Kundenreise erkennt und die Umsetzung von Verbesserungen koordiniert. In der Arbeit von Kunden-Erlebnis nennen wir diese Person den Borger, den internen CX-Verantwortlichen. Der Borger ist das Ziel jedes Transformationsprojekts. Er sorgt dafür, dass Veränderung nicht aufhört, wenn der externe Berater das Unternehmen verlässt. Strategie bleibt kein Dokument. Daten bleiben keine Tabelle. Training bleibt kein einzelner Workshop. Der Borger verankert all das im Tagesgeschäft, dauerhaft und eigenständig. Welche Mitarbeiter in deinem Unternehmen diese Rolle ausfüllen können? Das hängt von Strukturen, Persönlichkeiten und internen Dynamiken ab. Wenn du das nicht weißt, ist das der erste Schritt, den es zu klären gilt. **FAQ** - Ist Customer Experience dasselbe wie Kundenservice? Kundenservice und Customer Experience sind zwei grundsätzlich verschiedene Funktionen. Kundenservice reagiert auf Anfragen von Kunden, die ein Problem haben oder eine Frage stellen. Customer Experience analysiert diese Anfragen, erkennt Muster entlang der Kundenreise und verbessert proaktiv Prozesse, Verhalten und Strukturen, damit dieselben Probleme nicht erneut auftreten. - Braucht ein B2B-Unternehmen im Großhandel eine eigene CX-Abteilung? Eine eigene Abteilung ist kein Pflichtpunkt am Anfang. Entscheidend ist ein interner CX-Verantwortlicher, der Feedback aus allen Abteilungen bündelt und Verbesserungen umsetzt. In der Praxis von Kunden-Erlebnis nennen wir diese Person den Borger. Er verankert die CX-Methodik dauerhaft im Tagesgeschäft, auch ohne eine formale Abteilungsstruktur. - Wie misst man den Erfolg von Customer Experience? Der Net Promoter Score (NPS) ist das zentrale Steuerungsinstrument. Er misst, wie viele Kunden das Unternehmen aktiv weiterempfehlen würden, und macht Kundenloyalität zur berechenbaren Größe. Ergänzt durch strukturierte Kundeninterviews und Abteilungsfeedback entsteht ein vollständiges Bild davon, wo die Kundenreise funktioniert und wo sie Vertrauen kostet. - Was kostet fehlende Customer Experience ein Unternehmen? Fehlende Customer Experience zeigt sich als stiller Kostentreiber: höhere Kundenabwanderung, wachsender Preisdruck, weil keine emotionale Differenzierung zum Wettbewerb besteht, und ein Kundenservice, der dieselben Fragen dauerhaft beantwortet, ohne dass die Ursachen jemals beseitigt werden. Bain & Company schätzt, dass Kundengewinnung fünf bis sieben Mal teurer ist als Kundenbindung. - Wie fängt man mit Customer Experience in einem Unternehmen ohne CX-Struktur an? Der erste Schritt ist immer eine Nullmessung: NPS-Kampagne, strukturierte Interviews mit Kunden und eine Analyse des Feedbacks aus allen internen Abteilungen. Erst wenn klar ist, wo die Kundenreise heute steht und wo Vertrauen verloren geht, lassen sich gezielte Maßnahmen entwickeln. Ohne diesen Ausgangspunkt bleibt jede Verbesserung ein Schuss ins Dunkle. --- ### Warum scheitert Kundenfeedback und was wirklich funktioniert? [Deutsch] URL: https://kunden-erlebnis.de/blog/warum-scheitert-kundenfeedback-was-wirklich-funktioniert Published: 2026-06-01 > Kundenfeedback scheitert meistens an zwei Fehlern: zu hohe Hemmschwelle für den Kunden und fehlende Auswertung. Wer beides löst, verwandelt Feedback in echten Wettbewerbsvorteil. Auf einer Fährüberfahrt von Kopenhagen nach Deutschland, 45 Minuten, steht in einem Bordrestaurant ein eingepackter Schuhkarton mit der Aufschrift 'Feedback'. Keine Zettel dabei. Kein Kugelschreiber. Nur der Karton. Was geht jemandem durch den Kopf, der diesen Karton dort hinstellt? Die Absicht ist klar und sie ist gut: Wir wollen etwas verbessern, wir wollen wissen, was unsere Gäste denken. Aber zwischen Absicht und Ergebnis klafft hier eine Lücke, die sich in vielen Betrieben wiederfindet. Das Problem ist nicht der Karton. Das Problem ist, dass niemand zu Ende gedacht hat, was nach dem Karton kommt. Wer füllt die Zettel aus? Wer liest sie? Wer entscheidet, was sich ändert? Ohne Antworten auf diese Fragen bleibt Feedback genau das, was es in diesem Fall war: eine Geste ohne Substanz. Wenn ein Unternehmen Feedback einfordert, fragt es nach der Zeit eines anderen Menschen. Nicht nach Geld, aber nach etwas, das noch knapper ist. Wer auf einer Fähre sitzt, hat 45 Minuten. Die Sonne scheint, das Meer liegt vor einem. In diesem Moment konkurriert ein Feedbackbogen mit einer Tasse Kaffee im Freien. Welche Wahl trifft der Gast? Meistens die einfachere. Das bedeutet nicht, dass Kunden grundsätzlich nicht bereit sind, Feedback zu geben. Laut einer Analyse von Microsoft geben 77 % der Kunden einer Marke bereitwillig Feedback, wenn der Prozess unkompliziert ist. Das Schlüsselwort ist unkompliziert. Jede zusätzliche Hürde reduziert die Wahrscheinlichkeit einer Rückmeldung drastisch. Ein fehlender Stift ist keine Kleinigkeit, er ist ein Abbruchgrund. Die Konsequenz ist direkt: Wer Feedback will, muss dem Kunden den Weg so kurz wie möglich machen. Das gilt für den Schuhkarton genauso wie für digitale Umfragen mit acht Pflichtfeldern. Auf einem Campingplatz, auf dem konsequent Feedbackbögen verteilt wurden, war die Resonanz bemerkenswert gut. Die Gäste füllten die Bögen aus, auch die offenen Fragen. Wirklich detaillierte Rückmeldungen, die zeigten, was gut lief und wo Reibung entstand. Ein separater Schrank, eine eigene Ablage. Das System funktionierte, bis die Ablage voll war. Danach wurden ältere Bögen herausgenommen, irgendwo anders hingestellt, Richtung Lager verlagert und am Ende der Saison weggeworfen. Keine Zeit, keine Energie, keine Auswertung. Alle Informationen dieser Gäste, ihr konkretes Erleben, ihre Hinweise auf Verbesserungspotenzial, alles weg. Das ist nicht Nachlässigkeit. Das ist das Ergebnis eines Systems ohne Verantwortung. Niemand war dafür zuständig, die Bögen regelmäßig zu lesen. Niemand hatte die Aufgabe, Muster zu erkennen. Niemand hat entschieden, was sich auf Basis des Feedbacks ändert. Laut einer Studie des Temkin Group Research (jetzt Qualtrics XM Institute) setzen weniger als ein Drittel der befragten Unternehmen Kundenfeedback in konkrete Maßnahmen um. Der Rest sammelt Daten, die in Schränken verstauben oder in Datenbanken einschlafen. Der erste und wichtigste Schritt ist radikal pragmatisch: Denke vom Kunden aus rückwärts. Wo befindet sich der Kunde in dem Moment, in dem du Feedback haben willst? Was macht er gerade? Wie viel Zeit hat er realistisch? Und wie kannst du den Feedback-Prozess so gestalten, dass er in diesen Moment passt, anstatt ihn zu unterbrechen? Für ein Restaurant auf einer Fähre heißt das: QR-Code am Tisch, zwei Fragen, 30 Sekunden. Alternativ, wenn es wirklich analog bleiben soll, ein Zettel und ein Stift, der direkt neben dem Karton liegt. Nicht im Schrank dahinter. Direkt daneben. Für B2B-Unternehmen im Großhandel oder in der Logistik sieht das anders aus. Hier findet der passende Moment oft direkt nach einer Lieferung, nach einem Projektabschluss oder nach einem Serviceeinsatz statt. Automatisierte NPS-Kampagnen, die genau in diesem Fenster ausgelöst werden, erzielen deutlich höhere Rücklaufquoten als quartalsmäßige Sammelumfragen. Laut Bain und Company liegt die optimale Zeitspanne für eine NPS-Befragung bei maximal 24 Stunden nach dem relevanten Kundenkontakt. Das ist der Kern des Problems und gleichzeitig der am meisten unterschätzte Hebel. Es braucht keine große Abteilung. Es braucht eine Person mit klarem Auftrag: Wer schaut regelmäßig auf das Feedback? Wer erkennt Muster? Wer bringt die Erkenntnisse in die relevanten Meetings? Und wer stellt sicher, dass auf Feedback tatsächlich etwas folgt? Diese Rolle ist nicht identisch mit einer Serviceabteilung, die eingehende Beschwerden bearbeitet. Es geht um jemanden, der proaktiv schaut: An welchen Kontaktpunkten entsteht Reibung? Wo ist Luft nach oben? Was läuft bereits gut und wie lässt sich das skalieren? Diese Person muss kein CX-Spezialist sein. Aber sie braucht Zeit, Mandat und ein klares Reporting-Format. Genau das ist das Ziel der Verankerungsphase in der Bewährten 3-Phasen-Methode von Kunden-Erlebnis. Der Borger, der interne CX-Verantwortliche, sorgt dafür, dass die Transformation nicht mit dem Ende der externen Begleitung aufhört. Er ist der Garant dafür, dass ein Feedback-System nicht wieder zum Schuhkarton ohne Zettel wird. **FAQ** - Warum bringt ein einfacher Feedback-Karton im Restaurant oft nichts? Ein Feedback-Karton ohne Zettel und Stift ist keine Einladung, sondern ein Hindernis. Kunden geben Feedback, wenn der Aufwand minimal ist. Fehlen die einfachsten Hilfsmittel, wird die Hemmschwelle so hoch, dass kaum jemand den Aufwand auf sich nimmt. Gute Absicht ersetzt keine durchdachte Umsetzung. - Was ist der Unterschied zwischen Feedback und Online-Reviews? Online-Reviews entstehen oft spontan aus starker Emotion, positiv oder negativ. Gezieltes Kundenfeedback wird aktiv eingeholt, zum richtigen Zeitpunkt und mit einem klaren Auswertungsziel. Feedback, das strukturiert erhoben und analysiert wird, liefert Muster und Handlungsfelder. Eine Google-Bewertung liefert eine Zahl. - Wie viele Fragen sollte eine Kundenfeedback-Umfrage haben? So wenige wie möglich, so viele wie nötig. Eine NPS-Frage mit einer offenen Folgefrage reicht in vielen Fällen aus, um handlungsrelevante Erkenntnisse zu gewinnen. Jede zusätzliche Frage erhöht den Zeitaufwand für den Kunden und senkt die Rücklaufquote. Einfachheit ist kein Kompromiss, sie ist die Strategie. - Wer sollte in einem Unternehmen für Kundenfeedback verantwortlich sein? Eine namentlich benannte Person mit klar definiertem Auftrag. Diese Funktion, bei Kunden-Erlebnis als Borger bezeichnet, wertet Feedback regelmäßig aus, erkennt Muster entlang der Customer Journey und sorgt dafür, dass Erkenntnisse in konkrete Maßnahmen überführt werden. Ohne personalisierte Verantwortung bleibt jedes System eine leere Infrastruktur. - Wann ist der beste Zeitpunkt, Kundenfeedback einzuholen? Direkt nach dem relevanten Kundenkontakt, idealerweise innerhalb von 24 Stunden. Das gilt nach einer Lieferung, einem Serviceeinsatz oder dem Abschluss eines Auftrags. Je länger der Abstand zwischen Erlebnis und Befragung, desto ungenauer die Erinnerung und desto geringer die Rücklaufquote. --- ### Was verrät ein NPS-Fragebogen, den Google-Bewertungen verschweigen? [Deutsch] URL: https://kunden-erlebnis.de/blog/nps-fragebogen-kundenfeedback-stiller-kunde Published: 2026-06-01 > Ein NPS-Fragebogen erreicht den stillen Kunden, der weder eine Google-Bewertung schreibt noch kündigt, aber wertvolles Verbesserungspotenzial kennt. Wer ausschließlich Google-Bewertungen auswertet, liest die Extrempositionen. Die 5-Sterne-Bewertungen kommen von Begeisterten, die 1- und 2-Sterne-Bewertungen von Enttäuschten. Der große mittlere Block, also die Kunden, die 3 oder 4 Sterne geben würden, schreibt in der Regel nichts. Sie investieren ihre Zeit nicht in eine Bewertung, die sie für selbstverständlich halten. Genau dort liegt das entscheidende Wissen. Diese Kunden haben Reibungspunkte erlebt, sind aber nicht abgewandert. Sie haben Erwartungen, die nicht vollständig erfüllt wurden, bleiben aber trotzdem. Ihr Feedback ist weder Lob noch Kündigung, sondern der direkteste Hinweis auf konkrete Verbesserungspotenziale. Ein strukturierter NPS-Fragebogen holt genau diese Gruppe ab. Er fragt aktiv nach, anstatt auf spontane Reaktionen zu warten. Das ist der grundlegende Unterschied zum passiven Beobachten von Bewertungsplattformen. "Sind Sie zufrieden mit uns?" und "Würden Sie uns Freunden oder Bekannten weiterempfehlen?" klingen ähnlich, messen aber unterschiedliche Dinge. Zufriedenheit ist relativ. Ein Kunde kann mit einem Betrieb zufrieden sein, weil es in seiner Region schlicht keine Alternative gibt. Er würde ihn trotzdem niemandem aktiv empfehlen. Die Weitempfehlungsfrage setzt einen anderen Maßstab. Sie fragt danach, ob das Erlebnis gut genug war, um den eigenen Ruf daran zu knüpfen. Eine Empfehlung an Freunde oder Familie ist eine persönliche Garantie. Wer sie ausspricht, steht selbst dahinter. Die zweite Frage im NPS-Prozess ist mindestens genauso wichtig: Warum habe ich genau diesen Wert gegeben? Diese Begründung liefert das Rohmaterial für konkrete Maßnahmen. Eine 7 ohne Begründung ist ein Zahlenwert. Eine 7 mit der Erklärung, dass der Bestellprozess nicht reibungslos verlaufen ist, ist ein Handlungsauftrag. Kritiker, also Kunden mit einem Wert zwischen 0 und 6, sind nicht zufrieden. Ihre Begründungen zeigen, wo Prozesse scheitern, wo Kommunikation fehlt oder wo Erwartungen enttäuscht wurden. Diese Gruppe hat das größte Verbesserungspotenzial, aber auch das größte Abwanderungsrisiko. Passive, also Kunden mit 7 oder 8, sind auf einem guten Weg, aber noch nicht überzeugt. Ihre Begründungen sind oft die präzisesten: kein dramatisches Versagen, aber ein konkreter Punkt, der nicht rund gelaufen ist. Der Bestellprozess, die Nachverfolgung einer Lieferung, eine fehlende Auftragsbestätigung per E-Mail. Diese Detailgenauigkeit macht sie besonders wertvoll für operative Verbesserungen. Promoter, also Kunden mit 9 oder 10, bestätigen, was das Unternehmen bereits gut macht. Diese Bestätigungen sind kein nettes Lob, das man ablegt. Sie sind eine Handlungsanweisung: Was Promotoren beschreiben, muss systematisch wiederholt, vertieft und auf das gesamte Team übertragen werden. Die Inhaberin eines Campingplatzes, die einen NPS-Fragebogenprozess durchgeführt hat, brachte es auf den Punkt: Das größte Ergebnis war alles, was das Unternehmen bereits gut machte. Diese Erkenntnis klingt selbstverständlich, ist es aber nicht. Denn viele Betriebe verbessern kontinuierlich neue Dinge, ohne das zu festigen, was Kunden wirklich überzeugt. In einem Großhandelsunternehmen, das die Bewährte 3-Phasen-Methode von Kunden-Erlebnis durchläuft, taucht ein bestimmter Vertriebsmitarbeiter in den Fragebögen immer wieder auf. Kunden beschreiben ihn als Ausnahme. Was macht diese Person konkret? Welches Verhalten führt dazu, dass sie namentlich in Kundenbefragungen erwähnt wird? Diese Frage ist keine Frage für ein Einzelgespräch. Sie ist die Grundlage für einen internen Workshop. Der Mitarbeiter wird nicht als Vorzeigebeispiel vorgeführt, sondern als Lehrquelle genutzt. Was er richtig macht, kann das gesamte Team lernen. Kundenfeedback wird so zur Grundlage für internes Wissensmanagement. Das ist der Unterschied zwischen einem Fragebogen als Alibi und einem Fragebogen als Steuerungsinstrument. Die Nullmessung zeigt, wo das Unternehmen heute steht. NPS-Kampagne, Kundengespräche, Auswertung des Feedbacks: Das Ergebnis ist kein Bericht, der ins Regal wandert, sondern eine konkrete Ausgangslage mit erkennbaren Mustern. In der Phase Verbessern und Steuern folgt die Umsetzung: Prozesse werden entlang der Kundenperspektive neu gedacht, Teams werden trainiert und gecoacht, interne Kommunikation wird gezielt gestärkt. Bei Spedition Gräfen ist der NPS durch diesen Prozess von einem instabilen Tiefstand von 47,1 Prozent im April 2024 auf stabil über 70 Prozent seit März 2025 gestiegen. Das ist kein Zufallsergebnis. Das ist die direkte Wirkung von strukturiertem Kundenfeedback kombiniert mit gezieltem Verhaltenscoaching. Die Verankerungsphase stellt sicher, dass diese Veränderung nicht endet, wenn der externe Berater das Unternehmen verlässt. Ein interner CX-Verantwortlicher, der Borger, übernimmt die Steuerung. Feedback-Strukturen, Prozessverantwortung und Wissenstransfer sind verankert. Das System läuft weiter. Strategie bleibt kein Dokument. Daten bleiben keine Tabelle. Training bleibt kein einzelner Workshop. **FAQ** - Was ist der Unterschied zwischen NPS und einer klassischen Zufriedenheitsbefragung? Der NPS fragt nach Weitempfehlungsbereitschaft auf einer Skala von 0 bis 10. Das ist ein höherer Maßstab als Zufriedenheit: Ein Kunde kann zufrieden sein, weil er keine Alternative hat, würde aber niemals eine persönliche Empfehlung aussprechen. Die NPS-Frage plus die Begründung liefern deshalb präzisere Erkenntnisse als eine klassische Zufriedenheitsskala. - Warum bewertet der stille Kunde nicht auf Google? Der stille Kunde ist weder begeistert genug für eine 5-Sterne-Bewertung noch enttäuscht genug für eine negative Rezension. Er investiert seine Zeit nicht in eine Bewertung, die er für mittelmäßig hält. Auf Google bleiben dadurch systematisch die Extremmeinungen sichtbar, während der größte Kundenstamm mit seinen konkreten Erfahrungen unsichtbar bleibt. - Was mache ich mit positiven NPS-Ergebnissen? Positive Rückmeldungen sind keine Selbstbestätigung, sie sind eine Handlungsanweisung. Was Promotoren als Stärke nennen, muss systematisch wiederholt und auf das gesamte Team übertragen werden. Wenn ein bestimmter Vertriebsmitarbeiter mehrfach namentlich genannt wird, ist das der Ausgangspunkt für einen internen Wissenstransfer, keinen Applaus. - Wie viele Fragen braucht ein guter NPS-Fragebogen? Zwei Kernfragen reichen für den Einstieg: die Weitempfehlungsfrage auf der 0-bis-10-Skala und die offene Begründung, warum genau dieser Wert gewählt wurde. Die Begründung ist entscheidend, sie verwandelt einen Zahlenwert in einen konkreten Verbesserungshinweis oder eine verwertbare Stärkenbestätigung. - Ab wann macht ein NPS-Fragebogen in einem B2B-Unternehmen Sinn? Sobald Kundenloyalität als Wachstumsstrategie verstanden wird und nicht mehr nur als nette Servicegeste. Gerade in B2B-Märkten mit austauschbaren Produkten und spürbarem Preisdruck ist der messbare NPS das stärkste Argument, um sich über den Preis hinaus zu differenzieren. Der richtige Zeitpunkt ist nicht später, er ist jetzt. --- ### KI im Kundenservice: Wann hilft ein Chatbot, und wann schadet er? [Deutsch] URL: https://kunden-erlebnis.de/blog/ki-chatbot-kundenservice-kundenerlebnis-verbessern Published: 2026-06-01 > Ein Chatbot verbessert das Kundenerlebnis nur dann, wenn er das richtige Ziel verfolgt: Kostensenkung und Erlebnisverbesserung sind zwei verschiedene Aufgaben. KI ist ein Tool. Nicht mehr und nicht weniger. Und wie bei jedem Tool gilt: Wer es ohne klares Ziel einsetzt, bekommt ein Ergebnis, das niemanden zufriedenstellt. Die erste Frage, die sich jeder Geschäftsführer und Vertriebsleiter stellen muss, lautet deshalb: Soll der Chatbot Arbeit sparen oder soll er das Kundenerlebnis verbessern? Diese beiden Ziele sehen auf den ersten Blick ähnlich aus, führen aber zu grundlegend unterschiedlichen Entscheidungen. Wer KI einsetzt, um einfache Routinefragen zu beantworten, zum Beispiel Lieferzeiten, Produktverfügbarkeit oder Öffnungszeiten, senkt den Aufwand im Kundenservice. Das ist legitim, das ist wirtschaftlich sinnvoll. Aber es erzeugt keine Begeisterung. Ein Chatbot, der eine Standardfrage beantwortet, erfüllt eine Erwartung. Er übertrifft sie nicht. Ein konkretes Beispiel zeigt, wie schnell ein gut gemeintes Tool zur Frustrationsfalle wird. Eine spezifische Frage an eine Bank, zu komplex für ein automatisiertes Antwortsystem, kein Ausweg zu einem Mitarbeiter, kein Abbruch mit Lösung. Ergebnis: Am Ende trotzdem eine E-Mail geschrieben, das Problem ungelöst, das Erlebnis negativ. Genau hier verliert der Chatbot seinen Nutzen. Wenn ein Anliegen die Kapazität des Systems übersteigt und es keinen Übergang zum menschlichen Kontakt gibt, entsteht ein Erlebnis, das schlechter ist als kein Chatbot überhaupt. Der Kunde ist nicht nur unzufrieden, er fühlt sich blockiert. Die Lösung ist nicht, auf KI zu verzichten. Die Lösung ist, den Übergabepunkt klar zu definieren. Ab welcher Komplexität braucht der Kunde einen Menschen? Und wie wird dieser Übergang so gestaltet, dass der Kunde keine Energie verliert? Wer diese Frage nicht beantwortet, baut einen Chatbot, der zwar intern Aufwand spart, aber beim Kunden emotionales Kapital vernichtet. Der emotionale Kredit der Kundenbeziehung sinkt mit jeder blockierten Interaktion. Es gibt einen Bereich, in dem KI das Kundenerlebnis messbar verbessert: die systematische Auswertung von Kundenbeschwerden und -feedback. Viele Unternehmen sammeln Feedback, aber sie analysieren es nicht strukturiert. Beschwerden stapeln sich in Postfächern, Ticketsystemen oder Excel-Tabellen. Das Muster hinter den Beschwerden bleibt unsichtbar. Genau hier leistet KI mehr als jede manuelle Auswertung. Wenn ein Unternehmen KI nutzt, um Hunderte oder Tausende Kundenmeldungen auszuwerten, erkennt es schnell: Welche Beschwerde kommt immer wieder? Welcher Prozessschritt erzeugt regelmäßig Reibung? Welche Produktkategorie verursacht überproportional viele Nachfragen? Diese Erkenntnisse sind der Ausgangspunkt für echte Verbesserung. Sie bilden die Basis für Phase 1 der bewährten 3-Phasen-Methode von Kunden-Erlebnis: die Nullmessung. Wer versteht, wo der Schmerz sitzt, kann gezielt handeln. KI beschleunigt diese Diagnose erheblich. Aber: Die Erkenntnis allein verändert nichts. Es braucht eine menschliche Entscheidung, eine Prozessänderung, ein Training. KI zeigt das Problem. Menschen lösen es. KI kann Arbeit abnehmen. Vertrauen aufbauen kann sie nicht. Im B2B-Kontext, also in Großhandelsunternehmen mit 150 bis 750 Mitarbeitern, geht es bei Kundenkontakt selten nur um Informationen. Es geht um Verlässlichkeit, um Lieferzuverlässigkeit, um das Gefühl: Wenn etwas schiefläuft, erreiche ich jemanden, der es löst. Dieser emotionale Kredit entsteht nicht durch eine schnelle automatisierte Antwort. Er entsteht durch Gespräche, durch proaktive Kommunikation bei Problemen, durch einen Mitarbeiter, der seinen Namen nennt und Verantwortung übernimmt. Das bedeutet konkret: Ein Unternehmen, das den kompletten Kundenkontakt automatisiert, spart möglicherweise kurzfristig Kosten. Es verliert dabei aber genau das, was es von Wettbewerbern mit ähnlichem Produktportfolio unterscheidet. Und im Großhandel, wo Produkte oft austauschbar sind, ist dieser Unterschied alles. Die Kombination funktioniert: KI übernimmt das Routinegeschäft, Menschen übernehmen das, was Vertrauen braucht. Wer diese Grenze zieht und konsequent hält, baut echte Kundenloyalität auf. **FAQ** - Wann lohnt sich ein Chatbot im Kundenservice? Ein Chatbot lohnt sich, wenn er klar definierte Routinefragen beantwortet, Lieferzeiten, Verfügbarkeiten, Standardprozesse, und dabei immer einen Übergang zu einem menschlichen Mitarbeiter bietet, sobald das Anliegen zu komplex wird. Das spart Aufwand, ohne das Kundenerlebnis zu beschädigen. - Kann KI den Net Promoter Score verbessern? KI kann den NPS indirekt verbessern, indem sie Muster in Beschwerden und Feedback sichtbar macht. Den Ausschlag gibt dann die menschliche Reaktion auf diese Erkenntnisse: Prozessveränderungen, Mitarbeitertraining und strukturierte Nachverfolgung. Ohne diese Handlungen bleibt KI-Analyse wirkungslos. - Was ist der häufigste Fehler beim Einsatz von Chatbots im B2B-Kundenservice? Der häufigste Fehler ist, einen Chatbot einzuführen, ohne zu definieren, ab wann der Kunde einen Mitarbeiter erreichen kann. Wenn ein Anliegen die Kapazität des Systems übersteigt und kein menschlicher Ausweg existiert, entsteht Frustration, die sich direkt im Kundenfeedback und im NPS niederschlägt. - Wie nutzt man KI sinnvoll zur Analyse von Kundenbeschwerden? KI wertet große Mengen an Kundenfeedback aus und erkennt wiederkehrende Muster: welche Beschwerde taucht häufig auf, welcher Prozessschritt erzeugt regelmäßig Reibung. Diese Erkenntnisse bilden die Grundlage für gezielte Prozessoptimierungen und sind ein zentraler Bestandteil einer strukturierten Nullmessung. - Ersetzt KI den Kundenservice im Großhandel langfristig? Im Großhandel mit austauschbarem Produktportfolio ersetzt KI den menschlichen Kundenservice nicht vollständig. Vertrauen, Verlässlichkeit und proaktive Kommunikation bei Problemen entstehen durch Menschen. KI übernimmt Routineaufgaben und unterstützt die Analyse, aber die Basis der Kundenloyalität bleibt menschlich. --- ### Warum freundliche Mitarbeiter Kunden nicht halten? [Deutsch] URL: https://kunden-erlebnis.de/blog/warum-freundliche-mitarbeiter-kunden-nicht-halten Published: 2026-04-09 > Freundliche Mitarbeiter reichen nicht. Kundenloyalität scheitert an holprigen Prozessen und Automatisierung, die Kunden mehr Arbeit aufbürdet. Strukturen zählen mehr als Lächeln. Du kennst das: Deine Mitarbeiter lächeln, bearbeiten Beschwerden zügig, sind immer höflich. Und doch hören Kunden auf, bei dir zu kaufen. Das Problem sitzt tiefer. Es geht nicht um den Ton am Telefon. Es geht um die Strukturen dahinter. In meiner eigenen Erfahrung dauerte eine Bestellung zehn Werktage, obwohl Oskar superfreundlich war. Zwölfmal Chat, jedes Mal 24 Stunden Wartezeit. Am Ende: Produkt da, aber Empfehlung? Null. [Prozesse mit Stolpersteinen fressen Vertrauen auf](/podcast/freundlichkeit-kundenloyalitaet-prozesse). **Fact Block:** ``` 85% der Kunden kaufen bei guter Erfahrung wieder ein (nach Forrester Research, Customer Experience Index 2023). ``` Digitalisierung ist gut. Aber sie kippt, wenn Kunden mehr Arbeit bekommen. Formulare runterladen, Fotos machen, Namen klären, immer wieder warten. Bei Oskar war alles online, freundlich, strukturiert. Doch nach zehn Tagen war ich am Ende. Der Kunde fühlt sich nicht abgeholt, sondern abserviert. Mitarbeiter wie Oskar stecken fest, weil sie jeden Fall neu aufrollen müssen. Das ist keine Erleichterung, das ist Frust auf beiden Seiten. Überprüfe deine Prozesse: Wo muss der Kunde mehr tun als nötig? **Fact Block:** ``` 70% der Kunden brechen ab, wenn digitale Prozesse kompliziert sind (nach Bain & Company, Customer Loyalty Report 2022). ``` Jedes Unternehmen hat Oskars. Prozesse, die bei Standardfällen glänzen, aber bei Abweichungen scheitern. Kunden wollen gehört werden, nicht durch Maschinen gejagt. Starte mit einer Nullmessung: NPS befragen, Interviews führen. Dann Prozesse umbauen, Training geben und einen internen CX-Verantwortlichen etablieren. Das ist meine bewährte 3-Phasen-Methode: Nullmessung, Verbessern und Verankerung. So wird Freundlichkeit zur echten Bindung. **Fact Block:** ``` Unternehmen mit optimierten Customer Journeys steigern Umsatz um 15-20% (Harvard Business Review, 2021). ``` **FAQ** - Warum sagen Kunden nein zur Empfehlung trotz freundlichem Service? Prozesse mit Wartezeiten und Aufwand zerstören das Gefühl der Wertschätzung. Freundlichkeit allein reicht nicht, wenn Strukturen Kunden frustrieren. In einem Fall brauchte es zehn Tage und zwölf Chats für eine Lieferung. Ergebnis: Keine Weiterempfehlung, obwohl alles höflich lief. - Wie wirkt sich Automatisierung auf Mitarbeiter aus? Automatisierung belastet Mitarbeiter bei Komplikationen. Sie müssen Fälle immer wieder aufrollen, ohne Kontext. Oskar wartete täglich auf dieselbe Kundin, ohne persönlichen Draht. Das frisst Energie und verhindert echte Lösungen. - Wie messe ich Kundenloyalität richtig? Starte mit NPS und Kundeninterviews. Das zeigt echte Wahrnehmung, nicht Voraussetzungen. Zahlen machen Loyalität zum Verkaufsargument. Ohne Messung bleibt sie unsichtbar und ungenutzt. - Was ist die Lösung für holprige Prozesse? Bau kundenperspektivische Strukturen auf. Entlasten statt überfordern, persönlichen Kontakt bieten. Mit der 3-Phasen-Methode verankerst du das dauerhaft im Unternehmen. --- ### Waarom vriendelijke medewerkers geen klantloyaliteit garanderen [Nederlands] URL: https://kunden-erlebnis.de/nl/blog/waarom-vriendelijke-medewerkers-geen-klantloyaliteit-garanderen Published: 2026-04-09 > Vriendelijke medewerkers en een glimlach lossen geen structurele problemen op. Klantloyaliteit hangt af van soepele processen, niet alleen van hoffelijkheid aan de balie. Je hoort het vaak van ondernemers: mijn mensen zijn vriendelijk, ze glimlachen, lossen klachten op. Ik geloof dat meteen. Niemand staat op met de gedachte: vandaag word ik bot tegen klanten. Maar loyaliteit draait niet om die glimlach. Het gaat om de hele reis die een klant maakt. Neem mijn recente ervaring: ik moest documenten uploaden voor een bestelling. Alles digitaal, chatbox, mails. Oskar was superaardig, maar het proces zat vol hobbels. Elke dag een nieuw probleem, 24 uur wachttijd, en ik moest steeds opnieuw beginnen. Na tien werkdagen had ik mijn product. Zou ik het aanbevelen? Absoluut niet. Oskar was perfect, het product ook. Maar de structuren erachter maakten me gek. Digitalisering is slim, maar check wat het met je klant doet. In mijn geval: formulieren downloaden op donderdag, vrijdag feedback op slechte kwaliteit, maandag pas antwoord omdat 'geen werkdag voorbij is'. Dinsdag naamprobleem door mijn meisjesnaam, woensdag nieuw formulier nodig. Twaalf keer contact in een week, altijd Oskar, altijd beleefd. Maar ik voelde me onzichtbaar, niet gehoord. Automatisering maakte het voor hem ook zwaarder: hij zag mijn ticketnummer en zuchtte vast. Zonder persoonlijke touch of snelle oplossingen voelt een klant zich een nummer. Protip: test je eigen processen als klant. Waar hapert het? Zoek je Oskar-momenten: waar lopen processen niet soepel? Investeer in je bewuste 3-fasen-methode: nulmeting met NPS-campagne, interviews en feedback. Dan verbeteren en sturen: processen herzien, training en coaching. Tot slot verankeren met een interne CX'er, jouw Borger. Dat is geen eenmalige fix, maar structurele verandering. Klanten bevelen je dan aan omdat ze zich gezien voelen, niet omdat je aardig bent. Ik heb dit in B2B-groothandels gezien: prijsdruk verdwijnt als loyaliteit in cijfers staat. **FAQ** - Is vriendelijkheid niet genoeg voor loyale klanten? Nee, vriendelijkheid alleen houdt geen klant vast. Het zijn de processen die frustratie opbouwen, zoals wachttijden en herhaalde acties. In mijn ervaring met Oskar: hij was top, maar tien dagen gedoe maakte me boos. Meet je hele customer journey en fix de hobbels. - Hoe test je of je processen klantvriendelijk zijn? Loop je eigen proces als klant: upload documenten, wacht op reacties, tel de stappen. Vraag feedback via NPS en interviews. Volgens Bain & Company verlaat 89% van de klanten door slechte ervaringen, niet door prijs. Pas aan tot het soepel loopt. - Wat doet digitalisering met klantloyaliteit? Digitalisering versnelt, maar zonder persoonlijke touch frustreert het. Klanten krijgen meer werk en minder contact. Forrester ziet dat 70% afhaakt door trage digitale support. Bouw proactieve hulp in, zoals directe escalatie bij issues. - Hoe meet je echte klantloyaliteit? Gebruik NPS als bewijs: vraag of ze je aanbevelen. Combineer met interviews voor details. Het wordt je commerciële argument: loyale klanten kopen meer en goedkoper. Harvard toont: loyale klanten zijn vijf keer waardevoller. --- ### Wie ein Speditionsbetrieb mit NPS über 70 Prozent Kundenloyalität messbar macht [Deutsch] URL: https://kunden-erlebnis.de/blog/spedition-nps-kundenloyalitaet-messbar-machen Published: 2026-04-09 > Ein Speditionsbetrieb macht Kundenloyalität messbar, indem er jeden Schritt der Lieferkette mit NPS-Daten verknüpft und erkennt: hinter jeder Zahl steckt ein Mensch. Wer an Spedition denkt, denkt an Paletten, Laderampen und Lieferscheine. Die Realität bei einem 2-Mann-Handling-Service sieht anders aus. Martha und Bestrim, die eine Abteilung bei einem Speditionsbetrieb in der Eifel führen, liefern keine Kartons an die Eingangstür. Sie liefern Kühlschränke in den dritten Stock, montieren Möbel im Wohnzimmer, schließen Waschmaschinen an und nehmen die alten Geräte gleich wieder mit. Das ist kein Extra. Das ist das Produkt. Bestrim bringt es auf den Punkt: Kunden wollen heute einen Service, der über den Transport hinausgeht. Der Kühlschrank muss nicht nur ankommen, er muss dort stehen, wo er gebraucht wird. Die alte Waschmaschine muss weg. Die Verpackung wird mitgenommen. Und das alles in einem vorab vereinbarten Zeitfenster, mit einem Anruf dreiviertel Stunden vorher und Live-Tracking per Bestellnummer. Rund 100.000 Kunden beliefert diese Abteilung pro Jahr, von Bonn bis Trier, durch Rheinland-Pfalz. Immer zu zweit im LKW, weil große Elektrogeräte und Möbel alleine nicht zu manövrieren sind, erst recht nicht durch enge Altbau-Treppenhäuser mit einem Side-by-Side-Kühlschrank, der bis zu 140 Kilogramm wiegt. Was von außen simpel wirkt, ist ein präzise getaktetes System aus mehreren Stufen. Der Kunde bestellt online bis 14 Uhr und kann die Ware bereits am nächsten Tag erwarten. Der Auftrag geht direkt bei der Spedition ein, die Ware wird noch am Abend verpackt und in der Nacht an den Standort geliefert. Das Nachtteam stellt alles bereit, damit der Fahrer morgens sofort losfahren kann. Die Tourenplanung entscheidet darüber, ob das Versprechen gehalten wird. Die Disponenten kennen die Routen nach Jahren auswendig und wissen genau, wann welcher Ort beliefert werden kann. Gleichzeitig können Kunden beim Bestellen ihr bevorzugtes Zeitfenster angeben: 7 bis 11 Uhr, 10 bis 14 Uhr oder 13 bis 18 Uhr. Einen oder zwei Tage vor der Lieferung ruft das Büro an und bestätigt den genauen Tag. Der letzte Schritt gehört dem Fahrer. Rund 45 Minuten vor Ankunft meldet er sich beim Kunden: Wir sind in einer halben Stunde da. Wer möchte, kann den LKW zusätzlich per Live-Tracking auf einer Karte in Echtzeit verfolgen. Das gibt dem Kunden Kontrolle ohne Wartefrust. Kommt es zu einer Panne, greift sofort Plan B: die eigene Werkstatt schickt jemanden raus, oder es wird ein Fahrzeugtausch organisiert. Das Wichtigste dabei, wie Bestrim im Gespräch betont: die Kunden sofort informieren. Wer weiß, dass sich die Lieferung um zwei Stunden verzögert, kann diese Zeit sinnvoll nutzen. Wer im Ungewissen wartet, wird unzufrieden, egal wie gut die Ware ankommt. Jeden Freitag kommen die NPS-Ergebnisse ins Haus. Klingt einfach, ist es aber nicht ganz: zwischen der Lieferung und dem ausgewerteten Feedback liegen rund zwei Wochen. Der Kunde bekommt nach der Zustellung einen Fragebogen, die Antworten werden gesammelt und bewertet, und erst dann landet die Zahl auf dem Tisch von Martha und Bestrim. Das bedeutet: Wer nur auf den wöchentlichen NPS-Bericht wartet, schaut immer in den Rückspiegel. Deshalb arbeitet das Team mit einem zweiten Frühwarnsystem. Kommen in einer Woche ungewöhnlich viele Rückrufe, häufen sich Beschwerden oder zeigt die Lieferpräzision Ausreißer nach unten, ist das ein verlässliches Signal. Wie Bestrim es im Gespräch auf den Punkt bringt: "Wir können auch für die letzte Woche schon ein bisschen wissen, wo wir stehen." Die Lieferpräzision liegt im Schnitt bei rund 95 Prozent. Wenn sie in einer Woche abrutscht, folgt der NPS fast immer. "Das geht meistens wirklich 1 zu 1 miteinander einher", sagt Bestrim. Bestimmte Fahrerteams, die zwei bis drei Prozent schlechter abschneiden, sind direkt in den NPS-Werten ablesbar. Hinter jeder Zahl steckt dabei ein konkreter Ablauf, ein konkreter Mitarbeiter, ein konkreter Moment beim Kunden. Für Martha war diese Verbindung zunächst überraschend. Sie erinnert sich: "Für mich war Kundenfreundlichkeit immer ein bisschen ungreifbar. Dann habe ich gemerkt, dass sie auch in Zahlen umgesetzt werden kann." Genau das macht den Unterschied: Kundenzufriedenheit ist keine Stimmung, die man vermutet. Sie ist eine messbare Größe, die zeigt, wo in der Kette etwas hakt. Bestrim rechnet es im Gespräch nüchtern durch: In der Hochsaison liefert die Abteilung bis zu 2.500 Sendungen pro Woche. Ein Prozent davon sind 25 Kunden, die nicht beliefert werden. Das klingt nach einer kleinen Zahl, bis man weiterdenkst. 25 Kunden entsprechen einer vollständigen Tour, die komplett neu gefahren werden muss. Dazu kommen rund 200 bis 220 Kilometer Extrakilometer, Fahrerzeit, Treibstoff und Fahrzeugverschleiß. Und dann sind da noch 25 Kunden, die nicht zufrieden sind, möglicherweise eine schlechte Bewertung abgeben und das Versandhaus nicht weiterempfehlen. Kundenorientierung ist in diesem Kontext keine weiche Haltung, sondern eine betriebswirtschaftliche Entscheidung. Wer Fehlerquoten senkt, senkt direkte Kosten. Wer Lieferpräzision verbessert, schützt seinen NPS. Wer seinen NPS schützt, schützt seinen Auftrag. Die Zahlen hängen direkt miteinander zusammen, und das Team schaut sie sich jeden Tag, manchmal jede Stunde an. Martha bringt es auf den Punkt: Hinter jeder Zahl steckt ein Mensch. Nicht als Sentiment, sondern als operative Wahrheit. Wenn eine Kolonne in einer Woche zwei bis drei Prozent schlechter performt, ist das im NPS der Folgewoche sichtbar. Die Kette ist so stark wie ihr schwächstes Glied, und dieses schwächste Glied kostet bares Geld. Ab Mitte November verdoppeln sich die Liefermengen. Black Friday, Weihnachtsgeschäft, bis zu 2.500 Kunden pro Woche. Für viele Teams ist das der Moment, in dem Qualität kippt. Bei Martha und Bestrim passiert das nicht. Warum? Weil ihre CX-Kultur kein Saisonprojekt ist, sondern tägliche Praxis. Das Fundament: alle Fahrer und Disponenten arbeiten seit mindestens sechs bis sieben Jahren im Betrieb. Sie kennen die Hochsaison. Sie wissen, was kommt. Die Vorbereitung beginnt nicht in der letzten Oktoberwoche, sondern läuft das ganze Jahr durch. Aber Erfahrung allein reicht nicht. Was wirklich den Unterschied macht, sind die Gespräche. Martha und Bestrim beschreiben es direkt: "Wir sind manchmal sehr oft auch Psychologen spielen gegangen - wirklich im guten Sinne. Die wollen manchmal nur zugehört werden." Sie berichten von Mitarbeitergesprächen, die eigentlich über eine Beschwerde handeln sollten, aber dann in etwas ganz anderes übergingen, weil der Fahrer offensichtlich etwas anderes auf dem Herzen hatte. Wer das erkennt und aufgreift, bevor es sich in nachlassender Servicequalität zeigt, hat einen Vorsprung, den keine Schulung allein aufbaut. Martha und Bestrim haben keinen CX-Berater engagiert, ein Projekt abgeheftet und gehofft. Sie haben jahrelang an Prozessen gefeilt, Zahlen stündlich ausgewertet und mit jedem Fahrer gesprochen, bis die Kurve stimmte. Genau das ist der Unterschied zwischen einer Maßnahme und einer Transformation. Der Speditionsbetrieb zeigt, wie strukturelle CX-Arbeit in der Praxis aussieht: kein Konzept, das in der Schublade landet, sondern ein System, das jede Woche überprüft, hinterfragt und angepasst wird. Bestrim sagt es direkt: "Wir haben die Zahlen jede Stunde angeschaut, um Prozente gekämpft, um Kundenfreundlichkeit gekämpft." Das ist keine Einstellung, die man nach einem Workshop hat. Das ist Kultur. Für ein B2B-Unternehmen ohne eigenes CX-Team bedeutet das: Der Einstieg braucht keine große Abteilung. Er braucht eine Nullmessung, die zeigt, wo es heute wirklich steht. Nicht wo man glaubt zu stehen, sondern wo Kunden das Unternehmen tatsächlich erleben. Danach folgt der gezielte Eingriff in Prozesse und Verhalten, genau dort, wo die Zahlen ein Loch zeigen. Und am Ende steht eine interne Verankerung: ein Mensch im Unternehmen, der die Verantwortung trägt und die Methodik weiterlebt, auch wenn kein externer Berater mehr im Haus ist. **FAQ** - Was ist ein guter NPS-Wert für einen Lieferservice im B2B-Bereich? Ein NPS-Wert über 70 gilt im Lieferservice als ausgezeichnet. Das Beispiel aus diesem Artikel zeigt: ein Speditionsbetrieb in Rheinland-Pfalz hält seinen NPS konsequent über 72 Prozent, indem er Lieferpräzision, Avisierung und Mitarbeiterkommunikation als messbare Einheit versteht. - Wie hängen Lieferpräzision und NPS zusammen? Lieferpräzision und NPS entwickeln sich nahezu eins zu eins. Wenn eine Woche reibungslos läuft und das Zeitfenster eingehalten wird, steigt der NPS. Weicht die Lieferpräzision um 2 bis 3 Prozent ab, sinkt der NPS in der gleichen Woche spürbar mit. - Was bedeutet 1 Prozent Fehlerquote konkret in der Logistik? Bei 1.500 Lieferungen pro Woche entspricht 1 Prozent Fehlerquote 15 nicht zufriedenstellend belieferten Kunden, in der Hochsaison bei 2.500 Lieferungen sogar 25 Kunden. Das ist eine komplette Tour mit rund 200 Kilometern, die erneut gefahren werden muss. - Wie kommuniziert man mit Kunden bei einer LKW-Panne? Das Wichtigste bei einer LKW-Panne ist sofortige, proaktive Kommunikation. Kunden werden direkt angerufen und über die Verzögerung informiert, damit sie nicht sinnlos warten. Das Ziel bleibt, alle Kunden noch am gleichen Tag zu beliefern, auch wenn es später wird. - Wie baut man eine CX-Kultur auf, die auch in der Hochsaison standhält? Eine belastbare CX-Kultur entsteht durch eingespielte Teams, regelmäßige Mitarbeitergespräche und transparente Kennzahlen. Wenn Mitarbeiter die Zahlen täglich sehen und verstehen, dass hinter jedem Prozent ein Mensch steckt, tragen sie die Kundenorientierung selbst, auch in stressigen Hochsaisonwochen. --- ### Hoe meet je klantvriendelijkheid in een bezorgbedrijf? [Nederlands] URL: https://kunden-erlebnis.de/nl/blog/klantvriendelijkheid-meten-bezorgbedrijf-nps Published: 2026-04-09 > Klantvriendelijkheid in logistiek is meetbaar via NPS, bezorgprecisie en klachtcijfers. Elk percentage minder staat gelijk aan tientallen ontevreden klanten en een extra rit van 200 kilometer. Een koelkast bezorgen is niet hetzelfde als een pakketje aan de deur zetten. Wie online een Side-by-Side koelkast bestelt, verwacht dat hij op de juiste plek terechtkomt, dat de verpakking wordt meegenomen en het oude apparaat wordt afgevoerd. Soms weegt zo'n apparaat tussen de 100 en 140 kilo en moet het door een smal trappenhuis van een oud pand worden gemanoeuvreerd. Daar heb je twee mensen voor nodig, de juiste vaardigheden en de bereidheid om een stap verder te gaan dan het contract vereist. Dit is precies de kern van 2-man-handling: twee medewerkers per vrachtwagen, omdat de service het zwaartepunt is en niet het transport. Klanten kiezen bewust voor deze manier van bestellen, want het alternatief is een vrije dag opnemen, zelf een bestelwagen regelen, het apparaat omhoog slepen en het oude apparaat zelf wegbrengen. Dat doet het bezorgteam allemaal. De service begint bij het afspreken van een tijdvak en eindigt pas als het apparaat staat, aangesloten is en het oude is meegenomen. Wie denkt dat een koelkast bestellen en thuisbezorgen simpel is, heeft het bezorgproces nog nooit van binnen gezien. De keten begint zodra een klant op 'bestellen' klikt bij een webshop. Dat moment zet een reeks stappen in gang die strak op elkaar zijn afgestemd. De webshop stuurt de opdracht door naar de logistieke partner, die de planning maakt en bepaalt wanneer de ware wordt geleverd. Tegelijkertijd wordt de klant gebeld met een tijdvenster. Wat het systeem bijzonder maakt: wie vandaag voor 14.00 uur bestelt, kan de volgende ochtend al worden bediend. De ware wordt 's nachts aangeleverd in het magazijn, klaargelegd door het nachtteam, en de volgende ochtend laadt de chauffeur zijn vracht. Bestrim, hoofd planning bij het bezorgbedrijf in Netlern, legt het zo uit: "De nachtploeg stelt alles klaar, en de chauffeur die de volgende dag rijdt, pakt de ware mee en brengt het naar de klant." De chauffeur rijdt niet blind. Elk team van twee mensen kent de route vrijwel uit het hoofd. Ongeveer drie kwartier voor aankomst bellen ze de klant: "We zijn er over een half uur." Dat geeft de klant de tijd om ruimte vrij te maken, meubels te verschuiven of de trap vrij te houden. Grote apparaten als een side-by-side koelkast van 120 kilo door een oud trappenhuis manoeuvreren vraagt voorbereiding aan beide kanten van de voordeur. Een procent klinkt klein. Tot je het omrekent. Bij 2.500 leveringen per week zijn dat 25 klanten die niet bezorgd worden, 25 klachten, en een complete extra rit van zo'n 200 kilometer die opnieuw gereden moet worden. Bestrim formuleert het zonder omhaal: "1 procent van 2.500 klanten zijn 25 mensen die niet tevreden zijn. Dat is een volledige tour die we opnieuw moeten rijden." Klantvriendelijkheid is hier geen kostenpost, het is juist de besparing. Wie de bezorgprecisie op 100 procent houdt, rijdt geen extra kilometers, verwerkt geen extra klachten en beschadigt de NPS niet. De rekening van één procentje slordigheid is aanzienlijk groter dan hij op papier lijkt. Martha zegt het zelf het best: [achter elk cijfer schuilt een mens](/nl/podcast/achter-elk-cijfer-schuilt-een-mens). Dat is precies wat NPS anders maakt dan een gewone prestatiemeting. De NPS-score komt elke vrijdag binnen, maar de gegevens daarin zijn al twee weken oud. Na een bezorging krijgt de klant een vragenlijst, de antwoorden worden verzameld en beoordeeld, en pas dan verschijnt het resultaat in het dashboard. Twee weken is lang als je dagelijks wil bijsturen. Daarom kijkt het team niet alleen naar de NPS zelf. Ze letten op vroege signalen: hoeveel klanten bellen terug, komen er meer klachten bij Lisa (de collega die klachten afhandelt) binnen, en hoe staat de bezorgprecisie er deze week voor? Ligt de bezorgprecisie lager dan de gebruikelijke 95 procent, dan weet je nu al dat de NPS over twee weken waarschijnlijk ook tegenvalt. Die verbanden zijn zo consistent dat het team op donderdag al een voorgevoel heeft van wat er vrijdag uit de data rolt. Dat voorgevoel is geen buikgevoel, het is patronenherkenning op basis van jarenlang meten. Het team kijkt de statistieken elke dag, soms elk uur. Ze strijden soms een hele week voor één procentpunt, van 95 naar 96 procent. Klein verschil op papier, groot verschil in de praktijk: 1 procent van 2.500 klanten per week zijn 25 mensen die niet of te laat geholpen zijn. Bestrim zegt het zelf het duidelijkst: de medewerkers zijn allemaal al zes, zeven jaar in dienst. Ze weten het hele jaar door dat er anderhalve maand komt waarin het volume verdubbelt. Geen verrassing, geen paniek. Gewoon voorbereiding. Maar voorbereiding alleen is niet genoeg. Martha en Bestrim voeren regelmatig persoonlijke gesprekken met de chauffeurs. Soms gaan die gesprekken helemaal niet over klachten of prestaties. Bestrim beschrijft het zo: "We zijn het gesprek ingegaan over een klacht, en dan merken we dat er iets anders speelt. De chauffeur wil gewoon gehoord worden." Dat gehoor geven, dat is wat het verschil maakt. Want wat er bij een medewerker speelt, zie je vroeg of laat terug in de servicekwaliteit bij de klant. Dat is geen toeval. Achter elke statistiek zit een mens, zegt Martha. En dat geldt in twee richtingen: de klant die wacht op zijn koelkast, en de chauffeur die hem door een smalle trappenhuis moet manoeuvreren in de regen. Beide verdienen aandacht. Bestrim legt het zo uit aan nieuwe medewerkers: "Wij zijn als een halsketting. Die kan voor negentig procent in orde zijn, maar één kapotte schakel betekent een kapotte ketting." Dat beeld zegt meer dan een heel inwerkprogramma. Klantvriendelijkheid is geen eigenschap van een afdeling. Het is een keten van acties die elke dag opnieuw moet kloppen: de klant tijdig bellen, de route slim plannen, de koelkast veilig de smalle trap op manoeuvreren, het oude apparaat meenemen, de installatie netjes afronden. Geen van die stappen staat op zichzelf. Valt er één weg, dan voelt de klant dat, ook al is de rest feilloos gegaan. Martha voegt daar iets wezenlijks aan toe: achter elke getal schuilt een mens. Statistieken zijn geen doel, ze zijn een signaal. Als de leveringsprecisie één week iets lager uitvalt, zoek je niet naar een proces om bij te sturen, je zoekt naar de persoon waar iets mee aan de hand is. Soms loopt een gesprek met een chauffeur heel anders dan gepland, omdat er iets anders speelt. Dat gesprek voeren is geen tijdverlies, het is onderdeel van het werk. Nieuwe medewerkers begrijpen dit het snelst als je het concreet maakt: één procent minder leveringsprecisie zijn bij tweeduizend bestellingen per week twintig ontevredende klanten en een extra rit van tweehonderd kilometer. Klantvriendelijkheid is dus geen vriendelijke bijzaak, het is directe kostenbesparing en het verschil tussen een NPS boven de zeventig en een die eronder zakt. **FAQ** - Wat is een goede NPS-score voor een bezorgbedrijf? Een NPS boven de 70 geldt in de bezorgbranche als uitzonderlijk sterk. De meeste logistieke dienstverleners scoren lager omdat veel schakels in de keten tegelijk fout kunnen gaan. Een score van 70+ bereik je alleen als planning, chauffeurs, magazijn en klantenservice structureel samenwerken en problemen direct worden opgelost. - Wat betekent 1% fout bij 2.500 leveringen per week? Bij 2.500 leveringen per week staat 1% gelijk aan 25 klanten die niet of te laat worden bezorgd. Dat is een complete bezorgronde van zo'n 200 kilometer die opnieuw gereden moet worden, inclusief personeelskosten. Bovendien daalt de NPS meetbaar op weken met een lagere bezorgprecisie. - Hoe ver van tevoren worden klanten geïnformeerd over de levering? Bij een 24-uursservice worden klanten een dag van tevoren gebeld met een tijdvenster van vier uur: 7-11, 10-14 of 13-18 uur. Chauffeurs bellen bovendien 45 minuten voor aankomst. Via live tracking kan de klant de bezorging ook zelf volgen op basis van zijn bestelnummer. - Waarom kiezen klanten voor bezorging met 2-man-handling? Klanten kiezen voor 2-man-handling omdat het volledige service biedt: apparaten worden geplaatst op de gewenste plek, aangesloten of gemonteerd, verpakkingsmateriaal wordt meegenomen en oude apparaten worden afgevoerd. Dat scheelt de klant een vrije dag, een verhuiswagen en de moeite van installatie en afvalverwerking. - Wat doe je als een vrachtwagen onderweg kapot gaat? De eerste stap is het informeren van de klant, altijd. Een werkplaatsmonteur wordt ter plaatse gestuurd of er wordt een vervangende wagen geregeld. Doel is alle klanten nog diezelfde dag te bezorgen, ook al is dat enkele uren later. Wachten zonder bericht is voor klanten onaanvaardbaar. --- ### No-Shows reduzieren: Warum ein Anruf mehr bringt als eine Strafgebühr [Deutsch] URL: https://kunden-erlebnis.de/blog/no-shows-reduzieren-anruf-statt-strafgebuehr Published: 2026-03-29 > No-Shows sinken, wenn Unternehmen persönlichen Kontakt investieren, statt Strafgebühren einzufordern. Ein einfacher Erinnerungsanruf 24 bis 48 Stunden vorher senkt die Hemmschwelle spürbar und schützt die Kundenbeziehung. Ein leerer Stuhl in der Zahnarztpraxis. Ein unbesetztes Kuvert bei einer Weinveranstaltung für 100 Euro. Der sofortige Verlust ist sichtbar, der langfristige bleibt oft unsichtbar. Wer ausschließlich die kurzfristige Einnahme im Blick hat, übersieht, was ein verärgerter Patient oder Gast danach entscheidet: nämlich nicht wiederzukommen. Laut einer Analyse des Deutschen Instituts für Servicequalität liegen die No-Show-Raten in Dienstleistungsbranchen je nach Sektor zwischen 10 und 30 Prozent. Das ist kein Randproblem, sondern ein strukturelles Signal: Kunden kommen nicht, weil die Beziehung zum Anbieter nicht stark genug ist, um Verbindlichkeit zu erzeugen. Die Lösung liegt also nicht in Sanktionen, sondern in [der Beziehungsqualität selbst](/podcast/no-shows-kundenbindung-beziehung). Ein Zahnarzt erzählt: Patienten, die weniger als 24 Stunden vorher absagen, erhalten eine Rechnung über 75 Euro. Das Resultat? Frustrierte Anrufe, Ausreden, Widerstand. Und am Ende: der Patient kommt beim nächsten Mal nicht mehr wieder. Das ist kein Einzelfall. Strafgebühren schaffen eine Atmosphäre, in der der Kunde sich kontrolliert statt wertgeschätzt fühlt. Die Botschaft lautet: Wir misstrauen dir. Für jemanden, der vielleicht wirklich krank war oder es schlicht vergessen hat, wirkt diese Reaktion überproportional. Die 75 Euro werden vielleicht bezahlt, aber das Vertrauen ist weg. Frederick Reichheld von Bain and Company hat in seiner Forschung zu Kundenbindung gezeigt, dass eine Erhöhung der Kundenbindungsrate um 5 Prozent den Unternehmensgewinn um 25 bis 95 Prozent steigern kann. Wer einen Stammkunden durch eine Strafgebühr verliert, verliert also weit mehr als eine Termingebühr. Das klingt simpel, aber es steckt echte Psychologie dahinter. Wenn jemand persönlich angerufen wird und hört: Wir freuen uns, Sie morgen begrüßen zu dürfen, entsteht eine andere Verbindung als bei einer automatisierten SMS-Erinnerung. Der Mensch am anderen Ende der Leitung fühlt sich gesehen. Und wer sich gesehen fühlt, handelt verantwortungsbewusster. Das gilt genauso für hochwertige Abendveranstaltungen wie für Zahnarzttermine. Gerade wenn ein Gast 100 Euro für ein Kuvert bezahlt hat und 24 Stunden vorher persönlich eingeladen wird, tut das etwas mit ihm. Die Hemmschwelle abzusagen wird höher, weil jetzt eine konkrete Erwartungshaltung im Raum steht. Ein einfaches Erinnerungskonzept mit zwei Stufen funktioniert besonders zuverlässig: eine E-Mail eine Woche vorher, die den Termin im Bewusstsein verankert, und ein kurzes persönliches Telefonat 48 oder 24 Stunden davor, das die Verbindung herstellt. Dieser Aufwand kostet keine 75 Euro und verhindert mit hoher Wahrscheinlichkeit genau den Verlust, für den die Strafgebühr einspringen soll. Der Zahnarzt aus dem Gespräch hat einen Chatbot eingeführt, weil das Praxisteam keine Kapazität mehr hat, jeden Anruf selbst entgegenzunehmen. Das ist verständlich. Aber die Frage bleibt: Was bleibt von der Beziehung zum Patienten übrig, wenn jeder Kontaktpunkt automatisiert ist? Automatisierung ist kein Problem. Das völlige Fehlen von Persönlichkeit schon. Chatbots, E-Mail-Kampagnen und digitale Erinnerungen können Prozesse effizienter machen und Ressourcen schonen. Aber irgendwo muss ein echter Mensch kurz auftauchen, der zeigt: Du bist nicht nur ein Termin in unserem System. Der Schlüssel liegt in der klugen Kombination. Die Automatisierung übernimmt die Strukturarbeit: Terminbestätigung, erste Erinnerung, Nachfolgekommunikation. Der persönliche Anruf kommt gezielt dort, wo er den größten emotionalen Effekt erzielt: kurz vor dem entscheidenden Moment. So wird die Investition in Automatisierung doppelt und dreifach wirksam, weil der menschliche Kontakt ihr Gewicht gibt. Wenn ein Unternehmen persönlich anruft, bevor der Termin stattfindet, sendet es ein klares Signal: Wir nehmen uns Zeit für dich. Das ist keine Marketingmaßnahme, das ist Beziehungsarbeit. Und Beziehungsarbeit folgt einem Prinzip, das Robert Cialdini in seiner Forschung zur Einflusspsychologie präzise beschrieben hat: Gegenseitigkeit ist eines der stärksten Verhaltensprinzipien, die Menschen kennen. Wer etwas bekommt, ohne dafür gebeten zu haben, fühlt eine innere Verpflichtung, etwas zurückzugeben. Ein persönlicher Anruf, eine echte Einladung, ein kurzes Zeichen von Aufmerksamkeit: das löst diesen Mechanismus aus. Der Patient kommt. Der Gast erscheint. Nicht aus Angst vor einer Strafgebühr, sondern weil er eine Beziehung empfindet, die er respektiert. Genau das ist der Unterschied zwischen Kundenloyalität als Konzept und Kundenloyalität als messbarem Ergebnis. Wer Loyalität will, muss zuerst Loyalität zeigen. Das kostet einen Anruf. Keinen Anwalt. **FAQ** - Was sind die häufigsten Ursachen für No-Shows bei Terminen? No-Shows entstehen meist nicht aus schlechtem Willen, sondern aus fehlender Verbindlichkeit. Wenn ein Termin zu weit im Voraus liegt und kein persönlicher Kontakt stattgefunden hat, verliert er im Alltag des Kunden an Gewicht. Eine fehlende Erinnerung, keine emotionale Bindung an den Anbieter und die niedrige Hemmschwelle, einfach wegzubleiben, sind die häufigsten Auslöser. - Sind Strafgebühren bei No-Shows rechtlich zulässig? Strafgebühren bei No-Shows sind in bestimmten Branchen und unter klaren vertraglichen Voraussetzungen zulässig, zum Beispiel bei vereinbarten Stornofristen. Die rechtliche Frage ist aber nicht die entscheidende. Selbst wenn eine Gebühr eingetrieben werden kann, bleibt das Problem: Ein verärgerter Kunde kehrt selten zurück, und der Beziehungsschaden überwiegt die kurzfristige Einnahme. - Wie viel Zeit kostet ein Erinnerungsanruf pro Patient oder Gast? Ein gezielter Erinnerungsanruf dauert in der Regel zwei bis vier Minuten. Für eine Praxis oder ein Veranstaltungsunternehmen mit zehn Terminen pro Tag bedeutet das maximal 30 bis 40 Minuten Aufwand täglich. Verglichen mit dem Umsatzverlust durch einen einzigen No-Show und dem Beziehungsschaden durch eine Strafgebühr ist das eine klar lohnenswerte Investition. - Kann ich Automatisierung und persönlichen Kontakt sinnvoll kombinieren? Ja, und genau das ist der effektivste Ansatz. Automatisierte E-Mails oder SMS übernehmen die erste Erinnerung einige Tage vorher. Der persönliche Anruf folgt 24 bis 48 Stunden vor dem Termin und setzt den emotionalen Anker. So spart Automatisierung Ressourcen, während der menschliche Kontakt die Verbindlichkeit erzeugt, die Kunden tatsächlich erscheinen lässt. - Was hat Kundenloyalität mit No-Show-Prävention zu tun? Direkt alles. Kunden und Patienten, die sich mit einem Anbieter verbunden fühlen, erscheinen zuverlässiger, sagen rechtzeitig ab und kommen nach Ausfällen wieder. No-Show-Prävention ist deshalb keine Prozessfrage, sondern eine Beziehungsfrage. Wer in die Verbindung investiert, verringert automatisch Ausfälle, ohne Strafgebühren einsetzen zu müssen. --- ### Hoe voorkom je no-shows zonder boetes? [Nederlands] URL: https://kunden-erlebnis.de/nl/blog/hoe-voorkom-je-no-shows-zonder-boetes Published: 2026-03-29 > Bel klanten persoonlijk 24-48 uur voor de afspraak. Die korte investering verlaagt de drempel om af te zeggen en bouwt loyaliteit op, zonder frustrerende rekeningen. Een tandarts verliest een lege stoel en geen consultvergoeding. Een restaurant met dure menu's van 100 euro per couvert ziet omzet verdampen. Beide ondernemers herkennen de pijn: voorbereiding is gedaan, maar niemand komt opdagen. Boetes van 75 euro lossen het tijdelijk op, maar leiden tot boze klanten die niet terugkeren. De echte prijs is het verlies van vertrouwen en herhaalaankopen. Persoonlijke aandacht voorkomt dit beter dan straffen. De tandarts rekent 75 euro bij geen 24-uurs afmelding, maar krijgt boze telefoontjes. Klanten voelen zich gestraft in plaats van begrepen. In een markt vol alternatieven wisselen ze snel van praktijk of restaurant. Boetes vullen eenmalig de kas, maar kosten toekomstige omzet. Echte binding ontstaat door begrip, niet door afrekenen. Investeer in nabijheid voor langere relaties. Begin met een vriendelijke e-mailherinnering een week eerder. Volg op met een kort telefoontje twee dagen voor de afspraak: bevestig of alles past en toon waardering. Zeg iets als: we kijken uit naar je komst. Dit verlaagt de drempel om af te zeggen enorm. Zelfs bij chatbots blijft een vleugje persoonlijk contact nodig. Automatisering werkt beter met menselijke warmte. Relaties bouw je op als in het dagelijks leven: geef eerst, ontvang later. Een telefoontje kost weinig, maar verhoogt de kans dat de klant komt. Bij dure restaurantavonden voelt persoonlijke uitnodiging als extra service. Chatbots en e-mails zijn hulpmiddelen, maar persoonlijk contact vermenigvuldigt hun effect. Die investering betaalt zich uit in loyaliteit en herhaalbezoek. **FAQ** - Moet ik no-shows altijd straffen met een boete? Nee, boetes brengen kort geld op maar kosten langdurige klanten. Persoonlijke herinneringen werken beter: ze houden de relatie intact en verhogen komstpercentages. In de zorg en horeca zien we dat klanten sneller terugkeren bij begrip dan bij afrekening. - Hoe combineer je chatbots met persoonlijk contact? Gebruik chatbots voor bulkherinneringen, maar voeg een kort telefoontje toe 24 uur ervoor. Dit persoonlijke gebaar versterkt automatisering en bouwt vertrouwen. Ondernemers melden minder no-shows en hogere tevredenheid door deze mix. - Wat kost een persoonlijke belletje aan tijd? Slechts 2-3 minuten per klant, met rendement in volle stoelen en herhaalopdrachten. Een weekherinnering per e-mail scheelt nog meer. De investering verdient zichzelf terug door minder gemiste inkomsten en sterker klantvertrouwen. - Werken deze tips ook voor dure boekingen zoals diners? Ja, juist bij hoge prijzen zoals 100 euro per couvert telt persoonlijke aandacht extra. Een belletje laat zien dat je waarde hecht aan de gast, wat de drempel om af te zeggen verlaagt en loyaliteit verhoogt. --- ### Selbstkasse ohne Betreuung: Wann kostet Automatisierung mehr als sie spart? [Deutsch] URL: https://kunden-erlebnis.de/blog/selbstkasse-automatisierung-kundenperspektive-kosten Published: 2026-03-20 > Automatisierung spart Kosten nur dann, wenn Prozesse für den Kunden reibungslos laufen. Wer nur intern denkt, verliert Kunden dauerhaft an die Konkurrenz. Selbstkassen sind kein schlechtes Konzept. Im Gegenteil: Wer nur ein paar Artikel kauft, schätzt es, seine Sachen selbst zu scannen, zu bezahlen und ohne Umwege wieder draußen zu sein. Der Kunde übernimmt bewusst einen Teil der Arbeit, weil er dafür Geschwindigkeit bekommt. Das ist ein fairer Tausch. Aber dieser Tausch funktioniert nur, wenn das System hält, was es verspricht. An dem Moment, an dem der Barcode nicht erkannt wird, der Knopf für Hilfe gedrückt wird und dann, nichts passiert, ist das Versprechen gebrochen. Nicht technisch. Emotional. Genau das ist der Punkt, den viele Unternehmen übersehen: Die Selbstkasse ist kein Ersatz für Servicequalität. Sie ist eine andere Form davon. Und wenn diese Form versagt, braucht es einen Menschen, der sofort da ist. Nicht in fünf Minuten. Sofort. Mehr zur psychologischen Dimension dieses Problems erfährst du in unserem [Podcast über Selbstkassen und Kundenerlebnis](/podcast/selbstkasse-automatisierung-kundenerlebnis). Es gibt einen Unterschied zwischen Warten, das du einkalkulierst, und Warten, das dich überrascht. Wenn du dich bewusst in eine normale Kassenschlange stellst, weißt du: Es dauert. Du passt dich an. An der Selbstkasse passiert etwas anderes. Du hast aktiv gewählt, nicht zu warten. Du scannst selbst, du packst selbst, du bezahlst selbst. Du bist im Modus von Kontrolle und Tempo. Und dann, plötzlich, stehst du still. In dieser Situation fühlt sich eine Minute an wie fünf. Zwei Minuten fühlen sich an wie zehn. Nicht weil die Zeit anders vergeht, sondern weil deine Erwartung mit der Realität kollidiert. Dieser Widerspruch erzeugt Frustration, die weit über das eigentliche Problem hinausgeht. Genau deshalb ist ungeplante Wartezeit an der Selbstkasse kein neutrales Ereignis. Es ist ein aktiver Angriff auf das Kundenerlebnis, das du mit dieser Technologie eigentlich verbessern wolltest. Stell dir vor, du bist Mitarbeiterin und weißt seit dem Morgen, dass die Barcodes auf Obst an der Selbstkasse nicht erkannt werden. Was tust du? Option A: Du informierst sofort deine Führungskraft, du klebst einen Hinweis an die Selbstkasse, du sorgst dafür, dass das Problem behoben wird, oder zumindest, dass jemand sofort in der Nähe ist, wenn ein Kunde Hilfe braucht. Option B: Du nimmst es zur Kenntnis, machst deine normale Arbeit weiter, und wenn ein Kunde kommt und fragt, sagst du: 'Boah, schon wieder. Das ist schon den ganzen Tag so.' Option B ist kein Einzelfall. Es ist ein Kulturindikator. Der Satz 'schon wieder' sagt alles. Er bedeutet: Das Problem ist bekannt. Es ist nicht zum ersten Mal aufgetreten. Und trotzdem hat niemand gehandelt. Das ist keine Frage von Freundlichkeit oder Unfreundlichkeit. Das ist eine Frage von Prioritäten. Und die Priorität war eindeutig nicht der Kunde. Es gibt eine einfache Frage, die du dir stellen kannst, bevor du eine Technologie einführst oder einen Prozess automatisierst: Wer profitiert davon? Wenn die ehrliche Antwort lautet 'vor allem wir', dann fehlt etwas. Du hast die Kundenbrille nicht aufgesetzt. Die Kundenbrille bedeutet nicht, dass du auf Kosten und Effizienz verzichtest. Sie bedeutet, dass du jeden Automatisierungsschritt auch aus der Perspektive desjenigen bewertest, der am Ende deinen Umsatz generiert. Fünf Selbstkassen bedeuten theoretisch zwei bis drei eingesparte Kassenkräfte. Das ist eine Zahl, die intern leuchtet. Aber die gleiche Rechnung aus Kundensicht lautet: Wenn ein Problem auftritt, ist niemand sofort da. Die Lösung ist keine Raketenwissenschaft. Ein Mitarbeiter, der ausschließlich für fünf bis sechs Selbstkassen zuständig ist, sofort eingreift, Fehler behebt und Kunden ohne Wartezeit weiterhilft, verwandelt eine Kostensparmaßnahme in einen echten Wettbewerbsvorteil. Nicht weil er technisch etwas besser macht, sondern weil der Kunde das Erlebnis als besser wahrnimmt. Und genau das entscheidet, ob der Kunde beim nächsten Mal wiederkommt. Hier liegt der blinde Fleck vieler Unternehmen: Die schlechte Erfahrung wird nicht laut gemeldet. Es gibt keine Beschwerde, keine E-Mail, keinen Anruf. Der Kunde verlässt den Supermarkt, kommt nach Hause und denkt kurz: 'Das war mühsam.' Und beim nächsten Mal fährt er einfach zu einem anderen Laden. Die Selbstkassen dort funktionieren vielleicht genauso gut oder genauso schlecht. Aber der emotionale Kredit beim ersten Geschäft ist aufgebraucht. Ein kleines, ärgerliches Erlebnis hat gereicht, um die Entscheidung zu kippen. Das ist das eigentliche Problem mit ungepflegtem Kundenerlebnis: Der Schaden zeigt sich nicht im heutigen Bon. Er zeigt sich im fehlenden Bon von morgen, von nächster Woche, von nächstem Jahr. Loyalität wird im Unternehmen oft vorausgesetzt, statt gemessen. Dabei ist sie das Fragilste, was ein Kunde dir schenken kann. Wenn du weißt, was deine Kunden wirklich erleben, wenn du das misst und steuerst, dann hast du einen Vorteil, den kein Wettbewerber einfach kopieren kann. Nicht weil du ein besseres Produkt hast. Sondern weil du besser weißt, wo es hakt, und schneller handelst, als das Problem zum Erlebnis wird. **FAQ** - Warum ist Automatisierung ohne Kundenperspektive ein Risiko? Automatisierung ohne Kundenperspektive spart intern Kosten, aber schafft extern neue Probleme. Wenn ein Fehler auftritt und niemand sofort hilft, zahlt der Kunde mit seinem nächsten Einkauf woanders. Der kurzfristige Kostenvorteil wird zum langfristigen Loyalitätsverlust. - Was bedeutet die Kundenbrille aufsetzen bei Prozessveränderungen? Die Kundenbrille bedeutet: Jede Prozessveränderung wird nicht nur intern bewertet, sondern auch aus Sicht des Kunden. Die Leitfrage lautet: Wird das Erlebnis für den Kunden besser, schneller oder einfacher? Wenn die Antwort nur intern positiv ist, fehlt die Kundenperspektive. - Wie erkenne ich, ob mein Unternehmen intern statt kundenperspektivisch denkt? Ein klares Zeichen: Bekannte Probleme bleiben stundenlang unbehoben, weil sie intern keinen hohen Schmerz erzeugen. Wenn ein defekter Barcode seit dem Morgen bekannt ist und niemand handelt, optimiert das Unternehmen für sich selbst, nicht für den Kunden. - Wann ist eine Selbstkasse ein Wettbewerbsvorteil? Eine Selbstkasse ist ein Wettbewerbsvorteil, wenn sie das Kundenerlebnis tatsächlich verbessert: schnellerer Ablauf, sofortige Hilfe bei Problemen, keine ungeplante Wartezeit. Sobald die Technik versagt und kein Mensch sofort einspringt, ist der Vorteil weg. - Wie messe ich, ob Kunden mein Unternehmen wirklich als kundenfreundlich erleben? Kundenloyalität muss gemessen werden, nicht vorausgesetzt. NPS-Messungen, gezielte Kundenbefragungen und die Analyse von Wiederkaufsraten zeigen, wie Kunden das Unternehmen wirklich erleben. Wer nur auf Beschwerden wartet, sieht das Problem erst, wenn der Kunde längst weg ist. --- ### Schaadt automatisering jouw klantervaring zonder dat je het doorhebt? [Nederlands] URL: https://kunden-erlebnis.de/nl/blog/automatisering-klantervaring-zelfscankassa Published: 2026-03-20 > Automatisering verbetert klantervaring alleen als je ook de klantperspectief meeneemt. Zonder dat kost het je meer klanten dan het oplevert. De zelfscankassa is een goed voorbeeld van automatisering die in theorie klantgericht is. Je scant zelf, je betaalt zelf, je bent sneller buiten. Geen rij, geen afhankelijkheid van een kassamedewerker. Dat is de belofte. Maar die belofte heeft een voorwaarde: het moet werken. Als de technologie faalt, en er staat niemand klaar om dat onmiddellijk op te lossen, dan is de zelfscankassa niet meer een voordeel voor de klant. Dan is het een obstakel. En obstakel plus wachttijd is het slechtste wat je een klant kunt geven die juist voor snelheid heeft gekozen. Volgens onderzoek van Forrester ervaart 77% van de klanten [een slechte selfservice-interactie](/nl/podcast/selbstkasse-automatisierung-kundenerlebnis) als schadelijker voor hun loyaliteit dan een slechte interactie met een medewerker. Dat is geen toeval: de klant had de controle, en die is hem afgenomen. Dat voelt dubbel zo frustrerend. Er is een psychologisch principe dat elke ondernemer zou moeten kennen: verwachte wachttijd versus beleefde wachttijd. Als je in een rij staat bij een gewone kassa, weet je dat je wacht. Je hebt dat geaccepteerd. Maar als je kiest voor de zelfscankassa, heb je bewust gekozen voor snelheid. Op het moment dat je dan toch moet wachten, op een medewerker die een defecte barcode oplost, dan voelt elke minuut aan als vijf. Dat is geen gevoel. Dat is gedragspsychologie. David Maister beschreef dit al in zijn klassieke essay 'The Psychology of Waiting Lines': onverwacht wachten is altijd zwaarder dan verwacht wachten, en wachten zonder uitleg is zwaarder dan wachten met uitleg. Een barcode die de hele dag niet werkt, terwijl de medewerker er al 's ochtends van weet, is geen technisch probleem. Het is een procesprobleem. En een procesprobleem dat de klant voelt, is een loyaliteitsprobleem. Stel: een medewerker weet om 09:00 uur dat de barcodes van het fruit niet werken bij de zelfscankassa. Om 17:30 uur is het probleem er nog steeds. Acht uur lang lopen klanten tegen hetzelfde obstakel aan. Dat is geen technisch falen. Dat is een gebrek aan klantgerichte prioritering. In veel organisaties zijn processen intern geoptimaliseerd: efficiënt voor de afdeling, logisch voor de medewerker. Maar niet ontworpen vanuit de vraag: wat ervaart de klant op dit moment? Die twee perspectieven lopen vaker uiteen dan de meeste leidinggevenden denken. Het verschil zit niet in de intentie. De meeste bedrijven willen hun klanten goed bedienen. Het verschil zit in de vraag: wie is verantwoordelijk voor het signaleren en oplossen van klantbelemmeringen, en met welke snelheid? Als niemand die verantwoordelijkheid heeft, of als de prioriteit bij iets anders ligt, dan merkt de klant dat. Niet via een klachtenformulier. Via zijn volgende bezoek aan de concurrent. Vijf zelfscankassa's besparen misschien twee medewerkers. Dat is de businesscase intern. Maar de klant ervaart die besparing niet als winst voor hem. Hij ervaart alleen wat er is: een rij met terminals, en niemand die snel beschikbaar is als er iets misgaat. De vraag die je als ondernemer moet stellen voordat je automatiseert, is niet: wat bespaar ik? De vraag is: wat ervaart mijn klant als dit niet werkt? Als het antwoord is 'wachten, zonder uitleg, terwijl hij juist voor snelheid koos', dan heb je de klantbril niet opgezet. Een praktische inrichting zou zijn: één medewerker uitsluitend verantwoordelijk voor vijf of zes zelfscankassa's, met de expliciete taak om proactief te signaleren en binnen dertig seconden te reageren op een hulpverzoek. Dat kost minder dan die extra kassamedewerker, en het levert iets op wat veel kostbaarder is: een klant die terugkomt. Volgens onderzoek van Bain and Company kost het werven van een nieuwe klant vijf tot zeven keer meer dan het behouden van een bestaande klant. Iedere klant die vertrekt naar de concurrent vanwege een slechte zelfbedieningservaring, is geen operationele meevaller. Het is een verborgen verlies. De klantbril opzetten is geen metafoor. Het is een concrete methode. Stap een: loop je eigen proces van begin tot eind als klant door. Niet in je hoofd. Letterlijk. Koop iets, gebruik de zelfscankassa, wacht tot er iets misgaat en meet hoe lang het duurt voordat iemand reageert. Stap twee: identificeer elk punt waar de klant afhankelijk wordt van een systeem of een medewerker. Vraag bij elk punt: wat gebeurt er als dit niet werkt? Wie ziet dat? Wie lost het op? Binnen hoeveel seconden? Stap drie: maak dat concreet en meetbaar. Niet 'we streven naar klantvriendelijkheid'. Maar: elke hulpvraag bij de zelfscankassa wordt binnen dertig seconden beantwoord. Defecte processen worden binnen twee uur gemeld en opgelost. Klantloyaliteit is geen belofte. Het is een meetbaar resultaat van hoe goed je processen aansluiten op wat de klant werkelijk ervaart. Niet op wat jij intern hebt geoptimaliseerd. **FAQ** - Wanneer schaadt automatisering de klantervaring? Automatisering schaadt klantervaring als technologie faalt zonder snelle opvolging, als de klant langer wacht dan hij zonder automatisering zou hebben gedaan, of als niemand intern verantwoordelijk is voor het signaleren en oplossen van klantbelemmeringen. - Hoe meet je of een geautomatiseerd proces klantgericht is? Loop het proces letterlijk als klant door en meet reactietijden bij fouten, wachttijden bij hulpverzoeken en het aantal keer dat klanten het proces afbreken. Die cijfers vertellen meer dan een interne procesbeschrijving ooit kan. - Wat is het verschil tussen intern geoptimaliseerd en klantgericht ingericht? Een intern geoptimaliseerd proces is efficiënt voor de afdeling: logisch, kostenbesparend, functioneel. Een klantgericht ingericht proces is ontworpen vanuit de vraag wat de klant ervaart op elk contactmoment, inclusief momenten waarop iets misgaat. - Waarom is snel reageren bij een technisch probleem zo belangrijk voor klantloyaliteit? Een klant die kiest voor zelfbediening, kiest bewust voor snelheid en controle. Als die controle hem wordt afgenomen door een technisch probleem en hij vervolgens ook nog wacht op hulp, ervaart hij dat als dubbele mislukking. Dat beschadigt vertrouwen sneller dan een gewone servicefout. - Hoe overtuig je intern dat klantperspectief prioriteit verdient bij procesoptimalisatie? Maak klantloyaliteit meetbaar: bereken wat een vertrekkende klant kost aan gederfde omzet en vervangingskosten. Zet dat naast de operationele besparing van de automatisering. De businesscase voor klantgerichte inrichting schrijft zichzelf als je de getallen naast elkaar legt. --- ### Wie begeistert man Kunden statt sie nur zufriedenzustellen? [Deutsch] URL: https://kunden-erlebnis.de/blog/kunden-begeistern-statt-nur-zufriedenstellen Published: 2026-03-04 > Kundenloyalität entsteht nicht durch ein fehlerfreies Produkt allein, sondern durch gelebte Werte, offene Fehlerkultur und echte persönliche Nähe zum Kunden. Annika Görgen, Gesellschafterin bei Lehnen und Partner, bringt es auf den Punkt: 'Das Produkt muss exzellent sein. Aber wir arbeiten mit Menschen.' Diese Haltung klingt einfach, ist aber in der Praxis selten konsequent umgesetzt. Viele Unternehmen optimieren ihre internen Prozesse, ihre Abläufe, ihre Effizienz. Das ist wichtig. Aber diese Optimierung passiert fast immer aus der Innenperspektive, nicht aus der Kundenperspektive. Das Ergebnis: Abteilungen denken funktional, nicht entlang der tatsächlichen Kundenerfahrung. Lehnen und Partner ist ein Steuerberatungsbüro mit 9 Standorten. Steuerberatung gilt gemeinhin als trocken, funktional, zahlengetrieben. Genau deshalb ist das Beispiel so lehrreich: Wenn ein Unternehmen in einer Branche mit austauschbaren Kernleistungen entscheidet, sich über echte Kundenorientierung zu differenzieren, dann zeigt das, dass diese Entscheidung in jeder Branche möglich und wirksam ist. Die entscheidende Frage ist nicht, ob dein Produkt gut ist. Die entscheidende Frage ist: Spürt dein Kunde, dass er als Mensch gesehen wird, nicht nur als Auftragsnummer? Verlässlichkeit. Vertrauen. Qualität. Sicherheit. Herzlichkeit. Diese fünf Kernwerte stehen bei Lehnen und Partner nicht in einem Strategiepapier, das niemand kennt. Sie sind in Workshops mit allen Mitarbeitenden erarbeitet worden. Annika Görgen beschreibt den Prozess: 'Wir haben alle Mitarbeiter in Kleingruppen zusammengebracht. Sie hatten eine grosse Liste an Werten und wir haben gesagt: Sucht euch die fünf raus, die für euch in der Zusammenarbeit mit unseren Mandanten am wichtigsten sind.' Die fünf meistgenannten Werte wurden die Unternehmenswerte. Weil sie die Summe aller Menschen widerspiegeln, die bei Lehnen und Partner arbeiten. Das allein reicht aber nicht. Im zweiten Schritt haben die Teams jeden Wert mit konkretem Verhalten gefüllt. Was bedeutet Herzlichkeit im Tagesgeschäft? Bei Lehnen und Partner bedeutet es unter anderem: An allen 9 Standorten sitzt eine Verwaltungskraft im Sekretariat, die Mandanten persönlich begrüsst. Kein Callcenter. Kein Warteschleifensystem. Persönlicher Kontakt als bewusste Entscheidung. Hier kommt eine zweite Dimension hinzu, die viele Unternehmen übersehen: Werte funktionieren in beide Richtungen. Görgen erklärt: Verlässlichkeit als Wert bedeutet, dass auch Mandanten verlässlich sein müssen. Unterlagen pünktlich liefern. Absprachen einhalten. 'Nur dann können wir ein gutes Produkt liefern.' Werte sind kein einseitiges Versprechen, sie beschreiben die Qualität der Zusammenarbeit auf beiden Seiten. Annika Görgen zitiert im Gespräch ein Phänomen, das in der Forschung als Service Recovery Paradox bekannt ist: Wenn ein Fehler passiert und exzellent behoben wird, ist der Kunde im Anschluss zufriedener als zuvor. Der Grund ist psychologisch nachvollziehbar. Ein Kunde, bei dem alles immer reibungslos läuft, hat keine Informationen darüber, wie das Unternehmen in einer Krise agiert. Ein Kunde, der erlebt hat, wie souverän, schnell und ehrlich mit einem Fehler umgegangen wird, weiss: Hier bin ich auch in schwierigen Momenten in guten Händen. Der Schlüssel dazu liegt intern. Görgen beschreibt, woran sie erkennt, dass die Fehlerkultur bei Lehnen und Partner funktioniert: 'Das zeigt sich, wenn ein Mitarbeiter proaktiv auf mich zukommt und sagt, hier ist mir grad was Blödes passiert. Dann können wir aktiv handeln.' Proaktiv kommunizierter Fehler, schnelle Lösung, Transparenz gegenüber dem Mandanten. Das ist der Ablauf. Was Görgen dabei besonders betont: Dankbarkeit gegenüber dem Kunden, der Feedback gibt. 'Der hätte auch in die Kneipe um die Ecke gehen und es zehn anderen Leuten erzählen können. Aber dieser Kunde kommt zu dir.' Das ist kein Beschwerdemanagement. Das ist Wertschätzung für ein geschenktes Vertrauen. Die Voraussetzung: Mitarbeiter müssen sich sicher genug fühlen, Fehler anzusprechen. Sicherheit nach innen schafft Sicherheit nach aussen. Wer Mitarbeiter bestraft, die Fehler melden, zerstört die Grundlage dafür, dass Kunden überhaupt ehrliches Feedback geben. Annika Görgens praktischster Rat: 'Ich würde immer versuchen, mich auf den Kundenstuhl zu setzen.' Konkret: Geh in den Raum, in dem du Kunden empfängst. Setz dich auf den Stuhl, auf dem dein Kunde sitzt. Frag dich: Welche Gedanken und Emotionen gehen gerade durch meinen Kopf? Diese Übung klingt simpel. Sie ist es nicht. Wer täglich von innen auf sein Unternehmen schaut, sieht den Aufwand, die internen Abläufe, die Belastung der Mitarbeiter. Das ist legitim. Aber dieser Blick verstellt den Blick auf das, was der Kunde tatsächlich erlebt. Görgen nutzt dafür bewusst Zeitfenster ausserhalb des Schreibtischs: Autofahrten, Spaziergänge. Fragen, die sie sich dabei stellt: Wo habe ich zuletzt einen Kunden begeistert? Wo läuft etwas bei uns wirklich gut? Und, mit dem nötigen Mut: Wo ist zuletzt etwas schiefgelaufen, und was steckt dahinter, ein Prozessfehler oder ein Verhaltensproblem? Der entscheidende Unterschied, den Görgen benennt: nicht auf die Person zeigen, sondern auf den Prozess schauen. 'Welche Prozesse haben wir? Kann ich Prozesse verbessern, um kundenorientierter zu werden?' Diese Frage verschiebt die Energie von Schuldzuweisung zu Systemverbesserung. In der NLP-Praxis nennt man diese Technik Positionswechsel: wirklich aufstehen, den Platz physisch wechseln, sich in die Rolle des Kunden hineinversetzen. Die körperliche Bewegung verändert die kognitive Perspektive. Görgen bestaetigt das aus eigener Erfahrung: 'Das ist gigantisch, was diese körperliche Veränderung bewirkt.' Lehnen und Partner hat neben dem Mandantenmagazin auch einen internen Podcast, der Mitarbeitende verschiedener Standorte miteinander verbindet. Das klingt nach einem HR-Instrument. Es ist aber gleichzeitig ein Kundenbindungsinstrument. Warum? Weil Mitarbeiter, die ein starkes Zugehörigkeitsgefühl haben, dieses Gefühl nach aussen tragen. Wer intern wertgeschätzt wird, gibt Wertschätzung weiter. Wer intern gehört wird, hört Kunden zu. Diese Verbindung ist kein Zufall, sie ist Systemdesign. Görgen beschreibt einen weiteren Aspekt, den viele Unternehmen unterschaetzen: Die Chemie zwischen Berater und Mandant. 'Die Menschen finden sich oft von ganz alleine. Die Mandanten treten bewusst auf den Berater zu, der vom Profil her am ehesten zu ihnen passt.' Das bedeutet: Wenn das interne Team divers genug ist, findet jeder Kunde seinen passenden Ansprechpartner. Diversität ist hier keine Ideologie, sie ist Kundenservice-Strategie. Das Mandantenmagazin von Lehnen und Partner gibt zudem jeweils einem Mandanten die Möglichkeit, sich darin zu praesentieren. Das ist mehr als ein Marketing-Instrument. Es ist ein Signal: Wir sehen euch nicht nur als Kunden, wir sehen euch als Partner. Dieser emotionale Kredit schlaegt sich in Loyalitaet nieder, die kein Preisnachlass erkaufen kann. **FAQ** - Was ist der Unterschied zwischen Kundenzufriedenheit und Kundenbegeisterung? Kundenzufriedenheit bedeutet, dass Erwartungen erfüllt wurden. Kundenbegeisterung entsteht, wenn Erwartungen übertroffen werden, durch unerwartete Aufmerksamkeit, persönliche Naehe oder den souveraenen Umgang mit einem Fehler. Begeisterte Kunden empfehlen aktiv weiter. Zufriedene Kunden wechseln beim naechsten Preisangebot des Wettbewerbs. - Wie entwickle ich Kernwerte, die im Unternehmen wirklich gelebt werden? Kernwerte wirken nur, wenn Mitarbeitende sie selbst entwickelt haben. Lehnen und Partner hat alle Mitarbeitenden in Kleingruppen eingeladen, aus einer langen Liste die fuenf wichtigsten Werte fuer die Kundenzusammenarbeit zu waehlen. Die meistgenannten wurden die Unternehmenswerte. Anschliessend hat jede Gruppe konkrete Verhaltensbeispiele erarbeitet, was jeder Wert im Alltag bedeutet. - Was ist das Service Recovery Paradox und wie nutze ich es? Das Service Recovery Paradox beschreibt das Phaenomen, dass Kunden nach einer exzellent behoebenen Servicepanne oft loyaler sind als Kunden, bei denen nie etwas schiefgelaufen ist. Um es zu nutzen: Fehler sofort ansprechen, Verantwortung uebernehmen, schnell loesen und dem Kunden aufrichtig danken, dass er das Feedback gegeben hat, statt woanders darueber zu reden. - Wie setze ich die Kundenbrille in meinem Unternehmen praktisch ein? Annika Goergen empfiehlt eine einfache und wirkungsvolle Uebung: Geh physisch in den Raum, in dem du Kunden empfaengst, setz dich auf den Kundenstuhl und frage dich, was du jetzt wahrnimmst und fuehlen wuerdest. Der Positionswechsel veraendert die Perspektive staerker als jede gedankliche Uebung. Ergaenzen laesst sich das durch regelmaessige Fragen auf dem Spaziergang oder bei der Autofahrt. - Warum ist eine Kundenbeschwerde eine Chance und keine Bedrohung? Ein Kunde, der sich beschwert, zeigt zwei Dinge gleichzeitig: Er hat den Mut, direkt zu kommunizieren statt still zu wechseln, und er gibt dem Unternehmen eine zweite Chance. Der richtige erste Schritt ist Dankbarkeit, nicht Verteidigung. Wer eine Beschwerde exzellent loest, schafft oft eine tiefere Kundenbindung als vorher. --- ### Zou jij je eigen dienstverlening kopen? [Nederlands] URL: https://kunden-erlebnis.de/nl/blog/zou-jij-je-eigen-dienstverlening-kopen Published: 2026-03-04 > De eerlijkste test voor de kwaliteit van je dienstverlening is deze: zou jij zelf tevreden zijn als je jouw eigen product of service had gekocht? Zo niet, dan weet je precies waar je moet beginnen. Napoleon Hill stelde hem al in de jaren dertig in zijn boek 'Think and Grow Rich': een zelftestlijst van 28 vragen waarmee je elk jaar je eigen groei meet. Zakelijk, maar ook persoonlijk. Een van die vragen raakt direct aan klantervaringen en is tot op de dag van vandaag even actueel als destijds. De vraag luidt: als ik afgelopen jaar mijn eigen dienstverlening had gekocht, zou ik dan tevreden zijn geweest met die aankoop? Hij klinkt eenvoudig. Maar als je hem serieus neemt, is hij confronterend. Want hij dwingt je om niet vanuit je eigen perspectief te kijken, maar [vanuit dat van je klant](/nl/blog/blick-aus-kundensicht-wuerdest-du-dein-eigenes-produkt-kaufen). En die twee perspectieven lopen vaker uiteen dan de meeste ondernemers denken. Als ondernemer ken je jouw product van binnen en van buiten. Je weet wat er in zit, wat het kost, wat het moet opleveren. Maar precies dat maakt objectieve beoordeling moeilijk. Je beoordeelt vanuit kennis, niet vanuit beleving. Eerlijk reflecteren vraagt dat je de klantbril opzet. Wat zie je dan? Wat voel je in je buik als je binnenloopt? Hoe wordt jouw vraag beantwoord? Word je gehoord, of word je geholpen op de automatische piloot? In de praktijk loopt het regelmatig mis. Neem een medewerker die achter een computerscherm zit, nauwelijks opkijkt en van drie meter afstand vraagt hoe hij kan helpen. De klant staat er, de medewerker zit er, maar het contact ontbreekt volledig. Als eigenaar zie je dit misschien niet meer. Maar je klant voelt het direct. Volgens onderzoek van Bain and Company verlaten 80% van de bedrijven hun klanten terwijl ze geloven dat ze een superieure service leveren. Slechts 8% van die klanten is het daarmee eens. Dat gat is het gevolg van ontbrekende zelfreflectie. Het krachtige van deze reflectievraag is dat hij niet alleen voor jou als ondernemer werkt. Hij werkt ook als gespreksstarter in je team. Stel bij het eerste teamoverleg van het nieuwe jaar de volgende vraag: als jij klant was in ons bedrijf, zou jij dan tevreden zijn met de dienstverlening die wij leveren? Zou jij het product van ons kopen, op basis van hoe wij op dit moment begeleiden, adviseren en helpen? Dit is een confronterende vraag. En dat is precies de bedoeling. Medewerkers die eerlijk nadenken over hun eigen gedrag, herkennen zelf waar het beter kan. Dat is een ander gesprek dan wanneer jij als leidinggevende zegt wat er niet goed gaat. Eigen inzicht leidt tot ander gedrag. De drie vragen die je stelt: - Wat gaat er al goed in onze dienstverlening? - Op welke momenten zou jij zelf afhaken als klant? - Wat zou jij veranderen als jij morgen onze klant was? Dit gesprek levert meer op dan welk klanttevredenheidsonderzoek dan ook. Want het gaat niet over wat klanten zeggen. Het gaat over wat jouw team ziet en voelt. Eerlijkheid tegenover jezelf is het begin van verbetering. Niet elke training, elk gesprek of elk klantcontact verloopt zoals je het wilt. Dat is geen schande. Wat telt, is dat je het ziet. De volgende stap is concreet: ga terug naar de momenten die niet goed waren. Wat was er anders dan je had gewild? Wat had je meer willen geven? Welke verwachting van je klant heb je niet ingelost? Daarna stel je jezelf drie vragen: - Wat had ik anders kunnen doen? - Wat kan ik de volgende keer verbeteren? - Welke concrete verandering zorg ervoor dat ik de volgende keer 100 procent overtuigd ben van mijn eigen dienstverlening? Dit is geen zelfkritiek om jezelf kleiner te maken. Dit is de methode van ondernemers die blijven groeien. Fouten maken is geen probleem. Ze herhalen zonder ze te analyseren, dat is het probleem. Een hogere NPS-score begint niet met een klantonderzoek. Hij begint met deze vraag, eerlijk aan jezelf gesteld, elk jaar opnieuw. Je kunt je laptop openklappen en hetzelfde product tien keer elders kopen. Dat geldt voor jouw klant ook. De vraag is nooit alleen wat je verkoopt. De vraag is waarom iemand het bij jou koopt. En dat antwoord zit in de beleving. In hoe je klant zich voelt als hij binnenloopt, een vraag stelt, een probleem meldt of een order plaatst. Voel ik me welkom? Word ik serieus genomen? Krijg ik een helder antwoord? Als die beleving ontbreekt, concurreer je alleen op prijs. En dat is een race to the bottom die niemand wint. Regionale ondernemers ondervinden dit extra scherp. Een klant die zich niet welkom voelt, bestelt simpelweg online. Niet omdat het goedkoper is. Maar omdat het minder energie kost dan omgaan met slechte service. Die klant komt niet terug. En hij vertelt zijn ervaring door. De oplossing is niet ingewikkeld. Zet de klantbril op. Loop door je eigen winkel, je eigen proces, je eigen klantreis. Kijk wat je ziet. Voel wat je voelt. En vraag jezelf af: zou ik hier kopen? **FAQ** - Hoe vaak moet je jezelf afvragen of je tevreden zou zijn met je eigen dienstverlening? Doe deze reflectie minimaal één keer per jaar, bij voorkeur aan het begin of einde van een kalenderjaar. Neem alle klantcontacten, trainingen of opdrachten door en stel jezelf per situatie de vraag: was ik tevreden geweest als ik de klant was? Twee of drie concrete verbeterpunten per jaar zijn genoeg om echte groei te realiseren. - Hoe stel je deze reflectievraag aan je team zonder dat het aanvoelt als kritiek? Frame de vraag als gezamenlijk onderzoek, niet als beoordeling. Begin het gesprek met: als jullie morgen klant waren in ons bedrijf, wat zou jullie opvallen? Dat zet medewerkers in de positie van observator, niet van beklaagde. Ze herkennen zelf wat beter kan, en dat leidt tot gedragsverandering die beklijft. - Wat is de relatie tussen deze zelfreflectie en een hogere NPS-score? NPS meet of klanten jou aanbevelen. Dat doen ze alleen als de beleving consistent goed is. Zelfreflectie helpt je de momenten te identificeren waar de beleving tekortschiet, nog voordat klanten dat via een score laten weten. Wie zichzelf scherp houdt, bouwt structureel aan hogere loyaliteitsscores. - Wat doe je als je merkt dat je medewerkers slechte service geven terwijl ze denken dat het goed is? Laat ze zelf klant spelen. Stuur een medewerker als mystery shopper naar een vergelijkbaar bedrijf of naar een andere vestiging. Bespreek wat hij ervaarde. Daarna stel je de vraag: herken je dit in ons eigen bedrijf? Eigen ervaring maakt abstracte feedback concreet en bespreekbaar. - Is deze aanpak alleen geschikt voor winkels of ook voor B2B-dienstverleners? Deze aanpak is juist krachtig voor B2B-dienstverleners. De vraag 'zou ik mijn eigen dienstverlening kopen?' geldt voor elke opdracht, elk adviesgesprek en elk traject. B2B-klanten missen zelden een factuur, maar ze missen wel de aandacht, de opvolging en het gevoel dat ze serieus genomen worden. Precies dat meet deze vraag. --- ### Was macht eine Beerdigung wirklich gut? Ein Bestatter erklärt es [Deutsch] URL: https://kunden-erlebnis.de/blog/was-macht-eine-beerdigung-wirklich-gut-bestatter-erklaert Published: 2026-03-04 > Eine gute Beerdigung entsteht nicht durch Protokoll, sondern durch echtes Zuhören, individuelle Gestaltung und proaktives Mitdenken, das Angehörige wirklich begleitet. Philipp Sonnen, Bestatter in Gerolstein mit über einem Jahrzehnt Erfahrung, hat eine klare Haltung zu Sprache: Wörter verraten Haltung. Wer seine Klienten Kunden nennt, denkt automatisch in Kategorien von Profit und Transaktion. Wer sie Angehörige nennt, denkt in Kategorien von Begleitung und Verantwortung. Sonnen bringt es im Gespräch direkt auf den Punkt: "Bei Kunden sehe ich immer, ich Profit rausschlagen möchte. Bei Angehörigen finden wir einen Weg dadurch. Natürlich verdienen wir unser Geld damit, aber ich muss nicht den maximalen Profit rausschlagen." Das ist keine Marketingstrategie. Es ist eine Grundentscheidung, die den gesamten Ablauf im Bestattungshaus prägt. Denn wer den maximalen Abschluss sucht, hört anders zu als jemand, der den richtigen Weg sucht. Wer auf Marge optimiert, stellt andere Fragen als jemand, der fragt: Was hat dieser Mensch geliebt? Was würde zu ihm passen? Die Konsequenz ist ebenso einfach wie wirkungsvoll: Wenn Angehörige genau das bekommen, was sie brauchen, manchmal sogar mehr, ist Geld nie das Problem. Der Wert entsteht zuerst. Die Vergütung folgt. Philipp Sonnen sagt es ohne Umschweife: "Ich glaube, wir haben bis jetzt alles ermöglicht. Und das ist das Wichtige dabei." Ein Nein gibt es in seinem Bestattungshaus kaum. Aber was steckt dahinter? Kein Protokoll, keine Checkliste. Es ist die Haltung, den Horizont der Angehörigen zu erweitern, bevor diese selbst wissen, was möglich ist. Der Ausgangspunkt ist immer das Gespräch. Nicht das standardisierte Abfragen von Formulardaten, sondern echtes Zuhören. Wer war der Mensch? Was hat er geliebt? Was hat er abgelehnt? Genau aus diesen Details entstehen Momente, die bleiben. Blumen mochte er nicht, aber er segelte leidenschaftlich. Ergebnis: In der hauseigenen Schreinerei entsteht gerade eine Urne in Form eines Segelboots. Kein Angehöriger hatte das so bestellt. Die Idee kam aus dem Gespräch, aus dem aufmerksamen Zuhören, aus einer einzigen Nebenbemerkung. Philipp Sonnen verwendet in seinem Bestattungshaus bewusst nicht den Begriff Trauerfeier. Für ihn ist es eine Lebensfeier, und der Unterschied ist nicht nur semantisch. Eine Trauerfeier fokussiert auf den Verlust. Eine Lebensfeier feiert 60, 70, 80 Jahre gelebtes Leben, nicht nur die letzten Jahre, die vielleicht schwer waren. Da darf man lachen. Da darf man weinen. Beides gehört dazu. Das Wort Feier bedeutet schlicht ein Zusammentreffen, sagt Philipp. Nicht traurig, nicht freudig, sondern gemeinsam. Genau das ist der Kern. Besonders bei Urnenbeerdigungen setzt Philipp auf persönliche Gegenstände neben der Urne. Und das hat einen konkreten trauerpsychologischen Grund: Vor einer Urne verhalten sich Menschen anders als vor einem Sarg. Man flüstert, man ist ruhiger, wenn der Sarg im Raum steht. Aber vor einer kleinen Urne verliert man leicht den Bezug. Man wird lauter. Die Verbindung fehlt. Ein Schreinerhobel, Hobelspäne, ein Taschenmesser, ein Weizenbier neben der Urne, das verändert alles. Die Angehörigen grinsen. Sie lachen. Nicht weil die Situation lustig ist, sondern weil sie den Menschen plötzlich wieder sehen. Er ist da. Und wenn er da ist, dann ist das eine Beerdigung, die wirkt. In Deutschland braucht man keinen Meisterbrief, um ein Bestattungshaus zu eröffnen. Wer will, geht zum Amt, meldet ein Gewerbe an, und ist Bestatter. Philipp Sonnen, selbst Bestatter und seit 2016 Dozent an der einzigen überbetrieblichen Berufsschule für Bestatter in ganz Deutschland, hält das für einen gravierenden Fehler. Sein Argument ist direkt: Trauerpsychologisch kann man sehr viel falsch machen. Und wer es falsch macht, schiebt die Verantwortung gerne auf die Angehörigen selbst, nach dem Motto, die hatten es eben schwer. Die eigentliche Ursache bleibt unsichtbar. Denn wer Trauer nicht versteht, wer nicht weiß, dass Angehörige aktiv an ihrer Trauer arbeiten müssen, wer stattdessen alles vorgibt und abnimmt, raubt ihnen genau das: die Möglichkeit, loszulassen. Sonnen beschreibt es so: Wer einem Angehörigen auf dem Höhepunkt des Schmerzes alle Entscheidungen abnimmt, nimmt ihm auch die Trauerarbeit. Das Ergebnis? Menschen, die noch zehn oder zwanzig Jahre danach kämpfen. Nicht weil der Verlust so groß war, sondern weil niemand sie richtig begleitet hat. Diese Verantwortung verlangt Ausbildung. Drei Jahre. Nicht als Formalität, sondern weil das Berufsbild inzwischen riesig ist: Bürokratie, Sterbeversicherungen, Versorgung des Verstorbenen, Dekoration, religiöse Riten, trauerpsychologische Begleitung. Das geht nicht ohne fundierte Basis. Philipp Sonnen führt sein Team nicht mit Anweisungen, sondern mit einer klaren Erwartung: eigene Ideen. "Die sollen aus sich rauskommen. Die sollen neue Ideen machen und nicht in meine Fußstapfen treten, sondern ihr eigenes Ding machen." Das klingt einfach, ist aber eine bewusste Führungsentscheidung mit direkten Folgen für die Qualität jeder Beerdigung. Der Gedanke dahinter ist logisch: Wer nur kopiert, was der Chef macht, bringt keine neuen Impulse. Wer aber Handlungsfreiheit hat, denkt mit. Und wer mitdenkt, verbessert das Ergebnis. "Wenn die in meine Fußstapfen treten, dann machen die das, was ich mach. Da kommen ja gar keine eigenen Ideen." Sonnen stellt sich selbst auf dieselbe Stufe wie seine Mitarbeiter, nicht als Chef mit Korridor, sondern als Sparringspartner auf Augenhöhe. Das Ergebnis: "Wir tun uns gegenseitig hochpushen und wir tun uns gegenseitig verbessern." An einer einzigen Beerdigung stecken bei Sonnens Bestattungshaus Ideen von mehreren Menschen drin. Der eine hat den Lieblingssong recherchiert, die andere hat die Dekoration auf den Verstorbenen abgestimmt, ein Auszubildender hat einen Detail-Einfall, den niemand sonst gehabt hätte. Dieses Zusammenspiel ist kein Zufall, es ist Struktur. Philipp Sonnen bringt es auf den Punkt, ohne lange darüber nachzudenken: "Am besten hebt man sich ab, wenn man sich nicht abheben will." Keine Marketingstrategie, keine kalkulierte Differenzierung. Nur der ehrliche Antrieb, bei jedem Verstorbenen die Einzigartigkeit herauszuarbeiten. Das klingt einfach. Es ist es nicht. Denn dahinter steckt eine Haltung, die sich durch jeden Kontaktpunkt zieht: vom ersten Telefonat bis zur letzten Geste am Grab. Wer Ferrero Küsschen am Rand des Gesprächs erwähnt, findet sie am Ende der Feier in einer kleinen Tüte, überreicht mit den Worten: "Das hat mir jemand verraten." Niemand weiß, dass es aufgeschrieben wurde. Aber alle spüren, dass jemand wirklich zugehört hat. Genau das ist der Kern: Unverwechselbarkeit entsteht nicht durch Konzepte, sondern durch konsequente Aufmerksamkeit. Rand-notizen, die niemand sieht. Ideen, die aus dem Team kommen. Momente, die hängen bleiben. **FAQ** - Warum nennt Bestatter Philipp Sonnen seine Klienten Angehörige statt Kunden? Weil das Wort Kunde impliziert, dass man Profit maximieren will. Angehörige dagegen signalisiert: Wir suchen gemeinsam einen Weg. Das Geld verdient man dabei, aber es ist nie das vorrangige Ziel. Wer wirklich das Richtige für Angehörige tut, muss sich um die Vergütung keine Sorgen machen. - Was ist der Unterschied zwischen einer Trauerfeier und einer Lebensfeier? Eine Lebensfeier zelebriert das gesamte Leben eines Menschen, nicht nur die letzten schweren Jahre. Das Wort Feier bedeutet lediglich ein Zusammentreffen, nicht zwingend Trauer. Bei einer Lebensfeier darf gelacht werden, darf geweint werden, und darf der Verstorbene als Persönlichkeit sichtbar werden. - Braucht man in Deutschland eine Ausbildung, um ein Bestattungshaus zu eröffnen? Nein, rechtlich gesehen nicht. Wer möchte, kann ein Gewerbe anmelden und sofort als Bestatter arbeiten. Philipp Sonnen hält das für problematisch, weil die Ausbildung drei Jahre dauert und trauerpsychologisches Wissen vermittelt, das direkten Einfluss auf die Verarbeitung von Angehörigen hat. - Wie gestaltet Bestattungshaus Sonnen individuelle Beerdigungen? Das Team fragt nach Hobbys, Lieblingsgetränken, besonderen Gegenständen und dem Lieblingsort des Verstorbenen. Daraus entstehen individuelle Überraschungen: eine Urne in Form eines Segelboots, Ferrero Küsschen als letzte Geste oder eine Lebensfeier auf der Pferdekoppel. Kein Nein als Standard, sondern alles ermöglichen als Haltung. - Warum gibt Philipp Sonnen seinen Mitarbeitern Handlungsfreiheit? Weil Mitarbeiter, die nur in seinen Fußstapfen treten, keine eigenen Ideen entwickeln. Handlungsfreiheit bedeutet: Jeder bringt sich ein, neue Ansätze entstehen, und das Gesamtergebnis wird besser. Ideen kommen nicht nur von oben, sondern aus dem ganzen Team. Das pusht alle gegenseitig nach oben. --- ### Hoe bouw je echte klantloyaliteit in een B2B-dienstverlening? [Nederlands] URL: https://kunden-erlebnis.de/nl/blog/klantloyaliteit-b2b-dienstverlening-opbouwen Published: 2026-03-04 > Klantloyaliteit in B2B bouw je niet met mooie beloftes, maar door herzelijkheid meetbaar te maken, fouten open te bespreken en jezelf consequent in de schoenen van de klant te verplaatsen. Annika Görgen van Lehnen und Partner vergelijkt het treffend: een belastingkantoor wisselt een klant even zelden als zijn huisarts. Dat zegt alles over hoe loyaliteit in professionele dienstverlening werkt. Het gaat niet om het product alleen, want dat moet uiteraard uitstekend zijn. Maar de echte reden waarom mandanten soms tientallen jaren klant blijven, zit in de persoonlijke verbinding. Bij Lehnen und Partner, een modern belastingkantoor met 9 vestigingen in Duitsland, is dat geen toeval. Medewerkers komen uit de regio, kennen de lokale ondernemers en bouwen echte relaties op. Annika beschrijft hoe zij zelf altijd veel van zichzelf deelt in klantgesprekken: zodra jij je openstelt, opent de klant zich ook. Die wederkerigheid is de kern van duurzame loyaliteit. Dat betekent concreet: geen callcenter, maar een vaste medewerker aan de balie die de klant persoonlijk begroet. Geen anoniem klantportaal, maar een sparringspartner die begrijpt wat er speelt in het bedrijf van de klant. Loyaliteit cultiveert Lehnen und Partner door bewust te matchen: welke adviseur past bij welke klant qua karakter en communicatiestijl? Klanten zoeken die match overigens zelf ook op. Lehnen en Partner heeft vijf kernwaarden: betrouwbaarheid, vertrouwen, kwaliteit, veiligheid en hartelijkheid. Mooi op papier. Maar hoe zorg je dat een klant ze ook echt ervaart? Annika Görgen deed het niet top-down. Ze organiseerde workshops met alle medewerkers, verdeeld in kleine groepen. Elke groep kreeg een lange lijst met waarden en de opdracht: kies de vijf die het meest tellen in de samenwerking met klanten. Het resultaat was geen directiebesluit, maar een gezamenlijke keuze van de mensen die het werk dagelijks doen. Daarna ging het team nog een stap verder. Ze vroegen per waarde: wat betekent dit concreet? Wat is hartelijkheid in de praktijk? Het antwoord bij Lehnen en Partner: geen callcenter, maar een eigen medewerker op elk van de negen vestigingen die klanten persoonlijk begroet. Dat kost geld. Maar het is een bewuste keuze die de waarde hartelijkheid omzet in een tastbaar moment. Bijzonder is ook hoe ze betrouwbaarheid invullen. Die waarde geldt niet alleen voor het bureau zelf, maar ook als eis aan de klant. Wie zijn documenten niet aanlevert, maakt het onmogelijk om goed werk te leveren. Betrouwbaarheid is wederkerig. En dat zeggen ze ook gewoon. Dit klinkt tegenstrijdig, maar de wetenschap bevestigt het: klanten die een fout meemaakten die daarna uitstekend werd opgelost, zijn tevredener dan klanten bij wie nooit iets misging. Annika Görgen van Lehnen en Partner noemt dit zelf in het gesprek. Niet als theorie, maar als werkprincipe. De redenering is simpel: een klant die ziet hoe jij omgaat met tegenslag, weet wat hij aan je heeft. Hij weet dat je hem niet in de steek laat op het moment dat het er echt toe doet. Dit werkt alleen als medewerkers zich veilig genoeg voelen om fouten proactief te melden. Bij Lehnen en Partner is dat geen toeval. Annika beschrijft hoe een medewerker die spontaan naar haar toe komt met een fout, actief handelen mogelijk maakt. Dan kun je de klant bellen voordat hij het zelf ontdekt. Dat is het verschil tussen regisseur zijn van het herstel en er reactief achteraan lopen. Een fout verdoezelen of de schuld afschuiven is, zoals Annika het formuleert, het allerergste wat je kunt doen. Niet emotioneel, maar strategisch. Het breekt het vertrouwen op een manier die je niet meer repareert. Annika Görgen beschrijft het simpelst en krachtigst: ga op de stoel van je klant zitten. Niet als metafoor, maar als concrete oefening. Zet jezelf neer in de ruimte waar jij klanten ontvangt. Voel wat zij voelen. Vraag jezelf af: wat gaat er door mijn hoofd als ik hier binnenkom? Is dit proces logisch voor mij als klant, of alleen voor ons als bedrijf? Het antwoord op die vraag geeft je meer dan een kwartier brainstormen aan je bureau ooit zou opleveren. Want wie alleen vanuit zijn eigen perspectief kijkt, ziet de werkdruk, de interne processen en de bezetting van zijn team. De klant ziet dat niet. Die ervaart het resultaat. Een tweede tip van Annika: gebruik onverwachte momenten om te reflecteren. Een wandeling, een autorit, een moment buiten de dagelijkse drukte. Niet het bureau is de plek waar klantperspectief binnenkomt, maar de rust daartussen. Vraag jezelf dan: waar heb ik vorige week een klant verrast? En waar liep het stroef? Lehnen en Partner stelde zichzelf op een gegeven moment een simpele maar krachtige vraag: hoe kunnen wij onze mandanten nog meer waarde bieden, buiten het dagelijkse werk om? Niet de standaard belastingadviezen, niet de verplichte informatie vanuit het beroep, maar iets wat echt extra is. Iets wat laat zien: wij denken aan jullie, ook als er geen factuur aan hangt. Dat leidde tot een eigen mandantenmagazin. Glossy, goed vormgegeven, met inhoud die ondernemers verder helpt. Het marketingteam bedenkt ruim van tevoren welke thema's relevant zijn, zoekt binnen het kantoor naar de juiste auteurs, en voegt telkens een vast element toe dat het magazine onderscheidt van gewone klantkommunicatie: een mandant krijgt een platform. Een eigen klant mag zich presenteren in het magazine van hun adviseur. Dat is geen reclamestunt. Dat is erkenning. Dat is zeggen: wij zijn trots op wie wij begeleiden. Naast het magazine ontwikkelde Lehnen en Partner een eigen interne podcast, zodat medewerkers over de negen vestigingen heen elkaar beter leren kennen. Ook dat is een touchpoint. Niet naar buiten gericht, maar naar binnen, omdat een kantoor alleen hartelijk kan zijn naar klanten als de mensen erin ook echt met elkaar verbonden zijn. Klantgerichtheid is geen houding die je hebt of niet hebt. Het is een gewoonte die je elke dag opnieuw kiest. Annika Görgen van Lehnen en Partner geeft drie concrete stappen die je morgen kunt toepassen, zonder grote plannen of dure trajecten. **FAQ** - Hoe maak je kernwaarden concreet voor medewerkers en klanten? Kernwaarden worden concreet door ze samen met medewerkers te ontwikkelen en te vertalen naar tastbaar gedrag. Bij Lehnen en Partner kozen alle medewerkers in workshops hun vijf belangrijkste waarden en beschreven vervolgens precies wat elke waarde in de praktijk betekent. Zo blijven waarden geen poster aan de muur. - Waarom is een open foutcultuur belangrijk voor klantloyaliteit? Onderzoek toont aan dat klanten die een fout meemaakten die uitstekend werd opgelost, loyaler zijn dan klanten bij wie nooit iets misging. Een open foutcultuur zorgt dat medewerkers fouten vroeg melden, waardoor je proactief kunt handelen en de klant positief kunt verrassen met je aanpak. - Hoe neem je als ondernemer het klantperspectief in? Ga letterlijk op de stoel van je klant zitten, niet alleen in gedachten. Vraag jezelf tijdens een wandeling of autoritje: zou ik mijn eigen dienst opnieuw kopen? Kijk daarna niet naar de persoon die een fout maakte, maar naar het proces dat die fout mogelijk maakte. Daar zit de echte verbetering. - Welke klanten passen niet bij een klantgerichte organisatie? Klanten die afspraken niet nakomen, documenten te laat aanleveren en verwachten dat jij alle verantwoordelijkheid draagt, passen niet bij een klantgerichte samenwerking. Betrouwbaarheid werkt twee kanten op: je kunt alleen een goed product leveren als de klant zijn deel van de samenwerking ook serieus neemt. --- ### Wat maakt een uitvaart onvergetelijk voor nabestaanden? [Nederlands] URL: https://kunden-erlebnis.de/nl/blog/onvergetelijke-uitvaart-nabestaanden Published: 2026-03-04 > Een onvergetelijke uitvaart draait niet om protocol, maar om het leven van de overledene zichtbaar maken. Luisteren, proactief handelen en persoonlijke details veranderen een standaardplechtigheid in een echte levensviering. Philipp Sonnen zegt het zelf, zonder omwegen: "Bij klanten zie ik altijd dat ik maximale winst wil halen. Bij nabestaanden vinden we samen een weg." Die ene woordkeuze bepaalt alles. De cultuur, de aanpak, het resultaat. Het is geen marketingtruc. Het is een weerspiegeling van hoe zijn uitvaartbedrijf in Gerolstein daadwerkelijk werkt. Wie iemand een klant noemt, behandelt die persoon als een transactie. Wie iemand een nabestaande noemt, behandelt die persoon als iemand die midden in een van de zwaarste momenten van zijn leven staat. Dat verschil klinkt subtiel. De gevolgen zijn dat niet. Een uitvaartondernemer die denkt in klanten, maximaliseert de omzet per opdracht. Een uitvaartondernemer die denkt in nabestaanden, maximaliseert de betekenis van de plechtigheid. Sonnen formuleert het helder: "Natuurlijk verdienen we er ons geld mee, maar ik hoef niet de maximale winst eruit te halen. We willen de begrafenis perfect hebben, afgestemd op die persoon." Het commercieel effect volgt vanzelf. Zoals Sonnen zelf aangeeft: als nabestaanden precies krijgen wat ze nodig hebben, of zelfs meer dan dat, is geld nooit een probleem. Kwaliteit en vertrouwen zijn de directe weg naar rendement. Het begint niet met een vragenlijst. Het begint met een gesprek waarbij je luistert op twee niveaus tegelijk: naar wat nabestaanden zeggen, en naar wat ze terloops laten vallen. Philipp Sonnen, eigenaar van uitvaarthuis Sonnen in Gerolstein, noemt het bewust 'de horizon verbreden'. Nabestaanden denken in wat ze kennen: standaard aula, standaard bloemen, standaard tekst in de krant. Ze weten niet wat er mogelijk is. Jij wel. En dat is precies het verschil tussen een uitvoerende dienstverlener en een echte gesprekspartner. Concreet werkt het zo: in een gesprek zegt iemand nebenbij dat zijn vader nooit bloemen wilde, maar wel zeilde. Sonnen schreef het op, zei er niets over, en bouwde in zijn eigen timmerwerkplaats een urne in de vorm van een zeilboot. De nabestaanden hadden er niet om gevraagd, omdat ze niet wisten dat het kon. Datzelfde geldt voor kleine details. Iemand meldt dat zijn vader altijd Ferrero Küsschen at. Sonnen noteert het, zwijgt, en verschijnt na de dienst met een schaal chocolaatjes. De weduwe kijkt verbaasd en vraagt: hoe wist je dat? Het antwoord: iemand heeft het me verteld. Geen uitleg over aantekeningen, geen systeem zichtbaar maken. Gewoon het gevoel dat iemand echt geluisterd heeft. Uitvaartverzorger Philipp Sonnen gebruikt bewust het woord 'levensfeest', geen 'rouwdienst'. En dat is geen semantiek. Het verschil zit in wat er in de ruimte gebeurt. Bij een standaardbegrafenis volgt iedereen het protocol. Bij een levensviering volgt alles het leven van de overledene. Sonnen omschrijft het zo: een mens leeft 60, 70, 80 jaar. Die laatste jaren waren misschien zwaar, maar het leven ervoor was dat niet. Dat hele leven verdient een feest. En bij een feest mag je ook lachen. Dat is precies wat hij organiseert. Hield de overledene van paarden? Dan vindt de levensviering plaats op de paardenwei, en pas daarna gaat iedereen naar de begraafplaats. Hield hij van Ferrero Küsschen? Dan deelt het team die aan het einde van de plechtigheid uit, met de boodschap: 'Een groetje van Herbert.' Hield ze van zeilen maar niet van bloemen? Dan bouwt de eigen schrijnwerkerij een urn in de vorm van een zeilboot. Dit zijn geen losse fratsen. Ze zijn de kern van wat rouwpsychologisch werkt: nabestaanden moeten de overledene aanwezig voelen. Philipp Sonnen is er direct over: nabestaanden die hun rouw niet doorleven, kunnen tien tot twintig jaar later nog steeds met de gevolgen kampen. En de schuld ligt vaak niet bij henzelf, maar bij de uitvaartondernemer die hen niet de juiste ruimte gaf. Rouw is geen bijeffect van een uitvaart. Rouw is de reden dat de uitvaart er is. Dat klinkt simpel, maar de praktijk is weerbarstiger. Vroeger kregen nabestaanden van de huisarts tabletten mee voor de dag van de begrafenis. Niets meekrijgen, dag doorkomen, klaar. Wat er weken later gebeurde, zag niemand. De rouw sloeg alsnog toe, maar zonder het anker van een bewuste afscheidsceremonie. Het resultaat: een gevoel van, waar was ik eigenlijk? Wat heb ik gedaan? De verwerking bleef steken. Sonnen werkt bewust anders. Hij beslist nooit voor nabestaanden. Hij legt de pen op tafel en wacht. Soms drie, vier minuten. Die stilte is geen ongemak, het is rouwarbeid. De nabestaande moet zelf nadenken, zelf voelen, zelf kiezen. Dat proces is geen bijzaak. Dat is de kern van het begeleidingswerk. Philipp Sonnen stelt zich bewust op hetzelfde niveau als zijn medewerkers en leerlingen. Niet als truc, maar als strategie. Want wie verwacht dat zijn team in zijn voetsporen treedt, krijgt precies dat: kopieën van zijn eigen aanpak. Geen nieuwe ideeën, geen groei. Zijn redenering is direct: als medewerkers vrij zijn om hun eigen ding te doen, komen er ideeën naar boven die hij zelf nooit zou bedenken. Die ideeën gaan dan de uitvaart in. Het resultaat is niet zijn werk, maar het werk van het hele team tegelijk. Dat is een ander soort kwaliteit dan wat één persoon kan leveren. Concreet betekent dit dat leerlingen bij Sonnen niet alleen uitvoeren, maar ook inbrengen. Een aandachtspunt dat een leerling oppikt in een gesprek met nabestaanden, een idee voor een persoonlijk detail bij de kist, een suggestie voor de levensrede. Alles is bespreekbaar. En daardoor bevat elke uitvaart lagen die zonder die vrijheid nooit waren ontstaan. In Nederland volstaat een bezoek aan de gemeente en een uittreksel van de Kamer van Koophandel om uitvaartondernemer te worden. Geen diploma, geen opleiding, geen toets. Philipp Sonnen vindt dat ronduit gevaarlijk: "Eigentlich kann jeder, der möchte, ein Bestattungshaus eröffnen. Das find ich überhaupt nicht gut." In Duitsland duurt de vakgerichte opleiding drie jaar. Sonnen is zelf docent aan de enige bovenbedrijfsmatige vakschool voor uitvaartonderwijs in heel Duitsland, gevestigd in Münnerstadt in Beieren. Hij reist daar regelmatig naartoe om toekomstige uitvaartondernemers te onderwijzen in vakken als ritenbegeleiding, decoratie en kistafwerking. Maar de echte kern van zijn boodschap gaat verder dan techniek. Zonder gedegen kennis van rouwpsychologie richt een uitvaartondernemer schade aan die jaren doorwerkt. Sonnen is daar onomwonden over: "Die Schuld liegt sehr oft beim Bestatter, warum Angehörige noch zehn, zwanzig Jahre Probleme haben." Wie niet weet hoe rouw werkt, neemt beslissingen over het hoofd van nabestaanden, onderdrukt het rouwproces of biedt geen ruimte voor het gevoel dat op dat moment verwerkt moet worden. De typische leerling op zijn school is geen zestienjarige, maar een tweederde die na een persoonlijke ervaring met een uitvaart bewust voor dit vak kiest, ofwel omdat de uitvaart van een dierbare hen heeft geraakt, ofwel omdat ze het anders wilden zien. Dat gegeven onderstreept zijn punt: zelfs gemotiveerde, empathische mensen hebben een stevige kennisbasis nodig om dit werk verantwoord te doen. **FAQ** - Wat is het verschil tussen een uitvaart en een levensviering? Een levensviering staat in het teken van het volledige leven van de overledene, niet alleen de laatste jaren. Er mag gelachen worden, gehuild worden en echte herinneringen worden gedeeld. Uitvaartondernemer Philipp Sonnen gebruikt bewust het woord levensviering omdat een feest simpelweg een bijeenkomst is, zonder te bepalen of die blij of verdrietig is. - Waarom spreekt Philipp Sonnen over nabestaanden in plaats van klanten? Voor Sonnen signaleert het woord klant een focus op winst. Nabestaanden daarentegen vraagt om een andere houding: samen een weg vinden. Geld verdien je vanzelf als je de levensviering perfect uitvoert op de persoon afgestemd. Dat onderscheid in woordkeuze bepaalt de hele aanpak en cultuur van het uitvaartbedrijf. - Hoe verzamel je persoonlijke details voor een uitvaart zonder dat nabestaanden het merken? Sonnen schrijft terloops genoemde details op die nabestaanden zelf niet als belangrijk beschouwen. Een opmerking als 'hij hield altijd van Ferrero Küsschen' wordt een verrassing aan het einde van de plechtigheid. Die kleine details brengen de overledene letterlijk aanwezig in de ruimte en zorgen voor een glimlach op het moeilijkste moment. - Hoe ga je om met nabestaanden die in shock zijn en geen beslissingen kunnen nemen? Sonnen legt nooit een keuze op. Hij biedt altijd meerdere opties en wacht. Bij een weduwnaar die 'stille rouw' wilde schrijven, legde hij de pen neer en wachtte vier minuten. De man begon te huilen en schreef uiteindelijk zelf: 'een engel heeft de wereld verlaten'. Dat is trauerarbeit, geen taak van de uitvaartondernemer. - Waarom is een opleiding verplicht voor uitvaartondernemers zo belangrijk? Zonder opleiding kunnen uitvaartondernemers onbewust traumatische rouwprocessen veroorzaken die tien tot twintig jaar doorwerken bij nabestaanden. Kennis van rouwpsychologie, religies, culturen en de juiste volgorde van beslissingen beschermt nabestaanden op hun kwetsbaarste moment en vormt de basis voor echte, professionele begeleiding. --- ### Würdest du deine eigene Dienstleistung kaufen? [Deutsch] URL: https://kunden-erlebnis.de/blog/wuerdest-du-deine-eigene-dienstleistung-kaufen Published: 2026-03-04 > Wer sich diese eine Frage ehrlich stellt, erkennt sofort, wo Kundenerlebnis scheitert, und gewinnt den schärfsten Maßstab zur Verbesserung. Napoleon Hill stellte sie vor fast 100 Jahren. In seinem Buch 'Think and Grow Rich', geschrieben in den 1930er-Jahren, findet sich ein Selbsttest mit 28 Fragen. Eine davon trifft mitten ins Mark: Wenn du deine eigene Arbeit oder Dienstleistung im letzten Jahr gekauft hättest, wärst du dann als Kunde zufrieden gewesen? Diese Frage ist deshalb so wirksam, weil sie keine Theorie bleibt. Sie zwingt zur konkreten Antwort. Nicht 'wir geben unser Bestes' oder 'grundsätzlich läuft es gut'. Sondern: Ja oder Nein. Und das Ja muss verdient sein. Wer einmal im Jahr seine eigene Leistung durch diese Linse betrachtet, trainiert einen Muskel, den die meisten Unternehmer verkümmern lassen: die Fähigkeit, sich selbst mit den Augen des Kunden zu sehen. Nicht als Anbieter. Als Käufer. Genau diese Perspektive ist der Ausgangspunkt für nachhaltige Verbesserung im Kundenerlebnis. Ein Mitarbeiter sitzt hinter dem Tresen, der Kopf halb hinter dem Bildschirm. Ein Kunde betritt den Laden. Der Mitarbeiter ruft quer durch den Raum: 'Ja, guten Morgen, wie kann ich Ihnen helfen?' Der Kunde muss schreien oder sich fügen. Beides ist keine Option, die Vertrauen aufbaut. Dieses Beispiel ist kein Einzelfall. Es passiert täglich, in regionalen Geschäften genauso wie in der Stadt. Der Inhaber ahnt es oft nicht, weil er den Laden mit anderen Augen sieht. Er sieht seinen Laden, seine Mitarbeiter, sein Sortiment. Nicht das Erlebnis des Fremden, der zum ersten Mal hereinkommt. Die Kundenbrille aufzusetzen bedeutet: Betritt dein eigenes Geschäft wie ein Kunde, dem niemand bekannt ist. Was siehst du? Was spürst du im Bauch? Wirst du begrüßt, bevor du sprichst? Wirst du gehört, bevor du erklärt bekommst? Wirst du wertgeschätzt, bevor irgendjemand etwas verkauft? Diese Wahrnehmung ist nicht subjektiv. Sie ist der zuverlässigste Indikator dafür, ob ein Kunde wiederkommt oder das nächste Mal online bestellt. Zwei Trainings im Jahr: Das klingt wenig. Aber wenn du bei einem davon ehrlich weißt, dass du es selbst nicht gekauft hättest, dann ist das eine wichtige Erkenntnis. Keine Katastrophe. Ein Signal. Reflexion im Jahresabschluss bedeutet nicht Selbstkritik um der Kritik willen. Es bedeutet: Welche Schrauben kann ich drehen, damit ich beim nächsten Mal so überzeugt bin, dass ich meine eigene Leistung tatsächlich kaufen würde? Diese Haltung unterscheidet Unternehmer, die wachsen, von solchen, die stagnieren. Nicht Perfektion von Anfang an. Sondern die Bereitschaft, jedes Jahr besser zu werden. Fehler sind kein Problem. Fehler ohne Erkenntnis sind das Problem. Was kann ich anders machen? Was muss ich ergänzen? Wo habe ich den Anspruch, den ich selbst an mich stelle, nicht eingehalten? Diese Fragen sind keine Schwäche. Sie sind das Fundament für nachhaltige Qualität. Diese Frage funktioniert nur, wenn sie ehrlich gestellt wird. Nicht als Vorwurf. Nicht als rhetorische Falle. Sondern als Einladung zur gemeinsamen Bestandsaufnahme. Starte das Meeting mit der Frage und lass die Antworten ohne Bewertung im Raum stehen. Was läuft gut? Was nicht? An welchen Tagen war das Verhalten eindeutig nicht das, das ein Kunde verdient? Und was genau hat dazu geführt? Diese Struktur gibt dem Team Sicherheit. Es geht nicht darum, jemanden zu überführen. Es geht darum, gemeinsam zu sehen, wo das Kundenerlebnis ausbaufähig ist. Der Effekt dieser Frage ist direkt messbar: Teams, die regelmäßig aus der Kundenperspektive auf die eigene Arbeit blicken, verbessern ihren NPS-Score, erhalten bessere Online-Bewertungen und reduzieren stille Abwanderung. Nicht wegen besserer Produkte. Wegen besseren Verhaltens in den entscheidenden Momenten. Wer heute einen Laptop aufklappt, kann fast jedes Produkt zehnfach kaufen. Günstig, schnell, anonym. Der regionale Händler, der Fachhändler, der spezialisierte B2B-Anbieter: Sie alle kämpfen gegen denselben Gegner. Und das ist nicht der günstigste Online-Shop. Der echte Gegner ist die eigene Gleichgültigkeit im Servicemoment. Denn wenn ein Kunde in ein Geschäft kommt und sich nicht willkommen fühlt, bestellt er online. Nicht wegen des Preises. Wegen des Erlebnisses. Unternehmen, die das verstehen, hören auf, über den Preis zu konkurrieren. Sie bauen stattdessen eine Dienstleistung, die der Kunde nicht einfach ersetzen kann, weil er das Gefühl nicht ersetzen kann, das sie auslöst. Dieses Gefühl ist kein Zufall. Es ist das Ergebnis von konkretem Verhalten, strukturierten Momenten und einer Unternehmenskultur, in der jeder weiß: Hier dreht sich alles um den Kunden. Der erste Schritt zu dieser Kultur ist eine einzige Frage: Würde ich meine eigene Dienstleistung kaufen? **FAQ** - Woher stammt die Frage 'Würdest du deine eigene Dienstleistung kaufen'? Die Frage entstammt einem Selbsttest mit 28 Reflexionsfragen aus Napoleon Hills Klassiker 'Think and Grow Rich', erschienen in den 1930er-Jahren. Sie ist darauf ausgelegt, einmal jährlich angewendet zu werden, um persönliches und unternehmerisches Wachstum messbar zu machen. - Wie kann ich die Kundenbrille als Unternehmer konkret aufsetzen? Betrete dein Geschäft oder deine Arbeitsumgebung wie ein unbekannter Erstkunde. Bewerte Begrüßung, Atmosphäre, Beratungsqualität und das Gefühl, das du mitnimmst. Stelle dir danach drei Fragen: Was hat mich überzeugt? Was hat gestört? Würde ich wiederkommen oder online bestellen? - Wie funktioniert diese Reflexionsfrage im Teammeeting? Stelle die Frage ohne Vorwurf: 'Wenn du letztes Jahr Kunde bei uns gewesen wärst, wärst du zufrieden gewesen?' Lass die Antworten offen stehen, ohne sofortige Bewertung. Sammle konkrete Beispiele. Diese Methode bringt ehrliches Feedback, das kein Bewertungsportal liefert, und stärkt das Bewusstsein für Kundenperspektive im Team. - Was hat diese Frage mit dem NPS-Score zu tun? Der Net Promoter Score misst, wie wahrscheinlich es ist, dass Kunden ein Unternehmen weiterempfehlen. Die Selbstreflexionsfrage ist der interne Vorläufer: Sie trainiert das Team, Servicemomente aus Kundenperspektive zu bewerten, bevor externe Bewertungen eintreffen. Wer intern ehrlich ist, verbessert den NPS von innen heraus. - Was tue ich, wenn ich die Antwort auf die Frage 'Nein' lautet? Ein Nein ist keine Niederlage. Es ist eine Diagnose. Frage konkret: An welchen Momenten, bei welchem Verhalten, in welcher Situation war die Leistung nicht kaufwürdig? Dann identifiziere eine bis drei konkrete Verbesserungen und setze diese vor dem nächsten Kundenkontakt um. Verbesserung kommt nicht aus dem Erkennen. Sie kommt aus dem Handeln. --- ### Dein Auftreten spricht lauter als jede Sprache! [Deutsch] URL: https://kunden-erlebnis.de/blog/dein-auftreten-spricht-lauter-als-jede-sprache Published: 2026-03-02 Content kon niet worden geoptimaliseerd. --- ### Waarom jouw houding meer zegt dan woorden? [Nederlands] URL: https://kunden-erlebnis.de/nl/blog/dein-auftreten-spricht-lauter-als-jede-sprache Published: 2026-03-02 > Nonverbale communicatie en authenticiteit zijn krachtiger dan perfecte taalbeheersing bij het creëren van een memorabele klantbeleving. Wanneer medewerkers gedwongen worden te communiceren in een taal die niet hun moedertaal is, verandert hun hele presentatie. De stem wordt aarzelender, de gebaren sluiten zich af en het natuurlijke zelfvertrouwen verdwijnt. Dit patroon herhaalde zich bij meerdere chauffeurs tijdens een workshop bij een groot logistiek bedrijf. Zodra dezelfde chauffeur in zijn moedertaal sprak, straalde hij energie en openheid uit. De conclusie is helder: taalbarrières raken niet alleen communicatie, maar ook de authenticiteit van de medewerker - en daarmee direct de klantbeleving. Klantbeleving wordt niet alleen gevormd door wat een medewerker zegt, maar vooral door hóe hij of zij overkomt. Een open lichaamshouding, een zelfverzekerde stem en uitnodigende gebaren geven klanten het gevoel dat ze welkom en gewaardeerd zijn. Dit geldt extra sterk in situaties waarbij medewerkers werkzaamheden uitvoeren in de woning van de klant - zoals het installeren van kookplaten of het monteren van keukens. In die intieme context is nonverbale communicatie de primaire taal van vertrouwen. Perfectie in taal wekt soms wantrouwen; authenticiteit wekt verbinding. Medewerkers die zichzelf mogen zijn - ook met een accent of eenvoudige zinnen - bouwen sneller een vertrouwensband op met klanten. De focus in klantbelevingstrainingen moet daarom verschuiven: niet van 'het juiste zeggen' naar 'jezelf blijven, ongeacht de taal'. Eenvoudige, gemeende zinnen gecombineerd met een open houding overtreffen vloeiende maar onpersoonlijke communicatie in klantbeleving consistent. Het creëren van psychologische veiligheid binnen teams met diverse culturele achtergronden begint bij erkenning. Erken dat taal een diep persoonlijk instrument is - een spiegel van wie iemand is. Praktische aanpakken omvatten: oefenen met eenvoudige klantgerichte zinnen, rollenspellen in een veilige setting en expliciete aandacht voor nonverbale communicatie. Wanneer medewerkers zich gezien en gehoord voelen door hun werkgever, brengen zij datzelfde gevoel over op de klant. De Net Promoter Score (NPS) meet in hoeverre klanten een bedrijf aanbevelen. Elke positieve interactie - hoe klein ook - draagt bij aan een hogere score. Medewerkers die zelfverzekerd, vriendelijk en authentiek optreden, creëren momenten die klanten bijblijven en die zij spontaan doorvertellen. Voor logistieke dienstverleners met thuisbezorging en installatie geldt dit dubbel: de medewerker is het gezicht van het merk, letterlijk op de drempel van de klant. **FAQ** - Waarom heeft taalzekerheid invloed op klantbeleving? Wanneer medewerkers zich zeker voelen in hun communicatie, stralen zij vertrouwen en openheid uit. Klanten pikken dit direct op - bewust én onbewust. Een zelfverzekerde medewerker zorgt voor een gevoel van competentie en welkom zijn, wat de totale klantbeleving significant verbetert en bijdraagt aan een hogere klanttevredenheid. - Hoe help je medewerkers met diverse taalachtergronden om klantgericht te communiceren? Begin met het creëren van psychologische veiligheid. Oefen met eenvoudige, authentieke klantgerichte zinnen. Leg de nadruk op nonverbale communicatie: houding, oogcontact en stemgebruik. Laat medewerkers oefenen in hun moedertaal en vertaal de essentie naar eenvoudig taalgebruik. Authenticiteit gaat altijd boven taalkundige perfectie. - Wat is het verschil tussen klanttevredenheid en klantbeleving? Klanttevredenheid meet of aan de verwachting is voldaan. Klantbeleving gaat verder: het beschrijft het totale gevoel dat een klant overhoudt aan een interactie. Een klant kan tevreden zijn over een levering, maar een positieve klantbeleving ontstaat pas wanneer de klant zich écht gezien, gehoord en gewaardeerd voelt. - Hoe verbetert nonverbale communicatie de NPS-score? Nonverbale signalen zoals een open houding, vriendelijk oogcontact en een warme stem bepalen voor meer dan de helft hoe een klant een medewerker beoordeelt. Positieve nonverbale communicatie creëert een gevoel van vertrouwen en persoonlijke aandacht, wat direct leidt tot hogere aanbevelingsbereidheid en dus een betere NPS-score. - Is klantgerichtheid trainbaar voor medewerkers in uitvoerende functies? Ja, klantgerichtheid is volledig trainbaar - ook voor medewerkers in uitvoerende functies zoals monteurs en bezorgers. Effectieve training richt zich op zelfvertrouwen, eenvoudige klantgerichte communicatie en nonverbale vaardigheden. Korte, praktijkgerichte workshops met veilige oefenruimte leveren aantoonbaar betere klantinteracties en hogere tevredenheidsscores op. --- ### Wie zerstören Vorurteile im Kundenkontakt deinen NPS? [Deutsch] URL: https://kunden-erlebnis.de/blog/vorurteile-im-kundenkontakt-der-stille-killer-deiner-nps-strategie Published: 2026-03-02 > Unbewusste Vorurteile und mangelnde Haltung der Mitarbeitenden senken die Kundenzufriedenheit messbar und gefährden langfristig den Net Promoter Score eines Unternehmens. Unbewusste Vorurteile entstehen, wenn Mitarbeitende Kunden aufgrund äußerer Merkmale - wie Sprache, Aussehen oder Herkunft - unterschiedlich behandeln. Das Resultat: Kunden fühlen sich ignoriert oder unwillkommen. Studien zeigen, dass sich ein negatives Erlebnis im Erstkontakt direkt auf die Weiterempfehlungsbereitschaft auswirkt - dem zentralen Messwert des Net Promoter Score (NPS). Nicht die Sprache eines Mitarbeiters entscheidet über die Qualität des Kundenerlebnisses, sondern seine Haltung und Aufmerksamkeit. Ein konkretes Praxisbeispiel verdeutlicht diesen Zusammenhang: Mitarbeitende, die kaum Deutsch sprechen, aber Kunden mit einem warmen Lächeln begrüßen, aktiv zuhören und volle Aufmerksamkeit schenken, erzielen bessere Kundenerlebnisse als sprachgewandte Mitarbeitende ohne Engagement. Der Grund: Menschen reagieren primär auf nonverbale Signale. Offene Körpersprache, Blickkontakt und echte Hilfsbereitschaft kommunizieren Wertschätzung - unabhängig von der verwendeten Sprache. Der Net Promoter Score misst, wie wahrscheinlich ein Kunde ein Unternehmen weiterempfiehlt. Fühlt sich ein Kunde im Erstkontakt ignoriert oder ausgeschlossen, sinkt seine Weiterempfehlungsbereitschaft sofort. Vorurteile erzeugen dabei einen systematischen Fehler: Bestimmte Kundengruppen werden strukturell schlechter bedient, was zu ungleichmäßigen NPS-Ergebnissen und blinden Flecken in der Auswertung führt. Unternehmen unterschätzen so das wahre Ausmaß der Unzufriedenheit. Fünf wirksame Maßnahmen für eine vorurteilsfreie Kundeninteraktion: (1) Vorurteilsreflexion: Regelmäßige Workshops, in denen Mitarbeitende eigene Annahmen bewusst hinterfragen. (2) Haltungstraining: Fokus auf Freundlichkeit, aktives Zuhören und Empathie statt auf formale Sprachkompetenz. (3) Kundenzentrierte Prozesse: Abläufe konsequent aus Kundenperspektive gestalten - von der Begrüßung bis zur Problemlösung. (4) Feedbackkultur: NPS-Ergebnisse und Kundenkommentare als konkretes Lernmaterial nutzen. (5) Vielfalt fördern: Diverse Teams entwickeln mehr Empathie für unterschiedliche Kundenbedürfnisse. Kundenfeedback ist das effektivste Instrument, um Vorurteile im Kundenkontakt zu identifizieren. Wenn bestimmte Filialen, Schichten oder Mitarbeitergruppen konstant niedrigere NPS-Werte erzielen, deutet das auf strukturelle Haltungsprobleme hin. Eine detaillierte Segmentierung der Feedback-Daten - nach Standort, Tageszeit oder Kundengruppe - liefert präzise Hinweise, wo Trainingsmaßnahmen den größten Hebel haben. **FAQ** - Was ist der Zusammenhang zwischen Mitarbeiterhaltung und dem NPS-Wert? Die Haltung der Mitarbeitenden ist einer der stärksten Treiber des Net Promoter Score. Kunden, die sich willkommen, gehört und wertgeschätzt fühlen, empfehlen ein Unternehmen mit deutlich höherer Wahrscheinlichkeit weiter. Freundlichkeit und Aufmerksamkeit wirken direkt auf die Weiterempfehlungsbereitschaft - stärker als Produktqualität oder Preisgestaltung. - Wie erkennt ein Unternehmen, ob Vorurteile den Kundenkontakt beeinflussen? Hinweise liefern auffällige Muster im NPS-Feedback: konstant niedrige Bewertungen für bestimmte Standorte, Mitarbeitergruppen oder Kundenprofile. Ergänzend helfen Mystery-Shopping-Analysen und offene Mitarbeitergespräche. Unbewusste Vorurteile zeigen sich oft nicht in einzelnen Vorfällen, sondern in wiederholten, systematischen Abweichungen bei der Servicequalität. - Warum ist eine diverse Belegschaft wichtig für das Kundenerlebnis? Diverse Teams bringen unterschiedliche kulturelle Perspektiven und Kommunikationsstile mit. Das erhöht die Empathiefähigkeit gegenüber verschiedenen Kundengruppen und reduziert blinde Flecken im Service. Unternehmen mit diversen Belegschaften erzielen laut McKinsey nicht nur bessere Geschäftsergebnisse, sondern auch konsistent höhere Kundenzufriedenheitswerte. - Kann ein Mitarbeiter, der kein perfektes Deutsch spricht, trotzdem einen hohen NPS erzielen? Ja - denn Kunden bewerten in erster Linie das emotionale Erlebnis, nicht die sprachliche Perfektion. Ein Mitarbeitender, der mit echtem Engagement, einem offenen Lächeln und aktiver Hilfsbereitschaft agiert, hinterlässt einen positiv erinnerten Eindruck. Studien zur nonverbalen Kommunikation belegen, dass Körpersprache und Haltung weit mehr Gewicht haben als der Wortinhalt. - Welche ersten Schritte verbessern sofort das Kundenerlebnis und den NPS? Drei sofort umsetzbare Maßnahmen: Erstens, aktives Begrüßungsprotokoll einführen - jeder Kunde wird beim Betreten wahrgenommen und angesprochen. Zweitens, kurze Reflexionsrunden im Team etablieren, um eigene Annahmen zu hinterfragen. Drittens, NPS-Feedback regelmäßig im Teammeeting besprechen und konkrete Verbesserungsschritte ableiten. --- ### Hoe beïnvloeden vooroordelen jouw NPS-strategie? [Nederlands] URL: https://kunden-erlebnis.de/nl/blog/vorurteile-im-kundenkontakt-der-stille-killer-deiner-nps-strategie Published: 2026-03-02 > Vooroordelen in klantcontact ondermijnen de klantbeleving ongemerkt. Houding en gedrag, niet taal of uiterlijk, bepalen of klanten zich welkom voelen en jouw NPS stijgt. Onbewuste vooroordelen, ook wel 'unconscious bias' genoemd, ontstaan wanneer medewerkers oordelen op basis van uiterlijk, taal of afkomst in plaats van op werkelijke klantbehoefte. Dit leidt tot een ongelijke behandeling van klanten: sommigen voelen zich welkom, anderen voelen zich genegeerd. Dat verschil in beleving vertaalt zich direct in lagere klanttevredenheidsscores en een dalende Net Promoter Score (NPS). In een grote elektronicawinkel in Keulen voelde een klant zich volledig genegeerd: medewerkers maakten geen oogcontact, begroetten niemand en voerden onderlinge gesprekken zonder oog voor de winkelende klanten. De initiële conclusie was dat de vreemde taal het probleem was, maar de werkelijke oorzaak bleek de houding. Enkele dagen later begroetten twee chauffeurs uit Kosovo, met nauwelijks Duits taalvaardigheid, hun klanten met een warme glimlach en volle aandacht. Taal bleek irrelevant; houding was allesbepalend. Organisaties die medewerkers actief trainen in het herkennen van onbewuste bias, bouwen een inclusievere klantcultuur op. Effectieve methoden zijn: het voeren van reflectiegesprekken na klantinteracties, het gebruik van anoniem klantfeedback als leermiddel en het inzetten van rollenspellen waarin medewerkers ervaren hoe het is om aan de ontvangende kant te staan. Openheid en psychologische veiligheid zijn daarbij essentieel. 1. **Reflectie op vooroordelen**: Train medewerkers in het herkennen van onbewuste aannames. 2. **Houding boven perfectie**: Vriendelijkheid en oprechte aandacht overtreffen foutloze scripts. 3. **Klantgerichte processen**: Richt elk contactmoment in vanuit de klantbehoefte, vanaf de begroeting tot probleemoplossing. 4. **Feedback als leermoment**: Gebruik NPS-feedback structureel om gedrag en processen bij te sturen. 5. **Diversiteit als kracht**: Een diverse medewerkersbasis levert meer empathie en beter begrip van uiteenlopende klantgroepen. De Net Promoter Score meet in essentie één ding: de bereidheid van een klant om jouw organisatie aan te bevelen. Die bereidheid wordt bepaald door de som van alle ervaringen die een klant heeft gehad. Elk moment van onverschilligheid, elke negatie of elk vooroordeel telt mee. Omgekeerd geldt: elke warme begroeting, elk moment van echte aandacht en elk opgelost probleem versterkt de klantrelatie en verhoogt de kans op een aanbeveling. **FAQ** - Wat is de relatie tussen vooroordelen en de Net Promoter Score? Vooroordelen leiden tot ongelijke klantbehandeling: sommige klanten voelen zich welkom, anderen niet. Klanten die zich genegeerd of anders behandeld voelen, geven lagere NPS-scores en bevelen het bedrijf minder snel aan. Bewuste aandacht voor houding en bias verkleint dit risico aanzienlijk en verhoogt de algehele klanttevredenheid. - Hoe train je medewerkers om vooroordelen in klantcontact te herkennen? Effectieve training combineert bewustwording (wat is onbewuste bias?), reflectie op eigen gedrag via casussen en rollenspellen, en structurele feedback na klantinteracties. Psychologische veiligheid is cruciaal: medewerkers moeten fouten durven benoemen zonder angst voor sancties, zodat leren en verbetering mogelijk zijn. - Speelt taalbeheersing een rol in klanttevredenheid en NPS? Taalbeheersing is minder bepalend dan vaak gedacht. Onderzoek en praktijkervaringen tonen aan dat houding, warmte en oprechte aandacht taalbarrières ruimschoots compenseren. Een medewerker die beperkt de klantentaal spreekt maar hartelijk en behulpzaam is, scoort hoger in klanttevredenheid dan een taalvaardige maar onverschillige collega. - Hoe gebruik je klantfeedback om vooroordelen in je team bespreekbaar te maken? Gebruik anonieme NPS-feedback en open klantcommentaren als concrete vertrekpunten in teamgesprekken. Koppel specifieke klantuitspraken aan gedragsmomenten zonder individuen te beschuldigen. Analyseer patronen: welke klantgroepen geven structureel lagere scores? Die data maakt onbewuste vooroordelen zichtbaar en bespreekbaar zonder defensieve reacties op te wekken. - Wat is het verschil tussen een NPS-strategie en een NPS-meting? Een NPS-meting is het eenmalig of periodiek ophalen van de aanbevelingsscore bij klanten. Een NPS-strategie is het structurele plan om die score te verbeteren: van medewerkershouding en klantprocessen tot feedbackloops en cultuurverandering. Alleen meten zonder strategie levert geen verbetering op, actie op de inzichten maakt het verschil. --- ### Hoe optimaliseer je klantprocessen met automatisering? [Nederlands] URL: https://kunden-erlebnis.de/nl/blog/kundenprozesse-optimieren-automatisierung-richtig-einsetzen Published: 2026-03-02 > Klantprocessen optimaliseer je met automatisering door technologie te combineren met een klantgerichte strategie, zodat efficiëntie en klanttevredenheid samen versterkt worden. Veel organisaties implementeren automatisering puur om kosten te besparen of doorlooptijden te verkorten. Wanneer er geen heldere strategie achter zit, schiet automatisering haar doel voorbij. Klanten raken gefrustreerd door lange wachttijden, gebrek aan hulp en onpersoonlijke interacties. Het resultaat: lagere klanttevredenheid, slechtere online reviews en een dalende NPS-score, precies het tegenovergestelde van wat beoogd werd. Een herkenbaar voorbeeld: een klant scant een fles wijn bij een zelfscankassa. Het systeem geeft automatisch een melding voor leeftijdsverificatie. De medewerker die toestemming moet verlenen, is elders bezig met schappen vullen. Na tien minuten wachten wordt de klant uiteindelijk geholpen, zonder begroeting, excuus of oogcontact. De medewerker is al weg voordat de klant kan reageren. Dit soort ervaringen beschadigt de klantrelatie structureel, ongeacht hoe modern de technologie is. Effectieve automatisering begint met een eenvoudige vraag aan het begin van elke dienst: 'Wie is vandaag verantwoordelijk voor de zelfscankassa's?' Door één medewerker expliciet te belasten met klantbegeleiding bij geautomatiseerde systemen, verander je een wachtmoment in een contactmoment. Een begroeting, een glimlach of een snelle oplossing bij een melding maakt het verschil tussen een neutrale en een positieve klantbeleving. Zo wordt automatisering een middel om de menselijke kant van service te versterken, niet te vervangen. Procesoptimalisatie en het meten van klanttevredenheid via de Net Promoter Score (NPS) zijn onmisbare instrumenten bij het inzetten van automatisering. Door de volledige customer journey in kaart te brengen, identificeer je kritische zwakke plekken, zoals het ontbreken van toezicht bij zelfscankassa's. Regelmatige NPS-metingen en actief beheer van online reviews geven inzicht in hoe goed je strategie werkt én waar je moet bijsturen. Zo wordt data de basis voor voortdurende verbetering. Wanneer automatisering ondersteund wordt door een doordachte strategie en geoptimaliseerde processen, verbetert niet alleen de klantbeleving, ook je online reputatie profiteert. Tevreden klanten schrijven positieve reviews en bevelen je aan in hun netwerk. Dat versterkt je digitale zichtbaarheid en onderscheidt je van concurrenten. Door systematisch te meten, bij te sturen en medewerkers in te zetten op de juiste momenten, creëer je een klantervaring die klanten een reden geeft om terug te komen. **FAQ** - Wat is het grootste risico van automatisering in klantprocessen? Het grootste risico is dat automatisering ingezet wordt zonder klantgerichte strategie. Technologie versnelt dan wel processen, maar vervangt menselijk contact op cruciale momenten. Klanten voelen zich niet geholpen, wat leidt tot frustratie, negatieve reviews en een lagere NPS-score. Zonder heldere verantwoordelijkheden voor medewerkers schiet automatisering haar doel voorbij. - Hoe gebruik je de NPS-score om klantprocessen te verbeteren? De NPS-score meet hoe waarschijnlijk het is dat klanten je aanbevelen. Door NPS regelmatig te meten en te koppelen aan specifieke klantcontactmomenten, zoals zelfscankassa's of geautomatiseerde klantenservice, identificeer je exact waar de beleving hapert. Die inzichten gebruik je om processen gericht bij te sturen en de klantervaring stap voor stap te verbeteren. - Hoe combineer je automatisering met persoonlijk klantcontact? Effectieve combinatie van automatisering en persoonlijk contact vraagt om een duidelijke rolverdeling. Wijs medewerkers expliciet toe aan geautomatiseerde touchpoints, zodat zij beschikbaar zijn op momenten dat de klant hulp nodig heeft. Een begroeting, snelle respons of vriendelijk gebaar op het juiste moment maakt automatisering menselijk en versterkt de klantbinding aanzienlijk. - Wat is een customer journey en waarom is die belangrijk bij procesoptimalisatie? Een customer journey beschrijft alle stappen die een klant doorloopt in contact met jouw organisatie, van eerste oriëntatie tot na de aankoop. Door deze reis in kaart te brengen, ontdek je waar knelpunten zitten in geautomatiseerde processen. Gerichte optimalisatie van die zwakke punten leidt tot een consistentere en positievere klantervaring, wat direct bijdraagt aan hogere klanttevredenheid. - Waarom heeft automatisering impact op online reviews en reputatie? Klantbelevingen bij geautomatiseerde processen zijn bepalend voor hoe klanten over je schrijven. Een frustrerende ervaring, zoals lang wachten zonder hulp, mondt snel uit in een negatieve review. Omgekeerd zorgt een soepel en vriendelijk geautomatiseerd proces voor positieve aanbevelingen. Online reputatie is daarmee een directe spiegel van hoe goed je automatisering is ingericht. --- ### Kundenprozesse optimieren: Wann schadet Automatisierung mehr als sie nützt? [Deutsch] URL: https://kunden-erlebnis.de/blog/kundenprozesse-optimieren-automatisierung-richtig-einsetzen Published: 2026-03-02 > Automatisierung optimiert Kundenprozesse nur dann, wenn sie von einer klaren Strategie, definierten Verantwortlichkeiten und konsequenter Kundenorientierung begleitet wird - andernfalls erzeugt sie Frustration statt Effizienz. Viele Unternehmen investieren in Automatisierungslösungen - Selbstbedienungskassen, Chatbots, automatisierte E-Mails - und erwarten sofortige Effizienzgewinne. Doch ohne eine begleitende Prozessstrategie entstehen Lücken: Kunden warten länger, Mitarbeitende sind überfordert, und das Kundenerlebnis verschlechtert sich. Technologie allein ersetzt keine durchdachte Service-Kultur. Erst wenn beide Elemente zusammenspielen, entsteht echter Mehrwert. Eine Selbstbedienungskasse im Supermarkt stoppt beim Kauf von Alkohol - das System verlangt eine Mitarbeiter-Freigabe. Niemand ist zuständig, die Wartezeit beträgt zehn Minuten, die Freigabe erfolgt ohne Begrüßung oder Entschuldigung. Das Problem ist kein technisches: Die Automatisierung funktioniert. Das Problem ist ein organisatorisches: Verantwortlichkeiten wurden nicht definiert, die Customer Journey nicht zu Ende gedacht. Solche Lücken entstehen, wenn Prozessoptimierung auf halbem Weg endet. Effektive Prozessoptimierung beginnt mit einer täglichen Frage: Wer ist heute für den automatisierten Bereich zuständig? Wird eine Person explizit damit beauftragt, Kunden zu begrüßen, schnell auf Hilferufe zu reagieren und den Ablauf zu überwachen, wandelt sich die Selbstbedienungszone von einer Stressquelle in einen funktionierenden Servicekanal. Dieser Ansatz erfordert keine großen Investitionen - sondern klare Verantwortung und eine bewusste Service-Haltung. Der Net Promoter Score (NPS) misst, wie wahrscheinlich es ist, dass Kunden ein Unternehmen weiterempfehlen. Sinkt der Score nach der Einführung neuer Automatisierungslösungen, ist das ein klares Signal: Die Prozesse wurden nicht ausreichend auf Kundenfreundlichkeit ausgerichtet. Ergänzend liefern Online-Bewertungen auf Google oder Trustpilot qualitative Hinweise darauf, welche konkreten Momente im Kundenerlebnis optimiert werden müssen. Unternehmen, die Automatisierung und menschlichen Service intelligent kombinieren, heben sich klar vom Wettbewerb ab. Die gewonnene Zeit durch automatisierte Prozesse wird gezielt in persönliche Interaktionen investiert: ein Lächeln, eine schnelle Reaktion, eine freundliche Bemerkung. Dieses Zusammenspiel verbessert nicht nur die Kundenbindung, sondern steigert auch die Online-Reputation und den NPS-Score nachweislich. Kunden kommen wieder - weil sie eine Erfahrung machen, die sie anderswo nicht finden. **FAQ** - Was bedeutet Kundenprozesse optimieren konkret? Kundenprozesse optimieren bedeutet, alle Abläufe entlang der Customer Journey systematisch zu analysieren und so zu gestalten, dass Kunden an jedem Kontaktpunkt eine positive Erfahrung machen. Das umfasst die Identifikation von Schwachstellen, die Definition klarer Verantwortlichkeiten und die kontinuierliche Messung der Kundenzufriedenheit. - Wann sollte Automatisierung in Kundenprozessen eingesetzt werden? Automatisierung sollte dort eingesetzt werden, wo sie repetitive Aufgaben übernimmt und Mitarbeitende für wertschöpfende Kundeninteraktionen freistellt. Voraussetzung ist immer eine klare Prozessstrategie: Verantwortlichkeiten müssen definiert, Ausnahme-Szenarien vorbereitet und der Effekt auf die Kundenzufriedenheit kontinuierlich gemessen werden. - Wie hängen Automatisierung und NPS-Score zusammen? Schlecht implementierte Automatisierung führt zu negativen Kundenerlebnissen und senkt den NPS-Score messbar. Gut implementierte Automatisierung hingegen schafft Zeit für persönlichen Service, was die Weiterempfehlungsbereitschaft steigert. Der NPS dient dabei als Frühwarnsystem: Verändert sich der Score nach einer Prozessänderung, zeigt das direkt die Auswirkung auf die Kundenzufriedenheit. - Welchen Einfluss hat Kundenprozessoptimierung auf Online-Bewertungen? Optimierte Kundenprozesse reduzieren Frustrationserlebnisse, die häufig Auslöser für negative Online-Bewertungen sind. Wenn Kunden erleben, dass Abläufe reibungslos funktionieren und Mitarbeitende freundlich und schnell reagieren, steigt die Bereitschaft, positive Bewertungen auf Plattformen wie Google oder Trustpilot zu hinterlassen - was die Online-Reputation nachhaltig verbessert. - Was ist die größte Gefahr bei der Einführung von Automatisierungslösungen im Kundenkontakt? Die größte Gefahr liegt darin, Automatisierung als Selbstzweck einzuführen, ohne die Customer Journey ganzheitlich zu betrachten. Wenn Ausnahmesituationen nicht eingeplant, Verantwortlichkeiten nicht geklärt und Mitarbeitende nicht geschult werden, entstehen genau die Servicelücken, die Kunden frustrieren und langfristig zur Abwanderung führen. --- ### Onvriendelijk personeel? Slechte structuren zijn de echte oorzaak [Nederlands] URL: https://kunden-erlebnis.de/nl/blog/unfreundliches-personal-schlechte-strukturen-im-unternehmen-sind-der-wahre-grund Published: 2026-03-02 > Onvriendelijk gedrag van medewerkers is zelden hun eigen schuld. Onduidelijke processen, slechte taakverdeling en gebrekkige samenwerking zijn de werkelijke oorzaak. Wanneer klanten klagen over onvriendelijk personeel, wijst de vinger al snel naar de medewerker. Maar achter dat gedrag gaat vrijwel altijd een dieper probleem schuil: gebrekkige bedrijfsstructuren. Een gestresste medewerker die onvriendelijk overkomt, is vaak iemand die te veel taken tegelijk uitvoert, geen duidelijke richtlijnen heeft gekregen of klem zit tussen afdelingen die niet op elkaar zijn afgestemd. Het gevolg? Lage klanttevredenheid, negatieve reviews en een dalende NPS-score. Slechte bedrijfsstructuren vertalen zich direct in meetbare schade. Klanten schrijven in reviews: 'De medewerker had geen tijd voor mij' of 'Het personeel was ongeïnteresseerd.' Wat ze niet zien, is dat die medewerker tegelijkertijd vijf andere taken uitvoerde die niet bij zijn functie horen. Wanneer processen niet helder zijn gedocumenteerd en taken niet duidelijk zijn verdeeld, improviseren medewerkers noodgedwongen. Dat leidt tot inconsistente service, meer fouten en zichtbare stress, precies wat klanten als onvriendelijkheid ervaren. Een bedrijf functioneert pas soepel wanneer de belangrijkste werkwijzen zwart op wit staan. Neem klachtenafhandeling als voorbeeld: als er geen duidelijk protocol bestaat, improviseert elke medewerker op zijn eigen manier. Het resultaat is inconsistente service die klanten verwarrend en onbetrouwbaar vinden. Een goed gedocumenteerde handleiding geeft medewerkers houvast, vermindert beslissingsstress en zorgt dat klanten bij elk contactmoment dezelfde kwaliteit ervaren. Dit is een van de krachtigste hefbomen om de NPS structureel te verhogen. Een klassiek voorbeeld: de keuken bereidt gerechten perfect en op tijd, maar de bediening is op dat moment bezig met andere taken. Het eten wordt koud voordat het de gast bereikt. De schuld lijkt bij de bediening te liggen, maar het echte probleem is het ontbreken van duidelijke prioriteitsafspraken tussen keuken en bediening. Regelmatige afstemmomenten, heldere overdrachtsprotocollen en gedeelde prioriteiten tussen afdelingen verkleinen deze servicekloven en versterken tegelijkertijd het teamgevoel. Een veelvoorkomend maar onderschat probleem: medewerkers voeren structureel taken uit die niet bij hun functie horen. Dit ontstaat geleidelijk, zonder dat iemand het actief besluit. Het gevolg is overbelasting, verminderde concentratie op kerntaken en zichtbare stress. Een duidelijk rolprofil per functie maakt verantwoordelijkheden transparant voor zowel medewerker als leidinggevende. Leidinggevenden kunnen zo gericht resources verdelen, overbelasting voorkomen en medewerkers in staat stellen zich volledig te richten op klantgerichte kerntaken. **FAQ** - Is onvriendelijk personeel altijd het gevolg van slechte bedrijfsstructuren? Niet altijd, maar in de overgrote meerderheid van de gevallen wel. Wanneer medewerkers overbelast zijn, onduidelijke taken hebben of tussen slecht afgestemde afdelingen werken, uit dat zich vrijwel altijd als stress en onvriendelijkheid richting klanten. Training helpt alleen als de onderliggende structuur eerst op orde is. - Hoe snel verbetert de NPS na het aanpakken van structuurproblemen? Bedrijven die gericht werken aan procesdocumentatie, afdelingsafstemming en duidelijke rolprofielen zien doorgaans binnen drie tot zes maanden een meetbare NPS-stijging. De exacte snelheid hangt af van de omvang van de organisatie en de ernst van de bestaande structuurproblemen. - Waar begin je als je de structuur van je bedrijf wilt verbeteren? Begin met een structuuraudit: inventariseer welke processen niet gedocumenteerd zijn, waar klachten het vaakst ontstaan en welke afdelingsovergangen voor frictie zorgen. Analyseer daarna negatieve klantreviews om patronen te herkennen. Pas als je de knelpunten kent, kun je gericht en effectief ingrijpen. - Wat is het verschil tussen een klantgerichtheidstraining en een structuurverbetering? Een training leert medewerkers betere communicatievaardigheden, maar lost structurele oorzaken van slechte service niet op. Een structuurverbetering pakt de grondoorzaken aan: onduidelijke processen, gebrekkige taakverdeling en slechte afdelingsafstemming. Ideaal combineer je beide, maar structuur heeft prioriteit. - Hoe herken je in klantreviews dat structuur het probleem is en niet de medewerker? Let op terugkerende patronen in reviews: klachten over wachttijden, inconsistente service, medewerkers die 'afgeleid' of 'gehaast' lijken, of ervaringen die sterk per bezoek verschillen. Dit zijn signalen van structurele problemen. Klachten over individueel onbeleefd gedrag zonder context wijzen vaker op een persoonlijk punt. --- ### Unfreundliches Personal? Schlechte Strukturen sind der wahre Grund! [Deutsch] URL: https://kunden-erlebnis.de/blog/unfreundliches-personal-schlechte-strukturen-im-unternehmen-sind-der-wahre-grund Published: 2026-03-02 Content kon niet worden geoptimaliseerd. --- ### Zou jij je eigen product kopen? De klantperspectief-test [Nederlands] URL: https://kunden-erlebnis.de/nl/blog/blick-aus-kundensicht-wuerdest-du-dein-eigenes-produkt-kaufen Published: 2026-03-02 > Door je eigen product door de ogen van een klant te beoordelen, ontdek je blinde vlekken en verbeter je klanttevredenheid en loyaliteit structureel. Veel ondernemers zijn trots op hun product of dienst, terecht. Maar trots kan ook een blinde vlek creëren. Wanneer je jezelf afvraagt 'Zou ik dit zelf kopen?', dwing je jezelf tot eerlijkheid. Je toetst dan of jouw aanbod écht aansluit op klantbehoeften, of dat je vooral vanuit eigen overtuiging werkt. Deze simpele vraag is een van de krachtigste reflectie-instrumenten voor ondernemers. Ze onthult of je product werkelijk betrouwbaar, relevant en waardevol is. Bedrijven die deze vraag serieus nemen, bouwen sneller vertrouwen op bij klanten en transformeren tevreden klanten in echte ambassadeurs van hun merk. **Stap 1 - Wees een rolmodel:** Jouw eigen enthousiasme is besmettelijk. Als jij niet oprecht overtuigd bent van je eigen aanbod, voelen klanten dat direct. Reflecteer eerlijk: ben jij zelf fan van wat je verkoopt? **Stap 2 - Optimaliseer je processen:** Kleine inefficiënties in je organisatie hebben grote impact op de klantbeleving. Breng knelpunten in kaart en werk continu aan verbetering van je bedrijfsvoering. **Stap 3 - Verzamel eerlijke klantfeedback:** Directe terugkoppeling van klanten is goud waard. Stel gerichte vragen: wat werkt goed, en waar ziet de klant ruimte voor verbetering? Gebruik tools zoals de Net Promoter Score (NPS) om dit structureel te meten. **Stap 4 - Blijf jezelf ontwikkelen:** Stilstand is achteruitgang. Toon klanten dat je continu investeert in kwaliteitsverbetering. Dit versterkt niet alleen klanttevredenheid, maar ook je reputatie als betrouwbare dienstverlener. Een tevreden klant komt terug. Een echte fan beveelt je actief aan. Het verschil zit in de details: word je als klant goed geholpen, voel je je gehoord en gezien? Bedrijven die structureel de klantspiegel opzoeken, en eerlijk reageren op wat ze daarin zien, bouwen duurzame relaties op die veel sterker zijn dan welke marketingcampagne ook. **FAQ** - Waarom zou ik mijn eigen product vanuit klantperspectief beoordelen? Door je eigen aanbod als klant te beoordelen, ontdek je blinde vlekken die je vanuit de ondernemersbril mist. Het helpt je om je product, service en processen te verbeteren zodat ze écht aansluiten op klantbehoeften, en niet alleen op jouw eigen overtuiging. - Wat is de Net Promoter Score (NPS) en waarom is die relevant? De NPS meet hoe waarschijnlijk het is dat klanten jouw bedrijf aanbevelen aan anderen. Een hoge NPS wijst op sterke klantloyaliteit. Door de NPS regelmatig te meten en te optimaliseren, krijg je een betrouwbare graadmeter voor de kwaliteit van je klantbeleving. - Hoe verzamel ik eerlijke feedback van mijn klanten? Stel gerichte, open vragen na een aankoop of servicecontact. Gebruik korte enquêtes, NPS-vragenlijsten of persoonlijke gesprekken. Belangrijk is dat klanten zich veilig voelen om eerlijk te zijn. Anonieme feedbackmogelijkheden verhogen doorgaans de respons en de oprechtheid van de antwoorden. - Hoe vaak moet ik mijn aanbod kritisch evalueren vanuit klantperspectief? Minimaal twee keer per jaar is een goed uitgangspunt, maar kwartaalreflecties zijn nog effectiever. Koppel dit aan vaste momenten voor klantfeedbackanalyse en NPS-meting, zodat je tijdig kunt bijsturen en aantoonbaar verbetert voor je klanten. - Wat doe ik als ik mijn eigen product niet zou kopen? Zie het als een waardevolle ontdekking. Identificeer precies waarom je twijfelt: is het de prijs, de kwaliteit, de communicatie of de service? Prioriteer de verbeterpunten en pak ze stap voor stap aan. Betrek klanten en medewerkers bij het verbeterproces voor de beste resultaten. --- ### Würdest du dein eigenes Produkt kaufen? [Deutsch] URL: https://kunden-erlebnis.de/blog/blick-aus-kundensicht-wuerdest-du-dein-eigenes-produkt-kaufen Published: 2026-03-02 > Wer sein eigenes Produkt aus Kundensicht bewertet, erkennt blinde Flecken, stärkt die Servicequalität und verwandelt zufriedene Kunden in echte Markenbotschafter. Viele Unternehmer sind zu Recht stolz auf ihr Produkt oder ihre Dienstleistung. Doch genau dieser Stolz kann den Blick trüben. Wer bewusst in die Rolle des eigenen Kunden schlüpft, entdeckt oft Details, die im Alltag übersehen werden: unklare Kommunikation, langsame Prozesse oder fehlende Wertschätzung. Diese Perspektive ist kein Angriff auf die eigene Leistung - sie ist ein Werkzeug zur gezielten Verbesserung. Unternehmen, die sich regelmäßig fragen, ob sie ihr eigenes Angebot kaufen würden, entwickeln eine stärkere Kundenorientierung. Sie erkennen früher, wo Prozesse scheitern, wo Versprechen nicht eingehalten werden und wo echte Begeisterung fehlt. Langfristige Kundenbindung entsteht nicht durch Zufälle - sie ist das Ergebnis systematischer Reflexion und konsequenter Verbesserung. Nur wer seine eigenen Standards kennt, kann sie dauerhaft erfüllen. **Schritt 1 - Vorbildfunktion prüfen:** Bist du selbst von deinem Produkt begeistert? Begeisterung ist ansteckend - ihr Fehlen auch. **Schritt 2 - Organisation und Effizienz analysieren:** Kleine Prozessschwächen wirken für Kunden oft groß. Identifiziere Engpässe und optimiere sie konsequent. **Schritt 3 - Ehrliches Kundenfeedback einholen:** Frage direkt nach: Was funktioniert? Was frustriert? Ungefärbte Rückmeldungen sind der wertvollste Input für Produktverbesserungen. **Schritt 4 - Kontinuierliche Weiterentwicklung sicherstellen:** Stillstand signalisiert Kunden mangelndes Interesse. Wer sich aktiv weiterentwickelt, zeigt: Ihre Zufriedenheit hat dauerhaft Priorität. Der Unterschied zwischen einem zufriedenen Kunden und einem begeisterten Fan liegt in der emotionalen Verbindung. Wer als Unternehmen transparent kommuniziert, verlässlich liefert und aktiv auf Feedback reagiert, baut diese Verbindung systematisch auf. Echte Markenbotschafter empfehlen weiter, ohne gefragt zu werden - weil sie überzeugt sind. Das gelingt nur, wenn das Angebot wirklich hält, was es verspricht. **FAQ** - Was bedeutet es, das eigene Produkt aus Kundensicht zu bewerten? Es bedeutet, bewusst die Perspektive eines außenstehenden Käufers einzunehmen: Ist das Produkt klar kommuniziert? Wird der versprochene Mehrwert tatsächlich geliefert? Fühlt sich der Kunde wertgeschätzt und gut betreut? Diese Übung deckt blinde Flecken auf, die interne Bewertungen häufig übersehen. - Wie hilft Kundenfeedback dabei, die Servicequalität zu verbessern? Direktes Kundenfeedback liefert ungefärbte Einblicke in die tatsächliche Nutzungserfahrung. Es zeigt, welche Stärken ausgebaut und welche Schwachstellen dringend behoben werden sollten. Regelmäßige Feedbackschleifen - etwa über NPS-Befragungen - ermöglichen eine kontinuierliche, datenbasierte Verbesserung der Dienstleistungsqualität. - Was ist der Net Promoter Score (NPS) und warum ist er relevant? Der Net Promoter Score misst, wie wahrscheinlich es ist, dass Kunden ein Unternehmen weiterempfehlen. Er gilt als zuverlässiger Indikator für Kundenzufriedenheit und Wachstumspotenzial. Ein hoher NPS zeigt, dass Kunden nicht nur zufrieden, sondern aktiv begeistert sind - ein klares Zeichen für nachhaltige Kundenbindung. - Warum ist Kundenbindung wichtiger als Neukundengewinnung? Bestehende Kunden zu halten ist wirtschaftlich deutlich effizienter als neue zu gewinnen. Treue Kunden kaufen häufiger, geben mehr aus und empfehlen aktiv weiter. Investitionen in Kundenzufriedenheit und Servicequalität zahlen sich daher schneller und nachhaltiger aus als reine Akquise-Maßnahmen. - Wie kann ein Unternehmen den Kundenspiegel-Test in der Praxis durchführen? Konkret: Durchlaufe den gesamten Kaufprozess selbst oder bitte eine neutrale Person darum. Notiere Hürden, unklare Schritte und Momente fehlender Wertschätzung. Ergänze dies mit ehrlichem Kundenfeedback und strukturierten NPS-Befragungen. Das Ergebnis ist ein klares Bild der tatsächlichen Kundenerfahrung. --- ### Slechte reviews: wat zeggen ze écht over jouw service? [Nederlands] URL: https://kunden-erlebnis.de/nl/blog/schlechte-bewertungen-so-reagierst-du-professionell-und-souveran Published: 2026-03-02 > Slechte reviews weerspiegelen niet altijd slechte service. Professioneel reageren op emotionele klanten beschermt je reputatie en versterkt klantvertrouwen op de lange termijn. Slechte reviews doen pijn, zeker als je het gevoel hebt alles goed gedaan te hebben. Toch is een negatieve beoordeling geen bewijs van falen. Er zijn contactmomenten met klanten die van nature uitdagend zijn, voor de klant én voor de medewerker. Precies in die momenten laat een team zien hoe professioneel het werkelijk is. Een praktijkvoorbeeld uit een transportbedrijf illustreert dit scherp. Twee bezorgers arriveren met een groot hoekbankstel. De klant eist dat het meubel via het raam naar binnen wordt getild, iets wat het bedrijf wegens veiligheids- en aansprakelijkheidsredenen weigert. De klant wordt luid en verwijtend. De bezorgers blijven rustig, leggen zakelijk uit waarom het niet kan en kiezen bewust niet voor een confrontatie. Geen oogrollers, geen sarcastische opmerkingen. Wanneer medewerkers reageren met zinnen als 'Dat is ons probleem niet', 'Had u de leveringsvoorwaarden gelezen...' of 'U heeft het product zelf uitgekozen', escaleert een situatie razendsnel. De klant voelt zich niet gehoord en zal zijn frustratie ventileren via een online review. Professionele terughoudendheid, rustig luisteren, feitelijk uitleggen, begrenzen zonder bot te zijn, voorkomt dit patroon. Tussen een prikkel en een reactie ligt altijd een keuze. Teams die die ruimte bewust benutten, kiezen voor professionaliteit boven impuls. Dat levert geen direct applaus op, maar wél langdurig vertrouwen. Klanten die zich gewaardeerd voelen, kopen vaker terug en vertellen anderen over hun positieve ervaring. Vertrouwen en koopbereidheid zijn onlosmakelijk met elkaar verbonden, en dat maakt verkopen structureel makkelijker. Een professionele reactie op een negatieve review volgt drie stappen: erken de frustratie van de klant zonder het eigen handelen af te zwakken, geef een feitelijke en korte toelichting op wat er is gebeurd, en bied een vervolgstap aan zoals contact opnemen voor een oplossing. Deze aanpak toont andere lezers dat jouw bedrijf verantwoordelijkheid neemt, en dat weegt zwaarder dan de review zelf. **FAQ** - Moet je altijd reageren op een slechte review? Ja. Niet reageren op een negatieve beoordeling vergroot de reputatieschade. Een kalme, professionele reactie laat zien dat je bedrijf verantwoordelijkheid neemt. Zelfs als de klacht onterecht is, toont een reactie aan andere lezers dat jouw organisatie serieus omgaat met feedback en klantbeleving. - Wat doe je als een slechte review aantoonbaar onterecht is? Reageer feitelijk en zonder verwijt. Schets kort de situatie vanuit jouw perspectief, erken de teleurstelling van de klant en nodig hem uit voor direct contact. Ga nooit in discussie via het openbare reviewplatform, dat schaadt je reputatie meer dan de review zelf. - Hoe voorkom je dat medewerkers escaleren bij boze klanten? Gerichte training in klantcommunicatie en het oefenen van concrete scenario's helpt medewerkers om in gespannen situaties professioneel te blijven. Het bewust stilstaan bij de ruimte tussen prikkel en reactie, ook wel het 'responsgap', is een bewezen techniek om impulsieve reacties te voorkomen. - Heeft een slechte review altijd invloed op je NPS-score? Niet per se. De NPS-score weerspiegelt de algehele klantloyaliteit, niet één geïsoleerde ervaring. Wanneer de meerderheid van je klanten positieve ervaringen rapporteert, compenseert dit incidentele negatieve beoordelingen. Structureel professioneel handelen heeft op termijn een grotere impact op je NPS dan het vermijden van elke slechte review. - Wanneer is een slechte review een signaal om iets in je service te veranderen? Als hetzelfde thema terugkeert in meerdere reviews, zoals communicatie, levertijden of productinformatie, is dat een structureel signaal. Incidentele reviews over situaties waarbij beleid correct is nageleefd, vragen om een professionele reactie maar niet per se om een proceswijziging. Patroonherkenning is daarbij essentieel. --- ### Schlechte Bewertungen? So reagierst du professionell und souverän [Deutsch] URL: https://kunden-erlebnis.de/blog/schlechte-bewertungen-so-reagierst-du-professionell-und-souveran Published: 2026-03-02 Content kon niet worden geoptimaliseerd. --- ## Podcast (150) ### KI im Kundenkontakt: Chatbot ja, aber richtig [Deutsch] URL: https://kunden-erlebnis.de/podcast/chatbot-kundenkontakt-fehler-loesungen-mulkedsp Published: 2026-09-30 64 Prozent der Kunden hätten am liebsten gar keine KI im Kundenservice. Und trotzdem kann ein Chatbot deinen Betrieb entlasten, Anfragen abends beantworten und Ruhe in den Alltag bringen. Wie geht das zusammen? Anne-Marie Vissers zeigt in dieser Folge, was schiefläuft, wenn Chatbots schlecht eingesetzt werden, und was stattdessen funktioniert. Die 3 häufigsten Fehler: der abgerissene Faden, die Sackgasse und die Endlosschleife. Dazu 3 konkrete Lösungen: feste Rückrufzeiten, ein sichtbarer Notausgang und die Zwei-Runden-Regel. Für Betriebe mit 5 bis 100 Mitarbeitern, die überlegen, ob ein Chatbot auf der Website sinnvoll ist.
Anne-Marie Vissers spricht über KI im Kundenkontakt. Nicht über Tools oder Marken, sondern aus Kundensicht: Was macht ein schlecht eingesetzter Chatbot mit deinen Stammkunden? Und wie setzt du ihn so ein, dass er wirklich hilft?
Laut Gartner hätten 64 Prozent der Kunden am liebsten, dass Unternehmen gar keine KI im Kundenservice einsetzen. Das bedeutet nicht, dass Chatbots falsch sind. Es bedeutet, dass Kunden Angst haben, keinen Menschen mehr zu erreichen, wenn es wirklich darauf ankommt.
Chatbot plus Mensch ist immer ein Paar. Gegen einen Chatbot ist nichts zu sagen, für einfache Fragen, abends, am Wochenende. Aber die Kombination entscheidet. Wer nur auf den Chatbot setzt und keinen Notausgang einbaut, schickt seine Kunden gegen die Wand. Wer es richtig einstellt, gewinnt Ruhe im Betrieb und behält seine Stammkunden.
**Transcript** Ja, hallo liebe Leute, hier wieder eine neue Podcastfolge. Dieses Mal geht es um KI im Kundenkontakt: Chatbot, ja oder nein? Was ist der Anlass für diesen Podcast? Ganz klar: Letzte Woche habe ich gefragt, welche Themen für euch interessant sein könnten, und das meistgewählte Thema war KI im Kundenkontakt. Heute geht es um deine Kunden. Das bedeutet, es ist aus der Kundensicht heraus erzählt. Es ist nicht so, dass ich euch einen Chatbot, eine Marke oder ein Tool empfehlen würde, weil das weiß ich nicht und da bin ich auch kein Experte. Was ich euch auf jeden Fall sagen kann, ist, was ihr nicht tun solltet, wenn ihr einen Chatbot einsetzt, welche Dinge ihr auf jeden Fall tun könnt und was die Lösungen dafür sind. Was ein Chatbot mit deinen Stammkunden macht, das ist letztendlich mein Fachgebiet und meine Expertise. Was euch in dieser Folge erwartet: Zuerst nenne ich ein paar Zahlen, die ihr auf jeden Fall kennen solltet. Danach spreche ich über 3 Fehler, die viele mit Chatbots machen, und erkläre, was dabei im Prinzip falsch gemacht wird. Und dann zum Schluss natürlich noch 3 Lösungen, die zu diesen Fehlern passen, damit ihr sicherstellt, dass Chatbots und euer Betrieb Freunde bleiben und eure Kunden Freunde bleiben. Am Ende noch ein kleines Fazit, aus dem ihr erkennt, ob ein Chatbot in eurem Betrieb Kunden hält oder Kunden kostet. Das ist der Aufbau dieses Podcasts. Für wen ist dieser Podcast? Dieser Podcast ist für alle Unternehmen mit 5 bis 100 Mitarbeitern, deren Inhaber noch ziemlich nah am Kundenkontakt stehen und gerade überlegen, ob ein Chatbot auf der Website etwas für sie sein könnte, oder ob Anfragen per E-Mail automatisiert werden können, weil man einfach weniger Telefonate und weniger liegenbleibende E-Mails braucht. Also: mehr Ruhe im Betrieb. Für diese Personen ist es auf jeden Fall sinnvoll, weiterzuhören. Dann kommen wir zunächst zu Punkt 1: die Zahlen. Was sagen die Kunden? Wie gesagt, ich erzähle immer aus Kundensicht. Gartner, das ist ein großes Forschungsunternehmen, weltweit tätig, führt viele Untersuchungen und Kundenbefragungen durch. Die haben ganz klar untersucht, dass 64 Prozent der Kunden es vorziehen würden, wenn Unternehmen gar keine KI im Kundenservice einsetzen. Diese Zahl ist natürlich eindeutig. Wir als Kunden, und du bist selbst auch irgendwo Kunde, hätten am liebsten immer persönlichen Kontakt. Ich muss auch ganz ehrlich sagen: Wenn du ein Produkt oder eine Dienstleistung brauchst, die eigentlich gar nicht so kompliziert ist, könnte das tatsächlich auch von Chatbots übernommen werden. Aber wenn wir die Kunden direkt fragen, würden sie immer einen persönlichen Kontakt bevorzugen. Die größte Sorge vieler Kunden ist schlicht die Angst. Jeder Kauf ist auch ein emotionaler Kauf, das wisst ihr. Und wir als Kunden haben Angst, wenn alles von Maschinen ersetzt wird. Wenn ich mal eine Reklamation habe oder das Produkt nicht funktioniert: Wo kann ich mich dann melden? Ist das schwierig? Wie einfach und reibungslos läuft das dann ab? Das ist die größte Sorge der Kunden: Lande ich in einer Dauerschleife oder bleibe ich irgendwo hängen? Wenn wir einen Menschen am Telefon haben, haben wir immer das Gefühl, konkreter gehört zu werden. Das ist natürlich nicht immer wahr, aber das Gefühl ist bei uns Menschen noch immer vorhanden. Die Betriebe, denen ich helfe, stehen selbst noch ziemlich nah am Kundenkontakt. Die Kunden, die ihr habt, kennen euch auch. Die wollen mit euch Geschäfte machen, weil ihr da seid. Die Chemie stimmt. Die Kunden kaufen bei euch, weil ihr ihnen gefällt, weil sie das Gefühl haben, bei euch gut aufgehoben zu sein und gut geholfen zu werden. Wenn dann auf einen Schlag ein Chatbot eingeführt wird, ist das nicht schlimm, aber das braucht auch einen Übergang. Und wenn es nicht ganz reibungslos läuft, kann es sein, dass der Kunde enttäuscht ist, weil der Service, den er vorher bekommen hat, durch KI ersetzt wird und dabei zurückgeht. Das ist die größte Sorge, die die meisten Kunden haben. Dann kommen wir direkt zu den 3 Fehlern, die die meisten Betriebe machen. Fehler 1: Der abgerissene Faden. Den Begriff nennt man auf Englisch Warm Handoff, und das ist das Gegenteil vom Cold Handoff. Was bedeutet das eigentlich? Ein Warm Handoff ist eine gute Übergabe vom Chatbot an einen Menschen. Der Mensch übernimmt mit allem, was der Kunde bereits gesagt hat. Der Kunde muss nichts doppelt erzählen und weiß, dass sich jemand meldet. Bei diesem Fehler findet diese Übergabe gar nicht statt. Dazu kann ich ein ganz konkretes Beispiel nennen, weil ich das selbst erlebt habe. Wir hatten einen Urlaub gebucht. Das Buchen des Ferienhauses lief komplett digital über KI, und das muss ich ehrlich sagen, das lief reibungslos. Wir haben auch eine Handynummer bekommen, über die wir chatten konnten. Ich hatte ein paar Fragen gestellt, die wurden sofort gut beantwortet. Und wenn die Frage zu schwierig wurde, bin ich sofort an einen Mitarbeiter weitergeleitet worden. Das war also ein Warm Handoff. Wenn der Chat die Frage nicht beantworten konnte, wurde ich zu einem Mitarbeiter weitergeleitet, der mir dann super geholfen hat. Das wurde auch im Chat kommuniziert: Der Chat in diesem WhatsApp hat gesagt: "Ich kann Ihnen nicht weiterhelfen. Sie werden jetzt weitergeleitet. Innerhalb von einer Stunde bekommen Sie eine Antwort." Perfekt. Ich war begeistert. Bis wir dann tatsächlich in dieser Ferienwohnung ankamen. Es war Wochenende. Am Samstagmorgen, als wir das Frühstück machen wollten, haben wir gemerkt, dass der Kochherd nicht funktioniert. Ich dachte: Ich habe einen WhatsApp-Chat, ich schreibe sofort. Und der Chat antwortete, ein Monteur würde sich melden. Ganz im Ernst: Wir sind Montagmorgen abgereist. Wir haben gar nichts gehört. Montagmorgen habe ich noch einmal geschrieben, und dann kümmerte sich ein Mitarbeiter darum. Letztendlich wurde alles gelöst, kein Problem. Ich habe eine Reklamation gemacht, weil wir das ganze Wochenende den Herd nicht nutzen konnten, und ich habe auch Geld zurückerstattet bekommen. Aber was hier interessant ist: Der Warm Handoff hat nur in der Woche funktioniert, am Wochenende gar nicht, weil sich da kein Monteur gemeldet hat. Das ist ein Fehler, den viele Betriebe machen: Dieser Übergang zu einem Menschen, wenn es zu schwierig wird, findet nicht immer automatisch statt. In diesem Fall war es in der Woche okay, aber am Wochenende und abends nicht. Das muss man vorher auf jeden Fall gut einstellen. Fehler 2: Die Sackgasse. Was bedeutet das? Der Chatbot ist der einzige Weg zum Betrieb. Auf der Website gibt es keine Telefonnummer mehr, keine E-Mail-Adresse, keinen Knopf zu einem Menschen und kein Kontaktformular. Versteht der Chatbot die Frage nicht, kommt der Kunde nirgendwo mehr hin. Das nennt man auch eine Einbahnstraße, und die wollen wir einfach nicht. Wenn wir Menschen das Gefühl haben, in einer Einbahnstraße oder vor einer Vollsperrung zu stecken, ohne Alternative, dann bekommen wir Angst. Wenn ich zum Beispiel eine Frage an meine Bank habe und die Antwort lautet: "Nehmen Sie keinen Kontakt mit uns auf, wir melden uns, wenn wir Ihre Sachen bearbeitet haben": Wann werde ich angerufen? Wann bekomme ich eine Antwort? Dann bleibe ich mit einer offenen Frage zurück. Ich habe eine Frage gestellt, ich kriege eine E-Mail zurück: "Danke für deine E-Mail, aber sehen Sie von einem weiteren Kontakt ab, weil wir gerade so viel zu tun haben. Wir können deine Frage jetzt nicht sofort beantworten, aber seien Sie ruhig, wir nehmen Kontakt mit Ihnen auf." Der Satz "seien Sie ruhig" ist gut gemeint, aber wenn die Frage eilig ist: Wo kann ich mich dann melden? Oft gibt es keine E-Mail-Adresse und keine Telefonnummer. Das wäre nicht schlimm, wenn in dieser E-Mail stünde: "Innerhalb von 12 oder 24 Stunden bekommen Sie eine Antwort." Dann gibt es einen Ausweg. Aber ohne diesen Hinweis schickst du den Kunden gegen die Wand. Erinnert euch an die größte Angst der Kunden: Sie wollen einen Menschen erreichen. Wenn du sie in eine Sackgasse schickst, erreichen sie keinen Menschen und werden auf jeden Fall in Panik geraten. Und Panik klingt vielleicht übertrieben, aber das Gefühl, dass ich nirgendwo hinkomme, das wirkt abschreckend. Das wirkt nicht schön. Und ein Kunde, der nicht weiterkommt, der geht. Und mancher sagt nicht mal etwas, aber der geht einfach zur Konkurrenz. Weil keine Antwort nicht schlimm ist, aber ich muss irgendwo eine Auskunft bekommen. Das ist Fehler 2. Und Fehler 3 ist die Endlosschleife. Vielleicht drücke ich mich besser mit einem englischen Fachbegriff aus: der Chatbot antwortet immer wieder dasselbe. Der Kunde fragt anders, landet aber wieder auf derselben Antwort oder derselben Seite. Und es gibt auch auf keinen Fall einen Ausweg zu einem Menschen. Dieser Begriff kommt aus dem Verbraucherschutz und ist im Kundenservice fest etabliert: dass ich quasi im Kreis lande. Ich hatte letztens ein eigenes Beispiel: Ich hatte einen Onlineservice gebucht, das habe ich auch bezahlt, und ich musste eine Rechnung haben, um meine Mehrwertsteuer abzusetzen. Ich hab dann nach der Rechnung gesucht, konnte sie nirgendwo finden. Dann hab ich irgendwo eine Lupe gesehen, wo ich etwas eingeben konnte. Ich hab "Rechnung" und "Mehrwertsteuer" eingegeben, kam auf eine Seite, die mir nicht weitergeholfen hat, und wurde wieder auf eine andere Seite weitergeleitet. Letztendlich habe ich 15 Minuten herumgesucht und bin einfach nicht weitergekommen. Das ist ein Fehler, der ganz oft gemacht wird. Ich hab dann auch nach einer Telefonnummer und einer E-Mail-Adresse gesucht, wo ich den Kundenservice erreichen könnte, damit ich wenigstens noch eine E-Mail mit meiner Frage schicken kann. Denn anscheinend konnte der Chatbot mit meinen Keywords gar nichts anfangen. Und das ist schon interessant: Erst nach 15 Minuten Suche bin ich auf der Kundenservice-Seite gelandet. Aber das Schöne ist, ich hab dann eine E-Mail geschrieben und innerhalb von 2 Minuten eine Antwort bekommen. Das war dann wieder ein Chatbot, der mich wieder auf dieselbe Seite weitergeleitet hat wie zuvor mit den Keywords auf der Website. Das hat mir gar nichts gebracht. Und am Ende der E-Mail, ganz klein, stand: Wenn Sie nicht weiterkommen, können Sie diese E-Mail-Adresse benutzen, und dann wird ein Mitarbeiter Ihnen weiterhelfen. Aber ganz im Ernst: Es hat 20 Minuten gedauert. Ich weiß, dass ich neulich gelesen habe, dass Klarna, jeder kennt Klarna, ein großes Institut, über das man im Prinzip Ratenzahlungen abwickeln kann. Der Geschäftsführer hat 2024 ganz klar verkündet, KI wird jetzt 700 Servicekräfte ersetzen. Das bedeutet: Wir können ganz viel Kosten sparen, deswegen können wir noch günstiger für euch werden. Und damit hat er angefangen. Noch kein Jahr später hat derselbe Geschäftsführer gesagt, dass damals die Kosten für den Betrieb zu sehr im Vordergrund gestanden haben und dass die Qualität des Service dabei unheimlich gelitten hat. Und heute beantwortet die KI die einfachen Fragen, aber der persönliche Kontakt ist zum Premiumservice geworden. Das bedeutet: Da ist immer noch persönlicher Kontakt möglich, und das ist auf jeden Fall wichtig. Denn wenn sogar Klarna, so ein großes Unternehmen, zurückrudert, muss man diesen Fehler nicht selbst machen. Die 3 Lösungen, die sich 1 zu 1 auf die 3 Fehler übertragen lassen. Die erste Lösung ist eine feste Rückrufzeit. Der Chatbot sagt dem Kunden, wann sich ein Mensch meldet. Ein Mensch hält diese Zusage ein, am selben Tag, spätestens am nächsten Morgen. Er übernimmt den Fall mit einer warmen Übergabe. Und das Wichtigste dabei: Wenn der Mensch übernimmt, gibt es erstens eine klare Ansage, wann der Kunde eine Antwort zurückerwarten kann. Und noch wichtiger: Das, was der Kunde bereits mit dem Chatbot besprochen und geschrieben hat, ist auch der Person bekannt, die diesen Fall übernimmt. Das bedeutet, dass alles reibungslos übergeht. Erstens eine feste Zusage, wann der Kunde eine Antwort bekommt, und zweitens, dass das, was er schon mit dem Chatbot bespr… *(Transcript truncated. Full episode: https://kunden-erlebnis.de/podcast/chatbot-kundenkontakt-fehler-loesungen-mulkedsp)* --- ### Fachbegriffe, die keiner versteht, bringen nichts [Deutsch] URL: https://kunden-erlebnis.de/podcast/fachbegriffe-kundensprache-nps-erklaeren Published: 2026-08-25 Ein Geschäftsführer erklärt seinem Team den Net Promoter Score. Keiner kann damit etwas anfangen, bis jemand sagt: "das ist der Begriff, den die kleine Niederländerin uns erklärt hat." Sofort weiß jeder im Raum, worum es geht. Anne-Marie Vissers nimmt diesen Moment als Ausgangspunkt für eine klare These: Fachbegriffe bleiben nicht. Geschichten, Gesichter und eigene Sprache schon. Das gilt im Kundengespräch genauso wie im Team. Die eigentliche Frage ist nicht, ob dein Team den NPS kennt, sondern ob es weiß, was eine steigende Kundenloyalität für den Kunden konkret bedeutet.Fachbegriffe wie NPS erklären sich nicht selbst. Was im Gedächtnis bleibt, ist eine Geschichte, eine Person oder ein konkretes Bild. Anne-Marie Vissers zeigt anhand einer echten Situation aus einem Kick-off-Meeting, wie ein einziger Satz eines Mitarbeiters mehr bewirkt als jede Definition.
"Nur was hängen bleibt, ist eine Storytelling oder Geschichte oder ein Gesicht, aber niemals der Begriff." Dieses Prinzip gilt für die Kommunikation mit Kunden genauso wie für die interne Vermittlung von Kennzahlen. Der NPS ist ein Fachbegriff. Kundenloyalität ist ein Erlebnis. Wer beides verwechselt, verliert beide Zielgruppen.
Anne-Marie Vissers ist Geschäftsführerin von Kunden-Erlebnis und begleitet B2B-Unternehmen im Großhandel mit ihrer Bewährten 3-Phasen-Methode: Nullmessung, Verbessern und Steuern, Verankerung mit einem internen CX-Verantwortlichen. Keine Einmalmaßnahme, sondern strukturelle Transformation.
**Transcript** Wenn ihr mit Kunden redet, redet dann nicht über Fachbegriffe, sondern immer über etwas, was auch für den Kunden verständlich ist. Ein Geschäftsführer hat mir letzte Woche etwas erzählt, das total lustig war: was sein Team über mich gesagt hatte. Da musste ich sofort grinsen. Dieser Betrieb möchte den Net Promoter Score messen, und er wollte seinem Team erklären, was der Net Promoter Score beinhaltet und welchen Einfluss das auf das Team hat. Er hatte das einmal erklärt. NPS ist ein Fachbegriff, aber viele Mitarbeiter vergessen auch, was NPS ist. Und dann auf einmal hat ein Mitarbeiter gesagt: „Ah, das ist der Begriff, den die kleine Niederländerin uns erklärt hat. Das hatten wir im Kick-off-Meeting." Und sofort wusste jeder im Raum, was das bedeutet. Nicht, weil NPS plötzlich einfach war, sondern weil dieser NPS an eine Person oder eine Geschichte geknüpft wurde. Das ist der Punkt: Wenn ihr mit Kunden redet, redet nicht über Fachbegriffe, sondern immer über etwas, was auch für den Kunden verständlich ist. Redet seine eigene Sprache. Denn du kannst ein Konzept erklären, wie du möchtest, aber was hängen bleibt, ist ein Storytelling, eine Geschichte oder ein Gesicht. Niemals der Begriff. Deswegen meine Frage: Kennt dein Team nicht nur die reine Zahl, sondern auch, was es für den Kunden bedeutet, wenn dieser NPS oder die Kundenloyalität steigt? Das ist die viel wichtigere Frage. Viel Erfolg. --- ### Wie einfach ist es, mit dir Geschäft zu machen? [Deutsch] URL: https://kunden-erlebnis.de/podcast/website-kundenperspektive-zugaenglichkeit-test Published: 2026-08-24 Geh auf deine Website und schau genau hin: Kann ein Kunde dich wirklich erreichen? Kann er ein Kontaktformular absenden, eine Telefonnummer finden, eine Buchung abschließen? In dieser Folge schildert Anne-Marie Vissers zwei konkrete Website-Prüfungen, bei denen sie als Mystery-Kundin gravierende Hürden entdeckt hat. Fehlende Absende-Schaltflächen, keine internationale Rufnummer, unverständliche Fachbegriffe im Buchungsprozess. Jede dieser Hürden kostet einen potenziellen Kunden. Der entscheidende Punkt: Was intern selbstverständlich wirkt, ist es aus Kundensicht oft nicht. Die Folge endet mit einem klaren Auftrag: heute oder morgen an den Computer, Website aufrufen, selbst testen.Wie einfach kann ein Kunde mit dir Geschäft machen? Diese Frage steht im Mittelpunkt der Folge. Anne-Marie Vissers hat zwei Unternehmens-Websites aus Kundenperspektive geprüft und dabei konkrete Barrieren gefunden, die Interessenten kosten, bevor ein erstes Gespräch stattfindet.
Wer den Campingplatz kennt, versteht die eigenen Begriffe selbstverständlich. Ein neuer Gast kennt diese internen Konzepte nicht. In dem Moment, wo etwas unklar ist oder ein Schritt nicht funktioniert, springt der Interessent ab und sucht anderswo. Der Kunde kann dich nicht erreichen und du merkst es nicht einmal.
Ein holpriger erster Schritt hat Folgen für die gesamte Kundenbeziehung. Wenn der Buchungsprozess nicht reibungslos läuft, färbt das auf die weitere Erfahrung ab. Fehler im Erstkontakt sind keine Kleinigkeit.
Geh heute oder morgen an deinen Computer und teste deine eigene Website aus Kundenperspektive: Wie einfach kann ein Kunde dich erreichen? Kann er das Kontaktformular absenden? Läuft der Bestell- oder Buchungsprozess ohne Hürden durch? Hey, check das mal nach, weil das kann auch bei dir sein.
**Transcript** Hey, liebe Leute, geht auf eure Website und schaut, ob euer Kunde einfach mit euch Geschäft machen kann. Wie einfach kann er euch erreichen? Wie einfach kann der Kunde ein Kontaktformular ausfüllen? Wie einfach kann er darüber bestellen oder kaufen? Es gab zwei Unternehmen, die mich gefragt haben: Anne-Marie, kannst du unsere Website auf Zugänglichkeit für den Kunden prüfen? Bei der ersten Website war alles wunderschön: tolle Bilder, Mitarbeiter sind alle drauf. Aber dann gehe ich zur Kontaktaufnahme. Die Telefonnummer war schwer zu finden. Kein internationales Telefon, obwohl das Unternehmen ziemlich nah an der Grenze liegt. Dann wollte ich ein Kontaktformular ausfüllen, aber es gab keinen Button, den ich hätte drücken können. Das bedeutet: Ich konnte kein Kontaktformular absenden. Und als ich mich für den Newsletter anmelden wollte, hab ich meine E-Mail-Adresse eingegeben, Enter gedrückt und dann... nichts. Und jetzt höre ich dich denken: Das ist bei mir nicht so. Hey, überprüf das trotzdem, denn das kann auch bei dir der Fall sein. In dem Moment, wo es bei dir so ist, verlierst du einen Kunden, weil er dich einfach nicht erreichen kann. Die andere Website war von einem Campingplatz, und dort ist die Website noch wichtiger, weil man dort auch online buchen kann. Ich habe natürlich auch eine Mystery-Buchung gemacht. In dem Moment, als ich buchen wollte, begegneten mir unterschiedliche Begriffe, die ich einfach nicht verstanden habe. Ich dachte: Was meinen die hier? Was soll ich hier ausfüllen? Das waren Fachbegriffe, die für dich als Campingplatzinhaber völlig selbstverständlich sind, aber für einen Gast nicht immer. Du kennst deinen Campingplatz, du weißt ganz genau, wie es bei dir läuft. Aber der Gast, der zum ersten Mal kommt, weiß das nicht. In diesem Moment habe ich als Gast die Chance, abzuspringen und woanders einen Campingplatz zu suchen, weil mir der Aufwand zu groß ist. Oder ich will unbedingt zu diesem Campingplatz, aber die Buchung läuft nicht reibungslos. Und das hat Folgen: Wenn der Kunde gebucht hat, aber bereits im ersten Schritt etwas nicht richtig gelaufen ist, zum Beispiel beim Buchungsprozess, dann siehst du daran, wie wichtig es ist, dass alles reibungslos läuft. Deswegen: Geht heute oder morgen an den Computer und testet eure Website. Wie einfach kann ein Kunde mit euch Geschäft machen? Viel Erfolg! --- ### 5x Feedback, 0x Antwort: Was das mit Kunden macht [Deutsch] URL: https://kunden-erlebnis.de/podcast/kundenfeedback-ignorieren-loyalitaet-verlieren Published: 2026-08-23 Anne-Marie Vissers hat in zwei Monaten fünf Betrieben konstruktives Feedback gegeben. Kein einziger hat geantwortet. In dieser kurzen, direkten Episode stellt sie die Frage, die viele Unternehmen unbequem finden: Wie gehst du eigentlich mit Feedback um, das bei dir reinkommt? Nicht mit Beschwerden, nicht mit schlechten Bewertungen, sondern mit dem ehrlichen Hinweis eines Kunden, dem du wichtig genug warst, um sich die Zeit zu nehmen. Wer schweigt, signalisiert: Dein Aufwand zählt nicht. Das ist kein Serviceproblem. Das ist eine Entscheidung, ob Kundenloyalität für dich ein Ziel oder ein Zufallsprodukt ist.Anne-Marie Vissers schildert eine persönliche Erfahrung: Sie hat fünf Betriebe mit konstruktivem, wohlwollendem Feedback kontaktiert. Kein einziger hat geantwortet. Die Kernfrage dieser Episode lautet: Wie geht dein Unternehmen mit eingehendem Kundenfeedback um?
Kundenfeedback, das nicht mit einer Beschwerde oder schlechten Bewertung verbunden ist, wird im Alltag oft übergangen. Der Kunde hat sich Zeit genommen, war nicht unzufrieden, wollte helfen. Wer darauf nicht reagiert, verliert genau die Kunden, die noch bereit waren, eine Chance zu geben.
Was passiert in deinem Betrieb, wenn eine E-Mail reinkommt, die weder Lob noch Eskalation ist? Landet sie in einem Postfach ohne Prozess? Geht sie unter im Tagesgeschäft? Anne-Marie Vissers stellt diese Frage direkt: Rufst du den Kunden zurück, schreibst du eine Antwort, oder lässt du es liegen?
Wer nichts dem Zufall überlässt, baut einen klaren Prozess dafür. Darin steckt Gold.
**Transcript** Bin ich jetzt so naiv, oder bin ich einfach dumm? Das ist eine Frage, die ich euch jetzt stelle. Ich habe in den letzten zwei Monaten fünf Betrieben Feedback gegeben, weil ich mit dem Service, den ich bekommen habe, nicht unzufrieden war. Es war nicht so, dass ich eine schlechte Bewertung hinterlassen habe, aber ich wollte denen Feedback geben, um ihnen zu helfen. Und bis zum heutigen Tag habe ich gar nichts gehört. Ich versteh es nicht. Ich versteh es einfach nicht. Bin ich jetzt zu naiv? Oder bin ich zu dumm, um überhaupt meine Zeit darin zu investieren, um diesem Betrieb weiterzuhelfen? Wie siehst du das als Unternehmen? Wie geht ihr mit Feedback um, das ihr bekommt? Wenn eine E-Mail kommt von einem Kunden, der nicht super unzufrieden ist, aber da sind ein paar Sachen, die nicht richtig gelaufen sind: wie gehst du damit um? Sagst du dann in dem Moment: ja, da können wir nichts dafür, das ist nicht unser Problem, wieder das Gemecker? Oder rufst du den Kunden mal an, oder schreibst mal eine E-Mail zurück? Was machst du damit? Wie gehst du mit dem Feedback um, das in dein Unternehmen reinkommt? Ich bin gespannt. --- ### Abwesenheitsnotiz: Für dich oder den Kunden? [Deutsch] URL: https://kunden-erlebnis.de/podcast/abwesenheitsnotiz-fuer-kunden-sicherheit Published: 2026-08-22 Für wen schreibst du eigentlich deine Abwesenheitsnotiz? Für dich oder für den Kunden? Anne-Marie Vissers bricht in dieser kurzen, direkten Episode auseinander, warum Formulierungen wie 'unregelmäßig' und 'wahrscheinlich' dem Kunden keine Sicherheit geben, sondern genau das Gegenteil. Eine Abwesenheitsnotiz, die nur die eigenen Anliegen absichert, lässt Kunden mit dringenden Fragen stehen. Was stattdessen funktioniert: eine klare Alternative, eine Telefonnummer, ein konkreter Rückkehrtermin. Nicht mehr, nicht weniger. Wer das umsetzt, gibt dem Kunden das, was er sucht: Sicherheit, auch wenn du nicht da bist.Anne-Marie Vissers stellt eine einfache, aber entscheidende Frage: Für wen schreibst du eigentlich deine Abwesenheitsnotiz? Eine typische Notiz mit Formulierungen wie 'ich schaue nur unregelmäßig in meine E-Mails' oder 'ich antworte wahrscheinlich erst nach meiner Rückkehr' sichert nur die eigenen Anliegen ab, aber nicht die des Kunden.
Wörter wie 'unregelmäßig' und 'wahrscheinlich' geben dem Kunden keine Sicherheit. Sie geben das Gegenteil. Ein Kunde mit einer dringenden Frage kommt mit einer solchen Notiz keinen Millimeter weiter. Urlaub ist kein Problem. Die Art, wie du darüber kommunizierst, schon.
Die Bewährte 3-Phasen-Methode von Kunden-Erlebnis beginnt mit der Nullmessung: Wo steht das Unternehmen aus Kundenperspektive heute wirklich? Eine schlecht formulierte Abwesenheitsnotiz ist genau der blinde Fleck, den diese Phase sichtbar macht. Kunden wollen mitgenommen werden. Sie wollen wissen, wie sie weiterkommen, auch wenn ihr Ansprechpartner nicht da ist.
Schau dir deine aktuelle Abwesenheitsnotiz an. Ist das eine Nachricht, mit der du dir selbst einen ruhigen Urlaub sicherst? Oder ist es tatsächlich eine E-Mail, mit der dem Kunden weitergeholfen wird? Das ist der Unterschied.
**Transcript** Können wir kurz bitte reden über eure Abwesenheitsnotiz, die ihr an eure Kunden schickt, wenn ihr im Urlaub seid? Für wen schreibst du eigentlich diese E-Mails? Ist das für euch oder für den Kunden? Weil ich es gerade wirklich nicht mehr verstehe: Diese Woche habe ich auch eine E-Mail bekommen. Da standen Sätze wie: "Ich schaue nur unregelmäßig in meine E-Mails" oder "Ich antworte wahrscheinlich erst nach meiner Rückkehr." Ich musste so lachen, denn solche Sätze bringen euren Kunden keinen Millimeter weiter. Die lösen nur ein Problem, und das ist dein Problem. Du fährst in Urlaub und du stellst sicher, dass du kein Problem bekommst. Denn Wörter wie "unregelmäßig" und "wahrscheinlich" geben dem Kunden gar keine Sicherheit. Die geben das Gegenteil. Einem Kunden mit einer dringenden Frage wird damit auf jeden Fall gar nicht geholfen. Kunden wollen Sicherheit haben, die wollen mitgenommen werden, die wollen weiterkommen. Aber mit dieser E-Mail wird das niemals erreicht. Und das eigentliche Problem ist gar nicht euer Urlaub, denn ihr könnt sehr gerne in Urlaub fahren. Mit dieser Notiz, die du schickst, sicherst du nur allein deine eigenen Anliegen ab, aber nicht die des Kunden. Gib eine Alternative. Leite diese E-Mail weiter. Schreib eine Telefonnummer dazu. Schreib, wann du wieder zurück bist. Sag einfach, was der Kunde tun kann, um weiterzukommen. Ein klarer Satz, bis wann der Kunde spätestens eine Antwort bekommt. Mach das, dann gibst du dem Kunden genau das, was er sucht: die Sicherheit, auch wenn du nicht da bist. Und jetzt eine Frage an dich: Wie sieht bei dir deine Abwesenheitsnotiz aus? Was schreibst du dem Kunden? Ist das aus deiner Sicht geschrieben? Bist du damit abgesichert, mit dem Gedanken: "Ich kann ruhig in Urlaub fahren"? Oder ist es tatsächlich eine E-Mail, mit der dem Kunden wirklich weitergeholfen wird? Ich bin gespannt. Schreib es gerne unten in die Kommentare. Bis morgen. Tschüs. --- ### No-Show verhindern: Beziehung statt Strafe [Deutsch] URL: https://kunden-erlebnis.de/podcast/no-show-beziehung-termin-kundenbindung Published: 2026-08-20 Sterne-Restaurants klagen, Friseursalons bestrafen, und das Problem bleibt. Dabei steckt die Lösung nicht im Vertrag, sondern in der Beziehung. Anne-Marie Vissers erzählt, warum sie ihre Nageldesignerin gewechselt hat, und was die neue anders macht: eine WhatsApp direkt nach dem Termin, eine persönliche Erinnerung zwei Tage vorher, echte Vorfreude statt stille Erwartung. Das Ergebnis? Eine No-Show-Rate von fast null. Die eigentliche Frage ist nicht, wie du Kunden bestrafen kannst, die nicht erscheinen. Die Frage ist: Was tust du in der Zeit zwischen Terminvereinbarung und Termin, damit der Kunde gar keinen Grund hat, ein No-Show zu verursachen? Das ist der Unterschied zwischen einem Betrieb, der reagiert, und einem, der nichts dem Zufall überlässt.No-Shows entstehen nicht aus Böswilligkeit, sie entstehen aus fehlender Bindung. Wer den Kontakt zwischen Terminvereinbarung und Termin nicht aktiv gestaltet, überlässt die Loyalität des Kunden dem Zufall. Anne-Marie Vissers zeigt anhand einer persönlichen Erfahrung, wie ein einfacher Beziehungsaufbau die No-Show-Rate auf fast null senken kann.
Anne-Marie war drei Mal hintereinander bei ihrer Nageldesignerin nicht erschienen, jedes Mal mit dem Vorwurf, sie habe den Termin falsch eingeplant. Sie hat gewechselt. Die neue Designerin macht es anders:
Was passiert in der Zeit zwischen Terminvereinbarung und dem eigentlichen Termin? Hat der Kunde in dieser Phase noch Kontakt zum Betrieb, oder gar nichts mehr? Anne-Marie Vissers stellt die Frage direkt: "Was könntest du als Betrieb selber dran tun, damit der Kunde gar keinen Grund hat, ein No-Show zu verursachen?"
Die Methode dahinter folgt dem Prinzip der Bewährten 3-Phasen-Methode von Kunden-Erlebnis: nichts dem Zufall überlassen, Kontaktpunkte bewusst steuern, Kundenerlebnis aktiv verankern.
**Transcript** Im Internet gibt es immer noch die Diskussion über das Verklagen oder Bestrafen von Kunden, wenn diese nicht zu einem geplanten Termin erscheinen. Aber sind Strafen und Klagen wirklich die Lösung? Oder gibt es auch andere Wege? Dazu erzähle ich jetzt eine kleine Geschichte, die ich kürzlich selbst erlebt habe. Ich lasse mir gerne alle drei, vier Wochen meine Nägel machen. Ich war gewohnt, immer zur gleichen Nageldesignerin zu gehen, aber jetzt bin ich zu jemand anderem gewechselt. Und warum? Weil ich entscheidungsrelevant zum dritten Mal einen geplanten Termin vergessen hatte. Das bedeutet: die Nageldesignerin hätte ein No-Show von mir gehabt. Und das hat mich ein bisschen irritiert, weil ich jedes Mal den Vorwurf bekommen habe, dass ich den Termin falsch eingeplant hatte. Beim dritten Mal habe ich gedacht: Was könntest du als Betrieb selbst dazu tun, damit ich meine Termine nicht vergesse? Ich weiß, natürlich ist es meine Verantwortung, aber du hast auch eine Verantwortung. Und ich bin gewechselt. Was macht die neue Nageldesignerin? Sie macht meine Nägel, und wenn sie damit fertig ist, machen wir direkt einen neuen Termin. Noch bevor ich zuhause bin, habe ich schon eine WhatsApp-Nachricht bekommen: Hey, Anne-Marie, wir haben einen neuen Termin festgelegt, und zwar dann und dann. Und dann freue ich mich darauf. Zwei Tage vorher bekomme ich von ihr noch einmal eine neue WhatsApp, in der sie schreibt: Hey, Anne-Marie, in zwei Tagen haben wir wieder einen Termin. Deine Nägel werden wieder schön gemacht. Hast du dir schon überlegt, welche Farbe du nehmen möchtest? Sie schreibt einfach ein tolles Willkommen, ein echtes: Ich freue mich auf dich. Das hat mehrere Vorteile. Erstens freue ich mich auf den Termin. Und zweitens überlege ich mir schon vorher eine Farbe, sodass ich dort nicht mehr lange überlegen muss. Und sie hat eine No-Show-Rate von fast null. Was passiert in der Zwischenzeit, zwischen dem Moment, an dem der Termin gemacht wurde, und dem Moment, an dem er stattfindet? Hast du inzwischen noch Kontakt mit dem Kunden oder gar nicht mehr? Gibt es noch einmal eine Willkommens-E-Mail oder einen Willkommensanruf? Hey, wir freuen uns auf dich. Denn was tust du letztendlich selbst, damit dem Kunden ein No-Show gar nicht erst in den Sinn kommt? Der Kunde traut sich nicht, einfach wegzubleiben, weil die Nageldesignerin eine solche Beziehung mit ihm aufgebaut hat, dass er sich auf den Termin freut. Und darum geht es: Wie baust du eine Beziehung mit dem Kunden auf, sodass er gar keinen Grund hat, ein No-Show zu verursachen? Ich bin gespannt. Bis morgen. Tschüs. --- ### Wenn Kunden Feedback geben, und du schweigst [Deutsch] URL: https://kunden-erlebnis.de/podcast/kundenfeedback-ignorieren-prozesse-verbessern Published: 2026-08-18 Ein Autohaus, eine E-Mail mit konstruktivem Feedback, keine Antwort bis heute. Anne-Marie Vissers schildert dieses Erlebnis aus Kundenperspektive und stellt die entscheidende Frage: Warum fühlen sich Unternehmen persönlich angegriffen, wenn ein Kunde ehrliches Feedback gibt? In dieser kurzen, direkten Folge geht es darum, was passiert, wenn du nur auf 5-Sterne-Bewertungen schaust und ungebetenes Feedback einfach liegen lässt. Stammkunden, die gerne wiederkommen, kaufen mehr, empfehlen weiter und können den Gewinn bis zu 80 Prozent steigern, weil du nicht ständig neue Kunden akquirieren musst. Die Frage ist also nicht, ob Feedback lästig ist, sondern ob du bereit bist zuzuhören, wenn ein Kunde dir wirklich helfen will.Ungebetenes Kundenfeedback ist kein Angriff, es ist ein Geschenk. Wer als Unternehmen darauf nicht reagiert, verpasst die günstigste Form der Prozessverbesserung. Anne-Marie Vissers beschreibt in dieser Folge ein konkretes Erlebnis aus eigener Perspektive als Kundin, bei der Abholung nach einer Fahrzeuginspektion.
"Dann wird's interessant, um vielleicht mal zuzuhören, was Kunden gesagt haben" - das gilt besonders dann, wenn der Kunde von sich aus aktiv wird. Feedback, das ohne Aufforderung kommt, ist strukturiertes Signal, kein Angriff. Wer es ignoriert, zahlt später den vollen Preis in verlorenen Stammkunden.
Geschäftsführer und Vertriebsleiter in B2B- und B2C-Unternehmen, die wissen wollen, wie echte Kundenloyalität entsteht und was sie kostet, wenn man Feedback systematisch ignoriert.
**Transcript** Warum fühlst du dich persönlich angegriffen, wenn ein Kunde dir ein aufrichtiges Feedback gibt? So habe ich es vor ein paar Monaten erlebt. Mein Auto musste zur Inspektion und ich hatte online einen Termin gemacht. Das hat alles einwandfrei funktioniert. Aber bei einigen Prozessen habe ich mir gedacht: Hmm, die hätten das eigentlich besser anders machen können, damit es für den Kunden besser ausgeht. Und ich bin auch sicher, dass es für den Mitarbeiter besser gewesen wäre, denn der Mitarbeiter hat sich in dem Moment auch nicht wohlgefühlt. Es war nicht schlimm. Ich habe keine schlechte Bewertung hinterlassen, weil es so schlimm gar nicht war. Aber ich bin heimgekommen und wollte diesem Unternehmen wirklich helfen. Ich habe dementsprechend eine E-Mail geschickt, in der ich beschrieben habe, was ich als Kunde anders erwartet hatte. Auf diese E-Mail habe ich bis heute keine Antwort bekommen. Und das finde ich so schade. Der Kunde nimmt sich die Zeit für eine Verbesserung, der Mitarbeiter hat sich nicht wohlgefühlt, und letztendlich schreibt das Unternehmen gar nichts zurück. Natürlich weiß ich, dass du am liebsten ein Lob hast. Und natürlich weiß ich, dass die 5-Sterne-Bewertungen und Online-Reviews am wichtigsten sind. Aber letztendlich werden diese schönen Bewertungen deine Prozesse und Strukturen nicht ändern. Wenn du nur auf deine 5-Sterne-Bewertungen schaust und nicht auf das Feedback, das du von deinen Kunden empfängst, dann hast du es meiner Meinung nach nicht richtig verstanden. Kunden, die jedes Mal wiederkommen, machen es überflüssig, ständig neue Kunden akquirieren zu müssen. Das kann deinen Gewinn um bis zu 80 Prozent erhöhen, weil du nicht ständig auf der Suche nach neuen Kunden sein musst. Kunden, die sich beschweren, kosten enorm viel Energie. Stammkunden hingegen, die gerne bei dir kaufen und gerne wiederkommen, kaufen einfach mehr, fühlen sich wohler und empfehlen dich weiter. Dann wird es interessant, mal zuzuhören, was Kunden sagen, wenn sie dir ein aufrichtiges Feedback geben. Wie gehst du mit Feedback von Kunden um, das du ungefragt bekommst? Ich bin gespannt auf deine Antwort. Viel Erfolg. Bis morgen. Tschüss. --- ### Feedback annehmen, Ego weglegen, neu machen [Deutsch] URL: https://kunden-erlebnis.de/podcast/feedback-ego-weglegen-neu-machen Published: 2026-08-18 Hinfallen, aufstehen, Krönchen richten und weitergehen. Anne-Marie Vissers erzählt offen, wie sie nach einem Managementvortrag direkt zu hören bekam: Das Team wurde nicht abgeholt. Erster Impuls? Ego. Zweiter Impuls? Fragen, zuhören, neu machen. Genau darin liegt der Kern dieser Folge. Wenn ein Kunde freiwillig Feedback gibt, ist das kein Angriff, sondern eine zweite Chance. Und wie oft nehmen wir dieses Feedback wirklich an? Nicht als Ausrede, nicht als Systemproblem, sondern als konkreten Anlass, Strukturen, Protokolle und Verhalten tatsächlich anzupassen? Diese Folge zeigt, was passiert, wenn man genau das tut, und warum Reaktanz im ersten Moment völlig normal ist, aber nie das letzte Wort haben darf.Anne-Marie Vissers beschreibt in dieser Folge einen Moment aus ihrer eigenen Praxis: Ein Managementvortrag, der nicht gelandet ist. Der Geschäftsführer gab ihr direktes Feedback: Das Team wurde nicht abgeholt. Erster Impuls war Reaktanz. Zweiter Schritt: fragen, zuhören, eine zweite Chance nehmen.
Wenn ein Kunde freiwillig Feedback gibt, ist das Gold. Ob im direkten Gespräch, ob nach einem Vortrag oder nach einer Lieferung: Dieses Feedback kommt selten. Und es geht nicht verloren durch schlechten Willen, sondern durch Ausreden. Das System. Die Auszubildende. Die Personalknappheit. Ganz im Ernst: Wie oft wurde das Feedback wirklich angenommen und in Verhaltensänderung übersetzt?
Anne-Marie Vissers hat einen Test mit 13 Fragen entwickelt, mit dem du herausfindest, was für Kunden du hast und was diese Kunden brauchen. Das Ergebnis hilft dir, Prozesse und Strukturen gezielt anzupassen. Den Test bekommst du kostenlos und ohne E-Mail-Adresse, indem du "Test" in die Kommentare schreibst.
**Transcript** Hinfallen, aufstehen, Krönchen richten und weitergehen. Das ist, was ich letztes Mal gemacht habe, nachdem ich einen Vortrag für ein Managementteam gehalten habe. Es war ein Vortrag, bei dem ich Ergebnisse einer Umfrage präsentieren sollte, die wir vier Wochen lang für diesen Betrieb durchgeführt hatten. Nach diesem Meeting habe ich mit dem Geschäftsführer gesprochen, und der Geschäftsführer hat zu mir gesagt: Anne-Marie, Du hast das Team gar nicht abgeholt. Die haben nicht bekommen, was sie gebraucht hätten. Im ersten Moment war ich geschockt. Ich habe Danke gesagt und gefragt, womit das Team sich nicht abgeholt gefühlt hat. Dann habe ich zwei Argumente bekommen, und da musste ich erst mal schlucken. Aber in diesem Moment hat der Geschäftsführer auch zu mir gesagt: Anne-Marie, Du kriegst eine zweite Chance. Würdest Du sie nehmen? Ich habe sofort gesagt: Ja, sofort würde ich die nehmen. Dann haben wir einen neuen Termin ausgemacht, und ich habe den Vortrag noch einmal gehalten. Das Feedback, das ich bekommen hatte, habe ich dabei vollständig mitgenommen. Und dann ist es einwandfrei gelungen, wirklich. Es war eine tolle Veranstaltung, und das war auch genau das, was ich gebraucht habe. Aber ganz im Ernst: Im ersten Moment, als ich diesen Vortrag vorbereitet hatte, meldete sich mein Ego. Das hat gesagt: Die haben einfach nicht richtig aufgepasst. Die haben einfach nicht zugehört. Das war vorher gar nicht abgesprochen. Aber weißt Du, das ist in diesem Moment gar nicht wichtig, weil der Kunde etwas anderes will. Und da muss ich mein Ego irgendwo in den Schrank stellen, um es neu zu machen. Aber ich habe es gemacht, und das ist der Tipp, den ich Dir heute mitgeben möchte. Wenn ein Kunde Dir freiwillig Feedback gibt, das ist Gold. Und wie oft nehmen wir dieses Feedback an und sagen: Na ja, das ist die Auszubildende, die weiß gar nicht, worum es geht. Oder: Das liegt am System, weil die macht immer diese Fehler. Oder: Das liegt daran, weil wir gerade wenig Mitarbeiterinnen haben und zu viel Arbeit. Aber ganz im Ernst: Wie oft hast Du dieses Feedback wirklich angenommen? Hast Du Dich hingesetzt, die Strukturen, die Protokolle und das Verhalten angeschaut und das letztendlich auch angepasst an das, was dieser Kunde gebraucht hatte? Wie oft hast Du das gemacht? Stell Dir selbst die Frage, denn ich bin gespannt. Und wenn Du wissen willst, was für Kunden Du hast, habe ich einen tollen Test entwickelt. Du füllst 13 Fragen aus, und heraus kommt, was für Kunden Du hast und was diese Kunden brauchen, damit Du Deine Prozesse und Strukturen anpassen kannst. Schreib unten in die Kommentare das Wort Test, und ich schicke Dir den Test kostenlos und unverbindlich zu. Da hängt nichts dran, es kostet nichts. Du brauchst Deine E-Mail-Adresse gar nicht einzutragen, einfach für Dich gestaltet. Und ich bin gespannt, was dabei herauskommt. Aber ganz im Ernst: Ganz oft vergessen wir es einfach. Aufstehen, Krönchen richten und wieder weitergehen. Viel Erfolg, und ich wünsche Dir einen wunderschönen Tag. Bis morgen. --- ### Gesperrt ohne Umleitung: Was Verbote mit Kunden machen [Deutsch] URL: https://kunden-erlebnis.de/podcast/verbot-alternative-kundenkommunikation-reaktanz Published: 2026-08-16 Eine automatische Bank-E-Mail, ein irritierender Satz: "Bitte sehen Sie von telefonischer und schriftlicher Rückfrage ab." Kein Wort dazu, was stattdessen möglich ist. Anne-Marie Vissers erklärt in dieser kurzen, präzisen Folge, warum genau das Kunden so aufbringt. Das Stichwort: Reaktanz. Nimmt man Menschen die Freiheit weg, entsteht sofort Widerstand. Der Unterschied zwischen einem gesperrten Weg und einem echten Problem liegt nicht in der Sperrung selbst, sondern darin, ob eine Alternative genannt wird. Für die Kundenkommunikation bedeutet das: Jedes Verbot braucht eine offene Tür daneben. Wer das umsetzt, verliert keine Kunden an einem Satz.Anne-Marie Vissers zeigt anhand einer automatisierten Bank-E-Mail, wie ein einziger Satz Kunden vor den Kopf stößt. Die E-Mail bat darum, von Anrufen und weiteren Nachrichten abzusehen, ohne eine Alternative zu nennen. Das Ergebnis: Reaktanz.
Der Unterschied zwischen einer akzeptierten Einschränkung und echter Frustration liegt nicht in der Sperrung selbst, sondern darin, ob eine Alternative klar benannt wird. Ein Verbot kostet nichts, wenn direkt daneben eine Tür offenbleibt.
Der Begriff aus der Psychologie beschreibt genau dieses Phänomen: Sobald Menschen das Gefühl haben, eine Freiheit wird ihnen weggenommen, entsteht Widerstand. Nicht weil sie unbedingt das Verbotene wollten, sondern weil das Verbot allein schon als Einengung wahrgenommen wird.
Schau dir die automatischen Antwort-E-Mails, Out-of-Office-Meldungen und Ablehnungsnachrichten in deinem Betrieb an. Steht dort nur, was der Kunde nicht darf, oder steht dort auch, was er stattdessen tun kann? Jedes Verbot ohne Alternative ist eine Straße gesperrt ohne Umleitung.
**Transcript** Straße gesperrt, ohne Umleitung. Ich zeige euch gerade eine E-Mail, die ich von meiner Bank bekommen habe. Ich hatte denen geschrieben und tatsächlich eine Antwort zurückbekommen. Die gesamte E-Mail war automatisch generiert, und das ist völlig in Ordnung, damit kann ich leben. Aber einen Satz fand ich schlimm, und das ist dieser Satz: "Bitte sehen Sie in der Zwischenzeit von telefonischer und schriftlicher Rückfrage ab." Das hat mich sofort irritiert. Kein Wort dazu, was ich stattdessen tun soll. Kennt ihr das Beispiel? Du fährst auf eine Straße und da steht ein Schild: Gesperrt. Du kannst nicht weiterfahren. Gesperrt, ohne Umleitung. Wenn ihr keine Alternative bekommt, dann werdet ihr sauer. Weil wenn da steht "Straße gesperrt" und daneben steht die Umleitung, dann kann man einfach weiterfahren. Man ist vielleicht irritiert, dass man umfahren muss, aber es gibt eine Alternative. Deswegen: Der Unterschied ist nicht die Straßensperrung selbst. Nein, der Unterschied ist die Alternative. Wird eine Alternative genannt oder nicht? In der Psychologie nennt man das Reaktanz. Nimmt man Menschen die Freiheit weg, entsteht sofort Widerstand. Dann wollen wir genau das, was verboten ist. Dann versuchen wir, es irgendwie wie mit einem Hochdruckreiniger wegzubekommen. Wenn ich noch mal auf die E-Mail zurückkomme: Nicht, dass ich unbedingt anrufen wollte, gar nicht. Aber die Bank hat mir etwas verboten. Ich darf nicht anrufen. Ein Verbot kostet nichts, wenn direkt daneben eine Tür kommt, die offen bleibt. Das bedeutet: Es wird gesagt, was ich nicht machen darf, aber gleichzeitig wird eine Alternative genannt. Zum Beispiel: Kein Anruf, aber stattdessen haben wir einen Chat, wo ein Mitarbeiter 10 Stunden am Tag für Sie da ist. Keine E-Mail, aber hier haben Sie die Möglichkeit, ein Formular auszufüllen. Oder, oder, oder. Ihr wisst selbst, welche Kommunikationswege ihr nutzen könnt. Denn dann hat der Kunde eine Alternative. Wann habt ihr zuletzt vor einer gesperrten Straße gestanden, ohne dass eine richtige Umleitung gezeigt wurde? Viel Erfolg. --- ### Wie einfach ist es, mit dir Geschäft zu machen? [Deutsch] URL: https://kunden-erlebnis.de/podcast/reibungslos-geschaeft-machen-kundenperspektive Published: 2026-08-15 Freundlichkeit ist Grundvoraussetzung, kein Differenzierungsmerkmal. Die entscheidende Frage lautet: Wie einfach ist es, mit dir Geschäft zu machen? In dieser Folge spricht Anne-Marie Vissers über eine Perspektive, die viele Unternehmen beim Netzwerken komplett übersehen: die Kundenperspektive auf eigene Prozesse und Strukturen. Wie einfach kann ein Kunde eine E-Mail schicken und eine Antwort bekommen? Wie gut ist das Unternehmen telefonisch erreichbar? Wie werden Beschwerden bearbeitet? Nicht aus Betriebssicht, sondern aus Kundensicht. Wer diese Fragen konsequent stellt, und zwar direkt bei seinen Kunden, findet darin Gold.Kundenloyalität entsteht nicht allein durch freundliche Mitarbeiter. Die Frage, die sich jedes Unternehmen stellen sollte: Wie einfach ist es, mit uns Geschäft zu machen? Nicht aus interner Sicht, sondern durch die Kundenbrille.
Viele Unternehmen optimieren ihre Abläufe aus Betriebssicht. Was dabei fehlt: die Frage, wie ein Kunde dieselben Abläufe erlebt. Diese Perspektive zu wechseln, das ist der erste Schritt zu echter Kundenloyalität.
Anne-Marie Vissers empfiehlt konkret: Kunden, die bereits mit dir Geschäft gemacht haben, direkt zu fragen, wie einfach das eigentlich war. Wie gut erreichbar warst du? Wie schnell wurden Fragen beantwortet? Darin steckt Gold.
Wer im Unternehmen ist dafür verantwortlich, zu messen, wie reibungslos Kunden Geschäfte machen können? Ohne eine klare Antwort auf diese Frage bleibt die Erkenntnis ohne Wirkung.
Die Bewährte 3-Phasen-Methode von Kunden-Erlebnis beginnt genau hier: mit der Nullmessung. Erst verstehen, wie Kunden das Unternehmen wirklich erleben, bevor Prozesse und Strukturen verändert werden.
**Transcript** Wie einfach ist es, mit dir Geschäft zu machen? Ich komme gerade von einer Netzwerkveranstaltung, da habe ich mit Unternehmern gesprochen. Wenn es um Kundenloyalität geht, ist es meistens die Freundlichkeit der Mitarbeiter. Natürlich ist das wichtig, aber Freundlichkeit ist Grundvoraussetzung. Eine andere wichtige Frage, die du dir als Unternehmen selbst stellen kannst, ist: Wie einfach ist es, mit dir Geschäft zu machen? Wie einfach kann ich bei dir kaufen, online oder auch offline, wenn du ein Geschäft hast? Wie einfach ist die Kommunikation bei euch? Wie einfach ist es, eine E-Mail zu schicken und auch eine Antwort zurückzubekommen? Wie einfach kann ich euch telefonisch erreichen? Oder wie einfach werden Beschwerden bearbeitet? Das hat alles mit Kundenloyalität zu tun. Wenn ich letztendlich bei euch etwas gekauft habe und noch Fragen habe, wie einfach kann ich euch dann erreichen? Diese Frage solltet ihr euch selbst stellen: Wie sind diese Strukturen aus Kundensicht, nicht aus Betriebssicht, sondern aus Kundensicht? Das ist eine völlig andere Perspektive. Ich empfehle euch, Kunden direkt zu fragen. Wenn du Kunden hast, die mit dir Geschäft gemacht haben, frage sie einfach: Wie einfach war es eigentlich, mit uns Geschäft zu machen? Wie einfach konnten Sie uns erreichen? Wie einfach wurden Ihre Fragen beantwortet? Das ist genau das, was Kunden heutzutage brauchen. Manche Prozesse können nicht schnell gehen, aber sie können trotzdem reibungslos sein. Und jetzt an dich: Wer ist bei euch dafür verantwortlich zu messen, wie reibungslos Kunden mit dir Geschäft machen können? Wenn du Fragen hast, wie du diese Fragen stellen sollst, kannst du dich gerne mit mir in Verbindung setzen. Ich erzähle es euch gerne. Viel Erfolg. Tschüss. --- ### Sagst du, was du tust, und tust du's auch? [Deutsch] URL: https://kunden-erlebnis.de/podcast/versprechen-halten-kundenloyalitaet-authentizitaet Published: 2026-08-14 Du hast eine Marke. Du machst Termine und Absprachen. Aber sagst du wirklich, was du tust, und tust du auch, was du sagst? In dieser kurzen Folge teilt Anne-Marie Vissers ein sehr persönliches Beispiel: ihr Versprechen, 40 Tage lang jeden Tag ein Video aufzunehmen, auch an anstrengenden Tagen, auch wenn die Lust fehlt. Genau dieses Prinzip gilt genauso im Betrieb. Kunden spüren, ob Versprechen eingehalten werden. Und wenn es mal nicht geht, nimm deinen Kunden mit an der Hand. Wer in deinem Unternehmen trägt dafür die Verantwortung? Diese Folge macht deutlich: Verlässlichkeit ist kein Nice-to-have, sie ist die Grundlage jeder echten Kundenloyalität.Authentizität gegenüber Kunden bedeutet nicht, immer perfekt zu sein. Es bedeutet, ehrlich zu sein, und das einzuhalten, was du versprochen hast. Auch dann, wenn der Tag anstrengend war und die Motivation fehlt.
"Du sagst, was du tust, aber tust du auch, was du sagst?" Diese Frage ist kein Vorwurf, sie ist ein Prüfstein. Jede Marke, jeder Betrieb macht täglich Versprechen, durch Termine, Lieferzusagen, Kommunikation. Wer diese Versprechen konsequent einhält, schafft emotionalen Kredit bei seinen Kunden. Wer sie bricht, ohne den Kunden mitzunehmen, verliert genau diesen Kredit still und leise.
Wer in eurem Unternehmen ist dafür verantwortlich, dass Absprachen mit Kunden auch wirklich eingehalten werden? Wenn diese Frage keine klare Antwort hat, ist das der erste Schritt, den es zu klären gilt. Verlässlichkeit braucht Verantwortung, und Verantwortung braucht eine Person, die sie trägt.
**Transcript** Es ist meine Wahrheit: Wenn du zu deinen Kunden authentisch und ehrlich bist, ist das immer am besten für dich selbst und letztendlich auch für den Kunden. Auch wenn du nicht die beste Nachricht übermitteln musst oder wenn du vielleicht an dem Tag keinen guten Tag hast. Und das beste Beispiel dafür bin ich heute selbst. Ich habe mir versprochen, 40 Tage lang jeden Tag ein Video aufzunehmen. Und heute war für uns ein sehr anstrengender Tag. Ein toller Tag, aber anstrengend. Es ist warm, ich hatte keine Lust, ein Video aufzunehmen, es ist jetzt fast halb acht, und ich muss das Video noch aufnehmen, noch schneiden und noch posten. Aber wenn ich mir das verspreche, dann muss ich es auch einhalten. Und genauso ist es bei dir im Betrieb. Du hast eine Marke, du versprichst deinen Kunden etwas. Du machst Termine, du machst Absprachen. Du sagst, was du tust. Aber tust du auch, was du sagst? Und wenn es vielleicht noch nicht so ist, dass du alles an den Kunden kommunizieren kannst, nimmst du den Kunden trotzdem an die Hand. Denn wenn du sagst, was du tust, musst du auch tun, was du sagst. Wer in eurem Betrieb ist dafür verantwortlich? Wer macht das? Ich bin gespannt. Ich wünsche euch viel Erfolg und noch einen schönen Abend. Tschau, tschüs. --- ### 5 Tipps: Kundenfeedback wie ein Profi einholen [Deutsch] URL: https://kunden-erlebnis.de/podcast/kundenfeedback-einholen-5-tipps-profi-msoiyhdy Published: 2026-08-13 Kundenfeedback einholen klingt einfach. In der Praxis fehlt meistens das Wichtigste: ein klares Ziel, die richtige Frage und die Konsequenz danach. In dieser Folge teilt Anne-Marie Vissers fünf konkrete Tipps, wie du wirklich strukturiertes Feedback sammelst. Von der Zieldefinition über die Kombination aus geschlossener und offener Frage bis hin zum Auswerten, Priorisieren und closing the loop. Frag nicht, um Lob zu bekommen, sondern frag, um besser zu werden. Denn darin steckt Gold: die ehrlichen Antworten, die dir zeigen, wo deine Prozesse, dein Verhalten und deine Strukturen wirklich stehen. Diese Folge gibt dir einen sofort umsetzbaren Fahrplan.Wer Kundenfeedback einholt, ohne ein klares Ziel zu haben, sammelt Meinungen statt Erkenntnisse. Anne-Marie Vissers beschreibt in dieser Folge fünf Schritte, mit denen Feedback zu einem echten Steuerungsinstrument wird.
Closing the loop ist in der Customer Experience mehr als eine Höflichkeitsgeste. Es zeigt dem Kunden, dass sein Input nicht in einer Schublade landet. Unternehmen, die diesen Schritt konsequent gehen, bauen Vertrauen auf, das direkt in Kundenloyalität messbar wird.
**Transcript** Kundenfeedback einholen wie ein Profi. 5 Tipps. Erster Tipp: Frag genau das, was du wissen willst. Wo reizt es bei dir im Betrieb? Ist das die Beschwerdeabteilung, oder ist es der Einkauf, der nicht richtig gut läuft? Oder findest du dich im Internet nicht gut positioniert und möchtest das gerne verbessern? Stell dir zuerst ein Ziel: Was möchte ich von meinen Kunden gerne wissen, damit ich mich verbessern kann? Mach das auf jeden Fall strukturiert mit einem Plan. Zweiter Tipp: Frag, um besser zu werden. Ein Lob einzuholen ist natürlich toll, aber wenn du es richtig machst, bekommst du auch auf diesem Weg gute Bewertungen und holst dir dein Lob. Aber letztendlich: Frag nicht, um Lob zu bekommen, sondern frag, um besser zu werden. Um deine Strukturen, deine Prozesse oder vielleicht auch das Verhalten deiner Mitarbeiter zu ändern. Frag auf jeden Fall, um besser zu werden, damit du nachher weniger Kosten hast, auch einen besseren Umsatz und Mitarbeiterinnen, die zufriedener sind, und Kunden, die Botschafter für deinen Betrieb werden. Dritter Tipp: Stell eine offene Frage. Ich mache immer die Kombination aus einer geschlossenen Frage und einer offenen Frage. Du möchtest vielleicht wissen: Würden Sie uns als Kunde an Freunde und Bekannte weiterempfehlen, auf einer Skala von 1 bis 10? Dann bekommst du eine Zahl. Und die zweite Frage lautet dann: Warum dieser Wert? Warum haben Sie diesen Wert gerade gegeben? Und das ist Gold, weil darin noch einmal bestätigt wird, was du eventuell gut machst oder was verbessert werden kann. Deswegen: Stell eine offene Frage, denn darin steckt Gold. Vierter Tipp: Sammle die Antworten und werte sie aus. Das ist natürlich auch das Wichtigste, was du tun musst. Heutzutage geht das schon ein bisschen einfacher mit KI. Sammle die Antworten und kategorisiere sie. Was wird am häufigsten gesagt? Wenn du das Feedback richtig einsammelst, kannst du priorisieren und nachher sagen: Das sind eigentlich die drei Prioritäten, die wir ändern sollten. Deswegen ist Sammeln total wichtig. Auswerten ist wichtig, damit du auch priorisieren kannst. Fünfter Tipp: Bedank dich beim Kunden für das Feedback. In der Customer Experience nennen wir das Closing the Loop. Der Kunde hat letztendlich auch die Zeit genommen, dieses Feedback zu geben, und dafür solltest du dich bedanken. Und wenn Prozesse geändert wurden und sich der Score, den du bekommen hast, erhöht hat, dann teile dem Kunden noch einmal mit: Wir haben das Feedback erhalten, wir haben es ernst genommen, wir haben Maßnahmen ergriffen, und unser Score hat sich dadurch verbessert. Das haben wir getan, weil Sie uns ein wertvolles Feedback gegeben haben. Deswegen macht das Closing the Loop auf jeden Fall Sinn. Wenn ihr Fragen habt, schreibt sie gerne in die Kommentare. Ich beantworte sie sehr gerne. Tschüss. --- ### Du weißt nicht, was deine Kunden brauchen [Deutsch] URL: https://kunden-erlebnis.de/podcast/strukturiertes-feedback-kunden-brauchen Published: 2026-08-12 Kannst Du wirklich sagen, was deine Kunden brauchen? Nur dann, wenn Du es jemals strukturiert erfragt und ausgewertet hast. Die meisten Betriebe sammeln allenfalls freundliche Reviews oder stellen die Frage "Sind Sie zufrieden?" - und das ist nichts weiter als eine Höflichkeitsfrage. Wirklich strukturiertes Feedback ist etwas anderes: Es zeigt dir, was deine Kunden wirklich bewegt, und gibt dir die Grundlage, Prozesse und Strukturen gezielt zu verbessern. Anne-Marie Vissers erklärt in dieser kurzen Folge, warum echtes Feedback Gold wert ist und welchen ersten Schritt du gehen kannst.Anne-Marie Vissers stellt eine direkte These in den Raum: Wer noch niemals strukturiert bei seinen Kunden nachgefragt hat, der weiß nicht, was sie wirklich brauchen. Das Gefühl zu sagen "Ich kenne meine Kunden" reicht nicht. Echtes Wissen entsteht durch echtes Fragen.
Die Bewährte 3-Phasen-Methode von Kunden-Erlebnis beginnt genau hier: mit einer Nullmessung. Strukturiertes Kundenfeedback, ausgewertet und in konkrete Maßnahmen übersetzt, ist der erste Schritt vor jeder Prozessverbesserung und vor jedem Training.
Du weißt nicht, welche Fragen du stellen sollst? Schreib das Wort Frage in die Kommentare und Anne-Marie schickt dir konkrete Fragen, die du direkt bei deinen Kunden einsetzen kannst.
**Transcript** Kannst du bitte aufhören zu sagen, dass du weißt, was deine Kunden brauchen, wenn du es noch niemals strukturiert bei deinen Kunden gefragt hast, was die wirklich brauchen? Dann weißt du es nicht. Ich bin Marie Vissers, und wenn du weniger Kunden haben willst, die meckern, weniger Kunden mit Beschwerden und Abteilungen, die besser zusammenarbeiten, dann bin ich der richtige Partner für dich. Wirklich strukturiertes Feedback einholen, das machen nur wenige Betriebe. Die meisten Betriebe denken, dass sie Feedback einholen. Sie kriegen mal eine gute Bewertung, oder sie fragen die Kunden kurz, ob sie zufrieden sind. Aber diese Frage ist eigentlich nichts mehr als eine Höflichkeitsfrage. Nein, wenn du wirklich strukturiertes Feedback einholst und das auch auswertest, dann hast du Gold. Denn dann weißt du, was deine Kunden brauchen. Und dann kannst du alles darauf ausrichten: deine ganzen Prozesse und deine ganzen Strukturen. Und dann schaffst du Kundenloyalität. Wenn du nicht weißt, welche Fragen du stellen solltest, helfe ich dir gerne. Schreib unten in den Kommentaren das Wort "Frage" und ich schicke dir ein paar richtig gute Fragen, die du einfach strukturiert bei deinen Kunden einsammeln kannst. Viel Erfolg. --- ### Ego weg, Struktur rein: So klappt jede Beschwerde [Deutsch] URL: https://kunden-erlebnis.de/podcast/beschwerde-ego-struktur-protokoll-kundenerlebnis Published: 2026-08-11 Kannst Du dein Ego kurz auf Seite stellen, wenn ein Kunde sich beschwert? Oder gehst Du in den Verteidigungsmodus? Anne-Marie Vissers zeigt in dieser kurzen, klaren Episode, warum Beschwerde-Management ohne feste Strukturen und Protokolle fast immer scheitert, und zwar auf beiden Seiten. Wenn Du weißt, welche Emotionen eine Beschwerde beim Kunden auslöst, verstehst Du auch, was sie bei dir selbst auslöst. Und genau da liegt der Hebel. Mit einem klaren Plan passiert nichts mehr zufällig: kein Mal gut, nächstes Mal nicht. Diese Episode gibt dir den Impuls, deine eigenen Beschwerde-Strukturen kritisch zu hinterfragen.Beschwerden treffen Mitarbeiter oft persönlich. Das Gefühl, angegriffen zu werden, ist menschlich. Anne-Marie Vissers macht in dieser Episode deutlich: Wer keine festen Protokolle und Strukturen hat, überlässt das Ergebnis dem Zufall. Und Zufall ist keine Strategie.
Kannst Du dein Ego kurz auf Seite stellen, wenn es um Beschwerde geht? Oder denkst Du innerlich: "Ja, aber der Kunde hat auch einen Fehler gemacht"? Genau dieser Reflex kostet Kundenloyalität.
Plan das. Beschwerde-Management ist keine Frage von Talent oder Sympathie. Es ist eine Frage von Vorbereitung und Struktur, verankert in der Kundenreise deines Unternehmens. Die Bewährte 3-Phasen-Methode von Kunden-Erlebnis setzt genau hier an: Nullmessung, Verbessern und Steuern, Verankerung mit einem internen CX-Verantwortlichen.
**Transcript** Kannst du dein Ego kurz auf die Seite stellen, wenn es um eine Beschwerde geht? Oder bist du der Typ, der denkt: ja, aber der Kunde hat auch einen Fehler gemacht? Noch mal zurückzukommen auf das letzte Video: Wenn eine Beschwerde vorliegt und du feste Strukturen und Protokolle hast, du ganz genau weißt, wie du reagieren solltest, dann entsteht nichts mehr zufällig, und dann kannst du dein Ego auch auf die Seite stellen. Bei Beschwerden ist es nämlich oft der Fall, dass du dich als Mitarbeiter angegriffen fühlst. Und der Kunde hat in dem Moment gar keine Lust darauf, denn er hat selbst seine eigenen Emotionen. Wenn du weißt, welche Emotionen eine Beschwerde bei einem Kunden auslöst, dann weißt du in dem Moment auch, dass sie bei dir ebenfalls Emotionen auslösen kann. Und du weißt, dass du in diesem Moment deine Emotionen auf die Seite stellen musst. Das kannst du nur dann alleine hinbekommen, wenn du ganz genau weißt, wie du mit einer Beschwerde vorgehen solltest. Welche Protokollstrukturen, welche Abläufe sind bereits im Betrieb vorhanden? Denn ohne das kommen immer Emotionen mit ins Spiel. Und wenn der Kunde Emotionen hat und du auch, dann führt das zu nichts, und das wollen wir nicht haben. Deswegen gilt auch hier: Sorge dafür, dass du einen Plan hast und weißt, wie du vorgehen sollst. Wenn du das machst, ganz im Ernst, dann passiert nichts mehr zufällig. Es ist nicht mehr so: dieses Mal lief es zufällig gut, nächstes Mal nicht. Nein, plan das. Dabei kann ich dir helfen. Wenn du neugierig bist, wie du eine Kundenreise aufstellst, dann setz dich gerne mit mir in Verbindung, denn ich möchte das gerne gemeinsam mit dir angehen. Bis morgen. Tschüs. --- ### Kein Zufall: Kundenerlebnis bewusst steuern [Deutsch] URL: https://kunden-erlebnis.de/podcast/kundenerlebnis-emotionen-planen-zufall Published: 2026-08-10 Das Kundenerlebnis entsteht nicht zufällig, und genau darin liegt das Problem: Was einmal gut geht, kann das nächste Mal schiefgehen, weil niemand bewusst darüber nachgedacht hat, welche Emotionen beim Kunden entstehen. Anne-Marie Vissers zeigt anhand eines konkreten Beispiels, was passiert, wenn ein bestelltes Produkt nicht verfügbar ist, und warum die Reaktion des Betriebs über Loyalität oder Verlust entscheidet. Wer weiß, welche Emotionen eine Nachricht auslöst, kann Strukturen hinterlegen, Alternativen nennen und proaktiv kommunizieren. Dann passiert nichts mehr zufällig. Das ist Customer Experience.Anne-Marie Vissers bringt es direkt auf den Punkt: Das Kundenerlebnis entsteht nicht zufällig. Was einmal gut läuft, kann beim nächsten Mal schiefgehen, wenn kein bewusstes System dahintersteckt. Viele Betriebe überlassen genau das dem Zufall, und das kostet sie Kunden.
Was passiert, wenn ein bestelltes Produkt nicht lieferbar ist? Viele Mitarbeiter sagen schlicht: Wir können nichts dafür, es ist nicht verfügbar. Stimmt. Aber das reicht nicht. Wer weiß, welche Emotionen diese Nachricht beim Kunden auslöst, handelt anders:
Das sind Dinge, die Du vorher planen kannst, weil Du weißt, was für Emotionen beim Kunden entstehen, wenn Du eine bestimmte Nachricht mitteilst. Genau das meint Customer Experience oder Kunden-Erlebnis: Bewusstsein darüber, welche Emotionen Du auslöst, und eine klare Reaktion darauf. Dann steuerst Du selbst diesen Weg. Dann passiert nichts mehr zufällig.
Anne-Marie Vissers kommt direkt aus einem Betrieb, der seinen Net Promoter Score (NPS) erhöhen will. Die erste Frage, die entstand: Wer im Unternehmen ist dafür verantwortlich?
Ein NPS-Wert ist ein Messergebnis, kein Ziel. Um die Kundenloyalität tatsächlich zu steigern, braucht es ein Team, das diese Aufgabe im Betrieb aktiv übernimmt. Ohne interne Verantwortung bleibt der NPS eine Zahl ohne Konsequenz.
Die häufigste Annahme ist, dass das Marketing für Kundenerlebnisse zuständig ist. Das stimmt so nicht.
Du sagst, was du tust, aber tust du auch, was du sagst? Genau hier liegt der Unterschied zwischen einem Versprechen und einer gelebten Kundenerfahrung. Customer Experience geht dabei noch einen Schritt weiter als das reine Einlösen von Erwartungen.
Anne-Marie Vissers begleitet B2B-Unternehmen mit ihrer Bewährten 3-Phasen-Methode: Nullmessung, Verbessern und Steuern, und Verankerung mit einem internen CX-Verantwortlichen. Keine Einmalmaßnahme, sondern strukturelle Transformation.
**Transcript** Ich komme gerade von einem Betrieb zurück. Der Auftrag lautete: Sie wollten ihren NPS erhöhen. NPS ist der Net Promoter Score, das ist ein Messwert, mit dem man Kundenloyalität messen kann. Aber der Wert allein sagt nichts. Um diesen NPS zu erhöhen, müssen wir natürlich die Kundenloyalität erhöhen. Und das bedeutet: Wir brauchen ein Team in einem Betrieb, das genau das macht. Dann kam die Frage: Aber wer soll das machen? Und sofort kommt der Vorschlag: Das sollte doch jemand aus dem Marketing machen, weil jemand aus dem Marketing weiß, was der Kunde braucht. Dann sage ich ganz ehrlich: Nein, Marketing ist etwas völlig anderes. Das lässt sich eigentlich ganz einfach erklären. Marketing setzt letztendlich die Marke, die ihr habt, in der Welt und verspricht damit etwas beim Kunden. Customer Experience oder Kunden-Erlebnis hingegen sorgt dafür, dass alles, was ihr im Marketing sagt, auch beim Kunden ankommt und dass das, was ihr sagt, auch tatsächlich gemacht wird. Du sagst, was du tust, aber tust du auch, was du sagst? Customer Experience oder Kunden-Erlebnis geht sogar noch einen Schritt weiter. Das war es für heute. Tschüss. --- ### 7 Kontakte, kein zweiter Kauf: Warum Prozesse entscheiden [Deutsch] URL: https://kunden-erlebnis.de/podcast/kundenloyalitaet-prozesse-freundlichkeit-reicht-nicht Published: 2026-08-08 Oscar war freundlich. Wirklich freundlich. Und trotzdem würde Anne-Marie nie wieder bei diesem Unternehmen kaufen. Der Grund: siebenmal Kontakt, bevor ein einziger Vorgang abgeschlossen war. Jedes Mal musste sie selbst nachhaken. Jedes Mal ein neues Dokument, ein neuer Anruf, eine neue E-Mail. In dieser Folge macht Anne-Marie deutlich, was viele Unternehmen unterschätzen: Freundlichkeit ist die Grundvoraussetzung, aber sie ist kein Garant für Kundenloyalität. Was Kunden wirklich hält oder verliert, sind die Prozesse dahinter. Wie oft muss dein Kunde nachhaken? Wie oft schreibt er noch mal eine E-Mail, weil im Backoffice etwas nicht funktioniert? Mach den Check.Kundenloyalität entsteht nicht nur bei den Mitarbeitern mit direktem Kundenkontakt. Das ist die Kernbotschaft dieser Folge. Anne-Marie Vissers schildert einen konkreten Fall: Sie kauft eine Dienstleistung, lädt Formulare herunter, schickt Dokumente ein. Der Mitarbeiter Oscar ist durchgehend freundlich und hilfsbereit. Trotzdem hat sie vor Abschluss des Vorgangs siebenmal Kontakt mit dem Unternehmen. Jedes Mal muss sie selbst nachhaken. Das Ergebnis: Sie würde dort nie wieder etwas kaufen.
Anne-Marie stellt drei direkte Fragen, die jeder Entscheider kennen sollte:
Kundenloyalität messen und Prozesse entlang der Kundenreise prüfen: das ist der Ansatz der Bewährte 3-Phasen-Methode von Kunden-Erlebnis, beginnend mit einer Nullmessung, die genau diese Reibungspunkte sichtbar macht.
**Transcript** Ich bin mir sicher, dass du denkst, dass Kundenloyalität bei den Mitarbeitern entsteht, die direkt Kundenkontakt haben. Ich sage dir: das ist nicht wahr. Ich hatte bei einem Betrieb eine Dienstleistung gekauft und musste Formulare herunterladen. Das habe ich alles gemacht. An dem Tag rufe ich Oscar an. Oscar ist total freundlich. Ich frage Oscar, ob alle Dokumente, die ich geschickt habe, gut angekommen sind. Oscar sagt: nein, da fehlt noch ein Dokument, ob ich das nachschicken kann. Ich mache das. Dann rufe ich Oscar noch mal an und frage: ist jetzt alles richtig? Und dann sagt er, nein, das können wir im Moment nicht sagen. Das dauert 24 Stunden, bevor alles bearbeitet ist. Okay, ich warte. Ich warte einen Tag, sogar noch ein bisschen länger. Dann schreibe ich eine E-Mail und frage, ob das Dokument, das ich extra heruntergeladen habe, das richtige ist. Und dann schreibt Oscar: nein, das Dokument ist nicht von der richtigen Qualität, das müssen Sie noch mal neu herunterladen. Ich mache das. Letztendlich habe ich mit diesem Unternehmen, bevor alles fertig war, siebenmal Kontakt gehabt. Siebenmal. Und ich kann dir sagen: Oscar war total freundlich. Oscar ist nicht böse geworden. Oscar hat mich immer freundlich behandelt. Aber ich würde nie wieder bei diesem Betrieb etwas kaufen. Weil diese Prozesse vorne und hinten nicht stimmen. Und jedes Mal habe ich als Kunde nachhaken müssen, ob alles richtig angekommen ist. Freundlichkeit ist die Grundvoraussetzung, aber das ist noch kein Grund, dass Kunden bei dir bleiben. Wie sind bei dir die Prozesse im Hintergrund? Wie läuft das? Wie oft muss der Kunde bei dir nachhaken? Wie oft muss er noch mal eine E-Mail schreiben? Schau dir deine Prozesse mal an. Ich bin gespannt. Denn Kundenloyalität entsteht nicht nur allein bei den Mitarbeiterinnen, die Kundenkontakt haben. Mach den Check. Ich schreibe den Link noch mal in die Bio. Was für Kunden hast du, und wie viel Geduld haben deine Kunden noch mit dir? Tschüs. --- ### 3 Dinge, die Kundenbegeisterung wirklich steigern [Deutsch] URL: https://kunden-erlebnis.de/podcast/kundenbegeisterung-3-dinge-betrieb-loyalitaet Published: 2026-08-07 Drei Beobachtungen im Betrieb, die den Unterschied machen: Die meisten Unternehmen fragen Kunden erst, wenn die Beschwerde schon da ist. Dabei steckt Gold genau bei den zufriedenen Kunden. Wer frühzeitig fragt, warum jemand Kunde ist und ob er weiterempfehlen würde, bekommt Antworten, die wirklich weiterbringen. Dazu kommt das Versprechen, das gehalten werden muss. Pünktlichkeit ist kein Nice-to-have, und wer ein Update gibt wenn etwas nicht klappt, schützt das Vertrauen. Und drittens: Kundenerfahrungen entstehen nicht nur im Vertrieb. Sie entstehen überall im Betrieb, auch dort, wo kein direkter Kundenkontakt besteht. Anne-Marie Vissers erklärt, wie interne Reibungen zwischen Abteilungen direkt beim Kunden ankommen.Anne-Marie Vissers zeigt in dieser kurzen, präzisen Folge drei konkrete Beobachtungen, die Kundenloyalität direkt beeinflussen, und was du sofort anders machen kannst.
Die meisten Unternehmen fragen erst dann nach Feedback, wenn eine Beschwerde schon im Raum steht. Das ist zu spät. Frag die Kunden, von denen du weißt, dass sie zufrieden sind: Warum sind sie bei dir Kunde? Was könnte noch besser sein? Würden sie dich weiterempfehlen? Diese Gespräche liefern Hinweise, die kein Beschwerdemanagement dir geben kann.
Versprechen im Vertrieb sind einfach gemacht. Pünktlichkeit, Verlässlichkeit, schnelle Reaktion, aber wenn im Backoffice einfach nicht funktioniert, was zugesagt wurde, kostet das Vertrauen. Und wer ein Update gibt, wenn etwas nicht klappt, schützt die Beziehung. Ein kurzes Signal ist kein Zeichen von Schwäche, sondern von Verlässlichkeit.
Positive Kundenerfahrungen entstehen nicht nur im Frontoffice oder im Vertrieb. Sie entstehen über den ganzen Betrieb, auch bei Mitarbeitern ohne direkten Kundenkontakt. Wenn zwischen Abteilungen etwas schiefläuft, überträgt sich das eins zu eins auf den Kunden. Das ist der blinde Fleck, den viele Unternehmen unterschätzen.
Die Bewährte 3-Phasen-Methode von Kunden-Erlebnis setzt genau hier an: Nullmessung, Verbessern und Steuern, Verankerung. Wer alle drei Hebel dieser Folge ernst nimmt, legt den Grundstein für messbar steigende Kundenloyalität.
**Transcript** Wenn du diese drei Dinge in deinem Betrieb beobachtest und verbessern kannst, dann wirst du deine Kundenbegeisterung steigern. Erstens: Die meisten Unternehmen fragen ihre Kunden erst, wenn diese schon Beschwerde haben. Und das ist schade. Frag mal einen Kunden, von dem du weißt, dass er sehr zufrieden ist. Frag nach: Warum bist du bei uns Kunde? Was können wir an unserer Dienstleistung verbessern, damit du beim nächsten Mal noch besser geholfen wirst? Oder würdest du uns an Freunde und Bekannte weiterempfehlen? Das ist sehr wichtig. Zufriedene Kunden sind Gold für dich. Zweitens: Es zählt nicht nur allein das Versprechen. Sag, was du tust, aber tu auch, was du sagst. Das bedeutet: Wenn du sagst, wir liefern immer pünktlich, dann liefere auch pünktlich. Und wenn du nicht pünktlich liefern kannst, sag dem Kunden Bescheid. Gib ihm ein Update. Denn nichts ist schlimmer, als etwas zu versprechen und es nicht einzuhalten. Drittens, und das ist vielleicht das Wichtigste: Positive Kundenerfahrungen entstehen nicht nur im Frontoffice oder im Vertrieb. Kundenerfahrungen entstehen über den gesamten Betrieb, auch bei den Mitarbeitern, die gar keinen direkten Kundenkontakt haben. Und das ist interessant, denn wenn zwischen verschiedenen Abteilungen etwas schiefläuft, kann es sein, dass das eins zu eins auf den Kunden übertragen wird. Nimm diese drei Dinge mit. Wenn du das umsetzt, bin ich hundert Prozent sicher, dass du deine Kundenloyalität steigerst. Hast du Fragen? Melde dich gerne, ich komme gerne mit dir in Kontakt. --- ### Kleine Geste, großer Unterschied [Deutsch] URL: https://kunden-erlebnis.de/podcast/kleine-geste-kundenerlebnis-unterschied Published: 2026-08-06 Veränderungen müssen nicht groß sein, um zu wirken. Das hört Anne-Marie Vissers immer wieder, wenn sie in Betriebe kommt: Es brauche ein riesiges Projekt, eine neue Customer Journey, ein komplettes Überarbeitungskonzept. Dabei reicht manchmal ein einziges aufrichtiges Kompliment. Per E-Mail, am Telefon, als handgeschriebene Notiz im Paket. Nicht das vorgefertigte Kärtchen, das jeder Kunde bekommt, sondern etwas Persönliches, was ausm Herz kommt. In dieser kurzen, ungefilterten Episode erklärt Anne-Marie, warum kleine Schritte im Kundenkontakt den Unterschied machen können, und gibt eine konkrete Aufgabe für heute mit.Anne-Marie Vissers spricht in dieser Episode über eine Beobachtung, die sie immer wieder in Betrieben macht: Viele Unternehmen glauben, Veränderungen im Kundenerlebnis müssten groß und aufwendig sein. Ein neues Konzept, eine überarbeitete Customer Journey, ein ganzes Projekt. Dabei kann ein kleiner Schritt bereits dafür sorgen, dass Kunden das Unternehmen anders wahrnehmen.
Die Empfehlung für heute ist einfach: Gib deinem Kunden ein aufrichtiges Kompliment. An jedem Berührungspunkt auf der Kundenreise ist das möglich:
Anne-Marie betont den Unterschied zwischen einer vorgefertigten Standardnachricht und etwas Persönlichem, was ausm Herz kommt. Kein Kärtchen, das automatisch jede Bestellung begleitet, sondern eine echte, individuelle Geste. Genau das kann laut Anne-Marie 100 Prozent den Unterschied machen, ohne großes Budget, ohne langen Vorlauf.
Wie ein paar Regentropfen nach einer langen Trockenheit reicht eine kleine Veränderung, um etwas in Bewegung zu setzen. Freundlichkeit alleine reicht langfristig nicht, aber der erste Schritt muss nicht spektakulär sein. Er muss aufrichtig sein.
**Transcript** Veränderungen müssen ganz groß sein. Das höre ich ganz oft, wenn ich in Betriebe komme und die Customer Journey oder der Kundenkontakt überarbeitet werden soll. Da muss ein Konzept erstellt werden. Das ist alles schön und gut. Aber fang mal klein an. Wie heute Nacht in der Natur: Es hat nur ein paar Tropfen geregnet. Bei langer Trockenheit nicht genug, um alles wieder auszugleichen. Aber trotzdem, das ist letztendlich egal. Etwas Bewegung sorgt dafür, dass die Natur sich ändert, und so ist es bei euch im Betrieb auch. Etwas Kleines kann dafür sorgen, dass sich alles ändert, dass die Kunden auf einmal anders werden, dass Du anders zu den Kunden bist. Und das kann ein Kompliment sein. Das ist für heute deine Aufgabe: Mach mal ein Kompliment. Einfach mal, per E-Mail, physisch, wenn jemand bei dir im Geschäft ist. Im Kundenservice, wenn Du einen Kunden am Telefon hast, kannst Du auch mal ein aufrichtiges Kompliment geben. Oder wenn Du ein Paket verschickst, einfach eine kleine Notiz dazulegen: "Hey, toll, dass Sie das gekauft haben. Ich wünsche Ihnen viel Spaß damit." Und dann handgeschrieben, kein fertiges Teil, das jeder Kunde bekommt, sondern etwas Persönliches, was aus dem Herzen kommt. Das sind kleine Schritte, aber damit kannst Du hundert Prozent den Unterschied machen. Es muss nicht immer groß sein, viel oder teuer. Das gebe ich jetzt an euch mit. Ich wünsche euch auf jeden Fall einen schönen Tag und ich bedanke mich ganz herzlich, wenn Du bis zum Ende zugehört hast. Heute ungefiltert, kein Make-up, gerade aus dem Bett, ein Reel für euch. Viel Spaß damit. Tschüs. --- ### KI im Kundenkontakt: Abheben oder untergehen? [Deutsch] URL: https://kunden-erlebnis.de/podcast/ki-kundenkontakt-chatbot-persoenlichkeit-loyalitaet Published: 2026-08-05 KI lässt sich überall einbauen. Daten auswerten, Prozesse automatisieren, Chats übernehmen. Das können mittlerweile alle. Deshalb ist es auch kein Differenzierungsmerkmal mehr. In dieser Folge geht es um die Frage, was wirklich bleibt, wenn KI alles gleich macht. Und warum ein Zahnarzt, der einen Chatbot einführt, plötzlich Preisbeschwerden bekommt, die er vorher nie hatte. Wenn Kunden das Gefühl bekommen, du sparst Kosten auf ihrem Rücken und berechnest trotzdem dasselbe, fangen sie an zu meckern. Nicht weil der Preis gestiegen ist, sondern weil der wahrgenommene Wert gesunken ist. Wer aus dem Herzen redet und echte Berührungspunkte auf der Kundenreise schafft, hebt sich ab. Das ist das, was bleibt.KI ist kein Alleinstellungsmerkmal mehr. Wer sich nur über Automatisierung differenzieren will, wird feststellen: das kann jeder jetzt machen. Anne-Marie Vissers erklärt, warum Persönlichkeit auf der Kundenreise der einzige echte Unterschied bleibt, und was passiert, wenn Unternehmen das aus dem Blick verlieren.
Ein Zahnarzt führt einen Chatbot ein, spart intern Kosten und wundert sich dann, warum seine Patienten plötzlich über den Preis der Prophylaxe meckern. Der Preis hat sich nicht verändert. Aber der wahrgenommene Wert schon. Die Patienten denken: kein Mensch mehr am Telefon, gleiche Rechnung. Das ergibt für sie keine faire Gleichung. Die Konsequenz: Unzufriedenheit dort, wo vorher keine war.
Auf der Website von Kunden-Erlebnis gibt es einen kurzen Test, mit dem du herausfinden kannst, was deine Kunden wirklich brauchen und welchen Typ Kunden du aktuell hast. Konkrete Ausgangslage statt Bauchgefühl.
**Transcript** Die Betriebe, die früher keinen Bock hatten auf Kunden und die auch wirklich nicht das Gefühl hatten, dass sie über Kundenloyalität wachsen könnten, die hatten früher auch keine Energie gesteckt in Persönlichkeit und in den Aufbau einer Beziehung mit den Kunden. Die haben über eine andere Art und Weise verkauft. Und das ist auch okay, denn welche Strategie du führst, ist egal. Wenn du am Ende zufrieden bist, ist das das Wichtigste. Aber jetzt haben wir KI. Man kann KI nutzen, man kann Datensätze einsetzen, man kann immer mehr auf den Kunden eingehen, und das ist auch gut so. Aber damit würdet ihr euch nicht abheben von der Konkurrenz, weil das letztendlich jeder jetzt machen kann. Ich sage immer, dass irgendwo ein bisschen Persönlichkeit eingebunden werden muss, dass irgendwo auf der Kundenreise Berührungspunkte sein müssen, sodass der Kunde das Gefühl hat: Hier werde ich nicht von einem Chatbot bedient, hier wird mir wirklich von einem Menschen geholfen. Die Betriebe, die sich abheben wollen und wirklich aus dem Herzen reden wollen, die bleiben bestehen. Und das beste Beispiel dafür ist für mich ein Zahnarzt. Der Zahnarzt hat gesagt: Seit einiger Zeit wird immer mehr über den Preis der Prophylaxe gemeckert. Vorher haben die Patienten das nicht gemacht, mittlerweile schon. Ich habe ihn gefragt: Hast du etwas in deiner Patientenreise geändert, sodass der Patient vielleicht das Gefühl hat, nicht mehr das Gleiche zu bekommen wie vor einem Jahr? Dann hat er sich das überlegt und gesagt: Ja, ich habe einen Chatbot eingestellt. An sich ist das gar kein Problem, aber in dem Moment denkt der Patient: Okay, die Leistung, der Service ist eigentlich runtergegangen, weil ich keine Person mehr persönlich am Telefon bekomme, aber für die Prophylaxe muss ich immer noch das Gleiche bezahlen. Der Patient denkt dann ganz einfach: Sie sparen Kosten, weil ich keinen Menschen mehr am Telefon erreiche, und Sie berechnen trotzdem noch immer das Gleiche. Logisch, dass der Patient dann anfängt zu meckern. Der Kunde hat das Gefühl, dass der Service eigentlich runtergeht. Da muss man irgendwo auf der Kundenreise etwas hinzufügen, damit dieses Gefühl wieder aufgehoben wird. Ich hoffe, ihr habt das alles verstanden. Ihr könnt selbst einen kleinen Test auf meiner Website machen, damit ihr selbst sehen könnt, was für Kunden ihr eigentlich habt und welchen Bedarf diese haben. Bis nächstes Mal. Tschüss. --- ### Bezahlt, ausgestiegen, weg: Was Kunden wirklich hält [Deutsch] URL: https://kunden-erlebnis.de/podcast/coaching-abbruch-onboarding-kundenloyalitaet Published: 2026-08-04 Anne-Marie Vissers hat selbst für ein 6-monatiges Coachingprogramm bezahlt und es nach zwei Wochen abgebrochen. Nicht wegen des Preises. Sondern weil sich niemand dafür interessiert hat, wie es ihr dabei geht. Keine Frage, kein Nachhaken, kein echtes Zuhören. In dieser Folge beschreibt sie, was in den ersten Wochen nach einem Vertragsabschluss entscheidet, ob ein Kunde bleibt oder still verschwindet. Und sie zeigt, welche eine konkrete Frage den Unterschied macht: Was können wir tun, damit wir dir nächstes Mal noch besser helfen können? Kundenloyalität beginnt nicht bei der Verlängerung, sondern beim ersten Eindruck nach dem Start.Anne-Marie Vissers schildert eine eigene Erfahrung als Kundin: Sie stieg nach zwei Wochen aus einem bezahlten 6-monatigen Coachingprogramm aus, weil sie sich von Anfang an nicht abgeholt fühlte. Fragen blieben unbeantwortet, niemand hat aktiv nachgefragt, wie es ihr geht. Das Unternehmen hat bis heute nicht erfahren, warum sie gegangen ist.
Aktives Nachfragen kurz nach dem Start verhindert stillen Abgang. Die Frage, die wirkt: Was können wir tun, damit wir dir nächstes Mal noch besser helfen können? Diese Frage ist Teil der Bewährten 3-Phasen-Methode von Kunden-Erlebnis, konkret der Nullmessung: sichtbar machen, wie der Kunde den Start wirklich erlebt hat, bevor er still das Weite sucht.
Auf der Website von Kunden-Erlebnis gibt es ein kostenloses Assessment, mit dem du herausfindest, welche Kundentypen du eigentlich hast und wie loyal sie wirklich sind.
**Transcript** Ich war bereits in ein Coaching-Programm eingestiegen und hatte auch schon bezahlt. Es war ein Coaching-Programm für 6 Monate und ich hatte unheimlich viel Lust, damit anzufangen. Trotzdem bin ich nach 2 Wochen ausgestiegen. Hallo, ich bin Marie Vissers und ich mache aus Kundenloyalität eine Wachstumsstrategie. Warum bin ich damals ausgestiegen? Weil ich mich von Anfang an einfach nicht wohlgefühlt habe. Ich hab mich nicht abgeholt gefühlt. Ich hatte Fragen, musste nachhaken und hab E-Mails geschrieben. Und beim ersten Gruppenmeeting, das wir hatten, waren wir nur 6 Personen. Ich hab mich einfach nicht abgeholt gefühlt und hatte das Gefühl, dass ich meine Fragen nicht richtig stellen konnte und dass sie auch nicht beantwortet wurden. Deshalb bin ich nach 2 Wochen ausgeschieden. Eigentlich schade für dieses Unternehmen. Denn wenn sie vorher nachgefragt hätten, hätten sie es gewusst. Aber keiner hat mich gefragt, wie ich mich gefühlt habe. Und genau das mache ich. Ich sorge dafür, dass der Kunde befragt wird, dass die Kunden deines Unternehmens gefragt werden, sodass du weißt, was deine Kunden brauchen, um letztendlich dafür zu sorgen, dass die Kunden überglücklich sind. Und eines davon ist: Wenn ein neuer Kunde da ist, ab und zu einfach noch mal nachfragen: "Hey, was können wir tun, damit wir Ihnen beim nächsten Mal noch besser helfen können?" Genau das ist es. Und dann kannst du aus Kundenloyalität deine Wachstumsstrategie machen. Ich helfe dir gerne weiter. Wenn du möchtest, habe ich auf meiner Website ein Assessment, mit dem du schauen kannst, was für Kunden du eigentlich hast. Bis morgen. Tschüss. --- ### Eine Brücke schlagen: So entsteht echte Kundenbindung [Deutsch] URL: https://kunden-erlebnis.de/podcast/bruecke-schlagen-kundenbindung-lokalkauf Published: 2026-08-04 Eine Verkäuferin hört den Akzent, erkennt die Herkunft und schlägt sofort eine Brücke. Keine Technik, keine Schulung aus dem Handbuch, sondern echtes Interesse daran, wer die Person vor ihr ist. Anne-Marie Vissers beschreibt in dieser kurzen Episode, wie genau dieser Moment im lokalen Buchhandel dazu geführt hat, dass sie ein Buch gekauft hat. Nicht wegen des Sortiments, nicht wegen des Preises. Wegen der Verbindung. Was das für lokale Händler und B2B-Unternehmen bedeutet: Freundlichkeit alleine reicht nicht, aber echtes Interesse ist der Startschuss für alles. Wer Kunden anerkannt, gesehen und geschätzt fühlen lässt, gibt ihnen einen Grund, Geld auszugeben und wiederzukommen.Echte Kundenbindung beginnt nicht mit einem Produkt, sondern mit einer Brücke. In dieser Episode schildert Anne-Marie Vissers, wie eine Verkäuferin im lokalen Buchhandel durch eine einzige persönliche Gemeinsamkeit sofort Vertrauen aufgebaut hat, und warum genau das den Unterschied gemacht hat.
Wer aktiv nach Gemeinsamkeiten sucht, baut schneller Vertrauen auf als jede Verkaufsstrategie es könnte. Das gilt im Einzelhandel genauso wie im B2B-Großhandel.
Diese drei Worte beschreiben, was Kunden wirklich wollen. Wer das liefert, gibt dem Kunden einen emotionalen Grund, wiederzukommen, und Geld auszugeben.
Anne-Marie Vissers betont, dass der Gang in ein lokales Geschäft dann besonders lohnt, wenn Mitarbeiter echtes Interesse zeigen. Freundliche Begrüßung und persönliche Aufmerksamkeit sind kein Nice-to-have, sie sind der Grund für die Kaufentscheidung.
Anne-Marie Vissers begleitet B2B-Unternehmen im Großhandel mit der Bewährten 3-Phasen-Methode von Kunden-Erlebnis: Nullmessung, Verbessern und Steuern, Verankerung. Das Ziel ist messbare Kundenloyalität, die auch dann weiterlebt, wenn der externe Berater längst weg ist.
**Transcript** Ich hatte heute so ein paar tolle Erfahrungen in Geschäften. Wir sind in ein Geschäft reingekommen und die Verkäuferin hat sofort natürlich gehört, dass ich Niederländerin bin. Die hat gesagt: „Ah, ich kenne Holland und fahre da öfters hin. Das macht mir immer so viel Spaß." In dem Moment hat sie quasi eine Brücke geschlagen. Das bedeutet, sie hat Gemeinsamkeiten gesucht, die wir haben. Und sofort hat man dann auch eine Beziehung. Deswegen finde ich es auch so toll, einfach mal lokal zu kaufen und in Geschäfte reinzugehen. Wenn die Mitarbeiter in dem Moment echtes Interesse zeigen, wer du bist, dann willst du einfach auch Geld ausgeben. Ich habe in dem Moment in diesem Buchladen dann tatsächlich auch ein Buch gekauft. Weil ich das letztendlich auch gönne und sehr gerne im lokalen Einzelhandel kaufe. Und wenn ich dann freundlich geholfen werde, freundlich begrüßt werde und anerkannt, gesehen und geschätzt werde, dann bin ich überglücklich. --- ### Schwierige Kunden? Schau erst auf dich selbst [Deutsch] URL: https://kunden-erlebnis.de/podcast/schwierige-kunden-prozesse-selbstreflexion Published: 2026-08-03 Die Kunden sind anspruchsvoller geworden, sie machen uns das Leben schwer. Diese Aussage kennt Anne-Marie Vissers aus vielen Workshops. Und sie stellt jedes Mal dieselbe Gegenfrage: Was hat sich bei euch geändert? In dieser Folge erzählt sie von einer Steuerkanzlei, die genau dieses Problem hatte. Die Mandanten wurden als schwieriger wahrgenommen, aber die eigentliche Ursache lag intern: Ein persönlicher Kontaktpunkt, der Schuhkarton mit den Belegen, war durch Digitalisierung weggefallen. Weniger Kontakt bedeutete weniger Bindung, und das spürte die Kanzlei im Verhalten der Mandanten. Die Lösung war nicht kompliziert: Der physische Übergabemoment wurde bewusst wieder eingeführt. Nicht aus Nostalgie, sondern weil er eine Funktion hatte. Wo hast du in deinen Prozessen etwas geändert, das den Kunden heute anders behandelt als vorher?Anne-Marie Vissers berichtet aus einem Workshop, in dem Teilnehmer sagten: "Die Kunden sind schwieriger geworden." Ihre erste Reaktion: Ist das wirklich so? Und wenn ja, was hat sich auf eurer Seite verändert?
Bei einer Steuerkanzlei brachten Mandanten ihre Belege früher einmal jährlich persönlich vorbei. Dieser Moment, der berühmte Schuhkarton, war ein echter Kontaktpunkt. Er gab dem Mandanten das Gefühl, aktiv beteiligt zu sein, und gab der Kanzlei einen klaren Startschuss für den Jahresabschluss.
Mit der Digitalisierung fiel dieser Moment weg. Kein persönlicher Kontakt, keine gemeinsame Übergabe. Die Kanzlei spürte die Folgen im Verhalten der Mandanten: mehr Ansprüche, weniger Geduld.
Die Kanzlei führte den physischen Übergabemoment gezielt wieder ein. Nicht als Rückschritt, sondern als bewusste Entscheidung für einen Berührungspunkt, der Bindung schafft.
Wo hast du in deinen Prozessen oder Protokollen etwas geändert, sodass der Kunde heute anders behandelt wird als früher? Genau dort liegt die Antwort, wenn Kunden plötzlich als schwieriger wahrgenommen werden.
**Transcript** Die Kunden sind immer schwieriger geworden, anspruchsvoller. Die machen uns das Leben manchmal schwer. Diese Aussage habe ich letzte Woche mal wieder bekommen, in einem Workshop, den ich veranstaltet habe. Und dann denke ich: Ist das auch wirklich so? Und warum machen die Kunden euch das Leben schwer? War das vorher auch so? Nein, früher war das nicht so schlimm. Dann müsst ihr euch eine Frage stellen: Was hat sich bei euch geändert, dass die Kunden jetzt schwieriger geworden sind? In diesem Fall war das eine Steuerkanzlei. Und dann sind wir zu dem Fazit gekommen, dass früher die Mandanten ihre Belege einmal im Jahr quasi abgegeben haben. Das war der Startschuss, damit die Steuerkanzlei anfangen konnte mit dem Jahresabschluss. Und das wird interessant, denn wenn der Kunde weniger Aufmerksamkeit bekommt, dann passiert da etwas. Dazu werde ich in einem anderen Video noch mehr sagen. Aber noch mal zurück zur eigentlichen Frage: Was hat sich geändert? In diesem Fall war die physische Übergabe vom Schuhkarton nicht mehr vorhanden. Und das bedeutet: Die Kanzlei hatte weniger Kontakt mit dem Mandanten, weniger persönlichen Kontakt. In diesem Fall haben wir den physischen Schuhkarton irgendwo in der Mandantenreise wieder eingeführt, damit der Mandant auch wieder einen Startschuss hat, dass die Steuerkanzlei wieder anfängt mit dem Jahresabschluss. Und jetzt ist meine Frage an dich: Wo hast du etwas geändert in deinen Prozessen und Protokollen, sodass der Kunde jetzt anders behandelt wird als vorher? Und macht das deine Kunden vielleicht anspruchsvoller als zuvor? Bis morgen. Tschüs. --- ### Bin ich zu pingelig? Warum ich Service immer sehe [Deutsch] URL: https://kunden-erlebnis.de/podcast/pingelig-service-minimum-kundenerlebnis Published: 2026-07-30 Anne-Marie gibt zu: Sie sieht es überall. Im Restaurant, am Telefon, in jeder E-Mail. Den Moment, in dem ein Mitarbeiter keinen Schritt mehr macht und der Service auf Minimum läuft. Ist das kleinkariert? Pingelig? Vielleicht. Aber in dieser kurzen, ehrlichen Folge erklärt sie, warum genau diese Wahrnehmung zählt und warum wir als Gesellschaft längst akzeptiert haben, was wir eigentlich nicht akzeptieren sollten. Denn wenn wir schlechten Service von anderen hinnehmen, setzen wir denselben Standard auch selbst. Und das spüren die Kunden. Der eigentliche Punkt: Der eine Schritt mehr macht nicht nur den Kunden glücklich. Er macht auch den Mitarbeiter stolz. Eine Folge über Haltung, Gewohnheit und den Unterschied zwischen Minimum und Begeisterung.Anne-Marie Vissers beschreibt, wie sie als Kundin in Restaurants, am Telefon und per E-Mail sofort erkennt, wenn Service auf Minimum beschränkt ist. Was manche als Pingeligkeit abtun, ist für sie ein geschärfter Blick auf das, was Kunden tagtäglich erleben.
Ein zentrales Argument dieser Folge: Wenn wir als Kunden schlechten oder mittelmäßigen Service einfach hinnehmen, normalisieren wir ihn. Und was wir von anderen akzeptieren, setzen wir selbst irgendwann genauso um. Dieser stille Kreislauf kostet Unternehmen langfristig ihre stärksten Kunden.
Anne-Marie hat den Kunden-Loyalitäts-Test auf ihrer Website neu gestaltet. Mit dem Test erfährst du, wie viele echte Fans dein Unternehmen heute hat. Der Link dazu ist in der Bio.
**Transcript** Manchmal denke ich wirklich: Anne-Marie, du bist viel zu kleinkariert. Du bist pingelig. Weil ich immer alles sehe, wenn es um Kunden geht. Wenn ich irgendwo selbst Kunde bin und im Restaurant sitze, den Kundendienst am Telefon habe oder eine E-Mail bekomme, dann sehe ich sofort, wenn Mitarbeiter keinen Schritt mehr machen, wenn der Service auf ein Minimumlevel beschränkt ist. Ich kriege es einfach nicht aus dem Kopf, ich sehe es immer. Und ich finde es auch schade, dass wir als Kunden es mittlerweile gewohnt sind, dass wir manche Sachen einfach hinnehmen, dass wir das akzeptieren. Weil wenn wir es von anderen akzeptieren, machen wir es selbst letztendlich auch so. Dann denkt man vielleicht: Wenn andere das nicht machen, mache ich das auch nicht. Und das finde ich schade, weil ich mich wirklich dafür einsetze, dass der Service bis zum höchsten Level geht und dass Kunden begeistert sind. Denn letztendlich macht es nicht nur dem Kunden Spaß. Es macht dir selbst als Mitarbeiter auch unheimlich viel Spaß, wenn du genau einen Schritt mehr machst, als du eigentlich machen müsstest. Deswegen: Ja, dann bin ich kleinkariert. Ja, dann bin ich pingelig. Aber das wird sich in meinem Leben wahrscheinlich nicht ändern, weil ich es nicht ändern kann. Ich sehe es einfach. Und ich glaube auch: Wenn du das öfter erleben möchtest und wenn du mal Hilfe brauchst, wie du das selbst siehst oder wie du das umsetzen kannst, dann komme ich gerne mit dir ins Gespräch. Oder noch besser: Mach den Test, was für Kunden du hast. Den habe ich neu gestaltet auf meiner Website, der Link ist in der Bio. Dann weißt du genau, wie viele Fans du in deinem Unternehmen hast. Tschüss. --- ### Zu spät beim Kunden: Wessen Schuld ist das? [Deutsch] URL: https://kunden-erlebnis.de/podcast/parkplatz-bestaetigung-kundeninfo-proaktiv Published: 2026-07-29 Wir Menschen sind richtig faul geworden, unbequem und auch ich. Anne-Marie Vissers erzählt von einem eigenen Erlebnis: 6 Minuten Fahrt, 10 Minuten Puffer, trotzdem 10 Minuten zu spät. Kein Parkplatz vor der Tür, kein Hinweis in der Terminbestätigung, kein Bargeld dabei für den Parkautomaten. Wer trägt die Verantwortung? Der Kunde, der sich nicht ausreichend vorbereitet hat? Oder der Betrieb, der proaktive Information einfach weggelassen hat? Diese Folge zeigt an einem konkreten Alltagsbeispiel, wie eine einzige fehlende Zeile in einer Bestätigungs-E-Mail dazu führt, dass Kunden irritiert und zu spät zum Termin erscheinen. Proaktive Kommunikation ist kein Nice-to-have, sie verhindert Reibung, bevor sie entsteht.Anne-Marie Vissers beschreibt ein eigenes Erlebnis: Sie hatte einen neuen Termin bei einem Betrieb, 6 Minuten entfernt, mit 10 Minuten Puffer geplant. Was sie nicht wusste: kein Parken vor der Tür, Parkplatz weiter weg, Barzahlung erforderlich. Ergebnis: 10 Minuten zu spät, sie irritiert, der Mitarbeiter irritiert.
Wer ist hier schuld? Der Kunde oder der Betrieb? Anne-Marie sagt knallhart: Wenn ein Betrieb proaktiv arbeiten will, muss er dafür sorgen, dass Kunden die notwendigen Informationen im Voraus erhalten. Eine einzige Zeile in der Bestätigungs-E-Mail hätte gereicht.
Reibung im Kundenerlebnis entsteht oft nicht durch schlechten Service, sondern durch fehlende Vorabinformation. Der Kunde macht Annahmen, der Betrieb setzt Wissen voraus, das der Kunde nicht hat. Das Ergebnis ist ein Termin, der mit Stress beginnt, bevor überhaupt ein Gespräch geführt wurde.
Die Bewährte 3-Phasen-Methode von Kunden-Erlebnis setzt genau hier an: In der Nullmessung werden solche blinden Flecken sichtbar, die intern längst zur Normalität geworden sind, für den Kunden aber als Reibung ankommen.
Für jeden Betrieb, der Termine, Lieferungen oder Erstbesuche koordiniert und davon ausgeht, dass Kunden schon wissen, wie es vor Ort funktioniert.
**Transcript** Wir Menschen sind richtig faul geworden, bequem — und ich bin da keine Ausnahme. So hatte ich heute einen Termin bei einem Betrieb, der neu für mich war. Es war für mich eine sechs Minuten lange Fahrt zu diesem Betrieb, und ich bin zehn Minuten vorher losgefahren. Warum? Weil ich bequem gedacht habe: Ich kann vor Ort parken, es sind nur sechs Minuten Fahrt, dann habe ich noch vier Minuten Puffer und bin rechtzeitig da. Nichts davon war wahr, denn ich war nicht pünktlich da. Und warum nicht? Ganz ehrlich: Ich konnte nicht direkt vor dem Eingang parken, was ich nicht wusste. Ich musste auf einem Parkplatz etwas weiter weg parken. Es waren nur zwei- bis dreihundert Meter, aber ich musste erst mal schauen, wo dieser Parkplatz überhaupt war. Das war das Erste. Das Zweite: Ich musste diesen Parkplatz auch noch bezahlen. Kein Problem an sich, aber ich hatte kein Bargeld dabei, sondern nur eine Karte, und der Parkplatz akzeptierte ausschließlich Bargeld. Ich wusste das nicht. Also stand ich da. Letztendlich habe ich in meinem Auto noch ein paar Münzen gefunden, die ich einwerfen und ein Ticket rausnehmen konnte. Aber ich war tatsächlich zehn Minuten zu spät. Und jetzt ist die Frage: Wer ist hier schuld? Der Kunde oder der Betrieb? Ich sage ganz klar: Wenn Du proaktiv arbeiten willst, musst Du dafür sorgen, dass deine Kunden die notwendigen Informationen haben. Von diesem Betrieb hatte ich eine Bestätigungs-E-Mail bekommen, und genau in dieser Bestätigungs-E-Mail hätte stehen sollen: Vor der Tür können Sie nicht parken. Sie müssen etwas weiter weg parken, dort müssen Sie bezahlen, das ist alles kein Problem. Aber sorgen Sie dafür, dass Sie Bargeld dabeihaben. Das wurde nicht kommuniziert. Das Ergebnis: Ich kam irritiert zu diesem Termin, weil ich zehn Minuten zu spät war. Und der Mitarbeiter war ebenfalls irritiert, weil ich zehn Minuten zu spät gekommen bin. Dabei hätte das vollständig vermieden werden können. Wer trägt hier die Verantwortung? Ich würde das gerne in den Kommentaren von euch hören. --- ### No-Show im Sternerestaurant: Klage oder Kontakt? [Deutsch] URL: https://kunden-erlebnis.de/podcast/no-show-sternerestaurant-beziehung-gaeste Published: 2026-07-26 Sternerestaurants klagen ihre Gäste wegen No-Shows. Und auf LinkedIn finden das alle gut. Aber ist das wirklich die Antwort? Ein leerer Tisch bei 250 bis 500 Euro pro Couvret kostet echtes Geld. Die Wut ist verständlich. Aber eine Klage packt das Symptom an, nicht die Ursache. In dieser Folge geht Anne-Marie Vissers der entscheidenden Frage nach: Was passiert zwischen Buchung und Besuch? Gibt es eine Reservierungsbestätigung, und dann Funkstille? Oder wird aktiv eine Beziehung zum Gast aufgebaut? Ein kurzer Anruf zwei bis drei Tage vorher, eine persönliche Erinnerung, ein echter Kontaktpunkt, das macht den Unterschied. Weil Verbindung Verbindlichkeit erzeugt. Und wer eine Beziehung zum Restaurant hat, sagt ab, statt einfach wegzubleiben.Anne-Marie Vissers reagiert auf eine LinkedIn-Diskussion: Sternerestaurants wollen Gäste wegen No-Shows verklagen. Die Reaktionen sind weitgehend zustimmend. Aber ist das der richtige Weg?
Ein Couvret im Sternerestaurant kostet 250 bis 500 Euro. Ein leerer Tisch bedeutet echten Umsatzverlust. Die Frustration der Betreiber ist nachvollziehbar. Aber eine Klage bekämpft das Symptom, nicht die Ursache.
Proaktiver Kontakt zwischen Buchung und Besuch baut eine Beziehung auf. Und Beziehung erzeugt Verbindlichkeit. Konkret beschreibt Anne-Marie Vissers folgende Ansätze:
Wer zwischen Buchung und Besuch eine Beziehung aufbaut, erhöht die Hemmung des Gastes, einfach wegzubleiben, ohne abzusagen. Das Ziel ist nicht null No-Shows, sondern eine spürbare Reduzierung durch proaktives Beziehungsmanagement. Kunden-Erlebnis beginnt nicht am Eingang des Restaurants, es beginnt im Moment der Buchung.
**Transcript** Ich versteh es einfach nicht. Ich kapier es wirklich nicht. Aber auf LinkedIn läuft gerade eine Diskussion darüber, dass Sterne-Restaurants ihre Gäste verklagen wollen. Und alle Reaktionen darunter sind damit einverstanden. Worum geht es? Es geht um die No-Shows bei Sterne-Restaurants. Und die Wut dieser Eigentümer kann ich voll und ganz verstehen. Denn letztendlich ist ein leerer Tisch kein Umsatz. Wenn ein Couvert ungefähr 250 bis 500 Euro kostet und dann niemand kommt, ist das wirklich katastrophal. Aber das Verklagen wird vielleicht das Symptom anpacken, jedoch nicht die Ursache. Ganz im Ernst: Wenn ich ein Sterne-Restaurant buchen würde, würde ich morgens nicht aufstehen und sagen, ich buche heute Abend spontan ein Sterne-Restaurant für 500 Euro pro Person. Vielleicht gibt es Menschen, die das machen, aber die meisten tun das nicht. Die buchen das vielleicht Wochen oder Monate vorher, weil es quasi ein Erlebnis ist. Und das kann ich auch verstehen. Deswegen ist die Frage: Was passiert in der Zeit zwischen der Buchung und dem Moment, in dem der Gast tatsächlich kommt? Gibt es eine Reservierungsbestätigung? Aber was passiert danach? Ist es dann Funkstille? Oder gibt es noch einmal Kontakt mit diesem Gast? Letztendlich ist es ein Erlebnis, und ich muss dafür sorgen, dass ich mit diesem Gast eine Beziehung aufbaue. Vielleicht eine Karte zwischendurch schicken: in so viel Wochen kommen Sie. Oder eigentlich die einfachste Lösung: 2, 3 Tage vorher kurz anrufen und sagen, Sie kommen in zwei Tagen, und wir freuen uns auf Sie. Wir möchten Ihnen noch einmal sagen: Sie haben bei uns um 18 Uhr reserviert, Sie sind herzlich willkommen. Sie können gerne auch schon etwas früher kommen und vielleicht an der Bar etwas trinken. Wir freuen uns auf jeden Fall darauf, Sie zu empfangen. Denn wenn Sie dafür sorgen, dass zwischen Reservierung und dem tatsächlichen Besuch eine Beziehung aufgebaut wird, dann wird die Hemmung, nicht zu erscheinen ohne abzusagen, für den Gast viel größer. So ist es nun mal. Natürlich gibt es noch weitere Möglichkeiten, aber das ist das Erste, woran ich gedacht habe. Warum immer streiten? Warum nicht sagen: Was können wir selbst ändern, um die No-Show-Quote vielleicht nicht auf null zu reduzieren, aber vielleicht um 30, 40 oder sogar 50 Prozent zu senken? Wie seht ihr das eigentlich? --- ### Freundlich, aber trotzdem gescheitert: Was Kundenfreundlichkeit wirklich bedeutet [Deutsch] URL: https://kunden-erlebnis.de/podcast/kundenfreundlichkeit-prozesse-system-kundenerlebnis-ms0jg3uf Published: 2026-07-25 "Meine Mitarbeiter sind doch freundlich" - diesen Satz hört Anne-Marie Vissers regelmäßig auf Netzwerkveranstaltungen. Und sie glaubt es sogar. Aber freundlich sein reicht nicht. Was Kunden wirklich irritiert, sind keine unfreundlichen Mitarbeiter, sondern Prozesse, die hinten nicht funktionieren: die E-Mail, auf die seit Wochen niemand geantwortet hat. Der Rückruf, der versprochen aber nie getätigt wurde. Das Versprechen am Telefon, das das Backoffice nicht halten kann. In dieser kurzen, direkten Folge erklärt Anne-Marie, warum Kundenservice-Mitarbeiter einen der schwersten Jobs im Unternehmen haben, und warum Freundlichkeit nur dann wirkt, wenn die Strukturen dahinter stimmen.Anne-Marie Vissers hört es regelmäßig: "Meine Mitarbeiter sind freundlich." Das stimmt meistens auch. Kein Mensch steht morgens auf und will Kunden schlechten Service bieten. Freundlichkeit ist Grundvoraussetzung, aber sie löst kein strukturelles Problem.
Kundenfrust entsteht selten wegen eines unfreundlichen Mitarbeiters. Er entsteht, wenn:
Mitarbeiter im Kundendienst fangen den Ärger auf, der durch schlechte Prozesse entstanden ist. Sie stehen am Telefon, wenn ein Kunde wegen einer unbeantworteten E-Mail anruft, also für etwas, das sie selbst nicht verursacht haben. Das führt zu Druck auf beiden Seiten, und das war manchmal schon konfrontierend.
Freundlichkeit und funktionierende Prozesse sind keine Alternativen, sie sind ein System. Wer nur in freundliche Mitarbeiter investiert, aber Backoffice-Strukturen vernachlässigt, gibt seinen Kunden halben Service. Die Bewährte 3-Phasen-Methode von Kunden-Erlebnis setzt genau hier an: Nullmessung zeigt, wo Prozesse aus Kundensicht versagen. Verbessern und Steuern richtet Strukturen, Training und Kommunikation neu aus. Verankerung sorgt dafür, dass die Verbesserung bleibt.
**Transcript** Warum Freundlichkeit alleine nicht reicht. Ganz oft kriege ich von Unternehmen zu hören — oder wenn ich mal auf einer Netzwerkveranstaltung bin und mit Unternehmen spreche — dann sagen die immer: "Aber meine Mitarbeiter sind doch freundlich." Die Kundenfreundlichkeit, die sind freundlich, die sind nett, die werden nicht böse, die werden nicht laut, die sind eigentlich total lieb und nett. Und weißt du, das glaube ich dir. Ich glaube auch wirklich, dass kein Mensch morgens früh aufsteht und denkt: "Boah, heute würde ich ganz gerne mal einem Kunden richtig etwas sagen und richtig böse werden." Nein, das wird keiner machen, weil letztendlich glaube ich, dass wir Menschen eigentlich im Grunde genommen alle nett und lieb sind. Wo es viel mehr drum geht: Freundlich sein ist natürlich Voraussetzung, denn das ist das Mindeste, was du auf jeden Fall tun kannst. Aber was ganz viele Kunden auch ziemlich irritiert, sind natürlich Prozesse, die einfach nicht reibungslos laufen. Das bedeutet zum Beispiel: Du bist Mitarbeiter im Kundenservice, du bist freundlich und nett, und du versuchst auf jeden Fall dieser Person zu helfen, die anruft. Aber letztendlich machst du ein Versprechen, dem du nachher nicht nachkommen kannst. Oder du musst den Kollegen fragen, ob das Team noch mal zurückruft, und die Kollegin ruft nicht zurück. Oder ein Kunde hat schon vier- oder fünfmal eine E-Mail geschrieben, auf die einfach nicht reagiert worden ist. Oder ein Kunde hat angerufen, du vom Kundenservice sagst, er wird zurückgerufen, und er wird nicht zurückgerufen. Das sind Sachen, die Kunden manchmal sehr irritieren, und das kann ich gut verstehen. Das bedeutet: Du kannst am Telefon, am Counter, an der Rezeption, egal wo du mit Kunden oder Gästen zu tun hast, ganz freundlich sein. Aber wenn es dann im Backoffice einfach nicht funktioniert, weil die eine Kollegin nicht zurückruft, eine E-Mail nicht beantwortet wird oder einfach nicht reagiert wird, dann kann der Kunde trotzdem sehr verärgert oder irritiert sein. Und ich glaube, das vergessen wir manchmal. Deswegen haben die Mitarbeiter, die im Kundendienst sitzen, eigentlich einen total schweren Job. Ganz oft bekommen die meckernde Kunden ab, wegen E-Mails, die nicht beantwortet sind, oder Rückrufe, die nicht getätigt worden sind. Dann kann es natürlich passieren, dass ein Kunde anruft, eigentlich ziemlich irritiert ist, und du hast vielleicht an dem Tag auch keinen ganz guten Tag. Dann kann es sein, dass du selbst auch ein bisschen lauter wirst. Und natürlich darf das nicht sein, aber das kommt natürlich vor, weil der Kunde in dem Moment verärgert ist. Deswegen: Du kannst am Telefon freundlich sein. Du kannst wirklich sehr nett, lieb, alles sein. Aber wenn das Backoffice nicht funktioniert, wenn der Kunde einfach nicht zurückgerufen wird, dann ist allein nett und freundlich sein ganz oft einfach nicht genug. Freundlich und nett sein ist natürlich Grundvoraussetzung, aber dahinter müssen auch die Prozesse, Strukturen und das Backoffice stimmen. Wenn das nicht passt, kann die Freundlichkeit das alleine nicht gut machen. Das wollte ich heute gerne mit euch teilen. Ich wünsche euch einen schönen Tag. Hier ist es wirklich Sommer und ich genieße einfach die Tage, jetzt wo ich zu Hause bin, die Kinder zu Hause sind und wir einfach mal ein bisschen Urlaub machen. Aber trotzdem wollte ich euch das heute weitergeben. Ich wünsche euch auf jeden Fall einen schönen Tag. Tschüss. --- ### Die eine Frage, die du deinen Kunden stellen solltest [Deutsch] URL: https://kunden-erlebnis.de/podcast/kundenfeedback-die-richtige-frage-stellen Published: 2026-07-24 War alles in Ordnung? Sind Sie zufrieden? Diese Fragen klingen höflich, aber sie bringen nichts. Wer fragt, ob es gepasst hat, bekommt ein Ja, auch wenn der Kunde innerlich längst mit einem Bein bei der Konkurrenz steht. In dieser Folge erklärt Anne-Marie Vissers, warum eine einzige Frage den Unterschied macht: Was können wir tun, um unsere Dienstleistung zu verbessern? Sie zeigt an einem konkreten Fall aus dem Großhandel, wie diese Frage Gespräche öffnet, die vorher niemals stattgefunden haben, und wie Probleme, die jahrelang als unlösbar galten, plötzlich gemeinsam gelöst werden konnten. Nett reicht nicht. Die richtige Frage schon.Die Frage 'War alles in Ordnung?' bringt keine verwertbaren Antworten. Kunden sagen Ja, weil sie die Frage einfach nicht beantworten wollen, nicht weil sie wirklich zufrieden sind. Die Frage, die echtes Feedback liefert, lautet: Was können wir tun, um unsere Dienstleistung zu verbessern?
Anne-Marie Vissers beschreibt ein Großhandelsunternehmen mit einem Dauerproblem: Ein bestimmter Betrieb war schwierig zu beliefern, die Situation schien festgefahren. Was sich herausstellte: Der Kunde war noch nie gefragt worden, wie das gemeinsam gelöst werden könnte. Diese eine Frage, die noch niemals gestellt worden war, hätte das Gespräch längst öffnen können.
Wenn du schon wusstest, was du hättest tun sollen, hättest du es längst gemacht. Was du brauchst, sind Antworten aus der Kundenperspektive, nicht aus der eigenen. Die Bewährte 3-Phasen-Methode von Kunden-Erlebnis beginnt genau dort: mit einer strukturierten Nullmessung, die diese Fragen systematisch stellt und die Antworten in konkrete Verbesserungen übersetzt.
**Transcript** Die einzige Frage, die du deinen Kunden, Gästen, Patienten, Mandanten oder wem auch immer du zu tun hast stellen solltest, ist nicht: "War alles in Ordnung?" oder "Sind Sie zufrieden?" Auf keinen Fall. Die einzige Frage, die du deinen Kunden stellen solltest, ist: "Was können wir tun, um unsere Dienstleistung zu verbessern?" Das ist die eine Frage, die mir ein echtes Ergebnis liefert. Und ganz ehrlich: Wenn jemand mich fragt "Waren Sie zufrieden?", dann kann ich einfach "Ja" sagen, obwohl ich eigentlich gar nicht zufrieden war, weil ich schlicht keinen Bock habe, diese Frage ernsthaft zu beantworten. Aber "Was können wir tun, um unsere Dienstleistung zu verbessern?" führt natürlich zu ganz anderen Antworten. Das ist auch für euch spannend, weil diese Frage Mut erfordert. Letztendlich kann es passieren, dass du dann auch mal Kritik bekommst, oder nicht nur Kritik, sondern auch Verbesserungsvorschläge, bei denen du im ersten Moment denkst: "Das kann ich gar nicht erfüllen." Und das ist schön. Ich war zum Beispiel vor einiger Zeit bei einem Kunden und hatte ein Gespräch mit dem Managementteam. Wir haben Fragebögen bei den Kunden durchgeführt, und da sind Ergebnisse rausgekommen. Diese Ergebnisse habe ich dann präsentiert, und das war manchmal konfrontierend. Ich habe dem Team auch Vorschläge gemacht, was sie eventuell verbessern könnten. Die erste Antwort, die ich zurückbekam, war: "Hey, Frau Vissers, Sie sind gar nicht aus der Praxis. Sie wissen gar nicht, was hier los ist." Ich bin tatsächlich auch nicht aus der Praxis, obwohl ich Tage mitgelaufen bin: im Lager, im Büro, beim Kundendienst. Hab ich alles gemacht. Aber wenn du nichts änderst, dann kann ich mir vorstellen, woher diese Reaktion kommt. "Das können wir gar nicht ändern, wir haben schon einiges versucht." Aber andererseits: Wenn ihr schon wusstet, was ihr machen solltet, dann hättet ihr es schon längst gemacht. Ihr habt es noch nicht gemacht, weil es noch nicht in eurem Blickwinkel war. Und das ist auch völlig okay. Deswegen komme ich und stelle euren Kunden diese Frage, und dann kommen Antworten, bei denen das Unternehmen erst denkt: "Das geht gar nicht." Ein konkretes Beispiel: Da war ein Großhändler, der bei unterschiedlichen Betrieben lieferte. Bei einem bestimmten Kunden war es immer schwierig zu liefern. Der Verantwortliche sagte: "Dieser eine Kunde ist immer katastrophal. Da habe ich immer Probleme, weil ich die einfach nicht beliefern kann und jedes Mal läuft das nicht gut." Dann habe ich gesagt: "Gut, das kann passieren. Du kannst die Lage dieses Kunden nicht ändern, aber welche anderen Möglichkeiten gibt es?" Die Antwort war: "Nichts. Der Betrieb versteht es halt nicht und jedes Mal wird einfach falsch geliefert." Dann habe ich gefragt: "Hast du den Kunden mal angerufen und gefragt: Hey, wie können wir das gemeinsam lösen? Weil das ist nicht nur für dich ein Problem, sondern letztendlich auch für uns." Die Antwort: "Nein, das haben wir noch nicht gemacht." Und das finde ich so interessant. Du hast verschiedene Möglichkeiten gesucht, aber immer aus deiner eigenen Sicht. Frag den Kunden mal: "Was können wir verbessern, um deine Lieferung besser zu gestalten?" Diese Frage war noch niemals gestellt worden. Und wenn du diese Frage bei diesem Kunden stellst, bin ich überzeugt, dass du tolle Antworten bekommst und dass du ins Gespräch kommst. Da findet plötzlich ein echtes Gespräch statt: "Es ist einfach blöd, dass es jedes Mal so läuft. Wie können wir das gemeinsam lösen?" Dann wird es interessant. Und dann stell mal die andere Frage: "Sind Sie zufrieden?" Ich wünsche euch viel Erfolg und bis morgen. --- ### Gleicher Eigentümer, zwei Welten [Deutsch] URL: https://kunden-erlebnis.de/podcast/begruessung-mitarbeiter-kundenerlebnis-unterschied Published: 2026-07-24 Zwei Filialen, ein Eigentümer, zwei völlig verschiedene Kundenerlebnisse. Anne-Marie Vissers erzählt von einem echten Erlebnis beim Teppichkauf: Im ersten Geschäft wurde sie so gut empfangen, dass sie noch im Auto eine Google-Bewertung schrieb, obwohl sie nichts gekauft hat. Im zweiten Geschäft? Kein Blickkontakt, keine Begrüßung, fünf bis sieben Minuten lang komplett ignoriert. Das Ergebnis: Die Kaufentscheidung war gefallen, noch bevor das erste Wort gesprochen wurde. Diese Folge zeigt, was passiert, wenn Mitarbeiter den Unterschied zwischen Empfang und Abweisung nicht kennen, und warum Freundlichkeit allein nicht reicht, wenn die Grundvoraussetzung fehlt.Anne-Marie Vissers berichtet von einem persönlichen Erlebnis beim Kauf von Teppichboden. Zwei Filialen desselben Unternehmens, eine halbe Stunde voneinander entfernt, und doch könnte der Unterschied kaum größer sein.
Freundlichkeit ist eine Grundvoraussetzung. Wer Kunden beim Betreten des Geschäfts ignoriert, verliert sie, bevor das Gespräch beginnt. Das gilt im Einzelhandel genauso wie im B2B-Großhandel: Der erste Kontaktpunkt prägt die gesamte Wahrnehmung des Unternehmens.
Die Bewährte 3-Phasen-Methode von Kunden-Erlebnis beginnt genau hier: mit einer Nullmessung, die sichtbar macht, wie Kunden tatsächlich empfangen werden, nicht wie das Unternehmen glaubt, es zu tun.
**Transcript** Manchmal wirst du so gut geholfen, dass du diesen Betrieb so gerne deinen Umsatz gönnst. Aber wenn die dann letztendlich nichts für dich haben, dann fühlst du dich fast schuldig, dass du da nichts kaufst, weil du so gut geholfen worden bist. Ich hoffe, ihr erkennt das oder habt das auch mal erlebt. So erging es uns auf jeden Fall letzte Woche. Wir hatten noch einen Teppichboden gebraucht für ein Schlafzimmer, für unsere Tochter. Wir sind umgezogen und das Zimmer war noch nicht fertig. Jetzt in den Sommerferien kommen die Mädels nach Hause, weil sie im Ausland studieren und dann wieder nach Hause kommen. Das Zimmer musste noch fertiggemacht werden. Ich hab auf der Internetseite geguckt, einen Betrieb gefunden, der dementsprechend auch Teppichboden hatte. Ich musste die vorher kurz anrufen, weil wir unseren Hund mitnehmen wollten. Es war etwas weiter zu fahren und wir wollten nicht, dass der Hund so lange alleine zu Hause ist. Der Hund ist schon ein wichtiges Familienmitglied. Wir haben drei Kinder, aber das vierte Kind hat Fell. Das bedeutet, ja, der ist schon ein bisschen verwöhnt. Wir haben angerufen und der Hund durfte auf jeden Fall mitkommen. Na, das war schon mal gut. Wir sind ins Auto gestiegen und dorthin gefahren. Wir kamen an im Geschäft und sofort hat dieser Mitarbeiter, ein Mann, gesagt: „Oh cool, Sie sind Frau Vissers. Sie haben gerade angerufen. Oh, was haben Sie doch einen süßen Hund dabei!" Er hat den Hund angelächelt und ein bisschen gestreichelt. Der Empfang war einfach grandios. Dann haben wir ein bisschen erzählt, was wir brauchen. Wir brauchten auch nur ein kleines Stück. In diesem Geschäft hatten die nicht so viel vorrätig, aber trotzdem hat der Mann uns geholfen. Er hat uns noch etwas gezeigt, hatte noch ein paar Reststücke. Wir durften noch mal hinten im Lager mitgucken, ob da vielleicht noch etwas lag. Ich glaube, wir waren letztendlich vielleicht eine Viertelstunde im Geschäft, aber er hat wirklich alles Mögliche gezeigt, um uns etwas anzubieten. Dann hat er gesagt: „Gut, wir haben noch ein Geschäft, das liegt hier eine Viertelstunde entfernt. Können Sie gerne noch mal hingehen, vielleicht haben die da noch einen Teppichboden. Ich ruf da kurz an, dann wissen die auf jeden Fall Bescheid, dass Sie kommen." Ich hab gesagt: „Boah, wir kaufen jetzt nichts bei Ihnen, aber trotzdem haben Sie uns so unglaublich gut geholfen." Dann hat er gesagt: „Ja, Sie können gern noch eine Google-Bewertung hinterlassen." Und tatsächlich hab ich noch im Auto eine Google-Bewertung geschrieben, weil ich so einzigartig gut geholfen worden war. Dann sind wir zum anderen Geschäft gefahren. Das war eigentlich vom gleichen Eigentümer, nur an einem anderen Ort. Ich hatte erwartet, dass wir genauso willkommen geheißen werden wie im anderen Geschäft, weil der Mitarbeiter ja angerufen hatte, dass wir kommen. Wir kommen rein mit unserem Hund. Da sitzen zwei Personen an der Kasse, eine davon am Rechner. Die haben nicht aufgeguckt. Wir sind einfach ins Geschäft reingekommen, die haben auch nicht gegrüßt. Wir sind sofort zum Teppichboden gelaufen. Ich denke, wir waren so fünf bis sieben Minuten im Geschäft und noch immer hat sich keiner gezeigt oder gefragt, worum es geht. Gar nicht. Letztendlich bin ich zu diesem Mitarbeiter gelaufen und hab gesagt: „Sie wurden gerade angerufen." „Ja, das stimmt. Wir haben eigentlich nicht so viel vorrätig." Und in dem Moment hatte ich schon die Entscheidung getroffen: Wenn die hier Teppichboden haben, würde ich ihn trotzdem nicht kaufen, weil der Empfang so erschreckend war. Es war natürlich 180 Grad anders als im anderen Geschäft. Und das ist schon interessant: wie einfach das Reinkommen und die Begrüßung so anders sein kann, und dass man sofort entscheidet, hier nichts zu kaufen. Obwohl eine halbe Stunde vorher wir in einem Geschäft desselben Unternehmens waren, wo wir so unglaublich gut geholfen worden sind. Das ist, was Mitarbeiter, was wir Menschen letztendlich auch den Unterschied machen können: eine einfache Begrüßung, jemanden willkommen zu heißen. Habt ihr das auch mal erlebt? Ich bin gespannt auf eure Meinungen. --- ### Ausnahmen ohne Absprache: wenn Kulanz zur Katastrophe wird [Deutsch] URL: https://kunden-erlebnis.de/podcast/ausnahme-hotel-kommunikation-kundenerlebnis Published: 2026-07-22 Gut gemeint ist nicht gut gemacht. Anne-Marie Vissers erzählt von einem Hotelaufenthalt mit Hund, bei dem zwei Mitarbeiter eine Ausnahme genehmigten und am nächsten Morgen niemand davon wusste. Das Ergebnis: eine Diskussion beim Frühstück, ein Hin- und Hergelaufen ohne Ende und ein schlechtes Gewissen auf beiden Seiten. Die Kernfrage dahinter ist keine Frage von Freundlichkeit. Alle Beteiligten waren freundlich. Das Problem war fehlende Kommunikation zwischen Rezeption, Restaurant und Frühstücksteam. Wenn Regeln gelten, müssen alle dasselbe wissen. Und wenn Ausnahmen gemacht werden, gilt das erst recht. Diese Folge zeigt, was passiert, wenn interne Strukturen nicht mit der Kundenperspektive mitdenken.Anne-Marie Vissers beschreibt in dieser Folge einen konkreten Fall aus einem Hotelaufenthalt: Hund dabei, Frühstücksraum nicht hundefreundlich. Die Rezeption macht eine Ausnahme und verweist ans Restaurant. Das Restaurant gibt grünes Licht. Am nächsten Morgen weiß das Frühstücksteam von nichts.
Das Ergebnis ist kein Serviceproblem im klassischen Sinn. Es ist ein Strukturproblem: Informationen laufen nicht durch, Absprachen werden nicht dokumentiert, und der Gast steht mitten in einer internen Unklarheit.
Regeln sind gut. Ausnahmen können sinnvoll sein. Aber beides funktioniert nur, wenn alle Beteiligten mit der Nase in dieselbe Richtung stehen. Wenn das nicht der Fall ist, landet eine gut gemeinte Geste in dem, was Anne-Marie selbst so beschreibt: eine Art Katastrophe, die für Mitarbeitende und Gäste gleichermaßen unangenehm war.
Das ist kein Einzelfall. Im Großhandel passiert dasselbe, wenn ein Key-Account-Manager eine Zusage macht, die der Innendienst nicht kennt. Die Struktur entscheidet, nicht die Absicht.
Genau solche Schwachstellen macht die Nullmessung in Phase 1 sichtbar: Wo laufen Informationen nicht durch? Welche Prozesse sind intern optimiert, aber nicht aus Kundenperspektive gedacht? Wer weiß was, und wer nicht? Kundenloyalität beginnt dort, wo Strukturen und Absprachen zuverlässig ineinandergreifen.
**Transcript** Kennst du das Gefühl, dass du etwas für dich selbst beschlossen hast, dass du etwas nicht willst, dich aber letztendlich von einem Mitarbeiter in einem Betrieb überreden lässt und es trotzdem machst, obwohl du eigentlich eine andere Entscheidung getroffen hattest? Und dass genau diese Entscheidung letztendlich zu Diskussionen führt? Das hatte ich letzte Woche. Teil 2 von Urlaub, Teil 2 von Übernachtung mit Hund. Ich habe schon gesprochen, dass die Buchung nicht ganz reibungslos lief. Letztendlich hatten wir dann gebucht und ich hatte einen Mitarbeiter erreicht, und so kamen wir auch im Hotel an. Wir kommen also zur Rezeption. Dort ist eine sehr freundliche Mitarbeiterin. Sie hat mich auch erkannt, das war total nett. Ich bezahle die Übernachtung und dann sagt sie: Ah, Sie haben kein Frühstück gebucht. Nein, weil wir einen Hund haben und ich gelesen hatte, dass der Hund nicht ins Frühstücksrestaurant darf. Deswegen haben wir das nicht gebucht, denn wir würden Willem nicht alleine im Zimmer lassen, weil er aus dem Tierheim kommt und bellt. Sie sagt daraufhin: Gut, wir machen da eine Ausnahme, denn unser Frühstücksraum ist eigentlich ein Restaurant, und im Restaurant sind Hunde erlaubt. Wäre das für Sie eine Möglichkeit, dort zu frühstücken? Ich sage: Ja, von mir aus okay, aber kann ich das sofort regeln? Nein, sagt sie, das geht nicht, weil ich morgen nicht da bin. Sie müssten das heute Abend kurz mit jemandem aus dem Restaurant klären. Ich sage: Das ist überhaupt kein Problem, weil wir heute Abend auch hier im Restaurant essen. Dann kann ich das sofort fragen. Können Sie mir den Namen der Person nennen, bei der ich nachfragen soll? Ja, alles gut, sagt sie, nennt mir den Namen und sagt: Fragen Sie das heute Abend nach. Heute Abend essen wir also dort, ich gehe zu dem betreffenden Mann und sage: Hör mal, wir haben morgen hier Frühstück gebucht, der Hund darf nicht in den Frühstücksraum. Ich habe gehört, dass wir das Frühstück hier im Restaurant nehmen dürfen. Ja, das ist alles kein Problem, sagt er, das können Sie gerne machen. Alles gut. Ich denke: Prima, dann frühstücken wir morgen hier. Wir müssen nicht mal auf der Suche nach einer Bäckerei sein, das erledigen wir alles vor Ort. Morgens stehen wir auf und gehen Richtung Frühstücksraum. Sofort kommt eine Mitarbeiterin auf mich zugelaufen und sagt: Hör mal, Sie können den Hund hier nicht in den Frühstücksraum mitnehmen. Ich sage: Nein, das weiß ich. Das habe ich gestern an der Rezeption geklärt und gestern Abend im Restaurant, und die Person dort hat uns gesagt, dass wir das Frühstück im Restaurant einnehmen dürfen. Sie sagt: Nein, das geht gar nicht. Ich sage: Doch, ich habe es gestern Abend geklärt und das war alles in Ordnung. Und das war eigentlich eine Diskussion. Ich habe dann auch gemerkt, dass die Mitarbeiterin sich sehr schlecht gefühlt hat, was ich gut verstehen kann, weil die Kommunikation zwischen Rezeption und Restaurant natürlich überhaupt nicht gestimmt hatte. Letztendlich, nach ungefähr zehn Minuten, hat sie noch einmal bei ihrer Vorgesetzten nachgefragt. Die kam dann auch zu mir und erklärte noch einmal, warum sie es eigentlich nicht machen könnten. Ich verstehe, dass sie formal recht haben. Aber ich hatte es an der Rezeption geklärt, ich hatte es im Restaurant geklärt, es war alles kein Problem, und jetzt war es auf einmal ein Problem. Und jetzt stand ich da, möglicherweise ohne Frühstück. Letztendlich ist alles gut ausgegangen. Aber dann saßen wir im Restaurant, und das war vielleicht das Nächste: Das Restaurant hatte auch eine Terrasse, der Frühstücksraum nicht. Das bedeutete, die Menschen, die rauchen wollten, konnten vom Frühstücksraum aus nicht draußen essen. Auf einmal fingen Leute auf der Restaurantterrasse an zu rauchen. Die Mitarbeiterinnen sahen das und es entstand ein Hin- und Herlaufen ohne Ende. Ich hörte dann auch die Mitarbeiter sagen: Ja, das geht gar nicht, und jetzt sitzen die Menschen da mit dem Hund und fangen auch noch an, auf der Terrasse zu rauchen. Ja, ich kann verstehen, dass das ein echtes Problem ist. Und ich habe mich dann wirklich geschämt, dass ich überhaupt die Frage gestellt hatte. Ich habe mir vorgenommen: Wenn ich das nächste Mal mit Hund in diese Stadt komme, werde ich dort nicht mehr schlafen, weil einfach nicht alle Beteiligten wissen, was gilt, und es einfach nicht rund läuft. Und das ist auch die Botschaft, die ich euch heute mitgeben möchte. Wenn ihr Regeln habt, das ist absolut kein Problem, das kann ich voll und ganz verstehen. Aber sorgt dafür, dass alle das gleiche Protokoll kennen und dass die Strukturen für alle gleich sind. Wahrscheinlich wollte man eine Ausnahme machen, um mir etwas Gutes zu tun. Letztendlich ist das in einer Art Katastrophe gelandet, die für beide Seiten, für die Mitarbeiter und für uns, wirklich nicht schön war. Deswegen mein Fazit: Regeln sind gut, absolut. Aber sorgt dafür, dass alle mit der Nase in dieselbe Richtung stehen. Am Ende hatten nicht nur ich, sondern auch die Mitarbeiterinnen ein schlechtes Gewissen. Das war's für heute. Tschüss. --- ### Buchung nur mit Frühstück: clever oder Kundenfalle? [Deutsch] URL: https://kunden-erlebnis.de/podcast/hotelbuchung-fruehstueck-kundenprozess-hundegast Published: 2026-07-21 Ich nehm euch heute mal wieder mit in ein Erlebnis: ein Hotel in Nordrhein-Westfalen, das Frühstück verpflichtend in jede Buchung einschließt. Clever gedacht aus Hotelsicht. Aber was passiert, wenn ein Gast mit Hund kommt und der Hund nicht in den Frühstücksraum darf? Dann steht der Gast vor einer Sackgasse: Frühstück bezahlen, das er nicht nutzen kann, oder anrufen, warten, hinterherrennen. Anne-Marie Vissers zeigt anhand dieses konkreten Erlebnisses, wann ein Prozess intern Sinn ergibt, aber aus Kundensicht schlicht nicht funktioniert. Der Unterschied zwischen gut gemeint und gut gemacht liegt oft in einer einzigen fehlenden Option. Diese Folge ist Teil eins eines zweiteiligen Erlebnisberichts aus diesem Hotel.Anne-Marie Vissers nimmt euch mit in ein konkretes Kundenerlebnis: ein Hotel, das Frühstück verpflichtend in jede Onlinebuchung einschließt. Der Gedanke dahinter ist nachvollziehbar, kein Gast fühlt sich gedrängt, Frühstück extra zu buchen. Aber was passiert, wenn ein Gast mit Hund kommt und der Hund nicht in den Frühstücksraum darf?
Nicht jeder Gast kennt das Hotel bereits. Wer zum ersten Mal buchen will und auf diese Sackgasse stößt, bucht woanders. Der Buchungsprozess ist intern optimiert, nicht entlang der Kundensituation gedacht. Das ist kein Einzelfall, das ist ein strukturelles Muster: Prozesse, die funktional Sinn ergeben, aber aus Kundensicht nicht funktionieren.
Wie Anne-Marie es auf den Punkt bringt: "Ich muss jedes Mal anrufen und jedes Mal muss ich hinterherrennen. Und das finde ich als Kunde oder als Gast nicht schön."
Freundlichkeit ist eine Grundvoraussetzung. Aber wenn der Prozess den Gast zwingt, einen Umweg zu nehmen, hilft auch die freundlichste Rezeption nicht. Die fehlende Option, ein Zimmer ohne Frühstück zu buchen, ist die offene Wunde. Nicht die Haltung der Mitarbeiter.
Diese Folge ist Teil eins. In der nächsten Folge nimmt Anne-Marie euch mit in eine weitere Situation aus demselben Hotel, diesmal mit direktem Mitarbeiterkontakt.
**Transcript** Da bin ich wieder und ich nehme euch heute mal wieder mit auf ein Erlebnis, das ich als Kunde — oder in diesem Fall als Gast — hatte. Ich frage mich dabei: Warum hat diese Firma diese Strukturen und diese Prozesse, obwohl die eigentlich gar nicht clever sind und auch nicht reibungslos laufen? Da waren zwei Dinge, die ich interessant finde und die auf jeden Fall Potenzial nach oben haben. Ich bin viel unterwegs und diesmal war ich in Nordrhein-Westfalen und habe dort ein Hotel gebucht. Das Schöne daran: John hat gesagt, auch Anne-Marie, ich fahre mit. Die Gegend ist schön, ich kann da toll ein bisschen arbeiten, wir können mit unserem Hund spazieren gehen. Deswegen musste ich ein Hotel suchen, wo auch Hunde erlaubt sind. Nun bin ich öfters in Nordrhein-Westfalen für Aufträge. Das Hotel, das ich dort öfters buche, kannte ich — ich wusste, dass ich Hunde mitnehmen darf. Aber es gab eine Sache, die ich nicht wusste: Wenn man das Hotel online bucht, hat man nur die Möglichkeit, es mit Frühstück zu buchen. Clever gedacht, finde ich, auch aus Sicht des Hotelinhabers — kein Gast hat dabei das Gefühl, noch zusätzlich ein Frühstück dazubuchen zu müssen. Aber was dabei fehlte: Hunde sind erlaubt, aber im Frühstücksraum nicht. Okay. Das hab ich gelesen und gedacht: jetzt wird's interessant. Das bedeutet: Ich muss ein Frühstück dazubuchen, aber wenn ich es dazubuche, darf ich meinen Hund nicht in den Frühstücksraum mitnehmen. Das ist an sich nicht schlimm — aber ich habe nicht die Möglichkeit, das Hotelzimmer ohne Frühstück zu buchen. Und da wird es für mich als Gast interessant. Ich will meinen Hund nicht alleine im Zimmer lassen, weil er ein Hund aus dem Tierheim ist und ich weiß: wenn ich ihn allein lasse, fängt er vielleicht an zu bellen oder zu jammern. Das will ich den anderen Hotelgästen nicht zumuten, erst recht nicht morgens früh, wenn ich geschäftlich unterwegs bin. Außerdem habe ich keine Lust darauf, wenn wir zu zweit sind, separat irgendwo anders zu frühstücken. Draußen frühstücken ist in diesem Hotel auch nicht möglich, weil der Frühstücksraum ausschließlich drinnen ist. Zum Glück wusste ich das alles, weil ich schon öfters dort war. Aber in diesem Moment war ich als Gast ehrlich gesagt ein bisschen irritiert. Ich wollte das Hotel buchen — am liebsten online, weil ich die Zimmer kenne, das Hotel kenne, weiß dass es gut ist. Aber jetzt dachte ich: Ich muss anrufen und eine E-Mail schreiben. Und ich weiß nicht, wie es euch geht, aber bei mir ist es oft so — und das ist auch ein Fehler meinerseits — dass ich, wenn ich merke: ich muss noch ein Hotel buchen, das eigentlich am nächsten Tag schon haben möchte. Gut, einen Tag vorher kam ich zu dem Fazit, dass ich das Hotel nur mit Frühstück buchen kann. Das finde ich alles total in Ordnung, kann ich voll und ganz verstehen, bin auch nicht böse darüber. Ich habe letztendlich ein Problem, weil ich einen Hund habe. Aber deswegen muss ich anrufen. Und das verstehe ich dann nicht: Da geht erst keiner dran. Ich habe dann eine E-Mail geschickt. Am nächsten Tag sind wir einfach losgefahren. Ich wusste, dass ich noch kein Hotelzimmer gebucht hatte, aber ich wusste auch, dass noch Zimmer frei waren. Das bedeutet: Ich musste irgendwie in Kontakt mit den Mitarbeitern kommen, um klarzumachen, dass ich auf jeden Fall kein Frühstück dazubuchen wollte. Dann suche ich mir eben eine andere Lösung: Wir laufen irgendwo hin, es ist ein kleines Städtchen, vielleicht können wir woanders frühstücken. Vielleicht gibt es in der Nähe eine Bäckerei mit einer Terrasse draußen und ich frühstücke dort. Irgendwo kriege ich Essen, da habe ich kein Bedenken. Aber ich wollte auf keinen Fall das Frühstück bezahlen. Und dann wird es interessant: Ich musste eine E-Mail schreiben. Ich habe an dem Tag noch mal angerufen, weil auf die E-Mail letztendlich auch gar nicht geantwortet wurde. Am Ende war dann, ich glaube, morgens um 11 alles geregelt. Ich habe meine Kreditkartennummer gegeben und der Betrag wurde abgebucht. Aber ich finde das schon sehr interessant: Warum gibt es nicht auch die Möglichkeit, dass ich, wenn ich mit einem Haustier komme und es nicht im Zimmer lassen will, also kein Frühstück möchte, einfach ein Zimmer ohne Frühstück buchen kann? Das finde ich bemerkenswert. Das ging nur allein über Anrufe. Aber in diesem Moment ist mein Gefühl, dass es einfach geht, weg — weil es eben nicht so einfach geht. Ich muss jedes Mal anrufen und jedes Mal hinterherrennen. Und das finde ich als Kunde oder als Gast nicht schön. Ich nehme noch ein nächstes Video auf, ebenfalls mit diesem Hotel, wo es noch mehr Diskussion gab — auch rund um den Hund — was ich letztendlich auch für die Mitarbeiterinnen sehr schade fand. Aber da nehme ich euch im folgenden Video mit. Dankeschön und danke fürs Zuhören. Tschüss. --- ### Stille Signale: Wann Kunden kurz vor dem Abgang sind [Deutsch] URL: https://kunden-erlebnis.de/podcast/stille-signale-kundenverlust-warnsignale Published: 2026-07-20 Kunden kündigen sich an, bevor sie gehen. Das Problem: Die meisten Unternehmen sehen es erst, wenn es zu spät ist. In dieser abschließenden Folge der Fünfteiligen Serie über die unsichtbaren Fallstricke des Kundenverlusts im Großhandel zeigt Anne-Marie Vissers, welche vier stillen Warnsignale auf einen bevorstehenden Kundenverlust hindeuten und was sofort zu tun ist. Sinkende Bestellfrequenz, zunehmende Reklamationen, ausbleibende Antworten, keine Weiterempfehlungen mehr: Diese Signale sind leise, aber sie sind da. Wer weiß, worauf er achten muss, und schnell handelt, hält Kunden, die sonst lautlos zur Konkurrenz wechseln.Anne-Marie Vissers schließt die Podcastserie "Die 5 unsichtbaren Fallstricke des Kundenverlusts im Großhandel" mit Folge 5 ab: stille Signale, die auf Kundenverlust hindeuten. Wer diese Signale früh erkennt und handelt, verhindert, dass Kunden lautlos zur Konkurrenz wechseln.
Je länger gewartet wird, desto schwieriger wird es, den Kunden zu halten. Dann steht er schon mit einem Bein bei der Konkurrenz.
Diese Folge ist der Abschluss der Serie "Die 5 unsichtbaren Fallstricke des Kundenverlusts im Großhandel" von Anne-Marie Vissers, Geschäftsführerin von Kunden-Erlebnis. Die Serie zeigt, warum Kunden gehen, was es kostet und wie Kundenloyalität als Wachstumsstrategie eingesetzt werden kann.
**Transcript** Je länger Du wartest, desto schwieriger wird es, den Kunden zu halten. Weil er dann schon mit einem Bein bei der Konkurrenz ist. Das wollen wir nicht. Ja, liebe Leute, damit kommen wir jetzt zur letzten Folge meiner Podcastserie: die 5 unsichtbaren Fallstricke des Kundenverlusts im Großhandel. Und jetzt sind wir bei Folge 5: die stillen Signale, die auf Kundenverlust hindeuten. Das bedeutet: Woran erkennst Du eigentlich, dass ein Kunde geht? Wir haben natürlich in der 1. Folge kurz darüber geredet, dass stille Kunden gehen. Aber jetzt geht es darum: Was sind eigentlich die Signale, auf die Du achten solltest? Weißt Du, was das Frustrierende an Kundenverlusten ist? Meist merkst Du es erst, wenn es zu spät ist. Darüber haben wir in der 1. Folge gesprochen. Wenn der Kunde schon weg ist und Du dich dann fragst: Warum hab ich das nicht gesehen? Wo ist es schiefgelaufen? Und was hätte ich anders tun können? Letztendlich gilt: Was wir gut machen, sollten wir mehr machen. Und die Sachen, bei denen noch eine Herausforderung besteht, daraus sollten wir lernen. In dieser letzten Folge verrate ich dir die stillen Signale, die auf Kundenverlust hindeuten, und zeige dir, was Du tun kannst, um das zu verhindern. Aber erst zu den Signalen. Woran siehst Du, dass ein Kunde schon ein bisschen weggeht oder nicht mehr so proaktiv ist wie vorher? Das Erste: Die Warnsignale sind oft subtil. Wir haben darüber gesprochen: Stille Kunden gehen. Und es ist nicht so, dass der Kunde anruft und sagt: "Hey, ich bin unzufrieden und ich überlege zu gehen." Es gibt vielleicht Kunden, die das machen, aber die meisten tun das nicht. Nein, die Signale sind leiser, aber sie sind da. Das ist genauso wie wenn Du eine Grippe bekommst. Auf einmal liegst Du morgens im Bett und hast Fieber. Aber meistens hattest Du schon einen Tag vorher ein paar Signale: vielleicht ein bisschen Gelenkschmerzen, Muskelkater irgendwo, oder Dir ist kalt, oder Dein Appetit ist weg. Du hast keinen Hunger, Du kannst nicht so richtig essen. So ist es auch mit Kunden. Bevor Du die Grippe bekommst, hast Du schon ein paar Signale, dass Du morgen krank wirst. Das spürst Du in Deinem Körper. Und so ist es eigentlich genauso mit Deinen Kunden. Das 1. Signal ist die Bestellfrequenz. Wenn ein Kunde, der sonst wöchentlich oder zweiwöchentlich bestellt, plötzlich nur noch monatlich bestellt, dann ist das ein Warnsignal. Es könnte sein, dass er bereits bei der Konkurrenz testet. Ihr könnt das sehen. Ihr habt überall Dashboards, ihr habt Listen, ihr habt KPIs, ihr habt so viele Messwerte. Das könntet ihr auch messen. Und das könnte zum Beispiel ein Ziel sein: Diesen Monat schauen wir uns die KPIs an und drehen eine Liste aus von Kunden, bei denen die Bestellfrequenz runterge gangen ist. Die normalerweise einen Rhythmus von einmal oder zweimal im Monat hatten und bei denen das jetzt zurückgegangen ist. Das könnt ihr in euren Systemen sehen. Dreht das mal aus, denn das ist das 1. Warnsignal: Ein Kunde testet vielleicht schon bei der Konkurrenz. Das 2. Signal ist die Zunahme von Reklamationen. Das ist auch sehr interessant. Wenn ein Kunde anfängt, ein bisschen zu meckern, der vorher immer zufrieden war. Auf einmal ruft er beim Außendienstmitarbeiter an: "Hey, letztes Mal hat man die Ware nicht richtig abgestellt." Vorher war das nie ein Problem, auf einmal wird es zum Problem. Das sind Kleinigkeiten, die beanstandet werden. Oder im Gespräch mit dem Kunden wird am Rande noch mal gesagt: "Ja, das und das läuft nicht so gut." Oder: "Hey, das hatte ich letztes Mal, das hatte ich vorher nie." Das sind die ersten Signale. Und denk an Deine Grippe: Das ist quasi der Muskelkater oder die weniger Lust auf Essen. Der Kunde fängt ein bisschen an zu meckern, hakt nach, schickt noch mal eine E-Mail, ruft noch mal an. Das ist das 2. Signal. Das 3. Signal sind ausbleibende Antworten. Kommunikation, die nicht mehr geführt wird. Wenn ein Kunde, der sonst immer schnell auf Deine Fragen geantwortet hat, plötzlich nicht mehr auf E-Mails und Anrufe reagiert, dann bist Du schon bei dem 3. Signal. Dann bist Du schon ein Stück weiter, weil er eigentlich gar nichts mehr mit Dir zu tun haben möchte. Vielleicht hat er schon bei jemand anderem bestellt und möchte das eigentlich gar nicht sagen. Er will leise gehen, so wie wir in der 1. Folge besprochen haben. Das bedeutet: Du musst mehr Mühe machen. Vielleicht musst Du doch mal vorbeifahren, anstatt nur anzurufen oder eine E-Mail zu schreiben. Weil wir auch manchmal zu bequem sind. Und dann kommen wir zum 4. Signal: Die Kunden geben keine Empfehlungen mehr. Das kannst Du nicht immer direkt merken, aber plötzlich empfehlen sie Dich nicht mehr auf einer Netzwerkveranstaltung weiter. Sie reden nicht mehr über Dich und sind nicht mehr so stolz darauf, mit Dir zusammenzuarbeiten. Und wenn Du kommst, sind sie zwar zufrieden, aber sie plaudern nicht mehr so mit Dir wie früher. Sie sind ein bisschen stiller geworden. Aber das spürst Du. Und wenn Du empfindsam dafür bist, sprichst Du es auch an. Weil da unheimlich viele wertvolle Informationen drinstecken. Ich fasse noch mal zusammen. Das 1. Signal ist der Rückgang in der Bestellfrequenz. Das 2. Signal ist die Zunahme von Reklamationen, kleine Beschwerden, ein bisschen Meckern, ein bisschen Klagen. Das 3. Signal sind ausbleibende Antworten: Kein Reagieren mehr auf Telefon und E-Mail, Du musst mehr Mühe machen, um diese Person zu erreichen. Und das 4. Signal: Sie empfehlen Dich nicht mehr weiter. Aber dann kommt natürlich Teil 2. Was kannst Du dagegen tun? Gibt es Lösungen? Ja, natürlich gibt es Lösungen. Denn wenn Du eines oder mehrere dieser Signale bemerkst, ist schnelles Handeln gefragt. Je länger Du wartest, desto schwieriger wird es, den Kunden zu halten, weil er dann schon mit einem Bein bei der Konkurrenz ist. Und das wollen wir nicht. Der 1. Schritt ist eigentlich der einfachste, aber gleichzeitig auch der schwierigste: das Gespräch suchen. Der 1. Schritt ist immer: Suche das Gespräch. Rufe den Kunden an, fahre vorbei, besuche ihn persönlich und frage offen und ehrlich, was los ist. Zum Beispiel: "Wir haben gesehen, Sie haben in 2025 immer zweimal im Monat bestellt, auch noch in den ersten Monaten 2026, aber wir sehen jetzt deutlich einen Rückgang. Was ist los?" Weil es könnte auch etwas ganz anderes dahinterstecken. Aber dann weißt Du es und die Beziehung mit dem Kunden wird dadurch nur stärker. Frag es. Und wenn es ein guter Kunde ist, nimm Dir die Zeit. Lass ihn nicht gehen, stelle offene Fragen und versuche herauszufinden, warum er weniger bestellt. Vielleicht läuft das Geschäft im Moment nicht so gut, das kann auch sein. Aber dann ist es auch schön, wenn Du als Außendienstmitarbeiter für ihn da bist, ein offenes Ohr hast und zuhörst. Ein Kunde zu haben, das gilt in guten wie in schlechten Zeiten. Der 2. Schritt: die Ursache verstehen. Finde heraus, was den Kunden stört. Ist die wirtschaftliche Lage gerade schwierig? Höre zu. Ist die Produktqualität schlechter geworden? Ist der Service weniger geworden? Hat der Kunde mal den Kundenservice angerufen und wurde nicht gut geholfen? Oder kommuniziert der Innendienst schwieriger? Wie ist die Kommunikation? Je genauer Du die Ursache kennst, desto gezielter kannst Du sie angehen. Du kannst mit dem Innendienst reden, mit dem Kundenservice, mit Einkauf, Verkauf, Lager, Logistik, was auch immer die Probleme sind. Geh das an und komm für Deinen Kunden auf, weil Du ihn nicht verlieren möchtest. Wenn Du als Außendienstmitarbeiter oder Geschäftsführer weißt, wie viel Mühe es kostet, einen Kunden zu gewinnen, dann stecke Energie darin. Und wenn Du das jetzt richtig machst und zuhörst, gewinnst Du einen Kunden fürs Leben. Der 3. Schritt: eine Lösung anbieten. Aber biete erst eine Lösung an, wenn Du das Gespräch gesucht und die Ursache verstanden hast. Das bedeutet: Du hast zugehört. Wie können wir Dir helfen? Was können wir tun? Womit können wir sofort helfen? Zeige dem Kunden, dass Du ihn verstanden hast und dass Du bereit bist, etwas zu ändern. Frage konkret: Was könnte Dir jetzt im Moment helfen? Womit können wir Dir helfen? Mache konkrete Vorschläge, was Du tun wirst, um die Situation zu verbessern, und setze sie schnell und zuverlässig um. Wertschätze den Kunden und frage nach: Was können wir verbessern? Und dann der 4. Schritt, und das ist vielleicht das Wichtigste: Du hattest ein gutes Gespräch, es ist gut geendet und ihr seid gut auseinandergegangen. Das bedeutet, es ist jetzt alles wieder im grünen Bereich. Aber der 4. Schritt ist wirklich: am Ball bleiben. Ein Gespräch und eine Lösung sind gut, aber sie sind nicht genug. Zeige dem Kunden, dass Du dauerhaft für ihn da bist. Halte regelmäßig Kontakt, frage nach, ob er zufrieden ist, ob es jetzt richtig läuft. Und wenn nicht, beginne einfach wieder bei Schritt 1. Frag nach, bleib am Ball. Und das müssen keine Telefonate von 10 Minuten sein. Das kann auch mal ein kurzer Anruf sein: "Hey, passt es jetzt?" oder "Wir hatten vor 2 Monaten dieses Gespräch. Ist es jetzt gelöst? Wie geht's Ihnen? Was können wir noch verbessern? Was läuft jetzt gut?" 2 Minuten, mehr nicht. Oder wenn Du in der Nähe bist, fahr kurz vorbei. Zeig Wertschätzung. Sieh diesen Kunden, und damit könnt ihr den Unterschied machen. Setzt nicht alles auf automatisierte E-Mails, denn die kriegen davon 1000 an einem Tag. Macht es persönlich. Das bedeutet: Kundenverluste sind nicht unvermeidbar, aber oft kündigt ein Kunde sich lange vorher an, bevor Du diese Signale überhaupt bemerkt hast. Die Signale waren da. Denk an eine Grippe: Die kriegst Du auch nicht in 2 Sekunden. Das ist immer ein Tag vorher oder am Morgen, dass Du merkst, ich fühle mich nicht so gut. Und so ist es auch mit Kunden. Man muss nur wissen, worauf man achten muss, und man muss bereit sein, sofort zu handeln. Mit den Erkenntnissen aus dieser Podcastserie kommen wir jetzt wirklich zum Schluss der 5. Folge. Ich bin so froh, dass Du es bis hierhin geschafft hast, wirklich. Und ich bin stolz auf euch. Mit den Erkenntnissen aus dieser Podcastserie bist Du dafür gerüstet. Du weißt jetzt, warum Kunden gehen. Du weißt, was es kostet. Und Du weißt auch, wie Du das verhindern kannst und was Du tun musst, um aus Deinen Kunden wirklich Fans zu machen. Und wenn Du noch mehr wissen willst: Du kannst jederzeit das Gespräch mit mir suchen. Buch ein 15-minütiges Gespräch, und dann können wir gemeinsam schauen, wo bei Dir die größten Hebel sind. Denn ab September nehme ich wieder neue Kunden an und begleite sie dabei, Kundenloyalität zu ihrer Wachstumsstrategie zu machen. Die Zeit war noch nie so günstig wie jetzt. Wenn alle das Gleiche machen, mit KI Prozesse optimieren, und alles automatisiert und KI-unterstützt ist, dann könnt ihr mit eurer Kundenloyalität bewusst den Unterschied machen in eurer Kundenreise und Kunden gewinnen. Es war noch nie so einfach wie jetzt, den Unterschied zu machen, weil jeder dasselbe tut. Und wie cool ist das, wenn Du derjenige bist, der den Unterschied macht? Ich bin Marie Vissers und ich beende jetzt diese Podcastserie über die 5 unsichtbaren Fallstricke des Kundenverlusts im Großhandel. Wenn Dir die Serie gefallen hat, bewerte sie bitte mit 5 Sternen und erzähle anderen Großhändlern davon. Denn gemeinsam machen wir diese Branche ein Stück besser. Ich danke euch ganz herzlich fürs Zuhören und bis zum nächsten Mal. --- ### Was ein verlorener Stammkunde wirklich kostet [Deutsch] URL: https://kunden-erlebnis.de/podcast/stammkunde-verlust-kosten-grosshandel Published: 2026-07-20 Ein Promoter gibt im Durchschnitt 2,6-mal mehr aus als ein Kritiker und bringt 3 bis 4 neue Kunden mit. Ein Kritiker dagegen bleibt im Schnitt nur ein Jahr, kostet mehrere Abteilungen Energie und geht dann still. Anne-Marie Vissers rechnet in dieser vierten Folge der Reihe "5 unsichtbare Fallstricke des Kundenverlusts im Großhandel" durch, was das für ein Unternehmen mit 6.000 aktiven Kunden konkret bedeutet. Zahlen, die wehtun können. Und eine klare Antwort darauf, wie neutrale Kunden zu Promotoren werden und warum selbst zufriedene Kunden regelmäßig Aufmerksamkeit brauchen.Anne-Marie Vissers legt offen, was ein einzelner Stammkunde im Großhandel wirklich wert ist, und was es kostet, ihn zu verlieren. Grundlage ist eine Kundenwertanalyse, die sie für einen führenden Großhändler durchgeführt hat. Die Ergebnisse überraschten selbst sie.
Wenn ein Kunde im Schnitt 100.000 Euro Jahresumsatz macht, gibt ein Promoter desselben Typs 260.000 Euro aus. Der Unterschied liegt nicht nur im Umsatz: Bevor ein unzufriedener Kunde geht, haben mehrere Abteilungen Zeit und Energie investiert. Lass das noch mal kurz bei dir reingehen.
Die Analyse in dieser Folge basiert auf der Nullmessung als erstem Schritt: NPS-Kampagne, Kundenfeedback und Interviews legen offen, wie viele Promotoren, Neutrale und Kritiker ein Unternehmen wirklich hat. Das ist der Ausgangspunkt für strukturelle Veränderung.
**Transcript** Wenn du ein Jahr Mühe gemacht hast als Außendienstmitarbeiter, um diesen Kunden für dich zu gewinnen, und nach einem Jahr ist er wieder weg, weil einfach die Prozesse nicht reibungslos laufen, weil Buchführung nicht mit Einkauf zusammenarbeitet oder weil der Innendienst nicht mit dem Kundenservice zusammenarbeitet, weil die nicht über den Tellerrand hinausschauen: dann ist er weg. Ja, liebe Leute, da sind wir schon bei der vierten Folge von "Die 5 unsichtbaren Fallstricke des Kundenverlust im Großhandel". Heute haben wir Folge 4, und ich habe in der letzten Folge schon gesagt, ich werde heute ein bisschen über Geld sprechen. Und zwar darum, was ein verlorener Stammkunde wirklich kostet. Wir wissen natürlich, dass ein Stammkunde Geld kostet, wenn er geht. Aber vor einiger Zeit habe ich für einen Großhändler gearbeitet und wir haben eine umfassende Kundenwertanalyse durchgeführt. Die Ergebnisse haben selbst mich überrascht und sie haben mir gezeigt, wie viel ein einzelner Kunde wirklich wert ist und was es kostet, ihn zu verlieren. In dieser Folge teile ich diese Erkenntnisse mit dir und wir rechnen mal durch, was es für dein Unternehmen eigentlich bedeutet. Der Kunde war ein großer, führender Großhändler und sie wollten wissen, wie zufrieden ihre Kunden wirklich sind. Wir haben dementsprechend eine Umfrage durchgeführt und auch die NPS-Frage gestellt. Die NPS-Frage ist: Wie wahrscheinlich ist es, dass Sie unsere Firma an Kollegen, Freunde, Bekannte weiterempfehlen würden? Das wird auf einer Skala von 0 bis 10 bewertet. Wir haben dazu noch drei oder vier offene Fragen gestellt. Wir wollten einfach wissen, wie zufrieden ihre Kunden sind und welchen Einfluss das auf ihren Umsatz hat. Ich verwende den Net Promoter Score eigentlich fast immer, weil ich finde, das ist schon ein guter Wert, mit dem man Kundenloyalität messen kann. Nicht nur allein diese eine Frage, ich stelle auch immer noch zwei, drei oder vier offene Fragen, die sehr wertvoll sind. Aber diese Frage gibt schon ein gutes Ergebnis. Wenn der Kunde auf der Skala von 0 bis 10 bewertet, können wir die Kunden in drei Gruppen einteilen. Wir haben die Neun- und Zehn-Geber, und letztendlich werden diese ausgewertet in Promotoren, Neutrale und Kritiker. Die Promotoren sind alle Kunden, die eine 9 oder eine 10 geben. Die Neutralen sind alle Kunden, die eine 7 oder eine 8 geben. Und die Kritiker sind alle Kunden, die von 0 bis 6 geben. Ich glaube, ich muss jetzt nicht erklären, was ein Promotor, ein Neutraler und ein Kritiker ist. Jetzt halte ich fest: Wir haben herausgefunden, dass Promotoren im Durchschnitt 2,6-mal mehr ausgeben als Kritiker. Das ist schon mal interessant. Und dass ein Promotor drei bis vier neue Kunden bringt. Das bedeutet, ein Promotor ist bis zu 4,6-mal wertvoller als ein Kritiker. Ein Promotor gibt mehr Geld aus, beschwert sich nicht so viel, und wenn er auf einer Netzwerkveranstaltung ist, erzählt er über euch. Er macht Werbung für euch ganz alleine. Man kann das eigentlich im ersten Schritt als Lifetime Value auswerten. Das ist nämlich: Wie lange bleibt ein Kunde bei euch? Da kann man ungefähr sagen, dass ein Kritiker im Schnitt ungefähr ein Jahr bei euch bleibt. Der erste Lieferprozess läuft nicht gut, der Kunde wird sofort zum Kritiker, bleibt ein Jahr und geht dann. Das hört sich vielleicht nicht so schlimm an. Aber ganz ehrlich: Wenn du ein Jahr Mühe gemacht hast als Außendienstmitarbeiter, um diesen Kunden für dich zu gewinnen, und nach einem Jahr ist er wieder weg, weil die Prozesse nicht reibungslos laufen, weil Buchführung nicht mit Einkauf zusammenarbeitet oder weil der Innendienst nicht mit dem Kundenservice zusammenarbeitet, dann ist er weg. Lass das noch mal kurz bei dir reingehen. Dann haben wir die Neutralen, das sind die 7er und 8er. Die bleiben im Schnitt ungefähr zwei bis drei Jahre. Die sind etwas mehr wert. Aber irgendwo sind die noch nicht überzeugt genug, um Promotoren zu werden. Die meckern auch mal, haben nicht so viel Kritik wie die Kritiker, aber meckern eben doch mal. Und das kostet den Außendienstmitarbeitenden etwas mehr Energie, um diesen Kunden immer wieder zum Bestellen zu bringen, weil er noch nicht ganz überzeugt ist. Und dann haben wir die Promotoren. Die bleiben mindestens fünf Jahre. Der Unterschied zwischen einem Promotor und einem Kritiker ist vier Jahre. Aber der Aufwand, um diesen Kunden zu gewinnen, ist genauso groß wie beim Kritiker. Das bedeutet: Wenn die Prozesse stimmen und der Kunde wertgeschätzt wird, bleibt er einfach länger. Jetzt setzen wir das in Zahlen um. Wenn ihr zum Beispiel sagt, wir haben nur 30 Prozent Kritiker, klingt das vielleicht nicht schlimm. Aber wenn ihr 6.000 aktive Kunden habt, wie viele Kunden sind das? 30 Prozent. Wenn man dann noch Umsatzzahlen dahinterlegt, kann das schon mal wehtun. Wenn ein Promotor 2,6-mal mehr ausgibt als ein Kritiker, und ein Kunde im Schnitt 100.000 Euro pro Jahr umsetzt, gibt ein Promotor 260.000 Euro aus. Ein Kritiker macht nur 100.000 Euro Umsatz und kostet dabei noch viel mehr Nerven. Was für ein Unterschied ist das? Und was ein Kritiker kostet, ist nicht nur das eine Jahr, das der Außendienstmitarbeiter gebraucht hat, um ihn zu gewinnen. Bevor der Kritiker geht, haben sich auch unterschiedliche Abteilungen damit beschäftigt. Und nicht nur der lautstarke Kritiker, auch der stille Kunde, der einfach geht. Der hatte vielleicht mal eine Anmerkung zur Rechnung, mal eine Anmerkung zur Lieferung, mal eine Anmerkung zu einer E-Mail, die nicht beantwortet wurde. Das bedeutet, mehrere Abteilungen sind eingebunden, um diesen Kunden wieder einigermaßen zu beruhigen. Neben dem Umsatzverlust hat das vorher auch total viel Geld an Mitarbeiterstunden gekostet. Und dann habe ich über die negative Energie noch gar nicht gesprochen. Aber was ist die Lösung? Die Frage ist: Wie machst du aus einem passiven Kunden oder einem Kritiker einen Promotor? Und wie verhinderst du, dass Neutrale zu Kritikern werden? Das ist letztendlich das Ziel: so viele Kunden wie möglich zu Promotoren zu machen. Ich höre euch jetzt schon denken: Es gibt einfach Kunden, die sind nicht zu retten, und das stimmt. Es gibt Kunden, die werden nicht zum Promotor. Vielleicht seid ihr froh, wenn die gehen, und dann lasst sie in Frieden gehen. Diese Kunden, die nur Nerven und Geld kosten und zu viel Zeitaufwand verursachen, lasst die gehen. Aber neutrale Kunden, die 7er und 8er, die eigentlich schon halb zufrieden sind, aber noch nicht ganz: Wie kann ich die letztendlich zum Promotor machen? Das ist ganz einfach: Holt richtig Feedback ein. Nehmt das Feedback eurer Kunden ernst. Wenn bei einem Kunden etwas schiefgelaufen ist, lass den Abteilungsleiter mal mit diesem Kunden reden. Nicht, um sich zu entschuldigen, sondern einfach mal zuzuhören: "Ich kann verstehen, dass das heute schiefgelaufen ist. Was kann ich für Sie tun? Womit können wir Ihnen helfen?" Findet heraus, was stört. Es sind oft Kleinigkeiten, die den großen Unterschied machen. Und sicher, wenn ein Abteilungsleiter den Kunden noch mal anruft, um wirklich zuzuhören, nicht um recht zu haben, sondern einfach mal zuzuhören, was da schiefgelaufen ist, das kostet Zeit. Ich höre euch sofort denken: Das kostet viel zu viel Zeit. Aber wenn er weggeht oder wenn nächstes Mal noch mal etwas schiefläuft und er dann weg ist, kostet das noch viel mehr Geld. Und noch ein Tipp: Pflege deine Promoter. Ich war neulich bei einem Managementteam und wir haben auch über die Promoter gesprochen. Da hat ein Mitglied gesagt: "Ja, aber gut, die Kunden sind doch zufrieden. Da muss ich doch keine Aufmerksamkeit mehr schenken." Hey, hör mal. Das ist doch falsch gedacht. Denk mal an deine Schulzeit früher: Wenn du so gute Arbeit geleistet hast und deine Klausur so gut gemacht hast, warst du auch froh, wenn der Lehrer dir mal ein Kompliment gegeben hat, oder nicht? Und so ist es genauso mit deinen Kunden, und da besonders mit deinen Promotern. Ruf die mal an. Sag: Wir sind froh, dass du bei uns Kunde bist. Frag: Warum bist du bei uns Kunde? Was machen wir gut, damit du bei uns bleibst? Was ist der Grund, warum du immer bei uns bestellst? Und wenn wir unseren Service noch erhöhen können oder noch etwas tun können, um dich noch mehr zu begeistern, was können wir dann sofort ändern? Hör einfach zu. Fang nicht mit dir selbst an, sondern hör einfach zu. Und wenn du Kritik bekommst, sag einfach: Danke schön. Damit können wir weiterarbeiten. Und von Kritik können wir etwas lernen. Pflege deine Promoter. Pflege deine richtigen Kunden. Auch wenn die nichts sagen, ruf die mal an. Denn der Wert eines Kunden hängt davon ab, ob er ein Promoter, ein Kritiker oder ein Neutraler ist. Und der Unterschied, das muss ich euch nicht sagen, der geht in die Millionen. Das sehe ich tagtäglich, und das gilt für jedes Unternehmen, 100 Prozent. In der letzten Folge, der 5. Folge, sprechen wir darüber, wie du Kritiker erkennst, bevor sie gehen. Ich verrate dir die Warnsignale, die die meisten übersehen. Und ich erzähle dir, was du tun kannst, wenn du sie bemerkst. Und willst du wissen, wie viele Promoter und Kritiker du hast? Ruf mich an und wir machen schnell einen Schnelltest, oder wir gestalten gemeinsam etwas, damit du mal siehst, was deine Kunden sind: ob das jetzt Promoter, Kritiker oder Neutrale sind. Wie viel Prozent deiner Kunden letztendlich bei dir bleiben wollen und was der Wert deiner Kunden ist, das finden wir gerne und ganz schnell heraus. In 4 Wochen haben wir das rausgefunden. Und dann kannst du mit den Antworten weiterarbeiten. Du hast dann einen ersten Ansatz. Aber das ist nur für mutige Unternehmen, denn das erfordert absolut Mut, diesen Schritt zu tun. Ja, das war die 4. Folge von "Die 5 unsichtbaren Fallstricke des Kundenverlusts im Großhandel". Ich freue mich. Danke, dass du bis jetzt zugehört hast, und ich freue mich auf die letzte Folge. Tschüss! --- ### Nett reicht nicht: Was Stammkunden wirklich hält [Deutsch] URL: https://kunden-erlebnis.de/podcast/freundlichkeit-stammkunden-grosshandel-loyalitaet Published: 2026-07-20 Freundliche Mitarbeiter sind gut. Aber sie sind kein Alleinstellungsmerkmal. In dieser Folge zeigt Anne-Marie Vissers, warum Freundlichkeit im Großhandel zwar Grundvoraussetzung ist, aber nicht das ist, was Stammkunden langfristig bindet. Anhand eines konkreten Beispiels erklärt sie, was passiert, wenn ein Kunde sein Problem dreimal erklären muss, nie zurückgerufen wird und am Ende mit dem Problem sitzen bleibt. Der entscheidende Unterschied liegt woanders: im Kuchen, nicht in der Kirsche obendrauf. Zuverlässigkeit, Kompetenz und Wertschätzung sind das, was trägt. Diese Folge ist Teil 3 der Serie "Die 5 unsichtbaren Fallstricke des Kundenverlusts im Großhandel".Freundlichkeit ist eine Grundvoraussetzung, kein Alleinstellungsmerkmal. Was Stammkunden langfristig hält, sind Zuverlässigkeit, Kompetenz und Wertschätzung. Anne-Marie Vissers bringt es auf den Punkt: "Der Kuchen selbst besteht aus Zuverlässigkeit, Kompetenz und Wertschätzung" - Freundlichkeit ist höchstens die Kirsche obendrauf.
Ein typisches Szenario aus dem Großhandel: Ein Kunde ruft an, schildert sein Problem, wird freundlich empfangen und bekommt die Zusage, zurückgerufen zu werden. Dann passiert nichts. Er ruft erneut an, erklärt alles von vorne, bekommt wieder ein freundliches Gehör - aber weiterhin keine Lösung. Alle Mitarbeiter waren nett. Das Problem blieb trotzdem ungelöst. Das ist kein Ausnahmefall, das ist ein Systemproblem.
Nimm den Kunden an die Hand. Auch ein Zwischenupdate ohne Lösung ist ein Update. Der Kunde weiß dann: jemand kümmert sich. Er läuft nicht ins Leere. Das ist Wertschätzung in der Praxis, nicht als Haltung, sondern als messbares Verhalten.
Diese Folge ist Teil 3 der laufenden Serie von Kunden-Erlebnis. Teil 4 behandelt, was es ein Unternehmen wirklich kostet, wenn ein Stammkunde weggeht.
**Transcript** Freundlichkeit ist kein Ersatz für Kompetenz, für Probleme, die gelöst wurden. Es ist kein Ersatz für Zuverlässigkeit, für Abteilungen, die zusammenarbeiten. Willkommen bei der nächsten Folge, der 3. Folge der Serie "Die 5 unsichtbaren Fallstricke des Kundenverlusts im Großhandel". Wir hatten schon 2 Folgen hinter uns und die 3. Folge lautet: Nett reicht nicht. Was Stammkunden wirklich hält. Und das finde ich eigentlich sehr treffend: Freundlichkeit ist keine Leistung. Freundlichkeit ist eine Grundvoraussetzung. Dennoch setzen viele Unternehmen genau darauf. Nette Mitarbeiter, die immer lächeln. Aber reicht das, um Kunden langfristig zu binden? Natürlich muss jeder Mitarbeiter freundlich sein. Aber ganz oft komme ich auf eine Netzwerkveranstaltung und wenn ich dann sage, was ich tue, wird eigentlich immer gesagt: "Aber meine Mitarbeiter sind so freundlich!" Aber reicht das? Reicht ein freundlicher Mitarbeiter? Und die Antwort ist ganz knallhart: nein. Freundlichkeit ist wichtig, aber Freundlichkeit ist Grundvoraussetzung. Sie ist nicht der entscheidende Faktor. Was Stammkunden wirklich hält, ist etwas anderes. Freundlichkeit ist genauso, wie wenn ich ins Krankenhaus komme und der Chirurg, der mich operieren soll, einfach gut ist und weiß, was er tut. Das darf ich doch hoffen, oder? Ich darf doch hoffen, dass er Chirurgie studiert hat und mich wirklich operieren kann. Das ist einfach Grundvoraussetzung. Und genauso ist es mit Freundlichkeit. Wenn das schon nicht mehr zur Basis gehört, oder wenn das der Grund ist, warum Kunden bei euch bleiben, tut es mir leid, dann muss ich dich jetzt aus deinem Traum wecken, denn das ist nicht so. Stell dir vor, du rufst selbst bei einem Unternehmen an und der Mitarbeiter oder die Mitarbeiterin am Telefon ist superfreundlich. Er oder sie grüßt herzlich und spricht dich sogar mit Namen an. Und er hört aufmerksam zu und bedauert das Problem. Zum Beispiel sagt die Mitarbeiterin: "Die Person, die Sie brauchen, ist gerade nicht da, aber Sie werden zurückgerufen." Und dann fragst du: "Wann werde ich zurückgerufen?" Antwort: "Das kann ich Ihnen nicht sagen, ich kann nicht in den Terminplan schauen." Das bedeutet, du weißt nicht, wann du zurückgerufen wirst. Die Mitarbeiterin hat das ganz freundlich gesagt: "Es tut mir leid, aber ich kann Ihnen leider nicht sagen, wann Sie zurückgerufen werden." Du läufst quasi ins Leere, aber die Mitarbeiterin hat das ganz nett gesagt. Und dann passiert nichts. Du kriegst keinen Rückruf. Du hast eigentlich dein Problem gemeldet, die Mitarbeiterin hat es angehört, war sehr freundlich und hat gesagt, sie werden zurückrufen. Aber dann passiert nichts. Dein Problem wird nicht gelöst, du wirst nicht zurückgerufen. Und dann musst du noch mal anrufen. "Hey, ich hatte gestern angerufen, vor 2 Tagen. Ich hab mein Problem dargestellt." Dann ist da wieder eine andere Mitarbeiterin am Telefon. Das bedeutet, du musst die ganze Sache von vorne erklären, weil diese Mitarbeiterin natürlich nicht weiß, worum es geht. Auch diese Mitarbeiterin ist sehr freundlich, hört dich noch mal an, aber letztendlich bewegen sich die Dinge nicht. Du kommst einfach nicht weiter. Und alle Mitarbeiter waren freundlich. Sie haben dich angehört, aber letztendlich bleibst du mit dem Problem sitzen. Dann kannst du noch so sagen: Freundlichkeit ist wichtig, absolut. Aber ich kann ganz freundliche Mitarbeiter am Telefon haben und letztendlich wird mein Problem nicht gelöst. Muss ich vielleicht noch ein drittes Mal anrufen? Und wie oft lässt du dich mit einem Lächeln abspeisen, bevor du genug hast? Wie oft musst du anrufen, bevor du sagst: "Jetzt reicht es. Ich hab das Problem jetzt dreimal erklärt, aber jetzt will ich auch mal eine Lösung haben." Und das ist, was die meisten Unternehmen wirklich nicht verstehen. Freundlichkeit ist kein Ersatz für Kompetenz, für Probleme, die gelöst werden. Es ist kein Ersatz für Zuverlässigkeit, für Abteilungen, die zusammenarbeiten. Es ist kein Ersatz für das Einhalten von Versprechen. "Sie werden zurückgerufen", aber keiner ruft zurück. Dann kann ich noch so freundlich behandelt werden. Aber wenn Abteilungen nicht zusammenarbeiten, wenn die Mitarbeiterin die Information weitergibt, aber der zuständige Kollege mich nicht zurückruft, dann hilft Freundlichkeit auf keinen Fall. Kunden wollen sich nicht nur gut fühlen. Sie wollen natürlich freundlich bedient werden. Aber noch mehr wollen sie, dass ihre Probleme gelöst werden. Schnell, unkompliziert und nachhaltig. Sie wollen sich darauf verlassen können, dass ihr Anliegen ernst genommen wird und dass sie nicht alles doppelt und dreifach erklären müssen und nicht mehrmals zurückrufen müssen. Denn das kostet Nerven und das kostet Zeit. Und Zeit ist das Wertvollste, was wir haben. Wenn ich dreimal anrufen muss und jedes Mal einer anderen, sehr freundlichen Person mein Problem darstellen muss, kriege ich schlechte Laune. Zum Beispiel: Ein Kunde ruft an, er hat ein Problem mit einer Lieferung. Ein Mitarbeiter meldet sich, sagt freundlich: "Es tut mir leid, ich kümmere mich darum." Und dann passiert nichts. Der Kunde ruft noch mal an, die Mitarbeiterin sagt: "Tut mir leid, ich schaue noch mal nach." Wieder passiert nichts. Und was glaubst du, wie der Kunde sich in dem Moment fühlt? Er fühlt sich abgewimmelt, nicht ernst genommen. Und dann kann diese Mitarbeiterin total ruhig und freundlich geblieben sein, aber das nützt nichts, wenn das Problem nicht gelöst wird. Also, was wollen Kunden wirklich? Und damit kommen wir auch sofort zur Lösung. Sie wollen eine Lösung. Und was hält sie langfristig? Erster Punkt: Zuverlässigkeit. Sie wollen sich darauf verlassen können, dass ihr Anliegen bearbeitet wird, dass Zusagen eingehalten werden, dass Deadlines nicht gerissen werden, dass sie bekommen, was sie bestellt haben, pünktlich und in der richtigen Qualität. Und wenn zum Beispiel eine Beschwerde eingeht und die Mitarbeiterin sagt: "Sie werden zurückgerufen", dann muss der Kunde sich auch darauf verlassen können, dass er tatsächlich zurückgerufen wird. Vielleicht muss die Mitarbeiterin sogar sagen: "Sie werden innerhalb von 12 Stunden zurückgerufen" oder "Sie bekommen innerhalb von 2 bis 3 Stunden eine Antwort." Aber das erfordert Commitment vom Betrieb, das erfordert Commitment, dass Abteilungen zusammenarbeiten. Denn wenn ich etwas verspreche, muss ich es auch einhalten. Das ist das Erste: Zuverlässigkeit. Der zweite Punkt ist Kompetenz. Kunden wollen mit Mitarbeitern sprechen, die wissen, wovon sie reden. Die Probleme nicht nur freundlich entgegennehmen, sondern auch lösen können. Die proaktiv mitdenken und auch mal unkonventionelle Wege gehen. "Ich kümmere mich darum. Ich weiß jetzt nicht genau, wie ich es lösen soll, aber ich setze mich jetzt in Bewegung." Du versuchst etwas zu lösen und wenn du es nicht lösen kannst, rufst du den Kunden selbst noch mal zurück: "Hör mal, ich hatte Sie vorhin am Telefon und Sie hatten ein Problem. Ich kann das voll und ganz verstehen. Ich hab jetzt versucht, das zu lösen, aber ich konnte es noch nicht lösen. Was könnte Ihnen direkt helfen? Womit kann ich Ihnen jetzt direkt eine Lösung anbieten?" Und ganz oft sagt der Kunde dann: "Ja, ist alles nicht so schlimm, aber wann können Sie mir eine Antwort geben?" Und du antwortest: "Ich kann Ihnen eine Antwort geben, wenn Kollege X zurück ist. Die ist jetzt noch nicht da. Ist es für Sie okay, wenn ich das noch mal nachhake und Sie innerhalb von 3, 5, 6 Stunden, was für mich machbar ist, noch mal zurückrufe und Ihnen ein Update gebe?" Nimm den Kunden an die Hand. Gib ihm zwischendurch Updates. Auch wenn du nichts Neues weißt, ist das auch ein Update. Dann weiß der Kunde auf jeden Fall, dass du dich darum kümmerst und dass er nicht irgendwo ins Leere läuft. Und damit kommen wir sofort zum dritten Punkt: Wertschätzung. Wenn du den Kunden an die Hand nimmst und Updates gibst, dann merkst der Kunde: "Ich werd gesehen, ich werd gehört. Da ist jemand, der sich darum kümmert. Der hat vielleicht keine sofortige Lösung, aber ich werd noch mal angerufen. Ich werd mit ins Boot genommen. Mein Problem wird ernst genommen. Ich werd wertgeschätzt." Und das ist so wichtig. Keine Antwort ist auch eine Antwort. So ist es einfach. Das bedeutet: nicht nur freundlich sein, sondern auch proaktiv mitdenken. Auch mal unkonventionelle Wege gehen. Proaktiv in Lösungen denken. Was bedeutet dieses Problem für den Kunden? Zum Schluss: Freundlichkeit ist wichtig, absolut. Aber sie ist nicht die Sahne auf dem Kaffee oder die Kirsche auf dem Kuchen. Der Kuchen selbst besteht aus Zuverlässigkeit, Kompetenz und Wertschätzung, und darauf kommt es an. Das ist, was einen Kunden langfristig bindet. Und jetzt wiederhole ich noch mal die Kernbotschaft: Freundlichkeit ist eine Grundvoraussetzung. Das ist die Basis. Das ist kein Alleinstellungsmerkmal. Nur weil du freundlich bist, bedeutet das nicht, dass der Kunde loyal zu dir bleibt. Es ist ein Mindeststandard. Was Kunden wirklich hält, ist die Substanz dahinter: Zuverlässigkeit, Kompetenz und Wertschätzung. Und in der nächsten Folge sprechen wir über Geld. Ist immer interessant. Was bedeutet das genauer? Was es dich wirklich kostet, wenn ein Stammkunde weggeht. Ich bin Marie Vissers und das war die 3. Folge von "Die 5 unsichtbaren Fallstricke des Kundenverlusts im Großhandel". Bis zur nächsten Folge. Tschüss! --- ### Der Preis: bequeme Ausrede oder echter Grund? [Deutsch] URL: https://kunden-erlebnis.de/podcast/preis-ausrede-kundenverlust-grosshandel Published: 2026-07-20 Wenn ein Kunde geht und sagt, es liegt am Preis, ist das meistens nicht die ganze Wahrheit. Der Preis ist die einfachste Ausrede: für den Kunden, weil er nichts erklären muss, und für dich, weil du dann nichts ändern musst. Anne-Marie Vissers zeigt in dieser zweiten Folge der Serie zu den 5 unsichtbaren Fallstricken des Kundenverlusts im Großhandel, was wirklich hinter dem Preisargument steckt. Anhand eines konkreten Gesprächs mit einer Key-Account-Managerin aus dem Baubereich macht sie deutlich, wie nicht beantwortete E-Mails, fehlende Ansprechpartner und kleine Prozessreibungen den wahren Abgang auslösen. Und sie zeigt, welche Frage du stellen musst, um den echten Grund zu hören.In dieser Folge geht es um den zweiten unsichtbaren Fallstrick des Kundenverlusts im Großhandel: das Preisargument als Schutzschild. Anne-Marie Vissers stellt klar, dass der Satz "es liegt am Preis" für Kunden die Aussage ist, die am wenigsten Erklärung erfordert. Und für Key-Account-Manager ist es die Antwort, die am wenigsten Konsequenzen verlangt.
Ein konkretes Gespräch mit einer Key-Account-Managerin aus dem Hallenbau zeigt das Muster: Wenn Projektentwickler nicht kaufen, liegt es laut ihr immer am Preis. Doch beim genauen Hinsehen kommen andere Ursachen zum Vorschein:
Stille Kunden sind keine zufriedenen Kunden. Wer sich nicht mehr meldet und schweigt, sendet damit ein klares Signal.
Statt "Sind Sie zufrieden?" lieber fragen: "Angenommen, der Preis wäre kein Thema: Was hätte sich ändern müssen, damit Sie bei uns Kunde werden?" Diese Frage zwingt den Gesprächspartner, über den echten Grund nachzudenken, und öffnet das Gespräch für die Wahrheit hinter der Ausrede.
Wenn nach einem Angebot nichts kommt, ist das kein Zufall. Ruf aktiv nach. Nix sagen ist ein Signal. Wer den Mut aufbringt, gezielt nachzufragen, bekommt die wahren Gründe zu hören und kann daraus lernen.
Der Preis ist selten der Grund, warum ein Kunde geht oder nicht kauft. Wer das akzeptiert und anfängt, die richtigen Fragen zu stellen, kann echte Schwachstellen im eigenen Prozess erkennen und beheben. Das ist die Grundlage der Bewährten 3-Phasen-Methode von Kunden-Erlebnis: erst sichtbar machen, was wirklich passiert, dann gezielt verbessern.
**Transcript** Und da muss ich innerlich immer grinsen. Weil: ist das wirklich so? Oder ist der Preis nur eine bequeme Ausrede für den Kunden und für dich? Hallo liebe Leute. Heute die 2. Folge von den 5 unsichtbaren Fallstricken des Kundenverlusts im Großhandel. Letztes Mal haben wir darüber gesprochen, warum Kunden oft still sind, bevor sie gehen. Warum nicht immer die Kunden, die sich am meisten beschweren, die einzigen sind, die gehen. Nein, gar nicht. Aber gut, heute haben wir die nächste Folge. Und die nächste Folge ist: Der Preis ist selten der echte Grund, wenn der Kunde geht. Letzte Woche war ich auf einer Netzwerkveranstaltung. Ein Key-Account-Manager hat zu mir gesagt: Wenn ein Kunde geht, liegt es bei uns immer am Preis. Und da muss ich innerlich immer grinsen. Weil: ist das wirklich so? Oder ist der Preis nur eine bequeme Ausrede für den Kunden und für dich? Letzte Woche hatte ich ein interessantes Gespräch mit einer Key-Account-Managerin, einer Frau, von einer großen Baufirma, die große Hallen für Betriebe baut. Das bedeutet, ihre Kunden sind Unternehmen, die selbst eine große Halle bauen, oder Projektentwickler, die Hallen bauen, um sie zu vermieten oder weiterzuverkaufen. Und dann hat sie auch gesagt: Bei den Unternehmen ist es meistens kein Problem, aber bei den Projektentwicklern, wenn die sagen, sie machen kein Geschäft mit uns, ist es eigentlich zu 100 Prozent sicher wegen des Preises. Ich sage: Okay, das ist interessant. Wenn es immer nur allein der Preis ist, dann bist du entweder zu teuer. Sie erklärt: Das kommt daher, dass wir beim Angebot einen Pauschalpreis machen. Das bedeutet, wir schreiben alles rein. Wenn Sie mit uns zusammenarbeiten, haben Sie danach keine Mehrkosten. Das ist natürlich klasse, weil ich als Projektentwickler dann genau weiß, woran ich bin. Und wenn die anderen dann Preise machen, ist vieles oft nicht mit drin. Sicher, das kann sein. Aber das kannst du einmal tun, dass du sagst: Ich hab ein Angebot, aber nicht alles ist drin, und da kommt immer ein Mehrpreis von 10 oder 20 Prozent dazu. Wenn du das zweimal bei einem Projektentwickler gemacht hast und du bist mit deinem Pauschalpreis dann quasi unter dem Preis von Angebot plus Mehrarbeit, dann kommt der Projektentwickler zu euch. Weil ich mich einmal ein bisschen ärgern lassen kann, aber kein zweites Mal. Oder die können einfach den Termin nicht einhalten, und wir können den Termin tatsächlich einhalten. Das ist dasselbe Prinzip wie beim Preis. Wenn du sagst, ich hab das in einem halben Jahr fertig, und du merkst, dass dieses Bauunternehmen immer 2 bis 3 Monate zu spät ist, und du als Projektentwickler 2 bis 3 Monate später erst vermieten kannst, das ist auch Umsatz, der verloren geht. Das kannst du als Baufirma auch nur einmal machen, und dann wird er nicht zu dir zurückkommen. Und das ist schon interessant. Weil letztendlich bin ich da gar nicht ihrer Meinung. Natürlich kann ich nicht alles genau sagen, aber warum sagt ein Kunde, dass es am Preis liegt? Oder noch wichtiger: Was ist der wahre Grund? Der Preis ist einfach die einfachste Ausrede für den Kunden und für dich. Für den Kunden ist es der Satz, der am wenigsten Erklärung erfordert. Er muss nicht ins Detail gehen, was ihm wirklich stört. Er muss keine unangenehme Wahrheit aussprechen. Vielleicht gab es beim Angebot ein paar Stolpersteine, an denen er sich gestört hat. Vielleicht hat er sich an dem Key-Account-Manager gestört, weil das Wissen für ihn zu wenig war. Und dann sagt er einfach: Es ist zu teuer, und die Sache ist erledigt. Aber zu 100 Prozent sicher sind da vorher Dinge passiert, warum diese Person kein Geschäft mehr mit dir macht. Und vielleicht ist das auch gut, weil vielleicht passt diese Person auch nicht zu euch. Und für dich ist es auch das Signal, das am wenigsten Aktionen erfordert. Da musst du auch nichts machen. Wenn es der Preis ist, kannst du die Verantwortung daran abgeben, weil die Konkurrenz halt billiger ist. Fall abgeschlossen. Keine unbequeme Frage mehr. Aber ist das wirklich die Lösung? Weil wenn du immer den Grund hörst, dass du zu teuer bist, dann musst du entweder andere Angebote machen, oder vielleicht mal eine Frage stellen. Weil der wahre Grund ist ganz oft etwas anderes. Vielleicht hat er von Freunden und Bekannten gehört, dass bei euch die Lieferung nicht so ist, wie er sich das gedacht hat. Oder hat er während der Angebotsphase ein paar Fälle gehabt, in denen seine Bedürfnisse nicht erfüllt wurden. Wurden E-Mails vielleicht nicht zeitnah beantwortet? Hat er ein paarmal angerufen und wurde nicht zurückgerufen? Oder hat er Erfahrungen aus der Vergangenheit, die ihn sagen lassen: Ich will mit dieser Firma einfach kein Geschäft machen? Oder wenn ich zurückgehe zu einem Großhändler: Waren da vielleicht Beispiele oder Fälle, wobei der Kunde gedacht hat, ich weiß nicht, ob ich mit denen zusammenarbeiten will? Weil der Preis ist nicht immer die Ausrede. Vielleicht hat die Lieferung dreimal nicht gestimmt. Hat der Innendienst zu langsam reagiert? Fühlte der Kunde sich nicht wertgeschätzt? Oder gab es keinen festen Ansprechpartner mehr? Diese Dinge sagt niemand gerne laut, weil wir eigentlich immer jemandem ein Kompliment geben wollen. Und wenn es so kleine Sachen sind, dann hab ich keinen Bock, das alles aufzulisten. Dann will ich das gar nicht sagen. Dann sag ich einfach: Preis, Punkt. Damit ist das Thema für mich erledigt. Und damit kommen wir auch ein bisschen zurück zur Folge 1. Jetzt kommen wir zu Teil 3, der Lösung. Die Lösung, weil sie dir auch selbst einen Ausweg bietet. Du kannst nur daraus lernen. Wenn du weißt, dass der Preis nicht der Grund ist, was ist dann der Grund? Weil wenn du weißt, was der Grund ist, kannst du letztendlich auch etwas in deiner Firma ändern, um dieses Unternehmen für dich zu gewinnen. Und frag anders. Das ist der 1. Tipp. Frag anders, frag tiefer. Nicht: Sind Sie zufrieden? Sondern: Was müsste passieren, damit Sie noch zufriedener sind? Oder: Was muss passieren, damit Sie nächstes Mal Kunde bei uns werden? Oder, wenn er geht, nicht: Warum sind Sie gegangen? Sondern, angenommen, das Angebot liegt vor und du gehst zurück zum Projektentwickler: Angenommen, der Preis wäre kein Thema. Was hätte sich ändern müssen, damit Sie bei uns Kunde werden? Das ist eine ganz andere Frage, weil dann muss der Kunde noch mal überlegen. Angenommen, der Preis wäre kein Thema, was hätte sich ändern müssen, damit Sie bei uns Kunde werden? Das ist interessant. Und dann sagt er vielleicht: Ja, der Preis ist ein Grund, aber ich hatte letztes Mal ein paar E-Mails geschickt und die wurden nicht beantwortet. Ich hab versucht, Sie zweimal zu erreichen, aber Sie haben nicht zurückgerufen. Und dann kommen Sie hinter den wahren Grund. Zu 100 Prozent sicher. Und der 2. konkrete Tipp ist: Hör auf die leisesten Signale. Wenn du zum Beispiel ein Angebot abgegeben hast und, ich gehe wieder zurück zu der Baufirma und diesem Projektentwickler, der meldet sich nicht. Der lässt nichts von sich hören. Geh selbst noch mal da hinterher. Weil nichts sagen ein Signal ist. Wenn ich irgendwo ein Angebot einhole und ich will mit dieser Firma kein Geschäft machen, dann lasse ich auch nichts mehr von mir hören. Aber trau dich dann in dem Moment, anzurufen. Und wenn er sagt: Ja, ich hab mich für eine andere Firma entschieden. Okay, was war das Thema? Was hätte ich ändern müssen, damit Sie nächstes Mal Kunde bei uns werden? Und dann sagt er oder sie den wahren Grund. Etwas hat nicht gestimmt. Die Chemie hat nicht gestimmt. Aber da braucht man Mut. Da muss man wirklich Mut haben, das letztendlich auch zu tun. Deswegen kommen wir jetzt auch zum Schluss. Ich fasse diese Botschaft noch mal zusammen. Der Preis ist selten der Grund für eine echte Kündigung. Und der Preis ist selten der Grund, warum ein Kunde nicht bei dir Kunde wird. Das ist eine reine Ausrede. Es ist eine Meinungsstrategie, damit der Kunde dir nichts sagen muss, was ihm schwerfällt. Aber es ist auch eine Ausrede für dich als Key-Account-Manager. Knüpft euch das in die Ohren: Der Preis ist selten ein Problem. Und wenn du immer hörst, dass der Preis ein Problem ist, dann bist du entweder wirklich zu teuer, oder der wirkliche Grund ist etwas anderes. Und stellt dann diese Frage: Wenn der Preis nicht das Thema war, was hätten wir dann anders machen müssen, um Sie als Kunden zu gewinnen? Wirklich. Ich bin Marie Vissers, und heute war das die 2. Folge von den 5 unsichtbaren Fallstricken des Kundenverlusts im Großhandel. Ich wünsche euch einen schönen Tag und seid mutig. Tschüss. --- ### Wenn du nicht halten kannst, was du versprichst. [Deutsch] URL: https://kunden-erlebnis.de/podcast/tankstelle-menue-kundenerlebnis-prozess Published: 2026-07-20 Anne-Marie Vissers ist spät abends auf der Autobahn, hat Hunger und Lust auf Pommes. Die Menütafel an der Tankstelle zeigt genau das. Doch am Tresen kommt die Ernüchterung: kein Personal, kein warmes Essen, nur der Kühlschrank. Das Ergebnis ist ein enttäuschter Kunde, obwohl das Angebot an sich in Ordnung gewesen wäre. In dieser Folge zeigt sie, was dieser Moment mit Kundenerlebnis zu tun hat und warum ein laufender Fernseher ohne passendes Angebot aktiv schadet. Die Lösung ist kein großes Projekt, sondern ein simpler Prozess: Wer heute nicht backt, zeigt heute andere Inhalte. Wer die Kundenbrille aufsetzt, sieht sofort, wo die stille Wunde liegt. Und wer das früh erkennt, verliert keine Kunden an eine Enttäuschung, die sich in zwei Minuten hätte vermeiden lassen.Anne-Marie Vissers beschreibt ein Erlebnis von der Autobahn: Sie betritt eine Tankstelle, sieht auf dem Bildschirm Pommes, Burger und warme Snacks, bestellt, und hört dann, dass heute kein warmes Essen verfügbar ist. Zu wenig Personal, Priorität liegt auf dem Kassenbereich. Verständlich, aber das Erlebnis hinterlässt einen enttäuschten Kunden.
Die Mitarbeiterin ist nicht schuld. Die Entscheidung, bei Personalengpass nur die Tankstelle zu bedienen, ist nachvollziehbar. Das Problem ist der Prozess, der fehlt. Wer nicht backt, muss nicht mit laufenden Menüschleifen für warme Gerichte werben. Anne-Marie Vissers bringt es auf den Punkt: "Ich krieg das nicht im Kopf rein, warum macht man dann halt die Dauerschleife laufen, was man auch total einfach ändern kann?"
Dieses Beispiel ist kein Einzelfall aus dem Tankstellenbereich. In jedem Betrieb gibt es Momente, in denen das, was nach außen kommuniziert wird, nicht mit dem übereinstimmt, was der Kunde tatsächlich erlebt. Das erzeugt stille Frustration, und stille Kunden gehen. Ein Prozess, der die Kundenbrille konsequent aufsetzt, verhindert genau das. Und so einfach kann das Leben sein.
Anne-Marie Vissers ist Expertin für messbare Kundenloyalität im B2B-Bereich. Mit der Bewährten 3-Phasen-Methode von Kunden-Erlebnis, bestehend aus Nullmessung, Verbessern und Steuern sowie struktureller Verankerung, hilft sie Unternehmen, Kundenerlebnisse systematisch zu verbessern und Loyalität dauerhaft zu verankern.
**Transcript** Ja, hallo liebe Leute. Mit diesen Videos möchte ich euch kurz mitnehmen in das, was ich so erlebe, wenn ich unterwegs bin: ein Kundenerlebnis. Ich quatsche einfach, weil ich gerne quatsche und manchmal Sachen loswerden will, weil ich einfach nicht verstehe, was im Kopf von Menschen oder Unternehmen vorgeht, dass sie ihr Verhalten, ihre Prozesse oder ihre Strukturen einfach nicht ändern. Und ob ich dann der Einzige bin in der ganzen Welt oder in diesem Bereich, der das erlebt. Ich bin Marie Vissers und bin Expertin in Kundenerlebnis und darin, das Kundenerlebnis zu verbessern. So war ich diese Woche unterwegs. Es war spät, ich hatte einen Termin, ich war den ganzen Tag mitgelaufen im Betrieb. Das mache ich sehr oft, um zu sehen, wo es hakt und wo es verbessert werden kann: in den Strukturen und das alles aus Kundensicht. Es war spät, ich musste vier Stunden fahren und hatte einfach Hunger. Ich war auf der Autobahn und hatte keinen Bock, irgendwo abzufahren, um etwas zu essen. Ich dachte: ich muss etwas Schnelles haben. Ich gehe einfach in die Tankstelle. Und ich hatte Bock auf Pommes. Ich komme also an dieser Tankstelle an, ich musste nicht tanken, ich stellte das Auto weg. Ich gucke schon durch das Fenster und sehe in der Ferne die Bildschirme mit den ganzen Menüs. Das bedeutet: die haben Bildschirme laufen mit Essen, das man bestellen kann. Man kann einen Hotdog nehmen, Pommes mit Burger essen, andere Brötchen. Da waren noch mehr Snacks. Auf jeden Fall war das so schön auf den Bildschirmen dargestellt und das hat sofort meinen Appetit noch mal richtig größer gemacht. Ich komme dann zu dieser Frau an der Theke und will bestellen. Ich hatte schon gesehen, dass da eigentlich wenig los war beim Essen und dass ich zum Tresen hin musste, wo man auch bezahlt, wenn man getankt hat. Ich sage ihr: ja, ich würde gerne Pommes essen. Sie sagt: heute haben wir keine Pommes, weil wir kein Personal haben. Deswegen machen wir nur allein die Tankstelle und man kann nur essen, was bei uns in der Tankstelle vorrätig ist. Wir haben noch ein Kühlregal und da kann man auch ein Sandwich essen. Na ja, ihr könnt euch vorstellen, ich weiß nicht, wie es bei euch ist, aber wenn ich Bock auf Pommes habe und da wird vorgeschlagen, ich kann auch ein Sandwich haben, dann habe ich eigentlich gar keinen Bock. Das war in dem Moment auch ein bisschen enttäuschend und ich war ein bisschen irritiert, weil wenn Du im Kopf einfach Pommes hast, dann hast Du keinen Bock auf Sandwich. Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber so ging es mir auf jeden Fall. Aber jetzt denke ich, und das finde ich interessant: wenn Du als Mitarbeiter oder als Betrieb weißt, dass Du wenig Mitarbeiter hast, dass jemand krankheitsbedingt fehlt, was immer passieren kann. Ich kann voll und ganz verstehen, dass die Priorität dann auf der Tankstelle liegt, dass das abgerechnet wird. Das kann ich mir hundert Prozent vorstellen. Und ich kann auch voll und ganz verstehen, dass man dann sagt: wir machen heute nur das Wichtige, und das sind die Kunden an der Tankstelle. Super Entscheidung. Aber dann frage ich mich wirklich: warum lasst ihr dann den Bildschirm laufen mit all diesen Gerichten? Warum gibt es keinen Prozess oder kein Protokoll für den Fall, dass ihr an diesem Tag kein Essen wie Pommes oder andere aufwändigere Snacks zubereitet? Denkt dann daran, dass ihr eure Sandwiches oder Salate, die ihr sowieso im Kühlschrank habt, nach vorne stellt und sie als leckeres Essen präsentiert. Weil vielleicht, wenn ich das vorher schon auf dem Bildschirm gesehen hätte: kein Pommes, aber dafür zum Beispiel ein leckeres Hähnchenbrust-Sandwich mit einer leckeren Marinadensoße oder ein Salat mit Hähnchen, dann hätte ich vielleicht schon gedacht: okay, Pommes ist gut, aber hey, ich hab letzte Woche schon mal Pommes gegessen. Vielleicht ist so ein Salat auch lecker. Könnt ihr dann nicht eine andere Schleife laufen lassen auf dem Bildschirm in dem Moment, in dem ihr keine Pommes backt? Das verstehe ich nicht. Es ist doch der Vorteil so eines Bildschirms: macht da etwas anderes drauf, damit ihr immer eine Alternative für den Kunden habt, wenn ihr nicht backt oder kocht. So einfach kann das Leben sein. Und das wollte ich heute mit euch teilen. Habt ihr es auch schon mal erlebt, dass ihr dachtet: warum kapiert dieser Betrieb das nicht? Ich würde das gerne wissen. Schreibt es gerne in die Kommentare. Tschüss. --- ### Warum stille Kunden plötzlich weg sind [Deutsch] URL: https://kunden-erlebnis.de/podcast/stille-kunden-kundenverlust-grosshandel Published: 2026-07-07 95 Prozent der unzufriedenen Kunden im Großhandel melden sich nicht, bevor sie zur Konkurrenz wechseln. Stille ist kein Beweis für Zufriedenheit, sondern oft das Gegenteil. In dieser ersten Folge der Serie "5 unsichtbare Fallstricke des Kundenverlusts im Großhandel" zeigt Anne-Marie Vissers, wie sich kleine Enttäuschungen unbemerkt auf dem emotionalen Bankkonto des Kunden ansammeln, bis er mit einem Bein schon woanders steht. Der Ausweg: gezielt messen, was du nicht hörst. Durch strukturierte Anrufe ohne Verkaufsagenda und eine kritische Überprüfung interner Prozesse erkennst du, wo Reibung entsteht, bevor der Kunde still verschwinden kann.Anne-Marie Vissers startet die Serie "5 unsichtbare Fallstricke des Kundenverlusts im Großhandel" mit Fallstrick Nummer 1: Warum Kunden schweigen und dann plötzlich gehen. Laut einer viel zitierten Marktforschung äußern 95 Prozent der unzufriedenen Kunden ihre Unzufriedenheit nicht, bevor sie den Anbieter wechseln.
Wer nichts sagt, ist nicht zwingend zufrieden. Anne-Marie beschreibt, wie kleine, unvermeldete Enttäuschungen sich summieren: eine Lieferung, die drei Tage zu spät kommt, Ware, die am falschen Ort abgestellt wird, eine Rechnung mit falschem Preis. Keine dieser Situationen löst eine Beschwerde aus. Aber alle zusammen belasten das emotionale Bankkonto des Kunden. Bis er beim nächsten Netzwerktreffen einem Kollegen erklärt, dass er gerade einen Wechsel in Betracht zieht.
"Darin liegt Gold" - nicht in der Suche nach neuen Kunden, sondern im gezielten Zuhören bei denen, die schon da sind. Wer stille Kunden regelmäßig befragt, erkennt Abwanderungsrisiken, bevor sie sichtbar werden.
Anne-Marie Vissers ist Geschäftsführerin von Kunden-Erlebnis und unterstützt B2B-Großhändler dabei, Kundenbindung messbar zu machen und strukturell zu verbessern.
**Transcript** Aber zufrieden sein oder still sein, das ist kein Zeichen dafür, dass ein Kunde loyal zu dir ist. Hallo liebe Leute, heute die erste Folge des Podcasts: die 5 unsichtbaren Fallstricke des Kundenverlusts im Großhandel. Heute ist Folge Nummer 1, und die erste Folge trägt den Titel: Warum Kunden schweigen und dann plötzlich gehen. Wusstest du, dass 95 Prozent deiner unzufriedenen Kunden nichts sagen, bevor sie gehen? Das ist sehr interessant, und ich wiederhole das noch einmal. Wusstest du, dass 95 Prozent deiner unzufriedenen Kunden gar nichts sagen, bevor sie gehen? Ich denke immer, wenn ein Kunde geht, dann sagt er das vorher. Dann haben wir Streit, oder wir haben eine Meinungsverschiedenheit, oder es ist etwas passiert, oder der Kunde hatte eine Beschwerde. Ihr denkt, dass das meistens der Grund ist, warum Kunden gehen. Nein. Ich kann dir jetzt schon sagen, dass die meisten Kunden gar nichts sagen werden, wenn sie gehen. Das bedeutet, du merkst es einfach nicht. Und das ist auch interessant: Wenn Kunden schweigen, wenn sie nichts sagen, ist das nicht dasselbe wie Zufriedenheit. Wir denken immer: Kunden sagen nichts, also sind sie zufrieden. Kunden, die nichts sagen, sind zufrieden, da muss ich mir keine Aufmerksamkeit schenken. Aber zufrieden sein oder still sein, das ist kein Zeichen dafür, dass ein Kunde loyal zu dir ist. Eigentlich ist das ganz klar. Wenn du mal die Online-Bewertungen schaust oder schaust, welche Kunden bei euch überhaupt reden, dann sind das meistens die Kunden, die entweder sehr, sehr zufrieden sind, die euch loben, eure Fans. Und die Kunden, die auch noch reden, sind meistens die Kunden, die wirklich nicht zufrieden sind, die sich beschweren, wo etwas passiert ist und die böse anrufen oder eine E-Mail schreiben. Der Key-Account-Manager hört das, weil etwas schiefgelaufen ist. Aber dazwischen, das sind eigentlich nur 2 kleine Teile deiner Kundschaft, die etwas sagen. Alles, was dazwischen ist und nichts sagt, bedeutet nicht, dass die zufrieden sind und dass sie nicht weggehen werden. Und das ist wirklich eine der größten Fallstricke, die ihr als Großhändler haben könnt. Ich hatte das letzte Mal noch mit einem Geschäftsführer besprochen, und dann hat er das auch noch einmal erwähnt: Ein ziemlich großer Kunde hatte auf einmal immer weniger bestellt. Aber bevor er das gemerkt hatte, waren schon einige Monate vergangen, in denen weniger bestellt wurde, bis zu dem Moment, dass der Kunde gar nicht mehr bestellt hat. Der Geschäftsführer hat dann mit seinem Key-Account-Manager darüber gesprochen, aber der Key-Account-Manager hat gesagt: Hör mal, der Kunde hat gar nichts gesagt. Nie. Natürlich sagt er nichts. Warum muss er bei euch sagen, dass er weggeht? Es ist nicht so, dass nur die Kunden gehen, die sich richtig beschweren. Die meisten Großhändler denken: keine Nachrichten sind gute Nachrichten. Aber meiner Erfahrung nach funktioniert der Großhandel genau umgekehrt. Stille Kunden können auch unzufriedene Kunden sein. Nicht alle sind unzufrieden, aber ein stiller Kunde bedeutet nicht, dass das ein zufriedener Kunde ist. Das können Kunden sein, die schon mit einem Bein weg sind. Und warum sagen die nichts? Das ist interessant. Der Kunde, der sich beschwert, den trifft etwas, was wirklich schiefläuft, wo er sofort echten Schmerz hat und denkt: Jetzt muss ich anrufen, weil ich unheimlich irritiert bin und mein Großhändler das auch wissen soll. Da ist etwas Großes passiert. Aber wenn der Kunde eigentlich zufrieden ist und nichts Außergewöhnliches passiert, und dann kommt eine Lieferung 3 Tage zu spät, ohne Vorankündigung: Er braucht diese Lieferung nicht unbedingt sofort, er kommt damit zurecht. Aber er merkt es, und er speichert das in seinem Gehirn. 3 Tage zu spät geliefert. Dann bestellt er wieder, und diesmal stellt der Fahrer, der die Ware anliefert, ob das ihr selbst seid oder ein Speditionsbetrieb für euch, die Ware nicht dort ab, wo der Kunde sie haben möchte, obwohl das damals mit dem Key-Account-Manager oder dem Außendienstmitarbeiter so verabredet worden war. Ist auch nicht schlimm, weil er genug Mitarbeiter hat, die Ware selbst ins Haus tragen können. Aber diese Aktion wird auch wieder gespeichert. Das bedeutet: einmal kam die Ware 2 bis 3 Tage zu spät, und jetzt kommt dazu, dass sie nicht an den richtigen Ort geliefert wurde. Und dann passiert beim dritten Mal etwas: Er bestellt etwas, bekommt die Rechnung, und die Ware, die eigentlich im Angebot ist, wird zum alten Preis berechnet. Er muss eine E-Mail schreiben und sagen: Hör mal, ich habe eine Rechnung bekommen, da ist ein falscher Preis aufgelistet. Ich habe mit meinem Key-Account-Manager abgesprochen, dass ich diese Ware jetzt günstiger bekomme. Auch das ist nicht schlimm, aber es ist passiert. Und dieser Kunde hat das alles gespeichert: erst die Lieferung 2 bis 3 Tage zu spät, dann die Ware nicht am richtigen Ort abgeliefert, und jetzt eine falsche Preisberechnung auf der Rechnung. Am nächsten Tag kommt dieser Kunde auf eine Netzwerkveranstaltung oder trifft einen Kollegen aus der gleichen Branche, der die gleichen Waren braucht, und dieser Kollege fragt: Hör mal, von wem kriegst du eigentlich immer die und die Ware? Ja, von dem und dem. Und bist du zufrieden? Und in dem Moment sagt der Kunde: Ich bin eigentlich in letzter Zeit nicht so zufrieden, weil ich habe schon dreimal ein paar Fehler erlebt, und das gefällt mir halt nicht. Jetzt haben wir noch Nebensaison, aber gleich in der Hauptsaison will ich, dass alles reibungslos läuft. Und in dem Moment, wenn das passiert, ist dein Kunde schon weg, aber du weißt es gar nicht. Der Kunde steht schon mit einem Bein bei der Konkurrenz, weil sich diese kleinen Dinge summiert haben, weil sie sich gesammelt haben und auf euer emotionales Bankkonto eingezahlt wurden, aber ins Minus. Der Kunde hat sich gar nicht gemeldet, da ist nichts los, aber trotzdem steht er schon mit einem Bein bei der Konkurrenz. Und was könntet ihr dagegen tun, um diese Lücke zu schließen: Kunden, die nichts sagen, aber trotzdem vielleicht mit einem Bein bei der Konkurrenz stehen? Du kannst messen, was du nicht hörst. Und damit meine ich nicht eine Standard-Kundenzufriedenheitsumfrage. Ich meine: einfach mal messen mit gezielten Fragen zum richtigen Zeitpunkt. Zum Beispiel kann der Key-Account-Manager sagen: Ich rufe jeden Monat 10 Kunden an, von denen ich schon lange nichts mehr gehört habe. Und nicht, um etwas zu verkaufen, sondern nur um zu fragen: Was können wir besser machen? Wo haben Sie die meisten Schwierigkeiten? Angenommen, Sie würden morgen wechseln, was wäre dann der Grund dafür? Einfach diesen Anruf zu tätigen, nicht um etwas zu verkaufen, sondern um wirklich Antworten auf diese Fragen zu hören, das aufzuschreiben und das jeden Monat zu machen, mit 10 oder 20 Kunden. Das kostet Zeit, da bin ich 100 Prozent überzeugt. Aber es kostet nicht so viel, wie es kostet, wenn nachher ein Kunde geht. Und wenn du dadurch 10 Prozent mehr Kunden behalten kannst, ist das viel einfacher, als jedes Mal auf der Suche nach neuen Kunden zu sein. Das bedeutet, erster Tipp: Fang einfach an anzurufen. Zweites: Du wirst merken, dass Kunden viel erzählen wollen, wenn du einfach fragst. Ohne Verkaufsgespräch, ohne Agenda, einfach weil du zuhörst. Du musst nicht verkaufen, du musst richtig zuhören. Und drittens: Überprüfe deine Prozesse. Wo gibt es Reibungen? Was macht die Buchhaltung, wenn zum Beispiel Preise für einen bestimmten Kunden geändert werden? Wie wird das weitergeleitet, und findet da noch eine Kontrolle statt? Wie ist die Zusammenarbeit zwischen den Abteilungen? Gibt es Silos, oder wo geht Energie verloren? Und welche Schritte kosten den Kunden den größten Aufwand, um zum Beispiel die Buchhaltung, den Innendienst oder den Kundendienst zu erreichen? Weil dort beginnt die Frustration, nicht beim Preis. Wirklich nicht. Denn letztendlich, und damit kommen wir auch zum Schluss: Stille Kunden sind keine zufriedenen Kunden. Stille Kunden sind Kunden, die nichts sagen. Aber es könnte sogar sein, dass die sich schon bei der Konkurrenz informieren. Und das ist wichtig. Deswegen fang mal an anzurufen. Fang mal an, eure Prozesse zu überprüfen, denn darin liegt Gold. In der nächsten Folge verrate ich dir, warum der Preis fast nie der wirkliche Grund ist, warum Kunden gehen. Ich bin Marie Vissers und ich unterstütze Großhändler dabei, Kundenbindung zu messen und zu verbessern. Bis zur nächsten Folge. Tschüss! --- ### Rücklauf verdoppelt: Warum der Touchpoint entscheidet [Deutsch] URL: https://kunden-erlebnis.de/podcast/umfrage-touchpoint-ruecklauf-erhoehen-b2b Published: 2026-06-29 Der Kanal entscheidet, ob Kunden antworten. In dieser Folge zeigt Anne-Marie Vissers anhand eines konkreten B2B-Projekts, warum eine NPS-Umfrage in der Track-and-Trace-Mail nahezu unsichtbar bleibt, während eine separate E-Mail den Rücklauf sofort verdoppelt. Dahinter steckt ein einfaches Prinzip: Kunden erkennen Routinemails und lesen sie nicht wirklich. Wer 40 Mal im Jahr dieselbe Versandbestätigung bekommt, überfliegt sie, egal was drin steht. Was das für deine Kundenbefragung bedeutet und warum es kein Fixprogramm gibt, das für jeden Betrieb passt, hörst du in dieser Folge.Anne-Marie Vissers beschreibt, wie ein B2B-Großhandelsbetrieb seine NPS-Umfrage zunächst in die Track-and-Trace-Mail integrierte und dabei nur 1,5 Prozent Rücklauf erzielte. Eine Mitarbeiterin schlug vor, eine separate E-Mail zwei Tage nach Bestellung zu versenden. Das Ergebnis: Der Rücklauf stieg auf über 3 Prozent.
Das Ergebnis gilt in beide Richtungen. Wichtige Informationen, die ein Unternehmen an seine Kunden kommunizieren will, gehören nie in eine Routinemail, weil sie dort untergehen. Dasselbe gilt für Feedback-Anfragen. Der richtige Touchpoint ist nicht der bequemste, sondern der, den der Kunde wirklich wahrnimmt.
In einem anderen Betrieb mit weniger Bestellfrequenz funktionierte die Track-and-Trace-Mail problemlos, weil Kunden diese Mail viel seltener und damit aufmerksamer lasen. Das zeigt: Es gibt keine universelle Lösung. Testen, auswerten, anpassen, das ist der Weg.
Anne-Marie Vissers ist Geschäftsführerin von Kunden-Erlebnis und begleitet B2B-Unternehmen dabei, Kundenloyalität strukturell messbar zu machen. Ihre Bewährte 3-Phasen-Methode umfasst Nullmessung, Verbessern und Steuern sowie Verankerung mit einem internen CX-Verantwortlichen.
**Transcript** Und wie besprochen, kommt in der nächsten Folge sofort das Thema: an welchen Touchpoints oder Berührungspunkten man die Umfrage dem Kunden präsentiert und wie man das macht. Denn das sind unterschiedliche Dinge, die total wichtig sind. Ich habe es jetzt bei einem Betrieb erneut in der Praxis erlebt, dass man nicht immer sagen kann, dies ist der perfekte Punkt, an dem ich einen Link für eine Umfrage einfügen kann. Erstens hängt es natürlich ein bisschen davon ab, wie die Beziehung mit dem Kunden ist. Hast Du eine gute Beziehung? Hast Du Stammkunden? Hast Du Kunden, die immer wieder zurückkommen? Oder hast Du Kunden, die quasi einmal kaufen und danach nicht mehr? Die meisten Betriebe, mit denen ich zusammenarbeite – und das ist letztendlich auch meine Zielgruppe – haben Stammkunden, haben Kunden, die wieder kaufen. Das sind zurückkehrende Kunden, am liebsten langjährige Kunden. Auf jeden Fall keine Betriebe, bei denen einmal gekauft wird, oder keine Artikel, die man nur einmal im Leben braucht, sondern wirklich Artikel, die man regelmäßig neu bestellen oder neu kaufen muss. Das sind meine Kunden. Was habe ich jetzt bei einem dieser Kunden erlebt? Wir haben eine E-Mail geschickt, und in dieser E-Mail stand auch tatsächlich der Link für das Kundenfeedback. Aber diese E-Mail, die der Kunde bekommen hat, enthielt auch ein Track-and-Trace-Element. Das bedeutet: Wir haben die E-Mail geschickt. Der Kunde bekommt immer eine E-Mail, wenn die Waren geliefert werden, mit einem Track-and-Trace-Link, damit er seine Waren verfolgen kann. Und das ist auch gut so. Das waren Entscheidungen, die wir getroffen haben, weil wir den Bestellprozess noch einmal überarbeiten wollten. Wir wollten wissen, wie die Kunden den Bestellprozess erleben. Und das ist im B2B immer eine Herausforderung: zu schauen, an welchem Touchpoint und an wen wir die E-Mail schicken. Das bedeutet: Wenn es ein Unternehmen ist, müssen wir die E-Mail an den Besteller schicken oder an den Empfänger? Das hängt auch davon ab, was wir letztendlich messen wollten. In dieser Umfrage haben wir auch den Bestellprozess eingebunden, weil wir wissen wollten, wie reibungslos dieser verlief. Das bedeutet, wir wollten, dass die E-Mail auch an den Besteller gesendet wird, damit diese Person die Umfrage ausfüllt. Dann haben wir den Umfragelink in der Track-and-Trace-Mail eingefügt, weil wir keine zusätzliche E-Mail schicken wollten. Wir haben das fünf Wochen lang gemacht und der Rücklauf war 1,5 Prozent. Nein, das war wenig – das habe ich in der letzten Episode auch gesagt. Trotzdem war es ein sehr wertvolles Ergebnis, aber der Rücklauf hätte etwas höher sein können. Und dieser Betrieb hat eigentlich ziemlich gute Stammkunden, hat auch in diesem Fall gute Key-Account-Manager – es ist ein sehr guter Betrieb. Der Rücklauf stand eigentlich nicht im Verhältnis dazu, wie der Betrieb aufgestellt ist oder wie die Beziehung mit den Kunden ist. Dann kam eine Mitarbeiterin und sagte: Vielleicht können wir nach den fünf Wochen eine zusätzliche E-Mail machen. Wir machen es nicht in der Track-and-Trace-Mail, wir machen eine separate E-Mail – zwei Tage nachdem bestellt worden ist, senden wir diese E-Mail. Und das war Gold. Das war letztendlich Gold, weil der Rücklauf jetzt – ich bin mir nicht sicher über die genaue Zahl, aber ich glaube, es ist um mehr als 1,5 Prozent gestiegen – jetzt auf mehr als 3 Prozent liegt, sogar noch etwas mehr. Und das ist natürlich interessant, weil man so das Verhalten der Kunden noch einmal richtig gut nachvollziehen kann. Die Track-and-Trace-Mail wird wahrscheinlich nur überflogen, weil das eine Standard-Mail ist. Die bekommt man, die erkennt man. Auch wenn da ein anderer Link für die Umfrage drin steht, wird der nicht wahrgenommen. Das bedeutet: Die Mail wird wahrscheinlich gleich in einen anderen Ordner verschoben oder vielleicht sogar weggeklickt, weil es eine E-Mail ist, die der Kunde immer bekommt. Und dann erwartet der Kunde nicht, dass da noch ein extra Link drin ist. Das sind zwei wichtige Erkenntnisse daraus. Erstens: Die separate E-Mail erhöht den Rücklauf auf deutlich mehr als 3 Prozent – das ist mehr als doppelt so hoch wie die ursprünglichen 1,5 Prozent. Zweitens ist es auch total wertvolles Wissen: Wenn dieses Unternehmen extra Informationen hat, die es dem Kunden mitteilen möchte, und diese Information ist wichtig, dann sollten sie diese niemals in der Track-and-Trace-Mail schicken, weil sie nicht gelesen wird. Der Kunde erkennt diese Mail als die, die er jedes Mal bekommt. Ich glaube, dieser Kunde hat im Durchschnitt 40 Bestellungen von seinen Kunden. Das bedeutet, die Track-and-Trace-Mail kommt sehr regelmäßig und wird einfach nicht mehr bewusst wahrgenommen. Und deswegen ist es auch wichtig, Dinge zu testen, weil wir es vorher nicht wissen können. Wir können nicht alles wissen, weil jede Kundschaft anders ist – und das macht meine Arbeit so unheimlich schön. Man muss einfach probieren, ausprobieren, was funktioniert und was nicht. Und letztendlich findet man einen Weg, der passt – der zu den Kunden passt, damit Du wertvolle Informationen bekommst, und der gleichzeitig auch zum Unternehmen passt. Es muss auf beiden Seiten funktionieren. Aber es gibt dafür kein Fixprogramm und kein fixes Setting. Das ist bei jedem Betrieb anders. Natürlich haben wir schon Erfahrung mit manchen Dingen, aber trotzdem bleibt es interessant. Bei einem anderen Betrieb habe ich den Umfragelink ebenfalls in der Track-and-Trace-Mail eingefügt, aber die Kunden dort hatten viel weniger Bestellungen, und da hat es super funktioniert. Das bedeutet: Der Kunde hat diese Track-and-Trace-Mail viel seltener bekommen, weil es ein ganz anderes Produkt war, das nicht so häufig bestellt wurde. Dadurch hat der Mitarbeiter diese Mail viel genauer gelesen und die Response-Rate war viel höher. Und das finde ich interessant. Deswegen ist es immer lohnenswert zu schauen: Wenn wir sehen, dass der Rücklauf niedrig ist, was können wir ändern, um diesen Rücklauf zu erhöhen? Und nicht denken: Der Kunde reagiert einfach nicht. Nein. Denk nach: Wie können wir den Rücklauf erhöhen? An welchem Berührungspunkt können wir die Umfrage platzieren, oder müssen wir kommunikativ einen anderen Weg gehen? Es liegt nicht immer am Kunden. Manchmal liegt es auch an uns selbst, dass wir etwas anders denken müssen und einen anderen Weg gehen müssen, um letztendlich ein besseres Ergebnis zu erzielen. Das wollte ich heute noch einmal mit euch teilen. Tschüss! --- ### Passive Kunden: Dein verstecktes Wachstumspotenzial [Deutsch] URL: https://kunden-erlebnis.de/podcast/passive-kunden-nps-wachstumspotenzial Published: 2026-06-23 Eine Rücklaufquote von 1,5 Prozent klingt ernüchternd. Aber wenn 80 Prozent dieser Kunden die Umfrage vollständig ausfüllen und davon 70 Prozent zur Gruppe der Passiven gehören, steckt darin mehr Potenzial als in jedem Lob eines Stammkunden. In dieser Folge erklärt Anne-Marie Vissers, warum genau diese stille Mitte der NPS-Skala, die Sieben- und Acht-Bewerter, das größte Wachstumspotenzial trägt. Promoter sehen das Unternehmen durch eine rosarote Brille. Kritiker lassen Frust ab. Aber Passive legen den Finger direkt auf die offene Wunde. Ihr Feedback ist konkret, unemotional und direkt umsetzbar. Dazu: Wie man eine Kundenbefragung so aufbaut, dass Kunden sie tatsächlich ausfüllen, warum kurze Umfragen mehr Rücklauf bringen als ausführliche Fragebögen und was eine Rücklaufquote wirklich über die Kundenbeziehung aussagt.Anne-Marie Vissers analysiert eine reale Kundenbefragung mit einer Rücklaufquote von 1,5 Prozent und zeigt, warum das Ergebnis trotzdem außergewöhnlich wertvoll war. Im Mittelpunkt: die Gruppe der passiven Kunden und warum sie das größte Wachstumspotenzial trägt.
Promoter loben, was ohnehin schon gut funktioniert. Kritiker äußern Frust, der sich oft nicht direkt in Maßnahmen übersetzen lässt. Passive hingegen benennen konkrete Reibungspunkte sachlich und ohne emotionale Überladung. Ihr Feedback ist strukturiert, messbar und direkt umsetzbar.
Wer diese Gruppe aktiv anspricht und ihr Feedback konsequent umsetzt, kann Passive vergleichsweise schnell zu Promotern entwickeln. Der Kundenwert steigt damit deutlich.
Eine niedrige Rücklaufquote bedeutet nicht automatisch eine schlechte Befragung. Entscheidend ist, wer antwortet, wie vollständig die Antworten sind und zu welcher NPS-Gruppe diese Kunden gehören. Hinter jeder Zahl steckt ein Mensch, und genau dieser Mensch zeigt dir, wo das größte Potenzial liegt.
**Transcript** Eine Kundenbefragung. Was bedeutet das eigentlich, was beinhaltet sie und was lesen wir letztendlich aus den Zahlen? Ich bin ein Liebhaber von Kundenbefragungen — kurze, knappe Kundenbefragungen. Ich mag es einfach nicht, wenn ich als Kunde eine Befragung ausfüllen muss, die mir zehn Minuten Zeit kostet und bei der ich mich frage: Was habe ich davon, wenn ich diese Umfrage ausfülle? Und oft, wenn ich eine Umfrage ausfüllen muss und dabei noch gesagt wird „Wenn Sie das ausfüllen, haben Sie die Chance, einen Gutschein von Amazon zu gewinnen" — auch dann nehme ich mir nicht immer die Mühe. Das bedeutet: Wenn wir eine Umfrage für deine Kunden erstellen, ist es natürlich sehr wichtig, dass die Umfrage auf jeden Fall knapp ist. Aber da kommt gleichzeitig auch die Diskrepanz, weil es müssen wenig Fragen sein — andererseits sollen wir natürlich auch möglichst gute Ergebnisse erzielen und so viel Information wie möglich von den Kunden bekommen, damit wir den Customer Experience erhöhen können. Und da liegt die größte Herausforderung. Deswegen ist es immer gut, dafür auch eine Expertise zu holen, die letztendlich diese Umfrage gestaltet. Das mache ich natürlich gerne, aber es gibt viele Betriebe, die das machen können. Was ich mache: Ich stelle ein bis zwei geschlossene Fragen und dann noch ein bis zwei offene Fragen. Wenn man diese Daten dann liest — und das finde ich immer wieder erstaunlich — sieht man, dass bei den ersten beiden geschlossenen Fragen der Rücklauf unheimlich gut ist, weil sie einfach auszufüllen sind. Sobald es dann zu den offenen Fragen geht, muss die Beziehung mit dem Kunden schon gut oder sehr gut sein, damit er seine wertvolle Zeit für deinen Betrieb aufwendet. Das bedeutet, da muss auf jeden Fall Wertschätzung vonseiten des Kunden bestehen — denn wenn diese fehlt, wird er die offenen Fragen auch nicht ausfüllen. Was kann man nun tatsächlich aus diesen Zahlen lesen? Das Erste, was ich immer betrachte, ist die Rücklaufquote. Wir wollen natürlich, dass sie so hoch wie möglich ist, damit die Umfrage wenigstens repräsentativ ist. Trotzdem habe ich kürzlich erlebt, dass die Rücklaufquote gar nicht so hoch war — und ich war dennoch unheimlich zufrieden mit dem Ergebnis, eigentlich sogar begeistert. Das war aus zwei Gründen so, weshalb ich diese Umfrage als gelungen und richtig erfolgreich eingestuft habe. Erster Grund: Die Rücklaufquote lag bei 1,5 Prozent. Das ist nicht besonders viel. Aber von den Kunden, die die Umfrage tatsächlich angeklickt haben, haben 80 Prozent die vollständige Umfrage ausgefüllt — alle vier Fragen beantwortet. Vielleicht sind 1,5 Prozent nicht viel, aber von diesen 1,5 Prozent haben 80 Prozent wirklich vollständig geantwortet. Das bedeutet für mich: Der Kunde, der sie ausfüllt, will dem Betrieb wirklich weiterhelfen. Es könnte natürlich die Frage gestellt werden, warum der Rücklauf so gering war. Wir hatten den Link per E-Mail verschickt, die erfahrungsgemäß nicht so gut gelesen wird — deswegen war der Rücklauf auch geringer. Aber trotzdem: 80 Prozent Vollständigkeit. Darüber würde ich gerne einen eigenen Podcast aufnehmen — über den richtigen Zeitpunkt und die richtige Art des Versands. Das erwähne ich dann im nächsten Podcast. Nochmals zurück zu den 80 Prozent: Das ist erst mal klasse. Zweiter Grund, warum ich so begeistert war: Ich stelle fast immer die NPS-Frage — „Wie wahrscheinlich ist es, dass Sie diesen Betrieb an Kollegen, Freunde oder Bekannte weiterempfehlen würden?" Diese Frage wird auf einer Skala von 1 bis 10 bewertet. Man kann auch anderes messen — zum Beispiel die Beziehungsqualität oder den Aufwand — aber in diesem Fall hatte der Betrieb den Wunsch, den Net Promoter Score einzuführen, also habe ich die NPS-Frage gestellt. Das Ergebnis wird dann in drei Kategorien unterteilt: Promoter, Passive und Kritiker. Bei dieser Umfrage hat sich herausgestellt, dass 70 Prozent der Passiven die Umfrage vollständig ausgefüllt haben — alle vier Fragen. Und warum ist gerade diese Gruppe, die Passiven, so unheimlich wichtig? Warum war ich so froh, dass sie reagiert haben? Das kann ich ganz klar sagen: Promoter sind natürlich gut — das sind unsere Botschafter, unsere Fans. Die geben uns häufig Lob. Und das ist auch wertvoll, denn wenn wir die Dinge, die wir bereits gut machen, konsequent weiterführen, verbessern wir unseren Betrieb kontinuierlich. Die Kritiker sind ebenfalls wichtig, weil wir so erfahren, was wirklich schiefgelaufen ist. Aber manchmal ist das auch einfach aufgestauter Frust, der abgelassen wird — und es ist schwierig, daraus konkrete Maßnahmen abzuleiten. Manchmal sind es auch Dinge, die man schlicht nicht ändern kann. Aber was noch wichtiger ist als die Kritiker: Das sind die Passiven. Die Passiven — das sind die stillen Kunden. Sie sind zufrieden, aber noch nicht begeistert. Sie schwanken. Wenn der Wettbewerber etwas anderes zu bieten hat — vielleicht ist er günstiger oder bietet bessere Konditionen — dann überlegen diese Kunden, ob sie bei dir bleiben oder zum Konkurrenten wechseln. Genau diese Gruppe, die Passiven, die 7er und 8er auf der Skala, haben eine unheimlich interessante Meinung und geben sehr gutes Feedback. Sie sehen bestimmte Reibungspunkte, die ein Promoter nicht sieht — weil der Promoter bereits emotionales Kredit aufgebaut hat, bereits euer Botschafter ist und alles mit einer rosa Brille sieht. Die Kritiker hingegen haben Frust und äußern ihn auf eine Art, mit der du als Betrieb wenig anfangen kannst. Die Passiven können ganz oft ganz genau den Finger auf eure offene Wunde legen. Das ist nicht böse gemeint — aber da liegt euer Wachstumspotenzial. Denn wenn wir das Feedback, das wir von den Passiven bekommen, tatsächlich umsetzen, können wir diese Passiven ziemlich schnell in Promoter umwandeln. Und wenn sie Promoter werden, steigt der Kundenwert signifikant. Und genau das macht diese erste Kennzahl — der Anteil der Passiven — so aussagekräftig: Rücklaufquote 1,5 Prozent, erst mal überraschend gering. Aber dann sehe ich: 80 Prozent der Kunden, die geöffnet haben, haben vollständig ausgefüllt. Und von diesen 80 Prozent sind 70 Prozent Passive — also genau dort, wo das größte Wachstumspotenzial liegt. Und diese Passiven geben vernünftiges Feedback. Kein abgelassener Frust wie bei den Kritikern, kein reines Lob wie bei den Promotern — sondern richtiges, gutes Feedback, mit dem du als Unternehmen hundert Prozent etwas anfangen kannst. Deswegen ist es so wichtig, dass man die Zahlen auch richtig lesen kann — und weiß, was man damit anfangen kann. Wenn du dann diese Passiven in Promoter umwandelst, bekommst du in Zukunft noch wertvollere Kundschaft. Und wenn du zusätzlich noch die Rücklaufquote erhöhst — darüber würde ich gerne den nächsten Podcast aufnehmen — kannst du sehen, welches Potenzial letztendlich in einem Kundenfeedback steckt. Ich wünsche dir viel Erfolg. Fang mal an mit Kundenfeedback. Und wenn du denkst: „Hey, ich brauche Hilfe" — ich bin immer gerne bereit für ein offenes Gespräch und schaue, was ich für dich bedeuten kann. Viel Erfolg. Tschüss. --- ### Wie loyal sind deine Kunden wirklich? [Deutsch] URL: https://kunden-erlebnis.de/podcast/kundenloyalitaet-messen-nps-b2b Published: 2026-06-18 Du hast 5.000 aktive Kunden. Aber wie viele davon würden dich heute aus eigener Überzeugung weiterempfehlen? Anne-Marie Vissers stellt die unbequeme Frage, die die meisten B2B-Unternehmen meiden: Das Selbstbild und das Fremdbild klaffen weiter auseinander, als man denkt. In dieser Folge erklärt sie, was der Net Promoter Score wirklich misst, warum Preis fast nie der echte Abwanderungsgrund ist und welche drei Kundengruppen über dein Wachstum entscheiden. Dazu zwei sofort umsetzbare Tipps für Betriebe, die noch nicht mit dem NPS-Messen angefangen haben. Laut Forrester erzielen Unternehmen, die systematisch Kundenfeedback messen und darauf reagieren, bis zu 2,6-mal höhere Umsatzraten.Anne-Marie Vissers stellt die Frage, die viele B2B-Unternehmen unbequem finden: Wie viele deiner Stammkunden würden dich heute aktiv weiterempfehlen, ohne dass du danach fragst? In den meisten Fällen ist die Antwort ernüchternd. Der Net Promoter Score macht sichtbar, was Bauchgefühl verdeckt.
Wenn ein Kunde abwandert, heißt es meistens: "wegen des Preises". Das ist die einfachste Erklärung. Was dahintersteckt, ist oft eine emotionale Frage: Kann ich diesem Unternehmen vertrauen? Bekomme ich pünktlich, was ich brauche, wenn es wirklich wichtig ist? Wer nicht misst, bleibt bei Annahmen.
Forrester Research zeigt: Unternehmen, die systematisch Kundenfeedback messen und darauf reagieren, erzielen bis zu 2,6-mal höhere Umsatzraten als Unternehmen, die auf Bauchgefühl setzen.
Nullmessung (NPS-Kampagne, Interviews, Kundenfeedback) - Verbessern und Steuern (Prozesse, Training, Coaching) - Verankerung mit internem CX-Verantwortlichen (Borger). Keine Einmalmaßnahme, sondern strukturelle Transformation.
**Transcript** Hallo liebe Unternehmen. Heute möchte ich gerne mit euch darüber reden, wie loyal eure Kunden eigentlich sind. Wisst ihr das? Wisst ihr, wie loyal eure Kunden sind? Denn ganz oft gibt es da wirklich einen Unterschied — einen Unterschied zwischen dem, was wir als Betrieb ganz oft denken, also dem Selbstbild, und dem Fremdbild. Und das Fremdbild sind letztendlich die Kunden. Wie sehen die Kunden euer Unternehmen? Stellt euch vor, ihr habt 5.000 Kunden — 5.000 aktive Kunden. Und gefühlt bestellen die Kunden auch alle. Vielleicht nicht immer gleich viel und auch nicht alle gleich groß: Es gibt natürlich Kunden, die bestellen mehr, und Kunden, die etwas weniger bestellen. Aber angenommen, ihr habt 5.000 aktive Kunden — wie viele davon sind letztendlich auch loyal? Was denkt ihr, wie loyal die sind? Daher jetzt die unbequeme Frage: Wie viele von diesen Stammkunden würden euch heute aktiv weiterempfehlen? Nicht weil ihr fragt, ob sie zufrieden sind, sondern aus eigener Überzeugung — dass ein Kunde sagt: „Ja, diesen Betrieb empfehle ich 100 Prozent weiter." Denn in den meisten B2B-Unternehmen ist das Fremdbild, ganz ehrlich, total anders als das Eigenbild. Weil ganz oft ist es so, dass mehr als die Hälfte der Kunden euch nicht weiterempfiehlt. Die bestellen einfach bei euch, ohne genau zu wissen warum — und wenn es woanders billiger ist, würden sie woanders bestellen. Und das weiß man erst, wenn man es wirklich misst. Wenn man den Kunden wirklich fragt, erst dann kann man sagen: „Ich weiß sicher, dass so viel Prozent meiner Kunden mich weiterempfehlen." Die Antwort kann man auf einer Skala von 0 bis 10 auswerten. Es gibt in dieser Sache einen Messwert, den sogenannten NPS-Score, den Net Promoter Score. Man fragt die Kunden: „Würden Sie uns an Freunde, Bekannte oder Kollegen weiterempfehlen?" Und das wird dann auf einer Skala von 0 bis 10 bewertet. Dabei unterscheidet man drei Gruppen. Das sind erstens die Promoter: die geben euch einen Score von 9 oder 10, und das sind eure Fans. Die empfehlen euch aktiv weiter. Die bleiben länger, kaufen mehr, verhandeln weniger über den Preis — und das Beste ist, die bringen auch neue Kunden mit. Das sind die besten Kunden, die ihr haben könnt. Dann gibt es die zweite Gruppe, die Passiven. Die geben eine 7 oder eine 8. Diese Kunden sind zufrieden — zufrieden genug, um zu bleiben, aber nicht begeistert genug, um zu empfehlen. Bei der nächsten Preisanfrage oder wenn der Preis erhöht wird, schauen die sich noch mal bei der Konkurrenz um. Sie sind noch nicht stabil genug. Und das ist quasi auch die gefährlichste Gruppe, die ihr haben könnt. Und dann haben wir die Kritiker. Die geben eine 6 oder weniger. Das sind Kunden, die unzufrieden sind. Die bleiben auch nicht lange. Die meisten sagen es auch nicht direkt — die gehen einfach. Oder schlimmer: sie erzählen es weiter, dass sie nicht zufrieden sind. Und das ist schade, weil für jeden neuen Kunden braucht der Außendienstmitarbeiter ganz viel Mühe und Kraft. Und wenn dieser Kunde dann letztendlich ein Kritiker wird, dann ist es schade für die ganze Zeit, die dieser Mitarbeiter da reingesteckt hat. Noch mal zurück zu diesem Score: Die Differenz zwischen Promotern und Kritikern ist euer Net Promoter Score. Das bedeutet: Wir schauen erst in Prozentzahlen, wie viele Promoter ihr habt — die euch eine 9 oder eine 10 geben — und wie viele Kritiker dem gegenüberstehen — die Kunden, die euch eine 0 bis 6 geben. Diese Differenz ist euer Net Promoter Score. Der wird weltweit geführt, und international liegt dieser Score rund um 34 Punkte. Das ist weltweit gemessen worden, aber ich finde das eigentlich noch gar nicht so wichtig. Es ist eine Zahl, aber der Weg dorthin — das ist viel wichtiger. Und die meisten Unternehmen, mit denen ich arbeite oder die anfangen ihren Net Promoter Score zu messen, liegen etwas darunter. Und das ist gar nicht schlimm. Weil wenn man weiß, was der Score ist, dann kann man tatsächlich sehr aktiv daran arbeiten. Aber wisst ihr, was das Schlimme ist? Die unzufriedenen Kunden — die sagen nichts. Wenn das nur eine Schätzung ist, wenn du nicht weißt, wie viele Prozent das sind, dann ist das wirklich schade, weil diese Kunden einfach gehen. Die rufen nicht an, die schreiben keine Beschwerde, sie antworten nicht. Das ist eine Gruppe, die will man halt nicht haben. Und dann hört man erst nachher, dass dieser Kunde weg ist und zum Wettbewerb gewechselt hat. Und da wird ganz oft gesagt, das sei wegen des Preises. Ich kann euch sagen: Der Preis ist selten der Grund, warum ein Kunde geht. Es ist der einfachste Satz, den Unternehmen nennen — aber wenn man genauer hinschaut und genauer nachfragt, dann kann man ganz genau herausfinden, warum dieser Kunde geht. Weil wenn man es nicht weiß, bleibt es bei einer Annahme. Und das ist schade. Denn was ich in der Praxis sehe: Viele Unternehmen denken, dass sie ihre Kunden kennen. Der Außendienstmitarbeiter hat eine gute Beziehung, das Telefon klingelt, wenn jemand ein Problem hat, man spricht miteinander. Das stimmt. Aber trotzdem fehlt da ein vollständiges Bild, weil wenn man nur reagiert, wenn es ein Problem gibt, dann arbeitet man immer reaktiv. Was der Außendienst hört, ist nicht immer dasselbe, was der Kunde denkt. Der Außendienst hört zum Beispiel: „Der Artikel ist zu spät geliefert." Aber der Kunde denkt: „Kann ich dieser Firma überhaupt vertrauen? Wenn ich demnächst ein wirklich wichtiges Event habe, bin ich dann sicher, dass die Ware pünktlich geliefert wird?" Beim Außendienstmitarbeiter lautet das Thema: Lieferpünktlichkeit. Beim Kunden spielt zu 100 Prozent eine Emotion mit: „Habe ich das Vertrauen, dass es bei der nächsten Lieferung pünktlich ankommt?" Und diese Emotion wird der Kunde letztendlich auch bei einer Netzwerkveranstaltung weitererzählen. Er sagt vielleicht: „Die Ware ist nicht richtig angekommen" — und gleichzeitig: „Beim nächsten Mal habe ich ein Event und ich bin mir nicht sicher, ob die dann pünktlich liefern können." Verstehen Sie? Das ist letztendlich das, was beim Kunden bleibt. Und dazu gibt es auch wirklich viel Research. Forrester zum Beispiel — das ist ein sehr bekanntes, weltweit agierendes Unternehmen, das viele Untersuchungen im Bereich Customer Experience durchführt — sagt: Unternehmen, die systematisch Kundenfeedback messen und darauf reagieren — also nicht nur messen, sondern tatsächlich auch einen Schritt nach vorne machen — erzielen bis zu 2,6-mal höhere Umsatzraten als Unternehmen, die nur auf ihr Bauchgefühl gehen. Was? Im Ernst? Wenn wir nur auf Bauchgefühl gehen, ist das halt schade. Und was, wenn wir tatsächlich anfangen zu messen? Denn das ist natürlich die nächste Frage: Stellt euch vor, ihr fangt an zu messen — mit einem Feedbacksystem. Was passiert dann eigentlich? Die erste Messung ist selten eine Überraschung, weil das, was wir schon denken, wie es ist, oft so ist. Aber das ist auch gut so, denn dann hat man Zahlen. Dann weiß man: a) wir haben recht, oder b) wir haben nicht recht. Die Unternehmen, die ich begleite, erwarten meistens ein solides Ergebnis und ein klares Bild davon, wo es wirklich gut läuft und wo nicht — und vor allem warum. Das Interessante dabei: Bei den Betrieben, die ich begleite, ist die größte Gruppe fast immer die der Passiven. Wenn das Ergebnis kommt, aufgeteilt in Promoter, Passive und Kritiker, sind es ganz oft die Passiven — die 7 und die 8 Geber — die reagieren. Das sind meistens Kunden, die nicht begeistert, aber auch nicht unzufrieden sind. Die schwanken zwischen diesen zwei Gruppen. Und die füllen diese Umfragen aus, weil sie so gerne wollen, dass das Unternehmen es besser macht. Die geben auch ganz oft noch eine Antwort auf die offene Frage, die ich stelle. Und genau diese Gruppe ist am wichtigsten — da liegt das größte Potenzial. Denn ein Passiver, der gehört wird und der noch mal kontaktiert wird, kann ganz oft zum Promoter wechseln. Und das ist wirklich der Unterschied: Ein Passiver empfiehlt euch nicht weiter — ein Promoter schon. Und wo fängt man an? Das bedeutet nicht, dass man viele Systemeinführungen machen muss. Man muss nicht mit einem großen Jahresprojekt anfangen und auch nicht mit einer großen Beraterarmee, bei der 20 Leute zu euch kommen und alles auf den Kopf stellen. Nein, das muss gar nicht sein. Erst wird der Kunde gefragt — nicht im Jahresgespräch mit „Läuft alles gut?" und nicht am Messestand — sondern strukturiert, mit strukturierten Fragen, messbar, wiederholbar. Wir gehen auf den Kunden zu, um letztendlich ein gutes Ergebnis zu erzielen. Und das sind auch Sachen, mit denen ihr sofort anfangen könnt. Wenn ich euch einen Tipp geben möchte und ihr noch nicht sofort messen wollt — das kann ich voll und ganz verstehen — aber wenn ihr heute anfangen möchtet, dann gebt bitte Acht auf Folgendes: Wenn zum Beispiel eine Beschwerde beim Kundenservice eingeht, dann nehmt die ernst. Und lasst beim nächsten Mal einen Mitarbeiter aus dem Managementteam, der dafür zuständig ist, anrufen und sagen: „Hallo, ich bin von Firma XY und ich bin Leiter von Einkauf, Verkauf oder Buchführung" — egal, wo das Problem entstanden ist — und hört diesem Kunden einfach zu. Fängt nicht an zu verteidigen. Hört einfach zu. Das ist der erste Tipp, den ich mitgeben möchte. Und der zweite Tipp: Wenn intern im Betrieb — zwischen zum Beispiel Buchführung und Einkauf, oder Kundenservice und Lager — ein Problem entsteht, dann fragt nicht: „Wer ist schuld?" Geht zu dieser Abteilung hin — kein E-Mail, kein WhatsApp — lauft einfach dahin oder nehmt das Telefon. Und stellt nicht die Frage, wer schuld ist, sondern fragt gegenseitig: „Wie können wir das lösen, sodass der Kunde auf jeden Fall davon profitiert?" Diese zwei Tipps möchte ich euch unbedingt mitgeben, um letztendlich das beste Ergebnis zu erzielen — auch wenn ihr noch nicht mit NPS anfangen möchtet. Wenn ihr mit NPS anfangen möchtet, bin ich für euch da. Oder einfach mal anfangen zu messen — das ist auch schon gut. Was sagt der Kunde? Ich wünsche euch auf jeden Fall viel Erfolg bei der Messung. --- ### Klantenservice vs. CX: wat is het verschil? [Nederlands] URL: https://kunden-erlebnis.de/nl/podcast/klantenservice-vs-customer-experience Published: 2026-06-18 Veel ondernemers denken dat een klantenservice en een Customer Experience-afdeling hetzelfde zijn. In deze aflevering legt Anne-Marie Vissers het verschil helder uit. Klantenservice is reactief: de klant belt, jij antwoordt. Je bent een kleine brandweer die steeds opnieuw brand blust. Customer Experience is precies het tegenovergestelde. Die afdeling verzamelt signalen van verkoop, inkoop, logistiek en de klantenservice zelf, analyseert waar het in de klantreis misgaat en werkt proactief aan vertrouwen. Niet over de klant praten, maar met de klant. Want achter elke vraag zit een moment waarop vertrouwen gewonnen of verloren wordt. En dat is precies waar klantloyaliteit als groeistrategie begint.In deze aflevering bespreekt Anne-Marie Vissers het fundamentele verschil tussen klantenservice en Customer Experience (CX). Beide zijn noodzakelijk, maar ze werken vanuit een heel andere logica.
De klantenservice is een afdeling waar klanten terecht kunnen met vragen over leveringen, productinformatie, bestellingen en klachten. De klant neemt het initiatief. Dat betekent dat het bedrijf altijd reageert. Zoals Anne-Marie het verwoordt: je bent een kleine brandweer die brand blust zodra de klant belt. Op zich niet verkeerd, maar onvoldoende om loyaliteit te bouwen.
Een CX-afdeling, of zoals Anne-Marie het noemt een Kundenbegeisterungsabteilung, werkt anders. Die verzamelt informatie van alle afdelingen:
Die signalen worden geanalyseerd langs de volledige klantreis. Waar verliest de klant vertrouwen? Waar moet extra zekerheid worden ingebouwd? Het doel is dat de klant de vraag de volgende keer niet meer hoeft te stellen.
Bij klantenservice wordt over de klant gesproken. Bij Customer Experience wordt met de klant gepraat. Dat verschil in houding bepaalt of een bedrijf structureel loyaliteit opbouwt of blijft blussen.
Anne-Marie past dit onderscheid toe via haar bewezen aanpak: nulmeting (NPS-campagne, interviews, klantfeedback), verbeteren en sturen (processen, training, coaching) en verankering met een interne CX-verantwoordelijke. Geen eenmalig project, maar een structurele omslag in hoe het bedrijf naar de klant kijkt.
**Transcript** Wenn ich irgendwo bin und mit einem Unternehmer rede und dann sage, dass ich Kundenloyalität als Wachstumsstrategie nutze, dann höre ich ganz oft: „Wir haben einen Kundenservice. Wir brauchen eigentlich gar keine Customer Experience oder eine CX-Abteilung." Das ist natürlich auch so ein Fachbegriff, der in der Online-Welt total bekannt ist. Aber was ist CX, was ist Customer Experience eigentlich? Und ist das dasselbe wie zum Beispiel ein Kundenservice? Genau diese zwei Unterschiede möchte ich heute auseinandernehmen, denn es ist etwas völlig anderes. Fangen wir erst mal mit dem Kundenservice an. Der Kundenservice ist eine Abteilung in eurem Betrieb, wo Kunden anrufen können, wenn es Probleme gibt – zum Beispiel mit der Lieferung, wenn sie mit der Produktauflistung nicht klarkommen, wenn sie Fragen zu einem Artikel haben oder Produktinformationen benötigen. Das ist alles für den Kundenservice. Eigentlich alle Fragen, die der Kunde hat, kommen bei diesem Kundenservice an – von Bestellungen vielleicht sogar bis zu Beschwerden und alles, was dazwischen liegt. Und so wie ihr es auch hört: Beim Kundenservice ist die Initiative immer beim Kunden. Der Kunde nimmt die Initiative, um euren Betrieb anzurufen, um die Verbindung herzustellen, weil er eine Frage hat. Das bedeutet, ihr als Unternehmen arbeitet immer reaktiv – denn wenn der Kunde nicht anruft, macht ihr auch nichts. Das bedeutet: eigentlich löscht ihr jedes Mal Feuer. Ihr seid eine kleine Feuerwehr. Der Kunde hat eine Frage, und ihr antwortet darauf. Reaktiv. Das ist an sich nicht schlimm – ein Betrieb muss auch einen Kundenservice haben. Aber was ist dann eigentlich eine CX-Abteilung, eine Customer Experience Abteilung, eine Kundenbegeisterungsabteilung? Das ist genau das Gegenteil. Denn Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die in einer solchen Abteilung arbeiten, arbeiten proaktiv. Die sagen: „Wir haben den Kundenservice, und der Kundenservice bekommt Fragen – und diese Fragen analysieren wir." Oder sie bekommen Informationen vom Vertrieb: Der Vertrieb hat bestimmte Dinge, die nicht richtig laufen. Der Einkauf hat Dinge, die nicht richtig laufen. Der Kundenservice hat Dinge, die nicht richtig laufen. Vielleicht die Buchhaltung, vielleicht sogar das Lager. Und das sammelt sich alles bei der Customer Experience. Die schauen dann: Welche Fragen hat der Kunde eigentlich? Wo in der Dienstleisterkette oder der customer journey sind diese Fragen relevant? Und wo schadet es dem Vertrauen beim Kunden? Wo läuft es schief? Und wo in dieser Kundenreise müssen wir mehr Vertrauen einbauen, um den Kunden zu begeistern? Denn letztendlich versucht Customer Experience genau diese Berührungspunkte zu entdecken – wo es schiefläuft und wo wir extra Vertrauen einbauen müssen, um den Kunden langfristig für uns zu gewinnen. Ein Beispiel: Ein Kunde ruft an, weil ein Artikel im Webshop sehr schwer zu finden ist. Wenn diese Information dokumentiert wird, Statistiken geführt werden und diese Statistiken weitergeleitet werden, kann man analysieren, wo es schiefläuft und was getan werden muss, damit diese Frage nicht mehr kommt. Dann kann ich als Betrieb proaktiv arbeiten, weil ich weiß: Diese Frage wurde schon mehrmals gestellt. Wir suchen eine Lösung und schauen genau in die Kundenreise, wo wir dieses Problem lösen und Vertrauen einbauen können, um dem Kunden die Information bereitzustellen. Das bedeutet vielleicht: Im Webshop muss mehr Information stehen. Oder wenn der Kunde nach einem Artikel sucht und dieser aufpoppt, erscheint vielleicht noch ein extra Kästchen mit zusätzlichen Produktinformationen. Denn das ist letztendlich, was Customer Experience macht. Customer Experience sorgt dafür, dass das Vertrauen für den Kunden da ist – dass der Kunde bei dir bleibt. Wie baut man dieses Vertrauen auf? Durch den Aufbau einer Beziehung. Den Kunden kennen. Auf seine Bedürfnisse eingehen. Und jetzt spürt ihr vielleicht schon den Unterschied. Der Kundenservice löscht im Prinzip Feuer: Kunde ruft an, bekommt eine Antwort, und das war es. Customer Experience bekommt alle Informationen aus den verschiedenen Abteilungen, sammelt diese und schaut, wie man proaktiv auf diese Fragen eingehen kann – damit der Kunde diese Frage beim nächsten Mal nicht mehr hat, der Kundenservice entlastet wird und mehr Zeit für andere Dinge hat. Genau das ist Customer Experience. Dafür müsst ihr aber mit dem Kunden reden und nicht über ihn – denn das ist ein großer Unterschied. Beim Kundenservice wird über ihn gesprochen: „Der Kunde hat gerade angerufen und hatte die und die Frage, die und die Beschwerde." Bei Customer Experience reden wir mit dem Kunden. Wir schauen, was der Kunde braucht, welches Vertrauen er braucht, um immer wieder Geschäfte mit euch zu machen. Das sind völlig andere Abteilungen. Welche Mitarbeiter in eurem Betrieb können diese Position erfüllen? Wenn ihr das nicht wisst, kommt gerne auf mich zu – ich erkläre es euch sehr gerne. --- ### Vriendelijk personeel, toch een slechte ervaring? [Nederlands] URL: https://kunden-erlebnis.de/nl/podcast/vriendelijk-personeel-slechte-ervaring Published: 2026-06-18 Vriendelijke medewerkers zijn een goed begin, maar geen bewijs van klantgerichtheid. In deze aflevering neemt Anne-Marie je mee in haar eigen ervaring met een bedrijf waar de medewerker keurig vriendelijk was, maar het proces volledig haakte. Acht dagen, zes keer opnieuw documenten insturen, geen enkele proactieve terugkoppeling. En toch: geen boze woorden, geen luide stem. Alleen een klant die nooit meer terugkomt. De echte vraag is niet of jouw team vriendelijk is. De vraag is of jouw processen en structuren kloppen vanuit het perspectief van de klant. Want als dat niet zo is, werken zelfs de beste medewerkers met beide handen op de rug gebonden. Kijk naar je eigen systemen en vraag je af: waar haakt het bij ons?Klantgerichtheid is meer dan een vriendelijke toon. In deze aflevering laat Anne-Marie Vissers aan de hand van een eigen ervaring zien hoe processen en structuren bepalen of een klant terugkomt, niet de glimlach van de medewerker.
Een medewerker die vriendelijk is, compenseert niet voor een systeem dat niet werkt. Klanten die acht dagen bezig zijn met een aanvraag, komen niet terug. Dat heeft niets met houding te maken, alles met structuur.
De klant die tussen de regels door aangeeft dat iets niet klopt, vertegenwoordigt een veelvoud aan klanten die hetzelfde ervaren maar niets zeggen. En dan gewoon vertrekken.
Als de structuren niet kloppen, kunnen medewerkers hun werk niet goed doen, hoe gemotiveerd ze ook zijn. Klantgerichtheid begint bij het ontwerp van het proces, niet bij de persoon die het uitvoert.
Geschäftsführer en leidinggevenden in B2B-bedrijven die willen begrijpen waarom klanten vertrekken zonder te klagen, en waar het in hun eigen systemen hapert.
**Transcript** Heute geht es um Kundenfreundlichkeit. Bedeutet das wirklich nur, dass Mitarbeiter freundlich sind und lächeln? Ganz oft, wenn ich auf einer Netzwerkveranstaltung bin und sage, dass ich Unternehmen dabei unterstütze, ihre Kundenloyalität als Wachstumsstrategie zu nutzen, ist das Erste, was ich höre: „Meine Mitarbeiterinnen sind kundenfreundlich." Das finde ich schon mal eine sehr interessante Antwort. Die sagen dann: „Meine Mitarbeiter sind freundlich, die lächeln, die sind total freundlich." Und weißt du, ich glaub das. Ich glaub wirklich, dass eure Mitarbeiterinnen sehr freundlich sind. Und ich glaube auch nicht, dass ein Mitarbeiter morgens aufsteht und denkt: „Oh, heute würde ich den Kunden so was von eine drauf geben." Nein, ich bin mir sicher, dass kein Mitarbeiter so denkt. Und das beste Beispiel hatte ich letzte Woche von einem Betrieb, wo die Mitarbeiterinnen total freundlich waren. Die sind nicht böse geworden, haben die Stimme nicht laut gemacht. Die waren in ihrer Ansprache sehr freundlich und sehr ruhig. Und trotzdem würde ich in diesem Betrieb niemals wieder zurückgehen. Ich nehme euch mit. Ich musste für meinen Betrieb online eine Bestellung tätigen. Der gesamte Bestellprozess lief online. Ich musste ein Formular auf der Webseite ausfüllen. Es gab keine Telefonnummer — alles verlief digital, das heißt per E-Mail oder Chatbot. Ich habe das Formular ausgefüllt, verschiedene Unterlagen dazu gefügt und alles donnerstags digital weggeschickt. Freitags habe ich dann geschrieben: „Haben Sie alles richtig empfangen, oder fehlt noch etwas?" Und dann kam die Antwort zurück: Nein, die Dokumente seien nicht in der richtigen Qualität hochgeladen worden. Ein Vorschlag, wie ich es besser machen könnte, kam in diesem Moment nicht. Gar nichts. Also habe ich mir etwas anderes einfallen lassen und noch am selben Freitag auf einem anderen Weg alles neu eingeschickt. Freitagabend habe ich noch einmal eine Nachricht gesendet: „Sind die Dokumente, die ich jetzt eingereicht habe, von der richtigen Qualität?" Da kam sofort eine Antwort zurück — diesmal von Oskar. Oskar sagte, meine Dokumente seien immer noch nicht korrekt, und er erklärte: „Frau Vissers, das dauert 24 Stunden beziehungsweise einen Werktag, bevor wir Ihnen eine Antwort geben können." Prima, kein Problem. Es waren zu dem Zeitpunkt noch keine 24 Stunden vergangen, also musste ich bis Montag warten, weil das Wochenende dazwischenkam. Am Montag — nach einem Werktag, also nach 24 Stunden — habe ich mich wieder gemeldet: „Sind meine Dokumente jetzt korrekt hochgeladen?" Oskar antwortete ganz ruhig und freundlich, es fehle etwas mit meinem Namen. Das stimme nicht. Ich heiße Marie Vissers, aber in meinem Ausweis steht noch mein Mädchenname, Anne-Marie van der Pas. Das habe ich kurz erklärt. Daraufhin sagte er, ich müsse quasi einen Auszug meiner Heiratsurkunde vorlegen — irgendeinen Nachweis, dass ich geheiratet habe. Kein Problem, habe ich ihm zugeschickt. Alles gut, es war noch Montag. Dann kam Dienstag. Ich hatte ihm montags alle notwendigen Unterlagen erneut geschickt. Nach einem Werktag habe ich dienstags wieder geschrieben: „Wie sieht es aus? Stimmt der Name jetzt? Sind die Dokumente von der richtigen Qualität? Ist alles in Ordnung? Kann der Antrag jetzt gestellt werden?" Nein, sagte Oskar, da fehle noch etwas. Um eine lange Geschichte kurz zu machen: Ich musste noch sechsmal nachhaken, bevor alle Dokumente korrekt hochgeladen waren und alles fertig war. Letztendlich habe ich mein Produkt 8 Tage nach der ersten Antragstellung geliefert bekommen. Und genau das ist das Problem. Es hat gehakt. Es hat Reibung gegeben. Ich musste jedes Mal proaktiv nachhaken — von denen kam proaktiv gar nichts. Wenn ich nicht nachgehakt hätte, hätte ich nichts von denen gehört. Das war die ganze Zeit so, wie Tischtennis: Ich habe etwas eingereicht, da kam nichts zurück, ich musste nachhaken, und so hat das die ganze Zeit gedauert. Und ich kann euch sagen: Das lag nicht daran, dass der Mitarbeiter nicht freundlich war. Der Mitarbeiter war total freundlich. Oskar war absolut freundlich. Nur das ganze System, die Prozesse — die haben vorne und hinten nicht gestimmt. Das bedeutet: Ich musste die ganze Zeit nachhaken und Dokumente nachliefern. Die Mitarbeiter wussten nicht, was der andere gemacht hatte. Oskar selbst wusste manchmal nicht genau, was zu tun war. Und das hat alles mit Kundenfreundlichkeit zu tun — nicht mit der Mitarbeiterin, die freundlich am Telefon ist. Es hat alles damit zu tun, dass die Prozesse und die Strukturen stimmen müssen. Wenn die Prozesse nicht stimmen, können die Mitarbeiter auch nicht gut arbeiten. Das ist Kundenfreundlichkeit. Guckt jetzt mal in eure Systeme: Wo stimmen die Prozesse nicht? Wo sagen Kunden zwischen den Zeilen, ohne direkt Beschwerde einzulegen: „Hey, das läuft bei euch auch nicht richtig"? Schreibt es auf und ändert es. Denn wenn eine Person das erlebt, laufen da draußen noch viel mehr Kunden rum, die das Gleiche denken — aber es nicht sagen. --- ### KI en chatbots: klantbegeistering of kostenbesparing? [Nederlands] URL: https://kunden-erlebnis.de/nl/podcast/ki-chatbots-klantbegeistering-kostenbesparing Published: 2026-06-18 Anne-Marie Vissers wordt regelmatig gevraagd wat ze van kunstmatige intelligentie en chatbots vindt. Het antwoord verrast veel mensen: ze is er zeker niet op tegen. De echte vraag is een andere, namelijk of je KI inzet om kosten te besparen of om de klantbeleving te verbeteren. Dat onderscheid bepaalt alles. In deze aflevering legt ze uit wanneer een chatbot zinvol is, wanneer hij actief tegen je werkt en waar KI de klantervaring wél concreet kan versterken, zoals bij het analyseren van terugkerende klachten. De kernboodschap: KI blijft een hulpmiddel. Achter elke interactie schuilt een mens, en dat vraagt om menselijk handelen op de momenten die er echt toe doen.Anne-Marie Vissers bespreekt in deze aflevering een vraag die ze regelmatig krijgt: wat vindt ze eigenlijk van kunstmatige intelligentie en chatbots? Haar antwoord is genuanceerd en praktisch. Ze is er niet op tegen, maar stelt dat de doelstelling bepalend is voor het resultaat.
Een chatbot is zinvol voor eenvoudige, terugkerende vragen, denk aan levertijden of de beschikbaarheid van artikelen. Daarmee spaar je medewerkers in de klantenservice echte tijd. Maar zodra een klant een specifiekere vraag heeft en geen weg vindt naar een medewerker, keert het effect om. Anne-Marie beschrijft hoe ze dat zelf meemaakte bij een bank: de chatbot kon haar vraag niet beantwoorden en er was geen alternatief beschikbaar. Resultaat: een negatieve ervaring en een onnodige extra e-mail.
KI is krachtig als analysehulpmiddel. Door klachten systematisch te verzamelen en te laten analyseren, worden terugkerende patronen zichtbaar. Dat geeft concrete aanknopingspunten om processen te verbeteren en de klantbeleving structureel te verhogen. Dat is de toepassing waarbij KI echt waarde toevoegt.
KI vervangt menselijk handelen niet. Het ondersteunt, analyseert en neemt eenvoudige taken over, maar de klantbegeistering ontstaat nog steeds in menselijke interactie. Achter elk cijfer, elke klacht en elke beoordeling schuilt een mens. Dat blijft het vertrekpunt van de Bewährte 3-Phasen-Methode van Kunden-Erlebnis: meten, verbeteren en verankeren, met mensen als kern.
**Transcript** Liebe Leute, ganz oft kriege ich die Frage: Anne-Marie, was hältst Du eigentlich von künstlicher Intelligenz und was hältst Du von Chatbots? Und da muss ich natürlich immer lachen, weil viele Menschen denken, dass ich gegen Chatbots bin und das gar nichts davon halte. Und das stimmt nicht, denn ich liebe künstliche Intelligenz — und letztendlich wird sie uns das Leben auch viel leichter machen, weil ich auf Knopfdruck alle Informationen haben kann, die ich haben will. Deswegen: das ist schon gut. Aber die Frage, die ich dann wirklich interessant finde, ist: Wie kann ich künstliche Intelligenz einsetzen, um Kunden zu begeistern, um Kunden zu binden, um Vertrauen zu schaffen — und um letztendlich dafür zu sorgen, dass der Kunde gerne wiederkommt und zum Botschafter meines Unternehmens wird? Das ist die eigentliche Frage. Dabei gibt es zwei Dinge, die man beachten sollte. Erstens: eine Sache, die Du nicht tun solltest. Und zweitens: wobei künstliche Intelligenz Dich wirklich gut unterstützen kann. Fangen wir an mit dem ersten Punkt — was Du auf keinen Fall unterschätzen solltest, wenn Du künstliche Intelligenz einsetzt. Künstliche Intelligenz ist ein Tool. Und was bedeutet das? Du musst Dir zunächst die richtige Frage stellen: Möchtest Du jetzt einen Chatbot oder künstliche Intelligenz einsetzen, um die Arbeit zu erleichtern, Mitarbeiter einzusparen oder weniger Aufwand zu haben? Oder möchtest Du künstliche Intelligenz einsetzen, um Dein Customer Experience zu erhöhen? Das ist die Frage, die ihr euch stellen müsst. Denn wenn ihr künstliche Intelligenz einsetzt, um Kosten zu sparen — zum Beispiel: ich möchte, dass ganz einfache Fragen von einem Chatbot beantwortet werden — dann ist das eine reine Kosteneinsparung im Kundenservice. Und das ist okay. Das kann ich nur bestätigen, weil das absolut Sinn macht. Aber damit werdet ihr die Kundenbegeisterung nicht erhöhen. Denn letztendlich sind das ganz einfache Fragen: Wie lange dauert es, bis mein Paket geliefert wird? Sind diese Artikel verfügbar? Das sind Fragen, die ein Chatbot problemlos beantworten kann. Wenn dann die Frage zu kompliziert wird und der Kunde die Möglichkeit hat, an einen Mitarbeiter am Telefon weitergeleitet zu werden — dann würde ich sagen: macht das. Denn das spart eurem Kundenservice viel Arbeit, weil einfache Fragen vom Chatbot übernommen werden. Aber wenn ich — wie ich letzte Woche erlebt habe — eine spezifische Frage an eine Bank hatte und nur einen Chatbot erreicht habe, obwohl meine Frage zu komplex war, und ich nie die Möglichkeit bekommen habe, einen Mitarbeiter am Telefon zu erreichen — dann bin ich raus. Dann arbeitet der Chatbot sogar gegen euch, weil ich kein gutes Erlebnis hatte, nicht weitergekommen bin und trotzdem noch eine E-Mail schicken musste. Das bedeutet: in diesem Fall ist der Chatbot keine Unterstützung, sondern eine negative Erfahrung. Das solltet ihr beachten. Deswegen: stellt euch zuerst die Frage — welches Ziel habe ich mit dem Chatbot? Soll er Arbeit sparen oder soll er das Erlebnis verbessern? Und wenn er Arbeit sparen soll, dann überlegt sorgfältig: Ab welchem Punkt braucht der Kunde trotzdem einen Mitarbeiter? Und wie stelle ich sicher, dass der Kunde dann kein negatives Erlebnis bekommt? Aber jetzt zum zweiten Punkt: Wo könnt ihr Chatbots oder KI wirklich gut einsetzen? Zum Beispiel dann, wenn ihr immer wieder dieselben Beschwerden bekommt. Ihr sammelt eure Beschwerden und nutzt KI, um diese Beschwerden auszuwerten. Ihr seht dann ganz klar, welche Beschwerde immer wieder zurückkommt — und könnt gezielt handeln, um diese Beschwerde zu beheben. Das ist zum Beispiel ein Bereich, wo KI euer Customer Experience wirklich verbessern kann. Als Fazit: KI wird euer Kundenerlebnis alleine nicht verbessern. Es braucht immer noch eine Handlung von uns Menschen. KI kann euch unterstützen — absolut. Aber KI bleibt ein Tool. Es kann euch teilweise ersetzen, aber es darf keine Frustration für den Kunden werden. Ich hoffe, ihr nehmt das mit, wenn ihr das nächste Mal über Chatbots oder KI sprecht. Viel Erfolg. --- ### AI and Chatbots: Friend or Foe for Customer Experience? [English] URL: https://kunden-erlebnis.de/en/podcast/ai-chatbots-customer-experience Published: 2026-06-18 Chatbots save time. But do they actually make customers happier? In this episode, Anne-Marie Vissers tackles the question she gets asked most: what does she really think about AI and chatbots in customer service? Her answer is more nuanced than most people expect. AI is a tool, and like any tool, the outcome depends entirely on how you use it. Anne-Marie walks through the critical distinction between deploying AI to reduce costs versus using it to raise the quality of the customer experience. She shares a concrete example of a chatbot interaction that backfired, explains when AI genuinely adds value, and makes clear why human action remains irreplaceable. A practical, no-nonsense episode for anyone weighing up how AI fits into their customer strategy.Anne-Marie Vissers answers the question she hears most often: does she support AI and chatbots in customer service? Her answer is yes, with one important condition. The goal you set for AI determines whether it helps or hurts your customer experience.
Before deploying any chatbot or AI tool, Anne-Marie identifies the single most important question every business must answer:
Both are legitimate goals. But they require different setups, different boundaries, and different success metrics. Confusing the two is where things go wrong.
Chatbots handle simple, repetitive questions effectively. Where do I track my package? Is this item in stock? Answering these at scale frees up customer service teams for more complex conversations. Anne-Marie supports this use case fully, as long as customers can escalate to a human when the question gets more specific.
Anne-Marie shares a recent personal example: she contacted her bank with a specific question, was routed to a chatbot, and had no way to reach a human. The result was frustration, an unnecessary follow-up email, and a negative experience. The chatbot did not just fail to help. It actively worked against the company. This is the risk of deploying AI without a clear escalation path.
One area where AI delivers clear value: complaint analysis. Collecting customer complaints and using AI to identify recurring patterns gives businesses actionable insight fast. Spotting a complaint that keeps coming back, and then fixing the underlying process, is exactly the kind of work that turns AI into a customer experience asset.
AI will not improve your customer experience on its own. Human action is still required. As Anne-Marie puts it: AI stays a tool, and tools need people who know how to use them.
**Transcript** Liebe Leute, ganz oft kriege ich die Frage: Anne-Marie, was hältst Du eigentlich von künstlicher Intelligenz und was hältst Du von Chatbots? Und da muss ich natürlich immer lachen, weil viele Menschen denken, dass ich gegen Chatbots bin und das gar nichts davon halte. Und das stimmt nicht, denn ich liebe künstliche Intelligenz — und letztendlich wird sie uns das Leben auch viel leichter machen, weil ich auf Knopfdruck alle Informationen haben kann, die ich haben will. Deswegen: das ist schon gut. Aber die Frage, die ich dann wirklich interessant finde, ist: Wie kann ich künstliche Intelligenz einsetzen, um Kunden zu begeistern, um Kunden zu binden, um Vertrauen zu schaffen — und um letztendlich dafür zu sorgen, dass der Kunde gerne wiederkommt und zum Botschafter meines Unternehmens wird? Das ist die eigentliche Frage. Dabei gibt es zwei Dinge, die man beachten sollte. Erstens: eine Sache, die Du nicht tun solltest. Und zweitens: wobei künstliche Intelligenz Dich wirklich gut unterstützen kann. Fangen wir an mit dem ersten Punkt — was Du auf keinen Fall unterschätzen solltest, wenn Du künstliche Intelligenz einsetzt. Künstliche Intelligenz ist ein Tool. Und was bedeutet das? Du musst Dir zunächst die richtige Frage stellen: Möchtest Du jetzt einen Chatbot oder künstliche Intelligenz einsetzen, um die Arbeit zu erleichtern, Mitarbeiter einzusparen oder weniger Aufwand zu haben? Oder möchtest Du künstliche Intelligenz einsetzen, um Dein Customer Experience zu erhöhen? Das ist die Frage, die ihr euch stellen müsst. Denn wenn ihr künstliche Intelligenz einsetzt, um Kosten zu sparen — zum Beispiel: ich möchte, dass ganz einfache Fragen von einem Chatbot beantwortet werden — dann ist das eine reine Kosteneinsparung im Kundenservice. Und das ist okay. Das kann ich nur bestätigen, weil das absolut Sinn macht. Aber damit werdet ihr die Kundenbegeisterung nicht erhöhen. Denn letztendlich sind das ganz einfache Fragen: Wie lange dauert es, bis mein Paket geliefert wird? Sind diese Artikel verfügbar? Das sind Fragen, die ein Chatbot problemlos beantworten kann. Wenn dann die Frage zu kompliziert wird und der Kunde die Möglichkeit hat, an einen Mitarbeiter am Telefon weitergeleitet zu werden — dann würde ich sagen: macht das. Denn das spart eurem Kundenservice viel Arbeit, weil einfache Fragen vom Chatbot übernommen werden. Aber wenn ich — wie ich letzte Woche erlebt habe — eine spezifische Frage an eine Bank hatte und nur einen Chatbot erreicht habe, obwohl meine Frage zu komplex war, und ich nie die Möglichkeit bekommen habe, einen Mitarbeiter am Telefon zu erreichen — dann bin ich raus. Dann arbeitet der Chatbot sogar gegen euch, weil ich kein gutes Erlebnis hatte, nicht weitergekommen bin und trotzdem noch eine E-Mail schicken musste. Das bedeutet: in diesem Fall ist der Chatbot keine Unterstützung, sondern eine negative Erfahrung. Das solltet ihr beachten. Deswegen: stellt euch zuerst die Frage — welches Ziel habe ich mit dem Chatbot? Soll er Arbeit sparen oder soll er das Erlebnis verbessern? Und wenn er Arbeit sparen soll, dann überlegt sorgfältig: Ab welchem Punkt braucht der Kunde trotzdem einen Mitarbeiter? Und wie stelle ich sicher, dass der Kunde dann kein negatives Erlebnis bekommt? Aber jetzt zum zweiten Punkt: Wo könnt ihr Chatbots oder KI wirklich gut einsetzen? Zum Beispiel dann, wenn ihr immer wieder dieselben Beschwerden bekommt. Ihr sammelt eure Beschwerden und nutzt KI, um diese Beschwerden auszuwerten. Ihr seht dann ganz klar, welche Beschwerde immer wieder zurückkommt — und könnt gezielt handeln, um diese Beschwerde zu beheben. Das ist zum Beispiel ein Bereich, wo KI euer Customer Experience wirklich verbessern kann. Als Fazit: KI wird euer Kundenerlebnis alleine nicht verbessern. Es braucht immer noch eine Handlung von uns Menschen. KI kann euch unterstützen — absolut. Aber KI bleibt ein Tool. Es kann euch teilweise ersetzen, aber es darf keine Frustration für den Kunden werden. Ich hoffe, ihr nehmt das mit, wenn ihr das nächste Mal über Chatbots oder KI sprecht. Viel Erfolg. --- ### Customer Service vs. Customer Experience: Know the Difference [English] URL: https://kunden-erlebnis.de/en/podcast/customer-service-vs-customer-experience Published: 2026-06-18 Most B2B companies already have a customer service team and assume that covers it. It does not. In this episode, Anne-Marie Vissers breaks down the fundamental difference between customer service and customer experience - and why confusing the two keeps companies stuck in reactive mode. Customer service is a department that answers incoming questions. Customer experience is a proactive function that collects signals from sales, logistics, accounting, and customer service, then maps where trust breaks down along the customer journey. One puts out fires. The other prevents them. If your goal is lasting customer loyalty rather than just resolving complaints, this distinction is the starting point.In this episode, Anne-Marie Vissers explains why customer service and customer experience are not the same thing - and why that distinction matters commercially for B2B companies that want to stop competing on price alone.
Customer service is a dedicated team that handles incoming contacts: delivery questions, product information, complaints, orders. The key word is incoming. The customer takes the initiative. Your team responds. That makes it inherently reactive - a small fire brigade that puts out fires as they arrive.
A customer experience function - what Anne-Marie calls a Kundenbegeisterungsabteilung, a customer enthusiasm department - works proactively. It collects signals from every department: sales, logistics, accounting, warehouse, and customer service. Then it maps where trust breaks down along the customer journey and finds structural solutions before customers have to ask.
Customer service talks about the customer. Customer experience talks with the customer. One is a response mechanism. The other is a trust-building system designed to turn customers into long-term buyers - and eventually into advocates for your business.
Anne-Marie uses the 3-Phase Method from Kunden-Erlebnis: Nullmessung (baseline measurement) - Verbessern und Steuern (improve and steer) - Verankerung (anchor with an internal CX owner). That internal owner is the Borger: the person who keeps the system running after the external engagement ends.
**Transcript** Wenn ich irgendwo bin und mit einem Unternehmer rede und dann sage, dass ich Kundenloyalität als Wachstumsstrategie nutze, dann höre ich ganz oft: „Wir haben einen Kundenservice. Wir brauchen eigentlich gar keine Customer Experience oder eine CX-Abteilung." Das ist natürlich auch so ein Fachbegriff, der in der Online-Welt total bekannt ist. Aber was ist CX, was ist Customer Experience eigentlich? Und ist das dasselbe wie zum Beispiel ein Kundenservice? Genau diese zwei Unterschiede möchte ich heute auseinandernehmen, denn es ist etwas völlig anderes. Fangen wir erst mal mit dem Kundenservice an. Der Kundenservice ist eine Abteilung in eurem Betrieb, wo Kunden anrufen können, wenn es Probleme gibt – zum Beispiel mit der Lieferung, wenn sie mit der Produktauflistung nicht klarkommen, wenn sie Fragen zu einem Artikel haben oder Produktinformationen benötigen. Das ist alles für den Kundenservice. Eigentlich alle Fragen, die der Kunde hat, kommen bei diesem Kundenservice an – von Bestellungen vielleicht sogar bis zu Beschwerden und alles, was dazwischen liegt. Und so wie ihr es auch hört: Beim Kundenservice ist die Initiative immer beim Kunden. Der Kunde nimmt die Initiative, um euren Betrieb anzurufen, um die Verbindung herzustellen, weil er eine Frage hat. Das bedeutet, ihr als Unternehmen arbeitet immer reaktiv – denn wenn der Kunde nicht anruft, macht ihr auch nichts. Das bedeutet: eigentlich löscht ihr jedes Mal Feuer. Ihr seid eine kleine Feuerwehr. Der Kunde hat eine Frage, und ihr antwortet darauf. Reaktiv. Das ist an sich nicht schlimm – ein Betrieb muss auch einen Kundenservice haben. Aber was ist dann eigentlich eine CX-Abteilung, eine Customer Experience Abteilung, eine Kundenbegeisterungsabteilung? Das ist genau das Gegenteil. Denn Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die in einer solchen Abteilung arbeiten, arbeiten proaktiv. Die sagen: „Wir haben den Kundenservice, und der Kundenservice bekommt Fragen – und diese Fragen analysieren wir." Oder sie bekommen Informationen vom Vertrieb: Der Vertrieb hat bestimmte Dinge, die nicht richtig laufen. Der Einkauf hat Dinge, die nicht richtig laufen. Der Kundenservice hat Dinge, die nicht richtig laufen. Vielleicht die Buchhaltung, vielleicht sogar das Lager. Und das sammelt sich alles bei der Customer Experience. Die schauen dann: Welche Fragen hat der Kunde eigentlich? Wo in der Dienstleisterkette oder der customer journey sind diese Fragen relevant? Und wo schadet es dem Vertrauen beim Kunden? Wo läuft es schief? Und wo in dieser Kundenreise müssen wir mehr Vertrauen einbauen, um den Kunden zu begeistern? Denn letztendlich versucht Customer Experience genau diese Berührungspunkte zu entdecken – wo es schiefläuft und wo wir extra Vertrauen einbauen müssen, um den Kunden langfristig für uns zu gewinnen. Ein Beispiel: Ein Kunde ruft an, weil ein Artikel im Webshop sehr schwer zu finden ist. Wenn diese Information dokumentiert wird, Statistiken geführt werden und diese Statistiken weitergeleitet werden, kann man analysieren, wo es schiefläuft und was getan werden muss, damit diese Frage nicht mehr kommt. Dann kann ich als Betrieb proaktiv arbeiten, weil ich weiß: Diese Frage wurde schon mehrmals gestellt. Wir suchen eine Lösung und schauen genau in die Kundenreise, wo wir dieses Problem lösen und Vertrauen einbauen können, um dem Kunden die Information bereitzustellen. Das bedeutet vielleicht: Im Webshop muss mehr Information stehen. Oder wenn der Kunde nach einem Artikel sucht und dieser aufpoppt, erscheint vielleicht noch ein extra Kästchen mit zusätzlichen Produktinformationen. Denn das ist letztendlich, was Customer Experience macht. Customer Experience sorgt dafür, dass das Vertrauen für den Kunden da ist – dass der Kunde bei dir bleibt. Wie baut man dieses Vertrauen auf? Durch den Aufbau einer Beziehung. Den Kunden kennen. Auf seine Bedürfnisse eingehen. Und jetzt spürt ihr vielleicht schon den Unterschied. Der Kundenservice löscht im Prinzip Feuer: Kunde ruft an, bekommt eine Antwort, und das war es. Customer Experience bekommt alle Informationen aus den verschiedenen Abteilungen, sammelt diese und schaut, wie man proaktiv auf diese Fragen eingehen kann – damit der Kunde diese Frage beim nächsten Mal nicht mehr hat, der Kundenservice entlastet wird und mehr Zeit für andere Dinge hat. Genau das ist Customer Experience. Dafür müsst ihr aber mit dem Kunden reden und nicht über ihn – denn das ist ein großer Unterschied. Beim Kundenservice wird über ihn gesprochen: „Der Kunde hat gerade angerufen und hatte die und die Frage, die und die Beschwerde." Bei Customer Experience reden wir mit dem Kunden. Wir schauen, was der Kunde braucht, welches Vertrauen er braucht, um immer wieder Geschäfte mit euch zu machen. Das sind völlig andere Abteilungen. Welche Mitarbeiter in eurem Betrieb können diese Position erfüllen? Wenn ihr das nicht wisst, kommt gerne auf mich zu – ich erkläre es euch sehr gerne. --- ### Customer Friendliness Is More Than a Smile [English] URL: https://kunden-erlebnis.de/en/podcast/customer-friendliness-more-than-smile Published: 2026-06-18 When business owners hear the words 'customer experience,' the first response is almost always the same: 'My staff is friendly.' And that may well be true. But friendliness alone does not make a customer come back. In this episode, Anne-Marie Vissers shares a real experience from her own business, an eight-day ordering process with a company whose employee was consistently polite, patient, and professional. And yet she will never use them again. The reason has nothing to do with attitude and everything to do with broken processes, missing proactive communication, and a system that put the entire burden on the customer. This episode unpacks what customer friendliness actually means in practice, and where most B2B companies are losing customers without ever raising their voice.Customer friendliness is not a personality trait. It is a system. In this episode, Anne-Marie Vissers uses a firsthand experience to show exactly where the gap between 'friendly staff' and 'good customer experience' lives: in processes, structures, and proactive communication.
Anne-Marie needed to submit an application for her business. The entire process ran digitally, with no phone number available. What followed was a back-and-forth that lasted eight days and required her to chase the company at every single step.
Her description captures it precisely: it was like a game of table tennis where she kept serving and nothing came back. She had to chase the point every time.
The employee was not the problem. The process was. When structures are broken, even the friendliest team cannot deliver a good experience. Customers notice, and most of them leave without saying a word.
The Bewährte 3-Phasen-Methode from Kunden-Erlebnis starts with a Nullmessung: mapping exactly where friction lives in your customer journey, before moving into process improvement and structural anchoring. What Anne-Marie experienced is precisely what the Nullmessung is designed to surface.
If one customer is running into this problem, far more are experiencing it and not telling you. They are simply not coming back.
**Transcript** Heute geht es um Kundenfreundlichkeit. Bedeutet das wirklich nur, dass Mitarbeiter freundlich sind und lächeln? Ganz oft, wenn ich auf einer Netzwerkveranstaltung bin und sage, dass ich Unternehmen dabei unterstütze, ihre Kundenloyalität als Wachstumsstrategie zu nutzen, ist das Erste, was ich höre: „Meine Mitarbeiterinnen sind kundenfreundlich." Das finde ich schon mal eine sehr interessante Antwort. Die sagen dann: „Meine Mitarbeiter sind freundlich, die lächeln, die sind total freundlich." Und weißt du, ich glaub das. Ich glaub wirklich, dass eure Mitarbeiterinnen sehr freundlich sind. Und ich glaube auch nicht, dass ein Mitarbeiter morgens aufsteht und denkt: „Oh, heute würde ich den Kunden so was von eine drauf geben." Nein, ich bin mir sicher, dass kein Mitarbeiter so denkt. Und das beste Beispiel hatte ich letzte Woche von einem Betrieb, wo die Mitarbeiterinnen total freundlich waren. Die sind nicht böse geworden, haben die Stimme nicht laut gemacht. Die waren in ihrer Ansprache sehr freundlich und sehr ruhig. Und trotzdem würde ich in diesem Betrieb niemals wieder zurückgehen. Ich nehme euch mit. Ich musste für meinen Betrieb online eine Bestellung tätigen. Der gesamte Bestellprozess lief online. Ich musste ein Formular auf der Webseite ausfüllen. Es gab keine Telefonnummer — alles verlief digital, das heißt per E-Mail oder Chatbot. Ich habe das Formular ausgefüllt, verschiedene Unterlagen dazu gefügt und alles donnerstags digital weggeschickt. Freitags habe ich dann geschrieben: „Haben Sie alles richtig empfangen, oder fehlt noch etwas?" Und dann kam die Antwort zurück: Nein, die Dokumente seien nicht in der richtigen Qualität hochgeladen worden. Ein Vorschlag, wie ich es besser machen könnte, kam in diesem Moment nicht. Gar nichts. Also habe ich mir etwas anderes einfallen lassen und noch am selben Freitag auf einem anderen Weg alles neu eingeschickt. Freitagabend habe ich noch einmal eine Nachricht gesendet: „Sind die Dokumente, die ich jetzt eingereicht habe, von der richtigen Qualität?" Da kam sofort eine Antwort zurück — diesmal von Oskar. Oskar sagte, meine Dokumente seien immer noch nicht korrekt, und er erklärte: „Frau Vissers, das dauert 24 Stunden beziehungsweise einen Werktag, bevor wir Ihnen eine Antwort geben können." Prima, kein Problem. Es waren zu dem Zeitpunkt noch keine 24 Stunden vergangen, also musste ich bis Montag warten, weil das Wochenende dazwischenkam. Am Montag — nach einem Werktag, also nach 24 Stunden — habe ich mich wieder gemeldet: „Sind meine Dokumente jetzt korrekt hochgeladen?" Oskar antwortete ganz ruhig und freundlich, es fehle etwas mit meinem Namen. Das stimme nicht. Ich heiße Marie Vissers, aber in meinem Ausweis steht noch mein Mädchenname, Anne-Marie van der Pas. Das habe ich kurz erklärt. Daraufhin sagte er, ich müsse quasi einen Auszug meiner Heiratsurkunde vorlegen — irgendeinen Nachweis, dass ich geheiratet habe. Kein Problem, habe ich ihm zugeschickt. Alles gut, es war noch Montag. Dann kam Dienstag. Ich hatte ihm montags alle notwendigen Unterlagen erneut geschickt. Nach einem Werktag habe ich dienstags wieder geschrieben: „Wie sieht es aus? Stimmt der Name jetzt? Sind die Dokumente von der richtigen Qualität? Ist alles in Ordnung? Kann der Antrag jetzt gestellt werden?" Nein, sagte Oskar, da fehle noch etwas. Um eine lange Geschichte kurz zu machen: Ich musste noch sechsmal nachhaken, bevor alle Dokumente korrekt hochgeladen waren und alles fertig war. Letztendlich habe ich mein Produkt 8 Tage nach der ersten Antragstellung geliefert bekommen. Und genau das ist das Problem. Es hat gehakt. Es hat Reibung gegeben. Ich musste jedes Mal proaktiv nachhaken — von denen kam proaktiv gar nichts. Wenn ich nicht nachgehakt hätte, hätte ich nichts von denen gehört. Das war die ganze Zeit so, wie Tischtennis: Ich habe etwas eingereicht, da kam nichts zurück, ich musste nachhaken, und so hat das die ganze Zeit gedauert. Und ich kann euch sagen: Das lag nicht daran, dass der Mitarbeiter nicht freundlich war. Der Mitarbeiter war total freundlich. Oskar war absolut freundlich. Nur das ganze System, die Prozesse — die haben vorne und hinten nicht gestimmt. Das bedeutet: Ich musste die ganze Zeit nachhaken und Dokumente nachliefern. Die Mitarbeiter wussten nicht, was der andere gemacht hatte. Oskar selbst wusste manchmal nicht genau, was zu tun war. Und das hat alles mit Kundenfreundlichkeit zu tun — nicht mit der Mitarbeiterin, die freundlich am Telefon ist. Es hat alles damit zu tun, dass die Prozesse und die Strukturen stimmen müssen. Wenn die Prozesse nicht stimmen, können die Mitarbeiter auch nicht gut arbeiten. Das ist Kundenfreundlichkeit. Guckt jetzt mal in eure Systeme: Wo stimmen die Prozesse nicht? Wo sagen Kunden zwischen den Zeilen, ohne direkt Beschwerde einzulegen: „Hey, das läuft bei euch auch nicht richtig"? Schreibt es auf und ändert es. Denn wenn eine Person das erlebt, laufen da draußen noch viel mehr Kunden rum, die das Gleiche denken — aber es nicht sagen. --- ### Freundlich, aber trotzdem gescheitert: Was Kundenfreundlichkeit wirklich bedeutet [Deutsch] URL: https://kunden-erlebnis.de/podcast/kundenfreundlichkeit-prozesse-system-kundenerlebnis Published: 2026-06-17 Freundliche Mitarbeiter reichen nicht. Das zeigt Anne-Marie Vissers in dieser Folge an einem konkreten Beispiel aus der eigenen Erfahrung: ein Unternehmen, dessen Mitarbeiter höflich, ruhig und professionell kommunizieren, und trotzdem verliert es den Kunden. Der Grund: kaputte Prozesse, fehlende Proaktivität und ein System, das den Kunden zwingt, achtmal nachzuhaken, bevor ein Antrag abgeschlossen ist. Kundenfreundlichkeit entsteht nicht durch Haltung allein. Sie entsteht dort, wo Strukturen und Abläufe so gestaltet sind, dass Kunden nicht selbst die Arbeit erledigen müssen. Wer nur auf das Verhalten der Mitarbeiter schaut und die Prozesse ignoriert, hat den falschen Hebel angesetzt.Kundenfreundlichkeit bedeutet nicht, dass Mitarbeiter freundlich lächeln und ruhig bleiben. Sie bedeutet, dass Prozesse, Strukturen und Systeme so funktionieren, dass Kunden nichts nachhaken, nichts mehrfach einreichen und nichts selbst koordinieren müssen. Anne-Marie Vissers zeigt in dieser Folge, warum freundliches Verhalten allein nicht reicht, wenn das System dahinter nicht stimmt.
Anne-Marie schildert einen realen Bestellprozess bei einem vollständig digitalen Anbieter. Der Mitarbeiter Oskar war jedes Mal freundlich, ruhig und höflich. Und trotzdem musste sie:
Das Fazit ist eindeutig: Die Reibung lag nicht am Mitarbeiter. Die Reibung lag im System.
In vielen Unternehmen wird Kundenfreundlichkeit mit dem Verhalten einzelner Mitarbeiter gleichgesetzt. Das greift zu kurz. Kundenfreundlichkeit zeigt sich in der Customer Journey: Muss der Kunde immer wieder aktiv werden? Bekommt er proaktiv Informationen? Wissen die Mitarbeiter selbst, was der nächste Schritt ist? Wenn die Antwort auf diese Fragen nein lautet, hilft kein noch so freundlicher Ton.
Kunden, die diese Erfahrung machen, sagen es selten direkt. Sie sagen es zwischen den Zeilen, oder sie sagen es gar nicht mehr und kommen einfach nicht wieder. Anne-Marie Vissers bringt es auf den Punkt: Wenn ein Kunde ein Problem hat, haben viele andere dasselbe Problem und schweigen. Das ist die gefährlichste Form von Kundenfeedback.
Schau in dein System: Wo müssen Kunden nachfragen? Wo fehlt proaktive Kommunikation? Wo wissen die eigenen Mitarbeiter nicht, was als nächstes passiert? Genau dort beginnt echte Kundenfreundlichkeit.
**Transcript** Heute geht es um Kundenfreundlichkeit. Bedeutet das wirklich nur, dass Mitarbeiter freundlich sind und lächeln? Ganz oft, wenn ich auf einer Netzwerkveranstaltung bin und sage, dass ich Unternehmen dabei unterstütze, ihre Kundenloyalität als Wachstumsstrategie zu nutzen, ist das Erste, was ich höre: „Meine Mitarbeiterinnen sind kundenfreundlich." Das finde ich schon mal eine sehr interessante Antwort. Die sagen dann: „Meine Mitarbeiter sind freundlich, die lächeln, die sind total freundlich." Und weißt du, ich glaub das. Ich glaub wirklich, dass eure Mitarbeiterinnen sehr freundlich sind. Und ich glaube auch nicht, dass ein Mitarbeiter morgens aufsteht und denkt: „Oh, heute würde ich den Kunden so was von eine drauf geben." Nein, ich bin mir sicher, dass kein Mitarbeiter so denkt. Und das beste Beispiel hatte ich letzte Woche von einem Betrieb, wo die Mitarbeiterinnen total freundlich waren. Die sind nicht böse geworden, haben die Stimme nicht laut gemacht. Die waren in ihrer Ansprache sehr freundlich und sehr ruhig. Und trotzdem würde ich in diesem Betrieb niemals wieder zurückgehen. Ich nehme euch mit. Ich musste für meinen Betrieb online eine Bestellung tätigen. Der gesamte Bestellprozess lief online. Ich musste ein Formular auf der Webseite ausfüllen. Es gab keine Telefonnummer — alles verlief digital, das heißt per E-Mail oder Chatbot. Ich habe das Formular ausgefüllt, verschiedene Unterlagen dazu gefügt und alles donnerstags digital weggeschickt. Freitags habe ich dann geschrieben: „Haben Sie alles richtig empfangen, oder fehlt noch etwas?" Und dann kam die Antwort zurück: Nein, die Dokumente seien nicht in der richtigen Qualität hochgeladen worden. Ein Vorschlag, wie ich es besser machen könnte, kam in diesem Moment nicht. Gar nichts. Also habe ich mir etwas anderes einfallen lassen und noch am selben Freitag auf einem anderen Weg alles neu eingeschickt. Freitagabend habe ich noch einmal eine Nachricht gesendet: „Sind die Dokumente, die ich jetzt eingereicht habe, von der richtigen Qualität?" Da kam sofort eine Antwort zurück — diesmal von Oskar. Oskar sagte, meine Dokumente seien immer noch nicht korrekt, und er erklärte: „Frau Vissers, das dauert 24 Stunden beziehungsweise einen Werktag, bevor wir Ihnen eine Antwort geben können." Prima, kein Problem. Es waren zu dem Zeitpunkt noch keine 24 Stunden vergangen, also musste ich bis Montag warten, weil das Wochenende dazwischenkam. Am Montag — nach einem Werktag, also nach 24 Stunden — habe ich mich wieder gemeldet: „Sind meine Dokumente jetzt korrekt hochgeladen?" Oskar antwortete ganz ruhig und freundlich, es fehle etwas mit meinem Namen. Das stimme nicht. Ich heiße Marie Vissers, aber in meinem Ausweis steht noch mein Mädchenname, Anne-Marie van der Pas. Das habe ich kurz erklärt. Daraufhin sagte er, ich müsse quasi einen Auszug meiner Heiratsurkunde vorlegen — irgendeinen Nachweis, dass ich geheiratet habe. Kein Problem, habe ich ihm zugeschickt. Alles gut, es war noch Montag. Dann kam Dienstag. Ich hatte ihm montags alle notwendigen Unterlagen erneut geschickt. Nach einem Werktag habe ich dienstags wieder geschrieben: „Wie sieht es aus? Stimmt der Name jetzt? Sind die Dokumente von der richtigen Qualität? Ist alles in Ordnung? Kann der Antrag jetzt gestellt werden?" Nein, sagte Oskar, da fehle noch etwas. Um eine lange Geschichte kurz zu machen: Ich musste noch sechsmal nachhaken, bevor alle Dokumente korrekt hochgeladen waren und alles fertig war. Letztendlich habe ich mein Produkt 8 Tage nach der ersten Antragstellung geliefert bekommen. Und genau das ist das Problem. Es hat gehakt. Es hat Reibung gegeben. Ich musste jedes Mal proaktiv nachhaken — von denen kam proaktiv gar nichts. Wenn ich nicht nachgehakt hätte, hätte ich nichts von denen gehört. Das war die ganze Zeit so, wie Tischtennis: Ich habe etwas eingereicht, da kam nichts zurück, ich musste nachhaken, und so hat das die ganze Zeit gedauert. Und ich kann euch sagen: Das lag nicht daran, dass der Mitarbeiter nicht freundlich war. Der Mitarbeiter war total freundlich. Oskar war absolut freundlich. Nur das ganze System, die Prozesse — die haben vorne und hinten nicht gestimmt. Das bedeutet: Ich musste die ganze Zeit nachhaken und Dokumente nachliefern. Die Mitarbeiter wussten nicht, was der andere gemacht hatte. Oskar selbst wusste manchmal nicht genau, was zu tun war. Und das hat alles mit Kundenfreundlichkeit zu tun — nicht mit der Mitarbeiterin, die freundlich am Telefon ist. Es hat alles damit zu tun, dass die Prozesse und die Strukturen stimmen müssen. Wenn die Prozesse nicht stimmen, können die Mitarbeiter auch nicht gut arbeiten. Das ist Kundenfreundlichkeit. Guckt jetzt mal in eure Systeme: Wo stimmen die Prozesse nicht? Wo sagen Kunden zwischen den Zeilen, ohne direkt Beschwerde einzulegen: „Hey, das läuft bei euch auch nicht richtig"? Schreibt es auf und ändert es. Denn wenn eine Person das erlebt, laufen da draußen noch viel mehr Kunden rum, die das Gleiche denken — aber es nicht sagen. --- ### Kundenservice vs. Customer Experience: Der Unterschied [Deutsch] URL: https://kunden-erlebnis.de/podcast/kundenservice-vs-customer-experience Published: 2026-06-03 Kundenservice und Customer Experience klingen ähnlich, funktionieren aber grundlegend anders. Wer nur einen Kundenservice hat, löscht Feuer. Wer Customer Experience betreibt, verhindert, dass der Brand überhaupt ausbricht. In dieser Folge erklärt Anne-Marie Vissers den entscheidenden Unterschied: Der Kundenservice arbeitet reaktiv, wenn der Kunde anruft. Customer Experience sammelt Signale aus allen Abteilungen, analysiert die Kundenreise und beseitigt Probleme, bevor sie beim nächsten Kunden überhaupt entstehen. Das Ergebnis: weniger Aufwand im Kundenservice, mehr Vertrauen beim Kunden und eine Beziehung, die ihn langfristig bindet. Wer noch nicht weiß, welcher Mitarbeiter im eigenen Betrieb diese Rolle übernehmen kann, findet in dieser Folge den richtigen Einstieg.Kundenservice und Customer Experience sind keine Synonyme. Der Kundenservice reagiert, wenn der Kunde eine Frage hat. Customer Experience arbeitet proaktiv: Sie sammelt Signale aus allen Abteilungen, analysiert die Kundenreise und löst Probleme, bevor sie sich wiederholen. Wer nur reaktiv arbeitet, verliert dauerhaft Vertrauen.
Kundenservice wartet auf den Anruf. Customer Experience analysiert, warum dieser Anruf kommt, und beseitigt die Ursache. Das entlastet den Kundenservice und schafft gleichzeitig mehr Kapazität für echte Beziehungsarbeit.
Customer Experience ist kein isoliertes Team. Es sammelt Rückmeldungen aus Vertrieb, Einkauf, Lager, Buchhaltung und Kundenservice, erkennt Muster in der Kundenreise und leitet daraus konkrete Verbesserungen ab.
Der entscheidende Unterschied in der Haltung: Kundenservice dokumentiert Beschwerden. Customer Experience geht direkt auf den Kunden zu, um zu verstehen, welches Vertrauen er braucht, um dauerhaft Geschäfte zu machen. Das ist der Kern der Bewährten 3-Phasen-Methode von Kunden-Erlebnis: Nulmessung, Verbessern und Steuern, Verankerung.
Anne-Marie Vissers begleitet B2B-Unternehmen im Großhandel und in der Logistik dabei, Kundenloyalität messbar zu machen und als Wachstumsstrategie einzusetzen. Mehr unter kunden-erlebnis.de
**Transcript** Wenn ich irgendwo bin und mit einem Unternehmer rede und dann sage, dass ich Kundenloyalität als Wachstumsstrategie nutze, dann höre ich ganz oft: „Wir haben einen Kundenservice. Wir brauchen eigentlich gar keine Customer Experience oder eine CX-Abteilung." Das ist natürlich auch so ein Fachbegriff, der in der Online-Welt total bekannt ist. Aber was ist CX, was ist Customer Experience eigentlich? Und ist das dasselbe wie zum Beispiel ein Kundenservice? Genau diese zwei Unterschiede möchte ich heute auseinandernehmen, denn es ist etwas völlig anderes. Fangen wir erst mal mit dem Kundenservice an. Der Kundenservice ist eine Abteilung in eurem Betrieb, wo Kunden anrufen können, wenn es Probleme gibt – zum Beispiel mit der Lieferung, wenn sie mit der Produktauflistung nicht klarkommen, wenn sie Fragen zu einem Artikel haben oder Produktinformationen benötigen. Das ist alles für den Kundenservice. Eigentlich alle Fragen, die der Kunde hat, kommen bei diesem Kundenservice an – von Bestellungen vielleicht sogar bis zu Beschwerden und alles, was dazwischen liegt. Und so wie ihr es auch hört: Beim Kundenservice ist die Initiative immer beim Kunden. Der Kunde nimmt die Initiative, um euren Betrieb anzurufen, um die Verbindung herzustellen, weil er eine Frage hat. Das bedeutet, ihr als Unternehmen arbeitet immer reaktiv – denn wenn der Kunde nicht anruft, macht ihr auch nichts. Das bedeutet: eigentlich löscht ihr jedes Mal Feuer. Ihr seid eine kleine Feuerwehr. Der Kunde hat eine Frage, und ihr antwortet darauf. Reaktiv. Das ist an sich nicht schlimm – ein Betrieb muss auch einen Kundenservice haben. Aber was ist dann eigentlich eine CX-Abteilung, eine Customer Experience Abteilung, eine Kundenbegeisterungsabteilung? Das ist genau das Gegenteil. Denn Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die in einer solchen Abteilung arbeiten, arbeiten proaktiv. Die sagen: „Wir haben den Kundenservice, und der Kundenservice bekommt Fragen – und diese Fragen analysieren wir." Oder sie bekommen Informationen vom Vertrieb: Der Vertrieb hat bestimmte Dinge, die nicht richtig laufen. Der Einkauf hat Dinge, die nicht richtig laufen. Der Kundenservice hat Dinge, die nicht richtig laufen. Vielleicht die Buchhaltung, vielleicht sogar das Lager. Und das sammelt sich alles bei der Customer Experience. Die schauen dann: Welche Fragen hat der Kunde eigentlich? Wo in der Dienstleisterkette oder der customer journey sind diese Fragen relevant? Und wo schadet es dem Vertrauen beim Kunden? Wo läuft es schief? Und wo in dieser Kundenreise müssen wir mehr Vertrauen einbauen, um den Kunden zu begeistern? Denn letztendlich versucht Customer Experience genau diese Berührungspunkte zu entdecken – wo es schiefläuft und wo wir extra Vertrauen einbauen müssen, um den Kunden langfristig für uns zu gewinnen. Ein Beispiel: Ein Kunde ruft an, weil ein Artikel im Webshop sehr schwer zu finden ist. Wenn diese Information dokumentiert wird, Statistiken geführt werden und diese Statistiken weitergeleitet werden, kann man analysieren, wo es schiefläuft und was getan werden muss, damit diese Frage nicht mehr kommt. Dann kann ich als Betrieb proaktiv arbeiten, weil ich weiß: Diese Frage wurde schon mehrmals gestellt. Wir suchen eine Lösung und schauen genau in die Kundenreise, wo wir dieses Problem lösen und Vertrauen einbauen können, um dem Kunden die Information bereitzustellen. Das bedeutet vielleicht: Im Webshop muss mehr Information stehen. Oder wenn der Kunde nach einem Artikel sucht und dieser aufpoppt, erscheint vielleicht noch ein extra Kästchen mit zusätzlichen Produktinformationen. Denn das ist letztendlich, was Customer Experience macht. Customer Experience sorgt dafür, dass das Vertrauen für den Kunden da ist – dass der Kunde bei dir bleibt. Wie baut man dieses Vertrauen auf? Durch den Aufbau einer Beziehung. Den Kunden kennen. Auf seine Bedürfnisse eingehen. Und jetzt spürt ihr vielleicht schon den Unterschied. Der Kundenservice löscht im Prinzip Feuer: Kunde ruft an, bekommt eine Antwort, und das war es. Customer Experience bekommt alle Informationen aus den verschiedenen Abteilungen, sammelt diese und schaut, wie man proaktiv auf diese Fragen eingehen kann – damit der Kunde diese Frage beim nächsten Mal nicht mehr hat, der Kundenservice entlastet wird und mehr Zeit für andere Dinge hat. Genau das ist Customer Experience. Dafür müsst ihr aber mit dem Kunden reden und nicht über ihn – denn das ist ein großer Unterschied. Beim Kundenservice wird über ihn gesprochen: „Der Kunde hat gerade angerufen und hatte die und die Frage, die und die Beschwerde." Bei Customer Experience reden wir mit dem Kunden. Wir schauen, was der Kunde braucht, welches Vertrauen er braucht, um immer wieder Geschäfte mit euch zu machen. Das sind völlig andere Abteilungen. Welche Mitarbeiter in eurem Betrieb können diese Position erfüllen? Wenn ihr das nicht wisst, kommt gerne auf mich zu – ich erkläre es euch sehr gerne. --- ### KI und Chatbots: Wann sie helfen, wann sie schaden [Deutsch] URL: https://kunden-erlebnis.de/podcast/ki-chatbot-kundenerlebnis-einsatz Published: 2026-06-01 KI und Chatbots sind kein Gegner von gutem Kundenerlebnis, aber sie sind auch kein Ersatz dafür. In dieser Folge erklärt Anne-Marie Vissers, wann der Einsatz von KI sinnvoll ist und wann er das Gegenteil bewirkt: nämlich genau dann, wenn Kunden in einer zu komplexen Situation keine Möglichkeit haben, einen echten Mitarbeiter zu erreichen. Der entscheidende Unterschied liegt in der Ausgangsfrage: Geht es um Kostenersparnis oder um Kundenerlebnis? Beides ist legitim, aber beides braucht eine klare Antwort, bevor der erste Chatbot live geht. Dazu zeigt sie, wo KI echten Mehrwert schafft, zum Beispiel bei der systematischen Auswertung von Beschwerdemustern.Anne-Marie Vissers stellt klar: Sie ist keine Gegnerin von KI oder Chatbots. Im Gegenteil. Aber KI ist ein Werkzeug, und wie jedes Werkzeug entscheidet der Einsatzzweck darüber, ob es nützt oder schadet.
Bevor ein Unternehmen einen Chatbot einführt, muss es sich eine einzige Frage beantworten:
Beide Ziele sind legitim. Aber sie führen zu grundlegend unterschiedlichen Entscheidungen, welche Funktionen der Chatbot übernimmt und wo ein Mensch zwingend übernehmen muss.
Für einfache, wiederkehrende Fragen ist ein Chatbot klar sinnvoll: Lieferstatus, Artikelverfügbarkeit, Öffnungszeiten. Hier entlastet er den Kundenservice spürbar, ohne das Erlebnis zu verschlechtern. Voraussetzung: Der Kunde hat jederzeit die Option, zu einem echten Mitarbeiter zu wechseln, sobald seine Frage zu komplex wird.
Anne-Marie beschreibt ein konkretes Erlebnis bei einer Bank: Ihre Frage war zu spezifisch für den Chatbot, aber ein Mitarbeiter war nicht erreichbar. Ergebnis: Frust, kein gelöstes Problem, eine unnötige E-Mail. Das ist kein neutrales Erlebnis, das ist ein negatives. Ein Chatbot ohne Eskalationsweg ist keine Kosteneinsparung, er ist ein Kundenerlebnis-Risiko.
KI kann Beschwerden systematisch auswerten und wiederkehrende Muster sichtbar machen. Dieser Einsatz ist konkret und wirkungsvoll, weil er direkt zu Prozessverbesserungen führt. Das ist der Schnittpunkt, an dem Technologie und die Bewährte 3-Phasen-Methode von Kunden-Erlebnis zusammenwirken: Nullmessung, Verbesserung, Verankerung.
KI erhöht das Kundenerlebnis nicht von alleine. Sie kann unterstützen, sie kann entlasten, aber sie ersetzt keine menschliche Handlung. Wer das versteht, setzt KI richtig ein.
**Transcript** Liebe Leute, ganz oft kriege ich die Frage: Anne-Marie, was hältst Du eigentlich von künstlicher Intelligenz und was hältst Du von Chatbots? Und da muss ich natürlich immer lachen, weil viele Menschen denken, dass ich gegen Chatbots bin und das gar nichts davon halte. Und das stimmt nicht, denn ich liebe künstliche Intelligenz — und letztendlich wird sie uns das Leben auch viel leichter machen, weil ich auf Knopfdruck alle Informationen haben kann, die ich haben will. Deswegen: das ist schon gut. Aber die Frage, die ich dann wirklich interessant finde, ist: Wie kann ich künstliche Intelligenz einsetzen, um Kunden zu begeistern, um Kunden zu binden, um Vertrauen zu schaffen — und um letztendlich dafür zu sorgen, dass der Kunde gerne wiederkommt und zum Botschafter meines Unternehmens wird? Das ist die eigentliche Frage. Dabei gibt es zwei Dinge, die man beachten sollte. Erstens: eine Sache, die Du nicht tun solltest. Und zweitens: wobei künstliche Intelligenz Dich wirklich gut unterstützen kann. Fangen wir an mit dem ersten Punkt — was Du auf keinen Fall unterschätzen solltest, wenn Du künstliche Intelligenz einsetzt. Künstliche Intelligenz ist ein Tool. Und was bedeutet das? Du musst Dir zunächst die richtige Frage stellen: Möchtest Du jetzt einen Chatbot oder künstliche Intelligenz einsetzen, um die Arbeit zu erleichtern, Mitarbeiter einzusparen oder weniger Aufwand zu haben? Oder möchtest Du künstliche Intelligenz einsetzen, um Dein Customer Experience zu erhöhen? Das ist die Frage, die ihr euch stellen müsst. Denn wenn ihr künstliche Intelligenz einsetzt, um Kosten zu sparen — zum Beispiel: ich möchte, dass ganz einfache Fragen von einem Chatbot beantwortet werden — dann ist das eine reine Kosteneinsparung im Kundenservice. Und das ist okay. Das kann ich nur bestätigen, weil das absolut Sinn macht. Aber damit werdet ihr die Kundenbegeisterung nicht erhöhen. Denn letztendlich sind das ganz einfache Fragen: Wie lange dauert es, bis mein Paket geliefert wird? Sind diese Artikel verfügbar? Das sind Fragen, die ein Chatbot problemlos beantworten kann. Wenn dann die Frage zu kompliziert wird und der Kunde die Möglichkeit hat, an einen Mitarbeiter am Telefon weitergeleitet zu werden — dann würde ich sagen: macht das. Denn das spart eurem Kundenservice viel Arbeit, weil einfache Fragen vom Chatbot übernommen werden. Aber wenn ich — wie ich letzte Woche erlebt habe — eine spezifische Frage an eine Bank hatte und nur einen Chatbot erreicht habe, obwohl meine Frage zu komplex war, und ich nie die Möglichkeit bekommen habe, einen Mitarbeiter am Telefon zu erreichen — dann bin ich raus. Dann arbeitet der Chatbot sogar gegen euch, weil ich kein gutes Erlebnis hatte, nicht weitergekommen bin und trotzdem noch eine E-Mail schicken musste. Das bedeutet: in diesem Fall ist der Chatbot keine Unterstützung, sondern eine negative Erfahrung. Das solltet ihr beachten. Deswegen: stellt euch zuerst die Frage — welches Ziel habe ich mit dem Chatbot? Soll er Arbeit sparen oder soll er das Erlebnis verbessern? Und wenn er Arbeit sparen soll, dann überlegt sorgfältig: Ab welchem Punkt braucht der Kunde trotzdem einen Mitarbeiter? Und wie stelle ich sicher, dass der Kunde dann kein negatives Erlebnis bekommt? Aber jetzt zum zweiten Punkt: Wo könnt ihr Chatbots oder KI wirklich gut einsetzen? Zum Beispiel dann, wenn ihr immer wieder dieselben Beschwerden bekommt. Ihr sammelt eure Beschwerden und nutzt KI, um diese Beschwerden auszuwerten. Ihr seht dann ganz klar, welche Beschwerde immer wieder zurückkommt — und könnt gezielt handeln, um diese Beschwerde zu beheben. Das ist zum Beispiel ein Bereich, wo KI euer Customer Experience wirklich verbessern kann. Als Fazit: KI wird euer Kundenerlebnis alleine nicht verbessern. Es braucht immer noch eine Handlung von uns Menschen. KI kann euch unterstützen — absolut. Aber KI bleibt ein Tool. Es kann euch teilweise ersetzen, aber es darf keine Frustration für den Kunden werden. Ich hoffe, ihr nehmt das mit, wenn ihr das nächste Mal über Chatbots oder KI sprecht. Viel Erfolg. --- ### Feedback-Box auf der Fähre: Gut gemeint, schlecht gemacht [Deutsch] URL: https://kunden-erlebnis.de/podcast/feedback-box-kunden-hemmschwelle-auswerten Published: 2026-05-21 Eine Fähre, ein Schuhkarton mit der Aufschrift "Feedback" und kein Kugelschreiber weit und breit. Anne-Marie Vissers nimmt diesen Moment als Ausgangspunkt für eine direkte Analyse: Was bringt Feedback wirklich, wenn niemand es liest? Kundenfeedback kostet den Gast das Wertvollste, was er hat: Zeit. Wer diese Zeit respektiert, macht die Teilnahme so einfach wie möglich und stellt sicher, dass die Ergebnisse tatsächlich ausgewertet werden. Aus einem Campingplatz-Erlebnis erzählt sie, wie ausgefüllte Fragebögen am Ende der Saison ungelesen entsorgt wurden. Gold, das einfach weggeworfen wurde. Zwei klare Tipps für Unternehmen, die Feedback nicht als Dekoration betreiben wollen.Kundenfeedback ist kein Selbstzweck. Wer einen Feedbackkarton aufstellt, ohne die Hemmschwelle zu senken und ohne Auswertung zu sichern, verschenkt wertvolle Informationen. Anne-Marie Vissers erklärt, warum gut gemeintes Feedback oft wirkungslos bleibt.
Auf der Rückreise von Kopenhagen entdeckt Anne-Marie einen eingepackten Schuhkarton mit der Aufschrift "Feedback" an der Bordkasse. Weder Zettel noch Kugelschreiber lagen bereit. Die Kernfrage, die sie sich stellt: Welches Ziel verfolgt derjenige, der diesen Karton dort hinstellt?
"Alle Information, die in dem Moment dieser Gast gegeben hat, das ist Gold." Wer dieses Gold nicht aufhebt, hat den Sinn von Feedback nicht verstanden.
**Transcript** Liebe Leute, wir sind gerade zurück von einer Woche Urlaub in Kopenhagen. Auf der Rückreise haben wir diesmal die Fähre genommen. Mit dem Boot sind wir zurück nach Deutschland gefahren. Diese Fahrt dauert ungefähr 45 Minuten. Ich finde das immer toll – man hat dadurch noch mehr das Gefühl von Urlaub. Wir haben unser Auto geparkt, sind hochgelaufen wie alle anderen und kamen dann zu einem Restaurant, wo man etwas essen oder trinken kann. Wir haben dort tatsächlich eine Tasse Kaffee genommen. An der Kasse stand ein eingepackter Schuhkarton mit der Aufschrift „Feedback". In dem Moment habe ich wirklich gedacht: Welcher Gedanke geht durch den Kopf, wenn jemand diesen Karton im Restaurant hinstellt? Was für ein Ziel möchtest Du damit erreichen? Ich sehe das öfters – irgendwo in einem Geschäft steht ein Karton mit dem Hinweis „Jedes Feedback ist willkommen". Eigentlich finde ich es toll, dass das noch auf diese oldschool-Art gemacht wird. Aber auf diesem Boot lagen keine Zettel und keine Kulis dabei. Das bedeutet, ich hätte mir selbst etwas zusammensuchen müssen, um letztendlich eine Bewertung zu hinterlassen. Jetzt will ich das nicht schlechtreden, denn ich finde es wirklich gut, dass Leute das Gefühl haben: Wir müssen etwas tun, wir wollen etwas ändern, deswegen wollen wir Feedback von unseren Besuchern einholen. Diese Idee finde ich klasse. Andererseits sind alle Hemmungen für einen Gast, ein Feedback zu geben, genau dann vorhanden. Das Erste, was bei Feedback wichtig ist – und das ist der Punkt, mit dem ihr wirklich etwas anfangen könnt – ist Folgendes: Feedback wird oft verwechselt mit Online-Reviews. Aber was passiert, wenn ich Feedback einhole? Ich frage nach der Zeit dieses Gastes. Zeit ist das Wertvollste, was wir Menschen haben. Es kostet den Kunden kein Geld, aber es kostet ihn Zeit. Und Zeit kann ich nur einmal vergeben. Wenn ich auf dieser Fähre bin, will ich meine 45 Minuten wirklich damit verbringen, Feedback zu geben? Vielleicht habe ich dieses Bedürfnis – oder ich nehme meine Tasse Kaffee und genieße einfach die Sonne und das Meer. Das bedeutet: Wenn ich überhaupt Feedback haben will, muss ich als Erstes dafür sorgen, dass es für den Kunden so einfach wie möglich gemacht wird. Je einfacher, desto besser. Wenn ich das noch auf altmodische Art machen möchte, muss ich wenigstens Zettel und einen Kuli bereitstellen, damit die Person wenigstens die Möglichkeit hat, das schnell auszufüllen. Das wird wirklich unterschätzt – denn letztendlich kostet es Zeit. Der erste Schritt ist daher: Die Hemmschwelle für den Kunden, das Feedback auszufüllen, muss ich so niedrig wie möglich halten. Sonst wird es schlicht nicht gemacht. Das Zweite, was ich interessant finde, ist die Frage nach dem Ziel: Wie wertest Du das später aus? Ich habe selbst auf einem Campingplatz gearbeitet, und wir haben dort sehr konsequent Feedbackbögen verteilt. Das kam gut an – die Bögen wurden ausgefüllt, auch die offenen Fragen wurden wirklich gut beantwortet. Es gab einen separaten Schrank und eine separate Ablage dafür. Aber nach einem Monat war die Ablage voll. Die älteren Fragebögen wurden herausgenommen, irgendwo anders hingestellt, wanderten Richtung Lager, und am Ende der Saison wurden die Fragebögen einfach weggeworfen – weil keine Zeit und keine Energie da war, sie auszuwerten. Und das ist natürlich schade, denn alle Informationen, die der Gast in diesem Moment gegeben hat, sind Gold. Das ist einfach Gold. Deswegen habe ich auf dieser Fähre an zwei Dinge gedacht: Erstens: Versuche die Hemmschwelle für den Gast oder den Kunden so niedrig wie möglich zu halten, damit er das Feedback einfach ausfüllen kann – und das kann heutzutage auch auf andere Arten und Weisen geschehen. Zweitens: Sorge dafür, dass die Auswertung tatsächlich stattfindet. Dass jemand verantwortlich gemacht wird, diese Fragebögen auch wirklich auszuwerten. Dafür braucht es einen Mitarbeiter, der für die Customer Experience zuständig ist – für das Erlebnis, das Dein Gast hat. Ich rede dabei nicht von einer Serviceabteilung. Ich rede von jemandem, der gezielt schaut: Wo reibt es? An welchen Berührungspunkten gibt es Stress? Wo liegt Luft nach oben, und was läuft bereits gut? Das sind die zwei Tipps, die ich euch heute mitgeben möchte: Verfolge ein klares Ziel – was möchtest Du erreichen und wie? Mach es denjenigen so einfach wie möglich, die das Feedback ausfüllen sollen. Und sorge dafür, dass die Ergebnisse tatsächlich ausgewertet werden – damit Du erkennst, wo die Reibungspunkte liegen und was Du noch besser machen kannst. --- ### Was Fragebögen wirklich verraten: NPS richtig lesen [Deutsch] URL: https://kunden-erlebnis.de/podcast/nps-fragebogen-kunden-feedback-auswerten Published: 2026-05-04 Du fragst deine Kunden, ob sie zufrieden sind. Aber stellst du die richtige Frage? In dieser Folge erklärt Anne-Marie Vissers, warum "Würden Sie uns weiterempfehlen?" eine fundamental andere Aussagekraft hat als jede klassische Zufriedenheitsfrage. Und warum der stille Kunde, der weder 2 noch 5 Sterne gibt, deine wertvollste Informationsquelle ist. Konkret: Wie du NPS-Ergebnisse richtig liest, was Kritiker (0-6), Passive (7-8) und Promotoren (9-10) dir wirklich sagen, und warum ein einziger Vertriebsmitarbeiter, der mehrfach in Fragebögen auftaucht, mehr wert ist als ein ganzes Trainingsprogramm. Praxisnah, direkt und mit Beispielen aus dem Campingplatz-Projekt und einem aktuellen Großhandelsmandat.NPS-Fragebögen liefern zwei Arten von Gold: Verbesserungspotenziale durch Kritiker und Passive, und Bestätigungen durch Promotoren. Beide sind handlungsrelevant. Wer nur auf die schlechten Bewertungen schaut, verschenkt die Hälfte des Informationswertes.
Anne-Marie Vissers unterscheidet in dieser Folge klar zwischen Zufriedenheit und Loyalität. Jemand kann mit einem Betrieb zufrieden sein, weil es keine Alternative gibt. Das sagt über Loyalität gar nichts aus. Die Frage "Würden Sie uns Freunden oder Bekannten weiterempfehlen?" erzwingt eine echte Einschätzung, keine höfliche Antwort.
Bei einem Campingplatz-Projekt war das wichtigste Ergebnis laut der Betreiberin nicht die Kritik, sondern die Bestätigung: Was bereits gut lief, musste nur konsequent wiederholt werden. Kein neues Konzept, kein externes Programm, sondern die Fortsetzung von dem, was Gäste bereits begeistert.
In einem laufenden Großhandelsmandat tauchte ein Vertriebsmitarbeiter mehrfach positiv in Fragebögen auf. Vissers empfiehlt in solchen Fällen einen internen Workshop: Was macht diese Person konkret, das Kunden so überzeugt? Dieses Wissen gehört ins gesamte Team.
Anne-Marie Vissers beschrijft in deze aflevering een concrete eigen ervaring als klant bij een volledig gedigitaliseerd bedrijf. Medewerker Oskar reageerde elke dag vriendelijk en professioneel. Na twaalf contactmomenten en tien werkdagen was het product geleverd, maar de bereidheid om het bedrijf aan te bevelen was nul.
Digitalisering en automatisering zijn geen probleem op zichzelf. Ze werken prima zolang alles vlot verloopt. Maar zodra er zich een complicatie voordoet, wordt de klant overgelaten aan een systeem dat niet is ingericht op uitzonderingen. Anne-Marie stelt de vraag die elke ondernemer zich zou moeten stellen: wat doet jouw automatisering met de beleving van de klant? Krijgt de klant meer werk, minder persoonlijk contact, en hoe vang je dat op?
De praktische toepassing van deze aflevering is één centrale vraag: waar ben jij de Oskar? Waar lopen processen net niet soepel genoeg, waar hapert de doorstroom, en wat kost dat de klant aan tijd, energie en vertrouwen? Dat zijn de plekken waar klantloyaliteit wordt gewonnen of verloren, lang voordat een medewerker ook maar één woord heeft gezegd.
Kunden-Erlebnis brengt dit soort struikelblokken structureel in kaart via de bewährte 3-fasen aanpak: eerst een nulmeting (NPS-campagne, interviews, klantfeedback), dan verbeteren en sturen (processen, training, coaching), en ten slotte verankering met een interne CX-verantwoordelijke. Zo blijft de verandering niet bij een constatering, maar wordt het een blijvende aanpassing in hoe het bedrijf werkt.
**Transcript** Ganz oft höre ich von Unternehmern, Geschäftsführern und Betriebsleitern: „Meine Mitarbeiter sind so freundlich. Die lächeln, die würden nie böse werden, und Beschwerden werden eigentlich immer gut bearbeitet." Und weißt du, ich glaube das. Weil ich glaube, dass kein Mensch morgens aufsteht und sagt: „Boah, heute werde ich den Kunden richtig böse begegnen. Ich werde frech werden, oder ich werde vielleicht mit meinen Kollegen frech werden, oder ich werde einen anderen Ton benutzen, oder vielleicht richtig böse werden." Nein, ich glaube nicht, dass das bewusst passiert. Und ich glaube auch nicht, dass das bei Kunden ganz oft das größte Problem ist, wenn es zur Reibung kommt oder wenn Kunden zum Beispiel sagen: „Ich würde nicht mehr gerne bei euch einkaufen." Nein. Dafür nehme ich euch mit zu einem Fall, den ich vor ein paar Wochen erlebt habe, wo noch mal ganz klar wurde, dass Kundenfreundlichkeit oder Kundenloyalität gar nichts zu tun hat mit freundlichem Lächeln oder freundlich sein am Telefon, sondern dass das viel größer ist als nur die Mitarbeiter im Frontoffice. Ich erkläre das mal. Vor ein paar Monaten oder ein paar Wochen – ich weiß es nicht mehr ganz genau – mussten wir für unser Unternehmen etwas bestellen. Bei dieser Firma war alles online verfügbar. Es gab eine Website, auf der ich Formulare herunterladen musste. Es gab eine Checkbox, es gab E-Mail, und es gab auch noch die Möglichkeit, anzurufen, wenn es notwendig war. Um dieses Produkt oder diese Dienstleistung zu bestellen, musste ich Dokumente herunterladen. Das habe ich auch gemacht, und zwar an einem Donnerstag. Ich lud alle Formulare herunter und wartete ab. Freitagmorgen kommt auf einmal eine E-Mail in meine Mailbox – von Oskar. Oskar schreibt: „Frau Vissers, die Dokumente, die Sie heruntergeladen haben, sind nicht von der richtigen Qualität. Das muss in besserer Qualität sein." Okay, dachte ich, wie soll ich das jetzt machen? Ich hatte das gescannt. Ich machte also Fotos und lud die Formulare noch mal hoch. Das war Freitagnachmittag. Montagmorgen gehe ich wieder in die Chatbox, gebe meine Ticketnummer ein und frage, ob die Dokumente, die ich hochgeladen habe, jetzt die richtige Qualität haben. Zum Glück ist Oskar wieder da. Und Oskar sagt: „Frau Vissers, es ist noch kein Arbeitstag vergangen, seit Sie die Dokumente hochgeladen haben, und es dauert immer 24 Stunden, bevor wir antworten können." Ich dachte, ja gut, er hat recht. Natürlich war das Wochenende dazwischen, aber ganz im Ernst – es war noch kein Arbeitstag vergangen. Dienstagmorgen melde ich mich wieder, gehe wieder in die Chatbox – und wieder ist Oskar am Arbeiten. Das freut mich, weil Oskar meinen Fall kennt. Und dann sagt Oskar auf einmal: „Oh, Frau Vissers, der Name, den Sie angegeben haben, ist anders als der Name in Ihrem Ausweis." Ich dachte, ah, verdammt, das stimmt. In Holland steht in meinem Ausweis noch mein Mädchenname, aber ich bin verheiratet – und das passt nicht zusammen. Das sind zwei unterschiedliche Namen. Ich sagte: „Okay, Oskar, du hast recht, das habe ich vergessen." Ich lud also Dienstagmorgen sofort – weil ich inzwischen weiß, dass ich 24 Stunden warten muss – ein neues Formular hoch, worauf stand, dass ich verheiratet bin und Vissers heiße. Und dann musste ich wieder 24 Stunden warten. Am nächsten Tag melde ich mich erneut in der Online-Chatbox. Und wieder ist Oskar da. Und Oskar sagt: „Frau Vissers, wir brauchen noch ein anderes Formular." Und in diesem Moment fängt es bei mir an, ein bisschen zu irritieren, weil ich denke: Was muss ich da noch mehr machen? Jedes Mal muss ich 24 Stunden warten. Und das irritiert mich. Um eine lange Geschichte etwas kürzer zu machen: In dieser Woche hatte ich noch zwölfmal Kontakt mit Oskar. Und ich bin ganz ehrlich – meine Nerven lagen in dem Moment blank. Ich war so fix und fertig, bis ich letztendlich nach zehn Werktagen die Nachricht bekam, dass dieses Produkt endlich geliefert wird. Und wenn in diesem Moment jemand mich gefragt hätte: „Würdest du diese Firma Freunden und Bekannten weiterempfehlen?" – dann hätte ich zu hundert Prozent Nein gesagt. Und ganz im Ernst: War Oskar freundlich? Oskar war sehr freundlich. Oskar hat auch meine Fragen beantwortet, und jeden Tag kam er ganz ruhig und entspannt – entweder per E-Mail oder über die Chatbox. Er war außergewöhnlich freundlich. Habe ich mein Produkt bekommen? Ja, das habe ich auch. Aber würde ich die Firma weiterempfehlen? Nein. Und das hat nichts mit Oskar zu tun. Das hat nichts mit dem Produkt zu tun. Das hat alles mit den Strukturen zu tun, die dahinterstecken. Das Produkt kann gut sein, die Mitarbeiter können freundlich sein – und trotzdem kann ich als Kunde das Gefühl haben, dass ich mit dieser Firma nicht mehr weiterarbeiten will. Weil einfach die ganzen Prozesse, die dahinterstecken, nicht stimmen, und weil man fast nie mehr jemanden persönlich erreicht, weil alles über Chatbot läuft. Und das funktioniert prima, wenn alles normal verläuft. Aber wenn es ein paar Haken gibt und ein paar Stolpersteine auftauchen, dann ist es halt schwierig. Und genau das muss man untersuchen – besonders jetzt, in einem Moment, in dem Digitalisierung oberste Priorität ist und viele Betriebe in Automatisierung investieren. Das ist auch absolut okay. Aber seid euch bewusst, was diese Automatisierung mit dem Kunden macht. Bedeutet das, dass der Kunde jetzt mehr Arbeit hat, um etwas hochzuladen? Bedeutet das, dass der Kunde jetzt weniger persönlichen Kontakt hat? Und wie kann ich das als Betrieb ausgleichen? Wie kann ich dafür sorgen, dass der Kunde trotz vieler digitaler Prozesse das Gefühl hat, dass er abgeholt wird und dass er gehört und gesehen wird? Genauso wie bei Oskar. Ich bin mir sicher, dass Oskar, wenn er meine Ticketnummer in der Chatbox gesehen hat, gedacht hat: „Oh, da haben wir die Frau Vissers wieder. Die hat wieder eine Frage, und ich muss wieder nachfragen." Ich bin mir sicher, dass Oskar das gedacht hat. Das bedeutet, dass die Automatisierung für Oskar in diesem Moment keine Erleichterung war – weil er jedes Mal nachhaken musste und keinen persönlichen Kontakt hatte, weil er einfach nicht wusste, was alles auf ihn zukam. Deswegen möchte ich euch heute eine Frage stellen, ganz im Ernst: Wo seid ihr der Oskar? Wo laufen die Prozesse mit Stolpersteinen, sodass es einfach nicht geschmeidig und nicht reibungslos läuft? Und was kannst du als Firma daran ändern, damit es besser wird – damit der Kunde am Ende sagt: „Ja, mit dieser Firma würde ich gerne weiterarbeiten, und dieses Unternehmen würde ich gerne Freunden und Bekannten weiterempfehlen." Ich wünsch euch viel Erfolg. --- ### Achter elk cijfer schuilt een mens [Nederlands] URL: https://kunden-erlebnis.de/nl/podcast/achter-elk-cijfer-schuilt-een-mens Published: 2026-04-09 Martha en Bestrim leiden de bezorgafdeling van Spedition Gräfen in Nettersheim, waar dagelijks grote huishoudapparaten en meubels worden geleverd aan particuliere klanten. In dit gesprek nemen ze je mee in hun wereld: 24-uursservice, tijdvakken van vier uur, chauffeurs die drie kwartier van tevoren bellen en een NPS die structureel boven de 70 procent ligt. Wat maakt dat mogelijk? Niet één ding, maar de hele keten. Avisering, planning, rijders, werkplaats en klachtafhandeling moeten allemaal kloppen. Achter elk percentage zit een mens, en dat besef stuurt elke beslissing. Een eerlijk en concreet gesprek over wat klantvriendelijkheid in de logistiek werkelijk inhoudt.In deze aflevering spreekt Anne-Marie Vissers met Martha en Bestrim, twee leidinggevenden bij Spedition Gräfen (Hermes-afdeling) in Nettersheim. Samen runnen ze de grootste bezorgafdeling van het bedrijf, goed voor 1.500 tot 2.500 leveringen per week in Rijnland-Palts.
De NPS-resultaten komen met twee weken vertraging binnen, maar het team voelt al eerder hoe de week is verlopen. Bij Spedition Gräfen ligt de NPS structureel boven de 70 procent, een niveau dat alleen haalbaar is als leveringsprecisie, communicatie en servicekwaliteit allemaal op orde zijn.
De samenwerking met Kunden-Erlebnis volgde de bewezen aanpak: nulmeting via NPS-campagne en klantfeedback, verbetering via trainingen en coachingsgesprekken met chauffeurs, en verankering door interne verantwoordelijkheid bij Martha en Bestrim als vaste aanspreekpunten voor CX binnen het team.
Martha beschrijft hoe ze leerde dat achter elke NPS-score een persoon zit. Bestrim voegt toe: soms gingen ze een gesprek in over een klacht, en merkten ze al snel dat er iets anders speelde bij de medewerker. Dan werd de klacht even losgelaten en werd het gesprek menselijk. Dat is, zo zeggen ze allebei, wat het team sterk houdt.
Martha sluit af met een citaat van Henry Ford dat nu aan de muur hangt op hun kantoor: Wie immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist. Wie altijd doet wat hij al kan, blijft altijd wat hij al is.
**Transcript** Was macht euch am meisten Freude an der Arbeit? Ein Wort? Action. Und das hat man hier, denke ich. Hier hat man wirklich Action. Von morgen bis Martha und Bestrim. Den Podcast habe ich letztes Jahr aufgenommen und diese beiden Mitarbeiterinnen arbeiten bei einem Standort in Netlern bei Daun. Martha und Bestrim führen eine Abteilung in diesem Speditionsbetrieb mit 2-Man-Handling, und sie liefern auf jeden Fall große Elektrogeräte und Möbel. Ich durfte diese Abteilung zusammen mit den LKW-Fahrern ein halbes Jahr schulen. Ich bin auch tatsächlich mit den Fahrern mitgefahren, und letztendlich haben wir tolle Ergebnisse erzielt. Ich wünsche euch auf jeden Fall viel Spaß beim Reinhören. Was hat Kundenfreundlichkeit mit einem Speditionsbetrieb zu tun? Das ist wirklich interessant – es muss alles passen: von der Avisierung des Kunden, bei der Planung, der Lieferung, der Zustellung – alles muss richtig passen, damit wir die vollen Punkte bekommen. Aber das finde ich interessant, Bestrim, was du gerade sagst: Alles muss stimmen. Aber wenn ich an einen Speditionsbetrieb denke – inwiefern habt ihr mit Kunden zu tun? Meistens stelle ich mir das so vor: Der LKW hat eine Palette, stellt das irgendwo an der Eingangstür ab. Wieso dann Kundenfreundlichkeit? Was für Waren sind das, die geliefert werden? Ja, das sind Haushaltswaren, und da ist auch eine Montage dabei. Natürlich müssen wir alles richtig abstimmen, weil man eine Ware nicht einfach ohne Zeitfenster ausliefern kann. Die Leute arbeiten, die sind die ganze Woche beschäftigt. Wir müssen das so anpassen, dass wir eine Zeitspanne von 2 bis 3 Stunden haben. Das ist sehr wichtig. Was für Waren werden dann bei den Kunden geliefert? Es werden von uns unterschiedliche Waren geliefert: angefangen von Großelektrogeräten, Kühlschränken und Haushaltsgeräten bis hin zu Möbeln, die auch öfters aufgebaut werden. Was uns hier ausmacht, ist der Service. Heute erwarten die Kunden viel mehr als nur das Abstellen eines Kartons vor der Haustür – am besten direkt da, wo es gebraucht wird. Die Kunden wollen heute einen Service, der über den Transport hinausgeht. Deswegen entscheidet sich der Kunde für uns, für diese Lieferungen mit 2-Man-Handling, weil der Service der wichtigste Faktor ist. Wir liefern nicht nur und stellen nicht einfach ab – da gehört der volle Service dazu. Wir haben über Spedition gesprochen. Da hängt natürlich viel mehr zusammen als nur die Mitarbeiter, die die Waren ausliefern. Könnt ihr mich mal mitnehmen? Wie sieht ein Tag aus – wenn hier die Couch oder die Waschmaschine geliefert wird, wie kommt sie hier in die Halle, und wie geht es dann weiter? Der Prozess ist wirklich interessant, weil bevor ich hier in die Spedition gekommen bin, dachte ich: Wie kann man wirklich in 24 Stunden liefern? 2 Tage hätte ich noch gesagt, gut, vielleicht funktioniert das – aber 24 Stunden? Man kann sogar bis heute 14 Uhr bestellen und die Ware schon morgen bekommen, weil der Auftrag direkt bei uns eingeht. Die Ware wird verpackt und nachts zu uns geliefert. Die Nachtleute stellen das bereit, und der Fahrer, der morgen die Tour fährt, nimmt die Ware und bringt sie zum Kunden. Wie passt dieses Puzzle zusammen? Wie kriegt ihr das hin? Der ganze Lieferprozess beginnt schon viel früher als die eigentliche Verladung morgens auf den LKW. Die Kunden bestellen die Ware über verschiedene Versandhäuser online, und wie Bestrim gerade gesagt hat, wir haben heutzutage auch 24-Stunden-Service und 48-Stunden-Service. Der Kunde bestellt die Ware mit dem dazugehörigen Service. Bei Elektrogeräten nehmen wir auch die Altgeräte mit, bei Polstermöbeln – also Couches, Landschaften und so weiter – nehmen wir auch die alten Polster mit. Die Versandhäuser schicken die Aufträge an unseren Geschäftspartner, wir bekommen die Aufträge zugeschickt und planen dann, wann wir die Ware ausliefern. Die Kunden werden von uns avisiert. Wie lange vorher werden die Kunden avisiert? Wenn der Kunde einen 24-Stunden-Service bestellt hat, kann er natürlich nicht eine Woche vorher informiert werden. In der Regel, wenn die Termine so kurzfristig sind und der Kunde sich eine schnelle Lieferung wünscht, wird er einen Tag vor der Lieferung von uns angerufen. Wir teilen ihm den Tag mit und nennen immer ein Zeitfenster. Wie groß ist das Zeitfenster? Wir haben 3 verschiedene Zeitfenster. Einmal 7 bis 11 Uhr, dann 10 bis 14 Uhr und 13 bis 18 Uhr. Ab 7 Uhr liefern wir aus. Wie kommt das bei den Kunden an? Es gibt Kunden, die vielleicht erst um 8, 9 oder 10 Uhr mit der Arbeit anfangen und sagen: Ich will die Ware früh morgens haben. Dann liefern wir die entsprechend. Kann der Kunde das Zeitfenster auch im Voraus angeben? Das kann er sogar beim Bestellen mitklicken – wann er die Ware haben will: Vormittag, Mittag oder Nachmittag. Und dann rufen wir die Kunden einen oder zwei Tage vorher an und passen das entsprechend an. Werden die Kunden am Tag selber auch noch angerufen? Bei einem 4-Stunden-Zeitfenster – gibt es auch noch Möglichkeiten für mich als Kunde, den LKW zu verfolgen? Unsere Fahrer rufen auch circa dreiviertel Stunden vorher an. Jeder Fahrer kennt die Tour fast auswendig und weiß genau, wann er in welchem Ort ist. Sie rufen den Kunden an und sagen: Pass mal auf, wir sind in der nächsten halben Stunde bis Stunde da. Dann bereitet sich der Kunde vor, räumt Gegenstände aus dem Weg, damit die Lieferung schnell abgewickelt werden kann. Der Kunde kann uns auch verfolgen. Wir haben ein Live-Tracking – der Kunde gibt seine Bestellnummer ein und kann sehen, wo wir gerade sind. Ich glaube, wir tun alles, um den Kunden zu begeistern. Aber natürlich muss es auch einen Grund geben, warum ich online bestelle und nicht zum Beispiel vor Ort beim Regionalhändler kaufe. Wenn es tatsächlich so ist, dass die Ware ausgeliefert wird, ich ein Zeitfenster benennen kann, dreiviertel Stunden vorher noch angerufen werde, die Waschmaschine angeschlossen wird und das Altgerät mitgenommen wird – dann ist das schon interessant, online zu kaufen. Ja, wir werden die Preise hier nicht nennen, aber das ist auch deutlich günstiger. Sonst müsste man sich einen Tag Urlaub nehmen, irgendwo einen LKW besorgen, die Ware alleine hochtragen, den Müll entsorgen, selber installieren – das alles machen wir. Wie groß ist das Gebiet, das ihr beliefert? In unserer Abteilung sind es circa 100.000 Kunden im Jahr. Wir liefern quasi von Bonn bis Trier und alles dazwischen – Rheinland-Pfalz. Wir haben ein ziemlich großes Gebiet. Und es sind immer 2 Leute im LKW anwesend. Das muss so sein, weil wir Waren hochtragen und installieren müssen. Da sind 2 Leute nötig. Und die Lieferung wird auch bewertet. Nach der Lieferung bekommen die Kunden von den Versandhäusern eine Befragung. Da werden Fragen gestellt, wie zufrieden der Kunde mit dem kompletten Service war. Wir reden hier von NPS – das ist eine Kennzahl. Die Fragen gehen darum, wie zufrieden der Kunde mit dem Service war und ob er dieses Versandhaus weiterempfehlen würde. Alles, was in der Eifel oder in Rheinland-Pfalz bestellt wird – von Bonn, Koblenz, Hunsrück, Trier und dem ganzen Gebiet dazwischen – das wird von dieser Firma geliefert. Das ist schon interessant. Aber das bedeutet auch viel Arbeit, um das letztendlich mit der Disposition so strukturiert hinzubekommen. Deswegen bist du dafür zuständig – quasi die Planung zu machen. Wie kriegst du das hin? Ich bin auch seit 10 Jahren in der Firma, das heißt, ich habe das schon gelernt. Aber was passiert, wenn es mal nicht klappt? Wenn zum Beispiel ein LKW unterwegs kaputtgeht – was macht ihr dann? Wir haben auch eine Werkstatt bei uns. Wir versuchen schnellstmöglich jemanden von der Werkstatt rauszuschicken, damit er den LKW vor Ort repariert, wenn das möglich ist – damit wir die restlichen Kunden noch beliefern können. Wenn das nicht möglich ist, schauen wir, ob wir einen LKW-Tausch machen können. Wir wollen, dass an dem Tag alle Kunden beliefert werden. Natürlich wird das dann etwas später passieren. Wir rufen die Kunden an und sagen: Wir haben eine LKW-Panne und kommen jetzt nicht in der Zeit, die wir genannt haben, sondern eine, zwei oder drei Stunden später. Aber wir versuchen, alle Kunden noch an dem Tag zu beliefern. Wie ist das Verständnis bei den Kunden – kommt das immer gut an? Die Kunden verstehen das in der Regel, weil LKWs nun mal auch kaputtgehen. Aber was ist dann das Wichtigste, was gegenüber dem Kunden gemacht werden muss, wenn so etwas passiert? Ich glaub, das Allerwichtigste ist, wir müssen die Kunden informieren. Damit die Kunden nicht einfach umsonst warten, sondern wissen: gut, die nächsten 2, 3 Stunden sind wir nicht da, dann können sie was anderes machen. Ansonsten warten – das hassen die. Genau, das ist immer so. Und natürlich freust du dich auch auf die Ware, die geliefert werden soll. Aber da kann natürlich immer etwas passieren. Was macht euch am meisten Freude an der Arbeit? Ein Wort? Action. Und das hat man hier, denke ich, oder? Hier hat man wirklich Action, von morgens bis abends. Kannst du da mal ein Beispiel nennen? Was bedeutet Action für dich, Vestel? Ja, ich bin ein Morgentyp. Ich will die Sachen auch irgendwie morgens alle klären. Es gibt viele Firmen, wo man sich irgendwie hinsetzt, erst mal Kaffee nimmt, die Jacke auszieht und so. Das geht hier nicht. Manchmal hab ich die Jacke noch 30 Minuten an, weil direkt das Telefon klingelt – direkt Action. Und das macht es wirklich spannend. Langweilig ist es auf gar keinen Fall. Nein, das muss auch nicht sein, letztendlich. Und Martha, was macht dir am meisten Spaß an der Arbeit? Zum Teil auch die Action, die er schon erwähnt hat. Hier wird einem nie langweilig. Jeder Tag ist anders, obwohl wir in der Regel das Gleiche machen. Wir haben auch verschiedene Schichten. Wir teilen die uns untereinander auf, weil wir auch im Büro um 6 Uhr anfangen und bis 19 Uhr telefonisch erreichbar sind für die Kunden – die Telefone werden um 8 Uhr freigeschaltet bis 19 Uhr. Jetzt haben wir Ende November Black Weeks, Black Friday, und Mitte November fangen schon die ganzen Rabattaktionen bei den Versandhäusern an. Diese Zeit und das Weihnachtsgeschäft ist für uns Hochsaison. Wir gehen jetzt schon mit großen Schritten in diese Richtung. Ab nächster Woche werden die Mengen laut den Prognosen schon quasi doppelt so groß wie jetzt – und ja, da wird die Action noch mehr sein. Wie werden die Mitarbeiter darauf vorbereitet, dass quasi Hauptsaison kommt, dass man vielleicht bisschen angespannt ist oder der Arbeitsdruck noch etwas erhöht wird? Ja, unsere Mitarbeiter sind alle seit mehr als 6, 7 Jahren hier. Die wissen direkt Bescheid, dass wir von Mitte November, wie Martha gesagt hat, bis kurz nach Weihnachten, vielleicht Silvester, sehr viele Lieferungen haben. Das wissen die das ganze Jahr über. Die sind auch alle vorbereitet – die wissen, dass von den 12 Monaten jetzt eineinhalb Monate etwas mehr kommen als normalerweise. Das ist natürlich auch eine tolle Herausforderung. Und wenn man das dann mit Weihnachten alles geschafft hat, muss das bestimmt auch so ein Gefühl geben – „Wir haben es wieder geschafft" –, wie eigentlich auch im Tourismus. Da habt ihr im Sommer Hauptsaison – 6, 7 Wochen, wo es richtig losgeht. Genau. Wir haben doch auch mal über Effizienz gesprochen, über Kosten. Was hat das eigentlich mit Kundenfreundlichkeit zu tun? Haben die zwei auch etwas gemein? Weil manchmal sagen die Kunden: Kundenfreundlichkeit kostet nur Geld. Aber hier haben wir eigentlich gesehen, dass man auch sparen kann, wenn man kundenfreundlich ist. Stimmt das? Ja, wie ich vorher erwähnt habe – da kommt alles ins Spiel. Da muss wirklich alles nicht 95 Prozent, sondern 100 Prozent klappen. Da kommt alles ins Spiel: von der Avisierung, der Dispo – Avisierung bedeutet, dass die Leute angerufen werden, also Planung für die Leute, die nicht so vertraut sind mit dem Speditionsbetrieb. Von Büro, Lager, Fahrer, Werkstatt – alles muss klappen, und zwar nicht 95 Prozent, sond… *(Transcript truncated. Full episode: https://kunden-erlebnis.de/nl/podcast/achter-elk-cijfer-schuilt-een-mens)* --- ### NPS 72%: Wie eine Spedition Kunden begeistert [Deutsch] URL: https://kunden-erlebnis.de/podcast/spedition-nps-kundenerlebnis-logistik Published: 2026-04-09 Was hat Kundenfreundlichkeit mit einer Spedition zu tun? Sehr viel. Anne-Marie Vissers spricht mit Martha und Bestrim, die eine Hermes-Abteilung bei Spedition Gräfen in Nettersheim leiten. Sie liefern täglich Kühlschränke, Waschmaschinen und Möbel mit Vollservice an Privatkunden. Das Ergebnis: ein stabiler NPS von 72%. In diesem Gespräch zeigen die beiden, wie Avisierung, Lieferpräzision und Mitarbeitergespräche direkt in Zahlen sichtbar werden. Und warum 1% Fehlerquote bei 2.500 Lieferungen pro Woche eine komplette Tour bedeutet. Ein konkretes Praxisbeispiel dafür, dass Kundenloyalität kein Gefühl ist, sondern ein messbares Ergebnis aus Prozessen, Menschen und täglicher Konsequenz.Anne-Marie Vissers hat die Hermes-Abteilung bei Spedition Gräfen in Nettersheim ein halbes Jahr begleitet, mit Fahrern mitgefahren und gemeinsam mit Martha und Bestrim an Kommunikation, Prozessen und NPS-Ergebnissen gearbeitet. Das Resultat: ein stabiler NPS von 72%. Dieses Gespräch zeigt, wie das konkret entstanden ist.
Bestrim und Martha messen die Lieferpräzision täglich, stundenweise. In der Hochsaison bedeuten 2.500 Lieferungen pro Woche, dass 1% Fehlerquote 25 unzufriedene Kunden entspricht. Das ist eine komplette Tour mit rund 200 Kilometern, die neu gefahren werden muss. Kundenfreundlichkeit und Kosteneffizienz sind hier kein Widerspruch, sondern direkt verbunden.
Martha beschreibt, wie der NPS-Wert mit einer Verzögerung von zwei Wochen eintrifft, aber Signale wie Warenrücksendungen und Lieferpräzision schon früher anzeigen, wo es hakt. Bestrim und Martha führen regelmäßig Gespräche mit den Fahrern, die nicht immer dort enden, wo sie begonnen haben. Manchmal steht etwas anderes im Raum. Dieser Umgang mit Menschen ist der direkte Weg zur Kundenzufriedenheit.
Martha zitiert Henry Ford: "Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist." Dieses Zitat hängt in ihrem Büro und beschreibt, was dieses Team in einem Jahr Umfirmierung, neuen Prozessen und CX-Arbeit gelebt hat.
Martha und Bestrim leiten gemeinsam die Hermes-Abteilung bei Spedition Gräfen in Nettersheim. Bestrim verantwortet Disposition und Planung, Martha die Statistiken und Auswertung. Gemeinsam mit Kollegin Lisa im Beschwerdemanagement bilden sie das operative Herzstück der Abteilung.
**Transcript** Was macht euch am meisten Freude an der Arbeit? Ein Wort? Action. Und das hat man hier, denke ich. Hier hat man wirklich Action. Von morgen bis Martha und Bestrim. Den Podcast habe ich letztes Jahr aufgenommen und diese beiden Mitarbeiterinnen arbeiten bei einem Standort in Netlern bei Daun. Martha und Bestrim führen eine Abteilung in diesem Speditionsbetrieb mit 2-Man-Handling, und sie liefern auf jeden Fall große Elektrogeräte und Möbel. Ich durfte diese Abteilung zusammen mit den LKW-Fahrern ein halbes Jahr schulen. Ich bin auch tatsächlich mit den Fahrern mitgefahren, und letztendlich haben wir tolle Ergebnisse erzielt. Ich wünsche euch auf jeden Fall viel Spaß beim Reinhören. Was hat Kundenfreundlichkeit mit einem Speditionsbetrieb zu tun? Das ist wirklich interessant – es muss alles passen: von der Avisierung des Kunden, bei der Planung, der Lieferung, der Zustellung – alles muss richtig passen, damit wir die vollen Punkte bekommen. Aber das finde ich interessant, Bestrim, was du gerade sagst: Alles muss stimmen. Aber wenn ich an einen Speditionsbetrieb denke – inwiefern habt ihr mit Kunden zu tun? Meistens stelle ich mir das so vor: Der LKW hat eine Palette, stellt das irgendwo an der Eingangstür ab. Wieso dann Kundenfreundlichkeit? Was für Waren sind das, die geliefert werden? Ja, das sind Haushaltswaren, und da ist auch eine Montage dabei. Natürlich müssen wir alles richtig abstimmen, weil man eine Ware nicht einfach ohne Zeitfenster ausliefern kann. Die Leute arbeiten, die sind die ganze Woche beschäftigt. Wir müssen das so anpassen, dass wir eine Zeitspanne von 2 bis 3 Stunden haben. Das ist sehr wichtig. Was für Waren werden dann bei den Kunden geliefert? Es werden von uns unterschiedliche Waren geliefert: angefangen von Großelektrogeräten, Kühlschränken und Haushaltsgeräten bis hin zu Möbeln, die auch öfters aufgebaut werden. Was uns hier ausmacht, ist der Service. Heute erwarten die Kunden viel mehr als nur das Abstellen eines Kartons vor der Haustür – am besten direkt da, wo es gebraucht wird. Die Kunden wollen heute einen Service, der über den Transport hinausgeht. Deswegen entscheidet sich der Kunde für uns, für diese Lieferungen mit 2-Man-Handling, weil der Service der wichtigste Faktor ist. Wir liefern nicht nur und stellen nicht einfach ab – da gehört der volle Service dazu. Wir haben über Spedition gesprochen. Da hängt natürlich viel mehr zusammen als nur die Mitarbeiter, die die Waren ausliefern. Könnt ihr mich mal mitnehmen? Wie sieht ein Tag aus – wenn hier die Couch oder die Waschmaschine geliefert wird, wie kommt sie hier in die Halle, und wie geht es dann weiter? Der Prozess ist wirklich interessant, weil bevor ich hier in die Spedition gekommen bin, dachte ich: Wie kann man wirklich in 24 Stunden liefern? 2 Tage hätte ich noch gesagt, gut, vielleicht funktioniert das – aber 24 Stunden? Man kann sogar bis heute 14 Uhr bestellen und die Ware schon morgen bekommen, weil der Auftrag direkt bei uns eingeht. Die Ware wird verpackt und nachts zu uns geliefert. Die Nachtleute stellen das bereit, und der Fahrer, der morgen die Tour fährt, nimmt die Ware und bringt sie zum Kunden. Wie passt dieses Puzzle zusammen? Wie kriegt ihr das hin? Der ganze Lieferprozess beginnt schon viel früher als die eigentliche Verladung morgens auf den LKW. Die Kunden bestellen die Ware über verschiedene Versandhäuser online, und wie Bestrim gerade gesagt hat, wir haben heutzutage auch 24-Stunden-Service und 48-Stunden-Service. Der Kunde bestellt die Ware mit dem dazugehörigen Service. Bei Elektrogeräten nehmen wir auch die Altgeräte mit, bei Polstermöbeln – also Couches, Landschaften und so weiter – nehmen wir auch die alten Polster mit. Die Versandhäuser schicken die Aufträge an unseren Geschäftspartner, wir bekommen die Aufträge zugeschickt und planen dann, wann wir die Ware ausliefern. Die Kunden werden von uns avisiert. Wie lange vorher werden die Kunden avisiert? Wenn der Kunde einen 24-Stunden-Service bestellt hat, kann er natürlich nicht eine Woche vorher informiert werden. In der Regel, wenn die Termine so kurzfristig sind und der Kunde sich eine schnelle Lieferung wünscht, wird er einen Tag vor der Lieferung von uns angerufen. Wir teilen ihm den Tag mit und nennen immer ein Zeitfenster. Wie groß ist das Zeitfenster? Wir haben 3 verschiedene Zeitfenster. Einmal 7 bis 11 Uhr, dann 10 bis 14 Uhr und 13 bis 18 Uhr. Ab 7 Uhr liefern wir aus. Wie kommt das bei den Kunden an? Es gibt Kunden, die vielleicht erst um 8, 9 oder 10 Uhr mit der Arbeit anfangen und sagen: Ich will die Ware früh morgens haben. Dann liefern wir die entsprechend. Kann der Kunde das Zeitfenster auch im Voraus angeben? Das kann er sogar beim Bestellen mitklicken – wann er die Ware haben will: Vormittag, Mittag oder Nachmittag. Und dann rufen wir die Kunden einen oder zwei Tage vorher an und passen das entsprechend an. Werden die Kunden am Tag selber auch noch angerufen? Bei einem 4-Stunden-Zeitfenster – gibt es auch noch Möglichkeiten für mich als Kunde, den LKW zu verfolgen? Unsere Fahrer rufen auch circa dreiviertel Stunden vorher an. Jeder Fahrer kennt die Tour fast auswendig und weiß genau, wann er in welchem Ort ist. Sie rufen den Kunden an und sagen: Pass mal auf, wir sind in der nächsten halben Stunde bis Stunde da. Dann bereitet sich der Kunde vor, räumt Gegenstände aus dem Weg, damit die Lieferung schnell abgewickelt werden kann. Der Kunde kann uns auch verfolgen. Wir haben ein Live-Tracking – der Kunde gibt seine Bestellnummer ein und kann sehen, wo wir gerade sind. Ich glaube, wir tun alles, um den Kunden zu begeistern. Aber natürlich muss es auch einen Grund geben, warum ich online bestelle und nicht zum Beispiel vor Ort beim Regionalhändler kaufe. Wenn es tatsächlich so ist, dass die Ware ausgeliefert wird, ich ein Zeitfenster benennen kann, dreiviertel Stunden vorher noch angerufen werde, die Waschmaschine angeschlossen wird und das Altgerät mitgenommen wird – dann ist das schon interessant, online zu kaufen. Ja, wir werden die Preise hier nicht nennen, aber das ist auch deutlich günstiger. Sonst müsste man sich einen Tag Urlaub nehmen, irgendwo einen LKW besorgen, die Ware alleine hochtragen, den Müll entsorgen, selber installieren – das alles machen wir. Wie groß ist das Gebiet, das ihr beliefert? In unserer Abteilung sind es circa 100.000 Kunden im Jahr. Wir liefern quasi von Bonn bis Trier und alles dazwischen – Rheinland-Pfalz. Wir haben ein ziemlich großes Gebiet. Und es sind immer 2 Leute im LKW anwesend. Das muss so sein, weil wir Waren hochtragen und installieren müssen. Da sind 2 Leute nötig. Und die Lieferung wird auch bewertet. Nach der Lieferung bekommen die Kunden von den Versandhäusern eine Befragung. Da werden Fragen gestellt, wie zufrieden der Kunde mit dem kompletten Service war. Wir reden hier von NPS – das ist eine Kennzahl. Die Fragen gehen darum, wie zufrieden der Kunde mit dem Service war und ob er dieses Versandhaus weiterempfehlen würde. Alles, was in der Eifel oder in Rheinland-Pfalz bestellt wird – von Bonn, Koblenz, Hunsrück, Trier und dem ganzen Gebiet dazwischen – das wird von dieser Firma geliefert. Das ist schon interessant. Aber das bedeutet auch viel Arbeit, um das letztendlich mit der Disposition so strukturiert hinzubekommen. Deswegen bist du dafür zuständig – quasi die Planung zu machen. Wie kriegst du das hin? Ich bin auch seit 10 Jahren in der Firma, das heißt, ich habe das schon gelernt. Aber was passiert, wenn es mal nicht klappt? Wenn zum Beispiel ein LKW unterwegs kaputtgeht – was macht ihr dann? Wir haben auch eine Werkstatt bei uns. Wir versuchen schnellstmöglich jemanden von der Werkstatt rauszuschicken, damit er den LKW vor Ort repariert, wenn das möglich ist – damit wir die restlichen Kunden noch beliefern können. Wenn das nicht möglich ist, schauen wir, ob wir einen LKW-Tausch machen können. Wir wollen, dass an dem Tag alle Kunden beliefert werden. Natürlich wird das dann etwas später passieren. Wir rufen die Kunden an und sagen: Wir haben eine LKW-Panne und kommen jetzt nicht in der Zeit, die wir genannt haben, sondern eine, zwei oder drei Stunden später. Aber wir versuchen, alle Kunden noch an dem Tag zu beliefern. Wie ist das Verständnis bei den Kunden – kommt das immer gut an? Die Kunden verstehen das in der Regel, weil LKWs nun mal auch kaputtgehen. Aber was ist dann das Wichtigste, was gegenüber dem Kunden gemacht werden muss, wenn so etwas passiert? Ich glaub, das Allerwichtigste ist, wir müssen die Kunden informieren. Damit die Kunden nicht einfach umsonst warten, sondern wissen: gut, die nächsten 2, 3 Stunden sind wir nicht da, dann können sie was anderes machen. Ansonsten warten – das hassen die. Genau, das ist immer so. Und natürlich freust du dich auch auf die Ware, die geliefert werden soll. Aber da kann natürlich immer etwas passieren. Was macht euch am meisten Freude an der Arbeit? Ein Wort? Action. Und das hat man hier, denke ich, oder? Hier hat man wirklich Action, von morgens bis abends. Kannst du da mal ein Beispiel nennen? Was bedeutet Action für dich, Vestel? Ja, ich bin ein Morgentyp. Ich will die Sachen auch irgendwie morgens alle klären. Es gibt viele Firmen, wo man sich irgendwie hinsetzt, erst mal Kaffee nimmt, die Jacke auszieht und so. Das geht hier nicht. Manchmal hab ich die Jacke noch 30 Minuten an, weil direkt das Telefon klingelt – direkt Action. Und das macht es wirklich spannend. Langweilig ist es auf gar keinen Fall. Nein, das muss auch nicht sein, letztendlich. Und Martha, was macht dir am meisten Spaß an der Arbeit? Zum Teil auch die Action, die er schon erwähnt hat. Hier wird einem nie langweilig. Jeder Tag ist anders, obwohl wir in der Regel das Gleiche machen. Wir haben auch verschiedene Schichten. Wir teilen die uns untereinander auf, weil wir auch im Büro um 6 Uhr anfangen und bis 19 Uhr telefonisch erreichbar sind für die Kunden – die Telefone werden um 8 Uhr freigeschaltet bis 19 Uhr. Jetzt haben wir Ende November Black Weeks, Black Friday, und Mitte November fangen schon die ganzen Rabattaktionen bei den Versandhäusern an. Diese Zeit und das Weihnachtsgeschäft ist für uns Hochsaison. Wir gehen jetzt schon mit großen Schritten in diese Richtung. Ab nächster Woche werden die Mengen laut den Prognosen schon quasi doppelt so groß wie jetzt – und ja, da wird die Action noch mehr sein. Wie werden die Mitarbeiter darauf vorbereitet, dass quasi Hauptsaison kommt, dass man vielleicht bisschen angespannt ist oder der Arbeitsdruck noch etwas erhöht wird? Ja, unsere Mitarbeiter sind alle seit mehr als 6, 7 Jahren hier. Die wissen direkt Bescheid, dass wir von Mitte November, wie Martha gesagt hat, bis kurz nach Weihnachten, vielleicht Silvester, sehr viele Lieferungen haben. Das wissen die das ganze Jahr über. Die sind auch alle vorbereitet – die wissen, dass von den 12 Monaten jetzt eineinhalb Monate etwas mehr kommen als normalerweise. Das ist natürlich auch eine tolle Herausforderung. Und wenn man das dann mit Weihnachten alles geschafft hat, muss das bestimmt auch so ein Gefühl geben – „Wir haben es wieder geschafft" –, wie eigentlich auch im Tourismus. Da habt ihr im Sommer Hauptsaison – 6, 7 Wochen, wo es richtig losgeht. Genau. Wir haben doch auch mal über Effizienz gesprochen, über Kosten. Was hat das eigentlich mit Kundenfreundlichkeit zu tun? Haben die zwei auch etwas gemein? Weil manchmal sagen die Kunden: Kundenfreundlichkeit kostet nur Geld. Aber hier haben wir eigentlich gesehen, dass man auch sparen kann, wenn man kundenfreundlich ist. Stimmt das? Ja, wie ich vorher erwähnt habe – da kommt alles ins Spiel. Da muss wirklich alles nicht 95 Prozent, sondern 100 Prozent klappen. Da kommt alles ins Spiel: von der Avisierung, der Dispo – Avisierung bedeutet, dass die Leute angerufen werden, also Planung für die Leute, die nicht so vertraut sind mit dem Speditionsbetrieb. Von Büro, Lager, Fahrer, Werkstatt – alles muss klappen, und zwar nicht 95 Prozent, sond… *(Transcript truncated. Full episode: https://kunden-erlebnis.de/podcast/spedition-nps-kundenerlebnis-logistik)* --- ### Freundlich reicht nicht: Was Kunden wirklich bindet [Deutsch] URL: https://kunden-erlebnis.de/podcast/freundlichkeit-kundenloyalitaet-prozesse Published: 2026-04-09 Deine Mitarbeiter lächeln, beantworten jede Frage und bleiben immer ruhig. Trotzdem verlierst du Kunden. Wie kann das sein? Anne-Marie Vissers teilt eine persönliche Erfahrung mit einem Unternehmen, bei dem alles stimmte, nur die Prozesse dahinter nicht. Zwölf Kontaktmomente in einer einzigen Woche, immer 24 Stunden warten, nie einen direkten Ansprechpartner erreichen. Das Ergebnis: null Weiterempfehlung, obwohl der Mitarbeiter außergewöhnlich freundlich war. Diese Folge zeigt, warum Kundenloyalität weit über den Frontoffice hinausgeht und wo du als Unternehmen ansetzen musst, um Stolpersteine aus der Customer Journey zu räumen.Kundenloyalität hat nichts mit dem Lächeln an der Rezeption zu tun. Anne-Marie Vissers zeigt in dieser Folge anhand einer eigenen Erfahrung, warum Unternehmen Kunden verlieren, obwohl ihre Mitarbeiter professionell und freundlich agieren. Der entscheidende Faktor sind die Strukturen und Prozesse dahinter.
Anne-Marie musste Dokumente für eine Bestellung einreichen. Was folgte, war ein Prozess mit immer neuen Anforderungen, 24 Stunden Wartezeit nach jedem Schritt und ausschließlich digitaler Kommunikation über einen Chatbot. Nach zehn Arbeitstagen und zwölf Kontakten mit demselben Mitarbeiter war das Produkt da. Die Weiterempfehlung? Klares Nein.
Digitalisierung und Automatisierung sind sinnvoll, solange sie den Kunden entlasten. Wenn sie den Kunden mehr Arbeit machen oder bei Ausnahmefällen keine menschliche Unterstützung bereitstellen, erzeugen sie Reibung statt Effizienz. Das Ergebnis: ein Kunde, der sich nicht abgeholt fühlt, auch wenn jede einzelne Interaktion höflich war.
Wo laufen in deinem Unternehmen Prozesse mit Stolpersteinen? Wo fehlt die Reibungslosigkeit, die Kunden dazu bringt, dich weiterzuempfehlen? Die Antwort darauf ist der Ausgangspunkt jeder echten CX-Transformation.
**Transcript** Ganz oft höre ich von Unternehmern, Geschäftsführern und Betriebsleitern: „Meine Mitarbeiter sind so freundlich. Die lächeln, die würden nie böse werden, und Beschwerden werden eigentlich immer gut bearbeitet." Und weißt du, ich glaube das. Weil ich glaube, dass kein Mensch morgens aufsteht und sagt: „Boah, heute werde ich den Kunden richtig böse begegnen. Ich werde frech werden, oder ich werde vielleicht mit meinen Kollegen frech werden, oder ich werde einen anderen Ton benutzen, oder vielleicht richtig böse werden." Nein, ich glaube nicht, dass das bewusst passiert. Und ich glaube auch nicht, dass das bei Kunden ganz oft das größte Problem ist, wenn es zur Reibung kommt oder wenn Kunden zum Beispiel sagen: „Ich würde nicht mehr gerne bei euch einkaufen." Nein. Dafür nehme ich euch mit zu einem Fall, den ich vor ein paar Wochen erlebt habe, wo noch mal ganz klar wurde, dass Kundenfreundlichkeit oder Kundenloyalität gar nichts zu tun hat mit freundlichem Lächeln oder freundlich sein am Telefon, sondern dass das viel größer ist als nur die Mitarbeiter im Frontoffice. Ich erkläre das mal. Vor ein paar Monaten oder ein paar Wochen – ich weiß es nicht mehr ganz genau – mussten wir für unser Unternehmen etwas bestellen. Bei dieser Firma war alles online verfügbar. Es gab eine Website, auf der ich Formulare herunterladen musste. Es gab eine Checkbox, es gab E-Mail, und es gab auch noch die Möglichkeit, anzurufen, wenn es notwendig war. Um dieses Produkt oder diese Dienstleistung zu bestellen, musste ich Dokumente herunterladen. Das habe ich auch gemacht, und zwar an einem Donnerstag. Ich lud alle Formulare herunter und wartete ab. Freitagmorgen kommt auf einmal eine E-Mail in meine Mailbox – von Oskar. Oskar schreibt: „Frau Vissers, die Dokumente, die Sie heruntergeladen haben, sind nicht von der richtigen Qualität. Das muss in besserer Qualität sein." Okay, dachte ich, wie soll ich das jetzt machen? Ich hatte das gescannt. Ich machte also Fotos und lud die Formulare noch mal hoch. Das war Freitagnachmittag. Montagmorgen gehe ich wieder in die Chatbox, gebe meine Ticketnummer ein und frage, ob die Dokumente, die ich hochgeladen habe, jetzt die richtige Qualität haben. Zum Glück ist Oskar wieder da. Und Oskar sagt: „Frau Vissers, es ist noch kein Arbeitstag vergangen, seit Sie die Dokumente hochgeladen haben, und es dauert immer 24 Stunden, bevor wir antworten können." Ich dachte, ja gut, er hat recht. Natürlich war das Wochenende dazwischen, aber ganz im Ernst – es war noch kein Arbeitstag vergangen. Dienstagmorgen melde ich mich wieder, gehe wieder in die Chatbox – und wieder ist Oskar am Arbeiten. Das freut mich, weil Oskar meinen Fall kennt. Und dann sagt Oskar auf einmal: „Oh, Frau Vissers, der Name, den Sie angegeben haben, ist anders als der Name in Ihrem Ausweis." Ich dachte, ah, verdammt, das stimmt. In Holland steht in meinem Ausweis noch mein Mädchenname, aber ich bin verheiratet – und das passt nicht zusammen. Das sind zwei unterschiedliche Namen. Ich sagte: „Okay, Oskar, du hast recht, das habe ich vergessen." Ich lud also Dienstagmorgen sofort – weil ich inzwischen weiß, dass ich 24 Stunden warten muss – ein neues Formular hoch, worauf stand, dass ich verheiratet bin und Vissers heiße. Und dann musste ich wieder 24 Stunden warten. Am nächsten Tag melde ich mich erneut in der Online-Chatbox. Und wieder ist Oskar da. Und Oskar sagt: „Frau Vissers, wir brauchen noch ein anderes Formular." Und in diesem Moment fängt es bei mir an, ein bisschen zu irritieren, weil ich denke: Was muss ich da noch mehr machen? Jedes Mal muss ich 24 Stunden warten. Und das irritiert mich. Um eine lange Geschichte etwas kürzer zu machen: In dieser Woche hatte ich noch zwölfmal Kontakt mit Oskar. Und ich bin ganz ehrlich – meine Nerven lagen in dem Moment blank. Ich war so fix und fertig, bis ich letztendlich nach zehn Werktagen die Nachricht bekam, dass dieses Produkt endlich geliefert wird. Und wenn in diesem Moment jemand mich gefragt hätte: „Würdest du diese Firma Freunden und Bekannten weiterempfehlen?" – dann hätte ich zu hundert Prozent Nein gesagt. Und ganz im Ernst: War Oskar freundlich? Oskar war sehr freundlich. Oskar hat auch meine Fragen beantwortet, und jeden Tag kam er ganz ruhig und entspannt – entweder per E-Mail oder über die Chatbox. Er war außergewöhnlich freundlich. Habe ich mein Produkt bekommen? Ja, das habe ich auch. Aber würde ich die Firma weiterempfehlen? Nein. Und das hat nichts mit Oskar zu tun. Das hat nichts mit dem Produkt zu tun. Das hat alles mit den Strukturen zu tun, die dahinterstecken. Das Produkt kann gut sein, die Mitarbeiter können freundlich sein – und trotzdem kann ich als Kunde das Gefühl haben, dass ich mit dieser Firma nicht mehr weiterarbeiten will. Weil einfach die ganzen Prozesse, die dahinterstecken, nicht stimmen, und weil man fast nie mehr jemanden persönlich erreicht, weil alles über Chatbot läuft. Und das funktioniert prima, wenn alles normal verläuft. Aber wenn es ein paar Haken gibt und ein paar Stolpersteine auftauchen, dann ist es halt schwierig. Und genau das muss man untersuchen – besonders jetzt, in einem Moment, in dem Digitalisierung oberste Priorität ist und viele Betriebe in Automatisierung investieren. Das ist auch absolut okay. Aber seid euch bewusst, was diese Automatisierung mit dem Kunden macht. Bedeutet das, dass der Kunde jetzt mehr Arbeit hat, um etwas hochzuladen? Bedeutet das, dass der Kunde jetzt weniger persönlichen Kontakt hat? Und wie kann ich das als Betrieb ausgleichen? Wie kann ich dafür sorgen, dass der Kunde trotz vieler digitaler Prozesse das Gefühl hat, dass er abgeholt wird und dass er gehört und gesehen wird? Genauso wie bei Oskar. Ich bin mir sicher, dass Oskar, wenn er meine Ticketnummer in der Chatbox gesehen hat, gedacht hat: „Oh, da haben wir die Frau Vissers wieder. Die hat wieder eine Frage, und ich muss wieder nachfragen." Ich bin mir sicher, dass Oskar das gedacht hat. Das bedeutet, dass die Automatisierung für Oskar in diesem Moment keine Erleichterung war – weil er jedes Mal nachhaken musste und keinen persönlichen Kontakt hatte, weil er einfach nicht wusste, was alles auf ihn zukam. Deswegen möchte ich euch heute eine Frage stellen, ganz im Ernst: Wo seid ihr der Oskar? Wo laufen die Prozesse mit Stolpersteinen, sodass es einfach nicht geschmeidig und nicht reibungslos läuft? Und was kannst du als Firma daran ändern, damit es besser wird – damit der Kunde am Ende sagt: „Ja, mit dieser Firma würde ich gerne weiterarbeiten, und dieses Unternehmen würde ich gerne Freunden und Bekannten weiterempfehlen." Ich wünsch euch viel Erfolg. --- ### No-shows voorkomen: relatie of rekening? [Nederlands] URL: https://kunden-erlebnis.de/nl/podcast/no-shows-voorkomen-relatie-of-rekening Published: 2026-03-29 Wat doe je als klanten niet komen opdagen? Een tandarts stuurt een rekening van 75 euro. Een restauranteigenaar zit met lege stoelen na dure arrangementen. Anne-Marie Vissers legt uit waarom bestraffen zelden werkt en persoonlijk contact altijd wint. In deze aflevering bespreekt Anne-Marie twee concrete praktijkvoorbeelden en de keuze die elk bedrijf moet maken: investeer je in de relatie of stuur je een boete? Wie alleen op de korte termijn rekent, verliest op de lange termijn veel meer dan 75 euro. Klantentrouw bouw je op door wederkerigheid, niet door dwang. Een kort telefoontje kost minder dan een no-show. En de combinatie van automatisering met een persoonlijk moment maakt het verschil.Een boete van 75 euro haalt de rekening op, maar jaagt de klant weg. Anne-Marie Vissers laat zien dat klantentrouw begint bij wederkerigheid: geef aandacht en klanten komen terug. Een herinnering via e-mail of een kort telefoontje de dag ervoor verlaagt de drempel om weg te blijven, zonder de relatie te beschadigen.
Een patient die 75 euro betaalt maar nooit meer terugkomt, kost het bedrijf veel meer dan die ene gemiste afspraak. Korte termijn winst, lange termijn verlies.
Anne-Marie past het principe van wederkerigheid toe op klantenbinding: alles wat je geeft, krijg je terug. Een persoonlijk telefoontje of een vriendelijke herinnering laat de klant voelen dat hij welkom is. Dat verlaagt de drempel om weg te blijven.
Een chatbot of geautomatiseerde herinneringsmail werkt beter als er ook een persoonlijk moment bij zit. Die combinatie maakt de investering in automatisering dubbel en driedubbel waard.
Eine Rechnung über 75 Euro bringt kurzfristig Geld, aber langfristig Kundenverlust. Anne-Marie Vissers analysiert zwei reale Fälle aus ihrer Beratungspraxis und zeigt, wie kleine Gesten mit großer Wirkung das No-Show-Problem lösen.
Anne-Marie Vissers verweist auf das Prinzip der Gegenseitigkeit: Wer gibt, bekommt zurück. Persönlicher Kontakt kostet weniger als 75 Euro, bringt aber Kundenloyalität statt Ärger. Automatisierung und persönliche Note schließen sich nicht aus, sie verstärken sich gegenseitig. Ein Chatbot wird effektiver, wenn er durch menschlichen Kontakt ergänzt wird.
Kundenbindung ist Beziehungsaufbau. Wer seinen Kunden oder Patienten eine Rechnung schickt, ohne vorher in die Beziehung investiert zu haben, verliert langfristig mehr als die ausgefallene Leistung wert war.
**Transcript** Ja, hallo liebe Leute. Heute nehme ich euch noch mal wieder mit zu einer Frage, die ich so bekomme – einfach im Gespräch mit Kunden oder auf Netzwerkveranstaltungen. Dieses Mal habe ich mit einem Zahnarzt gesprochen. Und der Zahnarzt hat gesagt: „Anne-Marie, ich habe auch zu tun mit No-Shows." Was natürlich bedeutet, dass ein Patient einen Termin vereinbart und letztendlich nicht kommt – der Stuhl bleibt leer und der Zahnarzt hat in diesem Fall keine Einnahme. Die gleiche Frage wurde mir letzte Woche von einem Restaurantinhaber gestellt, der im Winter Veranstaltungen mit Essen und Wein organisiert, wo die Kuverts so Richtung 100 Euro pro Stück kosten. Wenn sich jemand für diese Veranstaltung angemeldet hat und letztendlich nicht kommt, bleibt da natürlich Umsatz liegen – das ist ein echter Verlust. Für die Unternehmen kann ich ganz klar sagen: Das ist absolut nachvollziehbar und frustrierend. Aber der Zahnarzt hat mir dann auch gesagt: „Anne-Marie, mittlerweile arbeiten wir einfach damit, dass Patienten, die nicht 24 Stunden vorher abgesagt haben, eine Rechnung von 75 Euro bekommen." Ich fragte: „Gut, und funktioniert diese Lösung?" – weil an sich jede Lösung okay ist, wenn sie funktioniert. Na ja, sagt er, eigentlich auch nicht, weil dann kriegen wir hinterher natürlich wieder einen frustrierten Patienten am Telefon, der sagt: „Hör mal, ich kann auch nichts dafür – ich war krank, ich habe es vergessen" oder was auch immer für eine Ausrede der Patient in dem Moment hat. Und das kann ich auch verstehen, denn letztendlich – Konkurrenz hin oder her – es gibt genug Zahnärzte in der Gegend und man kann auch einen anderen Zahnarzt wählen. Inwiefern bist du dann als Zahnarzt noch der Gewählte, um es so zu sagen? Wie findet man die richtige Balance, damit der Patient kommt? Ich habe zum Beispiel vorgeschlagen, dass eine Möglichkeit wäre, den Kunden 24 Stunden oder 2 Tage vorher anzurufen – um noch mal zu checken, ob der Termin passt, ihn noch mal einzuladen oder einfach etwas extra Aufmerksamkeit zu geben, damit die Hemmschwelle, um abzusagen, etwas niedriger wird. Da sagte er: „Ja, aber wir haben gerade einen Chatbot eingeführt, der quasi das Telefon annimmt, weil wir nicht mehr jeden Anruf persönlich beantworten können – wir haben einfach nicht die Kapazität." Und da liegt natürlich eine unheimliche Diskrepanz: Bleibt es persönlich? Inwiefern muss ich noch investieren, persönlich kurz ein Telefonat zu führen, damit die Hemmschwelle zu kommen etwas niedriger ist und keine Absagen kommen? Da muss man wirklich eine richtige Balance finden. Ich bin der Meinung, dass man mit ein bisschen Wertschätzung und Entgegenkommen – vielleicht eine Erinnerung per E-Mail eine Woche vorher und dann noch ein persönliches Telefonat so 24 oder 48 Stunden davor – die Hemmschwelle deutlich senken kann. Und wenn der Zahnarzt dann sagt: „Dafür haben wir keine Zeit", dann ist die Hemmschwelle für den Patienten abzusagen total niedrig – er meldet sich einfach nicht. Und wenn er dann eine Rechnung bekommt, wird er böse oder ist irritiert, was ich wiederum verstehen kann. Das bedeutet: Er bezahlt die Rechnung vielleicht und kommt gar nicht mehr wieder. Letztendlich unterscheidet sich Kundenbindung und Kundenloyalität nicht sehr von dem, was es bedeutet, eine Beziehung aufzubauen – mit deinem Patienten, mit deinem Kunden, mit deinem Gast. Und das hat nichts damit zu tun, eine Rechnung zu schicken, wenn es ein No-Show ist. Ja, dann hast du vielleicht die 75 Euro. Aber wenn der Kunde oder Patient danach nicht mehr wiederkommt, dann hast du noch nichts gewonnen – dann hast du letztendlich viel mehr verloren. Was würde es dir bringen, wenn du den Patienten einen Tag vorher anrufst, ihn noch mal auf seinen Termin aufmerksam machst und damit die Hemmschwelle, abzusagen, senkst? Dieses Telefonat kostet keine 75 Euro – und du hast natürlich viel mehr davon, wenn dein Patient tatsächlich kommt. Genauso die Frage an den Restaurantinhaber: Wie wäre es, wenn Sie die E-Mail-Adresse oder Telefonnummer Ihrer Gäste haben und diese noch mal kurz anrufen – freundlich willkommen heißen und daran erinnern, dass morgen oder übermorgen diese Veranstaltung stattfindet und dass Sie sich freuen, sie begrüßen zu dürfen? Gerade wenn es hochwertige, etwas teurere Kuverts sind und die Gäste entsprechend mehr bezahlen – wenn ich dann noch mal 24 Stunden vorher persönlich vom Restaurant angerufen werde, dann tut das etwas mit Menschen. Die Hemmschwelle abzusagen wird dadurch niedriger. Aber dafür muss ich als Unternehmen auch bereit sein, Zeit zu investieren. Ich glaube 100 Prozent an das Gesetz der Gegenseitigkeit: Alles, was ich gebe, bekomme ich letztendlich zurück. Beziehungen aufbauen und Automatisierung schließen sich nicht aus – aber irgendwo muss ein bisschen persönlicher Kontakt eingestreut werden. Wenn Sie das machen, kommt auch der Chatbot oder die Automatisierung noch besser zur Geltung. Dann ist Ihre Investition in diese Automatisierung doppelt und dreifach wert. Aber ein bisschen Persönlichkeit muss dazugepackt werden. Viel Erfolg. --- ### Zelfscankassa: besparing of klantervaring? [Nederlands] URL: https://kunden-erlebnis.de/nl/podcast/zelfscankassa-besparing-of-klantervaring Published: 2026-03-20 Zelfscankassa's zijn handig, snel en efficiënt. Maar wat gebeurt er als het misgaat en niemand ingrijpt? Anne-Marie Vissers deelt een eigen ervaring in de supermarkt: een defecte barcode die al sinds de ochtend niet werkt, een medewerker die pas na minuten verschijnt, en een opmerking die elk gevoel van service meteen onderuithaalt. Deze aflevering stelt de vraag die elk bedrijf zichzelf zou moeten stellen: automatiseer je alleen om kosten te besparen, of denk je ook aan de klant? Want een klant die zichzelf bedient, verwacht dat het systeem werkt. En als het dat niet doet, loopt hij gewoon naar de concurrent.Automatisering is alleen een verbetering als de klant er ook beter van wordt. Processen die intern geld besparen maar de klantervaring beschadigen, kosten uiteindelijk meer dan ze opleveren.
Anne-Marie Vissers was onderweg en deed boodschappen in een onbekende supermarkt. Ze koos bewust voor de zelfscankassa, omdat ze snel wilde afrekenen. Bij het scannen van een zak appels bleek de barcode niet te werken. Na meerdere pogingen vroeg ze om hulp via de serviceknop. Ze wachtte wat voelde als tien minuten. Toen de medewerker eindelijk arriveerde, was haar eerste reactie: 'Oh, dat gaat al de hele dag fout.'
Als klant bij een zelfscankassa verwacht je geen vertraging. Wanneer je toch moet wachten, voelt twee minuten aan als tien. Die emotionele klap is reëel en heeft directe invloed op hoe de klant het hele bezoek herinnert.
Wanneer medewerkers al vanaf de ochtend weten dat barcodes van het vers fruit niet werken, en dit om 17.30 uur nog steeds niet is opgelost, is dat geen toeval. Dat is een gebrek aan prioritering. En de klant merkt dat.
Vijf zelfscankassa's kunnen twee medewerkers vervangen. Maar als er geen enkele medewerker direct beschikbaar is wanneer iets misgaat, betaalt de klant de prijs voor die besparing. Dat is geen klantgericht ondernemen, dat is kostenbesparing ten koste van de klantervaring.
Automatiseer je omdat het de klant sneller, gemakkelijker of beter helpt? Of automatiseer je uitsluitend om intern kosten te drukken? Wie die vraag niet eerlijk beantwoordt, loopt het risico klanten te verliezen aan een concurrent die wel vanuit klantperspectief denkt.
Automatisierung, die nicht aus Kundensicht gedacht wird, kostet am Ende mehr als sie spart. Ein defekter Barcode an der Selbstkasse, der den ganzen Tag nicht behoben wird, ist kein technisches Problem. Es ist ein Prozess- und Priorisierungsproblem, das direkt das Kundenerlebnis zerstört.
Ein reibungsloser Prozess ist keine Option, sondern die Grundlage des Kundenerlebnisses. Wenn ein technischer Fehler seit dem Morgen bekannt ist und um 17:30 Uhr immer noch nicht behoben wurde, zeigt das: Priorisierung aus Kundensicht fehlt komplett.
Selbstkassen sparen Personal. Aber ohne eine klar zuständige Person, die sofort eingreift, wenn etwas nicht funktioniert, wird die Kosteneinsparung zur Kundenfalle. Anne-Marie stellt die direkte Frage: Warum sollte ein Kunde zurückkommen, wenn er dieselbe Leistung anderswo mit mehr Aufmerksamkeit bekommt?
Anne-Maries Bewährte 3-Phasen-Methode beginnt mit der Nullmessung: Wie erlebt der Kunde den Prozess wirklich? Wer diese Frage nicht stellt, optimiert intern, aber nicht aus Kundensicht. Das kostet langfristig Loyalität und damit Umsatz.
Automatisierst du, um Kosten zu sparen, oder automatisierst du, weil es das Kundenerlebnis verbessert? Beides geht. Aber nur wenn du die Kundenbrille aufsetzt.
**Transcript** Ja, hallo liebe Leute! Heute nehme ich euch mit zu einem neuen Phänomen – oder eigentlich ist es nicht neu: der Selbstkasse im Supermarkt. Auch hier in Gelberstein haben mittlerweile einige Supermärkte diese eingeführt, und ich liebe es einfach. Ich finde es toll, dass die Automatisierung auch in diesem Bereich voranschreitet, denn wenn ich wenig einzukaufen habe, ist es sehr bequem, meine Sachen selbst zu scannen und zu bezahlen. Manchmal bin ich dadurch sogar schneller aus dem Supermarkt raus. Deshalb kann ich das nur bestätigen und finde es auch einen tollen Fortschritt, den viele Supermärkte angehen. Letzte Woche hat mich das Ganze aber doch etwas irritiert. Ich war unterwegs, etwas weiter weg, und wollte noch ein paar Sachen einkaufen, bevor ich ins Hotel fuhr. Ich kam in einen Supermarkt und kaufte unter anderem Obst – zwei oder drei Äpfel. Die musste ich abwiegen, einen Barcode-Aufkleber draufkleben und konnte sie dann an der Selbstkasse bezahlen. Ich lief also zur Selbstkasse, scannte meine Waren, bis ich bei der Tüte mit den drei Äpfeln ankam. Ich wollte den Barcode scannen, aber er funktionierte nicht. Nochmal, nochmal – er wurde nicht erkannt. Ich dachte, vielleicht ist er geknickt, aber es klappte einfach nicht. An der Selbstkasse gibt es einen Button, über den man sich Hilfe holen kann. Den habe ich dann auch gedrückt. Und da fand ich es interessant: Ich musste warten, bis jemand kam. Ich scanne selbst meine Waren, der Supermarkt hat in diesem Moment wirklich keine Arbeit mit mir – und trotzdem musste ich warten. Ich weiß nicht, ob ihr das kennt, aber wenn man als Kunde irgendwo unerwartet warten muss, dann fühlt sich eine Minute an wie fünf oder sechs Minuten. Für mein Gefühl wartete ich fast zehn Minuten, auch wenn es wahrscheinlich nur zwei oder drei waren. Trotzdem: Ich nutze die Selbstkasse nicht, um zu warten. Ich nutze sie, um schnell wieder rauszukommen. Nach gefühlten zehn Minuten kam dann eine Mitarbeiterin zu mir, und ich erklärte ihr, dass der Barcode nicht funktioniert. Und dann – ich habe fast einen Schock bekommen – das Erste, was sie sagt, war: "Boah, schon wieder. Das ist schon den ganzen Tag so. Seit heute Morgen funktionieren die Barcodes vom Obst nicht." Ich bin jemand, der Kundenfreundlichkeit in den Vordergrund stellt, und ich weiß, dass Strukturen und Prozesse, die reibungslos laufen, letztendlich genauso viel Einfluss auf das Kundenerlebnis haben wie Freundlichkeit – manchmal sogar mehr. In diesem Moment bekam ich fast einen Anfall. Wirklich. Wenn du als Mitarbeiterin weißt, dass den ganzen Tag an der Selbstkasse die Barcodes vom Obst nicht funktionieren, und es ist 17:30 Uhr – dann frage ich mich wirklich: Warum ist das bis dahin noch nicht behoben worden? Warum wurde das nicht priorisiert? Warum hat niemand reagiert? Selbstkassen sind gut, sie sind praktisch. Aber wenn ein Unternehmen in diese Technologie investiert, muss es auch dafür sorgen, dass Stolpersteine so schnell wie möglich beseitigt werden. Die Kunden, die alles selbst machen, sollten nicht noch zusätzlich fünf Minuten warten müssen, bevor ihnen geholfen wird. In diesem Geschäft gab es, glaube ich, fünf Selbstkassen. Das bedeutet, dass vielleicht zwei Mitarbeiter eingespart werden können. Warum kann dann nicht wenigstens ein Mitarbeiter ausschließlich für diese Selbstkassen zuständig sein, damit Probleme sofort behoben werden? Das finde ich wirklich interessant: Wenn wir die Selbstkasse nur einsetzen, um Personal zu sparen, ohne dabei irgendetwas für den Kunden zu tun – warum sollte der Kunde dann wiederkommen? Was gibt ihm einen Grund, in diesem Supermarkt nächstes Mal wieder einzukaufen? Genau dasselbe bekommt er im anderen Supermarkt nebenan, auch mit Selbstkassen – aber vielleicht mit einem Mitarbeiter, der immer verfügbar ist, fünf oder sechs Selbstkassen im Blick hat und sofort für die Kunden da ist. Die Frage, die du dir selbst stellen solltest, lautet: Wenn du automatisierst – machst du das nur im Eigeninteresse, um Prozesse zu beschleunigen und Kosten zu sparen? Oder denkst du dabei auch an die Kundenperspektive? Wenn du die Kundenbrille nicht aufsetzt, kostet dich das letztendlich viel mehr. Denn der Kunde geht dann einfach zu einem anderen Geschäft, wo er etwas mehr Aufmerksamkeit bekommt. Das ist eine sehr interessante Frage, die du dir stellen kannst, wenn du das nächste Mal automatisierst. Viel Erfolg! --- ### Kundenbegeisterung im Steuerbüro : Annika Görgen [Deutsch] URL: https://kunden-erlebnis.de/podcast/90-im-gesprach-mit-annika-gorgen Published: 2025-04-30 Annika Görgen, Gesellschafterin bei Lehnen & Partner, zeigt, wie ein modernes Steuerbüro weit mehr sein kann als ein Zahlenverwalter. In dieser Folge spricht sie über gelebte Kernwerte wie Herzlichkeit und Verlässlichkeit, die gemeinsam mit Mitarbeitenden entwickelt wurden , ein klassisches Beispiel der Verbindung von Strategie und Werkvloer: Diagnose → Datenkopplung → Verhaltensübersetzung → Prozessverankerung → interner CX-Verantwortlicher als Borger. Annika erklärt, warum eine offene Fehlerkultur nicht nur intern wichtig ist, sondern auch das Vertrauen der Mandanten stärkt. Sie teilt praxisnahe Tipps, wie KMUs durch Perspektivwechsel, proaktive Kommunikation und kundenorientierte Prozesse echte Begeisterung schaffen , statt nur Zufriedenheit. **Transcript** Herzlich willkommen zu meine neue Folge von meinen Podcast. Und heute habe ich ein ganz besonderer Gast, die Annika Görgen. 39 Jahre alt und Gesellschafterin bei Lehnen und Partners, ein sehr modernes Steuerbüro, das weit mehr macht, dann nur allein Zahlen verwalten. Ich habe Annika kennengelernt über LinkedIn. Ihre Beiträge waren mir sofort aufgefallen. Die waren hundeorientiert, mitarbeiterorientiert und immer lösungsorientiert. Und genau diese Haltung lebt sie auch in ihrer Arbeit, denn sie ist verantwortlich bei LENO und Partner in die Bereiche Personal, HR und Marketing. Ihr Ziel und das Ihres Team ist es nicht nur, Kunden zufriedenzustellen, sondern sie wirklich zu begeistern. Und wie das gelingt, darüber sprechen wir heute. Viel Spaß beim Reinhören. Ja, Annika, herzlich willkommen in meinem Podcast und schön, dass Du auf jeden Fall die Einladung nachgefolgt bist. Annika, kannst Du dich kurz vorstellen? Ja, mein Name ist Annika Görgen. Ich bin 39 Jahre alt, hab 3 Kinder und bin bei Lehne und Partner tätig, bin Gesellschafterin bei Lehne und Partner und in meiner Hauptaufgabe im tätig. Gesellschafterin bei Lehne und Partner. Wow, das ist schon etwas, oder? Ja, scheint. Zuerst mal vielen Dank für die Einladung, liebe Annamarie. Hab ich mich sehr darüber gefreut. Ja, das ist schon etwas und ich mach meine Arbeit auch sehr gerne. Ja, das glaub ich. Und Annika, ich bin mal ganz ehrlich, ich hab dich gesehen auf LinkedIn und Du bist mir direkt ins Auge gefallen. Dein strahlendes Lächeln und auch vor allem dein Post, wo Wertschätzung, Anerkennung, Positivität wirklich nur allein nach vorne kommst. Und was machst Du genau bei Leben und Partners, dass Du dich eigentlich als Unternehmen so gut präsentierst? Oh, das ist eine gute Frage. Also eine wichtige Aufgabe, die ich bei Lehnen und Partner habe, ist, dass ich für die Personalentwicklung zuständig bin. Ich führe unser HR und unser Marketingteam und bin mit 2 meiner Kollegen für die strategische Weiterentwicklung unseres Unternehmens zuständig. Ja, und das Thema Positivität, so bin ich vielleicht einfach grundsätzlich mein Optimist und ich denk sehr gerne in Lösungen. Also Lösungsorientierung ist für mich immer sehr wichtig, weil nur so, find ich, kommt man in Bewegung und kann auch was verändern. Also solange ich im Problem hänge, sehe ich manchmal Lösungen nicht und es wird dann auch einfach nicht besser. Und deshalb ist für mich immer dieser Schritt wichtig, erst mal zu erkennen, wo wo hängt's vielleicht dran oder wo sehe ich auch Themen, die in der Zukunft auf uns zukommen können oder wo möchte ich gerne, dass wir uns weiterentwickeln? Und dann lauf ich eigentlich erst mal los und denke, ach, wir fangen mal an und gucken, was so kommt. So hab ich bei LinkedIn übrigens auch angefangen, einfach mal angefangen. Und je länger ich da jetzt unterwegs bin, umso eher versuche ich mich da auch bisschen zu fokussieren. Ja, und so, glaube ich, gestalte ich häufig auch meine Arbeit. Aber das ist schon interessant, weil Lena und Partner ist Partner ist Beratung, Steuerberatung, Rechtsberatung. Mhm. Wenn ich an Steuerberater denke und an Rechtsanwalt, dann denk ich eher an etwas Trockenes. Und wie kriegst Du das hin, das so lebendig zu gestalten? Na ja, die Steuerberatung, die Rechtsberatung, Wirtschaftsberatung, wir machen, das ist ja unser Handwerkszeug. Also wir sind ja Steuerberater, wir sind Steuerfachangestellte, Steuerfachleute, die bei uns arbeiten. Aber wir arbeiten ja mit Menschen. Also es geht nicht das Produkt. Natürlich, das Produkt muss exzellent sein. Wir haben den Ansatz eine Topqualität zu liefern. Ich glaub, das Ziel sollte auch jeder Unternehmer wahrscheinlich haben. Aber wir arbeiten eben mit Menschen. Und deshalb sind wir überzeugt davon, dass neben dem Produkt wir eben hauptsächlich den Kunden im Blick haben müssen. Und das sind bei uns größtenteils Unternehmen, die wir betreuen. Wir betreuen aber auch viele Privatpersonen, die ihre Einkommensteuererklärung bei uns machen lassen. Und da gilt es eben häufig oder eigentlich immer, hinter die Zahlen zu klicken, weil die Zahlen zeigen dann vielleicht die aktuellen Ergebnisse des Monats oder des Jahres. Aber das Eigentliche, was wir dem Kunden ja bieten wollen, unseren Mandanten, ist es, vielleicht auch dabei zu helfen, zum einen vielleicht die Steuern zu optimieren, die Gesellschaftsformen zu optimieren, dass da verschiedene Themen wie die Haftungsabsicherung, die Nachfolgen, also alles, so im Leben halt passiert, dass das mit abgesichert ist. Und zum anderen eben auch dabei zu unterstützen, dass sich die Unternehmen weiterentwickeln und dass wir da auch behilflich sein können. Ja, genau. Und das ist schön, dass Du das sagst. Es geht Menschen, ja. Und wir haben vorher, bevor wir angefangen sind, haben wir auch noch mal kurz darüber gesprochen. Und da hast Du auch gesagt, wir sind kein Amt, ja? Wir sind kein Und das ist natürlich, man kann das sehr trocken machen, aber man kann auch den Mensch hinter diese Zahlen sehen sehen, was letztendlich das Wichtigste ist. Weil letztendlich haben wir auch zu tun mit Menschen. Ich hab mal auf eure Website geguckt. Ich hab bisschen Recherche gemacht. Und ihr habt auch Kernwerte. Und das war damals auch für mich, das hat bei mich auf jeden Fall etwas getriggert. Ich hab deine Posts gesehen auf LinkedIn, dass eure Betrieb arbeitet mit Kernwerten. Und das ist natürlich cool. Kernwerte sind cool. Und wenn ich die Kernwerte noch mal kurz zusammenfasse, Verlässlichkeit, Vertrauen, Qualität, Sicherheit und Herzlichkeit. Was tut ihr, diese Werte zu verkörpern? Oder was tut ihr, tatsächlich dieses diese Werte auch in Verhalten zu dem Kunden oder wie sieht der Kunde, dass ihr das macht? Mhm. Das ist eine gute Frage. Ich hoffe, dass unsere Kunden das sehen. Diese Werte haben wir vor ein paar Jahren gemeinsam mit unseren Mitarbeitenden erarbeitet. Also wir haben Workshops gemacht mit allen Mitarbeitern. Ich hab das damals auch moderiert. Und es sind alle Mitarbeiter in Kleingruppen zusammengekommen und die hatten eine große Liste an Werten und wir haben gesagt: So, sucht euch mal die Haupt 5 Werte raus, die für euch am wichtigsten sind in der Zusammenarbeit mit unseren Mandanten. Und dann haben wir einfach gezählt und gesagt: Okay, die 5 Werte, die bei allen am meisten genannt werden, das sind dann auch unsere Werte, die für Lenin und Partner stehen. Weil Lenin und Partner, das ist ja die Summe der Menschen, die nun mal bei Lenin und Partner tätig sind. Und haben die mit Leben gefüllt, indem wir auch in diesen Workshops noch immer einen Satz dazu gefunden haben. Also die Mitarbeiter haben dann sich auch gefragt: Was bedeutet denn Herzlichkeit? Was bedeutet denn Verlässlichkeit? Weil wie du sagst, klar kann man sagen, ein Mandant erwartet vom Steuerberater, der verlässlich muss. Aber wir wollen in allen Lebenslagen zum Beispiel für unsere Mandanten der Partner an ihrer Seite sein. Das ist für uns Verlässlichkeit. Und das kann man aber auch nochmal umdrehen und kann sagen: Okay, Verlässlichkeit ist ein Wert, den brauchen wir bei denen und Partner. Das heißt, wir brauchen auch Mandanten, die verlässlich sind. Weil wir können keine gute Leistung erbringen, wenn unsere Mandanten zum Beispiel ihre Unterlagen nicht liefern, wenn sich an Absprachen nicht gehalten wird. Und das ist für uns ein ganz wichtiger Wert, dass wir versuchen, in der Zusammenarbeit Dinge auch festzuhalten und zu sagen: So und so, bis dann brauchen wir die Unterlagen, damit wir dann zum Beispiel die Buchführung fertigstellen können. Weil nur dann können wir eben auch ein gutes Produkt liefern. Und wie bei allem kommt es aus meiner Sicht halt häufig auf die Kommunikation an. Und da spielt dieses Herzlichkeitsthema eben mit rein. Wir wollen herzlich kommunizieren. Wir wollen kein Callcenter sein. Es zeigt sich zum Beispiel eben, dass wir auch an allen Standorten auch eine Verwaltungskraft im Sekretariat sitzen haben, die auch die Mandanten persönlich begrüßt. Man könnte ja auch sagen, wir installieren ein Callcenter und alle landen halt in Callcenter. Das wollen wir aber nicht. Wir wollen nah und persönlich an unseren Mandanten dran Aber das ist sehr schön, gerade den Satz, die hat mich sofort auch bisschen getriggert. Es ist wiederkehrisch. Wenn ich Vertrauen haben muss, dann muss der oder Verlässlichkeit, das war zum Beispiel das Beispiel, da muss der Kunde auch verlässlich sein. Und wie cool ist das, wenn ihr als Unternehmen das auch tatsächlich lebt, weil dann zieht ihr auch die Kunden an, die das auch letztendlich leben. Ja. Und dann ist da auch in Synergie und passt das auch zusammen. Genau. Ja. Ja, ist ist sehr, sehr schön. Und auch wie Du sagst, wie kann ich persönlich sein, ja, oder Herzlichkeit haben, wenn ich selber nicht meine Kunde anruf? Ja, wenn ich eigentlich das, ich meine nicht zu Nachteil von anderen Firma, der würde das auch perfekt machen können. Aber wie schön ist das, wenn die Mitarbeiter das selber machen, die quasi auch Verbindung haben? Weil Lene und Pathos hat wie viel Standorte? 9 Standorte haben wir. 9 Standorte, das bedeutet und die Mitarbeiter kommen auch alle hier aus der Region? Genau. Wir sind in den jeweiligen Städten haben wir unsere Standorte und die Mitarbeiter kommen aus der Region und fahren dann zu dem Standort meistens, an dem sie am nächsten wohnen. Ja, genau. Und das ist auch cool, dass die Vernetzung natürlich supergut ist, dass da auch 'n gute Kultur ist von natürlich seit ihrer Firma, aber andererseits auch Kultur von gegenseitiges, ja Verständnis oder Respekt, weil die allen aus Region kommen und auch den Mandaten kennen wahrscheinlich. Genau. Mhm. Ja. Cool. Ja, schön. Und Annika, was ist dein Lieblingskernwert zum Beispiel von diese? Von Verlässlichkeit, Vertrauen, Qualität, Sicherheit oder Herzlichkeit? Ach, okay. Jetzt sag ich wieder, das ist eine gute Frage. Für mich ist es wahrscheinlich die Herzlichkeit. Und ich glaube, da ist wahrscheinlich jeder Mensch unterschiedlich. Und wenn ich auf unser Unternehmen schaue, ist das auch, glaube ich, Stärke, die wir haben, dass wir sehr unterschiedliche Menschen haben, die bei uns arbeiten. Und ich bin zum Beispiel so ein extrovertierter Typ und hab's auch meistens so gemacht mit unseren Mandanten, dass ich enge Beziehungen hatte, weil ich dann auch immer viel von mir erzählt habe. Dann ist es meistens sehr ins Persönliche und auch freundschaftliche Beziehungen entstanden. Und wir haben auch andere, und deshalb vielleicht das Herzlichkeitsthema, für mich gehört halt in der Beziehung einfach immer dazu, dass man sich auch irgendwie nah ist. Ja, und diese Nähe stelle ich in der Regel her, indem ich auch von mir was preisgebe und ich erleb's dann Ja. Über alle Beziehungen hinweg so, dass die Menschen sich mir gegenüber dann auch öffnen. Und für mich ist das auch einfach sinnstiftend, solche Menschen mich herum zu haben, die mir nahestehen und diese wertvollen Beziehungen zu führen. Wenn ich so einen Tag hab, dann fahr ich nach Hause und denk, ach wie schön, ne? Ich hab wieder nette Menschen getroffen. Und andere sind dann vielleicht eher introvertiert. Ich will nicht sagen, dass das Thema Beziehung ist da genauso wichtig, aber vielleicht bei anderen auf eine andere Art und Weise. Und da ist es vielleicht eher, ich wollte jetzt fast professioneller sagen, aber ich glaube, das ist das falsche Wort, sondern vielleicht ein bisschen förmlicher im Umgang. Ja, sachliche förmlicher. Und aber es gibt eben auch Mandanten, die eher einen förmlicheren Umgang haben, die ihren Steuerberater lieber siezen. Ich bin meistens eher im Du zum Beispiel. Und das erscheint mir auf jeden Fall bei uns auch immer als große Stärke, dass wir auch immer gucken können: Ja, wer passt denn zu wem? Und die Menschen finden sich aber auch ganz oft von ganz alleine. Also die Mandanten treten dann auch bewusst auf den Berater zum Beispiel zu, der auch einfach vom Profil her, von der persönlichen A… *(Transcript truncated. Full episode: https://kunden-erlebnis.de/podcast/90-im-gesprach-mit-annika-gorgen)* --- ### Klantenbegeistering in de belastingadvies met Annika Görgen [Nederlands] URL: https://kunden-erlebnis.de/nl/podcast/90-im-gesprach-mit-annika-gorgen Published: 2025-04-30 In deze aflevering spreekt gastvrouw Annamarie met Annika Görgen, vennoot bij het moderne belastingadviesbureau Lehnen & Partner. Met 9 vestigingen en meer dan 11 partners laat Lehnen & Partner zien dat ook een 'droog' vakgebied als belastingadvies bruist van menselijkheid. Annika vertelt hoe de kernwaarden (betrouwbaarheid, vertrouwen, kwaliteit, veiligheid en hartelijkheid) samen mét medewerkers zijn ontwikkeld en hoe ze dagelijks tot leven worden gebracht. Van een eigen klantenmagazine tot een interne podcast: het bureau investeert bewust in klantbeleving én werkgeversmerk. Bijzonder inzichtelijk is haar visie op klachten als kans, de psychologische veiligheid voor medewerkers om fouten te melden, en de kracht van je écht in de klant te verplaatsen. Een inspirerende aflevering voor elke ondernemer die klanten niet alleen tevreden, maar oprecht enthousiast wil maken. **Transcript** Hartelijk welkom bij mijn nieuwe aflevering van mijn podcast. En vandaag heb ik een heel bijzondere gast, Annika Görgen. 39 jaar oud en vennoot bij Lehnen en Partners, een zeer modern belastingkantoor dat veel meer doet dan alleen cijfers beheren. Ik heb Annika leren kennen via LinkedIn. Haar berichten vielen me meteen op. Ze waren hondgericht, medewerkersgericht en altijd oplossingsgericht. En precies deze houding leeft ze ook in haar werk, want ze is verantwoordelijk bij LENO en Partner voor de gebieden personeel, HR en marketing. Haar doel en dat van haar team is niet alleen om klanten tevreden te stellen, maar ze echt te enthousiasmeren. En hoe dat lukt, daar praten we vandaag over. Veel plezier met luisteren. Ja, Annika, hartelijk welkom in mijn podcast en fijn dat je de uitnodiging in ieder geval hebt opgevolgd. Annika, kun je jezelf kort voorstellen? Ja, mijn naam is Annika Görgen. Ik ben 39 jaar oud, heb 3 kinderen en ben werkzaam bij Lehne en Partner, ben vennoot bij Lehne en Partner en ben in mijn hoofdtaak werkzaam. Vennoot bij Lehne en Partner. Wauw, dat is toch wel iets, of niet? Ja, zo lijkt het. Allereerst heel erg bedankt voor de uitnodiging, lieve Annamarie. Ik was er heel blij mee. Ja, dat is toch wel iets en ik doe mijn werk ook erg graag. Ja, dat geloof ik. En Annika, ik ben eens heel eerlijk, ik zag je op LinkedIn en je viel me meteen op. Je stralende lach en ook vooral je post, waarbij waardering, erkenning en positiviteit echt alleen maar naar voren komen. En wat doe jij precies bij Lehne en Partners, waardoor jullie je als bedrijf zo goed presenteren? Oh, dat is een goede vraag. Dus een belangrijke taak die ik bij Lehnen en Partner heb, is dat ik verantwoordelijk ben voor de personeelsontwikkeling. Ik leid ons HR- en marketingteam en ben samen met 2 van mijn collega's verantwoordelijk voor de strategische verdere ontwikkeling van ons bedrijf. Ja, en het thema positiviteit, zo ben ik misschien gewoon in de basis een optimist en ik denk heel graag in oplossingen. Dus oplossingsgericht denken is voor mij altijd heel belangrijk, omdat je alleen zo, vind ik, in beweging komt en ook iets kunt veranderen. Zolang ik in het probleem blijf hangen, zie ik soms de oplossingen niet en het wordt dan ook gewoon niet beter. En daarom is voor mij altijd die stap belangrijk, eerst te herkennen waar het misschien aan ligt of waar ik ook onderwerpen zie die in de toekomst op ons af kunnen komen of waar ik graag wil dat we ons verder ontwikkelen. En dan ga ik eigenlijk eerst even aan de slag en denk, ach, we beginnen gewoon en kijken wat er komt. Zo ben ik overigens ook op LinkedIn begonnen, gewoon begonnen. En hoe langer ik daar nu actief ben, hoe meer ik probeer me daar ook een beetje op te focussen. Ja, en zo, geloof ik, geef ik ook vaak mijn werk vorm. Maar dat is toch wel interessant, want Lehne en Partner is advies, belastingadvies, juridisch advies. Mhm. Als ik aan belastingadviseurs denk en aan advocaten, dan denk ik eerder aan iets droogs. En hoe krijg jij het voor elkaar dat zo levendig te maken? Nou ja, de belastingadvisering, de juridische advisering, de bedrijfsadvisering, dat doen wij, dat is ons gereedschap. Dus we zijn belastingadviseurs, we zijn belastingmedewerkers, belastingdeskundigen die bij ons werken. Maar we werken met mensen. Het gaat niet om het product. Natuurlijk, het product moet uitstekend zijn. We hebben de ambitie om topkwaliteit te leveren. Ik denk dat dat het doel van elke ondernemer waarschijnlijk zou moeten zijn. Maar we werken nu eenmaal met mensen. En daarom zijn we ervan overtuigd dat we naast het product voornamelijk de klant in het oog moeten houden. En dat zijn bij ons grotendeels bedrijven die we begeleiden. Maar we begeleiden ook veel particulieren die hun aangifte inkomstenbelasting bij ons laten doen. En daarbij is het vaak, of eigenlijk altijd, zaak om achter de cijfers te kijken, want de cijfers laten misschien de huidige resultaten van de maand of het jaar zien. Maar wat we de klant, onze cliënten, eigenlijk willen bieden, is misschien ook helpen om enerzijds de belastingen te optimaliseren, de vennootschapsvormen te optimaliseren, zodat verschillende onderwerpen zoals de aansprakelijkheidsbescherming, de opvolging, dus alles wat er in het leven nu eenmaal gebeurt, goed afgedekt is. En anderzijds ook te ondersteunen bij de verdere ontwikkeling van de bedrijven en dat we daarbij behulpzaam kunnen zijn. Ja, precies. En dat is mooi dat je dat zegt. Het gaat om mensen, ja. En we hebben het, voordat we begonnen, ook nog even kort besproken. En toen zei je ook, we zijn geen overheidsinstantie, toch? We zijn geen… En dat is natuurlijk, je kunt het heel droog aanpakken, maar je kunt ook de mens achter deze cijfers zien, wat uiteindelijk het belangrijkste is. Want uiteindelijk hebben we ook te maken met mensen. Ik heb een keer op jullie website gekeken. Ik heb wat onderzoek gedaan. En jullie hebben ook kernwaarden. En dat was destijds ook voor mij, dat heeft bij mij in ieder geval iets getriggerd. Ik zag jouw posts op LinkedIn, dat jullie bedrijf werkt met kernwaarden. En dat is natuurlijk cool. Kernwaarden zijn cool. En als ik de kernwaarden nog even kort samenvat: betrouwbaarheid, vertrouwen, kwaliteit, zekerheid en hartelijkheid. Wat doen jullie om deze waarden te belichamen? Of wat doen jullie om deze waarden ook daadwerkelijk in gedrag naar de klant te vertalen, of hoe ziet de klant dat jullie dat doen? Mhm. Dat is een goede vraag. Ik hoop dat onze klanten dat zien. Deze waarden hebben we een paar jaar geleden samen met onze medewerkers uitgewerkt. Dus we hebben workshops gedaan met alle medewerkers. Ik heb dat destijds ook begeleid. En alle medewerkers kwamen in kleine groepen bij elkaar en die hadden een grote lijst met waarden en we zeiden: Oké, kies de belangrijkste 5 waarden uit die voor jullie het belangrijkst zijn in de samenwerking met onze cliënten. En dan hebben we gewoon geteld en gezegd: Oké, de 5 waarden die bij iedereen het vaakst worden genoemd, dat zijn dan ook onze waarden die voor Lehnen en Partner staan. Want Lehnen en Partner, dat is de som van de mensen die nu eenmaal bij Lehnen en Partner werkzaam zijn. En we hebben die met leven gevuld door ook in deze workshops steeds een zin daarbij te formuleren. Dus de medewerkers vroegen zich ook af: Wat betekent hartelijkheid dan? Wat betekent betrouwbaarheid? Want zoals jij zegt, natuurlijk kun je zeggen, een cliënt verwacht van de belastingadviseur dat die betrouwbaar is. Maar wij willen in alle levensfasen bijvoorbeeld voor onze cliënten de partner aan hun zijde zijn. Dat is voor ons betrouwbaarheid. En dat kun je ook omdraaien en zeggen: Oké, betrouwbaarheid is een waarde die we bij Lehnen en Partner nodig hebben. Dat betekent dus dat we ook cliënten nodig hebben die betrouwbaar zijn. Want we kunnen geen goede prestatie leveren als onze cliënten bijvoorbeeld hun stukken niet aanleveren, als er geen afspraken worden nagekomen. En dat is voor ons een heel belangrijke waarde, dat we proberen in de samenwerking dingen ook vast te leggen en te zeggen: Zo en zo, tot dan hebben we de stukken nodig, zodat we dan bijvoorbeeld de boekhouding kunnen afronden. Want alleen dan kunnen we ook een goed product leveren. En zoals bij alles komt het naar mijn mening vaak aan op de communicatie. En daar speelt dit thema hartelijkheid nu mee. We willen hartelijk communiceren. We willen geen callcenter zijn. Dat blijkt bijvoorbeeld ook doordat we op alle vestigingen een administratief medewerker op het secretariaat hebben zitten, die de cliënten ook persoonlijk begroet. Je zou immers kunnen zeggen, we richten een callcenter in en iedereen komt gewoon bij een callcenter terecht. Maar dat willen we niet. We willen dicht bij en persoonlijk betrokken zijn bij onze cliënten. Maar dat is heel mooi, juist die zin triggerde mij ook meteen een beetje. Het is wederkerig. Als ik vertrouwen moet hebben, dan moet de klant ook betrouwbaar zijn, dat was bijvoorbeeld het voorbeeld. En hoe cool is het als jullie als bedrijf dat ook daadwerkelijk leven, want dan trek je ook de klanten aan die dat uiteindelijk ook leven. Ja. En dan is er ook synergie en sluit het op elkaar aan. Precies. Ja. Ja, heel, heel mooi. En zoals jij zegt, hoe kan ik persoonlijk zijn, ja, of hartelijkheid hebben, als ik mijn klant zelf niet bel? Ja, als ik eigenlijk dat, ik bedoel niet ten nadele van andere bedrijven, die dat ook perfect zouden kunnen doen. Maar hoe mooi is het als de medewerkers dat zelf doen, die als het ware ook een verbinding hebben? Want Lehne en Partner heeft hoeveel vestigingen? 9 vestigingen hebben we. 9 vestigingen, dat betekent, en de medewerkers komen ook allemaal uit de regio? Precies. We hebben onze vestigingen in de betreffende steden en de medewerkers komen uit de regio en rijden dan naar de vestiging die het dichtst bij hen woont. Ja, precies. En dat is ook cool, dat de verbinding natuurlijk supergoed is, dat er ook een goede cultuur is vanuit natuurlijk jullie bedrijf, maar anderzijds ook een cultuur van wederzijds begrip of respect, omdat ze allemaal uit de regio komen en de cliënten waarschijnlijk ook kennen. Precies. Mhm. Ja. Cool. Ja, mooi. En Annika, wat is jouw favoriete kernwaarde bijvoorbeeld van deze? Van betrouwbaarheid, vertrouwen, kwaliteit, zekerheid of hartelijkheid? Oh, oké. Nu zeg ik weer, dat is een goede vraag. Voor mij is het waarschijnlijk de hartelijkheid. En ik geloof dat dat voor ieder mens waarschijnlijk anders is. En als ik naar ons bedrijf kijk, is dat ook, denk ik, een kracht die we hebben, dat we heel verschillende mensen hebben die bij ons werken. En ik ben bijvoorbeeld zo'n extrovert type en heb het ook meestal zo gedaan met onze cliënten, dat ik nauwe relaties had, omdat ik dan ook altijd veel over mezelf vertelde. Dan zijn er meestal heel persoonlijke en ook vriendschappelijke relaties ontstaan. En we hebben ook andere mensen, en misschien daarom het thema hartelijkheid, want voor mij hoort er in een relatie altijd bij dat je op de een of andere manier dichtbij elkaar staat. Ja, en die nabijheid creëer ik doorgaans door ook iets van mezelf prijs te geven, en ik ervaar dat dan ja, over alle relaties heen zo, dat mensen zich tegenover mij ook openen. En voor mij is het ook gewoon zingevend om zulke mensen om me heen te hebben die me na staan en deze waardevolle relaties te onderhouden. Als ik zo'n dag heb, rijd ik naar huis en denk ik, ach wat fijn, hè? Ik heb weer aardige mensen ontmoet. En anderen zijn dan misschien eerder introvert. Ik wil niet zeggen dat het thema relatie daar minder belangrijk is, maar misschien op een andere manier. En daar is het misschien meer, ik wilde nu bijna professioneler zeggen, maar ik geloof dat dat het verkeerde woord is, maar misschien wat formelere omgang. Ja, zakelijk formeler. Maar er zijn ook cliënten die liever een wat formelere omgang hebben, die hun belastingadviseur liever met u aanspreken. Ik gebruik meestal eerder jij en jou, bijvoorbeeld. En dat lijkt me in ieder geval bij ons altijd ook een grote kracht, dat we ook altijd kunnen kijken: ja, wie past er bij wie? En de mensen vinden elkaar ook heel vaak heel vanzelf. De cliënten stappen dan ook bewust af op de adviseur bijvoorbeeld, die ook gewoon qua profiel, qua persoonlijke uitstraling, het beste bij henzelf past. En dat leidt er dan weer toe dat er misschien een andere waarde centraal staat. Dat misschien iemand die zelf een grote behoefte aan zekerheid heeft, die behoefte aan zekerheid misschien bij de cliënt ook nog meer laat meespelen dan ik dat nu misschien zou doen. Ja. Maar weet je, Anika, hoe belangrijk het is dat een bedrijf ook de klant laat kijken en denkt, deze adviseurs of deze medewerkers zouden daarbij passen. Want juist dit gevoelige onderwerp is natuurlijk belangrijk. Je geeft veel, ja, veel informatie over jezelf prijs, ja, eigenlijk hoe mijn bedrijf werkt, ja. En dat kan ook wel eens ja, misschien ook soms wat lasti… *(Transcript truncated. Full episode: https://kunden-erlebnis.de/nl/podcast/90-im-gesprach-mit-annika-gorgen)* --- ### Begraven met hart: meer dan een protocol [Nederlands] URL: https://kunden-erlebnis.de/nl/podcast/89-podcast-folge-mit-phillip-sonnen-von-bestattungen-sonnen-regnery Published: 2025-02-12 In deze bijzondere aflevering spreekt gastheer met Philipp Sonnen (33), eigenaar van Bestattungen Sonnen & Regnery in Gerolstein met filialen in Beresborn en Schönecken. Philipp spreekt bewust niet over 'klanten', maar over 'nabestaanden' , want in dit vak draait alles om menselijkheid, niet om winst. Hij vertelt hoe zijn team elke uitvaart volledig op maat maakt: van een afscheidsviering op de paardenweide tot een handgemaakte zeilbooturn. Medewerkers krijgen ruime handelingsvrijheid zodat eigen ideeën kunnen bloeien. Philipp is ook docent aan de enige interbedrijfsschool voor uitvaartmedewerkers in Duitsland. Zijn kernboodschap: rouwverwerking begint bij een uitvaart die écht klopt , één die de nabestaanden laat voelen waarom ze er zijn. Want zoals hij zegt: 'Je mag zeggen dat een begrafenis mooi was.' **Transcript** Vandaag heb ik een heel bijzondere gast. Dat is de heer Philipp Sonnen, 33 jaar oud en hij werkt in zijn uitvaarthuis in Gerostein, dat ook nog een filiaal heeft in Beresborn en in Schönecke. En zoals we vandaag bespreken, praten we helemaal niet over klanten. We praten vandaag over nabestaanden, want zoals Philipp Selop zegt, is het bij dit gevoelige onderwerp belangrijk om over nabestaanden te spreken en niet over klanten. Wat dit uitvaarthuis en zijn medewerkers moeten doen, is een stap verder gaan, uiteindelijk goed luisteren en precies dat of misschien nog iets meer doen, om de nabestaanden uiteindelijk te raken, of zoals hij zelf zegt, dat ze aan het einde van de uitvaartplechtigheid zeggen: dat was een mooie viering. En dit en nog veel meer hoor je zo dadelijk in deze boeiende podcast. Veel luisterplezier. Philipp, je hebt helemaal geen meesterbrief nodig en je hebt helemaal geen opleiding nodig. Wat betekent dat precies? Ja, dat betekent dat eigenlijk iedereen die dat wil een uitvaarthuis kan openen. Die kan naar het gemeentehuis gaan, een bedrijfsinschrijving halen en is helaas meteen een uitvaartondernemer. Hoe vind jij dat? Ik vind dat in de huidige tijd helemaal niet goed. Vroeger was dat misschien allemaal in orde. Vroeger, laten we zeggen 30, 40 jaar geleden, was dat allemaal legitiem en in orde. Toen was de timmerman de uitvaartondernemer en die maakte ook de kist. En het waren destijds bij lange na niet de procedures die we tegenwoordig hebben in een uitvaarthuis. En daar valt zoveel te leren. Je gaat zoveel verschillende kanten op. De opleiding duurt ook 3 jaar en ik vind het enorm belangrijk. Alleen al op het gebied van rouwpsychologie kun je bij nabestaanden heel, heel veel fout doen, waarbij je dan nog steeds tegen de nabestaanden zegt, ja, qua rouwverwerking heb je daar echt veel mee te kampen gehad, hè. Maar eigenlijk ligt de schuld heel vaak bij de uitvaartondernemer, waarom de nabestaanden nog 10, 20 jaar problemen hebben. Oké, dat is al een grote uitspraak. Je zegt eigenlijk, de schuld ligt bij de uitvaartondernemer. Dat kan ik volledig begrijpen, want de nazorg, of tijdens die korte tijdsperiode, wat kun je dan voor deze mensen doen, zodat je kunt zeggen, hey, ons uitvaarthuis, Söhnenregneri, heeft een bepaalde standaard die wordt nageleefd. Wat doe jij dan? Of waar zorg jij voor? Ik geloof dat we tot nu toe alles mogelijk hebben gemaakt. En dat is het belangrijke daarbij. Je probeert alles mogelijk te maken en bij ons was er nog maar heel, heel zelden een nee. En wat betekent alles mogelijk maken? Kun je bijvoorbeeld een voorbeeld noemen? Je kunt de nabestaanden de horizon een beetje verbreden. Dat wil zeggen, het standaarddenken zoals het al 30, 40, 50 jaar is, hoeft men niet te hebben. Je hebt dan nabestaanden die uit de kerk zijn getreden en dan moet je het starre denken wegnemen, niet alleen rechtstreeks naar de aula en begraving zoals altijd, nee. De horizon verbreden. Is de favoriete plek op de paardenwei? Dan doen we de herdenkingsviering toch gewoon op de paardenwei. Wauw. En daarna gaat het natuurlijk nog naar het kerkhof en terwijl de begrafenis op het kerkhof plaatsvindt, bouwen de nabestaanden of ook wij de paarden compleet op en dan wordt er gegrild en gefeest. Wauw, ik krijg kippenvel. Dat betekent dat jullie met jullie uitvaarthuis altijd een stap verder gaan. Jullie zeggen niet, we hebben hier een protocol dat we gewoon moeten afwerken of afvinken. Nee, we luisteren naar de mensen. Ja. Hoe doe je dat? Hoe, als ik nu eens zo direct ben, hoe verloopt zo'n proces? Ik krijg een telefoontje, iemand is gestorven en dan? Natuurlijk hebben we onze procedures, natuurlijk weten we wat we waar en wanneer moeten vragen. Maar toch is elk gesprek individueel en zo individueel als de persoon ook is. En dat is het mooie. Je praat met de nabestaanden en je krijgt een gevoel wie die persoon was en dan probeer je bij de nabestaanden naar boven te halen wat het beste is, omdat zij meestal helemaal niet weten wat er allemaal mogelijk is, hè. En dan opent men een gesprek, eerst met, alles is mogelijk. En dan zie je de mensen nadenken. En dan vraag je naar de hobby's. En dan krijg je langzaam een gevoel en zeg je, nou ja, kom, bloemen had diegene niet graag, dat hebben we momenteel bijvoorbeeld. Bloemen had diegene niet graag, maar hij zeilde. En we zijn momenteel bezig om in onze timmerwerkplaats een urn te bouwen die een zeilboot is. Wauw, wauw, wauw. Dat is al meedenken en ook proactief werken. Eigenlijk een stap voor zijn, voordat de klant dat überhaupt gevraagd heeft, toch? Precies. Omdat de klanten niet weten wat mogelijk is. Waarbij klanten, ik noem ze geen klanten, voor mij zijn het nabestaanden. Oké, nabestaanden, ja prima. Bij klanten zie ik altijd dat ik er winst uit wil halen. Ja, ja, klopt. En bij nabestaanden vinden we samen een weg erdoorheen. Natuurlijk verdienen we er ons geld mee, maar ik hoef niet de maximale winst eruit te halen. Nee, en ik geloof ook dat het een niet zonder het andere kan. Natuurlijk krijgen jullie een vergoeding, natuurlijk krijgen jullie geld, dat is heel duidelijk. Maar precies met het woord nabestaanden klinkt het al wat sympathieker en ook zo, ik praat over klanten, maar ik praat ook graag over gasten. Als ik als gast ergens in een zaak kom, voel ik me welkom, dan als klant. Klant, precies zoals jij zegt, die wil mijn geld hebben. Ja, precies. Ergens willen we er winst uit halen. Dat heb je nodig, ja, maar voornamelijk is het eerst dat we het samen zo goed mogelijk, zo mooi mogelijk voor elkaar krijgen. Het geld verdienen we daarbij vast ergens op een of andere manier, maar dat je niet het maximum eruit haalt, maar dat we liever het maximum willen dat de begrafenis perfect is, aangepast op die persoon, en dat is geweldig. Precies, maar dan is geld ook nooit een probleem. Nee, nee. Want als de klant precies dat heeft gekregen of zelfs nog meer, dan is geld nooit een probleem. Zo, dat is mijn mening, precies. Maar goed, even terug naar het dagelijkse verloop. Jullie gaan naar de nabestaanden en voeren een gesprek en dan wordt alles in gang gezet of hoe werkt dat dan? Er loopt al heel veel parallel. Een nabestaande belt op en zegt waar diegene is overleden. Er wordt alles gevraagd en dan geven we het normale verloop, dat wil zeggen, we zitten nu samen, bespreken alles, nemen de handtekeningen die we nodig hebben en dan, ja, hoe zal ik het een beetje noemen, plannen we het evenement dan. We zijn eigenlijk als uitvaartondernemers inmiddels een eventmanager, hè? Ja. Dat zou je zo kunnen zeggen. We plannen de uitnodiging, hoe die er bij ons uit moet zien, of brieven. We plannen daarna de koffietafel of het samenzijn, de ceremonie zelf, hè, de viering zelf plannen. We, het is dus een enorm lange staart die je samen met de nabestaanden plant en meestal lukt dat ook niet op één dag, hè. Je moet vaker bij de mensen gaan zitten en proberen dat te realiseren. Hoeveel tijd heeft u? Hoeveel tijd heeft u meestal? Bij een kistbegraving, dat wil zeggen bij een aardebegraving, als de kist begraven moet worden, dan hebben we 10 dagen de tijd. Mhm. En bij een crematie hebben we oneindig de tijd, 3 maanden. Maar men moet ook in het achterhoofd houden, rouwpsychologisch 2, 3 weken, dan is het klaar. Ja. Want op een gegeven moment heb je de afsluiting nodig. Ja, precies, precies, precies. Hebben jullie daar ook ervaringen mee opgedaan, of? Ja. Wat moet je absoluut doen als je met nabestaanden te maken hebt? Wat zijn de zogenaamde do's en don'ts? De don'ts. Ik beslis of bepaal nooit voor de nabestaanden. Ik geef altijd meerdere mogelijkheden. En ik kies de mogelijkheid niet uit. De nabestaanden kiezen die uit. Dat is bedoeld als rouwarbeid. Je moet eraan werken. Ik niet. Ik heb het verdriet niet. Ik hoef er niet aan te werken, maar de nabestaanden moeten eraan werken. Daarom geef je heel veel opdrachten en heel veel keuzemogelijkheden. Natuurlijk, in deze situatie kan ik de nabestaanden alles voorleggen. Die zeggen overal ja op. Dan zijn we niet blij, dan zijn we van de weg. Maar dat zijn vast nabestaanden die dat prettig vinden, omdat ze het ook moeilijk vinden om op dat moment een beslissing te nemen of niet? Ik leg de pen neer en wacht. Oké. Ja, er is bijvoorbeeld altijd een situatie bij de krantenadvertentie. Als je de weekkrant openslaat, staat er bij de meesten altijd boven de nabestaanden in liefde en dankbaarheid. Ik kan dat niet meer lezen. Precies. En bij onze advertenties staat het van de 20 keer nog maar één keer. Bij alle anderen zeg ik, wat willen jullie de overledene meegeven? Wat willen jullie ter afsluiting nog een keer zeggen? En dan, ja, in stille rouw. Dan zeg ik, nee, dat doen de buren op het lint, dat doen wij niet. Ik wil meer hart hebben. En dan vertel ik steeds opnieuw ook bij andere nabestaanden een situatie, het was een man, 2 meter groot, breed, een kast van een vent en de mama was gestorven en vermeend harde steen. En die had toen ook gezegd, stille rouw, liefde en dankbaarheid. Nee, doe ik niet. En toen heb ik de pen neergelegd, zei ik, ik heb de tijd. Ik wacht. En na 3, 4 minuten kreeg hij tranen in zijn ogen. Ik zat alleen met hem, anders had het ook niet gewerkt. En toen zei hij, een engel heeft de wereld verlaten. Oh ja. Ik krijg kippenvel. Ja, dat is dat Ja. Zat in zijn hoofd. Ja. Dat willen we hebben. Ja. En we willen niet zomaar iets hebben. We willen het juiste hebben. Dat was het juiste. Ja. Nee, geen standaard. Nee, absoluut. Dat doet iedereen. En daarmee, want hier, ja, hoe kun je je onderscheiden? Ik geloof dat je je daarmee kunt onderscheiden van de anderen. En dan, als je zegt, rouw, ja, is dat werk, het moet verwerkt worden. Ja, dat raakt ook een beetje, als het goed is, een beetje aan het hart, of niet? Dat hoort zo. Wauw. Je moet het voelen, toch. Je moet voelen, een begrafenis, de meesten denken, nee, we doen het voor de anderen. Nee, de begrafenis is voor jou als nabestaande. Je moet begrijpen waarom je hier bent. Je hebt zojuist je moeder, je vader, je echtgenoot verloren en dat moet je ook voelen, zodat het op een gegeven moment beter wordt. En als je dat altijd verdringt, of vroeger kregen de nabestaanden zelfs vaak van de dokter pilletjes op de dag van de begrafenis. Je krijgt niets mee, werkt prima, maar weken daarna kom je er niet overheen. Het blijft maar terugkomen, slaat je steeds met een hamer op je hoofd, omdat je denkt, waar was ik eigenlijk, toch? Wat heb ik nou gedaan? Je moet het doormaken. Ja. Wauw. En ook alles wat ik bij jou heel goed hoor, Philipp, echt vanuit het perspectief van de nabestaande. Hé, creatief zijn, niet het standaard verhaal. Jullie hebben ervaren en ook wat ik net nog eens hoorde, een belangrijk onderwerp, kerk. Want juist de katholieke kerk heeft het nu natuurlijk op dit moment al, ja, steeds meer mensen treden uit de kerk en jullie zitten in het uitvaartbedrijf, gaan jullie daar goed mee om of hoe doen jullie dat, of hoe hebben jullie dat ervaren in deze veranderende tijden? Kun je daar iets meer over zeggen? Wij zijn niet de rooms-katholieke kerk, wij zijn uitvaartbegeleiders voor de mensen. Dat wil zeggen, wij hebben rooms-katholiek, wij hebben protestants, wij hebben niet-religieus, moslim, joden ook al, een jood ook al begraven. Dat wil zeggen, wij hebben heel veel verschillende geloofsrichtingen en wij kunnen met elke geloofsrichting overweg, of anders gezegd, wij weten wat we bij welke religie moeten doen, en als iemand niet-religieus is of door een spreker begraven wil worden, dan doen wij dat ook. Wauw. En toch, en dat is bij een toespraak, wij noemen het ook Levensrede bij ons in het uitvaartbedrijf. Inmiddels wordt het ook, gelukkig, op een mooie manier, het woord Levensrede vaak overgenomen. Het is geen herdenkingsdienst. Wij vieren het leven van diegene, toch. En het leven zijn niet alleen de laatste 5, 6, 7, 8 jaar, waar het misschien niet zo mooi was, maar het leven is 60, 70, 80, 90 jaar. En dat… *(Transcript truncated. Full episode: https://kunden-erlebnis.de/nl/podcast/89-podcast-folge-mit-phillip-sonnen-von-bestattungen-sonnen-regnery)* --- ### Podcast-Folge mit Phillip Sonnen von Bestattungen Sonnen & Regnery [Deutsch] URL: https://kunden-erlebnis.de/podcast/89-podcast-folge-mit-phillip-sonnen-von-bestattungen-sonnen-regnery Published: 2025-02-12 Ich habe eine spannende Podcast-Folge mit Phillip Sonnen von Bestattungen Sonnen & Regnery aus Gerolstein aufgenommen , ein Gespräch über Kundenfreundlichkeit in einem Bereich, in dem das Wort 'Kunde' eher fehl am Platz scheint.Phillip spricht lieber von 'Angehörigen', weil es für ihn nicht ums Verkaufen geht, sondern darum, die Wünsche der Verstorbenen und ihrer Familien wirklich zu verstehen. Und das tut er auf beeindruckende Weise: Er hört nicht nur zu, sondern auch - zwischen den Zeilen-.Denn oft verraten kleine Bemerkungen, was sich der oder die Verstorbene wirklich gewünscht hätte. Und dann wird alles möglich gemacht!Ob es das Lieblingsgetränk des Verstorbenen ist, das bei der Trauerfeier serviert wird, oder eine besondere musikalische Überraschung , kein Wunsch ist zu verrückt. Kundenfreundlichkeit auf einem ganz neuen Level!Wie genau das aussieht und warum es in diesem Beruf so wichtig ist, aufmerksam zuzuhören, erfährst du in dieser besonderen Podcast-Folge.Also hör unbedingt rein! **Transcript** Heute hab ich einen sehr besonderen Gast. Das ist der Herr Philipp Sonnen, 33 Jahre alt und arbeitet in seinem Bestattungshaus in Gerostein, die auch noch eine Filiale habe in Beresborn und in Schönecke. Und wie heute reden wir gar nicht über Kunde. Wir reden heute über Angehörige, weil so wie Philipp Selop sagt, in dieses sensible Thema ist es wichtig, über Angehörige zu sprechen und nicht über Kunde. Was dieses Bestattungshaus und seine Mitarbeiter tun müsse, noch einen Schritt mehr zu machen, letztendlich gut zuzuhören und genau das oder vielleicht noch bisschen mehr zu machen, letztendlich die Angehörige zu begeistern oder wie er selber sagt, dass die am Ende von diesen Trauerfeier sagen, das war eine schöne Feier. Und alles und noch viel mehr hörst Du gleich in diesen spannenden Podcast. Viel Spaß beim Zuhören. Philipp, Du brauchst gar keinen Meisterbrief und Du brauchst gar keine Ausbildung. Was bedeutet das genau? Ja, das bedeutet, dass eigentlich jeder, der möchte, ein Bestattungshaus eröffnen kann. Der kann aufs Amt gehen, sich eine Gewerbeanmeldung holen und ist leider direkt ein Bestatter. Wie findest Du das? Ich find das in der momentanen Zeit überhaupt nicht gut. Früher war das vielleicht alles in Ordnung. Früher sagen wir vor 30, 40 Jahren war das alles legitim in Ordnung. Da war der Schreiner der Bestatter und der hat auch den Sarg gemacht. Und es war aber bei Weitem nicht die Abläufe, die wir heute haben in einem Bestattungshaus. Und da gibt es so viel zu lernen. Du gehst in so viele Sparten rein. Die Ausbildung dauert auch 3 Jahre und ich find's extrem wichtig. Allein trauerpsychologisch kann man sehr, sehr viel bei Angehörigen falsch machen, wo man dann immer noch zu den Angehörigen sagt, ja, ne, trauerpsychologisch, da da hast Du halt eben sehr zu kämpfen mit gehabt, ne. Aber eigentlich liegt die Schuld sehr oft beim Bestatter, warum die Angehörigen noch 10, 20 Jahre Probleme haben. Okay, das ist schon eine große Aussage. Du sagst quasi, die Schuld, die liegt beim Bestatter. Ich kann das voll und ganz nachvollziehen, weil halt die die Nachsorge oder die die während die diesen diesen kurzen Zeitraum, was kannst Du dann für diese Menschen tun, damit Du sagst, hey, unsere Bestattungshaus, Söhnenregneri hat eine bestimmte Standard, die die erfüllt. Was machst Du denn? Oder was wo sorgst Du dafür? Ich glaube, wir haben bis jetzt alles ermöglicht. Und das ist das Wichtige dabei. Du versuchst alles zu ermöglichen und bei uns gab's noch ganz, ganz selten ein Nein. Und was bedeutet alles ermöglichen? Zum Beispiel, kannst Du zum Beispiel nennen? Man kann den Angehörigen den Horizont ein wenig erweitern. Das heißt, die das Standarddenken, so wie es seit 30, 40, 50 Jahren war, muss man nicht haben. Man hat dann Angehörige, die aus der Kirche ausgetreten sind und dann muss man den sturen Gedanken wegnehmen, nur direkt ab Trauerhalle und Beerdigung wie immer nein. Den Horizont erweitern. Ist der Lieblingsort? Auf der Pferdekoppel. Dann machen wir doch einfach die Lebensfeier auf der Pferdekoppel. Wow. Und danach geht's natürlich noch zum Friedhof und während dann die Bestattung aufm Friedhof ist, bauen die Angehörigen oder auch wir die Pferde komplett und dann wird gegrillt und gefeiert. Wow, ich krieg Gänsehaut. Das bedeutet, Du gehst eigentlich mit eurem Bestattungshaus immer einen Schritt weiter. Ihr sagt nicht, wir haben hier Protokoll, das haben wir einfach abzuführen oder abzuchecken. Nein, wir hören den Menschen. Ja. Wie machst Du das? Wie wie wie wie wenn ich dann jetzt mal so brutal bin, wie geht's son Ablauf? Ich krieg eine Anruf, da ist jemand gestorben und dann? Natürlich haben wir unsere Abläufe, natürlich wissen wir, was wir wo wann zu fragen haben. Aber trotzdem jedes Gespräch ist individuell und so individuell wie auch der Mensch ist. Und das ist das Schöne. Du redest mit den Angehörigen und Du bekommst ein Gefühl, wer derjenige war und dann versuchst Du rauszukitzeln bei den Angehörigen, was am besten ist, weil die ja meistens gar nicht wissen, was alles möglich ist, ne. Und dann eröffnet man ein Gespräch, erst mal mit, es ist alles möglich. Und dann sieht man die Leute überlegen. Und dann fragt man nach den Hobbys. Und dann so langsam kriegst Du ein Gefühl heraus und sagst, na ja, komm, Blumen hat derjenige nicht gemocht, das haben wir zum Beispiel aktuell. Blumen hat derjenige nicht gemocht, aber er erlegte Segel. Und wir sind gerade dabei, in unserer Schreinerei eine Urne zu bauen, die ein Segelboot ist. Wow, wow, wow. Das ist schon mitdenken und auch proaktiv arbeite. Quasi ein Schritt vor sein, bevor das überhaupt der Kunde das gefragt hat, oder? Genau richtig. Weil die Kunden ja nicht wissen, was möglich ist. Wobei Kunden ich nenne sie nicht Kunden, ist es für mich Angehörige. Okay, Angehörige, ja prima. Bei Kunden sehe ich immer, ich Profit rausschlagen möchte. Ja, ja, stimmt. Und bei Angehörigen, wir finden einen Weg dadurch. Natürlich verdienen wir unser Geld damit, aber ich muss nicht den maximalen Profit rausschlagen. Nee, und ich glaube auch, das eine geht nicht ohne das andere. Natürlich bekommt ihr ein gehaltener, natürlich bekommt ihr Geld Das ist ganz klar. Aber genau mit dem Wort Angehörige hört das bisschen sympathischer an und auch genauso, ich rede über Kunde, aber ich rede auch ganz gerne über Gäste. Wenn ich aus Gast irgendwo in Geschäft komm, fühl ich mich willkommen, dann ein Kunde. Kunde, genau wie Du sagst, er wolle mein Geld von haben. Ja, genau. Irgendwo wollen wir Profit von haben. Das braucht man, ja, aber vorrangig ist erst mal, dass wir das zusammen bestmöglich, schönst möglich hinbekommen. Das Geld verdienen wir dabei bestimmt irgendwo auf irgend eine Art und Weise, aber dass man nicht den Maximum rausholt, sondern wir wollen eher Maximum die Beerdigung perfekt haben, auf denjenigen angepasst und das ist super. Genau, aber dann ist Geld auch niemals Problem. Nee, nee. Weil wenn der Kunde genau das bekommen hat oder sogar noch mehr, dann ist niemals Geld ein Problem. So, das ist meine Meinung, genau. Aber gut, grad noch mal zurück auf den Tagesablauf. Ihr geht nach den den Angehörigen und führt ein Gespräch und dann wird alles so in Gang gesetzt oder wie wie wie funktioniert das denn? Es läuft schon ganz viel parallel. Ein ein Angehöriger ruft an und sagt, wo derjenige verstorben ist. Es wird alles abgefragt und entweder geben wir den normalen Ablauf, das heißt, wir setzen uns jetzt zusammen, besprechen alles, nehmen uns die Unterschriften, was wir brauchen und dann, ja, wie soll bisschen nennen, wir planen dann das Event. Wir sind eigentlich Bestatter mittlerweile ein Eventmanager, ne? Ja. Das könnte man so sagen. Wir planen die Einladung, wie die Zeit zu uns zeigen oder Briefe. Wir planen danach den Behältigungskaffee oder das Zusammensitzen, die Zeremonie selbst, ne, die Feier selbst planen. Wir also es ist riesenlanger Fuchsschwanz, den mit den Angehörigen planen und meistens geht das auch gar nicht an einem Tag, ne. Man muss öfter sich mit den Leuten zusammensetzen und versuchen, das umzusetzen. Wie viel Zeitspanne haben Sie? Wie viel Zeit haben Sie meistens? Bei Sargbestattung, das heißt bei Erdbestattung, wenn der Sarg bestattet werden soll, dann haben wir 10 Tage Zeit. Mhm. Und bei 'ner haben wir unendlich Zeit, 3 Monate. Aber man sollte auch im Kopf behalten, trauerpsychologisch 2, 3 Wochen, dann ist Ende. Ja. Weil irgendwann braucht man den Abschluss. Ja, genau, genau, genau. Das habt ihr da habt ihr auch Erfahrungen gemacht, oder? Ja. Was sollst Du unbedingt machen, wenn Du mit Angehörige zu tun hast? Was sind sogenannte The Dos, The To Us und The Don'ts? Das Don't do it. Ich schlage oder ich bestimme niemals für die Angehörigen. Ich gebe immer mehrere Möglichkeiten. Und ich ich wähl die Möglichkeit nicht aus. Die wählen die Angehörigen aus. Das ist dafür gedacht, das ist Trauerarbeit. Du sollst dran arbeiten. Ich nicht. Ich hab die Trauer nicht. Ich muss nicht dran arbeiten, aber die Angehörigen sollen dran arbeiten. Deswegen gibst Du ganz viele Aufgaben und ganz viele Auswahlmöglichkeiten. Natürlich, ich kann diese Situation kann ich den Angehörigen alles vorlegen. Die sagen zu allem ja. Sind wir nicht hin und weg, sind wir zweckentags. Aber das sind bestimmt Angehörigen, die das mögen, weil die's auch schwierig finden, in dem Moment eine Entscheidung zu treffen oder nicht? Leg ich den Kugelschreiber hin und warte. Okay. Ja, es gibt zum Beispiel eine eine Situation immer bei der Zeitungsanzeige. Da steht, wenn man den Wochenspiegel aufschlägt, steht bei den meisten immer über den Angehörigen in Liebe und Dankbarkeit. Ich kann das nicht mehr lesen. Genau. Und bei unseren Anzeigen von 20 Mal steht's noch einmal dabei. Bei allen anderen sag ich, was möchtet ihr dem Verstorbenen mit auf den Weg geben? Was möchtet ihr zum Abschluss noch mal sagen? Und dann, ja, in stiller Trauer. Da sag ich, nein, das machen die Nachbarn auf die Schleife, das machen wir nicht. Ich will mehr Herz haben. Und da erzähl ich immer wieder auch bei den anderen Angehörigen eine Situation, das war ein Mann, 2 Meter groß, breit, ein ein Schrank und da ist die Mama gestorben und vermeintlich harter Stein. Und der hat dann auch gesagt, Stille, Trauer, Liebe und Dankbarkeit. Nein, mach ich nicht. Und dann hab ich die Kugelschreiber hingelegt, hab gesagt, ich hab Zeit. Ich warte. Und nach 3, 4 Minuten hat der Tränen in den Augen bekommen. Ich saß allein mit ihm da, sonst hätt das auch nicht funktioniert. Und dann sagt er, ein Engel hat die Welt verlassen. Oh ja. Ich krieg Gänsehaut. Ja, das ist das das Ja. War in seinem Kopf. Ja. Das wollen wir haben. Ja. Und wir wollen nicht irgendwas haben. Wir wollen das Richtige haben. Das war das Richtige. Ja. Nee, kein 0 8 15. Nein, absolut. Das macht jeder. Und damit, weil hier, ja, wie kann man sich abheben? Ich glaub, damit kann man sich abheben von den anderen. Und dann, wenn Du sagst, Trauer, ja, ist das Arbeit, es ist da muss eingearbeitet werden. Ja, das geht auch bisschen so ins bisschen, wenn es richtig ist, ins Herz, oder? Soll. Boah. Du sollst das merken, ne. Du sollst merken, eine Beerdigung denken die meisten, nein, wir machen das für die anderen. Nein, die Beerdigung ist für dich als Angehörige. Du sollst kapieren, wofür Du hier bist. Du hast grad deine Mutter, deinen Vater, deinen Ehepartner verloren und das sollst Du auch merken, damit's besser wird irgendwann. Und wenn Du das immer verdrängst oder früher sogar haben die Angehörigen oft vom Arzt Tablettchen bekommen am Beerdigungstag. Du kriegst nichts mit, klappt super, aber Wochen danach wirst Du nicht fertig. Du hast immer wieder, schlägt dir 1 mit dem Hammer auf den Kopf, weil Du wo war ich überhaupt, ne? Was was hab ich denn gemacht? Du sollst das durchleben. Ja. Wow. Und auch alles, was ich an dir ganz gut hör, Philipp, wirklich aus der Perspektive der Angehörige. Hä, kreativ sein, nicht das 0 8 15. Ihr habt erfahren und auch, was ich gerade auch noch mal gehört hat, ein wichtiges Thema, Kirche. Weil grad die katholische Kirche jetzt natürlich im Moment schon, ja, immer mehr Leute sich aus der Kirche austreten und ihr seid im Bestattungshaus, ihr geht gut damit oder wie macht ihr das oder wie wie wie habt ihr das her in der wandelnden Zeit erfahren? Kannst Du da etwas da mehr drüber sagen? Wir wir sind ja nicht katholische, römisch katholische Kirche, wir sind ja Bestatter für die Menschen. Das heißt, wir haben römisch katholisch, wir haben evangelisch, wir haben konfessionslos, Moslem, Juden auch schon, ein Jude auch schon Bestatter. Das heißt, wir haben ganz viele verschiedene Religionsrichtungen und wir kommen mit jeder Religionsrichtung klar oder anders ausgedrückt, wir wissen, wie wir was bei welcher Religion machen und wenn 1 konfessionslos ist oder möchte halt eben von einem Redner bestattet werden, dann machen wir das auch. Wow. Und ne, und das ist halt eben bei Rede, wir nennen's auc… *(Transcript truncated. Full episode: https://kunden-erlebnis.de/podcast/89-podcast-folge-mit-phillip-sonnen-von-bestattungen-sonnen-regnery)* --- ### Zou jij je eigen product kopen? [Nederlands] URL: https://kunden-erlebnis.de/nl/podcast/88-wurdest-du-dein-eigenes-produkt-kaufen Published: 2025-01-07 In deze korte maar krachtige nieuwjaarsaflevering stelt de host één confronterende reflectievraag centraal, geïnspireerd door Napoleon Hills klassieker 'Think and Grow Rich': zou jij tevreden zijn als je je eigen product of dienstverlening had gekocht? Aan de hand van persoonlijke ervaringen in regionale winkels tijdens de feestdagen laat hij zien hoe slecht klantcontact klanten rechtstreeks naar de concurrent , of het internet , drijft. De kern van de boodschap: het product is zelden het probleem. Het gaat om de beleving eromheen. Met deze vraag als uitgangspunt voor het eerstvolgende teamoverleg zet je een proces in gang van eerlijke zelfreflectie, gedragsverbetering en hogere klanttevredenheid , de Verbinding van Strategie en Werkvloer in de praktijk. **Transcript** Vandaag een podcast over een vraag die je jezelf kunt stellen. Bijvoorbeeld in de teammeeting met je medewerkers, die totaal confronterend is, maar die ook totaal belangrijk is. Luister mee en laat je verrassen welke vraag dat kan zijn. Hallo lieve mensen, de eerste podcast van het nieuwe jaar 2025. En ik had net zo'n geweldig idee voor een podcast, daarom dacht ik, ik neem meteen op, omdat ik dit met jullie wil delen. En dat was het. Ik ben op dit moment bezig mijn jaar 2024 te reflecteren. Het is vandaag de eerste januari dat ik deze podcast opneem. En ik heb deze dag gebruikt om eens te kijken, hoe was het afgelopen jaar? Hoe is het voor mij zakelijk gegaan? En wat kan ik nog veranderen? En daarmee reflecteer ik mezelf elk jaar, sinds dat ik begonnen ben en mezelf zelfstandig heb gemaakt. En sindsdien reflecteer ik mezelf elk jaar om mezelf te verbeteren. En een vraag die voor mij ook meteen heel confronterend was, en dat doe ik aan de hand van een boek dat ik gelezen heb, en dat is een boek van Napoleon Hill en het boek heet Think and Grow Rich. Het is een heel oud boek. Ik geloof dat het in de jaren dertig geschreven is. Dat is nu nog in 2025 absoluut heel actueel. Het is, geloof ik, ook nog een keer opnieuw geschreven. Ik weet het niet precies, maar in dit boek staan 28 vragen en dat is eigenlijk een zelftest die je elk jaar kunt doen om te zien of je gegroeid bent. En dat is natuurlijk niet alleen zakelijk, maar ook hoe je persoonlijk gegroeid bent. En één vraag waarbij ik echt meteen dacht, ah, daar moet ik een podcast over opnemen, dat is de vraag: als ik het afgelopen jaar mijn eigen dienstverlening gekocht had, zou ik dan tevreden zijn geweest met de aankoop? En ik herhaal de vraag nog een keer: als ik het afgelopen jaar in 2024 mijn eigen werk en mijn eigen dienstverlening gekocht had, zou ik dan tevreden zijn met mijn aankoop. En dat is natuurlijk heel interessant, want je kunt deze vraag aan jezelf stellen. Je kunt de vragen ook privé stellen. Dat maakt uiteindelijk echt niet uit. En dat is al een beetje reflectie, daar moet je jezelf even een spiegel voorhouden. En toen ben ik bij mezelf nog eens de rij nagegaan van de trainingen die ik gegeven had. En ik weet niet of jullie de podcast van vorige week gehoord hebben met mijn 3 belangrijkste inzichten die ik had afgelopen jaar. En dan ben ik heel eerlijk, daar waren 2 trainingen bij. Als ik die zelf gekocht had, dan was ik daar niet tevreden mee geweest. Omdat ik zelf vond dat ik de dienstverlening of de aanspraak die ik eigenlijk aan mezelf stel, dat ik die niet gegeven heb aan de opdrachtgever. En dat kan. Ik bedoel, daar kunnen we fouten gemaakt hebben. Dat is echt helemaal geen probleem. Maar dit inzicht heb ik opgedaan, en dat heb ik ook in mijn laatste podcast meegedeeld. Maar waarom wilde ik vandaag ook deze vraag aan jullie stellen? Als jullie een bedrijf hebben en jullie verkopen waren, en ik kom op dit onderwerp omdat ik de afgelopen dagen inkopen heb gedaan voor Kerstmis, voor Oud en Nieuw. Hé, we zijn veel onderweg geweest. We waren in veel winkels geweest, waar we waren gekocht hebben. Het was of een supermarkt, of het waren waren voor Kerst, het was kleding. We zijn in veel winkels geweest. En wees eens eerlijk en ga als eigenaar, als houder van je zaak eens kijken hoe de dienstverlening is die jullie medewerkers en jijzelf leveren aan de klant. En als je dan heel eerlijk bent en je kijkt zelf eens in de spiegel, zou je dan graag klant zijn en bij jou de spullen kopen die je verkoopt? Zou je van je medewerkers of van jezelf, zoals jij adviseert, de producten kopen? Want ik ben heel eerlijk, ik ben de afgelopen 3, 4 weken in verschillende winkels geweest en dat was deels hier in de buurt, omdat ik ontzettend graag regionaal koop, maar het was ook in de stad. In beide omgevingen ben ik in sommige winkels geweest waar ik echt dacht, hier koop ik niks. En dat was niet alleen in de stad. Dat was ook heel dichtbij mij regionaal. Als ik bijvoorbeeld een winkel binnenkom en ik kom de zaak binnen en ik denk, ja, ik weet niet precies, 10 meter verderop zit een medewerker achter de toonbank, achter zijn computer. Die kijkt op, ziet de persoon nauwelijks, omdat zijn hoofd nog voor de helft achter het scherm zit en roept, ja, goedemorgen, hoe kan ik u helpen? En ik denk, moet ik nu in deze winkel beginnen te schreeuwen om te zeggen wat ik nodig heb? Ik heb toen niks gezegd, omdat ik dacht, ik loop eerst naar deze persoon toe en zeg dan wat ik wil. En toen vroeg hij nog een keer, blijkbaar had ik niet snel genoeg geantwoord. Had hij nog een keer gevraagd, ja, waarmee kan ik u helpen? En toen heeft mijn dochter geantwoord, omdat ze erbij was, omdat ze zich eigenlijk een beetje schaamde dat ik niet antwoordde. En toen heb ik gezegd, ja Sarah, ik schreeuw hier niet door de winkel. Dat doe ik niet. Ik wist ook niet of er nog meer klanten waren. Ik had niet de indruk dat er nog meer klanten waren, maar dat wil ik niet doen. En toen heeft mijn dochter gezegd wat we nodig hadden en hij zei, ja, ik heb dit, dit en dit en dat hangt hier. Ik ben heel eerlijk, als je als eigenaar van een winkel dit zo meemaakt, dan wil je toch je eigen waren niet kopen, of wel? En zo kan ik nog meer voorbeelden noemen, maar deze vraag is heel, heel belangrijk. En wees eens eerlijk en loop eens de winkel in en zet de klantenbril op. Wat zie je? Wat voel je met je buik? Wat voel je? Hoe is de sfeer? En hoe wordt er bijvoorbeeld, als het om waren gaat, hoe wordt alles uitgelegd? Zou je zelf, als je klant zou zijn, tevreden zijn met de uitleg die gegeven wordt? Wordt de klant gewaardeerd? Wordt de klant gehoord? Want uiteindelijk draait het niet om jou, het draait om de klant. Kijk of je zelf klant bent. En zou je dan deze waren kopen, omdat de dienstverlening uniek is? Want ik ben heel eerlijk, ik heb afgelopen jaar 2 trainingen gegeven en daar was ik echt niet tevreden over. Uiteindelijk is alles op zich goed gegaan, maar heb ik ook gereflecteerd. Wat had ik anders kunnen doen? Wat kan ik de volgende keer verbeteren? Wat moet ik doen, zodat ik de volgende keer dezelfde training zou afnemen? Dat ik zo ontzettend tevreden ben dat ik het zou afnemen. En let daar daarom op. En nog een keer, het ligt heel vaak niet aan de waren, want de waren zijn goed. Maar de waren kunnen mensen ook overal kopen, hé. Ik bedoel, ik klap mijn laptop open en ik kan overal alles tienvoudig kopen. Maar waarom zou de klant bij jou kopen? En als je deze dienstverlening eens onder de loep neemt, zou je de waren met deze dienstverlening, die op dit moment door jou of je medewerkers geleverd wordt, zou je dan deze dienstverlening kopen? Of zeg je, nee, dat zou misschien nog iets beter kunnen? En stel de vraag bij de volgende teammeeting, bij de volgende teammeeting die je hebt met je medewerkers nu aan het begin van dit jaar, stel de vraag, hey medewerker, hey lieve mensen, als je nu klant zou zijn in onze winkel, zou je dan met deze dienstverlening de waren kopen? Of zeg je, nee, eigenlijk niet? En als je heel eerlijk bent, zijn er veel dingen die goed gaan, maar er zitten soms ook dagen bij, zoals ik bijvoorbeeld net met deze medewerker heb meegemaakt, dat dit gedrag absoluut niet kan en dat ik ook uit deze winkel ben gegaan en heb gezegd, ik bestel het via internet en ik heb het dan ook daadwerkelijk via internet besteld. En dat was een regionale winkel hier in de omgeving in de Eifel en ik gun het hen, maar als ik zo behandeld word, zou ik dat niet doen. En zo is het ook bij jullie, bij mij. Ik moet mezelf ook onder de loep nemen. Elk jaar reflecteren, wat kan ik beter doen? Welke dienstverlening zou ik afnemen en welke niet? Waar kan ik nog iets toevoegen? Waar kan ik nog iets aan doen? Aan welke knoppen kan ik draaien, zodat ik de volgende keer 100 procent overtuigd ben dat ik mijn eigen waren ook daadwerkelijk met deze dienstverlening zou kopen. Daarom herhaal ik nog een keer deze vraag die je bij de volgende teammeeting aan je medewerkers zou moeten stellen. Als zij het afgelopen jaar hun eigen dienstverlening of eigen product gekocht hadden, zou je dan tevreden zijn geweest met deze aankoop. En in dit geval, zou je dan tevreden zijn geweest met de dienstverlening die geleverd is om dit product of deze waren te kopen. En daarmee vandaag een korte en krachtige podcast, maar absoluut deze vraag, stel jezelf de vraag nu, zodat je online beoordeling of de NPS-score, als je die hebt, als je die bijhoudt, dat die hoger wordt. Daarmee kun je jezelf reflecteren. Doe dat. Sowieso heel, heel hartelijk dank voor het luisteren. Dit is een korte en krachtige podcast en dat zal ik binnenkort ook steeds meer doen. Kort, krachtig, gewoon één inzicht, waar je sowieso mee kunt beginnen, die je meteen in je teammeeting kunt toepassen. Ik kijk er in ieder geval naar uit tot de volgende keer en ik hoop jij ook en heel, heel, heel hartelijk dank voor het luisteren en het allerbeste voor het nieuwe jaar 2025. Heel hartelijk dank. Doei, doei. --- Dit transcript is vertaald vanuit het Duits. --- ### Würdest du dein eigenes Produkt kaufen? [Deutsch] URL: https://kunden-erlebnis.de/podcast/88-wurdest-du-dein-eigenes-produkt-kaufen Published: 2025-01-07 Hast du dir schon einmal die Frage gestellt: „Wenn ich mein eigenes Produkt oder meine eigene Dienstleistung im letzten Jahr gekauft hätte, wäre ich dann mit dem Kauf zufrieden?“ Diese kraftvolle Frage, inspiriert von Think and Grow Rich von Napoleon Hill, hält dir einen ehrlichen Spiegel vor. Sie hilft dir, darüber nachzudenken, welchen Mehrwert du bietest, ob du deine Versprechen eingehalten hast und ob deine Kunden wirklich zufrieden sind. In diesem Podcast tauche ich tiefer in diese eine Frage ein und erkläre, warum es so wichtig ist, regelmäßig innezuhalten , sowohl als Unternehmer:in als auch im Team. Ich spreche über: Wie diese Frage dir hilft, kritisch auf deine Arbeit zu schauen. Warum Reflexion entscheidend für Wachstum ist. Wie du diese Frage in Teammeetings nutzen kannst, um gemeinsam besser zu werden. Lass dich inspirieren, deinen Blick auf dein Produkt, deine Dienstleistung oder Zusammenarbeit zu schärfen, und entdecke, wie du mehr Wert für deine Kunden und dich selbst schaffen kannst. 🎧 Hör jetzt rein und stell dir die Frage: Bin ich wirklich stolz auf das, was ich anbiete? **Transcript** Heute ein Podcast über eine Frage, die Du dich selber stellen kannst. Zum Beispiel in den Teammeeting mit deinen Mitarbeitern, die total konfrontierend ist, aber die total wichtig ist. Hör rein und lass dich überraschen, welche Frage das es sein kann. Hallo liebe Leute, der erste Podcast von das neue Jahr 2025. Und ich hatte gerade son tolles Idee für einen Podcast, deswegen hab ich gedacht, ich nehme sofort auf, weil ich das mit euch teile möchte. Und das war's. Ich bin gerade da an, mein Jahr 2024 zu reflektieren. Es ist jetzt heute ist es der erste Januar, dass ich diesen Podcast aufnehme. Und ich hab diesen Tag benutzt, mal zu gucken, wie war das ab das letzte Jahr? Wie ist es für mich geschäftlich gelaufen? Und was kann ich noch ändern? Und damit reflektiere ich mich jedes Jahr, seit dass ich angefangen bin und hab ich mich selbstständig gemacht. Und seitdem reflektiere ich mich jedes Jahr, mich zu verbessern. Und eine Frage, die für mich auch sofort sehr konfrontierend war und das mach ich anhand von ein Buch, was ich gelesen habe und das ist ein Buch von Napoleon Hill und das Buch heißt think and grow rich. Ist sehr altes Buch. Ich glaub, dass es in den Dreißigjahr geschrieben worden ist. Das ist jetzt noch 2025 absolut sehr aktuell. Es ist, glaub ich, auch noch mal wieder neu geschrieben worden. Ich weiß es nicht genau, aber in diesem Buch stehen 28 Fragen und das ist eigentlich ein Selbsttest, die Du jedes Jahr machen kannst, zu sehen, ob das Du gewachsen bist. Und das ist nicht nur allein geschäftlich natürlich, aber auch, wie Du persönlich gewachsen bist. Und eine die für mich wirklich war, sofort gedacht habe, ah, da muss ich einen Podcast über aufnehmen, das ist die Frage, wenn ich das letzte Jahr meine eigene Dienstleistung gekauft hatte, würde ich dann zufrieden gewesen sein mit den Ankauf? Und ich wiederhol noch mal die Frage, wenn ich das letzte Jahr in 2024 meine eigene Arbeit und meine eigene Dienstleistung gekauft hat, würde ich dann zufrieden sein mit meine Ankauf. Und das ist natürlich sehr interessant, weil Du kannst diese Frage an dich selber stelle. Du kannst die Fragen auch privat stellen. Das ist letztendlich ist das wirklich egal. Und das ist schon bisschen Reflektion, ion, da musst Du dich halt 'n Spiegel vorhalten. Und dann bin ich bei mir selber bin ich noch mal die Reihe nachgegangen von den Trainings, die ich gemacht hatte. Und ich weiß nicht, ob das ihr den Podcast von letzte Woche gehört habt mit meinen 3 wichtigste Erkenntnisse, die ich hatte letztes Jahr. Und dann bin ich ganz ehrlich, da waren 2 Trainings dabei. Wenn ich die selbst gekauft hatte, dann war ich da nicht zufrieden mit gewesen. Weil ich selber fand, dass ich die Dienstleistung oder den Anspruch, die ich eigentlich an mich selber stelle, dass ich die nicht gegeben habe für den Auftraggeber. Und das kann. Ich meine, da können wir Fehler gemacht. Das ist wirklich gar kein Problem. Aber diese Erkenntnis hab ich gemacht, das hab ich dann auch in mein letzte Podcast mitgeteilt. Aber warum wollte ich heute euch diese Frage auch mal stellen? Wenn ihr Geschäft habt und ihr verkauft Waren und ich komm auf diesen Thema, weil ich die letzte Tagen Einkauf gemacht habe für Weihnachten, für Silvester. Hä, wir sind viel unterwegs gewesen. Wir waren viel in viele Geschäfte waren wir unterwegs, wo wir Waren gekauft habe. Entweder war's Supermarkt, entweder war es Ware für Weihnacht, es war eine Klamotte. Wir sind in viele Geschäfte sind wir gewesen. Und bin mal es ganz ehrlich und geh als Eigentümer, als Inhaber von dein Geschäft und guck an, wie die Dienstleistung ist, die eure Mitarbeiter und die Du selber leistet, den Kunde gegenüber. Und wenn Du dann ganz ehrlich bist und Du guckst selber mal in den Spiegel, würdest Du dann gerne Kunde sein und bei dir die Sachen kaufen, die Du verkaufst? Würdest Du von deine Mitarbeiter oder von dich selber, wie Du berät, würdest Du die Produkte kaufen? Weil ich bin ganz ehrlich, ich bin die letzte 3, 4 Woche bin ich in unterschiedliche Geschäfte unterwegs gewesen und das war zum Teil war das hier vor Ort, weil ich kauf unheimlich gerne regional, aber es war auch in der Stadt. In beide Umgebungen bin ich in manche Geschäfte gewesen, wo ich wirklich gedacht habe, hier kauf ich nix. Und das war nicht nur allein in der Stadt. Das war auch total nah bei mir regional. Wenn ich in ein Geschäft reinkomme zum Beispiel und ich komm den Lader rein und ich denk, ja, ich weiß nicht genau, 10 Meter weiter sitzt ein Mitarbeiter hinter der Theke, hinter seinen Computer. Der guckt auf, sieht der Person kaum, weil sein Kopf noch hinter für die Hälfte hinter den Bildschirm steckt und ruft, ja, guten Morgen, wie kann ich ihr helfen? Und ich denke, muss ich jetzt in diesem Geschäft anfangen zu schreien, zu sagen, was ich brauche? Ich hab dann nix gesagt, weil ich denk, ich lauf erst mal zu diese Person und sag dann, was ich will. Und dann ging er noch mal, weil anscheinend hab ich nicht schnell genug das Antwort gegeben. Hatte noch mal gefragt, ja, womit kann ich Ihnen helfen? Und dann hat meine Tochter geantwortet, weil sie war dabei, weil sie sich eigentlich bisschen geschämt hat, dass ich nicht antworten sollte. Und dann hab ich gesagt, ja, Sarah, ich schrei hier nicht durch durch den Laden. Das mach ich nicht. Ich wusste auch nicht, ob das noch mehr Kunde war. Ich hatte nicht den Eindruck, dass da noch mehr Kunde war, aber das will ich nicht machen. Und dann hat meine Tochter gesagt, was wir brauchen und hat er gesagt, ja, ich hab das, das und das und das und das hängt hier. Ich bin ganz ehrlich, wenn Du als Eigentümer von einem Geschäft das so erlebst, da willst Du doch deine eigene Ware nicht kaufen, oder? Und so kann ich noch mehr Beispiele nennen, aber diese Frage, die ist sehr, sehr wichtig. Und bin mal ehrlich und lauf mal in dem Geschäft und setz die Kundenbrille auf. Was siehst Du? Was spürst Du mit deinen Bauch? Was spürst Du? Wie ist die Atmosphäre? Und wie wird zum Beispiel, wenn es Ware geht, wie wird alles erklärt? Würdest Du selber, wenn Du Kunde sein wirst, würdest Du selber zufrieden sein mit die Erklärung, die gegeben wird? Wird der Kunde wertgeschätzt? Wird der Kunde gehört? Oder weil letztendlich dreht es nicht dich, es dreht den Kunde. Guck, ob dass Du selber Kunde bist. Und würdest Du dann diese Ware kaufen, weil die Dienstleistung einzigartig ist? Weil ich bin ganz ehrlich, ich hab letztes Jahr hab ich 2 Trainings gegeben und da wirklich, da war ich nicht zufrieden. Letztendlich ist alles an sich gut gegangen, aber hab ich auch reflektiert. Was hätte ich anders machen können? Was kann ich beim nächstes Mal verbessern? Was muss ich tun, damit ich nächstes Jahr die gleiche Schulung abnehmen würde? Dass ich so was von unheimlich zufrieden bin, dass ich abnehmen würde. Und deswegen beachte das. Und noch mal, es liegt ganz oft dicht an die Ware, weil die Ware ist gut. Aber die Ware können die Menschen auch überall kaufen, hä. Ich meine, ich ich klapp meinen Laptop auf und ich kann überall alles in zehnfach kaufen. Aber warum soll der Kunde bei dir kaufen? Und wenn Du diese Dienstleistung mal unter der Lupe nimmst, würdest Du die Ware mit diese Dienstleistung, die in der in diesem Moment von dich oder deine Mitarbeiterin geleistet wird, würdest Du dann diese Dienstleistung kaufen? Oder sagst Du, nein, das könnte vielleicht noch bisschen besser? Und stell die Frage bei den nächste Teammeeting, bei den nächste Teammeeting, die Du hast mit deine Mitarbeiter jetzt beim Anfang dieses Jahre, stell die Frage, hey Mitarbeiterin, hey liebe Leute, wenn jetzt, wenn Du Kunde wärst in unserem Geschäft, würdest Du dann mit diese Dienstleistung die Ware kaufen? Oder sagst Du, nein, eigentlich nicht? Und wenn Du ganz ehrlich bist, da sind viele Sachen, die laufen gut, aber es sind manchmal auch Tage dabei, wie ich zum Beispiel gerade mit diese Mitarbeiter geschätzt habe, dass dieses Verhalten absolut nicht geht und dass ich auch von diese Lage bin ich ich bin rausgegangen und ich hab gesagt, ich bestell es über Internet und ich hab es dann auch tatsächlich über Internet bestellt. Und das war regionale Geschäft hier in der Gegend in der Eifel und ich gönn ihnen das, aber wenn ich so behandelt werde, würde ich das nicht machen. Und so ist es auch bei euch, bei mir. Ich muss mich selber auch unter die Lupe nehmen. Jedes Jahr reflektieren, was kann ich besser machen? Welche Dienstleistung würde ich abnehmen und welche nicht? Wo kann ich noch etwas dazugeben? Wo kann ich noch etwas anmachen? Wo an welche Schrauben kann ich drehe, dass ich nächstes Mal 100 Prozent überzeugt bin, dass ich selber meine eigene Ware auch tatsächlich mit diese Dienstleistung kaufen würde. Deswegen ich wiederhole noch mal diese Frage, die Du bei der nächste Teammeeting deinem Mitarbeiter stellen solltest. Wenn sie das letzte Jahr ihre eigene Dienstleistung oder eigene Produkt gekauft hätte, würdest Du dann zufrieden gewesen sein mit dieser an Und in diesem Fall würdest Du dann zufrieden gewesen sein mit der Dienstleistung, die gegeben worden ist, diesen Produkt oder diese Waren zu kaufen. Und damit heute eine kurz und knackige Podcast, aber die absolut diese Frage, stell dir die Frage jetzt, damit deine Onlinebewertung oder der MPS Score, wenn Du die hast, wenn Du die hantierst, dass die höher wert war. Damit kannst Du dich selber reflektieren. Mach das. Auf jeden Fall vielen, vielen lieben Dank fürs Zuhören. Ist eine kurz und knackige Podcast und das werde ich demnächst auch immer mehr machen. Kurz knackig, einfach ein Erkenntnis, wo Du auf jeden Fall mit anfangen kannst, die Du sofort in deine Teammeeting anwenden kannst. Ich freu mich auf jeden Fall auf nächstes Mal und ich hoffe Du auch und vielen, vielen, vielen lieben Dank fürs Zuhören und alles Bestes für das neue Jahr 2025. Vielen lieben Dank. Tschüs, tschüs. --- ### Meine 3 Top-Learnings von 2024! [Deutsch] URL: https://kunden-erlebnis.de/podcast/87-meine-3-top-learnings-von-2024 Published: 2024-12-31 Im letzten Podcast des Jahres 2024 teilt Trainerin Anna Marie ihre drei wichtigsten persönlichen Einsichten und Wendepunkte des Jahres. Erstens: Umgib dich mit den richtigen Menschen , Mastermind-Gruppen, Netzwerke und Coworking-Spaces haben ihr geholfen, ihre Ziele zu erreichen. Zweitens: Fehler sind keine Fehler, sondern Lernchancen , sie schildert ehrlich, wie sie eigene Grenzen überschritt und was sie daraus mitnimmt. Drittens: Kommunikation ist der Schlüssel zur Kundenzufriedenheit , nicht nur im direkten Kundenkontakt, sondern vor allem in der internen Abteilungskommunikation. Die Verbindung von Strategie und Werkvloer zeigt sich hier besonders deutlich: Diagnose → Datenkopplung → Verhaltensübersetzung → Prozessverankerung → interner CX-Verantwortlicher als Borger. Ein reflektierter Jahresabschluss mit konkreten Impulsen für 2025. **Transcript** Ja, dieses Mal ein Podcast, der letzte Podcast von 2024 und ich möchte euch im ersten Schritt herzlich danke für alle tolle Nachrichten, den ich bekommen habe über meinen Podcast, über Instagram, DMs. Ich hab so viele Nachrichten bekommen, dass ihr gute Laune bekommt, dass ihr daraus lernt. Und ich bin froh, dass ich mein Wissen teilen kann, weil letztendlich macht das Leben mehr Spaß, wenn Du motiviert bist. Und deswegen teile ich heute mit euch meine 3 wichtigste Einsichten, die ich hatte in 2024. Erlebnisse, die für mich ein Wendepunkt waren, dass ich dieses Jahr auch wieder gewachsen bin. Und diese 3 Punkte geborene ich euch mit, damit ihr das Wissen auch umsetzen kannst in 2025. Das ist das Wichtigste, was wir machen können. Vielen lieben Dank, viel Spaß beim Reinhören und ich freue mich auf nächstes Jahr. Hallo liebe Leute, heute wieder ein Podcast Kundeerlebnis der Podcast. Und es ist heute mein letzter Podcast für 2024, weil heute haben wir Montag, den dreißigste Dezember und morgen ist wieder der letzte Tag von dieses Jahr. Und ich weiß nicht, wie es mit euch geht, aber bei mir ist es so, dass ich am Ende des Jahres son bisschen so bisschen zurückguck nach das letzte Jahr. Was ist so gelaufen? Was was hat sich getan? Wo hab ich mich geändert? Was ist gut gegangen und was ist nicht gut gegangen? Was sind mein 3 wichtigste Erlebnisse, was ich quasi als 'n Wendepunkt sehe, was mich letztendlich auch wachsen lass, was mich hätten wachsen lassen? Und ich ich geh jeden Tag geh ich ja mindestens eine halbe Stunde alleine in der Natur. Das mache ich jeden Tag in der frischen Luft. Ich muss mich manchmal dann auch dazu zwingen, das zu machen, weil ich schaffe es auch nicht immer. Ich hab auch nicht immer Bock, das zu tun, aber ich tu es einfach, weil ich weiß, dass es mich auf jeden Fall etwas bringt. Und die letzte 2 Tage hab ich das gemacht und jedes Mal hab ich noch mal bisschen so das ganze Jahr durch meinen Kopf gehen lassen und hab ich mal gedacht, ja, was sind eigentlich mein mein 3 wichtigste Einsicht oder mein 3 wichtigste Sache, die ich dieses Jahr erlebt habe, wo ich von gewachsen bin. Das Dieses Mal ist es kein Podcast, wirklich Tipps zu geben. Ja klar, gebe ich natürlich auch Tipps, aber es sind meine persönliche Einsicht, die ich gehabt hab und die mich letztendlich auch wieder wachsen lassen. Weil letztendlich ist es natürlich wichtig, wir haben Ziele. Ich mach immer im Januar mach ich meine Ziele für das nächste Jahr. Ich will natürlich auch persönlich wachsen. Ich will persönlich wachsen und ich will natürlich auch wachsen als Trainerin will ich wachsen. Und das kann ich nur allein tun, damit ich quasi reflektiere und auch mich selber noch mal in den Spiegel anschaue. So Anomarie, was hast Du dieses Jahr gelernt? Und diese 3 Sachen, meine wichtigste Einsichte, die werde ich heute mit euch teile, weil ich denke, dass ihr selber da auch etwas daran habt, dass ihr die selber auch in eurem Leben, in eurem Betriebe, in eurem Unternehmen oder auch in eurem Privatleben nützen könnt, damit auch wachsen können. Und da muss ich auch gleich denken an meine Tochter diese Woche, weil das ist dann ganz etwas anders, aber das war auch tolles Einsicht. Das das geborene ich auch noch mal an top dazu. Das war, ich war mit meiner Tochter waren wie ein ein Augentwanderer in die Natur, ja. Da da eignet sich natürlich diese Tage, die wir gehabt haben über Weihnachten, eignet sich da total gut dafür. Und dann haben wir mal gesprochen über Wissen teilen. Manchmal, ja, ich hab eine eigene Unternehmen und manchmal haben wir Angst, bestimmt bestimmtes Wissen zu teilen und das quasi umsonst weiterzugeben, weil wir Angst haben, dass wir zu viel weggeben. Und das ist natürlich völliger Blödsinn, weil ich glaube wirklich in das Gesetz von Gegenseitigkeit, wenn ich geborene, bekomm ich auch wieder zurück. Und dann hat unsere Tochter noch mal zu mir gesagt, Mama, das stimmt Und es ist auch noch so, dass Wissen, das gehört nicht dir. Das Wissen, was wir habe, gehört eigentlich uns allen. Und deswegen ist es auch wichtig, dass wir unsere Wissen, den wir haben, wir die auch tatsächlich teilen miteinander, damit wir allen wachsen können. Und ich glaube, mit das Einsicht oder diesen Punkt hab ich schon Statement gemacht und glaub ich auch da daran, dass es letztendlich auch so ist. Und das ist so mal ein Einsicht, die ich euch mitgeben kann. Das bedeutet, wenn ihr Wissen habt, teilt das mit anderen Menschen und denkt nicht, ah, aber wenn ich das jetzt teile, dann weiß er oder sie das auch und dann wird er vielleicht noch bisschen kluger wie ich. Hey, das ist natürlich völliger Blödsinn. Du kannst nicht zu viel Wissen weggeben, weil jeder verdient es, Wissen, was Du hast, das auch zu lernen, wenn natürlich andere Person dafür offen steht. Aber das find ich schon mal etwas Tolles, wo ich dann auch sofort mit anfangen soll und deswegen auch gedacht hab, ah, ich muss die 3 wichtigste Punkte muss ich mit euch teilen, damit mein Wissen auch wieder weitergeht. Ich geborene euch 3 Einsichten mit und dann fang ich jetzt auch sofort an mit das erste Punkt. Das ist, dich mit der richtigen Menschen umgeben. Die richtigen Menschen sich zu haben. Und das ist in Einsicht, was mir dieses Jahr noch mehr bewusst geworden ist. Dann meine ich damit die richtigen Menschen. Natürlich haben wir Familie, die total wichtig ist, aber wenn Du wachsen willst oder wenn Du zum Beispiel etwas erreichen möchtest in deinem Leben wie ich. Ich bin Trainerin, ich bin Unternehmerin und ich möchte etwas erreichen. Ich möchte mein Wissen gerne weiterverbreiten und ich möchte mein Unternehmen auch wachsen lassen. Das bedeutet, es ist wichtig für mich, dass ich mich tatsächlich auch umgebe mit Menschen, wo ich wieder von lernen kann. Einerseits als Trainerin, dass ich mich dann auch mit den richtigen Menschen umgebe, die auch zum Beispiel Menschen, die auch Trainerin sind, die schon bisschen weiter sind wie ich, wo ich von lernen kann, dass ich quasi immer noch wachsen kann. Und zweites, dass ich auch aus Unternehmen wachsen kann, dass dass ich auch total bewusst mich auch umgebe mit Menschen, die auch ein Unternehmen habe, die auch wachsen wollen. Und warum ist das wichtig? Ganz klar, wir Menschen, wir werden der Durchschnitt von der 5 Personen, wo wir uns am meiste mit verbringen. Das bedeutet, wenn ich mich nur umgeben soll und es gibt kein gut oder falsch, ja, weil jedem Mensch ist okay. Soll ich es so sagen? Aber wenn ich mich umgebe mit Menschen, die nicht gerne eigenen Betrieb habe oder die kein Trainerin sind und zum Beispiel Angst habe, für eine Gruppe zu stehen, die würde dann dementsprechend so auch reden. Die würde auch sagen, nee, für eine Gruppe stehen würde, hä, das würde mich Angst machen. Und ich hab immer Angst auch in der Öffentlichkeit zu reden oder mit Menschen, die Angst haben selbstständig zu sein, weil die zum Beispiel Angst haben, dass sie nicht genau wissen, was jeden Monat da reinkommt oder dass die auch selber ihre Aufträge suchen müssen. Wenn ich mich umgebe mit solche Leute, dann ist es für mich schwieriger, mich da durchzusetzen. Und es muss nicht so sein, dass ich mich nur allein umgebe mit Menschen, die in eigene Unternehmen haben und die zum Beispiel auch Trainerin sind, Trainer oder Trainerin sind. Aber es hilft mir, weiterzukommen. Deswegen ist es zum Beispiel total wichtig, dass ich in paar Mastermind Gruppe bin, wo Trainer sind. Wo Trainer sind, wo wir uns austauschen mit Praxisbeispiele, wo wir uns austauschen mit Herausforderungen, die wir allen haben, wo wir uns austauschen mit Übungen, die wir in unsere Schulungen anwenden können. Wo wir uns austauschen über Themen, wo ich nicht so viel über weiß und wo ich gerne über lernen möcht mach. Und das ist mir dieses Jahr noch mal extra wichtig geworden, weil ich quasi einen neuen Weg, ich hab meinen Betrieb noch klarer dargestellt. Ich weiß noch besser, welche Zielgruppe ich bedienen will. Und ich weiß noch besser, was ich lernen muss, diese Zielgruppe bedienen zu können. Und deswegen war für mich dieses Jahr diese Mastermindgruppe so was von wichtig, neue Sache zu lernen, mich weiterzuentwickeln und auch meine Herausforderungen mal zu sagen, dass ich darüber reden könnte. Und das ist genauso mit dem Netzwerk, dass ich bei beigetreten bin und dass ich mich umgebe hab mit frauliche Unternehmerinnen, die selbstständig arbeite, die genau auch eigenes Betrieb habe, genauso wie ich, mal mit unsere Herausforderungen zu reden, über unsere Gedanken zu reden, über den Ängsten, den wir haben, aber auch unsere Erfolge zu feiern und uns gegenseitig noch mal zu unterstützen. Und das dass diese Menschen, dass es diese Gruppe gibt, das ist so was von wichtig und das ist mir dieses Jahr noch mir bewusst geworden, dass ich auch für nächstes Jahr gewählt habe, in diesen Mastermind Group zu gehen, noch auch zu wachsen und mit diese gleichstimmten Menschen zu reden. Und zum Beispiel den Coworking Space, die ich seit September habe, mit diesen Unternehmen, dass auch allen Einzelunternehmen sind, zusammen den Büro zu haben. Das ist nicht nur allein das Biete von Schreibtisch, aber es ist letztendlich, dass wir uns zusammensitzen, dass wir alle die gleiche Herausforderung haben und dass ich dadurch auch eine schöne Zusammenarbeit habe. Und dass diese Menschen so was von wichtig sind, wo Du dich mit umgibst, weil Du letztendlich den Durchschnitt wirst von der 5 Leute, wo Du dich am meisten mit umgibst. Und wenn das Leute sind, wo Du keine Energie von bekommst, dann musst Du das dich selber noch mal anschauen. Mit welche Leute würde ich mich in 2025 umgebe? Und ich habe dieses Jahr gemerkt, wie wichtig das es ist und deswegen bin ich froh, dass ich dieses Jahr den Mastermindcrupp hatte mit die Trainerinnen, mit diese selbstständige Unternehmerinnen, die die gleiche Herausforderung hatte wie ich. Dass ich mich angeschlossen habe bei Netzwerktreffen und dass ich in Coworking Space habe, dass ich ein Büro gemietet habe in ein Coworking Space und dass wir zusammen mit Einzelunternehmen darin arbeite und dass es nicht nur allein den Schreibtisch ist, dass es miete, dass ich miete, aber dass ich quasi auch Wissen bekomm von diese Leute. Und ich kann mein Wissen mit deren teilen und die können deren Wissen mit mir teilen. Und das ist mir noch wirklich so was von bewusst geworden, dass dieses Treffen mit diese 3 unterschiedliche Gruppe von Menschen, dass es nicht nur sind, aber auch Impulsen und Motivationen sind, meine eigene Ziele zu verfolgen. Und ich wusste es, aber für 2024 kann ich dir ganz klar sagen, ist es mir noch bewusster geworden und hab ich auch dieses Jahr für 25 den Script gemacht, auch wieder an diese 3 Sachen, diese 3 Sachen weiterzumachen, weil das mir dieses Jahr so weit gebracht hat. Ich hab meine Ziele erreicht, ich hab meine Umsatzziele erreicht und ich hab meine persönliche Ziele erreicht. Und das hatte ich nicht machen können, wenn ich mich nicht umgeben hatte mit den richtigen Menschen. Deswegen ist das für mich Punkt Nummer 1, die absolut das Wichtigste ist, was ich in 2024 gemacht habe. Weil Menschen, mit denen wir uns umgeben, beeinflusse unsere Denkweise, beeinflusse unsere Entscheidungen und unsere Wachstum. Wenn wir von Personen umgeben sind, die unsere Zielen und Werte teilen, dann ja, dann entsteht eine Dynamik, die uns antreibt. Und das können nur allein diese Menschen tun. Und dann kommst Du in eine positive Motivation. Und was dann auch cool ist, in solche Gruppe gibt es kein Konkurrenzdenken. Es gibt eine gegenseitige Unterstützung, ein ehrliches Feedback und das gemeinsame Streben nach Verbesserungen. Und das kann man nur allein bekommen von gleichgestellte Menschen. Mein zweiter Punkt ist Lernen von Fehlern. Ja, und das war vielleicht, das waren Einsicht dieses Jahr, da fand ich schwierig, da bin ich ganz ehrlich in, weil ich hab Fehler gemacht 100 Prozent. Ich bin Mensch, aber trotzdem ist es nicht schön, wenn man Fehl… *(Transcript truncated. Full episode: https://kunden-erlebnis.de/podcast/87-meine-3-top-learnings-von-2024)* --- ### Mijn 3 Belangrijkste Inzichten van 2024 [Nederlands] URL: https://kunden-erlebnis.de/nl/podcast/87-meine-3-top-learnings-von-2024 Published: 2024-12-31 In deze laatste aflevering van 2024 deelt Ann-Marie haar drie belangrijkste persoonlijke en professionele inzichten van het afgelopen jaar. Ze reflecteert op de kracht van de juiste omgeving: mastermindgroepen, netwerken en coworking spaces die haar hielpen groeien. Ze is ook eerlijk over een fout die ze maakte bij een training over moeilijke klanten , te grote groep, te divers publiek , en wat ze daarvan leerde over grenzen stellen. Tot slot bespreekt ze een cruciaal inzicht voor klantgerichtheid: interne communicatie tussen afdelingen is minstens zo belangrijk als het directe klantcontact. Verbindung von Strategie und Werkvloer begint bij goede interne processen. Een inspirerende afsluiter van het jaar vol praktische lessen voor 2025. **Transcript** Ja, deze keer een podcast, de laatste podcast van 2024 en ik wil jullie in de eerste plaats hartelijk bedanken voor alle mooie berichten die ik heb ontvangen over mijn podcast, via Instagram, DMs. Ik heb zo veel berichten ontvangen dat jullie er een goed humeur van krijgen, dat jullie ervan leren. En ik ben blij dat ik mijn kennis kan delen, want uiteindelijk is het leven leuker als je gemotiveerd bent. En daarom deel ik vandaag met jullie mijn 3 belangrijkste inzichten die ik had in 2024. Ervaringen die voor mij een keerpunt waren, waardoor ik dit jaar ook weer gegroeid ben. En deze 3 punten geef ik jullie mee, zodat jullie die kennis ook in 2025 kunnen toepassen. Dat is het belangrijkste wat we kunnen doen. Heel erg bedankt, veel plezier met luisteren en ik kijk uit naar volgend jaar. Hallo lieve mensen, vandaag weer een podcast Klantbeleving de podcast. En het is vandaag mijn laatste podcast voor 2024, want vandaag is het maandag de dertigste december en morgen is alweer de laatste dag van dit jaar. En ik weet niet hoe het met jullie gaat, maar bij mij is het zo dat ik aan het einde van het jaar een beetje terugkijk naar het afgelopen jaar. Hoe is het gegaan? Wat heeft er zich afgespeeld? Waar heb ik mezelf veranderd? Wat is goed gegaan en wat is niet goed gegaan? Wat zijn mijn 3 belangrijkste ervaringen, die ik als een keerpunt zie, die mij uiteindelijk ook hebben laten groeien? En ik ga elke dag minstens een halfuur alleen de natuur in. Dat doe ik elke dag in de frisse lucht. Ik moet mezelf er soms ook toe dwingen om dat te doen, want ik red het ook niet altijd. Ik heb ook niet altijd zin om het te doen, maar ik doe het gewoon, omdat ik weet dat het me in ieder geval iets oplevert. En de laatste 2 dagen heb ik dat gedaan en elke keer heb ik het hele jaar nog eens een beetje door mijn hoofd laten gaan en heb ik gedacht, ja, wat zijn eigenlijk mijn 3 belangrijkste inzichten of mijn 3 belangrijkste dingen die ik dit jaar heb meegemaakt, waar ik van gegroeid ben. Deze keer is het geen podcast om echt tips te geven. Ja natuurlijk geef ik ook tips, maar het zijn mijn persoonlijke inzichten die ik heb gehad en die mij uiteindelijk ook weer hebben laten groeien. Want uiteindelijk is het natuurlijk belangrijk, we hebben doelen. Ik maak altijd in januari mijn doelen voor het volgende jaar. Ik wil natuurlijk ook persoonlijk groeien. Ik wil persoonlijk groeien en ik wil natuurlijk ook groeien als trainer. En dat kan ik alleen maar doen door te reflecteren en mezelf ook nog eens in de spiegel te bekijken. Zo van, Anomarie, wat heb jij dit jaar geleerd? En deze 3 dingen, mijn belangrijkste inzichten, die ga ik vandaag met jullie delen, omdat ik denk dat jullie er zelf ook iets aan hebben, dat jullie ze zelf ook in jullie leven, in jullie bedrijf, in jullie onderneming of ook in jullie privéleven kunnen gebruiken, zodat jullie ook kunnen groeien. En daarbij moet ik ook meteen denken aan mijn dochter deze week, want dat is dan heel iets anders, maar dat was ook een mooi inzicht. Dat geef ik ook nog even extra mee. Dat was, ik was met mijn dochter op een soort oogwandeling in de natuur. Deze dagen die we hebben gehad over Kerst lenen zich daar natuurlijk heel goed voor. En toen hebben we gepraat over kennis delen. Soms, ja, ik heb een eigen onderneming en soms zijn we bang om bepaalde kennis te delen en die gratis verder te geven, omdat we bang zijn dat we te veel weggeven. En dat is natuurlijk complete onzin, want ik geloof echt in de wet van wederkerigheid, als ik geef, krijg ik ook weer terug. En toen zei onze dochter nog tegen mij, mama, dat klopt. En het is ook nog zo dat kennis niet van jou is. De kennis die we hebben, behoort eigenlijk ons allemaal toe. En daarom is het ook belangrijk dat we onze kennis die we hebben ook daadwerkelijk met elkaar delen, zodat we allemaal kunnen groeien. En ik geloof dat ik met dit inzicht al een statement heb gemaakt en ik geloof er ook in dat het uiteindelijk ook zo is. En dat is zomaar een inzicht dat ik jullie kan meegeven. Dat betekent, als jullie kennis hebben, deel dat met andere mensen en denk niet, ah, maar als ik dat nu deel, dan weet hij of zij dat ook en dan wordt hij misschien nog een beetje slimmer dan ik. Hey, dat is natuurlijk complete onzin. Je kunt niet te veel kennis weggeven, want iedereen verdient het om de kennis die jij hebt ook te leren, als de andere persoon daar natuurlijk voor openstaat. Maar dat vind ik al zoiets moois, waar ik dan ook meteen mee aan de slag moet en daarom ook heb gedacht, ah, ik moet de 3 belangrijkste punten met jullie delen, zodat mijn kennis ook weer verder gaat. Ik geef jullie 3 inzichten mee en dan begin ik nu ook meteen met het eerste punt. Dat is, jezelf omringen met de juiste mensen. De juiste mensen om je heen hebben. En dat is een inzicht dat me dit jaar nog meer bewust is geworden. Daarmee bedoel ik de juiste mensen. Natuurlijk hebben we familie die heel belangrijk is, maar als je wilt groeien of als je bijvoorbeeld iets wilt bereiken in je leven zoals ik. Ik ben trainer, ik ben ondernemer en ik wil iets bereiken. Ik wil mijn kennis graag verder verspreiden en ik wil mijn onderneming ook laten groeien. Dat betekent, het is belangrijk voor mij dat ik me ook daadwerkelijk omring met mensen waar ik weer van kan leren. Enerzijds als trainer, dat ik me dan ook omring met de juiste mensen, bijvoorbeeld mensen die ook trainer zijn, die al een beetje verder zijn dan ik, waar ik van kan leren, zodat ik altijd nog kan blijven groeien. En ten tweede, dat ik ook als onderneming kan groeien, dat ik me ook heel bewust omring met mensen die ook een onderneming hebben, die ook willen groeien. En waarom is dat belangrijk? Heel duidelijk, wij mensen worden het gemiddelde van de 5 personen waar we de meeste tijd mee doorbrengen. Dat betekent, als ik me alleen maar zou omringen, en er is geen goed of fout, want ieder mens is oké. Laat ik het zo zeggen? Maar als ik me omring met mensen die niet graag een eigen bedrijf hebben of die geen trainer zijn en bijvoorbeeld bang zijn om voor een groep te staan, dan zouden die ook dienovereenkomstig praten. Die zouden ook zeggen, nee, voor een groep staan, hè, dat zou me angst aanjagen. En ik ben ook altijd bang om in het openbaar te spreken, of met mensen die bang zijn om zelfstandig te zijn, omdat ze bijvoorbeeld bang zijn dat ze niet precies weten wat er elke maand binnenkomt of dat ze ook zelf hun opdrachten moeten zoeken. Als ik me omring met zulke mensen, dan is het voor mij moeilijker om me daar doorheen te zetten. En het hoeft niet zo te zijn dat ik me alleen maar omring met mensen die een eigen onderneming hebben en die bijvoorbeeld ook trainer zijn. Maar het helpt me om verder te komen. Daarom is het bijvoorbeeld heel belangrijk dat ik in een paar mastermindgroepen zit waar trainers in zitten. Waar trainers zijn, waar we praktijkvoorbeelden uitwisselen, waar we uitdagingen delen die we allemaal hebben, waar we oefeningen uitwisselen die we in onze trainingen kunnen toepassen. Waar we onderwerpen bespreken waar ik niet zo veel over weet en waar ik graag meer over wil leren. En dat is me dit jaar nog een keer extra belangrijk geworden, omdat ik als het ware een nieuwe weg ben ingeslagen, ik heb mijn bedrijf nog duidelijker neergezet. Ik weet nog beter welke doelgroep ik wil bedienen. En ik weet nog beter wat ik moet leren om die doelgroep te kunnen bedienen. En daarom was voor mij deze mastermindgroep dit jaar zo ontzettend belangrijk, om nieuwe dingen te leren, mezelf verder te ontwikkelen en ook mijn uitdagingen te kunnen benoemen, zodat ik daarover kon praten. En dat geldt ook voor het netwerk waarbij ik me heb aangesloten en waarbij ik me heb omringd met vrouwelijke ondernemers die zelfstandig werken, die ook een eigen bedrijf hebben net als ik, om eens over onze uitdagingen te praten, over onze gedachten te praten, over de angsten die we hebben, maar ook om onze successen te vieren en elkaar nog eens te ondersteunen. En dat deze mensen, dat deze groep bestaat, dat is zo ontzettend belangrijk en dat is me dit jaar nog bewuster geworden, zodat ik ook voor volgend jaar heb gekozen om in deze mastermindgroep te gaan, ook verder te groeien en met deze gelijkgestemde mensen te praten. En bijvoorbeeld de coworking space die ik sinds september heb, met die ondernemingen die allemaal eenmanszaken zijn, samen een kantoor te hebben. Dat is niet alleen het aanbieden van een bureau, maar het is uiteindelijk dat we bij elkaar zitten, dat we allemaal dezelfde uitdagingen hebben en dat ik daardoor ook een mooie samenwerking heb. En dat deze mensen zo ontzettend belangrijk zijn, degenen waarmee je je omringt, omdat je uiteindelijk het gemiddelde wordt van de 5 mensen waarmee je de meeste tijd doorbrengt. En als dat mensen zijn waar je geen energie van krijgt, dan moet je dat zelf nog eens bekijken. Met welke mensen ga ik mezelf omringen in 2025? En ik heb dit jaar gemerkt hoe belangrijk dat is, en daarom ben ik blij dat ik dit jaar de Mastermindgroep had met de trainers, met deze zelfstandige onderneemsters die dezelfde uitdagingen hadden als ik. Dat ik me heb aangesloten bij netwerkbijeenkomsten en dat ik in een coworking space zit, dat ik een kantoor heb gehuurd in een coworking space en dat we samen met eenmanszaken daarin werken en dat het niet alleen het bureau is dat ik huur, maar dat ik ook kennis opdoe van deze mensen. En ik kan mijn kennis met hen delen en zij kunnen hun kennis met mij delen. En dat is me echt zo bewust geworden, dat deze ontmoetingen met deze 3 verschillende groepen mensen niet alleen zijn wat ze zijn, maar ook impulsen en motivatie zijn om mijn eigen doelen na te streven. En ik wist het al, maar voor 2024 kan ik je heel duidelijk zeggen dat het me nog bewuster is geworden, en heb ik ook dit jaar voor 25 het plan gemaakt om ook weer met deze 3 dingen door te gaan, omdat dat me dit jaar zo ver heeft gebracht. Ik heb mijn doelen bereikt, ik heb mijn omzetdoelen bereikt en ik heb mijn persoonlijke doelen bereikt. En dat had ik niet kunnen doen als ik mezelf niet had omringd met de juiste mensen. Daarom is dat voor mij punt nummer 1, dat absoluut het belangrijkste is wat ik in 2024 heb gedaan. Want mensen met wie we ons omringen, beïnvloeden onze manier van denken, beïnvloeden onze beslissingen en onze groei. Als we omringd zijn door mensen die onze doelen en waarden delen, dan ontstaat er een dynamiek die ons vooruitdrijft. En dat kunnen alleen deze mensen doen. En dan kom je in een positieve motivatie terecht. En wat dan ook cool is, in zo'n groep is er geen concurrentiedenken. Er is wederzijdse ondersteuning, eerlijke feedback en het gezamenlijk streven naar verbetering. En dat kun je alleen krijgen van gelijkgestemde mensen. Mijn tweede punt is leren van fouten. Ja, en dat was misschien het inzicht van dit jaar, dat vond ik moeilijk, daar ben ik heel eerlijk in, want ik heb fouten gemaakt, honderd procent. Ik ben een mens, maar toch is het niet fijn als je fouten maakt. En ik geef jullie nog een voorbeeld van wat dit jaar mijn grootste fout was. Dat was een training die ik moest organiseren voor een organisatie, en die ging over moeilijke klanten, moeilijke gasten, moeilijke klanten. En de voorbesprekingen over dit onderwerp met die organisatie verliepen niet zo soepel. En dat lag honderd procent aan mij, want ik had heel duidelijk grenzen moeten stellen, honderd procent. Maar ik had eigenlijk altijd gezegd: klachtenmanagement, training in klachten, training in moeilijke klanten of gasten geef ik niet meer individueel. Die geef ik alleen nog in mijn 6-maandenprogramma. Want als je met dit onderwerp werkt, moet er een veilige omgeving zijn. Dat moet er gewoon zijn, dat gaat niet anders. Maar deze organisatie belde me op en zei: Anna Marie, zou jij voor onze organisatie op open inschrijving een training kunnen organiseren over moeilijke klanten of moeilijke gasten, want daar is vraag naar? En ik zei toen: ja, dat kan ik doen.… *(Transcript truncated. Full episode: https://kunden-erlebnis.de/nl/podcast/87-meine-3-top-learnings-von-2024)* --- ### Empathie wint het altijd van taal [Nederlands] URL: https://kunden-erlebnis.de/nl/podcast/86-empathie-schlagt-jede-sprache Published: 2024-12-23 In deze aflevering neemt Anne-Marie Fisses ons mee in een persoonlijk én onthullend ervaringsverhaal. Tijdens een winkelbezoek in Keulen voelt ze zich genegeerd door medewerkers die onderling een andere taal spreken. Ze schrijft haar irritatie toe aan die taal , totdat haar dochter de cruciale vraag stelt: was het de taal, of was het de onvriendelijkheid? Na een avondwandeling met de hond komt de eerlijke conclusie: het echte probleem was dat ze niet gezien werd als klant. De taal versterkte slechts een al bestaand gevoel van uitsluiting. Vanuit het model Diagnose → Gedragsvertaling → Procesverankering laat Anne-Marie zien hoe ondernemers én medewerkers inclusiviteit kunnen waarmaken , niet via perfect taalgebruik, maar via bewust, klantgericht gedrag. Met drie concrete tips sluit ze af over hoe jij als bedrijf het verschil maakt. **Transcript** Meer of minder de schuld gegeven van deze behandeling. Dat gaat eigenlijk bij mij een beetje aan het hart, omdat ik eigenlijk altijd zeg, dit is mijn waarheid, als we communiceren, meer dan 90 procent van de communicatie die we doen, gaat via de non-verbale taal, gebaren, gezichtsuitdrukkingen en dan lichaamshouding en slechts 7 procent gaat over wat er daadwerkelijk gezegd wordt. Ja, goedendag, hier is een nieuwe podcastaflevering van Kundenbegeisterer. Ik ben Anno Marie Fisses en ik ben expert in klantbeleving en ik help bedrijven om de NPS-waarde te verhogen of ervoor te zorgen dat de online beoordelingen beter worden, dat men meer online beoordelingen krijgt en dat de online beoordelingen ook beter worden. En dat doe ik niet met een systeem, dat doe ik ook niet met een programma. Dat doe ik echt alleen zelf. Ik kom naar de bedrijven, ik train de medewerkers, een half jaar werken we samen of 4 maanden werken we samen en ik kijk precies aan welke knoppen we moeten draaien om uiteindelijk meer beoordelingen te krijgen of de NPS-waarde te verhogen. Ik maak een strategie met de bedrijven. Ik kijk waar het hapert. We kijken naar de processen en natuurlijk leer ik de medewerkers ook communicatief beter te reageren op klanten, op klachten, hoe ze daar beter op kunnen reageren. En daarom is wat ik doe ook zeer succesvol, omdat ik natuurlijk niet alleen een training van een halve dag doe. Nee, nee, ik kijk samen met de klant wat we veel beter kunnen doen om uiteindelijk de NPS-waarde te verhogen of meer online beoordelingen te krijgen. En dat doe ik allemaal. Ik ga mee naar de werkvloer, ik loop mee, ik ben in het bedrijf, ik ben er daadwerkelijk bij. We voeren individuele gesprekken, we hebben groepstrainingen. Ja, het is een compleet pakket dat ervoor zorgt dat het bedrijf uiteindelijk betere beoordelingen krijgt of dat de NPS-waarde verhoogd wordt. En heeft u vragen? Ja, dan zou ik het natuurlijk geweldig vinden als u contact met mij opneemt. Ik heb inmiddels ook een nieuwe website, Kundenerlebnis. Ja, ik verheug me er in ieder geval enorm op om met de bedrijven samen te werken. Ik werk op dit moment heel veel samen met ambachtelijke bedrijven, bedrijven die daadwerkelijk bij de klanten thuis komen, en die hun medewerkers dienovereenkomstig ook willen leren hoe ze nog beter met klanten kunnen omgaan, zodat de klant zo enthousiast is en graag nog een keer terugkomt. Ja, dat was nog even kort iets over mij. En vandaag wil ik jullie meenemen naar een praktijkvoorbeeld dat ik vorige week of een paar weken geleden hier heb meegemaakt en hoe ik daarop gereageerd heb en dat uiteindelijk een vraag die mijn dochter stelde, bij mij het bewustzijn heeft gevormd waarvan ik had gedacht dat het eigenlijk helemaal niet waar was. En dat was zo'n goede vraag die ze me stelde. Daarom vandaag een podcast over wat ons echt stoort, klantvriendelijkheid voorbij vooroordelen. En als we aan vooroordelen denken, dan denken we ook heel vaak aan inclusie, inclusiviteit. Ja, daar gaat het tegenwoordig steeds meer over en dat is natuurlijk voor de klantvriendelijkheid ook absoluut heel belangrijk, want hoe inclusief is jouw bedrijf? En ik neem jullie mee in het thema inclusie en hoe onze waarneming vaak beïnvloed wordt door onze eigen denkpatronen en vooroordelen. En die zin herhaal ik nog een keer. Het thema inclusie en hoe onze waarnemingen vaak beïnvloed worden door onze eigen denkpatronen en vooroordelen. Ik heb het nu echt zelf ook weer meegemaakt dat het inderdaad zo is. En daarom neem ik jullie mee, we zijn een paar weken geleden hier, mijn man en ik, naar Keulen gereisd, omdat we nog wat kerstinkopen wilden doen voor de familie. En terwijl we in Keulen waren heb ik daar ook eens een podcast over opgenomen, want daar waren nog meer voorbeelden die ik dan ook graag wil gebruiken voor mijn podcast, en één voorbeeld, dat heeft me tot dit weekend al een beetje beziggehouden. En het was, ik was in een winkel, een groot elektronicabedrijf, waar je wasmachines, wasdroogcombinaties, maar ook computers, telefoons, laptops, televisies, computerspellen enzovoort enzovoort kunt kopen. Ik wil geen naam noemen, maar we kwamen die winkel binnen. We wilden graag voor onze zoon een smartwatch kopen en hij wist ook precies wat hij wilde, maar er waren zo verschillende modellen van dit merk en we wilden ons ook even laten adviseren. Ja, nu denkt u en u heeft volkomen gelijk, nu denkt u, ja, wie doet dat nu in december? Dat klopt, we hadden dat natuurlijk ook veel beter eerder kunnen doen, dat hebben we uiteindelijk niet gedaan. We waren begin december in Keulen en het was op een maandag en we dachten, goed, we doen het gewoon. En ik weet ook dat het niet de tijd is om je in deze periode echt goed te laten adviseren, maar toch, we wisten al welk merk, we wisten niet precies welk model. En we kwamen op deze afdeling en zoals gezegd, het was er al, het was maandagochtend, maar er was al het een en ander gaande. Het was nu niet zo dat de winkel helemaal overvol was, maar er waren wel enkele klanten aanwezig. En ik loop naar die betreffende afdeling en ik zie daar niemand lopen. Er stond ook niemand. Ze hebben allemaal hetzelfde t-shirt aan, zodat je vrij goed kunt herkennen welke personen medewerkers zijn en welke personen klanten zijn. Vind ik altijd heel fijn en ook heel prettig, want dan hoef je niet lang te zoeken. Maar de medewerkers die er waren, die waren 100 procent taakgericht en niet klantgericht. Ze liepen rond, ze waren totaal ja bezig met andere dingen, niet met klanten, maar toch, dat kan ik me in december ook wel voorstellen. Maar uiteindelijk hadden we een medewerker gevonden, maar die was net in gesprek met een andere medewerker. En dat vond ik op zich allemaal niet zo erg. Wat me op dat moment ook stoorde, was dat deze medewerkster en een andere hun eigen moedertaal spraken en ik kan jullie vertellen, dat was geen Duits. Duits is ook niet mijn moedertaal. Mijn moedertaal is Nederlands en ik kon die taal ook niet verstaan. Ik kan Engels, ik kan Duits en ik kan Nederlands en deze 3 talen was het in ieder geval niet. En samen spraken de collega's deze taal. Dat irriteerde me al een beetje of dat irriteerde me eigenlijk heel erg, want op een gegeven moment stonden er niet 2 collega's die deze taal spraken, maar uiteindelijk ook 3 of 4. Ik wilde ze dan ook niet per se onderbreken, want ik wist helemaal niet waarover ze hadden gepraat, maar het irriteerde me echt volledig. Ik bedoel het echt niet slecht, want als je de taal van de klant spreekt, vind ik dat natuurlijk altijd heel goed. Laten we dat in de eerste stap vooropstellen. Als jij de taal van deze klant spreekt, is dat natuurlijk geweldig. Toen ik vroeger bij de toeristeninformatie werkte, als er Nederlandse gasten binnenkwamen, was ik altijd blij, omdat ik hem dan ook in het Nederlands kon adviseren. Op een gegeven moment kwam er een collega, die ik toen uiteindelijk kon onderbreken. Ik vroeg toen of ze me kon helpen. Ze kon me niet helpen, stond met 4 mensen samen, kon me niet helpen. Ik moest me gewoon wenden tot een andere collega die verantwoordelijk was voor deze afdeling. En toen draaide hij zich weer om en in zijn eigen taal, in een andere taal dan Duits, gingen ze weer verder met hun gesprek en ik stond daar. Ik denk, oké, dat is interessant. Wat moet ik nu doen? Ik weet het niet, ik ga maar gewoon weer naar huis. En ik was eigenlijk, ik was echt heel erg geïrriteerd. En ik ben eigenlijk naar mijn gevoel inclusief en ik wil ook graag elke medewerker of elke persoon graag betrekken. En toen zijn we de winkel uitgelopen en ik was echt, ik dacht, goh hé, wat is dit nu? Ik had me op dat moment ook een beetje ongemakkelijk gevoeld, omdat ik me simpelweg buitengesloten voelde. Dat was al interessant en ik heb dat dan ook een paar keer aan andere mensen verteld, hoe mijn ervaring was. Maar ik vond het ook altijd, als ik dat dan ook had verteld, vond ik het niet prettig om het zo te vertellen. Weet je, het heeft mezelf ook een beetje gestoord dat ik uiteindelijk, ja, ik geef trainingen over inclusiviteit. Ik ben op dit moment bezig met vrachtwagenchauffeurs die ook niet allemaal vloeiend Duits spreken, omdat ze voornamelijk uit Kosovo komen en Albanees spreken. En ik zeg ook altijd tegen deze medewerkers, hoor eens, als jullie samen met klanten zijn, kunnen jullie onderling gerust Albanees spreken, maar zodra er een klant bij is, probeer dan in ieder geval Duits te spreken, want anders voelt de klant zich buitengesloten. Zo heb ik me ook in de winkel gevoeld en ik heb toen ook eigenlijk de taal min of meer de schuld gegeven van die behandeling. Dat raakt me eigenlijk een beetje aan het hart, want eigenlijk zeg ik altijd, dit is mijn waarheid: als we communiceren, gaat meer dan 90 procent van de communicatie die we doen via non-verbale taal, gebaren, gezichtsuitdrukkingen en lichaamshouding, en slechts 7 procent gaat over wat er daadwerkelijk gezegd wordt. En ergens kon ik in mijn hoofd ook niet helemaal meekomen, want dat is mijn waarheid, wat ik net gezegd heb. Meer dan 90 procent wordt eigenlijk non-verbaal gecommuniceerd en toch irriteerde het me enorm dat deze mensen geen, dat deze medewerkers onderling geen Duits met elkaar hadden gesproken terwijl ik erbij stond. En dat vond ik eigenlijk heel interessant en dat heeft me de afgelopen week ook een beetje beziggehouden. Op vrijdag is onze dochter weer thuisgekomen en onze kinderen zijn inmiddels allemaal weer thuis, want we hebben binnenkort Kerstmis en dat is altijd fijn. Dan komen ze altijd thuis en ik verheug me als moeder natuurlijk enorm dat de kinderen weer in de Eifel zijn. En toen heb ik die vraag, heb ik ook een keer, we zijn toen gaan eten en ik heb die vraag ook een keer bij de kinderen neergelegd, of die situatie heb ik ook nog een keer bij onze kinderen zo even genoemd. Hé, de afgelopen 2 weken waren we hier Kerstinkopen doen en dit en dat heb ik meegemaakt. En toen begon er ook een beetje een discussie en toen zei mijn man ook, ja, de vorige keer was hij in een winkel en hij wilde iets kopen en toen zei de eigenaar van de winkel, ja, ik krijg ook steeds meer klanten die de Duitse taal gewoon niet beheersen en ik kan ze gewoon niet helpen, want als ze geen Duits kunnen spreken, kan ik ze niet helpen. Dat is ook een interessante vraag, vond ik, maar goed, dat even terzijde. En dan ineens hebben onze kinderen, of mijn dochter, onze dochter, mij gevraagd: maar mama, wat was er nu eigenlijk, waarom was jij van streek? Was dat nu omdat de medewerkster de Duitse taal niet had gesproken? Of was het meer omdat ze niet klantvriendelijk waren? En dat was een heel interessante vraag. Dat had ik helemaal niet bedacht. Want mama, waren ze nu niet klantvriendelijk? Of was je geïrriteerd omdat ze de taal niet hadden gesproken? En toen kon ik daar ook niet meteen een antwoord op geven. En toen kwamen we weer thuis, we hadden gegeten, we kwamen weer thuis en toen heb ik even de hond gepakt en ben ik even met de hond een rondje gaan wandelen. En toen heb ik die vraag nog een keer even in mijn hoofd laten rondgaan en nog een keer nagedacht, ja, wat was dat nu? Was ik nu niet tevreden omdat ze me gewoon niet klantvriendelijk hadden behandeld, of was taal eigenlijk het grootste probleem? En toen wist ik precies wat het was. Het was helemaal niet de taal. Het was gewoon, ze hadden me op dat moment niet gezien als klant, niet gewaardeerd, en dat ze de Duitse taal niet hadden gesproken, dat was als het ware een bevestiging. Dat was niet de reden waarom ik niet tevreden was. Ik had voor mezelf aangenomen dat dat de reden was, maar de eigenlijke reden was eigenlijk dat ze me bij de eerste stap al niet hadden opgemerkt en me niet hadden gewaardeerd. Omdat ze toen ook de Duitse taal niet hadden gesproken, voelde ik me dubbel geïrriteerd en dat had de zaken allemaal nog een beetje erger gemaakt. En toen ik dat over mezelf wist, was dat voor mij zo geweldig, want toen moest ik meteen terug… *(Transcript truncated. Full episode: https://kunden-erlebnis.de/nl/podcast/86-empathie-schlagt-jede-sprache)* --- ### Empathie schlägt jede Sprache! [Deutsch] URL: https://kunden-erlebnis.de/podcast/86-empathie-schlagt-jede-sprache Published: 2024-12-23 In dieser Folge nimmt uns Anna-Marie Fisses mit zu einem persönlichen Erlebnis aus Köln: In einem großen Elektronikmarkt fühlte sie sich als Kundin komplett übersehen , und gab zunächst der fremden Sprache der Mitarbeiter die Schuld. Erst die kluge Frage ihrer Tochter brachte die entscheidende Erkenntnis: Das eigentliche Problem war nicht die Sprache, sondern das Verhalten der Mitarbeiter. Sie waren aufgabenorientiert statt kundenorientiert. Da über 90 Prozent unserer Kommunikation nonverbal stattfindet, ist Sprache selten das Kernproblem. Anna-Marie zeigt, wie Unternehmen durch Selbstreflexion, Verhaltensbeobachtung und eine inklusive Unternehmenskultur echte Kundenbegeisterung schaffen , ganz im Sinne der Verbindung von Strategie und Werkvloer: Diagnose → Datenkopplung → Verhaltensübersetzung → Prozessverankerung → interner CX-Verantwortlicher als Borger. **Transcript** Mehr oder weniger die Schuld gegeben von dieser Behandlung. Das geht eigentlich bei mir bisschen ins Herz, weil eigentlich sag ich immer, das ist meine Wahrheit, wenn wir kommunizieren, mehr wie 90 Prozent von Kommunikation, die wir machen, geht über den nonverbale Sprache, Gestik, Mimik und dann Körperhaltung und nur 7 Prozent ist über was tatsächlich gesagt wird. Ja, guten Tag, hier wäre neue Podcastfolge von Kundenbegeisterer. Ich bin Anno Marie Fisses und ich bin Experte in Kundenbegeisterung und ich helfe Unternehmen dabei, der NPS Wert zu erhöhen oder dafür zu sorgen, dass die Onlinebewertungen besser werden, dass man mehr Onlinebewertungen bekommt und dass die Onlinebewertungen auch besser werde. Und das mach ich nicht mit ein System, das mach ich auch nicht mit ein Programm. Das mach ich wirklich nur selber. Ich komm zu den Betriebe, ich schule die Mitarbeiter, halbes Jahr arbeiten wir zusammen oder 4 Monate arbeiten wir zusammen und ich guck genau, an welche Schrauben wir drehen müssen, letztendlich mehr Bewertung zu bekommen oder den MPS Wert zu erhöhen. Ich mach eine Strategie mit den Betrieben. Ich guck, wo das ist hakt. Wir gucken nach den Prozesse und natürlich lerne ich auch die Mitarbeiter kommunikativ besser zu reagieren auf Kunde, auf Beschwerde, wie die am besser reagieren können. Und deswegen ist das, was ich mache, auch sehr erfolgreich, weil ich natürlich nicht nur allein eine Schulung von halben Tag mache. Nein, nein, ich guck gemeinsam mit der Kunde, was können wir viel bessere, letztendlich den NPS Wert oder mehr Onlinebewertungen zu bekommen. Und das macht alles. Ich geh mit auf die Arbeit fläche, ich lauf mit, bin im Geschäft bin ich tatsächlich mit dabei. Wir führen Einzelgespräche, wir haben Gruppen Schulungen. Ja, es ist komplettes Paket, was dafür sorgt, dass letztendlich das Betrieb bessere Bewertungen bekommt oder dass der NPS Wert erhöht werde. Und haben Sie Fragen? Ja, dann würde ich mich natürlich freuen, dass Sie mich dass Sie mich mit mir in Verbindung setzen. Ich hab mittlerweile auch eine neue Website, Kundenerlebnis. Ja, ich freu mich auf jeden Fall riesig, mit den Betrieben zusammenzuarbeiten. Ich arbeite im Moment total viel mit Handwerkbetrieben zusammen, Betriebe, die tatsächlich bei den Kunden zu Hause kommen, dementsprechend auch den Mitarbeiter lernen möchte, wie die noch besser mit Kunde umgehen können, sodass der der Kunde so was von begeistert ist und gerne noch mal zurückkommt. Ja, das ist so noch mal kurz noch mal etwas zu mir. Und heute möchte ich euch mitnehmen zu ein Praxisbeispiel, was ich letzte Woche oder für paar Woche hier erlebt habe und wie ich darauf reagiert habe und dass letztendlich eine Frage, die meine Tochter gestellt hat, bei mir das Bewusstsein geprägt hat, wie ich gedacht hatte, dass es eigentlich gar nicht wahr ist. Und das war so was von eine gute Frage, die sie mir gestellt hat. Deswegen heute ein Podcast über was uns wirklich stört, Kundenfreundlichkeit jenseits von Vorurteilen. Und vor, wenn wir an Vorurteile denken, dann denken wir auch ganz oft an Inklusion, Inklusivität. Ja, da geht es heutzutage immer mehr darüber und das ist natürlich für die Kundenfreundlichkeit auch absolut sehr wichtig, weil wie inklusive ist dein Betrieb? Und ich nehm euch mit in das Thema Inklusion und wie unsere Wahrnehmung oft von unsere eigene Denkmuster und Vorurteile beeinflusst werden. Und das diesen Satz wiederhole ich noch mal. Das Thema Inklusion und wie unsere Wahrnehmungen oft von unsere eigene Denkmustern und Vorurteile beeinflusst worden. Ich habe es jetzt wirklich jetzt selber auch noch mal wieder erlebt, dass das tatsächlich so ist. Und deswegen nehm ich euch mit, wir sind fürn paar Woche hier, mein Mann und ich nach Köln abgereist, weil wir wollten noch etwas Weihnachtseinkaufen machen für die Familie. Und während das wir in Köln waren und ich hab da mal auch Podcast über aufgenommen, weil da waren noch mehr Beispiele, die ich dann auch gerne mal nehmen, für meinen Podcast und ein Beispiel, das hat mich bis dieses Wochenende schon bisschen mitgenommen. Und es war, wie war in einem Geschäft großes 'n großes Elektrizitätsgeschäft, wo man Waschmaschine, Waschtrockner, mal auch Computer, Handys, Laptops, Fernseher, Computerspiele und so weiter und so weiter, was man dort kaufen kann. Ich will keinen Namen nennen, aber wir kamen in diesem Geschäft rein. Wir wollte ganz gern für unsere Sohn ein Smartwatch kaufen und er wusste auch genau, was er möchte, aber da waren so unterschiedliche, von diesem Markt waren unterschiedliche Modelle und wir wollten uns auch mal bisschen beraten lassen. Ja, jetzt denken Sie und haben Sie völlig recht, jetzt denken Sie, ja, wer macht das jetzt im Dezember? Das stimmt, wir hätten das natürlich auch mehr besser macht. Früher machen können, haben wir letztendlich nicht gemacht. Wir waren dann jetzt Anfang Dezember waren wir in Köln und es war an einem Montag und wir haben gedacht, gut, wir machen es einfach. Und ich weiß auch, dass es auch nicht die Zeit gibt, mich in diese Zeit richtig beraten zu lassen, aber trotzdem, wir wir wussten schon welche Marke, wir wussten nicht ganz genau, welches Modell. Und wir kamen auf diese Abteilung und wie gesagt, da war da war schon, es war Montagmorgen, aber da war schon einiges los. Es war jetzt nicht so, dass das Geschäft komplett überlaufen war, aber da waren einige Kunde waren da anwesend. Und ich lauf zu diesen betreffenden Abteilung und ich seh da kein Mensch laufen. Da stand auch keiner. Die haben allen das gleiche T-Shirt an, das man kann ziemlich gut erkennen, welche welche Personen Mitarbeiter sind und welche Personen Kunde. Finde ich immer total einfach und auch sehr schön, weil da muss man nicht lang rum suchen. Aber die Mitarbeiter, die da waren, die waren 100 Prozent aufgabeorientiert und nicht kundenorientiert. Die liefen rum, die waren total ja beschäftigt mit andere Sachen, nicht mit Kunde, aber trotzdem ist so kann ich mich halt auch im Dezember vorstellen. Aber letztendlich hatten wir einen Mitarbeiter gefunden, aber die war grad im Gespräch mit den andere Mitarbeiter. Und das fand ich an sich alles nicht so ganz schlimm. Was mir in dem Moment auch störte, was, dass diese Mitarbeiterin und andere ihre eigene Muttersprache gesprochen habe und ich kann das kann ich euch sagen, das war kein Deutsch. Deutsch ist auch nicht meine Muttersprache. Meine Muttersprache ist Niederländisch und ich hab diese Sprache auch nicht verstehen können. Ich kann Englisch, ich kann Deutsch und ich kann Niederländisch und diese 3 Sprache war es auf keinen Fall. Und zusammen die haben die Kollegen diese Sprache gesprochen. Das hat mich schon bisschen irritiert oder das hat mich eigentlich total viel irritiert, weil auf einmal standen da nicht 2 Kollegen, die diese Sprache gesprochen haben, aber letztendlich auch 3 oder 4. Ich wollte dann die auch nicht unbedingt unterbrechen, weil ich wusste gar nicht, wo die über geredet hatte, aber es hat mich wirklich völlig irritiert. Ich meine das wirklich nicht böse, weil wenn man die Sprache spricht von der Kunde, find ich das natürlich immer total gut. Lass uns das im ersten Schritt vorausstellen. Wenn Du die Sprache dieser Kunde sprecht, ist das natürlich toll. Wenn ich in damals bei der Touristinformation hab ich gearbeitet. Wenn da niederländische Gast reinkam, dann hab ich mich immer gefreut, weil dann könnt ich auch ihm in Niederländisch beraten. Na, auf einmal kam 'n Kollegen, hab ich dann letztendlich unterbrechen können. Ich hab dann gefragt, ob das sie mich helfen könnte. Die könnte mich nicht helfen, stand mit 4 zusammen, könnte mich nicht helfen. Ich soll mich einfach wende nach einen andere Kollegen, die für diese Abteilung zuständig war. Und dann hat er sich wieder umgedreht und hat in seine eigene Sprache, auf eine andere Sprache wie Deutsch haben die dich wieder neu unterhalten und ich stand dann da. Ich denk, okay, das ist interessant. Was soll ich jetzt machen? Ich weiß es nicht, ich geh mal einfach wieder heim. Und ich war eigentlich ich war wirklich sehr, sehr, sehr irritiert. Und ich bin eigentlich für mein Gefühl bin ich inklusiv und ich möchte auch gerne für jede Mitarbeiter oder jede Person möchte ich gerne mit einbinden. Und dann sind wir den Geschäft sind wir rausgegangen und ich war wirklich, ich hab gedacht, boah hey, was ist das jetzt hier? Ich hab mich auch in dem Moment bisschen unheimlich gefühlt, weil ich einfach mich ausgeschlossen fühlte. Das war schon interessant und ich hab das dann auch paarmal an andere Menschen erzählt, wie das meine Erfahrung war. Aber ich fand's auch immer, wenn ich das dann auch erzählt hatte, fand ich es nicht schön, das so zu erzählen. Weißt Du, es hat mich selber auch bisschen gestört, dass ich letztendlich, ja, ich schule Inklusivität. Ich bin im Moment bin ich mit LKW Fahrer daran, die auch nicht allen fließend Deutsch spreche, weil die kommen hauptsächlich kommen die aus Kasovo und reden Albanis. Und ich sag auch immer zu diese Mitarbeiter, hör mal, wenn ihr mit Kunden zusammen seid, ihr könnt untereinander ruhig Albanisch sprechen, aber sobald Kunde dabei sein, versucht dann auf jeden Fall Deutsch zu reden, weil sonst fühlte der fühlt der Kunde sich ausgeschlossen. So habe ich mich dementsprechend auch in das Geschäft gefühlt und ich hab dann auch richtig die Sprache eigentlich mehr oder weniger die Schuld gegeben von dieser Behandlung. Das geht eigentlich bei mir bisschen ins Herz, weil eigentlich sag ich immer, das ist meine Wahrheit, wenn wir kommunizieren, mehr wie 90 Prozent von Kommunikation, die wir machen, geht über den nonverbale Sprache, Gestik, Mimik und dann Körperhaltung und nur 7 Prozent ist über was tatsächlich gesagt wird. Und irgendwo bin ich dann in meinen Kopf auch nicht ganz damit parat gekommen, weil das ist mein Wahrheit, was ich gerade gesagt hab. Über 90 Prozent wird eigentlich nonverbal kommuniziert und trotzdem hat mir es unheimlich irritiert, dass diese Menschen kein auf diese Mitarbeiter kein Deutsch untereinander gesprochen haben, während dass ich dabei stand. Und das fand ich eigentlich total interessant und das hat mich dann auch bisschen mitgenommen die letzte Woche. Am Freitag ist unsere Tochter wieder zu Hause gekommen und unsere Kinder sind mittlerweile alle wieder zu Hause, weil wir haben bald Weihnacht und das ist immer schön. Dann kommen die immer zu Hause und ich freu mich als Mutter natürlich riesig, dass die Kinder wieder in der Eifel sind. Und dann hab ich diese Frage, hab ich auch mal, wir wir sind dann essen gegangen und ich hab diese Frage hab ich auch mal bei den Kinder hingelegt oder diese Situation hab ich auch noch mal bei unsere Kinder so noch mal erwähnt. Hey, wir waren letzte 2 Wochen hier waren wir Weihnachtseinkauf machen und das und das hab ich erlebt. Und dann fing auch bisschen die Diskussion an und dann hat mein Mann auch gesagt, ja, letztes Mal war er im Geschäft und er wollte etwas einkaufen und dann hat er Eigentümer von von von das Geschäft gesagt, ja, ich krieg auch immer mehr Kunde, die einfach die deutsche Sprache nicht beherrschen und ich kann die einfach nicht helfen, weil wenn die kein Deutsch reden können, kann ich die nicht helfen. Ist auch mal eine interessante Frage, fand ich, aber gut, das noch mal zur Seite. Und dann auf einmal haben unsere Kinder oder meine Tochter oder unsere Tochter hat dann an mir gefragt, aber Mama, was war eigentlich jetzt, warum Du dich aufgeregt hast? War das jetzt, weil die Mitarbeiterin die deutsche Sprache nicht gesprochen habe Oder war es mehr, weil die nicht kundenfreundlich waren? Und das war eine sehr interessante Frage. War da, hab ich gar nicht angedacht. Weil, mom, waren die jetzt nicht kundenfreundlich? Oder warst Du irritiert, dass sie die Sprache nicht gesprochen habe? Und dann konnte konnte ich da auch nicht sofort eine Antwort drauf geben. Und dann kamen wir wieder heim, wir hatten gegessen, wir kamen wieder… *(Transcript truncated. Full episode: https://kunden-erlebnis.de/podcast/86-empathie-schlagt-jede-sprache)* --- ### Ärger mit Kollegen? Fang bei dir selbst an! [Deutsch] URL: https://kunden-erlebnis.de/podcast/85-arger-mit-kunden-oder-kollegen-fang-bei-dir-selbst-an Published: 2024-12-16 In dieser Folge teilt Anne Marie ein Gespräch aus der Praxis: Eine Mitarbeiterin leidet unter einem Kollegen, der zwar Top-Verkäufer ist, aber im Büro ständig Frust ablässt und die Stimmung vergiftet. Anne Marie gibt vier konkrete Tipps, wie du mit solchen Energieräubern umgehst , ob Kollege oder Kunde. Im Mittelpunkt steht die Erkenntnis, dass nicht die andere Person das Problem ist, sondern deine eigene Reaktion darauf. Mit drei Reflexionsfragen und der kraftvollen Geschenk-Metapher lernst du, negative Energie bewusst zurückzugeben, deine eigenen Trigger zu erkennen und schließlich , wenn du bereit bist , das Gespräch auf sachliche, gewaltfreie Weise zu suchen. Eine ehrliche, praxisnahe Episode für alle, die im Arbeitsalltag mit schwierigen Menschen konfrontiert sind. **Transcript** Weil in dem Moment löst diese Person etwas bei dir aus, dass Du Frustration bekommt. Und letztendlich kannst Du die andere Person nicht ändern. Du kannst nur allein bei dich selber die Frage stellen, okay, das ist interessant. Gerade hatte ich noch gute Laune, aber jetzt kommt diese Person rein und jetzt ändert meine Laune. Ja, hallo liebe Leute, wieder eine neue Podcastfolge von Kundebegeister. Und diesmal nehm ich euch mit nach Gespräch, was ich diese Woche geführt habe mit ein Mitarbeiter in in diesem in diesem Fall. Und eigentlich die sofort die Fragen, kennt ihr das Gefühl, dass ein Person, der kommt rein und sofort merkst Du, dass die Energie quasi weggeht, weil er in dem Moment oder sie, in diesem Fall war es denn er, dass er so viel Energie raubt von dir, dass Du eigentlich auch schlechte Laune bekommst. Und ich war bei einem Treffen auf jeden Fall und ich saß neben diesen Frau und ich hab die Frau eigentlich nicht so ganz gut gekannt. Aber wir wir kamen so ins Gespräch und dann hab ich gesagt, dass ich so im dass ich Coach bin oder Trainerin bin in Kommunikation und auch so umgehen mit Kunde oder Kollegen. Ja, dann haben wir so über Leute gesprochen, die im Betrieb arbeiten und dass da immer so Leute oder dass auch Kollegen sind im Betrieb, ja, ja, wo Du halt die Chemie nicht mehr hast oder Leute, die deine Energie rauben. Da hat sie gesagt, ja, wir haben zum Beispiel auch Kollegen bei mir auf der Arbeit und wenn der reinkommt, war in diesem Fall war es er, wenn er reinkommt, der macht die ganze Firma oder viele Kollegen macht die das Leben einfach nicht schöner. Der der fängt an zu zu zu schimpfen. Der der der macht eigentlich viele Kollegen in unserem Betrieb fertig. Und nur allein durch seine Anwesenheit und was er sagt, was er ausstrahlt, was er nonverbal und was er verbal sagt, was er nonverbal ausstrahlt und was er verbal sagt. Und dann kam ich so ins Gespräch und dann hat sie zu mir gesagt, Arne Marie, wie soll ich mit dieser Kollegin umgehen? Oder was kann ich da antun, letztendlich ja, dass er nicht so ist, wie er jetzt ist. Es ist für mich eine Irritation. Ich kann da nicht mit umgehen. Es macht mir keinen Spaß. Und jedes Mal, wenn diese Kollegin zurückkommt, hab ich einfach schlechte Laune. Und sie arbeitet halt im Büro und diese Kollegin, die arbeitet im Außendienst, hat Kundenkontakt und arbeitet quasi im Vertrieb. Aber hat sie dazu gesagt, das Problem ist, mein Chef sieht das nicht so, weil diese Person ist eine ganz gute Verkäufer und sorgt für sehr viel Umsatz in unserem Betrieb. Das eigentlich steht dabei der Chef total gut dar, nur allein bei uns als Kollegen ist 'n sehr unangenehm Person. Und das ist natürlich sehr weil die Mitarbeiter, die das das Gefühl habe, dass diese Mann halt für denen nicht so schön ist, ist für die Geschäftsleitung in diesem Fall sehr guten Mitarbeiter, weil er halt für Umsatz sorgt. Und da kommt sofort auch quasi sone Zweispalt, hey, was müssen wir als Kollegen, die auch mit ihm zusammenarbeiten müssen? Was muss ich da überhaupt mit? Und das find ich natürlich total schön, weil ich glaube, dass viele in uns sich darin wiedererkennen und vielleicht auch mal Chef da ihn wiedererkennen, weil der Chef weiß wahrscheinlich auch, dass diese Mitarbeiter halt so kollegial nicht so ist, wie es eigentlich sein soll. Aber weil er so viel Umsatz für so viel Umsatz sorgt, ist es eigentlich in deinen, ja, wenn Du jetzt Geschäftsführer bist, ist es für dich ein sehr wertvoller Mitarbeiter. Aber ein wertvoller Mitarbeiter ist nicht nur alleine Mitarbeiter, der sorgt für Umsatz. Da da muss natürlich quasi im Idealfall das komplette Komplettpaket haben, in diesem Fall auch gut mit andere Kollegen zusammenarbeiten können. Aber in diesem Fall, da muss ich auch immer sofort lachen, an wem wem ist jetzt eigentlich jetzt schuld, dass diese dass die Chemie zwischen diese eine Person und die andere Kollegen nicht so stimmt? Ist es jetzt diese eine Person oder sind jetzt die andere Kollegin schuld? Ich weiß jetzt nicht, ob das Du über Schuld reden kannst, aber was muss aber sie hat auf jeden Fall, sie ist mit dabei und sie hat mir dann gefragt, Anne Marie, was kann ich dann eigentlich das Beste tun, weil am liebsten ignorier ich, ich mach ihm auf einfach ein, ich mach ihm auch auf jeden Fall nicht und das ist halt kein sympathische Kollegen. Und ich ich ich verstehe das, aber ist eine doppelte Frustration. Er ist einerseits eine Topverkäufer, aber andererseits ist er auch Kollegen, 'n Kollege, der total schwierig ist. Und ihre Frage war dann auch ganz klar, was kann ich tun und wie kann ich ihm eigentlich ändern oder soll ich mal einfach sagen, was ich von ihm finde? Und ich kann da 3 Reflexionsfragen stellen, die in diesem Fall sehr wichtig sind für dich. Weil wir wissen allen und da hab ich auch mal öfters über gesprochen, weil in diesem Fall würde ich gerne euch auch paar Tipps mitgeben, die ihr sofort auch anwenden könnt, diesen Fall noch mal zu überarbeiten. Und das sind sofort 3 Fragen, die bei mir aufkommen. Und der erste Frage, die ich euch mitgeben will, wenn diesen Person den Raum betritt, ist eigentlich, auf welche Knopf drückt diese Person bei dir, dass deine Energie ändert und dass Du schlechte Laune bekommst? Und warum? Warum ist das wichtig? Das mal erst diese Reflexionsfrage zu stellen. Weil wenn eine Person dich irritiert und da haben wir auch mal öfters drüber gesprochen, wenn eine Person dich irritiert, dann liegt es nicht an der Person, der gegenüber dir steht, aber es liegt an dir. Weil in dem Moment löst diese Person etwas bei dir aus, dass Du Frustration bekommt. Und letztendlich kannst Du der andere Person und nicht ändere. Du kannst nur allein bei dich selber die Frage stellen, okay, das ist interessant. Gerade hatte ich noch gute Laune, aber jetzt kommt diese Person rein und jetzt ändert meine Laune. Was irritiert mich an ihm? Das ist erst mal Erkenntnis, die Du für dich selber fragen musst. Diese Frage habe ich ihr in dem Moment auch gestellt. Und dann hat sie gesagt, ja, der irritiert mich, weil der der kippt so ab und der sagt dann alles, ich es ist nicht gut hier im Betrieb und der fängt an zu meckern. Okay, aber auf welche Knopf drückt er bei dir? Ja, ganz klar, weil ich will das einfach nicht. Ich will einfach, dass er normal mit mir redet und dass er nicht seinen Frust bei mir ablässt. Okay, das bedeutet für dich, dass Du quasi im Prinzip Schwierigkeiten habt, wenn ein Person bei dir Frust ablässt. Was bedeutet das bei dir? Das könnte bei dir zum Beispiel bedeute, dass Du eigentlich am liebsten in Harmonie leben willst und dass Du eigentlich gar nicht jemand anders eine Diskussion angehen möchtest. Und das ist auch okay, das ist alles ist okay. Da gibt's kein gut oder falsch, aber es ist letztendlich nicht nicht effektiv für die Arbeit, dass Du diese Person zulässt, dass diese Person bei dir auf den Knopf drückt. Und wenn Du bei dir an sich, dass Du bewusst bist, ah, gerade kommt diese Person rein und die drückt gerade bei mir aufm Knopf, was mir nicht gefällt, dann kannst Du darauf auch agieren. Dann kannst Du quasi dich noch mal resetten und denke, ja, ich will die Frustration nicht, aber die Frustration kommt jetzt in diesem Moment bei mir. Was passiert in dir, wenn dich diese Person reißt? Welche Überzeugung oder Emotion wird bei dir aufgelöst? Und das könnte zum Beispiel eine Überzeugung sein, ich will keinen Streit habe. Ich will einfach, dass wir in Betrieb hier einfach total gut mit miteinander zusammenarbeiten und dass ich keine Frustration von jemand anders auf meinen Teller haben will, weil das auf diesen Knopf drückt er bei dir. Und was Du damit tust, das kannst Du dich sauber überlegen. Aber erst mal das Bewusstsein, dass diese Person etwas bei dich auflöst, weil Du reagierst darauf. Wir können da natürlich können wir ihn auch eine Lösung suchen, aber das Bewusstsein, zu realisieren, dass diese Person, weil er löst etwas bei dich auf und nicht andersrum und Du lässt es zu. Und das ist natürlich, ja, und das könnte zum Beispiel Perfektionismus sein, Das könnte unter sicher sein oder das Gefühl, nicht respektiert zu werden oder das könnte das Gefühl sein, dass Du halt keine Frustration möchtest und dass Du nicht willst, dass Leute mit diese Ton auf diesen Ton bei Metier redet. Das könnte bei dich aufgelöst werden und das zu realisieren, das ist total wichtig. Aber wenn Du das siehst, ist das natürlich auch cool, weil dann kannst Du es auf eine ganz andere Art und Weise betrachten. Das das ist 1. Auf welche Knopf drückt diese Person bei dir? Und dann kommt die zweite Frage. Warum lass lässt Du dich von seiner negative Energie beeinflussen? Weil das ist natürlich auch interessant. Und da hab ich 2 Tipps dafür. Oder ein Tipp ist eigentlich und ich glaube, das war dein dein La Lama, der das mal gesagt hat, aber ich bin mir nicht mehr sicher. Es könnte auch so grättest sein, ich weiß es nicht mehr. Aber ich hab mal gelesen auf jeden Fall und das ist das Folgende, weil Du lässt sich deine seine Energie, Energie, lass Du bei bei dir rein. Und auf das es jetzt Kollegen oder Kunde sind, das ist letztendlich egal. Aber jemand hat mal zu mir gesagt, Annamarie, Du hast Geburtstag und ich habe ein Geschenk für dich gekauft. Und ich möchte das Geschenk gerne überreichen. Ich möchte dir das Geschenk gerne geben. Aber Du sagst, nein, ich möchte das Geschenk nicht haben. Dann stell ich dir jetzt die Frage, wem gehört das Geschenk? Das noch mal, pass auf. Gut zuhören. Ich hab Geburtstag und jemand hat für mich ein Geschenk gekauft Und diese Person möchte mir das Geschenk geben. Und er würde mich gerne das Geschenk überreichen. Und ich sage, nein, ich möchte das Geschenk nicht haben. Wem gehört das Geschenk? Ja, hat sie gesagt, das gehört dir, weil Du hast das Geschenk gekauft. Du möchtest es mir geben, aber ich will es nicht habe. Das bedeutet, das Geschenk gehört dir. So, ja gut, das stimmt, weil ich habe es gekauft. Du möchtest nicht haben und das Geschenk hört in diesem Fall mir. Das stimmt. Okay, gleiche Situation. Ich hab schlechte Laune, ich bin irritiert und ich komm da zu dir und ich lass quasi meine Frust, lass ich auf dich ab. Wem gehört diese Frust? Ja, dir. Sicher okay, aber warum nimmst Du's an? Grade haben wir das Gleiche gemacht mit einem Geschenk und Du hast das Geschenk mir zurückgegeben und hast gesagt, das Geschenk gehört dich. Aber dann hört gehört die Frustration doch auch mir, oder? Warum lässt zu? Warum lässt es zu und schützt dich für deine eigene Energie, indem Du bewusst entscheidest, was von dir ist und was von der andere ist. Wie würdest Du reagieren, wenn Du selbst als neutraler Beobachter das sehen würde? Du würdest einfach sagen, diese Frust gehört zu diesen Kollegen. Lass es dann auch bei diesen Kollegen und such dich ein Weg, damit Du diesen Frust nicht bei dir reinlassen kannst oder reinlassen möchtest. Versuch einen Weg und dann hat sie mich so fragend angeguckt, ja, aber wie soll ich das dann machen? Wie kann ich dafür sorgen, dass diesen Frust von diese Kollegen und letztendlich ist es egal, ob das jetzt Kollegen oder ein Kunde ist, wie kann ich dafür sorgen, dass diesen Frust jetzt nicht bei mir reinkommt? Und das gibt 2 Möglichkeiten. Einerseits, ich mache selber immer. Ich zieh dann bildlich quasi ein Glas, zieh ich hoch und schütz mich quasi für diesen Frust, die er bei mir ablasst und sag einfach, nein, gedanklich sag ich zu mir selber, diese Frust gehört nicht mehr, diese Frust gehört der anderen und ich lass diesen Frust auch nicht bei mir rein. Das ist 1. Aber zweites kannst Du zum Beispiel auch sagen, wirklich bildlich in deinen Kopf, stopp, hä? Du Du Du macht eigentlich machst Du gedanklich machst Du so quasi ein Stoppzeichen, ja? Du machst es nicht real oder und Du sagst einfach, nein, diese Frust möcht ich nicht reinlassen kommen, weil diese Laune, diese schlechte Laune gehört nicht mir und ich geborene die ganz mit viel Liebe gebe ich die wieder… *(Transcript truncated. Full episode: https://kunden-erlebnis.de/podcast/85-arger-mit-kunden-oder-kollegen-fang-bei-dir-selbst-an)* --- ### Gedoe met collega's? Begin bij jezelf! [Nederlands] URL: https://kunden-erlebnis.de/nl/podcast/85-arger-mit-kunden-oder-kollegen-fang-bei-dir-selbst-an Published: 2024-12-16 In deze aflevering deelt Anne Marie een herkenbaar praktijkverhaal: een collega die bij binnenkomst direct de sfeer verpest, maar tegelijk de beste verkoper van het bedrijf is. Hoe ga je daarmee om? Anne Marie geeft vier concrete stappen. Eerst: ontdek welke knop deze persoon bij jou indrukt. Dan: laat de frustratie van de ander niet binnenkomen , geef het cadeau terug. Vervolgens: zoek de kwaliteiten van de ander op, ook als dat moeilijk is. En tot slot: voer pas een gesprek als je de eerste drie stappen beheerst, met behulp van geweldloze communicatie. Want de ander kun je niet veranderen , alleen jezelf. Een eerlijke, praktische aflevering die je direct kunt toepassen op de werkvloer én in je privéleven. **Transcript** Omdat op dat moment lost deze persoon iets bij jou op, waardoor jij frustratie krijgt. En uiteindelijk kun jij de andere persoon niet veranderen. Je kunt alleen bij jezelf de vraag stellen, oké, dat is interessant. Net had ik nog een goed humeur, maar nu komt deze persoon binnen en nu verandert mijn humeur. Ja, hallo lieve mensen, weer een nieuwe podcastaflevering van Klantbegeister. En deze keer neem ik jullie mee naar een gesprek dat ik deze week heb gevoerd met een medewerker, in dit geval. En eigenlijk direct de vraag, kennen jullie dat gevoel dat een persoon binnenkomt en je direct merkt dat de energie als het ware weggaat, omdat hij op dat moment, of zij, in dit geval was het hij, zoveel energie van je wegneemt dat je eigenlijk ook een slecht humeur krijgt. En ik was in ieder geval bij een bijeenkomst en ik zat naast deze vrouw en ik kende de vrouw eigenlijk niet zo goed. Maar we raakten zo in gesprek en toen zei ik dat ik coach ben of trainer in communicatie en ook zo omgaan met klanten of collega's. Ja, toen hebben we zo over mensen gesproken die in het bedrijf werken en dat er altijd zulke mensen zijn of dat er ook collega's zijn in het bedrijf, ja, waar je gewoon de klik niet meer mee hebt of mensen die jouw energie roven. Toen zei ze, ja, wij hebben bijvoorbeeld ook collega's bij mij op het werk en als die binnenkomt, in dit geval was het hij, als hij binnenkomt, maakt hij het hele bedrijf of veel collega's het leven gewoon niet mooier. Hij begint te schelden. Hij maakt eigenlijk veel collega's in ons bedrijf kapot. En alleen al door zijn aanwezigheid en wat hij zegt, wat hij uitstraalt, wat hij non-verbaal en wat hij verbaal zegt, wat hij non-verbaal uitstraalt en wat hij verbaal zegt. En toen raakten we zo in gesprek en toen zei ze tegen mij, Anne Marie, hoe moet ik met deze collega omgaan? Of wat kan ik daaraan doen, uiteindelijk ja, zodat hij niet zo is als hij nu is. Het is voor mij een irritatie. Ik kan daar niet mee omgaan. Het maakt me niet blij. En elke keer als deze collega terugkomt, heb ik gewoon een slecht humeur. En zij werkt in het kantoor en deze collega werkt in de buitendienst, heeft klantcontact en werkt eigenlijk in de verkoop. Maar ze zei daarbij, het probleem is, mijn chef ziet dat niet zo, omdat deze persoon een heel goede verkoper is en voor heel veel omzet zorgt in ons bedrijf. Daardoor staat de chef er eigenlijk heel goed voor, alleen bij ons als collega's is het een heel onaangenaam persoon. En dat is natuurlijk heel lastig, want de medewerkers die het gevoel hebben dat deze man voor hen niet zo prettig is, is voor de bedrijfsleiding in dit geval een hele goede medewerker, omdat hij nu eenmaal voor omzet zorgt. En dan ontstaat er direct ook zo'n tweestrijd, hé, wat moeten wij als collega's die ook met hem moeten samenwerken? Wat moet ik daar eigenlijk mee? En dat vind ik natuurlijk helemaal geweldig, want ik geloof dat velen onder ons zich daarin herkennen en misschien ook een chef zich daarin herkent, omdat de chef waarschijnlijk ook weet dat deze medewerker niet zo collegiaal is als het eigenlijk zou moeten zijn. Maar omdat hij voor zoveel omzet zorgt, is het eigenlijk voor jou, ja, als je nu directeur bent, is het voor jou een heel waardevolle medewerker. Maar een waardevolle medewerker is niet alleen maar een medewerker die voor omzet zorgt. Daar moet je natuurlijk in het ideale geval het complete pakket voor hebben, in dit geval ook goed kunnen samenwerken met andere collega's. Maar in dit geval, daar moet ik ook altijd direct om lachen, wie heeft er nu eigenlijk schuld aan dat de chemie tussen deze ene persoon en de andere collega's niet zo klopt? Is het nu deze ene persoon of zijn het nu de andere collega's die schuld hebben? Ik weet niet of je over schuld kunt praten, maar wat moet er, maar ze heeft in ieder geval, ze is erbij en ze heeft me toen gevraagd, Anne Marie, wat kan ik dan eigenlijk het beste doen, want het liefst negeer ik hem, ik doe hem gewoon niet open, ik doe hem in ieder geval zeker niet open en het is gewoon geen sympathieke collega. En ik begrijp dat, maar het is een dubbele frustratie. Hij is enerzijds een topverkoper, maar anderzijds is hij ook een collega, een collega die totaal moeilijk is. En haar vraag was toen ook heel duidelijk, wat kan ik doen en hoe kan ik hem eigenlijk veranderen of moet ik gewoon eens zeggen wat ik van hem vind? En ik kan daarvoor 3 reflectievragen stellen, die in dit geval heel belangrijk zijn voor jou. Want we weten het allemaal en daar heb ik ook al vaker over gesproken, want in dit geval zou ik jullie ook graag een paar tips meegeven die jullie direct kunnen toepassen, om dit geval nog eens te bekijken. En dat zijn direct 3 vragen die bij mij opkomen. En de eerste vraag die ik jullie wil meegeven, wanneer deze persoon de ruimte betreedt, is eigenlijk, op welke knop drukt deze persoon bij jou, waardoor jouw energie verandert en waardoor jij een slecht humeur krijgt? En waarom? Waarom is dat belangrijk? Om eerst deze reflectievraag te stellen. Want als een persoon jou irriteert en daar hebben we ook al vaker over gesproken, als een persoon jou irriteert, dan ligt het niet aan de persoon die tegenover jou staat, maar het ligt aan jou. Omdat op dat moment lost deze persoon iets bij jou op, waardoor jij frustratie krijgt. En uiteindelijk kun jij de andere persoon niet veranderen. Je kunt alleen bij jezelf de vraag stellen, oké, dat is interessant. Net had ik nog een goed humeur, maar nu komt deze persoon binnen en nu verandert mijn humeur. Wat irriteert me aan hem? Dat is eerst een inzicht dat je voor jezelf moet vragen. Deze vraag heb ik haar op dat moment ook gesteld. En toen zei ze, ja, hij irriteert me, omdat hij zo omslaat en dan zegt hij van alles, het is hier niet goed in het bedrijf en hij begint te klagen. Oké, maar op welke knop drukt hij bij jou? Ja, heel duidelijk, want ik wil dat gewoon niet. Ik wil gewoon dat hij normaal met me praat en dat hij zijn frustratie niet op mij afreageert. Oké, dat betekent voor jou dat je eigenlijk in principe moeite hebt als een persoon bij jou zijn frustratie afreageert. Wat betekent dat bij jou? Dat zou bij jou bijvoorbeeld kunnen betekenen dat je eigenlijk het liefst in harmonie wilt leven en dat je eigenlijk helemaal niet met iemand anders een discussie wilt aangaan. En dat is ook oké, dat is allemaal oké. Er is geen goed of fout, maar het is uiteindelijk niet effectief voor het werk dat je deze persoon toelaat, dat deze persoon bij jou op de knop drukt. En als je bij jezelf merkt dat je je bewust bent, ah, nu komt deze persoon binnen en die drukt nu bij mij op de knop, wat me niet bevalt, dan kun je daar ook op reageren. Dan kun je jezelf als het ware resetten en denken, ja, ik wil de frustratie niet, maar de frustratie komt nu op dit moment bij mij op. Wat gebeurt er in jou als deze persoon jou raakt? Welke overtuiging of emotie wordt bij jou opgelost? En dat zou bijvoorbeeld een overtuiging kunnen zijn, ik wil geen ruzie hebben. Ik wil gewoon dat we hier in het bedrijf gewoon heel goed met elkaar samenwerken en dat ik geen frustratie van iemand anders op mijn bord wil hebben, want dat is de knop waar hij bij jou op drukt. En wat je daarmee doet, dat kun je rustig overwegen. Maar eerst het bewustzijn dat deze persoon iets bij jou losmaakt, want jij reageert erop. We kunnen daar natuurlijk ook een oplossing voor zoeken, maar het bewustzijn om te beseffen dat deze persoon, want hij lost iets bij jou op en niet andersom en jij laat het toe. En dat is natuurlijk, ja, en dat zou bijvoorbeeld perfectionisme kunnen zijn. Dat zou onzekerheid kunnen zijn of het gevoel niet gerespecteerd te worden of dat zou het gevoel kunnen zijn dat je gewoon geen frustratie wilt en dat je niet wilt dat mensen met deze toon, met deze toon tegen jou praten. Dat zou bij jou losgemaakt kunnen worden en dat te beseffen, dat is heel belangrijk. Maar als je dat ziet, is dat natuurlijk ook mooi, want dan kun je het op een heel andere manier bekijken. Dat is nummer 1. Op welke knop drukt deze persoon bij jou? En dan komt de tweede vraag. Waarom laat je je door zijn negatieve energie beïnvloeden? Want dat is natuurlijk ook interessant. En daar heb ik 2 tips voor. Of eigenlijk één tip en ik geloof dat het de Dalai Lama was die dat ooit heeft gezegd, maar ik weet het niet meer zeker. Het zou ook zoiets anders kunnen zijn, ik weet het niet meer. Maar ik heb het in ieder geval ooit gelezen en het is het volgende, want jij laat zijn energie, zijn energie, laat jij bij jou binnen. En of het nu collega's of klanten zijn, dat maakt uiteindelijk niet uit. Maar iemand heeft ooit tegen mij gezegd, Annamarie, jij hebt verjaardag en ik heb een cadeau voor jou gekocht. En ik wil het cadeau graag overhandigen. Ik wil jou dat cadeau graag geven. Maar jij zegt, nee, ik wil dat cadeau niet hebben. Dan stel ik jou nu de vraag, van wie is dat cadeau? Nog een keer, let op. Goed luisteren. Ik heb verjaardag en iemand heeft voor mij een cadeau gekocht. En deze persoon wil mij dat cadeau geven. En hij zou mij het cadeau graag overhandigen. En ik zeg, nee, ik wil dat cadeau niet hebben. Van wie is dat cadeau? Ja, zei ze, dat is van jou, want jij hebt het cadeau gekocht. Jij wilt het mij geven, maar ik wil het niet hebben. Dat betekent dat het cadeau van jou is. Zo, ja goed, dat klopt, want ik heb het gekocht. Jij wilt het niet hebben en het cadeau is in dat geval van mij. Dat klopt. Oké, zelfde situatie. Ik heb een slecht humeur, ik ben geïrriteerd en ik kom naar jou toe en ik laat mijn frustratie op jou af. Van wie is die frustratie? Ja, van jou. Zeker oké, maar waarom accepteer je die? Net hebben we hetzelfde gedaan met een cadeau en jij hebt dat cadeau aan mij teruggegeven en gezegd dat het cadeau van mij is. Maar dan is de frustratie toch ook van mij, of niet? Waarom laat je het toe? Waarom laat je het toe en bescherm je jezelf voor je eigen energie, door bewust te beslissen wat van jou is en wat van de ander is. Hoe zou je reageren als je jezelf als neutrale toeschouwer zou zien? Je zou gewoon zeggen, deze frustratie is van die collega. Laat het dan ook bij die collega en zoek een manier zodat je die frustratie niet bij jezelf binnen kunt laten of wilt laten. Probeer een manier te vinden, en toen keek ze me zo vragend aan, ja, maar hoe moet ik dat dan doen? Hoe kan ik ervoor zorgen dat die frustratie van die collega, en uiteindelijk maakt het niet uit of het nu een collega of een klant is, hoe kan ik ervoor zorgen dat die frustratie nu niet bij mij binnenkomt? En daar zijn 2 mogelijkheden voor. Enerzijds doe ik zelf altijd. Ik trek dan beeldelijk gezien een glazen wand omhoog en bescherm mezelf tegen die frustratie die hij bij mij aflaadt, en zeg gewoon, nee, gedachtig zeg ik tegen mezelf, deze frustratie is niet van mij, deze frustratie is van de ander en ik laat die frustratie ook niet bij mij binnen. Dat is de eerste. Maar ten tweede kun je bijvoorbeeld ook zeggen, echt beeldelijk in je hoofd, stop, hé? Je maakt gedachtig een stopbord, ja? Je doet het niet echt, en je zegt gewoon, nee, deze frustratie wil ik niet binnenlaten, want dit slechte humeur is niet van mij en ik geef het met veel liefde terug aan de andere persoon. En wees je op dat moment ook bewust dat je het teruggeeft en dat die frustratie helemaal niet van jou is. En dat is natuurlijk mooi als je dat kunt doen. En dat kun je het beste checken in een flits. Dat kun je als het ware checken wanneer die persoon binnenkomt, en daarvoor had je een goed humeur, je werkte lekker, je was op je werkplek en het werk was op dat moment leuk. En dan zie je al, zie je die collega of klant al binnenkomen en je weet op dat moment al wat er gaat komen. En als je dan in je lichaam voelt dat je anders reageert op die energie, dan denk je, oké, dat is interessant. Net voelde ik me nog goed en nu komt deze persoon, betreedt de ruimte en ineens is mijn energie heel anders. Dan weet je op dat moment dat die energie n… *(Transcript truncated. Full episode: https://kunden-erlebnis.de/nl/podcast/85-arger-mit-kunden-oder-kollegen-fang-bei-dir-selbst-an)* --- ### Verandering vs. Stilstand: Groepsdruk in je Team [Nederlands] URL: https://kunden-erlebnis.de/nl/podcast/84-veranderung-vs-stillstand Published: 2024-12-09 In deze aflevering deelt Anne Marie een indringend praktijkvoorbeeld uit haar coaching bij een groot logistiek bedrijf. Ze begeleidt vrachtwagenchauffeurs die witgoed bezorgen bij klanten thuis, met als doel de NPS-score te verhogen. Tijdens een gezamenlijke rijdag met twee chauffeurs ervaart ze hoe groepsdruk een enthousiaste medewerker kan ondermijnen , puur omdat zijn beste vriend en collega volledig in de weerstand zit. De aflevering raakt de kern van verandermanagement op de werkvloer: hoe ga je om met teamleden die blokkeren? Anne Marie geeft vier concrete tips: zorg voor open communicatie, benoem individuele krachten, reduceer sociale druk en vier successen. De verbinding tussen strategie en werkvloer , van diagnose tot gedragsvertaling en procesverankering , staat centraal. Een must-listen voor elke leidinggevende die zijn team wil meekrijgen in verandering. **Transcript** Interessant. De ene chauffeur was enthousiast, leergierig, nieuwsgierig en stond open voor verbeteringen. Hij was open en zei direct, je kunt altijd iets leren en hij wilde weten hoe hij het nog beter kon doen. En chauffeur 2 gesloten, zelfverzekerd, ervan overtuigd niets meer te kunnen leren. En hij zei ook echt, ik doe dit al jaren zo en er is niets wat ik nog hoefde te veranderen. Hallo lieve luisteraars van mijn podcast Klantbeleving. Fijn dat jullie steeds meer luisteren, want heel eerlijk, ik krijg zo vaak reacties op mijn podcast en dat bevestigt eigenlijk ook, ja, wat ik doe, dat het ook zo noodzakelijk is en dat zo velen van jullie ook daadwerkelijk tips meenemen die ze ook echt toepassen in de praktijk. En dat maakt me zo ontzettend blij. En vandaag deel ik weer een interessante ervaring die ik onlangs tijdens mijn coachings met vrachtwagenchauffeurs heb opgedaan. En het gaat over het thema verandering en hoe je omgaat met verschillende houdingen binnen een team, want dat is heel vaak enorm moeilijk. Jij als baas vertelt iets, niet alle teamleden zijn het ermee eens of zijn net zo enthousiast als jij eigenlijk over dat idee bent. En dat heb ik vorige week of een paar weken geleden ook meegemaakt. Ik coach of ik train of schol op dit moment een groot bedrijf, ze krijgen NPS-waarden, de net promoter score, dat is eigenlijk een beoordelingssysteem, dat wordt in elk geval bij hen ingevoerd. En het beoordelingssysteem, of ze hebben een waarde die ze krijgen en die waarde moet verhoogd worden. Dat betekent, dit zijn vrachtwagenchauffeurs die bij klanten leveren, die bijvoorbeeld een vaatwasser, een wasmachine, een droger, een kookplaat bezorgen of ook wel eens een kast in elkaar zetten, die direct contact hebben met de klant, die eigenlijk ook bij de klant in hun privéomgeving, in hun huis zijn. En van dat bedrijf, waar ze de spullen of de goederen of hoe je dat ook noemt neerzetten, hebben ze gezegd, als de klant beleverd is, krijgt hij 2 of 3 dagen later een enquêteformulier en dat formulier moet hij invullen. Daar komen verschillende dingen in voor, maar uiteindelijk gaat het erom dat ze zo enthousiast zijn dat ze eigenlijk nog een keer bij dat bedrijf zouden kopen. Dat is eigenlijk de betekenis van de NPS-waarde. Hoe groot is de kans dat je nog een keer bij mij terugkomt om te kopen? En ik ben dan ook ingehuurd voor dit bedrijf om de medewerkers te scholen en ervoor te zorgen dat ze geen producten afleveren, maar dat ze enthousiasme leveren. En dan rij ik ook mee met de chauffeurs. Dat is een heel intensief project, maar het geeft me zo ontzettend veel plezier, omdat ik dan echt met die vrachtwagenchauffeurs in de vrachtwagen zit, bij elke klant meeloop en dan kijk hoe ze eigenlijk met de klanten omgaan en samen kijken we dan ook, wat kun jij nog veranderen, niet om de klant tevreden te stellen, niet alleen tevreden te stellen, maar uiteindelijk de klant te enthousiasmeren. En toen ben ik begonnen en ik ben meegereden met 2 chauffeurs. 2 chauffeurs die normaal niet samen rijden, maar voor die dag waren ze voor mij samengesteld. En één persoon was totaal enthousiast. Die had zich ook meteen aangemeld voor dit programma en wilde ook graag nog iets bijleren. Dat was een jongen die open stond, die ook zei, hey, luister, ik heb het gevoel dat ik goed ben, maar we kunnen altijd nog bijleren. En ik wil ook graag nog bijleren. Dat is natuurlijk geweldig als ze zelf ook de meerwaarde zien, die meerwaarde zien om uiteindelijk ook te leren, want dat is natuurlijk geweldig. Met die mensen kan ik dan ook samenwerken, omdat ze openstaan om nog iets te leren. En we hadden een geweldige dag. Het was een interessante dag, maar aan de andere kant zat zijn collega. En zijn collega was trouwens ook nog zijn beste vriend en dat maakt het natuurlijk totaal uitdagend, want zijn collega had totaal andere gedachten. Die zei, luister Anne Marie, het is leuk dat je vandaag meerijdt, maar heel eerlijk, ik vind dat ik mijn werk goed doe en ik kan ook niets verbeteren. En eigenlijk heb ik ook helemaal geen zin dat je vandaag met me meerijdt. En daarmee was natuurlijk ook meteen de sfeer gezet. En daarom was het die dag ook een heel interessante dag, want ik zag tijdens de dag dat de ene chauffeur, die eigenlijk totaal enthousiast was en ook ontzettend veel zin had om iets te veranderen, elk uur dat we reden ook een beetje stiller werd. Aan het begin was hij nog totaal enthousiast aan het praten, had ook veel plezier, maar in de loop van de dag, naarmate zijn collega steeds meer eigenlijk in de weerstand was gekomen, zag ook hij steeds meer problemen. En aan het einde van de dag merkte je ook echt dat die persoon, die eigenlijk zo enthousiast was over dat idee en zichzelf had aangemeld, je merkte dat hij eigenlijk steeds kleiner werd, omdat die andere persoon gewoon zei, luister, ik ben goed zoals ik ben en dat is hij natuurlijk ook, maar ik wil gewoon niets leren. En toen heb ik nog geprobeerd, aan het einde van de dag nog wat tips te geven, maar eigenlijk hadden ze allebei aan het einde van de dag geen zin meer. En dat is natuurlijk echt heftig, want ik denk, hallo? Dat was natuurlijk al behoorlijk heftig. Nu weet ik dat dat kan gebeuren en ik vind dat ook niet erg. Maar het deed me in dat moment voor degene die eigenlijk zo enthousiast was echt pijn, want ik denk, zo is het, groepsdruk. Zo is het, als meerdere personen uiteindelijk, of zo kan het dan zijn dat je zelf zo ontzettend enthousiast bent over een idee en dat dat eigenlijk al ter plekke de grond in geboord kan worden. Dat is natuurlijk al interessant. De ene chauffeur was enthousiast, leergierig, nieuwsgierig en stond open voor verbeteringen. Hij was open en zei direct, man, je kunt altijd iets leren en hij wilde weten hoe hij het nog beter kon doen. En chauffeur 2 was gesloten, zelfverzekerd, ervan overtuigd niets meer te kunnen leren. Hij zei ook echt, ik doe dit al jaren zo en er is niets wat ik nog hoefde te veranderen. En daarmee sluit je ook je hersenen af, hè. Als je zegt, wat kan ik nog leren, dan open je je hersenen. Maar als je zegt, nee, ik kan niets meer leren, ik ben eigenlijk supergoed in wat ik nu doe, dan sluit je je op dat moment, dan sluit je jezelf ook af. En ik zag ook dat de dynamiek in de vrachtwagen en in die cabine ook echt veranderd was, want ik merkte ook dat de eerste chauffeur in een innerlijk conflict raakte. Enerzijds wilde hij leren, anderzijds voelde hij zich tegenover zijn collega, die ook zijn beste vriend is, wat het nog moeilijker maakte, ongemakkelijk. En het was alsof hij zich een beetje verraden voelde als hij met mij het gesprek vol enthousiasme had gevoerd. En wat maakt dan uiteindelijk, want dat vind ik dan interessant, wat maakt die situatie op dat moment zo interessant? Want verschillende meningen leiden vaak tot een splitsing in een team. Dat is iets wat ik in bedrijven steeds weer zie, degenen die zich willen verbeteren en degenen die veranderingen blokkeren en dat is het. En er is gewoon sociale druk. Vaak voelen medewerkers zich heen en weer geslingerd, vooral als een vriend of collega zo is dat ze die niet willen teleurstellen, want hè, wij zijn groepsmensen. We willen gewoon bij een groep horen. En ik maak het vaker mee ook in trainingen, als daar 15 mensen bij elkaar zitten. Het is mijn taak op dat moment om degenen die in de verdediging zijn, die eigenlijk even kort aandacht te geven, maar daarna ook, ja heel bot gezegd, los te laten. Want ik wil me heel vaak concentreren op de mensen die willen. Want er zijn altijd 3 verschillende groepen mensen. Als ik in een training kom en dat merk, weten jullie ook vast in jullie bedrijven, er zijn 3 verschillende soorten mensen. Er zijn enerzijds de mensen die enthousiast zijn en die geweldige ideeën vinden en die mee willen doen en die ook willen leren. Dan zijn er eigenlijk de tegenstanders, die in de verdediging zijn. En daartussen is een groep die verdeeld is. Soms zijn ze bij de mensen die enthousiast zijn en soms zijn ze ook bij de mensen die gewoon in de verdediging zijn. En als ik dat merk, concentreer ik me heel vaak op de mensen die willen. Want als ik te veel aandacht geef aan de mensen die niet willen, dan volgen de mensen die twijfelen de mensen die niet willen. En die krijgen dan gewoon meer aandacht. En dan zie je ook dat de middelste groep heel vaak twijfelt. Zeker als de mensen die in de verdediging zijn de overhand hebben. En dat wil niet zeggen dat ik die volledig negeer. Dat niet. Maar als ze in de ja-maar-fase komen, ja maar ik ben toch goed. Ja maar ik hoef toch niet te veranderen. Ja maar ik heb het altijd zo gedaan, ben ik heel eerlijk. Dan ben ik op een gegeven moment stil, dan dan zeg ik niets, maar dan respecteer ik ze zoals ze zijn, maar concentreer ik me volledig op de mensen die willen. En dan kun je ook merken dat de mensen die twijfelen dan heel vaak ook de mensen die willen volgen, als ze later natuurlijk ook merken dat we succes hebben. Maar we hebben sociale druk. We hebben druk van, hè, en ik heb dan ook een dag later, omdat ik de volgende dag weer mee zou rijden, dus ook, ja, de sfeer was een beetje gedaald. De eerste rit waren er heel veel, heel enthousiast, dat ik mee zou komen en dat er iets zou veranderen. Daarna ben ik met 2 meerijders meegereden. De ene was totaal in de weerstand, wilde niet meedoen en de tweede, die ene was totaal enthousiast, maar het enthousiasme heb ik toen ook gezien dat het een beetje was gedaald. Dat betekent dat die 2 zo begonnen te twijfelen, omdat degene die in de weerstand zat en vol in de weerstand was, de andere persoon als het ware had meegenomen, omdat de groep nog te klein is. En dat is al interessant en daarna ben ik met anderen meegereden en daar zag ik weer enthousiasme en had ik ook weer geweldige gesprekken, totdat ik zo'n 6, 7 ritten had meegemaakt en nu is de sfeer gewoon beter. Maar in het begin was de sfeer, nadat ik die 2 eerste rijders had gehad, catastrofaal. Maar dat is niet erg. Ik vind dat oké. Op dat moment kan ik ook redelijk goed handelen en kan ik ook zien wat deze groep nodig heeft. De groep heeft op dat moment ondersteuning nodig. En het laatste wat ik wil, is dat alle rijders uiteindelijk eindigen zoals de tweede rijder, omdat die vol in de weerstand zat. Maar dat is echt mijn taak. En nu ben ik 7 ritten verder en nu heeft die ene persoon die vol in de weerstand was zich eigenlijk niet veranderd, maar ik kan zien dat het al iets positiever is geworden, maar de algemene sfeer is gewoon positiever geworden. En dat is dan belangrijk, maar soms vinden wij het als bedrijf ook moeilijk als er weerstand komt, om die weerstand als het ware te negeren, omdat we heel vaak dan ook twijfelen, oké, hebben ze gelijk met die weerstand, maar zonder weerstand is er gewoon geen glans. Zonder wrijving is er gewoon geen glans. Er komen altijd commentaren, en wat is dan uiteindelijk ook relevant? Verandering slaagt alleen als het hele team in dezelfde richting trekt. En met het hele team verlang ik nu geen 100 procent, maar op zijn minst dat 80 procent ervoor is, omdat het anders gewoon niet werkt. En mijn taak was het als het ware om ervoor te zorgen dat het team, de meeste in ieder geval, niet meer degene zou volgen die vol in de weerstand zat. Mijn taak is het dan om de aandacht te geven aan de mensen die enthousiast zijn en mee willen doen, omdat ik zo de groepsdruk in mijn voordeel kan laten werken. Maar dat was heel interessant, omdat jullie dat ook zeker in jullie team hebben. Er zijn mensen die ergens voor zijn of ergens, ik weet niet precies het juiste woord, en er zijn mensen die ergens tegen zijn. En op dat moment, ik heb ook met de directie gesproken. Ik heb ook gezegd, die eerste rijder, die eigenlijk enthousiast was, maar daarna wat terughoudender werd omdat zijn beste vriend vol in de weerstand zat, heb ik ook gezegd, we moeten hem wat aandacht geven, omdat het nu niet zo hoeft te zijn dat hij wanhopig is en daardoor zijn vriend… *(Transcript truncated. Full episode: https://kunden-erlebnis.de/nl/podcast/84-veranderung-vs-stillstand)* --- ### Veränderung vs. Stillstand im Team [Deutsch] URL: https://kunden-erlebnis.de/podcast/84-veranderung-vs-stillstand Published: 2024-12-09 In dieser Episode teilt Anne Marie eine eindrucksvolle Erfahrung aus ihrem Coaching mit LKW-Fahrern, die Haushaltsgeräte liefern und dabei direkt mit Kunden in Kontakt treten. Ein Unternehmen möchte seinen NPS-Wert (Net Promoter Score) steigern , doch nicht alle Mitarbeiter ziehen mit. Zwei Fahrer, beste Freunde, zeigen gegensätzliche Haltungen: einer offen und lernwillig, der andere verschlossen und überzeugt, nichts mehr lernen zu müssen. Anne Marie zeigt, wie sozialer Gruppendruck Begeisterung zerstören kann , und wie Führungskräfte und Trainer damit umgehen sollten. Die Episode liefert vier konkrete Tipps: offene Kommunikation, individuelle Stärken betonen, sozialen Druck reduzieren und Erfolge feiern. Die Verbindung von Strategie und Werkvloer , von Diagnose über Datenkopplung bis zur Verhaltensübersetzung , macht echte Kundenbegeisterung möglich. **Transcript** Interessant. Der eine Fahrer war begeistert, lernwillig, neugierig und war auf Verbesserungen zu. Er war offen und er sagte direkt, man kann man immer etwas lernen und er wollte wissen, wie er es noch besser machen könnte. Und Fahrer 2 verschlossen, selbstsicher, überzeugt, nix mehr lernen zu können. Und er sagte auch wirklich, ich mache das seit Jahren so und es gibt nix, was ich noch ändern musste. Hallo liebe Zuhörer von meinem Podcast Kundebegeisterung. Schön, dass ihr immer mehr zuhört, weil ganz im Ernst, ich krieg so oft Reaktionen über meinen Podcast und das bestätigt eigentlich auch, ja, das, was ich mache, dass es auch so notwendig ist und dass so viele von euch auch tatsächlich Tipps rausmitnehme, die sie auch tatsächlich umsetze in der Praxis. Und das macht mir so was von glücklich. Und heute teil ich auch wieder eine interessante Erfahrung mit, die ich kürzlich während meine Coachings mit Lkw Fahren gemacht habe. Und es geht das Thema Veränderung und wie man mit unterschiedliche Einstellungen im Team umgeht, weil das ist ganz oft total schwierig. Du als Chef erzählt etwas, sind damit einverstanden oder nicht alle Teammitglieder sind genauso begeistert, wie Du eigentlich von diesen Idee bist. Und das hab ich letzte Woche oder von paar Woche her hab ich das auch erfahren. Ich coache oder ich trainer oder schule im Moment einen großen Betrieb, die NPS Werte, der net promoter Score, das ist quasi eine Bewertungssystem, kriegen die aufgelegt auf jeden Fall. Und das Bewertungssystem oder die die haben einen Wert, die die bekommen und diesen Wert soll erhöht werden. Das bedeutet, das sind Lkw Fahrer, die liefere bei Kunden liefern, die zum Beispiel ein ein Geschirrspüler, eine Waschmaschine, ein Trockner, ein Herdplatte oder bauen auch mal Schrank zusammen, kommen direkt mit Kunde in Kontakt, sind quasi auch mit Kunde in deren Privatumgebung, in deren Haus. Und von diesen Betrieb, wo das die Sachen oder die die Güter oder wie man das auch nennt, reinstelle, die haben gesagt, wenn der Kunde beliefert ist, kriegt er 2 oder 3 Tage später eine Umfrageformular und diese Umfrageformular soll er bewertet. Da kommen unterschiedliche Sachen, kommen wir da an. Letztendlich geht es dadrum, dass dass die so was von begeistert sind, dass die quasi noch mal bei diesen Firma kaufen würde. Das das bedeutet eigentlich der NPS Wert. Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass Du noch mal wieder bei mir zurückkommt, zu kaufen? Und ich bin dann auch beauftragt für diese Firma, die Mitarbeiter zur Schule und dafür zu sorgen, dass die keine Produkte abliefere, aber die liefern Begeisterung. Und ich fahr dann auch mit den Fahrer mit. Das ist sehr intensives Projekt, aber es macht mir so was von Spaß, weil ich sitz dann auch wirklich mit diesen Lkw Fahrer, mit dem Lkw, lauf zu jeder Kunde und guck dann, wie die quasi mit den Kunden umgehen und gemeinsam schauen wir dann auch, was kannst Du noch ändere, der Kunde nicht zufriedenzustellen, nicht nur zufriedenzustellen, aber letztendlich der Kunde zu begeistern. Und dann bin ich angefangen und ich bin dann mitgefahren mit 2 Fahrer. 2 Fahrer, die normalerweise nicht zusammenfahren, aber für diesen Tag waren die für mich zusammengesetzt. Und eine Person, der war total begeistert. Der hat sich auch sofort angemeldet für diesen Programm und möchte auch gerne noch etwas dazu lernen. Das war ein Jung, der das der der war offen, hat auch gesagt, hey, hör mal, ich hab das Gefühl, dass ich gut bin, aber wir können immer noch noch dazu lernen. Und ich möchte auch gerne noch dazu lernen. Das ist natürlich cool, wenn die selber auch den Mehrwert sehen, auf diesen Mehrwert sehen, letztendlich auch zu lernen, weil das ist natürlich cool. Mit diesen Leute kann ich dann auch zusammenarbeite, weil die stehen offen, noch etwas zu lernen. Und wir hatten einen tollen Tag. Es war ein interessanten Tag, aber an anderer Seite saß seine Kollegen. Und seine Kollegen war übrigens auch noch sein besten Freund und das macht es natürlich total herausfordernd, weil seine Kollegin hat total andere Gedanke. Der hat gesagt, hör mal Anne Marie, es ist schön, dass Du heute mitfährst, aber ganz im Ernst, ich finde, dass ich meine Arbeit richtig mache und ich kann auch nix verbessere. Und eigentlich hab ich auch gar kein Bock, dass Du heute mit mir mitfährst. Und damit war natürlich auch sofort die Stimmung, die war gesetzt. Und deswegen war das an dem Tag auch 'n sehr interessanten Tag, weil ich hab dann auch während des Tages gesehen, dass die eine Fahrer, der eigentlich total begeistert war und auch unheimlich viel Bock hatte, etwas zu ändere, der würde dann auch jede Minute oder jede Stunde, dass wir gefahren sind, würde er auch bisschen leiser. Das beim Anfang hat er noch total begeistert geredet, hat auch viel Spaß, aber laufen des Tages, dass seine Kollegin immer mehr eigentlich in den Widerstand gekommen ist, hatte er auch immer nur Probleme gesehen. Und hat er und dann am Ende des Tages hast Du auch richtig gemerkt, dass diese Person, die eigentlich so begeistert ist war von diese Idee und sich selber angemeldet hat, hast Du gemerkt, dass er quasi so so immer kleiner geworden ist, weil der andere Person, der einfach gesagt hat, hör mal, ich bin gut, wie ich bin und das ist er natürlich auch, aber ich will einfach nix lernen. Und dann hab ich noch versucht, am Ende des Tages noch etwas noch 'n paar Tipp zu geben, aber eigentlich hatte die beide am Ende des Tages kein Bock mehr. Und das ist natürlich richtig heftig, weil ich denke, hallo? Das war natürlich schon ziemlich heftig. Jetzt weiß ich das, dass das passieren kann und ich finde das auch nicht schlimm. Aber es tut es tat mir in in dem Moment für derjenige, der eigentlich so begeistert war, tat mir das auch wirklich leid, weil ich denke, so ist es, Grupps, Gruppedrück. So ist es das, wenn mehrere Personen letztendlich oder so kann es dann sein, dass Du selber so was von begeistert bist von eine Idee und dass das quasi eigentlich auch so schon im Boden zerstört werden kann. Das ist natürlich schon interessant. Der eine Fahrer war begeistert, lernwillig neugierig und war auf Verbesserungen zu. Er war offen und er sagte direkt, Mann, kann man immer etwas lernen und er wollte wissen, wie er es noch besser machen könnte. Und Fahrer 2 war verschlossen, selbstsicher, überzeugt, nix mehr lernen zu können. Er sagte auch wirklich, ich mache das seit Jahren so und es gibt nix, was ich noch ändern musste. Und damit mach dein Gehirn auch zu, hä. Wenn Du sagst, was kann ich noch lernen, dann machst Du dein Gehirn auf. Aber wenn Du sagst, nein, ich kann nix mehr lernen, ich bin ich bin eigentlich supergut, was ich jetzt mache, dann machst Du in dem Moment, dann machst Du dich selber auch zu. Und ich hab dann auch gesehen, dass die Dynamik im LKW und in diese Kabine auch wirklich geändert ist, weil ich hab dann auch gemerkt, dass der erste Fahrer in eine innerliche Konflikt geriet. Einerseits wollte er lernen, andererseits fühlt er sich gegenüber seine Kollegin, der auch sein bester Freund ist, das hat es noch mal schwieriger gemacht, unwohl. Und es war, ob er sich bisschen verraten fühlte, wenn er mit mir halt total begeistert das Gespräch geführt hatte. Und was macht dann letztendlich, weil das finde ich dann interessant, was macht diese Situation in diesem Moment so interessant? Weil unterschiedliche Meinungen führen oft zu 1 Spaltung in einem Team. Das ist etwas, was ich in Unternehmen immer wieder sehe, derjenige, die sich verbessern wollen und derjenige, die Veränderungen blockieren und das ist es. Und es gibt einfach soziale Druck. Oft fühlen die Mitarbeiter hin- und hergerissen, besonderes, wenn ein Freund oder Kollegen nicht so, dass sie die nicht enttäuschen wollen, weil hä, wir wir sind Gruppenmenschen. Wir wir wollen wollen einfach zu 1 Gruppe gehören. Und ich erlebe es öfters auch in Schulungen, wenn da 15 Leute zusammensitzen. Es ist meine Aufgabe in dem Moment quasi diejenige, die in der Abwehr sind, die quasi kurze Aufmerksamkeit zu geben, aber dann nachher auch, ja ganz doof gesagt, liegen zu lassen. Weil ich möchte mich ganz oft konzentriere auf die Menschen, die wollen. Weil es gibt immer 3 unterschiedliche Gruppe von Menschen. Wenn ich in eine Schulung komm und das merkt, weißt ihr auch bestimmt in eure Unternehmen, es gibt 3 unterschiedliche Art von Menschen. Es gibt einerseits die Menschen, die begeistert sind und die tolles Idee finde und die mitmachen wollen und die auch lernen wollen. Dann gibt es quasi die Gegner, die in der Abwehr sind. Und dazwischen ist eine Gruppe, die die sind geteilte Meinung. Manchmal sind sie bei die die Leute, die begeistert sind und manchmal sind sie auch bei den Leute, die einfach in der Abwehr sind. Und wenn ich das merke, dann konzentriere ich mich ganz oft bei auf die Leute, die wollen. Weil das, weil wenn ich zu viel Aufmerksamkeit schenke an die Leute, die nicht wolle, dann ziehen die Leute, die zweifle, die ziehen nach die Leute, die nicht wollen. Und die kriegen dann einfach mehr Aufmerksamkeit. Und dann siehst Du auch, dass die mittlere Schicht ganz oft zweifelt. Sicher, wenn die Leute, die in der Abwehr sind, die Überhand haben. Und das will nicht sagen, dass ich die komplett ignoriere. Das nicht. Aber wenn die in der ja aber Phase kommen, ja aber ich bin doch gut. Ja aber ich muss doch nicht ändere. Ja aber ich hab das immer so gemacht, bin ich ganz ehrlich. Dann bin ich auf einmal aufn Punkt, dann dann dann sag ich nix, aber dann dann respektier ich die, wie die sind, aber konzentrier mich voll auf die Leute, die wollen. Und dann kann man auch merke, dass die Leute, die zweifle, die ziehen dann ganz oft auch nach die Leute, die wollen, wenn die nachher natürlich auch merke, dass wir Erfolg haben. Aber wir haben soziale Druck. Wir haben Druck von, hä, und ich hab dann auch Tag später, weil ich sollte am nächsten Tag wieder mit fahre, dass also auch, ja, die Stimmung, die war bisschen runtergekommen. Erster Schritt waren total viele, total begeistert, dass ich kommen sollte und dass sich da etwas ändert. Dann bin ich mit 2 Mitfahrern mitgefahren. Der eine war total in der Abwehr, wollte nicht machen und die zweite auf auf die eine war total begeistert, aber die Begeisterung hab ich dann auch gesehen, dass die bisschen runtergegangen ist. Das bedeutet, die 2, die haben so gezweifelt, weil quasi derjenige, der in der Abwehr war und voll in der Widerstand, hat quasi die andere Person mitgenommen, weil die Gruppe noch zu klein ist. Und das ist schon interessant und dann bin ich mit anderen mitgefahren und da hab ich hab ich wieder Begeisterung gesehen und dann hab ich auch wieder tolle Gespräche gehabt, bis ich so 6, 7 Fahrt mitgemacht habe und jetzt ist die Stimmung einfach besser. Aber beim Anfang war die Stimmung, nachdem ich die 2 die 2 erste Fahrer gehabt hatte, war die katastrophal. Aber das ist nicht schlimm. Ich find das okay. In dem Moment kann ich auch ziemlich gut agieren und kann ich auch sehen, was diese Gruppe braucht. Die Gruppe braucht in dem Moment braucht die Unterstützung. Und das Letzte, was ich will, dass alle Fahrer letztendlich so gelandet oder Ende wie der zweite Fahrer, weil voll der voll in der Widerstand war. Aber das ist voll meine Aufgabe. Und jetzt bin ich 7 Vater weiter und jetzt haben die eigentlich die eine Person, die voll in der Widerstand war, die hat sich nicht geändert, aber ich kann sehen, ist schon bisschen positiver geworden, aber die allgemeine Stimmung ist halt positiver geworden. Und das ist dann wichtig, aber manchmal finden wir es als Unternehmen auch schwierig, wenn da Widerstand kommt, da quasi eigentlich quasi diese Widerstand zu ignorieren, weil ganz oft zweifeln wir dann auch, okay, haben die recht mit den Widerstand, aber ohne Widerstand gibt es einfach kein Glanz. Ohne Reibung gibt es einfach kein Glanz. Da kommt immer Kommentar, Und was ist dann letztendlich auch relevant? Ist Veränderung gelingt nur… *(Transcript truncated. Full episode: https://kunden-erlebnis.de/podcast/84-veranderung-vs-stillstand)* --- ### Warum intrinsische Motivation der Schlüssel zur Kundenbegeisterung ist [Deutsch] URL: https://kunden-erlebnis.de/podcast/83-warum-veranderung-ohne-sinn-keinen-bestand-hat Published: 2024-11-25 In dieser Episode nimmt uns Annemarie mit in ein echtes Praxisprojekt: Ein Speditionsbetrieb möchte seinen NPS-Score auf 70 Prozent steigern , doch ohne die intrinsische Motivation der LKW-Fahrer ist das kaum möglich. Annemarie beschreibt, wie sie zunächst einen Kick-off-Workshop veranstaltete, bei dem 45 skeptische Fahrer auf sie warteten, und wie sie schrittweise Vertrauen aufbaute. Sie erklärt, warum echte Kundenbegeisterung nicht durch Skripte oder Gehaltserhöhungen entsteht, sondern durch persönliche Bedeutung: das Lächeln einer alten Dame über ihre neue Waschmaschine, das springende Ehepaar auf dem neuen Bett. Die Verbindung von Strategie und Werkvloer , Diagnose → Datenkopplung → Verhaltensübersetzung → Prozessverankerung → interner CX-Verantwortlicher als Borger , zeigt sich hier in der Praxis. Widerstand gehört dazu, aber er darf nicht alle Energie binden. **Transcript** Aber er hat gemerkt, dass seine Kollegen eigentlich gar nicht mitwirken will, was auch völlig okay ist, ja. Ich bin da völlig mit, wenn wenn eine nicht will, kann ich das akzeptieren, ja. Letztendlich ist es der Chef, der etwas davon sagt, aber wenn er wirklich nicht will, ich kann ihn versuchen, mit bestimmte Frage bisschen lockerer zu machen und dass er vielleicht schon bisschen Ehrgeiz bekommt, etwas zu ändern. Aber wenn er das letztendlich gar nicht will und wenn er so defensiv ist in sich einfach in der Abwehr werft und sagt, nein, möchte ich nicht, dann hört es für mich auch auf, weil dann hat's auch wirklich keinen Sinn. Ja, hallo liebe Leute. Heute wieder einen neuen Podcast folgen von Kundenbegeisterer. Und Kundenbegeisterer, ich finde es immer etwas Tolles und ich mag das auch sehr und deswegen nehm ich euch auch diesen Tag noch mal mit in den Praxis. Ich bin nämlich gefragt worden und deswegen wollt ich heute eigentlich auch mit euch mal über Kunde begeistern, aber auch über intrinsisische Motivation sprechen. Und ich glaube, das ist ein wichtiger Bestandteil, was Mitarbeiter haben müssen, bevor die irgendwo etwas ändern können. Und auf diese Sache möchte ich gerne noch mal bisschen näher da angehen. Es war, da hat dann ein Speditionsbetrieb hat mich kontaktiert und hat gesagt, Annemarie, wir haben einen Auftraggeber, da fahren wir für unsere LKW Fahrer Fahrer für diesen Betrieb. Und diesen Betrieb hat eine sehr hohe Anspruch, wenn es geht über Lieferung von Produkte. Und diese hohe Ansprüche wird gemessen anhand von der MPS Score und das ist der Net Promoter Score. Ich hab da mal in vorherigen Podcast drüber gesprochen, ist halt Indikator, wie hoch wahrscheinlich ist, dass Kunde noch mal wieder bei dir kaufen. Und diesen Betrieb arbeitet für ein anderer Betrieb und die haben halt den NPS Wert. Die würden ganz gerne, dass dieses Petitionsbetrieb ein NPS Score hat von 70 Prozent. Ich hoffe bisschen, dass deutlich ist, was genau NPS bedeutet. Ich kann später noch mal in den Shownotes den Podcast dazu erwähnen, was genau NPS ist. Aber auf jeden Fall diesen Betrieb hat mich dann beauftragt. Und dann bin ich mit denen in Gespräch gekommen und dann hab ich auch gesagt, ich möchte natürlich gerne diesen Auftrag annehmen. Allerdings muss ich erst mal inventarisieren, was da spielt, wie genau es abläuft. Und dann bin ich einen Tag mit diese LKW Fahrer mitgefahren. War tollen Tag und hat mich dann auch sicher wirklich sehr bereichert, auch letztendlich ein gutes Angebot zu machen. Und ich hab letztendlich auch bei den Mitarbeiter im Büro hab ich mal einen Tag mitgeschaut, wie bestimmte Abläufe sind und wie viele Sache eigentlich funktionieren. Und das Erste, was ich auch zu den den Verantwortlichen, die den ich in dem Moment gesprochen habe, gesagt habe, natürlich möchte ich gerne mit den Lkw Fahrer möchte ich gerne mit den LKW Fahrer gucken, was die noch verbessern können, damit der Kunde auf jeden Fall begeistert ist. Und noch mal erklären, die LKW Fahrer, die die liefern so Waschmaschine, Kühlschränke, Waschtrockner, installieren auch Küche, Herdplatte, Platte, Öfen, ja Schranke. Total viel liefern die auf jeden Fall an den Kunde. Und wie können die die Kunden noch besser helfen, damit der NPS Score auf auf jeden Fall noch höher gemacht wird. Und dann hab ich auch zu diesen Verantwortlichen gesagt, die mich letztendlich auch beauftragt hat, natürlich kann ich gerne mit den LKW Fahrern mitfahren, aber wenn da keine intrinsisste Motivation ist, das bedeutet, wenn die selber nicht wollen, dann ist es total schwierig, etwas zu ändern. Und dann hab ich auch gesagt, ich möchte ganz gerne vor hinaus, bevor dass ich mit den LKW Fahrern anfange, weil wir haben dann gesagt, gut, wir möchte gerne mit 10 Teams, das bedeutet 20 LKW Fahrer, möchten wir gerne anfangen. Und diese Teams, das sind jeweils Teams von 2 Personen, das bedeutet 10 Teams mit insgesamt 20 Personen, möchte ich gerne mitfahren. Aber ich möchte ganz gerne, dass dass die selber wollen, dass ich die die Möglichkeit gebe, auf jeden Fall Teil an dieses Programm zu sein. Dass quasi das das Programm, was ich halbes Jahr mit denen durchführe, dass die selber entscheiden können. Letztendlich sollten wie immer 10 Teams 20 Leute Schule. Ob das sich sich jetzt jemand sich anmeldet oder nicht, auf jeden Fall, ich geh mit 20 Mitarbeiter, geh ich diesen Weg ein, 100 Prozent. Und dann kommt intrinsidische Motivation kommt noch dazu. Und das bedeutet, wenn Du selber die Möglichkeit hast zu wählen, dass Du an diesem Programm teilnehmen kannst, ist anders, dann dass der Chef sagt, ja gut, wir haben hier 20 Teams. Ich brauche 10 Teams und ich nehm Team ACD und letztendlich der Vorgesetzten wählt diese Teams. Das find ich immer dumm, weil Du weißt nicht genau, ob das da eventuell Mitarbeiter sind, wovon Du selber denkst, dass sie gar kein Bock habe, dass sie letztendlich total viel Bock habe. Deswegen hab ich gesagt, gut, ich möchte gerne so son son Kick off off Workshop organisieren, indem dass die Mitarbeiter eigentlich höre oder indem die Mitarbeiter hören, was ich mache das kommende halbes Jahr. Und die können sich dann selber da auch letztendlich für anmelden. Und das Coole daran ist und und ich nehm euch dann ganz gerne mit in diesem Meeting im ersten Schritt noch mal, in diesen Workshop, den ich veranstaltet habe und es war dann dementsprechend war's morgens halb 7, soll es dann auch anfangen. War vierter vor 6 war ich schon dann da im Büro und hab alles fertig gemacht und dann so ab ab ja 20 nach 6, 25 nach 6 kamen die erste Mitarbeiter kamen in den Raum rein. Und da war natürlich total Abwehr, da war Widerstand. Ich hab es an allen an all meine Sinne hab ich es gespürt, weil die mussten von den Chef mussten die an diesem Kick up off Workshop teilnehmen. Und letztendlich Fita für 7 waren da. Das bedeutet, die haben ihren LKWs allen geladen und sind dann zu den Raum gekommen, wo diesen Workshop stattfand. Und ich hab da und ich stand da, ich kleine Frau, ein Meter 50 und sehe dann 45 LKW Fahrer komme, die total kein Bock auf diesen Workshop habe und die soll ich dann irgendwo auch noch bisschen motivieren müssen, letztendlich vielleicht ein oder 2 oder vielleicht 10 Anmeldungen zu bekommen von meinen Workshop. Und ich kann dir sagen, ich hatte das total gut vorbereitet und sie hat auch einen tollen Tag. Aber wenn dann die erste 10 Minuten schon gesagt wird, ja, wir haben keine Frage und wir haben gar keinen Bock, hier zu sitzen und wir wollen einfach losfahren, boah ey, dann bin ich auch Mensch. Und weißt Du, tief in mein Herz hab ich das alles verstehen können, weil die wussten nicht genau, was das war. Die wussten nicht genau, was das alles beinhaltet. Die wussten nicht genau, was auf den zukommen zukommen sollte. Und deswegen hab ich da so dann 20 Minuten hab ich dann da geredet und dann nachher haben tatsächlich paar Menschen, habe auf jeden Fall sich angemeldet. Und da war ich natürlich total froh, weil ich hab gedacht, wenn 45 Menschen da sitzen und wenn nur 5 Leute, 5 Fahrer sich anmelden, ist für mich diesen Workshop schon erfolgreich. Und für mich war es auf jeden Fall sehr wichtig, auch vorzustellen, was ich machen sollte und auf jeden Fall denen selber den Chance zu geben, mitmachen zu dürfen. Weil wenn Du selber die Entscheidung triffst, ist meiner Meinung nach immer besser, dann jemand anders das macht. Und so ist es dann auch geschehen, weil ich wollte da auch bisschen Motivation auf auf denen, ja, zukommen lassen, dass sie auf jeden Fall auch so wie ich begeistert bin, der Kunde zu helfen. Im Nachhinein habe ich auch gedacht, gut, die denken selber, dass ja eigentlich auch für mich auch vielleicht bisschen blauäugig gedacht ist, weil die Leute, die sitzt in die sind in ihrer Komfortzone, die sind total zufrieden mit ihren Arbeit und natürlich meckert der Chef ab und zu schon, dass der NPS vielleicht noch nicht alle nicht so ist, wie er sein soll, aber das nehmen die einfach halt in Kauf. Und ich kann das dann auch verstehen. Aber gut, ich hab dann den Workshop hab ich gehalten. Letztendlich waren paar Leute, die sich angemeldet haben. Das hat mich dann auch gefreut und dann bin ich montags bin ich dann auch angefangen, tatsächlich mit das erste Team zusammen zu fahren. Und an diesem Tag ist mir noch mal bewusst geworden, weil ich lerne auch jeden Tag von jedem Betrieb, dass ich schule. An diesem Tag ist mich dann auch noch mal so bewusst geworden, wenn Leute nicht ändern wollen, hat es keinen Sinn, mit diesen Menschen weiterzuarbeiten. Und das bedeutet nicht, dass die dann gefeuert werden müssen oder dass sie da dass man die entlassen muss, gar nicht. Aber man kann an ein Fels, die ziemlich fest im Boden liegt, die wo fast keine Bewegung da ist es schwierig halt auch da etwas zu bewirken. Und ich bin an diesem Tag und das war total cool, bin ich mit 2 Fahrer mitgefahren. Eine Fahrer war sehr offen, sehr kommunikativ und stand auch offen für neue Sachen und der andere hat einfach gesagt, nein, ich brauch nix zu lernen. Ich kenn alles all. Ich fühl mich wohl. Ich bin perfekt. Ich behandle die Kunde so, wie die sein sollte und ich kann leider nix mehr ändern. So hat er sich dann auch den ganzen Tag verhalten. Und natürlich hat mir das bisschen wehgetan, weil ich selber merke, dass wenn Du freundlich Und es ist nicht so, dass er nicht freundlich war, ja, absolut. Die war absolut freundlich, aber hat den Schritt, den Kunde letztendlich zu begeistern, hat er nicht gemacht. Er hat einfach genau das gemacht, was der Kunde gefragt hat. Und wenn, wir wissen allen, wenn wir genau das machen, was der Kunde fragt, dann ist der Kunde zufrieden. Und zufriedenstellen können wir jede. Das bedeutet, der Kunde hat keinen Grund, noch mal bei dir zu kaufen, weil was er bei dir bekommt, bekommt er bei jemand anders auch. Da muss halt ein Schritt mehr gemacht werden. Und der andere Kollegen hat es verstanden. Das ist, was ich heute dann auch noch mal mit euch besprechen möchte, dass letztendlich, wenn ich komme, dass es manchmal auch sorgt für bisschen Spannung und für Reibung. Dann hab ich auch gesehen, dass der andere Mitarbeiter wollte eigentlich schon etwas ändern und wollte schon etwas lernen. Aber weil seine Kollegen, die auch bei ihm im Lkw war, weil noch mal zum Verständnis, ich bin mit denen den ganzen Tag in den Lkw mitgefahren, es für ihm schwierig, sich da mit mitzumachen, weil eigentlich wollte er mit seine Kollegen mitgehen, weil das war letztendlich sein bester Kumpel. Aber er hat gemerkt, dass sein Kollegen eigentlich gar nicht mitwirken will, was auch völlig okay ist, ja. Ich bin da völlig mit, wenn wenn eine nicht will, kann ich das akzeptieren, ja. Letztendlich ist es der Chef, der etwas davon sagt, aber wenn er wirklich nicht will, ich kann ihn versuchen, mit bestimmte Frage bisschen lockerer zu machen und dass er vielleicht schon bisschen Ehrgeiz bekommt, etwas zu ändern. Aber wenn er das letztendlich gar nicht will und wenn er so defensiv ist in sich einfach in der Abwehr werft und sagt, nein, möchte ich nicht, dann hört es für mich auch auf, weil dann hat's auch wirklich keinen Sinn. Und das hat diese andere Kollegin schon gespürt. Und was ich dann auch noch mal in für euch mitgeben möchte im Betrieb, dass wenn sich dann 'n Änderung kommt, gibt es einfach Menschen, die sich halt dagegen wehren, was total logisch ist, fast logisch ist, aber dass es dann dementsprechend auch für Unruhen sorgt, weil am nächsten sollte ich auch wieder mitfahren und die 2 haben dann schon Die 2, wo ich mitgefahren war, die haben natürlich auch bisschen im Team geredet, was ganz klar ist, ja. Die haben etwas über mich gesprochen, was ich auch verstehen kann. Aber das sorgt letztendlich auch für Reibung, weil in dem Moment wollen wir etwas ändern und wir befinden uns halt in den Komfortzone und ich zick ich zeichne jetzt mit meinen Finger so bildlich so in Kreis. In diesen Komfortzone wollen wir eigentlich bleibe… *(Transcript truncated. Full episode: https://kunden-erlebnis.de/podcast/83-warum-veranderung-ohne-sinn-keinen-bestand-hat)* --- ### Waarom verandering zonder intrinsieke motivatie zinloos is [Nederlands] URL: https://kunden-erlebnis.de/nl/podcast/83-warum-veranderung-ohne-sinn-keinen-bestand-hat Published: 2024-11-25 In deze aflevering neemt Annemarie je mee naar een praktijkcase bij een transportbedrijf dat haar inschakelde om de NPS-score te verhogen. Chauffeurs leveren en installeren witgoed bij klanten thuis, maar de opdrachtgever eist een NPS van 70%. Annemarie rijdt een dag mee, observeert kantoorprocessen en organiseert een kick-off workshop voor 45 vrachtwagenchauffeurs , met zichtbare weerstand. Ze legt uit waarom ze bewust koos voor vrijwillige deelname in plaats van een door de baas samengestelde groep. Het kerninzicht: intrinsieke motivatie is de onmisbare basis voor gedragsverandering op de werkvloer. Zonder die innerlijke drive heeft coaching, training of een stappenplan geen enkel effect. Via de aanpak Diagnose → Datakoppeling (NPS) → Gedragsvertaling → Procesverankering → interne borging laat ze zien hoe duurzame klantbeleving écht wordt gebouwd. **Transcript** Maar hij heeft gemerkt dat zijn collega's eigenlijk helemaal niet mee willen doen, wat ook volkomen oké is, ja. Ik ga daar volledig in mee, als iemand niet wil, kan ik dat accepteren, ja. Uiteindelijk is het de baas die er iets over zegt, maar als hij echt niet wil, kan ik proberen hem met bepaalde vragen wat losser te maken en dat hij misschien al wat ambitie krijgt om iets te veranderen. Maar als hij dat uiteindelijk helemaal niet wil en als hij zo defensief is en zich gewoon in de verdediging gooit en zegt, nee, dat wil ik niet, dan houdt het voor mij ook op, want dan heeft het ook echt geen zin. Ja, hallo lieve mensen. Weer een nieuwe podcastaflevering van Kundenbegeisterer. En Kundenbegeisterer, ik vind het altijd iets geweldigs en ik hou er ook erg van en daarom neem ik jullie vandaag weer mee de praktijk in. Ik ben namelijk gevraagd en daarom wilde ik vandaag eigenlijk ook met jullie praten over klanten enthousiasmeren, maar ook over intrinsieke motivatie. En ik geloof dat dat een belangrijk onderdeel is dat medewerkers moeten hebben voordat ze ergens iets kunnen veranderen. En op dit onderwerp wil ik graag nog wat dieper ingaan. Er was een transportbedrijf dat contact met me opnam en zei, Annemarie, we hebben een opdrachtgever, we rijden met onze vrachtwagenchauffeurs voor dit bedrijf. En dit bedrijf heeft hele hoge eisen als het gaat om de levering van producten. En deze hoge eisen worden gemeten aan de hand van de NPS Score, dat is de Net Promoter Score. Ik heb daar in een eerdere podcast al eens over gesproken, het is een indicator voor hoe waarschijnlijk het is dat een klant nog een keer bij je koopt. En dit bedrijf werkt voor een ander bedrijf en die hebben dus die NPS-waarde. Ze willen heel graag dat dit transportbedrijf een NPS Score heeft van 70 procent. Ik hoop dat het een beetje duidelijk is wat NPS precies betekent. Ik kan later in de shownotes de podcast erbij vermelden die uitlegt wat NPS precies is. Maar in ieder geval heeft dit bedrijf mij toen ingeschakeld. En toen ben ik met hen in gesprek gegaan en heb ik ook gezegd, ik wil deze opdracht natuurlijk graag aannemen. Maar ik moet eerst inventariseren wat er speelt, hoe het precies verloopt. En toen ben ik een dag meegereden met deze vrachtwagenchauffeurs. Het was een geweldige dag en heeft me er ook zeker van overtuigd uiteindelijk een goed aanbod te doen. En ik heb uiteindelijk ook bij de medewerkers op kantoor een dag meegekeken hoe bepaalde processen verlopen en hoe veel dingen eigenlijk werken. En het eerste wat ik ook tegen de verantwoordelijken die ik op dat moment sprak heb gezegd, is natuurlijk dat ik graag met de vrachtwagenchauffeurs wil kijken wat zij nog kunnen verbeteren, zodat de klant in ieder geval enthousiast is. En nogmaals uitleggen, de vrachtwagenchauffeurs, die leveren wasmachines, koelkasten, wasdroogcombinaties, installeren ook keukens, kookplaten, ovens, ja kasten. Totaal veel leveren ze in ieder geval aan de klant. En hoe kunnen zij de klanten nog beter helpen, zodat de NPS Score in ieder geval nog hoger wordt. En toen heb ik ook tegen deze verantwoordelijke gezegd, die mij uiteindelijk ook heeft ingeschakeld, natuurlijk kan ik graag met de vrachtwagenchauffeurs meerijden, maar als daar geen intrinsieke motivatie is, dat betekent, als ze het zelf niet willen, dan is het heel moeilijk om iets te veranderen. En toen heb ik ook gezegd, ik wil graag vooraf, voordat ik met de vrachtwagenchauffeurs begin, want we hadden toen gezegd, goed, we willen graag met 10 teams beginnen, dat betekent 20 vrachtwagenchauffeurs, willen we graag beginnen. En deze teams, dat zijn telkens teams van 2 personen, dat betekent 10 teams met in totaal 20 personen, wil ik graag meerijden. Maar ik wil heel graag dat zij zelf willen, dat ik hun de mogelijkheid geef om in ieder geval deel uit te maken van dit programma. Dat ze quasi het programma, wat ik een halfjaar met hen doorloop, dat ze zelf kunnen beslissen. Uiteindelijk zouden zoals altijd 10 teams, 20 mensen de training volgen. Of er zich nu iemand aanmeldt of niet, ik ga in ieder geval met 20 medewerkers dit traject in, 100 procent. En dan komt intrinsieke motivatie er nog bij. En dat betekent, als je zelf de mogelijkheid hebt om te kiezen dat je aan dit programma kunt deelnemen, is dat anders dan wanneer de baas zegt, ja goed, we hebben hier 20 teams. Ik heb 10 teams nodig en ik neem team A, C en D en uiteindelijk kiest de leidinggevende deze teams. Dat vind ik altijd dom, omdat je niet precies weet of er misschien medewerkers bij zijn waarvan jij zelf denkt dat ze er helemaal geen zin in hebben, terwijl ze er misschien juist heel veel zin in hebben. Daarom heb ik gezegd, goed, ik wil graag zo'n kick-off workshop organiseren, waarin de medewerkers eigenlijk horen wat ik het komende halfjaar ga doen. En die kunnen zich dan zelf ook uiteindelijk daarvoor aanmelden. En het coole daaraan is, en ik neem jullie dan graag mee naar deze meeting in de eerste stap, naar deze workshop die ik georganiseerd heb, en het was dan dementsprechend 's ochtends half 7 dat het zou beginnen. Om kwart voor 6 was ik al op kantoor en had alles klaargemaakt en zo vanaf 20 over 6, 25 over 6 kwamen de eerste medewerkers de ruimte binnen. En daar was natuurlijk totale weerstand, er was verzet. Ik voelde het met al mijn zintuigen, want ze moesten van de baas aan deze kick-off workshop deelnemen. En uiteindelijk waren er om 7 uur 45 aanwezig. Dat betekent dat ze hun vrachtwagens allemaal hadden geladen en daarna naar de ruimte kwamen waar deze workshop plaatsvond. En ik stond daar, ik kleine vrouw van anderhalve meter, en zag dan 45 vrachtwagenchauffeurs binnenkomen die totaal geen zin hadden in deze workshop en die ik dan ook nog ergens moest motiveren om uiteindelijk misschien 1 of 2 of misschien 10 aanmeldingen te krijgen voor mijn workshop. En ik kan je zeggen, ik had het heel goed voorbereid en het was ook een geweldige dag. Maar als er dan in de eerste 10 minuten al wordt gezegd, ja, we hebben geen vragen en we hebben helemaal geen zin om hier te zitten en we willen gewoon gaan rijden, jongens, dan ben ik ook maar een mens. En weet je, diep in mijn hart kon ik het allemaal begrijpen, want ze wisten niet precies wat het was. Ze wisten niet precies wat het allemaal inhield. Ze wisten niet precies wat er op hen af zou komen. En daarom heb ik daar zo'n 20 minuten gepraat en daarna hebben inderdaad een paar mensen zich in ieder geval aangemeld. En daar was ik natuurlijk heel blij om, want ik had gedacht, als er 45 mensen zitten en als maar 5 mensen, 5 chauffeurs zich aanmelden, is deze workshop voor mij al geslaagd. En voor mij was het in ieder geval heel belangrijk om ook voor te stellen wat ik zou gaan doen en hen in ieder geval zelf de kans te geven om mee te mogen doen. Want als je zelf de beslissing neemt, is dat naar mijn mening altijd beter dan wanneer iemand anders dat doet. En zo is het dan ook gegaan, omdat ik hen ook wat motivatie wilde meegeven, zodat ze in ieder geval net zo enthousiast zouden zijn als ik om de klant te helpen. Achteraf heb ik ook gedacht, goed, ze denken zelf dat, ja, eigenlijk is het voor mij ook misschien wat naïef gedacht, want de mensen zitten in hun comfortzone, ze zijn heel tevreden met hun werk en natuurlijk moppert de baas af en toe al dat de NPS misschien nog niet helemaal is zoals het zou moeten zijn, maar dat nemen ze gewoon voor lief. En ik kan dat dan ook begrijpen. Maar goed, ik heb de workshop gehouden. Uiteindelijk waren er een paar mensen die zich hadden aangemeld. Dat maakte me blij en toen ben ik op maandag ook daadwerkelijk begonnen met het eerste team samen mee te rijden. En op die dag drong het me weer eens goed door, want ik leer ook elke dag van elk bedrijf dat ik train. Op die dag drong het me ook weer zo goed door dat als mensen niet willen veranderen, het geen zin heeft om met deze mensen verder te werken. En dat betekent niet dat ze dan ontslagen moeten worden of dat je ze moet laten gaan, helemaal niet. Maar aan een rots die behoorlijk stevig in de grond ligt, waar bijna geen beweging in zit, is het ook moeilijk om iets te bewerkstelligen. En ik reed op die dag, en dat was heel cool, mee met 2 chauffeurs. Eén chauffeur was heel open, heel communicatief en stond ook open voor nieuwe dingen, en de andere zei gewoon, nee, ik hoef niets te leren. Ik ken alles al. Ik voel me goed. Ik ben perfect. Ik behandel de klanten zoals het hoort en ik kan helaas niets meer veranderen. Zo gedroeg hij zich dan ook de hele dag. En natuurlijk deed me dat een beetje pijn, want ik merk zelf dat als je vriendelijk bent... En het is niet zo dat hij niet vriendelijk was, ja, absoluut. Hij was absoluut vriendelijk, maar de stap om de klant uiteindelijk te enthousiasmeren, die heeft hij niet gezet. Hij deed gewoon precies wat de klant vroeg. En als, we weten het allemaal, als we precies doen wat de klant vraagt, dan is de klant tevreden. En tevreden stellen kunnen we iedereen. Dat betekent dat de klant geen reden heeft om nog een keer bij jou te kopen, want wat hij bij jou krijgt, krijgt hij bij iemand anders ook. Dan moet er gewoon een stap meer gezet worden. En de andere collega heeft het begrepen. Dat is wat ik vandaag ook nog eens met jullie wil bespreken, dat uiteindelijk, als ik kom, dat het soms ook zorgt voor een beetje spanning en wrijving. Toen zag ik ook dat de andere medewerker eigenlijk al iets wilde veranderen en al iets wilde leren. Maar omdat zijn collega, die ook bij hem in de vrachtwagen zat, want even ter verduidelijking, ik ben de hele dag met hen meegereden in de vrachtwagen, het voor hem moeilijk was om mee te doen, omdat hij eigenlijk met zijn collega mee wilde gaan, want dat was uiteindelijk zijn beste vriend. Maar hij merkte dat zijn collega eigenlijk helemaal niet mee wilde doen, wat ook volkomen oké is, ja. Ik ben daar volkomen mee eens, als iemand niet wil, kan ik dat accepteren, ja. Uiteindelijk is het de chef die er iets van zegt, maar als hij echt niet wil, kan ik proberen hem met bepaalde vragen wat losser te maken en dat hij misschien al wat ambitie krijgt om iets te veranderen. Maar als hij dat uiteindelijk helemaal niet wil en als hij zo defensief is en zich gewoon in de verdediging gooit en zegt, nee, dat wil ik niet, dan houdt het voor mij ook op, want dan heeft het ook echt geen zin. En dat heeft die andere collega al gevoeld. En wat ik ook nog mee wil geven voor jullie in het bedrijf, is dat als er een verandering komt, er gewoon mensen zijn die zich daartegen verzetten, wat totaal logisch is, bijna logisch is, maar dat het dan ook voor onrust zorgt, want de volgende dag moest ik ook weer meerijden en die 2 hadden dan al... Die 2, met wie ik meegereden was, die hebben natuurlijk ook wat in het team gepraat, wat heel logisch is, ja. Ze hebben iets over mij gesproken, wat ik ook kan begrijpen. Maar dat zorgt uiteindelijk ook voor wrijving, want op dat moment willen we iets veranderen en we bevinden ons nu eenmaal in onze comfortzone en ik teken nu met mijn vinger zo beeldend een cirkel. In die comfortzone willen we eigenlijk blijven. Wij mensen zijn lui. Wij mensen willen niet veranderen. We willen altijd dat alles hetzelfde blijft. Maar het is gewoon, dat is comfortabel, dat kennen we. En dan komt er dus een kleine Nederlandse vrouw, een meter vijftig groot, die zegt dat we de klant nog meer moeten enthousiasmeren. En ik heb er helemaal geen zin in. Wat doe ik dan? Dan ga ik eerst even met andere collega's erover praten, dat je er geen zin in hebt, en de andere collega, die eigenlijk al wat enthousiast was, praat ook. En dan ontstaat er in zo'n groep een soort onrust, wrijving. Wat wordt er verwacht? Wat komt er op ons af? Dat is natuurlijk voor het hele bedrijf moeilijk, ook voor de directie, want eerst komt er onrust binnen. En we weten het, we weten dat er onrust komt. Maar als die onrust er dan ook daadwerkelijk is, is dat ook voor het bedrijf en voor het kantoorpersoneel totaal v… *(Transcript truncated. Full episode: https://kunden-erlebnis.de/nl/podcast/83-warum-veranderung-ohne-sinn-keinen-bestand-hat)* --- ### Van 'Ik' naar 'Wij': De Stoel-Oefening die Alles Verandert [Nederlands] URL: https://kunden-erlebnis.de/nl/podcast/82-erfolg-beginnt-beim-kundenverstehen Published: 2024-11-04 In deze aflevering deelt trainer en coach een krachtige oefening die ze regelmatig inzet tijdens teamtrainingen: 'De Stoel'. Aan de hand van een praktijkdag met monteurs en leerlingen legt ze uit waarom medewerkers, leerlingen én klanten vaak niet doen wat we willen , en hoe dat zelden aan onwil ligt. Het probleem zit in de aanpak: we richten ons op de oplossing in plaats van op de persoon. De oefening maakt zichtbaar hoe dreigen, overtuigen en haasten averechts werken, terwijl oprechte verbinding en één gerichte vraag het verschil maken. Dit principe geldt voor klachtenafhandeling, klantenservice én interne samenwerking. De kern: ga van 'ik wil dat jij...' naar 'hoe kunnen wij samen...'. Een universele les voor elk bedrijf dat wil werken aan klantbeleving en een gezonde werkcultuur. **Transcript** Heel vaak komt de vraag: waarom doen medewerkers niet wat ik wil? Of waarom begrijpt de klant niet dat het beter zo gedaan kan worden in plaats van zo? Omdat de klant meestal natuurlijk iets in zijn hoofd heeft en dat is in dit geval natuurlijk ook heel belangrijk. Soms hebben wij iets in ons hoofd of is het vooraf in de verkoop zo afgesproken, maar dan uiteindelijk in het echte leven, als het ook echt gemonteerd moet worden, is de praktijksituatie misschien een beetje anders en kan het niet zo gedaan worden zoals de klant zich dat voor ogen heeft? Hartelijk welkom bij een nieuwe aflevering van de podcast Klantbeleving, de podcast. Ik heb de naam veranderd en ik praat ontzettend graag, daarom begin ik ook meteen. Want het onderwerp van vandaag is iets wat ik ook altijd gebruik in mijn trainingen, of heel vaak gebruik, wanneer ik een thematraining geef. En gasten, ja, ik neem altijd een podcast op als ik de dag ervoor een training heb gehad. En dat is heel duidelijk. Waarom is dat? Omdat ik dan altijd zoveel inspiratie heb. Tijdens de training denk ik altijd: ah, daar kan ik ah, dit en dat en dat. Want voor mij zijn veel dingen zo vanzelfsprekend, omdat ik natuurlijk zo vaak trainingen geef, maar voor de deelnemers niet. En wat ik elke keer doe, dat is een oefening en het is een heel krachtige oefening en die wil ik ook graag met jullie delen, omdat ik die heel vaak gebruik om medewerkers bij te brengen hoe ze niet alleen klachten kunnen oplossen, maar ook een echte verbinding kunnen opbouwen met de klant. En het doel van deze oefening is, maar dat kan natuurlijk, of het nu klanten zijn of medewerkers of collega's, dat maakt uiteindelijk niet uit, het is een oefening om als het ware een binding op te bouwen. En als je dat doet, dat je dan uiteindelijk meer bereikt dan alleen een oplossing of een klant of collega's in een bepaalde richting te duwen, maar samen een oplossing te vinden. En dat is een oefening en die is heel krachtig en daarin komen ook heel vaak alle karakters naar boven, hoe deze mensen ook in het echte leven, als het met klanten of collega's te maken heeft, hoe ze dan uiteindelijk ook reageren. En deze keer had ik een team en dat waren monteurs, dat is bij ons heel iets anders, maar ook een hele mooie doelgroep, die veel met klanten te maken heeft, maar ook met stagiairs. En dat zijn allemaal praktijkmensen, die staan in de werkomgeving, die staan bij de klant. In dit geval is het een installatiebedrijf, dat ook veel naar particuliere klanten thuis rijdt. En ze hebben ook heel vaak stagiairs bij zich. En dat betekent dat ze enerzijds natuurlijk heel vriendelijk moeten zijn naar de klant, maar ook nog vriendelijk naar de stagiairs. In die zin was dat echt, vond ik persoonlijk, twee vliegen in één klap. In deze oefening die we dan ook tijdens deze training doen, en dat hebben we op die dag ook gedaan, want heel vaak komen de vragen: waarom doen de medewerkers niet wat ik wil? Of waarom begrijpt de klant niet dat het beter zo gedaan kan worden in plaats van zo? Omdat de klant meestal natuurlijk iets in zijn hoofd heeft en dat is in dit geval bij het installatiebedrijf ook heel belangrijk. Soms hebben we iets in ons hoofd of is het vooraf in de verkoop zo afgesproken, maar dan uiteindelijk in het echte leven, als het ook echt gemonteerd moet worden, is de praktijksituatie misschien een beetje anders en kan het niet zo gedaan worden zoals de klant zich dat voor ogen heeft. En in dit geval had ik de oefening gedaan in de zin van de stagiairs uit te leggen, waarom bepaalde dingen of eigenlijk was het in dit geval gedaan met de medewerkers, om deze medewerkers te laten zien waarom de stagiair niet doet wat jij zegt. En deze oefening noem ik altijd de stoel. En het is eigenlijk een oefening die het onzichtbare obstakel eigenlijk zichtbaar maakt. Er is iets waardoor deze persoon niet doet wat jij wilt, of er is iets waardoor de klant niet begrijpt waarom het zo niet gedaan kan worden. De opbouw van deze oefening is: we zitten in de ruimte en in het midden van de ruimte zet ik een stoel. Daar moet een vrijwilliger van het team op gaan zitten, of ik haal nog iemand anders erbij, die vanwege een fictief obstakel niet wil opstaan. En ik leg deze vrijwilliger altijd uit: jij wilt niet opstaan van de stoel, omdat je een scheur in je broek hebt en je je daarvoor schaamt. Het doel van de groep is de vrijwilliger aan het opstaan te krijgen, zonder te pushen. Ik zeg dan ook altijd: er gebeurt niets ergs. Het is niet zo dat er nu net een familielid naar het ziekenhuis is gebracht, waardoor hij op moet staan, of er gaat ook geen brandalarm af. Er is niets ergs aan de hand, je moet gewoon proberen deze persoon te laten opstaan. En aan de vrijwilliger leg ik altijd uit: we hoeven het nu niet onnodig moeilijk te maken voor de medewerkers. Je luistert gewoon naar je lichaam, en wanneer je het gevoel hebt, nu kan ik opstaan. Nu voel ik het en dat weten we allemaal. En in principe praat je niet met hen, je beantwoordt alleen de vragen. Ik vind het altijd zo'n geweldige oefening. Wat ik gisteren ook zag, ik verdeel de groep altijd in tweetallen die samenwerken. En in dit geval had ik 9 deelnemers in de groep. Dat betekent dat er 3 groepen van 3 personen waren. Die mogen even de ruimte uit en ze krijgen allemaal de tijd om na te denken over welke reden ze kunnen noemen waardoor deze persoon op zou moeten staan. Maar uiteindelijk gaat het helemaal niet om de reden, maar hoe dan ook. En daarna krijgen ze 2 minuten de tijd om deze persoon aan het opstaan te krijgen. Ik vind het altijd leuk, want een paar trainingen eerder heb ik ook altijd een DISC-training gegeven. Dat betekent dat ze verschillende soorten mensen hebben leren kennen, gedragsstijlen. Ik heb meerdere keren iets opgenomen over DISC. Dat is een persoonlijkheids- en gedragsmodel in verschillende kleuren. En je ziet ook precies deze kleuren, de gedragsstijlen die deze personen hebben, uitgedrukt in kleuren, zie je ook meteen terug in deze oefening. En de eerste groep kwam dan naar binnen en begon, er stond ook een koelkast in de ruimte, ze haalden er een drankje uit en ze gaven de fles heel nadrukkelijk niet aan deze persoon, maar zetten hem op de vensterbank, zodat deze persoon hem niet kon pakken zonder op te staan, wat ik al heel interessant vond, ook natuurlijk heel creatief. Maar daarna begonnen ze gewoon. Ja, hoe gaat het met je? En één persoon ging ook op een stoel zitten. Dat vond ik al mooi, want dan ben je op gelijke hoogte. Maar toen begonnen ze. Ja, we willen graag, jij bent stagiair bij ons en we willen je graag een paar beleefdheidsregels bijbrengen. En één daarvan is de eerste kennismaking met de klant. Als je als monteur ergens bij een klant komt, is het goed dat je jezelf even voorstelt. Daarom oefenen we dat nu even en dan vraag ik je ook om op te staan en mij een stevige hand te geven. Ik vond het eigenlijk een heel goed idee. Ik bedoel, het idee op zich was prima. En toen zei de persoon: ja, ik wil niet opstaan. Ja, waarom wil je niet opstaan? Ja, ik wil niet opstaan. Ik voel me niet prettig, ik wil niet opstaan. Ja, maar goed, we moeten nu oefenen en jij gaat ook, je bent ook bij klanten onderweg. Je rijdt met ons mee als stagiair en we willen je nu de beleefdheidsregels bijbrengen en daarom vragen we je op te staan. Ja, maar ik wil niet opstaan. Ja, maar hoor eens, jij bent hier de stagiair. Je moet iets leren. Je wilt straks ook je opleiding afmaken. Je wilt slagen en dit is daar één onderdeel van. En dan beginnen ze en dat is dan interessant, want ik vond het begin super. Je was gaan zitten op gelijke hoogte. Ik dacht: wauw, hey, dat is al een goede richting. Maar dan zie je precies het moment waarop deze medewerkers het doel niet bereiken en dan is het doel in dit geval ook heel belangrijk. En dan merk je, omdat ze het doel niet bereiken, dat ze gewoon niet verder komen en dan beginnen ze vaak te dreigen. En dan raken ze een beetje in paniek. Ik had hen ook nog een beetje tijdsdruk meegegeven. Dat belemmert hen natuurlijk ook nog een beetje, want dan gaan ze nog een beetje sneller. Maar goed, na 2 minuten stoppen we dan ook altijd en dan mogen de mensen van de eerste groep, omdat ze de moed hadden om de eerste groep te zijn, ook de andere groepen observeren. De tweede groep deed hetzelfde, ook uiteindelijk gedreigd. En de derde groep, en dat vind ik dan ook altijd leuk om te zien, deed het heel anders en die deed het op een heel zachte manier. Weet je, ze draaiden de hele tijd om de hete brij heen. Ze waren gewoon veel te zacht en ze kwamen ook niet tot de kern en uiteindelijk slaagde geen enkele groep erin om deze persoon aan het opstaan te krijgen. Dat is natuurlijk al interessant, want dat is ook de reden waarom stagiairs heel vaak niet doen wat jij doet. Want wat is hier in principe het probleem? Het probleem is niet dat deze persoon niet wil opstaan, maar ze zijn helemaal niet op deze persoon ingegaan en ze hebben ook niet meegebewogen. Ze hadden alleen maar het doel voor ogen, deze persoon moet opstaan en dat moet ik nu bereiken, in plaats van even te gaan zitten, op gelijke ooghoogte te praten, even in te gaan op de situatie, gewoon te vragen, hé, waarom wil je niet opstaan? Kan ik je helpen om op te staan? Om er één te presenteren. Een groep had het bijna, die heeft precies gevraagd, waarom wil je niet opstaan? En toen dacht ik, okay, en de vrijwilliger zei op dat moment ook, ja, dat was zo. Toen was de deur half open, maar toen zei de vrijwilliger, ik wil niet opstaan, en toen gingen ze ook meteen verder met het onderwerp. En als ze op dat moment even hadden gevraagd, okay, je wilt niet opstaan, kan ik je helpen? Heb je iets van mij nodig om te kunnen opstaan? Of hoe kan ik de situatie zo maken dat je graag wilt opstaan? Een verbinding maken, even pauzes laten, deze persoon aankijken. En precies dat heel vaak, en dat was juist ook met deze doelgroep, was dat zo duidelijk. Dit zijn arbeiders, dit zijn doeners, dit zijn makers. Het zijn ook een generatie die gewoon doet wat de opleider zegt. En dan denken ze ook dat de generatie die nu komt hetzelfde doet. De generatie die nu komt, is erger of slechter. Nee, die wil graag anders behandeld worden. En we kunnen als medewerkers star en strak vasthouden aan onze eigen opleidingstijd, dat we altijd hebben gedaan wat de opleider zei. Maar dat heeft geen zin, want deze mensen en ik geloof dat 80 procent van de mensen dat nodig heeft en niet alleen de jonge mensen. Het gaat niet alleen om de oplossing. Het gaat erom hoe we ervoor kunnen zorgen dat niet ik graag wil dat jij opstaat. Nee, wij willen samen graag dat jij opstaat. Maar dat samen, dat is nu niet, want deze persoon voelt zich niet prettig om op te staan. En dan moet je jouw ik eigenlijk in de hoek zetten en even het gesprek met deze persoon aangaan. Hé, waarom wil je niet opstaan? Ik wil niet opstaan. Ik voel me niet prettig om op te staan. Okay, kan ik je helpen om op te staan? Of wat heb je van mij nodig om op te staan? Ja, ik heb eigenlijk een nieuwe broek nodig, want ik heb een scheur in mijn broek en ik durf niet op te staan. Alleen al vragen, waarom wil je niet opstaan? Als op dat moment de situatie nog niet veilig genoeg is en de persoon zich nog niet veilig genoeg voelt, staat hij zeker niet op, want zijn angst en zijn scheur in zijn broek is op dat moment het belangrijkste. En dan moet jij als opleider eigenlijk meebuigen en even kijken hoe we de situatie kunnen veranderen. En van ik wil dat jij opstaat naar wij willen dat jij opstaat. En de grootste fout die we op dat moment maken, is de oplossing voor ogen houden en niet de persoon die tegenover je staat. Hé, ik heb al voor de vijfde keer gezegd dat je daar een fout hebt gemaakt. Waarom doe je het gewoon niet? Maar ook even, hé, ik heb nu vijf keer uitgelegd hoe het gaat. Ergens is er een communicatiestoornis. Wat heb je van mij nodig zodat het de volgende keer beter gaat? Of waarom doe je het niet? Ja, om… *(Transcript truncated. Full episode: https://kunden-erlebnis.de/nl/podcast/82-erfolg-beginnt-beim-kundenverstehen)* --- ### Vom Ich zum Wir: Die Stuhl-Übung für echte Verbindung [Deutsch] URL: https://kunden-erlebnis.de/podcast/82-erfolg-beginnt-beim-kundenverstehen Published: 2024-11-04 In dieser Folge teilt die Trainerin eine kraftvolle Übung aus ihren Schulungen: die Stuhl-Übung. Anhand eines fiktiven Hindernisses , einer Person, die nicht aufstehen möchte , wird sichtbar, warum Drängeln und Drohen nie funktionieren. Ob mit Auszubildenden, Mitarbeitern oder Kunden: Der größte Fehler ist, die Lösung in den Vordergrund zu stellen, statt die Person dahinter wahrzunehmen. Die Verbindung von Strategie und Werkvloer , Diagnose, Verhaltensübersetzung und Prozessverankerung , zeigt sich genau hier: Erst zuhören, Augenhöhe herstellen und fragen, was die andere Person braucht. Der Wechsel vom Ich zum Wir schafft eine Atmosphäre, in der sich Kunden gehört und Mitarbeiter wertgeschätzt fühlen. Praxisnah, direkt und sofort umsetzbar. **Transcript** Ganz oft kommt die Frage, warum machen die Mitarbeiter nicht, was ich will? Oder warum versteht der Kunde nicht, dass es besser so gemacht werden kann anstatt von so? Weil meistens hat der Kunde natürlich etwas im Kopf und das ist natürlich in diesem Fall beim auch total wichtig. Manchmal haben wir etwas im Kopf oder es ist vorher im Verkauf so abgesprochen, aber dann letztendlich im realen Leben, wenn es dann auch wirklich montiert werden muss, ist vielleicht die Praxissituation ein bisschen anders und kann es nicht so gemacht werden, wie der Kunde das sich vor Augen hat? Herzlich willkommen zu 1 neue Folge von der Podcast Kundebegeisterung, der Podcast. Ich hab den Name geändert und ich rede unheimlich gerne, deswegen fang ich auch sofort fang ich an. Weil heute steht das Thema, was ich auch immer in meine Schulungen nütze oder ganz oft nütze sich, wenn ich eine Themenschulung habe. Und Gäste, ja, immer nehm ich einen Podcast auf, wenn ich Tag vorher eine Schulung hatte. Und das ist ganz klar. Warum ist das? Weil dann hab ich immer so viel Inspiration. Während der Schulung denk ich immer, ah, da kann ich ah, das und das und das. Weil für mich sind viele Sachen so was von selbstverständlich, weil ich natürlich so oft schule, aber für die Teilnehmer halt nicht. Und was ich jedes Mal mache, das ist eine Übung und das ist eine sehr kraftvolle Übung und die möchte ich auch gerne mit euch teilen, weil die nutze ich ganz oft, Mitarbeiterinnen beizubringen, wie sie nicht nur Beschwerde lösen können, aber auch echte Verbindung aufbauen können mit der Kunde. Und das Ziel von dieser Übung ist, aber das kann man natürlich, ob das jetzt Kunde sind oder Mitarbeiter oder Kollegen, ist letztendlich egal, es ist eine Übung, quasi eine Bindung aufzubauen. Und wenn man das macht, dass man dann auch letztendlich mehr erreicht, dann nur allein eine Lösung oder ein Kunde oder Kollegen eine bestimmte Richtung zuzudrängen, sondern gemeinsam eine Lösung zu finden. Und das ist eine Übung und die ist sehr kraftvoll und da kommen auch ganz oft alle Charaktere kommen dann auch so hoch, wie dass diese Menschen das auch im realen Leben, wenn das mit Kunde oder Kollegin zu tun hat, was sie dann auch wie die dann auch letztendlich auch reagieren. Und dieses Mal hatte ich ein Team und das waren Monteure, ist wir wir ganz etwas anders, aber auch eine sehr tolle Zielgruppe, die viel mit Kunden zu tun habe, aber auch mit Auszubildenden. Und das sind alles Praxismänner, die stehen im Arbeitsumfeld, die stehen bei der Kunde. In diesem Fall ist Installationsbetrieb, die auch viel zu den Privatkunden im Haus fahren. Und sie haben auch ganz oft haben die Auszubildenden dabei. Und das bedeutet, die sind einerseits muss sie dann natürlich total freundlich sein zu der Kunde, aber auch noch freundlich zu der Auszubildenden. In dem Sinn war das wirklich, fand ich persönlich, 2 Flüge in eine Klappe. In diese Übung, die wir dann auch während diese Schulung machen, und das haben wir dementsprechend auch an diesem Tag gemacht, weil ganz oft kommt die Fragen, warum machen die Mitarbeiter nicht, was ich will? Oder warum versteht der Kunde nicht, dass es besser so gemacht werden kann anstatt von so? Weil meistens hat der Kunde natürlich etwas im Kopf und das ist natürlich in diesem Fall beim Installationsbetrieb auch total wichtig. Manchmal haben wir etwas im Kopf oder es ist vorher im Verkauf so abgesprochen, aber dann letztendlich im realen Leben, wenn es dann auch wirklich montiert werden muss, ist vielleicht die Praxissituation ein bisschen anders und kann es nicht so gemacht werden, wie der Kunde das sich vor Augen hat. Und in diesem Fall hatte ich die Übung getan, im Sinne von die Auszubildenden zu erklären, warum manche Sache oder war eigentlich zu In diesem Fall hab ich's gemacht mit den Mitarbeitern, diese Mitarbeiter zeigen zu lassen, warum der Auszubildende nicht macht, was Du sagst. Und diese Übung, die nenne ich immer der Stuhl. Und es ist eigentlich eine Übung, die das unsichtbare Hindernis eigentlich. Da ist etwas, warum diese Person nicht macht, was Du willst oder da ist etwas, warum der Kunde nicht versteht, warum dass es so nicht gemacht werden kann. Der Aufbau von diese Übung ist, wir sitzen in den Raum und in der Mitte von den Raum stelle ich einen Stuhl. Dort soll ein Freiwilliger vom Team oder ich hol noch jemand anderes dazu, die Weges 1 fiktiven Hindernis nicht aufstehen möchte. Und ich erklär diese Freiwillige immer, Du möchtest nicht aufstehen auf den Stuhl, weil Du hast einen Riss in deinem Hose und Du schämst dich dafür. Das Ziel von der Gruppe ist es, die Freiwillige zum Aufstehen zu bewegen, ohne zu drängen. Ich sag's dann auch immer, da da passiert nix Schlimmes. Es ist nicht so, dass ein Familienmitglied jetzt grad im Krankenhaus gefahren ist, deswegen soll er aufstehen oder Feueralarm geht auch nicht ab. Da ist nix Schlimmes, da muss Du musst einfach versuchen, diese Person aufstehen zu lassen. Und mit den Freiwillger erkläre ich immer, wir müssen es jetzt nicht unnötig schwierig machen für die Mitarbeiter. Du spürst einfach in deinen Körper, wann Du das Gefühl hast, jetzt kann ich aufstehen. Jetzt fühl ich und das das wissen wir ihr wir allen. Und im Prinzip redest Du nicht mit denen, Du beantwortest nur die Fragen. Ich find das immer so was von ein tolle Übung. Was ich dann gestern auch gesehen habe, ich teile immer die Gruppe, teile ich, dass sie so in zweier Paare zusammenarbeite. Und in diesem Fall hatte ich 9 Teilnehmer in der Gruppe. Das bedeutet, da waren 3 Gruppe von 3 Personen. Die dürfen dann kurz ausm Raum gehen und die haben jeder haben die einfach Zeit, diese zu überlegen, was für was für Grund das die nennen können, dass diese Person aufstehen soll. Aber letztendlich geht es gar nicht den Grund, aber egal. Und dann nach 2, kriegen dann 2 Minuten die Zeit, diese Person zum Aufstehen zu bringen. Ich find es dann immer cool, weil paar Schulungen vorher hab ich dann immer auch eine DISC Schulung gemacht. Das bedeutet, die haben den unterschiedliche Art von Personen kennengelernt, Verhaltungsstile. Ich hab mal öfters etwas aufgenommen über DISC. Das ist 'n Persönlichkeit auf Verhalten in unterschiedliche Farbe. Und Du siehst auch genau diese Farbe, die diese Personen, diese Verhaltenstile, die diese Personen haben in Farben ausgedrückt, siehst siehst Du auch sofort zurück in diese Übung. Und die erste Gruppe kam dann rein und die fing dann auch an, die in in den Raum war auch 'n Kühlschrank, dann haben die ein Getränk da rausgeholt und die haben sehr offensichtlich dann die Flasche nicht an diese Person gegeben, sondern auf der Fensterbank gestellt, dass diese Person das nicht ohne aufzustehen nehmen könnte, fand ich auch schon mal sehr interessant, auch natürlich sehr kreativ. Aber und dann fingen die einfach an. Ja, wie möchte gerne, wie geht's dir? Und eine Person ist dann auch, hat sich dann auch auf n Stuhl hingesetzt. Das fand ich schon mal cool, weil dann ist man auf gleiche Augenhöhe. Aber dann fingen die an. Ja, ja, wir möchte gerne jetzt mal dich, Herr, Du bist Auszubildender bei uns und wir möchte dich gerne mal paar Höflichkeitssache dabeibringen. Und eine davon ist das erste Kennenlernen von den Kunden. Wenn Du als Monteur irgendwo bei Kunde kommt, ist es gut, dass Du dich gut mal vorstellt. Deswegen üb mir jetzt mal und dann bitte ich dich auch aufzustehen und mich auch aufrichtig eine Hand zu geben. Ich fand's eigentlich sehr coole Idee. Ich meine, das Idee war an sich voll in Ordnung. Und dann hat der Person gesagt, ja, ich möchte nicht aufstehen. Ja, wieso möchtest Du nicht aufstehen? Ja, ich möchte nicht aufstehen. Ich ich fühl mich nicht wohl, ich möchte nicht aufstehen. Ja, aber gut, wir müssen jetzt üben und Du kommst auch, Du bist auch bei Kunde unterwegs. Du führst mit uns als Auszubildende mit und wir wollen dich jetzt die Höflichkeitssachen dabeibringen und deswegen bitten wir dich aufzustehen. Ja, aber ich will nicht aufstehen. Ja, aber hör mal, Du bist hier die Auszubildender. Du musst etwas lernen. Du möchtest gleich auch deine Ausbildung fertigmachen. Du möchtest bestehen und eine Sache dabei. Und dann fangen die an und das ist dann cool, weil ich fand der Anfang fand ich super. Da hast Du dich hingesetzt auf Augenhöhe. Ich hab gedacht, boah, hey, das ist schon mal eine gute Richtung. Aber da merkt man genau den Moment, dass dann diese Mitarbeiter nicht das Ziel erreicht und dann ist das Ziel in diesem Fall auch total wichtig. Und dann merkst Du, weil Du weil die das Ziel nicht erreiche, dass die einfach nicht weiterkommen und die fangen dann oft an zu drohen. Und die kriegen dann auch bisschen Panik. Dann ich auch noch bisschen Zeitdruck natürlich mitgegeben. Das hemmt denen natürlich auch noch bisschen, weil dann werden die noch bisschen schneller. Aber gut, nach 2 Minuten hören wir dann auch immer auf und dann fangen diese Person in der erste Gruppe, weil die sich getraut haben, der erste Gruppe zu sein, dürfen dann quasi auch die andere Gruppe auch beobachten. Na, die zweite Gruppe hat das Gleiche gemacht, auch gedroht letztendlich. Und die dritte Gruppe, und das find ich dann immer auch cool, zu sehen, die hat es ganz anders und die hat es wieder auf der sanfte Art und Weise gemacht. So weißt Du, die die haben dann die ganze Zeit die den Brei herumgedreht. Die haben die haben einfach, die waren viel zu sanft und die kamen auch nicht aufn Punkt und die letztendlich hat keine Gruppe es geschafft, letztendlich diese Person zum Aufstehen zu bringen. Das ist natürlich schon interessant, weil das ist auch der Grund, weil die Auszubildende ganz oft nicht machen, was Du tust. Weil was ist hier im Prinzip das Problem? Das Problem ist nicht, dass diese Person nicht aufstehen will, aber die sind gar nicht auf diese Person eingegangen und sie haben auch nicht mitbewegt. Die haben nur allein das Ziel vor Augen gehabt, diese Person soll und muss aufstehen und das muss ich jetzt erreiche anstatt Fall mal dich hinzusetzen, auf gleiche Augenhöhe zu sprechen, mal auf die Situation einzugehen, einfach zu fragen, hey, warum möchtest Du nicht aufstehen? Kann ich dir helfen, aufzustehen? Eine darzustellen. Eine Gruppe hat es fast, die hat die hat genau, die hat gefragt, warum möchtest Du nicht aufstehen? Und dann hab ich gedacht, okay, und die der Freiwillige hat in dem Moment auch gesagt, ja, das war so. Dann war die Tür so halb offen, aber dann hat der Freiwillige gesagt, ich möchte nicht aufstehen und dann sind die auch sofort weiter mit dem Thema gegangen. Und wenn die in dem Moment mal kurz gefragt habe, okay, Du möchtest nicht aufstehen, kann ich dir helfen? Brauchst Du etwas von mir, damit Du aufstehen kannst? Oder wie kann ich die Situation so gestalten, dass Du gerne aufstehen möchtest? Eine Verbindung herstellen, mal in Pausen zu lassen, diese Person anzuschauen. Und genau das ganz oft und das war gerade auch mit diese Zielgruppe, war das so was von deutlich. Das sind Arbeiter, das sind Tunes, das sind Machers. Die sind auch sone Generation, dass Du einfach machst, was der Ausbilder sagt. Und dann denken die auch, dass die Generation, die jetzt kommt, das Gleiche macht. Die Generation, der kommt, die jetzt kommt, ist schlimmer oder schlechter. Nein, die möchte gerne anders behandelt werden. Und wir können als Mitarbeiter dann stur und stramm festhalten an unsere eigene Ausbildungszeit, dass wir immer das gemacht habe, was der Ausbilder gesagt hat. Aber das hat keinen Sinn, weil diese Menschen und ich glaub, dass 80 Prozent von den Menschen das braucht und nicht nur allein die junge Leute. Es geht nicht nur allein die Lösung. Es geht darum, wie können wir dafür sorgen? Nicht ich möchte gerne, dass Du aufsteht. Nein, wir möchte zusammen gerne, dass Du aufsteht. Aber das zusammen, das ist jetzt nicht, weil diese Person fühlt sich nicht wohl, aufzustehen. Und dann musst Du quasi dein Ich quasi in die Ecke stellen und mit dieser Person ku… *(Transcript truncated. Full episode: https://kunden-erlebnis.de/podcast/82-erfolg-beginnt-beim-kundenverstehen)* --- ### Feedback geven zonder filter: zo doe je het echt [Nederlands] URL: https://kunden-erlebnis.de/nl/podcast/81-ohne-filter-ehrliches-feedback-geben Published: 2024-10-28 In deze aflevering deelt de Kundebegeisterin een praktisch 4-stappenmodel voor het geven van feedback , zowel positief als negatief. Want hoewel iedereen weet dat feedback belangrijk is, wordt het zelden op de juiste manier gebracht. Het begint met één cruciale vraag: is het doel om je frustratie kwijt te raken, of om de ander te laten groeien? De vier stappen zijn: (1) een concrete observatie doen met een checkfraag, (2) de gevolgen toelichten, (3) ruimte bieden voor de reactie van de ander, en (4) een wens of voorstel formuleren. Dit model werkt op de werkvloer, in teams én richting klanten. Medewerkers die feedback correct geven en ontvangen, presteren beter , en dat zie je direct terug in klanttevredenheid en online reviews. **Transcript** Is het dan het doel van jouw feedback? Is dat om jouw frustratie kwijt te raken, wat ik heel vaak zie gebeuren? Of is het feedback om een andere persoon, in dit geval degene die de feedback ontvangt, te laten groeien en daarvan iets te leren. Ja, van harte welkom, beste luisteraars, bij een nieuwe podcastaflevering van Kundebegeisterin, de podcast. De podcast die ervoor zorgt dat jouw klanten tot fans worden gemaakt. En vandaag hebben we een onderwerp waar ik gisteren ook daadwerkelijk een training over heb gegeven, en dat is het onderwerp feedback geven. Het is een onderwerp dat iedereen kent. Het is een onderwerp dat, het is ook een zwaar onderwerp, denk ik, tegenwoordig. Maar wat ik ook steeds weer vaststel, het is een onderwerp dat niet of zelden correct wordt toegepast. En ik wil ook heel graag in deze podcast niet te veel theorie geven. Het is geen leerboek, het is iets reëels met praktische tips die u dan ook meteen kunt uitproberen in de praktijk. Omdat ik geloof dat feedback, of ik geloof dat niet, daar ben ik 100 procent van overtuigd, feedback is gewoon heel belangrijk in een bedrijf. En wat heeft het nu met klanten te maken? Ten eerste moeten de medewerkers elkaar natuurlijk goed feedback kunnen geven, ook op werkniveau, ook collega's onderling, want dat wordt ook heel vaak vergeten. Daar kan ik me echt, daar word ik echt gek van. Dan moet alleen de manager of de afdelingsleider feedback kennen. Nee, het is basisbehoeften nummer 1 dat iedere medewerker weet hoe hij zijn andere collega's een goede feedback kan geven, zodat de volgende keer het werk ook correct wordt gedaan. En feedback is niet alleen maar negatief, het is ook positief. Het kan ook een compliment zijn. En daarom zijn wat ik jullie vandaag vertel een paar kleine regels die jullie kunnen toepassen, zowel voor positieve feedback en complimenten als voor negatieve feedback, en ik noem dat ook heel graag een tip. Ik bedoel, negatieve feedback, dat klinkt meteen zo, ja, negatief, hoe kan het ook anders, want het woord negatief zit erin. Maar als we het ook een tip noemen, ja, dan klinkt het gewoon een beetje beter. Want en dan komen we ook meteen bij het eerste punt, wat is het doel van jouw feedback? Kijk, als het een feedback is omdat je een compliment wilt uitdelen, dan is het gewoon dat je zo tevreden bent over je collega's of over je medewerkers. Ik weet nu niet in welke hoedanigheid u naar deze podcast luistert, of u nu een collega bent of een afdelingsleider of een directeur, uiteindelijk maakt het niet uit, dat onderling feedback wordt gegeven. Wat is uiteindelijk het doel van feedback geven? Positief, nou, dan is het complimenten uitdelen en daarmee de andere persoon te laten groeien en te laten zien dat je quasi heel tevreden bent met die persoon. Maar als het om een tip gaat, in dit geval iets is niet goed verlopen, er is quasi een fout gemaakt, is dan het doel van jouw feedback om jouw frustratie kwijt te raken, wat ik heel vaak zie gebeuren? Of is het feedback om een andere persoon, in dit geval degene die de feedback ontvangt, te laten groeien en daarvan iets te leren? Want zo vaak zit ik in een training en dan zegt iemand, ja, ik heb het al vijf keer gezegd en nog doet hij niet wat ik heb gezegd. En dan is dat heel interessant, want uiteindelijk wordt er dan ook heel veel frustratie afgereageerd, ook bij de feedbackgever, dat is nog een kleine insider. Het gaat helemaal niet om jou. Het gaat niet om jou en jouw frustratie. Het gaat om een andere persoon, die heeft fouten gemaakt en dat moet de volgende keer liever niet meer gebeuren. Heel vaak stellen we ons eigen ego op de voorgrond, omdat het ons moeilijk valt dat hij weer een fout heeft gemaakt. Maar geloof me, de persoon die de fout heeft gemaakt vindt het ook niet leuk, dat ben ik eerlijk in. En dan nogmaals, gisteren had ik een training en toen ging het over feedback en dan word ik ook altijd in een training gevraagd, ja, wat zijn dan de do's of not do's, hè, dingen die je niet moet doen met feedback, ja. En dan krijg ik altijd ook zo wat recht uit het boek, ja, de feedback moet onder vier ogen zijn, de juiste toon, je moet er de tijd voor nemen. Nemen. En dan denk ik, ja, dat is allemaal mooi en goed dat jullie dat zo zeggen. Maar waar ik dan altijd nieuwsgierig naar ben, hoe ziet dat er dan bij jou in gedrag uit? Want heb je altijd de tijd om dat onder vier ogen te doen? Als het bijvoorbeeld druk is, als er veel gaande is, heb je dan ook de tijd? En als je bijvoorbeeld gefrustreerd bent, heb je dan ook altijd de juiste toon? Of zit je dan zo in je frustratie dat het je uiteindelijk echt niets meer uitmaakt hoe die feedback eruit komt. Als het maar gezegd is dat er iets fout is gegaan. En dat vind ik altijd zo interessant. Daarom de eerste stap die ik dan ook meteen wil meegeven, is simpelweg, wat is het doel van deze feedback? Is het echt zo dat je de andere persoon wilt laten groeien of is het om je frustratie af te reageren? Maar goed, ik leg graag mijn 4 stappen uit die ik destijds ook in mijn trainersopleiding heb geleerd en die ik ook altijd inmiddels toepas, die ik ook al, denk ik, heb geïnternaliseerd. Inmiddels kan ik al zeggen dat ik 80, 90 procent van de tijd deze regels al hanteer, omdat ik ook gemerkt heb dat de respons en dat het bij de feedbackontvanger vrij goed aankomt. Het zijn zo 4 stappen, waarvan de eerste stap, de eerste, eerste, eerste stap het allerbelangrijkste is. De eerste stap is de persoon precies daar op te halen waar je hem wilt ophalen, want dat is ook meestal een uitdaging en de andere persoon is er misschien nog helemaal niet klaar voor. Als dat totaal spontaan gebeurt, bevindt deze persoon zich misschien nog in een andere wereld dan jij. En dan moet je eerst proberen om op hetzelfde niveau te komen. En daarom is de eerste stap, zoals ik al zei, ik geef jullie 4 stappen, maar daarom is de eerste stap de belangrijkste stap van allemaal. En dat is allereerst stap 1, een observatie of een concrete waarneming geven en een checkvraag. Wat betekent dat precies? Dat betekent niets anders dan dat je precies beschrijft wat je hebt waargenomen, zonder te beoordelen. Beschrijf alleen wat je echt hebt geobserveerd en controleer of die persoon het ook zo heeft ervaren. En dan heb je quasi een observatie en een check gedaan. En dat is het allerbelangrijkste van feedback, want dan gaat het zonder beoordeling. Daarbij zouden alle emoties als het ware worden uitgesloten. Bijvoorbeeld, mij is opgevallen dat je vaak later naar de vergadering komt. Klopt dat? En het mooie daaraan is, als bijvoorbeeld die vergadering om 10 uur begint en hij komt altijd 3 minuten over 10, dat is misschien niet veel, maar dat is al een punt waaraan je je behoorlijk kunt ergeren. Als je zegt, hey, mij is opgevallen dat je de laatste tijd te laat komt voor de vergaderingen, klopt dat? Ten eerste, een concrete waarneming. Je zegt niet, jij bent de laatste tijd altijd te laat bij onze vergadering. Nee, want dan gaat het 100 procent op de persoon. Maar als je zegt, mij is opgevallen dat je de laatste tijd te laat bij een vergadering komt, dat is een concrete waarneming. En dan een checkvraag, klopt dat? Dan kan die persoon, als het ook echt zo is, de andere persoon niets anders zeggen dan ja, dat klopt. En wat gebeurt er dan op dat moment? Het is een concrete observatie en het is een check. En de check is net zo belangrijk als de concrete observatie, want daarmee weet je precies dat die persoon meteen bij je is. Die bevindt zich op hetzelfde niveau en die weet precies waar je op dat moment over praat. Maar dat betekent dat jullie op dat moment dezelfde taal spreken. En geloof me, als hij elke keer 3 minuten te laat komt, dan weet hij precies dat dat klopt. En dan heb je eigenlijk, dan kan eigenlijk de eerste stap, vind ik zelf ook en zo leg ik het ook altijd uit in de training, is het belangrijkste. Als je dat doet, een concrete observatie, en dat kun je met alles doen. Kun je ook doen in een winkel. Mij is opgevallen dat de goederen de laatste tijd 3 hoog zijn opgestapeld in het magazijn. Klopt dat? En degene die het magazijn bestuckt, weet dat, want hij heeft hetzelfde gedaan en zegt, ja, dat klopt. En dan haal je die persoon precies op waar hij staat. Als je zegt, jij hebt nu voor de vijfde keer de goederen op 3 niveaus opgeslagen. Dat is niet goed. Je moet eerst een concrete waarneming doen en een klopt dat, want daar, oh, ik word er echt, en ik voel het nu ook echt in mijn lichaam. Ik kan er niet tegen als er altijd gezegd wordt, jij hebt, jij hebt, jij hebt dat fout gedaan. Dat gaat meteen op de persoon en dan zit je meteen op het persoonlijke niveau, op het emotionele niveau en dan voelt die persoon zich meteen aangevallen. Doe dat niet. Daarom stap 1, concrete waarneming, concrete observatie en de check. Maak in gedachten een kort groen vinkje, check. Klopt dat? Ja, dat klopt. De persoon die dat doet en jij hebt het, als alles goed is, ook goed gecheckt. Je hebt het zelf, weet je, dat hij of zij dat doet? Dan kun je die vraag ook voor 100 procent stellen. Dan komt stap 2. Stap 2 is de impact, de feedback, de consequentie aan de feedback koppelen. Wat betekent dat? Wat betekent het als je te laat bij de vergadering komt? Dat betekent, hey, als je te laat bij de vergadering komt, kunnen we te laat beginnen. We hebben veel agendapunten die we graag willen behandelen. En als we dan 5 minuten te laat beginnen, komt iedereen daarna te laat op zijn werk. Consequenties benoemen. Wat betekent dat? Ook in het magazijn, wat betekent het als je de goederen in plaats van 2 hoog 3 hoog opstapelt? Hey, als je de goederen 3 hoog stapelt, kan het zijn dat de stapel te hoog wordt en dat de goederen naar beneden vallen en daarna kapot zijn en we ze niet meer kunnen verkopen en dat we daarmee verlies lijden. En als je dan ook daadwerkelijk uitlegt wat de consequenties zijn, waarom, als dit zo doorgaat, dan kan de medewerker of de medewerkster dat uiteindelijk ook begrijpen. Die kan zich dan ook in jouw situatie verplaatsen, omdat de regels die jullie in jullie bedrijf hebben, niet voor niets tot stand zijn gekomen. Als een vergadering gepland is om een uur te duren en niet langer, omdat medewerkers daarna weer aan het werk moeten of omdat de zaak opengemaakt moet worden of of of. Als iemand 5 minuten te laat komt, loopt deze vergadering ook weer 5 minuten langer uit. En zo kunnen jullie eigenlijk de impact, wat het betekent als deze fout wordt gemaakt, die kunnen jullie voor jullie eigen praktijkvoorbeelden ook toepassen. Maar deze 2 stappen worden heel vaak vergeten. Heel vaak beginnen we meteen, jij hebt de goederen gewoon te hoog gestapeld. Hey, zo meteen is alles kapot en dan kunnen we het niet meer verkopen. En je haalt de persoon op dat moment helemaal niet op waar die staat. Weet je, ik kan ook heel eerlijk zeggen, heel vaak geven we feedback op onze eigen manier. We doen altijd hetzelfde, er verandert geen enkele situatie en toch verwachten we van deze persoon dat er iets verandert. Dat zal gewoon niet gebeuren. Daarom loont het ook om deze feedbackregel eens toe te passen. Echt, doe het. Nog even kort, eerste stap, observeren, concrete waarneming, check. En de tweede stap is de consequentie van de gevolgen eraan koppelen. Wat betekent het als je deze fout maakt? Punt. En dan komen we bij de derde stap en dat is een terugvraag. En dat betekent, je hebt eerst, hé, heb je een observatie gedaan met de check, dan heb je de gevolgen uitgelegd en dan vraag je deze persoon, kun je je dat voorstellen? En in principe kunnen stap 2 en 3 ook samen gekoppeld worden, net zoals 1 ook met de checkfraag gekoppeld is, is stap 3 in principe ook een terugvraag, een begripsvraag. Als je met een medewerkster of als het bijvoorbeeld een klant is, meneer, destijds in de coronatijd, als mensen geen mondkapje op hadden en ze moeten een mondkapje dragen in jouw zaak. Hey, ik heb net gezien dat u geen mondkapje draagt. Het probleem is, we hebb… *(Transcript truncated. Full episode: https://kunden-erlebnis.de/nl/podcast/81-ohne-filter-ehrliches-feedback-geben)* --- ### Feedback geben : 4 Schritte, die wirklich wirken [Deutsch] URL: https://kunden-erlebnis.de/podcast/81-ohne-filter-ehrliches-feedback-geben Published: 2024-10-28 In dieser Episode teilt die Kundebegeisterin ihre erprobte 4-Schritte-Feedbackmethode , praxisnah, direkt aus der Schulung in den Podcast. Feedback ist kein Ventil für eigenen Frust, sondern ein Werkzeug, das andere Menschen wachsen lässt. Schritt 1: Konkrete Beobachtung mit Checkfrage. Schritt 2: Auswirkungen und Konsequenzen erläutern. Schritt 3: Verständnisfrage stellen und Raum für Einwände geben. Schritt 4: Wunsch oder Vorschlag formulieren. Diese Methode funktioniert sowohl für konstruktive Tipps als auch für Komplimente , und sie trennt konsequent die sachliche Ebene von der emotionalen. Ganz im Sinne der Verbindung von Strategie und Werkvloer: Diagnose → Datenkopplung → Verhaltensübersetzung → Prozessverankerung → interner CX-Verantwortlicher als Borger. Wer Feedback richtig gibt, stärkt Teams, verbessert Kundenerlebnisse und steigert Bewertungen sowie Umsatz. **Transcript** Ist dann das Ziel von deinem Feedback? Ist das, deinen Frust loszuwerden, was ich ganz oft sehe, was gemacht wird? Oder ist es ein Feedback, eine andere Person, in dem Fall derjenige Feedbackempfang, diese Person wachsen zu lassen und davon etwas lernt. Ja, herzlich willkommen, liebe Zuhörer zu eine neue Podcastfolge von Kundebegeisterin, der Podcast. Der Podcast, die dafür sorgt, dass deine Kunde zu Fans gemacht werde. Und heute haben wir ein Thema, was ich gestern auch tatsächlich in eine Schulung geschult habe und das ist das Thema Feed back geben. Es ist ein Thema, das jeder kennt. Es ist Thema, was, es ist auch hartes Thema, glaub ich, heutzutage. Aber was ich auch immer wieder feststelle, es ist ein Thema, was nicht oder selten richtig umgesetzt wird. Und ich möchte auch ganz gerne in diesen Podcast nicht zu viel Theorie geben. Es ist kein Lehrbuch, es ist etwas Reales mit Praktiktipps, die Sie dann auch dementsprechend sofort ausprobieren können in der Praxis. Weil ich glaube Feedback oder ich glaube das nicht, dass da bin ich mir 100 Prozent überzeugt, Feedback ist halt sehr wichtig in ein Betrieb. Und was hat es jetzt mit Kunden zu tun? Erstens natürlich, die Mitarbeiter müssen unseren anderen gut Feedback geben können, auch auf Arbeitsebene, auch Kollegen unseren ein anderer, weil das wird auch ganz oft vergessen. Da kann ich auch wirklich, da krieg ich die Krise. Dann dann dann muss nur allein der Manager oder der Abteilungsleiter muss Feedback kennen. Nein, es ist Grundbedürfnis Nummer 1, dass jeder Mitarbeiter weiß, wie er seinen anderen Kollegen gegenüber ein richtiges Feedback geben kann, sodass dann nächstes Mal die Arbeit auch richtig gemacht wird. Und Feedback ist nicht nur allein negativ, es ist auch positiv. Es kann auch mal Kompliment sein. Und deswegen, was ich euch heute erzähle, das sind son paar kleine Regeln, die könnt ihr anwenden, entweder für ein positives Feedback und Kompliment oder ein negatives Feedback und ich nenn das auch ganz gerne ein Tipp. Ich meine, negatives Feedback, das hört sich sofort so, ja, negativ an, ja, wie kann es sonst, weil das Wort negativ steckt da rein. Aber wenn wir's auch Tipp nennen, ja, dann hört es sich einfach bisschen besser an. Weil und dann kommen wir auch gleich zum erste Punkt, was ist das Ziel von deinem Feedback? Guck, wenn es ein Feedback ist, weil Du ein Kompliment austeilen möchtest, dann ist es halt, dass Du so zufrieden bist über deine Kollegen oder über deine Mitarbeiter. Ich weiß jetzt nicht, als welche Person sie jetzt diesen Podcast zuhören, ob dass Du jetzt ein ein Kollegen bist oder dass Du ein Abteilungsleiter bist oder ein Geschäftsführer, ist letztendlich egal, dass untereinander Feedback geben werden. Das was ist das Ziel letztendlich, Feedback zu geben? Positiv, na, dann ist es, Kompliment auszuteilen und damit der andere Person wachsen zu lassen und zu zeigen, dass Du quasi sehr zufrieden mit dieser Person bist. Aber wenn es einen Tipp geht, in dem Fall etwas ist nicht richtig gelaufen, da ist quasi ein Fehler gemacht worden, ist dann das Ziel von deinem Feedback, ist das, deinen Frust loszuwerden, was ich ganz oft sehe, was gemacht wird? Oder ist es ein Feedback, eine andere Person, in dem Fall derjenige Feedback empfangt, diese Person wachsen zu lassen und davon etwas lernt? Weil so oft sitz ich in eine Schulung und dann sagt eine Person, ja, ich hab schon fünfmal gesagt und noch macht er nicht, was ich wie ich das gesagt habe. Und dann ist das ganz interessant, weil letztendlich wird dann auch total viel Frust abgelassen, auch mit Feedbackgeber, das ist noch mal sone kleine Insider. Es geht gar nicht dir. Es geht nicht dir, dass Du Frust hast. Es geht eine andere Person, die Fehler, der hat Fehler gemacht und das soll nächstes Mal lieber nicht mehr passieren. Ganz oft stellen wir uns selber unsere eigene Ego auf den Vordergrund, weil hey, es fällt uns schwer, dass er wieder einen Fehler gemacht hat. Aber glaub mir, der Person, der einen Fehler gemacht hat, find es auch nicht cool, bin ich ganz ehrlich in. Und dann noch mal, gestern hatte ich dann eine Schulung und dann ging es über Feedback und dann werde ich dann auch immer in ein Training frage, ja, was sind dann so Do's oder not Do's, hä, Sachen, die Du nicht machen sollst mit Feedback, ja. Und dann krieg ich immer total auch so wie ausm Buch, ja, das Feedback soll unter 4 Auge sein, die richtige Tonlage, man soll Zeit dafür nehmen. Nehmen. Und dann denk ich, ja, das ist alles schön und gut, dass ihr das so sagt. Aber wo ich dann immer neugierig bin, wie sieht das dann bei dir im Verhalten aus? Weil hast Du immer Zeit, das unter 4 Augen zu machen? Wenn das zum Beispiel, da ist Hochbetrieb, da ist viel los, hast Du auch Zeit? Und wenn Du zum Beispiel in Frust bist, hast Du doch auch immer die richtige Tonlage? Oder bist Du dann so im Frust, dass es dir letztendlich wirklich egal ist, wie diesen Feedback rauskommt. Hauptsache, Du hast gesagt, dass etwas schiefgelaufen ist. Und das finde ich immer so cool. Deswegen der erste Schritt, die ich dann auch sofort mitgeben möchte, ist einfach, was ist das Ziel von diesem Feedback? Ist das wirklich so, dass Du die andere Person wachsen lassen möchtest oder ist es, deine Frust abzulassen? Aber gut, ich erkläre gerne meine 4 Schritte, die ich damals auch in meine Trainerausbildung gelernt habe und die ich auch immer mittlerweile anwende, die ich auch schon, denk ich, verinnerlicht habe. Mittlerweile kann ich schon sagen, dass ich 80, 90 Prozent der Zeit schon diese Regler hantiere, weil ich auch gemerkt habe, dass der Resonanz und dass es bei der Feedbackempfänger ziemlich gut ankommt. Es sind so 4 Schritte, wovon ich der erste Schritt, der erste, erste, erste Schritt ist das Allerwichtigste. Der erste Schritt, der Person genau da abzuholen, wo dass Du ihn gerne abholst, weil das ist meistens auch ein Herausforderung und der andere Person ist gar noch nicht so weit. Wenn das total spontan passiert, ist diese Person vielleicht noch in eine andere Welt dann Du bist. Und da musst Du erst mal versuchen, auf eine gleiche Nenner zu kommen. Und deswegen ist der erste Schritt, wie gesagt, ich geborene euch 4 Schritte, aber deswegen ist der erste Schritt der wichtigste Schritt von allen. Und das ist erst mal Schritt 1, eine Beobachtung oder eine konkrete Wahrnehmung geben und eine Checkfrage. Was bedeutet das genau? Das bedeutet nix alles, als dass Du genau beschreibt, was Du wahrgenommen hast, ohne zu bewerten. Beschreibe nur das, was Du wirklich beobachtest hast und überprüfe, ob das diese Person es auch so wahrgenommen hat. Und dann hat man quasi eine Beobachtung und ein Check gemacht. Und das ist das Allerwichtigste von Feedback, weil dann geht es ohne Bewertung. Da wären quasi die ganze Emotionen wären da ausgenommen. Zum Beispiel, mir ist aufgefallen, dass Du oft später zur Besprechung kommst. Stimmt das? Und das Coole daran ist, wenn zum Beispiel diese Meeting 10 anfängt und er kommt immer 3 Minute nach 10, das ist vielleicht nicht viel, aber das ist schon Punkt, wo man sich so ziemlich an irritieren kann. Wenn Du sagst, hey, mir ist aufgefallen, dass Du die letzte Zeit mit den Meetings zu spät kommst, stimmt das? Erstes, eine konkrete Wahrnehmung. Du sagst nicht, Du bist die letzte Zeit immer zu spät bei unserem Meeting. Nein, weil dann geht es 100 Prozent auf die Person. Aber wenn Du sagst, mir ist es dass Du zu die letzte Zeit zu spät bei einem Meeting kommst, das ist eine konkrete Wahrnehmung. Und dann eine Checkfrage, stimmt das? Dann kann diese Person, wenn das auch wirklich so ist, kann der andere Person nix anderes sagen als ja, das stimmt. Und was passiert dann in diesem Moment? Es ist konkrete Beobachtung und es ist ein Check. Und die Check, die ist genau so wichtig als die konkrete Beobachtung, weil damit weißt Du genau, dass diese Person sofort bei dir ist. Die ist auf der gleiche Ebene und die weiß ganz genau, wo Du in dem Moment überredest. Aber das bedeutet, ihr seid ihr spricht in dem Moment die gleiche Sprache. Und glaub mir, wenn er jedes Mal 3 Minuten zu spät kommt, dann weiß er genau, dass das stimmt. Und dann hast Du eigentlich, dann kann eigentlich der erste Schritt finde ich selber auch und so erklär ich es auch immer in der Schulung, ist ist am Wichtigste. Wenn Du das machst, eine konkrete Beobachtung und das kannst Du mit alles machen. Kannst Du auch machen in einem Geschäft. Mir ist aufgefallen, dass die Ware letzte Zeit 3 hoch aufgestapelt sind im Lager. Stimmt das? Und derjenige, der das Lager bestückt, weiß das, weil er hat dasselbe gemacht und sagt, ja, das stimmt. Und dann holst Du diese Person genau ab, wo er steht. Wenn Du sagst, Du hast jetzt zum fünften Mal die Ware auf 3 Stufe oder 3 Ebene gelagert. Das ist nicht richtig. Du musst erst mal eine konkrete und ein stimmt das, weil da oh, ich krieg wirklich und ich spüre es jetzt auch wirklich in meinem Körper. Ich kann es nicht haben, wenn immer gesagt, Du hast, Du hast, Du hast das falsch gemacht. Das ist sofort auf der Person und dann bist Du sofort auf der persönliche Ebene, auf der emotionale Ebene und dann ist die Person sofort ist der angegriffen. Mach das nicht. Deswegen Schritt 1, konkrete Wahrnehmung, konkrete Beobachtung und den Check. Mach in deine Gedanken kurze und grüne Haken, Check. Stimmt das? Ja, das stimmt. Der Person, der das macht und Du hast es, wenn alles richtig ist, auch gut gecheckt. Du hast es selber, weißt Du, dass er oder sie das macht? Dann kannst Du diese Frage auch für 100 Prozent stellen. Dann kommt Schritt 2. Schritt 2 ist die Auswirkung, der Feedback, der Konsequenz an den Feedback ein Konsequenz verknüpfen. Was bedeutet das? Was bedeutet das, wenn Du zu spät an dem bei dem Meeting kommst? Ist das bedeutet, hey, wenn Du zu spät bei dem Meeting kommst, können wir zu spät anfangen. Wir haben viele Tagesordnungspunkte, den wir gerne behandeln möchten. Und wenn wir dann 5 Minuten zu spät anfangen, dann kommt jeder zu spät nachher an seine Arbeit. Konsequenze sagen. Was bedeutet das? Auch im Lager, was bedeutet das, wenn Du die Waren anstatt von 2 hoch 3 hoch aufstapelst? Hey, wenn Du die Waren 3 hoch aufstapelt, kann es sein, dass es zu dass der Stapel zu hoch wird und dass die Waren runterfallen und dass die nachher kaputt sind und wir nicht mehr verkaufen können und damit haben wir einen Verlust. Und wenn Du dann auch tatsächlich erklärt, was die Konsequenzen sind, warum, wenn das so weitergeführt wird, dann kann der Mitarbeiter oder die Mitarbeiterin kann das dann auch letztendlich verstehen. Die kann dich dann auch in diese Lage hineinversetzen, weil die Regeln, wie ihr die in eurer Betrieb habt, die sind nicht umsonst zustande gekommen. Wenn Meeting geplant ist, eine Stunde zu dauern und nicht länger, weil Mitarbeiter nachher auch wieder an der Arbeit müssen oder dass das Geschäft aufgemacht werden muss oder oder oder. Wenn jemand 5 Minuten zu spät kommt, läuft diese Meeting auch wieder 5 Minuten länger aus. Und so könnt ihr quasi die Auswirkung, was das bedeutet, wenn diese Fehler gemacht wird, die könnt ihr für eure Praxisbeispiele selber auch anwenden. Aber diese 2 Schritte, die werden ganz oft vergessen. Ganz oft fangen wir sofort an, Du hast die Waren einfach zu hochgestapelt. Hey, gleich ist alles kaputt und dann können wir's nicht mehr verkaufen. Und Du holst die Person in dem Moment gar nicht ab, wo der steht. Weißt Du, ich kann auch ganz ehrlich sagen, ganz oft geben wir einen Feedback auf unsere eigene Art und Weise. Wir machen immer das Gleiche, da ändert sich nicht eine Situation und trotzdem verlangen wir von dieser Person, dass sich etwas ändert. Das wird einfach nicht passieren. Deswegen lohnt es sich auch mal, diese Feedbackregel auch mal anzuwenden. Wirklich, mach es. Noch mal kurz, erster Schritt, Beobachten, konkrete Wahrnehmung, check. Und die zweite Schritt ist die Konsequenz der Auswirkungen der An verknüpfen. Was bedeutet das, w… *(Transcript truncated. Full episode: https://kunden-erlebnis.de/podcast/81-ohne-filter-ehrliches-feedback-geben)* --- ### Gelijk hebben of klanten enthousiasmeren? Kies wijselijk [Nederlands] URL: https://kunden-erlebnis.de/nl/podcast/80-mochtest-du-im-recht-sein-oder-mochtest-du-deine-kunden-begeistern Published: 2024-10-21 In deze aflevering deelt Annamarie drie persoonlijke ervaringen die haarscherp illustreren wat het verschil maakt tussen een klant helpen en een klant écht enthousiasmeren. Wat doe je als een klant zelf de fout heeft gemaakt? Wijs je dan op die fout, of zoek je samen naar een oplossing? Aan de hand van een gemiste afspraak, een winkel die vijf minuten voor sluitingstijd weigert iemand binnen te laten, en een ambtenaar die tien minuten zijn best doet voor iets dat hij wist niet op te kunnen lossen, laat Annamarie zien dat klantvriendelijkheid niet gaat over regels of gelijk hebben. Het gaat over de manier waarop je communiceert. Via de brug van Diagnose → Empathie → Flexibiliteit → Verrassing → Stamklanterkenning , de verbinding van strategie en werkvloer , krijg je vier concrete tips mee die je morgen al kunt toepassen. **Transcript** Het spijt me. Het is niet mijn schuld dat u de afspraak vergeten bent en tot woensdag heb ik ook geen afspraken meer vrij. Ik was dan in één klap ook zo boos op deze persoon, omdat ik dacht, hé, hoe kun jij dat zo schrijven? Ja, goedemorgen. Bij mij is het tenminste goedemorgen. Weer een nieuwe podcastaflevering van Klantvriendelijkheid in de Praktijk. Ik ben Annamarie en heb een podcast voor jullie over klantvriendelijkheid, hoe jullie je klanten tot fans kunnen maken, zodat jullie online beoordelingen nog beter worden, dat klanten nog meer kopen en ook graag bij je blijven in de winkel, het hotel of het restaurant en zich daardoor prettig voelen en jou ook iets gunnen. En dat gunnen van klanten komt natuurlijk niet vanzelf. Dat is ook soms best moeilijk, daarom ben ik een podcast begonnen en elke maandag probeer ik ook een nieuwe podcast online te zetten. Dat is een commitment voor mezelf om dat te doen, maar ook voor jullie, zodat jullie gewoon weten, elke maandag komt er een nieuwe podcastaflevering uit. En zoals gezegd, klanten tot fans maken, dat is niet altijd eenvoudig. Dat is soms ook moeilijk, omdat we tegenwoordig veel concurrentie hebben. Ik hoor dat ook hier bij de regionale bedrijven. Online wordt steeds meer besteld. En waarom zou ik als klant de moeite nemen naar een regionaal bedrijf te gaan, als ik hetzelfde product of dezelfde dienst ook online kan bestellen. Maar waarom, wat voor reden zou er moeten zijn dat ik in de auto stap, op de fiets stap of naar jouw winkel kom om bij jou te kopen? Vandaag wil ik graag met jullie praten over een veelvoorkomend probleem in het klantcontact. Eigenlijk het verschil tussen gewoon helpen, normaal helpen of simpelweg doen wat de klant vraagt, of een klant echt enthousiast maken. En het gaat er niet om de klant altijd het rode tapijt uit te rollen, nee, want ik weet ook dat dat niet praktisch is en dat het ook niet haalbaar is. Maar wat is dan het verschil tussen de klant helpen, zo gewoon helpen, precies doen wat hij vraagt, of de klant enthousiasmeren? En gaat het dan ook nog over gelijk hebben of iemand de schuld geven? Ik zou vandaag heel kort 2 persoonlijke ervaringen delen, die mij duidelijk laten zien waarom het belangrijk is om over je eigen grenzen heen te kijken en de klant te laten zien dat hij gewaardeerd wordt. En het is niet zo dat ik een bedrijf klein wil maken. Ik wil ook geen namen noemen, dat doe ik in geen geval. Ik wil alleen maar laten zien dat we van deze fouten kunnen leren. En dat geldt ook precies voor mij, als ik een fout maak, als jullie merken in de podcast, hé, dat klopt niet, zeg het me. Laat het me zeker weten, want dan kan ik er ook van leren. En zo is het uiteindelijk ook met de 2 voorbeelden die ik wil noemen. Ja, het gaat als volgt. Mijn dochter had onlangs een afspraak op het gebied van verzorging en er verzorgd uitzien. In dit geval had ik een afspraak gemaakt, omdat onze dochter haar afstuderen heeft, haar bachelorexamen heeft gedaan en dan naar de diploma-uitreiking zou gaan. En dat is natuurlijk zo'n feestelijke aangelegenheid. En daarom had ik een afspraak gemaakt zodat zij, ja, ze is al mooi, maar dat ze nog mooier zou zijn. En ja, zoals het dan soms gaat, de afspraak was er en ze had de hele dag in haar hoofd dat de afspraak op dinsdag was. Op woensdag hadden we dan ook deze diploma-uitreiking. En ze had de hele tijd in haar hoofd dat de afspraak op dinsdag was, een dag van tevoren. Maar de afspraak was al op maandag. En 40 minuten nadat de afspraak eigenlijk was, schreef deze persoon mij, hoor eens, uw dochter is helaas niet gekomen voor de afspraak. Ben ik naar Sarah gerend. Ik zeg, Sarah, weet jij dat je eigenlijk vandaag de afspraak had en niet morgen? Oh, mama, ik weet het. Nu zie ik het in mijn agenda staan. Ik heb het gemist. Oeh, echt jammer. Ja, hoe lossen we dit nu op? Nou, ik ben eigenlijk een vaste klant bij dit bedrijf. Ga daar heel regelmatig naartoe. En toen schreef ik haar, ik zeg hoor eens, ze heeft het vergeten. Dat is echt jammer, want nu heeft ze op woensdag haar diploma-uitreiking. Heb je misschien nog een afspraak vrij? En jammer dat je ons niet eerder had laten weten, want we wonen zo dichtbij, we waren in 10 minuten bij jou geweest. En ja, 40 minuten later, als we er dan nog naartoe moesten, dan zijn we al bijna 50 minuten na de afspraak en als ze dan ook nog vervolgafspraken had. Maar goed, was misschien van mij ook niet helemaal aardig dat ik dat zo schreef, maar ik was gewoon teleurgesteld. Eigenlijk ook een beetje teleurgesteld in onze dochter, omdat die de afspraak vergeten had. En toen schreef ze, ja, het spijt me, maar het is niet mijn schuld dat u de afspraak vergeten bent. Ik kan nu niets meer doen en ik heb ook tot woensdag geen afspraken meer vrij. En dat antwoord, dat antwoord van ja, het spijt me, het is niet mijn schuld dat ik de afspraak vergeten heb en tot woensdag heb ik ook geen afspraken vrij. Ik was dan in één klap ook zo boos op deze persoon, omdat ik dacht, hé, hoe kun jij dat zo schrijven? Ik ben een vaste klant bij jou. Ik kom heel regelmatig bij jou, laat ook elke keer geld bij jou achter. En natuurlijk, ik kan het begrijpen, want ze is goed in wat ze doet. Dat betekent dat ze veel afspraken heeft. Ze hoeft onze dochter ook niet nog te nemen, omdat ze geen afspraken heeft. Maar het gaat om de manier waarop dat gezegd wordt. En gaat het hier eigenlijk om schuld? Nee, het gaat hier niet om schuld. En daarom wil ik jullie ook meteen tip 1 meegeven. En ik geloof dat ik dat in bijna elke podcast zeg, wees sympathiek. Natuurlijk weet ik dat wij schuld hebben, eerlijk gezegd. Dat weet ik, want wij hadden ook schuld. Ze heeft uiteindelijk de afspraak vergeten. Maar hé, maak het dan niet nog erger. Strooi in dat moment ook niet nog even zout in de wond. Maar hé, ik zou misschien nog eens kunnen kijken waar ik ergens nog een afspraak heb of waar ik nog iets vrij kan maken of je nog eens persoonlijk kan bellen. Niet alles via Whatsapp schrijven, maar misschien eens een telefoontje plegen. En dat is behoorlijk eng, want daar ben ik eerlijk in. Dat is het, want je hebt er eigenlijk geen tijd voor. En je weet ook dat de klant op dat moment zelf een fout heeft gemaakt. Maar pak de telefoon, bel de klant op. Ja, ik begrijp het. En kijk dan, hé, doe dan alsof je in je agenda kijkt of er nog iets vrij is. Of beveel misschien een concurrent aan die je kent, van wie je weet, hé, die heeft wat minder te doen. Misschien heeft zij nog een afspraak vrij voor morgen. Hé, zoek naar een oplossing, maar wees daarin een partner en zeg niet gewoon, hé, het is niet mijn schuld dat jouw dochter de afspraak vergeten heeft en tot woensdag heb ik niets meer vrij. Nee, daarmee en ze heeft gelijk, 100 procent, maar daarmee help je mij in ieder geval niet. En zo kan ik nog een verhaal meer vertellen. En die hadden dan in dit geval ook gelijk. Het was zaterdagmiddag of het was zaterdag overdag en ik moest nog naar een winkel hier in het dorp. En ik had toen op internet gekeken tot hoe laat ze open waren en had toen gezien dat ze tot 17 uur open waren. Dacht, ah, dat is perfect. Dan kan ik daar naartoe gaan. We hadden nog een afspraak aan de Moezel die dag. Toen hebben we gezegd, goed, dan rijden we hier om half 4 weg. Dan zijn we in ieder geval nog op tijd in die winkel en vanuit die winkel kunnen we dan naar de Moezel rijden, want we hadden dan, geloof ik, half 7 weer een afspraak om te eten. Ja, zou perfect passen. En we komen uiteindelijk 5 minuten voor 4 bij deze winkel aan. En dat verbaasde me eigenlijk al meteen, dat ze op dat moment waren ze al alle spullen die buiten stonden, waren die al allemaal binnen aan het zetten. Had me al verbaasd, want ik dacht, hé, we hebben nog een uur, maar alles goed. Ja, het is zaterdag, ze willen misschien ook op tijd naar huis. Allemaal goed te begrijpen, helemaal geen probleem. En toen stond er een vrouw in de deuropening en ze kijkt ons aan met de blik van, wat komen jullie hier eigenlijk nog doen? En toen zegt ze, ja, we sluiten. Ik zeg, waarom, wat sluit u? Ja, we sluiten zo meteen. Ik zeg, ja zo meteen, 17 uur. Ik heb net nog op het Google-account gekeken en ik heb gezien dat ze nog tot 17 uur open is. Nee, nee, dat klopt helemaal niet. Dan staat dat fout op Google, op Google, wij hebben tot 16 uur open. In plaats van dat ze daar überhaupt op inging, ging ze uitdagend in de deuropening staan. We hadden geen mogelijkheid om ergens naar binnen te gaan, hoewel we nog 5 minuten hadden. En dan wil ik jullie ook nog een tip meegeven, wees flexibel. Hé, weet u wat, ah, hier is een fout opgetreden. En ik kan ook heel goed begrijpen dat u nu denkt dat wij tot 16 uur open zijn. Maar wij hebben alleen tot 16 uur open en, hé, het is zaterdag, wij willen ook graag vrij. Weet u wat u moet doen? Omdat we precies wisten wat we nodig hadden. Of zeg gewoon, hey, ik zie dat u op het laatste moment bent binnengekomen. Laten we even snel kijken of we u nog kunnen helpen voordat we sluiten. Flexibiliteit creëert klanten. Of ik wil u graag de mogelijkheid geven om ofwel nog eens te kijken wat u nodig heeft, meneer, want we zijn open tot 16 uur en dan is er een fout opgetreden op internet, of we plannen voor maandag nog een afspraak. Dan zijn we weer open, maar ga even het gesprek met me aan. En durf ook zeker naar de klant te luisteren en te kijken, en niet zo provocatief gewoon in de deuropening te blijven staan en te zeggen, nee, we gaan over 10 minuten, over 5 minuten, of uiteindelijk was het nog 3 minuten, sluiten we. Nee, wees absoluut flexibel. En daarmee ben ik ook met deze 2 praktijkvoorbeelden tot de kernboodschap gekomen, omdat beide bedrijven, afgezien van of het nu bij Google wel of niet goed stond, meneer, laten we dat even buiten beschouwing laten, beide medewerkers hadden gelijk. De eerste in het geval van Sarah had gelijk, omdat Sarah de afspraak was vergeten, 100 procent. Ten tweede, beide bedrijven, we kwamen daar aan voor sluitingstijd, maar toch, we hadden nog 3 minuten. Ze had gelijk. Ze zou over 3 minuten sluiten. En ik kan ook begrijpen dat deze persoon ontzettend graag naar huis gaat, want misschien krijg je helemaal geen overuren uitbetaald. Ik weet het niet. Dat zou kunnen. Het zou kunnen dat van bovenaf gezegd wordt, hey, als je langer moet werken dan dat de zaak open is, betalen we geen overuren uit. Dat zou best kunnen. Ik weet het niet. Daarom wilde ik deze medewerkers, beide medewerkers, nu geen schuld geven. En dan kom ik ook tot de kernboodschap. Klantvriendelijkheid betekent niet altijd gelijk hebben. Het gaat er niet om de klant op zijn fout te wijzen. Het gaat erom hoe je de interactie met de klant voert. Wat zeg je precies? Hoe communiceer je dan? En dan kun je ook, en daar zou ik dan ook meteen een derde tip bij willen betrekken of integreren. Ontzorg de klant. En dat zou dan in het eerste geval bij Sarah kunnen zijn, hey, bellen. Dat is in de eerste plaats een verrassing. Een telefoontje, ik bel op, hey, ik zie net dat we de afspraak hebben gemist of dat ze niet is komen opdagen. Dat spijt me echt. Ik kijk nu even of ik nog een afspraak heb. En hoewel je weet dat je niets meer vrij hebt, als je even zegt, ik kijk even of er nog een afspraak vrij is, en je legt je telefoon ergens neer en je loopt naar je afsprakenboek of je kijkt even in je computer of je kijkt op je telefoon. Je maakt een beweging, zodat ik weet, hey, ze geeft me nu haar tijd, want dat is psychologisch, zo is het nu eenmaal. En je weet al van tevoren dat je geen afspraak hebt, maar je neemt de moeite om nog eens extra je afsprakenboek te controleren. En na 2 minuten of na 1 minuut kom je terug en zeg je, ja, ik heb net nog eens gekeken, maar ik heb echt niets meer vrij. Het spijt me. Maar wat ook nog mogelijk is, u kunt misschien nog concurrenten, een collega die u kent, dat die zegt, hey, ik ken nog een collega die hetzelfde doet als ik. Misschien heeft zij nog een afspraak vrij. Ik geef u nu haar telefoon… *(Transcript truncated. Full episode: https://kunden-erlebnis.de/nl/podcast/80-mochtest-du-im-recht-sein-oder-mochtest-du-deine-kunden-begeistern)* --- ### Recht haben oder Kunden begeistern? Der Unterschied zählt [Deutsch] URL: https://kunden-erlebnis.de/podcast/80-mochtest-du-im-recht-sein-oder-mochtest-du-deine-kunden-begeistern Published: 2024-10-21 In dieser Folge teilt Annamarie zwei persönliche Erlebnisse, die zeigen, warum Rechthaben im Kundenkontakt das falsche Ziel ist. Ob ein vergessener Termin kurz vor einer Abschlussfeier oder ein Ladenbesuch kurz vor Schließung , in beiden Fällen hatten die Mitarbeiter technisch gesehen recht. Und trotzdem fühlten sich die Kunden nicht wertgeschätzt. Annamarie erklärt, wie kleine Gesten wie ein persönlicher Anruf, echtes Zuhören oder das Empfehlen eines Mitbewerbers den entscheidenden Unterschied machen. Die Kernbotschaft: Kundenbegeisterung entsteht nicht durch perfekte Regeln, sondern durch menschliche Verbindung , durch Diagnose der Kundensituation, empathische Kommunikation und proaktives Handeln. Stammkunden verdienen besondere Aufmerksamkeit, denn sie sind die wertvollsten Botschafter deines Unternehmens. **Transcript** Es tut mir leid. Es ist nicht meine Schuld, dass ich den Termin vergesse habe und bis Mittwoch hab ich auch keine Termine frei. Ich war dann in einem Schlagwort auch so böse auf diese Person, weil ich ich denke, hey, wie kannst Du das so schreiben? Ja, guten Morgen. Bei mir ist es wenigstens guten Morgen. Wieder eine neue Podcastfolge von Kundenfreundlichkeit in der Praxis. Ich bin Annamarie und hab Podcast für euch über Kundenfreundlichkeit, wie ihr eure Kunde zu Fans machen könnt, damit ihr eure Onlinebewertungen, dass sie noch besser wär, dass Kunden noch immer noch mehr kaufen und auch gerne bei dir verweile im Geschäft oder im Hotel oder im Restaurant und deswegen sich wohlfühlen und dich auch etwas gönnen. Und das Gönnen von den Kunden kommt natürlich nicht von alleine. Das ist auch manchmal ganz schwierig, deswegen hab ich mal Podcast, bin ich da mal Podcast über angefangen und jeden Montag versuch ich auch, einen neuen Podcast online zu stellen. Das ist Commitment auch für mich selber, das zu tun, aber auch für euch, dass ihr einfach weiß, jeden Montag kommt einen neuen Podcastfolgen aus. Und wie gesagt, Kunde zu Fans machen, das ist nicht immer einfach. Das ist immer das ist manchmal auch schwierig, weil wir haben heutzutage, wir haben viel Konkurrenz. Ich hör das auch hier bei den regionalen Betriebe. Online wird immer gut, viel bestellt. Und warum soll ich als Kunde den Weg zu ein regionaler Geschäft machen, wenn ich das gleiche Produkt oder die gleiche Dienstleistung auch online bestellen kann. Aber warum, was für Grund soll es geben, dass ich im Auto steig, aufm Fahrrad steig oder zu deinem Geschäft, bei dich zukauf? Heute möchte ich gerne mit euch über ein häufiges Problem im Kundenkontakt sprechen. Eigentlich den Unterschied zwischen einfach helfen, normal helfen oder einfach nur das tun, was der Kunde fragt oder ein Kunde wirklich begeistern. Und es geht nicht da drum, der Kunde, der immer der rote Teppich auszulegen, nein, weil ich weiß auch, dass das nicht praktisch ist und dass es auch nicht machbar ist. Aber was ist den Unterschied zwischen der Kunden helfen, helfen, so einfach helfen, genau das tun, was er fragt oder der Kunde begeistere? Und geht es dann auch noch über Rechthaber oder jemand ein Schuld zuzuweisen? Ich würde heute ganz kurz 2 persönliche Erlebnisse teile, die mir klar zeigen, warum es wichtig ist, mal über den Tellerrand hinauszuschauen und dem Kunde zu zeigen, dass er wertgeschätzt wird. Und es ist jetzt nicht so, dass ich einen Betrieb kleinmachen will. Ich will auch keinen Namen nennen, mach ich auf keinen Fall. Ich möchte nur allein das zeigen, dass wir aus diesen Fehlern Fehlern lernen können. Und das ist auch genau, wenn ich einen Fehler mache, wenn ihr merkt in den Podcast, hey, das stimmt nicht, sag es mir. Gebt mir auf jeden Fall Bescheid, weil dann kann ich auch davon lernen. Und so ist es letztendlich auch mit die 2 Beispiele, die ich nennen möchte. Ja, das geht das Folgende. Meine Tochter hatte vor Kurzem einen Termin in den Bereich von Pflege gepflegt aussehen. In diesem Fall hatte ich einen Termin gemacht, weil unsere Tochter hat ihre Graduation, hat ihre Bachelorbestände und würde dann zum Zeugnisübergaben gehen. Und das ist natürlich sone festliche Angelegenheit. Und deswegen hatte ich einen Termin gemacht und dass sie, ja, sie ist schon schön, aber dass sie noch schöner sein sollte. Und ja, wie es dann so mal ging, der Termin war und sie hatten den ganzen Tag hatte sie im Kopf, dass es den Termin Dienstag gab. Mittwoch hatten wir dann auch diese Graduation. Und sie hat die ganze Zeit im Kopf, dass den Termin dienstags war, einen Tag vorher. Allerdings war der Termin schon montags. Und 40 Minute, nachdem das eigentlich der Termin war, schrieb mir diese Person, hör mal, eure Tochter ist leider nicht gekommen zum Termin. Hab ich bin ich zu Sarah gelaufen. Ich sag, Sarah, weißt Du, dass Du eigentlich heute den Termin hattest und nicht morgen? Oh, Mam, ich weiß es. Jetzt seh ich es in meinen Terminplan stehen. Ich hab es verpasst. Boah, wirklich verdammt schade. Ja, wie sollen wir das dann jetzt lösen? Na, ich bin eigentlich, ich bin feste Kunde bei diesem Betrieb. Das da sehr regelmäßig. Und dann schrieb ich zu ihr, sag ich hör mal, sie hat es vergessen. Ist verdammt schade, weil jetzt hat sie am Mittwoch hat sie ihre Graduation. Hast Du vielleicht noch Termin frei? Und schade, dass Du uns nicht früher Bescheid gegeben hättest, weil wir wohnen so nah, wir wären in 10 Minuten wären wir bei dir gewesen. Und ja, 40 Minuten später, wenn wir da noch kommen mussten, dann sind wir bald 50 Minuten nach dem Termin und wenn sie dann auch noch Folgetermine hatte. Aber gut, war vielleicht von mir auch nicht ganz nett, dass dass ich das so dann auch schrieb, aber ich war einfach enttäuscht. Das eigentlich auch bisschen enttäuscht auf unsere Tochter, weil die den Termin vergessen hat. Und dann schrieb sie, ja, es tut mir leid, es ist nicht meine Schuld, dass Sie den Termin vergessen haben. Ich kann jetzt nicht mehr und ich hab auch bis Mittwoch keine Terminen mehr frei. Und dieses Antwort, dieses Antwort von ja, es tut mir leid, es ist nicht meine Schuld, dass ich den Termin vergesse habe und bis Mittwoch hab ich auch keine Termine frei. Ich war dann in einem Schlag war ich auch so böse auf diese Person, weil ich denke, hey, wie kannst Du das so schreiben? Ich bin feste Kunde bei dir. Ich komm sehr regelmäßig komm ich bei dir, lass auch jedes Mal Geld bei dir. Und natürlich, ich kann es verstehen, weil sie ist gut, in was sie tut. Das bedeutet, sie hat viele Termine. Sie muss auch unsere Tochter nicht noch nehmen, weil sie keine Terminen hat. Aber es geht auf die Art und Weise, wie das gesagt wird. Und geht es hier überhaupt Schuld? Nein, es geht hier nicht Schuld. Und deswegen möchte ich euch dann auch sofort halt ein Tipp 1 mitgeben. Und ich glaub, dass ich das fast jedem Podcast sage, sei Sympathis. Natürlich weiß ich, dass wir schuld sind, ganz im Ernst. Das weiß ich, weil wir waren auch schuld. Sie hat letztendlich den den Termin vergessen. Aber hey, macht das dann noch nicht schlimmer. Ströh dann in dem Moment auch noch nicht noch mal kurz Salz in deine Wunde. Aber hey, ich könnte vielleicht noch mal gucken, wo ich irgendwo noch Termin habe oder wo ich noch etwas freimachen kann oder mich noch mal persönlich anrufe. Nicht alles über Whatsapp schreiben, aber vielleicht mal Anruf tätige. Und das ist verdammt scary shit, weil da bin ich ganz ehrlich in. Das ist, weil Du hast eigentlich keine Zeit dafür. Und Du weißt auch, dass der Kunde in dem Moment selber einen Fehler gemacht. Aber nimm das Telefon, ruf der Kunde an. Ja, ich kann es verstehen. Und guck dann, hä, tu dann meinetwegen, ob das Du guckst in deinen Terminplan, ob das noch etwas frei hat. Oder empfehl vielleicht eine Mitbewerber, die Du kennst, der Du weißt, hey, die hat etwas weniger zu tun. Vielleicht hat sie noch einen Termin frei für morgen. Hey, guck nach eine Lösung, aber sei es in Party und sag nicht einfach, hey, es ist nicht meine Schuld, dass deine Tochter den Termin vergessen hat und bis Mittwoch hab ich nix mehr frei. Nein, damit und sie hat recht, 100 Prozent, aber damit hilfst Du mir auf jeden Fall nicht. Und so kann ich noch eine Geschichte mehr erzählen. Und die hatte dann in diesem Fall hatten die auch recht. Es war Samstagnachmittag oder es war Samstag tagsüber und ich musste noch in einem Geschäft hier im Ort. Und ich hab dann im Internet geschaut, bis wir bis wie spät die geöffnet haben und hab dann gesehen, dass die bis 17 Uhr geöffnet hatte. Denk, ah, das ist perfekt. Dann kann ich dort hingehen. Wir hatten noch Termin an der Mosel an diesem Tag. Dann haben wir gesagt, gut, da fahren wir hier halb 4 fahren wir los. Dann sind wir auf jeden Fall noch rechtzeitig in diesem Geschäft und von diesem Geschäft aus können wir dann zu Mosel fahren, weil wir hatten dann, glaub ich, halb 7 hat wieder 'n Termin zum Essen. Ja, würde perfekt passen. Und wir kommen letztendlich kommen wir 5 Minuten vor 4 kommen wir bei diesem Geschäft an. Und das hat mich eigentlich schon sofort gewundert, dass die in dem Moment waren die schon alle Sachen, die draußen standen, waren die schon allen drinnen anstellen. Hat mich schon verwundert, weil ich denke, hä, wir haben noch eine Stunde, aber alles gut. Ja, es ist Samstag, die wollen vielleicht auch pünktlich nach Hause. Alles gut zu verstehen, gar kein Problem. Und dann stand da eine Frau in der Türöffnung und sie guckt uns an mit dem Blick von, was kommt hier ihr überhaupt noch tun? Und dann sagt sie, ja, wir schließen. Ich sag, wieso, was schließen Sie? Ja, wir schließen gleich. Sag ich, ja gleich, 17 Uhr. Ich hab gerade noch im am aufn Google Account geguckt und ich hab gesehen, dass sie ihn noch bis 17 Uhr geöffnet hat. Nee, nee, das stimmt gar nicht. Dann steht das falsch im Google aufm Google, wir haben bis 16 Uhr haben wir geöffnet. Anstatt dass sie da überhaupt auf eingegangen ist, hat sie sich provokant in die Türöffnung gestellt. Wir hatten nicht die Möglichkeit, da irgendwo reinzugehen, obwohl wir noch 5 Minute hatte. Und dann möcht ich euch auch noch mal einen Tipp mitgeben, sei flexibel. Hey, wissen Sie genau, Herr, ah, da ist jetzt Fehler aufgelaufen. Und ich kann das auch voll und ganz verstehen, dass Sie jetzt denken, dass wir bis 16 Uhr geöffnet haben. Aber wir haben nur bis 16 Uhr geöffnet und, hä, ist hier Samstag, wir möchten auch gerne Feierabend. Wissen Sie, was Sie haben müssen? Weil wir wussten genau, was wir haben musste. Oder sag einfach, hey, ich sehe, Sie sind jetzt in der letzte Minute gekommen. Lassen Sie uns noch mal schnell schauen, ob das wir ihr helfen können, bevor wir schließen. Flexibilität schafft Kunde. Oder ich möchte Ihnen gerne die Möglichkeit geben, entweder gucken Sie noch mal, was Sie haben möchte, Herr, weil wir haben bis 16 Uhr geöffnet und dann ist da ein Fehler aufgelaufen im Internet oder wir planen für Montag noch Termin. Dann haben wir wieder geöffnet, aber geh kurz mit mir das Gespräch an. Und trau dich auch, der Kunde auf jeden Fall mal zuhören und zu sehen und nicht so provokant einfach in die Tür öffnen stehen zu bleiben und zu sagen, nein, wir haben jetzt in 10 Minuten, in 5 Minuten oder letztendlich war es noch mal 3 Minuten, haben wir geschlossen. Nein, sei auf jeden Fall flexibel. Und damit bin ich auch mit diese 2 Praxisbeispiele auch zum Kernbotschaft gekommen, weil beide Betriebe, abgesehen ob das es jetzt in Google hat es jetzt nicht richtig gestanden, Herr, lass uns das mal voraus, die beide Mitarbeiter, die hatte recht. Die die Erste mit dem Fall von Sarah, sie hatte recht, weil Sarah hat den Termin vergessen, 100 Prozent. Zweitens, beides Betrieb, wir kamen da an, es war noch für Geschäftsschluss, aber trotzdem, wir hatten noch 3 Minute. Sie hatte recht. Sie würde jetzt in 3 Minute schließen. Und ich kann auch verstehen, dass diese Person unheimlich gerne nach Hause geht, weil vielleicht kriegst Du gar keine Überstunden ausbezahlt. Ich weiß es nicht. Das könnte sein. Es könnte sein, dass davon von oben gesagt wird, hey, wenn Du länger arbeiten musst, wie das Geschäft geöffnet hat, wir bezahlen keine Überstunden aus. Könnte durchaus sein. Ich weiß es nicht. Deswegen wollt ich diese Mitarbeiter, beide Mitarbeiter jetzt keine Schuld geben. Und dann komm ich auch zum Kernbotschaft. Kundenfreundlichkeit bedeutet nicht, immer recht zu haben. Es geht nicht dadrum, den Kunden auf den Fehler zu zeigen. Es geht darum, wie Du die Interaktion führt mit den Kunden. Was sagst Du genau? Was wie kommunizierst Du dann? Und dann kannst Du dann auch und da würde ich dann auch sofort jetzt noch mal dritter Tipp mit einbinden oder noch mal integrieren. Überlassen Sie den Kunde. Und das könnte dann in in dem ersten Fall bei Sarah könnte es sein, hey, anrufen. Das ist erst mal eine Überraschung. Anruf, ich rufe an, hey, ich seh gerade, wir haben den Te… *(Transcript truncated. Full episode: https://kunden-erlebnis.de/podcast/80-mochtest-du-im-recht-sein-oder-mochtest-du-deine-kunden-begeistern)* --- ### Kein Chef will unfreundliches Personal : So verhinderst Du es! [Deutsch] URL: https://kunden-erlebnis.de/podcast/79-kein-chef-will-unfreundliches-personal-so-verhinderst-du-es Published: 2024-10-14 Niemand ist bewusst unfreundlich. Es gibt niemanden, der morgens aufsteht und denkt: 'Heute werde ich unfreundlich zu meinen Kunden oder Gästen sein. Aber manchmal sind wir es doch, und ich kann dir sagen, das passiert völlig unbewusst. Aber warum sind wir manchmal unbewusst unfreundlich? Woran liegt das, und was kannst du als Inhaber dagegen tun? Wie kannst du sicherstellen, dass dein Team nicht mehr unbewusst unfreundlich ist? In dieser Podcast-Folge erzähle ich dir, warum das passiert und was du tun kannst, um das zu ändern. Bleib dran, es wird spannend! Link zum 4 Monaten-Programm https://gastfreundlichkeitmitschwung.de/google-bewertungen-verbessern/ **Transcript** Niemand ist bewusst und freundlich. Das das ist einfach so. Wir Menschen sind so geprägt, wir wollen unbedingt wollen wir helfen. Aber manchmal haben wir unbewusstes Verhalten oder zeigen wir unbewusstes Verhalten, das als unfreundlich wahrgenommen wird. Ja, hallo liebe Leute. Herzlich willkommen bei den Podcast Kundebegeisterer. Und ich bin dieses Mal bin ich in ein Hotel. Das könnte sein, dass da so im Hintergrund noch so etwas Geräusche sind, aber dieses Hotel hat mich auch sofort inspiriert, hier Podcast über aufzunehmen deswegen und ich wollte das auch wirklich in den Moment machen. Das bedeutet, dass vielleicht die Geräusche etwas lauter sind und dass man vielleicht im Hintergrund etwas hört, aber trotzdem wollte ich unbedingt diesen Podcast aufnehmen. Und das Thema, wo wir heute übersprechen, das vielleicht bisschen heikel ist, aber unglaublich wichtig, Kundenfreundlichkeit und wie wir diese Rolle im Prinzip oft unbewusst, dass wir unbewusst nicht kundenfreundlich sind und dass wir das wirklich gar nicht so sehen, dass wir es auch nicht wissen, dass wir eigentlich unbewusst nicht wirklich kundenfreundlich sind. Und genauer gesagt, niemand ist bewusst unfreundlich. Das das ist einfach so. Wir Menschen sind so geprägt, wir wollen unbedingt wollen wir helfen. Aber manchmal haben wir unbewusstes Verhalten oder zeigen wir unbewusstes Verhalten, das als unfreundlich wahrgenommen wird. Niemand ist bewusst unfreundlich. Das das ist einfach so. Wir Menschen sind so geprägt, wir wollen unbedingt wollen wir helfen. Aber manchmal haben wir unbewusstes Verhalten oder zeigen wir unbewusstes Verhalten, das als unfreundlich wahrgenommen wird. Wie kommt das? Und ich war heute Morgen war ich schon inspiriert beim Frühstück. Wir hatten, ich bin dieses Wochenende bin ich in Amsterdam und ich hab wirklich ein sehr tolles Hotel Und das Hotel ist wirklich sehr gut. Ich bin wirklich sehr gut zufrieden. Und das Frühstück morgens, das find ich schon schon Highlight Highlight des Tages. Ich mag es einfach, die Frühstücks im Hotel. Die sind so vielseitig und man kann unheimlich viel auswählen. Und es macht einfach Spaß, wenn man dann in Urlaub ist, dass man halt selber nicht das Frühstück bereiten muss, aber dass es für dich auf jeden Fall gemacht wird. Und heute Morgen war ich dann auch im Frühstücksraum. Es ist großes Hotel ist in Amsterdam und da waren Mitarbeiter, die hatte an diesem Tag Dienst. Die musste arbeiten. Die waren so was von beschäftigt, weil da war viel los, hä? Am Wochenende Amsterdam, da waren, weiß ich wie viel Nationalitäten. Und die Mitarbeiter, die hatten wirklich unglaublich viel zu tun und ich hab auch unglaublich viel Respekt, Respekt für diesen Mitarbeiter. Aber die waren so mit ihrer Aufgabe beschäftigt, dass die eigentlich quasi nicht bewusst und freundlich war. Aber die da waren so viele Teller, dabei waren so viele Tische, die leer geräumt werden mussten. Und das ist natürlich auch in einen sehr kurzen Zeit Zeit muss das gemacht werden. Das bedeutet, da kam auf einmal kam da ein ein ein Gast kam, die ging zu diese Mitarbeiter und die da waren kein da war kein Besteck mehr da. Das war das war leer. Es war auch viel viel los. Und dann hat diese diese Gast hat quasi Besteck und ein Serviet gefragt an diese Mitarbeiterin. Und diese Mitarbeiter Mitarbeiterin hat gar nicht gelacht. Die hat einfach ihre Aufgabe getätigt. Und einerseits kann ich das natürlich unglaublich verstehen, weil ganz im Ernst, da ist viel los, da muss in kurze Zeit muss auch viel Arbeit gemacht werden. Aber diese Person, diese Mitarbeiterin war in diesem Moment war die einfach nicht, ja, nicht freundlich, klingt jetzt total böse, aber die war einfach mit ihrer Gedanke eigentlich dabei, die Teller leerzuräumen. Und in dem Moment ist die eigentlich vergessen, auch wirklich freundlich zu lachen zu diesem Gast. Und ich bin mir sicher, dass diese Person nicht weißt, dass sie in diesem Moment als unfreundlich wahrgenommen wird. Und wie kommt das? Was können wir tun, Gast- oder Kundenfreundlichkeit wirklich in die Vordergrund zu stellen und wirklich da quasi zu priorisieren und das auch wirklich aus Priorität zu machen, weil das ist unheimlich wichtig. Und wie gesagt, heute Morgen diese Person hat das wirklich nicht im Augen. Die hat das wirklich nicht, die ist unbewusst unfreundlich, weil einfach die Aufgabe im Prinzip vor vor der Kundenfreundlichkeit gestellt wird. Und erst wollt ich mal eigentlich das bisschen das Kernproblem erkundigen. Erst wollt ich mal eigentlich sagen, was hier ist was hier ist eigentlich das Problem? Und dann noch mal wieder auf zurückzukommen, niemand geht zur Arbeit mit der Absicht, heute einmal richtig unfreundlich zu sein oder das könnt ihr euch doch allen vorstellen. Niemand geht morgen zu arbeiten und sagt, jetzt wollt ich mal zu den Gast oder der Kunde unverschämt und freundlich sein. Keiner. Aber warum warum passiert das? Warum? Weil wir werden ganz oft werden wir von den Druck, die wir haben von der Arbeit, von unserer Arbeit werden wir mitgerissen. Und das war heute Morgen auch total gut spürbar im Hotel, weil da war viel los. Da waren viele Gäste und da war viel zu tun. Und dann konzentrieren wir uns auf die Aufgabe, weil alles muss erledigt werden. Wir haben einen Zeitplan. Wir haben einen Plan von morgens 7 bis 11 kann man frühstücken und in diese 4 Stunde muss alles erledigt werden. Und wie kann ich dann damit sicherstellen, dass der Gast sich willkommen fühlt? Oft ist sind es auch Gewohnheiten. Oft sind da so viele Tätigkeit, die wir machen müssen, dass das quasi son son Rhythmus ist, wo wir sind und wo wir wirklich, ja, wie soll ich das sagen, dass wir da so mitgerissen werden mit unserer Arbeit, dass wir einfach der Kunde oder der Gast vergessen. Und wir machen die Dingen einfach so, wie wir das jeden Tag gemacht haben, ohne uns da überhaupt Gedanke darüber zu machen, wie das bei den anderen ankommt. Weil so ist es letztendlich, weil das ist, ja, das das das ist unbewusstes Verhalten, was wir der Kunde und der Gast zeigen. Und für uns selber, wie musst Du die Aufgabe erledigen? Für uns ist sind die Aufgabe in dem Moment sind die wichtiger. Und dabei ist es erst mal wichtig, wie priorisieren wir die Aufgabe? Was muss in diesem Fall auf der Vordergrund gestellt werden und besonderes stressige Zeit, wenn es viel Aufgabe zu tun gibt, wie zum Beispiel heute Morgen in diesem Hotel, weil das waren engagierte Menschen. Das waren Menschen, die wollten arbeiten, absolut. Aber wenn wir der Person vergessen, hinter der Gast, hey, der Gast kommt da. Der hat Wochenende Amsterdam gebucht. Der will einfach 2 Tage in diesen Stadt sein und der will einfach im Hotel das das das Frühstück. Das ist so unheimlich wichtig. Und wenn Du einfach dieses Besteck mit den Serviet gibst, wie heute Morgen dies Mitarbeiterin gemacht hat, dann vergisst man ganz oft der Person hinter diese Aufgabe. Und wir fokussieren uns so stark darauf, unsere To do Liste abzuarbeiten, dass wir manchmal der Bedürfnis, Herr Kunde oder der Gast es übersehen. Weil wenn wir das noch mal bisschen auseinanderholen, diese Person kommt zu diese Mitarbeiterin, noch extra Besteck zu fragen. Das bedeutet, dass diese Person in dem Moment auf den Tisch, wo das Besteck normalerweise steht, da war nix mehr da. Da war alles war das war alle. Das bedeutet, diese Person muss schon zur Mitarbeiterin diese Geschirr fragen. Ist gar keine Mühe, aber bedankt diese Person. Ah, danke schön. Ist da kein Besteck mehr da? Nein, ist kein Besteck mehr da. Aber gut, dass Sie das fragen kommen, weil dann kann ich das nachfüllen. Schön, dass Sie das machen. Ich wünsch Ihnen noch schönen Tag heute und vielen Dank für Tipp, dass ich jetzt weiß, dass der Tisch mit der Besteck leer ist. Und guck diese Person auch an und bedank ihn in diesem Fall. Und natürlich sind da noch 1001 Aufgabe, die Du machen musst, aber das ist unbewusstes Verhalten, wo in dem diese Moment eigentlich der Gast vielleicht das Gefühl hätte, ich bin ein, ich ich fang an zu meckern, weil da ist kein Besteck. Nein, diese Gast fang nicht an zu meckern. Die gibt dich quasi ein Feedback, dass den Tisch mit dem Besteck nachgeräumt wird, dass da neues Besteck hingelegt werden muss. Das bedeutet, priorisier deine Aufgabe, wirklich. Es ist so was von wichtig, dass Du quasi der Gast hinter diese Frage sieht. Aber wir wissen es ganz oft nicht. Wir sind unbewusst, ganz oft einfach nicht freundlich und wir werden dann auch nicht aufmerksam aufgemacht. Dann komm ich eigentlich auf das zweite Punkt, wie Gast- oder Kundenfreundlichkeit zu Priorität gemacht wird in deine Firma. Wie machst Du das? Wirklich kundenfreundlich zu sein, muss es eine Priorität in deinen Unternehmen werden. Wenn wir zum Beispiel auf der Website schreiben, der Kunde oder der Gast steht im Vordergrund und das ist unsere Kernwert, Aber was beinhaltet diese Kernwert? Was beinhaltet quasi diesen Kernwert für deinen Betrieb? Was bedeutet das? Was bedeutet das für deinen Betrieb? Wie wie sieht das in Verhalten aus, ja? Ist es einfach die Frage, der Kunde beantworte oder ist es, dass wir der Kunde oder der Gast auch tatsächlich im Vordergrund stellen? Weil das ist natürlich schon interessant zu merken, wie Du das machst. Das bedeutet, dass der Kunde oder der Gast auch nicht neben bei machst. Nein, wenn Du ein Dienstleistung hast und wenn Du quasi lebst von Kunde oder Gäste, dass Kunde oder Gäste bei dir etwas kaufen sollen, dann stehen die 100 Prozent auf der Vordergrund. Das bedeutet, dass der Kunde an erster Stelle steht. Die kann nicht nebenbei gemacht werden. Es muss eine zentralen Wert sein in dein Firma. Das ist cool, wenn Du auf deine Website bestimmte Kernwerte stehen hast. Aber was beinhaltet diese Kernwerte? Hast Du diese Kernwerte auch tatsächlich hast Du da auch 'n Verhalten angehängt? Das bedeutet, wenn der Kunde sich wohlfühlt, wie sieht das Wohlfühlen aus? Wie sieht das in Verhalten aus? Was machst Du? Was, hä, was bedeutet das? Ah, wenn Kunde etwas fragt, dann guck ich der Gast auch an und ich mach in dem Moment auch kleinen Small Talk. Und ich guck auch tatsächlich nach der Kunde oder der Gast, der steht an erster Stelle. Und das bedeutet nicht, dass wir einfach diese Aufgabe erledigte. Das bedeutet auch, dass wir quasi zum Beispiel eine Minute mehr Zeit an diese Kunde spendieren und dass sofort unsere Aufgabe, die wir eigentlich immer erledigen müssen, dass die quasi eben auf den Hintergrund rückt und dass wir jetzt in dem Moment 100 Prozent für der Gast da sind. Und wir geben diese Gast auch aufrichtige Aufmerksamkeit. Und wenn Du quasi auch deine, ja, wenn Du mit dein Team alles zusammensetzt und sagt, hey, was sind die Kernwerte von unserer Betrieb? Was was ist wichtig? Wie gehen wir damit Wie sieht das tatsächlich aus? Wie sieht es aus, wenn mir der Kunde auf der Vordergrund stelle? Wie sieht das aus? Das bedeutet zum Beispiel, dass ein Kunde eine Frage hat und wir können diese Frage nicht lösen, dass wir zum Beispiel innerhalb von 24 Stunden diese Kunde zurückrufen, ja? Oder dass, wenn ein Kunde eine Frage hat, dass wir auch tatsächlich diese Frage auch diese Person auch angucken und dass wir dann auch zum Beispiel noch mal eine Minute Smalltalk hinter der Aktion hinhängen hängen. Dass wir quasi der Kunde oder der Gast auch sehen, wie sind die Kernwerte, die ihr auf eurer Website stehen hat, weil ich find das immer total, ich bin immer begeistert, wenn ein Betrieb Kernwerte hat, aber wir haben die Kernwerte auch gelebt. Werden die auch tatsächlich gelebt in deinen Betrieb? Und Du hörst hier auf der Hintergrund, da wird gerade auch mit Geschirrwärter gestapelt. Das bedeutet, ich bin in diesem Moment bin ich auch in diese Hotel, weil ich sofort inspiriert war, da Podcast über aufzunehmen. Und das bedeutet auch, es muss in der in Unternehmenskultur verankert werden. Da muss das gesamte Denkweise muss darin, der Kunde muss am Vordergrund stehen. Deine Mitarbeiter fühlen sich… *(Transcript truncated. Full episode: https://kunden-erlebnis.de/podcast/79-kein-chef-will-unfreundliches-personal-so-verhinderst-du-es)* --- ### Niemand is bewust onvriendelijk : zo voorkom je het! [Nederlands] URL: https://kunden-erlebnis.de/nl/podcast/79-kein-chef-will-unfreundliches-personal-so-verhinderst-du-es Published: 2024-10-14 In deze aflevering neemt gastvrouw je mee vanuit een hotel in Amsterdam, geïnspireerd door een ontbijtervaring die alles zegt over onbewuste onvriendelijkheid. Want niemand gaat bewust onaardig aan het werk , maar werkdruk en routines zorgen ervoor dat de klant of gast regelmatig op de achtergrond verdwijnt. De kern van het probleem: medewerkers zijn zo gefocust op hun takenlijst dat ze de mens achter de vraag vergeten. De oplossing ligt in de Verbindung van Strategie en Werkvloer: koppel je kernwaarden aan concreet gedrag, veranker klantvriendelijkheid in protocollen, en zorg als leidinggevende dat jij zelf het goede voorbeeld geeft. Medewerkers doen niet wat je zegt , ze doen wat je doet. Praktische tips voor dagelijkse check-ins, meetbare klantvriendelijkheidsdoelen en een cultuur waarin fouten maken mag, maken deze aflevering direct toepasbaar voor ondernemers en leidinggevenden. **Transcript** Niemand is bewust onvriendelijk. Dat is nu eenmaal zo. Wij mensen zijn zo gevormd, we willen absoluut helpen. Maar soms hebben we onbewust gedrag of vertonen we onbewust gedrag dat als onvriendelijk wordt ervaren. Ja, hallo lieve mensen. Hartelijk welkom bij de podcast Klantbegeistraar. En ik ben deze keer in een hotel. Het kan zijn dat er op de achtergrond nog wat geluiden zijn, maar dit hotel heeft me ook meteen geïnspireerd om hier een podcast op te nemen, en ik wilde dat ook echt op het moment zelf doen. Dat betekent dat de geluiden misschien wat luider zijn en dat je misschien op de achtergrond iets hoort, maar toch wilde ik deze podcast absoluut opnemen. En het onderwerp waar we het vandaag over hebben, dat misschien een beetje gevoelig is maar ongelooflijk belangrijk, is klantvriendelijkheid en hoe we deze rol in principe vaak onbewust invullen, dat we onbewust niet klantvriendelijk zijn en dat we dat eigenlijk helemaal niet zo zien, dat we ook niet weten dat we eigenlijk onbewust niet echt klantvriendelijk zijn. En meer specifiek, niemand is bewust onvriendelijk. Dat is nu eenmaal zo. Wij mensen zijn zo gevormd, we willen absoluut helpen. Maar soms hebben we onbewust gedrag of vertonen we onbewust gedrag dat als onvriendelijk wordt ervaren. Niemand is bewust onvriendelijk. Dat is nu eenmaal zo. Wij mensen zijn zo gevormd, we willen absoluut helpen. Maar soms hebben we onbewust gedrag of vertonen we onbewust gedrag dat als onvriendelijk wordt ervaren. Hoe komt dat? En ik was vanmorgen al geïnspireerd tijdens het ontbijt. Ik ben dit weekend in Amsterdam en ik heb echt een heel geweldig hotel. Het hotel is echt heel goed. Ik ben er echt heel tevreden over. En het ontbijt 's ochtends, dat vind ik al een hoogtepunt van de dag. Ik hou gewoon van ontbijt in een hotel. Die zijn zo veelzijdig en je kunt ontzettend veel kiezen. En het is gewoon leuk, als je dan op vakantie bent, dat je zelf niet het ontbijt hoeft te maken, maar dat het in ieder geval voor je gedaan wordt. En vanmorgen was ik dan ook in de ontbijtzaal. Het is een groot hotel in Amsterdam en daar waren medewerkers die die dag dienst hadden. Die moesten werken. Die waren zo ontzettend druk, want het was heel erg druk, hè? In het weekend Amsterdam, daar waren weet ik hoeveel nationaliteiten. En die medewerkers hadden echt ongelooflijk veel te doen en ik heb ook ongelooflijk veel respect voor die medewerkers. Maar ze waren zo met hun taak bezig dat ze eigenlijk quasi niet bewust vriendelijk waren. Maar er waren zo veel borden, er waren zo veel tafels die leeggeruimd moesten worden. En dat moet natuurlijk ook in een heel korte tijd gedaan worden. Dat betekent, er kwam op een gegeven moment een gast, die ging naar deze medewerker en er was geen bestek meer. Dat was leeg. Het was ook heel druk. En toen heeft deze gast eigenlijk bestek en een servet gevraagd aan deze medewerkster. En deze medewerkster heeft helemaal niet gelachen. Die heeft gewoon haar taak uitgevoerd. En enerzijds kan ik dat natuurlijk ongelooflijk goed begrijpen, want eerlijk gezegd, het is druk, er moet in korte tijd veel werk gedaan worden. Maar deze persoon, deze medewerkster, was op dat moment gewoon niet, ja, niet vriendelijk, klinkt nu totaal gemeen, maar ze was gewoon met haar gedachten bezig met het leegruimen van de borden. En op dat moment is ze eigenlijk vergeten ook echt vriendelijk te lachen naar die gast. En ik weet zeker dat deze persoon niet weet dat ze op dat moment als onvriendelijk werd ervaren. En hoe komt dat? Wat kunnen we doen om gast- of klantvriendelijkheid echt op de voorgrond te stellen en dat echt te prioriteren en er ook echt een prioriteit van te maken, want dat is ontzettend belangrijk. En zoals ik al zei, vanmorgen had deze persoon dat echt niet in de gaten. Die had dat echt niet, die is onbewust onvriendelijk, omdat simpelweg de taak in principe vóór de klantvriendelijkheid wordt gesteld. En eerst wil ik eigenlijk het kernprobleem een beetje verkennen. Eerst wil ik eigenlijk zeggen, wat is hier eigenlijk het probleem? En dan nog een keer terugkomen op, niemand gaat naar zijn werk met de bedoeling om vandaag eens goed onvriendelijk te zijn, of dat kunnen jullie je toch allemaal voorstellen. Niemand gaat morgen naar zijn werk en zegt, nu wil ik eens onbeschoft en onvriendelijk zijn tegen de gast of de klant. Niemand. Maar waarom gebeurt dat dan? Waarom? Omdat we heel vaak meegesleurd worden door de druk die we hebben van het werk, van ons werk. En dat was vanmorgen ook heel goed merkbaar in het hotel, want het was druk. Er waren veel gasten en er was veel te doen. En dan concentreren we ons op de taak, want alles moet afgehandeld worden. We hebben een tijdschema. We hebben een plan van 's ochtends 7 tot 11 kun je ontbijten en in die 4 uur moet alles afgehandeld worden. En hoe kan ik dan zorgen dat de gast zich welkom voelt? Vaak zijn het ook gewoontes. Vaak zijn er zoveel taken die we moeten doen dat het een soort ritme is waar we in zitten en waar we echt, ja, hoe moet ik dat zeggen, dat we zo meegesleurd worden door ons werk dat we simpelweg de klant of de gast vergeten. En we doen de dingen gewoon zoals we dat elke dag gedaan hebben, zonder daar überhaupt bij na te denken over hoe dat bij anderen overkomt. Want zo is het uiteindelijk, want dat is, ja, dat is onbewust gedrag wat we de klant en de gast laten zien. En voor onszelf, hoe moet je de taak uitvoeren? Voor ons zijn de taken op dat moment belangrijker. En daarbij is het eerst van belang, hoe prioriteren we de taken? Wat moet in dit geval op de voorgrond gesteld worden, en in bijzonder drukke tijden, als er veel taken te doen zijn, zoals bijvoorbeeld vanmorgen in dit hotel, want dat waren betrokken mensen. Dat waren mensen die wilden werken, absoluut. Maar als we de persoon vergeten achter de gast, hé, de gast komt daar. Die heeft weekend Amsterdam geboekt. Die wil gewoon 2 dagen in deze stad zijn en die wil gewoon in het hotel het ontbijt. Dat is zo ontzettend belangrijk. En als je gewoon dat bestek met het servet geeft, zoals de medewerkster vanmorgen deed, dan vergeet je heel vaak de persoon achter deze taak. En we focussen ons zo sterk op het afwerken van onze to-dolijst dat we soms de behoefte van de klant of de gast over het hoofd zien. Want als we dat nog even uit elkaar halen, deze persoon komt naar deze medewerkster om extra bestek te vragen. Dat betekent dat deze persoon op dat moment bij de tafel waar het bestek normaal staat, daar was niets meer. Alles was op. Dat betekent dat deze persoon al naar de medewerkster moet gaan om dit bestek te vragen. Het is helemaal geen moeite, maar bedank deze persoon. Ah, dank u wel. Is er geen bestek meer? Nee, er is geen bestek meer. Maar goed dat u het even komt vragen, want dan kan ik het bijvullen. Fijn dat u dat doet. Ik wens u nog een fijne dag en heel erg bedankt voor de tip dat ik nu weet dat de tafel met het bestek leeg is. En kijk deze persoon ook aan en bedank hem in dat geval. En natuurlijk zijn er nog duizend-en-één taken die je moet doen, maar dit is onbewust gedrag waarbij de gast op dat moment misschien het gevoel zou hebben, ik begin te klagen, want er is geen bestek. Nee, deze gast begint niet te klagen. Die geeft jou eigenlijk feedback dat de tafel met het bestek aangevuld moet worden, dat er nieuw bestek neergelegd moet worden. Dat betekent, prioriteer je taken, echt. Het is zo ontzettend belangrijk dat je quasi de gast achter deze vraag ziet. Maar we weten het heel vaak niet. We zijn onbewust heel vaak gewoon niet vriendelijk en we worden er dan ook niet op gewezen. Dan kom ik eigenlijk op het tweede punt, hoe gast- of klantvriendelijkheid een prioriteit wordt in jouw bedrijf. Hoe doe je dat? Echt klantvriendelijk zijn moet een prioriteit worden in jouw onderneming. Als we bijvoorbeeld op de website schrijven, de klant of de gast staat voorop en dat is onze kernwaarde, maar wat houdt deze kernwaarde in? Wat houdt deze kernwaarde eigenlijk in voor jouw bedrijf? Wat betekent dat? Wat betekent dat voor jouw bedrijf? Hoe ziet dat eruit in gedrag, ja? Is het gewoon de vraag van de klant beantwoorden of is het dat we de klant of de gast ook daadwerkelijk vooropstellen? Want dat is natuurlijk al interessant om te merken hoe je dat doet. Dat betekent dat je de klant of de gast ook niet even tussendoor doet. Nee, als je een dienstverlening hebt en als je eigenlijk leeft van klanten of gasten, dat klanten of gasten bij jou iets moeten kopen, dan staan die 100 procent op de voorgrond. Dat betekent dat de klant op de eerste plaats staat. Die kan niet even tussendoor gedaan worden. Het moet een centrale waarde zijn in jouw bedrijf. Het is mooi als je op jouw website bepaalde kernwaarden hebt staan. Maar wat houden deze kernwaarden in? Heb je aan deze kernwaarden ook daadwerkelijk gedrag gekoppeld? Dat betekent, als de klant zich op zijn gemak voelt, hoe ziet dat er dan uit? Hoe zie je dat in gedrag? Wat doe je? Wat, hè, wat betekent dat? Als een klant iets vraagt, kijk ik de gast ook aan en maak ik op dat moment ook een beetje small talk. En ik kijk ook echt naar de klant of de gast, die staat op de eerste plaats. En dat betekent niet dat we gewoon deze taak afhandelen. Het betekent ook dat we als het ware bijvoorbeeld een minuutje extra tijd aan deze klant besteden en dat onze taak, die we eigenlijk altijd moeten uitvoeren, als het ware even naar de achtergrond verschuift en dat we nu op dat moment 100 procent voor de gast er zijn. En we geven deze gast ook oprechte aandacht. En als je als het ware ook jouw, ja, als je met jouw team alles bij elkaar zet en zegt, hey, wat zijn de kernwaarden van ons bedrijf? Wat is belangrijk? Hoe gaan we daarmee om? Hoe ziet dat er eigenlijk uit? Hoe ziet het eruit als ik de klant op de voorgrond stel? Hoe ziet dat eruit? Dat betekent bijvoorbeeld dat een klant een vraag heeft en wij deze vraag niet kunnen oplossen, dat we bijvoorbeeld binnen 24 uur deze klant terugbellen, ja? Of dat, als een klant een vraag heeft, we deze persoon ook echt aankijken en dat we dan ook bijvoorbeeld nog een minuutje small talk aan de actie vastknopen. Dat we als het ware de klant of de gast ook laten zien wat de kernwaarden zijn die jullie op jullie website hebben staan, want ik vind dat altijd heel, ik ben altijd enthousiast als een bedrijf kernwaarden heeft, maar dat we de kernwaarden ook hebben geleefd. Worden ze ook daadwerkelijk geleefd in jouw bedrijf? En je hoort hier op de achtergrond, daar worden nu ook borden gestapeld. Dat betekent, ik ben op dit moment ook in dit hotel, omdat ik meteen geïnspireerd was om daar een podcast over op te nemen. En dat betekent ook, het moet verankerd worden in de bedrijfscultuur. De gehele denkwijze moet daarin, de klant moet op de voorgrond staan. Jouw medewerkers voelen zich meer verbonden met de klant. En dat merkt de klant of de gast merkt dat meteen. Dat betekent, klantvriendelijkheid of gastvriendelijkheid is niet zomaar een nice to have, het is een must have. Het moet echt een onderdeel zijn, het moet een geïntegreerd onderdeel zijn in jouw bedrijf. En daar moeten concrete stappen worden gezet om deze klant- en gastvriendelijkheid op de voorgrond te plaatsen. En daarvoor kan ik je ook een paar praktische tips meegeven om dat ook in jouw bedrijf te implementeren, zodat je het kunt verankeren en klant- of gastvriendelijkheid sterker kunt benadrukken. Maak bijvoorbeeld elke dag een korte klantvriendelijkheidscheck. Vraag aan jouw team hoe zij op die dag echt het verschil kunnen maken voor een klant of gast. Wat doe jij vandaag om de gast of de klant een vriendelijke dag te bezorgen? Bijvoorbeeld, dat je elke dag zegt, hey, vandaag geven we aan 10 klanten of gasten een compliment. Of we maken even wat small talk en geen small talk van 10 minuten, maar van een paar minuten. Dat je als het ware elke dag een doel stelt, of vandaag werken we de klachten die we hebben ontvangen ook af. Die krijgen vandaag ook een telefoo… *(Transcript truncated. Full episode: https://kunden-erlebnis.de/nl/podcast/79-kein-chef-will-unfreundliches-personal-so-verhinderst-du-es)* --- ### Waarom je altijd op online reviews moet reageren [Nederlands] URL: https://kunden-erlebnis.de/nl/podcast/78-warum-du-immer-auf-online-bewertungen-antworten-solltest Published: 2024-10-07 In deze aflevering deelt Anne Marie waarom je als ondernemer of medewerker op élke online review moet reageren , ook als er alleen een duimpje omhoog staat. Geïnspireerd door een vraag van een hotelmedewerker legt ze uit dat een positieve review geen reden is om stil te blijven. Ze bespreekt zes concrete redenen: van het versterken van klantloyaliteit en het tonen van betrokkenheid, tot het verbeteren van je SEO-score en het aantrekken van nieuwe klanten. Ook legt ze uit hoe kleine verborgen klachten zichtbaar worden als je actief reageert. Praktisch tip: gebruik AI om antwoorden telkens anders te formuleren. De verbinding tussen strategie en werkvloer , van diagnose tot gedragsvertaling , staat centraal in haar aanpak. **Transcript** Want als je het waarom weet, waarom je zou moeten reageren, dan wordt het misschien in de toekomst ook makkelijker om op elke beoordeling die je krijgt te reageren. Omdat dat uiteindelijk het belangrijkste is wat we kunnen doen. En we zijn natuurlijk altijd blij met beoordelingen en het liefst als die positief zijn, als er een 4 of 5 staat, omdat we natuurlijk ook een bepaald niveau willen handhaven. Ja, hallo. Deze keer ben ik geïnspireerd door een gesprek dat ik vorige week had met iemand die in een hotel werkt, die tegen me zei, Anne Marie, ik heb een vraag voor je. Het zit zo, ik werk in een hotel en een van mijn taken is altijd om de beoordelingen, de online beoordelingen die we in het hotel krijgen, te beantwoorden. En weet je, Annamarie, ik ben het eigenlijk niet helemaal eens met wat de directie me zegt. Is het belangrijk dat ik op elke beoordeling die we krijgen reageer? Want ze zei tegen me, luister, Alemarie, ik weet natuurlijk dat ik op de negatieve beoordelingen sowieso moet reageren. Maar als er alleen maar een duim omhoog staat of alles was top, moet ik daar dan ook op reageren? Ik vond die vraag heel interessant en ik vond hem ook echt terecht, want ik kan dat begrijpen. Ik ken het namelijk van mezelf. Ik heb mijn bedrijf anderhalf jaar en ik ben natuurlijk ook blij met positieve beoordelingen. En in het begin reageerde ik ook niet altijd overal op, omdat ik soms ook, ja, waarom ik dat zeg? Dacht ik, huh, waarom moet ik nu op een positieve beoordeling reageren? Want het is toch goed als ik gewoon die reactie like, dan is dat genoeg. Maar daarna heb ik me er meer mee bezig gehouden en heb ik er ook meer over gelezen. En daarna ontdekte ik hoe belangrijk het is om op elke beoordeling die we krijgen te reageren. En daarom vond ik die vraag van die dame ook zo ontzettend interessant en dacht ik ook meteen, daar moet ik een podcast over maken. Want beoordelingen, online beoordelingen zijn op dit moment echt een groot ding. En natuurlijk negatieve beoordelingen, daar moeten we sowieso op reageren. Hoe we daarop moeten reageren kan ik misschien ook nog een keer een podcast over maken, maar reageren moet je sowieso en nooit mag je in de verdediging gaan. Je moet altijd, ja, de klant heeft gelijk of de gast heeft gelijk vind ik een beetje nee, dat vind ik moeilijk. Daar wil ik nu ook geen statement over maken, wat je precies moet doen, want daar kan ik ook weer een hele podcast over opnemen. Maar vandaag wilde ik de vraag van deze medewerker van het hotel benadrukken, of je op elke positieve beoordeling moet reageren. Ze vond het eigenlijk een beetje overdreven, wat ik volledig kan begrijpen, omdat ik dat in het verleden ook had. En inmiddels weet ik gewoon, nee, je moet overal op reageren. En dat is ook het enige juiste antwoord dat er is, dat je sowieso op elke positieve, negatieve, maar ook positieve beoordeling moet reageren. Ook als het alleen maar een duim omhoog is of alles was geweldig. Ook dan moet je reageren. Maar goed, nu vragen jullie je natuurlijk af waarom je zou moeten reageren. En soms is het waarom ook nog belangrijker dan dat je zou moeten reageren. Want als je het waarom weet, waarom je zou moeten reageren, dan wordt het misschien in de toekomst ook makkelijker om op elke beoordeling die je krijgt te reageren, omdat dat uiteindelijk het belangrijkste is wat we kunnen doen. En we zijn natuurlijk altijd blij met beoordelingen en het liefst als die positief zijn, als er een 4 of 5 sterren zijn, omdat we natuurlijk ook een bepaald niveau willen handhaven. En nu noem ik jullie dan ook 5 redenen waarom je altijd, altijd, altijd op online beoordelingen moet reageren. Ook als het een positieve beoordeling is, als het alleen maar een duim omhoog is. Waarom is dat? Ten eerste, het versterkt de klantloyaliteit. Want als je een positieve beoordeling krijgt en je daarvoor bedankt, is gewoon beleefd. Hey, als iemand je een compliment geeft, zeg je ook dankjewel. Waarom zou dat in de online wereld anders zijn? Hè? Als iemand zegt, alles is top, als iemand bij jou in de winkel of in het hotel of in het restaurant staat en zegt, hey, alles was top, dan houd je toch ook je mond niet. Ook als het alleen maar een duim omhoog is, zeg je toch ook dankjewel. En online is het eigenlijk nog een groter dankjewel, omdat dat betekent dat deze persoon, deze klant of deze gast naar huis is gegaan, die vond het verblijf of de bediening die hij bij jou in de zaak heeft gekregen zo uniek goed, dat hij nog eens naar huis gaat, zijn laptop opent, jouw zaak opzoekt op internet en uiteindelijk ook nog een beoordeling achterlaat. Dat betekent misschien, alles was top. Dat is misschien een kleine zin, die heb je in 10 seconden geschreven. Maar de klant of de gast heeft moeite gedaan, nadat hij thuisgekomen is, zijn jas uitgedaan heeft, zijn laptop opengeklapt heeft en uiteindelijk ook nog die beoordeling geschreven heeft. Dat betekent dat dit zeker een handeling van 5 tot 10 minuten is. En die tijd schenkt hij jou. Als je überhaupt een relatie met deze klant of deze gast wilt opbouwen, dan is het een must om dat te doen. Want deze klant of deze gast voelt zich op dat moment verbonden met jouw merk of jouw hotel of jouw bedrijf, omdat hij de moeite neemt om die beoordeling te schrijven. En denk gewoon, als deze persoon fysiek voor je zou staan, zeg je ook gewoon dankjewel. En ook als het alleen maar een duim omhoog is, zeg je ook echt dankjewel. En dat is het minste wat je kunt doen. Dat betekent ten eerste, het versterkt de klantloyaliteit. Dat is nummer 1. Ten tweede laat je de klant of de gast jouw betrokkenheid zien. Als je actief op beoordelingen reageert, laat je deze klant zien dat je betrokken bent, dat je zijn interactie waardeert. En dat schept ook vertrouwen bij de klant. En daarmee kun je ook een relatie opbouwen. Je kent dat vast zelf ook, hè? Als je iets gedaan hebt en je krijgt een compliment, hè? En dan wordt er dankjewel gezegd. Op dat moment voel je je ook goed. En dat is dan ook de wet van wederkerigheid, van hey, wat je geeft, krijg je ook terug. Ik geef jou een compliment en ik krijg ook weer een dankjewel terug. En dat zorgt voor een relatie. We hebben in principe heel even contact met elkaar gehad en dat kan ook online. En precies dat, daarom kun je online ook een relatie opbouwen en we kennen het uiteindelijk ook van onze datingapps. Hey, hallo. Daar kun je ook een relatie mee opbouwen. En zo ver gaat het natuurlijk niet met een gast of klant, maar in principe is het hetzelfde. Hey, de gast of de klant schenkt jou zijn tijd en jij waardeert dat en zegt eens dankjewel terug. En daarmee is er een relatie tot stand gekomen. Dus echt, doe dat. Het toont je betrokkenheid. Het is een open communicatie. En het derde is, je bouwt daarmee vertrouwen op en daarmee wordt je reputatie opgebouwd. Positieve antwoorden versterken de geloofwaardigheid van een bedrijf, dat weet men. Hoe meer positieve beoordelingen ik als bedrijf krijg, hoe beter dat is. En doordat je, en dat is echt zo ontzettend belangrijk, doordat je de tijd neemt om deze klant of deze gast te antwoorden, geef je deze persoon een beetje erkenning en tijd, lieve luisteraars. Die hebben we allemaal gelijk. En het waardevolste wat je iemand kunt geven, is een beetje van je tijd, omdat iedereen eigenlijk elke dag te weinig tijd heeft. En als ik dan in principe van jou een beetje tijd krijg, omdat jij op dat moment als klant of gast de tijd neemt om je laptop of je computer aan te zetten of je laptop open te klappen en mij een positieve beoordeling achter te laten, dan is het natuurlijk helemaal goed als ik daar een passend antwoord op geef. Daarom kun je daarmee vertrouwen opbouwen. Je laat in principe zien dat je professioneel bent en dat je betrokken bent, dat je ook proactief reageert, dat je niet gewoon afwacht, maar dat je in die zin ook meteen reageert, zodat de klant weet dat je tijd voor hem hebt. En heel vaak kan het ook wel eens zo zijn dat er misschien hele kleine verborgen klachten zichtbaar worden. Want daarmee, als de klant bijvoorbeeld iets zegt, ja, alles was tiptop. We moesten alleen even wat langer wachten op ons eten, maar verder zijn we heel tevreden, ja. Dan heb je soms ook wel dat je 4 sterren krijgt in plaats van 5 sterren en dat is helemaal niet erg, ja, want het is ook een utopie om te denken dat we voor iedereen altijd 5 sterren hebben. Zou natuurlijk helemaal geweldig zijn. In de ideale wereld zou dat natuurlijk ook haalbaar zijn. Maar ik denk dat we ook een beetje realistisch moeten blijven, dat dat misschien niet altijd het geval hoeft te zijn. Er zit een kleine klacht achter. En als je dan ook actief bezig bent met je beoordelingen, dat je ze elke dag even kort bekijkt of eens in de 2 dagen, of zoals in dit bedrijf deze persoon die mij aansprak, eigenlijk quasi aangesteld is om deze reviews of deze beoordelingen ook op te reageren, dan kan deze persoon ook op dat moment even kort navragen, hey, daar heeft iemand iets geschreven, die was volledig tevreden, maar hier haakt het nog een klein beetje. Misschien de medewerker even navragen, hey, wat was daar gebeurd? Want misschien zit er een kleine klacht achter en dat is niet erg, want deze klacht, als je daar even navraagt bij de medewerker, hey, wat was daar aan de hand? Of wat was daar gebeurd? Wat kunnen we daarvan leren? Want van klachten kunnen we leren, ook als het eigenlijk niet echt een klacht is, maar alleen een sterrenpunt aftrek. Dan kun je even kijken, hey, wat was daar aan de hand en wat kunnen we daarvan leren en wat kunnen we dan binnenkort veranderen? Want wat ik nog wil zeggen en dat past heel goed bij vertrouwen en reputatie opbouwen, als een persoon zich durft uit te spreken en in dit geval, hey, alles was perfect, behalve bij het eten hebben we iets langer moeten wachten, ja. Als een persoon dat bij jou online zegt, dan heeft die zich durven uitspreken, dan betekent dat dat er zeker nog 10 of 15 andere klanten of gasten zijn, die dat op dat moment ook zo hebben ervaren, maar die het niet durven te zeggen of niet de tijd nemen, ja, die geven je niet de tijd om dat te zeggen. En dan wordt het natuurlijk al interessant. Want als je daarmee deze klacht of dit probleem kunt oplossen, betekent dat de volgende keer dat je niet alleen één klant of één gast helpt, maar het zou zelfs kunnen zijn dat je daarmee meerdere klanten of gasten kunt helpen. Want als één persoon iets zegt, kun je ervan uitgaan dat op dat moment meerdere personen hetzelfde hebben ervaren, maar die zeggen het niet. Dat betekent dat je kleine klachten zichtbaar kunt maken, die nu misschien nog heel klein zijn. Even kort navragen bij dit bedrijf of bij deze afdeling, wat was daar aan de hand? Wat is er gebeurd? En dan meteen proactief reageren zodat het de volgende keer niet meer, dat het niet meer voorkomt. En daarmee heeft men quasi een kleine, beslissende, verborgen klacht meteen omgebogen, veranderd in een positieve. Zorg er daarom in ieder geval voor dat je elke 2 dagen of elke dag deze beoordelingen bekijkt, als je heel veel bedrijvigheid hebt en grote bedrijven zijn, waar veel beoordelingen elke dag binnenkomen, is dat absoluut belangrijk. Daarom punt 3, vertrouwen en reputatie opbouwen, absoluut heel belangrijk. En denk aan die heel kleine verborgen klacht, die ogenschijnlijk eigenlijk niets te betekenen hebben, maar die misschien in de toekomst tot iets groots kunnen leiden, kun je deze klachten proactief tegemoet gaan. Daarom absoluut belangrijk. Dan kom ik bij het vierde punt. En dat is ook een heel belangrijk punt, wat ik voorheen ook niet geweten zou hebben. En daar heb ik ook uitgebreid, ik heb eens een podcast opgenomen met Jonas Jakobs. Dat is een expert in online zichtbaarheid en daar hebben we over Google beoordelingen gesproken. Als je dat nog eens wilt terugluisteren, is het een heel interessante podcast, want namelijk punt 4 is SEO, zoekmachineoptimalisatie en zichtbaarheid verbeteren. Google is eigenlijk qua… *(Transcript truncated. Full episode: https://kunden-erlebnis.de/nl/podcast/78-warum-du-immer-auf-online-bewertungen-antworten-solltest)* --- ### Warum Du immer auf Online-Bewertungen antworten solltest [Deutsch] URL: https://kunden-erlebnis.de/podcast/78-warum-du-immer-auf-online-bewertungen-antworten-solltest Published: 2024-10-07 In dieser Episode beantwortet Anne Marie eine Frage einer Hotelmitarbeiterin: Muss man wirklich auf jede positive Online-Bewertung reagieren , auch wenn dort nur ein Daumen hoch steht? Die klare Antwort lautet: Ja, immer. Anne Marie erklärt sechs überzeugende Gründe, warum aktives Antworten auf alle Bewertungen entscheidend ist , von Kundenloyalität und Engagement über Vertrauensaufbau bis hin zu SEO-Optimierung und der Gewinnung neuer Kunden. Dabei zeigt sie auch, wie scheinbar harmlose Bewertungen verborgene Beschwerden sichtbar machen können. Die Verbindung von Strategie und Werkvloer , Diagnose, Datenkopplung, Verhaltensübersetzung und Prozessverankerung , wird deutlich: Wer Bewertungen aktiv managt, verbessert das gesamte Kundenerlebnis nachhaltig. Praktische Tipps, unter anderem zum Einsatz von KI für kreative Antwortformulierungen, runden die Episode ab. **Transcript** Weil wenn man das Warum weißt, warum man reagieren sollte, dann fällt es vielleicht in der Zukunft auch einfacher, auf jede Bewertung, die man bekommt, auch zu reagieren. Weil letztendlich ist das das Wichtige, was wir machen können. Und die freuen natürlich uns auch immer auf Wertung und natürlich auch am liebsten, wenn die positiv sind, wenn die 4 oder 5 da sind, weil wir natürlich auch eine bestimmte Level hochhalten möchten. Ja, hallo. Dieses Mal bin ich inspiriert worden von ein Gespräch, das ich letzte Woche hätte mit jemand, der in Hotel arbeitet, der zu mir gesagt hat, Anne Marie, ich hab mal eine Frage an dich. Es ist so, ich arbeite in Hotel und eine meiner Aufgabe ist immer, die Bewertungen, die Onlinebewertungen, den wir bekommen im Hotel, diese zu beantworten. Und weißt Du, Annamarie, ich bin eigentlich nicht so ganz einverstanden, was der Geschäftsleitung mir sagt. Ist es wichtig, dass ich auf jede Bewertung, den wir bekommen, reagiere. Weil weil sie hat zu mir gesagt, hör mal, Alemarie, ich weiß natürlich auf die negative Bewertungen muss ich auf jeden Fall reagieren. Aber wenn da nur Daumen hoch steht oder alles war top, muss ich da dann auch aufreagiere? Ich fand das sehr interessant diese Frage und ich fand die auch wirklich gerechtfertigt, weil ich kann das verstehen. Ich kenne es nämlich von mich selber. Ich hab meinen Betrieb seit anderthalb Jahr und ich hab natürlich auch, ich freu mich auch über positive Bewertungen. Und beim Anfang hab ich auch nicht immer überall drauf reagiert, weil ich das manchmal auch, ja, wieso ich das sag? Hab ich gedacht, hä, wieso muss ich jetzt auf eine positive Bewertung reagiere? Weil es ist doch gut, wenn ich dann einfach mal diese Kommentar like, dann reicht das. Aber dann hab ich mich da mehr mit beschäftigt und hab ich auch mehr darüber gelesen. Und nachher hab ich erfahren, wie wichtig das es ist, auf jede Bewertung, die wir bekommen, darauf zu reagieren. Und deswegen fand ich diese Frage von dieser Dame auch so was von interessant und hab ich auch sofort überlegt, da muss ich ein Podcast über machen. Weil Bewertungen, Onlinebewertungen sind im Moment sind wirklich ein. Und natürlich negative Bewertungen, da müssen wir auf jeden Fall aufreagieren. Wie wir darauf reagieren sollen, kann ich vielleicht auch noch mal Podcast darüber machen, aber aufreagieren soll man auf jeden Fall und niemals soll man da in der Abwehr oder Verteidigung gehen. Man soll immer, ja, der Kunde Rechtgeber finde oder der Gast Rechtgeber finde ich bisschen Nee, find ich schwierig. Da will ich jetzt auch kein Statement über machen, was man genau machen muss, weil da kann ich auch noch wieder einen ganzen Podcast über aufnehmen. Aber heute wollte ich mal betonen, diese Frage von diese Mitarbeiterin von der Hotel, ob das man auf jede positive Bewertung reagieren muss. Sie fand es dann eigentlich 'n bisschen übertrieben, was ich völlig nachvollziehen kann, weil ich das in der Vergangenheit auch mal hatte. Und mittlerweile weiß ich einfach, nein, Du musst überall auf reagieren. Und das ist auch das einzige richtige Antwort, was es gibt, dass Du auf jeden Fall auf jede positive, negative, aber auch positive Bewertung reagieren sollst. Auch wenn das nur ein Daumen hoch ist oder alles war klasse. Auch denn soll man reagieren. Aber gut, jetzt fragt ihr euch natürlich, warum, dass man reagieren soll. Und manchmal ist das warum auch noch wichtiger dann, dass man reagieren soll. Weil wenn man das warum weißt, warum man reagieren sollte, dann fällt es vielleicht in der Zukunft auch einfacher, auf jede Bewertung, den man bekommt, auch zu reagieren, weil letztendlich ist das das Wichtige, was wir machen können. Und die freuen natürlich uns auch immer auf Bewertungen und natürlich auch am liebsten, wenn die positiv sind, wenn die 4 oder 5 Sterne sind, weil wir natürlich auch eine bestimmte Level hochhalten möchten. Und jetzt nenne ich euch dann auch 5 Warums, dass Du immer, immer, immer auf Onlinebewertungen reagieren sollst. Auch wenn das eine positive Bewertung ist, wenn nur Daumen hoch. Warum ist das? Erstes, es ist stark der Kundenloyalität. Weil wenn Du eine positive Bewertung bekommst und sich dafür zu bedanke, ist einfach nur höflich. Hey, wenn jemand ein Lob oder jemand gibt dich Kompliment, dann sagst Du auch danke schön. Warum soll das in der Online Online Welt anders sein? Hä? Wenn jemand sagt, alles ist top, da steht jemand bei dir im Geschäft oder im Hotel oder im Restaurant und sagt, ey, alles war top, dann hast Du doch auch nicht deinen Mund. Auch wenn das nur Daumen hoch ist, dann sagst Du doch auch Dankeschön. Und online ist es eigentlich noch ein größeres Dankeschön, weil das bedeutet, dass diese Person, diese Kunde oder diese Gast ist zu Hause gekommen, Der fand den Aufenthalt oder das die Bedienung, die er bei dir im Geschäft bekommen hat, fand er so einzigartig gut, dass er noch mal zu Hause kommt, seinen Laptop aufmacht, dein dein Geschäft auf aufsucht im Internet und letztendlich auch noch eine Stellenbewertung hinterlässt. Das bedeutet vielleicht, das alles war top. Das ist vielleicht, das ist kleiner Satz, die hat man in 10 Sekunde hat man die geschrieben. Aber der Kunde oder der Gast hat sich Mühe gemacht, bevor der ist heimgekommen, hat seine Jacke Jacke ausgetan. Da hat der Laptop aufgeklappt und hat letztendlich auch noch den Bewertung geschrieben. Das bedeutet, das bestimmt eine Handlung von 5 bis 10 Minuten. Und diese Zeit schenkt er dir. Das das das Will man überhaupt eine Beziehung mit dieser Kunde oder diese Gast aufbauen, dann ist es ein Must, das zu machen. Weil diese Kunde oder dieser Gast fühlt sich in dem Moment mit deiner Marke oder dein Hotel oder dein Betrieb verbunden, weil nimmt sich die Mühe, diese Bewertung hinzuschreiben. Und denk einfach, wenn diese Person Physik vor dich stehen sollte, sagst Du auch einfach danke schön. Und magst Du auch nicht nur allein Daumen hoch, sagst Du auch wirklich danke schön. Und das ist das Wenigste, was Du tun kannst. Das bedeutet erst, er stärkt, erstarkt die Kundenloyalität. Das ist 1. Zweites ist, Du zeigst der Kunde oder den Gast zeigst Du deine Engagement. Du zeigst, wenn Du aktiv auf Bewertungen reagierst, zeigst Du diese Kunde, dass Du engagiert bist, dass Du seine Interaktion wertschätzt. Und das schafft auch Vertrauen bei der Kunde. Und damit kannst Du auch eine Beziehung aufbauen. Damit Du kennst das bestimmt selber auch, hä? Wenn Du etwas gemacht hast und Du kriegst ein Lob, hä? Und dann wirst gesagt, danke schön. In dem Moment fühlst Du dich auch gut. Und das ist dann auch den Gesetz von Wiederkehrung, von, hey, was Du gibst, bekommst Du auch zurück. Ich geborene dich Kompliment und ich geborene ich krieg auch wieder ein Dankeschön zurück. Und das sorgt für eine Beziehung. Wir haben im Prinzip haben wir Kontakt. Ganz kurz haben wir Kontakt miteinander und das kann auch online. Und genau das, deswegen kann man online kann man auch eine Beziehung aufbauen und wir kennen es letztendlich auch von unseren Dating Sites. Ey, hab ich Hallo. Da kann man auch eine Beziehung mit aufbauen. Und so weit geht das natürlich nicht mit Gast oder Kunde, aber im Grunde genommen ist das das Gleiche. Hey, der Gast schenkt dir deine Zeit oder der Kunde und Du wertschätzt das und sagt mal Dankeschön zurück. Und damit ist halt ist eine Beziehung zustande gekommen. Deswegen wirklich, mach das. Das es zeigt deine Engagement. Es ist eine offene Kommunikation. Und das Dritte ist, Du baust damit vertraue und da werden Ruf aufgebaut. Positive Antworten stärken die Glaubwürdigkeit 1 Unternehmens, das weiß man. Je mehr positive Bewertungen das ich bekomme aus Betrieb, wie besser, dass das ist. Und indem Du, und das ist wirklich, das ist so was von wichtig, indem Du die Zeit nimmst, diese Kunde oder diese Gast zu antworte, dann gibst Du diese Person ein bisschen Anerkennung und Zeit, liebe Zuhörer. Die haben wir allen gleich. Und das Wertvollste, was Du jemand geben kannst, ist bisschen von deiner Zeit, weil jeder hat eigentlich jeden Tag Zeit zu wenig. Und wenn ich dann im Prinzip von dich 'n bisschen Zeit bekomme, weil Du in dem Moment als Kunde oder Gast die Zeit nimmst, deinen Laptop oder deinen Rechner anzumachen oder deinen Laptop aufzuklappen und mir eine positive Bewertung zu hinterlassen, dann ist es natürlich total gut, wenn ich dementsprechend die Augen Antwort gibt. Deswegen kannst Du damit vertraue aufbauen. Du zeigst im Prinzip, dass Du professionell bist und dass Du Engagement hast, dass Du und dass Du auch proaktiv reagiert, dass Du nicht einfach abwartet, aber dass Du in dem Sinn auch sofort reagierst, damit dass der Kunde weiß, dass Du den Zeit für ihm hast. Und ganz oft kann es auch schon mal sein, dass da vielleicht ganz klitzekleine verborgene Beschwerde sichtbar werden. Weil damit, wenn der Kunde zum Beispiel etwas sagt, ja, alles war tipptopp. Wir hatten nur bisschen lang warten müssen auf unseren Essen, aber sonst sind wir total zufrieden, ja. Dann hat man auch mal, dass man 4 Sterne bekommt anstatt von 5 Sterne und das ist gar nicht schlimm, ja, weil das es ist auch ein Utopie zu denken, dass wir immer für jeder 5 Sterne haben. Wär natürlich total cool. In der Idealwelt wär das natürlich auch machbar. Aber ich glaub, wir müssen auch bisschen realistisch bleiben, dass das vielleicht nicht immer den Fall sein soll. Da steckt sone kleine Beschwerde steckt dahinter. Und wenn Du dann aktiv auch mit deine Bewertungen beschäftigt bist, dass Du die jeden Tag mal kurz nachschaut oder einmal in die 2 Tage oder wie in diesem Betrieb diese Person, die mich angesprochen hat, eigentlich quasi angestellt ist, diese Reviews oder diese Bewertungen auch auch drauf zu reagieren, dann kann diese Person auch in dem Moment mal kurz nachhaken, hey, da hat jemand etwas geschrieben, der war voll und ganz zufrieden, aber hier hakt es noch klein bisschen. Vielleicht den Mitarbeiter mal nachfragen, hey, was war da passiert? Weil vielleicht steckt da eine kleine Beschwerde dahinter und das ist nicht schlimm, weil diese Beschwerde, wenn Du da mal nachhakt bei den Mitarbeiter, hey, was war da los? Oder was war da passiert? Was können wir daraus lernen? Weil von Beschwerde können wir lernen, auch wenn das quasi nicht wirklich eine Beschwerde ist, aber nur ein Sterneabzug. Da kann man mal gucken, hey, was war da los und was können wir davon lernen und was können wir dann demnächst können wir ändern? Weil was ich noch sagen möchte und das passt total gut bei Vertrauen und Ruf aufbauen auf, wenn eine Person sich traut, etwas zu sagen und in diesem Fall, hey, alles war perfekt, außer beim Essen haben wir etwas länger warten müssen, ja. Wenn eine Person das bei dir online sagt, dann der hat sich getraut, dann bedeutet das, dass da bestimmt noch 10 oder 15 andere Kunde oder Gäste sind, die das in dem Moment auch so erfahren haben, aber sich nicht trauen, das zu sagen oder nicht die Zeit nehmen, ja, die geben dich dir nicht die Zeit, das zu sagen. Und dann wird es natürlich schon interessant. Weil wenn Du damit diese Beschwerde oder dieses Problem lösen kannst, bedeutet das beim nächsten Mal, dass Du nicht nur eine Kunde da oder eine Gast, die mithilft, aber es könnte sogar sein, dass Du damit mehrere Kunde oder Gäste helfen kannst. Weil wenn eine Person etwas sagst, kannst Du davon ausgehen, dass in dem Moment mehrere Personen das Gleiche erfahren, aber die sagen es nicht. Das bedeutet, Du kannst quasi kleine Beschwerde sichtbar machen, die jetzt vielleicht noch ganz klitzeklein sein. Mal kurz nachhaken bei diesem Betrieb oder bei dieser Abteilung, was war da los? Was ist passiert? Und dann sofort proaktiv reagiere, dass es demnächst nicht mehr war, dass es nicht mehr passiert. Und damit hat man quasi eine kleine, entscheidende, verborgene Beschwerde sofort ungebogen, umgeändert in eine positive. Deswegen sorg auf jeden Fall, dass Du jede 2 Tage oder jeden Tag diese Bewertungen sicher, wenn… *(Transcript truncated. Full episode: https://kunden-erlebnis.de/podcast/78-warum-du-immer-auf-online-bewertungen-antworten-solltest)* --- ### Die Nummer 1 Ursache, warum Deine Kunden nicht begeistert von Dir sind. [Deutsch] URL: https://kunden-erlebnis.de/podcast/77-die-nummer-1-ursache-warum-deine-kunden-nicht-begeistert-von-dir-sind Published: 2024-09-30 Die Nummer 1 Ursache, warum Deine Kunden nicht begeistert von Dir sind. **Die Nummer 1 Ursache, warum Deine Kunden nicht begeistert von Dir sind** In dieser Folge gehe ich auf die eine, entscheidende Ursache ein, die verhindert, dass Deine Kunden wirklich begeistert sind , und was das mit der Apple Store und der Kaufhof zu tun hat. Zwei sehr unterschiedliche Geschäfte, aber beide haben mehr gemeinsam, als Du vielleicht denkst. Bleib dran und erfahre, wie Du diesen Stolperstein umgehen und Deine Kunden nachhaltig begeistern kannst, ohne große Veränderungen vornehmen zu müssen! Link zu meinem 4-Monats-Programm: https://gastfreundlichkeitmitschwung.de/google-bewertungen-verbessern/ **Transcript** Die Verkäuferin hat genau das gemacht, was wir uns gewünscht hat. Jedes Mal, wenn ich eine Frage hatte, hat sie die beantwortet. Aber sie hat ohne Emotionen, na, hier stand er da und da. Ich war stolz. Sie hat nicht gesagt, ja, hey, das sieht richtig gut aus. Viel Spaß. Wo fährst Du hin zum Oktober fährst? Wann fährst Du? Gar nix. Ohne Emotionen. Gar keine emotionale Bindung. Hey, warum soll ich nächstes Mal noch bei dir die Lederhose kaufen oder warum soll ich überhaupt noch bei dir etwas kaufen? Hallo liebe Leute. Schön, dass ihr wieder da seid und wieder eine neue Podcastfolge von Gastfreundlichkeit in der Praxis. Das Thema von heute ist, was ist den Hauptgrund, warum deine Kunde nicht nicht vollkommen glücklich mit deinen Unternehmen oder deine Dienstleistung sind? Weil das hör ich so ganz oft und das war heute auch wieder den Fall. Ich hatte heute hatte ich die Gelegenheit mitzufahren mit den Speditionsbetrieb, die Waren oder die nicht Waren, die halt Produkte abliefern und das quasi auch bei den Kunde bringen. Und diesen Betrieb wird bewertet anhand von der NPS Score. Und da hab ich letztes Mal mal drüber geredet und der NPS Score ist quasi der Score. Da wird gemessen, inwiefern dass Du als Kunde zufrieden seid mit der Dienstleistung und wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass Du diese Dienstleistung weiterempfiehlt an Freunde, Bekannte oder andere Menschen. Und das ist der NPS Score. Und das bedeutet, man hat Kritiker, man hat neutrale Menschen und man hat halt die Promoter. Und man muss dafür sorgen, dass im Prinzip, dass Du so viel möglich neune und zehne bekommt, dass Du quasi, dass der Gast oder der Kunde begeistert ist und dass diese Kunde dein Botschafter wird und dein Fan von dein Unternehmen und dementsprechend dann auch dein Betrieb weiterempfehlt mit deiner Dienstleistung. Und diesen Betrieb hat mich gefragt, ob das ich mal mit Fahrern mitfahren dürfte, weil die machen es ganz gut, aber es könnte noch bisschen mit den NPS erhöht werden. Wenn Du Fragen hast über der NPS, hör der Podcast an, der ich letzte Woche hab aufgenommen, weil da erkläre ich ganz genau, was genau der NPS, Netzpromoter Score, was das bedeutet. Auf jeden Fall heute hatte ich die Gelegenheit, mal mit den Fahrern mitzufahren und das war total cool. Die Fahrer, die sind nett, die sind freundlich, die die Arbeiter, die die rufen vorher an. Das ist wirklich, die die geben eigentlich schon eine gute Dienstleistung. Aber trotzdem reicht es nicht aus und das ist das Thema von heute. Deswegen bleibt er an, weil ich würde auch noch praktische Tipps geben. Und ich kann auch genau sagen, was der Grund ist, warum deine Kunde nicht vollkommen glücklich sind mit dein Unternehmen oder deine Dienstleistung. Weil der Kunde normal helfen reicht nicht aus. Und das ist etwas, was ich so oft höre von meine Teilnehmer in meine Schulungen. Aber wie helfen der Kunde doch? Der kriegt doch genau das, was er gefragt hat. Ja, das stimmt. Aber was fehlt da? Es reicht nicht aus, wenn ich in einen Supermarkt fahre und ich fahr dorthin. Ich kann überall kann ich diese Packung Kaffee kaufen. Warum soll ich zu deinen Geschäft fahre und bei dir deine Packung Kaffee kaufen? Es gibt dann und ganz platt gesagt, der Hauptgrund, warum Ihr Betrieb, warum deine Kunden nicht vollkommen glücklich sind, das ist die emotionale Bindung. Es gibt nicht genügend persönliche Aufmerksamkeit. Was bedeutet das, nicht genug persönliche Aufmerksamkeit? Und damit nehm ich euch mit nach den Erfahrung, die ich letzte Freitag hatte. Letzte Freitag sind wir nach Köln gefahren, weil unsere Sorte zum Oktoberfest hat quasi noch nicht die richtige Outfit gehabt, zum Oktoberfest zu gehen. Junge Kerl und seine Schwester war mit meine Tochter und er wird zu dritt nach Köln gefahren und wollte dann auch, und ich nenn einfach den Name, zum Kaufhof fahren in Köln. Wir laufen da in der Stadt und das Coole ist, und das find ich wirklich, das find ich das beste Beispiel, das es gibt, wir laufen da im Zentrum und auf einmal sehen wir bei der Apple Store sehen wir, dass da eine Schlange steht von, ich weiß nicht wie viel Meter. Und entscheidend war, letzte Freitag war das, ist der neue iPhone 16 rausgekommen. Rausgekommen. Ich wusste das nicht, aber da stand in der Schlange und ich bin überzeugt, dass der letzte Person an der Schlange bestimmt anderthalb Stunde warten muss, bevor er dran ist. Hey, wir reden hier über ein neuen iPhone. Ich denke, ich weiß es nicht genau, ich denke, der kostet 1500 oder 1600 Euro. Ich weiß es nicht genau. Aber trotzdem, die Leute haben wahrscheinlich die iPhone bestellt im Voraus. Der Apple Geschäft hätte auch sagen können, wir machen einfach die Türen auf und teilen die iPhones aus. Aber das haben die nicht gemacht. Die haben einen Stau verursacht. Und trotzdem die Leute, die da gestanden haben, die haben die hatten Spaß. Die werden auch bisschen entertaint von den Mitarbeiter, waren unterschiedliche Mitarbeiter. Die haben mit ihnen gesprochen, während dass sie gewartet haben. Und wir haben son bisschen gegrinst, wenn wir da an vorbeigelaufen sind. Und wir haben son auch bisschen Blödsinn gemacht. Wer kauft heutzutage ein ein iPhone von 1600 Euro und geht dafür auch noch anderthalb Stunde in der Schlange stehen? Aber gut, dann sind wir zum Kaufhof gelaufen. Wir sind sofort zum zum Abteilung gelaufen, Abteilung Trachten und da war noch einige Lederhose, da war eigentlich noch völlig da. Und wir würden sehr freundlich wurden wir begrüßt von 1 Mitarbeiterin. Die war auch sehr freundlich. Die hat gesehen, dass wir bisschen rumgucken waren. Die hat auch sofort gefragt, wenn Du Fragen hast, sag mir einfach Bescheid, dann helfe ich dir. Und ich möchte dich ihr auch noch sagen, wir haben heute, wir haben ein Heftchen und da bekommen Sie 15 Prozent Rabatt auf 'n Hemd, die Lederhose und ich glaube auch noch auf Schuhe, wenn wir die hatten kaufen sollen. Na, Fand ich sehr nett von sie und sie hat mir paar Fragen beantwortet und dann, ich glaub nach 20 Minute kam sie zu mir, hat sie gesagt, hör mal, ich hab nur Vertretung gemacht für meine Kollegin, die Mittagspause hatte. Jetzt ist sie wieder zurück und sie ist jetzt zuständig für Fragen, weil ich geh nach meine eigene Abteilung. Und dann hab ich gefragt, ja und wie ist das dann mit den 15 Prozent Rabatt? Kriegen wir das dann noch? Ja, hat sie gesagt, das das das kriegt ihr und sie hat auch sofort die Mitarbeiterin gesagt, hör mal, die Leute möchte gerne, kannst Du dich später noch mal das Heftchen mitgeben mit den Rabatten? Gut, die Mitarbeiterin, ich weiß es nicht, was da war, die hat an sich war sehr freundliche Frau, aber die hat, ja, wir hatten Spaß, unsere unsere Tochter, unsere Sohn und ich. Und ich muss auch ganz ehrlich sagen, hat paar Lederhose angezogen, hat dann auch 'n Hemd angezogen und ich war komplett stolz auf der Junge. Weil das hat so was von nett ausgesehen und ich hab wirklich gedacht, wow, wie cool ist das. Ich als wir als Niederländerin und jetzt ein Lederhose an. Das war total spannend und interessant. Und wir hatten so manchmal an die Verkäuferin und die Verkäuferin hat die Fragen auch beantwortet, aber auch nicht mehr dann das. Dann hat sie sie hat wirklich und jedes Mal, wenn ich eine Frage hatte, musste ich zu ihr laufen und dann hat sie die Frage beantwortet und das war es dann. Dann ist sie wieder gelaufen. Und wenn da jetzt die Abteilung voll war mit Kunde, dann hatt ich gesagt ja, aber nein, hat sie nicht. Letztendlich wollten wir unbedingt ein Lederhose kaufen und was er nachher angezogen hat, hat hat hat ihm auch sehr gut gefallen. Deswegen haben wir auch gedacht, wir kaufen es letztendlich hier. Nicht, weil wir da so unheimlich gut geholfen sind, aber nur, weil ja, weil weil einfach die Waren oder die die Klamotten ihm gut Die hatten da hat er gut ausgesehen und ich war richtig stolz. Und dann kamen sie nachher, kam sie zu uns und dann hat sie so gelbe Aufkleber auf das das das ja das Preislabel, wo die Preise draufsteht und Dan hat Schuhe gekauft, er hat Socken gekauft, hat eine Lederhose gekauft, hat ein Hemd gekauft und dann noch son Oberteil. Kein Jackett, aber ja, wir nennen das in Holland ein Giletsche, ein, ich weiß nicht, wie das genau heißt auf Deutsch, aber auf jeden Fall sone Weste, glaube ich, dass man das nennt. Und überall hat sie gelbe Aufkleber gemacht. Da hab ich gesagt, ah, ich hab gedacht, das ist die 15 Prozent Rabatt, aber das wusste ich gar nicht. Hab ich gesagt, ah, wie nett von Sie. Schön, dass Sie das machen. Ja, ja, mach ich. Alles kein Problem. Dann gehen wir mit die ganzen Sachen, gehen wir zum Kasse, dann sage ich zu die Kassiererin, sag, ah, gucken Sie mal, hier sind alles gelben Aufkleber drauf. Ich glaube, das ist für den 15 Prozent Rabatt. Nö, hat sie gesagt. Das ist nur das Nummer von der Verkäuferin, dass sie jetzt die Sache an ihr verkauft hat. Und in dem Moment, dass sie das sagt, war ich so was von enttäuscht, weil ich gedacht habe, hör mal, hey, deine Kollegin hat noch gefragt, ob das Du uns das Heftchen mitgeben sollst. Ich war das Heftchen vergessen, weil ich denk, die gelbe Aufkleber sind den Ersatz für das Heftchen. Da musste unsere Tochter zum Abteilung das Heftchen holen und dann haben wir im Nachhinein haben wir noch die 15 Prozent Rabatt bekommen. Und letztendlich hat Dan da, ich glaub, für über 300 Euro Sachen gekauft. Die Verkäuferin hat genau das gemacht, was wir uns gewünscht hat. Jedes Mal, wenn ich eine Frage hatte, hat sie die beantwortet. Aber sie hat ohne Emotionen, na, hier stand der Dan da. Ich war stolz. Sie hat nicht gesagt, ja, hey, das sieht richtig gut aus. Viel Spaß. Wo fährst Du hin zum Oktoberfest? Wann fährst Du? Gar nix. Ohne Emotionen, gar keine emotionale Bindung. Hey, warum soll ich nächstes Mal noch bei dir die Lederhose kaufen oder warum soll ich überhaupt noch bei dir etwas kaufen, wenn Du gar keine Aufmerksamkeit an mich schenkst? Und dann musste ich sofort an die Apple Store denke, weil wenn ich das noch mal wieder zurückziehe nach, was ich erlebt habe im Kaufhof, bei der Apple Store wäre Sachen gekauft von 1500 oder 600 Euro. Die wären nicht einfach, weil die könnten da die Türe aufmachen und die könnte sofort jedes jede ein iPhone geben. Nein, da wirst Du in der Lage wärst Du reingelassen. Da ist für dich ist ein Termin. Da ist einfach Zeit und Aufmerksamkeit wird geschenkt. Da wird quasi eine Art von kleines Fest gefeiert, dass Du da diese, dass Du der Kunde bist, der jetzt neue iPhone bekommt. Und das ist halt die Aufmerksamkeit, die die Du bekommst, die emotionale Bindung. Und den Unterschied ist auch, die Menschen bei der Apple Store oder in dem Moment die Mitarbeiter bei der Apple Store, die lieben Apple. Die die lieben das. Die lieben die Mag. Und das hat man auch an alles gesehen. Das hat man auch gesehen an die Mitarbeiter, die draußen gestanden haben, die quasi die die Wachtende, die Leute, die gewartet haben, geanimiert haben. Und dann komm ich in son Kaufhof, wo es gar nicht gelebt wird, wo sie nur letztendlich steht, ihr eigenes Geschäft zu machen, ihre Kleber aufzukleben, dass sie ihr, ich glaub, ich weiß nicht genau, welche Nummer das sie hatte, dass sie auf jeden Fall diese Verkäufen getätigt hat. Und das tut mir leid, weil dann stehst Du für deine eigene Gewinn da. Und natürlich darfst Du den Gewinn haben, aber gib mir nicht den Eindruck. Und genau das ist den Unterschied. Und dann geht es auch gar nicht Geld. Verstehst Du, was ich meine? Weil da werden auch Sachen von Euro gekauft. Und ich bin mir sicher, dass die Menschen, die da in der Schlange gestanden haben, auch wirklich nur allein das iPhone übergeben haben wollte. Und ich weiß nicht genau, wie ich das in Deutsch sagen soll, aber dass die halt den den auf, wenn die die nur ausgereicht hätte, das hätte vielleicht gereicht. Aber trotzdem schenken die ein jede Kunde schenken die Aufmerksamkeit. Die feiern das, dass Du heute da iPhone kaufst und dass Du der glückliche Besitzer… *(Transcript truncated. Full episode: https://kunden-erlebnis.de/podcast/77-die-nummer-1-ursache-warum-deine-kunden-nicht-begeistert-von-dir-sind)* --- ### De #1 reden waarom klanten niet enthousiast over je zijn [Nederlands] URL: https://kunden-erlebnis.de/nl/podcast/77-die-nummer-1-ursache-warum-deine-kunden-nicht-begeistert-von-dir-sind Published: 2024-09-30 In deze aflevering deelt gastheer een krachtig praktijkverhaal over twee totaal verschillende klantervaringen op dezelfde dag: een Apple Store met een feestelijke iPhone 16-lancering én een Kaufhof-medewerker die weliswaar correct maar volledig emotieloos hielp bij de aankoop van een lederhosen-outfit voor het Oktoberfest. Het contrast is veelzeggend. Klanten zoeken geen product , ze zoeken een emotionele beleving. De medewerker die alleen reageert op vragen, maar geen stap extra zet, creëert geen binding. Apple begrijpt dit als geen ander: elke klant wordt verwelkomd als lid van een exclusieve club. De kernboodschap is helder: functioneel helpen is de ondergrens, emotionele verbinding is het verschil tussen een tevreden en een enthousiaste klant. Praktische tips en informatie over het 4-maanden programma 'Maak je klant tot fan' sluiten de aflevering af. **Transcript** De verkoopster heeft precies gedaan wat wij van haar verwacht hadden. Elke keer als ik een vraag had, heeft ze die beantwoord. Maar ze deed het zonder emoties, nou, hier stond hij dan. Ik was trots. Ze heeft niet gezegd, ja, hé, dat ziet er echt goed uit. Veel plezier. Waar ga je naartoe voor het Oktoberfest? Wanneer ga je? Helemaal niets. Zonder emoties. Helemaal geen emotionele binding. Hé, waarom zou ik de volgende keer nog bij jou een lederhose kopen, of waarom zou ik überhaupt nog iets bij jou kopen? Hallo beste mensen. Fijn dat jullie er weer zijn en welkom bij een nieuwe podcastaflevering van Gastfreundlichkeit in der Praxis. Het onderwerp van vandaag is: wat is de belangrijkste reden waarom jouw klanten niet volledig tevreden zijn met jouw bedrijf of jouw dienstverlening? Want dat hoor ik zo vaak en dat was vandaag ook weer het geval. Ik had vandaag de gelegenheid om mee te rijden met een transportbedrijf dat goederen, of nou ja niet goederen, maar producten aflevert en die bij de klant brengt. En dit bedrijf wordt beoordeeld aan de hand van de NPS-score. En daar heb ik de vorige keer al over gesproken. De NPS-score is de score waarmee gemeten wordt in hoeverre jij als klant tevreden bent met de dienstverlening en hoe groot de kans is dat jij deze dienstverlening aanbeveelt aan vrienden, kennissen of andere mensen. En dat is de NPS-score. Dat betekent dat je criticasters hebt, neutrale mensen hebt en promoters hebt. En je moet ervoor zorgen dat je zoveel mogelijk negens en tienen krijgt, zodat de gast of klant enthousiast is en deze klant jouw ambassadeur wordt en fan van jouw bedrijf, en jouw bedrijf en dienstverlening vervolgens ook aanbeveelt. En dit bedrijf heeft mij gevraagd of ik eens mee mocht rijden met de chauffeurs, omdat ze het goed doen, maar de NPS nog een beetje omhoog zou kunnen. Als je vragen hebt over de NPS, luister dan naar de podcast die ik vorige week heb opgenomen, want daarin leg ik precies uit wat de NPS, de Net Promoter Score, precies betekent. In ieder geval had ik vandaag de gelegenheid om mee te rijden met de chauffeurs en dat was heel erg leuk. De chauffeurs zijn aardig, ze zijn vriendelijk, ze bellen van tevoren. Ze geven eigenlijk al een goede dienstverlening. Maar toch is het niet genoeg en dat is het onderwerp van vandaag. Daarom blijf je luisteren, want ik ga ook nog praktische tips geven. En ik kan ook precies zeggen wat de reden is waarom jouw klanten niet volledig tevreden zijn met jouw bedrijf of jouw dienstverlening. Want de klant normaal helpen is niet genoeg. En dat is iets wat ik zo vaak hoor van mijn deelnemers in mijn trainingen. Maar we helpen de klant toch? Die krijgt toch precies wat hij gevraagd heeft. Ja, dat klopt. Maar wat ontbreekt er dan? Het is niet genoeg als ik naar een supermarkt rijd. Ik kan overal deze verpakking koffie kopen. Waarom zou ik naar jouw winkel rijden en bij jou die verpakking koffie kopen? En heel simpel gezegd is de belangrijkste reden waarom jouw bedrijf, waarom jouw klanten niet volledig tevreden zijn, de emotionele binding. Er is niet genoeg persoonlijke aandacht. Wat betekent dat, niet genoeg persoonlijke aandacht? En daarvoor neem ik jullie mee naar de ervaring die ik afgelopen vrijdag had. Afgelopen vrijdag zijn we naar Keulen gereden, omdat onze zoon voor het Oktoberfest nog niet het juiste outfit had om naar het Oktoberfest te gaan. De jongen en zijn zus waren met mijn dochter meegegaan en we zijn met z'n drieën naar Keulen gereden en wilden dan ook, en ik noem gewoon de naam, naar het Kaufhof in Keulen. We lopen daar in de stad en het coole is, en dat vind ik echt, dat vind ik het beste voorbeeld dat er bestaat, we lopen daar in het centrum en ineens zien we bij de Apple Store een rij staan van, ik weet niet hoeveel meter. En het doorslaggevende was, afgelopen vrijdag was de nieuwe iPhone 16 uitgekomen. Uitgekomen. Ik wist dat niet, maar daar stond die rij en ik ben ervan overtuigd dat de laatste persoon in de rij zeker anderhalf uur moest wachten voordat hij aan de beurt was. Hé, we hebben het hier over een nieuwe iPhone. Ik denk, ik weet het niet precies, ik denk dat die 1500 of 1600 euro kost. Ik weet het niet precies. Maar toch, de mensen hadden de iPhone waarschijnlijk van tevoren besteld. De Apple winkel had ook gewoon de deuren kunnen openen en de iPhones kunnen uitdelen. Maar dat hebben ze niet gedaan. Ze hebben een wachtrij gecreëerd. En toch de mensen die daar stonden, die hadden plezier. Ze werden ook een beetje vermaakt door de medewerkers, er waren verschillende medewerkers. Die hebben met hen gesproken terwijl ze stonden te wachten. En wij hebben een beetje gegrinsd toen we er langs liepen. En we hebben ook een beetje gekke dingen gedaan. Wie koopt er tegenwoordig een iPhone van 1600 euro en gaat daar ook nog anderhalf uur voor in de rij staan? Maar goed, daarna zijn we naar het Kaufhof gelopen. We zijn meteen naar de afdeling gelopen, de afdeling traditionele kledij, en daar hingen nog wat lederhosen, er was eigenlijk nog genoeg. En we werden heel vriendelijk begroet door een medewerkster. Ze was ook erg vriendelijk. Ze zag dat we een beetje aan het rondkijken waren. Ze vroeg ook meteen, als je vragen hebt, zeg het maar, dan help ik je. En ik wil jullie ook nog zeggen, we hebben vandaag een boekje en daarmee krijgen jullie 15 procent korting op een hemd, de lederhose en ik geloof ook nog op schoenen, als we die zouden kopen. Nou, dat vond ik heel aardig van haar en ze heeft een paar vragen van me beantwoord en daarna, ik geloof na 20 minuten, kwam ze naar me toe en zei ze, luister, ik heb alleen maar ingevallen voor mijn collega die lunchpauze had. Ze is nu terug en zij is nu verantwoordelijk voor vragen, want ik ga naar mijn eigen afdeling. En toen vroeg ik, ja en hoe zit het dan met de 15 procent korting? Krijgen we dat dan nog? Ja, zei ze, dat krijgen jullie en ze heeft ook meteen de medewerkster gezegd, luister, deze mensen willen graag, kun jij straks het boekje met de kortingen meegeven? Goed, de medewerkster, ik weet niet hoe ze was, ze was op zich een heel vriendelijke vrouw, maar wij hadden plezier, onze dochter, onze zoon en ik. En ik moet ook heel eerlijk zeggen, hij heeft een paar lederhosen aangedaan, heeft ook een hemd aangedaan en ik was compleet trots op de jongen. Want dat zag er zo leuk uit en ik dacht echt, wow, hoe cool is dat. Wij als Nederlanders en nu een lederhose aan. Dat was totaal spannend en interessant. En we gingen zo af en toe naar de verkoopster en de verkoopster beantwoordde de vragen, maar ook niet meer dan dat. Ze deed het echt en elke keer als ik een vraag had, moest ik naar haar toe lopen en dan beantwoordde ze de vraag en dat was het dan. Dan liep ze weer weg. En als de afdeling nu vol was met klanten, dan had ik gezegd ja, maar nee, dat had ze niet. Uiteindelijk wilden we absoluut een lederhose kopen en wat hij daarna aanhad, stond hem ook heel goed. Daarom dachten we ook, we kopen het uiteindelijk hier. Niet omdat we daar zo ontzettend goed geholpen zijn, maar alleen maar omdat ja, omdat gewoon de kleding hem goed stond en ik echt trots was. En toen kwamen ze daarna, kwam ze naar ons toe en toen deed ze gele stickers op het prijskaartje waar de prijzen op stonden. En Dan had schoenen gekocht, hij had sokken gekocht, had een lederhose gekocht, had een hemd gekocht en dan nog zo'n bovenstuk. Geen jasje, maar ja, we noemen dat in Holland een giletje, een, ik weet niet precies hoe dat in het Duits heet, maar in ieder geval zoiets als een vest, geloof ik dat men dat noemt. En overal heeft ze gele stickers opgeplakt. Toen zei ik, ah, ik dacht dat het de 15 procent korting was, maar dat wist ik helemaal niet. Ik zei, ah, wat aardig van u. Fijn dat u dat doet. Ja, ja, doe ik. Geen probleem. Toen gaan we met alle spullen naar de kassa, dan zeg ik tegen de kassamedewerker, zeg, ah, kijk eens, hier zitten overal gele stickers op. Ik denk dat dat voor de 15 procent korting is. Nee, zei ze. Dat is alleen het nummer van de verkoopster, zodat de verkoop aan haar wordt toegerekend. En op dat moment dat ze dat zei, was ik zo teleurgesteld, want ik had gedacht, luister, hé, jouw collega had nog gevraagd of jij ons het boekje mee zou geven. Ik was het boekje vergeten, omdat ik dacht dat de gele stickers de vervanging waren voor het boekje. Toen moest onze dochter naar de afdeling om het boekje te halen en daarna hebben we alsnog de 15 procent korting gekregen. En uiteindelijk heeft Dan daar, ik geloof, voor meer dan 300 euro aan spullen gekocht. De verkoopster heeft precies gedaan wat wij van haar verwacht hadden. Elke keer als ik een vraag had, heeft ze die beantwoord. Maar ze deed het zonder emoties, nou, hier stond Dan dan. Ik was trots. Ze heeft niet gezegd, ja, hé, dat ziet er echt goed uit. Veel plezier. Waar ga je naartoe voor het Oktoberfest? Wanneer vertrek je? Helemaal niets. Zonder emoties, helemaal geen emotionele binding. Hé, waarom zou ik de volgende keer nog een lederbroek bij je kopen, of waarom zou ik überhaupt nog iets bij je kopen, als je me helemaal geen aandacht geeft? En toen moest ik meteen aan de Apple Store denken, want als ik dat nog eens terugvertaal naar wat ik bij het Kaufhof heb meegemaakt, bij de Apple Store worden spullen gekocht van 1500 of 600 euro. Die zouden niet zomaar, want die kunnen daar de deur openmaken en meteen iedereen een iPhone geven. Nee, daar word je binnengelaten als je er klaar voor bent. Daar is een afspraak voor jou. Daar wordt gewoon tijd en aandacht geschonken. Daar wordt eigenlijk een soort klein feest gevierd, dat jij daar die, dat jij de klant bent die nu een nieuw iPhone krijgt. En dat is gewoon de aandacht die je krijgt, de emotionele binding. En het verschil is ook, de mensen bij de Apple Store, of op dat moment de medewerkers bij de Apple Store, die houden van Apple. Die, die houden daarvan. Die houden van het merk. En dat was ook aan alles te zien. Dat was ook te zien aan de medewerkers die buiten stonden, die de wachtenden, de mensen die stonden te wachten, hadden geanimeerd. En dan kom ik in zo'n Kaufhof, waar het helemaal niet wordt beleefd, waar ze uiteindelijk alleen maar bezig zijn hun eigen zaken te doen, hun stickers op te plakken, zodat ze hun, ik geloof, ik weet niet precies welk nummer ze had, zodat ze in ieder geval die verkopen heeft gerealiseerd. En dat spijt me, want dan sta je alleen voor je eigen winst. En natuurlijk mag je die winst hebben, maar geef me niet die indruk. En dat is precies het verschil. En dan gaat het helemaal niet om geld. Begrijp je wat ik bedoel? Want daar worden ook dingen voor euro's gekocht. En ik weet zeker dat de mensen die daar in de rij stonden, ook echt alleen maar het iPhone wilden ontvangen. En ik weet niet precies hoe ik dat in het Nederlands moet zeggen, maar dat ze gewoon de, als ze alleen maar hadden uitgedeeld, had dat misschien genoeg geweest. Maar toch schenken ze elke klant aandacht. Ze vieren dat je vandaag een iPhone koopt en dat jij de gelukkige eigenaar bent van een nieuw iPhone. En de medewerkers in de Apple Store, die leven dat merk. Die, die, die identificeren zich met dat merk. En dat is precies het verschil. Waarom wordt Apple gekocht? Waarom geven mensen zoveel geld uit voor een iPhone? Dat is precies het verschil. Daarom is de hoofdreden waarom jouw bedrijf of jouw dienst, waarom jouw klanten daar nog niet volledig blij mee zijn, dat er persoonlijke aandacht ontbreekt. De medewerkers of jij doen alleen wat de klant vraagt en zetten geen stap meer. Want klanten zoeken niet alleen een product, ze zoeken een emotionele beleving. We zijn naar het Kaufhof gereden. Hij wilde een lederbroek. Hij wilde een outfit. Die wil zelfvertrouwen hebben. Die wil een mooie avond hebben. Die wil zich identificeren met alle mensen die daar lopen op het Oktoberfest. En die hebben alle mannen, of de meeste mannen, dan een lederbroek aan. En daarin wil hij zich mee identificeren. En hoe cool is het dat jij als me… *(Transcript truncated. Full episode: https://kunden-erlebnis.de/nl/podcast/77-die-nummer-1-ursache-warum-deine-kunden-nicht-begeistert-von-dir-sind)* --- ### Bevelen jouw klanten jou écht aan? De NPS-score [Nederlands] URL: https://kunden-erlebnis.de/nl/podcast/76-empfehlen-deine-kunden-dich-wirklich-weiter Published: 2024-09-16 In deze aflevering duikt gastheidstrainer en ondernemer diep in de Net Promoter Score (NPS): het meetinstrument dat klantloyaliteit en de kans op aanbeveling in kaart brengt. Aanleiding was een gesprek met een bedrijf dat uitstekend scoort op audits en certificeringen, maar moeite heeft met een goede NPS. Het verschil? Audits meten meetbare feiten; de NPS meet menselijk gedrag en beleving. Precies daar ligt de uitdaging én de kans. Want wie zijn medewerkers traint om uitzonderlijke service te leveren, ziet de NPS stijgen , en bespaart op advertentiekosten. De aflevering sluit af met vier direct toepasbare tips om jouw NPS te verbeteren: creëer een uitzonderlijke klantbeleving, vraag actief om feedback, los problemen snel op en beloon trouwe klanten. **Transcript** Maar waarom zou ik naar jou komen? Wat maakt jou anders? En dat is precies wat deze NPS-score mij heeft laten zien, want hoe beter ik geholpen word, hoe beter deze NPS-score is, hoe groter de kans dat ik jou doorverwijs, dat ik tegen vrienden en bekenden zeg, hey luister eens, je moet daar naartoe gaan, want daar word je zo goed geholpen. Ja, goedendag, beste luisteraars van mijn podcast Gastvrijheid in de Praktijk. Het onderwerp dat ik vandaag zeker wil aansnijden, is de Net Promoter Score. Het is een instrument, een meetinstrument, dat ik ontzettend belangrijk vind, dat ik nog steeds te weinig noem, maar waarvan ik vorige week weer duidelijk besefte hoe belangrijk het is. Ik was namelijk in gesprek, ik was bij een bedrijf, ik had een klantgesprek. En dit bedrijf wordt beoordeeld met de Net Promoter Score. Ze zei, wauw, het is zo vreemd. We hebben ontzettend veel audits. We worden heel veel onderzocht, gemeten, er worden audits bij ons afgenomen, en we scoren eigenlijk altijd goed. Maar met dit meetinstrument, met de NPS, vinden we het erg moeilijk om daar een goed resultaat mee te bereiken. En dat is natuurlijk interessant. Een bedrijf dat veel gecontroleerd wordt, dat veel audits heeft, dat aan veel uitdagingen moet voldoen om bepaalde certificeringen te behalen. En zoals ze toen zei, eigenlijk scoren we overal goed tot zeer goed, behalve hiermee. En dat vond ik, ik vond dat meteen heel interessant, want waar heel vaak gemeten wordt of waar audits worden gedaan voor bepaalde certificeringen, als het bijvoorbeeld gaat om de veiligheid van werknemers, daar zijn bepaalde feiten of vereisten waaraan je moet voldoen om uiteindelijk die certificering te behalen. Nou, ik kom uit het toerisme, maar eigenlijk geldt dat voor elk bedrijf, er zijn eigen zaken waaraan je moet voldoen om uiteindelijk die certificering te krijgen. Nou, ik kom uit de toerismesector. Daar zou natuurlijk, ik heb zelf vakantiewoningen geclassificeerd. En als ik een vakantiewoning moest classificeren, ging ik daarheen met een lijst. Ik had 20 pagina's en van die 20 pagina's moesten bepaalde zaken vervuld zijn om uiteindelijk 3, 4 of 5 sterren te krijgen. Maar de voorwaarden die men moest vervullen, waren heel duidelijk. Er werd gezegd, in de badkamer moet er bijvoorbeeld een spiegel zijn. Als het een vakantiewoning is voor meer dan 6 personen, moet er minimaal 2 toiletten zijn als men een 4-sterren beoordeling wil krijgen. En zo zijn er verschillende vereisten waaraan je moet voldoen om uiteindelijk de 3 of de 4 sterren te krijgen. Zo is dat voor hotels en zo is dat voor elk bedrijf, ook als het bijvoorbeeld over veiligheid gaat, dan mag een rek bijvoorbeeld niet hoger zijn dan zo hoog. Dat is meetbaar, maar elke voorwaarde, elke vereiste waaraan men moest voldoen, was heel duidelijk meetbaar. Eén, 2, 30 centimeter, 3 meter hoog, dat was allemaal begrijpelijk. En dat is natuurlijk geweldig, want als je dat moet doen voor een certificering, is dat heel duidelijk, want dan moet je gewoon aan die voorwaarden voldoen om uiteindelijk de certificering te behalen. Maar wat is dan het verschil, of waarom had deze medewerker, met wie ik het gesprek had, een totaal, totaal cool bedrijf, een super gesprek. Maar waarom lukt het met de NPS, de Net Promoter Score? Waarom hadden zij daar problemen mee? En dat is uiteindelijk een heel belangrijke score. Nou, daar zou ik vandaag in deze podcast met jullie over praten, wat het verschil is en wat mij uiteindelijk ook zo ongelooflijk blij maakt, want daarom ben ik hier en daarom is mijn werk zo ontzettend interessant. Maar goed, wat is de afkorting NPS? Als ik in deze podcast praat over NPS, dan praat ik over de Net Promoter Score. De Net Promoter Score is een meetinstrument dat bedrijven helpt te begrijpen hoe loyaal hun klanten zijn. Een doel dat met dit meetinstrument gemeten wordt, en dat is de waarschijnlijkheid dat jouw klant jou doorverwijst. Dat is eigenlijk de mond-tot-mondreclame. Als je een dienst hebt geleverd, dan krijgt de klant een formulier, daar staan vragen op, dan moeten die vragen beantwoord worden. En het enige doel dat we willen weten is, hoe waarschijnlijk is het dat jouw klant jou doorverwijst en misschien nog een keer bij jou komt kopen. Maar het belangrijkste is of hij jou doorverwijst. Dat is natuurlijk heel belangrijk, want als we alleen klanten hebben die ons doorverwijzen, dan hoeven we ook helemaal geen reclame meer te maken, want dan krijgen we heel veel te doen, want dan worden we dagelijks gebeld door nieuwe klanten. En dat is de NPS. De NPS is in 2003 uitgevonden in Amerika. Hij zei, dit is eigenlijk het nummer één, of het nummer één, you need to grow. Dat is natuurlijk heel interessant. Dat is eigenlijk het belangrijkste. Als je wilt groeien, moet je er alleen voor zorgen dat je klanten krijgt die jou doorverwijzen, want dan kun je groeien. En daarom is eigenlijk dit instrument gecreëerd, zodat we heel duidelijk kunnen zien, hey, hoe waarschijnlijk is het, met vragen die de klant beantwoordt, hoe waarschijnlijk is het dat hij mijn bedrijf of jouw bedrijf opnieuw doorverwijst? Hoe waarschijnlijk is dat? Dat betekent, dit is een meting om de klantloyaliteit te meten. Want we vergeten tegenwoordig, en dat is echt heel interessant, we meten natuurlijk heel graag altijd, maar we vergeten tegenwoordig hoe belangrijk het is om mond-tot-mondreclame te hebben of nog eens verder te praten over vorige week met de Google-beoordelingen, want dat gaat hier naadloos in elkaar over. Want als een klant jou wil doorverwijzen, zou hij ook bereid zijn om jou een goede Google-beoordeling of überhaupt een online beoordeling achter te laten. En we weten inmiddels dat een online beoordeling door 91 procent van de klanten even geloofwaardig wordt gevonden als een aanbeveling van vrienden en familie. Daarom, als je zegt dat de NPS in jouw bedrijf heel goed is, dan ben je zeker dat je doorverwezen wordt. 1 met mond-tot-mondreclame en 2 met de online beoordelingen. Daarom is het absoluut een belangrijk meetinstrument. En ik was ook zo enthousiast dat dit bedrijf met dit instrument werkte, want ik heb marketing gestudeerd en daar heb ik dat ook uitgebreid meegekregen en hebben we dat destijds ook geleerd. En ik vind het dan ook goed dat dit bedrijf er daadwerkelijk mee werkt. Wat is eigenlijk NPS? Dat zijn verschillende vragen die de klant moet beantwoorden nadat de dienst of het product gekocht is. Of het gaat voornamelijk eigenlijk over de dienst die geleverd is. Het gaat niet zo zeer over het product, maar het gaat meer over hoe ik geholpen ben. En dan is er een beoordeling. Uiteindelijk is er een resultaat en dat resultaat gaat van 0 tot 6, 7, 8 en 9 en 10. Dat is eigenlijk waarmee het resultaat daarna wordt opgedeeld. Dat betekent, we hebben ten eerste van 0 tot 6. 0 tot 6, als het resultaat zo is dat het onder 60 procent is, dan betekent dat, dat zijn ontevreden klanten, klanten die mogelijk een negatieve terugkoppeling geven. Aan de ene kant heb je geluk als ze een negatieve terugkoppeling geven, want dan kun je misschien nog iets doen. Maar er zijn ook heel veel die helemaal geen negatieve terugkoppeling geven. Dat betekent, dan zijn ze niet tevreden en nog erger, je weet helemaal niet dat ze niet tevreden zijn. Dat is echt, dat is het ergste wat een bedrijf kan overkomen. Maar dat is de 0 tot 6. Dat zijn de critici zogezegd. Dan hebben we de 7 en 8. En dat zijn de neutrale mensen, die geven een score van 70 tot 80 procent. En dat zijn de klanten die precies gekregen hebben wat ze verwacht hadden. En daarmee, ik merk het tegenwoordig steeds meer, heel veel medewerkers, heel veel bedrijven, die zijn tegenwoordig boos, omdat ze geen goede beoordeling krijgen. Omdat ze zeggen, maar we hebben toch precies gedaan wat de klant vraagt. Ja, als je precies doet wat de klant vraagt, krijg je een 7 of 8 en dat is neutraal, want eerlijk gezegd, als ik een dienst aanvraag en ik krijg precies wat ik heb gevraagd, dan ben ik toch niet buitengewoon tevreden. Dan ben ik gewoon normaal. Ik heb, hey, ik heb ook mijn geld bij jou achtergelaten. Dat betekent, dat zijn de mensen die, ja, die zeggen niks, die zijn gewoon tevreden, ja. En dan hebben we de laatste, dat zijn de 9 en 10 en dat zijn de promoters en die willen we hebben. De promoters, die zijn zeer tevreden. En dat zijn de klanten die jou actief doorverwijzen. Die hebben net iets meer gekregen dan wat ze verwacht hadden. Die hadden iets verwacht, maar iemand heeft eigenlijk nog een stap meer gezet. Goed, bij jouw dienst, die je geleverd hebt met de NPS, die wordt bijgehouden, ja, de vragenlijsten komen terug. Er wordt gekeken, hoeveel mensen zijn critici? Hoeveel zijn neutraal? En wat zijn jouw promoters? En als daar uiteindelijk een resultaat uit moet komen, dan wordt er eigenlijk gezegd, we hebben zoveel promoters en we hebben zoveel critici. De neutralen, die vallen weg, die komen er niet bij, die blijven gewoon neutraal, maar de promoters en de critici, in principe wordt de score van de critici minus de promoters gedaan. En daar komt uiteindelijk een resultaat uit. En dat is natuurlijk belangrijk, dat moet eigenlijk 70 procent zijn, want als dat te weinig is, dan ben je eigenlijk, ja, dan zijn de mensen gewoon niet tevreden. En dat is, je houdt een score bij tussen min 100 en 100. En als dat min is, is dat natuurlijk niet goed, min 100. Als het plus 100 is, dan wordt er dan zou er dan gezegd worden dat 100 procent van jouw klanten jou aanbeveelt. Hé, dat willen we natuurlijk. Dat is utopie. Ik weet ook niet of je dat moet nastreven, maar het moet in principe meer dan 70 procent zijn. Waarom is het eigenlijk zo belangrijk? Waarom is deze NPS-score zo belangrijk en waarom is die tegelijkertijd ook zo verdomd moeilijk? Hij is belangrijk, omdat het uiteindelijk de ervaring is die jouw klant met jouw bedrijf heeft. En dat is niet het product, dat is alleen de dienstverlening die geleverd is. Dat betekent quasi, hoe is het product bij de klant afgeleverd? Hoe word ik in de winkel geholpen? Hoe word ik in het restaurant geholpen? Hoe zijn de medewerkers daarop? Hoe is de beleving? Wat ervaar ik als klant? En dan komen we precies bij het punt waarom het ook zo moeilijk is. Het is niet moeilijk om een product te leveren. Het product werkt of het werkt niet, heel eenvoudig. Maar de omgeving, de beleving die de klant of de gast heeft, wat uiteindelijk bepaalt hoe hij het product ontvangt, dat bepaalt deze NPS-score. En dat is tegelijkertijd ook de grootste uitdaging, want dan hebben we te maken met mensen. En zoals jullie allemaal weten, lieve luisteraars, mensen zijn niet zo nauwkeurig te meten. Want als ik zeg, ik heb een vakantiewoning en daar moeten twee toiletten in, wil ik een 4-sterren beoordeling krijgen. Dat is heel meetbaar, maar met mensen hebben we met emoties te maken. En dan hebben we te maken met mensen, hoe staat de klant erbij? Hoe sta ik zelf? Hé, is er chemie of klopt de chemie tussen deze personen? Luister ik goed naar wat de klant wil? En hoe sta ik er zelf voor? Heb ik net een slecht gesprek gehad met mijn baas? Precies deze score. Maar anderzijds, als het bijvoorbeeld een beetje de spiraal naar beneden gaat, omdat je misschien niet zo'n goed humeur hebt, kan dat betekenen dat de NPS-score daalt. Maar anderzijds, als je goed getraind bent en je bent goed opgeleid en je weet precies hoe je met jouw klanten moet omgaan, dan kan deze score er heel goed uitkomen. En als je dan deze emoties quasi kunt gebruiken en je kunt de klant buitengewoon goed helpen, dan is deze score heel belangrijk en dan zal jouw bedrijf een goede NPS-score hebben. Maar dat is tegelijkertijd ook de grootste uitdaging, want we hebben te maken met mensen. En zoals jullie waarschijnlijk weten, kunnen we een mens niet aan- en uitzetten. Het is geen machine. En daarom vind ik deze score ook zo ongelooflijk cool, omdat de arbeid die ik lever tijdens mijn trainingen, ook in cijfers omgezet kan worden. Want wat we uit… *(Transcript truncated. Full episode: https://kunden-erlebnis.de/nl/podcast/76-empfehlen-deine-kunden-dich-wirklich-weiter)* --- ### Empfehlen Deine Kunden Dich wirklich weiter? [Deutsch] URL: https://kunden-erlebnis.de/podcast/76-empfehlen-deine-kunden-dich-wirklich-weiter Published: 2024-09-16 Wie sicher bist du dir, dass deine Kunden oder Gäste dich weiterempfehlen? Der Net Promoter Score (NPS) gibt dir Aufschluss darüber, wie loyal deine Kunden sind und ob sie deine Dienstleistungen anderen empfehlen. Dieses Messinstrument bietet einen wertvollen Einblick in dein aktuelles Kundenportfolio. Es ist vielleicht nicht die einfachste Kennzahl, aber sie liefert entscheidende Erkenntnisse. In dieser Podcast-Episode erkläre ich, was der NPS genau ist, warum er eine Herausforderung sein kann, und gebe dir 4 praktische Tipps, wie du deine NPS verbessern kannst. Viel Spaß beim Zuhören! Möchtest du auch deinen NPS steigern und ein Magnet für treue Kunden werden? Hinterlasse einen Kommentar oder melde dich bei mir, denn ich habe ein spezielles 4-monatiges Programm entwickelt, mit dem du garantiert deine NPS und Kundenloyalität in deinem Unternehmen erhöhst. Podcast Gastfreundlichkeit in 10 Sekunde: https://open.spotify.com/episode/5dKOsxDDODH18SiEkUtvHF?si=TN5MgC59Qaa8spoWcbx7tQ **Transcript** Aber warum sollte ich zu dir kommen? Was macht dich anders? Und genau das hat mir diese NPS-Score gezeigt, denn je besser ich betreut werde, desto besser ist diese NPS-Score, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass ich dich weiterempfehle, dass ich Freunden und Bekannten sage, hey, hör mal, du musst da hingehen, denn dort wird man so gut betreut. Ja, guten Tag, liebe Zuhörerinnen und Zuhörer meines Podcasts Gastfreundschaft in der Praxis. Das Thema, das ich heute unbedingt ansprechen möchte, ist der Net Promoter Score. Es ist ein Instrument, ein Messinstrument, das ich für unglaublich wichtig halte, das ich immer noch zu selten erwähne, von dem ich aber letzte Woche wieder deutlich gemerkt habe, wie wichtig es ist. Ich war nämlich im Gespräch, ich war bei einem Unternehmen, ich hatte ein Kundengespräch. Und dieses Unternehmen wird mit dem Net Promoter Score bewertet. Sie sagte, wow, es ist so seltsam. Wir haben unglaublich viele Audits. Wir werden sehr viel untersucht, gemessen, es werden Audits bei uns durchgeführt, und wir schneiden eigentlich immer gut ab. Aber mit diesem Messinstrument, mit dem NPS, fällt es uns sehr schwer, damit ein gutes Ergebnis zu erzielen. Und das ist natürlich interessant. Ein Unternehmen, das viel kontrolliert wird, das viele Audits hat, das viele Anforderungen erfüllen muss, um bestimmte Zertifizierungen zu erlangen. Und wie sie damals sagte, eigentlich schneiden wir überall gut bis sehr gut ab, nur hiermit nicht. Und das fand ich, ich fand das sofort sehr interessant, denn wo sehr oft gemessen wird oder wo Audits für bestimmte Zertifizierungen durchgeführt werden, wenn es beispielsweise um die Sicherheit von Mitarbeitern geht, gibt es bestimmte Fakten oder Anforderungen, die erfüllt werden müssen, um letztendlich diese Zertifizierung zu erlangen. Nun, ich komme aus dem Tourismus, aber eigentlich gilt das für jedes Unternehmen, es gibt eigene Dinge, die erfüllt werden müssen, um letztendlich diese Zertifizierung zu bekommen. Nun, ich komme aus dem Tourismussektor. Dort würde natürlich, ich habe selbst Ferienwohnungen klassifiziert. Und wenn ich eine Ferienwohnung klassifizieren musste, ging ich dorthin mit einer Liste. Ich hatte 20 Seiten und von diesen 20 Seiten mussten bestimmte Dinge erfüllt sein, um letztendlich 3, 4 oder 5 Sterne zu bekommen. Aber die Voraussetzungen, die erfüllt werden mussten, waren sehr klar. Es wurde gesagt, im Badezimmer muss beispielsweise ein Spiegel vorhanden sein. Wenn es eine Ferienwohnung für mehr als 6 Personen ist, müssen mindestens 2 Toiletten vorhanden sein, wenn man eine 4-Sterne-Bewertung erhalten möchte. Und so gibt es verschiedene Anforderungen, die erfüllt werden müssen, um letztendlich die 3 oder 4 Sterne zu bekommen. So ist das für Hotels und so ist das für jedes Unternehmen, auch wenn es beispielsweise um Sicherheit geht, dann darf ein Regal beispielsweise nicht höher sein als so hoch. Das ist messbar, aber jede Voraussetzung, jede Anforderung, die erfüllt werden musste, war ganz klar messbar. Eins, 2, 30 Zentimeter, 3 Meter hoch, das war alles nachvollziehbar. Und das ist natürlich großartig, denn wenn man das für eine Zertifizierung tun muss, ist das sehr klar, denn dann muss man einfach diese Voraussetzungen erfüllen, um letztendlich die Zertifizierung zu erhalten. Aber was ist dann der Unterschied, oder warum hatte diese Mitarbeiterin, mit der ich das Gespräch hatte, ein absolut, absolut cooles Unternehmen, ein super Gespräch. Aber warum klappt es mit dem NPS, dem Net Promoter Score? Warum hatten sie damit Probleme? Und das ist letztendlich eine sehr wichtige Kennzahl. Nun, darüber würde ich heute in diesem Podcast mit euch sprechen, was der Unterschied ist und was mich letztendlich auch so unglaublich froh macht, denn deshalb bin ich hier und deshalb ist meine Arbeit so unglaublich interessant. Aber gut, was bedeutet die Abkürzung NPS? Wenn ich in diesem Podcast über NPS spreche, spreche ich über den Net Promoter Score. Der Net Promoter Score ist ein Messinstrument, das Unternehmen dabei hilft zu verstehen, wie loyal ihre Kunden sind. Ein Ziel, das mit diesem Messinstrument gemessen wird, und das ist die Wahrscheinlichkeit, dass dein Kunde dich weiterempfiehlt. Das ist eigentlich die Mundpropaganda. Wenn du eine Dienstleistung erbracht hast, bekommt der Kunde ein Formular, darauf stehen Fragen, dann müssen diese Fragen beantwortet werden. Und das einzige Ziel, das wir wissen wollen, ist: Wie wahrscheinlich ist es, dass dein Kunde dich weiterempfiehlt und vielleicht noch einmal bei dir kauft? Aber das Wichtigste ist, ob er dich weiterempfiehlt. Das ist natürlich sehr wichtig, denn wenn wir nur Kunden haben, die uns weiterempfehlen, müssen wir überhaupt keine Werbung mehr machen, denn dann bekommen wir sehr viel zu tun, denn dann werden wir täglich von neuen Kunden angerufen. Und das ist der NPS. Der NPS wurde 2003 in Amerika erfunden. Er sagte, das ist eigentlich die Nummer eins, oder die Nummer eins, you need to grow. Das ist natürlich sehr interessant. Das ist eigentlich das Wichtigste. Wenn du wachsen willst, musst du nur dafür sorgen, dass du Kunden bekommst, die dich weiterempfehlen, denn dann kannst du wachsen. Und deshalb wurde eigentlich dieses Instrument erschaffen, damit wir ganz klar sehen können, hey, wie wahrscheinlich ist es, anhand von Fragen, die der Kunde beantwortet, wie wahrscheinlich ist es, dass er mein Unternehmen oder dein Unternehmen erneut weiterempfiehlt? Wie wahrscheinlich ist das? Das bedeutet, das ist eine Messung zur Messung der Kundenloyalität. Denn wir vergessen heutzutage, und das ist wirklich sehr interessant, wir messen natürlich sehr gerne immer alles, aber wir vergessen heutzutage, wie wichtig es ist, Mundpropaganda zu haben oder noch einmal weiterzusprechen über letzte Woche mit den Google-Bewertungen, denn das geht hier nahtlos ineinander über. Denn wenn ein Kunde dich weiterempfehlen möchte, wäre er auch bereit, dir eine gute Google-Bewertung oder überhaupt eine Online-Bewertung zu hinterlassen. Und wir wissen inzwischen, dass eine Online-Bewertung von 91 Prozent der Kunden als genauso glaubwürdig angesehen wird wie eine Empfehlung von Freunden und Familie. Deshalb, wenn du sagst, dass der NPS in deinem Unternehmen sehr gut ist, dann bist du sicher, dass du weiterempfohlen wirst. Erstens durch Mundpropaganda und zweitens durch die Online-Bewertungen. Deshalb ist es absolut ein wichtiges Messinstrument. Und ich war auch so begeistert, dass dieses Unternehmen mit diesem Instrument arbeitet, denn ich habe Marketing studiert und das habe ich dort auch ausführlich mitbekommen und haben wir das damals auch gelernt. Und ich finde es daher auch gut, dass dieses Unternehmen tatsächlich damit arbeitet. Was ist eigentlich NPS? Das sind verschiedene Fragen, die der Kunde beantworten muss, nachdem die Dienstleistung oder das Produkt gekauft wurde. Oder es geht hauptsächlich eigentlich um die Dienstleistung, die erbracht wurde. Es geht nicht so sehr um das Produkt, sondern mehr darum, wie ich betreut wurde. Und dann gibt es eine Bewertung. Letztendlich gibt es ein Ergebnis und dieses Ergebnis reicht von 0 bis 6, 7, 8 und 9 und 10. Das ist eigentlich womit das Ergebnis danach aufgeteilt wird. Das bedeutet, wir haben zunächst von 0 bis 6. 0 bis 6, wenn das Ergebnis so ist, dass es unter 60 Prozent liegt, dann bedeutet das, das sind unzufriedene Kunden, Kunden, die möglicherweise negatives Feedback geben. Einerseits hat man Glück, wenn sie negatives Feedback geben, denn dann kann man vielleicht noch etwas tun. Aber es gibt auch sehr viele, die überhaupt kein negatives Feedback geben. Das bedeutet, sie sind nicht zufrieden und noch schlimmer, du weißt überhaupt nicht, dass sie nicht zufrieden sind. Das ist wirklich, das ist das Schlimmste, was einem Unternehmen passieren kann. Aber das ist die 0 bis 6. Das sind sozusagen die Kritiker. Dann haben wir die 7 und 8. Und das sind die neutralen Menschen, die geben eine Punktzahl von 70 bis 80 Prozent. Und das sind die Kunden, die genau das bekommen haben, was sie erwartet hatten. Und damit, ich merke es heutzutage immer mehr, sehr viele Mitarbeiter, sehr viele Unternehmen, die sind heutzutage verärgert, weil sie keine gute Bewertung bekommen. Weil sie sagen, wir haben doch genau das getan, was der Kunde verlangt. Ja, wenn du genau das tust, was der Kunde verlangt, bekommst du eine 7 oder 8 und das ist neutral, denn ehrlich gesagt, wenn ich eine Dienstleistung anfrage und ich bekomme genau das, was ich verlangt habe, bin ich doch nicht außergewöhnlich zufrieden. Dann bin ich einfach normal. Ich habe, hey, ich habe auch mein Geld bei dir gelassen. Das bedeutet, das sind die Menschen, die, ja, die sagen nichts, die sind einfach zufrieden, ja. Und dann haben wir die letzten, das sind die 9 und 10 und das sind die Promoter und die wollen wir haben. Die Promoter, die sind sehr zufrieden. Und das sind die Kunden, die dich aktiv weiterempfehlen. Die haben gerade etwas mehr bekommen als das, was sie erwartet hatten. Die hatten etwas erwartet, aber jemand hat eigentlich noch einen Schritt mehr getan. Gut, bei deiner Dienstleistung, die du erbracht hast, wird der NPS mitverfolgt, ja, die Fragebögen kommen zurück. Es wird geschaut, wie viele Menschen sind Kritiker? Wie viele sind neutral? Und was sind deine Promoter? Und wenn daraus letztendlich ein Ergebnis kommen muss, dann wird eigentlich gesagt, wir haben so viele Promoter und wir haben so viele Kritiker. Die Neutralen, die fallen weg, die kommen nicht dazu, die bleiben einfach neutral, aber die Promoter und die Kritiker, im Prinzip wird die Punktzahl der Kritiker minus der Promoter berechnet. Und daraus kommt letztendlich ein Ergebnis. Und das ist natürlich wichtig, das sollte eigentlich 70 Prozent sein, denn wenn das zu wenig ist, dann sind die Menschen einfach nicht zufrieden. Und das ist, man verfolgt eine Punktzahl zwischen minus 100 und 100. Und wenn das minus ist, ist das natürlich nicht gut, minus 100. Wenn es plus 100 ist, dann würde gesagt werden, dass 100 Prozent deiner Kunden dich empfehlen. Hey, das wollen wir natürlich. Das ist Utopie. Ich weiß auch nicht, ob man das anstreben muss, aber es muss im Prinzip mehr als 70 Prozent sein. Warum ist es eigentlich so wichtig? Warum ist diese NPS-Score so wichtig und warum ist sie gleichzeitig auch so verdammt schwierig? Sie ist wichtig, weil es letztendlich die Erfahrung ist, die dein Kunde mit deinem Unternehmen macht. Und das ist nicht das Produkt, das ist nur die Dienstleistung, die erbracht wurde. Das bedeutet quasi, wie wurde das Produkt beim Kunden abgeliefert? Wie werde ich im Geschäft bedient? Wie werde ich im Restaurant bedient? Wie sind die Mitarbeiter darauf eingestellt? Wie ist das Erlebnis? Was erlebe ich als Kunde? Und dann kommen wir genau zu dem Punkt, warum es auch so schwierig ist. Es ist nicht schwer, ein Produkt zu liefern. Das Produkt funktioniert oder es funktioniert nicht, ganz einfach. Aber das Umfeld, das Erlebnis, das der Kunde oder der Gast hat, was letztendlich bestimmt, wie er das Produkt empfängt, das bestimmt diesen NPS-Score. Und das ist gleichzeitig auch die größte Herausforderung, denn dann haben wir es mit Menschen zu tun. Und wie ihr alle wisst, liebe Zuhörer, Menschen lassen sich nicht so genau messen. Denn wenn ich sage, ich habe ein Ferienhaus und da müssen zwei Toiletten drin sein, um eine 4-Sterne-Bewertung zu bekommen. Das ist sehr messbar, aber bei Menschen haben wir es mit Emotionen zu tun. Und dann haben wir es mit Menschen zu tun, wie steht der Kunde dazu? Wie stehe ich selbst da? Hey, gibt es eine Chemie oder stimmt die Chemie zwischen diesen Personen? Höre ich gut zu, was der Kunde möchte? Und wie stehe ich selbst da? Hatte ich gerade ein schlechtes Gespräch mit meinem Chef? Genau dieser Score. Aber andererseits, wenn es zum Beispiel ein bisschen in die Abwärtsspirale geht, weil man vielleicht nicht so guter Laune ist, kann das bedeuten, dass der NPS-Sc… *(Transcript truncated. Full episode: https://kunden-erlebnis.de/podcast/76-empfehlen-deine-kunden-dich-wirklich-weiter)* --- ### Google Reviews: Zo word je zichtbaar online [Nederlands] URL: https://kunden-erlebnis.de/nl/podcast/75-in-gespach-mit-dem-google-experten-jonas-jakobs Published: 2024-09-09 In deze aflevering spreekt gastheer met Jonas Jakobs, mede-directeur van het online marketingbureau Sichtbar Online, over de kracht van Google-reviews voor hotels, restaurants en de detailhandel. Jonas legt uit waarom reviews net zo betrouwbaar zijn als aanbevelingen van vrienden, hoe je actief meer reviews verzamelt via QR-codes en persoonlijke verzoeken, en hoe je slim reageert op negatieve beoordelingen. Ook deelt hij tips over het optimaliseren van je Google-bedrijfsprofiel, het gebruik van relevante zoekwoorden en de rol van betaalde advertenties. De verbinding van strategie en werkvloer staat centraal: van diagnose van het klanttraject tot het verankeren van een reviewproces in de dagelijkse operatie. Een must-listen voor elke ondernemer in de horeca en detailhandel die online wil groeien. **Transcript** En deze keer ben ik te gast in Castelau bij Jonas Jakobs. Jonas Jakobs heeft een eigen bureau, een onlinemarketingbureau, sichtbar online, zo heet het bedrijf. En hij is een van de twee directeuren. En hij is pas 22 jaar oud. Hoe cool is dat? Met 12 jaar is hij begonnen met het snijden van video's, heeft hij websites geoptimaliseerd en zo is hij in het vakgebied terechtgekomen en heeft hij ook in dit bedrijf een opleiding gedaan, stage gelopen. En sinds dit jaar is hij er volledig bij en is hij een van de twee directeuren van sichtbar online. Sichtbar online heeft 2 vestigingen, een in Castelau en een in Zwitserland. En zij helpen bedrijven of ondersteunen bedrijven bij het beter vindbaar worden op Google. En precies dat bespreken we ook, Google-recensies. Wat zijn Google-recensies? Hoe belangrijk zijn ze? Wat kunnen we doen om meer recensies te krijgen? En wat kunnen we doen als we een slechte recensie krijgen? Dat alles bespreek ik samen met Jonas Jakobs en het was een heel mooi gesprek dat ongeveer een halfuur duurt. En ik verheug me. Ik verheug me er in ieder geval op als jij het beluistert. En natuurlijk wil ik zelf ook een beetje reclame maken voor mijn eigen programma van 4 maanden, want een Google-recensie, wat we zo ook hier in de podcast gaan horen, zijn belangrijk. Maar hoe krijg ik meer Google-recensies en wat te doen met een slechte Google-recensie als het al is gebeurd? Daarvoor heb ik een goed, geweldig programma ontwikkeld, zodat er geen slechte recensies meer binnenkomen, omdat de klant van tevoren al echt, echt goed geholpen wordt en dat hij in plaats van een slechte recensie een heel goede recensie achterlaat. En dat bespreken we ook in de podcast, hoe belangrijk goede recensies zijn. Maar goede recensies krijg je alleen als de medewerkers de klant of de gast ook echt uitzonderlijk helpen. En dan kom ik in beeld. Daarom een geweldig programma van vier maanden. Ik zet in de shownotes nog een link naar de website waar men zich kan aanmelden voor de wachtlijst, want op vijftien oktober start ik weer met dit programma van vier maanden en ik verheug me. Maar nu heb ik genoeg gezegd, we beginnen, de podcast begint zo, veel plezier met luisteren en ik hoop dat jullie in ieder geval een paar tips meenemen. Veel plezier. Ja, Jonas, bedankt voor de uitnodiging. Ik heb je zojuist kort voorgesteld, dus laten we meteen beginnen. En ik ben hier echt in een hele mooie ruimte in Castelau, net nieuw geopend. En ik geloof dat volgende week zelfs de opening is, vriendelijk ontvangen, waarvoor ik natuurlijk heel gevoelig ben, en geweldige medewerkers en ik heb me zeer welkom gevoeld. Dat doet me plezier. En hier staat, we zitten hier in de ruimte en daar staat zo'n zin, met ons zichtbaar worden. En mijn klanten, horeca, restaurant, detailhandel hebben niet zo het probleem of de uitdaging om zichtbaar te worden. Ik geloof dat ze al zichtbaar zijn en dat de gasten hen ook weten te vinden. Detailhandel, regionale bedrijven enzovoort. Maar zij hebben een andere uitdaging en dat zijn namelijk de Google-recensies. Dan heb ik ook meteen de eerste vraag voor jou, hoe belangrijk zijn Google-recensies voor het succes van mijn klanten, Jonas? Absoluut heel, heel belangrijk, want iedereen die van tevoren online boekt bij een hotel waar hij nog niet geweest is of bij een restaurant, informeert zich in de regel via Google. Eerst in de eerste stap, welke restaurants, welke hotels zijn hier in de buurt of in de plaats waar ik naar op zoek ben? Dan wordt er gekeken, oké, hoe zien de Google-recensies eruit? En natuurlijk heeft dat ook invloed op de Google-ranking, dus op welke positie je staat in de Google-zoekopdracht, hoe meer recensies je hebt, hoe waarschijnlijker het ook is dat je verder naar voren staat. Dat wil zeggen, je hebt allereerst betere posities en in de tweede stap, hoe beter de recensie, hoe meer recensies je hebt, hoe meer telefoontjes, hoe meer boekingen je uiteindelijk ook krijgt voor je hotel, voor je restaurant. Precies, precies, want ik heb ooit gelezen dat 91 procent van de klanten of de gasten Google-recensies even goed vertrouwen als aanbevelingen van familie en vrienden. Klopt dat? Daar zou ik absoluut mee instemmen. Vooral als je heel veel recensies hebt, als deze recensies ook heel uitgebreid zijn, als de klanten die jou beoordelen, dan zie je bij Google altijd mooi, hoeveel recensies hebben zij in het verleden al achtergelaten. Er zijn ook veel mensen die dan kijken, oké, waar heeft die eerder al eens beoordeeld? Hoe heeft die eerder beoordeeld? En dat heeft al een heel grote invloed en is dan als een aanbeveling van een goede vriend, waarbij je zegt, als die mij hier naar dit restaurant stuurt, vertrouw ik hem, of dus bij Google, als hier al 400 personen voor mij geweest zijn die het eten ook lekker vonden, dan zal mij dat waarschijnlijk ook smaken. Ja, precies, precies. En dat is natuurlijk al belangrijk. En ik geloof ook dat digitalisering met klant- of gastgerichtheid, de persoonlijke relatie, elkaar kunnen aanvullen en zelfs ook nog ondersteunen, geloof ik. Ja, als we dan zo meteen naar het volgende punt komen, ja, de grootste zorg of de grootste uitdaging die ik heel vaak van mijn klanten hoor, is, ja, dan hebben we iets gedaan en als we niet oppassen, volgt er meteen een negatieve Google-recensie. Ja. Dat is echt de angst die mijn klanten hebben. Hoe kan ik daarmee omgaan? Ja, absoluut belangrijk is om daar proactief in te zijn of snel te reageren. Je kunt je bij Google bijvoorbeeld proactief instellen zodat je bijvoorbeeld een e-mail krijgt als er een recensie binnenkomt. Dan kun je altijd heel snel reageren, want e-mails controleer je meestal dagelijks, op dagelijkse basis, vooral als je daar ook reserveringen via binnenkrijgt. En als er dan een negatieve recensie binnenkomt, dat je die beoordeelt, kijkt, oké, is die begrijpelijk? Waarom werd er zo beoordeeld? Dat dan te begrijpen, als je dat niet precies weet, dit dan ook met medewerkers af te stemmen en dan zo snel en hartelijk mogelijk, gastvrij ook te reageren, ook al ben je misschien in het eerste moment even geraakt en zeg je, wij geven toch altijd alles, wij maken toch top eten of wij bieden toch top service, kunnen er altijd fouten gemaakt worden. Dus zelfs, ik zou zeggen, elk tophotel, elk toprestaurant heeft wel eens een slechte recensie. Dat valt, geloof ik, helemaal niet te voorkomen en dan gewoon snel te reageren en ook open te reageren. Dus niet afblokkeren of zeggen, nee, dat klopt allemaal niet, maar echt heel vriendelijk te antwoorden, misschien ook nog eens uit te nodigen, uit te nodigen voor een telefoongesprek of nog eens uit te nodigen voor een maaltijd. Want dat lezen natuurlijk ook de potentiële klanten die zich informeren, lezen dan een slechte recensie en als ze dan jouw antwoord zien, dat dan ook heel open is, heel vriendelijk is, dan werkt deze negatieve recensie eerder nog sympathiek of nog positief, dan wanneer je alleen maar 5 van de 5 sterren had, als er dan ook wel eens iets negatiefs bij staat en je dat beantwoordt, is dat heel, heel goed. Dus ja, dat is Jonas, dat is heel interessant wat je zegt, want we hebben natuurlijk ook altijd nog een bepaald ego en ik weet nog precies uit de tijd dat ik zelf aan een receptie gewerkt heb op een camping. En als er dan een negatieve recensie binnenkwam, keken we wanneer de gast er was. En dan was ik ook altijd blij als ik op die dag niet, dat het in ieder geval niet op mij betrekking had, maar dat we dan ook zonder, ja, hoe moet je dat zeggen, dat je als het ware heel vriendelijk terugantwoordt, zodat je deze negatieve recensie een beetje kunt onschadelijk maken. Precies. Precies. Absoluut. Heeft zo'n negatieve recensie ook gevolgen bij Google, als ik bijvoorbeeld altijd een 4.9 had? En dan, ja, we hebben een slechte week in het bedrijf, het loopt gewoon niet zo lekker en er komen zo 5, 6 bolrecensies. Wat betekent dat voor mijn klanten? Dus vanuit Google-oogpunt, zeg ik, vanuit de zichtbaarheid kan dat een negatieve invloed hebben, als Google constateert, oké, de afgelopen weken komt er alleen maar negatieve feedback binnen, bij de concurrentie komt echter nog steeds positieve feedback binnen, dan kan het snel gebeuren dat posities verschuiven en de concurrent voor je komt in de Google-zoekopdracht. Dat wil zeggen, je moet snel reageren, enerzijds met een antwoord op de recensie, maar ook kijken, hé, hoe lossen we dit op, de uitdaging dat we ineens zo veel negatieve recensies krijgen. Ja, precies. Dat betekent dat je dat punt niet via Google kunt sturen. We kunnen er alleen voor zorgen dat de service dan uniek zal zijn, zodat we als het ware weer nieuwe positieve recensies krijgen. En hoe belangrijk is de actualiteit? Zojuist heb je al even vermeld en het aantal recensies voor het succes van een bedrijf. Hoe belangrijk is dat? Ook weer heel, heel belangrijk, want als iemand of bijvoorbeeld het bedrijf in het verleden veel recensies heeft gekregen, momenteel krijgt het echter helemaal geen recensies meer en dan gaat de potentiële klant naar de recensies, bekijkt die en ziet, oké, die zijn een jaar oud, die zijn 2 jaar oud, die zijn 9 maanden oud. Maar de laatste dagen, de laatste weken waren hier geen recensies meer. Dat laat dan op de een of andere manier een wrang gevoel achter, zou ik zeggen, waarbij je je misschien afvraagt, oké, waarom komen er geen beoordelingen meer? Ja, ik bedoel, er verandert natuurlijk ook altijd veel in een bedrijf. In een jaar is er al veel gebeurd, je hebt misschien ander bedienend personeel, je hebt misschien een heel andere menukaart, je hebt in het hotel misschien ook heel ander servicepersoneel en daar moet je altijd op letten, dat je regelmatig en proactief de klanten aanspreekt en vraagt om beoordelingen achter te laten, zodat die altijd actueel zijn. De potentiële klant leest dan: hey, hier is alles altijd actueel en de authenticiteit van de beoordelingen is ook heel actueel. Want er zijn veranderingen in het bedrijf, de service verandert, de menukaart verandert misschien, en dat je dan ook altijd actuele ervaringen en beoordelingen hebt, want iemand van een jaar geleden had misschien een heel andere menukaart voor zich dan iemand die nu vandaag in het restaurant zit, en dat past dan misschien ook niet bij de ervaring die de potentiële klant nu in het restaurant, het hotel of de detailhandel heeft. Ja, precies. Daar komen bij mij meteen 2 vragen op vanuit het perspectief van online marketing. Kun jij ons een tip geven wat mijn klant kan doen zodat die klant sneller en ook actief een Google-beoordeling achterlaat? Ja. En wat ik ook belangrijk vind, maar die vraag zou ik zo meteen ook nog een keer herhalen, is: hoe kan ik ervoor zorgen dat mijn Google-beoordelingen eigenlijk ook dat uitstralen wat ik graag wil uitstralen naar mijn doelklant? Ja. Kun jij, maar dat heeft dan online... Ik moet precies weten wat mijn droomklant nodig heeft. Maar uiteindelijk wil ik dat ook precies terugzien in mijn Google-beoordelingen. Ja. De eerste vraag eerst, heb jij een tip hoe mijn klanten nog actiever Google-beoordelingen kunnen krijgen? Ja. Een hele, hele goede tip is om bijvoorbeeld met QR-codes te werken, dus dat je een QR-code hebt in je restaurant, in het hotel of in de detailhandel ergens, waarbij je zegt: hey, scan deze QR-code om een Google-beoordeling achter te laten, met een voordeel voor de klant. Dat zou bijvoorbeeld kunnen zijn: een espresso van het huis, of er is een ijsje van het huis, of er is een klein nagerecht of een koffie of wat dan ook, zodat je hem motiveert en zegt: hey, schrijf ons toch een Google-beoordeling en jij krijgt koffie. Laat ons de beoordeling zien, dan brengen we je koffie. Of anders je personeel trainen en zeggen: hey, als jullie merken dat de klant tevreden was, spreek hem of haar dan proactief aan. Als ze ons een Google-beoordeling schrijven, zouden we dat geweldig vinden en er is nog koffie van het huis. Ja, dat is al goed, want ik denk altijd, je… *(Transcript truncated. Full episode: https://kunden-erlebnis.de/nl/podcast/75-in-gespach-mit-dem-google-experten-jonas-jakobs)* --- ### Google-Bewertungen: Mehr Sichtbarkeit für Ihr Unternehmen [Deutsch] URL: https://kunden-erlebnis.de/podcast/75-in-gespach-mit-dem-google-experten-jonas-jakobs Published: 2024-09-09 In dieser Episode spricht Gastgeberin mit Jonas Jakobs, 22-jähriger Geschäftsführer der Online-Marketing-Agentur 'Sichtbar Online', über die Macht von Google-Bewertungen für Hotels, Restaurants und Einzelhandel. Jonas erklärt, warum 91 Prozent der Kunden Online-Bewertungen genauso vertrauen wie persönlichen Empfehlungen und wie Unternehmen proaktiv mehr , und bessere , Bewertungen sammeln können. Vom Umgang mit negativen Bewertungen über QR-Codes und Bewertungsanleitungen bis hin zu Suchmaschinenoptimierung und Google Ads: Diese Episode liefert praxisnahe Strategien für mehr digitale Sichtbarkeit. Die Verbindung von Strategie und Werkvloer , von der Diagnose über Datenkopplung bis zur Verhaltensübersetzung und Prozessverankerung , zeigt sich hier deutlich: Guter Service erzeugt gute Bewertungen, und gute Bewertungen erzeugen mehr Gäste. **Transcript** Und dieses Mal bin ich zu Gast in Castelau bei Jonas Jakobs. Jonas Jakobs hat eigenen Büro, ein Onlinemarketingbüro, sichtbar online, so heißt das Betrieb. Und er ist 1 der beide Geschäftsführer. Und er ist nur 2 22 Jahre alt. Wie cool ist das? Mit 12 Jahren ist er angefangen, Videos zu schneiden, hat mal Websites optimalisiert und so ist er in den Fach in das Fach reingekommen und hat dann auch in dieses Betrieb hat er eine Ausbildung gemacht, Praktikum. Und seit dieses Jahr ist er voll dabei und hat er ist er eine der beide Geschäftsleitung von sichtbar online. Sichtbar online hat 2 Standorte, eine in Kastalan und ein in der Schweiz. Und die helfen Unternehmen dabei oder unterstützen Unternehmen dabei, bei Google sichtbarer zu werden. Und genau das das besprechen wir auch, Google Bewertungen. Was sind Google Bewertungen? Wie wichtig sind die? Was können wir tun, mehr Bewertungen zu bekommen? Und was können wir tun, wenn wir eine schlechte Bewertung bekommen? Das alles bespreche ich zusammen mit Jonas Jakobs und es war ein sehr tolles Gespräch und es dauert ungefähr eine halbe Stunde. Und ich freu mich. Ich freu mich auf jeden Fall, wenn Du es anhört. Und natürlich möcht ich selber auch bisschen Werbung machen für mein eigenes 4 Monate Programm, weil eine Google Bewertung, was wir gleich auch hören hier in der Podcast, sind wichtig. Aber wie bekomm ich mehr Google Bewertungen und was zu tun mit eine schlechte Google Bewertung, wenn es schon geschehen ist? Dafür hab ich ein gutes, tolles Programm entwickelt, dass keine schlechte Bewertungen mehr reinkommen, weil dass im Vor hinaus der Kunde schon richtig, richtig gut geholfen wird und dass er anstatt von 1 schlechte Bewertung eine sehr gute Bewertung abgibt. Und das besprechen wir auch in der Podcast, wie wichtig das gute Bewertungen sind. Aber gute Bewertungen kriegt man nur, wenn die Mitarbeiter auf jeden Fall der Kunde oder der Gast auch außergewöhnlich helfen. Und dann komm ich ins Spiel. Deswegen tolles Viermonatsprogramm. Ich mach in die Shownotes noch mal Link auf Internetseite, wo man sich anmelden kann für Warteliste, weil am fünfzehnte Oktober starte ich wieder mit dieses Viermonatsprogramm und ich freue mich. Aber jetzt hab ich genug gesagt, fang an, Podcast fang gleich an, viel Spaß, weil's anhöre und ich hoffe, ihr nimmt auf jeden Fall paar Tipps mit. Viel Spaß. Ja, Jonas, danke für die Einladung. Ich hab dich jetzt gerade kurz vorgestellt, deswegen fangen wir mal sofort an. Und ich bin hier wirklich in sehr schönen Raum in Castelown, grad neu eröffnet. Und ich glaub, nächste Woche ist sogar die Eröffnung sehr freundlich empfangen, wo ich natürlich sehr empfindlich für bin und tolle Mitarbeiter und ich hab mich sehr willkommen gefühlt. Das freut mich. Und da steht hier, ich wir sitzen hier in Raum und da steht da son son Satz, mit uns sichtbar werden. Und meine Kunde, Hotellerie, Restaurant, Einzelhandel hat nicht so das Problem oder die Herausforderung mit sichtbar zu werden. Ich glaube, die sind schon sichtbar und die und die Gäste wissen die auch zu finden. Einzelhandel, regionale Betriebe und so weiter. Aber die haben eine andere Herausforderung und das sind nämlich die Google Bewertungen. Dann hab ich auch sofort erste Frage für dich, wie wichtig sind Google Bewertungen für den Erfolg von meine Kunden, Jonas? Absolut sehr, sehr wichtig, weil die oder jeder, der vorher online bucht bei Hotel, wo er noch nicht gewesen ist oder bei einem Restaurant, informiert sich in der Regel über Google. Erst mal im ersten Schritt, welche Restaurant, welche Hotels sind hier in der Neo oder in dem Ort, wo ich danach suche? Dann wird geschaut, okay, wie sehen die Google Bewertungen aus? Und natürlich hat das auch Einfluss auf das Google Ranking, also an welcher Position steht man in der Google Suche, umso mehr Bewertungen man hat, umso wahrscheinlicher ist es auch, dass man weiter vorne steht. Das heißt, man hat erst mal bessere Positionen und im zweiten Schritt, umso besser die Bewertung, umso mehr Bewertungen man hat, umso mehr Anrufe, umso mehr Buchungen bekommt man am Ende auch für sein Hotel, für sein Restaurant. Genau, genau, weil ich hab mal gelesen, dass 91 Prozent der Kunde oder der Gäste glaube der Google Bewertungen genauso gut wie Empfehlungen von Familie und Freunden. Stimmt das? Dem würd ich absolut zustimmen. Vor allem, wenn man sehr viele Bewertungen hat, wenn diese Bewertungen auch sehr ausführlich sind, wenn die Kunden, die einen bewerten, dann sieht man bei Google immer schön, wie viele Bewertungen haben die denn in der Vergangenheit schon abgegeben. Da gibt's auch viele, die schauen dann, okay, wo hat der vorher schon mal bewertet? Wie hat der vorher bewertet? Und das hat schon sehr großen Einfluss und ist dann wie eine Empfehlung von guten Freund, wo man sagt, wenn der mich hier in das Restaurant schickt, ich vertrau ihm oder eben bei Google, wenn hier schon 400 Personen vor mir gewesen sind, die das denen das Essen auch geschmeckt hat, dann wird mir das wohl auch schmecken. Ja, genau, genau. Und das ist natürlich schon wichtig. Und ich glaube auch, in dem Sinn Sinne kann die Digitalisierung mit Kunden- oder Gästefreundlichkeit, die persönliche Beziehung, kann einen anderen ergänzen und sogar auch noch unterstützen, glaube ich. Ja, wenn wir dann gleich auf nächste Punkt kommen, ja, die die die größte Sorge oder die größte Herausforderung, die ich ganz oft von meinen Kunden höre, ist, ja, dann haben wir etwas gemacht und wenn wir nicht aufpassen, folgt sofort eine negative Google Bewertung. Ja. Das ist schon Angst, die unsere in meinem Kunde haben. Wie kann ich damit umgehen? Ja, absolut wichtig ist, da pro aktiv zu sein oder schnell zu reagieren. Also man kann sich bei Google zum Beispiel proaktiv einrichten, dass man zum Beispiel eine E-Mail bekommt, wenn eine Bewertung eingeht. Dann kann man immer sehr schnell reagieren, weil die E-Mails checkt man ja meistens täglich, auf täglicher Basis, vor allem, wenn man darüber auch Reservierungen reinbekommt. Und wenn dann eine negative Bewertung eintrifft, dass man diese prüft, schaut, okay, ist die nachvollziehbar? Warum wurde so bewertet? Das dann nachzuvollziehen, wenn man das nicht genau weiß, eben mit Mitarbeitern dann auch abzuklären und dann möglichst schnell und herzlich, gastfreundlich auch darauf zu antworten, auch wenn man vielleicht ja im ersten Moment mal bisschen getroffen ist und sagt, wir geben doch immer alles, wir machen doch top Essen oder wir bieten doch top Service, kann es immer mal zu Fehlern kommen. Also selbst, ich würd sagen, jedes Tophotel, jedes Top Restaurant hat mal eine schlechte Bewertung. Das lässt sich, glaub ich, gar nicht verhindern und da einfach schnell zu antworten und auch offen zu antworten. Also nicht abblocken oder sagen, nee, das stimmt alles nicht, sondern wirklich ganz freundlich zu antworten, vielleicht auch noch mal einzuladen, auf Telefongespräch einzuladen oder zum Essen noch mal einzuladen. Da ja möglichst das Lesen natürlich auch die potenziellen Kunden, die sich informieren, lesen dann eine schlechte Bewertung und wenn sie dann ihre Antwort sehen, die dann auch sehr aufgeschlossen ist, sehr freundlich ist, dann wirkt diese negative Bewertung eher noch sympathisch oder noch positiv, als wie wenn man nur 5 von 5 Sternen hätte, wenn dann auch mal was Negatives dabeisteht, wo sie zu beantworten, ist das sehr, sehr gut. Also Ja, das ist Jonas, das ist sehr interessant, wie Du sagst, weil wir haben natürlich auch immer noch bestimmtes Ego, was wir mit Und ich weiß noch genau zur Zeit, dass ich selber in 1 Rezeption gearbeitet habe aufm Campingplatz. Und wenn da eine negative Bewertung kam, dann haben wir geguckt, wann der Gast da war. Und da war ich auch immer froh, wenn ich an dem Tag keine dass es wenigstens nicht auf mich bezogen ist, aber dass wir dann auch ohne, ja, wie soll man das sagen, dass man quasi sehr freundlich zurückantwortet, dass man quasi diese negative Bewertung bisschen entschärfen kann. Genau. Genau. Absolut. Hat sone negative Bewertung, hat das auch Konsequenzen in Google, wenn ich zum Beispiel immer eine 4.9 hatte? Und da jetzt, ja, wir haben eine schlechte Woche in Betrieb, es läuft einfach nicht so richtig und da kommen so 5, 6 Kugelbewertungen. Was bedeutet das für meinen Kunden? Also aus aus Google Sicht, sag ich mal, ich sag mal, aus der Sichtbarkeit kann das einen negativen Einfluss haben, wenn Google feststellt, okay, die letzten Wochen kommt dann nur negatives Feedback rein, bei der Konkurrenz kommt aber weiterhin positives Feedback rein, dann kann es schnell passieren, dass sich da auch Positionen verschieben und der Mitbewerber vor einen kommt in der Google Suche. Das heißt, man sollte schnell reagieren, einmal mit 1 Antwort auf die Bewertung, aber auch schauen, hey, wie wie kriegen wir das gelöst, das die Herausforderung, dass wir auf einmal so viele negative Bewertungen bekommen. Ja, genau. Das bedeutet, dass den Punkt können wir halt nicht über Google lenken. Wir können nur sorgen, dass der Service dann einzigartig sein wird, dass wir quasi wieder neue positive Bewertungen bekommen. Und wie wichtig ist die Aktualität? Gerade hast Du schon bisschen erwähnt und Anzahl der Bewertungen für den Erfolg ein Unternehmen. Wie wichtig ist Auch wieder sehr, sehr wichtig, weil wenn jemand oder zum Beispiel das Unternehmen hat in der Vergangenheit viele Bewertungen bekommen, aktuell bekommt sie aber gar keine Bewertungen mehr und dann geht der potenzielle Kunde auf die Bewertungen, schaut sich die an und sieht, okay, die sind ein Jahr her, die sind 2 Jahre her, die sind 9 Monate her. Aber in den letzten Tagen, in den Wochen gab es hier keine Bewertungen mehr. Das hinterlässt dann irgendwie son Geschmäckle, sag ich mal, wo man sich vielleicht fragt, okay, warum kommen hier keine Bewertungen mehr? Ja, ich sag mal, es verändert sich natürlich auch im Unternehmen immer viel. In Jahr ist schon mal viel passiert, man hat vielleicht andere Bedienungen wieder drin, man hat vielleicht eine ganz andere Speisekarte, man hat im Hotel auch vielleicht ganz anderes Servicepersonal und da sollte man immer schauen, dass man regelmäßig und proaktiv auch die Kunden anspricht und bittet, Bewertungen zu hinterlassen, dass die immer aktuell sind. Der potenzielle Kunde liest, hey, hier ist immer alles aktuell und die Authentizität der Bewertungen auch sehr aktuell sind. Also weil es gibt Veränderungen im Unternehmen, der Service ändert sich, die Speisekarte ändert sich vielleicht und dass man da auch immer aktuelle Erfahrungen, Bewertungen drin hat, weil jemand vor einem Jahr hat vielleicht eine ganz andere Speisekarte vor sich gehabt, wie jemand, der jetzt heute im Restaurant sitzt und dann passt auch vielleicht nicht zu der Erfahrung, die der potenzielle Kunde jetzt im Restaurant, im Hotel oder im Einzelhandel dann hat. Ja, genau. Da kommen sofort 2 Fragen bei mir aus Sicht, weil Onlinemarketing. Kannst Du uns einen Tipp geben, was meine Kunde machen kann, dass diese Kunde schneller und auch aktiv eine Google Bewertung hinterlassen? Ja. Und was ich auch wichtig finde, aber die Frage würde ich gleich auch noch mal wiederholen, ist, wie kann ich dafür sorgen, dass meine Google Bewertungen quasi auch das vertrete, was ich gerne ausstrahlen möchte für meine Zielkunde? Ja. Kannst Du, aber das hat dann online. Ich muss genau wissen, was meine Wunschkunde braucht. Aber letztendlich will ich das auch genau zurücksehen in meine Cooko Bewertungen. Ja. Das erste Frage erst mal, hast Du Tipp, wie meine Kunden noch aktive Google Bewertungen bekommen können? Ja. Ein sehr, sehr guter Tipp ist, wenn man zum Beispiel mit QR Codes arbeitet, also dass man wie 'n QR Codes hat in seinem Restaurant, im Hotel oder im Einzelhandel irgendwie, wo man sagt, hey, Codes Google Bewertungen hinterlassen mit einem Vorteil für den für den Kunden. Also zum Beispiel könnte das sein, Espresso aufs Haus oder es gibt Eis aufs… *(Transcript truncated. Full episode: https://kunden-erlebnis.de/podcast/75-in-gespach-mit-dem-google-experten-jonas-jakobs)* --- ### Digitalisering: Vloek of Zegen voor Klantbeleving? [Nederlands] URL: https://kunden-erlebnis.de/nl/podcast/74-digitalisierung-fluch-oder-segen Published: 2024-09-02 In deze aflevering onderzoekt de host hoe digitalisering in bedrijven soms ten koste gaat van persoonlijke aandacht en gastvrijheid. Aan de hand van herkenbare voorbeelden , een terras, een opticien en een gemeentehuis , laat ze zien hoe medewerkers zo gefocust raken op systemen en planning, dat ze kansen missen om klanten echt te zien, te horen en te verrassen. De kern van de boodschap: technologie is een krachtig hulpmiddel, maar de menselijke verbinding is wat klanten doet terugkomen én anderen aanbeveelt. Met vier concrete tips legt ze uit hoe digitalisering en gastvrijheid hand in hand kunnen gaan , van gepersonaliseerde klantdata tot het slim inzetten van Google-reviews en social media. **Transcript** In hoeverre is de digitalisering zo belangrijk geworden dat we de klant of gastvrijheid eigenlijk een beetje vergeten en daarmee misschien ook de upselling, de aanvullende verkoop zeg maar, vergeten aan te bieden. Hallo lieve luisteraars van mijn podcast. Heel hartelijk dank dat jullie er weer bij zijn en dat mijn podcast echt zo goed beluisterd wordt. Dat is echt niet normaal. Dat maakt me trots. Dat maakt me echt gelukkig. En ja, ik verheug me er altijd op als ik zie dat zoveel mensen de podcast blijven beluisteren. Nogmaals bedankt. En vandaag heb ik het over digitalisering. En in hoeverre is de digitalisering in jouw bedrijf belangrijker geworden dan de persoonlijke aandacht die je je klanten eigenlijk zou moeten geven? In hoeverre is dat misschien een beetje slechter geworden doordat de digitalisering is toegenomen, wat enerzijds natuurlijk heel goed is, maar anderzijds dat daardoor de klant of de gastvrijheid of de persoonlijke aandacht minder is geworden. En waarom kom ik dit keer op dit onderwerp? Sowieso vind ik digitalisering heel spannend en interessant, omdat het in 2024 niet meer weg te denken is uit onze samenleving en dat is ook heel oké, omdat ik ook gebruik maak van digitalisering en ik geloof ook dat digitalisering samen kan gaan. Maar heel vaak merk ik ook dat de persoonlijke aandacht in principe een beetje afneemt. En ik kan je een voorbeeld geven. En dat was, we waren, en dat hebben jullie ook heel vaak meegemaakt, daar ben ik honderd procent van overtuigd. Je zit op een terras en je wilt graag iets bestellen, eten of een drankje. En dan komt er een servicemedewerker aan, man of vrouw, dat maakt uiteindelijk niet uit. En die vragen dan wat je wilt hebben en die halen dan zo'n apparaatje uit hun zak en typen dat dan tegelijkertijd in. Dat is natuurlijk heel handig. Het is heel goed dat dat tegenwoordig zo gedaan kan worden. Maar als ik dan bijvoorbeeld een kopje koffie bestel en een cappuccino en als die medewerker, die servicemedewerker, en ik weet dat die meer aan zijn of haar hoofd heeft dan alleen wij als gasten, dan na tien minuten terugkomt en vraagt, ja, voor wie was de cappuccino en voor wie was de koffie? Op zich is daar helemaal niets mis mee, maar ik heb het gevoel dat we door de digitalisering zo gewend zijn geraakt om gewoon de bestelling van de gast in te typen en bijvoorbeeld niet meer het voorstel te doen, oh, bij dat kopje koffie hoort dit goed. We hebben nu ook gloednieuwe verse cake. We hebben nu net verse appelcake. Of als het bijvoorbeeld bessenseizoen is en er worden heel veel bessen geplukt. Oh, we hebben nu cake met heel verse bessen. Want dat is de persoonlijke aandacht die dan soms eigenlijk een beetje in het water valt. Niet altijd, maar het kan zijn. En het is natuurlijk heel goed dat je als bedrijf eens nagaat in hoeverre de digitalisering zo belangrijk is geworden dat je de klant of de gastvrijheid een beetje vergeet en daarmee misschien ook de upselling, de aanvullende verkoop zeg maar, vergeet aan te bieden of dat het persoonlijke gewoon wegvalt. Of dat heb je ook bijvoorbeeld. Mijn man moest naar de opticien omdat zijn bril kapot is. En hij heeft twee brillen. Hij heeft een werkbril en hij heeft een bril die hij normaal altijd draagt, in het weekend of als hij niet werkt. En de bril die hij normaal altijd draagt als hij niet werkt, die is kapot en we worden in de winkel heel vriendelijk ontvangen, echt. Ze zijn zo ontzettend aardig en meteen worden ook mijn bril en de bril van mijn man schoongemaakt, de bril aangenomen en ik was een beetje aan het rondkijken, omdat ik een beetje twijfelde of ik niet een nieuwe bril zou moeten kopen, een nieuw montuur. En misschien moesten mijn ogen ook eens gecontroleerd worden. En John wilde eigenlijk ook misschien eens kijken of zijn werkbril misschien ook nieuwe glazen nodig had. Ze had waarschijnlijk, we kwamen daar zonder afspraak. En ze heeft ons echt heel goed geholpen. Begrijp me echt niet verkeerd. Maar daarna kwam er een beslissende afspraak. We kwamen er een beetje tussendoor. En haar hoofd was, denk ik, al bij de volgende afspraak, want ze had helemaal niet in de gaten dat ik een paar brillen aan het passen was. En ze zei meteen, nee, maak gewoon een afspraak, dan kunnen we je glazen bekijken, dan kunnen we je ogen nog eens controleren. En misschien kun jij dan ook meekomen? Want ik zag net dat u een paar monturen aan het passen was. Dan heb ik meer tijd voor u en dan kunt u misschien ook nog, hè, zo gewoon de klant even gezien hebben. Maar ze was zo bezig met haar afspraak die daarna of zo meteen zou komen. En ik, zoals ik al zei, ik wil geen verwijt maken, want ik kan dat heel goed begrijpen. Maar in dit geval is de digitalisering eigenlijk al bij de nieuwe klant en ze heeft eigenlijk niet gezien, hoewel ze in de winkel was, dat ik de monturen aan het passen was. En ik had ook nog een vraag gesteld over de monturen, waar ze helemaal niet meer op inging. En ik ben dan, mijn man is de week daarna naar de afspraak gegaan en ik ben ook niet meegegaan, omdat ik daarna dacht, heb ik eigenlijk een nieuwe bril nodig? Nee, ja, het is weer, ja, ik bedoel. Maar als ze hem daar nog eens persoonlijk op had aangesproken, dan was ik zeker meegegaan en ik schat zestig, zeventig procent dat ik dan een nieuwe bril had gekocht. En dat zijn dit soort voorbeelden waarbij je kunt denken, hé, de digitalisering, we willen alles gepland hebben, alles moet eigenlijk van tevoren voorzien worden. We moeten alles gepland hebben. En daardoor vergeten we heel vaak het spontane. Ook bijvoorbeeld een voorbeeld, ik kwam eens bij het gemeentehuis, het stadhuis bij de publieksbalie en ik had geen afspraak gemaakt. En die mevrouw was ook echt een beetje overweldigd, omdat ik geen afspraak had gemaakt, omdat ze zich schuldig voelde, want ik moest dan eigenlijk weer naar huis. Dat gaf haar geen goed gevoel. Maar ze had op dat moment ook niet in haar hoofd een alternatief dat ze me kon aanbieden om me op dat moment een beetje gerust te stellen of mee te denken voor een nieuwe afspraak bijvoorbeeld. Ze stuurde me gewoon naar huis, en daarmee wil ik eigenlijk zeggen, in hoeverre is de digitalisering aanwezig in jouw bedrijf zodat de klant- en gastvriendelijkheid minder wordt. En daarmee wil ik jullie een paar tips geven, want het is zo snel gedaan. En zoals ik al zei, de voorbeelden die ik net noemde van het terras en van de opticien en van het stadhuis, dat waren allemaal geweldige medewerkers, absoluut. En ik zou daar ook weer naartoe gaan, maar het was nu geen unieke prestatie of ik was als klant of als gast nu niet zo enthousiast dat ik er per se weer naartoe zou moeten gaan. Ja, het stadhuis kun je natuurlijk niet omheen, want dat is er maar één. Maar zoals ik al zei, dat is toch wel interessant. En hoe kan ik daar. En dat gaat heel vaak met hele kleine stapjes waarbij je de relatie met de klant of de gast kunt opbouwen, zodat je het al uniek maakt. Want eerlijk gezegd, natuurlijk leven we inmiddels in een samenleving waar alles snel. Ja, alles heeft te maken met tijd, gemak en geld. Maar toch willen we als mensen ook graag gehoord en gezien worden en met echte aandacht geholpen worden. En daarmee kun je ook het verschil maken. Want als jij dat niet doet, ja, zoals die servicemedewerker of de opticien, als jij je daarmee niet onderscheidt van de concurrentie, dan heeft de klant eigenlijk ook helemaal geen reden om nog een keer bij jou terug te komen. En uiteindelijk, als een klant zo ontzettend blij is in jouw winkel, dan zijn dat de klanten die mond-tot-mondreclame maken. En de eerste tip, want ik wil vandaag vier tips meegeven, waarmee jullie ervoor kunnen zorgen dat de digitalisering en de menselijkheid heel goed samen kunnen gaan. En het eerste is, het menselijke aspect blijft beslissend, want uiteindelijk kunnen we alles digitaliseren, maar de menselijke verbinding die moet blijven. Ondanks alle technologische vooruitgang blijft de menselijke verbinding de kern van klant- en gastvriendelijkheid. Mensen herinneren zich de persoonlijke aandacht en de empathie die jij hebt getoond, die onthouden ze dat. En wat ik heb ervaren, welk gevoel heb jij de klant of de gast gegeven? Dat blijft altijd en dat kan nooit vervangen worden door technologie. Daarom is die servicemedewerker die dan het apparaatje pakt, helemaal geen probleem. Het is gewoon makkelijk. De bestelling gaat meteen naar de keuken en kan dan ook gemaakt worden. Maar vergeet niet, bijvoorbeeld de klant eens aan te kijken en misschien eens te vragen, ah, we hebben nu heel lekkere koffie. Die is, hè, we hebben net nieuwe bonen gekocht of bij de koffie is het bijvoorbeeld ook heel lekker om cake te eten, omdat dat de koffie nog extra lekker maakt. En vergeet niet wie de cappuccino heeft besteld en wie de gewone zwarte koffie heeft besteld. En als je dan terugkomt en zegt: ah, de zwarte koffie voor u, dan heb ik als gast het gevoel: ah, hé, die was er echt bij. Die wist nog dat ik de cappuccino had besteld. En dat is precies wat het ook uniek maakt, want ook al gaat het om technologie, het menselijke aspect blijft doorslaggevend. 1. 2, Mond-tot-mondreclame blijft onbetaalbaar. De kracht van mond-tot-mondreclame wordt echt nog steeds onderschat. En dat hangt eigenlijk samen met het eerste punt: mond-tot-mondreclame ontstaat alleen wanneer een klant of gast zich uniek behandeld voelt. Dat betekent een ervaring die hij heeft opgedaan, het gevoel dat jij hem hebt gegeven, dat je zegt: hé, ik heb zo meteen een afspraak, daarom kan ik nu niet met haar de glazen controleren, ik kan ze ook niet voor u nakijken. Ik heb net gezien dat u een montuur hebt gepast voor een nieuwe bril. Ik zou het geweldig vinden als we voor volgende week een afspraak kunnen maken. Dan heb ik tijd voor u en dan ben ik er echt, dan ben ik er helemaal voor u en dan kan ik al uw vragen beantwoorden. Nu is mijn man gewoon alleen gegaan en heeft simpelweg nieuwe glazen besteld en ik heb geen montuur gekocht. En daarom, als je iets unieks doet, of net zoals bij de servicemedewerkers, de taart nog een keer extra te benoemen, of: we hebben hier net vers gebrande koffie voor u. Maak het een beetje bijzonder. Vertel er wat bij, want dan heeft die klant of gast het gevoel dat hij of zij een unieke beleving heeft. En die mond-tot-mondreclame is onbetaalbaar. Geen enkele marketingstrategie, geen enkele advertentie kan tippen aan mond-tot-mondreclame van klanten of gasten die gewoon tevreden zijn. En het derde punt is: technologie als ondersteuning, niet als vervanging. Hé, vraag je jezelf af of je gewoon doet wat de klant of gast vraagt, of zet je een stap extra? Als je alles invoert in jouw systeem, ondersteunt dat je. Maar zet gewoon die extra stap en zorg ervoor dat de technologie niet de overhand neemt, dat jijzelf als mens er ook nog bent, dat je de gast als het ware ziet en hoort en dat je hem of haar met oprechte aandacht behandelt. Ken bijvoorbeeld de naam. En daarvoor is technologie natuurlijk ontzettend nuttig. In bepaalde systemen kun je namen invoeren. Je kunt invoeren wat de klant de vorige keer heeft gekocht. Nu gaat dat natuurlijk niet in de bediening. In een hotel kan dat al gedaan worden, bij een opticien zeker. Er zijn heel veel bedrijven, maar gebruik het systeem in ieder geval zodat je later, of wanneer de klant terugkomt, weet wat die klant heeft gekocht. Het is zo fijn wanneer ik ergens een winkel binnenkom en ze weten precies wat ik de vorige keer heb gedaan. Dat is een gevoel, dat is erkenning. Erkenning, en dat maakt het echt, echt uniek. Dan kun je technologie als ondersteuning gebruiken en niet als vervanging. En het vierde punt is gewoon mond-tot-mondreclame en digitalisering samen laten versmelten, samen laten gaan. Bijvoorbeeld social media. Je kunt op social media bijvoorbeeld klantbeoordelingen terugplaatsen: hé, luister, hier was een klant en die was zo ontzettend tevreden. Daar kun je klantervaringen delen. Want uiteindelijk is het ook zo,… *(Transcript truncated. Full episode: https://kunden-erlebnis.de/nl/podcast/74-digitalisierung-fluch-oder-segen)* --- ### Digitalisierung: Fluch oder Segen für Kundenfreundlichkeit? [Deutsch] URL: https://kunden-erlebnis.de/podcast/74-digitalisierung-fluch-oder-segen Published: 2024-09-02 In dieser Episode dreht sich alles um eine zentrale Frage: Verdrängt die Digitalisierung die Gastfreundlichkeit? Anhand konkreter Alltagsbeispiele , vom Café über den Optiker bis zum Bürgerbüro , zeigt die Podcasterin, wie leicht persönliche Aufmerksamkeit im digitalen Trubel verloren geht. Gleichzeitig liefert sie vier praxisnahe Tipps, wie Technologie und Menschlichkeit Hand in Hand gehen können. Die Verbindung von Strategie und Werkvloer , von der Diagnose über Datenkopplung bis zur Verhaltensübersetzung und Prozessverankerung , macht den Unterschied zwischen einem zufriedenen und einem begeisterten Kunden. Wer diesen Schritt mehr geht, profitiert von unbezahlbarer Mundpropaganda und echten Stammkunden. **Transcript** Inwiefern ist die Digitalisierung ist die so wichtig geworden, dass wir quasi den Kunde oder Gastfreundlichkeit quasi bisschen vergessen und damit vielleicht auch mal der Upselling, noch mal grad Zusatzverkauf zum Beispiel, das dann vergessen an zu anzutragen. Hallo liebe Zuhörer für meinen Podcast. Vielen lieben Dank, dass ihr wieder dabei seid und dass mein Podcast wirklich so gut gehört wird. Das ist wirklich nicht normal. Das macht mich stolz. Das macht mir wirklich glücklich. Und ja, ich freu mich immer auf jeden Fall, wenn ich sehe, dass so viele Leute den Podcast immer anhören. Danke schön noch mal. Und jetzt ist heute habe ich Digitalisierung. Und inwiefern ist die Digitalisierung in deinem Betrieb wichtiger, dann quasi die persönliche Aufmerksamkeit, die Du deiner Kunde eigentlich geben sollte? Inwiefern ist das vielleicht bisschen schlechter geworden, dass die Digitalisierung mehr geworden ist, was einerseits natürlich total gut ist, aber andererseits, dass das dass dadurch quasi der Kunde oder Gastfreundlichkeit oder die persönliche Aufmerksamkeit weniger geworden ist, weil und wieso komme ich dieses Mal auf das Thema? Sowieso finde ich Digitalisieren total spannend und interessant, weil es ist heutzutage 2024 ist es nicht mehr wegzudenken in unserer Gesellschaft und das ist auch ganz in Ordnung und das ist auch ganz okay, weil ich benutze auch die Digitalisierung und ich glaube auch, dass Digitalisierung zusammengehen kann. Aber ganz oft merke ich auch, dass dann die persönliche, die Aufmerksamkeit im Prinzip bisschen runtergeht oder weniger wird. Und ich kann dir zum Beispiel ein ein Beispiel nennen. Und das war, wir waren oder und das habt ihr auch so ganz oft erlebt, da bin ich 100 Prozent überzeugt. Du sitzt auf Terrasse und Du würdest gerne etwas Essen bestellen oder Getränk bestellen. Und da kommt ein Servicemitarbeiter kommt da an oder Mitarbeiterin, ist letztendlich egal. Und die fragen dann gerne, was Du haben möchtest und die holen dann son son Gerät eigentlich aus der Tasche und die tippen das dann tatsächlich dann auch gleichzeitig ein. Das ist natürlich total bequem. Das ist ganz, ganz, ganz gut, dass das mittlerweile so gemacht werden könnte. Aber wenn ich dann zum Beispiel eine Tasse Kaffee bestelle und einen Cappuccino und wenn dann diese Mitarbeiter, diese Servicemitarbeiter und ich weiß, da hat mehr am Kopf, dann nur allein uns als Gäste. Und die kommt dann nach 10 Minuten zurück und fragt dann, ja, für wen war die Cappuccino und für wen war der Kaffee? An sich ist da gar nix verkehrt an, aber ich hab das Gefühl, dass mit dieser Digitalisierung, dass wir so gewohnt sind, einfach den Auftrag, die grad diese Gast macht, den einfach so einzutippen und zum Beispiel nicht noch mal den Vorschlag zu machen, oh, bei den Tasse Kaffee, das ist gut. Wir haben jetzt auch neue ganz frische Kuchen, ja. Wir haben ganz frische Apfelkuchen jetzt gerade. Oder wenn es zum Beispiel Beerenzeit ist und da werden ganz viele Beeren gepflückt. Oh, wir haben jetzt Kuchen mit ganz frischen Beeren. Weil, und das ist die die die persönliche Aufmerksamkeit, geht dann manchmal eigentlich bisschen die Bach runter. Nicht immer, aber das könnte sein. Und das ist natürlich total gut, dass man als Betrieb mal nachschaut, inwiefern ist die Digitalisierung ist die so wichtig geworden, dass wir quasi den Kunde oder Gastfreundlichkeit quasi bisschen vergessen und damit vielleicht auch mal der Upselling noch mal grad Zusatzverkauf zum Beispiel, das dann vergessen an zu anzutragen oder dass halt das Persönliche weggeht. Oder das hat man zum Beispiel auch. Mein Mann musste zum Optiker, weil seine Brille kaputt ist. Und er hat 2 Brillen. Der hat eine Arbeitsbrille und er hat eine Brille, die er normalerweise immer trägt oder im Wochenende oder wenn er nicht arbeiten ist. Und die die Brille, die er normalerweise immer trägt, wenn er nicht arbeitet, ist er da kaputt und wir kommen da im Geschäft total freundlich empfangen, wirklich. Die sind so was von nett und sofort auch meine Brille und die Brille von meinem Mann sauber gemacht, die Brille angenommen und ich war son bisschen so angucken, weil ich war son bisschen zweispaltig, ob das ich nicht noch eine neue neue Brille kaufen soll, ein neues Gestell. Und vielleicht müssen meine Augen mal überprüft werden. Und John wollte eigentlich vielleicht auch noch mal gucken, ob das seine Arbeitsbrille vielleicht auch neue Gläser brauchte. Und sie hat wahrscheinlich, wir sind da gekommen, ohne Termin. Und sie hat uns total gut geholfen. Versteh mich, wirklich nicht falsch. Aber nachher kam entscheidenden Termin. Wir kamen da bisschen zwischendurch. Und sie war mit ihrem Kopf, war sie, denke ich, schon beim neuen Termin, weil sie hat gar nicht aufgemerkt, dass ich paar Brille ausprobiert habe. Und sie hat sofort gesagt, nein, mach einfach Termin, dann können wir halt deine Gläser mal schauen, dann können wir deine Augen noch mal prüfen. Und vielleicht kannst Du dann auch mitkommen oder können Sie dann auch mitkommen? Weil ich gerade gesehen, Sie haben paar Gestelle ausprobiert. Hä, dann hab ich etwas mehr Zeit für Sie und dann können Sie vielleicht auch noch, hä, so einfach mal der Kunde gesehen haben. Aber sie war so mit ihrer, ja, Termin, der nachher oder der gleich kam. Und ich, wie gesagt, ich wollte keinen Vorwurf machen, weil ich kann das voll und ganz verstehen. Aber in diesem Fall ist die Digitalisierung, das eigentlich quasi schon bei der neue Kunde ist und dass sie quasi nicht gesehen hat, obwohl sie im Geschäft war, dass ich die Gestelle ausprobiert haben. Und ich hatte auch noch mal eine Frage gestellt wegen den Gestelle, ist sie da gar nicht mehr auf eingegangen? Und ich bin dann, mein Mann ist die Woche drauf, ist zum Termin gegangen und ich bin auch nicht mitgegangen, weil ich dann nachher gedacht habe, ja, brauch ich eigentlich eine neue Brille? Nee, ja, ist wieder, ja, ich meine Aber wenn sie ihn da noch mal persönlich auf angesprochen hatte, dann hatte ich bestimmt mitgekommen und ich achte die ganze 60, 70 Prozent, dass ich dann eine neue Brille gekauft hätte. Und das sind so Beispiele, wovon man denken kann, hey, die Digitalisierung, wir wollen alles geplant haben, alles muss eigentlich vorhin vorhin gesehen werden, ja. Wir müssen alles geplant haben. Und dadurch vergessen wir ganz oft das Spontane. Auch zum Beispiel ein Beispiel, ich bin mal beim Gemeindehaus gekommen, Rathaus beim Bürgerbüro und hatte ich keinen Termin gemacht. Und die sind, die Sau, die war auch wirklich 'n bisschen überfordert, weil ich keine Termine gemacht hatte, weil sie hat sich sie hat sich schuldig gefühlt, weil ich musste ich musste dann quasi wieder heimgehen. Das hat ihr kein gutes Gefühl gegeben. Aber sie hatte in dem Moment auch nicht im Kopf eine eine Alternative, was sie mich anbieten könnte, mich in dem Moment bisschen zu beruhigen oder mal mitzudenken für neuen Termin zum Beispiel. Sie hat mich einfach heimgeschickt, weil und damit wollt ich eigentlich sagen, inwiefern ist die Digitalisierung bei dir im Betrieb anwesend, dass das eigentlich die Kunden- und Gastfreundlichkeit weniger wird. Und damit möchte ich euch halt paar Tipps geben, weil es ist so schnell gemacht worden. Und wie gesagt, die die Beispiele, die ich gerade von der Terrasse genannt hab und von den Optiker und vom Rathaus, das waren alle tollen Mitarbeiter, absolut. Und ich würde da auch wieder zurückgehen, aber es war jetzt keine einzigartige Leistung oder ich war als Kunde oder als Gast jetzt nicht so begeistert, dass ich unbedingt wieder dorthin gehen sollte. Ja, Rathaus kommt man natürlich nicht rum, weil das gibt es nur eine. Aber wie gesagt, das ist schon das ist schon interessant. Und wie kann ich da Und das ist ganz oft mit ganz kleinen Schritten kann man halt die Beziehung mit der Kunde oder der Gast mal aufbauen, dass man es schon einzigartig macht. Weil ganz im Ernst, natürlich leben wir mittlerweile in 1 Gesellschaft, wo alles schnell Ja, alles ist mit Zeit, Bequemlichkeit und Geld hat das zu tun. Aber trotzdem möchten wir gerne als Menschen auch gehört gesehen und mit richtiger Aufmerksamkeit geholfen werden. Und damit kann man auch den Unterschied machen. Weil wenn Du das nicht machst, ja, zum Beispiel wie diese Servicemitarbeiter oder der Optiker, wenn Du dich damit nicht abhebst von den Konkurrenz, dann hat der Kunde im Prinzip auch gar keinen Grund, noch mal wieder bei dir zu kommen. Und letztendlich, wenn ein Kunde so was von glücklich ist bei dir im Geschäft, dann sind das die Kunde, die Mund auf Mund Propaganda machen. Und der erste Tipp, die ich dann her, weil ich würde heute 4 Tipps mitgeben, wobei ihr das dafür sorgen kannst, dass dass quasi die Digitalisierung und die Menschlichkeit total gut zusammengehen kann. Und das Erste ist, der menschliche Aspekt bleibt entscheidend, weil letztendlich, wir können alles digitalisieren, aber die menschliche Verbindung, die muss bleiben. Trotz aller technologische Fortschritte bleibt die menschliche Verbindung der Kern von Kunden- und Gastfreundlichkeit. Menschen erinnern sich die persönliche Aufmerksamkeit und die Empathie, die Du gezeigt hast, die erinnere das. Und was ich erfahren habe, was für Gefühl hast Du dem Kunde oder der Gast gegeben? Das bleibt immer da und das kann nie von Technologie ersetzt werden. Deswegen die Mitarbeiter, die Servicemitarbeiter, die dann halt das Gerät holt, ist gar kein Problem. Ist einfach. Die Bestellung geht sofort in die Küche und die kann dann auch gemacht werden. Aber vergesst nicht, zum Beispiel der Kunde mal anzugucken und mal vielleicht mal zu fragen, ah, wir haben ganz leckeren Kaffee jetzt. Der ist, hä, wir haben grad neue Bohnen gekauft oder bei der Kaffee ist zum Beispiel auch sehr lecker, mal Kuchen zu essen, weil das macht der Kaffee noch extra lecker. Und vergiss nicht, wer die Cappuccino bestellt hat und wer normal wer der normale schwarze Kaffee bestellt hat. Und wenn Du dann nach hier zukommst und sagst, ah, der schwarze Kaffee für Sie und das dann dann hab ich als Gast das Gefühl, ah, hey, der war grad bei der Sache dabei. Der wusste noch, dass ich die Cappuccino bestellt hatte. Und das ist halt, was es auch einzigartig macht, ist wegen Technologie geht, aber der menschlichste Aspekt bleibt entscheidend. 1. 2, Mund auf Mund Propaganda bleibt unbezahlbar. Die Kraft der Mund zu Mund Propaganda, die wird noch wirklich unterbewertet. Und das geht eigentlich, das das geht reiblumsober von der erste Sache, die Mund auf Mund Propaganda, die kommt nur, wenn ein Kunde oder ein Gast sich einzigartig behandelt fühlt. Das bedeutet, eine Erfahrung, die er gemacht hat, das Gefühl, das Du ihm gegeben hast, dass dass dass Du sagst, hey, ich hab grade gleich Termin, deswegen kann ich jetzt mit ihr nicht die Gläser, ich kann deine auch nicht überprüfen. Ich hab grade gesehen, Sie haben etwas Gestelle oder ausprobiert für eine neue Brille. Ich würde mich riesig freuen, wenn wir für nächste Woche einen Termin machen können. Dann hab ich Zeit für Sie und dann bin ich wirklich, dann bin ich für Sie da und dann kann ich all Ihre Fragen beantworten. Jetzt ist mein Mann nur allein gegangen und hat einfach neue Gläser bestellt und ich hab kein Gestell gekauft. Und deswegen, wenn wenn wenn wenn Du halt etwas Einzigartiges machst oder noch mal grad wie mit den Servicemitarbeitern, mit den Kuchen noch mal extra zu erwähnen Oder wir haben gerade hier eine frisch gebrannte Kaffee für Sie. Mach es bisschen einzigartig. Erzähl bisschen dabei, weil dann hat diese Kunde oder Gast das Gefühl, dass sie etwas 'n einzigartige Erlebnis hat. Und diese Mund zu Mund Propaganda ist unbezahlbar. Da kann kein Marketingstrategie, da kann kein Werbung kann dagegen als Mund auf Mund Propaganda Kunde oder Gäste, die einfach zufrieden sind. Und die dritte ist Technologie als Unterstützung, nicht als Ersatz. Hey, fragst Du, machst Du einfach, was dir der Kunde oder der Gast fragt oder machst… *(Transcript truncated. Full episode: https://kunden-erlebnis.de/podcast/74-digitalisierung-fluch-oder-segen)* --- ### Warum Annahmen tödlich sind für Dein Unternehmen! [Deutsch] URL: https://kunden-erlebnis.de/podcast/73-warum-annahmen-todlich-sind-fur-dein-unternehmen Published: 2024-08-26 In dieser Folge erklärt die Trainerin, warum Annahmen und Interpretationen im Kundenkontakt gefährlich sind , und warum sie Dein Geschäft ernsthaft schädigen können. Anhand eines konkreten Beispiels aus ihrem Viermonats-Programm zeigt sie, wie ein Hotelmitarbeiter durch vorgefertigte Meinungen über einen Gast die Situation unnötig eskalieren ließ. Der Unterschied zwischen einer konkreten Beobachtung und einer Interpretation ist der Schlüssel zu professionellem Feedback und echter Kundenorientierung. Die Verbindung von Strategie und Werkvloer , von Diagnose über Verhaltensübersetzung bis zur Prozessverankerung , beginnt genau hier: beim einzelnen Mitarbeiter, der lernt, offen und neugierig zu bleiben. Mit vier praktischen Tipps kannst Du Dein Team sofort trainieren, Gäste und Kunden ohne Vorurteile zu begegnen. **Transcript** Ich sag, ja, aber gut. Das ist schön und gut, dass Du das denkst, aber ist es auch wahr? Nee, das weiß ich. Und da sag ich auch, es tut mir leid, aber Du kannst nicht in den Kopf von jemand anders gucken. Und vielleicht ist es auch mal wichtig, deine Annahme, die Du hast von diesem Gast, vielleicht mal kurz auf Seite zu stellen. Nein, von daher hatte ich auch recht, weil der Gast ist voll böse geworden und ich hatte das auch gedacht. Hallo liebe Zuhörer. Und dieses Mal hab ich den Titel gewählt, warum Annahmen tödlich sind für dein Geschäft. Und ganz klar, warum komme ich auf dieses Thema? Weil gestern hatte ich den dritten Schulungstag von meinem Viermonate Programm. Ganz kurz, ich hab Viermonate Programm, wo Mitarbeiter von unterschiedlichen Betrieben zusammenkommen. Die hab ich für Betriebe gemacht, die etwas kleiner sind, die wo ich nicht fürn ganzes Betrieb schulen kann, hab ich ein Sonderprogramm gemacht. 4 Monate lang treffen sich Mitarbeiter von unterschiedlichen Unternehmen zusammen und da behandeln wir 4 Monate lang, wie die die Gastfreundlichkeit oder Kundefreundlichkeit erhöhen können. Und das Tolle daran ist, dass dann auch unterschiedliche Betriebe zusammenkommen, wo auch noch natürlich einen tollen Erfahrungs Erfahrungsaustausch stattfindet und wo auch Betriebe, die vielleicht sagen, ich hab ich möchte gerne einen Mitarbeiter, die total gut ist, möchte ich gerne noch mal extra schulen. Und gestern hatte ich den dritten Tag und an diesem Tag haben wir Feedback besprochen. Und Feedback ist nicht nur allein intern in den Betrieben total wichtig zwischen den Kollegen untereinander, Aber auch gutes Feedback geben können an Kunden und Gäste ist auch gut, wenn zum Beispiel etwas passiert, was halt nicht gestattet oder erlaubt ist und das auf eine gute Art und Weise sage, ist natürlich total wichtig. Und wenn wir Feedback behandeln, ist es natürlich ist das Thema Annahmen, Interpretationen und konkrete Wahrnehmung ist natürlich etwas, was in Besonderes wichtig ist. Weil ganz oft haben wir natürlich unterschiedliche Annahme oder Interpretationen im Kopf. Und wenn wir die dann auch reflektieren zu den Gast oder zu der Kunde, dann ist das natürlich wirklich, das ist tödlich, weil das sind deine Annahmen. Und Du kannst nur allein etwas zurückgeben an einen Kunde, Gast oder Kollegen, wenn das reine Beobachtungen sind, ganz klare Beobachtungen Beobachtungen, die auf jeden Fall ein Fundament haben in ein Verhalten. Und eine Übung, die ich dann auch immer ganz gerne benutze, ist eine Übung in der Schulung. Dann spiel ich quasi spiel ich einen Gast und ich bin in dem Moment bin ich böse, ich bin am Telefonierer und ich rede laut und ich lauf hin und her und ich zäufe mal und ich roll mit meinen Augen und ich ich bin wirklich, ich bin ein unangenehme Gast oder Kunde. Und dann frag ich den Mitarbeiter auch immer aufzuschreiben, was die sehen. Und wenn ich dann zurückkomme und ich frag dann, was die gesehen habe, krieg ich natürlich nur allein zu hören, ich bin gestresst, ich bin böse, ich hab keinen Respekt vor andere Menschen. Und dann kommen wir natürlich aufn Punkt, was sind Annahme, Interpretationen und was ist ein konkrete Beobachtung? Und ganz im Ernst, ich kann sagen, 95 Prozent der Teilnehmer sagen nicht, ich seh eine Frau mit dem Telefon in der Hand. Ich seh eine Frau, die die ganze Zeit ziemlich in einen schnellen Schritt hin- und herläuft. Die sagen nicht, ich seh eine Frau mit rollenden Augen. Ich seh eine Frau, die seufzt. Nee, die sagen, ich seh Stress. Ich seh ein Böse. Und alles, das sind alles Interpretationen. Und den Unterschied zwischen ein Annahme, eine Interpretation und eine konkrete Beobachtung ist total wichtig, aber das ist der Basis, die wir brauchen, letztendlich ein guten Feedback zu geben. Und da war ein Mitarbeiter von Hotel war dabei und der hat gesagt, ja, ich hatte letzte Woche hatte ich einen Gast. Son Gast, weißt Du, die immer alles will, die Sachen will, die gar nicht möglich sind. Und dieser Gast wollte unbedingt ein Tease haben, die schon reserviert war für eine Familie. Und der Gast hat es einfach nicht verstanden. Ja klar, hat er gesagt, der Gast hat natürlich nicht verstanden, weil das ist son Gast, die immer alles will, die auch immer lautet und die immer das erreichen will, was er oder sie gerne möchte. Dann hab ich auch zu ihm gesagt, aber das sind alles Interpretationen von dir. Hast Du mal gefragt, warum der Gast unbedingt diesen Tisch haben will? Nein, weil ich weiß einfach, dass diesen Gast, das ist son Gast, die wir einfach alles haben, was andere Menschen auch haben. Und das ist son son Gast, die wollen einfach viel. Ich sag, ja, aber gut. Das ist schön und gut, dass Du das denkst, aber ist es auch wahr? Nö, das weiß ich. Und da sag ich auch, es tut mir leid, aber Du kannst nicht in den Kopf von jemand anders gucken. Und vielleicht ist es auch mal wichtig, deine Annahme, die Du hast von diesem Gast, vielleicht mal kurz auf Seite zu stellen. Nein, weil nachher hatte ich auch recht, weil der Gast ist voll böse geworden und ich hatte das auch all gedacht. Aber da hab ich auch gesagt, was hat der Gast eigentlich, was hat dieser Gast gemacht? Ja, der wollte Tisch haben, was nicht ging, weil die hat mich schon reserviert. Sag ich, das, was hier ist hier letztendlich das Problem? Der Gast will einen Tisch haben, die reserviert ist. Das ist das Problem. Aber die ganze Interpretationen, die Du im Kopf holst, die weißt Du gar nicht. Du weißt nicht, ob das der Gast immer alles haben will, was er will. Du weißt nicht, dass er von oben nach unten herab ist oder dass Du das Gefühl hast, dass Du dich, dass er dich nicht respektiert. Das das das ist kein ganz klare Beobachtung. Was ist die ganz klare Beobachtung? Die ganz klare Beobachtung ist nix anderes, dass der Gast vielleicht für dich in kein kein freundliche Art und Weise gesagt hat, dass er gerne diesen Tisch will. Das ist, was passiert. Und all das andere, was Du im Kopf holst, dass er von oben herab ist, dass er böse ist, dass es ein Gast ist, die total viel will, dass er Das ist alles, was bei dir im Kopf spielt. Und dass das bei dich etwas auflöst, ist etwas anders. Aber das ist keine reine Beobachtung. Und wenn wir dann nur allein ausgehen von diese Interpretation und Annahme, dann kann das dann auch tatsächlich tödlich sein. Weil was ist was ist eine Annahme? Eine Annahme ist, ist, dass der Gast unbedingt alles haben will. Ist, dass Du findest, dass der Gast dich nicht respektiert. Das sind alles Annahme. Konkrete Beobachtung ist nix anderes, ist, dass der Gast gerne diesen Tisch haben will, die in dem Moment schon reserviert ist. Das ist eine reine, reine Beobachtung, weil das ist, was passiert. Und wenn der Gast in dem Moment dich unangenehm begegnet, dann könntest Du sagen, ich hab das Gefühl oder ich ich höre gerade, dass sie laut rede oder ich möchte nicht, dass sie so zu mir rede, hä, weil mir gefällt diese Das kann man zurückgeben, aber das war gar nicht noch nicht infrage. Es ist nur allein die ganze Interpretationen, die bei dieser Person in dem Moment im Kopf waren, die sorgen dafür, dass Du anders reagierst, dann dass Du eigentlich reagieren sollst. Weil was passiert, wenn wir aufgrund von Annahme ein Kunde oder ein Gast helfen? In diesem Fall Falle würde da etwas ausgelöst bei dieser Person, weil wahrscheinlich hat diese Person ja Schwierigkeiten mit Menschen, die so reagieren, wie diese Person gerade gemacht hast. Und das bedeutet dann, dass diese Person völlig falsch verstanden wird. Völlig. Weil er holt ganz viele Sachen im Kopf dazu dazu, die gar nicht wahr sind. Und was für hat in diesem Fall diese Gast? Nix, weil er wusste vorher all, ja, sobald er die Frage gestellt hat auf die Art und Weise, die diese Person die Frage gestellt hast an diese Mitarbeiter, hat er in seinen Kopf sofort 20 Annahmen gehabt und Interpretationen. Die für ihn eine Bestätigung war, dass dieser Gast einfach Gast ist, die viel will und die man einfach nicht helfen will und die immer böse werden soll und auch nicht zufriedenzustellen ist. Und deswegen ist das auch tödlich für dein Geschäft. Deswegen ist es auch wichtig, dass deine Mitarbeiter den Unterschied zwischen ein Annahmen, Interpretation und eine konkrete Wahrnehmung. Weil bei eine konkrete Wahrnehmung kann man quasi die komplette Emotionen rausholen. Der Gast hat einfach gesagt, ich möchte diesen Tisch haben. Und Du kannst dann sagen, es tut mir leid, aber der Tisch ist schon vergeben. Hä, was für Möglichkeiten haben wir noch, dass wir vielleicht schieben können? Aber das ist letztendlich die Lösung. Aber weil da so viele Interpretationen waren von diese Person, von diese Mitarbeiter, war das Gespräch oder das Hilfe von diese Gast war schon vorgesehen, dass das einfach schieflaufen sollte, weil so viele Interpretationen in diesem Fall im Kopf von diesem Mitarbeiter waren. Und das ist, was ich auch sage. Und das kann auch auf andere Art und Weise, das kann auch bei Beschwerde sein, wenn ich irgendwo in ein Geschäft komm und ein Mitarbeiter, oh, das weiß ich schon, das sind die Gäste oder die Kunde, da kann man nix. Hey, was für irgendwelche Chance hat diese Kunde dann auch? Deswegen ist es wichtig, den Unterschied zu wissen zwischen ein Annahme und eine konkrete Beobachtung. Na, was für Tipps möchte ich dir mitgeben, dass Du deine Mitarbeiter lernen kannst, was eine konkrete Wahrnehmung ist? Ein konkrete Wahrnehmung ist ist das Verhalten. Hey, ich sehe oder ich höre gerade, dass Sie dass Sie anfangen, etwas lauter zu reden. Angespannter Körper ist eine reine Beobachtung. Rollende Auge ist eine reine Beobachtung. Säufer ist eine reine Beobachtung. Träne in der Auge, das ist eine reine Beobachtung. Ja, was ist noch mehr eine reine Beobachtung? Ah, ich ich ich sehe, dass der Farbe ins Gesicht wegzieht. Das ist eine reine Beobachtung. Und wenn man das zurückgibt an der Gast, dann kann der Gast nix anderes sagen, als dass Du recht hast, weil das passiert in dem Moment und das siehst Du. Und dann kann der Gast sagen, nee, nee, alles nicht schlimm, hä, weil es ist mir im Moment kalt oder weiß ich etwas. Dann kann der Gast auch etwas zurückgeben. Und wenn Du nur allein in diesem Fall, wenn ich noch mal zurückgehe, gehe nach diesem Mitarbeiter, die sofort vieles im Kopf geholt hat, dass er dachte, dass dieser Gast einfach nicht zufriedenzustellen ist, wenn er nur die reine Beobachtung gemacht hat, hey, der Gast möchte gerne diesen haben, weil das ist letztendlich was passiert, dann hat er nicht die ganze Annahmen im Kopf gehabt und dann hat er viel sachlicher in diese Sache rangehen können. Und dann war das auch 100 Prozent war das dann auch gut gelaufen. 100 Prozent. Und fragt den Gast auch. Fragt den Gast einfach, ich hör gerade, dass Sie die dass Sie die Frage stellen. Ich möchte gern den Tisch habe. Daraufhin hab ich gesagt, das kann ich Ihnen nicht geben, weil diesen Tisch ich schon vergeben wurde. Darf ich mal fragen, warum sie unbedingt diesen Tisch haben möchte? Oder wie kann ich dafür sorgen, dass ich sie dann anderen Tisch geben könnte, dass sie damit zufrieden sind? Sag einfach, beschreib einfach, was Du siehst. Hey, ich seh gerade, dass es etwas mit ihr tut, dass sie diesen Tisch nicht bekommen können. Ja, ich wollt unbedingt diesen Tisch haben, weil der Tisch ist in der Ecke und ich hab Hund dabei und dann weiß ich, dann liegt er ruhiger. Weil da ist Grund, warum diese Gast unbedingt diesen Tisch haben will. Aber wenn Du sofort davon ausgeht, dass es Gast ist, die unbedingt seine unbedingt alles haben will, was er will, dann dann stehst Du auch nicht mehr offen für eventuell ein Argument, was er sagt, warum er diesen Tisch haben will. Das bedeutet, erst guck nachm Verhalten. Guck einfach, was siehst Du, was passiert in dem Moment? Ja, schalte die Emotionen aus. Da wird nur eine Frage gestellt, ich möchte gerne diesen Tisch haben. Es tut mir leid, diesen Tisch kann ich Ihnen nicht geben, weil der ist… *(Transcript truncated. Full episode: https://kunden-erlebnis.de/podcast/73-warum-annahmen-todlich-sind-fur-dein-unternehmen)* --- ### Waarom aannames dodelijk zijn voor jouw bedrijf [Nederlands] URL: https://kunden-erlebnis.de/nl/podcast/73-warum-annahmen-todlich-sind-fur-dein-unternehmen Published: 2024-08-26 In deze aflevering deelt gastvrijevrheid-trainer een krachtige les uit haar viermaandenprogramma: het verschil tussen aannames, interpretaties en concrete waarnemingen. Aan de hand van een praktijkvoorbeeld , een hotelmedewerker die een gast direct bestempelde als 'veeleisend' , laat ze zien hoe vooroordelen een gesprek al bij voorbaat doen mislukken. De gast wilde een bepaalde tafel, niet uit eigenzinnigheid, maar omdat hij een hond had die rustig bleef in de hoek. Door ego opzij te zetten, nieuwsgierig te blijven en puur te observeren wat er feitelijk gebeurt, kun je als medewerker elke klantinteractie ombuigen naar een positieve ervaring. Dit is de kern van de Verbindung van Strategie en Werkvloer: gedragsvertaling als fundament voor klantgerichtheid. **Transcript** Ik zeg, ja, maar goed. Dat is mooi en goed dat je dat denkt, maar is het ook waar? Nee, dat weet ik. En dan zeg ik ook, het spijt me, maar je kunt niet in het hoofd van iemand anders kijken. En misschien is het ook wel eens belangrijk om je aanname die je hebt over deze gast, even kort opzij te zetten. Nee, daarom had ik ook gelijk, want de gast is heel boos geworden en dat had ik ook al gedacht. Hallo lieve luisteraars. En deze keer heb ik de titel gekozen, waarom aannames dodelijk zijn voor je bedrijf. En heel duidelijk, waarom kom ik op dit onderwerp? Omdat ik gisteren de derde scholingsdag had van mijn viermaandenprogramma. Heel kort, ik heb een viermaandenprogramma waarbij medewerkers van verschillende bedrijven samenkomen. Dat heb ik gemaakt voor bedrijven die wat kleiner zijn, waar ik niet voor een heel bedrijf kan trainen, heb ik een speciaal programma gemaakt. Vier maanden lang komen medewerkers van verschillende bedrijven samen en daar behandelen we vier maanden lang hoe zij de gastvrijheid of klantvriendelijkheid kunnen verhogen. En het mooie daaraan is dat er dan ook verschillende bedrijven samenkomen, waar natuurlijk ook nog een geweldige ervaringsuitwisseling plaatsvindt en waar ook bedrijven die misschien zeggen, ik heb een medewerker die heel goed is, die ik graag nog een keer extra wil trainen. En gisteren had ik de derde dag en op die dag hebben we feedback besproken. En feedback is niet alleen intern in de bedrijven heel belangrijk tussen de collega's onderling, maar ook goed feedback kunnen geven aan klanten en gasten is ook goed, als er bijvoorbeeld iets gebeurt wat niet toegestaan of toegelaten is en dat op een goede manier zeggen, is natuurlijk heel belangrijk. En als we feedback behandelen, is het natuurlijk het onderwerp aannames, interpretaties en concrete waarneming natuurlijk iets wat in het bijzonder belangrijk is. Omdat we natuurlijk heel vaak verschillende aannames of interpretaties in ons hoofd hebben. En als we die dan ook reflecteren naar de gast of naar de klant, dan is dat natuurlijk echt, dat is dodelijk, want dat zijn jouw aannames. En je kunt alleen maar iets teruggeven aan een klant, gast of collega als het pure observaties zijn, heel duidelijke observaties die absoluut een fundament hebben in een gedrag. En een oefening die ik dan ook altijd heel graag gebruik, is een oefening in de training. Dan speel ik quasi een gast en ik ben op dat moment boos, ik ben aan het telefoneren en ik praat hard en ik loop heen en weer en ik zucht en ik rol met mijn ogen en ik ben echt, ik ben een onaangename gast of klant. En dan vraag ik de medewerker ook altijd op te schrijven wat ze zien. En als ik dan terugkom en ik vraag wat ze gezien hebben, krijg ik natuurlijk alleen maar te horen, ik ben gestresst, ik ben boos, ik heb geen respect voor andere mensen. En dan komen we natuurlijk op het punt, wat zijn aannames, interpretaties en wat is een concrete observatie? En heel eerlijk, ik kan zeggen dat 95 procent van de deelnemers niet zegt, ik zie een vrouw met een telefoon in haar hand. Ik zie een vrouw die de hele tijd in een behoorlijk snel tempo heen en weer loopt. Ze zeggen niet, ik zie een vrouw met rollende ogen. Ik zie een vrouw die zucht. Nee, ze zeggen, ik zie stress. Ik zie boosheid. En dat alles, dat zijn allemaal interpretaties. En het verschil tussen een aanname, een interpretatie en een concrete observatie is heel belangrijk, maar dat is de basis die we nodig hebben om uiteindelijk goede feedback te geven. En daar was een medewerker van een hotel bij en die zei, ja, ik had vorige week een gast. Zo'n gast, weet je, die altijd alles wil, die dingen wil die helemaal niet mogelijk zijn. En deze gast wilde per se een tafel hebben die al gereserveerd was voor een familie. En de gast begreep het gewoon niet. Ja natuurlijk, zei hij, de gast begreep het natuurlijk niet, want dat is zo'n gast die altijd alles wil, die ook altijd luid is en die altijd wil bereiken wat hij of zij graag wil. Toen heb ik ook tegen hem gezegd, maar dat zijn allemaal interpretaties van jou. Heb je ooit gevraagd waarom de gast per se die tafel wil? Nee, want ik weet gewoon dat deze gast, dat is zo'n gast die gewoon alles wil hebben wat andere mensen ook hebben. En dat is zo'n gast die gewoon veel wil. Ik zeg, ja, maar goed. Dat is mooi en goed dat je dat denkt, maar is het ook waar? Nee, dat weet ik. En dan zeg ik ook, het spijt me, maar je kunt niet in het hoofd van iemand anders kijken. En misschien is het ook wel eens belangrijk om je aanname die je hebt over deze gast, even kort opzij te zetten. Nee, want achteraf had ik ook gelijk, want de gast is heel boos geworden en dat had ik ook al gedacht. Maar toen heb ik ook gezegd, wat heeft de gast eigenlijk, wat heeft deze gast gedaan? Ja, die wilde een tafel hebben die niet kon, want die was al gereserveerd. Ik zeg, wat is hier uiteindelijk het probleem? De gast wil een tafel hebben die gereserveerd is. Dat is het probleem. Maar al die interpretaties die je in je hoofd haalt, die weet je helemaal niet. Je weet niet of die gast altijd alles wil hebben wat hij wil. Je weet niet dat hij neerbuigend is of dat jij het gevoel hebt dat hij jou niet respecteert. Dat is geen heel duidelijke observatie. Wat is de heel duidelijke observatie? De heel duidelijke observatie is niets anders dan dat de gast misschien op geen vriendelijke manier tegen jou heeft gezegd dat hij graag die tafel wil. Dat is wat er gebeurt. En al het andere wat je in je hoofd haalt, dat hij neerbuigend is, dat hij boos is, dat het een gast is die heel veel wil, dat hij — dat is allemaal wat er bij jou in je hoofd speelt. En dat dat bij jou iets losmaakt, is iets anders. Maar dat is geen pure observatie. En als we dan alleen maar uitgaan van deze interpretatie en aanname, dan kan dat ook daadwerkelijk dodelijk zijn. Want wat is een aanname? Een aanname is dat de gast per se alles wil hebben. Is dat jij vindt dat de gast jou niet respecteert. Dat zijn allemaal aannames. Concrete observatie is niets anders dan dat de gast graag die tafel wil hebben die op dat moment al gereserveerd is. Dat is een pure, pure observatie, want dat is wat er gebeurt. En als de gast je op dat moment onaangenaam benadert, dan zou je kunnen zeggen, ik heb het gevoel of ik hoor op dit moment dat u hard praat of ik wil niet dat u zo tegen mij praat, hè, want mij bevalt dit niet — dat kun je teruggeven, maar dat was nog helemaal niet aan de orde. Het zijn alleen maar al die interpretaties die bij deze persoon op dat moment in het hoofd waren, die ervoor zorgen dat je anders reageert dan je eigenlijk zou moeten reageren. Want wat gebeurt er als we op basis van aannames een klant of een gast helpen? In dit geval zou er iets worden losgemaakt bij deze persoon, omdat deze persoon waarschijnlijk moeite heeft met mensen die zo reageren als deze persoon op dat moment deed. En dat betekent dan dat deze persoon volledig verkeerd begrepen wordt. Volledig. Want hij haalt heel veel dingen in zijn hoofd erbij die helemaal niet waar zijn. En wat heeft in dit geval deze gast? Niets, want hij wist al van tevoren, ja, zodra hij de vraag stelde op de manier waarop deze persoon de vraag stelde aan deze medewerker, had hij in zijn hoofd meteen 20 aannames en interpretaties. Die voor hem een bevestiging waren dat deze gast gewoon een gast is die veel wil en die men gewoon niet wil helpen en die altijd boos moet worden en ook niet tevreden te stellen is. En daarom is dat ook dodelijk voor je bedrijf. Daarom is het ook belangrijk dat jouw medewerkers het verschil kennen tussen aannames, interpretaties en een concrete waarneming. Want bij een concrete waarneming kun je quasi de complete emoties eruit halen. De gast heeft gewoon gezegd, ik wil die tafel hebben. En je kunt dan zeggen, het spijt me, maar de tafel is al vergeven. Hè, welke mogelijkheden hebben we nog, zodat we misschien kunnen schuiven? Maar dat is uiteindelijk de oplossing. Maar omdat er zoveel interpretaties waren van deze persoon, van deze medewerker, was het gesprek of de hulp aan deze gast al van tevoren bestemd om gewoon mis te lopen, omdat er zoveel interpretaties in dit geval in het hoofd van deze medewerker waren. En dat is wat ik ook zeg. En dat kan ook op een andere manier, dat kan ook bij een klacht zijn, als ik ergens in een bedrijf kom en een medewerker, oh, dat weet ik al, dat zijn die gasten of die klanten, daar kun je niets mee. Hé, welke kans heeft deze klant dan ook? Daarom is het belangrijk het verschil te kennen tussen een aanname en een concrete observatie. Nou, welke tips wil ik je meegeven zodat je jouw medewerkers kunt leren wat een concrete waarneming is? Een concrete waarneming is het gedrag. Hé, ik zie of ik hoor op dit moment dat u begint wat harder te praten. Een gespannen lichaam is een pure observatie. Rollende ogen is een pure observatie. Zuchten is een pure observatie. Tranen in de ogen, dat is een pure observatie. Ja, wat is nog meer een pure observatie? Ah, ik ik ik zie dat het kleur uit het gezicht wegtrekt. Dat is een pure observatie. En als je dat teruggeeft aan de gast, dan kan de gast niets anders zeggen dan dat je gelijk hebt, omdat dat in dat moment gebeurt en dat zie jij. En dan kan de gast zeggen, nee, nee, het is allemaal niet erg, hè, want het is me op dit moment koud of wat dan ook. Dan kan de gast ook iets teruggeven. En als je alleen in dit geval, als ik nog even teruggaan, ga terug naar deze medewerker, die meteen veel in zijn hoofd heeft gehaald, dat hij dacht dat deze gast gewoon niet tevreden te stellen is, als hij alleen de pure observatie had gemaakt, hey, de gast wil graag deze hebben, want dat is uiteindelijk wat er gebeurt, dan had hij niet al die aannames in zijn hoofd gehad en dan had hij veel zakelijker met deze zaak om kunnen gaan. En dan was het ook 100 procent, dan was het ook goed gegaan. 100 procent. En vraag de gast ook. Vraag de gast gewoon, ik hoor net dat u de vraag stelt. Ik wil graag de tafel hebben. Waarop ik zei, dat kan ik u niet geven, omdat deze tafel al vergeven is. Mag ik vragen waarom u per se deze tafel wilt hebben? Of hoe kan ik ervoor zorgen dat ik u dan een andere tafel kan geven, zodat u daarmee tevreden bent? Zeg gewoon, beschrijf gewoon wat je ziet. Hey, ik zie net dat het iets met haar doet dat ze deze tafel niet kunnen krijgen. Ja, ik wilde per se deze tafel hebben, omdat die tafel in de hoek staat en ik heb een hond bij me en dan weet ik, dan ligt hij rustiger. Want daar is de reden waarom deze gast per se deze tafel wil hebben. Maar als je meteen ervan uitgaat dat het een gast is die per se alles wil hebben wat hij wil, dan sta je ook niet meer open voor eventueel een argument dat hij geeft, waarom hij deze tafel wil hebben. Dat betekent, kijk eerst naar het gedrag. Kijk gewoon, wat zie je, wat gebeurt er op dat moment? Ja, schakel de emoties uit. Er wordt gewoon een vraag gesteld, ik wil graag deze tafel hebben. Het spijt me, deze tafel kan ik u niet geven, want die is al vergeven. En daarop is de gast geïrriteerd geraakt. Ha, ik merk net, ik ik heb het gevoel dat u een beetje geïrriteerd bent. Of ik merk aan uw stem dat het iets met haar doet dat u deze tafel niet kunt krijgen. Wat kan ik, hè, wat wat heeft u op dit moment nodig? Ja, ik wilde per se een tafel in de hoek hebben, omdat dit en dit en dit. Ik heb kinderen, ik heb een hond of ik wil graag rustig eten. Dan weet je ook, want dan zeg je ook vanuit jezelf, hey, ik heb het gevoel, ik merk, dan geef je quasi terug wat je ziet. En dat kan nooit misgaan. Kijk dat na het gedrag, wat wat gebeurt daar. Ten tweede, vraag de gast waarom hij dat per se wil. Vraag gewoon. Vraag gewoon. Hey, ik zie, ik voel, ik merk. En wees nieuwsgierig. Wees nieuwsgierig, sta open. Denk niet meteen met je aanname, ja, dat is een gast. Ik wilde per se Nee, sta open. Ga met nieuwsgierigheid de zaak aan. Ah, dat is interessant. De gast Hè? De gast is geïrriteerd, omdat hij deze tafel niet kan krijge… *(Transcript truncated. Full episode: https://kunden-erlebnis.de/nl/podcast/73-warum-annahmen-todlich-sind-fur-dein-unternehmen)* --- ### Was verkaufst Du wirklich? Wert statt Produkt! [Deutsch] URL: https://kunden-erlebnis.de/podcast/72-was-verkaufst-du-eigentlich-als-unternehmer Published: 2024-07-30 In dieser Episode nimmt uns Anomarie Visas mit auf einen persönlichen Wellnesstag, der ihr eine entscheidende Erkenntnis brachte: Unternehmen verkaufen keine Produkte oder Dienstleistungen , sie verkaufen Gefühle, Werte und Erlebnisse. Ein Wellness-Zentrum verkauft Ruhe und Entspannung, ein Hotel verkauft Erinnerungen, ein Friseur verkauft Selbstvertrauen. Diese Erkenntnis ist der Kern der Verbindung von Strategie und Werkvloer: Diagnose → Datenkopplung → Verhaltensübersetzung → Prozessverankerung → interner CX-Verantwortlicher als Borger. Anomarie zeigt praxisnah, wie Unternehmen ihre Kernwerte mit dem tatsächlichen Mitarbeiterverhalten in Einklang bringen , von der ersten Kundeninteraktion bis zum Abschluss. Eine kraftvolle Episode für jeden Unternehmer, der seine Gäste wirklich begeistern möchte. **Transcript** Bevor das ich beim Eingang kam, war die ganze Zeit war das Musik und ich musste bestimmt paar Minuten laufen, war ich total runtergekommen und ich mach die Tür vom Eingangsbereich auf. Ja, liebe Leute, jetzt wieder eine neue Podcast von Kunde oder Gästebegeisterer. Ich find's immer so schwierig. Kunde oder Gäste, ich wollte eigentlich immer Gäste sagen, weil ganz im Ernst, ob das ich jetzt Gast oder 'n Kunde bin, ist, denk ich, letztendlich egal. Aber wenn ich dann in mein Umfeld höre, krieg ich da so oft Reaktionen auf. Deswegen finde ich das im Moment schwierig, ob das ich eigentlich Gäste oder Kunde sagen soll, aber eigentlich will ich einfach nur Gäste sagen, weil ich glaub, als Gast irgendwo in ein Geschäft reinkomme, ist natürlich total top. Aber gut, da möchte ich heute mit euch nicht überreden. Wo ich heute mit euch überreden möchte, ist, weißt Du, was Du verkaufst? Diese Gedanke kam bei mir auf. Natürlich weiß ich das. Ich find das auch immer eine Frage, die ich stelle während 1 Schulung an den Teilnehmer. Weiß ihr eigentlich schon, was ihr verkauft? Und ganz oft kriege ich dann zu hören, ja, wir verkaufen die Produkte, wir verkaufen Reservierungen, egal was. Aber ist es auch tatsächlich so? Und deswegen nehme ich euch mal mit, ja, im Frühjahr hatte ich ich hatte total viel zu tun und ich war auch ein bisschen stressig. Und ich wollte mal Tag raus. Und ich wollte, ich hab mir dann einen Tag, einen Wellnesstag gebucht. Und an dem Tag hat es geregnet. Ich musste etwas weiter fahren, weil ich mich 'n großes Wellnesskomplex oder ich weiß nicht genau, wie das auf Deutsch heißt, ausgewählt hatte. Ich hatte da mal etwas von gehört, dass es da so schön sein sollte. Und dann bin ich dorthin gefahren, musste anderthalb Stunde fahren, aber ist nicht schlimm, weil ich hat den ganzen Tag hatte ich und ich hatte sogar noch eine Hotelübernachtung dazu gebucht. Aber am ersten Tag hatte ich halt den Wellnesstag und es hat geregnet, geregnet und ich musste zwischendurch noch paar Telefonate machen. Und wie gesagt, ich kam dann an auf den Parkplatz und das war son son ganz großes Gelände, lag auch bisschen abseits, ist nicht in der Stadt, war ruhig gelegen. Und ich kam da an und ich war schon bisschen gestresst von von von von das Autofahren, von die Telefonate und auch von der letzte Woche, dass es so viel los war. Alles gut, mit mein kein Mitleid zu haben, aber gut, ich ich war schon bisschen gestresst. Und dann wollte ich ausm Auto steigen und dann hab ich gemerkt, dass es nicht nur so Nieselregen war, nee, es ist dann letztendlich ist es geändert in richtiger Regen. Und ich habe dann auch gesehen, dass der Eingang von diesem Saunakomplex auch noch ein Stückchen laufen war. Und das hat mich natürlich irritiert, weil ich natürlich wieder kein Regenschirm dabei hatte. Und dann hab ich meine Tasche genommen und bin eigentlich 'n bisschen schneller wollte ich zum Eingang gehen, bis ich dann an der Ecke auf den Parkplatz in in in sone Reihe in einen ein Hälter so Regenschirme hab gesehen. Ich denk, okay. Und das hat mich positiv überrascht. Ich hab dann auch Regenschirm rausgeholt, hab das ausgeklappt und auf einmal sah die Welt einfach auch bisschen anders aus. Eine Hand hatte ich eine Tasche, hatte ich meine Tasche und in der andere hatte ich dann den Regenschirm. Und dann bin ich so zum Eingang gelaufen und das war schon natürlich viel angenehmer, dann dass ich so pittchen nass nass, na hier da im Eingangsbereich kam. Und während ich, dass ich da gelaufen habe, hab ich Musik gehört. Und das war, ich denk, hä? Draußen aufm Parkplatz und ich hab gedacht, hä, höre ich jetzt Musik oder was ist das jetzt? Und genau, das war so total Musik für runterzukommen und ich hab wirklich gedacht, hey, das ist cool und ich lief da. Der Regen, der der ging auf meinen Regenschirm und die Musik. Und der Regen hat so auch im Rhythmus auf meinen Regenschirm genieselt oder wie man das dann auch sagt. Und bevor das ich beim Eingang kam, war die ganze Zeit war das Musik und ich musste bestimmt paar Minuten laufen, war ich total runtergekommen und ich mach die Tür vom Eingangsbereich auf und ich bin wirklich von dem Moment ab, dass ich ausm Auto gestiegen bin, wo ich total hektisch und chaotisch und eigentlich bisschen irritiert war, bis die Meter, die ich gelaufen habe, bis zum Eingang mit Regenschirm und Musik in meinen Ohren, hat mich völlig entspannt. Und dann kam ich bei der Rezeption an mit total andere Laune als vorher. Hallo Anomar, ich bin Anomarie Visas und ich hab eine Reservierung. Herzlich willkommen. Schön, dass Sie da sind. Wir haben Ihre Reservierung. Herr, ziehen Sie Ihre Jacke aus. Und in dem Moment hab ich nur gedacht, das wird heute ein angenehmen Tag. Und der Musik und der Regenschirm war nicht nur das Vorgeschmack auf das, was mich an diesem Tag erwartet. Dieses Wellnesszentrum wusste genau, was er verkaufte. Ruhe und Entspannung. Von auf das erste Moment, dass Du da aus das aus dem Auto stichst, soll da Ruhe und Entspannung sein. Und das verkaufen die letztendlich. Sie verkaufen nicht ein Ticket fürn Saunatag. Nein, sie verkaufen eine Erfahrung, eine Flucht vor den hektischen Alltag. Und dieses Zentrum, hab ich nahe gedacht, versteht, dass es nicht nur allein die Einrichtung an sich geht. Es gibt es geht darum, dass dass die was die Einrichtung für die Gäste bedeutet. Was bringt es was bringt es die Gäste, wenn die nachher wieder zu Hause kommen? Die haben Ruhe und Entspannung. Und in diesem Moment hab ich auch gedacht, wissen eigentlich meine Kunde genau, was die verkaufen? Weil wir können zum Beispiel Hotel nehmen, ja. 'N Hotel vermietet Hotelzimmers, Aber Du verkaufst nicht einfach nur Reservierungen von diesen Hotelzimmers. Wenn Du Hotel betreibst, verkaufst Du Erinnerungen. Du verkaufst Ruhe, Freude und Entspannung. Und das Hotelzimmer ist nur das Mittel, diese Dinge zu erreichen. Weil was möchtest Du erreichen letztendlich? Du möchtest erreichen, dass da ein Lächeln auf ein Gesicht, dass eine Familie zusammen Urlaub macht. Denk an ein Geschäftsreisende, der endlich nach einem langen, voller Tag mit Meetings bei dir im Betrieb, im Hotel entspannen kann. Was Du verkaufst, ist dieses Gefühl. Dieses Gefühl, dass sie sich zu Hause fühlen, auch wenn man weit weg ist. Und Du verkaufst keine Reservierungen. Und wenn Du das weißt, dann weißt Du auch genau, wie Du reagieren musst. Oder zum Beispiel, wenn Du jetzt Optiker Optiker bist und Du verkaufst Brille. Du verkaufst keine Gläser und Gestelle. Nein, Du verkaufst Komfort. Du verkaufst klares Sehen. Du verkaufst keine Kopfschmerzen beim Lesen und vielleicht verkaufst Du auch Selbstvertrauen mit schöne Brille. Und die Brille ist das Mittel, was die Menschen hilft, ihre tägliche Aktivität ohne Probleme zu bewältigen. Und Du weißt bestimmt, wenn Du in ein Optikgeschäft arbeitest, Du weißt bestimmt, diese Moment, in dem jemand seine neue Brille aufsetzt und plötzlich alles wieder scharf sieht. Diese Momente Erleichterung und Zufriedenheit, das das ist, was Du verkaufst, wenn Du ein Optikgeschäft hast. Und warum ist das wichtig zu wissen, was Du letztendlich verkauft? Weil wie ganz oft der Fokus drauf liegen, was verkauft wird. Hä? Die Brille, die Reservierung oder der Saunatag. Da legen wir ganz oft der Fokus auf. Aber Du solltest den Fokus darauf legen, welche Wert das es bringt. Die Ruhe von den ganzen Tag, Entspannung von den Saunatag, die schöne Erinnerung, die ich an einem Hotel hab, das klare Sehen, was ich habe, das Lese ohne Kopfschmerzen. Das ist der Wert, das es bringt, wenn ich bei dir das kaufen. Und wenn Du das im Kopf behältst, dann ist es auch für dich wichtiger und dann ist es auch für für dich als Unternehmen wichtig zu wissen, weil dann kannst Du da drauf agieren. Weil wenn Du Ruhe verkaufst, sorge dafür, dass auch deine Umgebung Ruhe ausstrahlt. Vermeide Stress und Hektik in deine Kommunikation und deine Arbeitsumgebung. Deine Gäste sollen von dem Moment an, dass sie in in Kontakt mit dir aufnehmen bis in das Moment, bis zu dem Moment, dass sie gehen, das Gefühl habe, dass sie in eine Ovase von Ruhe begeben, genauso wie in dieses Wellness Zentrum, wo ich eigentlich, ich hab mein mein mein Fuß auf den Parkplatz gestellt und in dem Moment, dass ich die Regenschirme gesehen hab, na, das war bestimmt war das, das war, denk ich, 20, 30 Sekunde, nachdem ich den Regenschirm hatte, habe ich quasi die Ruhe gefunden. Und verkaufst Du zum Beispiel Bequemlichkeiten, dann sorge dafür, dass alles in deinen Unternehmen reiblos reibungslos und mühelos abläuft. Zum Beispiel, wenn Du sagst, Du kannst bei mir ein einfach einkaufen, dann sorge auch, dass alles einfach ist. Weil niemand will ein kompliziertes Bestellprozess haben oder ein geotisches Einkaufserlebnis, wenn Du sagst, dass Du einfach Bequemlichkeit verkaufst. Verstehst Du, was ich meine? Und sag auch, hör, tu auch, was Du sagst. Es ist wirklich wichtig, dass Du als Unternehmen ausstrahlst, was Du verkaufst. Lass dein Team das auch verstehen und ausstrahlen, weil wenn Du Ruhe verkaufst, sollten deine Mitarbeiter ruhig und freundlich sein. Und wenn Du Bequemlichkeit verkaufst, sollten die hilfsbereit und effizient sein und nicht sagen, ja, es tut mir leid, aber nee, da kann ich Ihnen da kann ich Ihnen leider nicht helfen. Nein, und ich weiß jetzt auch nicht, ob das ein Kollege ist, die die dich helfen kann. Verstehst Du, was ich meine? Nimm dir nimm dir also die Zeit, darüber nachzudenken, was verkaufst Du? Was verkaufst Du wirklich? Und wie kannst Du sicherstellen, dass dein Unternehmen das in jeder Interaktion mit deinen Kunden ausstrahlt? So wie bei den Wellness, hä? Oder ihr kennt auch bestimmt die Marke Rituals. Ich weiß allerdings nicht, ob das das jetzt auch Aber zum Beispiel, wenn ich in das Geschäft in Duckles komme, ja, das ist, glaube ich, ein Konzern, das haben wir in Deutschland auch. Da riecht es schon sehr angenehm, wenn Du da reinkommst. Da laufen unheimlich viel Mitarbeiter laufen da rum. Da kannst Du immer eine Frage stellen. Und wenn Du etwas gekauft hast, wird das auch wirklich sehr hübsch und sehr nett eingepackt. Und das sind so Sache, wenn ich etwas sage, dass ich das auch dann auch tue. Zum Beispiel IKEA, ja, wenn noch mal wieder zurückzukommen auf die IKEA. IKEA verkauft keine Möbel, die Du selber ineinander schrauben musst. IKEA verkauft Familiengefühl. IKEA verkauft zusammen feiern, zusammen an einem Tisch sitzen. Und IKEYA verkauft Einfachkeit, kann ich in einen kleinen Raum trotzdem noch Räumlichkeiten verschaffen. Das ist, was IKEYA verkauft. Und das sieht man auch überall wieder zurückkommen. Deswegen achte auf jeden Fall für dich als Unternehmen darauf, was Du verkaufst. Wenn Du zum Beispiel ein Klamottengeschäft hast, dann verkaufst Du keine Klamotte. Du verkaufst Selbstvertrauen. Du verkaufst Wertschätzung. Du verkaufst Eigenwert. Du Du verkaufst Schönsein. Das verkaufst Du. Und lass das dann auch die Mitarbeiter die Ausstrahlung geben, dass der Kunde sich schön fühlt, wenn er seine Klamotte, wenn er Klamotte anzieht. Und sorg auch dafür, dass da wenigstens Menschen im Geschäft stehen, die auch Ahnung davon haben, von der zum Beispiel von der unterschiedlichen Körper die Menschen haben, dass sie dann auch genau die richtige Sachen aus den Regalen holen, wovon Du weißt, ah, das wird diese Person unheimlich gut stehen und bin ehrlich. Und wenn jemand sich dann auch tatsächlich bequem fühlen sollte, dann bin auch bequem und denk in Lösungen und nicht in Probleme. Und das ist schon interessant und wenn Du das überlegst, wenn Du das überlegst, weil viele Betriebe haben zum Beispiel auch Kernwerte. Finde ich total toll. Die werden dann auch auf der Website gestellt. Das sind unsere Kernwerte, Unser Kernwert ist, dass wir hilfsbereit sind. Ja, das ist schön und gut und dann komm ich mit eine Frage und dann dauert das letztendlich 2 Woche, für diese Frage aufgelöst wurde oder gelöst worden ist. Hey, mach das dann nicht zu d… *(Transcript truncated. Full episode: https://kunden-erlebnis.de/podcast/72-was-verkaufst-du-eigentlich-als-unternehmer)* --- ### Wat verkoop jij écht als ondernemer? [Nederlands] URL: https://kunden-erlebnis.de/nl/podcast/72-was-verkaufst-du-eigentlich-als-unternehmer Published: 2024-07-30 In deze aflevering neemt Anomarie je mee naar een bijzondere ervaring bij een wellnesscentrum. Wat begon als een stressvolle reisdag, veranderde al op de parkeerplaats in rust en ontspanning , dankzij een simpele paraplu en sfeervolle muziek. Dit illustreert een krachtig inzicht: bedrijven die weten wat ze écht verkopen, vertalen dat consequent naar elk klantcontactmoment. Een hotel verkoopt geen kamerreservering, maar herinneringen. Een opticien verkoopt geen brillen, maar zelfvertrouwen. Een kapper verkoopt geen knipbeurt, maar een zeker gevoel. Anomarie legt uit hoe je als ondernemer de verbinding maakt tussen jouw kernwaarden, het gedrag van je medewerkers en de beleving van je gast , van het eerste tot het laatste contactmoment. Concreet, herkenbaar en met humor. **Transcript** Voordat ik bij de ingang aankwam, was er de hele tijd muziek en ik moest zeker een paar minuten lopen, was ik totaal tot rust gekomen en ik doe de deur van de entree open. Ja, lieve mensen, weer een nieuwe podcast van klant- of gastenbegeisteraar. Ik vind het altijd zo moeilijk. Klant of gast, ik wilde eigenlijk altijd gast zeggen, omdat serieus, of ik nu gast of klant ben, maakt uiteindelijk niet uit, denk ik. Maar als ik dan in mijn omgeving luister, krijg ik daar zo vaak reacties op. Daarom vind ik het op dit moment moeilijk, of ik eigenlijk gast of klant moet zeggen, maar eigenlijk wil ik gewoon gast zeggen, omdat ik geloof dat als je ergens als gast een winkel binnenkomt, dat natuurlijk helemaal top is. Maar goed, daar wil ik jullie vandaag niet over overtuigen. Waar ik jullie vandaag wel over wil overtuigen is, weet jij wat je verkoopt? Die gedachte kwam bij me op. Natuurlijk weet ik dat. Ik vind het ook altijd een vraag die ik stel tijdens een training aan de deelnemers. Weten jullie eigenlijk wat jullie verkopen? En heel vaak hoor ik dan, ja, we verkopen de producten, we verkopen reserveringen, wat dan ook. Maar is dat ook daadwerkelijk zo? En daarom neem ik jullie even mee, ja, in het voorjaar had ik het heel druk en was ik ook een beetje gestrest. En ik wilde een dag er tussenuit. En ik heb toen een dag, een wellnessdag geboekt. En op die dag regende het. Ik moest wat verder rijden, omdat ik een groot wellnesscomplex had uitgekozen, of hoe dat precies heet. Ik had er ooit iets over gehoord dat het er zo mooi zou zijn. En toen ben ik daarheen gereden, moest anderhalf uur rijden, maar dat is niet erg, want ik had de hele dag en ik had zelfs nog een hotelovernachting erbij geboekt. Maar op de eerste dag had ik dus de wellnessdag en het regende maar en ik moest tussendoor nog een paar telefoontjes plegen. En zoals gezegd, ik kwam toen aan op de parkeerplaats en dat was zo'n heel groot terrein, lag ook een beetje afgelegen, niet in de stad, rustig gelegen. En ik kwam daar aan en ik was al een beetje gestrest van het autorijden, van de telefoontjes en ook van de afgelopen week, dat het zo druk was geweest. Allemaal goed, geen medelijden nodig, maar goed, ik was al een beetje gestrest. En toen wilde ik uit de auto stappen en toen merkte ik dat het niet alleen maar motregen was, nee, uiteindelijk veranderde het in echte regen. En ik zag ook dat de ingang van dit saunacomplex ook nog een stukje lopen was. En dat irriteerde me natuurlijk, want ik had natuurlijk weer geen paraplu bij me. En toen heb ik mijn tas gepakt en wilde eigenlijk een beetje sneller naar de ingang lopen, totdat ik op de hoek van de parkeerplaats een rij, een houder met paraplu's zag. Ik dacht, oké. En dat verraste me positief. Ik heb toen ook een paraplu eruit gehaald, die opengeklapt en ineens zag de wereld er gewoon ook een beetje anders uit. In de ene hand had ik mijn tas en in de andere had ik de paraplu. En toen liep ik zo naar de ingang en dat was natuurlijk al veel aangenamer dan dat ik zo kletsnat bij de entree aankwam. En terwijl ik daar liep, hoorde ik muziek. En dat was, ik dacht, hè? Buiten op de parkeerplaats en ik dacht, hè, hoor ik nu muziek of wat is dat? En ja, dat was zo'n muziek om helemaal tot rust te komen en ik dacht echt, hey, dat is cool, en ik liep daar. De regen, die viel op mijn paraplu en de muziek. En de regen druppelde ook zo in het ritme op mijn paraplu. En voordat ik bij de ingang aankwam, was er de hele tijd muziek en ik moest zeker een paar minuten lopen, was ik totaal tot rust gekomen en ik doe de deur van de entree open en ik ben echt vanaf het moment dat ik uit de auto stapte, waar ik totaal gehaast en chaotisch en eigenlijk een beetje geïrriteerd was, tot de meters die ik gelopen heb naar de ingang met paraplu en muziek in mijn oren, volledig ontspannen geraakt. En toen kwam ik bij de receptie aan met een totaal andere stemming dan daarvoor. Hallo, ik ben Anomarie Visas en ik heb een reservering. Van harte welkom. Fijn dat u er bent. We hebben uw reservering. Meneer, doet u uw jas uit. En op dat moment dacht ik alleen maar, dit wordt vandaag een prettige dag. En de muziek en de paraplu waren niet alleen maar een voorproefje van wat me die dag te wachten stond. Dit wellnesscentrum wist precies wat het verkocht. Rust en ontspanning. Vanaf het eerste moment dat je daar uit de auto stapt, moet er rust en ontspanning zijn. En dat verkopen ze uiteindelijk. Ze verkopen geen ticket voor een saunadag. Nee, ze verkopen een ervaring, een ontsnapping aan de hectische dagelijkse routine. En dit centrum, dacht ik meteen, begrijpt dat het niet alleen maar om de accommodatie zelf gaat. Het gaat erom wat de accommodatie voor de gasten betekent. Wat brengt het de gasten als ze straks weer thuiskomen? Ze hebben rust en ontspanning. En op dat moment dacht ik ook, weten mijn klanten eigenlijk precies wat ze verkopen? Want we kunnen bijvoorbeeld een hotel nemen, ja. Een hotel verhuurt hotelkamers, maar je verkoopt niet zomaar reserveringen van die hotelkamers. Als je een hotel runt, verkoop je herinneringen. Je verkoopt rust, vreugde en ontspanning. En de hotelkamer is alleen maar het middel om deze dingen te bereiken. Want wat wil je uiteindelijk bereiken? Je wil bereiken dat er een glimlach op een gezicht komt, dat een gezin samen op vakantie gaat. Denk aan een zakenreiziger die eindelijk na een lange dag vol vergaderingen bij jou in het bedrijf, in het hotel, kan ontspannen. Wat je verkoopt is dat gevoel. Dat gevoel dat ze zich thuis voelen, ook als men ver weg is. En je verkoopt geen reserveringen. En als je dat weet, dan weet je ook precies hoe je moet reageren. Of bijvoorbeeld, als je nu opticien bent en je verkoopt brillen. Je verkoopt geen glazen en monturen. Nee, je verkoopt comfort. Je verkoopt helder zien. Je verkoopt geen hoofdpijn bij het lezen en misschien verkoop je ook zelfvertrouwen met een mooie bril. En de bril is het middel dat mensen helpt om hun dagelijkse activiteiten zonder problemen uit te voeren. En je weet vast, als je in een opticienszaak werkt, je weet vast dat moment waarop iemand zijn nieuwe bril opzet en plotseling alles weer scherp ziet. Die momenten van opluchting en tevredenheid, dat is wat je verkoopt als je een opticienszaak hebt. En waarom is het belangrijk te weten wat je uiteindelijk verkoopt? Omdat de focus heel vaak ligt op wat er verkocht wordt. Hè? De bril, de reservering of de saunadag. Daar leggen we heel vaak de focus op. Maar je moet de focus leggen op welke waarde het brengt. De rust van de hele dag, ontspanning van de saunadag, de mooie herinnering die ik aan een hotel heb, het heldere zien, het lezen zonder hoofdpijn. Dat is de waarde die het brengt als ik bij jou iets koop. En als je dat in je hoofd houdt, dan is het ook voor jou belangrijker en dan is het ook voor jou als bedrijf belangrijk om te weten, want dan kun je daar op inspelen. Want als je rust verkoopt, zorg er dan voor dat ook jouw omgeving rust uitstraalt. Vermijd stress en hectiek in je communicatie en je werkomgeving. Jouw gasten moeten vanaf het moment dat ze contact met je opnemen tot het moment dat ze vertrekken, het gevoel hebben dat ze zich in een oase van rust begeven, net als in dat wellnesscentrum waar ik eigenlijk, ik heb mijn voet op de parkeerplaats gezet en op het moment dat ik de paraplu's zag, nou, dat was vast, dat was, denk ik, 20, 30 seconden nadat ik de paraplu had, had ik eigenlijk de rust gevonden. En verkoop je bijvoorbeeld gemak, zorg er dan voor dat alles in jouw bedrijf soepel en moeiteloos verloopt. Bijvoorbeeld, als je zegt, bij mij kun je eenvoudig winkelen, zorg er dan ook voor dat alles eenvoudig is. Want niemand wil een ingewikkeld bestelproces hebben of een chaotische winkelervaring als jij zegt dat je gewoon gemak verkoopt. Begrijp je wat ik bedoel? En zeg ook, luister, doe ook wat je zegt. Het is echt belangrijk dat jij als bedrijf uitstraalt wat je verkoopt. Laat je team dat ook begrijpen en uitstralen, want als je rust verkoopt, moeten je medewerkers rustig en vriendelijk zijn. En als je gemak verkoopt, moeten ze behulpzaam en efficiënt zijn en niet zeggen, ja, het spijt me, maar nee, daar kan ik u helaas niet mee helpen. Nee, en ik weet nu ook niet of er een collega is die u kan helpen. Begrijp je wat ik bedoel? Neem dus de tijd om na te denken over wat je verkoopt. Wat verkoop je echt? En hoe kun je ervoor zorgen dat jouw bedrijf dat uitstraalt in elke interactie met jouw klanten? Net zoals bij de wellness, hè? Of jullie kennen vast ook het merk Rituals. Ik weet alleen niet of dat nu ook... Maar bijvoorbeeld, als ik de winkel in Duckles binnenkom, ja, dat is volgens mij een concern, dat hebben we in Duitsland ook. Daar ruikt het al heel aangenaam als je binnenkomt. Er lopen ontzettend veel medewerkers rond. Je kunt er altijd een vraag stellen. En als je iets gekocht hebt, wordt dat ook echt heel mooi en netjes ingepakt. En dat zijn van die dingen, als ik iets zeg, dat ik dat dan ook doe. Bijvoorbeeld IKEA, ja, om nog even terug te komen op IKEA. IKEA verkoopt geen meubels die je zelf in elkaar moet schroeven. IKEA verkoopt gezinsgevoel. IKEA verkoopt samen vieren, samen aan een tafel zitten. En IKEA verkoopt eenvoud, dat ik in een kleine ruimte toch nog ruimte kan creëren. Dat is wat IKEA verkoopt. En dat zie je ook overal terugkomen. Daarom let als bedrijf in ieder geval op wat je verkoopt. Als je bijvoorbeeld een kledingwinkel hebt, dan verkoop je geen kleding. Je verkoopt zelfvertrouwen. Je verkoopt waardering. Je verkoopt eigenwaarde. Je verkoopt mooi zijn. Dat verkoop je. En laat dat dan ook de medewerkers uitstralen, dat de klant zich mooi voelt als hij zijn kleding, als hij kleding aantrekt. En zorg er ook voor dat er mensen in de winkel staan die er ook verstand van hebben, bijvoorbeeld van de verschillende lichaamstypes die mensen hebben, zodat ze dan ook precies de juiste dingen uit de rekken halen, waarvan je weet, ah, dat zal deze persoon ontzettend goed staan, en wees eerlijk. En als iemand zich dan ook echt op zijn gemak moet voelen, wees dan ook op je gemak en denk in oplossingen en niet in problemen. En dat is al interessant, en als je daarover nadenkt, want veel bedrijven hebben bijvoorbeeld ook kernwaarden. Vind ik helemaal geweldig. Die worden dan ook op de website gezet. Dit zijn onze kernwaarden, onze kernwaarde is dat we behulpzaam zijn. Ja, dat is mooi en goed, en dan kom ik met een vraag en dan duurt het uiteindelijk 2 weken voordat die vraag opgelost of beantwoord is. Hé, maak dat dan niet je kernwaarde als je dat niet waar kunt maken. En dat is al interessant. Je moet deze kernwaarden ook een lichaam geven. Je moet er ook een gedrag aan geven. Hoe moet dat er dan uitzien en hoe moeten onze medewerkers zich dan gedragen, zodat dat quasi ook overeenkomt met die kernwaarden die we willen uitdragen, en de dingen die je ook echt verkoopt, dat klopt met het andere. En dat merk ik meteen als dat zo is. En dat was, en daarom wilde ik dat vandaag met jullie bespreken, dat was in dat wellnesscentrum. Vanaf het eerste moment, vanaf het moment dat ik de paraplu had gepakt, was het rust en ontspanning. Ik hoefde me die dag nergens druk om te maken. En precies wat ze zeggen, dat hebben ze ook beloofd en dat hebben ze me ook gegeven. En zo is het ook met jouw winkel, jouw hotel, jouw restaurant, jouw, wat je ook verkoopt, je verkoopt niet die goederen. Nee. Nee. Je verkoopt, hè, want heel vaak ligt de focus daarop, heel vaak ligt de focus erop dat we eigenlijk die dingen verkopen. Maar heel vaak verkopen we iets anders. Een kapper verkoopt geen knipbeurt. Een kapper verkoopt zelfvertrouwen. Dat verkoopt een kapper. Mooi eruitzien, er verzorgd uitzien. Hoe vaak, hè, als we, nou ik heb dat gelukkig niet meer, maar als ik vroeger een sollicitatiegesprek had, hoe vaak gingen we dan nog even naar de kapper, zodat je er mooi en netjes uitziet. Dat betekent in principe, die kapper zorgt ervoor da… *(Transcript truncated. Full episode: https://kunden-erlebnis.de/nl/podcast/72-was-verkaufst-du-eigentlich-als-unternehmer)* --- ### Gasten Blij Maken: Meer Dan Alleen Vragen Beantwoorden [Nederlands] URL: https://kunden-erlebnis.de/nl/podcast/71-gaste-begeistern-mehr-als-nur-fragen-beantworten Published: 2024-07-22 In deze aflevering neemt podcast-host Annemarie je mee naar een echte trainingsdag voor medewerkers in de horeca en detailhandel. Centraal staat een inspirerend verhaal van een jonge restaurantmedewerker die na een opdracht , oprechte complimenten geven en smalltalk maken , zijn fooi met maar liefst 50 procent zag stijgen. Annemarie legt uit waarom 'doen wat de klant vraagt' niet genoeg is om echte gastvrijheid te creëren. Aan de hand van herkenbare voorbeelden uit een stofzuigerwinkel, een supermarkt en een schoenenzaak toont ze aan dat gemiste kansen schering en inslag zijn. Medewerkers die prioriteit geven aan opvullen van schappen boven het verwelkomen van klanten, laten omzet liggen. De kernboodschap: een echte relatie opbouwen kost maar twee tot drie minuten, maar het effect op klanttevredenheid, upsell én fooi is enorm. **Transcript** En toen liep ik naar die Metabaldrin en voordat ik eigenlijk nog kon vragen of mijn maat ook aanwezig was, zei ze al: ja, als die er niet bij staan, dan hebben we die niet. Oké. Ja, goedendag. Hallo. Daar ben ik weer met een nieuwe podcastaflevering van Gastfreundlichkeit mit Schwung, gasten omzetten in fans. En deze keer neem ik jullie mee naar een scholingsdag. Ik train medewerkers van bedrijven, detailhandel en toeristische bedrijven om de klant- en gastvrijheid te verhogen. En het is natuurlijk altijd mooi als je een training geeft, dat het ook echt aankomt bij de medewerkers en dat ze zelf ook voelen wat het uiteindelijk doet als je vriendelijk bent voor klanten of gasten. En bij deze cursus, die ik geef, begeleid ik deze personen, deze medewerkers, vier maanden lang tijdens een aanwezigheidsdag, maar aan de andere kant begeleid ik ze ook een-op-een. Ik ga naar de bedrijven en kijk hoe ze hun werk doen en we voeren ook verdiepingsgesprekken, zodat we als het ware ook wat dieper kunnen gaan. En tijdens een aanwezigheidsdag geef ik ze aan het einde van de dag altijd een opdracht mee: luister eens, probeer uit je comfortzone te stappen en probeer wat meer small talk te maken met de klant of de gast, of geef eens een oprecht compliment. Probeer in ieder geval een relatie op te bouwen met de klant of de gast, want dat is uiteindelijk wat gasten, in dit geval was het een gast, graag willen. Mensen willen als mensen graag gezien en gehoord worden. En hoe die vriendelijkheid uiteindelijk ook heeft geleid tot meer fooi. En dat is natuurlijk geweldig. De jongeman kwam naar mijn livedag en was zo enthousiast. En ik vroeg hem ook: hoe was de opdracht deze keer? Want die moest een mooi compliment maken aan de gast of de klant, en een oprecht compliment. Dat betekent een compliment dat je ook echt meent. Niet iets bedenken wat je niet meent, nee, wat je ook echt echt meent tegen de gast of de klant. En hij zegt: op die avond heb ik dat gedaan. Ik heb daadwerkelijk, bij gasten waarbij ik ook echt vond dat ik dat moest zeggen, dat ik het erg goed vond, heb ik ook een oprecht compliment gemaakt en daarna ook wat meer small talk. Hij zei dat het niet veel langer had geduurd, maar dat de fooi met 50 procent was gestegen. En laten we eerlijk zijn, dat is geen grapje. Dat is geen hogere wiskunde. Het is niet moeilijk, maar je moet het wel doen. Je moet precies die ene stap meer zetten om uiteindelijk ook meer te krijgen, ja. Wie geeft, wint. Zo is het uiteindelijk. En dat is al interessant, want ik ben er dan ook zeker van dat de gasten op die avond ook meer hebben gegeten en gedronken. Zo is het uiteindelijk, want als ik me gezien voel, als ik me gewaardeerd voel, dan laten mensen of gasten of klanten uiteindelijk ook meer geld bij jullie achter, omdat het uiteindelijk natuurlijk ook om de maaltijd gaat, ja. In dit geval was dat een medewerker van een restaurant. Natuurlijk gaat het ook om de maaltijd. Die moet kloppen. Die moet voor honderd procent in orde zijn. Maar toch, als een maaltijd niet honderd procent is, dan is het nog belangrijker hoe je omgaat met die klacht, dan dat de maaltijd misschien niet honderd procent was. Natuurlijk is dat jammer, maar als het probleem voor de klant of de gast dan goed wordt opgelost, is ook dat allemaal nog in orde. Het gaat erom dat de klant of de gast het gevoel heeft dat je een stap verder gaat. En daarom heb ik vandaag voor jullie eigenlijk twee dingen die ik heel vaak terughoor van medewerkers, die dan eigenlijk een beetje klagen omdat de fooi steeds minder wordt. Ja, dat is natuurlijk ook zo, want alles wordt ook duurder. Hè, er blijft uiteindelijk ook minder over bij de klant of de gast. Maar toch, als je een stap meer zet, en die jongeman, dat is pas twee weken geleden, is dat het levende bewijs daarvan, want de mensen hebben ook meer betaald, omdat de maaltijd of het eten gewoon duurder is geworden. Maar toch heeft hij 50 procent meer fooi gekregen dan anders. En dat is al interessant. En één ding dat daarbij heel belangrijk is en wat ik ook heel vaak terughoor van medewerkers, die dan zeggen: ja, maar ik doe toch wat de klant of de gast vraagt. Waarom is die dan, dan moet die toch tevreden zijn. Ja zeker, als ik verwacht, als ik naar een winkel ga en ik moet een nieuwe stofzuiger kopen en ik kom daar binnen en ik word gewoon begroet en die medewerker of medewerkster laat me de stofzuigers zien en ik word geholpen, ja. Ik, die is vriendelijk, die laat me een paar stofzuigers zien en uiteindelijk neem ik een beslissing en koop ik er een. En ik betaal precies wat er op het prijskaartje staat of wat de prijs is, dan heb ik precies gekregen wat ik verwacht had. Maar ik kan de klant in dit geval met de stofzuigers pas echt enthousiasmeren als ik een stap verder ga, als ik probeer met hem een verbinding te maken, als ik probeer een vraag meer te stellen, als ik precies een mijl verder ga. En dat is niet, bijvoorbeeld, dat is niet omdat ik iets gratis moet krijgen. Maar in dit geval was het gewoon zo, ik ben al enkele jaren klant in die winkel. En de man die me geholpen had, wist dat ook. En dat was al cool. Die wist ook dat ik klant was. En die wist ook dat ik eerder een stofzuiger bij hem gekocht had. En hij vroeg zich dan ook af waarom ik nu een nieuw stofzuigermondstuk zou moeten kopen. Dat betekent dat hij me kende. Hij had me begroet. Hij was totaal vriendelijk. Hij had een stap voor me gemaakt. Hij had zijn kennis laten zien over de stofzuigers, alles wat hij weet over die apparaten. En hij had ook echt gevraagd: luister eens, waarvoor wilt u die gebruiken? Welke vloer heeft u thuis? En dat klinkt op het eerste gezicht misschien totaal niet interessant, maar op dat moment was dat voor mij belangrijk. En hij had ook nog eens naar mijn persoonlijke situatie gevraagd, omdat hij me kende. Die wist ook dat we verhuisd waren. En zo, dat zijn van die kleine dingen. En dat is natuurlijk cool, want als ik alleen maar doe wat de klant vraagt, klanten enthousiasmeren gaat verder dan alleen de vraag van de klant beantwoorden. Die medewerker van de service waar ik het net over had in het restaurant, die had een stap meer gezet. Die had de klanten, die had de gasten geholpen, maar had ook eens een compliment uitgedeeld, had eens small talk gemaakt met die mensen, die gasten. En daardoor hadden de gasten zich gehoord en gezien gevoeld. Als die medewerker alleen maar het eten had geserveerd en eigenlijk gewoon, ja, gewoon netjes bediend had, gewoon netjes, gewoon gewoon netjes. Niet meer en niet minder. Dan was de fooi honderd procent minder geweest. En dat is precies hetzelfde met die stofzuiger. Die medewerker was een stukje verder gegaan. Die had, ja, hoe moet ik dat zeggen? Ik wilde nog zakken hebben, want ik wilde nog een ouderwetse stofzuiger hebben met zakken, die tegenwoordig totaal raar zijn. En hij had in het magazijn nog eens gekeken of hij nog zakken had en had die dan nog extra meegebracht. En hij had gewoon laten zien dat hij me wilde helpen. Hij wilde ook echt graag dat ik daar een stofzuiger zou kopen. En als je dat doet, als je precies een stap meer zet, dan krijg je ook meer. En dan laat je soms, in dit geval heb ik ook extra geld voor de koffiekas daar achtergelaten, omdat ik me gewoon gewaardeerd had gevoeld. En als hij me ook had kunnen helpen en gewoon precies aan mijn verwachtingen had voldaan, ja, dat hij als het ware precies de verwachtingen die ik had, dat ik die had gekregen, dan had ik me niet uniek gevoeld. En dat is al interessant, dat mensen in ieder geval dan ook precies krijgen wat ze gevraagd hebben. Ja, daarmee kun je geen klanten enthousiasmeren. Het spijt me, dan heb je de klant alleen maar geholpen. Klanten enthousiasmeren gaat verder dan alleen maar de klant precies doen wat de klant vraagt. En dat ligt er niet aan dat je iets meer moet geven of iets gratis. Nee, gewoon de relatie opbouwen, echt geïnteresseerd zijn in die gast. En hoe vaak kom ik ergens binnen. Vanmiddag nog, ik kom een supermarkt binnen, daar loopt een medewerker en ze is heel druk bezig, dat zie ik ook. Maar ze kijkt niet op, ze zegt niks. En dat is een gemiste kans. Want dan kom ik natuurlijk bij het tweede punt, wat belangrijk is. Wat is uiteindelijk belangrijk op het werk? Is het op het werk belangrijk om de schappen te vullen of ander werk te doen, of zijn jullie daar aanwezig om de klant te bedienen? En nu weet ik en hoor ik jullie natuurlijk ook denken, of ook de chef, als die eens luistert: ja, natuurlijk moeten hier de schappen gevuld worden. Dat natuurlijk, want als er niks in het schap ligt, dan kunnen de klanten ook niet winkelen. Maar hé, de klant staat toch op de eerste plaats, of niet? De klant moet toch op zijn minst begroet worden en zeker, als ik ergens binnenkom en het eerste wat ik zie is de groente-afdeling waar producten worden bijgevuld en er komt een klant binnen die ontzettend veel zin heeft om te winkelen. Als ik die op dat moment vriendelijk begroet en misschien nog even iets zeg, of hé, ze zien me gewoon kijken naar wat ik zoek en misschien eens behulpzaam zijn. Ah, ik zie dat u iets zoekt. Kan ik u misschien helpen? Wat zoekt u? En dan kan er op dat moment ook nog iets extra's genoemd worden, wat misschien vandaag in de aanbieding is, waar ik misschien helemaal niet aan had gedacht. En precies dat, wat is dan uiteindelijk belangrijker? En dat is natuurlijk ook voor de chefs die nu luisteren. Is het belangrijker om de dozen uit te pakken en de schappen te vullen, of staat de klant of de gast op de voorgrond? Wat is belangrijk? Want uiteindelijk, als ik als klant niet kom, het spijt me, dan komt er ook geen geld binnen en ik hoef niet behandeld te worden als een koning, maar een begroeting is toch het minste wat gedaan zou moeten worden. En dat is al interessant, want heel vaak, ik heb ook wel eens trainingen meegemaakt waarbij medewerkers van de housekeeping eigenlijk al een beetje teleurgesteld waren dat er tegenwoordig minder fooi gegeven wordt. En ik kan me dat ook voorstellen, maar het spijt me, als u alleen maar kamers schoonmaakt en de gast loopt langs en u loopt daar als medewerker van de housekeeping, en ook al spreekt u de taal misschien niet, hartelijk welkom hoeft niet iedereen te zijn. Iedereen kan goedendag of hallo zeggen, ook al spreekt men de taal misschien niet perfect. Dat maakt uiteindelijk niet uit. Maar als u dan in de gang loopt en de gasten zijn er, kijk de gast aan en zeg gewoon goedendag. En gewoon eens vriendelijk zijn, in plaats van gewoon met je gezicht naar de grond te kijken en de gast niet aan te kijken. Want daarmee begint het, de klant wil graag gezien en gehoord worden. En als de kamers schoon zijn, wat natuurlijk normaal is als ik een drie- of vier- of misschien vijfsterrenhotel boek. Nu ben ik weer terug in het hotel. Het gaat heel snel. Ik spring van de detailhandel naar restaurant, naar hotel, maar ik hoop in ieder geval dat jullie er nog bij zijn. Maar als ik precies doe wat de klant of de gast wil, een schone kamer, ja, dan heb ik simpelweg de verwachtingen niet overtroffen. En dat betekent dat de klant tevreden is. En tevreden stellen, het spijt me, dat kan iedereen. En dat is basisvoorwaarde nummer 1, dat de kamers schoon zijn. Erger nog, als de kamers niet schoon zijn, dan worden de verwachtingen niet ingelost en dan kan het zelfs tot een klacht leiden, wat ook nog niet het grootste probleem is, maar dan is het weer belangrijk hoe je met die klacht omgaat en hoe die klacht opgelost wordt. Maar het is al interessant dat veel medewerkers denken, ja, maar we hebben de klant toch goed geholpen. We hebben toch gevraagd. We hebben hem toch gegeven wat hij gevraagd heeft. Maar precies dat. Dan heb ik precies gedaan wat de klant verwacht en dan is hij tevreden, maar niet enthousiast. En als dat niet uniek is of zo iets goeds is, dan geeft de klant of de gast geen fooi of minder. Daarom moet men dan echt een relatie opbouwen. En een relatie opbouwen duurt gee… *(Transcript truncated. Full episode: https://kunden-erlebnis.de/nl/podcast/71-gaste-begeistern-mehr-als-nur-fragen-beantworten)* --- ### Gäste begeistern = Mehr als nur Fragen beantworten! [Deutsch] URL: https://kunden-erlebnis.de/podcast/71-gaste-begeistern-mehr-als-nur-fragen-beantworten Published: 2024-07-22 In dieser Folge nimmt Annemarie uns mit in einen ihrer Schulungstage und teilt zwei kraftvolle Praxisbeispiele: Ein Restaurantmitarbeiter, der durch ein aufrichtiges Kompliment und Smalltalk sein Trinkgeld um 50 Prozent steigerte, und ein Schuhgeschäft, das durch fehlende Kundenansprache einen sicheren Verkauf verlor. Die Kernbotschaft ist klar: Zufriedenheit entsteht, wenn Erwartungen erfüllt werden , Begeisterung entsteht nur, wenn man einen Schritt mehr macht. Ob im Restaurant, Einzelhandel oder Hotel: Echte Gastfreundlichkeit bedeutet Verbindung aufbauen, zuhören und wirklich präsent sein. Die Verbindung von Strategie und Werkvloer , Diagnose, Datenkopplung, Verhaltensübersetzung, Prozessverankerung , zeigt sich hier in der Praxis: Kleine Gesten mit großer Wirkung auf Umsatz und Kundenbindung. **Transcript** Und dann bin ich zu diesem Metabaldrin gelaufen und bevor ich eigentlich noch fragen könnte, ob das meine Größe auch anwesend war, hat sie gesagt, ja, wenn die nicht dabeistehen, dann haben wir die nicht. Okay. Ja, guten Tag. Hallo. Da bin ich wieder mit eine neue Podcastfolge von Gastfreundlichkeit mit Schwung Gäste zu Fans machen. Und dieses Mal nehm ich euch mal mit nach einem Schulungstag. Ich schule Mitarbeiterinnen von Betriebe, Einzelhandel und touristische Betriebe, die Kunden- Gastfreundlichkeit zu erhöhen. Und es ist natürlich immer schön, wenn Du eine Schulung machst, dass es tatsächlich auch ankommt bei den Mitarbeitern und dass die selber auch spüre, was es letztendlich tut, wenn Du Kunde oder Gastfreundlich bist. Und bei diesen Kurs, den ich machen 4 Monate lang begleite ich diese Personen, diese Mitarbeiterin in ein Präsenztag, aber andererseits begleite ich die auch 1 zu 1. Ich geh in die Betriebe und guck, wie die die Arbeit machen und wir führen auch Einsogespräche, dass wir quasi auch bisschen in die Tiefe können. Und während ein Präsenztag gebe ich die einfach auch immer am Ende des Tages Auftrag mit Hör mal, versuch aus deinen Komfortzone zu gehen und versuch mal bisschen mehr Smalltalk zu machen mit der Kunde oder mit der Gast oder gib mal son aufrichtiges Kompliment. Versuch auf jeden Fall mit der Kunde oder mit der Gast eine Beziehung aufzubauen, weil das ist letztendlich, was Gäste, in diesem Fall war es ein Gast, gerne möchte. Menschen wie Menschen möchte gerne gesehen und gehört werden. Und wie dann letztendlich diese Freundlichkeit auch geführt hat zu mehr Trinkgeld Geld. Und das ist natürlich klasse. Der junge Mann kam in meinen Livetag und da war so was von begeistert. Und ich hab dann auch gefragt, und wie war der Auftrag dieses Mal? Weil die musste dann mal ein schönes Kompliment machen zu der Gast oder der Kunde und ein aufrichtiges Kompliment. Das bedeutet, ein Kompliment, was Du auch wirklich meinst. Nicht etwas bedenken, was Du nicht meinst, nee, was Du auch richtig richtig meinst zu den Gast oder der Kunde. Und er sagt, an diesem Abend hab ich das gemacht. Ich hab tatsächlich hab ich so bei Gäste, wo ich auch wirklich gemeint habe, das soll ich sagen, das gefällt mir halt sehr gut, hab ich auch ein aufrichtiges Kompliment gemacht und tatsächlich daraufhin auch bisschen mehr Smalltalk. Er hat gesagt, es hat nicht viel länger gedauert, aber das Trinkgeld war mit 50 Prozent gestiegen. Und jetzt mal ernst, das ist nicht ohne Witz. Das ist kein höhere Mathe. Das ist nicht schwierig, aber man muss es halt machen. Man muss genau diesen Schritt mehr muss man halt machen, letztendlich auch mehr zu bekommen, ja. Wer gibt, gewinnt. So ist es letztendlich. Und das ist schon interessant, weil ich bin mir dann auch sicher, dass die Gäste an diesem Abend auch mehr gegessen und getrunken haben. So ist es letztendlich, weil wenn ich mich gesehen fühl, ich fühl mich wertgeschätzt, dann letztendlich bezahlen lassen Leute oder Gäste oder Kunde lassen auch mehr Geld bei euch, weil letztendlich geht es natürlich die Mahlzeit, ja. In diesem Fall war das Mitarbeiter von ein Restaurant. Natürlich geht es auch die die Mahlzeit. Das muss stimmen. Die das muss 100 Prozent in Ordnung sein. Aber trotzdem, wenn eine Mahlzeit nicht 100 Prozent ist, dann ist es noch wichtiger, dass wie man umgeht mit dieser Beschwerde, dann dass die Mahlzeit vielleicht nicht 100 Prozent war. Natürlich ist das schade, aber wenn das Problem für der Kunde oder der Gast dann dementsprechend gut gelöst wird, ist das auch alles noch in Ordnung. Es geht da darum, dass der Kunde oder der Gast das Gefühl hat, dass man einen Schritt mehr macht. Und deswegen hab ich heute für euch eigentlich 2 Sache, die ich ganz oft zurückhöre von Mitarbeitern, die dann sich eigentlich 'n bisschen meckern, weil halt das Trinkgeld immer weniger wird. Ja, ist natürlich auch so, weil alles auch teurer wird. Hä, bleibt auch weniger über letztendlich bei der Kunde oder der Gast. Aber trotzdem, wenn man einen Schritt mehr macht und der junge Mann war, das ist erst 2 Woche her, ist das lebendiger Nachweis davon, dass, weil die Menschen haben auch mehr bezahlt, weil die Mahlzeit oder das Essen ist einfach teurer geworden. Aber trotzdem hat er 50 Prozent mehr Trinkgeld bekommen wie sonst. Und das ist schon interessant. Und eine Sache, die dabei sehr wichtig ist und was ich auch ganz oft zurückhöre von Mitarbeiter, die sagen dann, ja, aber ich mach doch, was der Kunde oder der Gast fragt. Wieso ist er dann, dann soll er doch zufrieden sein. Ja klar, wenn ich erwarte, wenn ich nach ein Geschäft gehe und ich muss einen neuen Staubsauger kaufen und ich komm da rein und ich werd einfach begrüßt und diese Mitarbeiter oder Mitarbeiterin zeigt mir halt die Staubsauger und ich bin, ich werden ich werde geholfen, ja. Ich der ist freundlich, da zeig ich mich 'n paar Staubsauger und letztendlich nehm ich eine Entscheidung und kauf ich eine. Und ich bezahl genau das, was da auf dem Zettel steht oder was was der Preis ist, dann hab ich genau bekommen, was ich erwartet habe. Aber ich kann nur erst der Kunde in diesem Fall mit dem Staubsaugern begeistere, wenn ich einen Schritt mehr mache, wenn ich mit ihm versuche, Verbindung zu machen, dass ich versuche, mal eine Frage mehr zu stellen, dass ich genau eine Meile mehr gehe. Und das ist nicht zum Beispiel, das ist nicht, weil ich etwas umsonst bekommen muss. Aber in diesem Fall war das einfach, ich bin in diesem Geschäft bin ich schon einige Jahre bin ich Kunde. Und der Mann, der mich geholfen hat, wusste das auch. Und das war schon cool. Der wusste auch, dass ich Kunde war. Und der wusste auch, dass ich vorher Staubsauger bei ihm gekauft hatte. Und er hat sich dann auch gefragt, warum ich jetzt eine neue Staubsaugerkopf kaufen sollte. Das bedeutet, der hat mich gekannt. Der hat mich begrüßt. Der war total freundlich. Der hat einen Schritt hat er mir gemacht. Der hat sein Wissen gezeigt in den Staubsauger, was er alles weiß auf diese Geräte. Und er hat auch wirklich nachgefragt, hör mal, wofür nütze, wofür möchten Sie die nützen? Was für Boden haben Sie zu Hause? Und das hört sich augenscheinlich vielleicht total nicht interessant an, aber in dem Moment war das für mich wichtig. Und der hat auch noch mal nach meiner Privatsituation gefragt, weil er mich gekannt hat. Der wusste auch, dass wir umgezogen waren. Und so, das sind so kleine Sache. Und das ist natürlich cool, weil wenn ich wenn ich nur tue, was der Kunde fragt, Kundebegeistere ist mehr als allein die Frage des Kundenbeantworter. Diese Mitarbeiter von der Service, wo ich gerade über gesprochen habe in das Restaurant, da hat ein Schritt mehr gemacht. Da hat der Kunden, da hat die Gäste geholfen, aber hat auch mal Kompliment ausgeteilt, hat mal Small Talk mit diesen Menschen, diese Gäste gemacht. Und daraufhin hatten die die Gäste sich gehört und gesehen gefühlt. Wenn diese Mitarbeiter nur allein das Essen serviert hat und hat weiter eigentlich ja, einfach nett bedient, einfach nett, einfach einfach nett. Nicht mehr und nicht weniger. Dann war der Tasche auf der Trinkgeld 100 Prozent weniger gewesen. Und das ist genauso mit diesem Staubsauger. Diese Mitarbeiter ist ein Stück mehr gegangen. Da hat's da hat sich, ja, wie soll ich das sagen? Ich wollte dann noch Beutel haben, weil ich wollte noch eine altmodische Staubsauger haben mit mit Beutel, die total seltsam sind mittlerweile. Und der hat im Lager noch mal geschaut, ob das er noch die Beutel hatte und hat dann noch noch mal extra mitgebracht. Und der hat einfach sich gezeigt, der wollte mich helfen. Der wollte auch unbedingt gerne, dass ich dort einen Staubsauger kaufen sollte. Und wenn man das macht, wenn man genau einen Schritt mehr macht, dann bekommt man auch mehr. Und dann lasst manches, in diesem Fall habe ich auch extra Geld für die Kaffeekasse dort gelassen, weil es einfach, ich hab mich wertgeschätzt gefühlt. Und wenn er, er hatte mich auch helfen können und einfach genau meinen Erwartungen entspricht geholfen, ja, dass er quasi genau die Erwartungen, die ich hatte, dass ich die bekommen habe, dann hab ich mich nicht einzigartig gefühlt. Und das ist schon interessant, dass Menschen auf jeden Fall, dass sie dann auch genau das bekommen, was sie gefragt habe. Ja, damit kann man keine Kunde begeistern. Es tut mir leid, dann hat mir nur ein Kunde geholfen. Kundebegeistere geht weiter, dann nur allein der Kunde genau das machen, was der Kunde fragt. Und das liegt nicht daran, dass ihr etwas mehr geben muss oder etwas umsonst. Nein, einfach die Beziehung aufbauen, wirklich interessiert sind sein in diesem Gast. Und wie oft, dass ich irgendwo nicht reinkomme. Heute Nachmittag noch, ich komm in den Supermarkt rein, da läuft ein Mitarbeiter und sie ist sehr schwer beschäftigt, das sehe ich auch. Aber sie guckt nicht sie guckt nicht auf, sie sagt nix. Und das ist eine verpasste Chance. Weil dann komm ich natürlich an den zweiter Punkt, was wichtig ist. Was ist letztendlich wichtig auf der Arbeit? Ist es auf der Arbeit wichtig, die Regale aufzufüllen oder andere Arbeiten zu machen oder seid ihr da anwesend, den Kunde zu bedienen? Und jetzt weiß ich und höre ich euch natürlich auch denke oder auch der Chef, wenn wenn sie mal zuhören, ja, natürlich muss hier die Regale aufgefüllt werden. Da natürlich, weil wenn nix in der Regal liegt, dann können die Kunde auch nicht einkaufen. Aber hey, der Kunde soll doch an erster Stelle stehen, oder? Der Kunde soll doch wenigstens begrüßt werden und sicher, wenn ich irgendwo reinkomme und das Erste ist die Obstabteilung und der Obst wird nachgefüllt und da kommt 'n Kunde rein, die unheimlich viel Lust hat, Einkauf zu machen. Wenn ich der in dem Moment freundlich begrüßt wäre und vielleicht wird noch mal etwas gesagt oder hey, die sehen mich einfach gucken, was ich suche und vielleicht mal behilflich sein. Ah, ich sehe gerade, dass Sie suchen. Kann ich Ihnen vielleicht helfen? Was suchen Sie? Und dann können Sie in dem Moment kann da auch noch mal etwas Extras erwähnt werden, was vielleicht heute im Angebot ist, wo ich vielleicht gar nicht angedacht habe. Und genau das, was ist dann letztendlich wichtiger? Und das ist auch natürlich für den Chefs, die jetzt zuhören. Ist es wichtiger, halt die Kartons auszupacken und die Regale aufzufüllen oder steht der Kunde oder der Gast auf der Vordergrund? Was ist wichtig? Weil letztendlich, wenn ich als Kunde nicht komme, es tut mir leid, dann kommt auch kein Geld rein und ich muss jetzt nicht wie ein König behandelt werden, aber eine Begrüßung ist doch das Wenigste, was gemacht werden sollte. Und das ist schon interessant, weil ganz oft, ich hab auch mal Schulungen erlebt, dass Mitarbeiter von der Housekeeping eigentlich schon bisschen enttäuscht waren, dass mittlerweile weniger Trinkgeld gegeben wird. Und ich kann mir das auch vorstellen, aber es tut mir leid, wenn Sie nur allein die Zimmer putzen und der Gast kommt vorbei und Sie laufen da als Mitarbeiter von der Hauskippe und auch wenn Sie die Sprache vielleicht nicht können, herzlich willkommen, heißt es kein jeder. Jeder kann guten Tag oder hallo sagen, obwohl man die Sprache vielleicht nicht genau spricht. Das ist letztendlich egal. Aber wenn Sie dann im Flur laufen und die Kunden sind da, gucken Sie den Kunden an und sagen Sie einfach guten Tag. Und einfach mal freundlich sein, anstatt von einfach mitm Gesicht aufm Boden zugucken und der Gast nicht anzugucken. War damit fandet an, der Kunde möchte ganz gerne gesehen und gehört werden. Und wenn die die die die Zimmer sauber sind, was natürlich normal ist, wenn ich ein Drei- oder Vier- oder vielleicht 5 Sterne Haus buche. Jetzt bin ich jetzt wieder im Hotel. Es geht total schnell. Ich schwitz vom von von Einzelhandel nach Restaurant, nach Hotel, aber ich ich hoffe auf jeden Fall, ihr seid noch dabei. Aber wenn ich genau mache, was der Kunde will oder der Gast will, ein saub… *(Transcript truncated. Full episode: https://kunden-erlebnis.de/podcast/71-gaste-begeistern-mehr-als-nur-fragen-beantworten)* --- ### Gastfreundlichkeit in 10 Sekunden implementieren [Deutsch] URL: https://kunden-erlebnis.de/podcast/70-kunden-freundlichkeit-in-10-sekunden Published: 2024-07-08 In dieser kurzen und knackigen Episode zeigt Annamarie, wie Gastfreundlichkeit in nur 10 Sekunden gelebte Praxis wird , selbst im stressigen Arbeitsalltag. Das Motto: Kleine Dinge auf großartige Weise tun. Die 5 Schritte , Augenkontakt, aufrichtiges Lächeln, herzliche Begrüßung, kurzer Small Talk und ein persönlicher Abschiedswunsch , kosten keine Zeit, schaffen aber ein unvergessliches Erlebnis für jeden Gast oder Kunden. Ob Hotel, Restaurant, Supermarkt oder Café: Diese Grundbedürfnisse der Dienstleistung lassen sich sofort verankern. Die Verbindung von Strategie und Werkvloer beginnt hier mit einem einfachen Blickkontakt , Diagnose → Datenkopplung → Verhaltensübersetzung → Prozessverankerung → interner CX-Verantwortlicher als Borger. Für Betriebsinhaber und Mitarbeitende gleichermaßen ein sofort umsetzbarer Impuls. **Transcript** Und das, genau das. Ich hab's letzte Woche erlebt. Ich hab paar Komplimente bekommen von Zuhörer und das hat mich so was von begeistert. Hey, das tut mir auch gut. Und das war wirklich, es war oder Zufall oder das Universum hat es mir geschickt. Ich weiß es nicht, aber ich hab von 4 Kunde habe ich eine Whatsapp oder über Messenger oder hatte ich noch mehr? Über Instagram habe ich Nachricht bekommen, dass dass die meinen Podcast, dass dir mein Podcast gefällt. Und wenn wir dann jetzt über diese Quote reden, hey, die haben mir eine kleine Nachricht geschickt. Und das hat mich so was von begeistert. Und da möchte ich erst mal vielen, vielen lieben Dank. Und das macht meinen Tag auf jeden Fall total, total gut. Und dieser Podcast ist auch kurz und knackig. Hör zu, wie Du Gastfreundlichkeit in 10 Sekunde implementieren kannst in deinen Betrieb. Viel Spaß beim Zuhören. Hallo liebe Leute, da bin ich wieder mit einem neuen Podcast von Gastfreundlichkeit mit Schwung. Und ich hatte letzte Woche habe ich ein Quote gelesen. Da war sofort hatte ich das Gefühl, boah, das wirklich, da muss ich Podcast über aufnehmen. War das, trifft eigentlich das ganze Gastfreundlichkeitsgefühl. Und auch wenn ich ganz oft Fragen bekomme oder die Menschen, die die Leute, die sagen zu mir, Annamarie, ich hab doch gar kein Zeit dafür, alles zu machen, was Du da vorschlagt in den Schulungen, wenn es Kundenfreundlichkeit oder Gastfreundlichkeit geht. Und der Quote war das Folgende. Und ich denke, das trifft genau den Punkt. Wenn Du halt keine große Sachen machen kannst, tue dann kleine Sache in eine große, auf eine große Art und Weise. Und so ist es letztendlich, weil wir denken ganz oft, dass Gott Freundlichkeit zu tun hat mit total viel Aufwand und total viel, dass es schwierig sein muss und dass es schwer sein muss. Und das ist es halt gar nicht. Deswegen hab ich heute einen Podcast aufgenommen. Es wird, denk ich, auch nicht son ganz langer Podcast sein, aber einfach mal Gastfreundlichkeit in 10 Sekunde. Weil wenn genau, wenn viel los ist in einem Betrieb, wenn wenn Du irgendwo arbeitest und da ist da sind in dem Moment sind stürmische Zeiten und glaub jetzt hier im Sommer, wenn ich diesen Podcast aufnehme, ist es Mitte Juli oder ist es Juli. Und ja, da ist natürlich für Tourismus ist das Sommersaison halt total in in voller Gange. Und dann hat man einfach auch nicht immer Zeit, wenn da viele sind. Aber auch grundsätzlich, da sind einfach Zeiten, Stoßzeiten, dass da viel los ist. Und wie kann ich dann trotz alles noch krass freundlich bleiben? Weil letztendlich geht es darum und es geht nicht da drum, dass es lange dauern muss. Nein, auf keinen Fall. Deswegen heute kurz und knackig. Gastfreundlichkeit in 10 Sekunde. Und das Erste, was ich euch, das sind quasi Grundbedürfnisse, die ich jetzt oder Grundsachen, die einfach in einem Betrieb gefestigt werden müssen, die einfach auch fest verankert sind in einem Betrieb. Und das Erste ist, wenn Du Kunde oder Gast sieht, ist, mach auch Kontakt. Mach auch Kontakt. Einfach guckt die Person, die grade reinkommt bei dir im Geschäft oder im Restaurant oder im Hotel guckt er an. Jeder, der in der Dienstleistung arbeitet, kann das machen. Mach Augenkontakt, dauert 0 Sekunde. Wirklich, ist kein Aufwand. Du musst irgendwo hingucken. Guck dann auf jeden Fall zu diesem Person, der grad in den Raum kommt. Und wenn Du dann auch noch eine Ausstrahlung hast, die halt lebendig ist, die fröhlich ist und vielleicht sogar noch ein Lächeln, hä? Einfach guck die Person an in die Augen und lächeln. Und Du kannst mir nicht sagen, dass das Tier nichts tut. Wenn Du irgendwo arbeitest und da kommt 'n Kunde, Onlinegast kommt da rein und Du guckst diese Person an und Du zauberst quasi ein Lächeln auf dein Gesicht. Das tut etwas mit dir und das bewirkt auch etwas. Und wenn Du dann etwas anfängst zu sagen, ganz im Ernst, dann kommt das halt auch besser raus. Ein Kunde spürt das und deine Stimme wird auch etwas fröhlicher, etwas leichter. Ein eine Lach kann man hören in eine Stimme. Die kann man sogar am Telefon hören. Deswegen mach Augenkontakt und mach eine fröhliche Ausstrahlung. Die 2 Sachen dauern 0 Sekunde. Die hast Du einfach so in der Tasche. Und dann hast Du schon, dann bist Du schon in Partys. Und dann machst Du das auch mit Gefühl, weil dann kann, wenn das halt, wenn der Augenkontakt auch noch mit ein Lächeln bestätigt wird, dann fühlt ein ein Gast oder ein Kunde fühlt sich einfach herzlich willkommen. Und wenn Du dann auch noch diese Person auch noch begrüßt, hey, herzlich willkommen. Schön, dass Sie da sind. Hallo. Es liegt natürlich an, in welchem Betrieb, in was für ein Betrieb, in welcher Dienstleistung, dass Du arbeitest. Hä, es ist halt ein Hotel, was etwas gehobener ist. Da muss dann natürlich auch mit 2 Wörtern gesprochen worden und wird sogar den Gäste, denk ich, auch noch mal gesiezt, wenn das etwas gehobener ist. Wenn es zum Beispiel Kaffee oder ein Bar ist, kann man auch hallo sagen, muss man nicht unbedingt oder guten Morgen, hä, guten Tag, einfach oder wenn's im Geschäft ist, in den Supermarkt, hey, hallo, schön, guten Tag, kann man auch guten Tag sagen. Das liegt natürlich 'n bisschen daran, wo Du tätig bist. Aber und das Begrüßen dauert dann eine Sekunde. Ganz im Ernst, länger dauert das nicht. Dann hast Du quasi 3 Sachen in einem Schlag gemacht. Du guckst eine Person an, 0 Sekunde. Du machst auch noch freundliches Lächeln, dass Du es quasi spürt in deinen Körper. Und dann wird's auch herzlich. Dann wird's auch recht herzlich empfangen. Und wenn Du dann grad auch noch diese Person auch noch begrüßt, weil Grüße ist letztendlich das Wenigste, was Du tun kannst, dann hast Du das alles in eine Sekunde verpackt. So simpel ist das. Keine Freundlichkeit ist nicht schwierig. Und dann kannst Du, wenn diese Person dann zu dir kommt, kannst Du quasi sone kleine Small Talk halten. Und das ist natürlich passend bei dieser Person. Ist es Gast, ist Kunde? In welche Ambiente bist Du? Wo bist Du? Bist Du im Hotel? Wenn er zum Beispiel grad an der Kasse ist beim Supermarkt, sag mach Kompliment oder sag etwas über das Produkt, was er kauft oder oder oder oder. Du weißt das viel besser, wie ich das kann, weil Du bist jeden Tag in diesem Beruf bist Du tätig. Aber mach son kleines bisschen Smalltag oder heute scheint die Sonne. Sag einfach etwas über das Wetter, weil das das tut auch immer gut. Oder hey, wir freuen uns auf die Sonne. Wir freuen uns auf Sommer. Wir freuen uns auf, hey, sind es Urlauber? Hey, was machen Sie heute? Was gehen Sie tun? Was haben Sie vor? Was was? Und das dauert nicht mehr wie 7 Sekunde. Wirklich. Mach Kompliment. Hey, was haben Sie eine schöne Bluse an? Hey, die Brille steht Ihnen gut. Hallo, das Produkt hab ich letztes Mal auch gekauft. Das gefällt gut. Oh, Sie haben eine richtig gute Entscheidung gemacht. Und das klingt grad total übertrieben, aber mach es einfach. Und der darf nicht lange wie 7 Sekunden dauern und das muss auch nicht lange dauern. Das bedeutet, dann sind wir jetzt nur bei 8 Sekunde und dann haben Sie schon schon der Gast, Sie haben ihn begrüßt und Sie haben quasi ein Kompliment gemacht, etwas gesagt über das Wetter, über diese Person oder über Geschäft und dann kommt da son kleines Gespräch Und der Kunde oder der Gast will auch wieder weiter. Es liegt natürlich daran, wo das Du arbeitest, in welche Dienstleistung, dass Du tätig bist. Aber es geht jetzt heute auch drum, dass es kurz und knackig sein muss, wenn da viel los ist im Betrieb. Und wenn dann der Kunde geht, hä, dann sag einfach noch etwas Passendes, was Du diese Kunde oder Gast noch wünscht. Was wünscht Du diese Person? Wünschst Du, dass es schönen Tag für ihn wird? Oder wünschst Du ihm viel Erfolg mit das Produkt, was er gerade gekauft hat? Oder wünscht er dich einen schönen Urlaub? Oder wünscht der Gast einfach etwas? Und damit kannst Du der Gast verabschieden. Und das dauert dann noch 2 Sekunde. Zack, 10 Sekunde. Lange muss das nicht dauern. Und wenn Du das macht, aber das hier, was ich gerade gesagt habe, das sind im Prinzip eine Grundvoraussetzungen, die in jedem Betrieb, die mit Dienstleistung zu tun hat, dabei Inbegriff sein. Und noch mal eine kleine Fazit. Dienstleistung, Basisgefühl. Ein Kunde, Gast muss einen herzlichen Empfang haben. Wo fängt das mit an? Wenn diese Person in euren Betrieb reinkommt, guckt der Kunde an und bleibt nicht stur hinter dem Rechner oder der Kasse. Auch wenn Du grad Kundeanbdiener bist, guck auf und guck diese Person in der Tür an und lächeln. Dann haben sie 2, dann haben sie schon die halbe Miete. Der Kunde weißt, dass Du ihn gesehen hast und Du hast ihm ein, ohne dass Du überhaupt etwas gesagt hast, ohne dass es dir Zeit gekostet hast, hast Du ihm quasi schon herzlich empfangen. Das kann natürlich sein, wenn Du grad Kunde an Helfen bist. Wenn Du keine Kunde an Helfen bist, dann guckst Du ihm an, Du lächelst, ja, damit wird erst mal das herzliche Empfang bestätigt und dann sagst Du noch etwas dazu. Begrüß diese Person, weil das ist das Wenigste, was Du tun kannst. Und wenn er dann grad zu dir kommt, ja, zur Rezeption, zur Kasse, zu egal wo, dass Du arbeitest, dann machst Du eine kleine Schmaltagtalk. Schön, dass Sie da sind. Herzlich willkommen. Schön, dass Sie da sind. Und nicht, wie kann ich Ihnen helfen? Mach anderer Satz. Weil natürlich, hä, der kommt zu dir und hat eine Frage. Bin auch mal was kreativ. Und schreib einfach paar Sätze auf, die ihr in Abwechslung benutzen kannst. Weil das macht so viel Spaß, weil dann bist Du nicht so wie jeder. Dann bist Du anders und dann bleibst Du lange in deinem Gedanke. Und das darf dann 7 Sekunde dauern. Und nach dem Ende, dann wünschst Du, wünscht wünscht Du der Gast oder der Kunde etwas zu. Einen schönen Tag. Genieß das Wetter. Toll, dass Sie das Herr viel Erfolg mit das Produkt, was Sie gerade gekauft haben. Hey, lasst eure Fantasie einfach den freien Lauf und macht mit Kollegen zusammen quasi bisschen so Sätzen, die ihr basteln könnt für Smalltalk. Bastel paar Sätzen zusammen für ein passende Wunsch, die ihr eure Gäste oder Kunde gerne zuwünsche. Weil so schwierig ist es nicht. Und dann, wenn Du das machst und dann gehe ich wieder zurück nach dem Code, die ich gerade gesagt habe. Wenn Du wenig Zeit hast, weil Du hast quasi wenig Zeit in dem Moment, aber mach dann die 10 Sekunde, mach die dann auf eine große Art und Weise, dass es gefühlt für der Gast einfach oder der Kunde ein großes Geschenk ist. Und damit damit kann man so viel bewirken. Aber das ist letztendlich, das sind Grundbedürfnisse und ich bin ganz ehrlich. Ich bin ganz ehrlich, das ist so was von wichtig. Deswegen einfach diese 5 Schritte 10 Sekunde Augenkontakt, aufrichtiges Lächeln, kleines Smalltalk und was wünscht Du der Gast? 10 Sekunden Gastfreundlichkeit in 10 Sekunden und macht dann halt kleine Sache, machst Du in dem Moment großartig. Und so ist es. Hey, das war es wieder für heute. Entschuldigung, das war jetzt bisschen so. Es ist noch morgen früh. Das war sone kleine Aufpeppe Anfang der Woche. Finde ich total gut, damit anzufangen und implementier das ab heute. Und wenn Du als Eigentümer jetzt zuhört, implementier das heute. Fang da heut mit an. Und hier scheint im Moment die Sonne, dann ist es noch mal extra gut, damit anzufangen, weil dann kriegst Du selber auch noch gute Laune. Weil, und da komm ich immer mit zurück, es bringt nicht nur allein der Gast etwas, es bringt dir selber auch noch etwas. So, das war's für heute. Heute ein kleine knackiger Podcast, aber wir haben wenig Zeit. Genieß den Tag, mach etwas Schönes draus. Und wenn Du gerne mehr Informationen möchtest, was ich für dich tun kann, was ich einfach, dass Du denkst, wow, das würde ich noch mal gerne mehr von erlebe, dann nimm einfach Kontakt mit mir auf. Ich würde mich auf jeden Fall freuen, aber wo ich mich auch über freuen will und das will ich noch mal sagen, wenn Du diesen Podcast teilst einfach auf den Social Media, w… *(Transcript truncated. Full episode: https://kunden-erlebnis.de/podcast/70-kunden-freundlichkeit-in-10-sekunden)* --- ### Gastvrijheid in 10 seconden implementeren [Nederlands] URL: https://kunden-erlebnis.de/nl/podcast/70-kunden-freundlichkeit-in-10-sekunden Published: 2024-07-08 In deze korte maar krachtige aflevering deelt Annamarie een simpel en direct toepasbaar principe: gastvrijheid hoeft geen tijd te kosten. Geïnspireerd door de quote 'Als je geen grote dingen kunt doen, doe dan kleine dingen op een grote manier', legt ze uit hoe je in slechts 10 seconden een warme klantbeleving creëert. De vijf stappen zijn: oogcontact maken, een oprechte glimlach, een hartelijke begroeting, een korte smalltalk en een persoonlijk afscheidswoord. Of je nu in een hotel, restaurant, winkel of café werkt , deze basisprincipes zijn universeel toepasbaar. Zelfs in drukke periodes, zoals het zomerseizoen, kun je met deze micro-momenten een groot verschil maken voor je gast én voor jezelf. **Transcript** En dat, precies dat. Ik heb het vorige week meegemaakt. Ik heb een paar complimenten gekregen van luisteraars en dat heeft me zo enthousiast gemaakt. Hé, dat doet mij ook goed. En dat was echt, het was of toeval of het universum heeft het naar mij gestuurd. Ik weet het niet, maar ik heb van 4 klanten een WhatsApp of via Messenger of had ik nog meer? Via Instagram heb ik berichten gekregen dat mijn podcast, dat ze mijn podcast leuk vinden. En als we het nu hebben over dit citaat, hé, ze hebben me een klein berichtje gestuurd. En dat heeft me zo enorm enthousiast gemaakt. En daarvoor wil ik eerst heel, heel hartelijk dank zeggen. En dat maakt mijn dag in ieder geval helemaal, helemaal goed. En deze podcast is ook kort en krachtig. Luister hoe je gastvrijheid in 10 seconden kunt implementeren in jouw bedrijf. Veel plezier met luisteren. Hallo lieve mensen, daar ben ik weer met een nieuwe podcast van Gastvrijheid met Schwung. En ik had vorige week heb ik een citaat gelezen. Meteen had ik het gevoel, wauw, dat is echt, daar moet ik een podcast over opnemen. Want dat raakt eigenlijk het hele gastvrijheidsgevoel. En ook als ik heel vaak vragen krijg of de mensen die tegen mij zeggen, Annamarie, ik heb toch helemaal geen tijd voor alles wat jij voorstelt in de trainingen als het gaat om klantvriendelijkheid of gastvrijheid. En het citaat was het volgende. En ik denk dat dit precies het punt raakt. Als je geen grote dingen kunt doen, doe dan kleine dingen op een grote manier. En zo is het uiteindelijk, want we denken heel vaak dat gastvrijheid te maken heeft met heel veel moeite en heel veel, dat het moeilijk moet zijn en dat het zwaar moet zijn. En dat is het helemaal niet. Daarom heb ik vandaag een podcast opgenomen. Het zal, denk ik, ook geen hele lange podcast zijn, maar gewoon even gastvrijheid in 10 seconden. Want als er precies veel te doen is in een bedrijf, als je ergens werkt en er zijn op dat moment stormachtige tijden, en geloof me, nu in de zomer, als ik deze podcast opneem, is het half juli of het is juli. En ja, voor het toerisme is het hoogseizoen natuurlijk in volle gang. En dan heb je gewoon ook niet altijd tijd als er veel mensen zijn. Maar ook in het algemeen zijn er gewoon tijden, piektijden, dat er veel te doen is. En hoe kan ik dan ondanks alles nog steeds enorm vriendelijk blijven? Want uiteindelijk gaat het daarom en het hoeft niet lang te duren. Nee, absoluut niet. Daarom vandaag kort en krachtig. Gastvrijheid in 10 seconden. En het eerste wat ik jullie, dit zijn eigenlijk basisbehoeften, of basiszaken die gewoon in een bedrijf verankerd moeten worden, die gewoon ook stevig verankerd zijn in een bedrijf. En het eerste is, als je een klant of gast ziet, maak dan ook contact. Maak ook contact. Kijk gewoon naar de persoon die net bij je binnenkomt in de winkel of in het restaurant of in het hotel, kijk hem aan. Iedereen die in de dienstverlening werkt, kan dat doen. Maak oogcontact, duurt 0 seconden. Echt, het kost geen moeite. Je moet toch ergens naar kijken. Kijk dan in ieder geval naar die persoon die net de ruimte binnenkomt. En als je dan ook nog een uitstraling hebt die levendig is, die vrolijk is en misschien zelfs nog een glimlach, hè? Kijk die persoon gewoon in de ogen en glimlach. En je kunt me niet vertellen dat dit niets doet. Als je ergens werkt en er komt een klant, een gast komt binnen en jij kijkt die persoon aan en je tovert als het ware een glimlach op je gezicht. Dat doet iets met jou en dat heeft ook effect. En als je dan ook nog iets begint te zeggen, echt waar, dan komt dat ook beter naar buiten. Een klant voelt dat en je stem wordt ook wat vrolijker, wat lichter. Een lach is te horen in een stem. Die kun je zelfs aan de telefoon horen. Maak daarom oogcontact en zorg voor een vrolijke uitstraling. Die 2 dingen duren 0 seconden. Die heb je gewoon zo in de pocket. En dan ben je al, dan ben je al op dreef. En dan doe je dat ook met gevoel, want dan kan, als het oogcontact ook nog bevestigd wordt met een glimlach, dan voelt een gast of een klant zich gewoon hartelijk welkom. En als je die persoon dan ook nog begroet, hé, hartelijk welkom. Fijn dat u er bent. Hallo. Het hangt natuurlijk af van in welk bedrijf, wat voor een bedrijf, in welke dienstverlening je werkt. Hè, het is een hotel dat wat luxer is. Daar moet dan natuurlijk ook met twee woorden gesproken worden en worden gasten, denk ik, ook met u aangesproken als het wat luxer is. Als het bijvoorbeeld een café of een bar is, kun je ook hallo zeggen, hoeft niet per se, of goedemorgen, hè, goedemiddag, gewoon, of als het in een winkel is, in de supermarkt, hé, hallo, goed, goedemiddag, kun je ook goedemiddag zeggen. Dat hangt natuurlijk een beetje af van waar je actief bent. Maar het begroeten duurt dan één seconde. Echt, langer duurt dat niet. Dan heb je als het ware 3 dingen in één klap gedaan. Je kijkt een persoon aan, 0 seconden. Je maakt ook nog een vriendelijke glimlach, zodat je het als het ware in je lichaam voelt. En dan wordt het ook hartelijk. Dan wordt het ook heel hartelijk ontvangen. En als je die persoon dan ook nog begroet, want begroeten is uiteindelijk het minste wat je kunt doen, dan heb je dat alles in één seconde verpakt. Zo simpel is het. Vriendelijkheid is niet moeilijk. En dan kun je, als die persoon naar je toe komt, een klein praatje houden. En dat past natuurlijk bij die persoon. Is het een gast, is het een klant? In welke omgeving ben je? Waar ben je? Ben je in een hotel? Als hij bijvoorbeeld net bij de kassa is in de supermarkt, maak een compliment of zeg iets over het product dat hij koopt of of of of. Jij weet dat veel beter dan ik, want jij bent elke dag actief in dit beroep. Maar maak een klein praatje of de zon schijnt vandaag. Zeg gewoon iets over het weer, want dat doet ook altijd goed. Of hé, we verheugen ons op de zon. We verheugen ons op de zomer. We verheugen ons op, hé, zijn het toeristen? Hé, wat gaat u vandaag doen? Wat gaat u doen? Wat heeft u van plan? Wat wat? En dat duurt niet meer dan 7 seconden. Echt. Maak een compliment. Hé, wat heeft u een mooie blouse aan? Hé, die bril staat u goed. Hallo, dat product heb ik de vorige keer ook gekocht. Dat bevalt goed. Oh, u heeft een hele goede keuze gemaakt. En dat klinkt nu totaal overdreven, maar doe het gewoon. En dat mag niet langer dan 7 seconden duren en dat hoeft ook niet lang te duren. Dat betekent dat we nu pas bij 8 seconden zijn en dan heeft u de gast al begroet en heeft u als het ware een compliment gemaakt, iets gezegd over het weer, over die persoon of over de zaak en dan ontstaat er een klein gesprekje. En de klant of de gast wil ook weer verder. Het hangt natuurlijk af van waar je werkt, in welke dienstverlening je actief bent. Maar het gaat er vandaag ook om dat het kort en krachtig moet zijn als er veel te doen is in het bedrijf. En als de klant dan vertrekt, hè, zeg dan gewoon nog iets passends wat je deze klant of gast toewenst. Wat wens je deze persoon? Wens je hem een fijne dag? Of wens je hem veel succes met het product dat hij net gekocht heeft? Of wens je hem een fijne vakantie? Of wens je de gast gewoon iets? En daarmee kun je de gast uitwuiven. En dat duurt dan nog 2 seconden. Zwaai, 10 seconden. Lang hoeft dat niet te duren. En als je dat doet, maar wat ik net gezegd heb, dat zijn in principe basisvoorwaarden die in elk bedrijf dat met dienstverlening te maken heeft, inbegrepen moeten zijn. En nog een kleine samenvatting. Dienstverlening, basisgevoel. Een klant, gast moet een hartelijke ontvangst hebben. Waar begint dat mee? Als die persoon jullie bedrijf binnenkomt, kijk de klant aan en blijf niet strak achter de computer of de kassa. Ook als je net een klant aan het helpen bent, kijk op en kijk die persoon bij de deur aan en glimlach. Dan hebben ze 2, dan hebben ze al de helft. De klant weet dat je hem gezien hebt en je hebt hem, zonder dat je ook maar iets gezegd hebt, zonder dat het je tijd heeft gekost, hem als het ware al hartelijk ontvangen. Dat kan natuurlijk zijn als je net een klant aan het helpen bent. Als je geen klant aan het helpen bent, dan kijk je hem aan, je glimlacht, ja, daarmee wordt de hartelijke ontvangst al bevestigd en dan zeg je er nog iets bij. Begroet die persoon, want dat is het minste wat je kunt doen. En als hij dan naar je toe komt, ja, naar de receptie, naar de kassa, naar waar dan ook dat je werkt, dan maak je een klein praatje. Fijn dat u er bent. Hartelijk welkom. Fijn dat u er bent. En niet, hoe kan ik u helpen? Maak een andere zin. Want natuurlijk, hè, hij komt naar je toe en heeft een vraag. Wees ook eens wat creatiever. En schrijf gewoon een paar zinnen op die jullie afwisselend kunnen gebruiken. Want dat is zo leuk, want dan ben je niet zoals iedereen. Dan ben je anders en dan blijf je lang in iemands gedachten. En dat mag dan 7 seconden duren. En na het einde, dan wens je, wens je de gast of de klant iets toe. Een fijne dag. Geniet van het weer. Geweldig, veel succes met het product dat u zojuist heeft gekocht. Hey, laat gewoon je fantasie de vrije loop en bedenk samen met collega's een paar zinnetjes die jullie kunnen maken voor smalltalk. Stel een paar zinnen samen voor een passende wens die je je gasten of klanten graag toewenst. Want zo moeilijk is het niet. En als je dat dan doet, dan ga ik weer terug naar de code die ik net genoemd heb. Als je weinig tijd hebt, want je hebt op dat moment weinig tijd, doe dan die 10 seconden, doe ze dan op een grote manier, zodat het voor de gast of de klant voelt als een groot cadeau. En daarmee kan je zoveel bereiken. Maar dit zijn uiteindelijk basisbehoeften en ik ben heel eerlijk. Ik ben heel eerlijk, dit is zo ontzettend belangrijk. Daarom gewoon deze 5 stappen: 10 seconden oogcontact, een oprechte glimlach, een kleine smalltalk en wat wens je de gast toe? 10 seconden gastvrijheid in 10 seconden, en maak dan dat kleine moment op dat moment geweldig. En zo is het. Hey, dat was het weer voor vandaag. Sorry, het was nu een beetje zo. Het is nog vroeg in de ochtend. Dit was een kleine oppepper aan het begin van de week. Ik vind het geweldig om daarmee te beginnen, en implementeer dit vanaf vandaag. En als je als eigenaar nu luistert, implementeer dit vandaag. Begin er vandaag mee. En hier schijnt op dit moment de zon, dus het is extra goed om daarmee te beginnen, want dan krijg je zelf ook nog een goed humeur. Want, en daar kom ik altijd op terug, het brengt niet alleen de gast iets, het brengt jouzelf ook nog iets. Zo, dat was het voor vandaag. Vandaag een kleine, bondige podcast, maar we hebben weinig tijd. Geniet van de dag, maak er iets moois van. En als je graag meer informatie wilt over wat ik voor je kan doen, als je denkt: wow, dat zou ik nog eens meer van willen ervaren, neem dan gewoon contact met mij op. Ik zou me er zeker op verheugen, maar waar ik me ook op wil verheugen, en dat wil ik nog even zeggen, is als je deze podcast deelt op social media, want dan kan ik nog meer mensen bereiken en wordt vriendelijkheid nog veel groter dan het nu is in Duitsland. Veel succes, een fijne dag en veel plezier. Doei, doei. --- Dit transcript is vertaald vanuit het Duits. --- ### Kleine Fehler, große Wirkung: Gasterlebnisse im Ferienpark [Deutsch] URL: https://kunden-erlebnis.de/podcast/69-gibt-es-keine-tische-im-schatten Published: 2024-07-01 In dieser Episode nimmt uns Podcast-Host mit auf einen Urlaub in einem wunderschönen Ferienpark , und zeigt anhand von vier konkreten Alltagssituationen, wie kleine Kommunikationsfehler das Gästeerlebnis unnötig belasten. Vom Frühstück ohne Reservierungseintrag über den verweigerten Sonnenschirm bis hin zur unsicheren Rezeptionssituation: In jedem Fall handelten die Mitarbeiter aus ihrer eigenen Perspektive korrekt , aber nicht aus Gastsicht. Die Verbindung von Strategie und Werkvloer wird hier besonders deutlich: Diagnose der Situationen, Verhaltensübersetzung im Gästekontakt und Prozessverankerung im Team sind der Schlüssel. Der Host gibt praxisnahe Tipps, wie man mit denselben Worten und derselben Mühe eine völlig andere , positive , Wirkung beim Gast erzielt. **Transcript** Ich würde da nächstes Jahr wieder hinfahren, weil das war total schön. Aber ich will es nur erwähnen, weil ich glaube, dass in der Praxis total viele Betriebe sich hier in wiedererkennen. Und das sind kleine, es sind kleine Sache, es sind keine große Sache. Aber grad durch diese kleine Sache anzupassen, dann kann man halt den Service zum nächste Stufe, zum nächsten Level heben. Damit kann man den Unterschied machen. Ja, in diesem Podcast nehm ich euch mit nach ein Urlaub, den wir hatte aufm Ferienpark. Ein total tolles Ferienpark mit tollen Mitarbeiter, wo so ein paar Sachen waren, die nicht so ganz gut geklappt hat. Ich nenne auf jeden Fall die Beispiele und ich gebe euch dann auch paar Tipps, die ihr anwenden könnt, weil ich bin überzeugt, dass viele sich, die einen Ferienpark haben oder eigentlich in jedem Betrieb, die das wiedererkennen. Nur eine Ergänzung, wenn ich rede über Regenschirme, dann meine ich Sonnenschirme. Viel Spaß beim Zuhören. Guten Morgen, lieben Zuhörer. Ich bin wieder in mein Favorit oder mein Lieblingspodcaststudio und das ist im Wald. Ich hab schon lange nicht mehr im Wald einen Podcast aufgenommen, aber heute Morgen hat so was das Gefühl, dass ich heute im Wald sein musste, diesen Podcast aufzunehmen. Deswegen ich freu mich auf jeden Fall. Ich hab auch wieder etwas Tolles für euch. Einfach, was ich letzte Woche erlebt habe und ich hab mich auch vorgenommen, jede Woche einen Podcast aufzunehmen, was ich einfach in die Woche davor erlebt habe, was mit Gästebegeisterung zu tun hat, entweder positiv oder wo noch bisschen Luft nach oben ist. Und weil ich will nicht immer nur das Negative mitteilen, obwohl, das wissen wir selber auch, wir am meisten lernen von den Fehler, die wir machen. Und es ist auch nicht schlimm, weil wenn Fehler gemacht werden oder wenn Sachen gemacht werden, die halt nicht so gut laufen, da kann man letztendlich auch draus lernen. Und da da liegt auch unser Verbesserungspotenzial. Da liegt auf jeden Fall auch Potenzial und Luft nach oben. Und ich war letzte Wochen war ich eine Woche weg und wir waren in Art von Feriendorf. Total schön, wirklich am Wasser gelegen. Die Häuser waren tipptopp. Es war, das Wetter war natürlich total schön. Wir haben einfach genossen, so muss man das sagen. Es war ein wirklich ein sehr schönes, tolles Park mit viel Luxus, schöne Häuser, Lage war top. Aber da waren son paar Sache, dass ich denke, mhm, mhm, da gibt's noch bisschen Luft nach oben. Und da würde ich euch heute gerne mit mitnehmen, dass es eigentlich gar nicht schlimm ist und dass ich es auch verstehen kann aus Mitarbeitersicht. Aber ich lauf auch ganz oft mit meiner Kundebrille oder Gästebrille rum. Aus Gastsicht wäre manche Sachen einfach Es war nicht total doof, es war nicht total schlecht, ich bin auch nicht böse geworden, aber ich denke, okay, wenn ihr son schönes Park habt, wenn dann der Dienstleistung oder der Leistung im Restaurant und eine Rezeption noch bisschen besser wäre, dann werde ich als Gast noch mehr gehört und gesehen. Und das fing eigentlich an, ich war da mit paar Frauen oder 'n, ja, wir waren da mit Gruppe und da war auch Frühstück reserviert. Und wir kamen dann morgens kamen wir im im im Restaurant, wo auch das Frühstück war. Wir hatten selber hatten wir Ferienwohnung, aber man könnte dazu auch Frühstück buchen. Finde ich eigentlich total cool, wenn ich in 'n in Ferienpark bin und hab auch die Möglichkeit, ein Frühstück zu buchen. Dann hab ich die Fazilität von Ferienpark. Ich kann selber in meinem Haus etwas machen, aber morgen Frühstück ist immer total angenehm. Und wir kamen dann auch in das Restaurant an und wir haben dann auch gesagt, ja, da ist reserviert und die Name genannt, worauf das reserviert war. Und die Frau hinter anmeldete und sagt, nö, nö, nö, das haben wir nicht notiert. Ja, dann können Sie hier auch nicht frühstücken. Ja, wir haben gestern Abend hier schon auch Abendessen genossen. Das war total schön und das ist auch auf die gleiche Rechnung gestellt worden. Deswegen geh ich davon aus, dass es eigentlich gar kein Problem ist. Nö, sagt sie. Sie stehen hier nicht auf der Liste und wenn Sie nicht auf der Liste stehen, können Sie hier auch nicht frühstücken. Punkt. So hat sie's auch wortwörtlich gesagt. Ich hab dann auch versucht, ob das Sie vielleicht informieren könnte bei der Rezeption. Nein, steht nicht auf der Liste, können Sie hier auch nicht frühstücken. Und in dem Moment müssen wir als Gast, müssen wir quasi beweisen, dass wir gebucht haben. Und das ist letztendlich auch geklärt worden. Wir haben uns irgendwo hingesetzt und eine von die Damen hat sich drum gekümmert. Die hat die Organisation angerufen und dann war das letztendlich war das auch, ich glaub innerhalb von Viertelstunde war das geklärt. Aber ist das clever? Nein, auf keinen Fall. Weil ich als Gast, natürlich hat sie das Protokoll, dass sie Ja, weil ich will auch glauben, da kommen auch viele Gäste, die einfach nicht reserviert haben. Deswegen, dass sie ein Protokoll haben, kann ich ganz und das kann ich verstehen. Und das soll auch gehandhabt werden. Und man, ja, man weiß nicht, dass da vielleicht Gäste essen wollen, die gar nichts reserviert haben. Aber gib in diesem Fall einfach der Gast, gib der Gast einfach das Vorteil und sag einfach, ich klär das kurz ab. Oder hä, wir hatten ein Ferienhaus gemietet. Sag eben, lauf eben kurz zur Rezeption. Wie lang wie lang haben wir gemietet? Wie wie war noch bis Freitag da auf das Park? Und es war an dem Tag war es Dienstag. Hey, das ist alles gar kein Problem. Fragt nach, weil wir sind da aufm Park. Wir haben gestern auch schon gegessen, was nicht sofort gezahlt worden ist. Das ist alles auf Rechnung geschrieben. Gibt der Gast das Vorteil. Aber wir schauen, aber gut, das ist das ist das Einzige. Doch das war das Erste. Das Zweite war, das war auch total lustig. Wir kamen an an diesem Tag, dass wir da am am Dienstag das Frühstück hatte, saßen wir. Wir hatten eine lange Tisch, weil wir waren mit 9 Personen und wir waren draußen auf der Terrasse, weil das Wetter war traumhaft schön. Und dann haben wir so gesprochen, dass, oh, ich will gleich auch gleich, die Sonne ist da, es ist warm. Und dann kam da ein Mitarbeiter von der Service vorbei und die hat das gehört, dass wir nicht gerne in der Sonne sitzen. Und die hat sofort gesagt, ah, ich hab hier 2 Regenschirme, die stehen. Soll ich die mal aufklappen für Sie? Dann sitzen Sie schön im Schatten. Und wir waren erstaunt. Ja, gerne. Das hat uns wirklich, das hat uns überrascht. Und das ist auch cool, dass diese Mitarbeiter quasi gehört hat, was wir sagen, dass sie da sofort auf agiert hat und dass sie die Regenschirme ausgeklappt hat. Am nächsten Tag kamen wir auch zum Frühstück. Wir wir könnten auch frühstücken, alles war das dann auch geklärt. Und dann haben wir die gleichen Tisch genommen, die tatsächlich auch wieder in der Sonne stand. Aber ist kein Problem. Wir hatten einen Tag vorher gesehen, dass die Sonne schon mal ausgeklappt werden konnte. Haben wir gedacht, ja gut, dann fragen wir gleich mal, Herr, wenn wir uns Essen genommen haben, ob das die Regenschirme ausgeklappt werden könne. Und so waren, wir haben uns Essen allen besorgt ausm Buffett, war übrigens herrlich, war schön, war gut versorgt, war wirklich super. Ambiente war schön, das ganze Restaurant war sehr schön. Und dann bin ich zu ein Mitarbeiter von der Service gelaufen, die übrigens, die die hat viel Arbeit. Ich hab's gesehen. Die musste, denk ich, noch etwas vom vom vom Abend vorher aufräumen und war auch schwer schwer beschäftigt. Hatte kurz gewartet. Und dann bin ich zu ihr gegangen, hab gesagt, hör mal, können Sie vielleicht einen Regenschirm ausklappen, weil wir sitzen in der Sonne? Und dann gibt sie mir als Antwort, gibt es keinen Tees im Schatten? Und in dem Moment denk ich, ja, weiß ich nicht, ob das 'n Tees im Schatten ist. Wir haben jetzt uns Essen da alle auf diesem Tisch gestellt. Wir saßen da gestern auch und weil wir eine große Gruppe sind, finden wir diesen Tisch am Wasser eigentlich total schön. Wir würden eigentlich gerne sitzen bleiben. Ja, okay dann. Und dann ist sie mitgelaufen. Und das ist natürlich auch total interessant, weil in dem Moment fühle ich mich als Gast bisschen schuldig, dass ich ihr gerade von ihrer Arbeit wegnehme, weil sie hat wahrscheinlich auch sehr viel zu tun. Ich versteh das auch. Aber und ich versteh auch, weil da komme ich später noch in diese Podcaster auf, warum, dass sie das sagt. Aber ist es halt für der Gast toll? Nein, ist es nicht. Und na, hier hat sie's aufgemacht, alles gut. Aber man kann auch mit der gleiche Mühe etwas anders sagen, wo wir beide und sie selber auch total glücklich von werden. Und dann am nächsten Tag, wir waren, wie gesagt, wir waren mit 9 Frauen, war eine Frau war morgens, wir wusste gar nicht, wie spät das das Frühstücksraum eigentlich geöffnet hat, Aber eine Frau war etwas früher auf und hat gedacht, komm, ich geh zum Frühstück und trink mich schon eine Tasse Kaffee, bevor die anderen kommen. Und das war so 20 vor 8 kam sie da an und sie kam auf die Terrasse. Alles war auf, Tür war auf, Büffet stand auch schon, schon einigermaßen fertig, das das Frühstücksbuffet. Und sie hat sich etwas genommen und wollte sich dann aufm Tisch hinsetzen. Und dann kam 1 von der Service und die hat gesagt, aber hör mal, Sie können jetzt hier nicht essen. Wir haben erst Auto auf. Und sie stand da mit ihr Tablett und ihre Sache. Okay, das wusste ich gar nicht. Aber darf ich mich dann da in der Ecke hinsetzen, weil ich hab jetzt hier das Essen alles genommen. Ich hab meinen Kaffee. Ich ich stör ihn nicht. Ich sitz ihn ganz ruhig, weil ich wusste nicht, dass sie erst 8 aufhatte. Dann ist sie weggelaufen und dann 2 Minute später kam sie wieder, hat sie gesagt, aber hör mal, Sie können sich hier nicht hinsetzen. Wir haben erst 8 Uhr auf. Ja, hat sie gesagt, aber ich stör, ich versteh das. Morgen bin ich auch absolut später, aber ich wusste es nicht. Und sie hat sich wirklich schlecht gefühlt, dass sie quasi so wie kleines Kind, die quasi so ganz so ganz ungesehen irgendwo ihr Essen essen mussten. Und das ist und im Prinzip hat diese Frau, die Mitarbeiter von der Service hat recht. Wenn die erst 8 aufhaben, darf sie nicht 20 vor 8 schon ihr Frühstück nehmen. Aber warum kommt diese Frau rein? Warum steht da nirgendwo Schild? Warum sind die Türen nicht zu? Ich meine, wenn eine Tür aufhat, dann hat man halt brutale Gäste, hat man. Und dann ist natürlich die Frage, ist der Gast brutal oder filtert eine Kommunikation von der Seite des Restaurants? Weil das ist natürlich schon auch mal wieder interessant. Was kann man tun? Weil im Prinzip, hey, der Mitarbeiter, die Mitarbeiterin von der Service sagt, boah, die Gäste werden immer brutaler. Ja, ist das auch so? Werden die Gäste brutaler oder liegt es an der Kommunikation? Schon interessant. Und dann war das Letzte und jetzt hört sich das total auf, aber ich wollt auch, ich ich will das Betrieb, weil das ist, ich würde da nächstes Jahr wieder hinfahren, weil das war total schön. Aber ich will es nur erwähnen, weil ich glaube, dass in der Praxis total viele Betriebe sich hier in wiedererkennen. Und das sind kleine, es sind kleine Sache, es sind keine große Sache. Aber grad durch diese kleine Sache anzupassen, dann kann man halt den Service zum nächste Stufe, zum nächsten Level heben. Damit kann man den Unterschied machen, wenn man grad mit in diesen Fällen anders agiert. Und das war an Rezeption. Es war ein total liebe Mitarbeiter. Und übrigens finde ich, alle Mitarbeiter, die ich gesehen habe, die haben wirklich arbeiten wollen. Die waren fleißig, aber die haben grad nicht immer die richtige Kommunikation oder die richtige Sprache benutzt. Und das ist genau, was ich mache, die einfach, ja, damit damit es für jeder mehr Spaß bringt. Nicht nicht nur allein für den Arbeitgeber, dass er mehr Einkommen hat, aber und nicht allein alleine für der Gast, aber auch fü… *(Transcript truncated. Full episode: https://kunden-erlebnis.de/podcast/69-gibt-es-keine-tische-im-schatten)* --- ### Kleine Servicemomenten, Groot Verschil op Vakantiepark [Nederlands] URL: https://kunden-erlebnis.de/nl/podcast/69-gibt-es-keine-tische-im-schatten Published: 2024-07-01 In deze aflevering neemt de host je mee naar een heerlijk vakantiepark waar de accommodatie en sfeer uitstekend waren, maar de communicatie van medewerkers regelmatig tekortschoot. Aan de hand van vier concrete voorbeelden , een ontbijt dat niet op de lijst stond, een parasol die met tegenzin werd opgeklapt, een gast die te vroeg binnenkwam en een bezorgde gast aan de receptie , laat de host zien hoe medewerkers vanuit hun eigen perspectief handelen, maar daarmee de gastbeleving ondermijnen. De kern van de boodschap: geef de gast het voordeel van de twijfel, gebruik de juiste zinnen en zorg voor procesborging (zoals een gesloten deur vóór openingstijd). Dit is de Verbindung von Strategie und Werkvloer in de praktijk: kleine gedragsaanpassingen maken het verschil tussen een tevreden en een enthousiaste gast. Trainbaar, uitvoerbaar en direct toepasbaar. **Transcript** Ik zou daar volgend jaar weer naartoe gaan, want het was echt geweldig. Maar ik wil het alleen even noemen omdat ik denk dat in de praktijk heel veel bedrijven zich hierin herkennen. En dat zijn kleine dingen, het zijn kleine dingen, het zijn geen grote dingen. Maar juist door deze kleine dingen aan te passen, kun je de service naar het volgende niveau tillen. Daarmee kun je het verschil maken. Ja, in deze podcast neem ik jullie mee naar een vakantie die we hadden op een vakantiepark. Een heel tof vakantiepark met geweldige medewerkers, waar een paar dingen waren die niet helemaal goed liepen. Ik noem in ieder geval de voorbeelden en ik geef jullie ook een paar tips die jullie kunnen toepassen, want ik ben ervan overtuigd dat veel mensen die een vakantiepark hebben, of eigenlijk in elk bedrijf, dit herkennen. Alleen een kleine opmerking: als ik praat over regenschermen, bedoel ik parasols. Veel plezier met luisteren. Goedemorgen, lieve luisteraars. Ik ben weer in mijn favoriete of lievelingspodcaststudio en dat is in het bos. Ik heb al heel lang geen podcast meer opgenomen in het bos, maar vanochtend had ik zo'n gevoel dat ik vandaag in het bos moest zijn om deze podcast op te nemen. Daarom ben ik er in ieder geval blij mee. Ik heb ook weer iets moois voor jullie. Gewoon wat ik vorige week heb meegemaakt, en ik heb mezelf ook voorgenomen om elke week een podcast op te nemen over wat ik in de week daarvoor heb meegemaakt dat te maken heeft met gastbeleving, ofwel positief ofwel waar nog wat ruimte voor verbetering is. Want ik wil niet altijd alleen maar het negatieve delen, hoewel, dat weten we zelf ook, we het meeste leren van de fouten die we maken. En het is ook niet erg, want als er fouten gemaakt worden of als er dingen gedaan worden die niet zo goed lopen, daar kun je uiteindelijk ook van leren. En daar ligt ook ons verbeterpotentieel. Daar ligt in ieder geval ook potentieel en ruimte voor verbetering. En ik was vorige week, was ik een week weg en we waren in een soort vakantiedorp. Heel mooi, echt aan het water gelegen. De huizen waren tiptop. Het was, het weer was natuurlijk geweldig mooi. We hebben gewoon genoten, zo moet je het zeggen. Het was echt een heel mooi, tof park met veel luxe, mooie huizen, ligging was top. Maar daar waren een paar dingen waarvan ik dacht, hmm, hmm, daar is nog wat ruimte voor verbetering. En daar zou ik jullie vandaag graag mee naartoe nemen, dat het eigenlijk helemaal niet erg is en dat ik het ook kan begrijpen vanuit het perspectief van de medewerker. Maar ik loop ook heel vaak rond met mijn klantenbril of gastenbril. Vanuit gastoogpunt waren sommige dingen gewoon... Het was niet totaal slecht, het was niet totaal erg, ik ben ook niet boos geworden, maar ik denk, oké, als jullie zo'n mooi park hebben, als dan de service of de dienstverlening in het restaurant en aan de receptie nog wat beter zou zijn, dan zou ik als gast nog meer gehoord en gezien worden. En dat begon eigenlijk al, ik was daar met een paar vrouwen, ja, we waren daar met een groep en er was ook ontbijt gereserveerd. En we kwamen dan 's ochtends in het restaurant waar ook het ontbijt was. We hadden zelf een vakantiewoning, maar je kon daarbij ook ontbijt boeken. Ik vind dat eigenlijk heel cool, als ik in een vakantiepark ben en ook de mogelijkheid heb om een ontbijt te boeken. Dan heb ik de faciliteit van het vakantiepark. Ik kan zelf in mijn huis iets doen, maar 's ochtends ontbijten is altijd heel aangenaam. En we kwamen dan ook in het restaurant aan en we hebben toen gezegd, ja, er is gereserveerd en de naam genoemd waarop het gereserveerd was. Waarop de vrouw achter de balie zegt, nee, nee, nee, dat hebben we niet genoteerd. Ja, dan kunt u hier ook niet ontbijten. Ja, we hebben gisteren avond hier ook al gegeten. Dat was heel mooi en dat is ook op dezelfde rekening gezet. Daarom ga ik ervan uit dat het eigenlijk helemaal geen probleem is. Nee, zegt ze. U staat hier niet op de lijst en als u niet op de lijst staat, kunt u hier ook niet ontbijten. Punt. Zo heeft ze het ook letterlijk gezegd. Ik heb toen ook geprobeerd of ze misschien de receptie kon informeren. Nee, staat niet op de lijst, kunt u hier ook niet ontbijten. En op dat moment moeten wij als gast, moeten wij eigenlijk bewijzen dat we geboekt hebben. En dat is uiteindelijk ook opgelost. We hebben ons ergens neergezet en een van de dames heeft zich erover ontfermd. Die heeft de organisatie gebeld en toen was het uiteindelijk, ik geloof binnen een kwartier was het opgelost. Maar is dat slim? Nee, absoluut niet. Want ik als gast, natuurlijk heeft zij het protocol, dat ze... Ja, want ik wil ook geloven, daar komen ook veel gasten die gewoon niet gereserveerd hebben. Daarom, dat ze een protocol hebben, dat kan ik helemaal... dat kan ik begrijpen. En dat moet ook gehanteerd worden. En men weet niet of er misschien gasten zijn die willen eten die helemaal niets gereserveerd hebben. Maar geef in dit geval gewoon de gast, geef de gast gewoon het voordeel van de twijfel en zeg gewoon, ik check dat even. Of hé, we hadden een vakantiehuis gehuurd. Zeg dan, loop even snel naar de receptie. Hoe lang, hoe lang hadden we gehuurd? Hoe, hoe was het, tot vrijdag op dat park? En het was die dag dinsdag. Hé, dat is helemaal geen probleem. Vraag het na, want we zijn op het park. We hebben gisteren ook al gegeten, wat niet meteen betaald is. Dat is allemaal op rekening geschreven. Geef de gast het voordeel van de twijfel. Maar we kijken, maar goed, dat is dat is dat is het enige. Toch, dat was het eerste. Het tweede was, dat was ook heel grappig. We kwamen aan op die dag, dat we op dinsdag dat ontbijt hadden, zaten we. We hadden een lange tafel, want we waren met 9 personen en we zaten buiten op het terras, want het weer was heerlijk mooi. En toen hebben we zo gepraat dat, oh, ik wil straks ook straks, de zon is er, het is warm. En toen kwam er een medewerker van de bediening langs en die had gehoord dat we niet graag in de zon zitten. En die zei meteen, ah, ik heb hier 2 parasols staan. Zal ik die even openklappen voor u? Dan zit u lekker in de schaduw. En we waren verbaasd. Ja, graag. Dat had ons echt... dat had ons verrast. En dat is ook cool dat deze medewerker eigenlijk had gehoord wat we zeiden, dat ze daar meteen op had ingespeeld en dat ze de parasols had opengeklapt. De volgende dag kwamen we ook naar het ontbijt. We konden ook ontbijten, alles was toen ook opgelost. En toen hebben we dezelfde tafel genomen, die ook weer daadwerkelijk in de zon stond. Maar geen probleem. We hadden een dag eerder gezien dat de parasols al eens opengedaan konden worden. We dachten, ja goed, dan vragen we straks even, meneer, als we eten hebben gehaald, of de parasols opengedaan kunnen worden. En zo waren we, we hebben voor iedereen eten gehaald van het buffet, was trouwens heerlijk, was lekker, was goed verzorgd, was echt super. De sfeer was mooi, het hele restaurant was heel mooi. En toen ben ik naar een medewerker van de bediening gelopen, die overigens, die had veel werk. Ik heb het gezien. Die moest, denk ik, nog wat van de avond ervoor opruimen en was ook druk, druk bezig. Even gewacht. En toen ben ik naar haar toe gegaan, heb gezegd, hoor eens, kunt u misschien een parasol openklappen, want we zitten in de zon? En dan geeft ze mij als antwoord, is er geen tafel in de schaduw? En op dat moment denk ik, ja, ik weet niet of er een tafel in de schaduw is. We hebben nu hier ons eten allemaal op deze tafel gezet. We zaten hier gisteren ook en omdat we een grote groep zijn, vinden we deze tafel aan het water eigenlijk heel mooi. We zouden eigenlijk graag blijven zitten. Ja, oké dan. En toen is ze meegelopen. En dat is natuurlijk ook heel interessant, want op dat moment voel ik me als gast een beetje schuldig dat ik haar nu van haar werk afhoud, want ze heeft waarschijnlijk ook heel veel te doen. Ik begrijp dat ook. Maar, en ik begrijp ook, want daar kom ik later nog op terug in deze podcast, waarom ze dat zegt. Maar is het fijn voor de gast? Nee, is het niet. En nou, hier heeft ze hem opengedaan, alles goed. Maar je kunt ook met dezelfde moeite iets anders zeggen, waar we allebei en zij zelf ook heel blij van worden. En dan de volgende dag, we waren, zoals gezegd, we waren met 9 vrouwen, was er een vrouw die 's ochtends, we wisten helemaal niet hoe laat de ontbijtruimte eigenlijk open was, maar een vrouw was wat vroeger op en had gedacht, kom, ik ga naar het ontbijt en drink alvast een kopje koffie voordat de anderen komen. En dat was zo 20 voor 8 dat ze daar aankwam en ze kwam op het terras. Alles was open, de deur was open, het buffet stond ook al, al redelijk klaar, het ontbijtbuffet. En ze had iets gepakt en wilde zich aan een tafel gaan zitten. En toen kwam er iemand van de bediening en die zei, maar hoor eens, u kunt hier nu niet eten. We gaan pas om 8 uur open. En ze stond daar met haar dienblad en haar spullen. Oké, dat wist ik helemaal niet. Maar mag ik me dan daar in de hoek gaan zitten, want ik heb nu hier het eten allemaal gepakt. Ik heb mijn koffie. Ik stoor niemand. Ik ga heel rustig zitten, want ik wist niet dat ze pas om 8 uur open waren. Toen liep ze weg en toen 2 minuten later kwam ze terug, zei ze, maar hoor eens, u kunt zich hier niet gaan zitten. We gaan pas om 8 uur open. Ja, heeft ze gezegd, maar ik stoor, ik begrijp dat. Morgen ben ik ook absoluut later, maar dat wist ik niet. En zij voelde zich echt heel slecht, omdat ze eigenlijk als een klein kind, ergens in het geniep hun eten moesten eten. En dat is, en in principe heeft die vrouw, de medewerker van de service, gelijk. Als ze pas om 8 uur opengaan, mag zij niet al om 20 voor 8 haar ontbijt nemen. Maar waarom komt die vrouw dan naar binnen? Waarom hangt er nergens een bordje? Waarom zijn de deuren niet dicht? Ik bedoel, als een deur openstaat, dan heb je nu eenmaal brutale gasten, dat is zo. En dan is natuurlijk de vraag, is de gast brutaal of filtert de communicatie vanuit het restaurant? Want dat is natuurlijk ook wel weer interessant. Wat kun je eraan doen? Want in principe, hé, de medewerker, de medewerkster van de service zegt, wauw, de gasten worden steeds brutaler. Ja, is dat ook zo? Worden de gasten brutaler of ligt het aan de communicatie? Toch wel interessant. En dan was er het laatste punt en nu klinkt dit heel overdreven, maar ik wil het ook, ik wil het bedrijf, want dat is, ik zou daar volgend jaar weer naartoe gaan, want het was heel erg mooi. Maar ik wil het alleen noemen omdat ik denk dat in de praktijk heel veel bedrijven zich hierin herkennen. En het zijn kleine dingen, het zijn kleine dingen, het zijn geen grote dingen. Maar juist door deze kleine dingen aan te passen, kun je de service naar het volgende niveau tillen. Daarmee kun je het verschil maken, als je in dit soort situaties anders handelt. En dat was bij de receptie. Het was een heel lieve medewerker. En overigens vind ik, alle medewerkers die ik heb gezien, die wilden echt werken. Ze waren ijverig, maar ze gebruikten niet altijd de juiste communicatie of de juiste taal. En dat is precies wat ik doe, simpelweg zodat het voor iedereen leuker wordt. Niet alleen voor de werkgever, zodat hij meer inkomsten heeft, en niet alleen voor de gast, maar ook voor jezelf. Maar goed, het vierde punt was, ik stond bij de receptie en ik moest iets vragen en voor mij stond een gast. En ik heb het gesprek niet helemaal gehoord. Ik heb alleen het laatste stukje meegekregen. Er was in ieder geval een gast, er was ook iets in de communicatie. Er klopte iets niet, er paste iets niet. En hij was toen naar de receptie gekomen om dat te zeggen. En ik hoorde het gesprek vanaf het moment dat hij had gezegd, ja, ik heb dat op de website gelezen en ik heb ook nog een keer van tevoren gebeld en toen is mij dat ook nog bevestigd. En toen begon de receptie meteen op de website te kijken, nee, nee, op de website staat het niet. Ik heb het net gekeken, daar staat het niet. Ja, had men… *(Transcript truncated. Full episode: https://kunden-erlebnis.de/nl/podcast/69-gibt-es-keine-tische-im-schatten)* --- ### Podcast mit ANOUK ELLEN SUSAN [Deutsch] URL: https://kunden-erlebnis.de/podcast/68-podcast-mit-anouk-ellen-susan Published: 2024-06-27 Eine Videopodcast mit Anouk Ellen Susan , sie ist eine vielseitige Frau und es war eine Freude, sie zu interviewen. Wir sprechen über die Unterschiede zwischen Niederländern und Deutschen, über den Tourismus, wo Anouks Karriere begann, und wie sie diese Erfahrungen aus dem Tourismus in andere Branchen mitgenommen hat , man kann sie überall anwenden! Wie ist es, einen Schritt mehr für den Kunden zu tun und ihn dadurch zu überraschen? Wie ist es, den Mut zu haben und einfach zu fragen? Und wie schön kann das Leben sein, wenn man dadurch so viele „Ja’s“ bekommt und das Selbstvertrauen steigt? Wir reden darüber, wie man Vertrauen aufbaut und ob es in der deutschen Kultur mehr Respekt verschafft, wenn man „Sie“ verwendet. Kurz gesagt, es ist sehr interessant und spannend, sich diesen Podcast anzuschauen. Alle Themen werden durch schöne, lustige und nette Anekdoten aus Anouks Leben unterstützt. Erleben Sie es selbst und lassen Sie sich in die Welt von Anouk entführen, die ein bisschen "lekker ander is". Mehr info über Anouk: https://www.anoukellensusan.de Website Anne-Marie Vissers: https://gastfreundlichkeitmitschwung.de **Transcript** Sehr geehrter Prinz Konstantan, ich bin Anne Kegger. Wie sprech mir so jemand an? Ich schreibe an meinem siebten Buch und ich würde mich wahnsinnig freuen, wenn Sie daran teilnehmen. Ich hab hier 3 Fragen. Der weiß ja gar nicht, wer ich bin. Hab ich ihm noch hinterher geschrieben. Übrigens, ich bin eine sehr ernst zu nehmende Frau. Man kann mir vertrauen. Kurze Zeit später macht's Kling auf meinem Handy und ich gucke und dann bin ich mit dem Prinz Konstantein vernetzt. Oh, dann krieg ich krieg ich doch Gänsehaut oder? Ja. Satz, nein hast Du, ja kannst Du bekommen, ist das Lebensmotto von mein nächster Gast in meinem Videopodcast. Sie ist Experte im Marketing, sie ist Businesscoach, sie Autorin von 7 Büchern und sie hat sogar 2 Podcast Upgrade yourself, Glaube an dich und lecker anders. Und lecker anders, das ist heute niederländisch. Deswegen haben Anuk und ich, wir haben auf jeden Fall Gemeinsamkeiten. Es ist ein sehr spannendes und interessantes Gespräch, wo all diese Themen da ankommen. Ich wünsch euch viel Spaß beim Anschauen und beim Zuhören. Ja, hallo Anuk. Schön, dass ich hier in Köln sein darf mit 1 orangen Tasse Kaffee. Finde ich schon cool, hab ich gedacht, für dich, hör mal hier. Ja, lass uns doch Orangen seh ich erst mal. Ja, Das ist schon cool, weil bisschen orange Blut haben wir schon beides, ja? Absolut, oder? Das orangene Herz verbindet uns, wie Ja, genau. Annuk, erzähl, wer bist Du? Was tust Du? Ja, also ich hab 2 Schlagendeherzen in meiner Brust. Das eine ist tief orange, ja, ja, genau. Und das andere ist ein deutsches Herz. Ja. Denn ja, meine Mutter ist deutsch und mit 3 Jahren sind wir nach Deutschland gekommen. Mhm. Und hier bin ich dann auch aufgewachsen. Und ich habe aber die Liebe für die Niederlande immer beibehalten und habe dann auch in den Niederlanden studiert. Ich bin Marketingexpertin in meinem ersten Berufsleben gewesen, durfte unter anderem Direktorin sein vom niederländischen Büro für Tourismus. Wir haben die ganzen Deutschen in die Niederlande geschickt, habe aber auch im Bayerischen Hof im Hotel gearbeitet, also komme auch aus der Gastronomie, sage ich mal, oder aus der Hotellerie und durfte dafür eben Marketing machen und ja, danach habe ich aber dann gedacht, mit 40, es ist ein bisschen Routine, es ist alles so leicht und ich weiß nicht, welches komischer Gedanke mich da geritten hat, aber ich habe gesagt, ich möchte es noch mal schwer bekommen auch oder noch mal was Neues, neue Facetten an mir kennenlernen, neu entwickeln, mich entfalten und dann habe ich in der Tat mit 40 beschlossen, mich selbstständig zu machen. Hab da erst einen kleinen Weg hin noch gefunden über so teils teils, weil ich bin ein Sicherheitstyp und hab eine Ausbildung in der Zeit gemacht als Keynote Speaker bei der German Speakers Association. Ich habe eine Ausbildung noch gemacht als Coach, als Business Coach und ja, dann habe ich mich mit 42 getraut und habe mich selbstständig gemacht und jetzt arbeite ich eben ganz vielseitig, entweder zu dem Thema Frauenempowerment und wie man noch mehr sich selbst sein kann und mit Kraft und Leidenschaft und Mut durchs Leben geht. Oder aber das, was uns auch verbindet, ist das deutsch niederländische, die Kulturunterschiede und sowohl für Firmen als auch für Privatpersonen. Was bedeutet das genau? Und ich moderiere auch dann Veranstaltungen sowohl für Frauenveranstaltungen als auch für deutsch niederländische. Da haben wir uns dann auch kennengelernt. Genau. Ich war mal bei einem Netzwerktreffen, was Anuk letztendlich auch moderiert hat Ja. Und war auch sofort begeistert von deinen Art und Weise, deinen Umgang und auch deine Energie, die man einfach auch, obwohl es online ist, natürlich auch spürt. Was mich gerade sofort getrieben hat, weil ich komm selber auch ausm Tourismus. Du hast gesagt, Du bist angefangen beim Tourismusbüro in Deutschland oder was genau war das? Und welche Ja, sprechen wir dann? Also meine Liebe für den Tourismus, vielleicht noch eine kleine Ansicht, die hat sich im Phantasialand entwickelt. Kennst Du viele? Ja, natürlich. Für alle die, also Freizeitpark in der Nähe von Köln und da war ich im Informationscounter. Und dann hat man aber gemerkt, dass ich sehr freundlich zu den Menschen war, ihnen freundlich die Fragen beantwortet habe, dass ich 4 Sprachen spreche, wodurch ich eben auch zugänglich, weil Sprachen sind ja die Tore zur Welt, zugänglich für andere waren, dann haben sie gesagt, willst Du denn nicht hier in die Marketingabteilung kommen? Und dann 3 Monate später durfte ich in der Tat sowohl vom Info Counter zur Marketingabteilung, da war ich noch Schülerin zu dem Zeitpunkt und da habe ich mich verliebt in das Fach, ich habe mich in die Branche verliebt. Es hat alles mit Spaß und mit Freundlichkeit zu tun und wenn man das bedienen kann, was gibt es da letztendlich Schöneres? Und da hat sich für mich gefestigt, es ist nicht wichtig, wo Du anfängst, es ist wichtig, wo du aufhörst. Genau. Und man kann an einem Informationscounter starten, aber wenn man da sich selbst ist und wenn man Gas gibt und wenn man freundlich ist, dann kann man so viel erreichen. Und ja, noch vor meinem Studium habe ich wirklich viele, viele Sachen fürs Phantasialand machen dürfen. Ich war dann auch Repräsentanz in den Niederlanden, hab da natürlich dann viele Promotion Touren organisiert, war auch Messen und dann habe ich gesagt, das muss ich studieren. Ja, da muss ich mehr von wissen. Sprache sind die Toren der Welt. Wenn Du mehrere Kunde oder Gäste ansprechen kannst in deine eigene Sprache, ist natürlich schon cool, weil dann fühlt jemand sich sofort willkommen. Und man kann es auch in jede Branche, nachher wenn Du sagst, da ist quasi der Grund, da kannst man in jede Branche kann man das halt auch anwenden. Ich werd jetzt ganz viel gefragt für englischsprachige Moderation oder Workshops, weil eben, dass jemand das auf Englisch kann, aber von dem deutschen Hintergrund her, ne, ja, das wird gewertschätzt. Darum sage ich allen jungen Leuten gerne, geht raus in die Welt und lernt die Sprachen. Guckt euch vielleicht Netflix lieber in der Originalsprache an, als übersetzt auf Deutsch. Weil das ist ja, wir Niederländer kennen das ja nicht, die Übersetzung. Nee, genau, genau. Deswegen hören wir ganz oft auch Englisch. Ich glaube schon, wenn man das hört, dass man das vielleicht auch einfacher ist zu sprechen. Und das hat mich auch wirklich, ich hab dich kennengelernt und ich fand dann auch, ich denk, ist die Anung noch niederländisch oder ist sie deutsch? Weil sie hat dann auch das Netzwerktreffen moderiert. Du hast perfekt Niederländisch gesprochen und perfekt Deutsch. Und ich denk, hä, ich sprech perfekt Niederländisch, Deutsch immer mit Akzent. Das ich könnte dich wirklich, das war son Rätsel. Ich hatte dich nicht zuordnen können. Also Annamarie, lass mir das sagen, ich bin total neidisch, dass Du diesen wunderbaren niederländischen deutschen Akzent hast, ja. Den hätte ich auch total gerne, weil ich glaube, dass auch das eine absolute Schamansbombe ist, sag ich jetzt mal, ja? Wenn man mit soner soner Freundlichkeit kommt. Ich kenn das aus den verschiedensten Unternehmen, in denen ich tätig war, wenn da ein Niederländer auf Deutsch gesprochen hat mit so einem, ich nenne das gerne Après Ski Deutsch, dann konnte der auch manchmal nicht so schöne Sachen sagen oder ein bisschen ernster, ja, und trotzdem wurde es als charmant abgenommen. Oder der hat sofort geduzt, was manchmal ja wirklich nicht unbedingt im Geschäftlichen in Deutschland gewünscht ist, ist mal so, mal so, ne, aber da kam der mit durch. Also grundsätzlich das erst mal dir mitzugehen. Danke schön. Ich bin neidisch. Danke schön, danke. Ich bin in der Tat deutsch sprachig aufgewachsen. Ich war 3, da hat meine Mutter mich in Kindergarten gebracht. Meine Mutter war zu dem Zeitpunkt alleinerziehend in Deutschland und holte mich dann nachmittags wieder ab. Und dann sagten die im Kindergarten, ja, süßes Mädchen, wir haben nur nix verstanden, die hat die ganze Zeit noch Holländisch gesprochen. Und meine Mutter hat es gar nicht gecheckt gehabt. Ja, und so bin ich dann aber erst mal ins Deutsche dann reingekommen und dann erst später fürs Studium habe ich mich dann wieder ans Niederländisch rangetraut und natürlich mein Vater und meine Großeltern, die ich dann ab und an natürlich auch gesehen hab, da hat man dann son bisschen mit gesprochen, aber das war noch bedürftig, irgendwas mehr zu lernen und während des Studiums hat das dann hervorragend geklappt. Ah, genau, weil Du hast ja in Holland studiert, deswegen war auch Niederländischstammt. Genau. Ah, deswegen Und dann war ja sehr viel auf Englisch und ich hab noch im Ausland studiert, in Spanien, in Belgien, in England und ja, da kam dann das Englisch dazu, ne. Wow, wow. Ja, toll, tolle Geschichte und genau, was Du sagst, ich weiß das noch von unseren Kindern, dass wir die damals auch in die Schule gebracht haben, dass sie auch kein Wort Deutsch gesprochen haben und die mittlere Tochter, wir haben die gebracht und die hat geweint Und ist eigentlich gar nicht toll, wenn ich das jetzt erzähle, aber es war halt so. Und ja, nee, das kriegen wir hin, ist alles gar kein Problem. Gleich sind sie weg und dann weint die nicht mehr. Wir sind 4 Stunden später zurückgekommen und hat noch immer geweint. Oder genau oder mit Schnupfen zum Beispiel, wenn wir dann lecker anders Unsere Tochter war bisschen erkältet und die hat dann die war erkältet, aber die hat dann gesagt Schnuppie. Wie süß. Die diejenige, die aufgepasst hat, hat dann Taschentuch gebracht, weil die dachte, die hat Schnupfen. So sind so manche Sachen. Aber noch mal zurückzukommen auf Du und sie, weil das finde ich eigentlich auch total spannend und auch hat vielleicht auch mal etwas mit Gastfreundlichkeit zu tun. Wie stehst Du da gegenüber Du und sie? Weil als Niederländerin, ich hab schon bisschen Schwierigkeiten damit. Ich hab da keine Schwierigkeiten. Ich duze einfach gerne, aber natürlich weiß ich mich zu benehmen. Also das heißt, es ist sehr kontextabhängig. Ich bin aber relativ schnell beim Du oder aber jetzt in letzter Zeit, ja auf LinkedIn zum Beispiel ja auch, wo ich doch auch sehr viel unterwegs bin für mein Netzwerk, dann mache ich Hashtag gerne perdu. Das ist dann so eine, finde ich, digital zumindest, eine sehr schöne Art und Weise. Ich weiß aber, dass in Deutschland 80 Prozent aller Unternehmen noch, da noch gesiezt wird, das finde ich sehr viel. 80 Prozent? 80 Prozent. Ich glaube, dass da schon einen Wechsel kommt. Ja. Also der und der wird wahrscheinlich rasanter sein, aber trotzdem ist da noch sehr viel Sie und da würde ich immer, sage ich jetzt mal sagen, ist am Anfang erst mal Etikette und Abchecken, nicht verkehrt. Ich hab so auch son kleines interessantes Happening gehabt, und zwar, ich war damals Direktorin fürs niederländische Büro für Tourismus und wir haben viel mit der Deutschen Bahn zusammengearbeitet. Ist sehr traditionsbehaftetes Unternehmen auch, wird natürlich gesiezt. Ich hatte aber irgendwie morgens irgendwie, ich hatte telefoniert noch mit meinem Vater und ich war, ne, auf Niederländisch, ich war gut drauf, wir waren Köln. Und ich hatte in der Tat ein Treffen mit der Deutschen Bahn, weil wir eine große Aktion zusammen hatten. Und der Geschäftspartner und ich, wir waren per Sie. Aber irgendwie, ich war so gut gelaunt, weil wir eine tolle Aktion hatten und dann kommt er auf mich zu und ich sage, hallo Martin, wie geht es dir? Und dann dachte ich, oh Gott, das hätte ich jetzt gar nicht so sagen dürfen. Aber damit war auch das Eis gebrochen, seitdem duzen wir uns und sind jetzt auch nach dieser Zusammenarbeit immer noch miteinander in Kontakt. Und das finde ich total nett und darum manchmal kann es auch sehr netter Türöffner sein, son bisschen lecker anders zu sein. Und ich glaube auch, das merke ich als Niederländerin, das wird dann manchmal auch akzeptiert. Ich weiß nicht, das wird eher akzeptiert dann, denke ich mal,… *(Transcript truncated. Full episode: https://kunden-erlebnis.de/podcast/68-podcast-mit-anouk-ellen-susan)* --- ### Lecker Anders: Durf Groot te Denken met Anouk Ellen Susan [Nederlands] URL: https://kunden-erlebnis.de/nl/podcast/68-podcast-mit-anouk-ellen-susan Published: 2024-06-27 In deze aflevering spreekt host Annamarie met Anouk Ellen Susan: marketingexpert, businesscoach, keynote speaker en auteur van zeven boeken. Anouk groeide op met twee harten , één oranje, één Duits , en bouwde een indrukwekkende carrière van informatiecounter in het Phantasialand tot directeur van het Nederlands Bureau voor Toerisme. Ze vertelt over de kracht van talen als deuren naar de wereld, culturele verschillen tussen Duitsers en Nederlanders (van 'jij' versus 'u' tot projectaanpak), haar triathlon-avontuur op drietenvijftigjarige leeftijd en waarom lef nemen en 'lecker anders' zijn het verschil maken. Ook deelt ze hoe ze tijdens corona het digitale speeddaten oprichtte en hoe ze Prins Constantijn overtuigde om mee te schrijven aan haar boek. **Transcript** Geachte Prins Konstantan, ik ben Anne Kegger. Hoe spreek je zo iemand aan? Ik schrijf aan mijn zevende boek en ik zou het geweldig vinden als u daaraan mee zou doen. Ik heb hier 3 vragen. Hij weet helemaal niet wie ik ben. Heb ik hem nog achterna geschreven. Trouwens, ik ben een zeer serieus te nemen vrouw. Je kunt me vertrouwen. Korte tijd later gaat mijn telefoon en ik kijk en dan ben ik verbonden met Prins Konstantein. Oh, dan krijg ik toch kippenvel of niet? Ja. Zin, nee heb jij, ja kun jij krijgen, is het levensmotto van mijn volgende gast in mijn videopodcast. Ze is expert in marketing, ze is businesscoach, ze is auteur van 7 boeken en ze heeft zelfs 2 podcasts: Upgrade yourself, Geloof in jezelf en lekker anders. En lekker anders, dat is vandaag Nederlands. Daarom hebben Anuk en ik, we hebben in ieder geval overeenkomsten. Het is een heel spannend en interessant gesprek, waar al deze thema's aan bod komen. Ik wens jullie veel plezier met kijken en luisteren. Ja, hallo Anuk. Fijn dat ik hier in Keulen mag zijn met een oranje kopje koffie. Vind ik al cool, dacht ik, voor jou, hoor eens hier. Ja, laten we toch oranje, zie ik eerst eens. Ja, dat is al cool, want een beetje oranje bloed hebben we allebei al, ja? Absoluut, toch? Het oranje hart verbindt ons, zoals Ja, precies. Anuk, vertel, wie ben jij? Wat doe jij? Ja, dus ik heb 2 kloppende harten in mijn borst. Het ene is diep oranje, ja, ja, precies. En het andere is een Duits hart. Ja. Want ja, mijn moeder is Duits en met 3 jaar zijn we naar Duitsland gekomen. Mhm. En hier ben ik dan ook opgegroeid. En ik heb echter de liefde voor Nederland altijd behouden en heb dan ook in Nederland gestudeerd. Ik ben marketingexpert geweest in mijn eerste beroepsleven, mocht onder andere directeur zijn van het Nederlands bureau voor toerisme. We hebben alle Duitsers naar Nederland gestuurd, heb maar ook in het Bayerischer Hof hotel gewerkt, kom dus ook uit de horeca, zeg ik maar, of uit de hotellerie en mocht daar dan marketing voor doen en ja, daarna heb ik echter gedacht, met 40, het is een beetje routine, het is allemaal zo makkelijk en ik weet niet welke vreemde gedachte me toen beving, maar ik heb gezegd, ik wil het nog een keer moeilijk krijgen ook of nog een keer iets nieuws, nieuwe facetten van mezelf leren kennen, me nieuw ontwikkelen, me ontplooien en toen heb ik inderdaad met 40 besloten om voor mezelf te beginnen. Heb daar eerst nog een klein pad naartoe gevonden via een beetje half half, want ik ben een veiligheidstype en heb in die tijd een opleiding gedaan als keynote speaker bij de German Speakers Association. Ik heb nog een opleiding gedaan als coach, als business coach en ja, toen heb ik me met 42 durven wagen en ben ik voor mezelf begonnen en nu werk ik heel veelzijdig, ofwel over het onderwerp vrouwenempowerment en hoe je nog meer jezelf kunt zijn en met kracht en passie en moed door het leven gaat. Of anders datgene wat ons ook verbindt, is het Duits-Nederlandse, de cultuurverschillen en zowel voor bedrijven als voor particulieren. Wat betekent dat precies? En ik modereer ook evenementen zowel voor vrouwenevenementen als voor Duits-Nederlandse. Daar hebben we elkaar dan ook leren kennen. Precies. Ik was een keer bij een netwerkbijeenkomst, die Anuk uiteindelijk ook modereerde. Ja. En was ook meteen enthousiast over jouw manier van doen, jouw omgang en ook jouw energie, die je gewoon ook, hoewel het online is, natuurlijk ook voelt. Wat me meteen dreef, omdat ik zelf ook uit het toerisme kom. Jij zei, je bent begonnen bij het toerismebureau in Duitsland of wat was dat precies? En welke Ja, praten we dan? Dus mijn liefde voor het toerisme, misschien nog een kleine kijk, die heeft zich ontwikkeld in het Phantasialand. Ken jij dat? Ja, natuurlijk. Voor iedereen die, dus pretpark in de buurt van Keulen en daar stond ik bij de informatiebalie. En toen merkte men echter dat ik erg vriendelijk was voor de mensen, hen vriendelijk de vragen had beantwoord, dat ik 4 talen spreek, waardoor ik ook toegankelijk, want talen zijn de poorten naar de wereld, toegankelijk was voor anderen, toen zeiden ze, wil jij dan niet hier naar de marketingafdeling komen? En dan 3 maanden later mocht ik inderdaad zowel van de infobalie naar de marketingafdeling, ik was nog scholier op dat moment en daar ben ik verliefd geworden op het vak, ik ben verliefd geworden op de branche. Het heeft allemaal met plezier en met vriendelijkheid te maken en als je dat kunt bedienen, wat is er dan uiteindelijk mooiers? En daar heeft zich voor mij vastgezet, het is niet belangrijk waar je begint, het is belangrijk waar je eindigt. Precies. En je kunt bij een informatiebalie beginnen, maar als je daar jezelf bent en als je gas geeft en als je vriendelijk bent, dan kun je zoveel bereiken. En ja, nog voor mijn studie heb ik echt heel veel dingen voor het Phantasialand mogen doen. Ik was dan ook vertegenwoordiging in Nederland, heb daar natuurlijk dan veel promotietours georganiseerd, was ook op beurzen en toen heb ik gezegd, dat moet ik studeren. Ja, daar moet ik meer van weten. Talen zijn de poorten van de wereld. Als jij meerdere klanten of gasten kunt aanspreken in hun eigen taal, is het natuurlijk al cool, want dan voelt iemand zich meteen welkom. En je kunt het ook in elke branche, later als je zegt, dat is als het ware de basis, dat kun je in elke branche dan ook toepassen. Ik word nu heel veel gevraagd voor Engelstalige moderatie of workshops, omdat nu eenmaal, dat iemand dat in het Engels kan, maar vanuit de Duitse achtergrond, ja, dat wordt gewaardeerd. Daarom zeg ik alle jonge mensen graag, ga de wereld in en leer de talen. Kijk misschien Netflix liever in de originele taal dan vertaald in het Duits. Want dat is ja, wij Nederlanders kennen dat immers niet, de vertaling. Nee, precies, precies. Daarom horen we ook heel vaak Engels. Ik geloof wel, als je dat hoort, dat je dat misschien ook gewoon makkelijker is om te spreken. En dat heeft me ook echt, ik heb jou leren kennen en ik vond dan ook, ik denk, is Anuk nog Nederlands of is ze Duits? Want ze modereerde toen ook de netwerkbijeenkomst. Je hebt perfect Nederlands gesproken en perfect Duits. En ik denk, hè, ik spreek perfect Nederlands, Duits altijd met accent. Dat ik kon je echt, dat was zo'n raadsel. Ik had je niet kunnen plaatsen. Dus Annamarie, laat me dat zeggen, ik ben totaal jaloers dat jij dat prachtige Nederlandse Duitse accent hebt, ja. Dat had ik ook totaal graag, want ik geloof dat ook dat een absolute charmebom is, zeg ik nu maar, ja? Als je met zo'n vriendelijkheid komt. Ik ken dat uit de meest uiteenlopende bedrijven waar ik werkzaam was, als daar een Nederlander Duits sprak met zo'n, ik noem dat graag après-ski Duits, dan kon die ook soms niet zo leuke dingen zeggen of een beetje serieuzer, ja, en toch werd het als charmant opgevat. Of die tutoyeerde meteen, wat soms ja echt niet per se in het zakelijke in Duitsland gewenst is, is soms zo, soms zo, hè, maar daar kwam die mee weg. Dus in principe dat eerst even jou mee te geven. Dankjewel. Ik ben jaloers. Dankjewel, dank je. Ik ben inderdaad Duitstalig opgegroeid. Ik was 3, toen bracht mijn moeder me naar de kleuterschool. Mijn moeder was op dat moment alleenstaand in Duitsland en haalde me dan 's middags weer op. En toen zeiden ze in de kleuterschool, ja, lief meisje, maar we hebben niks begrepen, ze heeft de hele tijd nog Nederlands gesproken. En mijn moeder had het helemaal niet door gehad. Ja, en zo ben ik dan maar eerst het Duits ingekomen en dan pas later voor de studie heb ik me toen weer aan het Nederlands gewaagd en natuurlijk mijn vader en mijn grootouders, die ik dan af en aan natuurlijk ook had gezien, daar sprak je dan een beetje mee, maar dat had nog wat meer nodig om te leren en tijdens de studie heeft dat dan uitstekend gewerkt. Ah, precies, want jij hebt immers in Holland gestudeerd, daarom was ook Nederlands de oorsprong. Precies. Ah, daarom En dan was er heel veel in het Engels en ik heb nog in het buitenland gestudeerd, in Spanje, in België, in Engeland en ja, daar kwam dan het Engels bij, hè. Wow, wow. Ja, mooi, mooi verhaal en precies, wat jij zegt, ik weet dat nog van onze kinderen, dat we die destijds ook naar school hebben gebracht, dat ze ook geen woord Duits spraken en de middelste dochter, we hebben haar gebracht en ze huilde En het is eigenlijk helemaal niet leuk als ik dat nu vertel, maar het was nu eenmaal zo. En ja, nee, dat krijgen we voor elkaar, is helemaal geen probleem. Zo meteen zijn ze weg en dan huilt ze niet meer. We kwamen 4 uur later terug en ze huilde nog steeds. Of precies of met snot bijvoorbeeld, als we dan lekker anders Onze dochter was een beetje verkouden en die heeft dan, ze was verkouden, maar ze heeft toen gezegd Schnuppie. Wat lief. Degene die oppaste heeft toen een zakdoek gebracht, omdat die dacht, ze heeft snot. Zo gaan sommige dingen. Maar nog even terugkomen op jij en u, want dat vind ik eigenlijk ook heel interessant en heeft misschien ook wel iets te maken met gastvrijheid. Hoe sta jij daar tegenover, jij en u? Want als Nederlandse heb ik daar al een beetje moeite mee. Ik heb daar geen moeite mee. Ik tutoyeer gewoon graag, maar natuurlijk weet ik me te gedragen. Dat wil dus zeggen, het is heel contextafhankelijk. Maar ik ben relatief snel bij het tutoyeren, of tegenwoordig, ja, op LinkedIn bijvoorbeeld, waar ik ook heel veel actief ben voor mijn netwerk, dan doe ik liever hashtag tutoyer. Dat is dan zo een, vind ik, digitaal in ieder geval, een hele mooie manier. Ik weet echter dat in Duitsland 80 procent van alle bedrijven nog met u wordt aangesproken, dat vind ik heel veel. 80 procent? 80 procent. Ik geloof dat daar al een verandering in komt. Ja. Die zal waarschijnlijk sneller gaan, maar toch is er nog heel veel u en daar zou ik altijd, laat ik zeggen, in het begin eerst even etiquette en aftasten, niet verkeerd vinden. Ik heb ook zo'n klein interessant voorval gehad, namelijk, ik was destijds directeur van het Nederlands Bureau voor Toerisme en we hebben veel samengewerkt met de Deutsche Bahn. Dat is een heel traditioneel bedrijf ook, er wordt natuurlijk met u gesproken. Maar ik had 's ochtends, ik had nog gebeld met mijn vader en ik was, op zijn Nederlands, in een goede bui, we waren in Keulen. En ik had inderdaad een vergadering met de Deutsche Bahn, omdat we een grote actie samen hadden. En de zakenpartner en ik, we spraken elkaar met u aan. Maar op de een of andere manier was ik zo goed geluimd, omdat we een geweldige actie hadden en dan komt hij op me af en ik zeg, hallo Martin, hoe gaat het met jou? En toen dacht ik, o God, dat had ik nu helemaal niet zo mogen zeggen. Maar daarmee was ook het ijs gebroken, sindsdien tutoyeren we elkaar en hebben na deze samenwerking nog steeds contact met elkaar. En dat vind ik heel leuk en daarom kan het soms ook een heel aardige deuropener zijn, om een beetje lekker anders te zijn. En ik geloof ook, dat merk ik als Nederlandse, dat wordt dan soms ook geaccepteerd. Ik weet niet, dat wordt eerder geaccepteerd dan, denk ik, voor een Duitser. Ik weet niet, zo voel ik dat in ieder geval. Ik vind wel dat jij en u, ik vind het af en toe heel, hoe moet je dat zeggen? Rigide? Maar ook voor medewerkers soms niet, er is soms geen duidelijke richtlijn. De een mag tutoyeren, de ander moet nog u zeggen en als ik dan als stagiair in een bedrijf kom, kan dat ook heel verwarrend zijn. Ja, en er is een verschil. Misschien zeg ik even kort, ik heb iemand gecoacht, een Duitser, die in Nederland was en die niet begreep dat hij geen vriendschappen, laat ik zeggen, kon sluiten met zijn collega's, omdat hij zei, ze zijn allemaal zo op afstand. Ik weet helemaal niet wat ik fout doe. En in het gesprek bleek dat hij daar al meerdere maanden was, maar dat hij nog steeds iedereen met u aansprak. En ik heb hem toen uitgelegd dat wij Duitsers graag, door het u ook gerespecteerd willen worden, en respect in principe ons als Duitsers… *(Transcript truncated. Full episode: https://kunden-erlebnis.de/nl/podcast/68-podcast-mit-anouk-ellen-susan)* --- ### Een medewerker doet wat jij doet, niet wat jij zegt [Nederlands] URL: https://kunden-erlebnis.de/nl/podcast/67-ein-mitarbeiter-tut-nicht-was-du-sagst-sondern-genau-das-was-du-selbst-tust Published: 2024-06-17 In deze aflevering deelt gastvrouw haar gouden inzicht na twee inspirerende dagen op een groot netwerkevent in Berlijn met meer dan 1000 ondernemers. De kernboodschap is verrassend eenvoudig maar krachtig: medewerkers doen niet wat je zegt, ze doen wat jij doet. Als ondernemer, restauranthouder, hotelier of retailer ben jij het levende voorbeeld van klantbeleving. Wie niet dagelijks op de werkvloer staat, moet één moedige medewerker aanwijzen als intern CX-ambassadeur. Vervolgens groeit de beweging organisch: van één persoon naar een duo, naar een groep van drie , het kantelpunt. Deze aflevering laat zien hoe je de Verbindung von Strategie und Werkvloer realiseert via gedragsvertaling en procesverankering, stap voor stap, beginnend vandaag. **Transcript** En ik ben ervan overtuigd dat jullie het niet altijd doen, omdat jullie altijd een excuus hebben of heel vaak een excuus hebben. Ja, van harte welkom bij een nieuwe podcastaflevering Klantbeleving. En deze keer ben ik in Berlijn. En ik heb een netwerkbijeenkomst bijgewoond, een grote netwerkbijeenkomst van Duitsland en Oostenrijk samen. En we waren, ik was nu 2 dagen was ik samen met 1000 andere bedrijven. En het was echt, het was overweldigend. Het was geweldig. Het was, ja, ik ik kan ik heb eigenlijk bijna geen woorden voor wat zo'n groep uiteindelijk teweeg kan brengen. En natuurlijk probeer ik dat dan ook weer allemaal toe te passen op Klantbeleving en hoe kan ik dat ook weer gebruiken voor mijn bedrijf, want ik wil natuurlijk ook groeien en ik wil natuurlijk ook leren. En daarom probeer ik dan ook zaken te doen. Maar anderzijds is het natuurlijk ook goed om andere mensen te ontmoeten en ook eens te leren, wat kan ik. Ik heb veel afspraken gemaakt. Je kunt dan van tevoren afspraken maken met bedrijven waarvan je denkt, die kunnen iets voor mij betekenen of ik kan iets voor hen betekenen of ik kan iets van hen leren. En dat heb ik dienovereenkomstig ook gedaan en het heeft me echt, je krijgt feedback waar je helemaal niet op gerekend had en wat soms even slikken is van oké, je krijgt ook veel ideeën om je bedrijf te veranderen. Maar het mooiste van alles is, we zijn met elkaar verbonden en ik heb ook bedrijven kunnen helpen met mijn netwerk, dat ik de bedrijven ook verder vooruit kan helpen. Maar goed, dat terzijde, dat waren dan mijn ervaringen. Ik ben ook nog steeds totaal onder de indruk en enthousiast over wat hier de afgelopen 2 dagen heeft plaatsgevonden. Maar toch heb ik natuurlijk ook nog eens nagedacht, wat kunnen jullie, wat kan ik in een podcast daarover zeggen, waar jullie iets van kunnen leren? Want ik geloof dat je bij elk evenement, en dat moeten jullie zeker ook bevestigen, elke keer als je ergens naartoe gaat, elke keer krijg je als het ware je gouden nugget, die ene zin die als het ware een bewustzijn vormt, zodat je denkt, ah, dat zou ik eens kunnen veranderen. En bij mij was dat echt het gevoel van wat een groep uiteindelijk teweeg kan brengen. En als ik dat dan terugkoppel naar Klantbeleving, wat ik heel vaak van mijn klanten terughoor, is dat het in het team moeilijk is om dat in te zetten. Dat medewerkers dat ook moeilijk vinden om dat dienovereenkomstig ook uit te voeren. En dat is natuurlijk ook wel waar, want je wilt graag de extra mijl gaan, de extra stap wil je graag zetten, maar het is zo makkelijk om als medewerker gewoon in het negatieve te blijven en ja, waarom zou ik een extra vraag aan de klant stellen? Waarom zou ik hem überhaupt een compliment maken? Waarom zou ik dat doen? Dat klinkt raar en misschien dom en ik voel me daar ook ongemakkelijk bij. Daarom zijn jullie als eigenaar van jullie bedrijf, als retailer, als restaurant, eigenaar van restaurant, hotel, camping of egal, wie met klanten of gasten te maken heeft. Jullie worden daarin gevraagd, want uiteindelijk, als jullie het goede voorbeeld geven en dat is wat ik jullie vandaag ook echt mee kan of wil geven, als jullie het grote voorbeeld geeft, dan volgen de medewerkers vanzelf. En nu hoor ik jullie denken, maar dat doe ik. En ik zeg toch hoe ze zich moeten gedragen met klanten. Maar 1 ding is duidelijk, een medewerker doet niet wat jij zegt. Een medewerker doet, doet wat jij doet. Dat betekent, als jij echt ook het juiste gedrag tegenover een klant vertoont, dan doet een medewerker hetzelfde, want jij bent als het ware het voorbeeld. En dat is echt zo. Maar hoe vaak denken we dat we als leidinggevende iets anders kunnen doen, want ja, die klant kennen we al zo lang. Of, nee, dat zijn bekenden van me. Of, ja, dat is nu een uitzondering. Normaal doe ik het niet, maar in dit geval moest ik zo handelen. Maar weet je, dat is allemaal serieus. Dat is niet goed. Het spijt me. Dat zijn gewoon excuses die echt niet in aanmerking komen. Jij moet wat jij van je medewerkers vraagt, moet je precies zo doen, als de medewerkers zien wat jij doet. Je moet het precies zo doen als wat je van je medewerkers vraagt en niet zeggen, ja, ik ken die al. Nee, doe dat niet. Doe gewoon precies het gedrag, het non-verbale en verbale gedrag, wat je van je medewerkers vraagt. Doe dat ook met je klanten, als je met hen in gesprek bent. En ik ben helemaal, en ik ben ervan overtuigd dat jullie het niet altijd doen, omdat jullie altijd een excuus hebben of heel vaak een excuus hebben, die ik net genoemd heb. Of zeg in ieder geval, die ene medewerkster of die zo geweldig het doet, die het gewoon in haar bloed heeft, laat die het voorbeeld zijn. Want, en dat is wat ik ook bij BNI nu vandaag of deze 2 dagen gemerkt heb, één persoon kan heel weinig bewerkstelligen. Maar één persoon moet beginnen. En voor die ene persoon is het in de eerste stap moeilijk. En daarmee komen we ook meteen naar het tweede punt. Eerste punt is, je moet zelf het voorbeeld geven. Het tweede punt is, iemand moet beginnen. Dat kun jij zijn. Of als je zegt, ik ben weinig betrokken bij het dagelijkse bedrijf, maak dan een medewerkster daarvoor verantwoordelijk. En dat is natuurlijk een grote taak en dat vraagt ook absoluut heel veel moed van deze medewerkers, want die staat als het ware alleen. Als jullie bijvoorbeeld in de winkel of in het restaurant of in het hotel, egal, bijvoorbeeld jullie hebben 10 medewerkers die hetzelfde werk doen of 5, het maakt uiteindelijk niet uit hoeveel. De eerste persoon moet beginnen en dat vraagt moed, want die moet zich als het ware onderscheiden van zijn team, want die moet het eigenlijk anders doen. Die moet de extra mijl gaan. Maar daar is er vast ook in jouw groep, in jouw medewerkers is er ook nog een tweede bij. Die is misschien niet zo betrokken als de eerste, die je net verantwoordelijk hebt gemaakt, maar die zit er dicht bij. En als die ziet wat dat doet met die ene medewerkster, want in de tussentijd zijn er natuurlijk nog een paar medewerkers die daar beginnen te praten en misschien ook even wat te mompelen, hé, wat doet die daar met die klant? En dat is toch helemaal overdreven en waarom zouden wij dat doen? Dat slaat toch nergens op. Waarom zouden we een compliment maken? Waarom moeten we dat doen? Dat is toch onzin. En dat betekent, die ene persoon staat alleen. Dat betekent, die moet sterk zijn, die moet moed hebben. Maar de tweede medewerkster, die eigenlijk al goed overweg kan met die medewerkster, die ziet dat. En die ziet ook dat het die medewerkster of medewerker goed gaat en dat ze plezier heeft in haar werk om deze klant zo zeker te helpen. En dan hopen we dat de tweede persoon komt. En voor de tweede persoon is het even moedig of zelfs nog moediger, want die moet zich als het ware onderscheiden van de collega's die toch altijd wel wat te klagen hebben. En die moet zich aansluiten bij deze medewerker, medewerker of medewerkster, die al de extra mijl gaat. Maar dan heb je al 2 personen. Nog geen groep, maar je hebt al 2 personen. En die voelen zich sterk, zeker weten. Die voelen zich sterk en die zullen elkaar ook ondersteunen en die zullen elkaar ook omhoog trekken. Dat betekent, die 2 medewerkers, die vormen al een heel, heel kleine groep. Het is een duo, een paar. Die vormen een paar. En een paar is altijd sterker dan één persoon alleen. En die beginnen. En die beginnen de Klantbeleving zo uit te voeren als jullie dat willen. En dan hebben we natuurlijk nog de groep die altijd een beetje aan de zijkant staat. En die groep, die begint ook al een beetje anders met elkaar te praten. Natuurlijk had je die ene, die altijd zo negatief is, die probeert in ieder geval, want ze hebben er nu al een verloren, die probeert eigenlijk nog meer, nog ijveriger te werken, zodat de medewerkers die eigenlijk aan haar of zijn kant staan, daar blijven. Maar je merkt al, er komt ook in die groep als het ware een beetje een verschil. Dat zijn zulke meningsverschillen. Want eigenlijk is er daar ook weer 1 bij, die al vindt wat die 2 daar doen aan Klantbeleving, die extra mijl geeft, vindt deze persoon eigenlijk, er is een persoon bij die dat eigenlijk ook mooi vindt. En ze wil eigenlijk helemaal niet te maken hebben met het geroddel van de andere groep, die altijd wat te klagen heeft. Maar die 2, die zijn moedig en ze gaan door. En die laten zich ook niet afleiden door de groep die altijd wat negatief is. En dat betekent, zo langzaam aan komt er nog een derde persoon bij en dan dan heb je met 3 personen, dan kun je op dat moment spreken van een echte groep. En dan, dan zijn jullie als het ware over het punt, altijd dat, ja, ik weet niet precies hoe je dat in het Nederlands noemt, maar dat is zo'n dood punt. Dan dan is men daar overheen. En dan komt het uiteindelijk zover dat veel medewerkers meedoen en de groep die altijd negatief is, die wordt steeds kleiner en die blijft bestaan, 100 procent, want daar zijn altijd mensen bij die echt niet, die willen het positieve niet. Maar die vallen af. En dat is wat ik hier gemerkt heb. Elke stap begint met de eerste. Maar ook elke oceaan of zee begint met de eerste druppel. En iets, iets kun je altijd, altijd bewerkstelligen. En dat is echt, dat is mijn golden nugget, die ik sowieso heb geleerd in deze 2 dagen. Ik als kleine Nederlander, die eigenlijk bijna geen netwerk had, ja, ik heb een heel klein netwerk. Maar ik heb een netwerk en ik heb dat ook ingezet. En ik ben zelf geholpen, maar ik heb ook mensen kunnen helpen. En dat kan ik ook bewerkstelligen. En als ik dat dan vertaal naar klantvriendelijkheid, klantbeleving, jullie moeten ergens mee beginnen. En dat kan vandaag. En altijd komt ook het excuus, ik heb geen tijd. Maar doe het. Doe het, prioriteer het. Maak het je nummer 1 prioriteit en begin. Geef zelf het beste voorbeeld, wees zelf het beste voorbeeld. En als je dat niet kunt, omdat je te weinig met klanten of gasten te maken hebt, dat is niet erg. Maak dan een medewerker verantwoordelijk daarvoor. Maar maak een medewerker verantwoordelijk daarvoor, die dat ook kan. En die de moed heeft om zichzelf te onderscheiden van de groep die altijd klaagt. Want deze medewerker moet sterk zijn, ongelooflijk sterk. Maar op een gegeven moment gaat het goed en zelf moet je ook volhouden. Maar zoals gezegd, van 1 persoon komen er 2 personen en dan heb je een tweetal, dan heb je 2 personen. En bij 3 personen, dan heb je al een kleine groep en dan zit je op het kantelpunt. En dat kun je ook niet in tijd meten. Je kunt niet weten hoe lang het duurt. Maar jouw taak, jouw taak bestaat erin om de persoon die begonnen is, die moedig is, die te ondersteunen, niet voor 100 procent, maar voor 200 procent, en haar of hem aan jouw kant te hebben, te ondersteunen, de rug recht te houden en niet mee te gaan met het geklap van de grote groep, want dat is zo vertrouwd. De grote groep, dat is zo vertrouwd en heel vaak laat je je daarin meeslepen. Maar doe dat niet, want uiteindelijk, als je 3 personen hebt die deze weg willen gaan, dan heb je al een groep. En houd die groep recht. Houd de rug recht voor deze groep. En dat, dat precies is jouw taak. En voordat je zover bent, is het natuurlijk belangrijk om eerst een plan te maken en te kijken, wat wil ik graag bewerkstelligen? Maar dat is wat ik jullie wil zeggen. Daarmee zouden jullie vandaag eigenlijk al kunnen beginnen. Beginnen met één persoon daarvoor enthousiast te maken, die te onderscheiden van je medewerkers die er helemaal geen zin in hebben, en zo stap voor stap verder te gaan. Want dat is uiteindelijk wat een groep kan bewerkstelligen. En dat was mijn golden nugget van deze 2 dagen, van een geweldig evenement met mij samen met 1000 bedrijven, die allemaal hetzelfde doel hebben, hun bedrijf vooruit te brengen. Maar dat gaat alleen maar met Geven is Ontvangen. Wie geeft, wint. En dat is echt mijn doel, mijn motto. Als je iets aan een klant geeft, krijg je ook voor 100 procent iets terug. Deze keer… *(Transcript truncated. Full episode: https://kunden-erlebnis.de/nl/podcast/67-ein-mitarbeiter-tut-nicht-was-du-sagst-sondern-genau-das-was-du-selbst-tust)* --- ### Ein Mitarbeiter tut nicht, was Du sagst, sondern was Du tust [Deutsch] URL: https://kunden-erlebnis.de/podcast/67-ein-mitarbeiter-tut-nicht-was-du-sagst-sondern-genau-das-was-du-selbst-tust Published: 2024-06-17 In dieser Folge berichtet die Gastgeberin von einem inspirierenden Netzwerktreffen in Berlin mit über 1000 Unternehmen aus Deutschland und Österreich. Ihr größtes Learning: Eine Person kann vieles bewirken , wenn sie den Mut hat anzufangen. Übertragen auf Kundenbegeisterung bedeutet das: Als Inhaber oder Führungskraft bist du das wichtigste Vorbild. Ein Mitarbeiter tut nicht, was du sagst , er tut, was du tust. Die Verbindung von Strategie und Werkvloer beginnt mit Diagnose, Verhaltensübersetzung und einem internen CX-Verantwortlichen als Borger. Schritt für Schritt wächst aus einer mutigen Person ein Duo, dann eine Gruppe , und Kundenbegeisterung wird zur gelebten Unternehmenskultur. Fang heute an. **Transcript** Und ich bin überzeugt, dass ihr es nicht immer tust, weil immer ihr eine Ausrede habt oder ganz oft eine Ausrede habt. Ja, herzlich willkommen für eine neue Podcast Folgen Kundebegeisterung. Und dieses Mal bin ich in Berlin. Und ich hab ein Netzwerktreffen besucht, ein großes Netzwerktreffen von Deutschland und Österreich zusammen. Und wir waren, ich war jetzt 2 Tage war ich mit 1000 andere Unternehmen war ich zusammen. Und es war wirklich, es war überwältigend. Es war klasse. Es war, ja, ich ich kann ich hab eigentlich fast kein Wörter dafür, was eine solche eine Gruppe letztendlich bewirken kann. Und natürlich versuche ich das dann auch wieder alles umzusetzen nach Kundenbegeisterung und wie kann ich das auch wieder nützen für mein Unternehmen, weil ich möchte natürlich auch wachsen und ich möchte natürlich auch lernen. Und deswegen versuche ich dann auch Geschäft zu machen. Aber andererseits ist es natürlich auch gut, mit anderen Leuten zu treffen und auch mal zu lernen, was kann ich Ich hab viele Termine gemacht. Man kann dann halt im Voraus kann man Termine machen mit Unternehmen, wovon Du denkst, die können etwas für mich bedeuten oder ich kann etwas für den bedeuten oder ich kann etwas von denen lernen. Und das hab ich dementsprechend hab ich auch gemacht und es hat mich wirklich, Du enthält erhältst Feedback mit mit was Du gar nicht gerechnet hast und was manchmal dann auch mal kurz schlucken ist von okay, Du bekommst auch viele Idee, deinen Unternehmen zu ändern. Aber das Schönste von alles ist, wir sind miteinander verbunden und ich hab auch Unternehmen helfen können mit mein Netzwerk, dass ich quasi die Unternehmen auch weiter voranbringen kann. Aber gut, das zur Seite, das waren dann halt meine Erfahrungen. Ich bin auch noch immer total geflasht und begeistert, von was hier die letzten 2 Tagen abgespielt hat. Aber trotzdem, ich hab auch natürlich noch mal gedacht, was könnt ihr, was kann ich in einem Podcast darüber sagen, wo ihr etwas davon lernen könnt? Weil ich glaube, in jeder Veranstaltung und das müsst ihr bestimmt auch bestärken, wo Du hingehst, jedes Mal bekommst Du quasi deine goldenen Nugget, die die eine Satz, die quasi ein Bewusstsein prägt, dass Du denkst, ah, das könnte ich mal ändern. Und bei mir war das wirklich das Gefühl, was eine Gruppe letztendlich bewirken kann. Und wenn ich das dann zurückführe nach Kundenbegeisterung, was ich ganz oft von meinen Kunden zurückhöre, ist, dass es im Team schwierig ist, das einzusetzen. Dass Mitarbeiter das auch schwierig finde, das dementsprechend auch umzusetzen. Und das ist natürlich auch wohl wahr, weil man möchte gerne die Extrameile gehen, den Extrastap möchte man gerne gehen, aber es ist so einfach mal mit deiner als Mitarbeiter designende einfach in das Negative zu bleiben und ja, warum soll ich eine extra Frage an der Kunde stellen? Warum soll ich ihm überhaupt ein Kompliment machen? Warum soll ich das machen? Das das hört sich komisch und vielleicht doof an und ich fühl mich da auch unbequem dabei. Deswegen seid ihr als Inhaber von eurem Betrieb, als Einzelhändler Händler, als Restaurant, Eigentümer von Restaurant, Hotel, Campingplatz oder egal, wer mit Kunde oder Gäste zu tun hat. Ihr seid dabei gefragt, weil letztendlich, wenn ihr das gute Vorbild gibt und das ist, was ich euch heute dann auch wirklich mitgeben könnt oder möchte, wenn ihr das große Vorbild gibt, dann folgen die Mitarbeiter von alleine. Und jetzt hör ich euch, denke, aber das tue ich. Und ich sag doch, wie sie sich verhalten sollen mit Kunde. Aber 1 ist ganz klar, eine Mitarbeiter tut nicht, was Du sagst. Ein Mitarbeiter, die tust, tut tut, was Du tust. Das bedeutet, wenn Du richtig auch das Verhalten gegenüber einem Kunden machst, dann tut ein Mitarbeiter das Gleiche, weil du bist quasi das Vorbild. Und das ist wirklich so. Aber wie oft denken wir, dass wir als Geschäftsführer etwas anders machen können, weil, ja, den Kunden kennen wir schon so lange. Oder, nee, da sind Bekannte von mir. Oder, ja, das ist jetzt eine Ausnahme. Normalerweise mache ich es nicht, aber in diesem Fall musste ich so agieren. Aber weißt Du, das ist alles ganz im Ernst. Das ist scheiße. Es tut mir leid. Das sind einfach Ausrede, die wirklich nicht die kommen nicht infrage. Du musst, was Du von deinen Mitarbeitern verlangst, musst Du genauso machen, wenn die Mitarbeiter das sieht, was Du machst. Du musst es genauso machen, was Du von deinen Mitarbeitern verlangst und nicht sagen, ja, ich hab, ich kenn den schon. Nein, mach das nicht. Mach einfach genau das Verhalten, das nonverbale und verbale Verhalten, was du von deinen Mitarbeitern verlangst. Mach das auch mit deinen Kunden, wenn du mit denen im Gespräch bist. Und ich bin ganz, und ich bin überzeugt, dass ihr es nicht immer tust, weil immer ihr eine Ausrede habt oder ganz oft eine Ausrede habt, die ich gerade genannt habe. Oder sag auf jeden Fall, die eine Mitarbeiterin oder die so was von Klassen macht, die es einfach in ihr Blut hat, lass die das Vorbild sein. Weil, und das ist, was ich auch bei BNI jetzt heute oder diese 2 Tage gemerkt habe, eine Person kann total wenig bewirken. Aber eine Person muss anfangen. Und für die eine Person ist es im ersten Schritt schwierig. Und damit kommen wir auch sofort zum zweiten Punkt. Erster Punkt ist, du musst selber das Vorbild geben. Das zweite Punkt ist, jemand muss anfangen. Das kannst du sein. Oder wenn du sagst, ich bin wenig in das tägliche Geschäft tätig, dann eine Mitarbeiterin dafür verantwortlich. Und das ist natürlich eine große Aufgabe und das fragt auch absolut sehr viel Mut von diesen Mitarbeitern, weil die steht quasi alleine. Wenn ihr zum Beispiel im Geschäft oder im Restaurant oder im Hotel, egal, zum Beispiel ihr habt 10 Mitarbeiter, die die gleiche Arbeit macht oder 5, es ist letztendlich egal, wie viele. Die erste Person muss anfangen und das fragt Mut, weil der muss sich quasi abheben von seinem Team, weil der muss es eigentlich anders machen. Der muss eine Extrameile gehen. Aber da ist bestimmt auch in deiner Gruppe, in deinen Mitarbeiterinnen ist auch noch ein zweiter dabei. Die ist vielleicht nicht so engagiert wie die erste, die du gerade verantwortlich gemacht hast, aber die ist ziemlich nah. Und wenn die sieht, was das tut mit dieser eine Mitarbeiterin, weil in Swisses sind da natürlich noch ein paar Mitarbeiter, die da anfangen zu quatschen und vielleicht auch mal ein bisschen hin so rumzureden, hey, was macht die da mit dem Kunden? Und das ist doch völlig übertrieben und warum sollen wir das machen? Das hat doch gar keinen Sinn. Warum sollen wir ein Kompliment machen? Warum müssen wir das machen? Das ist doch Blödsinn. Und das bedeutet, diese eine Person steht alleine. Das bedeutet, die muss stark sein, die muss Mut haben. Aber die zweite Mitarbeiterin, die auch schon eigentlich gut mit dieser Mitarbeiterin kann, und die sieht das. Und die sieht auch, dass es dieser Mitarbeiterin oder Mitarbeiter gut geht und dass sie Spaß hat an ihrer Arbeit, diesem Kunden so auf jeden Fall zu helfen. Und dann hoffen wir, dass die zweite Person kommt. Und für die zweite Person ist es genauso mutig oder sogar noch nicht mutiger, weil die muss sich quasi abheben von den Kollegen, die sowieso halt immer etwas zu meckern haben. Und die muss sich anschließen bei diesen Mitarbeiter, Mitarbeiter oder Mitarbeiterin, die schon den Extrameile geht. Aber dann hat man schon 2 Personen. Hat man noch keine Truppe, aber man hat schon mal 2 Personen. Und die fühlen sich stark, Herr Wern. Die fühlen sich stark und die würden sich auch gegenseitig unterstützen und die würden sich auch gegenseitig hochheben. Das bedeutet, die 2 Mitarbeiter, die formen schon eine ganz, ganz kleine Gruppe. Es ist ein Duo, ein Paar. Die formen sich ein Paar. Und ein Paar ist immer stärker als eine Person alleine. Und die fangen an. Und die fangen an, die Kundenbegeisterung so umzusetzen, wie ihr das machen möchtet. Und dann haben wir natürlich noch die Truppe, die immer ein bisschen da am Rande steht. Und die fängt in die Truppe, fängt es auch schon an, ein bisschen unseren anderen zu reden. Natürlich hattest du die eine, die immer so negativ ist, die versucht auf jeden Fall, weil sie haben jetzt schon eine verloren, die versucht eigentlich noch mehr, noch fleißiger zu arbeiten, dass die Mitarbeiter, die eigentlich an ihrer oder ihrer seiner Seite stehen, da zu bleiben. Aber du merkst schon, da kommt auch in diese Gruppe quasi ein bisschen eine Differenz. Das sind so Meinungsunterschiede. Weil eigentlich ist da auch wieder 1 dabei, findet schon, was die 2 da machen an Kundenbegeisterung, der extra Meile gibt, findet diese Person eigentlich, ist eine Person dabei, die findet das eigentlich auch schön. Und sie will eigentlich gar nicht mit dem Gelästern von der anderen Truppe, die immer etwas zu meckern haben, zu tun haben. Aber die 2, die sind mutig und sie machen weiter. Und die lassen sich auch nicht ablenken von der Truppe, die immer so ein bisschen negativ ist. Und das bedeutet, so langsam kommt da noch eine dritte Person dabei und dann dann hat man ein mit 3 Personen kann man sprechen, dass man dann in dem Moment eine richtige Gruppe hat. Und dann, dann seid ihr quasi über das Punkt, immer das, ja, ich weiß nicht genau, wie man das in Deutsch nennt, aber das ist son totes Punkt. Dann dann ist man da drüber. Und dann kommt es letztendlich so weit, dass viele Mitarbeiter das mitmachen und die Truppe, die immer negativ ist, die wird immer kleiner und die bleibt bestehen, 100 Prozent, weil da sind immer Menschen, die da wirklich nicht, die wollen nicht das Positive haben. Aber die heben ab. Und das ist, was ich hier gemerkt habe. Jeder Schritt fängt mit mit dem ersten an. Aber auch jede Ozean oder Meer fängt mit den ersten Tropfen an. Und etwas, etwas kann man immer, immer bewirken. Und das ist wirklich, das ist mein goldener Nugget, die ich auf jeden Fall gelernt habe in diese 2 Tage. Ich als kleine Niederländerin, die eigentlich fast kein Netzwerk hatte, ja, ich hab ganz kleines Netzwerk. Aber ich hab Netzwerk und ich hab das auch eingesetzt. Und ich bin selber geholfen, aber ich hab auch Menschen helfen können. Und das kann ich auch bewirken. Und wenn ich das dann übersetze in Kundenfreundlichkeit, Kundenbegeisterung, ihr müsst irgendwo mit anfangen. Und das kann heute. Und immer kommt auch die Ausrede, ich hab kein Zeit, Aber mach es. Mach es, priorisiere es. Mach es zu 1 Priorität und fang an. Gib selber das beste, bin selber das beste Beispiel. Und wenn Du das nicht nicht kannst, weil du zu wenig mit Kunden oder Gästen zu tun hast, das ist nicht schlimm. Dann mach eine Mitarbeiter verantwortlich dafür. Aber mach eine Mitarbeiter verantwortlich dafür, die das auch kann. Und die den Mut habt, sich selber abzuheben von der Truppe, die immer meckert. Weil diese Mitarbeiter oder Mitarbeiterin muss stark sein, unheimlich stark. Aber auf einmal geht das gut und selber musst du auch durchhalten. Aber wie gesagt, von 1 Person kommen 2 Personen und dann hat man ein Paar, dann hat man 2 Personen. Und bei 3 Personen, dann hat man schon eine kleine Gruppe und dann ist man auf dem Tod des Punkt. Und das kann man auch nicht in Zeit messen. Man kann nicht wissen, wie lange das es dauert. Aber deine Aufgabe deine Aufgabe besteht darin, dass die Person, die angefangen ist, die mutig ist, die zu unterstützen, für nicht 100 Prozent, aber für 200 Prozent und ihr oder sie oder ihr oder er auf Seite zu stehen, zu unterstützen, die Rücken gerade zu halten und nicht mitzugehen mit das Geläster von der großen Gruppe, weil das ist so vertraut. Die große Truppe, das ist gemerkt, das ist so vertraut und ganz oft lässt man sich da mitziehen. Aber mach das nicht, weil letztendlich, wenn Du 3 Personen hast, die diesen Weg gehen möchten, dann hast Du schon eine Gruppe. Und halte die Gruppe gerade. Halte den Rücken gerade für diese Gruppe. Und das, das genau ist deine Aufgabe. Und bevor… *(Transcript truncated. Full episode: https://kunden-erlebnis.de/podcast/67-ein-mitarbeiter-tut-nicht-was-du-sagst-sondern-genau-das-was-du-selbst-tust)* --- ### Klantbeleving & Familiebedrijf: Thomas Hoff over Autohaus Hoff [Nederlands] URL: https://kunden-erlebnis.de/nl/podcast/66-podcast-mit-thomas-hoff Published: 2024-06-14 In deze aflevering reist host Annemarie af naar Trier voor een openhartig gesprek met Thomas Hoff, mede-eigenaar van Autohaus Hoff. Thomas vertelt hoe hij bewust bij een ander autobedrijf zijn opleiding deed, zodat hij verse inzichten kon meenemen naar het familiebedrijf. We duiken in de kracht van korte lijnen, klantbeleving en medewerkersbetrokkenheid. Een klant die 24 jaar later nog altijd terugkomt vanwege één simpele zin , 'neemt u plaats' , illustreert perfect waarom persoonlijk contact onvervangbaar is. Thomas deelt ook hoe netwerken via BNI hem transformeerde van iemand die 's ochtends vroeg opent en 's avonds laat sluit, naar een ondernemer die delegeert, groeit en anderen meeneemt in dat proces. Tot slot geeft hij een verrassend inkijkje in zijn privéleven met au pairs uit vier verschillende landen als vast onderdeel van het gezin. **Transcript** Deze keer zijn we naar Trier gereisd en hebben we Autohaus Hoff bekeken. En daar had ik een geweldig gesprek met Thomas Hoff, een van de eigenaren van Autohaus Hoff. En Thomas heb ik leren kennen bij BNI. Hij heeft de BNI Vulkaneifel mede opgericht. En ik was destijds al onder de indruk van hoe hij dat deed. En daarom ben ik naar Trier gereisd en hebben we samen een heel mooi gesprek gehad. We praten over waarom hij dit bedrijf überhaupt heeft overgenomen, klantenenthousiasme, medewerkers en ook een klein beetje een kijkje in zijn privéleven. Een heel mooi en boeiend gesprek. Ik wens jullie in ieder geval veel plezier met luisteren en kijken. Ja, zeker hartelijk bedankt voor de uitnodiging, Thomas, en fijn dat we hier mogen zijn. Ja, leuk hier in de showroom natuurlijk, tussen de auto's. Maar eerst, Thomas, wie ben jij eigenlijk? Wie ben ik eigenlijk? Ja, Annemarie, fijn dat je er vandaag bent en dat je of jij de tijd hebt genomen om hiernaartoe te komen. Ik ben Thomas Hoff van Autos Hoff, mede-eigenaar samen met mijn broer leid ik het bedrijf hier in Trier. We zijn KIA en MG-dealer en zodoende, je hoort het al, actief in de autobranche en we hebben allemaal benzine in ons bloed. Zoals je zegt, benzine in het bloed is interessant. Heb je altijd al gewild om zoiets te doen, of is het een familiebedrijf? Hoe is het zover gekomen? Hoe is het zover gekomen? Ik heb gewoon mijn schoolcarrière normaal afgesloten met het eindexamen en ben daarna naar de vervangende dienst gegaan en heb op een gegeven moment een gesprek gehad met mijn vader in de trant van, wat moet de toekomst brengen, en heb me toen bedacht, ik doe eerst een opleiding, want als ik daarna in de studie merk dat het misschien toch niet het juiste is, dan heb ik misschien een paar jaar verspild. Als ik tijdens de opleiding merk dat het niet het juiste is, dan betekent het, zitten blijven en het geheel doorzetten, dan heb je in ieder geval de afgeronde opleiding. En zo ben ik via de opleiding bij een ander bedrijf in het thema autohandel terechtgekomen. Natuurlijk was ik ook daarvoor al tijdens vakanties voor de inventaris en voor verschillende zaken altijd betrokken bij het familiebedrijf. Maar de beslissing heb ik uiteindelijk tijdens mijn opleiding bij een ander autobedrijf genomen, dat dit ook mijn toekomst zou worden. Okay, opleiding, welke opleiding hebben we het dan over? Auto? Tot automobielhandelaar. Precies, precies. Familiebedrijf, hoe is dat dan, want je zei net, ik heb mijn opleiding ergens anders gedaan, niet hier, bewust natuurlijk of niet? Dat was absoluut bewust, omdat ik zei, in dit bedrijf hier zal ik waarschijnlijk nog lang zijn en je kunt ook alleen maar leren van andere mensen, en veel andere autobedrijven doen veel dingen goed, ze doen veel dingen slecht, en dat kon ik allemaal meemaken en kon daar voor mezelf gewoon heel veel input uithalen. Precies, je hebt als het ware de goede dingen meegenomen en de minder goede dingen heb je daar gelaten. Precies. Precies. En daarna ingestapt. Wanneer ben je ingestapt hier in het bedrijf? Ingestapt 25 jaar geleden, in het jaar 1999. En welk merk destijds? Destijds waren we nog Peugeot-dealer, maar zijn daarna vrij snel in 2001 overgestapt naar Citroën en zijn nu al 11 jaar ook KIA-dealer en al 3 jaar ook actief met het merk MG. Een familiebedrijf, 2 broers samen, hoe gaat dat? Dat gaat uitstekend, als je elkaar heel goed verstaat en als je van nature compleet verschillend bent. Dat begint er al mee dat mijn broer de absolute techneut is en ik ben de commercieel begaafde, zodat we de taakverdeling prachtig kunnen verdelen. En we hadden natuurlijk ook het geluk dat onze vader ons vanaf het begin heel veel heeft gevraagd, maar ook heeft gestimuleerd en dat hij al heel vroeg zei, dit is jouw gebied, dit is jouw gebied. Ja, de gebieden overlappen elkaar, dat is duidelijk. En zo is het dat we de grote beslissingen samen nemen en verder heeft iedereen zijn dagelijks werk, waarbij de ander er gewoon op vertrouwt dat het functioneert, en dat werkt al 25 jaar echt uitstekend. Ja, super. 25 jaar is natuurlijk ook een lange tijd. Kun je eens vertellen... wat geeft jou het meeste plezier in het werk? Wat mij het meeste plezier geeft tegenwoordig, nu ik niet meer zo in de dagelijkse gang van zaken zit als vroeger? Vroeger stond ik aan het front, en dan gaf de samenwerking met klanten mij het meeste plezier. Nu is het meer zo dat het werken met medewerkers mij heel veel plezier geeft, omdat dat mijn verantwoordelijkheid is en die neem ik heel graag op me, en ja, als je dan ziet dat medewerkers zich verder ontwikkelen, dat ze ook soms boven zichzelf uitgroeien, dan geeft mij dat plezier. Kun je misschien ook nog specifieker zijn, misschien een voorbeeld noemen, wat jou bijvoorbeeld aan het einde van de dag laat zeggen, wauw, dat heeft me zo enorm enthousiast gemaakt, dat was zo geweldig? Daar kan ik direct meerdere verhalen over vertellen. Ik denk dan aan onze voormalige leerling Sascha Hess in Koblenz. Ja. Hij was destijds onze eerste leerling op kantoor en voor hem was het duidelijk, er bestaat maar één automerk op de wereld, en dat is het merk Citroën. Waarom? Zijn oom was ook Citroën-dealer. En hij heeft de opleiding bij ons gedaan en we hebben echt heel intensief samengewerkt, ver buiten de normale omstandigheden. We zaten soms 's avonds om 7 uur nog samen en bedachten van alles. Ja. En op een gegeven moment naderde het examen en voor mij was het duidelijk, hij zou zijn toekomst bij ons vormgeven. En plotseling zei hij, ja, ik heb besloten het bedrijf te verlaten. En in het eerste moment slik je natuurlijk even, omdat je er niet op hebt gerekend. En toen dacht ik, wat is dan het toekomstplan? Toen zei hij, ja, ik zou graag voor mezelf beginnen. Want hij had destijds via mij in Koblenz iemand uit mijn netwerk leren kennen, met wie hij eerst een bijbaan had. En die twee hebben zich op een gegeven moment zo samengedaan dat ze zeiden: Kom, we beginnen een eigen bedrijf op het gebied van eventplanning, respectievelijk het leveren van de technische uitrusting. Dat was aanvankelijk een heel klein bedrijf, maar hij zat als onderhuurder in een heel, heel groot bedrijf. Dat bedrijf heeft hem op een gegeven moment overgenomen en inmiddels is hij directeur-aandeelhouder van een van de grootste eventbedrijven in Rijnland-Palts. Dan zeg ik, ja, het begin heeft hij ergens bij ons gehad en wij hadden hem nooit de kans kunnen bieden die hij daar kon grijpen. Dat doet me vandaag de dag nog steeds plezier voor hem. Precies, de basis is uiteindelijk ook hier gelegd. Ja. De grond. Dat is, ik geloof wel dat het, als je weet dat je daaraan kunt bijdragen, en dat is precies het punt, medewerkers stimuleren, maar medewerkers ook buiten de gebaande paden laten kijken, is natuurlijk geweldig. Ja. Wat ze elke dag meemaken. En als het gaat over klantenenthousiasme, ja, ik ben natuurlijk expert in klantenenthousiasme. Waarom zou een klant hier zijn auto kopen? Wat maakt Autohaus Hoff bijzonder? Wat maakt ons zo bijzonder? Het klinkt misschien een beetje afgezaagd, maar we zijn echt een van de weinige familiegestuurde autobedrijven in de regio. En dat biedt gewoon verschillende voordelen. Bij ons staat onze naam op de deur en achter die naam staan we ook. En bij ons zijn de lijnen ook veel, veel korter, zowel voor de klant als ook voor de medewerker. Je hebt het gezien, mijn kantoor staat midden in de showroom. Iedereen kan aankloppen en binnenkomen. De medewerker is bij ons geen nummer. We proberen het contact met de klanten zo kort mogelijk te houden, zodat als er eens iets moois is of als er eens iets fout gaat, we ons daar snel om kunnen bekommeren. En ja, ik geloof dat dat ons gewoon onderscheidt. Ja, mooi in ieder geval, korte lijnen, dat is natuurlijk heel belangrijk tegenwoordig. Kun je misschien ook nog een voorbeeld noemen of een mooi verhaal, wat jullie eens hebben meegemaakt met een klant? We hebben een voorbeeld van een klant, dat zal ik nooit vergeten, omdat hij het me eigenlijk elke keer vertelt als hij hier is. Dat is nu al 24 jaar geleden en de klant, ook een zakenman uit Trier, belde destijds op en was geïnteresseerd in een auto en kwam voor een proefrit en heeft de auto toen gereden en kwam eigenlijk 5 minuten voor sluitingstijd terug van de proefrit. En ik heb hem gewoon ontvangen en zei, ja, kom dan gerust binnen, neemt u plaats. En dat had hij niet verwacht. Voor hem was het duidelijk, ik neem nu de auto terug en zeg, verder kunnen we dan bij een tweede afspraak doen. En we hebben die avond hier nog gezeten, totdat hij daadwerkelijk alle informatie had die hij nodig had om zijn beslissing te kunnen nemen. En ja, als ik nu terugdenk, ik geloof dat het minstens 20 auto's zijn die hij in al die tijd voor zichzelf, voor zijn kinderen, voor zijn vrouw bij ons heeft gekocht. En elke keer als hij hier is, zegt hij, meneer Hoff, u weet waarom ik hier klant ben, vanwege één enkele zin, neemt u alstublieft plaats. Ja. En dat is toch wel gaaf, ja, want uiteindelijk is dat de eerste indruk die je maar één keer kunt maken, die is echt goed gelukt en dat dat dan na jaren steeds weer terugkomt. En precies dat, dat zijn de vaste klanten die je graag hebt. Absoluut, ja. Absoluut. Mooi verhaal, geweldig verhaal. Ik heb ook op de website gelezen, vond ik ook al interessant. De hotline is bereikbaar tot 22 uur. Dat betekent, wat betekent dat voor de klant? Dit betekent voor de klant dat hij op zijn minst 's avonds al zijn vraag of probleem kan doorgeven. Natuurlijk kunnen we 's avonds om 22 uur bij een technisch probleem waarschijnlijk niet veel verder helpen. Maar we hebben ook een serviceassistentie die daadwerkelijk 24 uur per dag bereikbaar is. Dat wil zeggen, als een klant met pech langs de kant staat, wordt hij geholpen. Maar ook onze hotline is zo ingericht dat we de volgende dag al via e-mail de informatie hebben en ons dan rechtstreeks bij de klant kunnen melden, om zo veel mogelijk tijd te besparen. En dat is natuurlijk belangrijk, want als er iets is gebeurd of de klant zit met iets, ja, er is iets, dan is het fijn dat er eerst een aanspreekpunt is dat de telefoon opneemt en dat hij zijn probleem als het ware eerst kan vertellen. En dan is eigenlijk de eerste, ja, hoe moet ik dat zeggen, de eerste frustratie al weggenomen. Zeker weten, en hij weet dat er voor gezorgd wordt en hij kan dan gewoon verdergaan met zijn ding en weet dat hij een terugbelverzoek krijgt en niet nog een keer hoeft te bellen en nog een keer en nog een keer, maar hij weet dat de eerste steen in beweging is gezet en het onderwerp opgepakt kan worden. Precies. Wie zijn jouw klanten? Wie zijn mijn klanten? Eigenlijk iedereen die zich met het thema auto bezighoudt. Dat kan natuurlijk de particuliere klant zijn, maar zakelijke klanten zijn ons natuurlijk net zo welkom, en ook wagenparken graag. Daar willen we ons ook een beetje, ja, nationaler opstellen. Bij particuliere klanten komt het er vaak op neer dat ze uit de regio komen, maar bij zakelijke klanten bouwen we onze kennis steeds verder uit, zodat we ook nationaal zakelijke klanten kunnen bedienen. Daarvoor zijn we altijd op zoek naar nieuwe contacten. En hoe zit het, want jullie hebben ook verschillende elektrische auto's, eigenlijk heel veel. Hoe zie jij die verandering? Hoe zal dat er over 10 jaar uitzien? Hoe zal dat er over 10 jaar uitzien? Het thema elektrisch rijden is in opmars en is ook niet meer te stoppen, alleen al omdat het vanuit de politiek niet alleen gestimuleerd wordt, maar er uiteindelijk ook de weg voor vrijgemaakt is. En in die zin verkopen we nu al heel veel elektrische voertuigen en dat zal zeker nog meer worden. Groot bedrijf, Thomas. Hoe combineer jij dat eigenlijk met je privéleven? Door mijn tijd gewoon te coördineren of te plannen, en zo heb ik evengoed mijn tijd voor het werk als voor mijn privéleven. Ja, we hebben daar net even kort over gesproken, hè? Ook als we dan weer terugkomen op het thema BNI, net… *(Transcript truncated. Full episode: https://kunden-erlebnis.de/nl/podcast/66-podcast-mit-thomas-hoff)* --- ### Autohaus Hoff: Kundenbegeisterung & Familienunternehmen [Deutsch] URL: https://kunden-erlebnis.de/podcast/66-podcast-mit-thomas-hoff Published: 2024-06-14 In dieser Episode besucht Annemarie das Autohaus Hoff in Trier und spricht mit Inhaber Thomas Hoff über die Kunst, ein Familienunternehmen mit Herz zu führen. Thomas erzählt, wie er bewusst seine Ausbildung außerhalb des Familienbetriebs absolvierte, um unvoreingenommen zu lernen , ein Beispiel für die Verbindung von Strategie und Werkvloer: Diagnose → Datenkopplung → Verhaltensübersetzung → Prozessverankerung → interner CX-Verantwortlicher als Borger. Gemeinsam sprechen sie über Kundenbegeisterung durch kleine Gesten, Mitarbeiterförderung als Führungsaufgabe, die Bedeutung von Netzwerken bei BNI sowie die Balance zwischen Beruf, Familie und Au-pair-Erfahrungen aus aller Welt. Eine inspirierende Episode über Vertrauen, Delegation und lebenslanges Lernen. **Transcript** Diesmal sind wir nach Trier abgereist und haben wir das Autohaus Hoff angeschaut. Und da hatte ich ein total tolles Gespräch mit Thomas Hoff, 1 der Inhaber von Autohaus Hoff. Und Thomas hab ich kennengelernt bei BNI. Er hat das BNI Vulkaneifel mitgegründet. Und ich war damals schon begeistert, wie er das gemacht hat. Und deswegen bin ich nach Trier gereist und hat mich zusammen ein sehr tolles Gespräch. Wir sprechen über, warum er überhaupt dieses Betrieb übernommen hat. Kundenbegeisterung, Mitarbeiter und auch bisschen ein Einblick in sein privates Leben. Total schön und spannendes Gespräch. Ich wünsch euch auf jeden Fall viel Spaß beim Zuhören und beim Anschauen. Ja, danke schön auf jeden Fall für die Einladung, Thomas und schön, dass wir hier sein dürfen. Ja, schön hier in den Ausstellungsraum natürlich zwischen den Autos. Aber erst mal Thomas, wer bist Du eigentlich? Wer bin ich eigentlich? Ja, Annemarie, schön, Du heute da bist und euch oder dir die Zeit genommen hast, hierher zu kommen. Ich bin der Thomas Hoff vom Autos Hoff, Mitinhaber zusammen mit meinem Bruder leite ich die Firma hier in Trier. Wir sind KIA und MG Vertragspartner und insofern, man hört's raus, in der Autobranche aktiv und haben alle Benzin im Blut. Wie Du sagst, Benzin im Blut ist schon interessant. Hast Du dich immer gefreut, irgendwo mal das zu machen oder Familienunternehmen? Wie ist es dazu gekommen? Wie ist es dazu gekommen? Ich hab halt ganz normal meine Schullaufbahn mit dem Abitur abgeschlossen und bin dann in den Zivildienst gewechselt und hab irgendwann mal ein Gespräch mit meinem Vater geführt nach dem Motto, was soll denn die Zukunft bringen und habe mir dann überlegt, ich mache erst mal eine Ausbildung, weil ob ich dann im Studio nachher feststelle, das ist vielleicht doch nicht das Richtige, dann habe ich vielleicht ein paar Jahre verschwendet. Wenn ich in der Ausbildung merke, es ist nicht das Richtige, dann heißt es, auf den Poppes setzen und durchs Ganze durchziehen, dann hat man zumindest die abgeschlossene Und so bin ich dann über die Ausbildung in einem anderen Betrieb ja in das Thema Autohaus reingerutscht. Natürlich war ich auch vorher in den Ferien zur Inventur, zu verschiedenen Sachen im Familienbetrieb immer mit engagiert. Aber die Entscheidung habe ich dann tatsächlich in der Ausbildung in einem anderen Autohaus getroffen, dass das auch meine Zukunft sein wird. Okay, Ausbildung, welche Ausbildung sprechen wir dann darüber? Auto? Zum Automobilkaufmann. Genau, genau. Familienbetrieb, wie ist es dann so, weil Du hast gerade gesagt, ich hab meine Ausbildung irgendwo anders gemacht, nicht hier bewusst natürlich oder nicht? Das war absolut bewusst, weil ich gesagt habe, in dem Betrieb hier werde ich dann vermutlich noch länger sein und man kann ja von anderen Menschen auch nur lernen und viele andere Autohäuser machen viele Sachen gut, die machen viele Sachen schlecht und das konnte ich alles erleben und konnte da für mich einfach sehr viel Input rausziehen. Genau, Du hast quasi die gute Sache mitgenommen und die weniger gute Sachen hast Du dort gelassen. Genau. Genau. Und nachher eingestiegen. Wann bist Du eingestiegen hier im Betrieb? Eingestiegen vor 25 Jahren, im Jahr 1999. Und welche Marke damals? Damals waren wir noch Peugeot Händler, haben dann aber relativ schnell im Jahr 2001 gewechselt auf Citois und sind jetzt seit 11 Jahren auch Keyer Händler und seit 3 Jahren auch mit der Marke MG unterwegs. Ein Familienbetrieb, 2 Bruder zusammen, wie geht das? Das geht hervorragend, wenn man sich sehr gut versteht und wenn man vom Naturell komplett unterschiedlich ist. Das fängt allein daran an, dass mein Bruder der absolute Techniker ist und ich bin halt der kaufmännisch Begabte, sodass wir uns ja die Aufgaben Gebiete wunderbar aufteilen können. Und wir hatten natürlich auch das Glück, dass unser Vater uns von Anfang an sehr gefordert, aber auch gefördert hat und dass er sehr früh gesagt hat, das ist dein Bereich, das ist dein Bereich. Ja, die Bereiche schneiden in sich hinein, ganz klar. Und so ist es so, dass wir die großen Entscheidungen gemeinsam treffen und ansonsten hat aber jeder seine Tagesarbeit, wo der andere einfach drauf vertraut, dass das funktioniert und das funktioniert seit 25 Jahren wirklich hervorragend. Ja, super. 25 Jahre ist natürlich auch eine lange Zeit. Kannst Du mal Was was macht dir am meisten Spaß an der Arbeit? Was macht mir am meisten Spaß mittlerweile, da ich nicht mehr so im Tagesgeschehen bin wie früher? Früher war ich halt vorne an der Front, da hat mir am meisten Spaß gemacht die Arbeit mit den Kunden. Jetzt ist es eher so, dass mir die Arbeit mit den Mitarbeitern sehr viel Spaß macht, weil das meine Verantwortung ist und der stelle ich mich sehr gerne und ja, wenn man dann sieht, dass sich Mitarbeiter weiterentwickeln, dass sie auch mal über ihre Grenzen hinauswachsen, dann macht mir das Spaß. Kannst Du vielleicht auch noch mal spezifischer sein, vielleicht mal ein Beispiel nennen, was dir zum Beispiel, wenn Du am Ende des Tages sagst, boah ey, das hat mich so was von begeistert, das war so toll? Da kann ich direkt mehrere Geschichten erzählen. Ich denk da einmal an unseren ehemaligen Auszubildenden Sascha Hess in Koblenz. Ja. Er war damals unser erster Auszubildender im Büro und für ihn war ganz klar, es gibt nur eine Automarke auf der Welt, das ist die Marke Citrois. Warum? Sein Onkel war auch Citrois Händler. Und er hat die Ausbildung bei uns gemacht und wir haben wirklich sehr intensiv zusammengearbeitet, weit über die normalen Begebenheiten hinaus. Wir saßen manchmal abends 7 Uhr noch zusammen und haben uns Sachen überlegt. Ja. Und irgendwann kam der Tag, die Prüfung näherte sich und für mich war klar, er wird seine Zukunft bei uns gestalten. Und plötzlich meinte er, ja, hoffe, ich hab mich entschieden, die Firma zu verlassen. Und im ersten Moment schluckt man natürlich dann erst mal, weil man hat nicht damit gerechnet. Und dann hab ich gedacht, ja, was ist denn der Weg der Zukunft? Da meinte er, ja, ich würde mich gerne selbstständig machen. Denn er hatte damals über mich in Koblenz jemanden in meinem Netzwerk kennengelernt, mit dem er erst mal einen Nebenjob hatte. Und die beiden haben sich aber irgendwann so zusammengetan, dass sie gesagt haben: Komm, wir machen eine eigene Firma im Thema Eventplanung beziehungsweise die technische Ausrüstung zu liefern. Das war erst einmal eine sehr kleine Firma, aber er war dann zur Untermiete in 1 sehr, sehr großen Firma. Diese Firma hat ihn irgendwann akquiriert und mittlerweile ist er geschäftsführender Gesellschafter von 1 der größten Eventfirmen in Rheinland Pfalz. Da sage ich, ja, den Anfang hat er irgendwo bei uns gehabt und wir hätten ihm diese Chance nie bieten können, die er da ergreifen konnte. Das freut mich heute noch für ihn. Genau, unter Basis ist letztendlich auch hier gelegt worden. Ja. Der Grund. Das ist, ich glaub schon, dass es, wenn wenn Du weißt, dass Du da an mitwirken kannst und das ist genau den Punkt, Mitarbeiter fördern, aber Mitarbeiter auch, dass die über den Tellerrand hinausschauen, ist natürlich klasse. Ja. Was sie jeden Tag erleben. Und wenn es jetzt geht über Kundenbegeisterung, ja, ich bin natürlich Experte in Kundenbegeisterung. Warum soll Kunde grad hier sein Auto kaufen? Was macht Autohaus Hof besonders? Was macht uns so besonders? Es klingt vielleicht bisschen abgedroschen, aber wir sind wirklich 1 der wenigen familiengeführten Autohäuser in der Region. Und das bietet einfach verschiedene Unterschiede. Bei uns steht unser Name an der Tür und zu dem Namen stehen wir auch. Und bei uns sind die Wege auch viel, viel kürzer, sowohl für den Kunden als aber auch für den Mitarbeiter. Du hast es gesehen, mein Büro ist mitten im Ausstellungsraum. Da kann jeder anklopfen und reinkommen. Der Mitarbeiter ist bei uns nicht die Nummer. Wir versuchen den Kontakt zu den Kunden so kurz wie möglich zu halten, dass wenn mal was Schönes ist oder auch mal was in die Box geht, dass wir uns dann auch schnell drum kümmern können. Und ja, ich glaube, das zeichnet uns einfach aus. Ja, schön auf jeden Fall, kurze Wege, das ist natürlich sehr wichtig heutzutage. Kannst Du auch vielleicht noch mal Beispiel nennen oder eine tolle Geschichte, was ihr mal erlebt habt mit einem Kunden? Wir haben ein Beispiel von einem Kunden, das werde ich nie vergessen, weil er's mir tatsächlich jedes Mal erzählt, wenn er hier ist. Das ist jetzt schon 24 Jahre her und der Kunde, auch ein Geschäftsmann aus Trier, rief damals an und interessierte sich für ein Auto und kam für eine Probefahrt und hat dann das Auto Probefahren und kam tatsächlich 5 Minuten vor Ladenschluss zurück von der Probefahrt. Und ich habe ihn halt nur zurückempfangen und meinte, ja, dann kommen Sie gerne herein, nehmen Sie Platz. Und damit hatte er nicht gerechnet. Für ihn war klar, ich nehme jetzt das Auto zurück und sage, ja, Weitere können wir dann bei einem zweiten Termin machen. Und wir haben dann abends noch hier gesessen, bis er dann auch tatsächlich alle Informationen hatte, die er brauchte, seine Entscheidung treffen zu können. Und ja, wenn ich jetzt zurück überlege, ich glaub, das sind mindestens 20 Autos, die er in dem ganzen Zeitraum für sich, für seine Kinder, für seine Frau bei uns gekauft hat. Und jedes Mal, er hier ist, sagt er, Herr Hof, Sie wissen ja, warum ich hier Kunde bin, wegen einem einzigen Satz, bitte nehmen Sie Platz. Ja. Und das ist schon cool, ja, weil letztendlich, das ist quasi der erste Eindruck, den man nur einmal machen kann, die ist wirklich gut gelungen und dass das dann nach Jahren noch immer wieder zurückkommt. Und genau das, das sind die Stammkunde, die man gerne hat. Absolut, ja. Absolut. Schöne Geschichte, tolle Geschichte. Ich hab auch auf der Website gelesen, fand ich auch schon interessant. Der Hotline ist zu erreichen bis 22 Uhr. Das bedeutet, was bedeutet das für den Kunden? Das bedeutet für den Kunden, dass er zumindest abends schon mal sein Anliegen mitteilen kann. Natürlich können wir abends 22 Uhr vermutlich bei einem technischen Problem nicht großartig weiterhelfen. Aber wir haben halt auch eine Serviceassistenz, die tatsächlich 24 Stunden am Tag erreicht ist. Das heißt, wenn ein Kunde mit 1 Panne liegen bleibt, wird ihm geholfen. Aber auch unsere Hotline ist halt so geschaltet, dass wir dann am nächsten Tag per E-Mail schon die Informationen haben und uns dann direkt beim Kunden melden können, dann möglichst viel Zeit einsparen zu können. Und das ist natürlich wichtig, weil wenn da etwas passiert ist oder der Kunde ist halt, ja, da ist etwas, ist es schön, dass da erst mal Ansprechpartner ist, der ans Telefon kommt und dass quasi diese, dass er quasi sein Problem erst mal erzählen kann. Und dann hat man quasi eigentlich das erste, ja, wie soll ich das sagen, die erste Frustration ist schon weggenommen. Definitiv und er weiß, es wird sich drum gekümmert und er kann dann in seinem Ding einfach weitermachen und und weiß, er bekommt einen Rückruf und muss dann nicht noch mal anrufen und noch mal anrufen und noch anrufen, sondern er weiß, der erste Stein ist losgetreten und das Thema kann angegangen werden. Genau. Wer sind deine Kunden? Wer sind meine Kunden? Im Endeffekt jeder, der sich das Thema Auto kümmert. Das kann natürlich der Privatkunde sein, aber genauso lieb sind uns natürlich Firmenkunden, gerne auch Fuhrparks. Da wollen wir uns auch ein bisschen, ja, nationaler aufstellen. Natürlich beim Privatkunden ist es oft so, der kommt aus der Region, aber bei Firmenkunden bauen wir unser Know how immer mehr darauf auf, dass wir auch national die Firmenkunden betreuen können. Da sind wir immer auf der Suche, ja, nach neuen Kontakten. Und wie sieht es aus, weil ihr habt auch verschiedene Elektroautos, ganz viele eigentlich. Wie siehst Du da der Wandel? Wie wie wie wird sich das in 10 Jahren ergeben? Wie wird sich das in 10 Jahren ergeben? Das Thema Elektromobilität i… *(Transcript truncated. Full episode: https://kunden-erlebnis.de/podcast/66-podcast-mit-thomas-hoff)* --- ### Mit Systemen baust Du keine Beziehung zu Deinen Kunden auf! [Deutsch] URL: https://kunden-erlebnis.de/podcast/65-mit-systemen-baust-du-keine-beziehung-zu-deinen-kunden-auf Published: 2024-06-03 In dieser Folge spricht Anne Marie leidenschaftlich über einen Missstand, der sie tief bewegt: Bei ihrer Recherche zu Kundenbegeisterung und Customer Journey findet sie fast ausschließlich Anbieter, die auf Systeme und Programme setzen , und dabei den wichtigsten Faktor vergessen: den Menschen. Mitarbeiter sind das wertvollste Kapital eines Unternehmens. Wer Kunden wirklich begeistern will, muss in die Kommunikationsfähigkeiten, das Selbstvertrauen und die Eigeninitiative seiner Mitarbeiter investieren. Die Verbindung von Strategie und Werkvloer , Diagnose, Datenkopplung, Verhaltensübersetzung, Prozessverankerung und einem internen CX-Verantwortlichen als Borger , macht den Unterschied zwischen einem guten und einem herausragenden Betrieb. Systeme können jederzeit kopiert werden. Authentische Menschlichkeit nicht. **Transcript** Nutz einfach die Menschlichkeit. Nutz einfach die Mitarbeiter. Schenkt der Kunde einfach aufrichtiges Lächeln. Zeig Interesse in der Kunde. Und das, nein, das geht nicht über Systeme und das kann man auch nicht messen. Aber bilde deine Mitarbeiter aus, dass die der Kunde sehen. Hallo liebe Leute, da bin ich schon wieder mit einem Podcast Kundenbegeisterung und Kundenzufriedenheit steigern. Ja, und ich bin eigentlich ein bisschen traurig, ganz im Ernst. Ich ich versteh's halt nicht und mein letzter Podcast hat das Thema, die Kundenbegeisterung fängt an, wo das Skript oder das Drehbuch endet. Und heute Morgen war ich auf Internet und hab ich mal geschaut auf Google, Kundenbegeisterung, Kunde zu Fans machen, was da alles zu finden ist. Und wenn ich dann sehe und das hat mich wirklich so traurig gemacht und das ist auch, was im Moment, denke ich, ja, das das denke ich, im Moment Realität ist und was was auch gar nicht verkehrt ist, aber wir müssen da nicht zu weit hingehen. Und das ist war das Folgende. Wenn ich dann auf Google merke oder sehe, dass Kundenbegeisterung, Customer Journey, Kunde zu Fans machen, Erwartungen übertreffe, wenn ich diese Begriffe einführe und ich gehe dementsprechend dann auf der Websites, die dann gezeigt werden. Dann sind das alles, fast alles Unternehmen, die nur arbeite mit Systemen, die Kundenbegeisterung zu übertreffen. Und weißt Du, ich ich kann es verstehen, hä? Ich meine, ich bin wahrscheinlich auch zu alt. Ich bin über 50, aber natürlich kann man da 'n 'n teures Programm verkaufen, wo man genau analysieren kann, wo deine Kunde, welche Touchpoints deine Kunde hat und einen Algorithmus und nochmal wieder eine Umfrage darstelle und nochmal das und das und das alles automatisieren. Und das find ich toll. Das find ich wirklich klasse, dass wir mittlerweile so viel mit den Systemen und und Programmen analysieren können. Hä, wie merken es selber, wenn ich einmal in Google zum Beispiel Google, dass ich interessiert bin in ein Mini her oder ein neues Auto und die nächsten 10 Tage krieg ich nur Werbung von Autos auf meinen Rechner, wenn ich irgendwo eine Seite öffne. An sich, ich meine, da kommen wir auch nicht rum. Aber wir vergessen eine Sache, wir vergessen eine Sache, die wichtig das wichtigste Bestandteil, was ich und wo ich dann alle Websites, die ich gesehen habe und ich hab heute Morgen habe ich 10, 12 Websites habe ich mich angeschaut und dann war bei mir schon ein bisschen die die die Irritation. Erstens, alle Websites, da gibt es gar keine Menschen, da gibt es nur Systeme. Ich hab fast keine Bilder gesehen von Menschen. Und ich hab nur gesehen, oh, wir können das analysieren und wenn das System und das sind mit mit mit Begriffen und und ja, weiß ich, CX Systeme, ich weiß nicht, was ich alles gesehen habe, aber eine Sache hat mich wirklich gefehlt und das ist der Mensch. Und was ich damit auch auch sagen möchte, ist, hör mal, ihr habt allen Mitarbeiter das wichtigste Kapital von eurem Betrieb, das Wichtigste, weil ohne Mitarbeiter läuft es nicht. Wir schimpfen allen, dass wir kein gutes Personal bekommen können, dass da, dass wir Personalmangel haben, dass wir keine Mitarbeiter haben, dass die Mitarbeiter heutzutage auch nix mehr wissen, dass die auch keine Eigeninitiative haben, dass sie reaktiv arbeiten anstatt von proaktiv. Ja klar, wenn wir alle Menschen nur zuwerfen, dass sie mit Systemen und Programmen arbeiten sollen und dass sie sich hinter den Rechner verstecken sollen und dann sehen die der Kunde nicht. Oh, und ich bin wirklich ich bin wirklich irritiert und ich es tut mir dann das tut mir dann auch leid, weil ganz im Ernst, wenn ihr eure Mitarbeiter einsetzen möchtet, die Kunde zu begeistern, die Kundenzufriedenheit zu steigern, Kunde zu festzumachen, nutzt einfach die Menschlichkeit. Nutzt einfach die Mitarbeiter. Schenkt der Kunde einfach aufrichtiges Lächeln. Zeig Interesse in der Kunde. Und das, nein, das geht nicht über Systeme und das kann man auch nicht messen. Aber bilde deine Mitarbeiter aus, dass die der Kunde sehen, dass die anstatt, Herr, ich hab letztes Mal noch mal Poster übergeschrieben, anstatt dass die Frage, hey, Herr, auf eine Terrasse, wie kann ich Ihnen helfe? Und die dann eine Tasse Kaffee geben und einfach, nein, damit gewinnst Du keine Kunde. Heutzutage geht alles digital und überprogramm und verstehe mich nicht falsch, ich benutze selber auch. Ich benutze jeden Tag benutze ich a I. Aber trotzdem, die Menslichkeit darf nicht vergessen werden. Und setzt deine Mitarbeiter dafür ein. Und weißt Du, dann hast Du 2 Fliegen auf eine Klappe, das ist jetzt eine Niederländisch aus sage. Ich weiß gar nicht, ob das es in Deutsch auch gilt, aber ich bin momentan bin ich so was von von, oh, mein Herz, so was von Irrität, dass ich denke, setz deine Mitarbeiter in. Es macht den Mitarbeiter letztendlich auch Spaß Und wir haben es früher gesehen, hä, und ich will wirklich nicht zurück nach früher, aber in unsere Tante Emma Laden, in den Tante Emma Laden, wo der Kunde König war, wo der Kunde Aufmerksamkeit bekommen hat, wo der Kunde, wo noch mal nachgefragt würde, hey, wie geht es mit deiner Tante, weil ich hab gehört, die liegt im Krankenhaus. Wo noch mal nachgefragt wurde, hey, letztes Mal hast Du das und das gekauft bei uns. Wie ist das, wie hat Ihnen das gefallen? Hä, funktioniert es? Er enthilft es dich im Arbeitsalltag, wenn das zum Beispiel eine neue Kaffeemaschine ist oder weiß ich etwas. Und merkt das, aber heutzutage sind wir auch bisschen faul geworden. Und das ist auch nicht schlimm. Das ist auch okay. Und wir sollen die Programme auch sicher nützen. Aber versteckt euch nicht hinter diesem Programm. Ich war letztes Mal hab ich mit jemand gesprochen, war auch total interessant. Und dann wollte ich ihm ein Feedback geben und dann hat er zu mir gesagt, ja, aber Anno Marie, ich geborene das jetzt in mein Handy ein und dann rechnet er das automatisch aus. Ich so, ja, das find ich schön und gut. Und dann wird die E-Mail wird danach auch automatisch weggeschickt. Das bedeutet, ich seh es gar nicht mehr. Hey, toll. Das bedeutet, da war Fehler war da aufgetreten. Ich war irritiert. Und natürlich, wenn das 10000 Rechnungen sind am Tag, kann ich das verstehen und dann soll es auch automatisieren. Aber vergesst nicht, das war bei mir das erste Kontakt, was ich mit diesem Betrieb hatte. Das bedeutet, dass die erste Rechnung falsch ausgegangen ist, die ist falsch verschickt wurde, hey, ich weiß nicht, ob das ich da nächstes Mal noch mal Geschäft mache. Verstehst Du? Und ja, kontrollier auch noch mal, aber mach noch mal Stickprobe. Hey, wie läuft es? Oder frag noch mal nach bei der Kunde. Informier mal, aber manchmal haben wir System oder wir haben Programm installiert. Wir gucken, wir schauen da gar nicht mehr nach. Und wir lassen es einfach laufen, bis da mal zum Glück eine Kunde kommt, der etwas davon sagt und dass Du dann weißt, hey, da ist Fehler aufgetreten, da muss ich etwas ändern. Aber wenn das nicht gemacht wird, dann dann hast Du so ganz viele Fehler nebeneinander. Und das ist, was mich irritiert und das ist auch, was mich heute Morgen so unheimlich traurig gemacht hat, dass Ich hab Websites gesehen, Customer Journey, Kundenbegeisterung, Kunde zu Fans machen, Erwartungen übertreffen, dass nur gearbeitet wird mit Programmen und Systemen. Und das finde ich auch gut, das soll man auch unterstützen, aber vergiss deine Mitarbeiter nicht. Bilde deine Mitarbeiter aus, wie die einen Kunde lesen können, wie die die gleiche Sprache sprechen mit der Kunde. 1, dass die wissen, was für Kunde steht vor mir und was für für Bedürfnis hat meine Kunde? Lass deine Mitarbeiter fragen, was dein was deine Kunde brauchen. Das das bedeutet, lerne die kommunikativ auch mit den auch mit den Kunden zu sprechen. Lerne die, die richtige Frage zu stellen. Lerne die, auch auf jeden Fall auch mal die Beziehung aufzubauen mit dem Kunden, weil das ist letztendlich das Wichtigste, hä? Wir haben eine Know Like and Trust Factor. Das bedeutet, der Kunde muss erst dich kennenlernen, dann muss er dich mögen, dann muss er dich vertrauen. Und wenn er dich vertraut, dann hast Du eine Beziehung aufgebaut und dann wird der Kunde auch lebenslang bei dir kaufen, wenn das Vertrauen nicht geschadet wird. Aber wenn Du mal gepunktet habt, kann das Vertrauen auch mal geschadet werden, weil das kannst Du dann auch wieder lösen. Aber erst diese 3 Schritte. Aber ich kann dir sagen, mit Systemen und mit Programmen wird keine Beziehung aufgebaut in dem Sinne, weil da fehlt 100 Prozent das Menschliche. Und das ist, wo ich verstehe und das ist auch, was ich teache. Und das ist auch, was ich meine Kunde lerne. Das bedeutet, bist Du jetzt ein Unternehmen und hat Einzelhandel oder ein Restaurant oder Hotel oder Ferienpark oder whatever und Du hast zu tun mit Kunde und mit mit Gäste und Du willst nur allein über Programme und Systeme arbeiten, bin ich nicht richtiger Ansprechpartner. Weil ich würde das nicht auf diese Schiene tun. Ich bin dann wirklich noch bisschen altmodisch und geh dann zurück nach der Tante Emma Laden, weil ich denk immer, die Menschlichkeit entscheidet. Weil 'n System kann jeder sich kaufen. Bist Du auch kein, dann dann bist Du immer am konkurrieren. Weil wenn Du jetzt das neueste System hast, hat übermorgen eine Konkurrenz, hat noch besseres System. Aber das Einzige, was nicht geändert werden kann, ist dein Kapital, sind deine Mitarbeiter. Die sind allen authentisch, die sind authentisch. Die haben ihre eigene Qualität. Die haben auch ihre eigene, weniger Qualitäten, die vielleicht nicht so gut sind oder wie nennt man das? Der von Qualität Falle oder Aber das ist auch okay. Aber die Menschlichkeit, die Mitarbeiter, das Kapital, was Du im Haus hast, da hat das hat keine, nicht in diese Konstellation, nicht in diese Zusammenhang, nicht in diese Zusammenarbeit. Deswegen investier darin. Investier in deine Mitarbeiter, dass die wissen, wie der Kunde spricht, was der Kunde tut, was lernen die zu kommunizieren, lernen die, die auch zu machen. Absolut bin ich auch dafür. Aber einfach aufn Blatt Fell, aufn Blatt Papier, aufn DIN A 4 oder ein DIN A 3, lass die das ausarbeiten und lass dir die Zusammenarbeit verbessern, die Kommunikation verbessern. Wie kann ich rede mit der Kunde? Wie kann ich rede zwischen den Kollegen? Und ich glaube oder ich glaube, nein, ich glaube nicht. Ich bin da fest von überzeugt, dass das 100 Prozent den Unterschied machen würde. Und da kann kein System und kein Programm kann damit konkurrieren. Das kann das kann eingesetzt werden, das alles zu unterstützen. 100 Prozent. 100 Prozent bin ich 100 Prozent bei euch. Aber die Menschlichkeit deiner Mitarbeiter, das ist am wichtigsten. Und ich hab es in den letzten Podcast auch noch mal gesagt, wenn jemand kauft bei dir keine Produkte, jemand kauft ein Erfahrung, jemand kauft ein Erlebnis, fast alle Käufe, fast alle sind emotionale Kaufkäufe. Und warum kaufe ich bei diesen Betrieb? Und ich hab das letztes Mal, ich hab auch noch mal Post darüber geschrieben, dass ich hier im Ort haben wie eine Bäckerei und da ist in Feier, da hinzugehen, weil die da da sind ein oder 2 Mitarbeiter und auch noch die andere, weil er steckt das alles an. Die sind so was von freundlich. Ich kauf immer mehr, dann ich eigentlich wollte. Ich war freundlich bedient. Da krieg ich keine Tasse Kaffee. Nein, da krieg ich eine Tasse Kaffee mit klein bisschen Storytelling. Da wird noch etwas zu gesagt. Hey, und Herr, bei der Tasse Kaffee ist es auch lecker, noch mal Stück Kuchen zu essen. Aber wir haben jetzt das Neues oder probieren Sie alles. Ich hab alles heute Morgen oder ich hab diese Woche hab ich das mal probiert. Das hat mir so gut gefallen, weil das und das. Und das sind so kleine und das dauert nicht viel länger. Das dauert vielleicht höchstens ein oder 2 Minuten länger, aber der diese diese Mitarbeiter ist Gold wert für den Betrieb. Weil erstens, warum ist er Gold wert? Erstens, die Kunden… *(Transcript truncated. Full episode: https://kunden-erlebnis.de/podcast/65-mit-systemen-baust-du-keine-beziehung-zu-deinen-kunden-auf)* --- ### Met systemen bouw je geen klantrelatie op! [Nederlands] URL: https://kunden-erlebnis.de/nl/podcast/65-mit-systemen-baust-du-keine-beziehung-zu-deinen-kunden-auf Published: 2024-06-03 In deze aflevering deelt Anne-Marie haar frustratie over de toenemende focus op systemen en technologie binnen klantbeleving. Ze ontdekte dat vrijwel alle websites over 'customer journey' en 'klanten verrassen' uitsluitend draaien om software en automatisering , zonder aandacht voor de mens achter de service. Haar boodschap is helder: medewerkers zijn het belangrijkste kapitaal van je bedrijf. Systemen kun je kopen en kopiëren, maar authentieke menselijkheid niet. Via de Verbindung von Strategie und Werkvloer legt ze uit hoe je medewerkers traint om klanten te lezen, de juiste vragen te stellen en echte relaties op te bouwen. Want klantbeleving begint daar waar het script eindigt. Praktisch, passioneel en direct toepasbaar. **Transcript** Gebruik gewoon de menselijkheid. Gebruik gewoon de medewerkers. Geef de klant gewoon een oprechte glimlach. Toon interesse in de klant. En dat, nee, dat gaat niet via systemen en dat kun je ook niet meten. Maar train je medewerkers zodat die de klant zien. Hallo lieve mensen, daar ben ik weer met een podcast over klantbeleving en klanttevredenheid verhogen. Ja, en ik ben eigenlijk een beetje verdrietig, serieus. Ik begrijp het gewoon niet en mijn laatste podcast had als onderwerp: klantbeleving begint waar het script of het draaiboek eindigt. En vanochtend was ik op internet en heb ik eens gekeken op Google, klantbeleving, klanten tot fans maken, wat daar allemaal te vinden is. En als ik dan zie, en dat heeft me echt zo verdrietig gemaakt, en dat is ook wat op dit moment, denk ik, ja, dat denk ik, op dit moment de realiteit is en wat ook helemaal niet verkeerd is, maar we moeten daar niet te ver in gaan. En dat was het volgende. Als ik dan op Google merk of zie dat klantbeleving, customer journey, klanten tot fans maken, verwachtingen overtreffen, als ik deze begrippen invoer en ik ga vervolgens naar de websites die dan getoond worden. Dan zijn dat allemaal, bijna allemaal bedrijven die alleen werken met systemen om de klantbeleving te overtreffen. En weet je, ik kan het begrijpen, hè? Ik bedoel, ik ben waarschijnlijk ook te oud. Ik ben boven de 50, maar natuurlijk kun je dan een duur programma verkopen, waarbij je precies kunt analyseren waar je klant, welke touchpoints je klant heeft en een algoritme en weer een enquête presenteren en nog eens dat en dat en dat allemaal automatiseren. En dat vind ik geweldig. Dat vind ik echt fantastisch dat we inmiddels zo veel met systemen en programma's kunnen analyseren. Hè, we merken het zelf, als ik eens op Google zoek dat ik geïnteresseerd ben in een Mini of een nieuwe auto, krijg ik de volgende 10 dagen alleen maar reclame voor auto's op mijn computer als ik ergens een pagina open. Op zich, ik bedoel, daar komen we ook niet omheen. Maar we vergeten één ding, we vergeten één ding, het belangrijkste bestanddeel, wat ik, en waar ik dan alle websites die ik gezien heb, en ik heb vanochtend 10, 12 websites bekeken, en toen was er bij mij al een beetje de irritatie. Ten eerste, alle websites, daar zijn helemaal geen mensen, daar zijn alleen systemen. Ik heb bijna geen foto's van mensen gezien. En ik heb alleen gezien, oh, we kunnen dat analyseren en als het systeem, en dat zijn met begrippen en ja, weet ik, CX-systemen, ik weet niet wat ik allemaal gezien heb, maar één ding miste me echt en dat is de mens. En wat ik daarmee ook wil zeggen is: luister, jullie hebben allemaal medewerkers, het belangrijkste kapitaal van jullie bedrijf, het belangrijkste, want zonder medewerkers werkt het niet. We klagen allemaal dat we geen goed personeel kunnen krijgen, dat we personeelstekort hebben, dat we geen medewerkers hebben, dat medewerkers tegenwoordig ook niets meer weten, dat ze ook geen eigen initiatief hebben, dat ze reactief werken in plaats van proactief. Ja natuurlijk, als we alle mensen alleen maar toegooien dat ze met systemen en programma's moeten werken en dat ze zich achter de computer moeten verstoppen, dan zien de klanten hen niet. Oh, en ik ben echt, ik ben echt geïrriteerd en het spijt me dan ook, want serieus, als jullie je medewerkers willen inzetten om klanten te enthousiasmeren, om de klanttevredenheid te verhogen, om klanten te binden, gebruik dan gewoon de menselijkheid. Gebruik gewoon de medewerkers. Geef de klant gewoon een oprechte glimlach. Toon interesse in de klant. En dat, nee, dat gaat niet via systemen en dat kun je ook niet meten. Maar train je medewerkers zodat die de klant zien, zodat ze in plaats van, meneer, ik heb het de vorige keer nog eens over een poster gehad, in plaats van dat ze vragen, hé meneer, op een terras, hoe kan ik u helpen? En ze dan een kopje koffie geven en gewoon, nee, daarmee win je geen klanten. Tegenwoordig gaat alles digitaal en via programma's en begrijp me niet verkeerd, ik gebruik het zelf ook. Ik gebruik elke dag AI. Maar toch, de menselijkheid mag niet vergeten worden. En zet je medewerkers daarvoor in. En weet je, dan sla je twee vliegen in één klap, dat is nu een Nederlandse uitdrukking. Ik weet niet eens of dat in het Duits ook geldt, maar ik ben op dit moment zo, oh, mijn hart, zo geïrriteerd, dat ik denk: zet je medewerkers in. Het is uiteindelijk ook leuk voor de medewerker. En we hebben het vroeger gezien, hè, en ik wil echt niet terug naar vroeger, maar in onze kruidenierswinkel, in de buurtwinkel, waar de klant koning was, waar de klant aandacht kreeg, waar de klant, waar nog eens gevraagd werd, hé, hoe gaat het met je tante, want ik heb gehoord dat ze in het ziekenhuis ligt. Waar nog eens gevraagd werd, hé, de vorige keer heb je dat en dat bij ons gekocht. Hoe was dat, hoe heeft u dat bevallen? Hè, werkt het? Helpt het je in de dagelijkse werkzaamheden, als dat bijvoorbeeld een nieuwe koffiemachine is of wat dan ook. En merk dat op, maar tegenwoordig zijn we ook een beetje lui geworden. En dat is ook niet erg. Dat is ook oké. En we moeten de programma's zeker ook gebruiken. Maar verstop je niet achter dat programma. De vorige keer heb ik met iemand gesproken, dat was ook heel interessant. En toen wilde ik hem feedback geven en toen zei hij tegen me, ja maar Anne Marie, ik voer dat nu in mijn telefoon in en dan rekent hij dat automatisch uit. Ik zo, ja, dat vind ik leuk en goed. En dan wordt de e-mail daarna ook automatisch verstuurd. Dat betekent dat ik het helemaal niet meer zie. Hé, geweldig. Dat betekent, er was een fout opgetreden. Ik was geïrriteerd. En natuurlijk, als dat 10.000 facturen per dag zijn, kan ik dat begrijpen en dan moet het ook automatiseren. Maar vergeet niet, dat was bij mij het eerste contact dat ik met dit bedrijf had. Dat betekent dat de eerste factuur fout is gegaan, die is fout verstuurd, hé, ik weet niet of ik daar de volgende keer nog zaken mee doe. Begrijp je? En ja, controleer ook nog eens, maar doe ook steekproeven. Hé, hoe loopt het? Of vraag nog eens na bij de klant. Informeer eens, maar soms hebben we een systeem of hebben we een programma geïnstalleerd. We kijken er helemaal niet meer naar. En we laten het gewoon lopen, totdat er gelukkig eens een klant komt die er iets van zegt en dat je dan weet, hé, er is een fout opgetreden, daar moet ik iets aan veranderen. Maar als dat niet gedaan wordt, dan heb je zoveel fouten naast elkaar. En dat is wat me irriteert en dat is ook wat me vanochtend zo ontzettend verdrietig heeft gemaakt, dat ik websites heb gezien, customer journey, klantbeleving, klanten tot fans maken, verwachtingen overtreffen, dat alleen gewerkt wordt met programma's en systemen. En dat vind ik ook goed, dat moet je ook ondersteunen, maar vergeet je medewerkers niet. Train je medewerkers hoe ze een klant kunnen lezen, hoe ze dezelfde taal spreken met de klant. Ten eerste, dat ze weten, wat voor klant staat er voor me en welke behoefte heeft mijn klant. Laat je medewerkers vragen wat jouw klanten nodig hebben. Dat betekent, leer ze ook communicatief met de klanten te spreken. Leer ze de juiste vragen te stellen. Leer ze zeker ook een relatie op te bouwen met de klant, want dat is uiteindelijk het belangrijkste, hè? We hebben een know, like and trust factor. Dat betekent, de klant moet je eerst leren kennen, dan moet hij je leuk vinden, dan moet hij je vertrouwen. En als hij je vertrouwt, dan heb je een relatie opgebouwd en dan zal de klant ook levenslang bij je kopen, als het vertrouwen niet geschaad wordt. Maar als je eens punten gescoord hebt, kan het vertrouwen ook eens geschaad worden, want dat kun je dan ook weer oplossen. Maar eerst deze 3 stappen. Maar ik kan je zeggen, met systemen en met programma's wordt geen relatie opgebouwd in die zin, want daar ontbreekt 100 procent het menselijke. En dat is waar ik het over heb en dat is ook wat ik teach. En dat is ook wat ik mijn klanten leer. Dat betekent, ben jij nu een bedrijf en heb je een winkel of een restaurant of hotel of vakantiepark of wat dan ook en heb je te maken met klanten en met gasten en wil je alleen via programma's en systemen werken, ben ik niet de juiste gesprekspartner. Want ik zou dat niet op die manier doen. Ik ben dan echt nog een beetje ouderwets en ga dan terug naar de buurtwinkel, want ik denk altijd, de menselijkheid beslist. Want een systeem kan iedereen kopen. Ben je dat ook niet, dan ben je altijd aan het concurreren. Want als jij nu het nieuwste systeem hebt, heeft overmorgen een concurrent een nog beter systeem. Maar het enige wat niet veranderd kan worden, is jouw kapitaal, zijn jouw medewerkers. Die zijn allemaal authentiek, die zijn authentiek. Die hebben hun eigen kwaliteit. Ze hebben ook hun eigen, minder goede kwaliteiten, die misschien niet zo goed zijn, of hoe noem je dat? De kwaliteitsval of zo. Maar dat is ook oké. Maar de menselijkheid, de medewerkers, het kapitaal dat je in huis hebt, dat heeft geen, niet in deze constellatie, niet in deze context, niet in deze samenwerking. Investeer daarom daarin. Investeer in je medewerkers, zodat ze weten hoe de klant praat, wat de klant doet, laat ze leren hoe ze moeten communiceren, laat ze dat ook doen. Absoluut, ik ben er ook voor. Maar gewoon op een vel papier, een A4 of een A3, laat ze dat uitwerken en laat ze de samenwerking verbeteren, de communicatie verbeteren. Hoe kan ik praten met de klant? Hoe kan ik praten met de collega's? En ik geloof, of ik geloof, nee, ik geloof het niet. Ik ben er vast van overtuigd dat dat 100 procent het verschil zou maken. En daar kan geen enkel systeem en geen enkel programma mee concurreren. Dat kan ingezet worden om dat allemaal te ondersteunen. 100 procent. 100 procent ben ik 100 procent bij jullie. Maar de menselijkheid van je medewerkers, dat is het allerbelangrijkste. En ik heb het in de laatste podcast ook nog eens gezegd, als iemand bij jou koopt, koopt hij geen producten, iemand koopt een ervaring, iemand koopt een beleving, bijna alle aankopen, bijna alle zijn emotionele aankopen. En waarom koop ik bij dit bedrijf? En ik heb dat de vorige keer, ik heb er ook nog een post over geschreven, dat ik hier in de buurt zoiets heb als een bakkerij en dat het een feest is om daar naartoe te gaan, omdat er een of twee medewerkers zijn en ook de anderen, omdat hij het allemaal aansteekt. Ze zijn zo ontzettend vriendelijk. Ik koop altijd meer dan ik eigenlijk wilde. Ik werd vriendelijk geholpen. Daar krijg ik niet zomaar een kopje koffie. Nee, daar krijg ik een kopje koffie met een klein beetje storytelling. Er wordt nog iets bij gezegd. Hé, en meneer, bij dat kopje koffee is het ook lekker om nog een stukje taart te eten. Maar we hebben nu iets nieuws, of probeer dit eens. Ik heb het vanmorgen zelf geprobeerd, of ik heb het deze week geprobeerd. Dat beviel me zo goed, omdat dit en dat. En dat zijn zulke kleine dingen en dat duurt niet veel langer. Dat duurt misschien hoogstens een of twee minuten langer, maar die medewerker is goud waard voor het bedrijf. Want ten eerste, waarom is hij goud waard? Ten eerste, de klanten verlaten de zaak met een glimlach. Dat betekent dat ik een reden heb om de volgende keer weer terug te komen. De klanten kopen meer dan ze eigenlijk van plan waren. Ik denk dat 70 procent dat gewoon doet. Ook het verbruik in die bakkerij is hoger, want de klant geeft ook meer uit als hij zich prettig voelt. En ik heb bijvoorbeeld, ik drink een kopje koffie en ik heb er dan nog een stukje taart bij en de sfeer is goed, dan besluit ik misschien nog een kopje te nemen. Hé, dat betekent dat die persoon nog een extra kopje koffie neemt. En het belangrijkste, de medewerkers en anderen hebben ook meer plezier. En dat werkt direct één op één door op de gast of de klant in dit geval. En eerlijk gezegd, daar kan geen enkel systeem, geen enkel programma iets tegen doen. Geen enkel. Natuurlijk hebben ze een goed kassasysteem… *(Transcript truncated. Full episode: https://kunden-erlebnis.de/nl/podcast/65-mit-systemen-baust-du-keine-beziehung-zu-deinen-kunden-auf)* --- ### Waar het script eindigt, begint de klantbeleving [Nederlands] URL: https://kunden-erlebnis.de/nl/podcast/64-wo-das-drehbuch-endet-beginnt-die-begeisterung Published: 2024-05-21 In deze aflevering neemt Anna-Marie je mee naar een persoonlijke ervaring in een nagelstudio, waar een simpel misverstand over maniküre versus pediküre uitgroeide tot een gemiste kans op échte klantbeleving. De medewerkster wilde per se gelijk hebben, waardoor de klant zich dom en niet gewaardeerd voelde , terwijl er helemaal geen probleem was. Er was plek, er was capaciteit, maar het ego stond in de weg. Anna-Marie legt uit hoe bedrijven juist in deze onverwachte momenten het verschil kunnen maken: niet door cadeaus of dure technologie, maar door het gevoel dat je de klant meegeeft. Want 89% van de klantbeleving zit niet in producten of inrichting , het zit in emotie. Klantbeleving begint waar jouw standaardscript eindigt. **Transcript** In deze podcast wil ik jullie ook graag meenemen in de wereld van vakbegrippen die we heel vaak in de mond nemen en die we ook tegen onze klanten zeggen, maar waarbij de klant er soms helemaal niets mee kan, omdat dit voor jou waarschijnlijk onderwerpen en begrippen en woorden zijn die je dagelijks tegenkomt. En dat is allemaal niet erg. Maar op het moment dat de klant het niet begrijpt, omdat hij met deze begrippen niets kan, kan de klant zich al een beetje dom en stom voelen. Ja, goedendag. Hier ben ik weer met een nieuwe podcastaflevering over klanten enthousiasmeren, klanttevredenheid verhogen en gewoon klanten tot fans maken. Net zoals mijn nieuwe programma van vier maanden. Daarom neem ik jullie vandaag mee naar mijn eerste afspraak in vele jaren weer in een nagelstudio. Ik had een aanleiding en ik wilde heel graag mijn nagels weer laten doen. Ik had dat in het verleden een keer laten doen, daarna vele jaren niet. En nu had ik gedacht, ja goed, ik wil het graag nog een keer doen. En ik had een nagelstudio gevonden en had toen ook online een afspraak geboekt. Ik moet eerlijk zeggen dat ik het boeken van de afspraak al een uitdaging vond, omdat er zo veel verschillende mogelijkheden waren. Maar uiteindelijk is het me gelukt een afspraak te maken en naar mijn weten een afspraak die gewoon goed was, zodat mijn vingernagels mooi gedaan zouden worden. En ik had me ook enorm op deze afspraak verheugd. Ik ben toen naar deze nagelstudio gereden en kwam vervolgens ook in deze studio aan. En daar werd ik heel vriendelijk begroet. Hallo mevrouw Fissor, fijn dat u er bent. Ik zeg, ja, ik verheug me ook enorm om mijn nagels te laten doen. Ah, zei ze, loopt u maar mee. Kom, ja, loopt u maar mee, hier zouden dan de vingernagels gedaan worden. Ja, maar mevrouw Fisses, u heeft een voetverzorgingsafspraak geboekt. Ik zo, hoezo heb ik een voetverzorgingsafspraak geboekt? Ik heb toch een afspraak geboekt om mijn vingernagels te laten doen. Nee, nee, heel duidelijk, u heeft een afspraak geboekt, een babyfootafspraak geboekt. Ik zo, hè? Was er verschil tussen voeten verzorgen en verzorgen voor mijn handen mega laten doen? Ja natuurlijk, er was een verschil tussen manicure en pedicure. En op het moment dat ze zegt, een verschil tussen manicure en pedicure, begint het bij mij te dagen dat er een verschil bestaat. Ik zeg, maar er was toch op de website helemaal geen onderscheid tussen manicure en pedicure. Jawel, jawel, zegt ze. Dan heeft u niet goed gelezen. Er was heel duidelijk een onderscheid tussen manicure en pedicure. En dan heeft u dus een fout gemaakt. En op dat moment voel ik me dom en stom en niet alleen maar omdat ik het verschil niet wist. Ja goed, als ze het had gezegd, dan begint het bij mij ook te dagen. Maar anderzijds, omdat de studio vol mensen zat of niet vol mensen. Op dat moment werden 3 klanten geholpen en waren er 3 medewerkers aan het werk. Dat betekent dat veel ogen mij aankeken en echt, ik kon zien dat ik echt dacht, wat een domme koe? Die weet beslissend het verschil niet tussen manicure en pedicure. En zo voelde ik me op dat moment ook. En toen zei ze, nee, nee, heel duidelijk, u heeft daarin een fout gemaakt. Zeker, en nu? Ja, mevrouw Sissos, dan heeft u echt geluk dat ik nu degene ben die voeten en handen kan doen. Daarom kan ik u nu een afspraak voor uw vingernagels aanbieden. Maar u heeft geluk, want ik ben vandaag ingevallen voor een collega die ziek is en die was gekomen. Eigenlijk had u bij deze collega geboekt en zij kon alleen voeten doen en geen handen. En op dat moment voel ik me nog kleiner worden, omdat ik me echt voel als een kleuterkind dat zojuist te horen heeft gekregen dat het gewoon een grote fout heeft gemaakt. En precies dat, waarom, waarom moet er op dat moment ook nog gezegd worden, dat waarom wilde jij per se gelijk hebben? Waarom wilde jij als medewerker per se gelijk hebben? Enerzijds, dat ik niet kan lezen, omdat er een manicure en onderscheid tussen manicure en pedicure bestaat. En anderzijds, dat ik ook nog eens echt verdomd veel geluk heb dat ik vandaag nog geholpen kan worden, omdat eigenlijk een collega mij zou helpen die geen vingernagels kan doen. Dat ik eigenlijk twee keer een fout had gemaakt en ook een keer echt geluk had gehad. En dat is, dat ik op dat moment per se mijn vingernagels gedaan wilde hebben, omdat ik de volgende dag een feest had waarbij mijn vingernagels gedaan moesten worden. Maar op dat moment had ik echt gedacht, ik ga hier naar buiten en kom nooit meer terug. Ik heb haar daar ook niets van gezegd, echt niet, omdat ik dacht, goed, laat maar zitten. Maar ik vond het ook weer een mooi moment dat ik jullie kan meegeven, hoe je dat ook anders kunt vormgeven. Want wat had, als we dan nog een keer, het zijn heel vaak ontelbare momenten waarop men gasten tot fans zou kunnen maken. En weet je, dit hier, wat ik net heb meegemaakt, was zo'n moment. Dit moment had echt, daar hadden ze echt gebruik van kunnen maken om van mij een klant voor het leven te maken. Maar ze hebben gewoon de kans gemist. En waarom hebben ze de kans gemist? Omdat jullie of op dat moment het ego van deze medewerkster te groot was. Ze wilde gewoon gelijk hebben. Ze wilde gewoon gelijk hebben dat ik de fout had gemaakt, enerzijds niet goed gelezen en ten tweede, dat ik gewoon geluk heb dat zij er is, dat ze mij kan helpen, omdat de andere collega het niet had kunnen doen. Dat betekent dat ze zichzelf eigenlijk groter had gemaakt dan mij. Maar daarmee heeft ze mij ook meteen als klant verloren. Ik heb toen deze afspraak bijgewoond en ben daarna naar buiten gekomen en dacht, ik rijd hier nooit meer naartoe. Maar wat hadden ze dan eigenlijk anders kunnen doen? Ze had op het moment dat ik binnenkwam ook kunnen zeggen, ah, mevrouw Fisses, dat spijt me echt. Ah, misschien hebben wij een fout gemaakt op de website of kunt u mij misschien een tip geven, wat ik de volgende keer beter kan doen, zodat de andere gasten misschien ook beter kunnen lezen? Of hoe kunnen we eens nakijken wat we gewoon beter kunnen doen. Maar gelukkig bent u er. En weet u, we hebben nog plaats. Ik kan u nog een afspraak aanbieden voor uw vingernagels, want ik kan vinger- en voetverzorging doen. Daarom maakt het mij uiteindelijk niet uit wat ik doe. En ik zie daar net, daar is nog een plek vrij aan de tafel. Dat betekent dat ik u heel graag uw afspraak kan laten plaatsvinden en uw vingernagels mooi kan maken voor dit feest. Dat had ze moeten zeggen. En dan had ik me verontschuldigd. En dan had ik gezegd, oh, wat fijn dat u de tijd heeft en wat fijn dat u dat doet. Maar nee, deze medewerkster moest even laten horen dat ze gewoon zo goed is dat ze deze afspraak kan uitvoeren en dat ik dom ben, dat ik beslissend het verschil tussen manicure en pedicure niet weet. Maar dat is echt een gemiste kans, want die had van dit moment een unieke ervaring kunnen maken. Die had mij echt, die had gewoon mij niet de schuld gegeven van u heeft een fout gemaakt, nee, de schuld op zichzelf genomen. Ah, misschien hebben wij een fout op de website gezet. Misschien moeten we dat eens nakijken en het de volgende keer anders weergeven, zodat het misschien beter begrepen wordt, omdat die fout vaker gemaakt wordt. Zeg het gewoon, ook al is het niet waar. Maar geef de klant in ieder geval niet het gevoel dat die gewoon niet gewaardeerd wordt of dat ze te dom is. En ten tweede, jij bent er eerder. Je moet eerder werken. Help me dan tenminste met mijn vingernagels en zeg dan gewoon, ah, dan heeft u vandaag geluk, want ik kan vinger en voet doen. Dat betekent dat ik u gewoon kan helpen. We hebben helemaal geen probleem. Fijn dat u er bent. Trek uw jas uit. Wilt u een kopje koffie? Dat had 10 minuten discussie bespaard en het had mij zo'n ongelooflijk gevoel gegeven van, oh Annamorie, wat ben jij dom? Je heeft een fout gemaakt en nu helpen ze. Ze hebben toch niet zomaar tijd om te helpen. En deze punten, die zijn zo belangrijk. Dat betekent en die kan men alleen ontdekken als wij als bedrijven, daarom wilde ik jullie nog iets daarover vermelden, deze deze dit deze ervaring, die kon je quasi als moment aangrijpen om daar een uniek moment van te maken. Maar dat vraagt ook iets van jullie. Dat vraagt van jullie, als bijvoorbeeld een klant iets niet goed leest. En daarom heb ik vandaag ook aan het begin gezegd, over de begrippen en onderwerpen. Als jullie zien dat een klant bijvoorbeeld zijn gezicht een beetje zo zo zo vragend trekt, dan moet er bij jullie meteen een lampje gaan branden. Oké, de klant begrijpt dit niet. Hoe kunnen we het doen zodat de klant het begrijpt? Want heel vaak zijn dat begrippen en onderwerpen die de klant gewoon niet begrijpt. En als jullie daar dan quasi een streepjeslijst bijhouden en ja, dat is veel werk, dat klopt. Maar als jullie een streepjeslijst bijhouden, dan weet ik precies wanneer jullie jullie klanten of gasten kunnen enthousiasmeren. Want als die daar quasi in dit geval een streepjeslijst had bijgehouden, want ik ben ervan overtuigd dat er meer klanten zijn die dezelfde fout maken. Honderd procent. Echt serieus. En als ze dat hadden gedaan, dan kunnen ze dit probleem ook oplossen. En ze kunnen dan van dit probleem een beleving maken voor de gast die uniek wordt, zodat de gast zijn verwachtingen overtreft. Hey, ik heb een verkeerde afspraak gemaakt, dom van mij, maar aan de andere kant hebben ze me op een unieke manier geholpen. En dat kun je bijvoorbeeld doen nadat je de gastenreis of de klantenreis een beetje hebt uitgewerkt. Dat je eens kijkt welke punten, welke contactmomenten ik heb met de gast. En waar kan ik aan welke punten draaien zodat we de gast nog meer kunnen enthousiasmeren? Want als we de klantenreis bekijken, zijn er in principe 3 punten, 3 momenten die voor de klant heel belangrijk zijn en waar je iets aan kunt doen. Dat is in principe het allereerste moment waarop de gast bij jullie komt. Het begin, wanneer hij de winkel of het bedrijf binnenstapt. Aan het einde, wanneer hij de winkel verlaat. En een piekmoment. Dat betekent dat er tijdens deze reis sowieso nog een moment moet zijn waarop je de gast echt iets meegeeft, zodat de klant of gast enthousiast is. En als je op deze 3 momenten iets extra's kunt toevoegen, en dat hoeven geen cadeaus te zijn, maar iets anders kunt toevoegen, dan kun je de gast enthousiasmeren. En daar kun je meteen mee beginnen. Daar kun je morgen mee beginnen. Want het is namelijk zo dat slechts 11 procent van wat een gast ervaart, in voorwerpen zit. Dat betekent dat we een ongelooflijk mooi bedrijf kunnen hebben met alle technologie, echt alles wat er is. We kunnen een geweldig hotel hebben. Maar uiteindelijk zit slechts 11 procent van wat we beleven in voorwerpen. Dat betekent dat we de andere 89 procent kunnen overbrengen via gevoel. Het gevoel via onze zintuigen, via wat we horen, wat we ruiken, wat we zien, wat we voelen, wat we waarnemen met onze ogen. En dat is natuurlijk al interessant. Want als we dan weer terugkeren naar mijn voorbeeld in de nagelstudio, alles wat daar is voorgevallen, had helemaal niets te maken met mijn nagels. Het had ook niets te maken met de zaak. Echt niet, de zaak was mooi. Absoluut. Alles had te maken met het gevoel dat deze medewerkster mij gaf. Ze gaf mij gewoon het gevoel: jij bent dom, omdat je het verschil niet weet tussen manicure en pedicure. En bovendien heb je verdraaid veel geluk dat ik je vandaag kan helpen, want ik kan zowel voet- als handverzorging doen. En dat heeft niets te maken met de zaak, voorwerpen, inventaris of wat ze doen, alleen het gevoel dat deze medewerkster mij gaf. En als we het dan omdraaien, ja, dat was voor mij echt een dieptepunt, maar ze hadden, en ik hoop dat van harte, dat ze dit nu ook hoort, ze had van dit dieptepunt een hoogtepunt kunnen maken. Ze had mij echt het gevoel kunnen geven: oh hey, wat jammer, geen probleem. Ik ben er, ik help je. Want op dat moment had ik een probleem. Ik wilde absoluut mijn vingernagels laten doen. En daarb… *(Transcript truncated. Full episode: https://kunden-erlebnis.de/nl/podcast/64-wo-das-drehbuch-endet-beginnt-die-begeisterung)* --- ### Wo das Drehbuch endet, beginnt die Begeisterung [Deutsch] URL: https://kunden-erlebnis.de/podcast/64-wo-das-drehbuch-endet-beginnt-die-begeisterung Published: 2024-05-21 In dieser Episode teilt Anna-Marie Fisser ein persönliches Erlebnis aus einem Nagelstudio, das zeigt, wie ein einziger Moment über Kundenbindung oder -verlust entscheiden kann. Eine falsch gebuchte Behandlung hätte leicht in ein positives Erlebnis verwandelt werden können , stattdessen fühlte sich die Kundin beschämt und klein gemacht. Anna-Marie erklärt, wie Unternehmen durch die Verbindung von Strategie und Werkvloer , von der Diagnose über die Verhaltensübersetzung bis zur Prozessverankerung , solche Situationen in unvergessliche Momente verwandeln können. Sie beleuchtet die drei wichtigsten Punkte der Customer Journey, erklärt warum 89 % aller Kundenerlebnisse auf Gefühlen basieren, und gibt konkrete Tipps, wie Mitarbeiter im Moment der Wahrheit glänzen können. **Transcript** In diesem Podcast möchte ich euch auch gerne in die Welt der Fachbegriffe mitnehmen, die wir sehr oft in den Mund nehmen und die wir auch unseren Kunden gegenüber verwenden, mit denen der Kunde aber manchmal überhaupt nichts anfangen kann, weil das für euch wahrscheinlich Themen und Begriffe und Wörter sind, die ihr täglich begegnet. Und das ist alles nicht schlimm. Aber in dem Moment, in dem der Kunde es nicht versteht, weil er mit diesen Begriffen nichts anfangen kann, kann sich der Kunde schon ein bisschen dumm und blöd fühlen. Ja, guten Tag. Hier bin ich wieder mit einer neuen Podcast-Folge über Kunden begeistern, Kundenzufriedenheit steigern und Kunden einfach zu Fans machen. Genau wie mein neues Vier-Monats-Programm. Deshalb nehme ich euch heute mit zu meinem ersten Termin seit vielen Jahren wieder in einem Nagelstudio. Ich hatte einen Anlass und wollte unbedingt meine Nägel wieder machen lassen. Ich hatte das in der Vergangenheit einmal machen lassen, danach viele Jahre nicht. Und jetzt hatte ich gedacht, ja gut, ich möchte es gerne noch einmal machen lassen. Und ich hatte ein Nagelstudio gefunden und dann auch online einen Termin gebucht. Ich muss ehrlich sagen, dass ich das Buchen des Termins schon eine Herausforderung fand, weil es so viele verschiedene Möglichkeiten gab. Aber letztendlich ist es mir gelungen, einen Termin zu machen, und nach meinem Wissen einen Termin, der einfach gut war, sodass meine Fingernägel schön gemacht werden würden. Und ich hatte mich auch enorm auf diesen Termin gefreut. Ich bin dann zu diesem Nagelstudio gefahren und kam anschließend auch in diesem Studio an. Und dort wurde ich sehr freundlich begrüßt. Hallo Frau Fissor, schön, dass Sie da sind. Ich sage, ja, ich freue mich auch enorm darauf, meine Nägel machen zu lassen. Ah, sagte sie, kommen Sie bitte mit. Kommen Sie, ja, kommen Sie bitte mit, hier würden dann die Fingernägel gemacht werden. Ja, aber Frau Fisses, Sie haben einen Fußpflegetermin gebucht. Ich so, wieso habe ich einen Fußpflegetermin gebucht? Ich habe doch einen Termin gebucht, um meine Fingernägel machen zu lassen. Nein, nein, ganz klar, Sie haben einen Termin gebucht, einen Babyfußtermin gebucht. Ich so, wie bitte? Gab es einen Unterschied zwischen Fußpflege und Pflege für meine Hände, um sie mega machen zu lassen? Ja natürlich, es gab einen Unterschied zwischen Maniküre und Pediküre. Und in dem Moment, als sie sagt, einen Unterschied zwischen Maniküre und Pediküre, beginnt es bei mir zu dämmern, dass ein Unterschied besteht. Ich sage, aber auf der Website gab es doch überhaupt keinen Unterschied zwischen Maniküre und Pediküre. Doch, doch, sagt sie. Dann haben Sie nicht gut gelesen. Es gab einen ganz klaren Unterschied zwischen Maniküre und Pediküre. Und dann haben Sie also einen Fehler gemacht. Und in diesem Moment fühle ich mich dumm und blöd, und nicht nur, weil ich den Unterschied nicht wusste. Ja gut, als sie es gesagt hatte, beginnt es bei mir auch zu dämmern. Aber andererseits, weil das Studio voller Menschen saß oder nicht voller Menschen. In diesem Moment wurden 3 Kunden bedient und arbeiteten 3 Mitarbeiterinnen. Das bedeutet, dass viele Augen mich anschauten und wirklich, ich konnte sehen, dass ich wirklich dachte, was für eine dumme Kuh? Die weiß entschieden den Unterschied nicht zwischen Maniküre und Pediküre. Und so fühlte ich mich in diesem Moment auch. Und dann sagte sie, nein, nein, ganz klar, Sie haben dabei einen Fehler gemacht. Sicher, und jetzt? Ja, Frau Sissos, dann haben Sie wirklich Glück, dass ich jetzt diejenige bin, die Füße und Hände machen kann. Deshalb kann ich Ihnen jetzt einen Termin für Ihre Fingernägel anbieten. Aber Sie haben Glück, denn ich bin heute für eine Kollegin eingesprungen, die krank ist und die gekommen wäre. Eigentlich hatten Sie bei dieser Kollegin gebucht und sie konnte nur Füße machen und keine Hände. Und in diesem Moment fühle ich mich noch kleiner werden, weil ich mich wirklich wie ein Kleinkind fühle, das gerade erfahren hat, dass es einfach einen großen Fehler gemacht hat. Und genau das, warum, warum muss in diesem Moment auch noch gesagt werden, warum wolltest du unbedingt recht haben? Warum wolltest du als Mitarbeiterin unbedingt recht haben? Einerseits, dass ich nicht lesen kann, weil es einen Maniküre- und Unterschied zwischen Maniküre und Pediküre gibt. Und andererseits, dass ich auch noch wirklich verdammt viel Glück hatte, dass ich heute noch bedient werden kann, weil eigentlich eine Kollegin mir helfen würde, die keine Fingernägel machen kann. Dass ich eigentlich zweimal einen Fehler gemacht hatte und auch einmal wirklich Glück gehabt hatte. Und das ist, dass ich in diesem Moment unbedingt meine Fingernägel machen lassen wollte, weil ich am nächsten Tag ein Fest hatte, bei dem meine Fingernägel gemacht sein mussten. Aber in diesem Moment hatte ich wirklich gedacht, ich gehe hier raus und komme nie mehr zurück. Ich habe ihr dort auch nichts davon gesagt, wirklich nicht, weil ich dachte, gut, lass es sein. Aber ich fand es auch wieder einen schönen Moment, den ich euch mitgeben kann, wie man das auch anders gestalten kann. Denn was hätte, wenn wir dann noch einmal, es sind sehr oft unzählige Momente, in denen man Gäste zu Fans machen könnte. Und weißt du, dieses hier, was ich gerade erlebt habe, war so ein Moment. Dieser Moment hatte wirklich, da hätten sie wirklich nutzen können, um aus mir einen Kunden fürs Leben zu machen. Aber sie haben die Chance einfach verpasst. Und warum haben sie die Chance verpasst? Weil ihr oder in diesem Moment das Ego dieser Mitarbeiterin zu groß war. Sie wollte einfach recht haben. Sie wollte einfach recht haben, dass ich den Fehler gemacht hatte, einerseits nicht gut gelesen und zweitens, dass ich einfach Glück habe, dass sie da ist, dass sie mir helfen kann, weil die andere Kollegin es nicht hätte tun können. Das bedeutet, dass sie sich eigentlich größer gemacht hatte als mich. Aber damit hat sie mich auch sofort als Kundin verloren. Ich habe dann diesen Termin wahrgenommen und bin danach nach draußen gekommen und dachte, ich fahre hier nie mehr hin. Aber was hätten sie dann eigentlich anders machen können? Sie hätte in dem Moment, als ich hereinkam, auch sagen können, ah, Frau Fisses, das tut mir wirklich leid. Ah, vielleicht haben wir einen Fehler auf der Website gemacht oder könnten Sie mir vielleicht einen Tipp geben, was ich beim nächsten Mal besser machen kann, sodass die anderen Gäste vielleicht auch besser lesen können? Oder wie können wir einmal nachschauen, was wir einfach besser machen können. Aber zum Glück sind Sie da. Und wissen Sie, wir haben noch Platz. Ich kann Ihnen noch einen Termin für Ihre Fingernägel anbieten, denn ich kann Finger- und Fußpflege machen. Deshalb macht es mir letztendlich nichts aus, was ich tue. Und ich sehe dort gerade, dort ist noch ein Platz frei am Tisch. Das bedeutet, dass ich Ihren Termin sehr gerne stattfinden lassen und Ihre Fingernägel schön machen kann für dieses Fest. Das hätte sie sagen müssen. Und dann hätte ich mich entschuldigt. Und dann hätte ich gesagt, oh, wie schön, dass Sie Zeit haben und wie schön, dass Sie das tun. Aber nein, diese Mitarbeiterin musste eben zeigen, dass sie einfach so gut ist, dass sie diesen Termin durchführen kann, und dass ich dumm bin, weil ich entschieden den Unterschied zwischen Maniküre und Pediküre nicht weiß. Aber das ist wirklich eine verpasste Chance, denn die hätte aus diesem Moment ein einzigartiges Erlebnis machen können. Die hätte mich wirklich, die hätte mir einfach nicht die Schuld gegeben, dass Sie einen Fehler gemacht haben, nein, die Schuld auf sich genommen. Ah, vielleicht haben wir einen Fehler auf der Website gemacht. Vielleicht müssen wir das einmal nachschauen und es beim nächsten Mal anders darstellen, sodass es vielleicht besser verstanden wird, weil dieser Fehler öfter gemacht wird. Sag es einfach, auch wenn es nicht wahr ist. Aber gib dem Kunden zumindest nicht das Gefühl, dass er einfach nicht wertgeschätzt wird oder dass sie zu dumm ist. Und zweitens, du bist früher da. Du musst früher arbeiten. Hilf mir dann wenigstens mit meinen Fingernägeln und sag dann einfach, ah, dann haben Sie heute Glück, denn ich kann Finger und Fuß machen. Das bedeutet, dass ich Ihnen einfach helfen kann. Wir haben überhaupt kein Problem. Schön, dass Sie da sind. Ziehen Sie Ihre Jacke aus. Möchten Sie eine Tasse Kaffee? Das hätte 10 Minuten Diskussion erspart und es hätte mir so ein unglaubliches Gefühl gegeben von, oh Annamorie, wie dumm bist du? Du hast einen Fehler gemacht und jetzt helfen sie. Sie haben doch nicht einfach so Zeit zu helfen. Und diese Punkte, die sind so wichtig. Das bedeutet und die kann man nur entdecken, wenn wir als Unternehmen, deshalb wollte ich euch noch etwas darüber erwähnen, diese diese dieses diese Erfahrung, die konnte man quasi als Moment nutzen, um daraus einen einzigartigen Moment zu machen. Aber das erfordert auch etwas von euch. Das erfordert von euch, wenn zum Beispiel ein Kunde etwas nicht gut liest. Und deshalb habe ich heute auch am Anfang gesagt, über die Begriffe und Themen. Wenn ihr seht, dass ein Kunde zum Beispiel sein Gesicht ein bisschen so so so fragend verzieht, dann muss bei euch sofort ein Lämpchen aufgehen. Okay, der Kunde versteht das nicht. Wie können wir es so machen, dass der Kunde es versteht? Denn sehr oft sind das Begriffe und Themen, die der Kunde einfach nicht versteht. Und wenn ihr dann quasi eine Strichliste führt und ja, das ist viel Arbeit, das stimmt. Aber wenn ihr eine Strichliste führt, dann weiß ich genau, wann ihr eure Kunden oder Gäste begeistern könnt. Denn wenn die dort quasi in diesem Fall eine Strichliste geführt hätte, denn ich bin davon überzeugt, dass es mehr Kunden gibt, die denselben Fehler machen. Hundert Prozent. Wirklich ernsthaft. Und wenn sie das getan hätten, dann können sie dieses Problem auch lösen. Und sie können dann aus diesem Problem ein Erlebnis für den Gast machen, das einzigartig wird, sodass der Gast seine Erwartungen übertroffen bekommt. Hey, ich habe einen falschen Termin gemacht, dumm von mir, aber andererseits haben sie mir auf eine einzigartige Weise geholfen. Und das kannst du zum Beispiel tun, nachdem du die Gästereise oder die Kundenreise ein bisschen ausgearbeitet hast. Dass du einmal schaust, welche Punkte, welche Kontaktmomente ich mit dem Gast habe. Und an welchen Punkten kann ich drehen, damit wir den Gast noch mehr begeistern können? Denn wenn wir die Customer Journey betrachten, gibt es im Prinzip 3 Punkte, 3 Momente, die für den Kunden sehr wichtig sind und an denen man etwas tun kann. Das ist im Prinzip der allererste Moment, in dem der Gast zu euch kommt. Der Anfang, wenn er das Geschäft oder das Unternehmen betritt. Das Ende, wenn er das Geschäft verlässt. Und ein Höhepunkt. Das bedeutet, dass es während dieser Reise auf jeden Fall noch einen Moment geben muss, in dem man dem Gast wirklich etwas mitgibt, sodass der Kunde oder Gast begeistert ist. Und wenn ihr an diesen 3 Momenten etwas Zusätzliches hinzufügen könnt – und das müssen keine Geschenke sein, sondern irgendetwas anderes –, dann könnt ihr den Gast begeistern. Und damit könnt ihr sofort anfangen. Damit könnt ihr morgen anfangen. Denn es ist so, dass nur 11 Prozent von dem, was ein Gast erlebt, in Gegenständen steckt. Das bedeutet, dass wir ein unglaublich schönes Unternehmen haben können mit aller Technologie, wirklich allem, was es gibt. Wir können ein großartiges Hotel haben. Aber letztendlich stecken nur 11 Prozent von dem, was wir erleben, in Gegenständen. Das bedeutet, dass wir die anderen 89 Prozent über Gefühle vermitteln können. Das Gefühl über unsere Sinne, über das, was wir hören, was wir riechen, was wir sehen, was wir fühlen, was wir mit unseren Augen wahrnehmen. Und das ist natürlich schon interessant. Denn wenn wir dann wieder zu meinem Beispiel im Nagelstudio zurückkehren, hatte alles, was dort passiert ist, überhaupt nichts mi… *(Transcript truncated. Full episode: https://kunden-erlebnis.de/podcast/64-wo-das-drehbuch-endet-beginnt-die-begeisterung)* --- ### Soms ben ik sprakeloos tijdens trainingen! [Nederlands] URL: https://kunden-erlebnis.de/nl/podcast/63-manchmal-fehlen-mir-beim-training-die-worte Published: 2024-05-15 In deze aflevering neemt gastvrijheidsexpert je mee naar een confronterend moment tijdens een vergadering: iemand die de parkeerplaats niet kan vinden, wordt 'te dom' genoemd. Maar wie heeft hier eigenlijk het probleem , de klant of het bedrijf? Aan de hand van twee praktijkvoorbeelden (een open dag en een hotel in het Schwarzwald) laat de host zien hoe je met een eenvoudige interventie , een medewerker die gasten buiten opvangt , een negatieve eerste indruk direct ombuigt naar een onverwacht 'wow-moment'. De rode draad: de verbinding van diagnose naar gedragsvertaling naar procesverankering. Herhalende irritaties zijn geen klachten, maar geschenken. Verzamel patronen, stel vragen aan je gasten, en zorg dat één interne verantwoordelijke continu aan de klanttevredenheid draait. Want waardering is een basisbehoefte van de mens. **Transcript** Of, of, of. Het kost me gewoon veel te veel energie om bij jullie de winkel binnen te komen. Hé, dan doe ik het toch gewoon thuis, klap ik mijn laptop open, bestel ik de spullen online en binnen één of twee dagen staan ze gewoon voor mijn deur. Ja, daar ben ik weer, een nieuwe podcast Klantbeleving. En deze keer wil ik heel graag met jullie praten, ook weer opnieuw, ik kan het niet genoeg zeggen, de klantbril opzetten. En ik neem jullie mee naar een moment deze week, dat ik echt, echt mijn mond open had staan en echt verbaasd was en op dat moment niks kon zeggen, omdat ik gewoon zo verbluft was over de reactie die ik net had gekregen, dat ik echt dacht, wauw, normaal gesproken kan ik heel makkelijk praten, maar op dat moment viel mijn mond echt open en op dat moment kon ik echt geen woorden vinden die ik op dat moment had kunnen zeggen. En daarom neem ik jullie mee. Ik had deze week een soort vergadering met bedrijven en we wilden eigenlijk een soort open dag voorbereiden en wilden dan ook bezoekers uitnodigen om ons bedrijf te presenteren. We waren allemaal één bedrijf, we zaten allemaal samen en op die dag wilden we eigenlijk een checklist opstellen om uiteindelijk alles goed geregeld te hebben, zodat we op die dag alles klaar hadden. En we hadden een geweldige locatie gevonden. Ik ben ook nog steeds ervan overtuigd dat het een geweldige locatie is. Maar ik weet, de eerste keer dat ik naar die locatie kwam, vond ik de parkeerplaats en de ingang al een beetje een uitdaging. En nu kan het natuurlijk zijn dat ik als expert in klantvriendelijkheid of gastvriendelijkheid daar vrij gevoelig voor ben. Maar ik vond het parkeren toch een uitdaging. Ik vind de weg van de parkeerplaats naar de ingang ook nog een stukje lopen. Er zijn dan ook nog twee kanten waar je min of meer naar de ingang kunt gaan, die vrij ver uit elkaar liggen. En de ene ingang is een trap en de andere ingang is een oprit, wat natuurlijk supergoed is, omdat je het gebouw, die locatie dan ook heel makkelijk met een rolstoel kunt betreden of bereiken. Dus dat is allemaal goed en mooi, het is allemaal goed gedaan, maar het is toch sportief uiteindelijk, vind ik, mijn mening, uiteindelijk de hoofdingang te vinden. En toen zaten we daar en toen had ik gezegd, we hadden een checklist opgesteld, wie wat moest doen. Heb ik gezegd, goed, ik wil nog iets zeggen over de bereikbaarheid. Ik vind dat de parkeerplaats niet goed is bewegwijzerd. Dan bovendien naar de hoofdingang lopen, vind ik, hé, welke ingang moet je nemen? Waar moet je naartoe? Ik vind het toch al een beetje sportief. En op dat moment kijken heel veel ogen me aan en ik heb op dat moment ook echt het gevoel dat ik de enige ben die dat heeft. En dan zeg ik ook heel duidelijk, goed, als ik de enige ben, dan ben ik hier waarschijnlijk dom, maar hé, ik vind het toch een uitdaging. En dan na een paar minuten begon in ieder geval één persoon ook, nee, nee, nee, dat kan ik bevestigen. Ik vond het destijds de eerste keer dat ik hier kwam, vond ik het ook een beetje moeilijk om te vinden waar ik moest zijn. En dan waren er nog een paar meer, maar de meerderheid had dat niet. Ik geloof dat we uiteindelijk met z'n tweeën of drieën waren die dezelfde mening deelden. En toen pakte iemand het op en zei, ja goed, ik kan me natuurlijk buiten opstellen en kan dan ook de bezoekers, die onze evenement willen bezoeken, eigenlijk verwelkomen en ze naar de hoofdingang leiden of zeggen waar die is. En dan worden ze weer opgevangen door de volgende persoon en dan worden ze naar het evenement geleid. Ik vond dat op dat moment een geweldig idee, omdat ik denk, als je dan ook net niet zo makkelijk een parkeerplaats hebt gevonden en je bent misschien ook al een beetje op je laatste benen, je bent misschien ook al een beetje te laat en dan staat daar iemand en die wacht op jou en die verwelkomt je en zegt, daar is de hoofdingang. U wordt al verwacht. We verheugen ons op uw komst. Loop daar verder, daar treft u een collega aan die u kan vertellen waar u dan naartoe kunt gaan. Ik vind, dat type is een voorbeeld van klantbeleving, van een verwachting die mensen niet verwachten, van een beleving die mensen niet verwachten, honderd procent. Dat is mijn mening. Maar toen begon iemand in de groep, maar luister hier eens, we hoeven toch buiten niemand neer te zetten. Als iemand de ingang niet kan vinden, dan is die toch te dom voor woorden. En op het moment dat ik dat hoorde, dacht ik echt, nee. Hallo, ben ik dan echt zo gevoelig? Hé, wie heeft hier een probleem? Hoe willen ze bezoekers verwelkomen? Hoe willen ze bezoekers hier hebben? De bezoeker wil natuurlijk ook graag komen. En zo hoor ik dat ook zo heel vaak in bedrijven, dat ze zeggen, ja maar hallo, dat hebben we vaker gecommuniceerd, of maar hallo, daar kunnen wij toch niks aan doen. Maar heel eerlijk, wie heeft hier een probleem? Het bedrijf of de klant of de bezoeker? En als je altijd van mening bent dat uiteindelijk de bezoeker, de klant of de gast het probleem heeft, dan heb je als bedrijf een probleem, omdat uiteindelijk, nu was dat een evenement en heeft eigenlijk helemaal niets met verkopen te maken. Maar als dat bijvoorbeeld bedrijven zijn, omdat ik ook heel vaak in trainingen ben, echt, dat ik op een gegeven moment zeg, maar luister eens, jullie willen toch verkopen of niet? Jullie willen toch ergens van betekenis zijn, omdat uiteindelijk, als je er niks aan doet, is alles goed en mooi. Maar als ik dan in jouw winkel bijvoorbeeld de parkeerplaats niet goed kan vinden, of de ingang is onduidelijk, of, of, of. Het kost me gewoon veel te veel energie om bij jullie de winkel binnen te komen. Hé, dan doe ik het toch thuis, klap ik mijn laptop open, bestel ik de spullen online en binnen één of twee dagen staan ze gewoon voor mijn deur. En dan klagen bedrijven zo vaak dat ze moeten concurreren met het internet. En als ik dan zeg, ja maar luister, wat heb jij gedaan om het voor de klant makkelijker te maken? Ja maar hallo, dat kunnen we toch niet veranderen, of dat doe ik niet. Ik kan nog een voorbeeld noemen. Ik heb eens een training gegeven in een hotel, een training georganiseerd, en dit hotel had altijd moeite met, het is eigenlijk een beetje hetzelfde als wat ik net heb verteld. Ze hadden altijd moeite daarmee dat de klanten altijd met hun bagage naar de receptie kwamen. Op zich is dat niet zo erg voor het hotel, alleen dan wordt het natuurlijk in de lobby van het hotel, omdat ze een grote aanreistijd hebben. Daar wordt het voor het, want dat was een heel groot hotel, wordt het natuurlijk in de lobby erg druk met alle gasten en ook nog alle bagage. Maar anderzijds, omdat het hotel, dat was ook veel verder weg, dat was in het Zwarte Woud, omdat het hotel ook nog heel groot is en het kon zijn dat verschillende gasten, als ze dan later hun kamer willen bezoeken, dat ze eigenlijk dezelfde weg terug moesten naar hun kamer. Het hotel bestond dan ook uit verschillende gebouwen, was sowieso ook een beetje ingewikkelder. En daar waren de gasten natuurlijk een beetje geïrriteerd. Ze stonden dan bij de receptie, moesten ook nog een trap op, stonden dan met hun bagage daar, wat veel opstopping gaf onder de gasten en anderzijds later, als ze dan de sleutel hadden gekregen, moesten ze misschien langs hun auto naar de kamer. Dat betekent dat ze eigenlijk met hun bagage twee keer de weg hadden gelopen. Is natuurlijk ook vervelend, is allemaal niet zo erg, als het mooi weer is. Maar als je dan kleine kinderen bij je hebt en een lange rit achter de rug en het is warm of het regent, dan is dat natuurlijk niet aangenaam. Dat kan ik begrijpen. Maar daarmee is al de eerste indruk gemaakt. En toen zei ik tegen deze medewerker, ja goed, maar wat hebben jullie zelf al gedaan om het probleem, ja, of deze uitdaging op te lossen? En toen zeiden ze, ja, we schrijven het, ja, de gasten ontvangen twee keer een e-mail, daar hebben we het al op gezet. Het staat ook op de website en op de parkeerplaats staan ook borden, gelieve zonder bagage naar de receptie te gaan. Dat betekent dat de gast al vier, vijf keer van tevoren wordt geïnformeerd. Goed, zei ik. Dat is mooi en goed. En is het probleem, heeft dat zich dan nu opgelost? Nee. Want hé, de gasten lezen gewoon niet. Is niet ons probleem. Wij communiceren het. Wij schrijven het in een e-mail. We maken het vet. We onderstrepen het nog. Het staat op de parkeerplaats. Het staat op de website. Hé, voor ons is het klaar. We kunnen niks meer doen. Oké, dat betekent, ik laat het gewoon zo. Ja natuurlijk, laten we het zo laten. Maar geeft het jou elke keer energie als de klanten of de gasten dat zo zeggen? Nee, het geeft mij ook geen energie. Nee, nee, nee. Maar we weten het inmiddels en we weten ermee om te gaan en het is nu eenmaal zo. En voor de gast is het ook niet prettig. Nee, natuurlijk niet. Maar hebben jullie nooit de vraag gesteld, hoe kunnen we dit oplossen? Hoe kunnen we… Nee, want we hebben alles gedaan. Luister eens, mevrouw Fissas, wij hebben alles gedaan. Wij kunnen niets meer doen. En hebben jullie ook niet eens aan de gast gevraagd, wat kunnen we nog doen, ja, want, ja, hoe heeft u ons nu gevonden? Ja, wat kunnen we... Nee, dat hebben we niet gedaan. Maar wat zou eventueel een mogelijkheid... Ja, de mogelijkheid zou natuurlijk kunnen zijn dat we vooraan, waar de gasten allemaal binnenkomen, dat daar iemand staat die de gasten als het ware opvangt en zegt dat ze hun bagage het beste in de auto kunnen laten staan en dan eerst naar de receptie kunnen gaan. Zeker, dan hebben jullie toch een oplossing. Ja, maar hoe moeten we dat doen op een grote aankomstdag? Dan hebben we het ook druk genoeg van de receptie. Ja, dat klopt. Maar moet het per se iemand van de receptie zijn die daar staat? Oh, daar hadden ze nog helemaal niet aan gedacht. Ja. Ja, dat weet ik niet. Nee, misschien niet. Ik zeg, nee, misschien niet. Welke afdeling bij jullie heeft op dat moment, hè, als jullie aankomstdag hebben, vrijdagmiddag, na 3 uur, van 3 tot 7 of tot 8 is het aankomstdag. Welke afdeling heeft dan op dat moment weinig te doen? En meteen zei iemand van de housekeeping, ja, ik geloof dat wij op dat moment alles klaar hebben. We moeten dan misschien nog wat nawerkzaamheden doen, maar ik zou misschien iemand kunnen sturen die op dat moment tijd heeft. En de restaurantmanager zei ook, ja, wij hebben op dat moment ook nog niet te veel te doen, omdat het avondeten pas om 6 begint en op aankomstdag hebben veel mensen geen avondeten. Ik denk dat iemand van de bediening zich daarvoor beschikbaar zou kunnen stellen. Ik zeg, luister eens, hier zijn al 2 afdelingen. Ja, maar maar dat is te veel werk. Ik zeg, dat is te veel werk. Wat is dat dan? Maar precies, dat klopt. Dan moet daar iemand staan, ja, vanaf 3 uur of half 3 tot 7, laat me zeggen, dan is de grootste drukte geweest. Daar staat iemand, maar als dan de gasten, die worden ten eerste, ja, die komen aan. Heer, je weet zelf hoe het is als je ergens op vakantie gaat en je rijdt met kinderen. Heer, je bent maar blij dat je aangekomen bent. Hè? Laat laat me daar even over nadenken. En dan verheug je je om je kamer te betrekken. Want zo is het gewoon. Je wilt gewoon zien waar je de komende dagen of de komende week, waar je slaapt. Zo is het. En als er op dat moment, als je uit de auto stapt, daar iemand staat die jullie begroet. Ah, van harte welkom, fijn dat u er bent. Ik zie dat u uw bagage bij zich heeft. Die mag u gerust meenemen, maar het kan zijn dat u later met al uw bagage weer terug moet, omdat uw kamer daar is. Daarom zou ik u misschien aanraden, of hier neer te zetten of misschien terug in de... of waar heeft u uw kamer? De kamer, ah, de kamer is daar. Dan kunt u uw bagage hier laten staan of legt u het even terug in de auto. Ik blijf bij uw bagage of u legt het terug in de auto en straks komt u terug en haalt u het weer op. En daar is de ingang. Wij wensen u een prettige check-in. Als dat zo is, dan is de gast verrast. Die verwacht helema… *(Transcript truncated. Full episode: https://kunden-erlebnis.de/nl/podcast/63-manchmal-fehlen-mir-beim-training-die-worte)* --- ### Wenn Kunden nicht zurückkommen - wer hat das Problem? [Deutsch] URL: https://kunden-erlebnis.de/podcast/63-manchmal-fehlen-mir-beim-training-die-worte Published: 2024-05-15 In dieser Episode nimmt uns Kundenbegeisterungs-Expertin mit in zwei reale Erlebnisse: eine schlecht ausgeschilderte Veranstaltungslocation und ein Hotel im Schwarzwald mit wiederkehrendem Gepäckproblem. Beide Fälle zeigen dasselbe Muster: Unternehmen schieben die Verantwortung auf den Kunden, anstatt selbst aktiv zu werden. Die Lösung liegt in der Verbindung von Strategie und Werkvloer: Diagnose → Datenkopplung → Verhaltensübersetzung → Prozessverankerung → interner CX-Verantwortlicher als Borger. Wer Irritationen als Geschenk begreift, Muster erkennt und mit einfachen Mitteln , wie einem freundlichen Mitarbeiter am Eingang , unerwartete Begeisterungsmomente schafft, gewinnt loyale Kunden. Denn der erste Eindruck prägt alles, und das menschliche Gehirn sucht aktiv nach Bestätigung negativer Erfahrungen. **Transcript** Oder, oder, oder. Es kostet mir einfach zu zu viel Energie, bei euch im Geschäft reinzukommen. Hey, dann mach ich doch zu Hause, klapp ich meinen Laptop auf, bestell die Sachen online und innerhalb von ein oder 2 Tage habe ich die Sache einfach bei mir vor der Tür stehen. Ja, da bin ich wieder, eine neue Podcast Kundebegeistere. Und dieses Mal möchte ich ganz gerne mit euch reden, auch noch mal wieder, ich kann es nicht genug sagen, die Kundenbrille aufsetzen. Und ich nehm euch mit nach Moment diese Woche, den ich erlebt habe, dass ich wirklich, wirklich meinen Mund offen hatte und wirklich erstaunt war und in dem Moment nix sagen könnte, weil ich einfach so verblüfft war, was für Reaktion ich gerade bekommen hatte, dass ich wirklich gedacht habe, boah ey, normalerweise kann ich ganz locker reden, aber in dem Moment hat sich wirklich mein war mein Mund ist offengefallen und hat in dem Moment hab ich mich wirklich, habe ich keine Wort Worten finden können, die ich in dem Moment hätten sagen können. Und deswegen nehme ich euch mit. Ich hatte diese Woche hatte ich eine eine Art von Versammlung mit Unternehmen und wir wollten eigentlich so eine Art Tag der offenen Tür vorbereiten und wollte dann auch Besucher einladen, unseren Betrieb zu präsentieren. Waren alle ein Unternehmen, wir saßen alle zusammen und an diesem Tag wollten wir quasi ein Checkliste aufstellen, letztendlich alles gut geregelt zu haben, dass wir das an dem diesem Tag alles fertig hatten. Und wir hatten ein tolle Location gefunden. Bin auch immer noch überzeugt, dass es eine tolle Location ist. Aber ich weiß, das erste Mal, dass ich zu diesen Location kam, fand ich halt der Parkplatz und das finde von den Eingang fand ich schon bisschen eine Herausforderung. Und jetzt kann es natürlich sein, dass ich als Kundefreundlichkeitsexpert oder Gastfreundlichkeitsexpert da ziemlich empfindlich für bin. Aber ich fand halt das Parken, finde ich, sone Herausforderung. Ich find, der Weg dort zum Eis Eingang finde ich auch noch von Parkplatz bis zum Eingang ist auch noch Stückchen Laufen. Es gibt dann auch noch 2 Seite, wo man quasi zum Eingang gehen könnte, die ziemlich weit auseinander liegen. Und der eine Eingang ist eine Treppe und der andere Eingang ist halt Weg, was natürlich supergut ist, weil man das dann das Gebäude, diese Location auch mit Rollstuhl total leicht betreten kann oder erreichen kann. Deswegen das alles gut und schön, ist alles gut gemacht, aber es ist schon sportlich letztendlich, finde ich meine Meinung, letztendlich der Haupteingang zu finden. Und dann saßen wir dort und dann hab ich, hatte ich gesagt, wir waren eine Checkliste aufgestellt, wer was machen sollte. Hab ich gesagt, gut, ich finde halt, ich möchte noch etwas sagen, der Erreichbarkeit. Ich finde, der Parkplatz ist nicht gut ausgeschildert. Dann außerdem zum Haupteingang laufen, finde ich, hä, welchen Eingang soll man nehmen? Wo muss man hin? Ich finde schon bisschen sportlich. Und in dem Moment gucken, ganz viele Augen gucken mich an und ich hab in dem Moment auch wirklich das Gefühl, dass ich der Einzige bin, die das hat. Und dann sage ich auch ganz klar, gut, wenn ich die Einzige bin, dann bin ich wahrscheinlich hier ja dumm, aber hä, ich finde halt das schon eine Herausforderung. Und dann nach paar Minuten fing auf jeden Fall eine Person fing auch an, nö, nö, Anomalie, das kann ich bestätigen. Ich fand's damals das erste Mal, dass ich hier kam, fand ich es auch bisschen schwierig zu finden, wo ich sein sollte. Und dann waren sie noch paar mehr, aber die Mehrheit hatte das nicht. Ich glaub, wir waren dann letztendlich zu zweit oder zu dritt, die die gleiche Meinung teilte. Und dann hat jemand die das auf und hat gesagt, ja gut, ich kann mir natürlich draußen hinstellen und kann quasi dann auch die Besucher, die unsere Veranstaltung besuchen wollen, könnte ich quasi begrüßen und die zum Haupteingang leiten oder sagen, wo der ist. Und dann werden die wieder aufgefangen von der nächsten Person und dann wird es zur Veranstaltung geleitet. Ich fand das in dem Moment eine klasse Idee, weil ich denke, wenn Du dann auch grad nicht so einfach Parkplatz gefunden hast und Du bist vielleicht auch schon bisschen auf der letzte Brücke, Du bist vielleicht auch schon 'n bisschen zu spät und dann steht da da jemand und die wartet auf dich und die begrüßt dich und sagt, dort ist der Haupteingang. Sie, Herr, Sie Sie werden schon erwartet. Wir freuen Sie, wir freuen uns auf Ihr Kommen. Laufen Sie dort weiter, da treffen Sie eine Kollegin an und sagt, wo Sie dort dann hingehen können. Ich find, das Typ ist ein Vorbild von Kundenbegeisterung, von 1 Erwartung, die die nicht die Leute nicht erwarten, von von von Erlebnis, was Leute nicht erwartet, 100 Prozent. Das ist meine Meinung. Aber dann fing auf jemand in die Gruppe fing jemand an, aber hör mal hier, wir müssen doch draußen gar keine keine hinstellen. Wenn jemand Eingang nicht finden kann, die ist doch zu dumm für Worte. Und in dem Moment, dass ich das gehört habe, habe ich wirklich gedacht, nee. Hallo, bin ich dann wirklich so empfindlich? Hey, wer hat hier Problem? Wie wollen die Besucher begrüßen? Wie wollen die Besucher hier haben? Der Besucher will natürlich auch gerne kommen. Und so höre ich das auch so ganz oft in Betriebe, dass die sagen, ja, aber hallo, das haben wir öfters kommuniziert oder aber hallo, da können wir doch nix dafür. Aber ganz im Ernst, wie hat hier Problem? Das Unternehmen oder der Kunde oder der Besucher? Und wenn Du immer der Meinung bist, dass letztendlich der Besucher, der Kunde oder die Gast das Problem hat, dann hast Du als Unternehmen ein Problem, weil letztendlich, jetzt war das eine Veranstaltung und hat eigentlich gar nichts mit Verkaufen zu tun. Aber wenn das so zum Beispiel Betriebe sind, weil ich auch ganz oft in Trainings bin, wirklich, dass dass ich auf einmal sage, aber hör mal, ihr wollt doch verkaufen oder nicht? Ihr wollt doch etwas von Bedeutung sein, weil letztendlich, wenn Du nix daran machst, ist alles schön und gut. Aber wenn ich dann in deinem Geschäft letztendlich zum Beispiel der Parkplatz nicht gut finden kann oder der Eingang ist undeutlich oder oder oder. Es kostet mir einfach zu zu viel Energie, bei euch im Geschäft reinzukommen. Hey, dann mach ich doch zu Hause, klapp ich meinen Laptop auf, bestell die Sachen online und innerhalb von ein oder 2 Tage habe ich die Sache einfach bei mir vor der Tür stehen. Und dann meckere so oft Unternehmen so oft, dass die konkurrieren müssen mit dem Internet. Und wenn ich dann sage, ja, aber hör mal, was hast Du getan, es für der Kunde einfacher zu machen? Ja, aber hallo, das können wir doch nicht ändern oder das tue ich nicht. Ich kann noch Beispiel nennen. Ich war ich hab mal geschult in ein Hotel, eine Schulung veranstaltet und dieses Hotel hatte immer Schwierigkeit damit, dass die die, ist eigentlich bisschen das Gleiche, was ich gerade erzählt habe. Die hatte immer Schwierigkeiten damit, dass die Kunde immer mit ihrem Gepäck in Rezeption kommen. An sich ist das nicht so ganz schlimm für das Hotel, als nur allein dann wird's natürlich in der Lobby von das Hotel, weil die haben große Anreise. Da wird's für das, weil das war sehr großes Hotel, wird's natürlich in der Lobby wär's sehr voll mit aller Gäste und auch noch alles Gepäck. Aber andererseits, weil das Hotel, das war auch viel weiter weg, das war im im Schwarzwald, weil das Hotel hat auch noch ist sehr groß und es könnte sein, dass verschiedene Gäste, wenn die dann nachher ihr Zimmer besuchen wollen, dass die quasi der gleiche Weg wäre zurück müssen zu ihrem Zimmer. Das das Hotel bestand dann auch aus verschiedene Gebäude, war sowieso auch bisschen komplizierter. Und da waren natürlich die Gäste waren bisschen irritiert, irritiert. Die die die standen dann bei der Rezeption, sind mit, mussten auch noch eine Treppe hochlaufen, stand dann mit ihrem Gepäck da, was viel Stau gab unter den Gästen und andererseits nachher, wenn die dann den Schlüssel bekommen hatte, musste die vielleicht an ihrem Auto vorbei zum Zimmer. Das bedeutet, die haben quasi mit ihrem Gepäck haben die zweimal den Weg gelaufen. Ist natürlich auch dumm, ist alles nicht schlimm, wenn es schönes Wetter ist. Aber wenn Du dann kleine Kinder dabei hast und lange Fahrt hinter sich und es ist warm oder es regnet, dann ist das natürlich nicht angenehm. Kann ich verstehen. Aber damit ist schon der erste Eindruck ist dann gemacht. Und dann hab ich zu diesem Mitarbeiter gesagt, ja gut, ja, das Aber was habt ihr schon selber gemacht, das Problem, ja, oder diese Herausforderung zu lösen? Und dann haben die gesagt, ja, wir schreiben es, ja, die Gäste empfangen zweimal E-Mail, da haben wir schon draufgeschrieben. Es steht auch auf der Website und auf den Parkplatz stehen auch Schilder, bitte ohne Gepäck in die Rezeption gehen. Das bedeutet, der Gast wird schon vier-, fünfmal vorher informiert. Gut, hab ich gesagt. Das ist schön und gut. Und ist das Problem, hat sich das dann jetzt gelöst? Nein. Wann, hey, die Gäste lesen einfach nicht. Ist nicht unser Problem. Wir kommunizieren es. Wir schreiben es in eine E-Mail. Wir machen es fett. Wir unterstreichen es noch. Es steht auf dem Parkplatz. Es steht auf der Website. Hey, jetzt ist es ist für uns ist es gelaufen. Wir können nix mehr machen. Okay, das bedeutet, ich lass es einfach so sein. Ja klar, lass wir so sein. Aber bringt es dir jedes Mal Energie, wenn die Kunde oder die Gäste das so sagen? Nö, es bringt mir auch keiner. Nö, nee, nee. Aber wir wissen es mittlerweile und wir wissen damit umzugehen und es ist halt so. Und für der Gast ist es auch nicht schön. Nee, natürlich nicht. Aber habt ihr niemals die Frage gestellt, wie können wir das lösen? Wie können Nee, weil wir haben alles gemacht. Hör mal, Frau Fissas, wir haben alles gemacht. Wir können nix mehr machen. Und habt ihr auch nicht mal der Gast gefragt, was können wir noch tun, ja, weil, ja, wie haben Sie uns jetzt gefunden? Ja, was können wir Nö, haben wir nicht gemacht. Aber was könnte eventuell eine Möglichkeit Ja, die Möglichkeit könnte natürlich sein, dass wir vorne, wo die Gäste alle reinkommen, dass da jemand steht, die quasi die Gäste auffangen und sagt, dass sie ihr Gepäck am besten im Auto stehen lassen können und dann erst zum Rezeption gehen. Sicher, dann habt ihr doch eine Lösung. Ja, aber wie sollen wir das machen bei großer Anreisentag? Dann haben wir auch genug zu tun von der Rezeption. Ja, das stimmt. Aber muss es unbedingt jemand von der Rezeption sein, die dort steht? Oh, da hatten die gar noch nicht überlegt. Ja. Ja, das weiß ich nicht. Nö, vielleicht nicht. Sag ich, nein, vielleicht nicht. Welche Abteilung bei euch hat an diesem Punkt, hä, wenn ihr Anreisetag habt, Freitagnachmittag, nach 3 Uhr von 3 bis 7 oder bis 8 ist Anreisetag. Welche Abteilung hat dann in dem Moment wenig zu tun? Und sofort hat jemand von der Housekeeping gesagt, ja, ich glaub, in dem Moment haben wir alles fertig. Wir müssen dann vielleicht noch mal etwas nacharbeiten, aber ich könnte vielleicht jemand schicken, die in dem Moment Zeit hat. Und der Restaurantleiter hat auch gesagt, ja, wir haben in dem Moment haben wir auch noch nicht zu viel, weil das Abendessen erst 6 losgeht und am Anreisetag haben viele kein Abendessen. Ich denke, dass sich jemand von der Service dazu hinstellen könnte. Sag ich, hör mal, hier sind schon 2 Abteilungen. Ja, aber aber das ist zu viel Arbeit. Ich sag, das ist zu viel Arbeit. Was ist das denn? Aber genau, das stimmt. Da muss da jemand stehen, ja, ab 3 her oder halb 3 bis 7 her, soll ich mal sagen, dann ist die größte Ansturm ist gewesen. Da steht jemand, aber wenn dann die Gäste, die werden erstens, ja, die kommen an. Herr, Du weißt selber, wenn Du irgendwo in Urlaub fährst und Du fährst mit Kindern. Herr, Du bist aber froh, dass Du angekommen bist. Hä? Lass lass mir das mal mal denken. Und dann freust Du dich, dein Zimmer zu beziehen. We… *(Transcript truncated. Full episode: https://kunden-erlebnis.de/podcast/63-manchmal-fehlen-mir-beim-training-die-worte)* --- ### Ben jij ook een fan van jouw klanten? [Nederlands] URL: https://kunden-erlebnis.de/nl/podcast/62-bist-du-auch-ein-fan-deiner-kunden Published: 2024-05-06 In deze aflevering neemt de host je mee naar een herkenbare ervaring in een bakkerij, waar een medewerker duidelijk geen zin had om te helpen. Het gevolg? Een gemiste verkoop van zeker 4 euro. Klinkt klein, maar bij 50 klanten per dag is dat al 200 euro omzetverlies. De centrale vraag is: ben jij een fan van jouw klanten? Wanneer medewerkers klanten zien als vrienden in plaats van als onderbrekingen, wordt het werk leuker én winstgevender. De host legt uit waarom taken vaak boven de klant worden gesteld, wat dat kost, en hoe een kleine verschuiving in mindset een groot verschil maakt. De Verbindung von Strategie und Werkvloer begint bij gedragsvertaling: zie de klant als de belangrijkste prioriteit. Praktisch, herkenbaar en direct toepasbaar voor iedereen in de klantenservice of retail. **Transcript** We hebben hier in het dorp ook een bakkerij, dat is een andere bakkerij. En als ik daar naartoe ga en er is een medewerker, een jonge man, die is altijd zo goedgehumeurd en die heeft zoveel plezier in zijn werk en die lacht en die is vrolijk. En als ik uit die winkel ga, heb ik altijd meer gekocht dan ik eigenlijk van plan was. Ja, goedemiddag. Fijn dat u weer luistert naar de podcast van Klanttevredenheid verhogen. Ja, ik heb mijn naam veranderd, omdat ik dat gewoon beter vond en omdat gastvrijheid heel vaak gekoppeld wordt aan de horeca en aan toerisme. En ik ben eigenlijk ook heel veel onderweg in de detailhandel en niet alleen in het toerisme. Daarom Klanttevredenheid verhogen. Dat is nu mijn podcast. En vandaag wil ik jullie eens de vraag stellen, ben jij ook fan van jouw klant? En tijdens deze podcast zullen we zo'n 3 of 4 vragen behandelen waar we ons vandaag mee bezighouden. Ten eerste, ben jij ook fan van jouw klant? Ten tweede, waarom zou je fan worden van jouw klant? Waarom zou je dat überhaupt doen? Ten derde, maar waarom doen mensen dat zo vaak niet? En ten vierde, nog een kleine tip. Dat wordt zo'n beetje de opbouw van mijn podcast vandaag. En dan beginnen we meteen. Ben jij ook fan van jouw klanten? En dan neem ik jullie mee, want waarom kom ik nu op deze vraag? Omdat ik afgelopen weekend weer een geweldige ervaring had in een bakkerij. En ik neem jullie graag mee op deze reis, wat ik toen in die bakkerij heb meegemaakt. Het is zaterdagochtend en ik ben blij dat het weekend is, omdat ik altijd blij ben als het weekend is, omdat we dan gewoon de tijd hebben om uitgebreid te ontbijten. En dat is natuurlijk leuk, daarom haal ik of mijn man altijd verse broodjes bij een bakkerij. En ik heb ook zin in het ontbijt, omdat ik vandaag gewoon de tijd heb om ook eens samen wat uitgebreider te ontbijten. En naast dat ik broodjes wil, wil ik ook graag nog iets meenemen voor later bij de koffie, iets lekkers, want het is tenslotte weekend. En ik kom hier aan bij die bakkerij en daar zijn, ik geloof, 2 medewerksters, de een is bezig met broodjes, die moet waarschijnlijk broodjes afmaken en de andere medewerkster helpt op dit moment een klant en ik ben de tweede klant die net die winkel binnenkomt. En ik kom daar binnen, het ene meisje is aan het helpen en het andere meisje is broodjes aan het afmaken. En zoals gezegd, de ene medewerkster die de klant aan het helpen is, die is nog bezig. Die heeft nog een paar vragen en dat duurt allemaal wat langer. En ik sta al een paar minuten te wachten. En dan kijkt op een gegeven moment de medewerkster die de broodjes aan het maken is omhoog. En aan haar non-verbale houding zie ik dat ze helemaal geen zin heeft om mij te helpen. Maar ze ziet ook dat haar collega nog een klant aan het helpen is en dat het wat langer duurt dan ze had gedacht. En haar ogen rollen en ze maakt zo'n soort zucht. Of ik weet niet precies hoe je dat noemt, maar ze ademt even diep in en ze doet haar, ze heeft van die rubberen handschoenen aan, omdat ze de broodjes moet afmaken. En ik zie dat ze de handschoenen uittrekt en ze komt naar mij toe gelopen. En echt zo van, ik heb eigenlijk geen tijd, want ik ben de broodjes aan het afmaken. Goed, het spijt me. Ik ben een klant en ik wil graag geholpen worden. En ze vroeg mij, ja, wat mag het dan zijn? Zeg ik, ik wil graag 10 gewone broodjes hebben en ik wil graag 10 meergranen of 5 meergranenbroodjes hebben. Ja, meergranenbroodjes, u bedoelt hier deze broodjes. Deze, ik wil nu geen, want ik wil ook niet zeggen welke bakkerij het is. Maar in ieder geval zeg ik, nee, ik wil eigenlijk de andere hebben. Nee, zegt ze, dat zijn geen meergranenbroodjes, dat zijn of dat zijn geen volkorenbroodjes. Dat zijn birkanbroodjes. Zeg ik, oh, dat is vreemd, want de vorige keer waren deze ook volkorenbroodjes. Nee, nee, nee, nee, we hebben alleen maar deze. Dat zijn de meergranenbroodjes en dat zijn de volkorenbroodjes en al het andere zijn allemaal meergranenbroodjes. U kunt ook gewoon meergranenbroodjes hebben. Zeg ik, nee, ik wil volkorenbroodjes hebben, maar ik vind het gewoon. Het irriteert me op dat moment dat ze de vorige keer meerdere verschillende volkorenbroodjes hadden. En ze zegt dat op een manier van, nee, dat zijn allemaal gewoon volkoren- of meergranenbroodjes. We hebben alleen deze, het spijt me, we hebben alleen deze. En ze zegt dat op een manier dat ik echt denk, oké, dat is interessant. De vorige keer was het gewoon anders en ik ben ook een beetje in de war en ik ben ook een beetje geïrriteerd. En in mijn hoofd ben ik aan het nadenken wat ik nu moet doen en dan zegt ze nog een keer, ja, wat wilt u dan alstublieft? En haar manier van doen bevalt me gewoon helemaal niet. Ik bestel, ik zeg, doe maar 5 van deze volkorenbroodjes en 10 gewone broodjes en dan ben ik weg. En ik heb betaald en ben toen snel weggegaan en zij ging weer aan haar werk. En weet je, het doet me dan ook voor die medewerkster gewoon pijn dat ze me zo heeft geholpen. Want natuurlijk begrijp ik heel vaak dat ze ook ander werk hebben, maar het is gewoon voor mij ook niet leuk. En bovendien wilde ik eigenlijk ook nog iets meebrengen voor bij de koffie, een stukje taart of zo. En dat heb ik niet gedaan, omdat zij me zo geïrriteerd heeft dat ik dacht, ik hoef ook niets meer voor mijn koffie. Ik wil gewoon mijn broodjes hebben en ik ben weg, omdat ik me gewoon dom voelde omdat ik niet wist dat er maar één soort volkorenbroodjes was. En dat gebeurt heel vaak en dan denk ik, waarom ben jij geen fan van jouw klant? En dan komen we eigenlijk meteen op de tweede vraag, waarom zou je fan worden van jouw klant? Waarom is het gewoon geweldig om geweldige klanten te hebben? Waarom? Waarom zou je dat doen? Omdat in dit voorbeeld van de bakkerij, als je dat doet, als je gewoon fan van jouw klanten bent, dan is het werk leuker. Dan heb je meer plezier in je werk. En natuurlijk kan er dan wel eens een misverstand ontstaan, maar als ze nu fan van haar klant was geweest, dan had ze me met plezier geholpen, had ze gezegd, nee, ah, het spijt me dat het de vorige keer zo was. Waarschijnlijk is er een fout gemaakt, maar we hebben eigenlijk alleen deze broodjes, die volkorenbroodjes zijn, en het spijt me echt. Deze broodjes zijn ook lekker, maar dat zijn gewoon meergranenbroodjes. Het is de manier waarop je dat verkoopt. En natuurlijk zijn het maar broodjes, maar dan kun je gewoon meer plezier hebben in je werk. En klanten merken dat. En we hebben hier in het dorp ook een bakkerij. Dat is een andere bakkerij. En als ik daar naartoe ga en er is een medewerker, een jonge man, die is altijd zo goedgehumeurd en die heeft zoveel plezier in zijn werk en die lacht en die is vrolijk. En als ik uit die winkel ga, heb ik altijd meer gekocht dan ik eigenlijk van plan was. En precies dat, daarom zou je dat ook moeten doen. Want als ze me anders had geadviseerd en anders had geholpen, dan had ik 100 procent zeker iets voor bij de koffie gekocht. Maar nu heb ik dat niet gedaan. Dat betekent dat het gewoon een gemiste kans is. En als je gewoon meer het gevoel hebt dat jouw klanten als het ware fans zijn en dat jij fan van jouw klanten bent, dan doe je gewoon meer. Want voor vrienden, vrienden wil je ook ontzettend graag helpen. En je wilt ook dat vrienden het goed hebben. En zo wil je dan ook dementsprechend de klanten zo helpen. Het is makkelijker om iets aan te bevelen als ze fans van je zijn dan als ze geen fans zijn. En dat had ik de vorige keer ook gemerkt. Ik had gewoon gemerkt dat ze geen plezier had in haar werk en dat ze mij niet als fan zag. Ze zag gewoon, boah, daar komt weer een klant en die moet ik nu helpen. Daar komt een klant en dat merkte je. En toen ben ik alleen maar naar buiten gegaan met 10 gewone broodjes en 5 volkorenbroodjes. Dat is jammer, anders had ik misschien nog taart gekocht. Dat is omzetverlies van, laten we zeggen, 4 euro, hè. Op zich is dat niet veel, maar als er zo 50 klanten komen en ze doet dat bij 50 klanten op een dag hetzelfde en van 50 klanten missen er 4 euro, is dat een omzetverlies van 200 euro. Het spijt me, maar dan wordt het al veel en dan is het al een groot getal. Daarom, waarom zou je dat doen? Omdat je dan gewoon omzet misloopt en uiteindelijk ook netto winst. Zo is het gewoon. En het is gewoon leuker voor de medewerkers. Zo is het gewoon. Maar waarom doet men dat niet? En daar kan ik eigenlijk. Waarom doet men dat niet? Waarom lukt het medewerkers soms niet om dat te doen? En dan moet ik ook heel vaak naar de baas kijken. En misschien bent u baas van een winkel, dat weet ik nu niet, de luisteraar. Maar heel vaak worden taken belangrijker gevonden dan de klant. Vaak zijn klanten bijzaak. En ik heb ook gezien, ze was. Het is niet zo dat de medewerkster niets had gedaan. Natuurlijk, die was broodjes en belegde broodjes aan het afmaken. Het was ook nog vroeg in de ochtend en ze wilde dat waarschijnlijk klaar hebben zodat, als de vraag dan komt, ze de klanten meteen kan bedienen. En dat kan ik ook begrijpen. En vaak wordt deze taak als belangrijk gezien. Ik heb dit gedaan, ik heb dat gedaan, ik heb dat gedaan. Maar eerlijk gezegd denk ik altijd dat de klant die de winkel binnenkomt het belangrijkste is. Ze had ook even kunnen knikken. Ze had ook tegen mij kunnen zeggen: ik heb u gezien. Ik ben nog even bezig met de broodjes afmaken en dan kom ik eraan. Dan was al die eerste aanzet al veel beter geweest. Want als ze niet zo, weet je, zo haar adem had uitgeblazen en met haar ogen had gerold. Dat was al heel anders geweest. Maar heel vaak doen we dat niet, omdat we de klant simpelweg als bijzaak zien. Maar het spijt me. Ik laat daar omzet liggen. En de klant, ik heb altijd geleerd dat de klant het belangrijkste is. En alle andere taken kunnen daarna ook nog worden afgehandeld. Maar dat wordt heel vaak niet gedaan, omdat ook door de chef heel vaak alleen de taken gezien worden die daadwerkelijk zijn uitgevoerd. Schoonmaken, voorbereiden en al die andere dingen. En dat is jammer, want de klant heeft in principe absolute voorrang. Absoluut. En dat is heel vaak de reden waarom het niet gedaan wordt. En daarom wil ik jullie vandaag ook een tip meegeven. Bedenk: een klant kan zijn euro maar één keer uitgeven. En ik hoop en ik wens dat dat in jouw winkel is. Maar daar moet je iets voor doen. Je moet de klant zien. Je moet de klant waarderen. Je hoeft niet op je knieën, maar zie de klant gewoon als een fan. Zie jezelf als een vriend van je klant, want dan valt het je veel makkelijker om de klant te helpen. En dan laat de klant zijn geld bij jou achter. En dan blijft hij ook vaak wat langer in jouw winkel. En als een klant wat langer in jouw winkel blijft, laat hij ook wat meer geld achter. En het is heel vaak niet moeilijk om nieuwe klanten te winnen, maar het is een uitdaging om supergeweldige klanten te winnen, supergeweldige klanten die fan van je worden, maar ook mensen waar jij fan van bent. En dat is mijn tip voor vandaag. Daarom is mijn belangrijkste tip voor vandaag: bedenk dat een klant zijn euro maar één keer kan uitgeven. Laat dat dan alsjeblieft bij jou zijn. En wees fan van jouw klanten, want dan zal dat ook echt gebeuren. Ben je nu ook nog geïnteresseerd in klantbeleving en het maken van fans van klanten? Ik start in juni van dit jaar een programma van 4 maanden, waarbij ik jou als het ware 4 maanden lang begeleid, zodat jij met jouw bedrijf, of een van jouw medewerkers, bij mij aan de hand genomen wordt en we er samen voor zorgen dat jouw bedrijf groeit in klanttevredenheid, dat de klanten nog beter bediend worden en dat de klanten uiteindelijk tot fans gemaakt worden en daadwerkelijk ook meer omzet bij jou achterlaten. Dat is het programma van 4 maanden dat ik start. En ik zou het geweldig vinden om jou of een van jouw medewerkers te leren kennen. Meer informatie zet ik sowieso in de shownotes. Doei, doei. Ja, dat was het weer voor vandaag. Ik ben blij dat je geluisterd hebt. De volgende keer komt er weer… *(Transcript truncated. Full episode: https://kunden-erlebnis.de/nl/podcast/62-bist-du-auch-ein-fan-deiner-kunden)* --- ### Bist Du auch ein Fan Deiner Kunden? [Deutsch] URL: https://kunden-erlebnis.de/podcast/62-bist-du-auch-ein-fan-deiner-kunden Published: 2024-05-06 In dieser Episode nimmt uns die Gastgeberin mit in eine Bäckerei , und zeigt anhand eines alltäglichen Erlebnisses, wie entscheidend die innere Haltung gegenüber Kunden ist. Eine unfreundliche Mitarbeiterin kostet das Geschäft nicht nur einen Zusatzkauf, sondern hinterlässt einen bleibenden negativen Eindruck. Die Kernfrage lautet: Bist Du wirklich ein Fan Deiner Kunden? Wer Kunden wie Freunde behandelt, verkauft leichter, macht mehr Umsatz und hat schlichtweg mehr Spaß bei der Arbeit. Die Episode beleuchtet, warum viele Mitarbeiter , oft auch durch die Unternehmenskultur bedingt , Aufgaben über den Kunden stellen. Mit einem klaren Tipp schließt die Folge: Ein Kunde kann seinen Euro nur einmal ausgeben , sorge dafür, dass er ihn bei dir lässt. **Transcript** Wir haben hier im Ort haben wir auch eine Bäckerei, das ist eine andere Bäckerei. Und wenn ich dort hingehe und da ist eine Mitarbeiter und das ist ein junger Mann, die ist immer so gut gelaunt und die hat so viel Spaß an der Arbeit und die die die lacht und die ist fröhlich. Und wenn ich da aus diesem Lade gehe, hab ich immer mehr gekauft, dann dass ich eigentlich vorhatte. Ja, guten Tag. Schön, dass Sie wieder zuhören bei dem Podcast von Kundenzufriedenheit steigern. Ja, ich hab meinen Name geändert, weil ich das halt besser fand und weil Gastfreundlichkeit ganz oft verknüpft wird mit Gastgewerbe und mit Tourismus. Und ich bin eigentlich auch total viel unterwegs im Einzelhandel und nicht nur allein im Tourismus. Deswegen Kundenzufriedenheit steigere. Das ist jetzt mein Podcast. Und heute möchte ich euch mal die Frage stellen, bist Du auch Fan von deiner Kunde? Und während während diesen Podcast würden wir halt 3 Frage oder 4 Frage würden wir halt uns heute mit beschäftigen. Erstes, bist Du auch Fan von deiner Kunde? Zweites, warum soll man Fan werden von deine Kunde? Warum soll man das überhaupt machen? Drittes, aber warum tun die es ganz oft nicht? Und viertes, da noch kleinen Tipp. Das wird das wird quasi heute der Aufbau von meinen Podcast sein. Und dann fangen wir mal sofort an. Bist Du auch Fan von deinen Kunden? Und dann nehm ich euch mit, weil warum komm ich jetzt auf diesen diese Frage? Weil letztes Wochenende hatte ich mal wieder ein tollen Erlebnis in eine Bäckerei. Es ist Und ich nehm euch gerne mit hier auf diese Reise, was ich dann in diese Bäckerei erlebt habe. Es ist Samstag morgens und ich bin froh, dass es Wochenende ist, weil ich bin immer froh, wenn es Wochenende ist, weil wir dann einfach die Zeit haben, ausführlich zu frühstücken. Und das ist natürlich cool, deswegen hole ich oder mein Mann holen wie immer so frische Brötchen in eine Bäckerei. Und ich hab auch Bock auf den Frühstück, weil ich einfach die Zeit haben, heute auch mal gemeinsam etwas ausführlicher zu frühstücke. Und neben das ich Brötchen möchte, will ich auch gerne noch etwas mitnehmen für später für beide Kaffee, etwas Leckeres, weil es ist letztendlich Wochenende. Und ich komm an hier in diese Bäckerei und da sind, ich glaub, das sind 2 Mitarbeiterinnen, die sind an, die eine arbeitet gerade an Brötchen, die muss wahrscheinlich Brötchen fertig machen und die andere Mitarbeiterin ist gerade ein Kunde an Helfen und ich bin die zweite Kunde, die gerade in dieses Geschäft kommt. Und ich komme da rein, das eine Mädchen ist an Helfen und das andere Mädchen ist Brötchen fertigmachen. Und wie gesagt, die eine Mitarbeiterin, die die Kunde an Helfen ist, die ist noch beschäftigt. Die hat noch paar Fragen und das dauert alles bisschen länger. Und ich bin schon paar Minuten an Warten Und dann auf einmal guckt die Mitarbeiterin, die Brötchen an machen ist, die guckt auf. Und an ihre nonverbale Haltung sehe ich, dass sie gar keinen Bock hat, mir zu helfen. Aber sie sieht auch, dass die dass ihre Kollegin noch grad ein Kunde an Helfen ist und dass es halt bisschen länger dauert, wie dass sie gedacht hatte. Und ihr Augen rollen und sie macht so son son son son son seuf. Oder ich weiß nicht genau, wie man das auf Deutsch nennt, aber sie sie atmet bisschen tief ein und sie tut ihre, sie hat son son son Gummihandschuhe an, weil sie die Brötchen fertigmachen muss. Und ich seh, dass sie die Handschuhe auszieht und sie kommt zu mir gelaufen. Und wirklich so, ich hab eigentlich kein Zeit, weil ich bin gerade die Brötchen an Fertigmachen. Gut, es tut mir leid. Ich bin eine Kunde und ich möchte ganz gerne geholfen werden. Und sie fragte mir, ja, was möcht es dann was soll es dann sein? Sag ich, ich möchte gerne 10 normale Brötchen haben und ich möchte gerne 10 Meerkorn oder 5 Meerkornbrötchen haben. Ja, Meerkornbrötchen, Sie Sie meinen hier diese diese Brötchen. Diese, ich will jetzt keine, weil ich will auch nicht sagen, welche Bäckerei das es ist. Aber auf jeden Fall sagt ich, nein, ich hat, ich möchte eigentlich die andere haben. Nee, sagt sie, das das sind keine Meerkornbrötchen, das sind oder das sind keine Vollkornbrötchen. Das sind Birkanbrötchen. Sag, oh, das ist fremd, weil beim letzten Mal waren diese waren auch Vollkornbrötchen. Nö, nö, nö, nö, wir haben nur allein diese. Das sind die Meerkornbrötchen und das sind die Vollkornbrötchen und das alles andere sind alles Meerkornbrötchen. Sie können auch gerne Meerkornbrötchen haben. Sag ich, nein, ich möchte Vollkornbrötchen haben, aber ich find es halt Es irritiert mich in dem Moment, dass sie beim letztes Mal mehrere verschiedene Vollkornbrötchen hatten. Und sie sagt das auf eine Art und Weise, nö, das alles sind einfach Völker- oder Mehlkornbrötchen. Wir haben nur diese, es tut mir leid, wir haben nur diese. Und sie sagt das auf eine Art und Weise, dass ich wirklich denke, okay, dass es interessant war. Letztes Mal war es halt anders und ich bin auch bisschen verwirrt und ich bin auch bisschen irritiert. Und ich bin in meinem Kopf bin ich ein Denker, was ich jetzt machen soll und dann sagt sie noch mal, ja, was möchten Sie denn bitte? Und ihre Art und Weise gefällt mir einfach gar nicht. Ich bestell, ich sag, mach mal 5 von diese Vollkornbrötchen und 10 normale Brötchen und dann bin ich weg. Und ich hab bezahlt und ich bin dann auf Schnellbiere gegangen und sie ist wieder an ihre Arbeit gegangen. Und weißt Du, es tut mir dann auch für diese Mitarbeiterin tut es mir einfach leid, dass sie mir so helfen. Weil natürlich verstehe ich ganz oft, dass sie auch andere Arbeit haben, aber es macht halt für mich auch keinen Spaß. Und außerdem wollte ich eigentlich auch noch etwas für den Kaffee mitbringen, etwas Kuchen oder so. Und das hab ich nicht gemacht, weil sie mich so genervt hat, dass ich gedacht hab, ich brauch auch nix mehr für meinen Kaffee. Ich will einfach mein Brötchen haben und ich bin weg, weil ich einfach mich für dumm gehalten habe, weil ich nicht wusste, dass es nur eine Sorte an Vollkornbrötchen gab. Und das passiert ganz oft und dann denk ich, warum bist Du kein Fan von deine Kunde? Und dann kommen wir eigentlich sofort auf die zweite Frage, warum soll man Fan werden von deine Kunde? Warum ist es einfach toll, tolle Kunden zu haben? Warum? Warum soll man das machen? Weil in diesem Beispiel von der Bäckerei, wenn Du das machst, wenn Du einfach Fan von deiner Kunden bist, dann macht die Arbeit mehr Spaß. Dann hast Du mehr Spaß an der Arbeit. Und natürlich kann da mal Missverständnis entstehen, aber wenn sie jetzt Fan von ihrer Kunde war, dann hat sie mich mit Spaß geholfen, hat sie gesagt, nö, ah, das das tut mir dann leid, dass es das letztes Mal so gewesen. Wahrscheinlich ist ein Fehler aufgelaufen, aber wir haben eigentlich nur diese Brötchen, was halt Vollkornbrötchen sind und das tut mir wirklich leid. Diese Brötchen sind auch lecker, aber das sind halt Meerkornbrötchen. Es ist die Art und Weise, wie Du das verkauft. Und natürlich sind es nur Brötchen, aber dann kannst Du einfach mehr Spaß an der Arbeit haben. Und kennen Kunde merke das. Und wir haben hier im Ort haben wir auch eine Bäckerei. Das ist eine andere Bäckerei. Und wenn ich dort hingehe und da ist eine Mitarbeiter und das ist ein junger Mann, die ist immer so gut gelaunt und die hat so viel Spaß an der Arbeit und die die die lacht und die ist fröhlich. Und wenn ich da aus diesem Lade gehe, hab ich immer mehr gekauft, dann das ich eigentlich vorhatte. Und genau das, darum soll man das auch machen. Weil wenn sie mich anders beraten hat und anders geholfen hat, dann hatt ich 100 Prozent sicher etwas für den Kaffee gekauft. Aber jetzt hab ich es nicht gemacht. Das bedeutet, ist einfach eine verpasste Chance. Und wenn Du einfach mehr das Gefühl hast, dass deine Kunde quasi Fans sind und dass Du Fans von deine Kunde bist, dann machst Du einfach mehr. Weil zu Freunde, Freunde möchtest Du auch unheimlich gerne helfen. Und Du willst auch, dass Freunde es gut haben. Und so möchtest Du auch dann dementsprechend auch die Kunde so helfen. Es ist einfacher, etwas zu empfehlen, wenn es Fans von dir sind, dann dann es kein Fans sind sind. Und das hat hatte ich dann auch das die letzte Mal gemerkt. Ich hatte einfach gemerkt, dass sie keinen Spaß an der Arbeit hat und dass sie mich nicht als Fan gesehen hat. Sie hat einfach gesehen, boah, da kommt wieder ein Kunde und dem muss ich jetzt helfen. Jetzt kommt ein Kunde und das hat man gemerkt. Und dann bin ich nur rausgegangen mit 10 normale Brötchen und 5 Vollkornbrötchen. Ist halt schade, sonst würde ich dann noch vielleicht Kuchen gekauft hat habe. Das ist Umsatzverlust von, na, lass lass mal sagen, 4 Euro, hä. An sich ist das nicht viel, aber wenn da so 50 Kunde kommen und sie macht das an einem Tag 50 Kunde das Gleiche und da fehlen von 50 Kunde fehlen da 4 Euro, ist 'n Umsatzverlust von 200 Euro. Es tut mir leid, aber dann wird es schon viel und dann ist es schon eine große Nummer. Deswegen, warum soll man das machen? Weil man dann einfach Umsatz fehlt und nachher auch reines Gewinn. So ist es einfach. Und es macht den Mitarbeitern einfach mehr Spaß. So so ist es einfach. Aber warum macht man das nicht? Und da kann ich eigentlich Warum macht man das nicht? Warum fällt es manchmal dem Mitarbeiter schwer, das zu machen? Und da muss ich auch ganz oft auch der Chef angucken. Und vielleicht sind Sie Chef von einem Geschäft, das weiß ich jetzt nicht, der Zuhörer. Aber ganz oft werden Aufgabe wichtiger gehalten, dann der Kunde. Oft sind Kunde Nebensache. Und ich habe auch gesehen, sie war Es ist nicht so, dass die Mitarbeiterin nichts gemacht hatte. Klar, die war Brötchen und vorbereitet, so belegte Brötchen war sie fertig an Machen. Es war auch noch früh morgens und sie wollte das wahrscheinlich fertig haben, dass, wenn dann die Nachfrage kommt, dass sie sofort die Kunden bedienen kann. Und das kann ich auch verstehen. Und oft werde diese Aufgabe für wichtige gehalten. Ich hab das gemacht, ich hab das gemacht, ich hab das gemacht. Aber ganz im Ernst, ich denke immer, der Kunde, der im Geschäft kommt, ist am Wichtigste. Sie hatte auch kurz nicken können. Sie hatte auch zu mir sagen können, ich hab Sie gesehen. Ich bin gerade noch im Brötchen und fertigmachen und dann komm ich. Dann war schon der erste Ansatz war schon besser gewesen. Dann wenn sie nicht so so, weißt Du, so Luft rausgelassen hat und mir mit ihren Augen gerollt hatte. Das war schon etwas anders gewesen. Aber ganz oft machen wir das nicht, weil wir die Kunde einfach als Nebensachen sehen. Aber es tut mir leid. Ich lass da Umsatz. Und der Kunde, ich hab immer gelernt, der Kunde ist das Wichtigste. Und alle andere Aufgabe können nachher auch noch erledigt werden. Aber das, darum wird es ganz oft nicht gemacht, weil auch von der Chef ganz oft nur allein die Aufgabe gesehen werde, die auch tatsächlich erledigt werden sind. Saubermachen, vorbereite und all die anderen Sachen. Und das ist halt schade, weil der Kunde hat im Prinzip absolut Vorrang. Absolut. Und das ist ganz oft der Grund, warum es nicht gemacht wird. Und deswegen möchte ich euch dann heute auch Tipp mitgeben. Denkt daran, eine Kunde kann seine Euro nur einmal ausgeben. Und ich hoffe und ich wünsche mir, dass das in deiner Lade ist. Aber da muss man da etwas vertun. Da muss man der Kunde sehen. Man muss den Kunde wertschätzen. Da man muss und man muss nicht auf seine Knie, aber einfach sehe der Kunde als Fan. Seh, dass Du ein Freund bist von deinem Kunde, weil dann fällt es dir einfach leichter, der Kunde zu helfen. Und dann lasst der Kunde dein das Geld bei dir Und dann verweilt er ganz oft auch bisschen länger in dein Geschäft. Und wenn ein Kunde etwas länger in dein Geschäft bleibt, lasst er auch etwas Geld mehr bei dir. Und es ist ganz oft nicht schwierig, neue Kunde zu gewinnen, aber es ist eine Herausforderung, supertolle Kunde zu gewinnen, supertolle Kunde, Kunde, die Fan von dir werde… *(Transcript truncated. Full episode: https://kunden-erlebnis.de/podcast/62-bist-du-auch-ein-fan-deiner-kunden)* --- ### Social Media als Digitale Gastvrijheid - met Kerstin Cornesse [Nederlands] URL: https://kunden-erlebnis.de/nl/podcast/61-podcast-mit-kerstin-cornesse-von-cornesse-marketing Published: 2024-04-24 In deze aflevering gaat host in gesprek met Kerstin Cornesse, social media manager en voormalig voedingswetenschapper uit de Eifel. Samen verkennen ze hoe digitale aanwezigheid op Instagram, Facebook en LinkedIn échte gastvrijheid en klantvriendelijkheid kan uitstralen , mits je er als mens achter staat. Kerstin legt uit hoe zij als externe kracht deel wordt van het team van haar klanten, de taal van de klant leert spreken , of dat nu gaat om een IT-bedrijf, een kruidenbedrijf of een vakantiepark , en zo de authenticiteit van een bedrijf online vertaalt. De brug tussen strategie en werkvloer (Diagnose → Datakoppeling → Gedragsvertaling → Procesverankering → interne CX-verantwoordelijke als borger) loopt als een rode draad door haar werkwijze. Een inspirerend gesprek over moed, nieuwsgierigheid, hartbloed en de kracht van menselijkheid , online én offline. **Transcript** Dat is precies klantvriendelijkheid, vriendelijkheid. Precies eigenlijk wat jij opent. Maar zo is het. Ja, het is zo. Mensen. Je steekt er tijd in. Je kunt nooit iets doen zonder hart en ziel. En dat precies, daar ben ik van overtuigd, dat voel je door de post. 100 procent. Mhm. Omdat taal spreekt van de klant. Dat is zo iets moeilijks en zeker, als jij praat over water, kruiden, vakantiedorp, IT, bakkerij. Oei en hond. En en zij heten u hartelijk welkom bij de tweede aflevering van mijn podcast, mijn videopodcast. Ik verheug me enorm, want deze keer heb ik echt een heel spannend onderwerp samen met Carsten Cornesse, die digitaal onderweg is op social media. En ik wou eens de uitwisseling hebben, wat kan digitaal social media, wat kan dat betekenen voor gastvrijheid of klantvriendelijkheid en hoe komen we daarin samen? Omdat ik altijd denk dat gastvrijheid alleen door mensen overgebracht kan worden. Daarom nodig ik jullie uit om te luisteren en te kijken, wat uiteindelijk digitaal onderweg zijn, wat dat betekent voor gastvrijheid en klantvriendelijkheid en wat daartoe kan bijdragen. Ja, goedemorgen, Carsten. Fijn dat je de uitnodiging hebt aangenomen en ik verheug me enorm nu hier op deze podcast. Dankjewel. Ja, bedankt voor de uitnodiging voor de podcast, dat je mij hier bij wil hebben. Dankjewel, heel graag. Maar Kerstin, wie ben jij? Kerstin Corness, ik ben social media manager, maar oorspronkelijk voedingswetenschapper. Dat heb ik ooit gestudeerd heel veel jaren geleden in Bonn. En toen ging mijn weg via marketing en toen kwam op een gegeven moment het punt dat uit de analoge marketing steeds meer digitale marketing werd. En toen heb ik nog een bijscholing gedaan tot online marketing consultant. Ja, en toen was het voor mij heel snel duidelijk, wow, dat is zo cool, dat moet je aan iedereen vertellen en dat doe ik nu vandaag. Privé getrouwd, kinderen. Precies, 20 jaar geleden getrouwd. Mijn man zit achter de camera. Dat is natuurlijk vandaag ook heel fijn. Ja, precies. Ja, we hebben 2 jongens, die al 16 en 19 zijn en ook langzaam op weg zijn naar hun eigen beroepsleven. Dit jaar gaat er bij ons ook heel veel veranderen. We hebben een hond. We wonen in een heel klein dorp met 62 inwoners, een enorm contrast met de stad Leipzig, waar we nu de afgelopen 9 jaar waren. Maar we genieten ervan, zoveel groen hier te hebben. Maar dan zijn we eigenlijk ook meteen to the point gekomen, want van de stad op het platteland online, dat gaat eigenlijk best goed samen, toch? Ja, dus het internet hier in de HIGIS, waar ik mijn kantoor heb, is snel. Dat wil zeggen, het is stabiel en dan kan ik werken. Ik had ooit een recensie gelezen van een vakantiewoning en toen stond er ook een recensie, het internet is behoorlijk ijverig. Maar goed, voor jouw werk is internet heel belangrijk. Het is essentieel, anders zou ik hier niet kunnen werken. Vertel, wat doe jij precies voor de klant? Ja, dus ik beheer voor bedrijven van verschillende groottes Instagram, Facebook, LinkedIn, dus hun social media accounts. Dat is de ene tak. De andere tak is, ik leer de ondernemers en onderneemsters hoe ze dat zelf in huis kunnen aanpakken, hoe ze het tijdsbesparend voor elkaar kunnen krijgen, hoe ze de juiste content kunnen ontwikkelen, hoe ze misschien ook een klein team kunnen opbouwen dat zich daarom bekommert. Dus die twee gebieden. Gastvrijheid, klantvriendelijkheid, lieve mensen. Ik zeg altijd, het gaat niet zonder. Wij mensen kunnen daarmee het verschil maken. En Kerstin laat eigenlijk met haar bedrijf of haar onderneming zien dat precies het tegendeel, dat je ook via internet totaal klantvriendelijk of gastvrij kunt zijn. Hoe doe jij dat dan voor bedrijven, dat je als het ware ook het persoonlijke erbij neemt? Mhm. Dus voor mij betekent in dat geval klantvriendelijkheid ook tijd besparen voor mijn klanten, hè. Want dat is een groot probleem, dat weet ik voor mijn klanten, daarom nemen ze mij in dienst. En dat probeer ik dan zo goed mogelijk voor hen in te vullen, hè. Dat is het ene. En dan in de zin van, ik doe community management, dat wil zeggen alle vragen van de klanten, van mijn klanten komen ook bij mij terecht. Oké. Hè, als nu iemand vragen heeft en dan komen er Instagram-reacties, dan komen er Instagram-berichten. Eenvoudige dingen beantwoord ik dan al zelf. Dat houd ik dus mijn klanten een beetje van het lijf. En we hebben dan afgesproken, als het om vakinhoudelijke vragen gaat, dan stuur ik dat natuurlijk door, zodat zij dat dan vakkundig kunnen behandelen. Maar zo kan ik al heel veel uitfilteren en mijn klanten tijd besparen. Wat ik dan ook meteen hoor, als het dan gaat over klantvriendelijkheid, jouw klant, jij moet je dan als het ware ook in deze bedrijven, jij moet informatie eruit halen. Je moet weten hoe het bedrijf als het ware in elkaar steekt. Ja. Want anders kun je die vraag gewoon niet beantwoorden. Mhm. En dat is natuurlijk ook totaal klantvriendelijk. Jij neemt het werk over, maar jij steekt ook innerlijke energie in deze bedrijven. Ja. Hoe doe je dat? Dus ik zeg altijd, ik ben een beetje als een externe medewerker, want ik werk soms al heel lang, vele jaren voor mijn klanten en dan ben ik al deel van het team. Mhm. Hè, en zo zie ik mezelf daar ook, hè. Dat wil zeggen, ik weet heel veel over hun werkprocessen, hè. En hoe langer je natuurlijk samenwerkt, hoe meer je dan ook weet en kun je natuurlijk dan ook zo handelen, alsof je iemand van het interne marketingteam bent. En dat vind ik heel fijn, want ik ben zzp'er. Dat wil zeggen, ik heb nu geen directe collega's, maar ik heb als het ware mijn klanten en dan is dat mijn team. Dat dat maakt me, jij zei net en dan dan maakt mijn hart dat echt zo blij, dat jij zegt, ik ben ik ben eenmanszaak, ben soloondernemer, maar toch ben ik deel van het team. Als jij dat kunt bereiken, dan heb je absolute binding met deze bedrijven. En alleen dan kan men ook online klantvriendelijk zijn. Geweldig, want ik ben van mening dat de klant dat voelt. Jij legt als het ware een hart, hart op het internet, want zo zie ik dat. Omdat gewoon posts maken en niet de relatie met het bedrijf hebben en precies dat is het verschil tussen een goede social media manager en een heel goede, toch? Het is ook in het belang van mijn klanten, hè? Die zijn actief op locatie. Die hebben klanten op locatie, die hebben misschien een winkel of die hebben een vakantieverblijf, waar ze 1 op 1 met de klanten praten. En precies dat moet zich overdragen op het internet. Dat is toch geen andere ruimte. Dat is toch dezelfde wereld. Dat zijn dezelfde mensen die daar praten. En net zo natuurlijk en vriendelijk moet dat dan ook op social media verder gaan, hè? Ja, en ik heb niet het gevoel, als degene die dan op social media kijkt, dat iemand anders, die niet in het bedrijf werkt, daar is. Ja. Vaak het werk doet. Ja. Nog even een beetje terug naar jouw verleden of jouw leven. Jij brengt natuurlijk ook heel veel ervaring mee. Kun je daar misschien nog iets over vertellen? Wat vormt jou? Ja, dus allereerst zijn we privé heel vaak verhuisd. Dus we hadden verschillende etappes. We waren samen in Frankfurt. We waren in Leipzig met het hele gezin. We waren anderhalf jaar in Spanje. Daar kwam ook nog eens het thema vreemde taal, hè. En hoe is dat, als je een taal nieuw moet leren en je daarin moet uitdrukken en je weg moet vinden? Dan hebben we het thema stad en platteland, wat we allebei hebben gezien en allebei ook geweldig vinden. Dus allebei heeft zo zijn voor- en nadelen. En ja, ik denk dat dat vormt, hè. Dat maakt de blik vrij breed en iets toleranter misschien voor verschillende opvattingen, hè. Dus ik denk dat het me wel vormt. Jij vertelde me net vele etappes, buitenland, stad, maar jij bent opgegroeid in de iPhone. Mhm. Maar wat heeft jou ertoe gebracht om in de stad te leven? Ja, het is eigenlijk een soort reislust die ik ook altijd voel. Ja. Mijn man ook trouwens, dat je soms het gevoel hebt, ah, ergens anders is het ook heel mooi. Geldt voor ons allebei ook, als we op vakantie zijn, dat je zo rondloopt en denkt, ach, hier zou je nu ook kunnen leven, hè? Dus het heeft ook altijd zo zijn mooie plekjes. Het is nieuwsgierigheid, geloof ik. Ja? Zo. En ook de behoefte om dat aan de kinderen mee te geven? Dat ook, precies. We hebben natuurlijk altijd ook voor de kinderen meegedacht, dat is toch logisch, hè, waar zijn die gelukkig? Waar hebben die een goede school? Waar is misschien ook de toekomst voor de opleiding goed enzovoort, hè? Dat zijn altijd de gedachten, we zijn niet alleen met z'n tweeën, we zijn met z'n vieren, hè? Wat neem jij nu mee naar jouw bedrijf, jouw ervaring? Wat neem jij daarvan mee? Enerzijds is het, ik kon bij de verschillende etappes of voor de bedrijven waar ik hier in loondienst al gewerkt heb in mijn beroepsleven, altijd ook heel diep in de bedrijven kijken. Waar zijn de problemen bij bedrijven? Hoe werken die? Hoe gaat dat zo in zijn werk? Dus heel veel beroepservaring eerst in loondienst. Ja? Hè, en daaruit kan ik nu als zelfstandige natuurlijk heel veel halen, want ik sta nu aan de kant om te zeggen, ja, ik begrijp wat bij jullie de problemen zijn, hè, van mijn doelgroep. Dan weet ik, waar kan ik hen dan helpen? Waar kan ik ondersteunen, hè? Thema tijd hadden we al gezegd, ook het thema know-how. Social media verandert voortdurend. Bijna elke 2 weken, ken jij ook, is er weer een update op Instagram en LinkedIn heeft men ook weer heel andere mogelijkheden enzovoort. En mijn klanten kunnen dat zelf helemaal niet bijhouden. Daarom kan ik hen dat dan overnemen, hè. Welk probleem los jij nog meer op voor jouw klanten? Dus het is het thema techniek, hè? Dit technisch beheer en ook deze updates. En soms is het ook het thema, ik motiveer ze om dingen te doen die ze misschien zelf niet zo snel hadden gedaan. Een voorbeeld: ik zeg altijd, laten we eens beginnen met het thema video, of je er gewoon mee vertrouwd raken, ik maak eens een story enzovoort, toch? En dat is soms een lange weg. Maar als de klanten dan meegaan en ze vertrouwen hebben dat het cool is, dan zijn er achteraf altijd super resultaten. Ja, precies. Dan zijn de synergieën er natuurlijk helemaal en het een sluit het ander niet uit. Ze worden ook gemotiveerd, worden in ieder geval moediger, want social media is belangrijk. Super belangrijk voor bedrijven. Ja, waarom? Precies, ook voor kleine bedrijven, omdat het gewoon zoveel zichtbaarheid geeft. En in vergelijking met andere marketingmaterialen, als je erover nadenkt, ja, je kunt ook printadvertenties plaatsen, podcasts maken, YouTube-video's maken. Dat zijn allemaal goede dingen. En social media is daarin relatief eenvoudig, betaalbaar en snel gemaakt, toch? Dat is een goede instap. Maar wat je met social media natuurlijk ontzettend goed kunt doen, is dat mensen als het ware een kijkje kunnen nemen in het bedrijf. Je kunt eigenlijk iets laten zien wat je normaal gesproken aan een klant die gewoon bij je in de winkel komt, niet kunt laten zien. Kun je daar misschien ook nog een voorbeeld van noemen? Mhm. Ik zeg mijn klanten altijd: stel je voor, het is een beetje zoals een open dag. En dat kun je op social media relatief makkelijk doen. En dat interesseert zoveel mensen, toch? Wij hadden hier in het HIGIS, in het industriegebied waar we zitten, vorig jaar een open dag. Veel bedrijven deden mee en het was zo goed bezocht, en achteraf zeiden veel bedrijven: dat hadden we niet verwacht, dat zoveel mensen ons industriebedrijf binnenkomen en hier rondlopen en interesse hebben in lucht- en ruimtevaartpallets, of meetsystemen of zo. Voor de bedrijven zelf is dat heel normaal. En dan verleer je het vaak, of je vergeet hoe interessant het eigenlijk is. Ja, en ik geloof ook, als we het dan hebben over regionaal winkelen, hebben we altijd een beetje angst voor de online bedrijven, toch? Dat is, denk ik, wel iets wat ik hoor in gesprekken met andere bedrijven. Maar juist als je de klant meeneemt in het proces of de productie,… *(Transcript truncated. Full episode: https://kunden-erlebnis.de/nl/podcast/61-podcast-mit-kerstin-cornesse-von-cornesse-marketing)* --- ### Social Media mit Herzblut: Gastfreundlichkeit im Netz [Deutsch] URL: https://kunden-erlebnis.de/podcast/61-podcast-mit-kerstin-cornesse-von-cornesse-marketing Published: 2024-04-24 In dieser Folge spricht Gastgeberin Ines mit Kerstin Cornesse, Social Media Managerin und Ernährungswissenschaftlerin aus der Eifel. Sie zeigt, wie Unternehmen , vom Bäckereibetrieb bis zum IT-Dienstleister , online echte Gastfreundlichkeit vermitteln können. Kerstin arbeitet nicht als externe Dienstleisterin, sondern als Teil des Teams ihrer Kunden. Sie übernimmt Community Management, spart Zeit, spricht die Sprache der Zielgruppe und bringt den Blick von außen mit. Genau diese Verbindung von Strategie und Werkvloer , von Diagnose über Datenkopplung bis zur Verhaltensübersetzung und Prozessverankerung , macht Social Media zu einem echten Werkzeug für Kundenfreundlichkeit. Kerstin erklärt außerdem, warum Umzüge, Leben in Spanien und Rasenmähen als Meditation ihr helfen, kreativ und authentisch zu bleiben. **Transcript** Das ist genau ist Kundefreundlichkeit, Freundlichkeit. Genau eigentlich, was Du aufmacht. Aber so ist es. Ja, es ist. Menschen. Du steckst Zeit darin. Du kannst nie etwas machen ohne Herzblut. Und das genau, das ich bin überzeugt, das spürt man durch den Post. 100 Prozent. Mhm. Weil Sprache spreche von der Kunde. Das ist so was von schwierig und sicher, wenn Du redest über Wasser, Kräuter, Feriendorf, IT, Bäckerei. Huch und Hund. Und und Sie holen herzlich willkommen zur zweite Folge von meinen Podcast, meinen Videopodcast. Ich freue mich riesig, weil dieses Mal hab ich wirklich ein sehr spannendes Thema zusammen mit Carsten Cornesse, die digital unterwegs ist auf Social Media. Und ich wollte mal den Austausch haben, was kann digital Social Media, was kann das bedeuten für Gastfreundlichkeit oder Kundenfreundlichkeit und wie kommen wir darin zusammen? Weil ich immer denke, dass Gastfreundlichkeit nur von Menschen übermittelt werden. Deswegen lade ich euch ein, zuzuhören und zuzuschauen, was letztendlich digital unterwegs sein, was das bedeutet für Gastfreundlichkeit und Kundenfreundlichkeit und was dazu beitragen kann. Ja, guten Morgen, Carsten. Schön, dass Du der Einladung gefolgt bist und ich freue mich riesig jetzt hier auf diesen Podcast. Dankeschön. Ja, danke für die Einladung zum Podcast, dass Du mich hier dabei haben willst. Dankeschön, sehr gerne. Aber Kerstin, wer bist Du? Kerstin Corness, ich bin Social Media Managerin, ursprünglich aber Ernährungswissenschaftlerin. Das hab ich mal studiert vor sehr vielen Jahren in Bonn Und dann ging mein Weg übers Marketing und dann kam irgendwann der Punkt, dass aus dem analogen Marketing immer mehr digitales Marketing wurde. Und dann hab ich noch mal eine Fortbildung gemacht zur Onlinemarketing Consultant. Ja, und dann war irgendwie für mich ganz schnell klar, wow, das ist so cool, das musst Du allen erzählen und das mache ich jetzt heute. Privat geheiratet, Kinder. Genau, vor 20 Jahren geheiratet. Mein Mann sitzt hinter der Kamera. Das ist natürlich heute auch sehr schön. Ja, genau. Ja, wir haben 2 Jungs, die schon 16 und 19 sind und auch so langsam aufm Abflug in ihr eigenes Berufsleben. Wird sich dieses Jahr bei uns auch sehr viel ändern. Wir haben Hund. Wir wohnen in sehr kleinen Dorf mit 62 Einwohnern, 'N Riesenkontrast zu der Stadt Leipzig, wo wir jetzt vorher 9 Jahre waren. Aber wir genießen's, so viel Grün hier zu haben. Aber dann sind wir eigentlich auch gleich aufn Punkt gekommen, weil von der Stadt aufm Land online, das geht eigentlich ganz gut zusammen, oder? Ja, also das Internet hier im HIGIS, wo ich ja mein Büro hab, ist schnell. Das heißt, es ist stabil und dann kann ich arbeiten. Ich hatte mal eine Bewertung gelesen von ein Ferienwohnung und dann kam auch eine Bewertung, das Internet ist eifrigmäßig. Aber gut, für deinen Job ist Internet total wichtig. Ist essentiell, sonst könnte ich hier nicht arbeiten. Erzähl, was machst Du genau für den Kunden? Ja, also ich betreue für Unternehmen verschiedener Größen Instagram, Facebook, LinkedIn, also deren Social Media Accounts. Ne, das ist die eine Sparte. Die andere Sparte ist, ich bring den Unternehmerinnen und Unternehmern bei, wie sie das selber im Haus wuppen sozusagen, wie sie's zeitsparend hinkriegen, wie sie den richtigen Content entwickeln, wie sie vielleicht auch kleines Team aufbauen, das sich so kümmert. Also die beiden Bereiche. Gastfreundlichkeit, Kundenfreundlichkeit, liebe Leute. Ich sag immer, es geht nicht ohne Wir Menschen können damit den Unterschied machen. Und Kerstin zeigt eigentlich mit ihr Betrieb oder ihr Unternehmen, dass genau das Gegenteil, dass man auch über Internet total kundenfreundlich oder gastfreundlich sein kann. Wie machst Du das dann für Betriebe, dass Du quasi auch das Persönliche dazu nimmst? Mhm. Also für mich bedeutet in dem Fall Kundenfreundlichkeit auch für meine Kunden Zeit zu sparen, ne. Weil das ist Riesenproblem, das weiß ich für meine Kunden, deswegen engagieren sie mich. Und das versuch ich halt möglichst gut auch für die auszufüllen, ne. Das ist das eine. Und dann im Sinne von, ich mach ja Community Management, heißt, alle Anfragen der Kunden, meiner Kunden landen auch bei mir. Okay. Ne, wenn jetzt jemand Fragen hat und da kommen Instagram Kommentare, da kommen Instagram Nachrichten. Einfache Dinge beantworte ich dann schon selbst. Das halte ich also meinen Kunden son bisschen auch vom Hals. Und wir haben dann vereinbart, wenn's Fachfragen geht, dann leite ich das natürlich weiter, damit die das dann kompetent bearbeiten. Aber so kann ich schon mal ganz viel auch rausfiltern und meinen Kunden Zeit sparen. Was ich dann auch sofort höre, wenn es dann geht über Kundenfreundlichkeit, deine Kunde, Du musst dich dann quasi auch in diesem Betriebe, Du musst Informationen rausholen. Du musst wissen, wie der Betrieb quasi tickt. Ja. Weil sonst kannst Du halt nicht diese Frage beantworten. Mhm. Und das ist natürlich auch total kundefreundlich. Du nimmst die Arbeit ab, aber Du steckt auch innere Energie in diese Betriebe. Ja. Wie schaffst Du das? Also ich sag immer, ich bin son bisschen wie sone externe Mitarbeiterin, weil ich teilweise auch schon für meine Kunden sehr lange, viele Jahre arbeite und dann bin ich schon Teil des Teams. Mhm. Ne, und so seh ich mich da auch, ne. Das heißt, ich weiß sehr viel über deren Abläufe, ne. Und je länger man natürlich zusammenarbeitet, umso mehr weiß man dann auch und kann natürlich dann auch so agieren, als wär man jemand aus internen Marketingteam. Und das find ich sehr schön, weil ich bin ja soloselbstständig. Das heißt, ich hab jetzt nicht direkte Kollegen, aber ich hab quasi meine Kunden und dann ist das mein Team. Das das macht mir, Du hast gerade gesagt und dann dann macht mein Herz wirklich das so glücklich, dass Du sagst, ich bin ich bin Einzelunternehmer, bin Solounternehmer, aber trotzdem bin ich Teil des Teams. Wenn Du das schaffen kannst, dann hast Du absolute Bindung mit diese Betriebe. Und nur dann kann man auch online kundenfreundlich sein. Klasse, weil ich bin der Meinung, das spürt der Kunde. Du legst quasi ein Herz, Herz im Internet, weil so sehe ich das. Weil einfach Post machen und nicht die Beziehung mit dem Betrieb haben und genau das ist den Unterschied zwischen eine gute Social Mediain und eine sehr gute, oder? Es ist ja auch im Sinne meiner Kunden, ne? Die agieren ja vor Ort. Die haben Kunden vor Ort, die haben vielleicht Laden oder die haben Ferienbetrieb, wo sie ja 1 zu 1 mit den Kunden reden. Und genau das soll sich ja übertragen aufs Internet. Das ist ja kein anderer Raum. Das ist ja dieselbe Welt. Das sind dieselben Menschen, die da reden. Und genauso natürlich und freundlich muss das dann da auch auf Social Media weitergehen, ne? Ja, und ich hab nicht das Gefühl, als als derjenige, der dann auf Social Media guckt, dass jemand anders, der nicht im Betrieb arbeitet, dort ist. Ja. Oft die Arbeit macht. Ja. Noch mal bisschen zurück nach deiner Vergangenheit oder dein Leben. Du hast natürlich auch, Du bringst auch total viel Erfahrung mit. Kannst Du da vielleicht noch etwas dazu erzählen? Was prägt dich? Ja, also erst mal sind wir privat sehr oft umgezogen. Also wir hatten verschiedene Stationen. Wir waren in Frankfurt zusammen. Wir waren in Leipzig mit der ganzen Familie. Wir waren in Spanien anderthalb Jahre. Da kam auch noch mal das Thema Fremdsprache, ne. Und wie ist das, wenn man eine Sprache neu lernen muss und sich da ausdrücken muss und sich zurechtfindet? Dann haben wir das Thema Stadt und Land, was wir beides gesehen haben und auch beides toll finden. Also beides hat seine seine Vor- und Nachteile. Und ja, ich denke, das prägt, ne. Das macht so den Blick ziemlich weit und etwas toleranter vielleicht wie verschiedene Ansichten, ne. Also ich denk, prägt mich dann schon. Du erzählt mir gerade viele Stationen, Auslandsstadt, aber Du bist aufgewachsen in der iPhone. Mhm. Aber was hat Du was hat dich dazu gebracht, in der Stadt zu leben? Ja, es ist tatsächlich so ein bisschen Fernweh, was ich auch immer mache. Ja. Mein Mann auch tatsächlich, dass man manchmal das Gefühl hat, ah, woanders ist es ja auch sehr schön. Geht uns beiden auch so, wenn wir in Urlaub sind, dass man so rumgeht und denkt, ach, hier könnte man jetzt auch leben, ne? Also es hat auch immer so seine schönen Ecken. Es ist Neugier, glaube ich. Ja? So. Und auch dem Bedürfnis, das die Kinder mitzugeben? Auch das, genau. Wir haben natürlich immer auch für die Kinder mitgedacht, das ist ja logisch, ne, wo sind die glücklich? Wo haben die eine gute Schule? Wo ist vielleicht auch die Zukunft für die Ausbildung gut und so, ne? Das sind immer die Gedanken, wir sind nicht nur zu zweit, wir sind zu viert, ne? Was nimmst Du jetzt mit in deinen Betrieb, deine Erfahrung? Was nimmst Du daran mit? Zum einen ist es, ich konnt ja auf den verschiedenen Stationen oder für die Unternehmen, die ich hier angestellt schon gearbeitet hab in meinem Berufsleben, immer ganz tief auch in die Unternehmen reingucken. Wo sind die Probleme bei Unternehmen? Wie ticken die? Wie läuft das so ab? Also sehr viel Berufserfahrung erst mal angestellt. Ja? Ne, und daraus kann ich jetzt als Selbstständige natürlich total viel rausziehen, weil ich jetzt auf der Seite bin zu sagen, ja, ich verstehe, was bei euch die Probleme sind, ne, meiner Zielgruppe. Dann weiß ich, wo kann ich denen denn helfen? Wo kann ich unterstützen, ne? Thema Zeit hatten wir schon gesagt, auch das Thema Know how. Social Media ändert sich ständig. Fast alle 2 Wochen, kennst Du auch, ist Update wieder auf Instagram und LinkedIn hat man auch wieder ganz andere Möglichkeiten und so. Und meine Kunden können das selber gar nicht abdecken. Deswegen kann ich ihnen das dann abnehmen, ne. Welches Problem löst Du noch mehr für deine Kunde? Also es ist das Thema Technik, ne? Dieses Technikhandling und auch diese Updates. Und manchmal ist es auch das Thema, ich motiviere sie, Dinge zu tun, die sie vielleicht selber gar nicht so gemacht hätten. Ein Beispiel, ich sag immer, lass uns doch mal mit dem Thema Video anfangen oder sich nur mit dem Gedanken anfreunden, ich mach mal eine Story und so weiter, ne? Und das ist manchmal langer Weg. Und dann, wenn die Kunden aber mitgehen und sie Vertrauen haben, dass es cool ist, dann gibt's nachher immer super Ergebnis. Ja, genau. Dann ist die Synergien natürlich total da und das eine schließt das andere nicht aus. Die werden auch motiviert, werden mutiger auf jeden Fall, weil Social Media wichtig. Super wichtig für Unternehmen. Ja, warum? Genau, auch für kleine Unternehmen, weil es einfach so viel Sichtbarkeit gibt. Und dann im Vergleich zu anderen Marketingmaterialien, wenn man mal überlegt, klar, man kann auch Printanzeigen schalten, ne, man kann Podcast machen, man kann Youtube Videos machen, ne. Das sind alles gute Sachen. Und Social Media ist da relativ einfach und preisgünstig und schnell gemacht, ne. Das ist guter Einstieg. Aber was Du natürlich mit Social Media unheimlich gut machen kannst, ist, dass die quasi mitschauen können in das Betrieb. Du kannst dir eigentlich etwas zeigen, was Du normal normalerweise einem Kunde, der einfach bei dir im Geschäft kommt, nicht zeigen kannst. Kannst Du da vielleicht auch noch Beispiel für nennen? Mhm. Ich sag meinen Kunden immer, stellt euch vor, es ist son bisschen wie Tag der offenen Tür. Und das könnt ihr auf Social Media relativ leicht machen. Und das interessiert so viele Leute, ne? Also wir hatten hier im HIGIS, im Industriegebiet, wo wir sind, letztes Jahr Tag der offenen Tür. Und viele Unternehmen haben mitgemacht und das war so gut besucht und hinterher haben viele Betriebe gesagt, ach, das hätten wir nicht gedacht, dass so viele in unseren Industriebetrieb reinkommen und hier durchgehen und sich für Luft- und Raumfahrtpaletten interessieren oder für Messsysteme oder so, ne. Für die Unternehmen ist das ganz normal. Und dann verlernt man oft ode… *(Transcript truncated. Full episode: https://kunden-erlebnis.de/podcast/61-podcast-mit-kerstin-cornesse-von-cornesse-marketing)* --- ### Podcast mit Jens Walla von EP Walla [Deutsch] URL: https://kunden-erlebnis.de/podcast/60-podcast-mit-jens-walla-von-ep-walla Published: 2024-03-24 Seine Karriere begann bei Radio Walla, einem Familienunternehmen in Hillesheim. Heute, im Jahr 2024, ist Jens Walla der Geschäftsführer von drei Unternehmen in Gerolstein. Er führt ein bedeutendes Fachgeschäft für Haushalts- und Elektrogeräte, einen Elektroinstallationsbetrieb sowie eine Sicherheitsfirma. Tauche in den Podcast ein, um spannende Einblicke in Kunden Begeisterung im Einzelhandel zu erhalten. **Transcript** Weihnachten werden wie freundlich wie groß. Karneval werden wie freundlich wie Ja, das war Ich fand das super. Ich hab das irgendwann mal auf Messe gesehen, dass man son Projektor da benutzen kann, irgendwelche Sachen aufm Boden oder an die Wand zu projizieren. Das fand ich so cool. Dann hab ich das Ding gekauft und dann dann stand's hier im Karton Ja, genau. Und dann fingen die Probleme aber an. Ja, ich hab Jens kennengelernt und das war letztes Jahr 2023 bin ich da in ein Geschäft reingekommen. Und es hat an dem Tag so was von geregnet. Und ich wollte dann rausgehen und in dem Moment kam Jens zu mir und hat mir dann einen Regenschirm geboten angeboten und die dürfte ich dann auch mitnehmen, dass ich wenigstens trocken im Auto kam. Und das hat mich so was von begeistert in dem Moment. Und während, dass ich im Auto saß, hab ich wirklich gedacht, boah ey, das war jetzt möglich, eine neuen Staffel, dass ich Unternehmen, interviewe, die auch so begeistert sind von Kundenfreundlichkeit wie ich. Hallo Jens. Schön, dass ich hier sein darf. Und ich nehm auch gleich gleich dieses Buch zur Hand, weil Du hast es mir mal erzählt. Du hast dieses Geschäft jetzt, ja, neu gebaut, neuen Firma gegründet oder eigentlich übernommen. Aber Du bist nicht umsonst eigentlich in die Elektrizität gegangen. Kannst Du da vielleicht etwas mehr darüber erzählen? Ich bin ja in der Branche groß geworden. Mein meine Eltern hatten ja in Hillesheim ein Radio- und Fernsehgeschäft, Radio Walla, die älteren Ja, ja. Zuhörerinnen und Zuhörer kennen das noch. Ja, ja, ja. Ich nicht, aber Und ich bin da in einem klassischen Ja. Radio- und Fernsehgeschäft groß geworden und habe das auch, ja, fast 20 Jahre lang gemacht, allerdings nur mit Unterhaltungselektronik. Okay. Und 2017 habe ich aber den Matthias Sünn etwas näher kennengelernt oder 2000 Wir kannten uns schon länger, weil er war EP Händler hier in Gerolstein und ich war auch EP Händler in Hillesheim. Also unser Großhändler war auch EP. Ah, okay. Nur wir hatten ein anderes Logo ohne Ausflaggung, aber durch die EP Kooperation kannten wir uns schon. Und hast Du es auch gelernt letztendlich, oder? Ja, ja. Ich bin Radio- Fernsehtechniker und ich bin auch Einzelhandelskaufmann. Okay. Und ich komm schon aus der Branche. Und die Radio- und Fernsehbranche, die kenn ich schon wirklich mein ganzes Leben lang. Und dann kam aber Matthias Sünden und hat gesagt, dass es die abgekürzte Variante so, Du übernimmst jetzt mal meinen Laden. Ah. So ähnlich. Okay. So ähnlich war das. Also wie wie Und da hast Du sofort dafür gebremst? Schon, ja. Ja? Schon. Also es war natürlich auch eine Riesenchance. Ich war in Hillesheim und in Hillesheim hat sich der Einzelhandel auch verändert, obwohl wir da sehr, sehr viel vom Kundendienst gelebt Ja, ja, Aber wir hatten halt nur die braune Ware. Also die braune Ware ist ja die Unterhaltungselektronik und die weiße Ware sind die Haushaltsgeräte. Und die braune Ware ist schon schwierig, da mit Geld zu verdienen. Okay. Wir waren zwar sehr, sehr klein, wir hatten nur 3 Mitarbeiter oder 4 Mitarbeiter und von daher hab ich's schon als Chance gesehen. Aber trotzdem Einzelhandel wirklich als als als Chance gesehen. Aber hast Du dich niemals etwas anders überlegt? Hast Du immer, weil ist es jetzt Einzelhandel an sich oder spezifisch die elektrische Geräte? Was was was macht es, dass Du hier im Geschäft bist? Einfach den Vertrieb oder wirklich den den Herzblut nach Elektrizität? Ja, beides beides son bisschen, ne? Also ich bin schon Vertriebs Ja. Also ich bin zwar auch Radio- und Fernsehtechniker, aber es wird ja immer weniger repariert, das muss man schon sagen. Ja, ja, klar. Also ich hab zwar noch die klassische Ausbildung gemacht zum Radio- Fernsehtechniker, aber heute wird ganz viel Modultausch betrieben und dafür muss man nicht wirklich ein Techniker sein. Und ich bin schon son Vertriebsmensch und auch ein Händler, das muss man schon sagen. Und ja, mein Herz schlägt für den Handel und auch für die Branche. Also ich mach das schon sehr, sehr gerne. Es ist technisch son bisschen Ja. Und es hat aber auch viel mit Menschen zu tun. Absolut. Aber gut, Menschen, dann könntest Du auch etwas anders machen. Ja, das ja, das stimmt. Das stimmt. Kam aber nie irgendwie, war nie Thema. Bist Du auch nicht aus der Eifo weg gewesen? Doch, ich war auch mal kurz aus der Eifo weg. Ich habe ja, das hab ich noch, das weiß auch wahrscheinlich keiner, ich hab auch ganz, ganz am Anfang mal, als ich 18 war, eine Ausbildung zum Kfz Mechaniker gemacht. Okay. Da war ich mal bei Porsche in Koblenz. Oh, auch interessant. Und hab dafür dreieinhalb Jahre gelernt, da war ich schon mal weg. Und ansonsten war ich aber immer in der Eifel, ja. Aber liebt es. Liebt hier zu wohnen mit deine Familie. Ja, genau. Meine Frau kommt ja auch aus Gerottstein. Wir haben eine kleine Tochter. Na so, ne, wenn die das jetzt gehört hat. Wenn die das jetzt gehört Sie bleibt jetzt klein, oder? Die bleibt für immer klein. Nein, die Wie alt ist sie? Die Jette ist 14. Die wirkt jetzt im Juli 15. Ich würde jetzt sagen, ist nicht mehr klein, denk ich. Oder? Die ist nicht mehr klein. Und ja, und die kennst Du natürlich auch nicht anders, ne? Liebt sie auch das Geschäft? Na ja, das ist Teenie, die ist schon stolz, dass sie schon also auch so ihren Namen trägt und dass wir hier so ein großes Geschäft haben und dass wir hier der lokale Händler sind. Ich glaube schon, dass sie das gut findet. Ja? Also sie wir haben im Detail nicht drüber gesprochen, aber sie zieht auch unsere Arbeitskleidung an und sie hat auch Ja, schon. Also wenn sie dann zum Sport geht und so, dann Und wie machst Du das mit deinem Familienleben? Großes Geschäft, viele Mitarbeiter, große Verantwortung. Wie kriegst Du das kombiniert? Deine Frau hat auch noch ein eigene eigenes Geschäft. Meine Frau Wie wie wie packst Du das alles? Es geht, wie's geht. Also wie wie wie allen. Wir sind natürlich da schon durchgetaktet zu Hause. Wir haben schon Plan. Meine Frau hat ein eigenes Geschäft, die wird aber von ihrer Mutter da noch sehr unterstützt, was natürlich total super ist. Und den Rest der Zeit ist sie aber auch hier. Also ich bin halt immer Ah, okay. Und natürlich gucken wir, dass wir unseren Tagesablauf so gestaltet kriegen, dass wir da gut aneinander vorbeikommen. Aber wir haben natürlich auch starkes Team hier, das muss man auch sagen. Wir sind inzwischen von 23 Personen, als ich übernommen habe 2017 auf 35 oder 36 Personen sind wir jetzt hier. Und das ist natürlich schon eine große Manpower, die dahintersteckt. Das muss man schon sagen. Und fühlt das auch so an wie eine Familie, die Mitarbeiter? Auf jeden Fall. Ja? Ja. Ja. Und wie wie kriegst Du das hin? Na ja, es kriegt es Ich Wie kriegt man das hin? Also wir probieren natürlich schon, da eine ganz flache Hierarchieebene zu haben und dann nicht von oben herab zu delegieren, sondern wir sehen natürlich schon zu, dass wir hier, ja, paar Rituale auch feiern mit Geburtstagen oder insbesondere mit runden Geburtstagen oder wenn jemand die Prüfung bestanden hat. Also wir probieren hier schon, das menschlich so zu Ja, ja, genau. Aber auch bei den Mitarbeitern quasi den Extrameilen zu gehen. Genau so wie bei den Kunden. Auf jeden Fall. Also es geht ja gar nicht anders. Wir probieren schon, die Mitarbeiter zu implementieren ins Unternehmen und auch in die Verantwortung mitzunehmen. Und wenn dann Fehler gemacht werden, dann ist das so. Das ist sogar gut so, wenn Fehler gemacht werden. Genau, genau, genau. Das das kann auch sein. Das ist auch gar kein Problem. Und wie siehst Du quasi die Zukunft hier in Gerolstein? Wie siehst Du EPEWALA in 5 Jahren? Ich finde, wir sind hier sehr gut aufgestellt. Wir sind ja Ja. Wie schon gesagt, ein sogenannter Vollsortimenter. Wir sind sehr breit aufgestellt und wir haben in der Umgebung im näheren Umkreis keinen Elektromarkt, also kein Media, kein Saturn. Das spielt uns Stück weit in die Karten. Und von daher glaub ich schon, dass wir gut aufgebaut sind. Wir arbeiten ja primär in Umkreis von so circa 25 bis 30 Kilometern. Das ist unser Kerngeschäft, was wir jeden Tag haben. Mhm. Und wir sind, glaube ich, sehr, sehr gut aufgestellt für die Zukunft. Damals hast Du Du hast beschlossen, hier ein neues Firma zu gründen oder die Firma war gegründet, aber Du möchtest Du erweitern. War das schwierigen Weg zu gehen oder war das ganz eindeutig total einfach oder? Ich hab 2017 übernommen und hab mich Jahr orientiert ungefähr. Und da war ja schon relativ klar, wie lange der Mietvertrag noch läuft. Ja. Und es hat sich auch relativ schnell rauskristallisiert, dass wir wachsen. Sowohl Ah, okay. Sowohl unser Elektroinstallationsbetrieb als auch unser Handel. Das Potenzial hattet ihr? Ja, das hatten wir. Und wir sind relativ schnell gewachsen und die Räumlichkeiten in der Saresdorfer Straße sind schnell zu klein gewesen. Und dann hab ich schon immer mal geguckt, wo ich hin kann. Mir war aber wichtig, dass ich in Gehroldstein bleibe Ja. Und im Idealfall auf der Sarestorfer Straße bleibe. Klar, ja. Und da ist die Auswahl nicht so groß. Ja, ja. Und deswegen, am Anfang hab ich mich mit diesem Standort hier etwas schwergetan, aber dann Warum? Ich konnt es mir nicht vorstellen von meiner Vision her. Du hattest sone Vision? Ja. Klasse. Aber das war zugewachsen hier alles mit Hecken und so weiter. Es war schwierig für, also für mich vom Kopf her. Ja. Und dann kam der Architekt aber, weil der war heiß wie Frittenfett. Ja? Ja, und der hat, ja, Du musst dahin, Du musst dahin. Ich sag, ich kann's mir nicht vorstellen. Ich mach dir eine Visualisierung, hat er gesagt. Und dann hat er mir das wirklich so aufgezeichnet, wie's jetzt mehr oder weniger auch ist. Und dann war ich auch heiß. Das ist für uns natürlich super Schritt. Und dann war auch alles klar. Ja, ja. Und dann sind wir dann auch zu den Banken gegangen und das hat mit der Finanzierung auch alles hingehauen. Das heißt, die Banken glauben also auch an uns. Das ist auch ein gutes Gefühl. Genau, genau, genau. Das ist aber ein gutes Gefühl. Und dann haben wir aber dann doch schon noch Ja. Also es war langer Winter Ja. Ja, 2 Jahre gebraucht, den Standort hier so herzurichten, wie's für unsere Bedürfnisse Wie ihr es für Augen hat. Ja, ja, ja. Es ist super von Parkplätzen. Ja. Ja. Von der Lagerkapazität, obwohl wir vom Lager her schon wieder zu klein sind. Und von der Ladenfläche und vor allem auch vom Standort. Mir war wichtig, dass der Kubus an der Straße steht. Ja. Wir hätten etwas mehr Platz gehabt, wenn wir draußen aufn Hof gegangen wären. Genau. Aber das ist optisch natürlich wichtig, dass wir hier Ja, ja, genau. Ja. Ja, genau. Und was Du gerade gesagt hast, das finde ich auch schön, deine deine Architekten, Du hast es nicht im Kopf holen können, aber dein Architekt hat quasi dein Problem gelöst. Ja. Ja. Und das ist auch genauso, was Du auch mit deinen Kunden machst, Probleme löse und dann, wenn das, wenn ein Problem für einen Kunde gelöst wird, dann ist ganz oft Preis eigentlich gar kein Problem. Nein, also der Preis, wir verkaufen ja sowieso nicht über den Preis. Genau. Wir verkaufen ihn immer übers Produkt und über die Persönlichkeit. Ja, genau. Das ist ja auch das, was wir gut können und was wir wollen, persönlich sein. Ja, ja. Deswegen heißt unser Leitspruch ja auch einfach persönlicher. Ja. Und das leben wir auch hier. Und das ist auch unbezahlbar. Ja. Das muss man schon sagen. Wenn ihr als Geschäft nicht mehr in Gerlstein seid, was würde dann fehlen? Na ja, dann würde auf jeden Fall ein Nahversorger fehlen. Also ich betrachte mich schon als Nahversorger, wenn dir heute der Staubsauger kaputtgeht und Du brauchst sofort einen neuen, dann hast Du keine Möglichkeit, den irgendwo zu kaufen oder eine Waschmaschine oder einen Fernseher. Also man muss immer fahren oder online bestellen. Ja, ja. Also dann würde schon was fehlen. Oder wenn Du in deinem Handwerk, wenn ich das jetzt auch unser Handwerk… *(Transcript truncated. Full episode: https://kunden-erlebnis.de/podcast/60-podcast-mit-jens-walla-von-ep-walla)* --- ### Handel gaat altijd over mensen - Jens Walla van EP Walla [Nederlands] URL: https://kunden-erlebnis.de/nl/podcast/60-podcast-mit-jens-walla-von-ep-walla Published: 2024-03-24 In deze aflevering spreekt host Claudia met Jens Walla, eigenaar van EP Walla in Gerolstein. Jens groeide op in een klassieke radio- en televisiezaak en nam in 2017 een bestaand elektrobedrijf over, dat hij uitbouwde van 23 naar 35 medewerkers. Hij vertelt over de nieuwbouw van zijn winkel, zijn filosofie 'einfach persönlicher' en waarom klanten bij hem fans worden. Van gratis koffie en leentoestellen tot reparatieservice en samenwerking met lokale ondernemers: EP Walla toont aan dat de meerwaarde van de fysieke winkel zit in menselijk contact en het oplossen van problemen. Jens won de titel 'Händler des Jahres' en gelooft onverminderd in de toekomst van de lokale detailhandel , heet als frituurolie. **Transcript** Kerst worden zo vriendelijk als groot. Carnaval worden zo vriendelijk als Ja, dat was Ik vond dat super. Ik heb dat ooit eens op een beurs gezien, dat je zo'n projector kan gebruiken om allerlei dingen op de vloer of tegen de muur te projecteren. Dat vond ik zo cool. Toen heb ik dat ding gekocht en toen toen stond het hier in de doos. Ja, precies. En toen begonnen de problemen. Ja, ik heb Jens leren kennen en dat was vorig jaar 2023 ben ik een winkel binnengekomen. En het had die dag zo ontzettend geregend. En ik wilde naar buiten gaan en op dat moment kwam Jens naar me toe en bood me een paraplu aan en die mocht ik dan ook meenemen, zodat ik tenminste droog in de auto kon komen. En dat heeft me op dat moment zo ontzettend enthousiast gemaakt. En terwijl ik in de auto zat, heb ik echt gedacht, wauw, dat was nu mogelijk, een nieuw seizoen, dat ik bedrijven interview die net zo enthousiast zijn over klantvriendelijkheid als ik. Hallo Jens. Fijn dat ik hier mag zijn. En ik pak ook meteen dit boek erbij, want jij hebt het me ooit verteld. Jij hebt dit bedrijf nu, ja, nieuw opgezet, een nieuw bedrijf opgericht of eigenlijk overgenomen. Maar jij bent niet voor niets in de elektriciteit gegaan. Kun je daar misschien iets meer over vertellen? Ik ben opgegroeid in de branche. Mijn ouders hadden in Hillesheim een radio- en televisiezaak, Radio Walla, de oudere Ja, ja. Luisteraars kennen dat nog wel. Ja, ja, ja. Ik niet, maar En ik ben opgegroeid in een klassieke Ja. Radio- en televisiezaak en heb dat ook, ja, bijna 20 jaar lang gedaan, maar dan alleen met consumentenelektronica. Oké. En in 2017 heb ik Matthias Sünn wat beter leren kennen, of 2000 We kenden elkaar al langer, want hij was EP-handelaar hier in Gerolstein en ik was ook EP-handelaar in Hillesheim. Onze groothandel was dus ook EP. Ah, oké. Alleen hadden we een ander logo zonder huisstijl, maar via de EP-coöperatie kenden we elkaar al. En heb jij het ook geleerd uiteindelijk, of? Ja, ja. Ik ben radio- en televisietechnicus en ik ben ook detailhandelskoper. Oké. En ik kom al uit de branche. En de radio- en televisiebranche, die ken ik al echt mijn hele leven. En toen kwam Matthias Sünn en zei, de verkorte versie zo'n beetje, jij neemt nu mijn winkel over. Ah. Zoiets. Oké. Zoiets was het. Dus hoe hoe En heb jij daar meteen voor geremd? Al wel, ja. Ja? Al wel. Ja het was natuurlijk ook een enorme kans. Ik was in Hillesheim en in Hillesheim is de detailhandel ook veranderd, hoewel we daar heel, heel veel van de klantenservice leefden. Ja, ja, Maar we hadden gewoon alleen de bruine waren. De bruine waren zijn dus de consumentenelektronica en de witte waren zijn de huishoudapparaten. En met de bruine waren is het al moeilijk om geld te verdienen. Oké. We waren weliswaar heel, heel klein, we hadden maar 3 medewerkers of 4 medewerkers en daarom heb ik het al als kans gezien. Maar toch detailhandel echt als als als kans gezien. Maar heb je nooit iets anders overwogen? Heb je altijd, want is het nu detailhandel op zich of specifiek de elektrische apparaten? Wat wat wat maakt dat jij hier in de winkel staat? Gewoon de verkoop of echt het echt het hart voor elektriciteit? Ja, allebei een beetje, toch? Dus ik ben al Verkoop Ja. Ik ben weliswaar ook radio- en televisietechnicus, maar er wordt steeds minder gerepareerd, dat moet je wel zeggen. Ja, ja, natuurlijk. Ik heb weliswaar nog de klassieke opleiding gedaan tot radio- en televisietechnicus, maar tegenwoordig wordt er veel modulwissel gedaan en daarvoor hoef je niet echt een technicus te zijn. En ik ben al zo iemand van de verkoop en ook een handelaar, dat moet je wel zeggen. En ja, mijn hart klopt voor de handel en ook voor de branche. Ik doe dit al heel, heel graag. Het is technisch een beetje Ja. En het heeft ook veel met mensen te maken. Absoluut. Maar goed, mensen, dan zou je ook iets anders kunnen doen. Ja, dat ja, dat klopt. Dat klopt. Maar het kwam nooit ergens, was nooit een onderwerp. Ben jij ook nooit uit de Eifel weggegaan? Jawel, ik ben ook een keer even uit de Eifel weg geweest. Ik heb ja, dat heb ik nog, dat weet waarschijnlijk ook niemand, ik heb ook helemaal, helemaal aan het begin ooit, toen ik 18 was, een opleiding tot automonteur gedaan. Oké. Ik was toen bij Porsche in Koblenz. Oh, ook interessant. En heb daar drieënhalf jaar voor geleerd, daar was ik al eens weg. En verder was ik altijd in de Eifel, ja. Maar houdt ervan. Houdt ervan hier te wonen met zijn familie. Ja, precies. Mijn vrouw komt ook uit Gerolstein. We hebben een kleine dochter. Nou zeg, als ze dit nu gehoord heeft. Als ze dit nu gehoord heeft Ze blijft klein, of? Ze blijft voor altijd klein. Nee, de Hoe oud is ze? Jette is 14. Ze wordt in juli 15. Ik zou nu zeggen, is niet meer klein, denk ik. Of? Ze is niet meer klein. En ja, en die ken jij natuurlijk ook niet anders, toch? Houdt ze ook van de winkel? Nou ja, dat is een tiener, die is al trots dat ze dus ook zo haar naam draagt en dat we hier zo'n grote winkel hebben en dat we hier de lokale handelaar zijn. Ik geloof wel dat ze dat goed vindt. Ja? Dus ze wij hebben er in detail niet over gesproken, maar ze trekt ook onze werkkleding aan en ze heeft ook Ja, al. Dus als ze dan naar sport gaat en zo, dan En hoe doe jij dat met je gezinsleven? Grote winkel, veel medewerkers, grote verantwoordelijkheid. Hoe krijg jij dat gecombineerd? Jouw vrouw heeft ook nog een eigen bedrijf. Mijn vrouw Hoe hoe hoe pak jij dat allemaal aan? Het gaat zoals het gaat. Dus zoals zoals zoals iedereen. We zijn thuis natuurlijk al goed ingepland. We hebben al een plan. Mijn vrouw heeft een eigen bedrijf, maar wordt daarin nog heel erg ondersteund door haar moeder, wat natuurlijk helemaal super is. En de rest van de tijd is ze ook hier. Dus ik ben altijd Ah, oké. En natuurlijk zorgen we ervoor dat we onze dagindeling zo voor elkaar krijgen dat we daar goed langs elkaar heen komen. Maar we hebben natuurlijk ook een sterk team hier, dat moet je ook zeggen. We zijn inmiddels van 23 personen, toen ik in 2017 overnam, naar 35 of 36 personen gegaan. En dat is natuurlijk al een grote mankracht die daarachter zit. Dat moet je wel zeggen. En voelt dat ook aan als een familie, de medewerkers? Absoluut. Ja? Ja. Ja. En hoe hoe krijg jij dat voor elkaar? Nou ja, het lukt het Ik Hoe krijg je dat voor elkaar? Nou we proberen natuurlijk al, daar een heel platte hiërarchie te hebben en dan niet van bovenaf te delegeren, maar we zorgen er natuurlijk al voor dat we hier, ja, een paar rituelen ook vieren met verjaardagen of met name met ronde verjaardagen of als iemand het examen gehaald heeft. Dus we proberen hier al, dat menselijk zo te Ja, ja, precies. Maar ook bij de medewerkers quasi de extra mijlen te gaan. Precies zoals bij de klanten. Absoluut. Dat kan ook niet anders. We proberen al de medewerkers te betrekken bij het bedrijf en ook verantwoordelijkheid mee te geven. En als er dan fouten worden gemaakt, dan is dat zo. Dat is zelfs goed zo, als er fouten worden gemaakt. Precies, precies, precies. Dat dat kan ook zijn. Dat is ook helemaal geen probleem. En hoe zie jij quasi de toekomst hier in Gerolstein? Hoe zie jij EPEWALA over 5 jaar? Ik vind dat we hier heel goed opgesteld zijn. We zijn ja. Zoals al gezegd, een zogenaamde volledige sortimentaanbieder. We zijn heel breed opgesteld en we hebben in de omgeving in de nabije omtrek geen elektromarkt, dus geen Media Markt, geen Saturn. Dat speelt ons een beetje in de kaart. En daarom geloof ik al dat we goed opgebouwd zijn. We werken primair in een omtrek van ongeveer 25 tot 30 kilometer. Dat is ons kernbedrijf, wat we elke dag hebben. Mhm. En we zijn, geloof ik, heel, heel goed opgesteld voor de toekomst. Destijds heb jij Jij hebt besloten, hier een nieuw bedrijf op te richten of het bedrijf was opgericht, maar jij wil jij uitbreiden. Was dat een moeilijke weg om te gaan of was dat heel duidelijk totaal gemakkelijk of? Ik heb in 2017 overgenomen en heb me een jaar georiënteerd ongeveer. En toen was al relatief duidelijk, hoe lang het huurcontract nog liep. Ja. En het heeft zich ook relatief snel uitgekristalliseerd dat we groeiden. Zowel Ah, oké. Zowel ons elektro-installatiebedrijf als ook onze handel. Hadden jullie dat potentieel? Ja, dat hadden we. En we zijn relatief snel gegroeid en de ruimtes in de Saresdorfer Straße werden snel te klein. En toen heb ik al altijd wel eens gekeken waar ik naartoe kon. Voor mij was het belangrijk dat ik in Gerolstein bleef. Ja. En in het ideale geval op de Saresdorfer Straße bleef. Natuurlijk, ja. En daar is de keuze niet zo groot. Ja, ja. En daarom, in het begin heb ik me met deze locatie hier enigszins moeilijk gedaan, maar toen Waarom? Ik kon het me niet voorstellen vanuit mijn visie. Had jij zo'n visie? Ja. Geweldig. Maar hier was alles dichtgegroeid met hagen enzovoort. Het was moeilijk voor, dus voor mij in mijn hoofd. Ja. En toen kwam de architect, want die was enthousiast als maar kan. Ja? Ja, en die zei, ja, jij moet daarheen, jij moet daarheen. Ik zeg, ik kan het me niet voorstellen. Ik maak je een visualisatie, zei hij. En toen heeft hij dat echt zo getekend zoals het nu min of meer ook is. En toen was ik ook enthousiast. Dat is voor ons natuurlijk een super stap. En toen was ook alles duidelijk. Ja, ja. En toen zijn we ook naar de banken gegaan en de financiering is ook allemaal gelukt. Dat wil zeggen, de banken geloven dus ook in ons. Dat is ook een goed gevoel. Precies, precies, precies. Maar dat is wel een goed gevoel. En toen hadden we toch nog wel... Ja. Het was een lange winter. Ja. Ja, 2 jaar nodig gehad om deze locatie zo in te richten zoals het voor onze behoeften... Zoals jullie het voor ogen hadden. Ja, ja, ja. Het is super qua parkeerplaatsen. Ja. Ja. Qua opslagcapaciteit, hoewel we wat opslag betreft alweer te klein zijn. En qua winkeloppervlak en vooral ook qua locatie. Het was belangrijk voor mij dat de kubus aan de straat staat. Ja. We hadden wat meer ruimte gehad als we naar buiten op het terrein gegaan waren. Precies. Maar dat is natuurlijk visueel belangrijk, dat we hier... Ja, ja, precies. Ja. Ja, precies. En wat jij net zei, dat vind ik ook mooi, jouw architect, je kon het niet zelf bedenken, maar jouw architect heeft eigenlijk jouw probleem opgelost. Ja. Ja. En dat is ook precies wat jij ook met jouw klanten doet, problemen oplossen en dan, als een probleem voor een klant opgelost wordt, is prijs heel vaak eigenlijk helemaal geen probleem. Nee, dus de prijs, we verkopen sowieso niet op prijs. Precies. We verkopen altijd via het product en via de persoonlijkheid. Ja, precies. Dat is ook wat we goed kunnen en wat we willen, persoonlijk zijn. Ja, ja. Daarom luidt ons motto ook gewoon persoonlijker. Ja. En dat leven we ook hier. En dat is ook onbetaalbaar. Ja. Dat moet je wel zeggen. Als jullie als winkel niet meer in Gerolstein zijn, wat zou er dan ontbreken? Nou ja, dan zou er zeker een lokale voorziening ontbreken. Ik beschouw mezelf toch als lokale voorziening, als vandaag je stofzuiger kapotgaat en je meteen een nieuwe nodig hebt, dan heb je geen mogelijkheid om die ergens te kopen, of een wasmachine of een televisie. Je moet altijd rijden of online bestellen. Ja, ja. Dus dan zou er zeker iets ontbreken. Of als je in jouw vakgebied, als ik dat nu ook ons vakgebied... Ja, precies, absoluut. Als je een kortsluiting in je woning hebt en geen stroom meer hebt, dan hebben wij al iemand die meteen kan helpen en jouw probleem kan oplossen, of je lamp ophangen, of als je belinstallatie kapot is of je satellietinstallatie, dan hebben wij hier technici die meteen kunnen helpen. Ja. En dat bestaat verder in Gerolstein dan niet. Nee, en precies, en we hebben natuurlijk ook een heel belangrijke doelgroep, wat meer... ja, ouderen, ik weet niet of ik dat zo mag zeggen, die toch ook, als iets kapot is, blij zijn dat er dan een monteur komt en dat uiteindelijk ook repareert. Dat kan ik bevestigen. Dus wij zijn toch, ja, bij onze klante… *(Transcript truncated. Full episode: https://kunden-erlebnis.de/nl/podcast/60-podcast-mit-jens-walla-von-ep-walla)* --- ### Die Gäste sollen das Gefühl haben, dass wir Freunde sind! [Deutsch] URL: https://kunden-erlebnis.de/podcast/59-die-gaste-sollen-das-gefuhl-haben-dass-wir-freunde-sind Published: 2024-01-03 Die Gäste sollen das Gefühl haben, dass wir Freunde sind! Wie machst Du Deine Gäste oder Kunden zu Freunden oder besser gesagt, wie machst Du sie zu Fans? Untersuchungen zeigen, dass die meisten Unternehmen Gäste oder Kunden haben, die zufrieden sind. Aber zufriedene Gäste oder Kunden sind noch keine Fans deines Unternehmens. In diesem Podcast verrate ich Dir drei Tipps, die Du in Deinem Unternehmen anwenden kannst, um Deine zufriedenen Gäste oder Kunden zu echten Fans zu machen. Am 26. Januar gebe ich einen Workshop, in dem du deine eigene Customer Journey unter die Lupe nehmen und sicherstellen kannst, dass Du noch mehr Fans Deines Unternehmens machen kannst. Weitere Informationen zur Teilnahme an diesem Workshop findest Du auf meinen Website: www.gastfreundlichkeitmitschwung.deDie Gäste sollen das Gefühl haben, dass wir Freunde sind!
Wie machst Du Deine Gäste oder Kunden zu Freunden oder besser gesagt, wie machst Du sie zu Fans? Untersuchungen zeigen, dass die meisten Unternehmen Gäste oder Kunden haben, die zufrieden sind. Aber zufriedene Gäste oder Kunden sind noch keine Fans deines Unternehmens.
In diesem Podcast verrate ich Dir drei Tipps, die Du in Deinem Unternehmen anwenden kannst, um Deine zufriedenen Gäste oder Kunden zu echten Fans zu machen.
Am 26. Januar gebe ich einen Workshop, in dem du deine eigene Customer Journey unter die Lupe nehmen und sicherstellen kannst, dass Du noch mehr Fans Deines Unternehmens machen kannst.
Weitere Informationen zur Teilnahme an diesem Workshop findest Du auf meinen Website: www.gastfreundlichkeitmitschwung.de
--- ### Hat Dich jemand gezwungen, hier zu arbeiten? [Deutsch] URL: https://kunden-erlebnis.de/podcast/58-hat-dich-jemand-gezwungen-hier-zu-arbeiten Published: 2023-12-25 Hat Dich jemand gezwungen, hier zu arbeiten? Was kostet es Dein Unternehmen, wenn den Gästen nicht freundlich geholfen wird. Es kostet das Unternehmen nicht nur Geld ... Sondern es bringt auch viel, wenn du es GUT machst!Hat Dich jemand gezwungen, hier zu arbeiten?
Was kostet es Dein Unternehmen, wenn den Gästen nicht freundlich geholfen wird. Es kostet das Unternehmen nicht nur Geld ...
Sondern es bringt auch viel, wenn du es GUT machst!
--- ### Du bist anstrengend, weil Du nicht tust, was ich will! [Deutsch] URL: https://kunden-erlebnis.de/podcast/57-du-bist-anstrengend-weil-du-nicht-tust-was-ich-will Published: 2023-12-18 Du bist anstrengend, weil Du nicht tust, was ich will! In diesem Podcast erkläre ich, was Du tun kannst, damit der andere tut, was Du möchtest. Ich führe diese Übung oft in Schulungen durch und es ist erstaunlich, wie die Teilnehmer*innen darauf reagieren.Du bist anstrengend, weil Du nicht tust, was ich will!
In diesem Podcast erkläre ich, was Du tun kannst, damit der andere tut, was Du möchtest. Ich führe diese Übung oft in Schulungen durch und es ist erstaunlich, wie die Teilnehmer*innen darauf reagieren.
--- ### Frag den Gast, was Du nicht hören willst! [Deutsch] URL: https://kunden-erlebnis.de/podcast/56-frag-den-gast-was-du-nicht-horen-willst Published: 2023-12-11 Frag den Gast, was du nicht hören willst! Ja, es erfordert Mut, das zu tun. Oft sind wir auf Autopilot und stellen Standardfragen. Aber dann wirst Du nichts bewirken können. Nur wenn du etwas tust, was jemand anderes nicht tut, kannst Du etwas bewirken.Frag den Gast, was du nicht hören willst!
Ja, es erfordert Mut, das zu tun. Oft sind wir auf Autopilot und stellen Standardfragen. Aber dann wirst Du nichts bewirken können. Nur wenn du etwas tust, was jemand anderes nicht tut, kannst Du etwas bewirken.
--- ### "Aber wir hatten doch einen Turmzimmer gebucht" [Deutsch] URL: https://kunden-erlebnis.de/podcast/55-aber-wir-hatten-doch-einen-turmzimmer-gebucht Published: 2023-12-04 Aber wir hatten doch einen Turmzimmer gebucht?? Setze die Brille des Gastes auf. Wie kommunizierst Du mit Deinem Gast, wenn es einen "Fehler" in der Kommunikation gibt, wie reagierst du? In diesem Podcast erzähle ich Dir von meinen eigenen Erfahrungen und gebe Dir eine wertvolle Tipp, die Du sofort in die Praxis umsetzen kannst.Aber wir hatten doch einen Turmzimmer gebucht??
Setze die Brille des Gastes auf. Wie kommunizierst Du mit Deinem Gast, wenn es einen "Fehler" in der Kommunikation gibt, wie reagierst du?
In diesem Podcast erzähle ich Dir von meinen eigenen Erfahrungen und gebe Dir eine wertvolle Tipp, die Du sofort in die Praxis umsetzen kannst.
--- ### Wir sprechen non-verbal [Deutsch] URL: https://kunden-erlebnis.de/podcast/53-wir-sprechen-non-verbal Published: 2023-09-06 Wir sprechen non-verbal. Wir denken immer, dass Signale nur verbal von der anderen Person aufgenommen werden, aber das Gegenteil ist der Fall.Wir sprechen non-verbal.
Wir denken immer, dass Signale nur verbal von der anderen Person aufgenommen werden, aber das Gegenteil ist der Fall.
--- ### Hey, das ist seltsam..... [Deutsch] URL: https://kunden-erlebnis.de/podcast/52-hey-das-ist-seltsam Published: 2023-09-05 Hey, das ist seltsam..... Wir reagieren negativ und erwarten im Gegenzug etwas Positives. Wie seltsam, dass das nicht funktioniert.Hey, das ist seltsam.....
Wir reagieren negativ und erwarten im Gegenzug etwas Positives. Wie seltsam, dass das nicht funktioniert.
--- ### Lass die Leute Reden.... [Deutsch] URL: https://kunden-erlebnis.de/podcast/51-lass-die-leute-reden Published: 2023-09-04 Lass die Leute Reden.... Fun fact....wenn andere über uns reden und dich "Merkwürdig" finden, bist du es würdig das anderen deine Name Merken....also trau Dich und nehme deine Platz ein....Lass die Leute Reden....
Fun fact....wenn andere über uns reden und dich "Merkwürdig" finden, bist du es würdig das anderen deine Name Merken....also trau Dich und nehme deine Platz ein....
--- ### Herzlichen Glückwunsch, du bist Rot! [Deutsch] URL: https://kunden-erlebnis.de/podcast/50-herzlichen-gluckwunsch-du-bist-rot Published: 2023-09-01 Herzlichen Glückwunsch, du bist Rot! DISC Ich liebe es ein Persönlichkeitsmodell, das ich auch gerne in meinen Schulungen anwende. In den letzten 3 Episoden habe drei Farben behandelt. Heute werde ich über die letzte Farbe, Rot erzählen. Erkennst du dich in dieser Farbe wieder?Herzlichen Glückwunsch, du bist Rot!
DISC Ich liebe es ein Persönlichkeitsmodell, das ich auch gerne in meinen Schulungen anwende. In den letzten 3 Episoden habe drei Farben behandelt. Heute werde ich über die letzte Farbe, Rot erzählen. Erkennst du dich in dieser Farbe wieder?
--- ### Herzlichen Glückwunsch, du bist Blau! [Deutsch] URL: https://kunden-erlebnis.de/podcast/49-herzlichen-gluckwunsch-du-bist-blau Published: 2023-08-31 Herzlichen Glückwunsch, du bist Blau! DISC Ich liebe es ein Persönlichkeitsmodell, das ich auch gerne in meinen Schulungen anwende. In den nächsten 4 Episoden werde ich alle Farben behandeln. Heute werde ich etwas mehr über die Farbe Blau erzählen. Erkennst du dich in dieser Farbe wieder?Herzlichen Glückwunsch, du bist Blau!
DISC Ich liebe es ein Persönlichkeitsmodell, das ich auch gerne in meinen Schulungen anwende. In den nächsten 4 Episoden werde ich alle Farben behandeln. Heute werde ich etwas mehr über die Farbe Blau erzählen. Erkennst du dich in dieser Farbe wieder?
--- ### Herzlichen Glückwunsch, du bist Grün! [Deutsch] URL: https://kunden-erlebnis.de/podcast/48-herzlichen-gluckwunsch-du-bist-grun Published: 2023-08-30 Herzlichen Glückwunsch, du bist Grün! DISC Ich liebe es ein Persönlichkeitsmodell, das ich auch gerne in meinen Schulungen anwende. In den nächsten 4 Episoden werde ich alle Farben behandeln. Heute werde ich etwas mehr über die Farbe Grün erzählen. Erkennst du dich in dieser Farbe wieder?Herzlichen Glückwunsch, du bist Grün!
DISC Ich liebe es ein Persönlichkeitsmodell, das ich auch gerne in meinen Schulungen anwende. In den nächsten 4 Episoden werde ich alle Farben behandeln. Heute werde ich etwas mehr über die Farbe Grün erzählen. Erkennst du dich in dieser Farbe wieder?
--- ### Herzlichen Glückwunsch, du bist gelb! [Deutsch] URL: https://kunden-erlebnis.de/podcast/47-herzlichen-gluckwunsch-du-bist-gelb Published: 2023-08-29 Herzlichen Glückwunsch, du bist gelb! DISC Ich liebe es ein Persönlichkeitsmodell, das ich auch gerne in meinen Schulungen anwende. In den nächsten 4 Episoden werde ich alle Farben behandeln. Heute werde ich etwas mehr über die Farbe Gelb erzählen. Erkennst du dich in dieser Farbe wieder?Herzlichen Glückwunsch, du bist gelb!
DISC Ich liebe es ein Persönlichkeitsmodell, das ich auch gerne in meinen Schulungen anwende. In den nächsten 4 Episoden werde ich alle Farben behandeln. Heute werde ich etwas mehr über die Farbe Gelb erzählen. Erkennst du dich in dieser Farbe wieder?
--- ### Wie schnell gibst du auf? [Deutsch] URL: https://kunden-erlebnis.de/podcast/46-wie-schnell-gibst-du-auf Published: 2023-08-28 Wie schnell gibst du auf? Du hast eine tolle Idee, bist begeistert und machst dich an die Arbeit... aber dann klappt es nicht so, wie du willst. Was machst du dann? In diesem Podcast gebe ich dir einen wertvollen Tipp, wie du damit umgehen kannst.Wie schnell gibst du auf?
Du hast eine tolle Idee, bist begeistert und machst dich an die Arbeit... aber dann klappt es nicht so, wie du willst. Was machst du dann?
In diesem Podcast gebe ich dir einen wertvollen Tipp, wie du damit umgehen kannst.
--- ### Wie groß machst du deine Fehler? [Deutsch] URL: https://kunden-erlebnis.de/podcast/45-wie-gro-machst-du-deine-fehler Published: 2023-08-25 Wie groß machst du deine Fehler? Wenn du einen Fehler machst, nimmst du ihn dann unter die Lupe und bist du auch den ganzen Tag ein bisschen " genervt" von diesem Fehler?Wie groß machst du deine Fehler?
Wenn du einen Fehler machst, nimmst du ihn dann unter die Lupe und bist du auch den ganzen Tag ein bisschen " genervt" von diesem Fehler?
--- ### Pfff Das habe ich schon so oft probiert, dass funktioniert bei mir nicht!!! [Deutsch] URL: https://kunden-erlebnis.de/podcast/44-pfff-das-habe-ich-schon-so-oft-probiert-dass-funktioniert-bei-mir-nicht Published: 2023-08-24 Pfff Das habe ich schon so oft probiert, dass funktioniert bei mir nicht!!! Nachdem sie das gesagt hat, verschränkt die Teilnehmerin ihre Arme und sackt in ihrem Stuhl zusammen, herrlich, wenn Teilnehmer sich komplett verschließen und nichts mehr zulassen....Pfff Das habe ich schon so oft probiert, dass funktioniert bei mir nicht!!!
Nachdem sie das gesagt hat, verschränkt die Teilnehmerin ihre Arme und sackt in ihrem Stuhl zusammen, herrlich, wenn Teilnehmer sich komplett verschließen und nichts mehr zulassen....
--- ### Menschen wollen mit Menschen zu tun haben! [Deutsch] URL: https://kunden-erlebnis.de/podcast/43-menschen-wollen-mit-menschen-zu-tun-haben Published: 2023-08-23 Menschen wollen mit Menschen zu tun haben! Und nicht mit Menschen, die nicht "echt" sind. Menschen, die ein Schauspiel aufführen. Nein, tu das nicht!Menschen wollen mit Menschen zu tun haben!
Und nicht mit Menschen, die nicht "echt" sind. Menschen, die ein Schauspiel aufführen. Nein, tu das nicht!
--- ### Der erste Eindruck! [Deutsch] URL: https://kunden-erlebnis.de/podcast/42-der-erste-eindruck Published: 2023-08-22 Der erste Eindruck Einen ersten Eindruck kann man nur einmal machen, also zerstöre ihn nicht. Falls du ihn doch vermasselt, solltest du oder dein/e Kollege*in acht gute Momente schaffen, damit der Gast einen weiteren guten Eindruck bekommt....also ruiniere nicht den ersten Eindruck!Der erste Eindruck
Einen ersten Eindruck kann man nur einmal machen, also zerstöre ihn nicht. Falls du ihn doch vermasselt, solltest du oder dein/e Kollege*in acht gute Momente schaffen, damit der Gast einen weiteren guten Eindruck bekommt....also ruiniere nicht den ersten Eindruck!
--- ### # 41 - Hilfe!!!!! Mein Arbeitskollege macht nicht, was ich will! [Deutsch] URL: https://kunden-erlebnis.de/podcast/41-hilfe-mein-arbeitskollege-macht-nicht-was-ich-will Published: 2023-08-21 Hilfe!!!!! Mein Arbeitskollege macht nicht, was ich will! Was kannst du tun, um sicherzustellen, dass ihr gemeinsam eine Lösung findet? Denn die Lösung liegt nicht bei der anderen Person, sie liegt wirklich bei dir!Hilfe!!!!! Mein Arbeitskollege macht nicht, was ich will!
Was kannst du tun, um sicherzustellen, dass ihr gemeinsam eine Lösung findet? Denn die Lösung liegt nicht bei der anderen Person, sie liegt wirklich bei dir!
--- ### Gib mal her, ich kümmere mich um die Sache! [Deutsch] URL: https://kunden-erlebnis.de/podcast/40-gib-mal-her-ich-kummere-mich-um-die-sache Published: 2023-08-18 Gib mal her, ich kümmere mich um die Sache! Du meinst es nur gut, aber ehe du dich versiehst, hast du eine Menge Arbeit vor dir, für die du eigentlich gar nicht verantwortlich warst. Erkennst du das?Gib mal her, ich kümmere mich um die Sache!
Du meinst es nur gut, aber ehe du dich versiehst, hast du eine Menge Arbeit vor dir, für die du eigentlich gar nicht verantwortlich warst. Erkennst du das?
--- ### Alles, dem du Aufmerksamkeit schenkst, wächst. [Deutsch] URL: https://kunden-erlebnis.de/podcast/39-alles-dem-du-aufmerksamkeit-schenkst-wachst Published: 2023-08-17 Alles, dem du Aufmerksamkeit schenkst, wächst. Wenn du nur auf Fehler achtest, die du oder dein Kolleg*innen machen, wirst du die Qualitäten nicht sehen. Es ist besser, diese Situationen aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten. In diesem Podcast spreche ich über diese Sichtweise.Alles, dem du Aufmerksamkeit schenkst, wächst.
Wenn du nur auf Fehler achtest, die du oder dein Kolleg*innen machen, wirst du die Qualitäten nicht sehen. Es ist besser, diese Situationen aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten. In diesem Podcast spreche ich über diese Sichtweise.
--- ### pfff, der Gast geht und ich stehe fassungslos da..... [Deutsch] URL: https://kunden-erlebnis.de/podcast/38-pfff-der-gast-geht-und-ich-stehe-fassungslos-da Published: 2023-08-16 pfff, der Gast geht und ich stehe fassungslos da..... Kennst du das Gefühl, dass du denkst, du hast dem Gast gut geholfen, aber trotzdem zappelt etwas....pfff, der Gast geht und ich stehe fassungslos da.....
Kennst du das Gefühl, dass du denkst, du hast dem Gast gut geholfen, aber trotzdem zappelt etwas....
--- ### Auf der Arbeit sehr wütend werden, tu es nicht!!!! [Deutsch] URL: https://kunden-erlebnis.de/podcast/37-auf-der-arbeit-sehr-wutend-werden-tu-es-nicht Published: 2023-08-15 Auf der Arbeit sehr wütend werden, tu es nicht!!!! Als ich auf dem Campingplatz gearbeitet habe, bin ich einmal sehr wütend auf meinen Vorgesetzten geworden, das war nicht mein bester Tag......Was hätte ich anders machen können?Auf der Arbeit sehr wütend werden, tu es nicht!!!!
Als ich auf dem Campingplatz gearbeitet habe, bin ich einmal sehr wütend auf meinen Vorgesetzten geworden, das war nicht mein bester Tag......Was hätte ich anders machen können?
--- ### Mache nicht den gleichen Fehler wie ich, wenn es um Gästebeschwerden geht. [Deutsch] URL: https://kunden-erlebnis.de/podcast/36-mache-nicht-den-gleichen-fehler-wie-ich-wenn-es-um-gastebeschwerden-geht Published: 2023-08-14 Mache nicht den gleichen Fehler wie ich, wenn es um Gästebeschwerden geht. Gästebeschwerden, immer eine Herausforderung und wir machen schnell einen Fehler. Wenn du wissen möchtest, was ich anders hätte machen können, dann hör dir diesen Podcast an.Mache nicht den gleichen Fehler wie ich, wenn es um Gästebeschwerden geht.
Gästebeschwerden, immer eine Herausforderung und wir machen schnell einen Fehler. Wenn du wissen möchtest, was ich anders hätte machen können, dann hör dir diesen Podcast an.
--- ### Auf der Arbeit Klarheit in der Unklarheit schaffen. [Deutsch] URL: https://kunden-erlebnis.de/podcast/35-auf-der-arbeit-klarheit-in-der-unklarheit-schaffen Published: 2023-08-11 Auf der Arbeit Klarheit in der Unklarheit schaffen. Das ist interessant. Wie machst du das? Gibst du der anderen Person die Schuld, dass du keine Klarheit hat?Auf der Arbeit Klarheit in der Unklarheit schaffen.
Das ist interessant. Wie machst du das? Gibst du der anderen Person die Schuld, dass du keine Klarheit hat?
--- ### Mein Fehler bei Gästebeschwerden. [Deutsch] URL: https://kunden-erlebnis.de/podcast/34-mein-fehler-bei-gastebeschwerden Published: 2023-08-10 Mein Fehler bei Gästebeschwerden. Wenn ich damals gewusst hätte, wie man am beste mit Gästebeschwerden umgehen sollte, wäre es für mich viel einfacher gewesen, ich habe dabei sehr oft Fehler gemacht, wie gehst du mit Gästebeschwerde um?Mein Fehler bei Gästebeschwerden.
Wenn ich damals gewusst hätte, wie man am beste mit Gästebeschwerden umgehen sollte, wäre es für mich viel einfacher gewesen, ich habe dabei sehr oft Fehler gemacht, wie gehst du mit Gästebeschwerde um?
--- ### Jeder hat eine Wahl! [Deutsch] URL: https://kunden-erlebnis.de/podcast/33-jeder-hat-eine-wahl Published: 2023-08-09 Jeder hat eine Wahl! Wir denken oft, dass wir in einer Situation bei der Arbeit keine Wahl haben, aber wenn wir die Situation aus einer anderen Perspektive betrachten, stellen wir plötzlich fest, dass wir doch eine Wahl haben. Und was gibt dir das, wenn du das tust.Jeder hat eine Wahl!
Wir denken oft, dass wir in einer Situation bei der Arbeit keine Wahl haben, aber wenn wir die Situation aus einer anderen Perspektive betrachten, stellen wir plötzlich fest, dass wir doch eine Wahl haben. Und was gibt dir das, wenn du das tust.
--- ### Wie gehst du mit Kritik um, wenn sie nicht gerechtfertigt ist? [Deutsch] URL: https://kunden-erlebnis.de/podcast/32-wie-gehst-du-mit-kritik-um-wenn-sie-nicht-gerechtfertigt-ist Published: 2023-08-08 Wie gehst du mit Kritik um, wenn sie nicht gerechtfertigt ist? Wenn dich jemand kritisiert und du weißt, dass die Kritik nicht gerechtfertigt ist, wie gehst du dann damit um? Letzte Woche habe ich diesbezüglich eine wertvolle Weisheit gelernt.....in diesem Podcast erzähle ich mehr darüber.Wie gehst du mit Kritik um, wenn sie nicht gerechtfertigt ist?
Wenn dich jemand kritisiert und du weißt, dass die Kritik nicht gerechtfertigt ist, wie gehst du dann damit um? Letzte Woche habe ich diesbezüglich eine wertvolle Weisheit gelernt.....in diesem Podcast erzähle ich mehr darüber.
--- ### # 31 - Die Hauptsaison ist in vollem Gange......und wie schaffst du es zuhause?? [Deutsch] URL: https://kunden-erlebnis.de/podcast/31-die-hauptsaison-ist-in-vollem-gangeund-wie-schaffst-du-es-zuhause Published: 2023-08-07 Die Hauptsaison ist in vollem Gange......und wie schaffst du es zuhause?? Du arbeitest ein bisschen mehr Stunden, als du eigentlich möchtest, und zu Hause warten noch die Kinder, der Ehemann*Frau und der Haushalt. Wie stellst du sicher, dass du selber auch noch irgendwo auf der Liste stehst?Die Hauptsaison ist in vollem Gange......und wie schaffst du es zuhause??
Du arbeitest ein bisschen mehr Stunden, als du eigentlich möchtest, und zu Hause warten noch die Kinder, der Ehemann*Frau und der Haushalt. Wie stellst du sicher, dass du selber auch noch irgendwo auf der Liste stehst?
So gut gelaunt zu sein das negative mensen keine Lust haben in deiner nähe zu sein!
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